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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wohn-Umfrage: Wie wohnt Ihr - oder lebt Ihr schon?



Moonsun
03.07.2006, 18:48
Hallo zusammen

mich würde mal interessieren, wie die durchschnittliche Bricom-Frau so lebt.

Grund für diese Frage ist, dass es im Freundeskreis bei uns sehr unterschiediche Ansichten gibt. Die eine wohnt seit sechs Jahren auf 23 qm, die andere hat alleine für sich ein ganzes Haus.

Vorab zu mir:
Wir (ich 27, Freund 34) wohnen in einer Doppelhaushälfte, ca. 10 km von der Stadt entfernt. Wohnfläche 125 qm.
Fazit: Meine Wohnung ist sehr wichtig für mich! Zu Hause muss ich mich wohlfühlen und ich halte mich auch gerne daheim auf.

Wie lebt Ihr?

Gruß
moonsun

Lavinya
03.07.2006, 19:38
Ich (25) wohne mit meinem Freund (28) in einer 50qm-Mietwohnung in der Stadt. Wichtig ist für mich: Zentral wohnen, Gemütlichkeit, schöne Küche, helle Zimmer. All das habe ich :smile:
Gruß,
Lavinya

Inaktiver User
03.07.2006, 21:00
ich (36, single mit katze) bin großstadtkind, insoweit stellte sich die frage nach 'haus' nie, weil es häuser eben nur in der peripherie gibt und ich zentral in der stadtmittte leben will.

entsprechend habe ich: wohnungen. gern im dachgeschoss, mindestens 70 qm, ich verstreue meine sachen gern um mich rum. allen meinen wohnungen ist eigen: sie sind offen. derzeit habe ich 80 quadratmeter verteilt auf anderthalb zimmer mit offener küche: perfekt für mich, ich mag keine türen. :smirksmile: außerdem: altbau. und: dielen.

ich finde 'wohnen' wahnsinnig wichtig, letztlich arbeite ich auch größtenteils zu haus, da muss einfach alles stimmen.

'wohnen' hab ich für mich festgestellt, ist dann 'richtig', wenn ich nach der katze die wohnung begrüße, also nach hause komme und sage: 'hallo katze, wie geht's dir, wohnung?' :lachen:

Frida
03.07.2006, 21:07
ich wohne mit meinen 2 kindern in einer riessigen altbauwohnung am stadtrand.leider etwas laut, aber ansonsten super- schön hell, hoch, bunt - eine wohnung, die zu mir passt.

frida :blumengabe:

Inaktiver User
03.07.2006, 21:31
Hallo,
ich wohne ebenfalls in einer Doppelhaushälfte, zusammen mit Mann und zwei Kindern auf 140qm, 10 Km von Berlins Mitte, aber trotzdem nett und grün. Ich stecke viel Arbeit ins Haus, obwohl wir total oft berufsbedingt umziehen. Ich brauche es einfach, dass mir meine Umgebung gefällt und meinen persönlichen Stil hat, egal wo wir gerade wohnen.
Liebe Grüße an alle :blumengabe:

Inaktiver User
03.07.2006, 22:21
Huhu, Ihr,

ich wohne mit meinem Mann und unserem kleinen Sohn in einer 56qm großen 3 Zimmer-Wohnung in der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin. Die Wohnung ist vielleicht nicht so groß, aber sie ist sehr gemütlich eingerichtet, das ist mir wichtig. Die Wohnung hat eine Badewanne (mir existenziell wichtig :smirksmile: ) und der Kleine hat sein eigenes Zimmer. Wir wohnen an einer ruhigen Einbahn-Straße, direkt vor unserem Haus befindet sich eine größere Rasenfläche und neben dem Haus ein schöner, gepflegter Spielplatz. Da wir kein Auto haben, ist es mir natürlich wichtig, daß man zu Fuß einkaufen gehen kann (wir haben mehrere Supermärkte in der Nähe) und es auch zum Arzt nicht weit hat, falls mal was sein sollte. Die nächste Bushaltestelle ist keine 2 Minuten von unserem Haus entfernt, und der Bus fährt alle 20 Minuten, so daß man auch ohne Auto nicht ganz "aus der Welt" ist.

Um es kurz zusammenzufassen: Ich fühle mich hier sehr wohl und geborgen in unserer Wohnung, für mich ist es optimal :knicks:

LG, Lissana

Ginster99
03.07.2006, 22:42
Großzügiges Wohnen mit viel Platz um mich herum und vor allem im Eigentum ist sehr wichtig für mich. Mit Mann und 5 Kindern sowie großem Hund lebe ich in einem freistehenden Haus, das dem Bauhaus-Stil ähnelt. Auf 2 Etagen bewohnen wir ca. 380 m2 und ein Garten mit 900 m2 gehört auch dazu. Zur Innenstadt sind es 3 Km, doch die unmittelbare Infrastruktur (Schulen, KiGa, Bus, Bäcker) ist hervorragend. Ich stecke viel Arbeit in unser Haus in der Form, daß ich immer wieder auf der Suche nach weiteren Verbesserungen oder Verschönerungen bin, doch es lohnt sich, immerhin investiere ich in unser Wohlbefinden. Dazu gehören Dinge wie: eine ebenerdige Dusche, offener Kamin, Freiplatz im Garten, exclusive Dekorationsobjekte. Auf das Nachhause-Kommen freue ich mich, und frische Blumen im eigenen Garten zu pflücken, was will man mehr? Leider verblasst das tolle Wohngefühl mit der Zeit, man gewöhnt sich dran. Allerdings bin ich oft umgezogen, habe es aber auch mit einfachen Mitteln immer schon geschafft, schnell eine sehr individuelle Note zu schaffen. Später mal kann ich mir wieder eine Wohnung in der Stadt vorstellen, kleiner, aber mehr am Leben dran.

Rizi
04.07.2006, 00:16
Hallo zusammen!

Ich (22) wohne mit meinem Freund (24) in einer 46m² Wohnung im Studentenheim. Die Wohnung besteht aus Flur, Bad, einem Raum mit Küchenzeile, Esstisch, Schreibtisch, Sofa, Fernseher und Regalen, und einem Schlafzimmer mit weiterem Schreibtisch.

Leider ist das Schlafzimmer total dunkel (muss manchmal tagsüber Licht anmachen)und auch die Küche wäre ausbaufähig (kein Backofen, kein Gefrierfach, nur 2 Herdplatten, wenig Platz, hässliche Schränke). Doch insgesamt bin ich trotzdem zufrieden und fühle mich wohl. Ich glaube wir haben das beste aus der Wohnung herausgeholt. :allesok: Und außerdem muss man sich mit 22Jahren ja noch steigern können!

Liebe Grüße,

Rizi :blumengabe:

Keela
04.07.2006, 08:37
Moin moin,
ich (noch46) wohne seit gut einem Jahr in einer WG mit einem männlichen Mitbewohner. Jeder hat zwei eigene Zimmer, Bad (zwei Waschbecken), Dusche und Küche teilen wir uns. Die Wohnung (90qm) liegt sehr zentral und in einer Spielstrasse.
Keela

Inaktiver User
04.07.2006, 09:05
Schatzi und ich wohnen......hm.....die qm weiß ich jetzt gar nicht :smirksmile: - na ja, alles sehr hell, sehr großes Wohnzimmer, großes Schlafzimmer, schönes Bad mit Wanne aber (schade) ohne separate Dusche und wirklich kleine hübsche Küche in einer sehr grünen kleinen Wohnanlage in einer guten (aber leider teuren) Wohngegend im 1. OG.

Fantastisch daran: himmlische Ruhe :schlaf gut: , man hört früh die Vöglein zwitschern :kuss:, gleichzeitig sehr zentral, so daß man zu Fuß oder mit dem Rad in kurzer Zeit ins Großstadtleben eintauschen kann, wenn man will.

Gut, vor allem im Winter: Wir haben jeder einen TG-Stellplatz für die Autos, so toll, wenn man nicht eiskratzen muß.

Allerdings ist es hier noch etwas chaotisch, an der Ausstattung feilen wir laufend und das wird auch noch eine Weile dauern, bis es hier richtig wohnlich ist. Eine gemeinsame Wohnung muß wachsen.

Wie wohnt ihr - oder lebt ihr schon? Nette Frage :smile: Wohnen tun wir noch nicht so wirklich aber leben tun wir schon, ganz bewußt und jeden Tag glücklich zusammen :wangenkuss:

LG
S.
:blumengabe:

Gartenzwergin
04.07.2006, 09:07
Hallöchen,

auch für mich (und meine 2 Kids, 2 Katzen + Mops) ist großzügiges Wohnen sehr, sehr wichtig. Deswegen habe ich - schweren Herzens - letztes Jahr die Stadt und ein 80qm Neubau-Wohnung (quadratisch, praktisch, gut), gegen ein Fachwerkhaus mit zwei Etagen, etwas ländlicher, eingetauscht.

Jetzt haben wir 130 qm, viele Zimmer, überall Parkett, schöne, alte Fliesen und Sprossenfenster. Ich liebe sowieso alles, was mit Altbau zu tun hat. Ist einfach total gemütlich. Dieses Jahr baue ich mir noch eine große Terrasse, direkt zum Fluss (Main), an das obere Stockwerk und wenn das Geld noch reicht, kommt im Winter ein Holzofen in das Wohnzimmer.

Wichtig sind mir auch die Bäder. Groß und hell sollte es sein und natürlich mit Badewanne.

Die Kids meckern zwar ab und an, weil sie Stadtmenschen (Berlin, Frankfurt) sind und hier "nichts abgeht". Aber ich habe meinen Ruhepunkt gefunden und möchte gerne noch ein bisschen bleiben :entspannen: :Sonne: :buch lesen: :prost:

Liebe Grüße
Gartenzwergin :blumengabe:

Biggi71
04.07.2006, 09:18
Hallo,
also für mich war wohnen eigentlich nie so wichtig. Bis zu meinem 30. Lebensjahr habe ich nie in einer richtigen Wohnung gewohnt: Erst Studentenwohnheim (3 Jahre), dann bei meiner 93jährigen Großtante(1,5 Jahre), dann Personalwohneim (12qm, 3,5Jahre). Jetzt wohne ich mit Mann und Kind in der Innenstadt auf 80qm, allerdings ungünstig geschnitten mit 2,5 Zimmern.
Im Februar kommt das neue Baby und dann wird es hier wirklich eng. Aber das muß mindestenst noch 3 Jahre gehen. Danach träume ich allerdings schon von einem kleinen Häuschen, wenn wir endlich einen Flecken gefunden haben um uns endgültig niederzulassen. (wenn wir nicht zwischendrin noch mal ins Ausland gehen)

Liebe Grüße

Inaktiver User
04.07.2006, 10:38
Nach einigen Experimenten und Umzügen haben wir (mein Mann und ich, beide Anfang der Fünfziger) nun unsere Wohnung gefunden:
Eine ca. 75m2 große Eigentumswohnung, gerade groß genug, aber nicht zu teuer für uns beide. Ein Eigenheim wollten wir aus mehreren Gründen nicht, zum einen, um keine großen Schulden machen zu müssen und dazu kommt noch, dass wir in unserer vorherigen Wohnung mit Garten gemerkt haben, dass wir nicht die Gartenmenschen sind. So ein Garten ist zwar sehr schön, bedeutet aber auch ziemlich viel Arbeit. Da wir sowieso ständig das Gefühl haben, zu wenig freie Zeit für unsere Interessen zu haben, reicht uns nun unser schöner großer Balkon.
Bild 1 (http://img134.imageshack.us/img134/6545/003xx4.jpg) Bild 2 (http://img301.imageshack.us/img301/4066/002st0.jpg)
Die Wohnung ist sehr praktisch eingerichtet, helle, leichte Möbel, die man beim Saubermachen leicht verrücken kann. Helle Wände, die Wohnung ist insgesamt schön hell mit großen Fenstern. Die Grundausstattung war sehr wichtig, z. B. Parkett in Wohn- Schlaf- und Arbeitsraum und Fliesen in Diele, Bad und Küche. Da haben wir gerne etwas investiert. Auch weil wir beide Allergiker sind.
Vor dem Einzug habe ich gesagt, da 75m2 ja nicht gerade riesengroß sind, wird halt alles aussortiert, wofür kein Platz vorhanden ist, aber nun, nachdem wir fast zwei Jahre hier wohnen, müsste ich eigentlich mal wieder gründlich ausmisten. Ist wirklich erstaunlich, was sich alles so ansammelt im Laufe der Zeit.
Weil wir eine ziemlich große CD- und DVD-Sammlung und auch einiges an Büchern haben, hat mein Mann extra eine Regalwand entworfen und anfertigen lassen mit großen Schubladen im unteren Bereich. Auch der Fernseher und die Musikanlage hat in der Regalwand Platz. Bei den Büchern musste ich leider etwas ausdünnen. Der ganze Geschirrkram und Hausrat geht zum Glück in der Küche unter, so dass wir im Wohnzimmer auch noch einen schönen Essplatz haben. Ein nicht zu großes Ledersofa und zwei Ledersessel mit kleinem Designer-Tischchen (der von Eileen Grey) reicht uns als
Sitzecke (http://img101.imageshack.us/img101/3700/011dv3.jpg)
Und jeder hat seinen PC, er in einer Wo-Zi-Ecke, ich im kleinen Arbeitszimmer, in dem auch eine Schlafcouch, für zwei Personen ausklappbar für gelegentlichen Übernachtungsbesuch, vorhanden ist. Wichtig war uns auch gute Beleuchtung aus verschiedenen, schönen und zweckmäßigen Lichtquellen.
Ich muss gestehen, dass die Einrichtung hauptsächlich die Handschrift meines Mannes trägt, aber da er in meinen Augen einen sehr guten Geschmack hat, habe ich ihm da gerne den Vortritt überlassen. Vieles haben wir aber auch zusammen ausgesucht.
Die Straße könnte etwas ruhiger sein, dafür gibt es aber ganz gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Und es ist ein ruhiges Haus, insgesamt sieben Wohnungen und mit den Nachbarn hat man nicht allzu viel zu tun.
Gute Busverbindungen in die City, aber ich habe (noch) mein (altes) eigenes Auto.
Ich kann wirklich sagen, dass ich mich hier sehr wohl fühle.

Snint

Kurly
04.07.2006, 13:06
Mein Liebster und ich leben mit Hund und am Wochenende seinen 2 Söhnen in einer restaurierten 90 qm-Altbauwohnung, ganz toll geschnitten und gemütlich mit frei liegenden Balken und Parkettboden, Balkon mit Treppe in einen kleinen und feinen Garten mitten in der Fußgängerzone im Herzen einer Kleinstadt nicht weit vom Wasser entfernt *schwärm*. Wir haben hier alles was wir brauchen zum Wohlfühlen (z.B. große Badewanne mit Paltz für 2 :freches grinsen:); als wir uns vor 2 Jahren auf Wohnugnssuche begaben, war genau das unsere Vorstellung...
Wir "gestalten" beide gerne an unserer Einrichtung herum, sind beide sehr kreativ und haben uns ein richig gemütlich-individuelles Nest geschaffen.
Sorry, wenn's bisschen wie "Angeberei" klingt, was ich schreibe, aber vorher habe ich immer irgendwie "gewohnt" mit Blick auf Äußerlichkeiten wie Preis, Lage, Verkehrsanbindung und so'n irdischer Kram...jetzt LEBE ich und fürhle mich ZUHAUSE.

Inaktiver User
04.07.2006, 16:34
Mein Liebster und ich leben mit Hund und am Wochenende seinen 2 Söhnen in einer restaurierten 90 qm-Altbauwohnung, ganz toll geschnitten und gemütlich mit frei liegenden Balken und Parkettboden, Balkon mit Treppe in einen kleinen und feinen Garten mitten in der Fußgängerzone im Herzen einer Kleinstadt nicht weit vom Wasser entfernt *schwärm*. Wir haben hier alles was wir brauchen zum Wohlfühlen (z.B. große Badewanne mit Paltz für 2 :freches grinsen:); als wir uns vor 2 Jahren auf Wohnugnssuche begaben, war genau das unsere Vorstellung...
Wir "gestalten" beide gerne an unserer Einrichtung herum, sind beide sehr kreativ und haben uns ein richig gemütlich-individuelles Nest geschaffen.
Sorry, wenn's bisschen wie "Angeberei" klingt, was ich schreibe, aber vorher habe ich immer irgendwie "gewohnt" mit Blick auf Äußerlichkeiten wie Preis, Lage, Verkehrsanbindung und so'n irdischer Kram...jetzt LEBE ich und fürhle mich ZUHAUSE.



Die Freude finde ich total verständlich und hat überhaupt nichts mit Angeberei zu tun, finde ich. :blumengabe:

Snint

holly213
04.07.2006, 17:04
Ich wohne mit meinem Freund in einer recht großen Wohnung: 140 qm Maisonette, zweigeschossig. Allerdings erwarten wir im Januar Nachwuchs, so dass die Dimensionen eher passen.

Platz ist mir extrem wichtig, ebenso Helligkeit. Beides bietet die sehr schön geschnittene (Neubau)-Wohnung. Außerdem gibt es einen schönen großen Balkon, da sich über uns keine Wohnung mehr befindet, quasi Dachterasse. Etwas anderes als eine große Wohnung wäre nicht in Frage gekommen, denn wir sind beide überhaupt keine Haustypen. Die Terasse macht grade genug Arbeit.

Notgedrungen wohnen wir in einer Kleinstadt, da wir auf die Mitte unsrer beiden Arbeitsplätze gezogen sind. Das war ein Kompromiss, bin eigentlich ein Stadtmensch. Allerdings sind zwei große Städte 20-30 Minuten entfernt.

Der Blick ist extrem schön, das ganze Kleinstädtchen liegt zu unseren Füßen, und man hat einen tollen Weitblick ins Grüne. Außerdem wohnen viele Freunde+Familie in der Nähe.

