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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Darf ich hier auch um ein Tier trauern?



Hundenarr
24.04.2006, 20:47
Leider habe ich bisher keinen Platz gefunden, an dem ich um meinen am ostermontag verstorbenen bernhardiner trauern konnte. Er hat mich 9 1/2 Jahre begleitet, war der dickste, süsseste kumpel. er ist in meinen armen eingeschlafen, und er fehlt mir an jeder ecke. mehr möchte ich jetzt nicht schreiben, weil ich nicht weiss, ob jemand verständnis dafür hat. aber es tut schon gut, es loszuwerden.

alles liebe
die Hundenärrin :blumengabe:

Inaktiver User
24.04.2006, 21:01
Ich habe auch schon um einen Hund geweint - eine Riesenschnauzerhündin, die mich 14 Jahre von der Jugend ins Erwachsenenleben begleitet hat und in deren grauen Fell ich manchen Liebeskummer geheult habe. Ich habe die Trauer um meinen Lebensgefährten ganz anders wahr genommen und sie hatte dann auch ganz andere Dimensionen, aber ich kann jeden verstehen, der ein Lebewesen verliert und darüber traurig ist.

Die Diskussion, wer hier über was traurig sein darf, gab es übrigens vor einigen Monaten schon hier im Strang, als jemand eine virtuelle Kerze für ein Tier aufgestellt hatte. Ich glaube nicht, Hundenarr, dass wir 2 die Einzigen sind, deren Tränen beim Tod eines Hundes oder irgendeines anderen Haus-/tieres kullern.

M. E. hat das auch gar nichts mit irgendeiner Abstufung oder ähnlichem zu tun. Trauer ist so individuell, dass ohnehn jeder für sich herausfinden muss, wie er in der jeweiligen Situation damit umgeht - und dazu gehört m. E. auch die Trauer um ein Tier.

Viele Grüße
Kranich :zauberer:

Pummel
24.04.2006, 21:26
Hundenarr, auch ein Tier wird geliebt u. ist ein Lebewesen. Warum soll man nicht schriftlich trauern dürfen; es wird ja schließlich keiner gezwungen diese Beiträge zu lesen!?
Ich habe um meine sämtl. dahingegangenen od. verunglückten Katzen Tränen geweint. So ein Tier begleitet eine ganze Familie für Jahre u. da ist trauern doch normal.
Kann Kranich nur zustimmen, Trauer ist schließlich ein Gefühl und individuell, auch ein Dank an unsere Tiere die uns soviel Freude gemacht haben.

Traure ruhig, wir verstehen das.

LG - Pummel :blumengabe:

Nessel
24.04.2006, 23:23
Ich schliesse mich an, es tut mir leid um deinen schoenen, lieben Hund. Nehme an das ist er in dem Bild? Sieht so richtig zum Liebhaben aus.

Wer fuer sowas kein Verstaendnis hat, hat einfach ein Herz aus Stein...

Gitta777
25.04.2006, 08:24
Ich kann es dir so gut nachfühlen, dass du deinen Hund vermisst. Ich finde auch, er ist total süß!
Jedes Tier hat es verdient, geliebt und auch betrauert zu werden. Das gehört doch zusammen.
Ich empfinde immer mit, wenn jemand ein geliebtes Haustier verliert. Und ich bin oft so erschlagen, wenn Tiere so unsäglich unter den Menschen zu leiden haben. Ich hoffe so für sie, dass es ihnen drüben besser geht.
Liebe Grüße, Gitta

Inaktiver User
25.04.2006, 08:36
Hallo Hundenarr,

Am 13. März wurde mein fast 18jähriger Yorkie eingeschläfert,
und glaub mir, ich bin ein Stück weit mitgestorben.
Es war einfach nur grausam.
Nur ganz langsam seh ich wieder etwa Licht.

Dir viel Kraft,
Winnifee

Inaktiver User
25.04.2006, 08:50
Hallo Hundenarr,
das Thema dieses Forums ist "Tod, Trauer, Trauerbewältigung" und es gibt keine Einschränkung auf geliebte Menschen.

Jeder Hundehalter, oder besser: Hunde freund , der schon einen Kameraden verlor, weiß wie schmerzlich das ist.
Hunde (Katzen auch... aber hier ist ja das Thema Hund) sind echte Persönlichkeiten, sie sind "Lebensgefährten" und Freunde, auf ihre eigene Art und nicht auf Menschenart.
Aber es ist total echt, da ist Gefühl, da ist Verbundenheit.

Mein erster Hund musste wegen Rattengift eingeschläfert werden, ich traf die Entscheidung ganz allein und ging mit einer leeren Leine nach Hause und musste es den Kindern sagen.
Was für ein schlimmer, schlimmer Tag! :heul:
Diese Hündin schlief immer auf meinem Bauch, wenn ich mittags auf dem Sofa ein Nickerchen machte. Wie ich das vermisse.

Mein jetziger Hund wird langsam alt, und manchmal weine ich jetzt schon ein paar Tränen, wenn ich an ihren bevorstehenden Tod und die Trennung denke.

Du hast mein ganzes Mitgefühl.

Ich finde es gut, dass du einen Strang dafür aufgemacht hast.

Vielleicht sollten wir die "Virtuelle Kerze" wirklich der Trauer um Menschen vorbehalten, weil sich einige User sonst in ihren Gefühlen verletzt fühlen. Das muss respektiert werden.

Aber dieses Unterforum hier ist groß genug für Trauer um ein geliebtes Tier!
(meine persönliche Meinung)




Lavendelmond

Hundenarr
25.04.2006, 09:47
Vielen Dank für Eure lieben Beiträge :blumengabe:

Mein dicker Riesenberni, der übrigens wirklich genauso aussah wie auf dem Bild, war ja schon seit längerem herzkrank und ich habe in den letzten Wochen immer wieder Anzeichen dafür "gesehen", dass sein Lebensweg bald zuende ist. Er ist nicht zuhause, sondern 200 km entfernt in "seiner zweiten Heimat", dem Garten des Hauses meiner Großeltern in Ostfriesland gestorben, genau dort, wo er immer begraben werden sollte. Es ging schnell, ich konnte bei ihm sein, war von meiner Familie umgeben, also wirklich Schicksal. Das habe ich verstanden und nehme es auch an. Doch dieser Schmerz, dieses Vermissen, die Plätze in der Wohnung und im Garten, wo er immer gelegen hat, seine Matratze neben meinem Bett...ich habe zurzeit noch das Gefühl, als würde es mich zerreißen. Mir hat im Leben noch nie etwas so weh getan, wie diesen wunderbaren Hund zu verlieren und es tut unendlich gut, meine Gefühle niederzuschreiben und zu wissen, dass diejenigen, die es lesen, Verständnis dafür haben und es nachempfinden können.

LG Die Hundenärrin

Elch
25.04.2006, 12:58
Ich kann deinen Schmerz verstehen. Ich habe eine Katze - wir behandeln sie wie den dritten Mitbewohner, mein Lebensgefährte und ich. Ich habe sie seit 6 Jahren - allein die vorstellung, sie wird mal nicht mehr sein, könnte mich zum Weinen bringen.

Und umgekehrt trauern ja auch Tiere. Als meine Mutter damals starb, hat es uns allen fast das Herz gebrochen zu sehen, wie unsere damalige Katze sie suchte. Auf sie wartete. Es war so traurig.

Tiere, die uns begleiten, die mit uns leben, sind doch irgendwie ebenso ein Stück von uns bzw. von unserem Leben wie geliebte Menschen.

Alles Liebe Dir! :blumengabe:

Inaktiver User
25.04.2006, 21:25
Liebe Hundenärrin,

es tut mir sehr leid, dass du deinen süßen Hund verloren hast.

Ich glaube, dass ich den Tod meines jetzigen Hundes irgendwann einmal mehr beweinen werde, als den so manches Menschen. In meinem ganzen Leben hatte ich noch nie einen so treuen und verlässlichen Freund wie diesen Hund. Ich liebe ihn jeden Tag ein Stück mehr, er ist unser drittes Kind, obwohl wir vorher sowas nie sagen wollten.

Meine beiden Kinder sagen, dass sie zwei Geschwister haben, wenn sie gefragt werden. Sie meinen das völlig ernst: unser Hund ist ihr Bruder.

Du hast alles Recht der Welt um deinen Gefährten zu weinen und zu trauern, solange du willst. Bernhardiner sind so tolle Hunde! Als ich ganz klein war, bin ich immer auf "Schorsch" geritten, dem Bernhardiner meiner Großeltern.

LG und eine Kerze von Basine.

