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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heilfasten - wie lange?



annalisa
04.04.2006, 13:50
habe heute meinen 12ten heilfastentag und mir geht es sehr gut. ich lasse mir das ende offen, letztes jahr waren es 20 tage. es klappt so gut, dass ich das ende immer mehr nach hinten schiebe (und freue mich jeden tag beim blick auf die waage aufs neue) ich achte natürlich auf vitamine, basica, heilfastensäfte und trinke abends wegen des eiweisses, dass abgebaut wird einen halben liter buttermilch mit molke. mich interessiert, wie lange ihr fastet und was ihr meint, wie lange man das machen kann, ohne,dass es für den körper schädlich ist. einen sonnigen gruß annalisa :blumengabe:

Woodstock62
04.04.2006, 19:16
Hallo annalisa,

eigentlich sollte man nicht mehr als 10 Tage heilfasten, inkl. wieder mit dem Essen anfangen und am allerbesten noch im Urlaub mit viel Entspannung und Ruhe.

Lieben Gruss
Woodstock

annalisa
04.04.2006, 19:28
hey woodstock, ich mache das schon so oft, dass ich das fasten mühelos (bis auf die ersten 2-3 Tage) in meinen alltag integrieren kann. kochen brauche ich allerdings nicht, da meine kinder schon erwachsen sind und das selber erledigen. urlaub wäre natürlich wunderschön... gruß annalisa

Mausilikatze
16.07.2006, 21:16
Hallo, Annalisa,

ich komme gerade von einer Woche Heilfasten. In der Gruppe dort war eine junge Frau, die sage und schreibe drei Monate unter aerztlicher Aufsicht fastet. Zehn Wochen waren schon um, als sie in die Gruppe kam :blumengabe:

Hut ab vor soviel Ausdauer und Durchhaltevermoegen :knicks:

Liebe Gruesse - Mausi :wangenkuss:++

Bumble-bee
24.07.2006, 12:30
Hallo,

wen Du gesund bist und Dich gut fühlst, kannst Du auch etwas länger als die empfohlenen 10 Tage fasten.
Wer sehr lang fasten will sollte dies aber besser unter ärztlicher Aufsicht tun.

Meine persönliche Meinung ist, dass bei bis zu 3 Wochen das jeder selbst verantworten kann. Wichtig ist einfach ein achtsamer Umgang mit sich selbst! Faste nicht weiter, wenn Du Dich schlapp oder nicht mehr leistungsfähig fühlst.

Und: es ist auch wichtig, wieder aufzubauen! Ich weiß, dass wenn man erst mal fastet, das gar nicht so einfach ist. Ich schieb das dann auch immer vor mir her. Ach, es geht mir doch gut - nur noch ein Tag. Und schon sind es 3 oder 4 Tage... Ich glaube, das darin genau die Gefahr liegt. Setz Dir einen Termin und sei dann konsequent oder suche einen Arzt auf, der Dich bei längerem Fasten betreuen soll. Sicher ist sicher.

Fasten tut dem Körper zwar gut - aber wie alles nur in Maßen!
Alles Gute für Dich!
Bumble-bee

Shopgirl
15.09.2006, 09:20
kann mich bumle-bee nur 100% anschliessen: fasten über eine längere zeit (=mehr als 10-14 tage) nur unter ärztlicher aufsicht!
für sehr übergewichtige menschen mag das gehen und sinnvoll sein. ein heilfasten, dass man "privat" im alltag macht sollte 5-10 tage sein.

ich mache das übrigens auch so, dass ich die ersten 2-3 tage daheim bin, danach arbeite ich ganz normal - kein problem!

Love77
16.01.2007, 14:14
wieviel kilo verliert man bei einer Woche fasten??
Trinkt man da nur Wasser und TEe??

Tahnee
17.01.2007, 14:57
Ein ehemaliger Nachbar von mir hat mal ca. 3 Wochen gefastet. Wie er danach aussah (vor allem bzgl. der Gewichtsabnahme und er war eh schon ziemlich dünn), erwähne ich lieber nicht :ooooh: .

Love77
17.01.2007, 19:07
Schade, mich würde schon interessieren,
wieviel man dabei abnimmt.

Tahnee
17.01.2007, 21:21
Schade, mich würde schon interessieren, wieviel man dabei abnimmt.

Als ob das übertragbar ist. *kopfschüttel* Zumal der erwähnte Nachbar hinterher wirklich vom Arzt wieder aufgepäppelt werden musste, da er arge Kreislaufprobleme hatte.

Hamni
19.01.2007, 08:58
Also, ich habe gerade zum ersten Mal fünf Tage gefastet und befinde mich gerade im zweiten Aufbautag.
Ich habe mich eigentlich sehr gut gefühlt und denke das das nicht das letzte Mal war.

Meine Gründe zum Fasten waren die Umstellung meines Essverhaltens nach dem Fasten und die körperliche Entgiftung. Ich finde es schon erstaunlich was auch nach fünf Fastentagen noch aus dem Darm hervortritt :freches grinsen:

Ich habe während dieser Woche 5 Kilo abgenommen und bin mal gespannt wie sich diese Kiloanzahl nach meinen Aufbautagen und der ersten "normalen" Essenszeit wieder verändern wird.