Soweit zu den Vorteilen. Die Wohnung selber ist wunderschön, da gibt es nichts zu meckern, auch die Nachbarn sind alle o.k.

Nachteil ist schon ein wenig das Städtchen an sich. Auch wenn es Infrastruktur bietet und einen schönen alten Kern hat, so ist es doch Schlafstadt in Rhein-Main-Gegend.
Oft wird hier der alte Klassiker gelebt: Hausfrau zu Hause mit den Kindern, Mann arbeitet, Reihenhaus, Kombi. Da wir anders leben, und ich auch nach der Geburt schnell wieder arbeiten will, passen wir da nicht optimal hinein. So regen mich z.B. viele fast schon militante Anwohner auf. Neulich bekamen wir vom Balkon aus mit, dass ein Autofahrer einen anderen aus dem Auto zu zerren versuchte+unflätig beschimpfte, weil dieser seiner Meinung nach zu schnell gefahren sei. :ooooh:

Außerdem fehlt mir das kulturelle Angebot in unmittelbarer Nähe. Somit weiß ich nicht, ob ich dort ewig wohnen bleibe.

Lakritze
04.07.2006, 20:03
Single mit zwei Katzen und drei Schildkröten, ich lebe in der Stadt, aber in einem sehr grünen Viertel, 77qm Wohnung, Erdgeschoß, Katzen können kommen und gehen, wie sie wollen, Schildkröten haben ein Gehege im Garten.
Zur Arbeit hab ich auch nicht weit, etwa 15 min mit dem Auto, passenderweise auch immer gegengleich zum Stau, weil ich stadtauswärts fahre :freches grinsen:
Meine Wohnsituation könnte nicht besser sein.

Patatipatata
05.07.2006, 01:31
für mich gibt es nichts Wichtigeres als eine schöne Wohnung in entsprechender Lage. Momentan wohne ich eine Fußminute weg von einem großen bayerischen See. Die Wohnung selbst ist auf 2 Etagen und hat einen Kamin. Vom Balkon und dem Arbeitszimmer sehe ich auf das Wasser. Die Inneneinrichtung schwankt zwischen Antiquitäten und klassischer Moderne. Dafür ist mein Auto ein Schrotthaufen und ich leiste mir selten Klamotten. Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist mir auch sehr wichtig. In einer halben Stunde bin ich in München. Traumhaft!

Pati

Inaktiver User
05.07.2006, 08:51
Hallo,

wenn ich hier so lese, gehöre ich wohl nicht zum Durchschnitt, sondern eher zum ganz unteren Drittel mit meiner Wohnsituation.

63 m² unsanierter Plattenbau (2,5 Zimmer, Küche, Bad ohne Fenster, Balkon) für mich und meinen erwachsenen Sohn). 5. OG ohne Fahrstuhl. Verkehrs- und einkaufsgünstig gelegen, aber leider eben an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße/Kreuzung. Fenster öffnen und sich dann noch Musik hören/Fernsehen etc. unmöglich.

Pusteblume

Horus
05.07.2006, 09:48
2,5 Zimmerwohnung, natürlich zur Miete - ich möchte nie im Leben eine Eigentumswohnung und schon gar kein Haus. Hat man nur eine ständige Bastelei und verliert die Freiheit, von heute auf morgen was ganz anderes zu machen und woanders hinzugehen.

1. Obergeschoss, Parkettboden, kein Geschirrspühler, grosse Badewanne, kleine Küche, Balkon - der muss ultimativ sein! - in einem eigentlich nicht sehr schönen, aber nur 3 Stockwerke hohen 50er-Jahre-Wohnblock. Mitbenützung der Rasen- und Gartenanlagen ringsherum, inklusive Herumgetolle mit sämtlichen Nachbarskatzen. Gutes nachbarschaftliches Verhältnis unter den 9 Mietparteien "meines" Blockeingangs - man kocht schon mal zusammen und hilft sich gegenseitig aus.
Grünes, ruhiges Quartier mit schönen, alten Gärten, Wäldchen gleich um die Ecke. Joggenderweise bin ich in 5 Minuten ausserhalb der Stadt in den Hügeln, mit dem Fahrrad aber dennoch in 10-15 Minuten mitten in der Stadt am Hauptbahnhof und am Arbeitsplatz, ebenfalls in 10 Minuten am Fluss unten. Einkaufsmöglichkeiten in nächster Nähe, sowohl Supermärkte wie Quartiergeschäfte. Bushaltestelle und Station der Vorortsbahn ebenfalls.
Diese optimale Lage und das Verhältnis zu den Nachbarn ist mir viel wichtiger als Grösse, Aussehen und Einrichtung der Wohnung.

RomanticTom
05.07.2006, 14:22
Dürfen auch Bri-Männer antworten?

Wir (meine Frau, ich, Sohnemann und Töchterlein, beide unter 2) wohnen in 3 Zimmern, 64qm Altbau, mitten in Paris. Lage wunderschön, alle Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Spielplätze und der Kindergarten sind zu Fuß erreichbar. Wir sind damit sehr zufrieden (auch wenn man sich für die Miete in D ein großes Einfamilienhaus leisten könnte).

Für die nächste Wohnung in ein paar Jahren sollte sich trotzdem manches ändern: Deutlich größer, mit Arbeitszimmer (ich könnte und würde sehr gerne zuhause arbeiten), größere Küche (gerade 4qm), mit Keller und evtl. Garten. Aber für den Moment ist das ok hier.

Schöne Grüße
Tom

Wolkenhimmel
05.07.2006, 14:44
Hallo zusammen,

Ich wohne seid Dezember alleine in einer großzügigen 2-Zimmer Altbau Wohnung mit 63 qm.
Alle Räume sind wunderbar hell und groß. In der Küche steht ein Esstisch, im Wohnzimmer habe ich einen Arbeitsplatz an dem ich mich kreativ austoben kann. Im Schlafzimmer steht der Schreibtisch mit PC etc.
und trotzdem ist noch Platz. Aber ich geniesse es, dass nicht alles so vollgestellt ist, denn die alte Wohnung mit meinem Ex war einfach zu überladen.

Ach ja mein Badezimmer hat eine Wanne und ein großes Fenster! Beides finde ich sehr wichtig. Mein Traum wäre ja noch ein Balkon, aber das bekam ich nicht unter einen Hut.

Ich wohne stadtnah, bin super schnell im grünen und bei der Arbeit. Das war mir wichtiger als der Balkon!

Liebe Grüße

Jule

Lumibaer
05.07.2006, 15:13
Wir (ich 25, er 29+ unser Hund) leben auf 84 qm auf 3 1/2 Zimmern am äußersten Rand der Stadt, ca. 30 min von der Stadtmitte entfernt.
Ist eher ein Stadtviertel mit schlechten Ruf, wir wohnen hier aber seit über 4 Jahren und finden es hier sehr schön und vor allem günstig. Viel Grün und eine gute Infrastruktur machen den "schlechten Ruf" und die Randlage erträglich.

Ich halte mich auch gerne zuhause auf und daher ist mir meine Wohnung auch sehr wichtig, ebenso wie eine grüne Umgebung für meine Hündin.

lumibaer

Maviay
05.07.2006, 15:37
Ich wohne in Istanbul, auf der asiatischen Seite im schönen Stadtteil Üsküdar. Mit zwei Frauen ( einer Türkin und einer Deutschen ) teile ich mir eine Art Reihenhaus mit vier Etagen. Ich habe eine Etage für mich und kann von beiden Zimmern den Bosporus sehen. Zu Fuß bin ich in einer Minute am Ufer und abends kommt vom Wasser eine herrliche frische Brise bis zu uns hoch.
Das Haus liegt total verkehrsgünstig und es ist wirklich leise, da wir in einer Sackgasse wohnen.
Diese Art der Hausgemeinschaft ist für mich z. Zt. ideal. Habe aber auch ganz großes Glück mit meinen beiden Mitbewohnerinnen gehabt.
Die landestypischen Mängel wie abblätternde Wandfarbe etc, versuchen wir in den Griff zu bekommen, im August soll mal wieder der Maler kommen.
Was mir fehlt, ist ein Garten oder wenigstens eine Terasse, aber man kann eben nicht alles haben und mitten in der Stadt gibt es sowas zwar, ist dann aber unbezahlbar.

Viele Grüße und weiter viel Spaß beim Wohnen und Leben

Maviay

Sandra71
05.07.2006, 16:07
Ich bewohne zusammen mit meinem Sohn eine 3-Raum-Wohnung mit 77 qm (berechnete Wohnfläche, die Grundfläche ist durch die abgezogenen Schrägen grösser). Die Wohnung ist an sich sehr schön und sehr gut aufgeteilt, fühle mich aber hier auf dem "Land" nicht recht wohl, weil ich eigentlich eine Großstadtpflanze bin...ausserdem fehlt eindeutig eine Badewanne, und das Badezimmer an sich ist auch nicht gerade das, was ich aus meinen bisherigen Domizilen gewohnt bin. :grmpf:

Wenn der Geldbeutel es zulässt, werde ich nächstes Jahr in die geilste Stadt Deutschlands umziehen...werde mich da aber aufgrund der horrenden Mietpreise um einiges verkleinern müssen, da sind dann nur noch ca. 60 qm drin.

Inaktiver User
05.07.2006, 18:39
ich + schatzi in 3-zimmer-wohnung, 70 qm, münchen
eher mittelprächtige wohngegend laut hörensagen, aber wir finden es super
- mehrparteienhaus, verhältnis untereinander ok (pakete annehmen usw)
- miete für münchner verhältnisse annehmbar
- hausverwaltung auch ok (kein eigenbedarf, hausmeister, ...)
- absolut ruhig (ab und zu ein paar kinder im innenhof) mit ein bischen grün
- gute infrastruktur (u-bahn, supermärkte, reinigung, bäcker, metzger)
- noch relativ zentral (ca. 20 min zu hbf)
- gewerbegebiet + autobahn schnell zu erreichen

die wohnung selber ist im 2. stock, hell und gut geschnitten mit abstellkammer (!!), balkon (nicht mehr benutzbar, da zu viele bonsais), großen keller und fahrradkeller. außerdem haben wir im winter kein einziges mal die heizung in küche + bad anmachen müssen, entweder ist die wohnung super isoliert oder unsere nachbarn haben für uns mitgeheizt :freches grinsen:

am wichtigsten waren mir 3 Zimmer (schatzi = computer-/computerspiele begeistert, das kann ich im WoZi oder SchlafZi nicht ertragen) und ein bad mit fenster

einrichtung geht in richtung modern, aber kein chrom/metall - find ich zu kalt und dann das putzen :knatsch:

essplatz im WoZi vorm fenster, da die küche eher länglich und nicht breit genug für einen esstisch ist

wenn ich mir was wünschen könnte, dann jalousien für die fenster, (manchmal) einen aufzug und ein etwas größeres bad

LG

Fraukules
05.07.2006, 19:00
Ich wohne alleine, ohne Haustier auf 65qm + ebenerdiger Terrasse im Süden Münchens:

Pluspunkte:
- Nordseite + durch Balkon überdachte Südseite = kein Schwitzen im Sommer
- grüner Innenhof = kein Lärm
- Bushaltestelle direkt neben der Wohnung = 20min in die Innenstadt
- Zum Starnberger See sind es 45min auf dem Fahrrad
- Bad mit Fenster, Abstellkammer, Waschmaschinenanschluss im Bad (ist in München offensichtlich nicht so üblich...)
- nebenan: Pizzeria + Supermarkt
- Schöööön geschnitten

Minuspunkt:
- teuer (ok, das ist in München jede Wohnung)
- nur 2Zimmer = kein Arbeitszimmer (und als Lehrerin hat man immer viel Krempel rumliegen, da sieht es im Wohnzimmer oft ungemütlich aus...)

LG, Anke

Inaktiver User
05.07.2006, 20:27
Oh, ist das ein schöner Strang.
Gerade in letzter Zeit denke ich, wie schön wir leben, dabei völlig unspektakulär.

In einem der am dichtesten bevölkerten Stadtviertel Deutschlands in BW. Mit Kurzstreckenkarte bin ich im Stadtkern. S- und U-Bahn (letztere ist eigentlich hier eher eine Straßenbahn, die selten unterirdisch fährt, bei uns nicht) gleich um die Ecke. Mit dem Rad bin ich in 10 Minuten im Schlossgarten, mit dem Auto oder Bus oder zu Fuß in schönen Grünanlagen mit teils atemberaubendem Ausblick auf den Neckartalkessel mit seinen vielen grünen Bergfalten. Überhaupt erledige ich alles, was nur geht, mit dem Rad, auch Einkäufe. Um die Ecke haben wir viele kleine Läden mit super regionalen Angeboten und Großmärkte und Restaurants und Kneipchen aller - ich glaube wirklich aller - Nationalitäten.

Unser Viertel entstand im 19. Jh.. Wir (zwei Jugendliche, Katze und ich, w48) leben in einer kriegsbedingten postmodern renovierten Lückenbau-Vierzimmerwohnung, ein Zimmer ist mein Atelier (bin freiberuflich). Wir haben zwei Balkone, die wunderschön begrünt sind wie ein Dschungel. Die Fußböden sind teils mit hellblauem, hellgrünem Laminat, Teppichen, gekästeltem PVC-Boden, alles elbstgelegt. Drei der Decken sind von mir bemalt, ein Teil der Möbel auch. Wir wohnen mit vielen Büchern, 3 PCs, einem alten Sofa, auf dem mit hoher Wahrscheinlichkeit schon Novalis gesessen hat, historischen Möbeln, kühlen neuen und Ikea-Regalen und meinem geliebten Klavier - und musiktoleranten (weil auch Trompet und Jugendleben bei hellhörigsten Wänden) und freundlichen Nachbarn seit 16 Jahren. Gute Nachbarschaft ist mir auch wichtig, ich habe wohl ein Händchen dafür (dreimal auf Holz klopf).
Das Allerwichtigste ist mir mein geliebter Kirchenchor - 5 min Fußweg auf unserer Straße.
die Staatsgalerie (bin im Verein) ist hier mein zweites Wohnzimmer.

Gehen die Kinder aus dem Haus, werde ich mich finanziell bedingt einer WG anschließen. Wir sind alle Drei begeisterte Städter und gerne Gastgeber und lieben Übernachtungen bei uns. LG

Inaktiver User
05.07.2006, 22:14
Das liest sich ja interessant hier! :cool:

Ich, Jg 55, wohne mit Mann, JG 53, und 2 Töchtern,letztere zeitweise mit intensivem Freund-Besuch,in einer eher kleineren Stadt in Norddeutschland.
Zu Fuß ist es nicht weit zur Innenstadt, mit dem Fahrrad kommt man überall hin, wenn man nicht so faul ist wie ich. :peinlich:
Unsere kleine Straße ist noch kopfstein-gepflastert und es ist fast nur Anlieger-Verkehr.
Trotzdem ist es manchmal laut, in der Nähe ist eine Art Umgehungsstraße zur Innenstadt, die ist stark befahren.

Unser Haus ist typisch 50ger Jahre Baustil. Unten eine relativ große Küche mit Terrassentür und Blick zum Garten, Wohnzimmer, das ne doofe lange Schlauchform hat, ein Bad mit Dusche und Toilette und ein Gästezimmer, das inzwischen von einer Tochter in Beschlag genommen wurde.
Im ersten Stock: Schlafzimmer,Bad, Toilette und drei ehemalige kleine Kinderzimmer, schon lange umfunktioniert zu einem verkramten Computerzimmer (Mann), Bügelzimmer (alle) und Ankleidezimmer (ich)
Im ausgebauten Dachgeschoss mit 2 Zimmern und Bad wohnt Tochter Nr.2.
Ein Zimmer davon wird bei Bedarf als Gästezimmer genutzt.
Unsere Einrichtung ist gemütlich und bunt zusammengewürfelt aus *schon immer gehabt*,
geerbt, geschenkt bekommen, aus der Antikscheune aufgearbeitet oder gekauft.
Im Wohnzimmer steht ein schöner Kaminofen.
Wie mein Name schon sagt, liebe ich schöne Lampen und hab mit Mann die Allerschönste (Lampe, mein ich) selber gebaut.
Eigentlich hätte ich viele Ideen, was ich gerne ändern oder umbauen würde, aber mein Mann streikt. :schild uups:
Der ganze Grundriss könnte verändert werden, und niiie mehr würde ich weiße Fliesen im Bad verlegen und das Parkett müsste ich besser pflegen...

Mein Garten (Grundstück ca. 400 qm) ist zum Glück groß genug, um zu relaxen und klein genug, dass die Arbeit damit zu bewältigen ist.
Es hat ne Weile gedauert, bis der Garten und ich Freunde wurden, aber allmählich bauen wir ne Beziehung auf. :schild genau:
Ich liebe besonders duftende Blüten, Rosen, Lilien, Flieder, Jasmin und was mediterranes, wie einen kleinen Feigenbaum und sämtliche Kräuter der Provence in unserem eher feucht-kühlem Klima.

Gruß

tiffany

Inaktiver User
06.07.2006, 06:42
Hallo an alle!

Ich (25) wohne mit meinem Schatzi (38) und Hund und Wellensittich in einer 61qm 3-Zimmer-Wohnung mit großem Balkon. Sie liegt im Erdgeschoss. Ist sehr zentral gelegen, ca. 10 Minuten Fußweg vom HBF entfernt. Die A40 ist direkt nebenan.

Ich habe damals bewußt auf eine 3-Zimmer-Wohnung bestanden, weil wir auch später gerne mal Nachwuchs haben und weil wir aus unserer alten, wunderschönen Wohnung leider ausziehen mussten, sind wir dann hier eingezogen. Ein Schlafzimmer, in dem ich auch mein kleines Büro (mit Schreibtisch, Rechner und Regal) eingerichtet habe, ein großes Wohnzimmer mit Esstisch, eine kleine Küche, ein Bad mit Badewanne und Fenster und ein Kinderzimmer, das zur Zeit noch als Gästezimmer und Büro für meinen Schatzi dient (mit Kleiderschrank, Bett, Schreibtisch und seinem Rechner)!

