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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vorm Autofahren



Gundelgaukelei
27.04.2006, 19:52
Hallo,
ich wüßte gern, ob es im Raum HH eine Fahrschule gibt, die sich speziell ängstlicher Fahrschüler annimmt!? Mein Problem ist, daß ich seit etlichen Jahren überhaupt nicht gefahren bin, weil ich gleich nach meinem Führerschein in der Provinz nach Hamburg gezogen bin und dort kein Auto gebraucht habe. Bei den wenigen Malen, die ich mit meinem Mann auf dem Beifahrersitz gefahren bin, hat er beim kleinsten Fehler dermaßen überreagiert, daß mein Selbstbewußtsein in Punkto Autofahren in den Minusbereich gerutscht ist. Aus der jetzigen Situation heraus kann ich ohne professionelle Hilfe nicht mehr Autofahren (schon gar nicht mit dem Familienauto, wär schade drum ;-) )

Ich wäre für Tipps sehr dankbar

Gundel

Inaktiver User
27.04.2006, 21:32
Hallo Gundel,

kenne mich in HH nicht aus, aber du könntest dich doch an irgendeine Fahrschule wenden und fragen, ob sie dir ein paar Fahrstunden geben. Dein Problem schildern, ich glaube nicht, dass das so selten ist. Sie haben sicher eine geduldige Person, die dir in aller Ruhe alles noch mal erklärt und dir Mut macht. Mir hat mein Fahrlehrer gesagt: "Bevor man auf die Autobahn fährt, sollte man immer noch mal durchatmen." Daran denke ich noch oft, bevor ich einfädle, was ich immer noch so ein bisschen aufregend finde, aber es gibt sich mit der Zeit. Der Rest ist Übungssache - du allein im Auto!!

Wenn mein Mann auf dem Beifahrersitz saß, kam es jedesmal zur ernsten Krise. Schon die Art, verspannt zu sein, "nichts" zu sagen und die Luft anzuhalten hat mich höllisch nervös gemacht. Irgendwann habe ich beschlossen, wenn wir zusammen unterwegs sind, fährt er. Pech für ihn wenn es irgendwo Bier gibt :lachen: Er muss fahren. Außer wenn er bei langen Urlaubsreisen am Steuer einzuschlafen droht, erinnere ich ihn daran, dass ich auch im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis bin. Die ich bei meinen Alleinfahrten auch weidlich ausnutze.

Also nur Mut

Apfeltasche

Inaktiver User
12.05.2006, 10:51
Hallo Gundelgaukelei

Ich hatte das auch, bin überhaupt nicht mehr gefahren, Nun habe ich selber ein Auto und war zuerst nur überland (natürlich allein) unterwegs und dann habe meine Kreise immer weitergezogen. Ich war sogar schon in der Kleinstadt.

Autofahren verlernt man nicht, du musst nur ohne Mekerpot am Steuer sitzen.!!

Langeoog

Inaktiver User
15.05.2006, 16:43
Hallo Gundelgaukelei,

ein paar Stunden mit Fahrlehrer helfen und dannkann ich Dir nur raten, Dich an einem Tag ins Auto zu setzen und den ganzen Tag nur herumzufahren. Nimm DIr vor den Tag zumindest halb leer zu fahren. Fahr nach Rügen udn wieder zurück. Bieg in Städte ab, fahr einfach mal Richtung Zentrum und dann wieder auf die Autobahn.

Ich hatte das Problem kurz nach der Fahrschule, habe erst mit Ende 20 den Führerschein gemacht und plötzlich saß kein Fahrlehrer mehr daneben. Ich habe mir dann das Auto meiner Mutter genommen und bin losgefahren. Bin auch an einsame Stellen habe das rückwärtsfahren geübt, einparken und all das. Das war prima, danach bin ich immer und überall gerne gefahren.

LG
und viel Spass beim üben :allesok:

ach ja und nciht zu vergessen: mach das alleine! Bloß nicht mit Mann oder FReundin daneben, dann gibt man gerne und schnell verantwortung ab. nur du und dein auto...und gute musik :zwinker:

Schmusi1206
24.05.2006, 12:01
Hallo an Alle!