Hundenarr
26.04.2006, 11:26
Es ist sehr schön, zu erfahren, dass ihr alle diegleiche Beziehung zu Euren Tieren habt, wie ich sie zu Bernie hatte. Sehr eng, sehr liebe- und respektvoll. Mein Hund hat 9 1/2 Jahre ein wirklich wunderschönes Leben geführt und hat seinen letzten Atemzug getan, während ich ihn gestreichelt und ihm beruhigend zugeredet habe. Genau so, wie ich es mir immer gewünscht habe; denn spätestens ab dem Zeitpunkt, wo ein Tier wirklich ein "Senior" ist, denkt man ein ums andere Mal darüber nach, dass es irgendwann "bald" sterben könnte. Wenn es soweit ist, ist der Schmerz fast unerträglich, ja auch ich bin ein Stück weit mitgestorben, aber in klitzekleinen Schritten geht es immer weiter vorwärts und ich freue mich schon jetzt auf den Tag, an dem ich beim Gedanken an T.J. mehr lächeln kann, als weinen muss.

Liebe Grüße an alle Tierfreunde :blumengabe:
Die Hundenärrin

Inaktiver User
26.04.2006, 12:40
Liebe Hundenärrin,

ich kann das auch sehr gut verstehen, auch wenn ich einen solchen Verlust noch nie erleben musste. Aber ich habe ebenfalls eine Hündin. Sie ist noch sehr jung, etwas über zwei Jahre alt. Sie ist ein wirklich feiner Hund, überaus freundlich, verspielt, zutraulich; und mit einem bisschen Glück werden wir uns noch viele Jahre an ihr erfreuen dürfen.

Sicher kennst du die Regenbogenbrücke, oder? Ich stelle dir den Text hier rein, er ist sehr trostreich.

Lieben Gruß,
Zuza

__________________________________________________ _____


Es heißt, es gibt eine Brücke zur anderen Welt. Eine Brücke,
welche das Dieseits mit dem Jenseits verbindet. Wegen ihrer
vielen Farben wird sie die Regenbogenbrücke genannt.
Auf der anderen Seite der Brücke liegt ein wunderbares Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.

Wenn auf unserer Welt ein Tier stirbt, welches von einem Menschen geliebt wurde und welches selber diesen Menschen liebte, dieses Tier wird an diesen Ort gehen und zusammen mit vielen, vielen anderen Tieren am Fuße der Regenbogenbrücke auf seinen geliebten Menschen warten.

Dort gibt es Wasser und Nahrung im Überfluß, die Sonne scheint immer und unsere Freunde fühlen sich wohl. Alle Tiere, die alt waren, sind wieder jung; Tiere, die krank waren, sind wieder gesund. Diejenigen, welche verletzt oder verkrüppelt waren, sind wieder wohlauf, so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, sie rennen den ganzen Tag herum und spielen miteinander.

Und doch ist da tief in ihnen eine Sehnsucht: Sie alle vermissen ihren Menschen, den sie auf der Erde so geliebt haben und den sie im anderen Leben zurücklassen mußten. Und so spielen sie und warten, denn sie wissen, für jedes Tier wird der Tag kommen, der eine Tag, an dem es seinen geliebten Menschen wiedersehen wird.

Und dann, eines Tages, ist es soweit: Das Tier hält plötzlich inne und sieht auf. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und es schaut mit leuchtenden Augen erwartungsvoll und zitternd in die Ferne.
Und jetzt löst sich das Tier, Dein Tier, von seinen Spielkameraden. Es läuft, rennt, schneller und schneller über die grünen Wiesen. Du siehst es auf Dich zukommen, und Du und Dein geliebtes Tier, ihr trefft Euch freudig wieder auf der Regenbogenbrücke. Du nimmst Dein Tier in Deine Arme und hältst es fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr zusammen die Regenbogenbrücke und ihr werdet nie wieder voneinander getrennt sein...

Inaktiver User
26.04.2006, 13:51
Liebe Hundenärrin,

gerade war ich in der Wurfecke bei meinen Welpen, die am 9. April geboren sind.

Sie haben jetzt die Augen offen und tapseln ganz vertrauensvoll ins Leben hinein.

Ich habe mit ihnen geschmust und mich gefragt, wie sie es wohl im Leben haben werden, wenn ich mich in ein paar wenigen Wochen von ihnen trennen muss.

Ich könnte jetzt schon bittere Tränen vergießen, wenn ich an den Tag des Abschiednehmens denke. Aber die Menschen, die sich meine Zwergerl ausgesucht haben, sind so bezaubernd und es erfüllt mich mit Freude, wieviel Herz für die Kleinen dort jetzt schon zu spüren ist. Und vor allem ist es ein glückliches Gefühl, diesen Menschen mit den Kleinen soviel Freude bereiten zu dürfen!

Ich wünschte mir, meine Zwerge treffen es in ihrem Leben so gut wie Dein T.J. bei Dir! Für beide Seiten ist das gemeinsame Leben eine Bereicherung und ein Geschenk. Das wirst Du für immer behalten!

Inaktiver User
26.04.2006, 19:07
Hallo Hundenärrin,

schön, daß du hier schon so viel Zuspruch bekommen hast. Dass Du gerade in seiner letzten Zeit für ihn da warst und er einen friedlichen Tod sterben konnte, wird dir sicher bei der Trauerbewältigung helfen. Mich würde der Verlust unseres Hundes auch ganz enorm treffen, er ist auch für uns ein vollwertiges Familienmitglied.

Ich finde aber auch klasse, wie nett und taktvoll Du Deine Frage gleich im Titel stellst - so kann jeder selbst entscheiden, ob er das Lesen will oder nicht.
Ich kann mich nämlich noch gut an einen Vorfall hier im Trauerforum erinnern, wo User sich dadurch, dass hier Haustiere betrauert wurden, sozusagen in ihrem Schmerz herabgewürdigt fühlten. Aufgrund eigener Erfahrungen kann ich das auch gut verstehen, denn einen sehr nahestehenden Menschen wie den Partner oder ein Kind zu verlieren, hat für die meisten Menschen doch noch eine andere Qualität als der Tod des - natürlich ebenfalls sehr geliebten - Haustieres.

Dir noch alles Gute. Der Tag, an dem Du mehr lächeln als weinen mußt, wird kommen.

LG

Lavazza

Hundenarr
27.04.2006, 09:42
Und wieder einmal Vielen Dank für die lieben und tröstenden Zeilen. :blumengabe:

Gestern Nachmittag musste ich wieder viel weinen. Es sind die vielen kleinen Dinge und Abläufe, die einfach automatisch geschehen, bis plötzlich der Gedanke da ist "Bernie ist nicht mehr bei Dir"! Z.B. habe ich jeden Morgen als erstes die Rolläden in seinem Zimmer hochgedreht, die Terrassentür aufgemacht und ihn in den Garten gelassen. Und ich habe immer noch jeden Morgen die Hand auf der Türklinke. Oder ich habe ihm immer das Radio laufen lassen, wenn ich bei der Arbeit war, es läuft immer noch...

Diamant1
28.04.2006, 07:58
bei meinem axel werden es am 18.september drei jahre, er war mein kind, für andere ein hund. der schmerz war so groß, daß ich heute noch nicht in der lage bin, einen anderen zu nehmen.wie ich die zeit überstanden habe, weiß ich selbst nicht, aber seit es ihn nicht mehr gibt, ist für mich nichts mehr, wie es mal war.
ich umarme dich

Inaktiver User
28.04.2006, 09:02
Hallo!

Wir hatten bis vor 3 Jahren einen lieben süßen West-Highland-White-Terrier.
Unser Terri hat uns fast 14 Jahre begleitet. Vergessen werde ich ihn auch nie, seine Hundeleine und sein Halsband hängen immer noch an "seinem" Platz.

Er hatte so ein liebes stures Wesen, oft mußte ich mit ihm erst mal "diskutieren", wer nun hier der "Chef" ist.

Bis etwa ein halbes Jahr vor seinem Tod war er topfit. Doch dann baute er schnell ab. Ich war noch mit ihm beim Arzt und er bekam Aufbauspritzen.

In der letzten Nacht wollte Terri noch mal nach draußen zum PiPi-machen.

Ich ging mit ihm die Treppen runter und er trottete neben mir her, hob sein Beinchen und trottete langsam wieder ins Haus.
Nach oben wollte er nicht, so blieb er im Treppenhaus und ich ließ die Tür oben aber offen.
Am nächsten Morgen habe ich ihn gerufen, doch kein Hund war da.
Ich lief durchs ganze Haus und fand ihn schließlich im Keller.... TOT!

Jetzt muß ich doch schon wieder weinen.....

Gruß Majolika :heul:

Inaktiver User
29.04.2006, 17:27
Lieber Hundenarr,

deinen Schmerz kann ich nur zu gut verstehen. Als ich damals von meinem Theodor abschied nehmen musste, starb auch ein teil von mir. Er war für mich ein sehr guter Freund. Am 16. Januar diesen Jahres musste ich Terence gehen lassen, meinen geliebten Kater. Jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, kommen mir wieder die Tränen ...