Nachteile:

- sch*** Nachbarn, die sich wegen Kleinigkeiten beschweren, sogar über Sachen, die wir laut Hausordnung machen dürfen.

- eine Gesellschaft, die sich leider um nichts kümmert. Immer erst mit Druck vom Anwalt!



Vorteile:

- sehr zentral gelegen

- groß, schön geschnitten.

- preiswerte Mieten für zentrales Stadtteil im tiefsten Ruhrgebiet!

Ginny
06.07.2006, 08:58
Hmm, "träumen" tu ich eigentlich von einem kleinen alten "Hexenhäuschen" (gerne Fachwerk oder Backstein) mit etwas Garten und Platz für Tiere - alternativ eine große Altbauwohnung - aber all das läßt sich alleine nicht verwirklichen ...
... und so lebe ich (Frau, 40) mit drei Katzen in einer knapp 70 qm großen Wohnung aus den sechziger Jahren!
Vorteil dieser Wohnung, daß sie mir gehört (Geschenk von meinen Eltern, sie hatten die Wohnung als Geldanlage mal günstig gekauft) ... und ich mich gestalterisch austoben kann ohne jemanden fragen zu müssen!
Das ist mir ziemlich wichtig, hab z.B. meinen Balkon außenrum und innen ganz mit romantischem Blauregen berankt ... in Küche und Bad ein ausgefallenes Fliesenpatchwork gelegt, Kokos- und Ziegenhaarteppichboden, bunte, teilweise auch dunkel gestrichene Wände, in der Küche und Bad Zierputz, im Eßzimmer Holzdecke, in der Küche gemauerte Regale u.a.
Und all das läßt sich besser in einer eigenen Wohnung verwirklichen als in einer Mietwohnung ...

Mein Stil ist überhaupt recht elektisch und ausgefallen: eine Mischung aus alten Bauernmöbel, dazu schlichte neue Holzmöbel, teils farbig gestrichen oder verziert. Als Kontrast ein paar Metallmöbel und modernes Design ... außerdem viel moderne und abstrakte Kunst an den Wänden, Setzkästen mit Sammlungen, Wandteller u.ä.
In meiner Wohnung gibt's Unmengen Bücher in jedem Zimmer ... viele Pflanzen ... alten, von Flohmärkten oder sonstwo zusammengesammelten Hausrat, Kunsthandwerk und Dekoratives aus aller Welt, manches auch selbstgebastelt oder -verändert.

Absolut wichtig waren mir ein Badezimmer mit Fenster und Wanne ... und eben Balkon, außerdem die Möglichkeit zur Tierhaltung!

Bin gerne daheim und stecke auch relativ viel Geld und Zeit in meine Wohnungseinrichtung und Dekoration, außerdem sammle ich leidenschaftlich gerne schöne Dinge, von denen vieles offen in der Wohnung gezeigt wird (nicht nur Hausrat, Porzellan, Glas sondern auch alte Kleidung, Schirme, Gehstöcke etc. etc.)

Aber irgendwann möchte ich schon gerne anders (siehe obiger Traum), vor allem größer leben, da meine Wohnung langsam aus allen Nähten platzt und relativ "vollgestopft" ist ... meine Sammelleidenschaft läßt sich halt nicht so leicht ausbremsen! Aber reduziert und leer würde mir eh nicht liegen, nicht zu mir passen ...
... mal sehen, was sich die nächsten Jahre verwirklichen läßt mit anderem Wohnumfeld, eventuell ziehen mein Partner und ich (momentan Entfernungsbeziehung) auch zusammen?

Nachteil an dieser Wohnung sind sicher die Nachbarn - eher ältere Leute - zu denen ich kaum persönlichen Bezug hab, aber man geht meist nett miteinander um! Aber halt schon eher Leute, die sich öfter mal beschweren bzw. tratschen (über Männerbesuch und sowas) und sich zuviel um Angelegenheiten anderer Leute kümmern - aber das prallt meist auch relativ ungerührt an mir ab :freches grinsen:
Wünschen würde ich mir allerdings schon mehr ein Wohnumfeld, wo engere Nachbarschaft und Austausch gepflegt wird, ich mehr mit den Leuten dort "anfangen" kann?!

Lynx
06.07.2006, 12:35
Tja, also wie wohne ich:

Von Montagnachmittag bis Donnerstagabend alleine,
in einer hübschen Dachwohnung mit vielen Blumen,
ansonsten nicht sehr persönlich eingerichtet, da viel Arbeit.

Von Donnerstagnacht bis Montagmittag in Großfamilie,
in einem Zweifamilienhaus (meins)
mit vier Badezimmern (hat meine Mutter noch bauen lassen, fand ich damals etwas verrückt, ist aber ganz praktisch)
zwei Wohnzimmern, einer großen Wohnküche,
sieben Zimmern sowie diversen Nebenräumen,
und einem richtig schönen großen Garten.

Mit mir zusammen wohnen
Eltern (langsam tüddelig werdend, aber noch relativ fit),
Schwester mit Sohn (10 Jahre) und Tochter (13 Jahre),
der geduldigste Ehemann von allen
und sporadisch meine studierenden Kinder (teilen sich das Gästezimmer)
ausserdem noch zwei Katzen und ein Hamster.

Ich habe mir unser Schlafzimmer mit Wasserbett, Hängematte, Computerplatz und vielen Büchern eingerichtet; ausserdem das kleine Wohnzimmer mit großem Kuschelsofa und alten Möbeln.

Wohnküche und großes Wohnzimmer sind dem Familiengeschmack angepasst;
alle anderen Zimmer sind nach dem Geschmack der jeweiligen Bewohner.

:entspannen:

FlotteBiene
06.07.2006, 16:55
Toller Strang :yeah:

Da muss ich natürlich auch gleich meine Wohnsituation schildern:

Wir (Freund und ich) wohnen in einer großen Wohnung (130 qm) mit Garten in einem Dorf 13 km von unserer Stadt.

Die Wohnung ist toll, hat Reihenhauscharakter und 5 Zimmer:

Ein großes Wohn-/Esszimmer mit Wintergarten und Glastüren zur Holzterrasse.

Eine kleine Küche, die man mit Schiebetür abgrenzen kann.

Dann unsere zwei Büros, je ca. 14 qm.

Ein kleines Ankleide-/Bügelzimmer, in dem es immer aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen :peinlich:

Bad mit Wanne, Dusche und 2 Waschtischen

Ein großes Schlafzimmer mit ca. 20qm

Dazu noch Waschküche, eine kleine Werkstatt und ein großer Kellerraum.

Ziemlich viel für zwei Personen, aber auf dem Land erschwinglich.

So toll die Wohnung ist, würde ich nicht mehr - zumindest so lange ich noch keine Kinder habe - so weit von der Stadt wegziehen. 13 km kann man zwar mit dem Auto schnell bewältigen, aber der Spass-Faktor ist trotzdem sehr eingeschränkt. Vorher haben wir in direkter Stadtrandlage 2km vom Zentrum entfernt gewohnt und sind abends oft mit dem Rad in die Stadt gefahren. Das fehlt uns jetzt sehr. Denn 13 km kann man zwar schon radeln, aber auf der Landstraße ohne Radwege macht das v.a. nachts nach dem Weggehen keinen Spass.

Deshalb werden wir uns spätestens nächstes Jahr nach was anderem umschauen.

Biene

Inaktiver User
06.07.2006, 19:20
Super-interessanter Strang :yeah:!

Ich, 36, wohne mit Mann, zwei Kindern, Hund und weiteren Haustieren auf'm Dorf in eigenem, 230 qm großen Haus mit großem Garten. Der Großteil des Hauses wird unten genutzt, so haben wir alle Schlaf- und Wohnräume unten wie auch die Küche. Oben sind Büro, Gästezimmer und der Ersatzkeller :freches grinsen:.

Renovierung der meisten Zimmer ist dringend nötig, unser Geschmack hat sich in den letzten 10 Jahren doch ganz schön verändert. Es ist gemütlich und sehr belebt hier, wir wechseln ständig zwischen drinnen und draußen.

Ich genieße das große und freistehende Haus sehr, finde es herrlich waschen und saugen und musizieren zu können, wann ich es will. An Wohnsituationen habe ich alles durch und bin insgesamt 21 x umgezogen. Ich fühle mich schnell irgendwo zuhaus und brauche dafür nur meine persönlichen Dinge.

Richtig leben tu ich erst in diesem Haus, wir fühlen uns hier sehr wohl und die Vorstellung mit Kind und Kegel in einer Etagenwohnung zu wohnen schreckt mich mittlerweile total ab.

FlotteBiene
06.07.2006, 19:45
An Wohnsituationen habe ich alles durch und bin insgesamt 21 x umgezogen. Ich fühle mich schnell irgendwo zuhaus und brauche dafür nur meine persönlichen Dinge.




21 x umgezogen? Mit 36?

Das heißt, dass du etwa alle 1,5 Jahre umgezogen bist, seit du auf der Welt bist...
Wie geht das und vor allem - wieso?

fragt sich
Biene

Inaktiver User
06.07.2006, 20:11
Mein Vater hatte einen Beruf, in dem er das für erforderlich hielt - da mußten wir dann halt mit *seufz*. Später war ich dann selbst nicht gerade die Seßhafteste und wechselte die Wohnungen wie die Unterwäsche (waren aber 3 Jahre lang WG-Zimmer oder möblierte 1-Zimmer-Wohnungen). Nun bin ich angekommen, es sei denn, wir bekämen was Schönes zum Auswandern.

Inaktiver User
06.07.2006, 20:34
Ein interessantes Thema, vor allem, weil sich hier wohl vorwiegend Frauen in guten Wohnsituationen zu Wort melden und nur ganz wenige, bei denen das nicht der Fall ist.

Ich liebe "meine" Wohnung, die jetzt wieder "unsere" ist, auch sehr. Und mein Freund liebt mich wohl so sehr, dass er sich darüber hinweg gesetzt hat, dass ich hier über acht Jahre mit meinem Mann gelebt habe und vor drei Monaten eingezogen ist. Oder war er am Ende nur scharf auf die Wohnung :freches grinsen:

Die Wohnung ist, wenn es nach meiner Mutter geht, heruntergekommen - ich nenne es Patina. Schließlich ist das Haus, in dem wir leben, über 100 Jahre alt. Dafür hat nicht jeder einen Sinn - perfekt ist es nicht, aber die Wohnung passt perfekt zu mir und jetzt zu uns.

Sourgirl
06.07.2006, 22:36
Interessant wie viele doch in Altbauwohnungen wohnen.
Ich auch :allesok:
Und zwar unter der Woche mit meinen beiden Mitbewohnern (w&m). Wir sind gerade umgezogen und haben uns enorm verbessert: von vorher 75qm ganz, ganz nah an der Innenstadt, jetzt ins bessere Ostviertel: etwas über 90qm, endlich ein gemeinsames Wohnzimmer, Dachboden, Keller und Garten. Ein Traum. Unsere alte Whg war auch echt schön (mein Sprossenfenster werde ich sehr vermissen - allerdings nicht im Winter; kalt), aber durch die zentrale Lage auch viel Lärm. Am WE dann zu Hause bei meinen Eltern wg. arbeiten.
Für's Leben nach dem Studium gern wieder Altbau oder Maisonette. Und mein Traum schlechthin: Dachterrasse. Jetzt muss ich nur noch meinen Freund davon überzeugen; der möchte unbedingt mal ein Haus haben.... :schild nein: :freches grinsen:

Cariad
07.07.2006, 09:25
@Sourgirl: Dann schieße ich den Vogel ab: Altbau mit Dachterrasse. :freches grinsen:
Ca. 135 qm Wohnfläche, allerdings auf drei Stockwerke verteilt. Jede Menge "Altbauflair" in Form von verwinkelten Fluren, engen Treppchen und alten Holzbalken, aber die Haustechnik ist auf neuestem Stand. Die Dachterrasse ist groß genug für Grillpartys, und man guckt über die Dächer der Innenstadt. :cool:

Der einzige Nachteil ist, wie überall in den Altstädten, die ewige Parkplatzsuche.

Grüße, Cariad

Sourgirl
07.07.2006, 11:18
Hallo Caridad,
stimmt...mensch, da bin ich ja jetzt neidisch! :smirksmile: Aber man muss sich ja auch noch verbessern können! :freches grinsen:
Das mit den Parkplätzen ist wirklich ein großes Problem; ich habe mein Auto inzwischen verkauft, weil man bei uns auch alles zu Fuß, mit Rad oder Bus erreichen kann. Manchmal wäre ein Auto echt praktisch, aber diese ewige Parkplatzsucherei...

Cariad
07.07.2006, 12:55
Hihi, der Vorteil ist: Nirgendwo lernt man so gut einparken wie in einem Anwohnerparkbereich mit begrenzten Plätzen. Mittlerweile zwänge ich meinen Kleinwagen in Parkplätze, von denen ich früher dachte, da würde nicht mal ein Kinderwagen durchpassen. :freches grinsen:

Grüße, Cariad

Lourdes
07.07.2006, 13:28
Hallo zusammen, ich will auch :ahoi:

Ich (w/34) wohne und arbeite in der Nähe von Köln in einer netten kleinen Kreisstadt. Mit meinem Freund teile ich mir eine 100-qm-3-Zimmer-Neubauwohnung, Dachgeschoß. Die Wohnung ist der Knaller: sie ist U-Förmig, und in der Mitte des U´s ist die Terrasse, die man vom Wohn- und Schlafzimmer aus betreten kann. Wir haben Parkett, Klimaanlage, viele Fenster, in Flur und Badezimmer elektrisch bedienbare Kuppel-Hub-Fenster, so dass es im Bad Tageslicht und natürliche Belüftung gibt (sehr wichtig für mich), ein GästeWC, Fußbodenheizung...es ist ein Traum! Weiterer Vorteil: Das Haus liegt direkt neben der Fußgängerzone in einer ruhigen Nebenstraße. Die Wohnungen unter uns sind nur zur gewerblichen Nutzung und: nicht vermietet!:yeah: Wir sind also ganz allein in dem Haus, und das wird sich wohl so schnell nicht ändern! Hurra!!

Nachteil: es gibt keinen Keller, sondern nur einen Raum für die Mülltonnen, aber da passt unser Krempel hervorragend mit rein (beschwert sich ja keiner). Und es gibt keinerlei freie Parkplätze. Daher haben wir 2 Garagen gegenüber gemietet, es geht also. Die Wohnung kostet zwar insgesamt mit den Garagen ein kleines Vermögen, aber das ist es uns wert. Wie schon einige schrieben: ich bin so gerne zu Hause, meine Oase, mein kleines Reich. Jeder hat Platz, mein Freund hat sein Zimmer mit Computer-Gedöns in dem er auch manchmal arbeiten kann usw.

Mit das schönste ist aber: es gibt hier eine Abtei auf einem kleinen Berg, und unsere Wohnung ist direkt am Fuß dieses Hügels. Es gibt natürlich einen Park und Möglichkeit spazieren zu gehen, und man hört immer die Kirchenglocken läuten. Herrlich! Und um die Ecke ist die Fußgängerzone, man hat also alles was man braucht.

Zur Arbeit fahre ich mit dem Rad, 5 Minuten! Ach, schwärm, ich fühl mich so pudelwohl!

Muss dazu sagen: ich hatte ein eigenes Haus mit meinem Exmann. Ein 50 Jahre altes Häuschen seiner Großeltern, das wir total umgebaut und renoviert haben. Dem trauere ich natürlich hinterher, aber so ist das eben.

Schönes Wochenende an alle! Lourdes :blumengabe:

Inaktiver User
07.07.2006, 18:40
Na, dann will ich auch mal...

Schatzi (28) und ich (bald 30 :ooooh:) wohnen seit knapp drei Jahren in einem 90 qm Anbau mit Anschluss zum Haupthaus an einer Seite. Drei Seiten also freistehend, an der vierten hängt das "richtige" Haus dran. Erdgeschoss, mit kleiner Terasse, 3 Zimmer.