Ich habe aber in dieser Zeit meinen normalen Alltag gehabt, war halbtags arbeiten und habe zwei schulpflichtige Kinder versorgt. Das Essen machen war nicht unbedingt die Welle hat mir aber nicht viel ausgemacht aber einmal wollte ich meinem Chef wegen eines APFELS an den Kragen :ooooh:

Hat noch jemand ein paar Tipps und Tricks für die Tage danach?

Danke und viele Grüße
hamni:blumengabe:

Inaktiver User
19.01.2007, 15:18
Hallo Love77,
ich faste jetzt zum 5.Mal. Beim ersten Mal, es war 1999, habe ich in einer Klinik 15 Tage gefastet und dabei 12 Kilo abgenommen, von Kleidergröße 42 auf 38. Ich habe mich beim Fasten und nachher super gefühlt.
Danach habe ich regelmäßig zu Hause, alleine, einmal im Jahr 8 Tage gefastet und habe ca. 5 Kilo abgenommen.
Jetzt bin ich gerade wieder dabei und habe eine Ärztin gefunden, die mich beim Fasten begleitet. Außerdem habe ich mir ein Blutdruckmeßgerät gekauft, weil ich imemer ziemlich niedrigen Blutdruck habe. So habe ich mich unter Kontrolle. Ist er wieder zu niedrig, mache ich Kneippgüsse.
Ich kann Dir ein Buch empfehlen, welches Dir genau beschreibt, was beim Fasten abläuft: " Das heilende Fasten-So stärken Sie Ihr Wohlbefinden" von Dr. med. O. Buchinger.
Ich hoffe, ich konnte Deine Neugier für das Fasten noch mehr wecken.
Viele Grüße von sarahM, die sich schon wieder auf eine schlanke Figur und einen inneren gesäuberten Körper freut.

Love77
22.01.2007, 09:19
Hallo Sarah,
danke für deine nette Anwort. :blumengabe:
Der grund bei mir ist natürlich auch, dass ich abnehmen möchte,
bzw. es soll der Start in eine Diät sein. Ich tu mir leichter überhaupt nichts zu essen wie weniger. Natürlich kenn ich den Jojo-effekt. Allerdings wenn einmal 10 Kilo unten sind dann ist man motivierter weiter zu machen.

Was darf ich beim heilfasten zumir nehmen?? Wasser, ungezuckerten Tee, wie sieht es mit Gemüsebrühe aus??

Hattest du die Kilos schnell wider drauf??

Inaktiver User
22.01.2007, 16:31
Hallo Love77,
es hat 8 Jahre gedauert, bis ich mich wieder auf Größe 44 "hochgefressen"" habe (schrecklich).
Magen- und Darmprobleme und das hohe Gewicht haben mich jetzt wieder zum Fasten veranlaßt.
Du darfst morgens eine Tasse Tee, mittags selbst zubereitete Gemüsebrühe ( Gemüse ohne Salz, nur mit Wasser gekocht, das ganze durch ein Sieb filtern), nachmittags eine Tasse Tee und etwas Buttermilch, abends ein Glas Frucht- oder Gemüsesaft zu Dir nehmen. Den ganzen Tag über 3 Liter Mineralwasser trinken. Ganz wichtig.
Nach dem Fasten auf lange Zeit vegetarisch ernähren. Verhindert den Jojo-Effekt.
Wie gesagt, im Buch ist alles beschrieben.
Es grüßt Dich sarahM.

kraehenblut
25.02.2011, 16:56
Schon klar, ist nichtmehr aktuell, war aber grade mein erstes Googleergebnis, und ich muss jetzt einfach mal meinen Senf zugeben:
Vegetarisch essen hilft der Figur ganz und garnicht zwangsläufig (und ist trotzdem sehr, sehr sinnvoll, aber das gehört nicht hierher).
Ich wurde mit 7 Vegetarierin und war immer ein übergewichtiges Kind, wurde später deswegen bulimisch, hatte immer Probleme mein Gewicht zu halten, bin inzwischen (bin 18) seit einem Jahr sogar Veganerin (also kompletter Verzicht auf alle tierischen Produkte) und habe trotzdem einen BMI von 26.

Im Übrigen faste ich jetzt seit 6 Tagen und habe grade mal 2kg abgenommen, wie bekommt ihr da derart viel runter? Und wie genau gestalten sich die "Wiedereinstiegstage"? Also, Apfel am ersten Tag ist klar, aber dann...?

Lg

GrueneLotta
22.03.2011, 17:55
Generell gilt, man sollte sich vorm Fasten vom Doc durchchecken lassen!
Außerdem nie länger wie 3 Wochen am Stück fasten!

binebine55
17.04.2011, 21:50
Hallo,

also, ich habe meistens nie länger als 14 Tage gefastet. Danach würde ich auch nur unter ärztlicher Aufsicht empfehlen. Vielleicht sollte man anschließend eine Diät beginnen, wo eben wenig gegessen wird, der Magen aber wieder feste Nahrung zu sich nimmt, anstatt über Monate nur zu fasten. Ich würde mich das nicht trauen. Aber wer sich körperlich gut dabei fühlt, warum nicht?