Hundenarr
29.04.2006, 20:17
Heute ist mein erster arbeitsfreier Tag ohne T.J. ( gerne Bernie genannt). Ich habe bis 8.30 Uhr geschlafen, von ihm geträumt, wie er mich begleitet, bei mir ist. Dann der normale Zeitablauf, Kaffee trinken, Gassi gehen... Wo bist Du, mein bester Freund? Dann muss ich weinen, immer und immer wieder, weil mein Leben so anders ist. Ich muss Lücken füllen, neue Wege finden, wohin möchte ich gehen? Ich habe allein mit Bernie gelebt, habe nichts vermisst, mich an ihm erfreut. Wenn es bei der Arbeit stressig war, dann sind wir spazieren gegangen, haben uns frischen Wind um die Nase wehen lassen, alles war gut. Er hat sich auf den Rücken gerollt, wollte extrem geknuddelt werden, man war das schön. Er fehlt mir sooo sehr!

Ich danke Euch allen für die lieben Worte, Eure Geschichten, Ihr seid sehr nah bei mir. :blumengabe:

Alles Liebe
Die Hundenärrin

Inaktiver User
29.04.2006, 21:23
Ach, du Arme :unterwerf:. Man kann richtig durch den PC merken, wie sehr dir dein Bernie fehlt. Ich kann jedes einzelne Wort nachempfinden und schick dir ganz viel tröstende Gedanken :blumengabe:.

Otter
01.05.2006, 10:54
liebe hundenärrin,
ich bin auch eine von denen, die dich so unglaublich gut verstehen kann! mein hund ist jetzt sechs, aber alleine der gedanke daran, dass ich ihn irgendwann verlieren werde, bringt mich sofort zum weinen. dabei bin ich gar kein "verheulter" typ, weine sonst eigentlich nie...
ich glaube, wenn es einmal so weit sein sollte (oder so wie bei dir schon so weit ist) können wir nur versuchen, uns zu sagen, dass wir unseren hunden ein wunderschönes leben beschert haben, ihnen die ganze liebe gegeben haben, die sie verdient haben!
ich bin sicher, du wirst noch lange, lange um deinen lieben, süßen hund weinen, aber vielleicht kannst du an die regenbogenbrücke denken? dort steht er nämlich jetzt und wartet auf dich...

liebe grüße vom otter

Hundenarr
01.05.2006, 13:02
Oh ja, der Gedanke an die Regenbogenbrücke spendet mir Trost, und wenn ich daran denke, dass der riesige Bernie nun keine Herzprobleme mehr hat, stelle ich mir vor wie er rumtollt, den Mädels hinterherläuft, einfach nur glücklich ist. Und das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Das Wissen darum, einem Tier ein wunderbares Leben ermöglicht zu haben, macht sogar das Loslassen etwas leichter. Er war jeden Tag zufrieden, wurde geliebt.

Nachdem ich nun fast zwei Tage bei meiner Mutter gewesen bin, mich ein wenig erholen und vor allem reden, reden, reden konnte, hat mich die Rückkehr in meine Wohnung nicht soweit zurückgeworfen, wie ich befürchtet habe. Jetzt weine ich schon einige Kullertränen, aber wenn ich über T.J. schreibe, ist er mir so nah und alles, was im Unterbewusstsein brodelt, kommt an die Oberfläche. Aber ich stelle fest, dass diese Art von Trauerbewältigung für mich der richtige Weg ist. Rauslassen, nicht runterschlucken.

LG Die Hundenärrin

Otter
01.05.2006, 14:11
hundenärrin, du machst es ganz sicher richtig, wenn du deinen kummer herauslässt. nimm dir ein foto von bernie und weine einfach...
weißt du, ich beneide manchmal die hundehalter, die sich eine träne von der wange wischen und sich dann dem neuen welpen zuwenden, den sie sich einen tag später geholt haben. aber das ist eben der preis, den wir für unsere tiefe bindung zu zahlen haben. dafür wurden unsere hunde auch wirklich und wahrhaftig geliebt... und was kann es für einen hund schöneres geben, als dass SEIN mensch ihn liebt? du hast alles für deinen bernie getan, hast ihn in den tod begleitet, wer weiß, ob das auch mal einer für uns tun wird?
denk immer daran, dass er "dort drüben" schon mal die gegend für euch auskundschaftet...

liebe grüße vom otter

Hexe1000
02.05.2006, 15:17
Liebe Hundenarr

ich finde es sehr schön, dass du dieses Forum eröffnet hast. Ich musste vor einem halben Jahr meinen kleinen Hund einschläfern lassen. Es ist so, als ob eines meiner Kinder von meiner Seite gegangen wäre. So viele Jahre hat er uns begleitet.
Meine Kinder sind auch schon aus dem Haus und es ist so schwer plötzlich ganz alleine leben zu müssen. Es ist sehr schön, wenn die Familie einen in diesen Zeiten beisteht.
Ich lebe schon seit 2 Jahren alleine und muss nun immer in diese leere Wohnung kommen und immer noch vermisse ich das fröhlich Bellen, wenn ich abends die Türe aufschließe.Hast du denn einen Menschen an deiner Seite, der dich in deiner Trauer auffangen kann?
Liebe ZuZa, was für ein schöner Gedanke, dass er an der Regenbogenbrücke auf mich wartet :blumengabe:

Liebe Grüße
Hexe1000

Hundenarr
02.05.2006, 18:58
Leider habe ich niemanden in direkter Nähe, der mich in den dunkelsten Momenten auffangen bzw. trösten kann, aber sowohl mein lieber Partner, meine wunderbare Mutter sowie dieser Thread, in dem ich mir alles von der Seele schreiben kann und in dem so viele liebevolle Beiträge mich bestärken, helfen mir unglaublich.

Heute war wieder ein trauriger Tag. Dieses nach Feierabend in eine leere Wohnung heimkommen ist schrecklich. Bernie hat mich immer schon von seinem Ruheplatz aus kommen sehen und mich an der Haustür freudig begrüßt. Dann habe ich die Terassentür geöffnet und er hat sich im Garten niedergelassen. Bei dem momentan wunderschönen Wetter würde ich draussen sitzen, ein gutes Buch lesen, und immer wieder meinen Hund
beobachten. Sein Tod hat eine unglaublich große Lücke in meinem Leben hinterlassen und ich muss erstmal wieder auf meinen Weg finden. Doch ich bin zuversichtlich, und wenn ich mir vorstelle, wie er auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke den schönsten Platz für uns sucht, erwärmt mein Herz immer wieder.

Vielen Dank an Euch alle, die ihr hier Eure Gedanken und Gefühle niederschreibt.
Ich fühle mich mit Euch sehr verbunden.

Viele liebe Grüße von der Weser :blumengabe:

Die Hundenärrin

Hundenarr
07.05.2006, 21:07
Jeden Tag denke ich an Dich mein grosses Bärchen, manchmal sogar ohne Tränen zu vergiessen. Doch ich träume oft schlecht und wache morgens weinend auf. Du hast eine so große Lücke in mein Leben gerissen, und obwohl ich weiss, wenn sich eine Tür schliesst, öffnet sich eine andere, kann ich die neue Tür noch nicht aufmachen, ohne noch den Fuss in der sich schliessenden zu haben. Ich hatte ein wunderschönes WE bei S., wir waren fast die ganze Zeit draussen und haben total viele Hunde gesehen. Dir hätte es so nah am Wasser supergut gefallen, eine wunderschöne Gegend. Ich hoffe, Du hast viel Spaß mit all Deinen Gefährten jenseits der Regenbogenbrücke. Ich liebe Dich mein Bernie, Du hast mein Leben so unglaublich bereichert. lass es Dir gut gehen. :blumengabe:

Inaktiver User
08.05.2006, 12:35
Liebe Hundenarr,

einen ganz lieben Drücker und viel Kraft wünsche ich dir und schicke sie dir rüber.

Der Tod des geliebten Tieres ist sehr schwer.

Meinen ersten Hund einen Pudelmischling, den ich als gebrauchten Hund übernommen habe, musste ich nachdem er stolze 18 geworden ist einschläfern lassen. Diesen schrecklichen, furchtbaren Tag werde ich nie, nie vergessen (22. Februar 1994). Auch nicht den Kampf des "Nichtwahrhaben-Wollens" bis diese letzte Entscheidung unausweichlich war und diese hinterlassene Lücke in unserem Leben. Das Halband halte ich heute (10 Jahre später) noch in Ehren.

