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Liala
07.04.2012, 09:53
Hallo!

Wie schon so viele andere hier, stehen wir auch davor, dass wir uns ein Eigenheim leisten wollen. Allerdings ist die Gegend hier leider sehr teuer und wir haben keine Ahnung, was wir uns wirklich leisten können.
Ich bin verbeamtet und habe 3300 nett (abzgl. KK bleiben 3000). Mein Mann hat nur 1100 und sein Job ist mir auch zu unsicher, sodass wir als worst-case-scenario nur mit meinem Gehalt planen wollen. Wir gehen zwar davon aus, dass er den Job behält oder halt was anderes findet, aber dennoch soll es halt so geplant sein, dass wir im absoluten Notfall auch nur mit meinem Gehalt auskommen.
EK leider kaum vorhanden (reicht vll für Grunderwerbssteuer und Notar).

Ich hatte schon eine Immobilie im Auge und war auch beim Finanzberater. Der hätte mir einen Kredit über 300 000 ts. gegeben. Mir war damit aber nicht ganz wohl. Mtl. hätten wir 1200 an Rate gezahlt (1% Tilgung) plus aller NK lägen wir vermutlich bei ca. 1700 Euro.

Ich versuche gerade, etwas bis zu 260 000 zu finden, was hier in der Gegend aber sehr schwer ist. Ich brauche ein Arbeitszimmer und wir möchten Kinder, sodass wir schon wenigstens 135 qm haben möchten. Wir haben ein Reihenendhaus gesehen, welches in dieser Preisklasse liegt, das allerdings keinen Keller hat.

Wir möchten nicht soweit raus, weil wir nur ein Auto haben und damit auch auskommen wollen. Zudem wären die Spritpreise mtl. auch horrend, wenn mein Mann 40km (einfach) und ich 30 km (einfach) pendeln würden. Damit hätten wir dann acuh nichts gewonnen.

Wenn wir so 280 000 - 290 000 ts ausgeben, bekommen wir in etwa ein Haus, was wir uns vorstellen (gute Anbindung, ca. 145 qm Wohnfläche, Keller, Reihenendhaus). Ist das bei meinem Gehalt aber nicht zu eng kalkuliert? Wenn man Mann den Job hat, wird es kein Problem sein, das ist mir klar...aber wenn er ihn eben mal nicht hat???

Derzeit können wir so 2000 Euro sparen, wir möchten aber ungern noch lange ansparen, weil die Zinsen derzeit günstig sind. Hinzu kommt, dass mich die Whg hier schon lange nervt, weil ich keine Heizung im Arbeitszimmer habe und das einfach super nervig ist. Ich will aber auch nicht für 3 Jahre umziehen...das ist auch Geldverschwendung. Weiterer Punkt ist, dass wir Nachwuchs erwarten und hier in der Whg kein Kinderzimmer haben (außer das eisige Arbeitszimmer). Das ist irgendwie auch kein Zustand. Wenn wir bauen wollen, bleibt im Grunde erstmal nur dieses Jahr (wegen der Doppelbelastung, die während der Bauphase anfällt). Nächstes Jahr möchte ich in Elternzeit gehen, da hben wir dann einen Tick mehr als wenn ich allein arbeiten würde - wir dürften so ca. 3300 Euro haben (KK schon abgezogen) .

Was meint ihr? Wie gesagt, die Bank würde mir den Kredit sofort geben, aber ich halte 300 000 zu viel. Eure Meinung würde mich interessieren!

Danke und liebe Grüße,
Liala

Cariad
07.04.2012, 11:16
Hallo Liala,
tja, Banken geben immer gern Kredit, vor allem an Leute mit sicherem Einkommen. Damit verdienen sie ja ihr Geld. :smirksmile:

Egal wie günstig die Zinsen sind: Ein Kredit mit 1 % Tilgung kommt am Ende immer wahnwitzig teuer. Macht das auf keinen Fall! Rechnet aus, wieviel euch das Haus bis zum Ende der Finanzierung kosten würde.

Abgesehen davon: Bei mir war das Thema vor zehn Jahren aktuell und schon damals gratulierte ich mir zu den niedrigen Zinsen ... Es scheint mir sehr unwahrscheinlich, dass sich daran in den nächsten zwei, drei Jahren viel ändert.

Also lautet mein Rat: sparen. Spart so lange, bis ihr mindestens 20 Prozent Eigenkapital habt. Schöne Immobilien wird es dann auch noch geben. Euer Nachwuchs braucht gerade am Anfang nicht so viel Platz, das wird schon. Lieber jetzt noch zwei Jahre ansparen, als einen Kredit aufzunehmen, an dem ihr noch zahlt, wenn euer Kind schon das Studium abgeschlossen hat.

Grüße, Cariad

Inaktiver User
07.04.2012, 11:22
Liala,

entscheidend für Euch muss sein, was IHR Euch zutraut. Es nützt Euch nichts, wenn Du hier jetzt 10 Meinungen liest, die einen Querschnitt verschiedener Lebensgrundhaltungen spiegeln, der sich zwischen den Vorsichtigen, die der Meinung sind, ohne mindestens XX% EK geht gar nichts, und den Mutigen, die eher das Hier und Jetzt sehen, bewegt.

IHR müsst die Sache stemmen. Und wenn Euch nicht wohl dabei ist, dann lasst die Finger davon. Es nützt Euch nichts, im eigenen Haus zu sein, wenn Ihr vor lauter Existenzsorgen nicht einschlafen könnt.

Ich kann Euch nur mit auf den Weg geben:

1. Zukunft ist mathematisch nur sehr begrenzt kalkulierbar. Risiken wird es immer geben, sie lassen sich nie komplett eliminieren.

2. Ihr müsst Freude an der Sache und das Gefühl haben, Euch angepasst und bewältigbar belastet zu haben - dann könnt Ihr auch Durststrecken und schwierige Phasen überwinden.

3. Es ist absoluter Mumpitz, aus Kostengründen in eine Immobilie zu investieren, die Ihr selbst bewohnen wollte, wenn Euch diese Immobilie nicht überzeugt und gefällt. Faule Kompromisse sind insbesondere in Sachen Immobilie eine ganz dumme Sache.

Gute Entscheidungen wünsche ich Euch!
c_f

Mailin
07.04.2012, 11:28
Trotz eures guten Einkommens, würde ich nie und nimmer eine Wohnung bzw. Haus kaufen, ohne Eigenkapital. Das kann ganz schnell schief gehen. Immer wieder wird vor so einer Finanzierung gewarnt. Und das zu Recht. Obwohl Banken und Versicherungen ganz schnell dabei sind.
Ich kann mich daher in allen Punkten an Cariad anschliessen.

Inaktiver User
07.04.2012, 11:44
Ach ja - und sucht Euch mal ganz schnell einen anderen Berater - das Angebot des Kredits ist, wenn Du die Konditionen richtig wieder gegeben hast, bei derzeitiger Zinslage VIEL ZU TEUER. Für 300TE solltest Du derzeit bei 1% Tilgung / 10 Jahre nicht mehr als 1000 Euro zahlen.

Nocturna
07.04.2012, 13:14
Wenn wir so 280 000 - 290 000 ts ausgeben, bekommen wir in etwa ein Haus, was wir uns vorstellen (gute Anbindung, ca. 145 qm Wohnfläche, Keller, Reihenendhaus).
…..
Wenn wir bauen wollen, bleibt im Grunde erstmal nur dieses Jahr (wegen der Doppelbelastung, die während der Bauphase anfällt).

Wollt ihr nun bauen oder kauft ihr? Ich frage deshalb, weil beim Neubau, egal ob Bauträger oder mit Architekt ganz andere finanzielle Ausgaben auf einen zukommen können, als wenn ihr ein fertiges Objekt bezieht, wo man maximal die Küche austauscht. Die Kalkulation wird wesentlich unsicherer.

Liala
07.04.2012, 13:34
Wollt ihr nun bauen oder kauft ihr? Ich frage deshalb, weil beim Neubau, egal ob Bauträger oder mit Architekt ganz andere finanzielle Ausgaben auf einen zukommen können, als wenn ihr ein fertiges Objekt bezieht, wo man maximal die Küche austauscht. Die Kalkulation wird wesentlich unsicherer.

Leider landen wir immer wieder bei Neubauobjekten von Bauträgern. Mir selbst ist eine fertige Immobilie auch viel lieber,aber es gibt nicht viele, die noch relativ neu sind. Und eine, die 30 Jahre und älter ist, wollen wir nicht, weil wir weder Zeit noch Nerven für große Renovierungen haben (auch keine entsprechenden Maschinen oder Freunde in der Gegend, die uns helfen könnten). Daher wollen wir etwas, was quasi bezugsfertig ist (bzw. beim Neubau halt den Boden legen udn die Wände streichen).

Cariad: bei einer 1% Tilgung würden wir selbstverständlich Sondertilgungen mit einplanen! Abgesehen davon machen in meinem Umfeld gerade extrem viele Leute eine VOllfinanzierung und ich würde sie auch niemals per se verteufeln. Es geht lediglich darum, ob wir die Summe bei unserem Einkommen stemmen können.
Und die Zinsen sahen selbstverständlich vor ein paar Jahren noch anders aus, auch wenn vll nur so 2% aber bei einer Summe von 200 000 ist das viel Geld und schlägt sich auch deutlich auf die mtl. Belastung nieder. Eine Freundin von mir hat vor 9 Jahren gekauft, brauchte lediglich 120 000 von der Bank, weil sie knapp 50% EK hatte und sie hat noch heute eine Rate von 700 Euro und zahlt auch noch über weitere 10 Jahre ab! Darin allein wird der UNterschied in den Zinsen sehr deutlich.
Aber um 10 Jahre geht es natürlich auch gar nicht. Im Grunde ist die Frage ob jetzt oder so in 2-3 Jahren. Ich würde für den kurzen Zeitraum halt nicht umziehen und es nervt mich schon jetzt hier in der Whg (wegen der Heizung insbes., aber auch wegen des zukünftigen fehlenden Zimmers).

Liala
07.04.2012, 13:37
Ach ja - und sucht Euch mal ganz schnell einen anderen Berater - das Angebot des Kredits ist, wenn Du die Konditionen richtig wieder gegeben hast, bei derzeitiger Zinslage VIEL ZU TEUER. Für 300TE solltest Du derzeit bei 1% Tilgung / 10 Jahre nicht mehr als 1000 Euro zahlen.

Interessanterweise sagten mir aber ganz verschiedene Berater das gleiche, inkl. Online-Rechner :zwinker: . Ich denke, es spielen ein paar mehr Faktoren eine Rolle, als die 1%, bspw. wie lange man die Zinsbindung wünscht. NIchts für Ungut, aber ein bisschen umgehört habe ich mich ja schon und es passt auch zu dem, was meine Freunde/Verwandten zahlen :zwinker: . Wenn du mir aber einen Vorschlag machen kannst, dann gern! Ich denke, die 1200 kommen hier natürlich dadurch zustande, dass die Zinsen bei fehlendem EK einfach teurer werden. Wir lagen bei 20 Jahren Zinsbindung aber noch immer bei 3,77% . Das ist wirklich gut....
Aber 1000 Euro im Monat wäre mir lieber :zwinker:

Liala
07.04.2012, 13:39
Liala,

entscheidend für Euch muss sein, was IHR Euch zutraut. Es nützt Euch nichts, wenn Du hier jetzt 10 Meinungen liest, die einen Querschnitt verschiedener Lebensgrundhaltungen spiegeln, der sich zwischen den Vorsichtigen, die der Meinung sind, ohne mindestens XX% EK geht gar nichts, und den Mutigen, die eher das Hier und Jetzt sehen, bewegt.

IHR müsst die Sache stemmen. Und wenn Euch nicht wohl dabei ist, dann lasst die Finger davon. Es nützt Euch nichts, im eigenen Haus zu sein, wenn Ihr vor lauter Existenzsorgen nicht einschlafen könnt.

Ich kann Euch nur mit auf den Weg geben:

1. Zukunft ist mathematisch nur sehr begrenzt kalkulierbar. Risiken wird es immer geben, sie lassen sich nie komplett eliminieren.

2. Ihr müsst Freude an der Sache und das Gefühl haben, Euch angepasst und bewältigbar belastet zu haben - dann könnt Ihr auch Durststrecken und schwierige Phasen überwinden.

3. Es ist absoluter Mumpitz, aus Kostengründen in eine Immobilie zu investieren, die Ihr selbst bewohnen wollte, wenn Euch diese Immobilie nicht überzeugt und gefällt. Faule Kompromisse sind insbesondere in Sachen Immobilie eine ganz dumme Sache.

Gute Entscheidungen wünsche ich Euch!
c_f

Danke für die Anregungen. Das mit dem guten Gefühl ist bei den 1200 noch nicht da. Bis zu 1000 Euro (oder vll 999 - das ist psychologisch noch besser :freches grinsen: ) hätte ich keine Bedenken. Aber die 200 oben drauf passen mir nicht so wirklich...

Cariad
07.04.2012, 13:44
@Liala: Sondertilgungen sind dann sinnvoll, wenn ihr zb eine größere Erbschaft o.ä. zu erwarten habt. Wenn es euch bislang nicht gelungen ist, nebenher zu sparen, woher soll dann das Geld für eine Sondertilgung kommen?

Wie gesagt: Rechne bei jedem Angebot aus, was dich das Haus insgesamt kostet, vom ersten bis zum letzten Tag des Kredits. Und das wird bei 1% Tilgung sehr viel sein. Dass andere Leute ihr Geld großzügig den Banken schenken, muss nicht heißen, dass das sinnvoll ist. :smirksmile:
Glaub mir, ich verstehe den Wunsch nach einem Haus sehr gut.

Grüße, Cariad

Liala
07.04.2012, 13:53
@Liala: Sondertilgungen sind dann sinnvoll, wenn ihr zb eine größere Erbschaft o.ä. zu erwarten habt. Wenn es euch bislang nicht gelungen ist, nebenher zu sparen, woher soll dann das Geld für eine Sondertilgung kommen?

Wie gesagt: Rechne bei jedem Angebot aus, was dich das Haus insgesamt kostet, vom ersten bis zum letzten Tag des Kredits. Und das wird bei 1% Tilgung sehr viel sein. Dass andere Leute ihr Geld großzügig den Banken schenken, muss nicht heißen, dass das sinnvoll ist. :smirksmile:
Glaub mir, ich verstehe den Wunsch nach einem Haus sehr gut.

Grüße, Cariad

Ich hatte doch im Eingangspost geschrieben, dass wir derzeit 2000 Euro sparen können :smile: . Dass wir kein großes EK haben liegt einfach daran, dass ich erst seit 3,5 Jahren arbeite (bis dahin Studium und Ref), erst seit 2 Jahren verbeamtet bin (vorher 700 Euro netto weniger hatte) und mir in den 3 Jahren eine komplette Wohnungseinrichtung angelegt habe vom Bett, Kleiderschrank, Sofa, Esstisch, einige Regale, Stühle, TV, TV Bank,Auto, Heirat...- alles bar bezahlt und dafür finde ich, haben wir jetzt schon wieder recht viel zusammen bekommen (ca. 15000). (Muss dazu sagen, dass mein Mann erst seit Januar überhaupt arbeitet! Im Grunde habe ich das Geld also fast allein aufgebracht).

Klar ist mir bewusst, dass man über die Jahre extrem viel an Zinsen verpulvert. Aber in der Whg verpulvere ich das Geld in Miete und habe auch nix davon. Die höhere Lebensqualität hätte ich im Haus (wenn uns die Summe denn nicht überfordern würde...das kann ich halt schwer einschätzen).

Morgen wollen wir uns mal ein Musterhaus im Neubaugebiet ansehen. Die sind ja teilweise auch zum Verkauf. Das wäre mein Traum - dann ist das Haus schon fertig und man bekommt sie meint relativ günstig, weil man natürlich keinen Entscheidungsspielraum mehr hat. Aber das würde ich in Kauf nehmen...

Nocturna
07.04.2012, 15:59
Eine Freundin von mir hat vor 9 Jahren gekauft, brauchte lediglich 120 000 von der Bank, weil sie knapp 50% EK hatte und sie hat noch heute eine Rate von 700 Euro und zahlt auch noch über weitere 10 Jahre ab! Darin allein wird der UNterschied in den Zinsen sehr deutlich.
Deine Freundin muss nur noch ein Jahr durchhalten. Nach 10 Jahren hat sie ein Sonderkündigungsrecht und kann den günstigen Zinssatz mitnehmen. Sag ihr das, falls sie es nicht weiß.

Nocturna
07.04.2012, 16:09
Klar ist mir bewusst, dass man über die Jahre extrem viel an Zinsen verpulvert. Aber in der Whg verpulvere ich das Geld in Miete und habe auch nix davon. Die höhere Lebensqualität hätte ich im Haus (wenn uns die Summe denn nicht überfordern würde...das kann ich halt schwer einschätzen).

Verpulvern ist das richtige Wort. Darf ich mal die Zahlen dazu liefern?

300.000 Euro Kredit zu 3,77 Zinsen. Restschuld nach 20 Jahren 210.000 Euro.
Du hat insgesamt an die Bank 286.000 Euro gezahlt, davon waren nur 89.000 Euro Tilgung, die Bank hat für ihre Dienste 197.000 Euro von dir kassiert. Heftig, nicht wahr?

Du kommst aus dieser Nummer raus, wenn du jedes Jahr 5000 Euro Sondertilgung leistest. Restschuld nach 20 Jahren nur noch sage und schreibe 64000 Euro.
Alternativ 2 Prozent Tilgung. Monatliche Rate 1450 Euro. Restschuld nach 20 Jahren 121000 Euro.

Ich persönlich denke, die 300.000 Euro sind machbar. Ihr müsst aber eisern dran bleiben und jeden Cent in eine Sondertilgung stecken. Falls ihr euch nur die 1 Prozent Tilgung leisten könnt, dann lieber kein Haus die nächsten 5 Jahre und weitersparen.

Ich habe übrigens wenig Bauchweh mit der Summe von 300.000 Euro, sondern viel mehr damit, ob es auch wirklich bei dieser Summe bleibt. Selbst Bauträgerhäuser kosten immer mehr als Kaufpreis auf dem Papier steht, es sei denn ihr seid absolut mit den Vorgaben eures Bauträgers zufrieden, von der Anzahl der Steckdosen, über die Sanitärausstattung bis hin zu den Terrassenplatten . Ist die Küche im Preis kalkuliert, die Gartenbepflanzung, Zaun, Briefkasten, Gartentor, Rasenmäher, Gartenwerkzeuge?

Denkst du an die vielen Kleinigkeiten, die ihr im Haus braucht? Wir hatten allein einen Tag mit Lampenkauf verbracht, es ist unglaublich, wie viele Lampen man für ein Haus braucht, vom Dachboden bis runter in den Waschkeller. Wir sind damals mit einem komplett beladenen Auto zurückgekommen und obwohl wir günstig einkauften, war es danach wieder etliche Hundert DM weniger auf dem Konto.

Sind die Versicherungen kalkuliert? Von den Hausversicherungen inklusive Elementar bis hin zur Risikolebensversicherung für dich und eventuell deinen Mann? Wie schaut es bei dir aus? In den ersten fünf Jahren besteht kein Schutz für Beamte, bist du abgesichert?