Vorteile:
- die Terasse
- ziemlich viele, große Fenster (sehr hell, meine Pflanzen wachsen wie irre)
- keine Nachbarn oben, unten, von den Seiten - vom Rest des Hauses kriegen wir nichts mit, wenn die Nachbarskinder ihre "Fünf Minuten" haben
- Erdgeschoss - kein Wasserkistenschleppen in den 4. Stock wie zu Studienzeiten :allesok:
- nette Nachbarn drumherum
- kurzer Weg zur Arbeit, den wir im Sommer mit dem Fahrrad zurücklegen
- Supermarkt, Bäcker und Fleischer um die Ecke
- ruhige Nebenstraße (Sackgasse), nur der Motorradfreak von schräg gegenüber nervt ab und zu
- der Stellplatz mit Überdachung direkt vorm Schlafzimmer - da steht unser Kleiner gut und trocken (wichtig bei den Hagelstürmen der letzten Tage)

Nachteile:
- die Terasse :freches grinsen: - Südseite und im Sommer nicht zu benutzen, da in der prallen Sonne konsequent zu heiß
- die vielen, großen Fenster :freches grinsen: - da wir keine Außenrollladen haben, prallt auch hier die Sonne drauf und es wird knallheiß. Im Winter umgekehrt - die Heizkosten sind astronomisch
- leider nicht unterkellert, daher fußkalt
- der Schnitt der Wohnung - praktisch kein Flur, dafür eine große "Wohnhalle" von der Küche, Bad und die zwei kleinen Zimmer (Schlaf- und PC-Zimmer) abgehen. Der Raum ist toll (Wohnecke mit TV, Essecke am anderen Ende), hat aber nicht viele Wände, so dass viel Stellfläche fehlt. Mittenrin kann man ja schlecht was stellen. Hatten wir nicht bedacht damals... passiert uns nicht noch mal...
- die Gardinen (weiß mit weißen Tupfen) und die Vorhänge (gelb - hat er ausgesucht :unterwerf:) - wir brauchten beim Einzug schnell einen Sichtschutz, da man sonst von der Straße reingucken kann. Leider hat die Fensterfront kein normales Maß, es gab nur den Tupfenstoff in der passenden Länge, ich kann nicht nähen - also haben wir nähen lassen. Für den Preis müssten wir sie eigentlich bis ans Lebensende ertragen...
- der Teppich - hier war mal ein Geschäft drin. Entsprechend bunt ist der Teppich, den wir übernommen haben. Unser Vermieter wollte nachträglich noch Laminat legen, hat dieses Versprechen inzwischen aber "vergessen". Selbst einen kaufen wäre extrem teuer wegen der großen "Wohnhalle" (50 qm). Da wir seit längerem umziehen wollen, lohnt sich das nicht.
- das Dorf. Irgendwie am Ende der Welt. S.o. - wir suchen seit längerem nach Jobs in einer anderen Gegend

Mein Traum:
Ein kleines Häuschen mit Dachterasse über der Garage, mit Mini-Garten (bin zu faul für zuviel Gartenpflege) und Gäste- bzw. Arbeitszimmer für mich. Bisher parken wir Gäste im Wohnzimmer, wo das wir aber morgens um 6 durchlaufen müssen, wenn wir zur Arbeit müssen.

Es ist wirklich interessant zu lesen, wie andere Leute wohnen. Bitte mehr davon! :allesok:

lg
Vishnja

Sourgirl
08.07.2006, 00:03
Ja, das mit den Parkplätzen erzählt mir meine Freundin auch immer...aber ich bin eine typische Frau; wenn ich eingeparkt habe, dann erkennt man mein Geschlecht :freches grinsen:.

Zita65
08.07.2006, 09:25
Ich bewohne mit Tochter und Hund eine 4-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eines 7 Parteien-Hauses, 100 qm, dazu noch ein Gartenanteil von ca. 30 qm. Mir ist sehr wichtig, dass die Wohnung pflegeleicht ist, daher habe ich in allen Zimmern einen hellen Laminatboden verlegen lassen. Fest verlegte Teppichböden sind ein NOGO für mich.
Eigentlich wollte ich ja einen knallroten Industriefussboden aus Kautschuk, aber in letzter Minute hat mich der Mut verlassen.. :knatsch:
Es gibt einen offenen Kamin, den ich bisher nur 2 x angezündet habe, es war hinterher eine Riesensauerei zum Aufräumen und das letzte Mal habe ich wohl was falsch gemacht, die Wohnung war voller Rauch.. :gegen die wand: das war dann mein letzter Versuch.
Am liebsten mag ich meine Küche, sie ist klein, so gross, dass sich eigentlich nur eine Person darin aufhalten kann, dafür sehr praktisch. Man hat alles sofort im Zugriff. Sie ist überall mit grauem Granit ausgekleidet. Sehr pflegeleicht, alles nur glatte Flächen!
Der Garten besteht aus einem grossen Sitzplatz, dem Rasenstück, das ich so alle 2 Wochen mähe, und einem Beet, das ich letztes Jahr mit Rosen bepflanzt habe. Am Rand stehen Sträucher, die sind so dicht gewachsen, dass man - zumindest im Sommer - von aussen nicht reinschauen kann.
Die Lage ist für mich optimal: Arbeitsplatz in 30 Minuten erreichbar, das grösste Einkaufszentrum des Landes (!) 5 Minuten, Flugplatz 15 Minuten, und mit am wichtigsten, in 5 Minuten erreiche ich zu Fuss den Wald, dort kann mein Hund morgens und abends frei laufen.
Mit all dem ist es aber bald vorbei, zumindest vorläufig, in drei Wochen werde ich für mindestens zwei Jahre ins Ausland gehen. Da die Mieten dort extrem teuer sind, werde ich mich - trotz Mietzuschuss meines Arbeitgebers - wohl ziemlich einschränken müssen gegenüber meinem Standard hier. Bin gespannt, wohin es mich verschlägt - eine neue Wohnung werde ich mich erst vor Ort suchen, vorläufig bin ich in einer Wohnung meiner Firma untergebracht. 5 Wochen wird der Container mit meinen Sachen unterwegs sind, solange habe ich Zeit was zu finden.
Später, wenn ich einmal pensioniert bin, hätte ich am liebsten ein Haus mit Garten, aber bis dahin ist ja noch eine Weile Zeit...
Zita

Inaktiver User
08.07.2006, 10:53
Ich wohne in einer (noch) 70qum DG-Wohnung in einem Vorort. Stadt ist schnell erreichbar (Bus 5 Minuten, Haltestelle fast vor der Tür), wenn ich laufe ca. 20 Min und ich bin im prallen Leben. Im Vorort ist es aber fast ländlich, man kennt sich (mir wichtig). Im Haus gibt es 8 Parteien, alle haben entweder Haustiere (bei mir alleine Hund und Katze) oder Kinder oder beides :freches grinsen:, es wird also "gelebt" (mir auch sehr wichtig).

Meine Küche ist mini aber durch und durch funktional, die habe ich drei Monate lang akribisch geplant und sie ist perfekt geworden :jubel:!

Wohn- Eßbereich sind in einem großen Zimmer, ich habe überlall Laminat gelegt (Parkett ging nicht wg. Hund), Küche und Bad Fliesen mit Mosaikmustereinlage (mußte ich unbedingt haben). Jeder Raum ist andersfarbig, Büro grün, Küche gelb, Schlafzimmer orange, Bad weiß/grau. Insgesamt ist die Wohnung ideal für mich, ich liebe den Regen auf den Dachfenstern, ok ich liebe den Sommer manchmal nicht sooo sehr, aber das geht auch rum.

Ein Zimmer mehr und die Wohnung wäre ganz genau richtig, aber so ist sie auch schon gut. Früher hatte ich nur zwei große Zimmer, habe dann aber aus dem Schlafzimmer zwei Zimmer gemacht, da ich es so hasste, wenn ich im Bett lag, die Arbeit anschauen zu müssen (der PC stand ggüb.). Jetzt sind es also drei Zimmer und ich könnte noch ein viertes vertragen, aber man muß ja auch mal zufrieden sein :smirksmile:

Was mir fehlt ist ein eigener Balkon, aber für den habe ich momentan nicht das Geld übrig, spiele aber schon fleißig Lotto!

Der Garten hinter dem Haus wird von allen genutzt, ich bin dort aber wegen des Hundes eher selten, da ich nicht möchte, dass auf den Kinderspspielplatz gepinkelt wird und mein Hündchen kapiert da einfach den Unterschied nicht.

LG
Estrella

LillyMarie
08.07.2006, 16:01
Das ist ja total interessant, wie ihr alle so wohnt. Am liebsten würde ich ja noch Bilder dazu sehen!! Die U-Wohnung in Köln hört sich ja mal megagenial an. :allesok:

Ich selbst bewohne zur Zeit mit meinen zwei Katern eine 80 qm Neubau-Studio-Wohnung. Direkt in der City mit Balkon nach hinten, also extremst ruhig, trotz Großstadt. Parkprobleme :fg engel: erübrigen sich dank der Tiefgarage, von der aus man im High-Tech Fahrstuhl zu mir in das 2. OG fahren kann.
Im Prinzip besteht die Wohnung aus zwei Räumen. Dem riesigen Wohnraum inkl. Küche im Studio-Style (Küche ist mit großer Theke, die in den Wohnraum übergeht, also nichts mit Küchenzeile im Wohnraum, sondern eher amerikanischer Stil. :zwinker:)
Möbel stehen nicht soviele drin, weil ich es lieber großzügig mag und die schwarz-rote Lackküche eh schon dominant ist. Ansonsten schwarze Ledercouchen, ein 40 Jahre alter Messing-Glastisch und offene, wengefarbene Regale. Momentan noch ein alter Bücherschrank und schwarze Metallkerzenständer.
Gäste-WC, Abstellraum (mit Kirschbaumlaminat), großes Bad und schnuckeliges Schlafzimmer.
Die Wohnung ist komplett gefliest, ich hasse Teppiche, obwohl ich am Liebsten natürlich Dielen oder dunkles Laminat/Parkett hätte, aber nun ja, man kann sich nicht alles aussuchen. :freches grinsen:
Wände sind tapetenlos und champagnerfarben mit Sand gestrichen, dazwischen Lacklasuren in dunkelrot - passend zur Küche. Im Flur zum Schlafzimmer Illusionsmalerei (Efeuranke). Das Schlafzimmer ist auch champagnerfarben mit Sandfarbe (also Sand in der Farbe für die Struktur) gestrichen, die Wand hinter dem schwarzen Metallbett ist dann wieder lasiert in der Grundfarbe Brombeer.

Was ich am Schönsten an meiner Wohnung finde, ist, dass das Wohnzimmer komplett vorne verglast und davor der Balkon ist, so hat man immer ein bisschen Urlaubsgefühl. Nachteil, wenig grüne Aussicht, weil halt City. :knatsch:
Dafür kann man aber alles problemlos zu Fuß erreichen und nach durchzechten Nächten ohne Taxikosten nach Hause kommen. :freches grinsen:

Ach, und die Putze für den Flur muss ich auch nicht spielen, hat viel für sich. Der Keller ist winzig, aber den betrete ich eh nicht. :regen:

Gruß
Lilly

Santorin
09.07.2006, 20:57
Ich will auch... :smirksmile:

Ich (28) wohne mit Freund in einer großen Wohnung (ca. 120 m²) mit Balkon.

Gut geschnitten, 5 Zimmer, davon 2 Büros und 1 Schrankzimmer (sehr praktisch!).

Kleine historische Stadt mit 60.000 Einwohnern, Stadtrandlage, eigentich super!

Ich arbeite in der Stadt, mein Freund muss jeden Tag einfach 75 km pendeln in die nächste Großstadt. Aber da hier die Mieten viiieeel günstiger sind (ungefähr halb so teuer wie in der Großstadt) und außerdem die Lebensqualität höher, nimmt er das Pendeln in Kauf (danke Schatz :blumengabe:)

Eingerichtet sind wir eher schlicht und mit viel Holz.

LG Eure Santorin

Inaktiver User
10.07.2006, 01:23
Das ist ja eine spannende Reise durch die Wohnungen der BriCom! Danke fuer den schoenen Thread, Moonsun :musiker:
San Francisco ist seit drei Jahren die Stadt, in der ich lebe. Gehoere also zu denen, die eine Grossstadt zum Leben brauchen.
Meine Mietwohnung hat drei Zimmer, zwei kleine und ein grosses Zimmer, eine offene Kueche, die den Mittelpunkt der Wohnung bildet, und ein kleines Bad mit Dusche und Badewanne. Der Boden ist mit Holzdiele ausgelegt, die Waende sind schlicht weiss. Dazu noch eine Mini-Terasse und gruenen Hinterhof fuer das gemeinsame Grillen mit den Nachbarn. Die Fenster sind relativ klein, und gehen alle nach hinten, zum begruenten Hinterhof raus. Sie sind komplett vergittert, obwohl die Wohnung in einem der oberen Stockwerke liegt. Insgesamt ist die Wohnung ziemlich schief ( liegt auch am Erdbeben von 1989), und Mieter in San Francisco teilen wohl das gleiche Schicksal wie Mieter in Istanbul: die Farbe an der Wand blaettert gerne. Das Haus, in dem die Wohnung liegt, ist im typisch viktorianischen Stil gebaut. Komplett aus Holz.

Auf meiner Strasse gibt es viele kleine Wohnzimmer-Bars und Cafes im Europaeischen Stil, wo sich hauptsaechlich Studenten und Leute aus ganz San Francisco treffen, keine Touristen. Die Vielfalt an guten Restaurants ist gross: ich muss nur ein paar Schritte gehen und kann zwischen Japanisch, vegetarisch bis zu nepalesisch waehlen.
Der Nachteil leitet sich dann auch gleich daraus ab, ich hab' dasselbe Problem wie Cariad: Parkluecken sind selten und klein; eine Garage wuerde mich 400 Dollar kosten. Aber wer parken kann und kein grosses Auto faehrt, ist klar im Vorteil. Allerdings wird auch von meinem Normalo-Auto gern gestohlen :heul:. Letztens hat auch jemand eine Bierflasche dran zertruemmert und die Glassplitter waren ueberall.

Aber trotzdem, ich liebe es. Die Wohnung liegt sogar ziemlich im Gruenen: Der Golden Gate Park ist zu Fuss erreichbar, mit dem Fahrrad komme ich innerhalb von 20 Minuten zum Strand. Der Panhandle Park und Alamo Square Park sind um die Ecke. Und die Aussichten, die sich bieten, sind spektakulaer! Bis heute habe ich mich nicht satt gesehen!!! Jeden Morgen, wenn ich zum Auto laufe, um zur Arbeit zu fahren, kann ich von meinem Park-Huegel runter in die Innenstadt schauen, bis zum Meer. Bei Sonnenaufgang bleibt mir immer fast das Herz stehen vor Staunen. Schwaerm :smirksmile:

Delfinia
10.07.2006, 08:55
Da mir meine Wohnung sehr wichtig ist, melde ich mich auch noch zu Wort.
Also ich (36 J.) Single lebe seit über 10 Jahre in meiner kleinen (45 m2) aber feinen eigenen Dachwohnung. Hab mit 24 Jahre die Wohnung gekauft und das war schon ein Risiko. Aber es hat sich gelohnt ! Drei Punkte waren mir für die Wohnung wichtig :
Dachgeschoß, Balkon + Badewanne
Das hat sie alles !
Wohne in schöner Lage in einer kleinen (150.000 Einw.) Stadt. Einziger Nachteil ist, daß ich ins Geschäft (ca. 15 km) ein Auto brauche, da die öffentliche Verkehrsanbindung zu meinem Arbeitsort von meiner Stadt aus sehr schlecht ist.
Aber ich bin mit dem Fahrrad gleich im Grünen und ein schöner Badesee liegt fast vor meiner Haustür.
Bin mit meiner Wohnsituation sehr zufrieden

Gruß Delfinia

Moonsun
10.07.2006, 12:36
Ui, so viel Resonanz auf meinen Strang :yeah:

Wie ich sehe, melden sich hauptsächlich Bricoms, die toll wohnen und entsprechend zufrieden sind mit ihrer Wohnsituation.

Liegt das daran, dass sich die Unzufriedenen nicht melden? Oder sind die Postings wirklich repräsentativ und der Großteil ist happy mit seiner Wohnsituation?

Werden wir wahrscheinlich nicht rausfinden...

Ich würde mich aber freuen, wenn noch ganz viele Beiträge kämen - ich find´s super interessant zu lesen, wie Ihr alle wohnt :blumengabe:

LG
moonsun :Sonne:

Inaktiver User
10.07.2006, 13:07
Hier!! *aufzeig* - Ich bin mit meiner "Teilzeit-Wohnsituation"nicht so ganz zufrieden.

Hier mit mir und dem Liebsten ist vieles (bei Weitem noch nicht alles) oK was die Wohnung betrifft, das hab ich weiter vorne ja auch schon geschildert.

Aaaaber: ich bin ja auch seit zwei Jahren jede Woche nur Freitag Abend bis Mittwoch morgen hier, Mittwoch bis Freitag fahr ich meine Kinder besuchen und habe auch dort (150 km weg von hier) meinen Arbeitsplatz.

Wenn ich nun also bei meinen Kindern bin wohne ich im Haus meiner Eltern. Wohnen? O je, das kann man echt nur "hausen" nennen. Obwohl uns das Haus gehört, schön im Grünen liegt, einen hübschen Garten hat.........

Der Ex und die Kids bewohnen ja nach wie vor unsere damalige Ehewohnung in diesem Haus, da bin ich ja nun logischerweise außen vor.

Na ja, ich bin von 7.oo h - 16.15 h im Büro, dann fahr ich zu meinen Eltern, wohne dann auch in deren Wohnküche und Wohnzimmer mit. Dort erwarten mich schon meine Töchter und wir verbringen den Rest des Tages und auch den Abend meist zusammen.

Schlafen tu ich während dieser Zeit in einem Raum mit einem Schlafsofa. Es ist mehr so ein Durchgangszimmer mit Schränken, in denen verschiedene Sachen verstaut sind, die man nicht immer braucht. Es ist ein Gefrierschrank drin, voll m. Vorräten meiner Mutter + ein Kühlschrank, in dem ich bei Anwesenheit auch meine Sachen verstaue. Noch ein Beistellkästchen und ein Fernseher. Das wars.

Na ja, ist ja auch nur zum Schlafen, wohnen kann man das nicht nennen.

Das Zimmer liegt aber auch direkt an dem meiner großen Tochter. DAS wiederum find ich gut. :allesok:

Ist schon so ein bißchen Zigeunerleben :schild genau: aber sogar das hat was, vor allem sehe ich meine Kinder mehrere Tage die Woche. Aber trotzdem freu ich mich am Fr. Abend immer nach Hause zu kommen zu meinem Schatz :kuss:

LG
S.
:blumengabe:

Bibi_35
11.07.2006, 13:12
Superstrang, jetzt melde ich mich zu Wort:

Ich, w 37, wohne allein in einem mir gehörenden Einzelhaus mit knapp 100 m2. Aufgeteilt in 3,5 Zimmer, Riesenkamin, Fliesen, Parkett bzw. Laminat und im Schlafzimmer ein Himmelbett. Die Decken sind komplett mit Holz verkleidet (weiß lackiert!)