Sehe ich heute meinen Hund an, wird mir manchmal schon bang und graus, wenn ich nur daran denke, dass ich ihn wahrscheinlich eines Tages auf dem selben Weg begleiten muss. Die Angst ist groß dieses "Hundekind" einmal zu verlieren. Und jedes graue Haar, was dazu kommt, macht es nicht besser.

Ich kann dich so gut verstehen......

Liebe Grüsse

Peppi

Hundenarr
09.05.2006, 20:43
Hallo mein süsser Bernie, :Sonne:

am Wochenende komme ich Dich besuchen und freue mich schon sehr darauf, Dir wieder ganz nah zu sein. D. hat Dein Grab inzwischen bepflanzt und ich bin gespannt, was schon alles blüht. Heute habe ich meinen Feierabend mit einem guten Buch in unserem Garten verbracht, und jedes Mal, wenn ein Hund gebellt hat, konnte ich Dich mit einstimmen hören. Deine biologische Uhr war abgelaufen und ich akzeptiere das. Nun lebst Du weiter in meinem Herzen und bist weiterhin jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde bei mir.

Alles Liebe, Deine "Mami" :blumengabe:

Tussi29
16.05.2006, 17:27
Hallo Hundenarr!

Ich bin eben, als ich den Thread gelesen habe, erst einmal wieder richtig in Tränen ausgebrochen - ich kann dich so gut verstehen!

Ich finde es auch gut, das du nachgefragt hast - ich habe, als ich im September vergangenes Jahr meine heiß geliebte Jack-Russel Terrierer Hündin einschläfern lassen müssen, in dem Kerzen Thread geschrieben. Ich habe auch keine negative Kritik bekommen - zum Glück, denn das hätte ich wohl kaum ertragen.

Ich finde das mit dem Trauern ist auch eine sehr persönliche Sache und oftmals kann man den Verlust Tier - Mensch nicht vergleichen.
Ich habe nur drei Wochen nach meiner Pauline auch meinen Opa verloren - einen sehr feinen Menschen, der mir sehr, sehr nahe war.
Dennoch war das mit dem Hund fast schlimmer, mein Opa war 88, hatte ein tolles erfülltes Leben und war die letzten Monate sehr krank, und es war für die ganze Familie eine echte Erlösung als er gehen durfte, auch wenn wir alle auch bei seinem Tod sehr geweint haben. Aber bei aller Trauer um ihn, konnte ich beim ihm den Tod als etwas Natürliches akzeptieren, irgendwann muss man ja leider gehen.

Meinem Hund hätte ich einfach noch mehr Zeit gewünscht. Auch Pauline haben wir nach kurzer und sehr trauriger Leidenszeit erlöst. Aber sie war erst acht. Ich habe wirklich gedacht es zerreißt mich. Sie war eine solche Diva, immer sehr stolz und dabei so auf mich und auch auf meine Mutter fixiert, hatte viel mehr von einer Katze, als von einem Hund und ich habe sie wirklich abgöttisch geliebt und ich muss jetzt, nach vielen Monaten immer mal wieder so richtig um mein Paulinchen heulen. Auf der anderen Seite bin ich sehr dnkbar, dass ich einen solch tollen Hund haben durfte, nur habe ich immer gedacht sie wird mindestens 16, nicht ungewöhnlich für die kleine Rasse, die ja auch noch als sehr hart bekannt ist.

Meine Eltern haben sich nach langem hin und her dazu entschlossen einen neuen Hund ein genauso schönes Zuhause zu geben, wie unsere Hündin es hatte. Meine Mutter hat sehr lange gezögert, zu groß ist doch die Angst vor dem Verlust, wenn die Tiere krank sind und wir eine solche Entscheidung nochmal treffen müssen.
Das Haus ist leer und traurig ohne und Hund und die kleinen, quirligen Terrier bereichern das Leben sehr.
Auf der einen Seite freue ich mich auf die kleine Maus, die dann allerdings nicht mein Hund sein wird und auch nicht bei mir lebt. Dennoch möchte ich mich damit sehr gerne beschäftigen und werde auch in den vielen Urlaubsphasen meiner Eltern gerne einspringen.
Aber ich muss gerade in den letzten Tagen immer wieder daran denken, das kein Hund der Welt Pauline ersetzen kann und wie sehr ich mir gewünscht hätte, mehr Zeit mit ihr zu haben.
So das war jetzt aber ein Roman, aber es hat gut getan mal wieder über meinen Hundeschatz zu reden/schreiben!

Und genau wie du Hundenarr haben wir sie auch in unserem Garten begraben und ein schönes Blümchen drauf gepflanzt, ich konnte meinen Vater gerade noch daran hindern einen großen Messingstein mit Geburtsdatum, Todestag und Namen darauf zu befestigen....

Hundenarr
16.05.2006, 19:13
Liebe Tussi29, :blumengabe:

zuerst möchte ich Dir und Deinen Eltern ganz viel Freude mit Eurem neuen Vierbeiner wünschen. Die Liebe, Freude und Zuneigung, die ein Hund (natürlich auch jedes andere Tier) verbreitet, ist unermesslich.

Ich war am Wochenende in Ostfriesland und habe meinen dicken Bernie besucht. Es war wunderschön, ich habe mich in seiner Nähe unglaublich wohl gefühlt, und an seiner Ruhestätte mit ihm gesprochen. Er ist an einem sehr sonnigen Platz begraben und hat wunderschöne Pflanzen um sich herum.

Mein geliebtes Bärchen, :Sonne:

heute Morgen wurde im Radio wieder das Lied gespielt, was für mich "unser" Lied ist. Mir wurde wie immer ganz warm ums Herz und ich habe daran gedacht, wie wunderschön unsere gemeinsame Zeit war. Wir waren immer füreinander da und haben uns aneinander erfreut. Wenn ich eines Tages über die Regenbogenbrücke gehe, und Du mir mit Teddy im Schlepptau entgegenläufst, werde ich es kaum erwarten können, mein Gesicht in Deinem dichten Fell zu vergraben, Deinen Geruch einzuatmen. Bis dahin wirst Du vielen Hundemädchen den Kopf verdrehen, spielen und toben, was das Zeug hält und endlich wieder mit großem Hunger leckere Dinge fressen. A. ist auch immer in Gedanken bei Dir.

Deine Hundenärrin

Hundenarr
21.05.2006, 16:49
Mein Bernie, :Sonne:

dieses WE habe ich Dich wieder ganz besonders vermisst. Das Wetter war grau in grau und trotzdem haben A. und ich jeden Tag einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Wie schön wäre es gewesen, Dich dabei zu haben. Es ist ziemlich schwer, innerhalb von einem Jahr zwei geliebte Hunde zu verlieren, und das Leben anders einzurichten. Ich hoffe, Du hast Teddy schon getroffen, und Euch geht es gut. Du kennst mich gut genug, um zu wissen, dass ich es bestimmt nicht lange ohne einen Vierbeiner aushalten kann, und ich weiss, dass Du es jedem anderen Hund von Herzen gönnst, so geliebt, geschätzt und respektiert zu werden, wie Du es 9 1/2 Jahre erfahren hast. Ich nehme mir die nötige Zeit, Deinen Tod zu verarbeiten, doch ich sehe in Deinen wunderschönen Augen, dass Du mir zum richtigen Zeitpunkt wieder den Weg zu einem zu mir passenden Vierbeiner zeigst. Ich vertraue auf Dich, Du bist der Allerbeste!!!

Alles Liebe
Deine Mami :blumengabe:

Hundenarr
07.06.2006, 20:34
Hallo mein süsser Bernie, :blumengabe:

so viele Tage habe ich nun ohne Dich verbringen müssen, voller Sehnsucht und Tränen. Doch nun bin ich soweit, dass ich spüre, ein Leben ohne Hund ist für mich gar nichts. Niemals würde ich Dich ersetzen wollen, aber einem vierbeinigen Freund ein neues zuhause bieten, das ist mein Wunsch (Du verstehst, ich weiss :smirksmile:) Ich surfe im Inernet und werde sicherlich einem Hund aus dem Süden ein neues zuhause bieten. Alles ziemlich kompliziert mein Grosser, aber mit ein wenig Risikobereitschaft zu händeln. Du bist in meinem Herzen ganz fest verankert, einfach einmalig. Ich denke jeden Tag an Dich, A. auch. Wie würdest Du Dich fühlen, wie reagieren, wenn wir (Nein, nur A.) im Garten arbeiten, Du wärst begeistert. Ich liebe Dich mit jeder Faser meines Herzens und hoffe, dass Du dem neuen Hund, wenn er bei uns ist, gönnst, dass er die gleiche Liebe empfängt, die ich Dir entgegengebracht habe.