Ich würde minutiös mit einem Excel-Sheet alle Ausgaben kalkulieren, bis runter zum Toilettenpapier, Wickeltisch und Kinderwagen. Danach weißt du, ob du es schaffst. Das Problem der Arbeitslosigkeit, eines der unberechenbarsten hat du glücklicherweise nicht, deswegen es wirklich darauf ankommt, dass du penibel beim Erfassen möglicher Kosten bist und in deiner Kalkulation möglichst real bleibst. Auch ein Hausbesitzer wird sich mal Urlaub gönnen wollen und ein Auto muss auch regelmäßig erneuert werden.

Hillie
07.04.2012, 16:11
Wir sind 1976 in unser eigenes Haus gezogen (Fertighaus) und haben alles fremd finanziert. Wir hatten 2000 DM zu zweit im Monat übrig und die haben wir an die Bank gezahlt. Eine entsprechende Wohnung hätte damals auch 1000 DM gekostet. Heute ist das Haus längst abbezahlt, zwischendurch haben wir hohe und auch niedrige Zinsen gezahlt und hatten immer auch die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten. Die ersten Jahre waren nicht ganz einfach, da durch die Außenanlagen höhere Kosten auf uns zukamen, als erwartet. Aber wir haben es alleine geschafft und sind sehr glücklich darüber. Unendlich viel ansparen lohnt nicht, ein kleines finanzielles Polster und außerdem kann man ja vielleicht auch steuerlich einiges zurückbekommen.
Ich drück euch, dass es bei euch bald klappt!

Cariad
07.04.2012, 16:12
Ich hatte doch im Eingangspost geschrieben, dass wir derzeit 2000 Euro sparen können :smile: .

Spart doch genau diese Summe mal für zwei Jahre (dann seht ihr auch, ob das dauerhaft realistisch ist). Danach habt ihr, konservativ gerechnet, rund 20 Prozent Eigenkapital und könnt die Sache ganz anders angehen.

Auch wenn die Hausfinanzierung läuft, werdet ihr übrigens nebenher Geld zurücklegen müssen. Ein Haus bedeutet auch laufende Kosten, für Reparaturen zum Beispiel. Euer Kredit wird so lange laufen, dass in dieser Zeit schon wieder eine Fassadensanierung ansteht. :smirksmile:

Sorry, ich bin Schwabe. Mir ist es leid um jede Summe, die ich einer Bank schenken muss. :freches grinsen:

Grüße, Cariad

Berlin09
07.04.2012, 17:23
Ach ja - und sucht Euch mal ganz schnell einen anderen Berater - das Angebot des Kredits ist, wenn Du die Konditionen richtig wieder gegeben hast, bei derzeitiger Zinslage VIEL ZU TEUER. Für 300TE solltest Du derzeit bei 1% Tilgung / 10 Jahre nicht mehr als 1000 Euro zahlen.

Wir wissen doch gar nicht für wie lange die Zinsfestschreibung bei den Angeboten gewesen ist? Bei 10Jahren geb ich Dir recht, da erscheints mir auch eher hoch...aber man kann ja auch 15 Jahre festschreiben oder teilweise noch länger. Was bei 1% Tilgung und der derzeitigen Zinslage auch mehr als sinnvoll wäre

Hillie
07.04.2012, 17:32
Sorry, ich bin Schwabe. Mir ist es leid um jede Summe, die ich einer Bank schenken muss. :freches grinsen:


Dann schenkst du sie lieber dem Vemieter und dem Staat!:ooooh:

Cariad
07.04.2012, 17:43
Dann schenkst du sie lieber dem Vemieter und dem Staat!:ooooh:

Wie Nocturna vorgerechnet hat - das ist keinerlei Vergleich mit der Summe, die sich die Bank bei niedriger Tilgung unter den Nagel reißt. :smirksmile:

Grüße, Cariad

Liala
07.04.2012, 17:59
Wir wissen doch gar nicht für wie lange die Zinsfestschreibung bei den Angeboten gewesen ist? Bei 10Jahren geb ich Dir recht, da erscheints mir auch eher hoch...aber man kann ja auch 15 Jahre festschreiben oder teilweise noch länger. Was bei 1% Tilgung und der derzeitigen Zinslage auch mehr als sinnvoll wäre

Die Festschreibung war auf 20 Jahre :smile:, bzw bei den KfW Förder-Darlehen (Eigenheim und energieeff. Bauen) leider nur auf 10 Jahre.
Ich habe aber noch einen kleinen Bausparvertrag laufen, der in ca. 7 Jahren fällig ist. Davon würde ich dann die Restschuld dieser beiden Kredite begleichen und für den Kredit bei der Bank Sondertilgung leisten 20 Jahre lang. Da kann man ja ne Menge machen...

nocturna: genau aus dem Grund habe ich bei 300ts auch etwas Bauchweh. Also ich habe jetzt schon drauf geschlagen. Ein Haus ist für 269 000 drin und ich habe 300ts kalkuliert, weiß aber nicht, ob das ausreicht. Ich plane schon immer ein bisschen großzügig und gucke mir auch an, was in dem Preis schon enthalten ist. Manchmal sind die Zufahrtswege schon drin, manchmal leider nicht. Ich weiß halt nicht genau, wieviel man einplanen muss. Bei Fliesen denke ich, dass wir im Notfall halt die nehmen, die im Programm sind, die Steckdosenanzahl ist bei unserem Wunschhaus ganz ordentlich. Also kurzum: das Haus ist nicht für 300ts ausgeschrieben, sondern das hätte ich dann schon gerundet. Weiß aber nicht, ob so 20 000-25 000 (ohne Baunebenkosten) realistisch sind.

Würdest du auch denken, dass es mit meinem Gehalt allein geht? Mit meinem Mann zusammen denke ich es durchaus, aber bei meinem allein?
Super wäre halt, wenn wir ein Musterhaus bekommen könnten..ich hoffe so sehr darauf, dass wir vll Glück haben. Das wäre spitze..ansonsten scheue ich eben auch, die laufende Doppelbelastung während der Bauphase und was da alles anfällt. Achso, versch. Versicherungen habe ich einkalkuliert. Ich hatte mtl. auf die reine Abzahlungsrate so 500 Euro für NK (Heizung, Strom, aber auch Steuer und Vers.) gerechnet. Ich hoffe, damit kommt man hin. Was meinst du mit "in den ersten 5 Jahren besteht kein Schutz für Beamte". Welcher Schutz jetzt genau? Und vermutlich bin ich dann wohl nicht abgesichert....???

Cariad: wie gesagt, nächstes Jahr werde ich wahrscheinlich in Elternzeit sein - d.h. da werden wir nicht so viel sparen könenn. Vll noch so 800 Euro. Bis Ende des Jahres wollen wir 30 000 zusammen haben - Ende 2014 so 40 000 und in 2015 dürfte es dann etwas flotter gehen. Das wäre dann halt 3 weitere Winterjahre hier in der doofen Whg und kein Kinderzimmer. Und wie die Zinsen dann aussehen, bzw. wo dann gebaut wird, wissen wir ja auch nicht. Wenn mir jemand sagt, dass in 3 Jahren auch noch hier in der Gegend gebaut wird (vieles ist nämlich schon dicht) und dass die Zinsen ähnlich niedrig sind, dann hätte ich vll mehr Ruhe.....aber man weiß es leider nicht.
Abgesehen davon hätten wir natürlich bereits 3 Jahre Lebensqualität...

Hillie: danke für deinen Bericht. Ist natürlich jetzt etwas schwre das zu vergleichen, weil ich die Preise von 1976 nicht kenne (da war ich noch flüssig :freches grinsen:) und eure finanz. Situation auch nicht. Aber vom Ansatz her sehe ich es genauso wie du!

Hillie
07.04.2012, 18:00
Wie Nocturna vorgerechnet hat - das ist keinerlei Vergleich mit der Summe, die sich die Bank bei niedriger Tilgung unter den Nagel reißt. :smirksmile:
Grüße, Cariad
Niedrige Tilgung ist gerade in den ersten Jahren sinnvoll, damit die Belastung nicht zu hoch wird. Später kann man ja dann über eine höhere Tilgung verhandeln. Wir sehen es in unserem Bekannten- und Freundeskreis: alle, die möglichst jung sich Eigentum angeschafft haben, sind froh, nun im Alter (nach der Pensionierung) ein Eigenheim zu haben, das schuldenfrei ist und aus dem man nur dann ausziehen muss, wenn man es selbst will.
Ich finde den Begriff "sich unter den Nagel reißen" schon sehr grenzwertig. Immerhin streckt die Bank das Kapital vor und trägt auch ein gewisses Risiko. (ich bin nicht bei der Bank gewesen, aber wir haben mit unserer Hausbank nur gute Erfahrungen gemacht). Sicherlich erschreckt einen die Summe, die dann nach Ende des Kredits aufgelaufen ist, aber die Lebensqualität in einem eigenen Haus ist um vieles höher als in einer Wohnung, gerade wenn man Kinder hat.

Berlin09
07.04.2012, 18:03
Wie Nocturna vorgerechnet hat - das ist keinerlei Vergleich mit der Summe, die sich die Bank bei niedriger Tilgung unter den Nagel reißt. :smirksmile:

Grüße, Cariad

so kann man es ja auch wieder nicht rechnen! Die Bank muß sich ja auch refinanzieren! ist ja nicht so dass die alles was an Zinsen anfällt kassieren! Aber ich würde immer versuchen die niedrigen Zinsen auszunützen und so hoch wie möglich zu tilgen. Wenn ich bei den Zinsen jetzt nur 1% Tilgung stemmen könnte fänd ich persönlich es schon ganz schön bedenklich.

Berlin09
07.04.2012, 18:08
500 Euro rein für Nebenkosten find ich für ein neues Hauses (noch dazu KFW Haus) schon sehr großzügig bemessen. Bei mir fallen um die 200 an, incl Versicherungen, Steuer, Müll, Wasser, Strom, Heizung.... ohne Rücklagen für evtl. Reparaturen. Also wenn Du mit 500 kalkulierst bist Du wirklich auf der sicheren Seite.

Inaktiver User
07.04.2012, 18:18
Wir wissen doch gar nicht für wie lange die Zinsfestschreibung bei den Angeboten gewesen ist? Bei 10Jahren geb ich Dir recht, da erscheints mir auch eher hoch...aber man kann ja auch 15 Jahre festschreiben oder teilweise noch länger. Was bei 1% Tilgung und der derzeitigen Zinslage auch mehr als sinnvoll wäre

Auf 10 Jahre bezog ich mich doch. Und dafür ist die Berechnung schon etwas üppig ausgefallen. Wir stecken im Thema, da wir gerade ein anderes Projekt in einer etwas anderen Grössenordnung realisieren, daher unsere Anregung, doch mal nach zu haken. Ist ja kein Muss - ist ja nicht unser Geld. Aber wir würden zu diesen Konditionen nicht abschliessen.

edit: Gerade erst gesehen, dass eine 20jährige Laufzeit gewünscht wird.

JustMyOpinion
07.04.2012, 18:34
500 Euro rein für Nebenkosten find ich für ein neues Hauses (noch dazu KFW Haus) schon sehr großzügig bemessen. Bei mir fallen um die 200 an, incl Versicherungen, Steuer, Müll, Wasser, Strom, Heizung.... ohne Rücklagen für evtl. Reparaturen. Also wenn Du mit 500 kalkulierst bist Du wirklich auf der sicheren Seite.

Da du ohne Rücklagen für Reparaturen rechnest und auf 200€ kommst, würde ich dann schon mit 500€ rechnen. Als Eigentümer eine Eigentumswohnung habe ich es insoweit einfacher, dass die Instandhaltungsrücklage sowieso einbehalten wird und ich nicht daran denken muss. Aber auch bei einem Haus würde ich empfehlen regelmäßig entsprechendes Geld zurück zu legen.

Bei uns sind es 1,50€ pro qm pro Monat. Das entspricht etwa einem Promille des Gesamtwertes. Wäre also bei einem Haus in der Preisklasse von 300.000€, 300€ pro Monat.

Berlin09
07.04.2012, 18:38
Mit Rücklagen ist in Ordnung. Aber es klang eher so, als hätte die TE ohne Rücklagen 500 Euro gerechnet und das fand ich üppig!

Nocturna
07.04.2012, 19:01
Also kurzum: das Haus ist nicht für 300ts ausgeschrieben, sondern das hätte ich dann schon gerundet. Weiß aber nicht, ob so 20 000-25 000 (ohne Baunebenkosten) realistisch sind.
Kommt immer auch auf die Grundleistungen eures Bauträgers an. Anzahl der Steckdosen, welche Sanitärmarke kommt zum Einsatz, gefallen euch die Innentüren, eventuell doch eine Eckbadewanne oder eine großzügigere Dusche mit Regenwaldfeeling, Fußbodenheizung standardmäßig überall oder nur in bestimmten Räumen, offener Kamin oder Kachelofen, Photovoltaik, Erdwärme, Gas oder Pellets, Verkabelung für den späteren Gartenbrunnen oder eine Zuleitung für die Steckdose im Gartenhaus. Wollt ihr elektrische Rollos mit Zeitsteuerung, wenn nicht, vielleicht wenigstens die Leerrohre zum späteren Nachrüsten …. die Liste ist unendlich.

Relativ schnell ist das Ende der Fahnenstange erreicht, was das Geld für Zusatzwünsche angeht. Bei uns war es so, dass wir an den letzten paar Tausend Euro für die Fußbodenheizung im Kellerbüro des Mannes gespart haben, weil nicht abzusehen war, dass er so oft unten sitzt. Tut er aber doch und er ärgert sich immer noch, dass wir dieses Geld nicht auch noch in die Hand genommen haben. Aber wir waren am Anschlag des Geldes, nein, längst schon drüber und irgendwann ist definitiv Schluss.


Ich hatte mtl. auf die reine Abzahlungsrate so 500 Euro für NK (Heizung, Strom, aber auch Steuer und Vers.) gerechnet. Ich hoffe, damit kommt man hin.
Welche Versicherungen meinst du? Nur die fürs Haus oder auch private? Mit den Hausnebenkosten (Müll, Grundsteuer, Wasser/Abwasser, Kamin, Strom, Heizung) und Versicherungen fürs Haus kommst du locker hin mit 500 Euro.


Würdest du auch denken, dass es mit meinem Gehalt allein geht? Mit meinem Mann zusammen denke ich es durchaus, aber bei meinem allein?

Die 1 Prozent-Tilgung schaffst du immer. Aber das darf nicht dein Ziel sein, aus den genannten Gründen, die ich vorher als Zahlenwerk gepostet habe. Überlege dir, dass du leben und Leben genießen auch noch willst. Mal ins Kino, mal ein neues Kleid, für dich und Mann mal ein neues Smartphone ….

Die 1 Prozent-Tilgung darf allein deswegen nicht sein, weil du unendlich lange abzahlst. Wie schon jemand weiter vorne schrieb, du wirst einen 1 Prozent Kredit dann noch abbezahlen, wenn schon längst wieder neue Ausgaben fällig sind wie Heizung, erste Hausreparaturen, ec. In diese Falle darfst du nicht geraten.


Was meinst du mit "in den ersten 5 Jahren besteht kein Schutz für Beamte". Welcher Schutz jetzt genau? Und vermutlich bin ich dann wohl nicht abgesichert....???

Es gibt meines Wissens eine Wartezeit für Beamte auf Lebenszeit bis sie Ruhegehalt beziehen können, die bei 5 Jahren liegt. Was dabei rauskommt und ob du weiterhin die Kreditraten stemmen könntest, weiß ich nicht. Vielleicht holst du dir mal diesbezüglich Infos ein.

Liala
07.04.2012, 19:12
500 Euro rein für Nebenkosten find ich für ein neues Hauses (noch dazu KFW Haus) schon sehr großzügig bemessen. Bei mir fallen um die 200 an, incl Versicherungen, Steuer, Müll, Wasser, Strom, Heizung.... ohne Rücklagen für evtl. Reparaturen. Also wenn Du mit 500 kalkulierst bist Du wirklich auf der sicheren Seite.

Oha, das ist doch mal eine Ansage! Ich hatte halt Wert meines Onkels für Vers., Steuer, Müll, Abwasser genommen und hätte jetzt nicht gedacht, dass die bei einem neuen Haus wirklich günstiger sind (ist doch egal, ob der Müll aus einem neuen oder alten Haus kommt :unterwerf:). Aber klar..insgesamt - weil ich schon eher ein Sicherheitsmensch bin - rechne ich großzügig, auch im falle eines worst-case (dass mein Mann seinen Job nicht mehr hat bspw).

1% Tilgung würden wir wohl am Anfang machen. Ich bevorzuge eine niedrigere mtl. Belastung und würde dann lieber über Sondertilgungen gehen. Im Idealfall wären das so 12000 pro Jahr - ist aber vermutlich zu hoch gerechnet, weil irgendwas (gerade am Anfang) ja immer anfällt...

Chiro: genau - 20 Jahre - wenn es schonmal so günstige Zinsen gibt. WIr hatten bei 20 Jahren einen Zinssatz von 3,77% und das bei Vollfinanzierung. Ich denke, das ist wirklich nicht schlecht! Wie gesagt, die beiden Förderdarlehen von jeweils 50 000 (KFW) liefen jeweils nur 10 Jahre, aber ich habe noch einen kleinen Bausparvertrag über 50 000, mit dem ich das dann ablösen könnte.

justmy: also Rücklagen kann man doch immernoch in ein paar Jahren bilden, oder? Wenn man wirklich in einen Neubau zieht, ist doch in den ersten 10 Jahren nicht iwrklich was zu machen, oder irre ich mich da? Ich würde mir diesbzgl. nicht sofort Stress machen, sondern das flexibel handhaben. Wenn halt mehr Geld da ist, dann was beiseite legen..so in etwa. Ich wohne seit knapp 4 Jahren in einem Altbau und hier mussten bisher lediglich die Rohre ausgetauscht werden, weil es noch Bleirohre waren. Das war sicher keine kleine Nummer, klar....aber das war auch das einzige. Und ich habe nicht den Eindruck, dass hier so bald was anfällt. Aber da ich ja eh mit 500 NK kalkuliere, dürften die Rücklagen dann praktischerweise (hatte ich eigentlich nicht so geplant) ja eh mit drin sein.

Hillie: genau so sehe ich es auch. Ein Haus bietet andere Lebensquali. Ich muss viel zuz Hause arbeiten, auch am WE. Im Winter friere ich mir hier in der Whg den A** ab, wegen der fehlenden Heizung, arbeite dann oft im Wohnzimmer, was extrem nervt, weil ich einfch einen vernünftigen ARbeitsplatz brauche und im Sommer ist es total kalt in der Whg, weil hier keine Sonne rein scheint. Einen Balkon haben wir nicht. Und Kind auch noch unterwegs. Ich wünsche mir einfach ein schönes Kinderzimmer und einen vernünftigen Arbeitsplatz, an dem man das ganze Jahr über arbeiten kann (und wenn es mal nur Korrekturen sind, dann vll sogar auf der Terasse). 3 Jahre erscheinen mir elendig lang, auch wenn ich die EInwände verstehen kann. Aebr wenn ich total Pech habe, sind die Zinsen dann teurer udn dann ist vll auch nichts gewonnen...Und ein Kind hätte hier in der Whg sonst bis es 2 ist kein Zimmer und keinen vernünftigen Platz zum spielen...finde ich auch nicht so schön..Ach, ich weiß es ja auch nicht...