Mein Haus liegt direkt im Speckgürtel Hamburgs, drei Fahrradminuten und ich bin in HH. Ruhige Sackgasse, zwei Garagen und Doppelcarport. Absoluter Luxus: Eine Garage mit einer Tischtennisplatte und genug Platz für meine Fahrräder und sonstigen Hobbys.

Der Garten macht zwar mit 720 m2 relativ viel Arbeit aber ich habe es ganz gut im Griff.

Zur Zeit genieße ich es wahnsinnig, allein zu leben. Mal sehen ob ich irgendwann bereit bin, mein Häusle mal wieder zu teilen.

Weiter so, lese sehr gerne, wie Ihr so wohnt.....

LG Bibi

Zaza
11.07.2006, 14:21
Superstrang, jetzt melde ich mich zu Wort:

Ich, w 37, wohne allein in einem mir gehörenden Einzelhaus mit knapp 100 m2. Aufgeteilt in 3,5 Zimmer, Riesenkamin, Fliesen, Parkett bzw. Laminat und im Schlafzimmer ein Himmelbett. Die Decken sind komplett mit Holz verkleidet (weiß lackiert!)

Mein Haus liegt direkt im Speckgürtel Hamburgs, drei Fahrradminuten und ich bin in HH. Ruhige Sackgasse, zwei Garagen und Doppelcarport. Absoluter Luxus: Eine Garage mit einer Tischtennisplatte und genug Platz für meine Fahrräder und sonstigen Hobbys.

Der Garten macht zwar mit 720 m2 relativ viel Arbeit aber ich habe es ganz gut im Griff.

Zur Zeit genieße ich es wahnsinnig, allein zu leben. Mal sehen ob ich irgendwann bereit bin, mein Häusle mal wieder zu teilen.

Weiter so, lese sehr gerne, wie Ihr so wohnt.....

LG Bibi




Liest sich wirklich sehr schön! :blumengabe:

Und wie kommt frau als Einzelperson zu so etwas und in dieser Lage?

Bausparvertrag? Erbschaft? MegaJob? ... :wie?:

???

Gruss

Zaza

Amely
11.07.2006, 16:50
Hi ich lebe noch!

schöner Strang hier. Seit 2000 lebe ich wieder im Großraum S in einem kleinen Haus aus den 50 er Jahren mit einem Wintergarten und einem Südhang (ehemaliger Weinberg) im Neckartal(zusammen mit einem 17 jährigen Jugendlichen und bis zu 3 Katzen). Davor haben wir in Esslingen am Zollberg gewohnt (fußbodenheizung, 3 Balkone, französische Fenster). Von 95 bis 98 in Berlin (20 er Jahre hohe Räume, Bleiglasfenster im Jugenstil) :schild uups: und davor in einem alten Fachwerkhaus auf dem Land (Pitchpineböden) usw.

Inaktiver User
12.07.2006, 09:46
Wohn(t)räume - schöner thread :blumengabe:.

Mein Liebster und ich sind sehr oft umgezogen, bis wir unser Zuhause gefunden hatten - 11 Umzüge, die uns fast zu Umzugs-Profis gemacht haben :freches grinsen:. Jetzt leben wir seit über vier Jahren in einem alten Backstein - Haus mit Scheune, das wir über zwei Jahre saniert und restauriert haben, bevor wir einziehen konnten. Wir haben Wohnhaus und Scheune über einen Wintergarten verbunden und deshalb sehr viel Platz. Alles ist offen gestaltet und wirklich saniert, nicht Neubau - artig genormt - wir haben die fiesen Rolladenkästen und begradigten Fenster entfernt und den ursprünglichen Zustand mit Rundbögen wiederhergestellt, die Backsteinwände in unendlichen Arbeitsstunden neu verfugt und im Innenbereich auch nicht alle Wände verputzt, so dass jetzt also der ursprüngliche Charakter des Hauses sichtbar ist. Gemauerte Rundbögen gibt es auch im Innenbereich - sie verbinden statt Türen die einzelnen Wohnbereiche miteinander.

Die alten Holzböden konnten wir teilweise erhalten - wurmstichig, aber mit wunderbarer Patina. Bei uns gibt es keine Nasszellen, sondern offen gestaltete Bäder, die in Schlafzimmer/Gästezimmer integriert sind. Nur die WCs haben eigene Räumchen, um Privatspäre für´s Geschäft zu ermöglichen. Von der Dusche im Schlafzimmer schaut man beim Duschen in den Garten (nein, es gibt keine Duschtüre, die Dusche ist so tief, dass das nicht notwendig ist), es gibt eine alte Badewanne auf Löwenfüssen, die auf einem Podest mit Ausblick steht, und eine halbrunde Sauna. Keine Wand hier ist DIN Norm - alle sind schief, und um die verschiedenen Ebenen auszugleichen, mussten wir das Bodenniveau mit diversen Stufen - insgesamt gibt es über die Länge des Hauses zwei Treppen a drei Stufen - ausgleichen. Das Haus ist für Neubau-Fans mit Fixierung auf Wärmedämmungsoptmierung vermutlich ein absoluter Albtraum, aber das gleicht es durch seinen Charme und das wirklich gute Wohnklima (keine Staubtrockene Luft durch Mega-Dämmung) für mich locker wieder aus.

Wir haben "alte" Schalter und Steckdosen aus Porzellan aufgetrieben, weil neue aus Plastik einfach nicht gepasst hätten, mussten jede Menge Auflagen bei der Sanierung beachten (teilweise Denkmalschutz), aber wir freuen uns jeden Tag an unserem Zuhause. Egal wo ich hinschaue - das sind wir, verschmolzen mit dem Charakter dieses Hauses, das es uns nicht leicht gemacht hat, dafür aber jetzt umso liebevoller und freundlicher ist. Einer meiner Lieblingsplätze ist der geschützte Innenhof, uneinsehbar, mit einem grossen Holz-Scheunentor, Aussenkamin und im Frühjahr/Sommer mit vielen blühenden Pflanzen und einem Baum. Gäste haben bei uns dank des vielen Platzes zwei Zimmer, eines davon mit integriertem offenem Bad.

All das wäre in der Stadt und mit städtischen Immo - Preisen unmöglich finanzierbar gewesen, daher leben wir auf dem Land, mitten im alten Dorfkern - perfekt für unseren grossen Hund, mit dem wir unser Leben teilen, aber dennoch in "Reichweite" diverser Städte. Die nächsten Kreisstädte sind jeweils 10 - 15 km entfernt, nach K, F, WI, BN, SU, KO, GI, MR fährt man jeweils maximal 1,5 Stunden, mit dem ICE teilweise in unter einer Stunde.

"Fertig" sind wir mit unserem Haus bis heute nicht, und werden es vermutlich auch nie sein - es gibt immer Dinge zu tun, bis heute haben wir nicht alles komplett eingerichtet, es fehlen hier Lampen, dort ein keiner Tisch, da eine Bank - die Ideen sind da, aber so ein Haus muss wachsen, und finanzielle Möglichkeiten sind nun einmal begrenzt.

Eingerichtet sind wir gemischt - alt und neu leben friedlich nebeneinander. Wir mögen alte Weichholzmöbel und haben auch hier im Haus alte Möbel gefunden, die wir haben restaurieren lassen, mixen aber ungeniert mit Ikea, Flohmarkt oder Eigenbau.

Wir fühlen uns sauwohl hier und haben überhaupt keine Lust mehr, in Urlaub zu fahren. Schöner kann es woanders gar nicht sein :smirksmile: - jetzt müsste man nur noch samt Haus an verschiedene Lokationen "beamen" können!

Bin gespannt auf mehr von Euch!

Grüssle
Seawasp

Mimizuhaus
12.07.2006, 10:14
hach was ist das schön hier zu lesen!!!!! :yeah: da muss ich auch:

wir (mann, sohn + ich) und hund und sonstiges kleingetier leben seit zwei jahren in unserem reihenmittelhaus, vorher sind wir einige male umgezogen. jetzt haben wir, was wir wollten! für mich ganz wichtig, eine wohnküche und dazu ein richtig schöner durchgängiger wohnbereich im erdgeschoss, von da aus raus auf terrasse und in den garten - schöööööööön, davon hab ich geträumt! ist zwar viel arbeit, aber die teilen wir uns und haben dauernd urlaub zu hause... oder so :smirksmile: :Sonne: :blumengabe:
eine etage drüber ist schlafen und arbeiten, da ist angenehmerweise auch noch ne kleine küche vorhanden, sehr praktisch! und oben haben wir - :jubel: - ein gästezimmer, das rege genutzt wird - wir lieben besuch!!
außerdem genügend platz für raumfressende hobbys - was will mensch mehr...
ich fühle mich hier pudelwohl, die nachbarn sind nett, rundherum alles was man braucht: einkaufsmöglichkeiten, kneipen, restaurants, doktors, apotheken, bäcker, metzger - alles gleich mehrfach.... verkehrsanbindung super, 10 minuten in die innenstadt, andererseits 3 minuten laufen und du bist im wald. zur arbeit bin ich (öffentlich) eine halbe stunde unterwegs, mein mann eine gute dreiviertelstunde, sohnemann zur schule eine viertelstunde. opti, oder? :Sonne:
und mit am schönsten finde ich, dass wir seit einzug ganz langsam alles fertig am einrichten und auch mal wieder verändern sind, ist alles gewachsen und jetzt liebe ich dieses haus!

sonnige grüße
mimizuhaus :knicks:

Frida
12.07.2006, 10:16
hallo seawesp,

hört sich klasse an. und passt zu dir! ( soweit ich das beurteilen kann ) - ich wünsche dir noch tausend schöne stunden mit deinen 2 lieben!
frida

Elwyn
12.07.2006, 13:11
Mein Mann und ich wohnen seit 3 Jahren in einem sogenannten Stadthaus. Das ist ein Reihenhaus von ca. 130 qm (in einer Reihe von 12) mitten in einem historisch gewachsenen Viertel einer mittelgrossen Stadt von 80.000 EW in Süddeutschland. Die Infrastruktur ist perfekt, in Gehweite liegt alles - von Einkaufsmöglichkeiten bis zum Schwimmbad sowie historische Sehenswürdigkeiten und Grünanlagen.

Die Reihenhäuser und drei Mehrfamilienhäuser gruppieren sich um einen begrünten Innenhof, der zur Strasse hin abgeschirmt ist. Daher parken bei uns keine Autos vor der Tür. Das Areal ist mit Tiefgaragen ausgestattet, in die man von der Strasse aus hineinfährt. Der Zugang zur Tiefgarage ist im Keller.

Dadurch ist es trotz Stadtmitte ruhig!

Wir haben einen kleinen Garten (90 qm) mit Terrasse, gross genug zum Grillen mit Leuten, und eine Dachterrasse. Die Dachterrasse wird leider kaum benutzt, weil man dort im Sommer Spiegeleier braten kann und im Winter wegfliegt. Da müssen wir uns dringend etwas einfallen lassen, möchten aber nicht allzuviel investieren, denn wir reisen viel und gerne.

Ich fühle mich nur in hellen und relativ sparsam eingerichteten Räumen wohl. Meine Wohnfarben sind blau-weiss, mein Stil ist ein Mix aus modernem Landhaus, schwedischem Einkaufszentrum, warmem Holz und sparsam eingesetzten Fundstücken und Mitbringseln aus dem Urlaub, sowie Büchern. Seltsamerweise bin ich überhaupt kein Freund von Zimmerpflanzen.

Ich bin mit meiner Wohnsituation mehr als zufrieden, der einzige (wohl unerfüllbare) Traum wäre ein Haus am Meer. Deshalb findet man bei mir auch recht viele maritime Elemente in der Einrichtung: gesammelte Muscheln und Steine, Streifenmuster, kleine Andenken vom Meer etc.

Zu den Nachbarn haben wir ein ziemlich gutes Verhältnis, vor allem zu den direkten Nachbarn rechts, mit denen wir unseren Garten gemeinsam gestaltet haben ohne Zaun. Strassenfeste finden zwar nicht gerade statt, dafür ist es doch (noch) zu anonym.

Mein Mann ist Informatiker und Technikfreak. Die Folge ist, dass in allen Ecken, wo Technik steht, immer (!) ein unglaublicher Kabelsalat entsteht, denn er hat die Angewohnheit, nicht gebrauchte Kabel einfach hängenzulassen und mit den neuen Kabeln zu verwurschteln...im Ausgleich dafür wartet er meinen PC, so dass ich immer schnell ins Internet kann.

:freches grinsen:

Lunara
12.07.2006, 13:35
Hallo,

wir wohnen (noch) zu zweit in meiner 2-Zimmer-Eigentumswohnung (49qm) am Stadtrand. Im Herbst ziehen wir um in eine 3-Zimmer-Wohnung (auch Eigentum) in der Nähe, die dann 75 qm hat, mit Bad und WC getrennt (das finde ich total toll, weil mein Liebster immer ewig im Bad braucht :freches grinsen:)

Ich bin relativ zufrieden, auch wenn das nicht die endgültige Wohnung sein soll. So in ca. 6 Jahren wollen wir eine 4-Zimmer-Whg. anstreben, vielleicht in einer noch etwas grüneren Gegend. Recht viel größer wird es bei uns nicht werden, da wir in München wohnen (und bleiben möchten) und da ein Haus eigentlich unbezahlbar ist.

NochNeErna
13.07.2006, 09:41
Eine schöne Idee die Wohn-Umfrage, macht echt Spaß hier zu lesen :yeah:

Die meisten wohnen ja total schön hier :smile:

Jetzt ich:
Ich(28) wohne seit meinem Studium quasi immer noch "zu Hause". Seit meine Mam vor 1,5 Jahren an Krebs verstarb hielt ich die Wohnung für mich allein (da mein Vater ebenfalls an dieser Krankheit schon vor 10 Jahren verstorben ist). Die Wohnung (62qm) hat eine an sich sehr schöne Lage in einer ruhigen Siedlung mit viel Grün. Ich sehe aus jedem Fenster der 3 Zimmer Bäume und Wiese (zumindest im Sommer). Das Wohnzimmer ist mein Lieblingszimmer- groß und hell mit einem Balkon, der eine schöne Sicht bietet.
Einziges Manko: Die Häuser (Mehrfamilien-) sind etwa 35 Jahre alt, und dementsprechend sehen die Badfliesen auch aus. Habe auch noch immer die alte Küche stehen, und spare, um mir die Wohnung nach und nach noch schöner zu gestalten. :smile:

Also dann fleissig weiterposten. Ist schön, hier zu lesen :allesok:

Inaktiver User
13.07.2006, 09:46
Hallo!

Wir wohnen jeder in einer eigenen Wohnung, meine ist 53qm und in der Stadt, die meines Freundes 120 und eher außerhalb, dafür Dachgeschoss. Leider bei beiden kein Garten!


Meine Wohnung ist wunderwunderschön, ganz neues Bad mit schicker Dekoleiste, kleine Küche (leider ohne SpüMa) und zwei nette Laminat-Zimmer.
Leider hab ich beim Einzug nicht gecheckt, dass die Wohnung superlaut und total schlecht isoliert ist (trotz Neubau). Sprich: im Sommer 35Grad drin und im Winter -10 an den Wänden *heul*.

Aber da das nicht für immer sein wird und ich einfach gern zentral lebe und tolle neue Wohnungen mit Küche in der Innenstadt Münchens einfach superschwer zu finden sind bleib ich da noch eine Weile und arrangiere mich mit dem Krach und den Jahreszeiten IN meiner Wohnung!! :-D

Mein Freund lebt in einer offenen 3 Zimmer-DG-Wohnung, ruhig, isoliert aber eben -für mich - am Ende der Welt. Wir überlegen schon, wie sich dieses Dachgeschoss abtragen und mitten in München wieder aufbauen lässt :schild genau:

K.

Vogon
14.07.2006, 00:30
Hallo!

Habe 2 Zimmer, 43 qm mitten HH in Südwestlage mit Blick ins Grüne. Geräumig geschnitten mit kleiner Kochküche, die alles hat, was man braucht.

Benötige kein Auto mehr, dafür mehrere Fahrräder, auch eins mit Anhänger.

Geht alles prima in so einer Großstadt. Ist meine erste "eigene" Wohnung nachdem ich vor 27 Jahren bei meinen Eltern auszog. Habe bis jetzt immer meinen Partnerinen das meiste überlassen. Nach Haus, Garten und alles was damit zusammenhängt habe ich es nun praktisch und gemütlich, überwiegend mit Ikea eingerichtet (Ein Nachmittag aussuchen und dann abgeholt).

Ist ein ganz neues Lebensgefühl nach Stadtrangebieten und Vororten. Möchte ich nicht mehr missen.

Grüße Vogon

Schneckle
14.07.2006, 06:38
Hallo,

nette Idee der Thread, macht Spass zu lesen. :blumengabe:

Also mein Mann, ich und unsere 4 Kinder leben seit November 05 in einem gemieteten Haus in einem kleiner Dorf, aber nur 4 km von der Stadt weg.

Das Haus hat 200 qm auf zwei Stöcke verteilt.
Oben sind die Zimmer unserer drei Jungs mit eigenem kleinem Bad, leider nur Wanne keine Dusche drin.
Da es ein altes Bauerhaus ist und die Badkacheln nicht mehr die jüngsten wäre dringend ein Austausch selbiger erforderlich.
Zumal die Farbe <font color="pink">rosa [/COLOR] nicht unbedingt den Geschmack unserer Jungs wiedergibt.

Unten sind dann große Küche mit Essplatz, Schlafzimmer, Zimmer unserer Tochter, unser Büro, Bad/WC und MEIN Wohnzimmer.

Parkett, uralter verschnörkelter Schreibtisch, alter Wohnzimmerschrank mit Glasvitrine ( noch so ein von Hand gefertigter ) , passende Anrichte, gemütliche Sofaecke und dazu weinrote Schals an den Fenstern und der Terassentür und viel Grün.
An den Fenstern statt Vorhänge Efeuampeln.
Aus den Fenstersimsen schöne Tiffanylampen und an der Decke auch.