Du bist der Allerbeste
Deine Mami :Sonne:

Hundenarr
14.06.2006, 19:45
Hallo mein bester Freund, :Sonne:

auch wenn wir täglich miteinander "sprechen", so ist mir heute danach, Dir wieder mal einen Brief zu schreiben. Es ist gar nicht so einfach, wieder einen lieben Vierbeiner zu finden. Das I-Net ist mein zweites zuhause geworden. Vorgestern Abend war ich total entmutigt und habe viele Tränen vergossen, aber A. hat mich wieder aufgebaut. Er sagt mir immer wieder, wie sehr sich seine Bindung an Hunde verändert hat, nachdem er uns, das absolute "Dream-Team" kennengelernt hat. Du weisst, ich bin manchmal sehr ungeduldig, aber ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass alles seine Zeit hat, und ich schreibe unermüdlich "Bewerbungen" gen Süden. Ich weiss, Du beobachtest mich von der anderen Seite der Regenbogenbrücke, und hilfst mir, den "richtigen" Hundepartner zu finden. Und auch Teddy hat sicherlich ein Wörtchen mitzureden. Ich hoffe, Euch geht es richtig gut, und sende Euch liebevolle Grüsse.

Eure Mami :blumengabe:

Borealis
15.06.2006, 03:25
Übermorgen hat eine unserer Katzen 1-Jährigen Todestag :heul:.
Und ja, wir trauern immer noch! Und die Tatsache, daß ich ein Mensch bin, ändert nichts daran, daß ich für Freunde und Familienmitglieder anderer Spezies genauso viel Trauer (oder mehr) empfinden kann, wie für meine Mitmenschen. Ich finde die Frage "Darf ich hier auch um ein Tier trauern?" für mein Weltbild schon etwas befremdlich ... schon komisch, daß es Leute gibt, die sowas eben nicht verstehen.

Inaktiver User
15.06.2006, 08:46
Ich trauere noch heute um meine Katze, die vor 20 Jahren verstarb. Immer am 06.06. denke ich an meine Ausnahmekatze, der mein ganzes Kinderherz gehörte.

Wenn unser Hund einmal von uns gehen wird, dann wird es sehr schlimm werden für uns alle. Gefühlsmäßig kommt er direkt nach meinen Kindern und meinem Mann, wenn man das so bemessen sollte.

Menschen, die noch nie ein Tier geliebt haben, können sowas nicht verstehen. Ich erwarte das aber auch nicht von ihnen, sondern weiß, dass ihnen etwas ganz Elementares im Leben fehlt.

Hundenarr
15.06.2006, 20:11
Für mich war es absolut selbstverständlich, hier nachzufragen, ob die Trauer um meinen Bernie in diesem Forum in Ordnung ist. Niemals hätte ich meine Beiträge in einen Thread gestellt, in dem um Menschen getrauert wird. Das hat für mich absolut nichts damit zu tun, dass Tiere "weniger wert sind". Ich bin dankbar dafür, dass ich hier um meinen T.J. trauern und ihm immer wieder Briefe schreiben kann.

Vielen Dank für das Verständnis und viele liebe Grüße
Die Hundenärrin

Hundenarr
29.06.2006, 20:42
Guten Abend mein süsser Bernie, :Sonne:

Vielen Dank, dass Du mich zu Talis geführt hast. Mein Leben ist wieder komplett, und der kleine Grieche ist wundervoll. Grüß mir den Teddy ganz lieb und geniesst die Sonne.

Im Herzen seid Ihr immer bei mir. :blumengabe:

Eure "Mami".

WolkeSienna
14.07.2006, 15:01
Ich finde es gut, daß es die Moeglichkeit gibt, hier auch zum Ausdruck zu bringen, daß einen der Tod vom Tier mitnimmt. Wir hatten viele Jahre daheim im Allgaeu einen Riesenschnauzer-Schaeferhund-Mix und zwar schon von klein auf. Ich habe sehr dran gehangen, wir hatten ihn aus dem Tierheim, er war mit dem ganzen Wurf einfach die Klaere geworfen worden. Er war lang bei uns und ist einfach nicht mehr aufgewacht. Manchmal kommen mir die Traenen, wenn ich an ihn denke, Pedro hat er geheißen.

knuffi
21.07.2006, 12:30
gerade haben wir erfahren, daß unser häschen die op nicht überstanden hat. wir holen sie gleich ab und werden sie im garten beerdigen.

wir haben sie mit der pipette großgezogen und sie ist uns allen ans herz gewachsen.

es tut so weh.

knuffi :heul: :heul: :heul:

Inaktiver User
01.08.2006, 11:28
Hundenärrin, KEIN Mensch kann Dich nur ein Jahr so ansehen wie Dein Hund es getan hat. Beim Menschen wird es schnell zur Routine. Ich kann Dich gut verstehen.

Karamia

Inaktiver User
11.10.2006, 16:59
Schon vor ein paar Monaten habe ich diesen Eintrag gelesen und war dabei so traurig, obwohl mein Hund da noch gelebt hat.

Nun wurde sie gestern, am 10.10., eingeschläfert, nachdem sie unsere Familie fast 16 Jahre lang begleitet hat und wir soviel Freude mit ihr und durch sie hatten. Ich war 10 Jahre und sie 4 Monate, als wir sie aus dem Urlaub mit nach Hause genommen habe und ich weiß gar nicht mehr, wie das Leben davor ohne Hund war.

Vor einem Jahr wurde Mischu von einem anderen Hund angefallen und hat sich nie mehr richtig davon erholt, obwohl sie vorher nie krank war und noch mit 14 Jahren wie eine Verrückte in jedes Wasser gesprungen ist. Im letzten Jahr hat sie dann immer mehr abgebaut, wurde immer ängstlicher, bis wir gestern den letzten Schritt gehen mussten. Ich bin froh, dass fast die ganze Familie dabei war und sie in den letzten Minuten begleitet und "Pfötchen gehalten" hat.

Ich bin froh, dass wir sie in ein Leben geholt haben, wo es ihr so gut ging, wie es in ihrem "Heimatland" nie möglich gewesen wäre und dass sie immer ein glücklicher, geliebter Hund war.

Es grüßt das trauernde Cinnamon_Babe.

Hundenarr
14.10.2006, 18:11
Mein lieber Bernie,

wie froh bin ich, Dir hier viele Briefe geschrieben zu haben, die ich immer wieder nachlesen kann.

Nun beginnt der Herbst, meine liebste Jahreszeit, und ich bin mit dem kleinen Griechen jeden Tag stundenlang unterwegs. Er ist jetzt 3 1/2 Monate bei mir und entwickelt sich prächtig. Anfangs war er sehr ängstlich, kein Wunder, hat er doch durch Menschen soviel Böses erfahren. Aber noch nicht einmal die gewollte Vergiftung hat ihn in die Knie gezwungen, er hat gekämpft, gewonnen, um bei mir ein tolles Hundeleben leben zu dürfen.

Ich weiß, wer mir diesen süßen Vierbeiner geschickt hat, und bin Dir dafür unendlich dankbar.

Jeden Morgen schaue ich als erstes auf Dein wunderschönes Bild auf meinem Handy und begrüße so den neuen Tag.

Ich denke viel an unsere gemeinsame Zeit, und es zaubert immer wieder ein Lächeln auf mein Gesicht. Genau so, wie ich es mir gewünscht habe.

Du hast mein Leben bereichert, verändert, und in die Bahnen gelenkt, die mich wirklich glücklich gemacht haben.

Ich danke Dir von ganzem Herzen für alles, und wünsche Dir am anderen Ende der Regenbrücke alles Erdenklich Gute.

Manchmal schaut mich der kleine Grieche aus Deinen Augen an, ein wissender, unglaublich liebevoller Blick, der mir ausrichten lässt, dass Du Dich dort wohlfühlst, wo Du jetzt bist.

Ich wünsche allen, die um ein Tier trauern, dass sie eines Tages mit einem Lächeln an die gemeinsame Zeit zurückdenken, und einem neuen Gefährten die Liebe entgegenbringen können, die sich momentan noch ganz fest in ihren Herzen staut.

Bernie, i love you, Teddy, i miss you.

Eure Mami

Inaktiver User
17.11.2006, 16:20
ich habe gerade diesen Strang entdeckt und bin sehr froh eure Beiträge zu lesen, genau die gleichen Gefühle, die gleiche Trauer die ich jetzt auch durchmache.
Mein kleiner alter Kater ist heute Nacht in meinen Armen gestorben. Er wurde achtzehn Jahre alt.
er hat, Gott sei dank nicht schlimm leiden müssen, er war die letzten Stunden nicht mehr bei Bewusstsein. Aber ich habe die ganze Nacht bei ihm verbracht und seine Pfoten gehalten, in meinen armen hat er dann seinen letzten Atemzug getan.
Ich konnte mir nie vorstellen wie das Leben ohne ihn sein würde und jetzt ist diese Zeit gekommen und die Lücke die er hinterlässt ist so riesengroß. Ich bin mit diesem verrückten Kater aufgewachsen, früher hat er mich jeden Tag in die Schule begleitet, hat auf mich gewartet, hat sich zu mir gelegt wenn ich krank war und jeden Kummer konnte man in sein Fell weinen. Und was für ein verrückter Kater er war! Er wird mir immer fehlen.

