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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Woher kommen Fibroadenome?



Ibranka
02.06.2006, 11:17
Ich habe jetzt wieder ein Fibroadenom. Muss es wieder untersuchen und oder herausnehmen lassen. Es ist nicht das erste Mal. Es soll ja hormonell sein. Aber ich habe als Frau ja nun mal Hormone. Die kann ich ja nicht abschaffen. Aber außer dass sie hormonell sind finde ich gar nichts darüber. Gibt es da keine Vorbeugunsmöglichkeiten?

Hat eine Erfahrungen oder Infos? Ibranka

Yelina
02.06.2006, 14:04
Bei Katzen gibt es ein Medikament, von dem Fibroadenme weggehen. Und zwar sehr gut. Ich weiss aber nicht mehr wie es heißt.

Die Tierärzte wissen das aber, glaube ich. Yelina

Erieping
02.06.2006, 15:53
Das ist ein Anti-Gestagen. Bei Menschen wird es, wie ich meine, nicht angewendet, weil es Schwangerschaften beendet. Also man bekommt sofort eine Fehlgeburt. Und insofern ist das gefährlich.

Fibroadenome nimmt man ja gerne vor Schwangerschaften heraus, weil sie dann oft stark wachsen. Und gerade dann kann man Antigestagene gar nicht nehmen.

Eine Verwandte von mir hat das ja auch. Aber sie kann ein Antigestagen natürlich nicht nehmen, weil sie schwanger ist.

Sie hat es vor der Schwangerschaft nicht herausnehmen oder untersuchen lassen, weil es ihr gar keine Beschwerden machte, und jetzt auf einmal wächst es wie der Teufel.

Sie weiss jetzt nicht, was sie machen soll, denn sie möchte gerne Stillen und fragt sich, ob diese Rumoperiererei in der Brust dann nicht stört.

Aber ich finde nichts darüber. Aber ich habe damit noch nicht aufgehört, Es gibt nicht viel über das Fibroadenom. Nur über das Fibroadenom im Vergleich zum Brustkrebs. Denn das ist immer die Frage, die sich stellt. Ansonsten ist das keine Krankheit, an der viel geforscht wird.


Aber ich suche Informationen dazu zusammen und habe auch eine Internetseite dazu angefangen. Denn es gibt viele Fibroadenome. 20 % aller Tumore bei jungen Frauen.

Und Zystosarkome Phylloides ist auch eine Spezialform davon.
Bei der Seite bin ich aber mittendrin. Sie eist noch nicht fertig. Aber wenn einer Ideen hat, was ich noch darein Bringen könnte.

Links oder Erfahrungsberichte oder sonst was. Ich würde mich freuen.

Sie steht jetzt unter http://www.erieping.de/fibroadenome_der_brust.htm .Aber sie ist noch nicht fertig. Ehr so eine Sammlung von allem Möglichen. Aus dem sich erst ein Bild ergeben soll.

Ich habe gerade damit angefangen, weil sich wegen meiner Verwandten die Frage stellte. Also wenn ihr noch Ideen, Kritik oder Anregungen habt. Nur zu Elisabeth

KHelga
02.06.2006, 17:14
Hallo Ibranka,

die besten Infos zu Deinem Thema habe ich


HIER (bitte anklicken) (http://www.brustkrebs-info.de/patienten-info/index.php?datei=patienten-info/brusterkrankungen/fibroadenom.htm)


gefunden. Ich hoffe, dass damit alle Deine Fragen beantwortet sind.


FG von Helga

Ibranka
05.06.2006, 16:15
Hallo Helga, hallo Elisabeth, das sind ja zwei wunderbare Seiten, die sich ideal ergänzen.

Helgas beschreibt, wie die Situation ist, und wie man Fibroadenome von Krebs unterscheiden kann und Elisabeth kommt zu dem Problem, wie kommt man an Fibroadenome.

Das ist nämlich auch mein Problem. Ich habe nicht zum ersten Mal und die ganzen Biopsien und Entnahmen machen meien Busen nicht schöner.