Liala
07.04.2012, 19:24
Kommt immer auch auf die Grundleistungen eures Bauträgers an. Anzahl der Steckdosen, welche Sanitärmarke kommt zum Einsatz, gefallen euch die Innentüren, eventuell doch eine Eckbadewanne oder eine großzügigere Dusche mit Regenwaldfeeling, Fußbodenheizung standardmäßig überall oder nur in bestimmten Räumen, offener Kamin oder Kachelofen, Photovoltaik, Erdwärme, Gas oder Pellets, Verkabelung für den späteren Gartenbrunnen oder eine Zuleitung für die Steckdose im Gartenhaus. Wollt ihr elektrische Rollos mit Zeitsteuerung, wenn nicht, vielleicht wenigstens die Leerrohre zum späteren Nachrüsten …. die Liste ist unendlich.

Relativ schnell ist das Ende der Fahnenstange erreicht, was das Geld für Zusatzwünsche angeht. Bei uns war es so, dass wir an den letzten paar Tausend Euro für die Fußbodenheizung im Kellerbüro des Mannes gespart haben, weil nicht abzusehen war, dass er so oft unten sitzt. Tut er aber doch und er ärgert sich immer noch, dass wir dieses Geld nicht auch noch in die Hand genommen haben. Aber wir waren am Anschlag des Geldes, nein, längst schon drüber und irgendwann ist definitiv Schluss.

Welche Versicherungen meinst du? Nur die fürs Haus oder auch private? Mit den Hausnebenkosten (Müll, Grundsteuer, Wasser/Abwasser, Kamin, Strom, Heizung) und Versicherungen fürs Haus kommst du locker hin mit 500 Euro.

Die 1 Prozent-Tilgung schaffst du immer. Aber das darf nicht dein Ziel sein, aus den genannten Gründen, die ich vorher als Zahlenwerk gepostet habe. Überlege dir, dass du leben und Leben genießen auch noch willst. Mal ins Kino, mal ein neues Kleid, für dich und Mann mal ein neues Smartphone ….

Die 1 Prozent-Tilgung darf allein deswegen nicht sein, weil du unendlich lange abzahlst. Wie schon jemand weiter vorne schrieb, du wirst einen 1 Prozent Kredit dann noch abbezahlen, wenn schon längst wieder neue Ausgaben fällig sind wie Heizung, erste Hausreparaturen, ec. In diese Falle darfst du nicht geraten.

Es gibt meines Wissens eine Wartezeit für Beamte auf Lebenszeit bis sie Ruhegehalt beziehen können, die bei 5 Jahren liegt. Was dabei rauskommt und ob du weiterhin die Kreditraten stemmen könntest, weiß ich nicht. Vielleicht holst du dir mal diesbezüglich Infos ein.

Ich würde - je nachdem wie teuer das Haus ist - an einigen Dingen sparen. Ein paar Hunderter für weiße Türen kann man sicher aufbringen, aber ob man alle Zusatzleistungen braucht ist fraglich. Kamin brauchen und wollen wir gar nicht. Garage kann man ggf. auch nachrüsten. Diesbzgl. mache ich mir nicht soooo viele Gedanken, weil man die Kosten ja irgendwie in der Hand hat. Ist zwar ärgerlich, wenn man merkt, dass man sich bestimmte Posten nicht mehr leisten kann, aber da muss man halt überlegen, was einem wirklich wichtig ist und was ggf. warten kann.

Ja, die 500 Euro waren nur für die Hausversicherung, Steuer, Strom etc...gerechnet. Ich höre sehr unterschiedliche Äußerungen. Meine Freundin kalkuliert das auch (ihr Haus ist allerdings 9 Jahre alt), eine andere sagt, dass sie deutlich drüber zahlen (allerdings haben sie eine Erbpacht und müssen mtl. Grundstückgebühren zahlen) und wieder eine andere KOllegin, die jetzt neu baut, plant auch nur so 250 - 300 Euro. Ich hatte einfach mal mit 500 gerechnet.

Okay - also nur mein Gehalt wäre halt worst case. Das ist vermutlich nicht die Regel, aber könnte mal sein, dass mein Mann zwischendurch ohne Job steht (was wir eig. nicht glauben, weil er einen sehr passenden Job für sich gefunden hat. Wenn sie Firma nicht irgendwann pleite geht, sehen wir eigentlich nicht, dass er dort aufhört, aber ich will es halt einplanen). Und wenn er wirklich jahrelang arbeitslos wäre, ja, dann wäre es extrem ungünstig würde ich mal sagen.....

Achso, diese 5 Jahre. Wenn ich also arbeitsunfähig würde? Na diesbzgl. muss ich mich schon irgendwie absichern, denn selbst wenn ich nach 5 Jahren GEld bekomme, ist das ja ein ganz kleiner Bruchteil, der bei weitem nicht reichen würde!

Aber nehmen wir an, das Musterhaus, was wir im Auge haben, wäre tatsächlich ncoh zu verkaufen und würde so 250 000 kosten - dann wäre doch zuschlagen angesagt, oder? Auf sowas hoffe ich, weil man nicht diese ganzen unkalkulierbaren Kosten hat, wie beim eigenen Bauen...

Berlin09
07.04.2012, 19:58
Ja, die 500 Euro waren nur für die Hausversicherung, Steuer, Strom etc...gerechnet. Ich höre sehr unterschiedliche Äußerungen. Meine Freundin kalkuliert das auch (ihr Haus ist allerdings 9 Jahre alt), eine andere sagt, dass sie deutlich drüber zahlen (allerdings haben sie eine Erbpacht und müssen mtl. Grundstückgebühren zahlen) und wieder eine andere KOllegin, die jetzt neu baut, plant auch nur so 250 - 300 Euro. Ich hatte einfach mal mit 500 gerechnet.



Ich glaube die Kosten für Grundsteuer, Wasser und Müll sind vielleicht auch von Region zu Region unterschiedlich. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher. Ich hab nochmal nachgeschaut, falls es Dich interessiert und damit Du vielleicht besser vergleichen kannst, was bei Dir in der Region evtl. teurer ist. Ich hab ca 400 Grundsteuer und 400 für die Wohngebäudeversicherung (da ist aber ziemlich viel abgesichert). Hausrat hab ich nicht, weils vermietet ist, da kommen vielleicht nochmal 200 pro Jahr dazu.
Müll und Wasser (für 4 Personen) sind 500 im Jahr. Strom (da ist die Heizung schon dabei, weil das Haus über Wärmepumpe geheizt wird) glaub ich auch nochmal so 100 (das zahlt der Mieter direkt, das weiß ich nicht so exakt, aber ich glaube sowas hat er mal gesagt) ...macht also 225 im Monat. Kaminkehrer fällt keiner an, weil der Mieter keinen Holzofen hat...aber das sind ja überschaubare Kosten.

Liala
07.04.2012, 20:02
Ich glaube die Kosten für Grundsteuer, Wasser und Müll sind vielleicht auch von Region zu Region unterschiedlich. Da bin ich mir aber nicht ganz sicher. Ich hab nochmal nachgeschaut, falls es Dich interessiert und damit Du vielleicht besser vergleichen kannst, was bei Dir in der Region evtl. teurer ist. Ich hab ca 400 Grundsteuer und 400 für die Wohngebäudeversicherung (da ist aber ziemlich viel abgesichert). Hausrat hab ich nicht, weils vermietet ist, da kommen vielleicht nochmal 200 pro Jahr dazu.
Müll und Wasser (für 4 Personen) sind 500 im Jahr. Strom (da ist die Heizung schon dabei, weil das Haus über Wärmepumpe geheizt wird) glaub ich auch nochmal so 100 (das zahlt der Mieter direkt, das weiß ich nicht so exakt, aber ich glaube sowas hat er mal gesagt) ...macht also 225 im Monat. Kaminkehrer fällt keiner an, weil der Mieter keinen Holzofen hat...aber das sind ja überschaubare Kosten.

Okay, danke für die Übersicht. DAnn habe ich wohl wirklich großzügig kalkuliert :smile: . Aber besser so als andersrum :smile: .

Wir wollen uns morgen nochmal ein Musterhaus in einem Neubaugebiet ansehen. Da beginnen die Häuser bei 230 000 (sind aber - vermute ich - Reihenmittelhäuser, was wir nicht wollen, weil es uns zu dunkel ist). Die Endhäuser kosten - schätze ich einfach mal - so um die 260 000. Und mit den ganzen Sonderwünschen landet man dann ja schnell bei 300 000, oder? Was würdet ihr bei einem Neubau so einkalkulieren oder kann man es einfach nicht sagen, weil die Ausstattung so unterschiedlich ist?

Werde mich morgen mal informieren.....(sofern an Ostern überhaupt geöffnet ist)

Berlin09
07.04.2012, 20:02
Man kann sich übrigens (zumindest bei meiner Bank ging das) gegen Arbeitslosigkeit und Krankheit absichern im Rahmen der Finanzierung. Manche Banken bieten das an. In dem Fall fehlt ja ca 1/3 vom Gehalt. Ich mein jetzt nicht unbedingt Berufsunfähigkeit, da hat man ja oft eine Versicherung...sondern für den Fall dass man einfach länger als die 6 Wochen krankgeschrieben ist und dann nur noch Krankengeld bekommt. Aber Du bist ja Beamtin, dann ist ja zumindest Arbeitslosigkeit nicht das Thema und bei Krankheit weiß ich nicht genau, wie Beamten da abgesichert sind. Da gibts ja länger die normale Lohnfortzahlung oder?

Liala
07.04.2012, 20:22
Man kann sich übrigens (zumindest bei meiner Bank ging das) gegen Arbeitslosigkeit und Krankheit absichern im Rahmen der Finanzierung. Manche Banken bieten das an. In dem Fall fehlt ja ca 1/3 vom Gehalt. Ich mein jetzt nicht unbedingt Berufsunfähigkeit, da hat man ja oft eine Versicherung...sondern für den Fall dass man einfach länger als die 6 Wochen krankgeschrieben ist und dann nur noch Krankengeld bekommt. Aber Du bist ja Beamtin, dann ist ja zumindest Arbeitslosigkeit nicht das Thema und bei Krankheit weiß ich nicht genau, wie Beamten da abgesichert sind. Da gibts ja länger die normale Lohnfortzahlung oder?

Solange man krank geschrieben ist, bekommt man das volle GEhalt - ich habe schon Kollegen gehabt, die waren über Jahre krank geschrieben :unterwerf: . Sobald man aber wirklich berufsunfähig wird, bekommt man halt - je nachdem wie alt man dann ist - eine magere Pension.
Berufsunfähigkeitvers. habe ich nicht. Ist mir wirklich zu teuer (hatte mich mal informiert und die kostet so 85 Euro im MONAT!!!) . Würde vll eine Unfallvers. abschließen, aber muss mich noch informieren, welche man im Fall eines Hauskaufs braucht. Irgendeine, damit mein Mann- falls mir etwas passiert - nicht allein mit dem Haus dasteht. Sowas bräuchten wir wohl.

Nocturna
07.04.2012, 20:30
Aber nehmen wir an, das Musterhaus, was wir im Auge haben, wäre tatsächlich ncoh zu verkaufen und würde so 250 000 kosten - dann wäre doch zuschlagen angesagt, oder? Auf sowas hoffe ich, weil man nicht diese ganzen unkalkulierbaren Kosten hat, wie beim eigenen Bauen...
Du hättest einen Fixpreis und sofern die Ausstattung deinen Wünschen entspricht, wäre das kein schlechter Deal.

Ich würde - je nachdem wie teuer das Haus ist - an einigen Dingen sparen. Ein paar Hunderter für weiße Türen kann man sicher aufbringen, aber ob man alle Zusatzleistungen braucht ist fraglich. Kamin brauchen und wollen wir gar nicht. Garage kann man ggf. auch nachrüsten. Diesbzgl. mache ich mir nicht soooo viele Gedanken, weil man die Kosten ja irgendwie in der Hand hat. Ist zwar ärgerlich, wenn man merkt, dass man sich bestimmte Posten nicht mehr leisten kann, aber da muss man halt überlegen, was einem wirklich wichtig ist und was ggf. warten kann.
Kein Kamin, Kachelofen, Schwedenofen im eigenen Haus? Hmm. Ich gebe meinen nicht mehr her. Uns ist schon zweimal die Heizung im tiefsten Winter ausgefallen, unser Kamin heizt immer und ein Blick ins Feuer ist unglaublich ….. einschläfernd. :lachen:


Und ein Kind hätte hier in der Whg sonst bis es 2 ist kein Zimmer und keinen vernünftigen Platz zum spielen...finde ich auch nicht so schön..Ach, ich weiß es ja auch nicht...
Überflüssig. :smile:
Dein Kind braucht die ersten Jahre kein Kinderzimmer, es ist nämlich immer da wo du bist. Sprich, es ist in der Küche, im Bad und im Wohnzimmer. Ganz sicher nicht allein im Kinderzimmer. Mein Kind hatte einen kleinen Spielteppich und etwas Spielzeug in der Küche und eine Spielecke im Wohnzimmer. Das ist völlig ausreichend.

Liala
07.04.2012, 21:56
Du hättest einen Fixpreis und sofern die Ausstattung deinen Wünschen entspricht, wäre das kein schlechter Deal.

Naja, das wäre jetzt nur mein Traum. Morgen gibt es hoffentlich eine Antwort darauf und vermutlich die Ernüchterung :unterwerf:

Kein Kamin, Kachelofen, Schwedenofen im eigenen Haus? Hmm. Ich gebe meinen nicht mehr her. Uns ist schon zweimal die Heizung im tiefsten Winter ausgefallen, unser Kamin heizt immer und ein Blick ins Feuer ist unglaublich ….. einschläfernd. :lachen:

Ich war unsicher diesbzgl., hatte aber nie einen Kamin und es ist nichts, was ich unbedingt haben muss. Kann mir aber gut vorstellen, dass man nicht mehr darauf verzichten möchte, wenn man ihn erstmal hat :zwinker:

Überflüssig. :smile:
Dein Kind braucht die ersten Jahre kein Kinderzimmer, es ist nämlich immer da wo du bist. Sprich, es ist in der Küche, im Bad und im Wohnzimmer. Ganz sicher nicht allein im Kinderzimmer. Mein Kind hatte einen kleinen Spielteppich und etwas Spielzeug in der Küche und eine Spielecke im Wohnzimmer. Das ist völlig ausreichend.

Aber die Sorge um die Zinsen und ob es in drei Jahren überhaupt noch gute Baugebiete gibt??? Und dass ich 3 Jahre hier weiterhin aushalten muss :niedergeschmettert:

Ich warte mal ab, was morgen bringt..... Vielleicht haben wir ja Glück :liebe:

JustMyOpinion
08.04.2012, 11:12
justmy: also Rücklagen kann man doch immernoch in ein paar Jahren bilden, oder? Wenn man wirklich in einen Neubau zieht, ist doch in den ersten 10 Jahren nicht iwrklich was zu machen, oder irre ich mich da? Ich würde mir diesbzgl. nicht sofort Stress machen, sondern das flexibel handhaben. Wenn halt mehr Geld da ist, dann was beiseite legen..so in etwa. Ich wohne seit knapp 4 Jahren in einem Altbau und hier mussten bisher lediglich die Rohre ausgetauscht werden, weil es noch Bleirohre waren. Das war sicher keine kleine Nummer, klar....aber das war auch das einzige. Und ich habe nicht den Eindruck, dass hier so bald was anfällt. Aber da ich ja eh mit 500 NK kalkuliere, dürften die Rücklagen dann praktischerweise (hatte ich eigentlich nicht so geplant) ja eh mit drin sein.

Mitunter können größere Kosten völlig unerwartet auftreten:
Sturmschäden
die Gemeinde macht was an der Straße dessen Anwohner ihr seid, das müßt ihr mitbezahlen,
der Bauträger hat was versemmelt, was erst spät festgestellt wird. Das bekommt man zwar möglicherweise über ein Gericht wieder rein, aber dazwischen gibt es einen Zeitraum in dem es ganz gut ist, wenn eventuell erforderliche Reparaturen schon gemacht werden können, ohne 5 Jahre auf den Rechtsbescheid warten zu müssen
Es gibt etwas auf dem Grundstück, von dem der Bauträger nichts wissen konnte, was allerdings dennoch erhebliche Kosten verursacht u.u.u.

Solche Probleme werden mir immer wieder von Kollegen mit einem Haus erzählt. Natürlich nicht alle auf einmal. Und bei manchen ist gar nichts. Aber sowas kann kommen und muß, wenn man keine Rücklagen hat, über einen Kredit finanziert werden, dessen Zinsen höher sind, als die, die ihr für den 1. Kredit zahlen müsst.

Und ....
Alle Kollegen erzählten, dass letztlich, der Plan mit der Sondertilgung oder z.Bsp. ein späterer Beginn für eine Rücklage, dann doch nicht so aufgegangen ist, wie sie es sich vorgestellt haben. Es kam eigentlich immer was dazwischen. Eher einfache Dinge: Ein zweites Auto wurde benötigt, der Garten wurde gerichtet und kostete mehr als erwartet u.u.u.
Natürlich waren sie zu Beginn sicher, die notwendige Disziplin aufzubringen, aber der Mensch ist nun mal ein Mensch.

Allerdings scheinen nach Angaben der anderen Poster ca. 200€ als laufende Kosten realistisch zu sein, dann sind bei deiner Planung mit 500€ ja die Rücklagen bereits enthalten.

Hillie
08.04.2012, 13:33
Also ich weiß wirklich nicht, was hier die ewige "Schwarzmalerei" soll. Sicherlich kann immer etwas passieren, davor ist niemand gefeit. Aber man muss sich auch einmal etwas trauen. Für mich wäre die Tatsache, dass ein Kind unterwegs ist, das dann in einem Haus mit Garten und eigenem Zimmer (auch wenn es das zu Anfang nicht unbedingt braucht) aufwächst, ein sehr wichtiges Argument. Wir waren damals beide noch nicht verbeamtet und haben es uns trotzdem getraut. Es gab Phasen, da wurde es am Monatsende knapp, aber das haben wir auch geschafft. Wir haben trotzdem Urlaub gemacht und es gab auch von Zeit zu Zeit ein neues Auto.
Wenn ich hier die ganzen Katastrophen lese, die irgendwelchen Leuten passiert sind, dann schüttele ich nur den Kopf. Sicherlich kann ein Fliegerbombe im Grundstück liegen, aber das kommt doch nicht jeden Tag vor.
Wir haben nach den ersten Jahren immer kleinere Bausparverträge angespart (damals 10 000 DM), die dann, wenn sie fällig waren, Reparaturen, Neuanschaffungen u.Ä. abgedeckt haben.

Ich kann Liala nur bestärken, wenn sie das Haus gefunden haben, das ihren Ansprüchen genügt und wenn es mit der Finanzierung klappt, dann sollen sie zugreifen.

amazone41
08.04.2012, 19:00
Frag wegen den NK doch einfach mal bei einem Bauträger nach, die können Dir sagen, wie hoch die Kosten pro qm ortsüblich so sind und Du kannst besser kalkulieren.