Mein Lieblingszimmer schlechthin ! :freches grinsen:

Bibi_35
14.07.2006, 13:18
Liebe Zaza,
um Deine Frage zu beantworten:

Ich hatte sehr viel Glück im Leben. Haus habe ich damals mit meinem Ex-Ex gekauft, ihn dann einige Jahre später ausbezahlt und mit meinem Ex eingezogen. Durch kleinere Erbe oder Glück mit Geldgeschäften immer Sondertilgungen leisten können, so dass ich - nachdem Ex ausgezogen ist - das Haus gut allein zahlen kann.

Teure Urlaube sind zwar nicht drin, Skiurlaub kriege ich hin. Und seitdem ich ein Haus habe, habe ich keine Lust mehr zum Klamotten-shoppen. Die Prioritäten haben sich verschoben und jetzt stecke ich mein Geld lieber ins Haus.

LG Bibi

Zaza
14.07.2006, 17:56
Liebe Zaza,
um Deine Frage zu beantworten:

Ich hatte sehr viel Glück im Leben. Haus habe ich damals mit meinem Ex-Ex gekauft, ihn dann einige Jahre später ausbezahlt und mit meinem Ex eingezogen. Durch kleinere Erbe oder Glück mit Geldgeschäften immer Sondertilgungen leisten können, so dass ich - nachdem Ex ausgezogen ist - das Haus gut allein zahlen kann.

Teure Urlaube sind zwar nicht drin, Skiurlaub kriege ich hin. Und seitdem ich ein Haus habe, habe ich keine Lust mehr zum Klamotten-shoppen. Die Prioritäten haben sich verschoben und jetzt stecke ich mein Geld lieber ins Haus.

LG Bibi



Hallo Bibi!

Danke für Deine Antwort!

Wünsche Dir noch viel Glück und Freude in Deinem Heim! :smirksmile:

Noch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüsse

Zaza

Inaktiver User
15.07.2006, 10:41
Ich fänds auch superinteressant, was ihr schon für Wohnphasen durchgemacht habt. Also von "bei den Eltern" ausgehend.... wo und wie habt ihr gelebt?

Bei mir war das bei den Eltern (Haus mit Garten), 2er WG, 4er WG, 4er WG, 2er WG, eigene 2-Zimmer-Wohung.
Bin 25.

Seid ihr oft umgezogen?

LG
Keesha

Schnurzelchen
15.07.2006, 11:17
Hallo!

ich (27) wohne seit anfang meines studiums in verschiedenen WGs und so langsam merke ich, dass diese zeit vorbei ist. ich finde es einfach nicht mehr witzig, jung, wild &amp; frei, wenn das geschirr sich in der spüle stapelt, der müll auch mal wieder runtergebracht werden könnte und wenn der besuch der mitbewohnerin spät nachts nach hause kommt und nochmal so richtig krach macht....
wenn ich so lese, wie viele von euch wohnen, dann muss ich ganz schön seufzen. will auch!
stellt euch vor, es gibt tage, an denen will ich nicht nach hause. bleibe extra noch länger in der bibliothek (gut für die prüfung.... aber.... )

ja, ausziehen wäre das einzig richtige... aber irgendwie scheue ich mich davor. wir (also mitbewohnerin &amp; ich ) sind vor zwei jahren gemeinsam umgezogen, haben uns die whg gemeinsam gesucht. hatten uns eine zeitlang ganz schon zerstritten und jetzt geht´s langsam wieder. wobei ihrerseits viele sachen vorgefallen sind, die ich leider immer noch nicht verzeihen konnte....
ich vermute, dass sie meinen schritt nicht verstehen könnte und wohl unheimlich eingeschnappt oder wütend werden würde (sie brüllt auch gerne mal rum, was mich unheimlich einschüchtert. ich weiß einfach nicht, wie ich darauf reagieren soll....)

was meint ihr? was soll ich machen??? vernünftig wäre noch zu warten bis ich mit meinem studium fertig bin, aber ich habe jetzt schon ein ungutes gefühl, wenn ich daran denke, wie es wird, wenn ich meine magisterarbeit schreibe...

Viele liebe grüße und danke für´s lesen... ich musste mich mal ein bisschen ausheulen!

Bonita33
15.07.2006, 11:49
Ein wirklich schöner Thread :smile: und die Mehrheit scheint ja wirklich zufrieden zu sein mit der eigenen Wohnsituation :yeah:

Ich (34) wohne in einer Dachgeschoßwohnung von ca. 80 qm (Grundfläche durch Schrägen um die 100qm). Ich habe 2 Zimmer, ein ausreichend großes Wohnzimmer in dem auch mein Computerplatz und Esstisch untergebracht sind und ein Schlafzimmer welches über eine Wendeltreppe ganz unterm Dach liegt. Das Bad hat Wanne und Dusche (fand ich superwichtig, weil ich vorher nur Dusche hatte) und ist hell gefliesst. Die Küche ist auch ausreichend groß. Das einzige was mir fehlt ist ein Balkon, gerade im Sommer, wenns unterm Dach ja doch etwas warm wird :zwinker: Dafür gibt es einen kleinen Gemeinschaftsgarten für die 6 Mietparteien, der aber eigentllich kaum genutzt wird.
Von der City bin ich 10 Autominuten entfernt und ich mag es hier, weil viel grün drumherum ist.

Für mich ist es die 2. eigene Wohnung nach Auszug mit 21 bei meinen Eltern, aber praktischerweise, habe ich hier vorher auch schon gewohnt, nur eine Etage tiefer auf 55qm. So war der Umzug für mich relativ unkompliziert :zwinker:

Mein Freund hat eine 4 Zimmer-Wohnung mit (ich glaub so) 120 qm, 20 km entfernt von mir. Und er hat den Balkon den ich bräuchte :zwinker:

Zusammenziehen wäre bei uns mit viel Verhandlungssache verbunden, ich würde ein eigenes Zimmer haben wollen, am liebsten getrennte Schlafzimmer (wegen schnarchen), er braucht ein Arbeitszimmer, Kinderzimmer sollte auch da sein und für seinen Sohn der alle 2 - 3 Wochen kommt bräuchten wir auch Platz. Balkon oder Garten würde ich gerne haben, oder ne schöne Dachterrasse (mein Traum). Na ja mal sehen, ob sich sowas mal finden lässt :freches grinsen:

Bonita

LillyMarie
15.07.2006, 14:28
Ich fänds auch superinteressant, was ihr schon für Wohnphasen durchgemacht habt. Also von "bei den Eltern" ausgehend.... wo und wie habt ihr gelebt?

Bei mir war das bei den Eltern (Haus mit Garten), 2er WG, 4er WG, 4er WG, 2er WG, eigene 2-Zimmer-Wohung.
Bin 25.

Seid ihr oft umgezogen?

LG
Keesha




Ausgezogen von zu Hause bin ich mit 22 Jahren. Gleich in eine 90 qm Wohnung mit meinem damaligen Freund (21 Jahre damals).

Nach 3 :ooooh: Monaten bin ich ausgezogen in meine eigene kleine süsse Wohnung im Dachgeschoß eines wirklich hohen Altbaus. Da hätte man in der Mitte des Hauses auch einen Kiosk mit gekühlten Getränken einrichten können, so hoch war das. :freches grinsen: Die Wohnung war total süß, hatte ca. 65 qm mit Dachschrägen. Ganz großes Wohnzimmer, recht großes Bad, kleine Küche, süsses Schlafzimmer.Ich kam mir vor wie in meiner eigenen Burg da oben. Hat mir gut gefallen.

Dann bin ich mit meinem nächsten Freund (jetzt 35 Jahre alt) in eine 90 qm Neubauwohnung gezogen. Super stylisch aufgeteilt, alles gefliest, offenes Wohnen, große Fenster, Loggia. Auch Dachgeschoß mit wenigen Schrägen. Allerdings war der Rest des Hauses im Rentneralter und man kam sich bald vor, wenn man abends spät nach Hause kam, als müsste man bei seinen Eltern am Schlafzimmer vorbeischleichen, damit man nicht entdeckt wurde. :zahnschmerzen:

Danach sind wir zusammen in die von mir vorher beschriebene Wohnung eingezogen. Momentan wohne ich dort alleine.

Meine Traumwohnung allerdings habe ich nie bezogen, weil einfach mit allen Nebenkosten dann doch zu teuer. :heul:

Es war ein 4 Parteien-Haus mitten in einem Naturschutzgebiet. Auf der Straße standen überhaupt nur 3 Häuser. Die Wohnung (ca. 100 qm) hatte riesige Räume und hohe Decken. Alle Zimmer bestanden mehr oder weniger aus Fenstern. Riesiges Badezimmer. Aus den Fenstern sah man in den eigenen Garten, der mit 200 qm nicht wirklich groß war, aber dadurch, dass am Gartenzaun schon das Naturschutzgebiet anfing, sah man überall um sich herum nur Grün! Grün und nochmal Grün! Hatte etwas total befreiendes. Bei der Wohnungsbesichtigung haben wir mit dem Vermieter bestimmt 10 Minuten schweigend in einem der Zimmer gestanden und aus dem Fenster gesehen. Und das alles war nur 5 Autominuten von der nächsten Stadt entfernt. Einfach unglaublich! :jubel: Naja, vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal die Möglichkeit, denn gedanklich hatte ich schon die Böden drin, die Wandgestaltung ausgemalt und die Möbel waren auch schon aufgestellt! :freches grinsen: :freches grinsen:

Gruß
Lilly, die bald 29 wird...

Sourgirl
15.07.2006, 15:56
Hallo Schnurzelchen,
hast Du im Grunde Deine Entscheidung nicht schon getroffen? Wenn Du Dich nicht mehr wohlfühlst und Dich eigentlich nach einer eigenen Wohnung sehnst, dann such' Dir doch eine kleine Wohnung. Ich freu' mich immer in meine WG zu kommen und möchte so ein Gefühl des "Nicht-dorthin-Wollens" nicht haben müssen. Natürlich ist das für mich jetzt einfach zu schreiben, aber nur weil Du die Konfrontation mit Deiner Mitbewohnerin vermeiden möchtest, nimmst Du es in Kauf unzufrieden zu sein?

Meine bisherige "Wohnkarriere":
- nach dem Abi (während des FSJ) eigene 2-Zimmer-Whg.
- dann wieder bei Mama &amp; Papa als ich gearbeitet habe
- seit Studium 3er WG
- jetzt sind wir in neuer Whg., mind. 1 Jahr und dann nach meinem Abschluss mal gucken

Inaktiver User
15.07.2006, 16:00
Hallo ihr Lieben,

da ich inzwischen gelernt habe, wie man hier Fotos 'reinsetzen kann, habe ich meinen Wohnbericht (weiter oben) noch mit ein paar Bildern ergänzt.
Das hat echt Spaß gemacht.

Snint

Hillie
15.07.2006, 16:28
Bis 23 bei den Eltern in einer Dreizimmerwohnung (bis 22 auf der Schlafcouch im Wohnzimmer!, dann eigenes Zimmer im gekauften Haus). Nach Beendigung des Studiums 1 Jahr möbiertes Zimmer, 2 Jahre mit einer Kollegin eine Dreizimmerwohnung. Dann bin ich nach der Hochzeit bei Göga eingezogen: erst Zweizimmerwohnung, dann Vierzimmerwohnung (auf dem Lande).
Seit nunmehr 30 Jahren wohnen wir beide in unserem Haus: 140 qm Wohnfläche, mit Keller und Garten auf einem sehr kleinen Dorf in Unterfranken, 7 km von der nächsten Kleinstadt, 35 km von der nächsten Großstadt entfernt. Großer Wohnraum, Esszimmer, große Küche (da ich gerne koche), Schlafzimmer, Gästezimmer, Schrankzimmer, Abstellraum, Gäste WC. Im Keller Hauswirtschaftsraum und nochmals großer Schrankraum, Sauna, Heizung, Gögas Arbeitsraum (nur mit Kompass zu betreten!) und Weinkeller. Die Terrasse ist uneinsehbar und hinter dem Haus beginnen die Feldwege und zum Wald sind es nur 3 Minuten.
Hier fühlen wir uns zwischen unseren vielen Reisen sehr wohl und hoffen, dass wir noch lange hier wohnen können.
Hillie

Schnurzelchen
15.07.2006, 18:06
Hallo, liebe sourgirl!

danke für deine antwort. ja, ganz schön doof, oder?! an meiner konfliktscheue &amp; konfliktunfähigkeit muss ich noch dringend arbeiten.
aber ich habe ja (leider?) immer noch die hoffnung, dass es wieder besser wird. schließlich sind wir zusammen umgezogen; haben die entscheidung gemeinsam getroffen usw. und ja; irgendwie tut es weh, dass es "vorbei" ist. und vielleicht war es ja auch nie so, wie ich immer dachte?! egal und dann auch wieder nicht....

mhm, nachdenkliche grüße, das schnurzelchen!
:blumengabe:

Inaktiver User
15.07.2006, 20:23
"Wohnkarriere" - was für ein schönes Wort! :freches grinsen:

Bis zum Abi habe ich mit meinen Eltern und meiner Schwester in einer 90- qm-5-Zimmer-Altbauwohnung gewohnt. Meine Eltern wohnen dort heute immer noch.

Danach bin ich aus einer westdeutschen Kleinstadt in eine ostdeutsche Großstadt gezogen. Erst Dreier-WG mit 2 Musikstudenten (das Klavier! Sonntagmorgen um halb 8, bis abends um 11... :nudelholz:). Typische renovierte Ostwohnung - innen alles top, aber "der Hausflur wird noch gemacht". Lügner! :schild genau:

Nach zwei Jahren Umzug mit meiner heute noch immer besten Freundin in eine 2er-WG. Ruhige Lage, nahe am Stadtkern, aber grün. Karo-Fliesen im Flur. Lilaner Teppich in meinen persönlichen 14 qm... :ooooh: (mann, war ich mal jung!)

Zwischendurch ein Auslandssemester in Zagreb. Dort 2er-WG mit einer Kroatin in der Wohnung der Exschwiegermutter des Cousins meines Vaters. Die alte Schreckschraube quartierte sich leider auch noch für 2 Monate im Wohnzimmer ein. Lag direkt an einer der Hauptzufahrtsstraßen (hochgerechnete 500.000 Autos fuhren da am Tag vorbei). Riesenmarktplatz mit Supergemüse direkt um die Ecke.

Nach dem Studium für 5 Monate zurück zu Mama und Papa, in die 12 qm, die mal meine waren, und nun dem PC meines Vaters gehörten. Noch etwas länger, und es hätte Tote gegeben, so lieb, wie wir uns haben.... :zahnschmerzen:

Dann hatte ich endlich einen Job - ab ins bayerische Unterallgäu, 50 km südlich von Augsburg. Mein AG hat die Villa des Firmengründers als Gästevilla für neue Mitarbeiter von außerhalb ausgebaut, leider ca. seit 1960 nicht renoviert (oder mal Gardinen gewaschen). War gut fürs erste, war billig, dort habe ich mir meinen LG geangelt, den sie dort auch einquartiert hatten.... :fg engel:

Anderthalb Jahre waren wir dort drin. Wir hatten Probleme, eine Wohnung zu finden, weil mein Freund Ausländer ist und sehr viele Vermieter hier Probleme damit hatten. Seit September 2003 wohnen wir nun wie weiter oben beschrieben...

Inaktiver User
16.07.2006, 06:35
Ich fänds auch superinteressant, was ihr schon für Wohnphasen durchgemacht habt. Also von "bei den Eltern" ausgehend.... wo und wie habt ihr gelebt?



Nach dem Abitur bin ich aus dem Haus meiner Eltern ausgezogen, um in Duesseldorf zu studieren. Hatte kaum Geld, Duesseldorf hatte keine Plaetze in Studentenwohnheimen zu bieten. Meine Mini-Dachwohnung (1 Zimmer, in dem man weder aufrecht stehen noch sich grossartig bewegen konnte, mit Bad, ohne Kueche, ein Minifenster) hatte Maeuse. :ooooh:
Bin dann von einem untervermieteten Zimmer zum naechsten gezogen. Irgendwann fiel mir dann ein Wohnungsangebot in die Haende: eine Ein-Zimmer-Dachwhg. in einem Haus aus den 60ern, Bad, Kueche, Balkon - wunderschoen, bezahlbar und noch zu haben. Bin sofort eingezogen und blieb bis zum Ende des Studiums. Dann zog ich fuer ein Jahr mit meinem damaligen Freund zusammen: Neubau, zwei Zimmer, Kueche, Bad, mit Balkon. Grosszuegig geschnitten, grosse Raeume und licht, mit viel Glas.
Dann Umzug nach Hamburg fuer neuen Job. Erstes Jahr zur Untermiete in Altona: schoene Jugendstilvilla, wundervoller Garten, riesige Kueche, die groesste Badewanne, die ich je hatte. Ich konnte richtig drin versinken. Danach Umzug in 2- Zimmer Neubau-Wohnung, alles in Weiss, edel ausgestattet. Aussenwaende bestanden fast nur aus Fenstern.
Nach drei Jahren Umzug in die USA. Erst Corporate Apartment mit Swimming Pool im Silicon Valley, nach 4 Wochen dann der Umzug nach San Francisco, in die Wohnung, die ich oben beschrieben habe.

Over_board
16.07.2006, 11:22
@Schnurzelchen,

da geht es uns ungefähr ähnlich :smile: - besonders wenn man hier nur von Menschen liest, die ihre Traumwohnung gefunden haben, da kommt einem das eigene Wohnen noch schäbiger vor. Gut, dass jetzt ein paar ihre bisherige Wohngeschichte aufschreiben und man merkt, dass es für einen doch noch Hoffnung gibt :jubel:! Es haben ja scheint's nicht alle mit einer 160 m²-Jugenstil-Villa angefangen.