Insofern ist das schon interesant für mich, dass man bei Katzen ein Medikament dafür benutzt. Finde ich ganz interessant. Meint ihr ich sollte mal Fragen, ob ich das auch versuchen könnte.


Für mich ist das alles nämlich eine unangenehme Belastung geworden. Und mir wäre es auch lieber auf die Strahlenbelastung und die Operationen verzichten zu können.

Auch diese dauernde Angst vor Krebs ist ein großes Problem für mich. Ich habe nämlich einige Krebsfälle in der Familie und deshalb belasten mich die dauernden Untersuchungen und Gedanken daran sehr. Ibranka


Hallo Yelina, woher wußtest Du das, dass man bei Katzen Fibroadenome mit einem Medikament behandelt. Bist Du Tierärztin oder hast Du eine Katze mit dieser Krankheit gehabt? Ibranka

Yelina
06.06.2006, 13:36
Hallo Ibranka, ich interessiere für Tierpsychologie. Aber das über die Behandlung der Katzen Fibroadenomatosen habe ich von Elisasbeths Seite.

Ich habe da geguckt, weil da viel über Brustkrebs ist und ich erblichen Brustkrebs in der Familie habe. Und auf der Seite steht viel über erblichen Brustkrebs und Brustkrebs allgemein. Die Sache mit den Fibroadenomen habe ich nur so gelesen, weil ich gerade dabei war.

Mein Problem ist ehr das mit dem erblichen Brustkrebs. Yelina

Ibranka
11.06.2006, 15:15
Wegen der möglichen Brustskrebsdiagnose halte ich das auch immer für so problematisch, wenn einfache Stanzen gemacht werden. Ich finde, man sollte wenigstens ein Vakuumstanze machen. Wenn es nämlich doch Brustkrebs ist, dann riskiert man mit der einfachen Stanze die Streuung von Brustkrebszellen. Und das ist ja wirklich sehr ungünstig. Ibranka

Erieping
05.08.2006, 22:02
Hallo Ibranka,

wir sind jetzt nach langen Diskussionen siehe hier

http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=65

auf Johanniskraut als Vorbeugungsmittel gegen die Entstehung von Fibrodenomen gekommen.

Nicht dass es klar wäre, ob es wirkt. Aber es gibt einige Hinweise darauf, dass es vielleicht wirken könnte.

Vielleicht fällt Dir zu der Diskussin ja auch etwas ein.

Weitere Anregungen werden dringend gebraucht.

Liebe Grüsse Elisabeth

Fahrradklingel
09.08.2006, 08:19
Was ich in all den Diskussionen über Fibroadenome bisher vermisse, sind Informationen darüber, dass Fibroadenome durchaus von selbst verschwinden können. Regelmäßige Beobachtung macht also durchaus Sinn, und sofern man Krebs aussschließen kann, ist eine OP rein medizinisch nicht erforderlich. Das haben mir so auch schon mehrere Frauenärztinnen bestätigt.

Grüße,

Fahrradklingel

Erieping
09.08.2006, 09:32
Hallo Fahrradklingel, dass ist ein sehr guter Tipp. Ich werde den mal sofort hinzufügen.

Und er ist auch logisch, weil die Fibroadenome ja hormonabhängig sind. Es könnte ja sein, dass, wenn eine mögliche Hormonstörung wegfällt, auch die Fibrome ihre Grundlage verlieren.

Was bleibt, ist die Frage, durch welches oder welche Hormone sie überhaupt angeregt werden, sich zu bilden und zu wachsen.

Gerade für die Frauen, die immer wieder davon verfolgt werden.

Und natürlich, die Frage, woher kommen diese Hormone? Aus einem selbst, aus einem mit Hormonrückständen versehenen Trinkwasser, aus Milchprodukten, die aus Milch von schwangeren Kühen mit sehr viel Progesteron hergestellt werden?

Es sind noch viele Fragen offen.

Aber erst mal Danke für den sehr guten Tipp. Elisabeth

Elwyn
10.08.2006, 13:40
Was ich in all den Diskussionen über Fibroadenome bisher vermisse, sind Informationen darüber, dass Fibroadenome durchaus von selbst verschwinden können. Regelmäßige Beobachtung macht also durchaus Sinn, und sofern man Krebs aussschließen kann, ist eine OP rein medizinisch nicht erforderlich. Das haben mir so auch schon mehrere Frauenärztinnen bestätigt.

Grüße,

Fahrradklingel

Ich hatte das bisher auch einmal, so ein Fibroadenom. Erst wollte ich noch etwas warten, dann hat mir mein Arzt dringend angeraten, es ohne Biopsie (wegen der Gefahr von Streuung von Brustkrebszellen, falls Krebs diagnostiziert worden wäre, die hier schon angesprochen wurde) gleich herausoperieren zu lassen.

Das habe ich gemacht und bin froh darum, denn:

Auf meinem Krankenzimmer lag eine Frau, die eine zunächst beruhigende Biopsie gemacht hatte und daraufhin keine OP durchgeführt hatte. Dann war sie schwanger geworden. Während der Schwangerschaft hatte sich das Fibroadenom zu einem bösartigen Tumor weiterentwickelt und vergrössert. Bedingt durch die Schwangerschaft konnte das nicht untersucht und auch nicht richtig erkannt werden.

Sie lag neben mir (zu Hause das zweite Baby) und bekam die Brust abgenommen. Zudem war nicht einmal klar, ob der Tumor nicht bereits schon gestreut hatte.

NIEMALS MEHR WÜRDE ICH ABWARTEN!

:knatsch:

Fahrradklingel
11.08.2006, 09:35
@ Elwyn:
Ob man abwartet oder nicht, lässt sich nicht pauschal sagen; das ist v.a. eine Frage des Alters und der Lebenssituation. Mir ist es wichtig, grundsätzlich darauf hinzuweisen, dass Fibroadenome auch wieder verschwinden können, und dass es Situationen gibt, in denen auf eine nie völlig risikolose Operation verzichtet werden kann. Das möchte ich aber nicht als generellen Rat zum Abwarten und Beobachten verstehen. Mit 16/17, ohne Kinderpläne, aber mit einem noch recht wechselhaften Hormonspiegel ein Fibroadenom zu bekommen, ist eine andere Situation als die, die Du geschildert hast. Heute, mit 27 und konkreten Kinderplänen würde ich vermutlich anders entscheiden.

Grüße, Fahrradklingel
Franziska

Erieping
01.07.2007, 18:12
Zur Entstehung von Fibroadenomen habe ich etwas interessantes gefunden, was ich noch auf meine Fibroadenomseite stellen will.

Die breast cancer action group, das ist eine Gruppe, die einen deutschen Blog zu Brustkrebs macht, untersucht gerade die Auswirkungen von Aspartam einem Süssungsmittel das in vielen light Produkten vorkommt in Bezug auf Brustkrebs und zwar haben sie unter der folgenden URL da einiges zu geschrieben.

http://bcag.twoday.net/stories/3949644/

Ob Aspartam wirklich gefährlich ist, da bin ich mir nicht so sicher, aber es scheint in Versuchstieren gutartige Brusttumore, also sowas wie Fibroadenome zu machen.

Und Aspartam ist tatsächlich in vielen Kalorien reduzierten, süssen Sachen enthalten. Vielleicht kann es einem nützen, denen aus dem Weg zu gehen.

Das Aspartam in Tieren gutartige Brusttumore macht, war der Firma schon früh, nämlich beim Zulassungsantrag klar. Sie mussten es aber erst vor kurzem veröffentlichen, weil sich die Gesetze geändert haben.

Außerdem waren die Tumore ja gutartig. Und wahrscheinlich ist nicht vielen klar, wieviel Theater ein gutartiger Brusttumor macht, bis frau sicher ist, dass er gutartig ist. Elisabeth