:blume:

Liala
08.04.2012, 19:10
Justmy: also ganz ehrlich - du magst in all dem Recht haben, aber das sind für mich persönlich konstruierte Katastrophen, vor denen ich erstmal keine Angst habe. Das Haus (für das wir uns aktuell interessieren) liegt in einem Neubaugebiet. Die Straßen werden da überhaupt erst neu angelegt, also werden sie sicher in 5 Jahren nicht erneuert. Ich wohne auch in keiner Gegend, in der regelmäßig Sturmböen oder Orkane vorbeiziehen (klar, kann alles passieren - bei dem Klimawandel weiß man natürlich nie), aber ich bin bei solchen Dingen wirklich sehr gelassen, weil ich sie nicht für sehr wahrscheinlich halte.
Ich hatte bis vor kurzem keine Haftpflicht, weil ich auch da die ganzen konstruierten Fälle nicht für sehr wahrscheinlich halte. Habe mir dann doch eine andrehen lassen, weil sie niht so teuer ist - jedes Jahr ärgere ich mich darüber, aber gut.

Was ich sagen will - ich habe natürlich etwas Respekt davor, dass die Kosten höher werden als geplant. DAher kalkuliere ich aber schon großzügig (ich würde wahrscheinlich mit 100 Euro Sprit auskommen, kalkuliere aber 200 usw...). Vor großen Schäden habe ich keine Angst, weil ich sie schlichtweg nicht für sehr wahrscheinlich halte. Das ist genauso wie das Risiko, plötzlich schwer zu erkranken und arbeitsunfähig zu werden. Klar, kann alles passieren, aber das ist dann einfach Pech. Mit dieser Einstellung kommt man meiner Meinung nach niemals weiter, denn selbst wenn ich das Haus bar bezahlen könnte und es käme ein Sturm und wehte das ganze Haus weg - dann stünde ich auch ohne da....insofern.

Andere Dinge hat man ja eher in der Hand - wenn der Garten zu teuer wird, tja, dann lässt man ihn halt eine Weile unschön. Wenn man sich kein zweites Auto leisten kann, dann fährt man halt Zug (daher suchen wir ja ein Haus, wo wir eine gute Anbindung haben). Man muss auch nicht alle Reparaturen sofort erledigen oder mit allem auf dem neuesten Stand sein.

Mich interessieren wirklich die KOsten, die man üblicherweise auf den Kaufpreis drauflegt bzw. die, die man während der Bauphase mit einplanen muss.

Wir waren heute im BAugebiet. Leider war das Musterhaus geschlossen und es stand auch nicht "zum Verkauf" dran. Aber das werde ich noch erfragen. Wir haben dann aber einen Bewohner im Garten vorgefunden und ihn ein wenig ausgefragt. Er war sehr positiv angetan vom Bauträger und den Objekten (klar, sie sehen alle gleich aus, aber individuelles Bauen können wir uns nicht leisten). Er zahlte vor 3 Jahren lediglich 230 000 und das hat uns doch sehr positiv gestimmt. Er meinte, dass die Häuser heute etwas teurer wären, aber nicht wesentlich. Ich habe Hoffnung, dass wir mit 250 000 vll hinkommen. Da die Häuser sehr große Fenster haben, müssen wir mittlerweile auch nicht mehr unbedingt das Reihendhaus haben, sondern wären auch mit einem aus der Mitte zufrieden.
Mit 250 000 würde ich mich schon einigermaßen wohl fühlen. Ist zwar auch bei der Summe deutlich besser, wenn man EK mitbringt, aber ich bin guter Hoffnung, dass wir vll bei einer mtl. Belastung von 1000 Euro (20 Jahre Zinsbindung und 1% anfängl. Tilgung) herauskommen. Sind ganz positiv gestimmt. Das klingt ja schon ganz anders als 300 ts. ...Aber mal abwarten, was der Verkaufsleiter nächste Woche sagt!

Hillie: danke, ich sehe es ähnlich wie du! Ich bin natürlich offen und dankbar für kritisch Anregungen und ich will das ganze auch gut überlegen. Aber wenn man sich die Dinge durchgerechnet hat, muss man auch einfach mal mutig sein. Der Plan sollte vernünftig durchdacht sein, aber da sind wir ja dran. Und ich muss immer wieder betonen, dass ich hier lediglich mit meinem Gehalt kalkuliere. Mein Mann bringt ja nochmal 1100 rein (ist nicht viel, aber haben oder nicht haben) und die sind noch gar nicht eingerechnet...Insofern halte ich eine Summe von 250 000 für machbar. Aber nächste Woche weiß ich mehr. Ich hoffe es sooo sehr, weil ich mittlerweile einfach mehr Lebensqualität im zuhause suche! Nicht nur wg, des Kindes, sondern auch, weil ich einen vernünftigen Arbeitsplatz möchte, eine Terasse zum grillen usw....Danke für`s Mutmachen :blumengabe:

Liala
08.04.2012, 19:12
Frag wegen den NK doch einfach mal bei einem Bauträger nach, die können Dir sagen, wie hoch die Kosten pro qm ortsüblich so sind und Du kannst besser kalkulieren.

:blume:

Ich hatte heute einen Anwohner im Gebiet gefragt (die schon drei JAhre dort wohnen) und sie zahlen 30 Euro an Gas für 4 Personen. DAs ist ja nicht viel. Zum Strom konnte er mir keine zuverlässige Zahl nennen, weil er zwei Server im Keller hatte :freches grinsen: . Aber klar...kann den Bauträger auch noch fragen!

Nocturna
08.04.2012, 21:17
Ich hatte bis vor kurzem keine Haftpflicht, weil ich auch da die ganzen konstruierten Fälle nicht für sehr wahrscheinlich halte. Habe mir dann doch eine andrehen lassen, weil sie niht so teuer ist - jedes Jahr ärgere ich mich darüber, aber gut.

Du hast richtig gehandelt. Eine Haftpflicht ist die einzige Versicherung, die Stiftung Warentest für absolut unverzichtbar hält. Du haftest sonst mit deinem gesamten Vermögen, auch deinem Haus, für Schäden, die du verursachst.

Wenn du als Radler aus Versehen einen Autofahrer zum Ausweichen zwingst, der daraufhin einen Unfall macht, sein Auto zu Schrott fährt und noch eine Person verletzt, zahlst du für jeden Cent Kosten, inklusive der eventuellen lebenslangen Rente für den Dritten. Dasselbe gilt auch für dein Kind, das mit dem Rad fährt und diesen Unfall verursacht.


Vor großen Schäden habe ich keine Angst, weil ich sie schlichtweg nicht für sehr wahrscheinlich halte. Das ist genauso wie das Risiko, plötzlich schwer zu erkranken und arbeitsunfähig zu werden. Klar, kann alles passieren, aber das ist dann einfach Pech. Mit dieser Einstellung kommt man meiner Meinung nach niemals weiter, denn selbst wenn ich das Haus bar bezahlen könnte und es käme ein Sturm und wehte das ganze Haus weg - dann stünde ich auch ohne da....insofern.
Na, deine Leichtigkeit möchte ich haben. Du kannst morgen ins Auto steigen und eine Stunde später als Invalide rausgeschnitten werden, von Krankheiten reden wir mal gar nicht, da bin ich abergläubisch.

Du brauchst eine BU-Versicherung, wenn du der Haupternährer der Familie bist. Du brauchst eine Risikolebensversicherung, wenn du ein Kind, Schulden und einen Partner hast, der die Kosten nach deinem Tod nicht allein stemmen kann.

Das mit dem Haus wegfliegen ist nicht so schlimm, solange man nicht drin ist. Dafür hat man eine Sturmversicherung inklusive Elementar. Das ist das geringste Problem.

Liala
08.04.2012, 21:34
Du hast richtig gehandelt. Eine Haftpflicht ist die einzige Versicherung, die Stiftung Warentest für absolut unverzichtbar hält. Du haftest sonst mit deinem gesamten Vermögen, auch deinem Haus, für Schäden, die du verursachst.

Wenn du als Radler aus Versehen einen Autofahrer zum Ausweichen zwingst, der daraufhin einen Unfall macht, sein Auto zu Schrott fährt und noch eine Person verletzt, zahlst du für jeden Cent Kosten, inklusive der eventuellen lebenslangen Rente für den Dritten. Dasselbe gilt auch für dein Kind, das mit dem Rad fährt und diesen Unfall verursacht.

Ja, habe ich ja nach 31 Jahren dann auch irgendwie eingesehen :freches grinsen:

Na, deine Leichtigkeit möchte ich haben. Du kannst morgen ins Auto steigen und eine Stunde später als Invalide rausgeschnitten werden, von Krankheiten reden wir mal gar nicht, da bin ich abergläubisch.

Das mit dem Auto ist tatsächlich die einzige Gefahr, die ich - als schlechte Autofahrerin - für sehr wahrscheinlich halte. Daher werde ich vll eher auf den Zug umsteigen :freches grinsen: . Aber klar, bzgl. der richtigen Versicherung muss ich mich dann noch erkundigen! Ich kenne halt im Umfeld ehrlich gesagt nur Leute, die an KRebs erkrankt oder psychisch krank wurden. Krebs halte ich für ein gewisses Risiko (einfach so, wiel man es häufiger hört), das Risiko psychisch krank zu werden halte ich bei mir jetzt einfach mal für einigermaßen kalkulierbar. Abgesehen von diesen Dingen kann ich mir keine Krankheit konstruieren...aber ja, werde mich wg. Vers. erkundigen.


Das mit dem Haus wegfliegen ist nicht so schlimm, solange man nicht drin ist. Dafür hat man eine Sturmversicherung inklusive Elementar. Das ist das geringste Problem.

Hä? Sturmversicherung? Das ist jetzt ein SCherz, oder? :freches grinsen: Oder ist das diese allg. Hausversicherung? Wie viele Versicherungen schließe ich denn sonst für so ein Haus ab? Sturm - Erdbeben, Tsunamis, Erdrutsch, Verstrahlung..sonst noch was? Jetzt hoffe ich doch wirklich sehr, dass das alles in dieser einen Hausvers. drin ist, die man sowieso abschließen muss. .

Nocturna
08.04.2012, 22:04
Wohngebäudeversicherung ist hier das Zauberwort mit Feuer, Leitungswasser, Rohrbruch, Frost, Sturm und Hagel, Fußbodenheizung. Ich persönlich würde dringend noch Elementarschäden inklusive Überschwemmung dazunehmen.

Die Gefahr von Starkregen wird aufgrund der klimatischen Veränderungen in der nächsten Zeit steigen. Es sind schon Häuserzeilen in Deutschland abgesoffen, die weitab von jedem Gewässer oder Fluss lagen. Und wenn das Gebiet in dem du wohnst, einmal als Risiko eingestuft wird, kriegst du da nie wieder eine Versicherung zu akzeptablen Bedingungen.

Liala
08.04.2012, 22:19
Wohngebäudeversicherung ist hier das Zauberwort mit Feuer, Leitungswasser, Rohrbruch, Frost, Sturm und Hagel, Fußbodenheizung. Ich persönlich würde dringend noch Elementarschäden inklusive Überschwemmung dazunehmen.

Die Gefahr von Starkregen wird aufgrund der klimatischen Veränderungen in der nächsten Zeit steigen. Es sind schon Häuserzeilen in Deutschland abgesoffen, die weitab von jedem Gewässer oder Fluss lagen. Und wenn das Gebiet in dem du wohnst, einmal als Risiko eingestuft wird, kriegst du da nie wieder eine Versicherung zu akzeptablen Bedingungen.

Na aber ist das diese Versicherung, die man sowieso pflichtgemäß bei Eigentum abschließen muss? Vermutlich, oder?

wildwusel
09.04.2012, 01:10
Dann schenkst du sie lieber dem Vemieter und dem Staat!:ooooh:

Weißt du was über Staatsknete bei selbst genutzer Immobilie was mein Steuerberater mir verschwiegen hat?

@Liala:

Ich habe in meiner Kalkulation auf den Kaufpreis der Wohnung (vom Bauträger) nochmal 10% draufgeschlagen, und meine Zusatzkosten sind aus verschiedenen Gründen am unteren Rand.

Wenn ihr 2K im Monat zahlen könnt, wären doch 3-4% Tilgung drin (je nach Nebenkosten und nötigen Rücklagen), damit könnte man schon arbeiten. Aber da würde ich wirklich mal eine "Generalprobe" laufen lassen wie Cariad vorschlägt. Nichts ist so sicher wie die unerwarteten Ausgaben, deswegen gehen auf Kante genähte Spar- oder Finanzierungspläne so leicht schief...

Meine Mutter und mein Stiefvater haben 1976 gebaut, kleines Haus auf großem Grundstück. Damals waren die Hypothekenzinsein zweistellig. Über die nächsten 25 Jahre ist jeder Stein dreimal bezahlt worden: Einmal der Baufirma, zweimal der Bank. Und demnächst wohl ein viertes Mal dem Finanzamt. Deswegen war ich eigentlich nie groß am Meckern über meine 400 Eu Miete...

wildwusel
09.04.2012, 01:24
Das Haus (für das wir uns aktuell interessieren) liegt in einem Neubaugebiet. Die Straßen werden da überhaupt erst neu angelegt, also werden sie sicher in 5 Jahren nicht erneuert.

Genau das hatte meine Mutter sich auch gedacht. Und dann kam die Gemeinde auf die Idee, man könnte doch die Erschließeungsgebühren den Anwohnern in Rechnung stellen. 15T DM zu einem Zeitpunkt, wo alle ihre nagelneuen Hypotheken abbezahlten und absolut Null Spielraum in irgendeine Richtung hatten.

Es wurde dann gemeinschaftlich ein Anwalt damit beauftragt, so lange herumzulavieren bis die Leute das Geld zusammenhatten. Der Anwalt hat über fünf Jahre rausgeholt. Geht also schon irgendwie, mit Glück, Chuzpe und guter Zusammenarbeit...

Re: Haftpflicht: Die großen Dinge sind wirklich nicht so wahrscheinlich. Ich habe im doch recht weiten Bekanntenkreis nur einen Fall wo die Haftpflicht einen siebenstelligen Betrag rüberwachsen lassen mußte, und das war Autohaftpflicht. Aber so der Kleinkram, Fahrrad gegen einen neuen Mercedes gefallen, Tee in den Laptop der Freundin gegossen, das sind zwar nur vierstellige Summen, aber da muß ne alte Frau auch lange für stricken.

carmen66
09.04.2012, 09:06
hallo,
ich würde es mir wirklich gut überlegen und evtl. doch lieber in eine Mietwohnung bzw ein gemietetes Haus erstmal umziehn, muss ja nicht für drei jahre sein, kann ja auch für länger sein. es stimmt zwar, dass man dann dem Vermieter das Geld hinterherträgt, allerdings ist man mit einer mietimmobilie wesentlich flexibler. wenn das objekt nämlich nicht mehr zu den lebensumständen passt weil zu gross, zu klein oder falsche lage schreibt man einfach eine kündigung und zieht woanders hin. eine immobilie zu verkaufen ist nicht so einfach, unter umständen mit wertverlust und nerven verbunden. und die grunderwerbskosten und notarkosten (bei 300000 euro ca 17.000 euro) sind auch nicht zu vernachlässigen.

wir haben aktuell gerade uns gegen eine neue immobilie entschieden. bei fast haargenau der gleichen einkommenssituation wie bei euch (mein Mann ist auch beamter und verdient ähnlich wie du, ich bin angestellt halbtags und habe etwa das gleiche einkommen wie dein Mann) wollte uns die zur finanzierung angefragte Bank weismachen, dass wir locker 1800 euro im monat abtragen können.
allerdings wohnen wir im eigenen (Reihen)Haus, welches aber noch mit knapp 190000 belastet ist. wir wollten das haus verkaufen weil unsere kinder groß und ausgezogen sind (geschätzt 300 000 wert) und eine Eigentumswohnung kaufen (108 qm alles auf einer ebene und "altersgerecht" ohne barriere mit gartenanteil kaufpreis 280000 plus notar und grundwerb). wir zahlen jetzt 1100 euro hypo und hätten dann für ein jahr ca. 1800 euro bezahlt. denn der neubau ist noch nicht fertig, das haus ja noch nicht verkauft und ein jahr bis zur fertigstellung eben die doppelte belastung. das war mir alles zu unsicher, nachher wird das haus nicht oder nur schlecht verkauft, und die hohe belastung läuft weiter. 1100 euro sind für uns gut machbar, 1800 euro wären nur mit sehr vielen einschränkungen machbar gewesen. zumindest für uns, wir fahren eben gerne in urlaub, gehen gerne essen und shoppen. allerdings sind wir für das einkommen auch nur zu zweit, ihr bald zu dritt.
wie gesagt, die bank hat das nicht verstanden. wäre doch gaaaaar kein problem. da hätten sie schon gaaaaanz andere finanzierungen gesehen.:knatsch:

lg carmen

Beate44
09.04.2012, 09:27
Moin,

ich bin froh, dass ich das Kapitel Hausbau schon hinter mir habe. Ein Haus gebaut, nach 15 Jahren wegen Scheidung verkauft (auch das sind Dinge, die öfter mal vorkommen, man sich aber in jungen Jahren gar nicht vorstellen mag) und jetzt seit Jahren glückliche Mieterin. Wenn es mir hier nicht mehr gefällt miete ich mir was neues, moderneres, was dann vielleicht auch besser zu mir passt. Ich brauche ja später nicht mehr so viel Schlafzimmer wie jetzt, wo zwei von drei Kindern noch zuhause leben, dafür hätte ich in einigen Jahren vielleicht gerne die Nähe zum Wald oder nicht mehr diese Nachbarn, die mich immer so nerven. :freches grinsen:
Die Zeit im eigenen Haus war nicht schlecht, hatte aber definitiv auch viele Nachteile. Die Finanzierung scheint mir bei dem genannten Einkommen eher ein geringes Problem zu sein, aber jetzt schnell ein Haus auf Krampf kaufen, nur um keine Miete mehr zu zahlen? Und das unter Zeitdruck, wegen der Schwangerschaft? Dann lieber warten, bis man wirklich das ideale Objekt findet, denn man möchte ja darin viele Jahrzehnte wohnen.