Meine jetzige Wohnsituation ist auch recht unbefriedigend, dabei ist die Wohnung echt toll! Ein 100 Jahre altes Haus, hohe Decken, Stuck an den Wänden... es ist eine große 6er-WG mit vier super-netten Leuten und leider mit einem dummschwätzenden Messi, der einen das Leben schwer macht und in dessen Anwesenheit man die Küche meidet... - ich fühle mich hier auch nicht mehr wohl, und ich habe auch den Entschluss gefasst auszuziehen und bin gerade auf der Suche.

Meine bisherige Wohnkarriere: 20 Jahre lang im Elternhaus auf dem Land - viele Zimmer, großer Garten, direkt am Wald. Danach dann 4 Monate in bunt gemischter 4er-WG in Spanien, dann 5 Monate zur Zwischenmiete in einer 4er-WG in meiner jetzigen Studienstadt in einem der beliebtesten Viertel, jetzt seit 2 1/2 Jahren in obiger 6er-WG, nur 200 Meter von der alten WG entfernt.

LG Overboard

Inaktiver User
16.07.2006, 13:00
hallo seawesp,

hört sich klasse an. und passt zu dir! ( soweit ich das beurteilen kann ) - ich wünsche dir noch tausend schöne stunden mit deinen 2 lieben!
frida



Hi Frida,

:blumengabe: merci - wie gesagt, fühle mich sauwohl hier, schade nur, dass wir nicht auch SEHEN können, was die Einzelnen hier beschreiben.

Meine Wohn"karriere" fing mit meinem Auszug von daheim an - 30 qm Wohnung für mich und meinen Liebsten mit einem riesigen Fernwärme - Kachelofen und in direkter Nähe eines Kohlewerks. Fürchterliche Gegend, aber billig, und das Einzige, das wir uns leisten konnten. Ich hatte oft nicht einmal mehr Geld für das Strassenbahn - Ticket zur Arbeit übrig. Der dicke, schwarze Staub vom Kohlewerk, der jeden Tag durch die Fenster geweht kam, war durch nichts wirklich zu entfernen - kaum weggewischt, war schon wieder eine neue Schicht da. Nach drei Monaten dort hatte ich so schlimmes Asthma, dass ich wegziehen MUSSTE, was hervorragend dazu passte, dass ich mir sowieso einen neuen Job suchen konnte, da meine Ausbildung abgeschlossen war.

Also auf in Station zwei, das 15 qm Zimmer meines Liebsten in seinem Studentenwohnheim 250 km entfernt. Bis dato hatten wir eine WE - Beziehung geführt, und das Glück, endlich die ganze Woche zusammen verbringen zu können, war unermesslich. So unermesslich, dass es uns nur ein KLEINES bisschen nervte, dass wir in einem 90er Bett schlafen und abends einen Stuhl unter die Türklinke stellen mussten, damit ich nicht entdeckt wurde :freches grinsen: - man konnte die Zimmer zwar abschliessen, aber sie hatten Doppelschlösser und wären jederzeit für Hausdame/Hausmeister zugänglich gewesen.

Der Wohnungsmarkt war zu diesem Zeitpunkt im Rhein Main Gebiet am Boden - für jede Wohnung gab es mindestens 50 Mitbewerber, ein Paradies für Vermieter. Dennoch wurden wir fündig und ergatterten durch pures Glück und jede Menge Frechheit eine - LUXUS pur für uns!!! - 80 qm Dachgeschoss-Wohnung. Inzwischen hatte ich eine gute Stelle, mein Liebster war mit seinem Studium durch, also wurde es auch finanziell entspannter. Wir fühlten uns wie die Könige :yeah:. Und dachten schnell darüber nach, uns etwas "Eigenes" zu leisten. Schliesslich ist Mietezahlen irgendwie doof - dann doch lieber ein paar Zinsen an die Bank, und letztlich in die eigene Tasche investieren.

Gedacht - getan. Wir kauften eine knapp 90qm grosse ETW in einem Altbau mit vier Parteien. Zunächst mussten wir von der Hand in den Mund leben, weil wir wirklich knapp kalkuliert hatten, aber - es ging, wir waren Stammkunden beim Aldi, und aufgrund glücklicher Entwicklungen bald sogar so fluide, dass wir die Wohnung unseren Wünschen entsprechend umbauen konnten.

Warum nicht den Sprung ins eigene Haus??? Ja, warum eigentlich nicht?! Wir suchten, wir fanden, wir kauften. Unsere Wohnung konnten wir gut vermieten, unser neues Domizil war insgesamt rundum schön, mit eingewachsenem Garten, allerdings wir nicht im Ort willkommen. Das passiert in bestimmten Dörfern in ländlichen Gebieten ab und zu - Fremde werden dort mit Argusaugen betrachtet, sind gern gesehene Kunden der Einzelhändler vor Ort, aber auf der Kirmes schaut man sie mit dem Arsch nicht an - sind schliesslich ja Neue, die müssen erstmal 10 Jahre im Feuerwehrverein krücken, bevor sie MÖGLICHERWEISE Nachbarstatus erreichen und man über dem Gartenzaun ein paar Worte mit ihnen wechselt :unterwerf:. Wir hielten es nicht lange aus, zudem kriselte unsere Beziehung merklich - was liegt da näher, als schnell einen Umzug zu planen, das lenkt ab und belebt :schild genau:.

Wir zogen in die Nähe Frankfurts in eine chice Maisonette - Wohnung, mussten endlich nicht mehr lange fahren, um zu unseren jeweiligen Wirkungsstätten zu kommen - eigentlich perfekt, leider lenkte der Umzug nur kurzfristig von unseren internen Problemen ab. Nach wenigen Monaten zog ich - diesmal allein - aus, quasi umme Ecke, in eine 60qm Wohnung im Erdgeschoss. Mein erstes eigenes Reich! Noch nie hatte ich allein gelebt, und das genoss ich nun in vollen Zügen. Die räumliche Trennung sorgte nach einigen Monaten dafür, dass wir uns ansonsten wieder annähern konnten und schliesslich einen zweiten Anlauf wagten - ich zog nach einem knappen Jahr in die neue Wohnung meines Liebsten, ein Ortsteil weiter, in ein kleines Häuschen zur Miete. Dort erlebten wir die bis dato grösste Krise unserer Beziehung, Affäre meines Liebsten inklusive. Es war die Hölle, aber gleichzeitig auch genau das, was unsere Beziehung gebraucht hatte - endlich stellten wir uns dem, was im Kern im Argen lag, gruben unsere gesamte Beziehungslandschaft mit viel Schweiss, Tränen und zerbrochenen, an die Wand gepfefferten Weingläsern um - und kriegten die Kurve. Wenn ich zurückdenke, ist das die intensivste, aber auch belastendste Zeit unserer Beziehung, eine emotionale Achterbahn - Fahrt, ganz grosses Kino.

Um dem inneren Kampf auch einen äusseren Schlusspunkt entgegen zu setzen, zogen wir - Ihr ahnt es - genau, einfach mal wieder um. :freches grinsen: So ein Umzug konnte uns inzwischen nicht mehr erschüttern - versiert packten wir Kisten, schleppten, renovierten, räumten um. Ach ja - wir zogen wieder zurück in unsere erste Eigentumswohnung, die uns noch immer gehörte. Allerdings merkten wir schnell, dass es dort für uns nicht mehr richtig war - wir brauchten eindeutig mehr Platz, wussten gar nicht, wohin mit unseren Möbeln und Büchern, also räumten wir nach wenigen Wochen alles wieder um, diesmal in eine 160qm Dachgeschoss Wohnung mit riesiger Dachterrasse.

Dort kamen wir zum ersten Mal auch äusserlich zur Ruhe. Wir fühlten uns wohl, es war genau richtig, wir waren mit uns, unserem Leben, unseren Berufen zufrieden, und konnten uns sogar unseren grossen Wunsch nach eigenem Hund erfüllen. Vermieter sagte ja, mein Arbeitgeber war einverstanden, und ein kleines, braunes Würstchen auf vier Riesen - Pfoten zog ein, um sich innerhalb weniger Wochen in ein Minikalb zu verwandeln und unser Leben auf den Kopf zu stellen. Die Miete für die Wohnung war üppig, rein kaufmännisch betrachtet hätte es mehr Sinn gemacht, das Geld in Eigentum zu investieren. Wir schlugen unserem Vermieter vor, ihm die Wohnung abzukaufen, aber er lehnte ab. So entschieden wir also, ein (hoffentlich) letztes Mal auf die Suche zu gehen, und fanden ...

...ein völlig herunter gekommenes, leerstehendes Backsteinhaus mit alter Scheune, in der noch die alten Schweinetröge standen. Mein Liebster ist ein kleines Architektur - Genie, er hat einen Blick für Schätze und ausreichend Fantasie, sich vorzustellen, was daraus werden könnte. Er sorgte, gemeinsam mit einer Architektin, für die Hülle, ich für das Innenleben des Hauses, in dem wir jetzt "angekommen" sind. Hier geht es uns gut - wir sind miteinander im Reinen, müssen uns nicht mehr äusserlich bewegen, um innerliche Veränderungen zu kompensieren. Hier sind wir auch "dörflich" zuhause - bereits vor unserem Einzug haben wir viele Kontakte im Ort geknüpft, fühlen uns willkommen und als Teil der Gemeinschaft. Natürlich hat all das mit uns zu tun :smirksmile:.

Wie es weiter geht - who knows? Wir sind im Jetzt angekommen, und da wollen wir auch bleiben. Wir wissen, was wir alles allein und miteinander schaffen und bewältigen können, und das reicht uns völlig aus. Vielleicht werden wir hier alt, vielleicht möchten wir irgendwann in der Stadt leben, wenn wir alt sind, ist uns das hier eines Tages zu gross. Vielleicht gründen wir ja auch eine Alters - WG mit anderen? Möglichkeiten gibt es viele, aber das ist gar nicht wichtig. Wichtig ist, dass heute ein schöner Tag ist, und dass jeder Schritt unserer bisherigen Reise, egal ob schön oder schmerzlich, richtig, lehrreich und sinnvoll war.

Allen einen schönen Sonntag!

:blumengabe:

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
16.07.2006, 13:09
Gute Idee, mal wieder zurückzublicken.
Kindheit/Jugend im kleinen Reihenhäuschen mit Garten der Eltern in kleinem Vorort mittelgroßer Stadt.
Wir haben da in den fünfziger Jahren zusammen mit Eltern, zwei Kindern, Opa und einer Tante auf knapp 70 qm, verteilt auf 3,5 Räume, gelebt. Dann starb zuerst die Tante, ein Kind kam hinzu und dann starb auch mein Opa. Da hatten wir dann ein Kinderzimmer.
Mit 20 habe ich geheiratet und bin zu meinem Mann gezogen, in eine ganz witzige Wohnung mitten in der Stadt. Zwei Zimmer mit einer Badewanne dazwischen, die Toilette auf dem Flur, gemeinsam mit der Hausbesitzerin zu benutzen (die Toilette, nicht die Badewanne!) Die Hausbesitzerin war sehr besorgt um uns und weckte uns morgens, damit wir nicht zu spät zur Arbeit kamen. Ferner hatte sie, als wir noch nicht verheiratet waren, es sich auch nicht nehmen lassen, meine Eltern darüber auf dem Laufenden zu halten, was wir da so partymäßig trieben. Das war auch ein Grund mit für mich, zu heiraten, nämlich um der elterlichen Besorgnis und Fürsorge zu entgehen.
Nach zwei Ehejahren mieteten wir das Erdgeschoss eines ganz alten Hauses, ziemlich abseits der Stadt, mit Garten, den wir allerdings ziemlich verwildern ließen, leider auch Schimmel, wie sich mit der Zeit herausstellte, und Mäusen, die besonders im Herbst überall ihre Schlupflöcher fanden. Dass ich es da so lange ausgehalten habe - nun ja, es zogen nette Leute dazu und einmal feierten wir ein riesiges Sommerfest mit sämtlichen Hausbewohnern und Freunden, weit über hundert Leute kamen da zusammen. Es war alles ein wenig Hippie-mäßig da. In der Zeit in diesem Haus wurde auch mein Sohn geboren. Aber meine Ehe ging leider kaputt, als mein Sohn fünf wurde, zog ich mit ihm wieder in die Stadt, in 43 qm mit 2,5 Zimmern. Das wurde mir auf die Dauer zu einsam, und da meine Schwester und ihr Freund auch gerade in unsere Stadt ziehen wollten, suchten wir uns gemeinsam eine größere Wohnung, allerdings wieder in einem sehr alten Haus, diesmal leider sogar mit Ratten im Keller und dauernd irgendwelchen Nervereien wie Wasserrohrbruch, eingefrorene Wasserleitungen im Winter etc.. Es war aber überhaupt nicht einfach gewesen, für unsere etwas eigenartige Wohngemeinschaft etwas zu bekommen. Als meine Schwester und ihr inzwischen Ehemann Nachwuchs bekamen, fanden wir doch eine schönere Wohnung in einer alten Villa in Parknähe. Da blieben mein Sohn und ich noch solange in der Wohngemeinschaft, bis ich meinen jetzigen Mann kennenlernte und dann mit meinem Sohn mit ihm zusammenzog. Inzwischen lebt mein Sohn nicht mehr bei uns.
Mit meinem Mann bin ich dann auch noch das ein oder andere Mal umgezogen, aber hier in unserer Eigentumswohnung (s. weiter oben) wollen wir nun bleiben. Ich habe nun auch wirklich keine Lust mehr auf Umzüge, obwohl ich bei acht Umzügen in ca. dreißig Jahren schon richtig Routine entwickelt hatte.

Snint

LillyMarie
16.07.2006, 13:21
@seawasp

Du kannst ja Bilder einstellen, dann können wir das auch sehen. :smirksmile:

http://www.file-upload.net/ hierüber Bilder hochladen und dann hier reinstellen. :zauberer:

Gruß
Lilly :blumengabe:

Mimizuhaus
17.07.2006, 08:57
Ich fänds auch superinteressant, was ihr schon für Wohnphasen durchgemacht habt. Also von "bei den Eltern" ausgehend.... wo und wie habt ihr gelebt?

Bei mir war das bei den Eltern (Haus mit Garten), 2er WG, 4er WG, 4er WG, 2er WG, eigene 2-Zimmer-Wohung.
Bin 25.

Seid ihr oft umgezogen?

LG
Keesha



lass mal überlegen - mit meinen eltern bin ich vier mal umgezogen, zuletzt wohnten wir in einer vierzimmerwohnung, ruhig und schön. seit ich von zu hause weg bin, bin ich sechs mal umgezogen, innerhalb von 18 jahren - geht doch, oder... zuerst in eine einzimmerkellerwohnung, nur glücklich, dass ich endlich selbstständig war - aber nachdem ich mäusegesellschaft hatte, hab ich mir schnell eine neue bleibe in einer echt netten dreier-wg gesucht, da war ich dann 2 jahre oder so. danach kam baby und zweizimmerwohnung, die mir auch sehr gut gefallen hat und wo wir immerhin vier jahre verbracht haben - auch die hatte schon eine richtig schöne wohnküche, wie ich es liebe und einen schönen garten dabei, den wir nutzen konnten. berufsbedingt sind wir dann weiter weg, dafür in eine vierzimmerwohnung gezogen - möglichkeit gäste unterzubringen war mir immer schon sehr wichtig. vier jahre weiter der nächste umzug, eigentlich nur, um etwas stadtnäher zu wohnen, in eine große, nicht so toll geschnittene wohnung (riesenzimmer, wenig ausweichmöglichkeiten, nervige vermieterein), wo wir nur 2 jahre verbracht haben, bis wir uns auf die suche nach was eignenem gemacht haben - was wir jetzt seit zwei jahren glücklich haben, und hier will ich nicht mehr weg!!!! auch wenn das eigene mit einschränkungen verbunden ist - my home is my castle.

gruß von
mimizuhaus :blumengabe: :yeah:

Inaktiver User
17.07.2006, 11:22
Hallo,

dann klinke ich mich auch noch mal ein, um meine Wohnphasen zu beschreiben, wirklich ein interessanter Strang! :blumengabe:

Bis zum 19. Lebensjahr bei meinen Eltern, zusammen mit meiner jüngeren Schwester in 2 Zimmern, Küche, Toilette auf dem Flur. Später wurde dann eine Badezimmer und ein extra Zimmer angebaut, das ich aber nur noch für kurze Zeit bezogen habe.

Dann bin ich in eine kleine 1-Zimmer-Wohnung (Plattenbau, 4. Etage) gezogen mit kleiner Kochnische, Balkon, kleinem Bad. Dort habe ich 1,5 Jahre alleine gelebt, dann ist mein damaliger Freund und jetziger Ex-Mann bei mir eingezogen, wir lebten dort nach der Geburt unseres Sohnes noch 8 Monate zu dritt.

Wir sind schließlich in eine 2,5-Zimmer-Wohnung (60m²) mit Küche, Bad, Balkon, Plattenbau, gezogen. Diesmal glücklicherweise nur 1. Etage. Mit Baby war das Treppensteigen ziemlich anstrengend. Dort lebten wir ca. 13 Jahre.

Endlich Umzug in eine schöne Wohnung. :jubel: Zwar auch nicht sehr groß, 68 m², Küche, endlich ein etwas größeres Bad (allerdings wieder ohne Fenster wie in den anderen Wohnungen auch). Ausgestattet mit Einbauküche, schönem Balkon, Parkett in der ganzen Wohnung, Küche und Bad gefliest. Die Zimmer hatten eine eigenwillige Form, waren leicht trapezförmig, der lange Flur hatte durch die Bauweise eine kleine Rundung. Überall sehr große Fenster, der Balkon war von allen drei Zimmern zugänglich. Und die Wohngegend war klasse, städtisch, ruhig und trotzdem grün, eine eigene kleine Stadt in der Stadt. Traumhaft. Ich sehne mich immer noch dorthin zurück.