Zoey

Inaktiver User
21.11.2006, 19:57
Liebe Zoey,

ich sende Dir eine ganz feste Umarmung, ich weiß wirklich wie Du Dich fühlst. Deine Zeilen haben mich wieder an meinen Kater erinnert, der plötzlich nicht mehr da war eines Tages als ich nach monatelanger Abwesenheit nach Hause kam. Das war Sept 2004 und manchmal kommt es wieder hoch.
Idch wünsche Dir ganz viel Kraft und Licht in Deinem Herzen während dieser traurigen Tage.
***
Mein Kleiner, ich werde Dich nie vergessen. Niemand kann Dich ersetzen!

hildchen
30.11.2006, 23:38
Ich kann das sehr gut nachvollziehen.denn ein Tier wächst einen auch ans Herz.
Ich habe von einer Freundin ihren Kater übernommen, weil er von den anderem kater nicht akzeptiert wurde und immer verprügelt wurde.Schnell hatten wir uns an einander gewöhnt.So ein treuer,und liebenswerter Karter das ist echt einmalig gewesen.So ein Tier kann auch ein nachfolgendes nicht ersetzen.Leider bekam er mit 7 Krebs.Es hatte sich Wasser in der Lunge gebildet, was nicht mehr alleine sich zurück bilden konnte.Und sein Gesicht hatte sich verschoben so das er auf einem Auge erblindet ist.Letzendlich hatte er auch schwirigkeiten zu laufen.Er hat noch dreimal eine Aufbauspritze bekommen, aber es war von anfangan aussichtslos.Dann habe ich ihn vom leiden erlösen lassen.Ich habe mir immer gesagt, das es ihm im Katzenhimmel besser geht.Trotzdem denke ich immernoch ich habe ihn im stich gelassen.Das ganze ist über ein jahr her. Und trotzdem muss ich noch oft an ihn denken.!!!![

Inaktiver User
04.12.2006, 17:43
Danke für eure Antworten!

Es ist jetzt fast drei wochen her dass der Kleine gestorben ist und obwohl ich ihn immer und überall vermisse kann ich es irgendwie annehmen. Ich bin jetzt einfach sehr sehr dankbar dass ich ihn so lange hatte und dass er nicht viel leiden musste und in meinen Armen sterben konnte. Aber es ist unglaublich wie sehr so ein Tier einem fehlen kann, besonders da er so eine ausgeprägte Persönlichkeit hatte. An Weihnachten wird er uns besonders fehlen, seine liebste Beschäftigung war immer mit dem Geschenkband oder den Lichterketten zu kämpfen :-)

Es ist schon ein komisches Gefühl plötzlich ohne Katze...

Hundenarr
07.12.2006, 19:18
Liebe Zoey82,

ich kann so gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst.

Auch ich bin sehr dankbar, dass mein geliebter Bernie ruhig und ohne Angst in meinen Armen einschlafen konnte, kann es annehmen und bin sicher, dass er dort, wo er jetzt ist, ohne Schmerzen und in Liebe geborgen ist.

Jeden Tag denke ich an ihn, manchmal muss ich weinen, manchmal einfach nur lächeln.

Mit seiner Persönlichkeit hat er alles eingenommen, und immer nur gewonnen.

Ich habe ja seit etwas über 5 Monaten einen neuen Hund, weil ich es ohne nicht ausgehalten habe.

Mein kleiner Südländer fühlt sich pudelwohl und bereichert mein Leben jeden Tag aufs Neue.

Ich weiss, Bernie hat es so gewollt, und das hilft mir.

Ich wünsche Dir und allen, die um ein Tier trauern alles Liebe.

Die Hundenärrin

arenaysol
14.12.2006, 02:32
Ich kann dich so gut verstehen! Ein Hund ist mehr als nur ein Tier...

Ich selbst musste auch meine Zwergpudelhündin Shaggy einschläfern lassen, nachdem sie mich durch meine Jugend begleitet hatte. Sie wude nicht ganz 13 Jahre alt. Ich war bis zum Schluss bei ihr. Und ich bin ein Stück weit mit ihr gegangen. Es war schrecklich für mich.

Das ist jetzt 14 Jahre her. Ich habe sie für immer in mein Herz geschlossen und werde sie nie vergessen. Jetzt habe ich seit 5 Jahren eine kleine süße Hündin, die mir über vieles hinweg hilft. Sie ist meine ganze Freude. Ich bin so froh, dass ich sie habe, meine kleine Räubertochter Ronja. Das ist sie wirklich. Wenn sie nicht wäre, dann wäre ich auch nicht mehr. Sie ist mir sehr wichtig. Und obwohl sie erst 5 J. alt ist, bekomme ich Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, dass ich sie eines Tages auch wieder hergeben muss. Leider ist das der Lauf der Zeit.

Ich wünsche dir, dass du die Zeit der Trauer überstehst. Glaub mir, es kommt eine bessere Zeit. Und vielleicht kommt irgendwann wieder ein Hund. Das ist kein Ersatz, ich weiss. Aber ich weiss auch, wie sehr ein Hund das Herz wieder erwärmen kann. So wie meine Ronja. Ich dachte, ich würde niemals wieder einen Hund haben. Das Schicksal wollte es aber anders, Ronja kam, als es mir immer schlechter ging...

Ich schicke dir ein Licht für deinen Hund: :kerze:

Alles Liebe
arenaysol

Miracle41
14.12.2006, 16:42
Meine Trauer gilt Khaing Lwin Htoo - der 25-jährigen Elefantenkuh aus dem Kölner Zoo und Mutter des fünfjährigen Aung Bo und der kleinen acht Monate alten Marlar.
Khaing konnte nicht mehr geholfen werden musste am Abend des 12. Dezember eingeschläfert und von ihrem Leiden und den schweren Schmerzen erlöst werden.
Und ich hätte sie so gerne beim nächsten Besuch im Februar gesund und munter mit ihrer Tochter spielend gesehen.

Liebe, liebe Khaing - Du bist jetzt erlöst und musst nicht mehr leiden und die Tierpfleger und Deine Freundinnen Thi Ha Phyu, Tong Koon, Kreeblamduan, Laongdaw, Chumpol, Maejuarad, Ay Shan Mae und Shu Tu Zar werden liebevoll für Deine kleine Tochter sorgen.

In Liebe :kerze:

Hundenarr
22.12.2006, 18:44
Mein geliebter Bernie,
Mein süsser Teddy,

morgen ist es endlich wieder soweit, ich werde Euch besuchen und Weihnachten in Eurer Nähe verbringen.

Gemeinsam mit meinem griechischen Vierbeiner "Thalis" werde ich mich in Richtung Küste aufmachen, um ein besinnliches, gemütliches Weihnachtsfest im Rahmen meiner Lieben zu verbringen.

Ich bin mir so sicher, dass es Euch auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke sehr gut geht, und Ihr an den Weihnachtstagen besonders viele Leckerchen geniessen könnt.

In Gedanken bin ich jeden Tag bei Euch und ich freue mich schon jetzt darauf, Euch irgendwann wieder in meine Arme zu schliessen.

Alles Liebe
Eure Mami

spitzwielumpi
07.02.2007, 15:31
Ich musste vor knapp 2 Jahren meinen heissgeliebten Kater mit fast 19 Jahren einschlaefern lassen. Bin immernoch nicht drueber weg. Seine "Freundin" wird nun auch schon 19, darf garnicht dran denken.......

Tinkerbella
12.03.2007, 22:35
heute reihe ich mich hier ein,
mein lieber treuer wegbegleiter musste heute eingeschläfert werden.marvin wäre im juni 16 jahre alt geworden.er starb heute abend in seiner gewohnten umgebung.ich brauchte ihm wenigstens nicht noch den stress zumuten in die praxis zu kommen.ich habe mich von ihm verabschiedet und ihn gehalten und gestreichelt bis das kleine herz aufgehört hat zu schlagen.
ich habe mir immer gewünscht dass er mir die entscheidung abnimmt,aber nun musste ich ihm zuvorkommen um ihm leiden zu ersparen.morgen ist seine beerdigung.ich lasse ihn auf dem tierfriedhof begraben das ist das mindeste was ich noch für ihn tun kann.
ich bin im moment völlig fertig

liebe grüße an euch alle die das verstehen können.
er war in guten und in schechten zeiten für mich da.
er wird immer einen platz in meinem herzen haben

tinkerbella,:heul:

marvin * 29.06.1991 gestorben am 12.03.2007

sleepless
12.03.2007, 23:04
Liebe Tinkerbella!