Viel Glück,
Gruß
Beate

Liala
09.04.2012, 09:31
hallo,
ich würde es mir wirklich gut überlegen und evtl. doch lieber in eine Mietwohnung bzw ein gemietetes Haus erstmal umziehn, muss ja nicht für drei jahre sein, kann ja auch für länger sein. es stimmt zwar, dass man dann dem Vermieter das Geld hinterherträgt, allerdings ist man mit einer mietimmobilie wesentlich flexibler. wenn das objekt nämlich nicht mehr zu den lebensumständen passt weil zu gross, zu klein oder falsche lage schreibt man einfach eine kündigung und zieht woanders hin. eine immobilie zu verkaufen ist nicht so einfach, unter umständen mit wertverlust und nerven verbunden. und die grunderwerbskosten und notarkosten (bei 300000 euro ca 17.000 euro) sind auch nicht zu vernachlässigen.

wir haben aktuell gerade uns gegen eine neue immobilie entschieden. bei fast haargenau der gleichen einkommenssituation wie bei euch (mein Mann ist auch beamter und verdient ähnlich wie du, ich bin angestellt halbtags und habe etwa das gleiche einkommen wie dein Mann) wollte uns die zur finanzierung angefragte Bank weismachen, dass wir locker 1800 euro im monat abtragen können.
allerdings wohnen wir im eigenen (Reihen)Haus, welches aber noch mit knapp 190000 belastet ist. wir wollten das haus verkaufen weil unsere kinder groß und ausgezogen sind (geschätzt 300 000 wert) und eine Eigentumswohnung kaufen (108 qm alles auf einer ebene und "altersgerecht" ohne barriere mit gartenanteil kaufpreis 280000 plus notar und grundwerb). wir zahlen jetzt 1100 euro hypo und hätten dann für ein jahr ca. 1800 euro bezahlt. denn der neubau ist noch nicht fertig, das haus ja noch nicht verkauft und ein jahr bis zur fertigstellung eben die doppelte belastung. das war mir alles zu unsicher, nachher wird das haus nicht oder nur schlecht verkauft, und die hohe belastung läuft weiter. 1100 euro sind für uns gut machbar, 1800 euro wären nur mit sehr vielen einschränkungen machbar gewesen. zumindest für uns, wir fahren eben gerne in urlaub, gehen gerne essen und shoppen. allerdings sind wir für das einkommen auch nur zu zweit, ihr bald zu dritt.
wie gesagt, die bank hat das nicht verstanden. wäre doch gaaaaar kein problem. da hätten sie schon gaaaaanz andere finanzierungen gesehen.:knatsch:

lg carmen

Hallo Carmen,

danke für deine Meinung! Über 1800 Euro denken wir allerdings gar nicht nach! DAs kommt überhaupt nicht in Frage, daher wollen wir mit 1% Tilgung beginnen und eher was beiseite legen. Ich rechne mit max. 1500 (inkl. sämtlicher Nebenkosten, Versicherungen usw...!!!). Und mehrere Jahre mieten wollen wir einfach nicht. WIr möchten gern ein Eigenheim. Ich werde mich wohl jobmäßig auch nicht mehr verändern (höchsten in den Ort versetzen lassen, wo wir hinziehen) und die Größe des Hauses wird auch immer passen. Wir haben für jeden ein Zimmer eingeplant, das sollte reichen. Okay, wenn Drillinge kommen, wäre jetzt doof, aber davon gehe ich mal nicht aus und sonst müssen GEschwister sich halt ein Zimmer teilen. Musste ich als Kind bis zu meinem 19. Lebensjahr und das hat mir auch nicht geschadet.
Also dass wir zeitnah kaufen wollen, ist für uns eigentlich klar - zumal die MIeten hier sehr hoch sind!!! Wenn wir umziehen, zahle ich hier locker 1300 Euro an Miete! Damit habe ich dann auch fast die Rate eines Hauses abgezahlt!

Wildwusel: für was genau waren die 10%? Baunebenkosten, Notar und Grunderwerbssteuer? Oder Veränderungen am Bauvorhaben? 2k pro MOnat wäre uns VIEL zu hoch - so eng will ich nicht kalkulieren und es käme sehr oft auch gar nicht hin (bspw. wenn ich nächstes JAhr in Elternzeit gehe). Das Gehalt meines Mannes ist nicht sicher, daher plane ich immer nur mit meinem Gehalt und damit sollte es hinkommen! Wenn mein Mann den Job behält (wovon wir EIGENTLICH ausgehen), dann hätten wir im Jahr 12000 Euro übrig für Sondertilgungen. Rechnung geht wahrscheinlich mal wieder nicht ganz auf, aber selbst wenn es 8000 sind, ist das immer noch eine Stange Geld. So wollen wir es handhaben.

Liala
09.04.2012, 09:35
Moin,

ich bin froh, dass ich das Kapitel Hausbau schon hinter mir habe. Ein Haus gebaut, nach 15 Jahren wegen Scheidung verkauft (auch das sind Dinge, die öfter mal vorkommen, man sich aber in jungen Jahren gar nicht vorstellen mag) und jetzt seit Jahren glückliche Mieterin. Wenn es mir hier nicht mehr gefällt miete ich mir was neues, moderneres, was dann vielleicht auch besser zu mir passt. Ich brauche ja später nicht mehr so viel Schlafzimmer wie jetzt, wo zwei von drei Kindern noch zuhause leben, dafür hätte ich in einigen Jahren vielleicht gerne die Nähe zum Wald oder nicht mehr diese Nachbarn, die mich immer so nerven. :freches grinsen:
Die Zeit im eigenen Haus war nicht schlecht, hatte aber definitiv auch viele Nachteile. Die Finanzierung scheint mir bei dem genannten Einkommen eher ein geringes Problem zu sein, aber jetzt schnell ein Haus auf Krampf kaufen, nur um keine Miete mehr zu zahlen? Und das unter Zeitdruck, wegen der Schwangerschaft? Dann lieber warten, bis man wirklich das ideale Objekt findet, denn man möchte ja darin viele Jahrzehnte wohnen.

Viel Glück,
Gruß
Beate

Hallo Beate - also wir haben wahrscheinlich ja schon was gefunden, was uns richtig gut gefällt und erstmal recht bezahlbar erscheint. Werde morgen mit dem Verkaufsleiter telefonieren. Wenn das für uns im machbaren RAhmen liegt, dann wollen wir es nehmen. Mich interessiert hier nämlich tatsächlich nur die Frage, wieviel bei unserm Gehalt (insbes. wenn wir nur mit meinem planen!) machbar ist. Dass wir kaufen wollen, ist uns beiden klar. Ist halt unser Traum. Und an Scheidung denken wir selbstverständlich nicht, das bringt uns ja auch nicht weiter. Wenn man das Risiko auch noch berücksichtigen sollte, würde ja niemand mehr kaufen. Für uns steht der Entschluss im Grunde (auch wegen der sehr hohen Mieten hier!!!), die Frage ist nur, wie teuer sie sein kann...

Nocturna
09.04.2012, 11:21
Mich interessiert hier nämlich tatsächlich nur die Frage, wieviel bei unserm Gehalt (insbes. wenn wir nur mit meinem planen!) machbar ist. Dass wir kaufen wollen, ist uns beiden klar. Ist halt unser Traum. Und an Scheidung denken wir selbstverständlich nicht, das bringt uns ja auch nicht weiter. Wenn man das Risiko auch noch berücksichtigen sollte, würde ja niemand mehr kaufen. Für uns steht der Entschluss im Grunde (auch wegen der sehr hohen Mieten hier!!!), die Frage ist nur, wie teuer sie sein kann...
Die 300.000 Euro kannst du dir leisten, da kann eigentlich keiner widersprechen. Ich gehe mal davon aus, du hast einen Plan, wie das nach der Elternzeit mit der Kinderbetreuung weiterläuft, denn du bist der Hauptverdiener und kannst dir eigentlich keine größere Auszeit genehmigen. Sind genug Kinderbetreuungsmöglichkeiten vorhanden, dort wo ihr hinziehen wollt?

Geht mich nix an, aber habt ihr euch schon geeinigt, wer mit wie viel im Grundbuch steht? Nicht, dass dann der Kauf platzt, weil dein Mann zur Hälfte drin stehen möchte und du das anders siehst.

Liala
09.04.2012, 12:00
Die 300.000 Euro kannst du dir leisten, da kann eigentlich keiner widersprechen. Ich gehe mal davon aus, du hast einen Plan, wie das nach der Elternzeit mit der Kinderbetreuung weiterläuft, denn du bist der Hauptverdiener und kannst dir eigentlich keine größere Auszeit genehmigen. Sind genug Kinderbetreuungsmöglichkeiten vorhanden, dort wo ihr hinziehen wollt?

Geht mich nix an, aber habt ihr euch schon geeinigt, wer mit wie viel im Grundbuch steht? Nicht, dass dann der Kauf platzt, weil dein Mann zur Hälfte drin stehen möchte und du das anders siehst.

Du meinst 300 000 bei einem (also meinem Gehalt?). Das wollte ich eigentlich nur wissen, danke :blumengabe: . Und da ich ja eh recht vorsichtig in finanz. Hinsicht bin, will ich nur bis 260 000 gehen (inkl. aller Baunebenkosten, Notar etc...)- das müsste dann logischerweise ja auch drin sein.

Nach dem Jahr Auszeit werde ich wohl wieder voll einsteigen. Und im Grundbuch...hm, gute Frage. Also bei den Finanzberatern hatte ich immer gesagt, dass wir beide halt Vertragspartner sind, aber ich das quasi allein finanzieren möchte. Inwiefern hat es Auswirkungen, wer jetzt zu welchem Anteil im Grundbuch steht? Eine Dame sagte mir nur, dass auf jeden Fall mein Mann drinstehen muss, weil - falls mir etwas passiert - ihm das Haus sonst nicht gehören würde. Irgendwie so. Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht, aber meinem Mann wäre das relativ "egal". Er würde gar nichts "wollen", dafür ist sein Deutsch viel zu schlecht :freches grinsen: . Der würde die Grundbuchsachen eh nicht verstehen :freches grinsen: , daher bleibt das an mir hängen, aber ich würds natürlich irgendwie fair und gut für uns beide machen.

Und die Kinderbetreuungsfrage ist sehr berechtigt....im schlimmsten Fall müsste mein Mann nach dem Elternjahr dann zuhause bleiben, falls wir keinen KiGa-Platz oder Tagesmutter finden.

Nocturna
09.04.2012, 12:38
Eine Dame sagte mir nur, dass auf jeden Fall mein Mann drinstehen muss, weil - falls mir etwas passiert - ihm das Haus sonst nicht gehören würde. Irgendwie so. Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht, aber meinem Mann wäre das relativ "egal".
Ähm, ich würde da dringenden Gesprächsbedarf sehen.
Das Grundbuch regelt die Besitzverhältnisse. Wenn ihr jeweils zur Hälfte da drinnen steht, gehört deinen Mann das Haus zur Hälfte, auch wenn er nur ein Viertel zur Finanzierung beigetragen hat. Das ist völlig in Ordnung, wenn das von dir so beabsichtigt ist. Bedenke aber bitte auch den Fall einer Scheidung, die Hälfte des Hauses geht dann mit ihm mit.

Meine Schwägerin und ihr Mann haben eine 70:30 Aufteilung im Grundbuch, so wie es auch dem tatsächlichen Verdienst der beiden entspricht. Ich halte das ehrlich gesagt für gerechter, sofern dein Mann nicht die Rolle eines Hausmannes anpeilt und auf diese Weise für seinen Verdienstausfall entschädigt werden muss.

carmen66
09.04.2012, 12:41
ich denke schon, dass es auch mit einem gehalt machbar sein müsste, würde aber starke einschränkungen bedeuten 8also bei uns)
die bank rechnet (bei zwei Personenhaushalt ) so:

Einkommen
minus 1870 Euro Lebenskostenpauschale (da sind alle Kosten von A wie Auto bis Z wie Zahnersatz drin). also auch sämtliche versicherungen, strom, gas, telefon usw. wirklich alle kosten.
der dann verbleibende Betrag kann finanziert werden. bei 3000 euro netto also 1130 Euro, bei 4000 euro 2130 euro. so rechnet die bw-bank. jede bank hat glaube ich geringfügig andere werte. bei 3 personen steigt allerdings die lebenskostenpauschale.
das ist mir allerdings alles zu theoretisch. der bankmensch weiss nicht, wie mein konsumverhalten hinsichtlich urlaub, auto, essen usw. ist.das kannst du nur selbst entscheiden. hier hilft ein Haushalbsbuch.
lg carmen
ach ja, für ein neues Haus schränkt man sich erfahrungsgemäß am ANFANG gerne ein, nach ein paar jährchen ist alles gewohnheit.
und nochwas. kauft euch dann aber bitte kein reihenhaus. die treppen nerven am anfang, spätestens wenn man schlechter laufen kann werden sie aber zur Falle. dann muss das haus doch verkauft werden. ich würde kein reihenhaus mehr kaufen.
jetzt haben wir es halt und es ist momentan nicht zu ändern, wir sind ja noch gut zu fuss (haha, ich bin 45). aber irgendwann, mit 60 oder 70 vielleicht hab ich darauf keinen bock mehr.

Nocturna
09.04.2012, 13:05
und nochwas. kauft euch dann aber bitte kein reihenhaus. die treppen nerven am anfang, spätestens wenn man schlechter laufen kann werden sie aber zur Falle. dann muss das haus doch verkauft werden. ich würde kein reihenhaus mehr kaufen.
Carmen, dann kannst du Liala nur einen Bungalow empfehlen, denn nur dieser verzichtet auf Treppen, sofern er keinen Keller hat. :smirksmile:

Reihenhaus, Reiheneckhaus oder DHH, letztlich tun die sich von der Treppenanzahl nichts, wenn das Grundstück nicht gerade riesig ist und man in die Breite bauen kann. Ich bin den ganzen Tag im Haus auf und ab unterwegs, ich komme locker auf ein paar Hundert Stufen pro Tag. Ja, ich rechne auch, dass ich im Alter damit eventuell Probleme bekommen könnte. Allerdings glaube ich nicht, dass ich im Alter noch 160 m² Wohnfläche brauche.

Ich schätze, ich werde dem Beispiel meiner Eltern folgen und mir später was Seniorengerechtes mit Lift zulegen. Bis jetzt, und ich bin 48, sind Treppen nicht mal ein Fitnessfaktor, weil ich die mit einer Selbstverständlichkeit rauf-und runtersause, dass ich nicht mal kräftiger atmen muss.

carmen66
09.04.2012, 13:14
Carmen, dann kannst du Liala nur einen Bungalow empfehlen, denn nur dieser verzichtet auf Treppen, sofern er keinen Keller hat. :smirksmile:

Reihenhaus, Reiheneckhaus oder DHH, letztlich tun die sich von der Treppenanzahl nichts, wenn das Grundstück nicht gerade riesig ist und man in die Breite bauen kann. Ich bin den ganzen Tag im Haus auf und ab unterwegs, ich komme locker auf ein paar Hundert Stufen pro Tag. Ja, ich rechne auch, dass ich im Alter damit eventuell Probleme bekommen könnte. Allerdings glaube ich nicht, dass ich im Alter noch 160 m² Wohnfläche brauche.

Ich schätze, ich werde dem Beispiel meiner Eltern folgen und mir später was Seniorengerechtes mit Lift zulegen. Bis jetzt, und ich bin 48 sind Treppen ein nicht mal ein Fitnessfaktor, weil ich die mit einer Selbstverständlichkeit rauf-und runtersause, dass ich nicht mal kräftiger atmen muss.

nocturna, so wie du es sagst geht es mir auch. ich renne auch den ganzen tag hoch und runter. es ist für mich "normal" aber trotzdem ätzend vor dem hintergrund, dass wir eben doch älter werden.
und wie weiter oben schon geschrieben, wir standen jetzt gerade vor der entscheidung, das haus zu verkaufen und ein "altersgerechte" wohnung zu kaufen. die wohnung wäre für mich traumhaft gewesen, 6 Parteienhaus, Neubau, 108qm direkt am waldrand, straba um die ecke, sondernutzungsrecht am großen garten, alles auf einer ebene, ohne barriere, sogar von der terasse zum garten keine barriere, man kann also sogar mit rollstuhl in den garten, aufzug in den keller und zur tiefgarage, an alles wird gedacht.
einzig die kosten halten uns jetzt davon ab und dass wir vielleicht noch ein paar jährchen zu jung dafür sind.
1. das haus muss erst verkauft werden, risiko zu welchem preis und wann.
2. die wohnung ist erst nächstes jahr im mai fertig, muss aber nach makler und bauträgerverordnung bezahlt werden, d.h. 25% ewrden sofort nach baubeginn fällig. wir müssen also ein jahr doppelt finanzieren, können ja nicht auf der strasse sitzen.
3. würde das haus nicht verkauft werden, müssten wir vermieten. der mietpreis würde aber nur knapp die hypothek decken, d.h. da müssten wir auch noch draufzahlen.

wir haben wirklich lange überlegt und jetzt nach 6 wochen uns entschieden, das risiko nicht einzugehen, obwohl es für uns wirklich die traumwohnung gewesen wäre.

lg carmen

Liala
09.04.2012, 13:35
Ähm, ich würde da dringenden Gesprächsbedarf sehen.
Das Grundbuch regelt die Besitzverhältnisse. Wenn ihr jeweils zur Hälfte da drinnen steht, gehört deinen Mann das Haus zur Hälfte, auch wenn er nur ein Viertel zur Finanzierung beigetragen hat. Das ist völlig in Ordnung, wenn das von dir so beabsichtigt ist. Bedenke aber bitte auch den Fall einer Scheidung, die Hälfte des Hauses geht dann mit ihm mit.

Meine Schwägerin und ihr Mann haben eine 70:30 Aufteilung im Grundbuch, so wie es auch dem tatsächlichen Verdienst der beiden entspricht. Ich halte das ehrlich gesagt für gerechter, sofern dein Mann nicht die Rolle eines Hausmannes anpeilt und auf diese Weise für seinen Verdienstausfall entschädigt werden muss.

Oha - ich dachte immer, im Falle einer Scheidung gehört dem PArtner eh die HÄlfte (Zugewinngemeinschaft halt). Ist das nicht so? Sieh an....danke für den Hinweis :blumengabe: . D.h. ich trage mich ein (mal überlegen, zu wieviel Prozent - 80 oder so :freches grinsen: )und schließe aber gleichzeitig eine Risiko-LV ab, damit er das Haus hat, falls mir etwas zustößt, richtig? Falls uns aber eine Scheidung trennt, habe ich immerhin 80% (bspw.) des Hauses, richtig so? Danke, das war mir nicht klar :smile: .