Gruß Sabine:blumengabe:

Pax
25.04.2011, 23:25
Hallo!
Ich habe vor drei Jahren 24 Tage gefastet und es waren dann so ca 15 kg weniger. Da ich vorher genug auf den Rippen hatte, machte mir das nichts aus. Zum reinen Abnehmen sollte man aber nicht fasten, da hilft nur eine Nahrungsumstellung. Bei mir stand eher die Entschlackung und auch das Testen der Standhaftigket (Wie lang halte ich es aus ganz ohne Essen) im Zentrum des Überlegens. Für meine Familie - insgesamt sind wir fünf Personen - habe ich ganz normal gekocht und hatte auch keinerlei Bedürfnisse nach Essen. Ich wusste ja, dass man während des Fastens nicht einfach drauflos essen kann.
Gruß
PAX

Inaktiver User
14.06.2011, 13:19
Schade, mich würde schon interessieren,
wieviel man dabei abnimmt.

Man sollte nie Fasten, um Abzunehmen. Das scheitert.

Ich habe schon viele Male in meinem Leben gefastet, immer 14 Tage beim Samariterwerk. Die damit einhergehende Gewichtsreduktion ist nur vorübergehen. Mittlerweile glaube ich auch, dass ich dem Fasten mein Übergewicht zu verdanken habe, weil immer noch ein paar Pfunde mehr dazu kamen.

Zur Dauer:
Die meisten, die ich kenne (vom Samariterwerk), fasten 7 bis 14 Tage. Wenige länger.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen, z.B., wenn man nach Breuss [edit: Werbelink entfernt] fastet. Das ist mitunter die letzte Möglichkeit...

Lilith
14.06.2011, 22:16
Man sollte nie Fasten, um Abzunehmen. Das scheitert.
Genau, zudem ist das nicht Sinn der Sache.

(Wobei mir persönlich der Sinn eh etwas fraglich ist . . . das ist allerdings ganz ein anderes Thema.)



Ich habe schon viele Male in meinem Leben gefastet, immer 14 Tage beim Samariterwerk. Die damit einhergehende Gewichtsreduktion ist nur vorübergehen. Mittlerweile glaube ich auch, dass ich dem Fasten mein Übergewicht zu verdanken habe, weil immer noch ein paar Pfunde mehr dazu kamen.
Sehr gut vorstellbar.

In Phasen mit reduzierter Nahrungszufuhr stellt der Körper auf Sparflamme. Wenn man anschließend wieder normal ißt, nimmt man logischerweise zu.

Nicht unbekannt seit längerem unter dem Begriff Jo-Jo-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt).



Es gibt allerdings auch Ausnahmen, z.B., wenn man nach Breuss fastet. Das ist mitunter die letzte Möglichkeit...
Ähm, Du möchtest das doch nicht wirklich als Heilmethode für Krebs empfehlen? :wie?:

Inaktiver User
15.06.2011, 00:21
Genau, zudem ist das nicht Sinn der Sache.

(Wobei mir persönlich der Sinn eh etwas fraglich ist . . . das ist allerdings ganz ein anderes Thema.)

Für liegt der Sinn darin, zu lernen, mit wenig auszukommen, Verzicht zu üben. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man in eine Krise kommt.



In Phasen mit reduzierter Nahrungszufuhr stellt der Körper auf Sparflamme. Wenn man anschließend wieder normal ißt, nimmt man logischerweise zu.

Nicht unbekannt seit längerem unter dem Begriff Jo-Jo-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Jo-Jo-Effekt).

Ganz genau so ist es. Der Körper sieht den Nahrungsentzug als so eine Art Krieg und bunkert, was da ist. Wenn der Krieg vorbei ist, legt er wieder zu.
Das war bei mir nach jeder Fastenkur so, beim Heilfasten, Früchtefasten oder bei der Basenkost, die neuerdings auch angeboten wird.



Ähm, Du möchtest das doch nicht wirklich als Heilmethode für Krebs empfehlen? :wie?:
Ich empfehle nicht, ich zeige nur auf. :smile:

Im letzten Jahre wurde mir die Breuss-Kur, die ich schon lange kannte. so richtig vor Augen geführt. Ich war in einen Fastenzentrum in Norddeutschland, einem ehemaligen Kloster und hatte Basenkost gebucht. Fasten wollte ich nicht, nur entspannen und das Münsterland erkunden.
Während ich mehr oder weniger Urlaub machte, gab es dort auch Breuss-Patienten, die aus der Kur sehr viel Hoffnung schöpften. Sie wurden sehr liebevoll betreut...
Ich selbst habe zum Glück keinen Krebs, aber hätte ich welchen, würde ich diese oder eine ähnliche Kur sicherlich machen. Aber überreden würde ich sicher niemanden.