Lass Dich tröstend in den Arm nehmen.
Es tut mir so leid für Dich und ich denke, jeder der ein Tier besitzt mit dem man lange Jahre verbracht hat, weiss wie Du Dich heute und die nächsten Wochen fühlst.

Du wirst traurig sein und Deinen Marvin wahnsinnig vermissen, doch denke dran, dass Du ihm ein schönes Leben bieten konntest.

Ich wünsche Dir viel Kraft und drücke Dich

liebe Grüße
sleepless

Atis
12.03.2007, 23:12
Liebe Tinkerbella,

das tut mir sehr leid! Ich kann Deine Trauer gut verstehen.

Es ist schön, dass Marvin zu Hause sterben konnte und Dass Du bei ihm warst. So hat er die ganze Zeit Deine Liebe gespürt.
Er wird auch weiterhin Dein Gefährte sein... Wir können die, die uns schon vorausgegangen sind, nur nicht sehen...

Alles Liebe! :blumengabe:

Inaktiver User
12.03.2007, 23:16
Für den tollen Kater einer lieben Freundin. Letzten Montag strich er noch um meine Beine. Er war sehr krank.

Ich vermisse ihn. :kerze:

NeverGiveUp
13.03.2007, 01:46
Hundenarr, ich hab meine Trauer damals komplett in einer Memory-Homepage für meinen Kleinen gepackt, ich habe diese Seite immer mehr erweitert und schliesslich auch einen virtuellen Hundehimmel angelegt, weil ich merkte, es geht vielen wie mir, sie haben aber nicht die Möglichkeiten.
Ich vermiss ihn heute nach 4 Jahren immernoch furchtbar.
Wenn Du magst, kann ich Dir den Link mal per PN schicken, ich denke, Du wirst jedes Wort nachvollziehen können :smile:

Tinkerbella
19.03.2007, 17:18
hallo zusammen,

danke sleepless und atis für eure tröstenden worte.
ja, er hatte ein wunderschönes hundleben,aber ich vermisse ihn ohne ende.mit ihm bin ich durch dick und dünn.krebserkrankung,chemotherapie,rosenkrieg scheidung,tochter zum vater zurückgezogen,tochter wieder zu mir gezogen und seine diabetes. er hat mich mit seinen knopfaugen angeschaut und mich in den schlimmsten situationen wieder zum lächeln gebracht.
heute ist es eine woche her und ich seh und hör ihn in der wohnung.das tut im moment noch sehr weh,aber ihm gehts besser.

traurige grüße,

tinkerbella

Inaktiver User
19.03.2007, 17:24
Die Menschen trauern viel zu wenig um diese so wertvollen
Arten und Lebensbegleiter.

Ich hab auch einen Hund der wie ein Schatten von mir ist.
Obwohl wir eine 4-köpfige Familie sind und dieser Hund jeden
liebt in dieser Familie, weicht er nicht von meiner Seite wenn
er kann.

Wenn ich sie, - (meine Hündin) einmal verlieren werde,
sind die Wege die ich gehe ,nicht mehr die Gleichen.

:blume:

Inaktiver User
19.03.2007, 18:51
Das geht mir auch so.

Und diese :kerze: hier ist für meine Freundin. Sie braucht sie heute.

:blumengabe:

Sunshinecat
23.03.2007, 20:54
Hallo, jetzt schreibe ich hier auch, und bin froh , dass es diesen thread gibt.
Gestern ging ich mit unserem geliebten Moglikater zum Tierarzt, weil er geschwollene Lymphknoten am Hals hatte, der Arzt hat Tumore in der Mundhöhle entdeckt und ich musste entscheiden, unseren wilden, freiheitsliebenden Kater sofort einschläfern zu lassen oder zu warten, bis es ihm schlechter gehen würde. Ich wollte, dass er glücklich stirbt. Er hatte ein glückliches Katzenleben, immerhin fast 10 Jahre lang. Er ist ruhig in meinen Armen eingeschlafen, doch der Schmerz ist unermesslich.
Er war unser erstes Kind.
Er war immer für die Kinder da, sie kennen kein Leben ohne Mogli.
Ich sehe ihn überall, sehe ihn auf dem Sofa liegen, spüre sein Gewicht auf meinem Schoß. Unsere Bettwäsche roch nach ihm, da wo er immer gelegen hatte, nach frischer Erde und nach "Draußen".
Er war etwas ganz Besonderes, wie alle Tiere um die hier getrauert wird etwas ganz BEsonderes waren.
ABer ich hätte nie gedacht, dass die Trauer so groß sein würde

Jetzt liegt er an seinem Lieblingsplatz im Garten, da wo abends immer die letzten Sonnenstrahlen hinkommen.

Ich weiß, dass wir bald eine andere Katze bekommen werden, und auch sie wird auf ihre Art einen Platz in unseren Herzen haben, aber unser Mogli bleibt unvergessen.:kerze:

sabinemaria
27.03.2007, 15:00
Hallo Euch allen,

wir mussten am Sonntag unsere Mini gehen lassen. Sie war im Herbst operiert worden, als wir einen Tumor entdeckt hatten. Zunächst hatte alles gut ausgeschaut, aber dann war er wieder da.

Es ging ihr dann eigentlich soweit gut. Unsere Tierärztin meinte, solange die Katze frisst, geht es ihr ganz gut. Jetzt, am Sonntag, ging Mini in der Früh zum Napf, eine halbe Stunde später hatte sie sich nicht mehr unter Kontrolle.

Ich habe meine Freundin (die Tierärztin) angerufen, sie war nach 15 Minuten da. Und dann ging alles ganz schnell. Meine kleine Mini hat eine Beruhigungsspritze bekommen. Schon da hat sie nur mehr ganz leicht geatmet. Wir haben es eigentlich gar nicht gemerkt, wann sie aufgehört hat zu atmen. Sie durfte "hinüberschlafen".

Sie war eine ganz sanfte, liebe Katze. Sie hat nie was umgeschmissen, kaputt gemacht, zerkratzt oder so. Eine echte Seele. Jetzt liegt sie unter dem herrlich blühenden Goldregen im Garten.

Und wir sind sehr traurig. Mini fehlt uns.

LG Sabine

Atis
27.03.2007, 16:00
:kerze: :kerze: :kerze: :kerze:

Inaktiver User
27.03.2007, 16:43
*Leckerlis für Mini auf die Regenbogenbrücke streu*

Hundenarr
28.03.2007, 19:40
Für alle, die diesen Thread bisher entdeckt, hier gelesen und geschrieben haben.

Ich bin sehr froh, in meiner Trauer um Bernie diesen Thread geöffnet zu haben. Zum einen berühren mich meine eigenen Worte und Zeilen an meinen wunderschönen, liebenswürdigen Vierbeiner immer wieder aufs neue und zum anderen erfüllt es mich mit Zuversicht und Dankbarkeit, dass viele Menschen hier Ihre Trauer niederschreiben. Ein Tier ist ein so wundervoller Begleiter und über die Regenbogenbrücke können wir leider nicht gleichzeitig gehen.

Am 17.4. jährt sich der Todestag von Bernie. Ich weine auch heute noch Tränen um ihn, aber das Lächeln beim Gedanken an unsere gemeinsame Zeit überwiegen.

Mein vierbeiniger Grieche hat bei mir ein neues Zuhause gefunden und bereichert mein Leben überall. T.J. ist gegangen und Thalis ist gekommen. Der Lauf des Lebens, erst nur traurig, dann weniger traurig, dann ein bißchen glücklich und immer noch traurig, dann immer mehr glücklich und nicht mehr so traurig.

Heute bin ich wirklich wieder glücklich. Ich konnte T.J. loslassen und weitergehen. Er ist in meinem Herzen und dort ist heute der richtige Platz für ihn.

Ich schicke allen, die heute tief um ihren tierischen Lebensgefährten trauern ganz viele warme Sonnenstrahlen und die Zuversicht, dass es mit der Zeit leichter wird.

Vielen Dank für alle Einträge.

Schreibt Euch weiter den Schmerz von der Seele.