Carmen: Also wenn in den 1870 Euro ALLES enthalten sein sollte, dann müssen wir bei mir mit 3360 rechnen (und ab nächstem Jahr mit noch einem Hunni mehr), weil ich bei den 3000 bereits sehr großzügig die KK abgezogen hatte. Dann kommt es doch hin. Und mir ist natürlich klar, dass es bei einem Gehalt keine großen Sprünge gibt. Das ist ja nur absolutes worst-case-rechnen.
Werde gleich mal unsere Lebenshaltungskosten ausrechnen - würde mich sehr interessieren :smile:
Und zu den Treppen - also ich glaube, dass ich noch so 35 Jahre ganz gut Treppen steigen kann. Und was in 36 Jahren ist, darüber mache ich mir heute wirklich keine Gedanken :smile: . Und mal ganz ehrlich - im Alter ist seniorengerechtes Wohnen toll, aber im jungen Alter ist eben wohnen für "junge Familien" toll und ich mag diese klassischen Häuser über mehrere Etagen. Und das ist, was für uns heute zählt. Ich will doch heute genießen und nicht für in 40 Jahren bauen :smile:

Carmen - habe gerade mal ausgerechnet. Wir kamen auf 1822 Euro :freches grinsen: . Allerdings habe ich großzügig gerechnet, aber passt ja genau zu dem von der Bank :smile: . Aber in dem Fall müssen wir dann auch mein volles Gehalt (3360) zugrunde legen. Blieben dann 1538 Euro zur Finanzierung übrig. Passt doch perfekt :smile: und über die Jahre wird das Gehalt ein bisschen mehr (okay - das wird durch Kinder relativiert, denke ich...). Aber das von meinem Mann ist noch gar nicht eingerechnet. Ich habe mittlerweile ein ganz gutes Gefühl mit der Größenordnung von so 260 000 :smile:

carmen66
09.04.2012, 13:44
nee, krankenkasse ist da nicht dabei. kk ist bei "normalen Arbeitnehmern" ja im netto bereits abgezogen. also bei meinem mann wars so: sein Netto ist das überwiesene minus Krankenkasse. sonst hätte er auch 200 euro mehr.
Gehalt - minus KK - minus 1870 = finanzierungsbetrag

Liala
09.04.2012, 14:06
nee, krankenkasse ist da nicht dabei. kk ist bei "normalen Arbeitnehmern" ja im netto bereits abgezogen. also bei meinem mann wars so: sein Netto ist das überwiesene minus Krankenkasse. sonst hätte er auch 200 euro mehr.
Gehalt - minus KK - minus 1870 = finanzierungsbetrag

Achso, schade. Bei mir wird die KK nicht automatisch einbehalten, ist bei Beamten anders. Na gut, dann wären rechnerisch 1258 übrig, nächstes Jahr noch hundert mehr. Wäre dann wohl leider knapper, aber gut. Wenn wir es so genau nehmen, müsste ich die Steuerrückzahlung einkalkulieren, das Weihnachtsgeld...aber habe ich nicht. Also großzügig kalkuliert hieße es: bei nur einem Gehalt wäre es mit Einschränkungen verbunden. Bei zweien müsste es ganz normal hinkommen, mit kleinen "Treats" wie einmal Urlaub im Jahr.

EDIT: nochmal verrechnet. Hab`s wohl nicht so mit Mathe:freches grinsen: . Jetzt habe ich die KK vom Gehalt abgezogen und NOCHMAL bei den Lebenshaltungskosten aufgeführt, also quasi doppelt berechnet. Neues Ergebnis: Wir hätten so 1540 Euro übrig zur Finanzierung und geben im Monat auch nur so 1500 - 1600 an Lebenshaltungskosten aus :smile: .

Nocturna
09.04.2012, 14:50
die wohnung wäre für mich traumhaft gewesen, 6 Parteienhaus, Neubau, 108qm direkt am waldrand, straba um die ecke, sondernutzungsrecht am großen garten, alles auf einer ebene, ohne barriere, sogar von der terasse zum garten keine barriere, man kann also sogar mit rollstuhl in den garten, aufzug in den keller und zur tiefgarage, an alles wird gedacht.

Das wäre eine zweifellos eine sehr schöne Wohnung geworden. Aber letztlich müsst ihr die finanziellen Folgen tragen und so kann man niemand zu einem Kauf raten, wenn der kein gutes Gefühl dabei hat. Wenn 66 dein Baujahr ist, dann hat die Entscheidung glücklicherweise auch noch etwas Zeit. :smirksmile:

Berlin09
09.04.2012, 15:08
Liala, wichtig ist dass Du ein gutes Bauchgefühl bei der Sache hast! Und dann mach es einfach ! Auch wenns mit einem Gehalt zwischendrin vielleicht mal knapp werden sollte! Aber das ist ja kein Dauerzustand. Dein Mann wird ja sicherlich nicht ewig daheim bleiben wollten und dann kommt von ihm ja auch noch bißchen Geld in die Kasse! Die Risiko-LV ist wichtig, damit er und evtl. dann Euer Kind / Kinder abgesichert sind falls Dir was passiert und das Haus behalten können, richtig. Da Du ja der Hauptverdiener bist könnte Dein Mann die Belastung ja alleine nicht finanzieren und müßte das Haus verkaufen und das wär natürlich sehr sehr schade.
Ich hatte auch paar schlaflose Nächte vorm Hausbau, ob das alles so aufgeht usw usw....aber ist alles super bis jetzt und ich bin einfach froh dass ich es gemacht hab!

Nocturna
09.04.2012, 15:39
Oha - ich dachte immer, im Falle einer Scheidung gehört dem PArtner eh die HÄlfte (Zugewinngemeinschaft halt). Ist das nicht so? Sieh an....danke für den Hinweis :blumengabe: . D.h. ich trage mich ein (mal überlegen, zu wieviel Prozent - 80 oder so :freches grinsen: )und schließe aber gleichzeitig eine Risiko-LV ab, damit er das Haus hat, falls mir etwas zustößt, richtig? Falls uns aber eine Scheidung trennt, habe ich immerhin 80% (bspw.) des Hauses, richtig so? Danke, das war mir nicht klar :smile: .
So einfach ist das mit dem Grundbuch und deinem Besitz von 80% leider nicht, denn wie du richtig bemerkt hast, gibt es den Zugewinnausgleich.

Gemeinsam in der Ehe erworbenes Vermögen muss ausgeglichen werden. Kopfkratz, die Lage ist kompliziert. Für mich sieht es so aus, als ob dein Mann im Falle einer Scheidung immer profitieren würde, da würde wohl nur ein Ehevertrag Abhilfe schaffen.

Hillie
09.04.2012, 15:46
Normalerweise werden beide als gleichberechtigt ins Grundbuch eingetragen. Und das macht ja auch Sinn. Ich weiß, dass heute sehr viele Ehen geschieden werden, aber man muss das doch nicht gleich als worst case hinstellen.
Wir haben auch nicht beide das gleiche Gehalt und doch war es selbstverständlich, dass beide nach ihren Möglichkeiten zum Haus beigetragen haben und beitragen.

Liala
09.04.2012, 15:49
So einfach ist das mit dem Grundbuch und deinem Besitz von 80% leider nicht, denn wie du richtig bemerkt hast, gibt es den Zugewinnausgleich.

Gemeinsam in der Ehe erworbenes Vermögen muss ausgeglichen werden. Kopfkratz, die Lage ist kompliziert. Für mich sieht es so aus, als ob dein Mann im Falle einer Scheidung immer profitieren würde, da würde wohl nur ein Ehevertrag Abhilfe schaffen.

Ja, ich vermute es auch. Aber dafür bin ich zu blauäugig und naiv. Nachdem, was er alles für mich aufgegeben hat und auf was ich mich eingelassen habe (die Verantwortung usw) glaube ich, das wird schon halten. Vll bereue ich es irgendwann, so gedacht zu haben, aber dann habe ich zu dem Zeitpunkt halt doppelt Pech (sofern er im Fall einer Scheidung überhaupt die Hälfte wollte..das glaube ich noch nicht mal). Darauf lasse ich es ankommen :smile: . Dennoch ist die Info mit dem Grundbuch interessant, danke :smile:.

Berlin: danke für`s Mutmachen! Ich höre schon länger in mich hinein und merke, dass mir 320 000 (soviel hätten wir mind. für ein anderes Haus gebraucht) einfach zu viel sind. 260 000 wirken deutlich überschaubarer und es gilt jetzt noch zu klären, wie teuer es letztlich wird und dann mit der Bank die Finanzierung zu besprechen. Aber die Summe gibt mir ein ganz gutes Bauchgefühl und die Sorgen beziehen sich dann höchstens noch auf die Bauphase mit der Doppelbelastung, die Umzugskosten usw.. Aber nicht auf die Zeit danach :smile: . Ich denke, in ein paar Tagen weiß ich mehr :smile: . Bisher machte mir die Suche gar keinen Spaß, weil hier alles immens teuer erschien. Aber mit dem Bauvorhaben, mit dem wir derzeit liebäugeln, haben wir ein ganz gutes Gefühl und es steigt ganz viel Hoffnung und Euphorie auf :smile: - Hoffentlich schwinden sie nicht so schnell.

Wie teuer ist eigentlich eine Risiko-LV in etwa oder kann man das nicht pauschal sagen=?

Nocturna
09.04.2012, 16:07
Wie teuer ist eigentlich eine Risiko-LV in etwa oder kann man das nicht pauschal sagen=?
Die Risiko-LV ist eine der günstigsten Versicherungen in Bezug auf die Leistungshöhe überhaupt. Die Versicherung finanziert nur ein einziges Risiko, den Tod. Da braucht es keinen Anwalt, keinen Rechtsstreit, Totsein reicht und die Versicherung zahlt an den Begünstigten.

Ich würde diese Versicherung ausschließlich online abschließen und einen Vertrag ohne Schnörkel nehmen. Ich denke, du als junge Frau ohne Risiko wie Fallschirmspringen oder Rauchen und ohne Vorerkrankungen müsstest mit guten 200 Euro im Jahr hinkommen.

Um es ganz böse zu formulieren, im Prinzip kann deinem Mann nix Besseres passieren als dein Ableben. Er wird mit einem Schlag schuldenfrei …. :freches grinsen:

carmen66
09.04.2012, 16:13
Das wäre eine zweifellos eine sehr schöne Wohnung geworden. Aber letztlich müsst ihr die finanziellen Folgen tragen und so kann man niemand zu einem Kauf raten, wenn der kein gutes Gefühl dabei hat. Wenn 66 dein Baujahr ist, dann hat die Entscheidung glücklicherweise auch noch etwas Zeit. :smirksmile:
jo baujahr 66 ist richtig. die wohnung wäre wirklich perfekt und wenn das haus jetzt abbezahlt wäre (danke an meinen Exmann, dass es das eben nicht ist) dann hätten wir das auch gemacht. aber so ist uns das risiko, dass wir das haus schlecht bzw nicht verkaufen einfach zu groß. ein Jahr doppelbelastung mit 1800 hätte noch irgendwie funktioniert aber was ist nach dem jahr, wenn die rechnung nicht aufgeht.
nein bei aller liebe zu diesem objekt, da müssen wir einfach vernünftig bleiben. es fällt uns wirklich nicht leicht. die wohnung wäre echt vom feinsten gewesen, mit marmorböden, klasse ausstattung usw. der bauträger ist der beste hier vor ort. aber das risiko des verkaufs des hauses bleibt, auch wenn jeder sagt: das haus verkaufst du locker. heute ein haus zu verkaufen und erst nächstes jahr auszuziehen ist auch noch ein faktor, der nicht gerade den käufer vom hocker reissen würde

liala, wenn euer herz wirklich dran hängt, dann macht es einfach. ihr seid ja wohl auch noch jünger
lg carmen

Liala
09.04.2012, 16:31
Die Risiko-LV ist eine der günstigsten Versicherungen in Bezug auf die Leistungshöhe überhaupt. Die Versicherung finanziert nur ein einziges Risiko, den Tod. Da braucht es keinen Anwalt, keinen Rechtsstreit, Totsein reicht und die Versicherung zahlt an den Begünstigten.

Ich würde diese Versicherung ausschließlich online abschließen und einen Vertrag ohne Schnörkel nehmen. Ich denke, du als junge Frau ohne Risiko wie Fallschirmspringen oder Rauchen und ohne Vorerkrankungen müsstest mit guten 200 Euro im Jahr hinkommen.

Um es ganz böse zu formulieren, im Prinzip kann deinem Mann nix Besseres passieren als dein Ableben. Er wird mit einem Schlag schuldenfrei …. :freches grinsen:

Oha - hätte jetzt mit viel mehr gerechnet. Aber was macht man, wenn man bspw. einen Unfall erleidet und berufsunfähig wird (ich also schon noch lebe, aber nicht mehr arbeiten kann). Das ist dann einfach ungünstig, ne?
Ich glaube, mein Mann wäre trotzdem sehr traurig. Außerdem bin ich ja diejenige, die es finanziert - für ihn ist das eh alles relativ bequem. Und lebend hat er Haus und mich dazu - ich glaube, das bevorzugt er. Aber ja, wenn ich Jesus wäre, dann würde ich wohl für ein paar Tage unter der Erde verschwinden, um schnell schuldenfrei zu sein :freches grinsen: . Ich kenne nämlich noch keine Vers. die auf Widergeburt vorbereitet ist :freches grinsen: .

Achso - nebenbei bemerkt: ich spüle übrigens noch mit der Hand und wasche mein Rad und Auto auch noch mit der Hand ab :freches grinsen:

Carmen: ich bin 33, sooo jung ist das auch nicht und Männe sogar 38 :ooooh: . Krass, echt...

Warum lasst ihr euer Haus nicht einfach schätzen und setzt es jetzt schonmal beim Immo-Scout rein? Dann bekommt ihr doch ein gutes Gefühl, zu welchem Preis und wie schnell es weggehen kann?!? Die Whg klingt wirklich gut.

carmen66
09.04.2012, 17:12
Warum lasst ihr euer Haus nicht einfach schätzen und setzt es jetzt schonmal beim Immo-Scout rein? Dann bekommt ihr doch ein gutes Gefühl, zu welchem Preis und wie schnell es weggehen kann?!? Die Whg klingt wirklich gut.

wir haben vor zwei wochen einen makler beauftragt. erst meinte er , er setzt es für 305000 an, letzten donnerstag rief er an, er wird es lieber für 299 000 ansetzen. bis jetzt hat er noch gar nix gemacht.... er warnte uns auch schon vor, dass es nicht sooooo einfach werden wird. handicap eben vor allen dingen, dass wir jetzt verkaufen sollten um auf der sicheren seite zu sein was die finanzierung angeht, andererseits der käufer das haus erst in einem jahr bekommt. das ist schon mal schwierig genug.
und den vertrag für die wohnung müssten wir bald machen, ewig wird die für uns nicht reserviert. wir kommen also aus dieser unsicheren kiste da nicht raus. aus ner mietwohnung in die finanzierung zu starten ist wesentlich einfacher.

lg carmen

Liala
09.04.2012, 18:30
wir haben vor zwei wochen einen makler beauftragt. erst meinte er , er setzt es für 305000 an, letzten donnerstag rief er an, er wird es lieber für 299 000 ansetzen. bis jetzt hat er noch gar nix gemacht.... er warnte uns auch schon vor, dass es nicht sooooo einfach werden wird. handicap eben vor allen dingen, dass wir jetzt verkaufen sollten um auf der sicheren seite zu sein was die finanzierung angeht, andererseits der käufer das haus erst in einem jahr bekommt. das ist schon mal schwierig genug.
und den vertrag für die wohnung müssten wir bald machen, ewig wird die für uns nicht reserviert. wir kommen also aus dieser unsicheren kiste da nicht raus. aus ner mietwohnung in die finanzierung zu starten ist wesentlich einfacher.

lg carmen

Warum verkauft ihr die Whg dann nicht JETZT, zieht in eine Mietwhg und dann, wenn die andere fertig ist, halt nochmal um.Ist zwar nervig, aber es wäre eine Möglichkeit?!

Nocturna
09.04.2012, 19:44
Oha - hätte jetzt mit viel mehr gerechnet. Aber was macht man, wenn man bspw. einen Unfall erleidet und berufsunfähig wird (ich also schon noch lebe, aber nicht mehr arbeiten kann). Das ist dann einfach ungünstig, ne?

Da würde nur die BU-Versicherung helfen, die ist aber tricky. Erstens teuer und zweitens gibt’s viele Fallstricke im Kleingedruckten. Man kann auch mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass man sich erst mal durchklagen muss, um sein Geld zu sehen, wenn es nicht ein ganz simpler Fall ist.

Du müsstest dir halt mal ausrechnen, wie viele Mindestpension du bekommst und ob ihr dann mit damit und den 1400 Euro deines Mannes in einer kleinen Mietwohnung über die Runden kommt. Falls dir das Ergebnis gar nicht gefällt, müsstest du über eine BU nachdenken.

Eteterfon
09.04.2012, 21:39
Um es ganz böse zu formulieren, im Prinzip kann deinem Mann nix Besseres passieren als dein Ableben. Er wird mit einem Schlag schuldenfrei …. :freches grinsen:
Es sei denn, er bringt sie um. :freches grinsen: (Oder sie sich selbst - Suizid ist mW bei Risiko-LV ausgeschlossen als Todesursache, bei der die Zahlung fällig wird.)

Liala - ich denke, mit Eurem Einkommen könnt Ihr locker vom Hocker das Haus finanzieren, das Du Dir vorstellst. Ich hätte (wir haben derzeit auch nur ein Einkommen, mein Mann macht ein Zweitstudium) eine ETW für 250.000 finanziert bekommen (20% EK und die Kaufnebenkosten wären allerdings als Bar-Kapital vorhanden gewesen). Und ich verdiene ca. 2000 und ein paar Zerquetschte netto... das war mir aber zu risky (davon abgesehen, dass das Objekt völlig überteuert war). Gekauft haben wir letztlich ein Objekt für weit unter 200.000 - und mit einem Kredit von deutlich unter 150.000 fühl ich mich wohler als mit einem über 200.000 oder so... mein Mann war da risikofreudiger, aber letztlich muss es für beide passen.

Wir stehen übrigens 50/50 im Grundbuch - das Eigenkapital kam allerdings auch gleichermaßen von uns beiden. Was da für Euch Sinn macht, da solltet Ihr Euch beraten lassen. Denn egal ist das nicht. Wenn Dein Mann Miteigentümer wird, sollte er verstehen, um was es geht. Wenn er nicht ausreichend Deutsch kann dafür, wird der Notar zB nichts ohne einen Dolmetscher beurkunden. Natürlich kannst Du auch allein kaufen - im Fall Deines Todes erben Dein Mann und Dein Kind (gesetzlich zu gleichen Teilen, wenn ich nicht irre, aber das kann man auch ausschließen, dass das Kind miterbt, solange es noch einen lebenden Ehepartner gibt, Stichwort "Berliner Testament") - usw. usw. usw...

Lasst Euch beraten. Und evtl. lasst Ihr Euch dann mal die groben Grundzüge der Zugewinngemeinschaft erklären. :pfeifend:

Mandelbluete
09.04.2012, 23:11
Hallo Liala,

die Frage nach Eurer Versorgung und Eurem Versicherungsbedarf müsst Ihr Euch doch unabhängig vom Thema Hauskauf stellen, schließlich erwartet Ihr ein Kind. Du wirst doch sicher geklärt bekommen, wie Du als Beamtin und wie Deine Familie abgesichert ist? Versicherungsvertreter würde ich erst danach fragen - die sind vor allem daran interessiert, möglichst viel Sorge und Unsicherheit zu verbreiten, und dann natürlich zu verkaufen.

Die Risiken von Tod oder Berufsunfähigkeit kann man groß- oder kleinreden. Ich musste im letzten halben Jahr erleben, wie sie sich bei zwei Kollegen, mit denen ich eng zusammengearbeitet habe, realisiert haben. Der eine liegt nach einer Gehirnblutung seit Monaten im Koma, der andere starb an einem Herzinfarkt. Beim ersten bereitet die Ehefrau sich auf harte Zeiten vor: er hatte keine private Pflegeversicherung und eine gute Pflege kostet viel Geld. Der andere hatte zum Glück sehr, sehr gut vorgesorgt (wir haben ab und zu darüber geredet), und seiner Frau und seinen Kindern wird es zumindest finanziell nicht schlechtgehen.

Wie gesagt sollte weniger den Hauskauf als vielmehr die Absicherung Eurer Familie im Zentrum Eurer Überlegungen stehen. Kann im Fall von Krankheit, Berufsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit oder Tod des Partners jeder von Euch die Familie alleine versorgen?