Auch ich habe Angst beim Autofahren. Habe meinen Führerschein seit Februar letzten Jahres. Letztes Jahr im April hatte ich einen Unfall den ich verschuldet habe. Ich habe mir lange Zeit große Vorwürfe gemacht, denn ich hatte meinen Sohn mit dabei. Bin nach dem Unfall sehr sehr selten Auto gefahren. Letzte Woche ist mein Mann nach MAdrid gefahren und ich musste ihn nach Frankfurt an den Flughafen fahren und dann alleine zurückgefahren. Habe dafür das Auto von meinem Vater bekommen. Muss dazu sagen, dass ich diese Strecke noch nie alleine gefahren bin. Ich hatte zwei Tage davor schon Magenschmerzen und ich musste nur noch daran denken. Aber ich habe es geschafft. Darf das Auto bis morgen behalten (muss meinen Mann dann wieder vom Flughafen abholen). Diesmal muss ich aber meinen Sohn mitnehmen, der sich noch sehr gut an den Unfall erinnert. Dafür nehme ich aber eine Freundin mit, weil alleine mit meinem Sohn will ich noch nicht so lange strecken fahren.

Fühle mich zwar teilweise noch unsicher und habe noch ein bisschen angst und mache noch ein paar fehler, aber ansonsten geht es ganz gut. Bin sogar schon alleine auf die Arbeit gefahren mit dem Auto (grosse Stadt Mainz).

An alle die Angst haben: Traut Euch! Und sagt Euch immer ich kann Auto fahren!!

Viel Glück Euch Allen!

LG Schmusi

luna1
14.01.2007, 18:19
hallo an alle,

ich habe mir ein paar euerer vorträge durch gelesen und musste fest stellen, das ich nicht alleine das problem "angst vorm autofahren" habe. das hat mich ein bisschen beruhigt.
autobahn bin ich noch nie gerne gefahren. doch es war ok für mich. doch seit einiger zeit habe ich sogar bei kurzstrecken angst, das ich einen unfall baue, jemanden umfahre, meine bremsen versagen, ein lkw mich übersieht.....
letztens bin ich mit meinem freund auf der autobahn gefahren bzw. ich saß am steuer. da ist mir etw passiert was ich noch nie hatte. klar hat er wieder mal rum gemeckert. ich denke so sind halt die männer.
doch ich habe so eine panick bekommen, das er weiter fahren musste. jetzt habe ich noch mehr angst und weiß nicht wie ich meine nächste autofahrt überstehen soll.

ich würde mich über ein paar tipps von euch freuen

clematis61
14.01.2007, 18:48
Hallo,
auch mir ging es so wie euch.
Führerschein gemacht, dann nie gefahren (7 Jahre lang). Ich hatte ungeheure Angst und viele Ausreden.
Da bei mir noch andere Ängste dazukamen, z.B. Hundeangst, Höhenangst, bin ich zu einenm Psychologen gegangen und habe dort eine Verhaltenstherapie gemacht.
Zuerst ging es an die Höhenangst, das hat wunderbar geklappt. Dann die Angst vor Hunden. Auch super.
Mit diesem neuen Umgang mit diesen Ängsten, ist mein Sebstbewusstsein gewachsen.:blumengabe: Ich habe mir viel mehr zugetraut.
Der Psycho hat damals zu Beginn der Therapie gesagt, dass sich das mit dem Autofahren alleine geben wird. Ich hab aber nicht dran geglaubt, konnte mir das im Traum nicht vorstellen.


Ich bin das Autofahren dann genauso angegangen, wie ich gelernt hatte, die anderen Ängste zu überwinden. Es hat geklappt. (diesmal sogar ohne Psycho)
Ich habe einen Job angenommen der 360km von meinem Heimatort entfernt lag und ich bin wöchentlich gependelt.
Das wäre vorher nie möglich gewesen. Da bin ich nicht mal in den nächsten Ort und schon garnicht auf die Autobahn gefahren.
Und plötzlich hatte ich richtig Spass am Fahren.