In Liebe
Eure Hundenärrin

Inaktiver User
06.04.2007, 18:36
habe meine überalles geliebte Chin vor 2 Monaten plötzlich verloren....obwohl sie zu anfang krank war....hatten wir Hoffnung als die tabletten gut wirkten..sie war 1 jahr bei uns putzmunter und glücklich...

unsere cindy ( 7 jahre) und chin ( 5 jahre) wurden die besten Freundinnen was eher unüblich bei Hündinnen ist...

leider bekam Chin anfang Februar einen epileptischen Anfall...ich schnell mit ihr zum Arzt....danach gings ihr wieder besser..
aß viel, schmuste viel, war sehr anhänglich...mein gott war das eine schöne Zeit und plötzlich gings ihr eine Woche später schlechter...so schlecht..das es keine zeit mehr gab sie zum Arzt zu bringen..meine Süße Kleine verstarb in meinen Armen...
diesen tag werde ich nieeee vergessen...

mein Mann meine tochter , cindy und ich...wir allen waren unter schock...am meisten ich und mein Mann...
was habe ich geheult, tränen vergossen..wie sollte ich das verarbeiten..diesen verlust...wie ein Kind das dir weggenommen wird..wir vergruben sie ihm garten...geschmückt mit schönen Blumen, tannenzweigen, Kerzen und einem Kästchen mit ihren Lieblingsgkeksen drinn..
bis jetzt war ich jeden Tag an ihrem Grab und jeden Donnerstag wird eine Kerze zuhause und am Gab angezündet.
überall im Haus haben wir Bilder von ihr aufgestellt...was mir sehr geholfen hat..bewusst zu trauern...
doch sie wird uns immer fehlen...
vor lauter traurigkeit hatte ich vor 4 Wochen angefangen im Internet auf den Tierschutzseiten unbewusst nach kleinen Hunden zu schauen die genauso aussahen wie meine Chin sie war ein weisser Pekinese genau wie Cindy
ob es das Schicksal will oder Chin persönlich weil ich so am trauern war..wer weiß..?
sah ich ein Bild von einem Schwarzen Pekinesen was in Spanien aus einer tötungsstadion befreit wurde...der arme Wurm war erst 3 mein gott...
ich laß mir den text und sah mir seine Bildchen an..es stand unter anderem das er ängstlich wäre und verstört...kein Wunder!!!

aber war ich bereit für einen neuen Hund?
mein Gott...meine chin vor doch erst vor paar wochen verstorben...das wäre doch verrat?! redete ich mir ein...und versuchte den armen wurm zu vergessen..

an dem Abend träumte ich von Chin...ein Zeichen?
am nächsten Abend träumte ich von dem kleinen Wurm aus Spanien..das er zu uns gekommen wäre und sich doll eingelebt hätte.....
ich begann zu überlegen und in der nächsten Nacht hielt ich zwiesprache mit Chin sie möge mir bitte ein Zeichen geben..ich weiß viele werden mich jetzt für bescheuert halten..
an dem Abend träumte ich dann wieder von dem armen Wurm..
und am nächsten tag wusste ich ....ich hole ihn aus Spanien zu uns..das ist Schicksal...!!!

tjaa nun sind 4 Wochen vergangen und bald wird der kleine Zwerg " Piqu" zu uns endlich einreisen dürfen..wir freuen uns sooo sehr auf den kleinen Mann..und obwohl wir immer noch um unsere Chin trauern...freu ich mich das wir einem anderen Hund noch was gutes tun können.....
entschuldigt bitte das es jetzt solange geworden ist...

Atis
06.04.2007, 20:42
Liebe Xenia,

ich bin sicher, dass Chin sich sehr über Eure Entscheidung mitfreut! :blumengabe:

Lieben Gruß von Atis.

Inaktiver User
08.04.2007, 12:18
Liebe Xenia,

ich bin sicher, dass Chin sich sehr über Eure Entscheidung mitfreut! :blumengabe:

Lieben Gruß von Atis.

danke dir:blumengabe: :osterhase:

Hundenarr
17.04.2007, 19:22
Mein süsser Bernie,

heute vor einem Jahr bist Du in meinen Armen eingeschlafen und über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin sicher, dass es Dir dort gut geht, und Dein Herz wieder ganz stark geworden ist.

Natürlich hätte ich wahnsinnig gerne noch viel mehr Zeit mit Dir hier verbracht, aber Du hast mir 9 1/2 wunderschöne Jahre beschert, und ich habe Dich losgelassen, damit Du an einem anderen Ort wieder gesund wirst, endlich wieder mit Appetit fressen, neue Kraft tanken, mit vielen Artgenossen rumtollen und spielen, Teddy beschützen und mit Deiner großen Liebe Anka zusammen sein kannst.

Ich liebe Dich und zünde heute unendlich viele Kerzen für Dich an, die immer für Dich brennen sollen.

Vorhin habe ich von meiner Mama erfahren, dass es Tobi furchtbar schlecht geht, und er mit seinem Leben kämpft.

Du weißt sicherlich, ob es heute Zeit für ihn ist, über die Regenbogenbrücke zu gehen.

Wenn ja, empfang ihn bitte, und zeig ihm alles. Auch wenn ihr hier alles andere als Kumpels wart, so denke ich, dass auf Deiner Seite alle gute Freunde sind.

Auch für Tobi zünde ich Kerzen an, und wünsche mir, dass er den Kampf heute gewinnt, und noch bei uns bleiben darf. Denn nicht jeder kann loslassen, Detlef ist noch nicht soweit.

An alle Mitleser(innen) und Mitschreiber(innen) in diesem Thread sende ich viele liebe sonnige Grüße aus Nienburg an der Weser und schicke ein wenig Kraft.

Und an Dich Bernie, nochmal vielen, vielen Dank für Thalis.

Er ist ein Geschenk des Himmels, also von Dir!!!

Die Hundenärrin

Inaktiver User
19.04.2007, 12:28
Mein Kater Linus ist heute morgen gestorben. Der TA konnte ihm nicht mehr helfen.

12 Jahre lang begleitete er (und sein Bruder, dem es Gott sei Dank gut geht) unsere Familie. Er ist älter als mein Sohn.

Sein Platz auf seinem Kissen neben mir, am Frühstückstisch, wird jetzt immer leer bleiben.

Mein Sohn kommt später aus der Schule. Ich muss es ihm sagen...

Mach´s gut Linus, du scheuer Kater. :blume:

Gitta777
21.04.2007, 18:07
verschoben ins Tierforum

Inaktiver User
22.04.2007, 17:04
Mein Kater Linus ist heute morgen gestorben. Der TA konnte ihm nicht mehr helfen.

12 Jahre lang begleitete er (und sein Bruder, dem es Gott sei Dank gut geht) unsere Familie. Er ist älter als mein Sohn.

Sein Platz auf seinem Kissen neben mir, am Frühstückstisch, wird jetzt immer leer bleiben.

Mein Sohn kommt später aus der Schule. Ich muss es ihm sagen...

Mach´s gut Linus, du scheuer Kater. :blume:




Du hast mein ganzes Mitgefühl. So ein Tier ist eben ein richtiges Familienmitglied. :blumengabe: für dich

Inaktiver User
22.04.2007, 19:43
Danke, das ist sehr lieb.

Wir vermissen ihn so.

Inaktiver User
22.04.2007, 22:29
Ich kanns so nachvollziehen. Mein Kater ist im November gestorben mit 18 Jahren. ich vermiss ihn immer noch jeden Tag, es ist sooo komisch heimzukommen und er sitzt nicht da...

Habt ihr euren Kleinen denn beerdigen können? Manchmal hilft so ein Abschiedsritual.

Ich wünsch euch alles Gute

Inaktiver User
22.04.2007, 23:13
Für alle, die ein Tier verloren haben und so furchtbar traurig sind:
:kerze:
Schön, dass hier ein Platz ist für die Erinnerung an unsere felligen und fedrigen Familienmitglieder und Freunde...

Inaktiver User
23.04.2007, 09:47
Ich kanns so nachvollziehen. Mein Kater ist im November gestorben mit 18 Jahren. ich vermiss ihn immer noch jeden Tag, es ist sooo komisch heimzukommen und er sitzt nicht da...

Habt ihr euren Kleinen denn beerdigen können? Manchmal hilft so ein Abschiedsritual.

Ich wünsch euch alles Gute

18 Jahre - das ist eine lange Zeit.

Ja, wir haben ihn beerdigt. In einer Ecke des Gartens haben wir ein kleines Grab gestaltet. Mit Kieselsteinen, Blumen und einem Holzkreuz. In ca. 2 Wochen will ich es richtig bepflanzen.

:blume: :blume: :blume:

NeverGiveUp
23.04.2007, 16:07
Ich wollte meinen Kleinen damals nicht begraben... man weiß nie, was kommt und dann liegt er dort und ich bin ganz woanders...
Ich habe ihn einäschern lassen, beim Töpfer eine selbstentworfene Urne fertigen lassen und er hat seinen Platz, sein Halsband und ein Ölbild von ihm stehen dabei.

Keiner erkennt es als Urne (die Vorstellung ist erstmal auch seltsam), aber ich weiß, ich habe das Richtige getan :smile:

Es ist schon vier Jahre her, daß ich ihn einschläfern lassen mußte, aber er fehlt immer noch...

Allen Tierliebhabern wünsche ich einen tollen Wochenanfang :blumengabe: