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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wechsel der privaten Krankenkasse nach 10 Jahren sinnvoll



Inaktiver User
14.05.2006, 17:22
Hallo *,

ich bin seit 10 Jahren bei einer privaten Krankenkasse und habe diverse Beitragserhöhungen hinter mir. Inclusive Arbeitgeberanteil zahle ich derzeit jeden Monat 487 Eur. Ich bin 45 und weiblich.

Nun habe ich mir, aufgrund steigender Beiträge bei allen meinen Versicherungen, überlegt, die private Krankenversicherung zu wechslen.
Ich habe von meinem Versicherungsvertreter eine Gegenüberstellung der Leistungen dreier Krankenkassen bekommen (eine davon ist meine derzeitige) und stelle fest, dass ich bei vergleichbaren Leistungen in einer anderen Krankenversicheung 120 Eur pro Monat weniger zu zahlen hätte. Die Rückstellungen meiner Krankenkasse machen lt Vertreter nur 3% aus.

Mein Versicherungsvertreter riet ab und machte mich auf eine erneute Gesundheitsprüfung aufmerksam, die u.U. den monatlichen Beitrag nach oben korrigieren könnte. Ich habe grob gesagt keine chronischen Krankheiten außer einer Rosacea. Meine Zähne habe ich in den letzten zwei Jahren mit Inlays versehen lassen. Ich bin sterilisiert und meine Augen sind gelasert.

Was spricht also gegen einen Wechsel?

Liebe Grüße
Verzaubert

Kaufmann
14.05.2006, 21:03
Hier (https://www.maklerinfo.biz/) kannst du dich stundenlang mit dem Thema beschäftigen. Hab mir nach der Seite auch nochmal die Entscheidung überlegt und neue Angebote eingeholt. Vor allem der Kennzahlenvergleich ist lustig!

Inaktiver User
14.05.2006, 21:39
Danke Kaufmann, das sieht schon mal sehr interessant aus

Hester
29.05.2006, 18:20
Hallo,

wenn Du wechseln willst, dann solltest Du es bald machen...ich bin auch 45 und arbeite in einer Privaten Versicherung.
Mit der Rückstellung würde ich nicht so rumhampeln, eher mit Deinem persönlichen Krankenverlauf. In Deiner derzeitgen Kasse bist Du "jemand", in der Neuen ein unbeschriebenes Blatt, das innerhalb der ersten 12 Monate kein Geld einbringt, da davon die Maklergebühren bezahlt werden.
Ab 45 bist Du ausserdem schon reichlich hoch in der Einstufung...also wenn, dann bald...

Liebe Grüße
Hester :blumengabe:

DerExperte
12.08.2006, 00:52
Nach 10 Jahren zu einem Wechsell zu raten ohne detaillierte Hintergrundinformationen zu kennen halte ich für ziemlich dreist! Aber naja. Denke eher, Du solltest ggf. optimieren, nicht wechseln. Es sei denn Du hättest eine Gesellschaft und einen Tarif gewählt bei den teilweise existenzielle Risiken nicht versichert sind (und dabei meine ich nicht die Brillenleistung!!!!!!!)

Laß Dich unabhängig beraten.

Beste Grüße,

DerExperte