Also nur Mut und wenn es allein nicht klappt, dann sucht euch Hilfe, entweder einen Fahrlehrer oder vielleicht einen Psycho.
Mit dem Ehemann klappt es meist nicht, diese Erfahrung habe ich leider auch gemacht, das waren schreckliche Szenen.:freches grinsen:

luna1
14.01.2007, 20:01
hallo clematis61,

ich freue mich für dich das du die angst beim autofahren verloren hast.
ich werde es erst einmal alleine versuchen meine angst zu überwinden. sollte es nicht funktionieren kann ich mir immer noch hilfe holen.
ich darf nicht aufgeben und muss es jetzt erst recht versuchen.
und vor allem ohne freund.
ich hoffe das mich der mut morgenfrüh nicht verlässt, wenn ich ins auto steige um zur arbeit zu fahren.
eins weiß ich jetzt schon tue ich es nicht, werde ich anfangen mich zu drücken und mir ausreden einfallen lassen.
und das ist mit sicherheit nicht der richtige weg.
vielen dank für die netten worte und noch ein schönen abend euch allen

luna1

Inaktiver User
14.01.2007, 23:38
Dann komme ich auch mal mit in den Club... . Bei mir ist es auch so, mit 18 Führerschein gemacht, nur selten gefahren und nie ein eigenes Auto besessen. Dann in die Großstadt gezogen und Auto war nie erforderlich, ich habe es auch nicht vermisst und jetzt fühle ich mich völlig unsicher. Jetzt hatte ich auf einmal das Bedürfnis, wieder öfter zu fahren und ch habe ne Doppelstunde in einer Fahrstunde gebucht und das war richtig prima, das Fahren selbst war überhaupt kein Problem, auch das Auffahren auf Autobahnen nicht, das Einparken hingegen, ähm, eine Katastrophe. Daran kann man arbeiten, das kriegt man hin, selber üben, üben, üben, sagte der Fahrlehrer. Ich fahre auch zum Einkaufen in den Discounter in meiner Nähe, denn ich kenne den Weg und die Parkbuchten sind zahlreich und seeehr breit.
ABER: Wenn ich den Weg nicht kenne und in einer Großstadt fahren muss, ein Alptraum! Wir wollten letztens Bekannte in Düsseldorf besuchen und todesmutig stellte ich den Navi ein und fuhr mit Mann an der Seite los. Horror! Die Verkehrsführung ist eine Katastrophe und mich gleichzeitig auf Navi, den Verkehr und Umleitungen etc. einzustellen überforderte mich. Entnervt bat ich irgendwann meinen Mann weiter zu fahren. Toll, eine Verliererin auf der ganzen Linie. Wie lernt man das? Wie macht man das, sich in einer unbekannten Stadt zurechtfinden? Mein Selbstbewusstsein ist gerade wieder auf O. Ich gehöre zu den blöden Tussen, die nur idiotensichere Strecken fahren können und bei unvorhergesehenen Gegebenheiten sofort panisch reagieren. Bin ich mit 38 jetzt vielleicht zu alt, damit aus mir noch eine passable und krisensichere Autofahrerin wird? Mensch, wie ich mich darüber ärgere, mir mit 18 und den Jahren darauf kein Auto habe leisten können.

clematis61
15.01.2007, 07:48
Hallo Lesezeichen,
immer wieder probieren und nicht resignieren. Du schaffst es.
Fahr in die Stadt und stell dein Auto etwas außerhalb ab. Beim nächsten Mal trau dich paar Straßen weiter rein. Es kommt dann der Zeitpunkt und du kommst ohne Zwischenstopp an dein Ziel. Und sei immer stolz auf dich, wenn es wieder ein paar Kilometer weiter waren. Es funktioniert.

Als ich mich wieder ins Auto getraut habe, war ich auch 38 Jahre. Zu alt ist man doch nie.

luna1
16.01.2007, 18:00
hallo an alle,
habe den weg zur arbeit und zurück geschafft. war gar nicht so schlimm.
doch meine nächste hürde wird am wochenende die autobahn sein. ich hoffe ich bekomme das hin.
doch wenn irgendjemand wieder eine blöde bemerkung beim autofahren macht, werde ich an der seite anhalten und er soll sehen wie er ans ziel kommt. weil durch solche bemerkungen zweifelst du an dir selbst. klar bin ich kein perfekter autofahrer. aber ich denke das kommt mit der übung.
eine cousine von mir hat mir gesagt früher hatte sie große angst vor parklücken. (sie hatte ein ford k) doch mit der zeit (so nach 4-5 jahren praxis) traut sie sich mehr zu und hat mit den parklücken kaum noch probleme.
man ist nie zu alt um etw. zu lernen was man möchte.
glaubt an euch und habt genügend mut.

Ricarda44
25.01.2007, 07:52
Wenn ich mal als "Fachidiot" dazu was sagen darf:

Im Bekanntenkreis umhören, welche Fahrlehrer der geduldigste, netteste, humorvollste ist. Und dann nichts wie hin: Einige Stunden buchen. Am besten erst außerhalb der Ortschaften anfangen, damit man Vertrauen zum Fahrlehrer und zum Fahrzeug bekommt und dann Stück für Stück wieder in die Innenstadt.

Ich denke mal, so mit 10 Stunden ist die Angst überwunden.
Autofahren verlernt man nämlich nicht.
Oder habt Ihr das Lesen verlernt, weil ihr mal 'ne Zeit lang nicht gelesen habt?
Das ABC müsste auch nach Jahren noch sitzen.

Das sind nur Überwindungsängste und leichte Anpassungsschwierigkeiten.
Also: Nicht verzagen und vor allem: Was tun!

zork
28.01.2007, 14:06
Hallo,
ich wüßte gern, ob es im Raum HH eine Fahrschule gibt, die sich speziell ängstlicher Fahrschüler annimmt!? Mein Problem ist, daß ich seit etlichen Jahren überhaupt nicht gefahren bin, weil ich gleich nach meinem Führerschein in der Provinz nach Hamburg gezogen bin und dort kein Auto gebraucht habe. Bei den wenigen Malen, die ich mit meinem Mann auf dem Beifahrersitz gefahren bin, hat er beim kleinsten Fehler dermaßen überreagiert, daß mein Selbstbewußtsein in Punkto Autofahren in den Minusbereich gerutscht ist. Aus der jetzigen Situation heraus kann ich ohne professionelle Hilfe nicht mehr Autofahren (schon gar nicht mit dem Familienauto, wär schade drum ;-) )

Ich wäre für Tipps sehr dankbar

Gundel

Ich würd mir einfach mal das Familienauto schnappen und losfahren, wobei die Schwierigkeit der Strecke langsam gesteigert werden sollte. Also jetzt am Sonntagnachmittag, wo nur ganz wenig Verkehr ist, wär ein guter Zeitpunkt, mal in bekannter Gegend anzufangen. anschliessend, wenn Du dich sicher fühlst, kannst du bekannte wege in der Woche fahren, usw.

Inaktiver User
14.02.2007, 23:19
Hallo Freunde,

Nach den Tötlichen autounfall meiner Eltern :heul: hate ich angst mich selbst wieder vorm steuer zu setzen in den gedanken das es mich treffen könnte,ich habe mein auto stehen lassen und bin viel zu fuß gegangen oder mit der strassenbahn/Bus gefahren,nach langer zeit und therapien habe ich es geschaft mich wieder ins auto zu setzen und zu fahren,alleine traute ich mich nicht,habe immer ein freund mitgenommen um nicht auf diese schlimmen gedanken zu kommen,seitdem fahre ich sehr vorsichtig und hatte noch kein Unfall.

Grüst Skyline*

clematis61
15.02.2007, 11:54
Glückwunsch Skyline :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

Ich wünsche dir auch weiterhin unfallfreie Fahrt.

Nati
20.09.2011, 15:11
Hallo zusammen!

Ich habe den Strang jetzt noch mal ins Leben gerufen, da ich ähnliche Probleme habe und es Quatsch ist dies als ein neues Thema anzufangen.

Ich habe alle Antworten jetzt schon mehrmals gelesen. Jedes Mal habe ich danach richtig Mut, aber bisher bin ich immer noch nicht los gefahren :heul:

Zu meiner Situation:

Ich habeseit 7 Jahren den Führerschein, bin danach sehr selten gefahren, da ich nie ein Auto benötigte, bzw. das Geld nicht hatte. Dann bin ich in die Großstadt gezogen und habe einen Job in der Nachbarstadt bekommen (ca. 50 km entfernt). Also brauchte ich ein Auto. Bin dann erstmal in die Fahrschule. Nach 2 Fahrstunden panischer Angst und Anspannung hat mein Fahrlehrer mich in einen Automatik-Getriebe- Auto gesetzt. Siehe da, ich war viel ruhiger, entspannter und habe weniger Fehler gemacht. Er riet mir auch in der Anschaffung einen Automatikwagen zu zulegen. Also bin ich los und habe mir einen Corsa mit Easytronik (Halbautomatik- man kann zwischen Voll- und Halbautomatik wählen) geholt. Den ersten Monat bin ich aus Angst nicht gefahren. Dann habe ich mich getraut (ging auch nur im Alleingang- mit Mann ist auch bei mir eine Katastrophe gewesen!) und es ging mit der Zeit immer besser. Nach ca. 3 Wochen fing der Wagen an zu spinnen, zeigte immer eine Fehlermeldung und ging während der Fahrt aus :peinlich:
Ab in der Werkstatt- neue Batterie- der Wagen lief wieder. ca. 2 Monate später (ich war schon richtig sicher und hatte Spaß am Fahren, bin auch schon super weite Strecken alleine gefahren), kam der Fehler wieder. Habe ihn auslesen lassen, aber keiner konnte was finden. Dann kam die Angst wieder, bei jedem Fahren ging er aus, bis er dann völlig liegen geblieben ist! Gott sei Dank war mein Freund dabei. ADAC war da- Fehler gelöscht und danach erstmal in die Werkstatt. Kupplung entlüftet, neue Software drauf. Bin dann erstmal nicht gefahren, hatte Angst. Dann wollte mein Freund es aber wissen und wir sind zusammen eine weitere Strecke gefahren- auf Rückweg kam es wieder! Danach war Schluss!

Jetzt steht der Wagen seit ca. 1 Monat rum und versuche ihn wieder los zu werden :knatsch:
Heißt ich MUSS jetzt auf Kupplung umsteigen. Hab so eine Angst!! Ich habe keine Angst vor dem Verkehr, Autobahn etc. Nein, nur vor dem Kuppeln und Schalten. Habe Angst falsch zu schalten, Berg hoch fahren oder gar Anfahren etc. Ich weiß dass ist alles Übung, aber irgendwie hab ich bißchen das Vertrauen in Autos verlohren und total Angst :niedergeschmettert:

Überlege jetzt mich in Unkosten zu stürzen und diesmal einen Voll-Automatikwagen zu holen, dann evtl. einen Neuwagen. Auf der anderen Seite würde ich mich aber auch gerne überwinden und es schaffen. Würde ich mit dem Auto zur Arbeit fahren, würde ich eine Stunde Zeit sparen!!!

Ich freue mich sehr über Ratschläge!!!!!!!

Eure

Nati

rosemary_
20.09.2011, 15:25
Ich würde es pragmatisch sehen: Schaff dir einen Vollautomatik-Wagen an. Es muss ja kein fabrikneuer sein. Du scheinst mit deinem alten Wagen wirklich Pech gehabt zu haben, das ist sicher nicht die Regel.

Schaden wird es wahrscheinlich auch nicht, wenn du noch ein paar Fahrstunden nimmst. Ich bin überzeugt davon, dass du nicht die Einzige bist, die Probleme mit dem Autofahren hat. Sag doch gleich am Telefon Bescheid.

Je länger du Autofahren vermeidest, desto schlimmer wird es.

Inaktiver User
21.09.2011, 08:52
Angst vorm Autofahren (Seite 6) - BRIGITTE.de (http://www.brigitte.de/reise/auto/angst-vorm-autofahren-572832/6.html)

:smirksmile:

Manuhena
10.10.2011, 18:28
Hallo,
habe Deinen Beitrag gelesen und ich habe meinen Schein seit 25 Jahren und Panische Angst, eine mir unbekannte Strecke zu fahren. Das fing extrem schlimm an, vor ca. 12 Jahren, da konnte ich gar nicht mehr fahren und auch mit Niemanden mit fahren, klar hat das einen Grund. Aber ich kann nun schon seit längerem, wieder mit wenigen Bekannten mit fahren. Öffentliche Verkehrsmittel geht nicht. Aber ich hab schon an mir arbeiten müßen um wieder selber fahren zu können. Aber der Horror, wenn ich eine weitere Strecke fahren müßte, die ich nicht mal kenne. Ich brauchte immer Jemand, der mich mit meinem Auto überall hin fährt.
Aber wenn Du Dich in der Fahrschule anmeldest um wieder sicher zu werden, das macht Sinn und hilft Dir sicher weiter.
Wünsche Dir viel Erfolg,
liebe Grüße von Manu.