Dann schließlich Trennung/Scheidung und Umzug in meine schon vorne beschriebene jetzige 3-Zimmer-Wohnung. Vom Schnitt her nicht schlecht, aber in miserabler Wohn-Lage (viel Beton, wenig Natur), noch unmodernisiert, dafür aber preiswert und gute. Wir haben das beste draus gemacht (z.B. Laminat verlegt, Bad in eigener Regie gefliest).

Mein Traum, irgendwann, wenn mein Sohn selbständig ist und ich finanziell wieder mehr Spielraum habe: Eine Dachgeschosswohnung mit Balkon oder besser kleiner Terrasse, schrägen Wände ... sie muss nicht mal nicht groß sein ... aber einfach schön.

LG

Pusteblume

Bambussprosse
18.07.2006, 22:14
Na, dann will ich auch mal.

Ich, Stundentin 26, wohne seit einem Jahr und einem Bisschen endlich mit viel Platz, nämlich satten 47 m². (Vorher erst 11 m² mit Gruppenklo (hier Kotzsmiley) und -Küche mit Technohölle unter mir im Wohnheim, dann 18 m² mit Küchenzeile und Mikroklo, Balkon und Bowling/Bahn-Techno-Hölle über mir.) Meine Wohnung ist schnucklig, nur leider etwas dürftig ausgestattet. Stundentin halt. Wenn man reinkommt, landet man in einem für mich ausreichend großen Flus. Breit genug für eine kleine Kommode, einen Stapel Laminat (seit ca. 3 Monaten :peinlich:) und mein Fahrrad. Schräg gegenüber der Eingangstür ist mein Wohn- (und noch immer Schlaf-) Zimmer. Die Größe kann ich leider nicht schätzen, müssten so um die 16m² sein. Das WohZi hat zwei Fenster, von denen das eine aber permanent zugezogen ist, weil da mein TFT steht. Mein Klappsofa ist aus Faulheit immer ausgeklappt und mein Bücherregel quillt über. Links neben dem Wohnzimmer ist das Schlafzimmer. Die Tür ist am Ende des Flurs, der dort spitz zuläuft. Das heißt, die Türen von Schlafzimmer und Küche treffen sich im 90 Grad-Winkel. Das Schlafzimmer hat leider keine Heizung und noch immer keine Matratze auf dem Bett. Stundentin halt. Die Küche dann ist ebenfalls kärglich eingerichtet: Ein Regal aus Kindertagen, eins aus Studientagen von Vishnja. Ein kleiner Kühlschrank, der so groß ist wie ich und eine Spüle mit zwei Hängeschränken. Das Bad ist gegenüber meines Schlafzimmers und im Vergleich zu dem in meiner letzten Wohnung (2 m²) geradezu königlich: Eine Badewanne, Platz für eine Waschmaschine und eventuell einen Trockner, ein Fenster und jede Menge Bewegungsfreiheit. Nur leider wurde an Fliesen gespart, sodass man nicht im Stehen duschen kann.

Als ich die Wohnung zum ersten Mal gesehen habe, war sie noch ein Rohbau, da gerade renoviert wurde. Ich habe mich sofort verliebt. Lag vielleicht an der Größe. :schild genau: Aber besonders liebe ich den spitz zulaufenden Flur. Hat was.
Leider gibt es auch ein paar Nachteile. Nummer ein: der Nachbar nebenan. Er hat schlichtweg eine Macke, hat 'nen Doktortitel und bildet sich ur was drauf ein, behauptet, ich würde nicht putzen und brüllt mich auf offener Straße an, obwohl er selber keinen Finger rührt. Erzählt Märchen über meine Vormieter und die Zeit, die er dort schon wohnt, erzählt Märchen über mich beim Vermieter (der über uns wohnt), knallt mit sämtlichen Türen, wenn er weiß, dass ich da bin, ist aber sonst der leiseste Mensch auf Erden.
Weitere Nachteile sind die undichten Fenster, das noch immer tropfende Klo, das anfangs immer braune Wasser im Bad-Waschbecken, die fehlenden Fliesen und die hohen Gaspreise für die Heizung. Das Altenheim gegenüber kann mal ein Vorteil sein (Ruhe), mal ein Nachtei (Lärm). Ganz besonders toll ist momentan die Baustelle: Anfang März haben sie unseren Teil (ca. 50 m) der gesamten Straße (150-200m) aufgerissen. Seitdem sind sie am Buddeln, Klopfen, Rütteln und weiß nicht was. Bis Ende Oktober wollen sie die gesamte Straße (!) fertig haben. Ich werde also noch fröhliche 4 Monate jeden Morgen um 6 aus dem Bett gebollert (sogar samstags!!!!), weil die Herren zu blöd sind, einen ordentlichen Arbeitsplan aufzustellen. (Ehrlich: Vorgestern haben sie auf der anderen Straßenseite die Steine für Weg und Kopfstein auf dem Parkplatz, die sie vor 3 Wochen reingekloppt haben, wieder rausgeruppt, eine halbe Stunde liegen gelassen und wieder reingekloppt. Ich schwöre, ich habe alles beobachtet! :gegen die wand: So ähnlich läuft es die ganze Zeit, sie fangen an einer Ecke an, lassen den Hammer fallen, fangen woanders an, lassen den Hammer fallen, fangen woanders.... :gegen die wand: :gegen die wand: :gegen die wand: Aber das gehört nicht hierher.)

Wo war ich?? Achja: Ich liebe meine Wohnung. Aber angesichts meines Nachbarn und der Baustelle wünsche ich mir manchmal, ich würde auf einer eigenen Insel leben. :schild genau:

Kaktus
19.07.2006, 09:01
ich bin letztes jahr von zu hause ausgezogen und wohne jetzt in einer 5-erWG in einem Kammerlein, das ca. 10qm misst :ooooh: MEine Mitbewohner sind größtenteils extrem zickig, wir haben keinen Gruppenraum, in der Küche kann man nicht sitzen, weil so klein und wir wohnen relativ weit weg von der Innenstadt. Irgendwie bin ich zur Zeit da wirklich nicht so glücklich und warte auf den Moment, wo ich bisschen mehr Geld habe (sprich: richtig arbeite) und mir davon eine kleine Wohnung finanzieren kann. Am besten mit Freund zusammen und in Berlin - sanierter Altbau, Badewanne, Balkon und gute Lage sind ja wohl selbstverständlich :fg engel:

Inaktiver User
19.07.2006, 09:15
Na, dann will ich auch mal.

Ich, Stundentin 26...



nett :freches grinsen:

Was stundierst du eigentlich? :fg engel:

Bambussprosse
19.07.2006, 12:37
Anglistik und Medienwissenschaften. :jubel:

Inaktiver User
19.07.2006, 12:49
und im welchem Sylvester :fg engel:

Hab auch mal Anglistik stu(n)diert :aetsch:

Bambussprosse
19.07.2006, 12:55
Hihi, inzwischen bin ich im 8., brauche aber noch etwas. Mein Hauptfach ist American Literature, 1. Nebenfach zwangsweise Linguistik. Wo hast du denn studiert?

Inaktiver User
19.07.2006, 13:46
Ich hab 7 Semester gebraucht. Das kann man dann wohl wirklich "stundieren" nennen ;-)


Ich war heute in zwei Wohnungen bei mir im Haus um den Wasserzähleraustauscher reinzulassen und hab dabei natürlich einen klitzekleinen Blick rundum geworfen.. einfach um mal zu sehen wie die so aufgeteilt sind.

Sind beide viiiel schöner als meine Wohnung, wobei .... die eine ist eigentlich nur viel größer. Aber die andere ist superschnuckelig unf GAANZ RUUUHIG! Fehlt eigentlich nur noch ein garten zum perfekten Glück!!! :schlaf gut:

Bambussprosse
19.07.2006, 13:58
Hupps! Jetzt erst den Tippfehler gesehen. :ooooh: :peinlich:

LillyMarie
23.07.2006, 17:05
Hupps! Jetzt erst den Tippfehler gesehen. :ooooh: :peinlich:



Gut, dass darüber gesprochen wurde... :freches grinsen:
Aber deine Antworten waren WELTKLASSE! :schild genau: :zwinker:

Inaktiver User
23.07.2006, 19:12
Arbeitsbedingt hab ich momentan - freiwillig und gerne, denn ich genieße das Teilzeitleben ohne Familie - 2 Wohnsitze:

Erstmal hab ich meine kleine, feine Garconniere, ganz für mich allein, wo alles drin ist, was ich während meiner 4 - 5 Tage Arbeitswoche brauche, sodass ich nichts hin und her schleppen muss. Manchmal bin ich auch eine oder zwei Wochen durchgehend dort, drum hab ich mir alles schön gemütlich eingerichtet. Unterm Strich ist es so eine berühmt-berüchtigte Singlewohnung einer Frau Mitte 30 :freches grinsen:: ästhetisch aber trotzdem praktisch. Und ziemlich ordentlich ists da auch...

Zweitens gibts für Wochenende den Familienwohnsitz (mit Kind und Mann, die wohnen immer dort), ein Altbau, der ständig Baustelle ist, dafür fast 1000 m2 groß, 150 davon sind vermietet, ein paar hundert m2 "bewohnen" wir, soweit man das sagen kann - es läuft eine Totalsanierung und irgendwie ist überall entweder Baustelle oder es liegt da Spielzeug aufm Boden oder es herrscht sonstiges creatives Chaos. Schaut ziemlich alternativ aus, das will mein Mann auch so :zwinker:. Jetzt im Sommer gibts wenigstens das "natürliche" Wohnzimmer auch noch, 5000m2 Garten, der gemeinsam mit Schwiegermutter vom Nebenhaus genützt wird - aber bei der Größe und dem alten Baum- und Strauchbestand schafft man es sogar, sich aus dem Weg zu gehen!

Inaktiver User
24.07.2006, 09:56
Zwei Wohnungen und zwei Leben können sehr schön und spannend sein.... find ich auch.
Wie weit sind denn deine Lieben weg von dir?

K.

Neverendingstory
26.07.2006, 11:40
Hallo,

für mich ist ebenfalls extrem wichtig mich daheim wohlzufühlen. Ich wohne alleine in einer 90qm-2,5 Zimmer Wohnung. Alles schön hell und großzügig. Stadtnah, aber trotzdem ruhig und grün. Zur Wohnung gehört eine schöne große Terrasse, ohne die ich nicht klar käme, denn im Sommer wohne ich fast ausschliesslich "draussen". :blumengabe:

Inaktiver User
27.07.2006, 19:04
Hallo zusammen,

bei mir ist das Wohnen seit Studiumsbeginn auf jeden Fall abwechslungsreich, ich habe nirgendwo länger als 1 1/2 Jahre gewohnt.
Derzeit wohne ich mit meinem Freund in einer 65qm Dachgeschossaltbauwohnung mitten im Zentrum einer süddeutschen Großstadt. Die Lage ist unschlagbar, die Wohnung gemütlich, im 4. OG haben wir sogar einen grünen Ausblick auf die Baumwipfel. Da haben wir dann auf den Balkon gerne verzichtet.
Ab September lasse ich mich dann zum ersten Mal "dauerhaft" nieder, mindestens für 2 1/2 Jahre. Es geht raus aufs Dorf, 134qm in einem ehemaligen Bauernhof. Unter uns wohnen nur die Vermieter, wir haben endlich einen riesengroßen Balkon über dem ehemaligen Kuhstall, eine 25qm große Wohnküche, Holzkachelofen im Wohnzimmer, ein neues Bad mit großer Wanne.
Ich freue mich schon auf den Umzug.

Saqiyuq

Wanda-fool
27.07.2006, 22:54
:aetsch: auch meinen (wohn)senf dazugeben will:
Nach 26 Umzügen wohne ich (soll ich sagen momentan?) in einer hellen, sonnigen zwei-Zimmer-Altbauwohnung ( 59 qm ) mit hohen Decken, riesiger Dachterasse...ein grosser Wohn-Ess-Küchen-Raum und ein Schlaff-Zimmer :freches grinsen: mit Bad...
Die Wochenenden verbringe ich grösstenteils bei meinem Hormonausgleich 300 km weit weg...in einem Penthouse mit 160 qm Wohnfläche- nachdem ich seit 2 Jahren entrümpele, entwickelt sich diese Junggesellenwohnung zu einer gemütlichen Oase :entspannen: !!!
foolen gruss von wanda

p.s.: der nächste Umzug ist sicher...ich weiss auch wohin !!! :cool:

Latona
30.07.2006, 03:00
Ich hab die schönste Wohnung, die ich bisher in meinem Leben bewohnt habe! :smile:

2-Zimmer Altbau mit Stuck im Vorderzimmer und Blick auf eine wunderschöne kleine Fabrikantenvilla aus dem 19.Jh., hell (3.Stock Vorderhaus), in einer ruhigen, baumbestandenen Seitenstraße in Berlin.

Die Wohnung hat zwar nur knapp 50 qm, dafür sind Wohn- und Schlafzimmer jeweils ca. 16 qm groß. Die Küche ist für eine Person immer noch ausreichend groß, kommen mehrere Leute zum Essen, gibt's einen Esstisch im Wohnzimmer. Da sind meine Antiquitäten versammelt, ein Büffet, ein ovaler Esstisch mit Stühlen (alle haben geschwungene Beine, sie stammen aus einem aufgegebenen Pfarrhaus), ein kleiner Intarsientisch und ein echter Kristallkronleuchter. Außerdem ein Bücherregal und eins mit Nippeszeug. Im Schlafzimmer (nach hinten raus) hab ich eher landhausmäßig Kleiderschrank (voll bis oben hin!), Kommode und Bett, dazu kommt der dazu passende Holzschreibtisch mit Rechner und ein volles Bücher- und CD-Regal. Auch hier ein 3-armiger Leuchter. In beiden Zimmern samtweicher indigoblauer Teppichboden und dazu passende blaue Vorhänge. Die Wohnung hat auch eine Badewanne - ich will keine Wohnung mehr ohne.

Läden &amp; Bank sind in der Nähe, Verkehrsanbindung ist super, die Miete ist günstig. In Hamburg würde ich für so eine Wohnung das Doppelte bezahlen, und in München würde ich für den Preis wahrscheinlich nur ein schäbiges Wohnklo kriegen.

Inaktiver User
12.08.2006, 08:17
Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof mit viel Platz und Grün, beruflich wurde ich dann mit Anfang 20 in eine andere Stadt versetzt, so das ich für fast 2 Jahre dort in einer 2erZweck-WG geohnt habe. Dabei stellte sich heraus, das meine Arbeitskollegin nymphomanisch veranlagt war, grausame Wohnungszeit :zahnschmerzen:
Dann wieder für ca. 4 Jahre zurück zu meinen Eltern.
Dann erste eigene 3-Zi, 57 qm-Wohnung bis vor ca. 3 Jahren, wegen den überhöhten Mieten habe ich dann eine ETW gekauft, hat 2 Zi, 75qm und schönen Balkon und Garage (Eiskratzen im Winter ade :freches grinsen: )

Mein Zimmer bei meinen Eltern habe ich auch noch, deshalb habe ich auch seit Jugendzeit die meisten Dinge, die man so braucht doppelt, damit ich sie nicht immer hin- und herschleppen muss :smirksmile:

Wo ich jetzt wohne ist es ähnlich wie in der Lindenstrasse :smirksmile:

Janine68
15.08.2006, 18:34
Fühle mich von diesem Thread irgendwie angesprochen, da sich bei mir in den letzten zwei Jahren sehr viel verändert hat. Bin eigentlich gebürtiger Stadtmensch, und habe jetzt alles hinter mich gelassen. Und das kam so:

Haben uns (2 Personen) nämlich den Traum vom Eigenheim verwirklicht. (Spießig?) Nach all den Sendungen übers Hausbauen im Fernsehen hatte ich zuerst den absoluten Horror davor, bin aber im Nachhinein doch erstaunt, wie schnell und problemlos alles über die Bühne ging. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns für Generalunternehmen entschieden haben, statt selber Hand anzulegen.
Mir war wichtig, nicht mehr direkt in der Stadt wohnen zu müssen, nicht mehr zur Miete wohnen zu müssen. Ständig den Ärger wegen Nebenkostenabrechnungen, Ruhestörung etc. Jetzt wohnen wir am Stadtrand und haben dafür unsere Ruhe.
(Mögen da nur neue Probleme kommen…, Hauptsache andere).
OK, man sucht sich dann aus diversen Musterhäusern das aus, was einem am besten gefällt und ändert dann nur noch marginal hier und da was ab bzw. passt an.

Wir haben jetzt ein Sachsenwald-Haus von der Firma Massivhaus Berlin. Ist vielleicht nix für die Romantischen, besonders Kreativen und handwerklich Begabten, aber bis jetzt kann ich sagen: für uns war das genau richtig. So viel Platz war nie!! Wir hatten mit dem Bauablauf eigentlich keine Probleme und alles ging relativ schnell über die Bühne.
Falls Fragen oder Unstimmigkeiten auftraten, war der Bauleiter immer ansprechbar. Gut fand ich auch, dass wir das Musterhaus nicht eins zu eins übernehmen mussten, wir haben auch ein paar Veränderungen vornehmen lassen. Z. B. sind Sprossenfenster nicht so mein Geschmack gewesen. Na ja, und der Endpreis entspricht auch so in etwa dem, wie es vorher veranschlagt wurde.
Ich könnte natürlich jetzt noch total ins Detail gehen was Zimmeraufteilung, Möblierung etc. anbetrifft, aber – wie das bei Musterhäusle so ist – kann man das ja auch alles auf den Homepages dieser Anbieter finden ;-)