Mandelblüte

Nocturna
10.04.2012, 09:33
Es sei denn, er bringt sie um. :freches grinsen: (Oder sie sich selbst - Suizid ist mW bei Risiko-LV ausgeschlossen als Todesursache, bei der die Zahlung fällig wird.)
Nein, ist mit drinnen, zumindest in der Risiko-LV meines Mannes. Man(n) muss nur die Wartezeit abwarten ....., weswegen ich mir vorstellen könnte, dass bei einer hohen Versicherungssumme auf alle Fälle überprüft wird, ob nicht die Ehefrau nachgeholfen hat. :ooooh:

Liala
10.04.2012, 10:02
Nein, ist mit drinnen, zumindest in der Risiko-LV meines Mannes. Man(n) muss nur die Wartezeit abwarten ....., weswegen ich mir vorstellen könnte, dass bei einer hohen Versicherungssumme auf alle Fälle überprüft wird, ob nicht die Ehefrau nachgeholfen hat. :ooooh:

:freches grinsen: Könnten wir vielleicht beim Thema bleiben :freches grinsen:.

Also BU würde ich definitiv nicht abschließen. Ich hatte mich mal informiert und der Herr sagte mir, das wären so um die 85 Euro IM MONAT:ooooh: . Evtl. könnte man über eine Unfallvers. nachdenken- bei meinen Fahrkünsten wäre das sicher kein rausgeworfenes Geld :freches grinsen: .

Mandelblüte: eine ehem. Kollegin von mir hatte auch einen Tumor im Gehirn und ist letztlich daran verstorben (na immerhin das - damit wäre die finanz. Frage geklärt). Pflegevers. habe ich, glaube ich. Ich dachte immer, die hat jeder automatisch. Ist das nicht so? Ich weiß, dass ich jedenfalls jeden Monat 10 Euro oder so in die Pflegevers. zahle - habe aber keine Ahnung, für welche Fälle sie greift und was dabei rauskommen würde.
Naja, klar muss man schauen, dass die Familie irgendwie abgesichert ist, aber wenn man kein Eigentum hat, bringt man den Mann mit dem eigenen Ableben halt nicht in riesen Schulden! Darum geht es ja. Wenn ich hier in der Mietwohnung verscheide, dann müsste mein Mann halt in eine kleinere Wohnung ziehen und fertig. Insofern würde ich schon differenzieren...

Liala
10.04.2012, 10:12
Es sei denn, er bringt sie um. :freches grinsen: (Oder sie sich selbst - Suizid ist mW bei Risiko-LV ausgeschlossen als Todesursache, bei der die Zahlung fällig wird.)

Liala - ich denke, mit Eurem Einkommen könnt Ihr locker vom Hocker das Haus finanzieren, das Du Dir vorstellst. Ich hätte (wir haben derzeit auch nur ein Einkommen, mein Mann macht ein Zweitstudium) eine ETW für 250.000 finanziert bekommen (20% EK und die Kaufnebenkosten wären allerdings als Bar-Kapital vorhanden gewesen). Und ich verdiene ca. 2000 und ein paar Zerquetschte netto... das war mir aber zu risky (davon abgesehen, dass das Objekt völlig überteuert war). Gekauft haben wir letztlich ein Objekt für weit unter 200.000 - und mit einem Kredit von deutlich unter 150.000 fühl ich mich wohler als mit einem über 200.000 oder so... mein Mann war da risikofreudiger, aber letztlich muss es für beide passen.

Wir stehen übrigens 50/50 im Grundbuch - das Eigenkapital kam allerdings auch gleichermaßen von uns beiden. Was da für Euch Sinn macht, da solltet Ihr Euch beraten lassen. Denn egal ist das nicht. Wenn Dein Mann Miteigentümer wird, sollte er verstehen, um was es geht. Wenn er nicht ausreichend Deutsch kann dafür, wird der Notar zB nichts ohne einen Dolmetscher beurkunden. Natürlich kannst Du auch allein kaufen - im Fall Deines Todes erben Dein Mann und Dein Kind (gesetzlich zu gleichen Teilen, wenn ich nicht irre, aber das kann man auch ausschließen, dass das Kind miterbt, solange es noch einen lebenden Ehepartner gibt, Stichwort "Berliner Testament") - usw. usw. usw...

Lasst Euch beraten. Und evtl. lasst Ihr Euch dann mal die groben Grundzüge der Zugewinngemeinschaft erklären. :pfeifend:

Na aber sooooo viel mehr hätte ich doch dann auch nicht! Wenn mein Mann nicht arbeitet, zahle ich für ihn acuh noch die Vers., das heißt wir hätten so 2950 Euro netto zur Verfügung. Mit Kindergeld noch etwas mehr. Unser EK wird vermutlich nicht mal für die ganzen Baunebenkosten reichen. Wir brauchen wahrscheinlich mind. 260 000 (oder noch was mehr) von der Bank und werden deutlich schlechtere Zinsen bekommen als ihr, mit 20% EK. Mag sein, dass wir einen Tick besser dastehen, aber Welten liegen sicherlich nicht dazwischen! Ihr habt den großen Vorteil, dass EK vorhanden ist.
Ich kann aber dein Gefühl sehr gut verstehen. Ab einer gewissen Summe fühlt man sich einfach überfordert/unwohl, auch wenn es vll hinkommen würde. Ich brauche mehr Luft nach oben und die abzuzahlende Summe muss für mich irgendwie leistbar sein.
Bis 260 000 habe ich ein gutes Gefühl, ab 270 000 fängt es dann an, sich nicht mehr so gut anzufühlen und 300 000 erscheint zu viel. Soooo viel Luft und soo locker wird es aber auch bei 260 000 nicht gehen. Mein Mann hat auch noch Fahrtkosten, dann besucht er derzeit Integrationskurse, die bezahlt werden wollen und irgendwas ist immer. Wir geben wenig für Hobbies/Luxus aus, daher finde ich es erschreckend, wie viel Geld dennoch jeden Monat weg ist :ooooh: . Bei 260 000 habe ich also nicht das Gefühl, dass wir damit noch ein lockeres Leben führen können, aber ich glaube, dass wir ganz normal wie bisher weiterleben können und das Haus in überschaubarer Zeit abbezahlt ist.

Wer berät uns denn über diese Grundbuchfrage? Der Notar selbst? Und zur Zugewinngemeinschaft - ich dachte immer, dass alles, was in der Ehe hinzu "gewonnen" wird, im Fall einer Ehe geteilt wird. Ist das etwa nicht so :freches grinsen: ?

Hillie
10.04.2012, 10:28
Wer berät uns denn über diese Grundbuchfrage? Der Notar selbst?
Genau und Beratungen beim Notar sind kostenlos!

Liala
10.04.2012, 10:45
Genau und Beratungen beim Notar sind kostenlos!

Danke :blumengabe:

Eteterfon
10.04.2012, 11:30
Und zur Zugewinngemeinschaft - ich dachte immer, dass alles, was in der Ehe hinzu "gewonnen" wird, im Fall einer Ehe geteilt wird. Ist das etwa nicht so :freches grinsen: ?
Doch, im Wesentlichen stimmt das schon. Es sind aber Dinge ausgeschlossen - wenn Du was erbst, zB ist das meines Wissens kein solcher Zugewinn. Und wenn Ihr während der Ehe ein Haus kauft, das nur auf Deinen Namen läuft, musst Du mit ihm bei Scheidung nur den Zugewinn (also Wertzuwachs) teilen, nicht aber das ganze Haus... In diese Falle laufen vor allem ganz ganz viele Frauen - die stehen dann nach der Scheidung mit nichts da, weil das Haus auf seinen Namen läuft. Und sie aber natürlich mit abbezahlt haben (oder den Haushalt jahrlang ohne jeden Ausgleich geschmissen - oder - noch schöner - ohne Grundbucheintrag den Kreditvertrag mit unterschrieben! - naja, das ist aber ein anderes Thema...) Schön blöd, aber nach wie vor liest man das leider oft...

Daher ist eine Beratung für Euch sicher sinnvoll - is ja egal, ob die was kostet oder nicht. Einfach damit beide wissen, auf was sie mit welcher Konstellation sich einlassen.

Das ist in anderen Ländern anders. Mein Mann (auch kein Deutscher) kennt das zB aus seinem Heimatland so, dass bei Heirat dem Partner eigentlich sofort die Hälfte von allem gehört... na, da ist mir doch unser "Standard-Güterstand" der Zugweinngemeinschaft lieber... also nicht, dass ich viel zu teilen gehabt hätte, aber ... naja... ganhz gerecht find ich das nicht... aber kennt man ja zB auch von den Amis: mal eben nen tatterigen milliardär geheiratet und ausgesorgt. :lachen:

Liala
10.04.2012, 11:53
Doch, im Wesentlichen stimmt das schon. Es sind aber Dinge ausgeschlossen - wenn Du was erbst, zB ist das meines Wissens kein solcher Zugewinn. Und wenn Ihr während der Ehe ein Haus kauft, das nur auf Deinen Namen läuft, musst Du mit ihm bei Scheidung nur den Zugewinn (also Wertzuwachs) teilen, nicht aber das ganze Haus... In diese Falle laufen vor allem ganz ganz viele Frauen - die stehen dann nach der Scheidung mit nichts da, weil das Haus auf seinen Namen läuft. Und sie aber natürlich mit abbezahlt haben (oder den Haushalt jahrlang ohne jeden Ausgleich geschmissen - oder - noch schöner - ohne Grundbucheintrag den Kreditvertrag mit unterschrieben! - naja, das ist aber ein anderes Thema...) Schön blöd, aber nach wie vor liest man das leider oft...

Daher ist eine Beratung für Euch sicher sinnvoll - is ja egal, ob die was kostet oder nicht. Einfach damit beide wissen, auf was sie mit welcher Konstellation sich einlassen.

Das ist in anderen Ländern anders. Mein Mann (auch kein Deutscher) kennt das zB aus seinem Heimatland so, dass bei Heirat dem Partner eigentlich sofort die Hälfte von allem gehört... na, da ist mir doch unser "Standard-Güterstand" der Zugweinngemeinschaft lieber... also nicht, dass ich viel zu teilen gehabt hätte, aber ... naja... ganhz gerecht find ich das nicht... aber kennt man ja zB auch von den Amis: mal eben nen tatterigen milliardär geheiratet und ausgesorgt. :lachen:

Ah, verstehe. Tja, armer Mann wenn er sich scheiden lässt, sag ich nur :freches grinsen: . Ach, ich merke, dass mich das nicht soooo brenzlig interessiert. Wenn wir uns mal scheiden lassen sollten, wird er eh in seine Heimat zurückkehren und nichts von mir wollen. Da bin ich mir recht sicher. Ich würde dann das Kind großziehen und im Haus bleiben. Klar, man kann sich total täuschen, aber ach....ich glaube es einfach nicht. Und so oder so ständ ich ja recht gut da :fg engel: . Ich weiß gar nicht, wie das in seiner Heimat ist, glaube aber nicht, dass dort irgendwas überhaupt geregelt ist :freches grinsen: .
Ja, der Plan mit dem tatterigen Miliardär geht hier nicht so gut auf...sehr schade :freches grinsen: . Da hilft nur: ein reicher, alter, sehr kranker Mann. Das könnte lukrativ enden :freches grinsen:

Hillie
10.04.2012, 12:47
Da hilft nur: ein reicher, alter, sehr kranker Mann. Das könnte lukrativ enden :freches grinsen:
Oder lange dauern. Das ging bei Heesters ja auch nicht soooo schnell!

Liala
10.04.2012, 13:21
Oder lange dauern. Das ging bei Heesters ja auch nicht soooo schnell!

Das ist wohl wahr :freches grinsen: . Die Gute hatte sich wahrscheinlich ausgerechnet, schon mit 40j zu erben. Wie alt ist sie jetzt? 60? 70? :freches grinsen:

Eteterfon
10.04.2012, 13:22
Wenn wir uns mal scheiden lassen sollten, wird er eh in seine Heimat zurückkehren und nichts von mir wollen.
Kann man natürlich nie wissen...

Ich denke aber angesichts Eurer Einkommensunterschiede ist es ja so, dass weitgehend Du das Haus finanzieren wirst und er nur zum kleinen Teil. Das könnte man ja entsprechend im Grundbuch regeln - es geht ja auch problemlos, dass er Miteigentümer zu 25% wird - da kann man denke ich eine beliebige Aufteilung vornehmen. Solange Ihr glücklich zusammenlebt, spielt das eh keine große Rolle wem wieviel offiziell gehört.

Nocturna
10.04.2012, 14:56
Doch, im Wesentlichen stimmt das schon. Es sind aber Dinge ausgeschlossen - wenn Du was erbst, zB ist das meines Wissens kein solcher Zugewinn. Und wenn Ihr während der Ehe ein Haus kauft, das nur auf Deinen Namen läuft, musst Du mit ihm bei Scheidung nur den Zugewinn (also Wertzuwachs) teilen, nicht aber das ganze Haus...
Eteterfon, ich glaube du liegst falsch. Den Wertzuwachs muss die Frau nur teilen, wenn ihr das Haus VOR der Ehe gehört hat. Hier wird aber ein Haus WÄHREND der Ehe angeschafft, ergo wird es komplett in die Rechnung miteinbezogen.

Ich fand dazu folgendes auf der Seite finanztip.de:

Es ist erforderlich, bei jedem Ehegatten getrennt den während der Ehe eingetretenen Vermögenszuwachs zu bestimmen. Dazu berechnet man die Differenz zwischen seinem Endvermögen und seinem Anfangsvermögen. Endvermögen ist das Vermögen, das der Ehegatte bei Beendigung der Ehe hat; Anfangsvermögen ist das Vermögen, das er bei Eheschließung hatte. Maßgeblicher Zeitpunkt für das Endvermögen ist nicht der Tag der Scheidung, sondern der Tag der Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten.
Vermögen ist immer gleich dem Saldo aus positiven Vermögenswerten abzüglich der Schulden.
Man braucht also insgesamt vier Werte:
1. Anfangsvermögen Ehemann (AM)
2. Endvermögen Ehemann (EM)
3. Anfangsvermögen Frau (AF)
4. Endvermögen Frau (EF).
Nur auf den jeweiligen Vermögensstand der Ehegatten zu diesen Zeitpunkten kommt es an. Was während der Ehe mit dem Vermögen passiert ist, ist völlig uninteressant. Es ist auch völlig uninteressant, wer was (ab-)gezahlt hat. Ebenso uninteressant ist, wer evtl. mehr verdient hat als der andere.

Dazu eine Beispielrechnung aus finanztip.de:

Hatte der Ehemann bei Eheschließung ein Vermögen von 50.000,- Euro und am Ende ein Vermögen von 200.000,- Euro, so beträgt sein Zugewinn (200.000,- ./. 50.000,-) = 150.000,- Euro. Hatte die Ehefrau bei Eheschließung gar kein Vermögen, am Ende aber 100.000,- Euro, so beträgt ihr Zugewinn (100.000,- ./. 0,- ) = 100.000,- Euro.
Steht der Zugewinn jedes Ehegatten fest, so sind die Werte zu saldieren. In unserem Beispielsfall also: 150.000,- Euro ./. 100.000,- Euro = 50.000,- Euro. Der Zugewinn des Ehemannes war also um 50.000,- Euro höher als der Zugewinn der Ehefrau. Die Ehefrau kann verlangen, dass die Hälfte des Zugewinns, also 25.000,- Euro, ausgeglichen, d.h. an sie gezahlt werden.

Für mich liest sich das jetzt so, als ob es ziemlich Banane wäre, ob die beiden nun 50:50 im Grundbuch stehen oder 80:20, derjenige mit dem höheren Zugewinn muss ausgleichen.

Liala
10.04.2012, 15:01
Kann man natürlich nie wissen...

Ich denke aber angesichts Eurer Einkommensunterschiede ist es ja so, dass weitgehend Du das Haus finanzieren wirst und er nur zum kleinen Teil. Das könnte man ja entsprechend im Grundbuch regeln - es geht ja auch problemlos, dass er Miteigentümer zu 25% wird - da kann man denke ich eine beliebige Aufteilung vornehmen. Solange Ihr glücklich zusammenlebt, spielt das eh keine große Rolle wem wieviel offiziell gehört.

Ja, klar - ist so. Aber ach..das ist eigentlich kein Thema, was mich derzeit beschäftigt. Ging mir einfach nur darum, ob es zu tragen ist und wie viel man zusätzlich einkalkulieren muss zum Kaufpreis. Wir haben - glaube ich - schon etwas gefunden, was uns gut gefällt. Besichtigungstermin ist leider erst in 1,5 Wochen :niedergeschmettert: .

Nocturna: ohne mich jemals genauer informiert zu haben, bin ich auch immer davon ausgegangen, dass im Fall der Scheidung jeglicher Zuwachs geteilt wird. Daher hatte ich die Sache mit dem Grundbuch auch nicht ganz verstanden. Solche Fragen sind mir aber relativ egal. Mal naiv sein, aber ich glaube einfach fest daran, dass wir zu denen gehören, deren Ehe auch 60 Jahre halten wird.

Habe übrigens ein Angebot, was bisher ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala ist. Habe dazu schon einige UNterlagen enthalten. Im Kaufpreis ist sogar die Einzäunung, Terasse usw. enthalten. Also klang so, als sei im Grunde alles rund um den Bau enthalten (außer Oberböden und Küche halt) und die Kaufnebenkosten. BAUnebenkosten sind inkl. - beim anderen Projekt beliefen diese sich auf 22 000 Euro :ooooh: . Wie hoch ist denn die Grunderwerbssteuer plus Notar?

Und wie viel würdet ihr pauschal veranschlagen für die ganzen Extras (du hattest mal die zig Lampen erwähnt). Reichen 10 000 oder ist das viel zu knapp? Ich vermute, dass wir andere Fliesen wollen und ggf. im Bad drauf zahlen. Ansonsten denke ich, nehmen wir das Standardpaket.

Bodenbeläge und Küche kommen extra. Hatte jetzt so 17 000 einkalkuliert oder ist das zu wenig? Die Küche ist recht klein, daher denke ich,d ass sie nicht so teuer wird. Im EG hätten wir gern Fliesen, im OG und DG Parkett (nichts besonders teures, aber auch nicht das allerbilligste)

EDIT: habe gerade gelesen, dass die Grunderwerbssteuer in NRW 5% beträgt. Diese bezieht sich auf den Kaufpreis mit allen Extras, oder? Das wären schon 13 000, wenn ich von 260 000 ausgehe. Wie hoch sind ca. die Notarkosten?

Nocturna
10.04.2012, 15:52
Nocturna: ohne mich jemals genauer informiert zu haben, bin ich auch immer davon ausgegangen, dass im Fall der Scheidung jeglicher Zuwachs geteilt wird. Daher hatte ich die Sache mit dem Grundbuch auch nicht ganz verstanden. Solche Fragen sind mir aber relativ egal. Mal naiv sein, aber ich glaube einfach fest daran, dass wir zu denen gehören, deren Ehe auch 60 Jahre halten wird.
Das wünsche ich dir sehr, aber sag nicht die Bricom hätte dich nicht gewarnt. :smirksmile:


EDIT: habe gerade gelesen, dass die Grunderwerbssteuer in NRW 5% beträgt. Diese bezieht sich auf den Kaufpreis mit allen Extras, oder?
Wenn du aus einer Hand kaufst, dann musst du die Grunderwerbssteuer auf Grundstück und Haus entrichten. Wir haben anno dazumal elegant das Grundstück vom Werkvertrag getrennt aus eben diesen Gründen, heute lässt das Finanzamt solche Tricks nicht mehr zu, glaube ich.
Oder vielleicht doch, gerade habe ich das (http://www.haufe.de/newsDetails?newsID=1333616171.94&d_start:int=0&topic=Recht&topicView=Recht&topic=Recht&topicView=Recht)gefunden.

Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass nicht jeder Schnickschnack im Vertrag steht. Ein Zaun ist nicht untrennbar mit deinem Grundstück verbunden, bei der Terrasse würde ich das ähnlich sehen. Der Bauträger soll die auf eine extra Rechnung schreiben, eben wegen der Steuer.

Liala
10.04.2012, 16:09
Das wünsche ich dir sehr, aber sag nicht die Bricom hätte dich nicht gewarnt

Würde ich nie tun!:freches grinsen:



Wenn du aus einer Hand kaufst, dann musst du die Grunderwerbssteuer auf Grundstück und Haus entrichten. Wir haben anno dazumal elegant das Grundstück vom Werkvertrag getrennt aus eben diesen Gründen, heute lässt das Finanzamt solche Tricks nicht mehr zu, glaube ich.
Oder vielleicht doch, gerade habe ich das (http://www.haufe.de/newsDetails?newsID=1333616171.94&d_start:int=0&topic=Recht&topicView=Recht&topic=Recht&topicView=Recht)gefunden.

Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass nicht jeder Schnickschnack im Vertrag steht. Ein Zaun ist nicht untrennbar mit deinem Grundstück verbunden, bei der Terrasse würde ich das ähnlich sehen. Der Bauträger soll die auf eine extra Rechnung schreiben, eben wegen der Steuer.

Okay, danke für den Hinweis :blumengabe:

Eteterfon
10.04.2012, 16:11
ergo wird es komplett in die Rechnung miteinbezogen.
Wie kann es dann sein, dass Frauen nach der Scheidung mit fast nichts dastehen, weil nur der Mann im Grundbuch des in der Ehe (gemeinsam gebauten/erworbenen) Hauses steht? Sowas liest man doch immer wieder mal - auch hier in der Bri... Wenn der Mann dann (und sei es durch Verkauf) das Haus bzw. dessen Wert dann tatsächlich mit der Frau teilen müsste (was eigentlich nur fair wäre), könnte das ja so nicht passieren, oder? Naja, ich bin da auch keine Expertin... aber diese Frage stellt sich mir damit...

Nocturna
10.04.2012, 16:12
Und wie viel würdet ihr pauschal veranschlagen für die ganzen Extras (du hattest mal die zig Lampen erwähnt). Reichen 10 000 oder ist das viel zu knapp? Ich vermute, dass wir andere Fliesen wollen und ggf. im Bad drauf zahlen. Ansonsten denke ich, nehmen wir das Standardpaket.

Bodenbeläge und Küche kommen extra. Hatte jetzt so 17 000 einkalkuliert oder ist das zu wenig? Die Küche ist recht klein, daher denke ich,d ass sie nicht so teuer wird. Im EG hätten wir gern Fliesen, im OG und DG Parkett (nichts besonders teures, aber auch nicht das allerbilligste)

Vielleicht magst du nochmal einen extra Thread aufmachen, wenn du hier nicht genug Antworten bekommst. Mein Hausbau war noch zu DM-Zeiten , die helfen dir nicht mehr, außerdem kommt es wirklich auf deine Ausstattungswünsche an. Du kannst eine IKEA-Küche einbauen (hab schon einige gesehen, sehen nicht schlecht aus!) oder vom Küchenstudio, der Preisunterschied ist enorm.

Auch das Bad hat Potenzial zum Teuer werden, falls du noch Armaturensonderwünsche hast, dir die Sanitäraustattung nicht gefällt, du lieber eine großzügigere Dusche möchtest und und.

Bei den Fußböden kann ich meine letzte Erfahrung in Punkto Laminat beilegen, der ja billiger ist als Parkett. 50m² haben mich in einer Wohnung 2000 Euro gekostet, inklusive Verlegung.

Eteterfon
10.04.2012, 16:14
Wie hoch sind ca. die Notarkosten?
1-2% vom Kaufpreis etwa fallen da in Summe für Notar und Grundbuchamt an. Bei uns waren's ca. 1,5%

Nocturna
10.04.2012, 16:20
Wie kann es dann sein, dass Frauen nach der Scheidung mit fast nichts dastehen, weil nur der Mann im Grundbuch des in der Ehe (gemeinsam gebauten/erworbenen) Hauses steht? Sowas liest man doch immer wieder mal - auch hier in der Bri... Wenn der Mann dann (und sei es durch Verkauf) das Haus bzw. dessen Wert dann tatsächlich mit der Frau teilen müsste (was eigentlich nur fair wäre), könnte das ja so nicht passieren, oder? Naja, ich bin da auch keine Expertin... aber diese Frage stellt sich mir damit...
Das ist eine gute Frage, denn bis dato war ich auch der Meinung, derjenige, der im Grundbuch steht, hätte das große Los gezogen. Aber google nach „Zugewinn Scheidung Haus“. Da steht überall dasselbe, in der Ehe erworbenes Vermögen, egal ob Sparguthaben oder Haus, muss ausgeglichen werden.

Ich kann mir nur vorstellen, dass die Männer vor der Heirat Geld, Haus, Grundstück mitbrachten oder die Immobilie noch so mit Schulden belastet ist, dass einfach kein Gewinn abfällt. Zudem bemühen sich viele Männer/Frauen bis zum amtlichen Stichtag um Verschleierung ihres Vermögens. Wenn Frau keinen Überblick über die Finanzen hat, kann sie leicht übers Ohr gehauen werden, weil sie gar nicht weiß, wo überall Gelder abgeflossen sind.

Liala
10.04.2012, 16:29
Wie kann es dann sein, dass Frauen nach der Scheidung mit fast nichts dastehen, weil nur der Mann im Grundbuch des in der Ehe (gemeinsam gebauten/erworbenen) Hauses steht? Sowas liest man doch immer wieder mal - auch hier in der Bri... Wenn der Mann dann (und sei es durch Verkauf) das Haus bzw. dessen Wert dann tatsächlich mit der Frau teilen müsste (was eigentlich nur fair wäre), könnte das ja so nicht passieren, oder? Naja, ich bin da auch keine Expertin... aber diese Frage stellt sich mir damit...

Kann doch auch sein, dass Eheverträge vorliegen!?! Also ich kenne nur einen Fall, wo der Mann keinen Vertrag hatte, recht gut verdient und sie hatten ein Haus. In dem Haus wohnt jetzt die Frau (obwohl sie nie einen Cent dafür gezahlt hatte) und der Mann muss außerdem UNterhalt zahlen (logisch). Also der hat sich ganz schön geärgert, dass er keinen Vertrag hatte.

Nocturna, ach danke - ein extra Thread lohnt nicht, denke ich. Oder vll mache ich das, wenn es soweit ist. Bzgl. Küche würden wir auch bei IKEA schauen (wobei ich gehört habe, dass gerade die Küchen dort gar nicht billig sind) und im Bad kann man ja selbst schauen, wie viel Geld noch übrig ist.

Meinst du, es wird auch günstiger, wenn ich bspw. gar keine Dusche haben möchte? Wir haben nämlich gesehen, dass das Bad nur so 6,5 qm ist, was wir beide relativ klein finden. Daher möchten wir nicht noch mehr Raum an eine Dusche verschwenden.

Hui, für 50 qm finde ich 2000 Euro schon relativ teuer. Was hattest du denn den qm gezahlt? Meine Schwester hat ganz nettes Parkett für 30 Euro/qm2. So in dieser Preisklasse würde ich auch gucken. Verlegen würden wir selbst, das sollte nicht allzu schwer sein.

Eteterfon
10.04.2012, 16:42
Kann doch auch sein, dass Eheverträge vorliegen!?!
Wer "unromantisch" genug ist, einen Ehevertrag zu machen, wird sicher nicht so blöd sein, einen Kreditvertrag zu unterschreiben ohne dann mit im Grundbuch zu stehen... :zwinker: Ich glaube kaum, dass das alles Ehevertragsfälle sind... Ich glaube eher, dass die Leute teilweise verdammt blauäugig sind (dass meine Ehe für immer hält, wünsch ich mir auch, aber ich setze es nicht als selbstverständlich voraus) und keinen Plan haben, worauf sie sich mit der Ehe (das ist auch ein Vertrag!) oder einem Hauskauf oder beidem einlassen...

Nunja... aber das führt uns echt von Deinem Thema weg. Leisten könnt Ihr Euch das Haus, da hat sich meine Einschätzung nicht geändert. :smile: Bei weiteren Kosten kommt es drauf an... eine Küche kann auch von der Küchenplanerin günstig sein. Unsere vor zwei Monaten bestellte und vor 14 Tagen eingebaute hat zB 5.000,- inklusive Geräte (Herd, Backofen, SpüMa und Dunstabzu, Kühlschrank war vorhanden) gekostet. IKEA wäre sicher etwas weniger gewesen, war aber keine Option, weil in unserer recht kleinen Küche (7,5qm) da die flexiblen Möglichkeiten an Möbeln usw. schlicht gefehlt hätten.

Der Küchenplanerin haben wir die Ansage gemacht, dass die Küche bis 5.000,- kosten darf. Hat geklappt - und wir sind super zufrieden. Da empfehle ich kleine Küchenstudios - die Großen wie Segmüller usw. sind in der Preislage doch arg unmotiviert, auch da hatte ich mich nämlich erkundigt. Und mir fast einen Vogel zeigen lassen müssen, weil ich 10 Wochen später ne Küche haben wollte... auch das hat geklappt - über ein kleines Küchenstudio.

Liala
10.04.2012, 17:08
Wer "unromantisch" genug ist, einen Ehevertrag zu machen, wird sicher nicht so blöd sein, einen Kreditvertrag zu unterschreiben ohne dann mit im Grundbuch zu stehen... :zwinker: Ich glaube kaum, dass das alles Ehevertragsfälle sind... Ich glaube eher, dass die Leute teilweise verdammt blauäugig sind (dass meine Ehe für immer hält, wünsch ich mir auch, aber ich setze es nicht als selbstverständlich voraus) und keinen Plan haben, worauf sie sich mit der Ehe (das ist auch ein Vertrag!) oder einem Hauskauf oder beidem einlassen...

Nunja... aber das führt uns echt von Deinem Thema weg. Leisten könnt Ihr Euch das Haus, da hat sich meine Einschätzung nicht geändert. :smile: Bei weiteren Kosten kommt es drauf an... eine Küche kann auch von der Küchenplanerin günstig sein. Unsere vor zwei Monaten bestellte und vor 14 Tagen eingebaute hat zB 5.000,- inklusive Geräte (Herd, Backofen, SpüMa und Dunstabzu, Kühlschrank war vorhanden) gekostet. IKEA wäre sicher etwas weniger gewesen, war aber keine Option, weil in unserer recht kleinen Küche (7,5qm) da die flexiblen Möglichkeiten an Möbeln usw. schlicht gefehlt hätten.

Der Küchenplanerin haben wir die Ansage gemacht, dass die Küche bis 5.000,- kosten darf. Hat geklappt - und wir sind super zufrieden. Da empfehle ich kleine Küchenstudios - die Großen wie Segmüller usw. sind in der Preislage doch arg unmotiviert, auch da hatte ich mich nämlich erkundigt. Und mir fast einen Vogel zeigen lassen müssen, weil ich 10 Wochen später ne Küche haben wollte... auch das hat geklappt - über ein kleines Küchenstudio.

Naja, auf den Ehevertrag drängt meist der, der was zu verlieren hätte. Und auf die Verteilung im Grundbuch (so sie denn im Fall einer Scheidung überhaupt was ausmacht) wohl auch. Ich könnte vermutlich beides machen (Vertrag und ihn aus dem Grundbuch streichen) - mein Mann würde das eh nicht so richtig verstehen, behaupte ich mal. Aber so bin ich nicht..

5000 Euro finde ich gut! Ich hatte an eine im Rahmen von 5000 - 7000 gedacht. Die Küche ist - wenn ich mich recht erinnere - auch nur 9qm groß. Viel Platz ist dort also auch nicht....

Danke für den Tipp!

Nocturna
10.04.2012, 19:32
Meinst du, es wird auch günstiger, wenn ich bspw. gar keine Dusche haben möchte? Wir haben nämlich gesehen, dass das Bad nur so 6,5 qm ist, was wir beide relativ klein finden. Daher möchten wir nicht noch mehr Raum an eine Dusche verschwenden.
Keine Dusche im eigenen Haus? Immer in der Badewanne stehen müssen? Mich immer mit dem nassen Vorhang rumärgern, der sich kalt und glibberig an mich anschmiegen will? *kopfkratz*

Nicht mein Fall. In der Dusche bin ich fast täglich, die Badewanne sieht mich maximal einmal pro Jahr, ob mein Mann jemals drin war kann ich gar nicht sagen. Der eifrigste Benutzer der Badewanne war unser Kind, aber jetzt im Teenie-Alter ist das auch vorbei. Sohn braucht das Niagara-Erlebnis, das ist männlich cool. :zwinker:


Hui, für 50 qm finde ich 2000 Euro schon relativ teuer. Was hattest du denn den qm gezahlt? Meine Schwester hat ganz nettes Parkett für 30 Euro/qm2. So in dieser Preisklasse würde ich auch gucken. Verlegen würden wir selbst, das sollte nicht allzu schwer sein.
Der m² Laminat liegt bei 21 Euro inkl Steuer, hab ich grade in der Rechnung nachgeschaut, der Rest ist Verlegearbeit, Sockelleisten, Profile, Kleinzeugs.

Liala
10.04.2012, 19:43
Keine Dusche im eigenen Haus? Immer in der Badewanne stehen müssen? Mich immer mit dem nassen Vorhang rumärgern, der sich kalt und glibberig an mich anschmiegen will? *kopfkratz*

Nicht mein Fall. In der Dusche bin ich fast täglich, die Badewanne sieht mich maximal einmal pro Jahr, ob mein Mann jemals drin war kann ich gar nicht sagen. Der eifrigste Benutzer der Badewanne war unser Kind, aber jetzt im Teenie-Alter ist das auch vorbei. Sohn braucht das Niagara-Erlebnis, das ist männlich cool. :zwinker:

Der m² Laminat liegt bei 21 Euro inkl Steuer, hab ich grade in der Rechnung nachgeschaut, der Rest ist Verlegearbeit, Sockelleisten, Profile, Kleinzeugs.

Hehe, ich hingegen habe seit 4 Jahre keine Dusche mehr und sie auch nie vermisst. Ich dusche immer in der Wanne und mit klebrigen Vorhängen (das hab ich schonmal von Jauch gehört) hatte ich nie Probleme. Wieso sollten diese sich an mich schmiegen? Bei mir tun sie das nie. Haha, männlich cooles Niagara Erlebnis, verstehe :freches grinsen: - wobei..würde mir auch gefallen, wo ich so darüber nachdenke :freches grinsen:

Naja, Problem ist halt, dass wir nicht so viel Platz verschwenden wollen. Nur eine Dusche und keine Wanne ist auch doof (falls man mal krank wird oder so).
Aber ich meinte jetzt auch so prinzipiell - wenn man Posten rausstreicht, die fest eingeplant sind, wird das sich auf die Kosten positiv auswirken?

Mit dem Parkett von 30 Euro hatte ich sehr günstig kalkuliert, wie ich eben feststellte. Da muss man wohl eher mit 40-50 Euro rechnen.
Euer Laminat scheint aber schon ein ganz gutes zu sein. Meins (im Arbeitszimmer, das ich SELBST renovieren musste :gegen die wand:, weil es voher völlig unbewohnbar war) hat so 3 Euro gekostet. Aber ich habe auch nicht eingesehen, mehr für eine Mietwhg auszugeben.

KHelga
10.04.2012, 19:49
Liebe Nocturna,


Keine Dusche im eigenen Haus? Immer in der Badewanne stehen müssen? Mich immer mit dem nassen Vorhang rumärgern, der sich kalt und glibberig an mich anschmiegen will? *kopfkratz*

Gibt's denn heute noch Duschen mit diesen schrecklichen Plastikvorhängen?

Wer jetzt baut, wird doch wohl immer eine Sicherheitsglas-Dusche nehmen, ODER?

PS:
Wenn ich zitiere, sieht es inzwischen immer so aus, wie hier = funktioniert nicht mehr.

Nocturna
10.04.2012, 19:56
Wer jetzt baut, wird doch wohl immer eine Sicherheitsglas-Dusche nehmen, ODER?

Eigenheimbesitzer auf jeden Fall, bei Mietwohnungen kann man es nicht sagen.

Ich ziehe nasse Plastikduschvorhänge magisch an. Egal, wo ich auf die treffe - ich presse mich immer schon ins hinterste Eck , damit ich größtmöglichen Abstand habe -, macht es SAUG - SCHLURP und das Ding klebt an mir wie eine zweite Haut. Bah, schüttel. :unterwerf:

KHelga
10.04.2012, 19:59
Wie von Dir beschrieben, liebe Nocturna, habe ich das Problem mit dem Plastikvorhang von früher auch noch in Erinnerung. Kalt und eklig.

Liala
10.04.2012, 20:11
Eigenheimbesitzer auf jeden Fall, bei Mietwohnungen kann man es nicht sagen.

Ich ziehe nasse Plastikduschvorhänge magisch an. Egal, wo ich auf die treffe - ich presse mich immer schon ins hinterste Eck , damit ich größtmöglichen Abstand habe -, macht es SAUG - SCHLURP und das Ding klebt an mir wie eine zweite Haut. Bah, schüttel. :unterwerf:

Haha, dann stoße ich sie wohl eher ab. Konnte das Problem schon nicht verstehen, als Jauch davon berichtete. Aber ich muss zugeben, ich bade auch äußerst selten. Wir wollen aus Platzgründen nicht beides und da man in der Dusche schlecht baden kann (es sei denn, man ist ein Säugling) hatten wir uns für die Wanne entschieden. Für die gibt es heutzutage allerdings auch ganz schicke Glastüren.

wildwusel
10.04.2012, 23:00
Wildwusel: für was genau waren die 10%? Baunebenkosten, Notar und Grunderwerbssteuer? Oder Veränderungen am Bauvorhaben?

Meine Planung ist (Pi mal Daumen):
+1,5 Prozentpunkte Notar und Vewaltungsgebühren
+3,5 Grunderwerbssteuer
+5 Sonderwünsche am Bau (Bodenbelag, Steckdosen, Installationen) und Küche (incl. Elektrogeräte).

Da ich von Anfang an direkt mit dem Bauträger gesprochen habe, fallen keine Maklergebühren an. Und Bayern hat eine verhältnismäßig niedrige Grunderwerbssteuer. Deswegen leiste ich mir ein paar Sperenzchen, die sonst nicht dringewegen wären.

Malina70
11.04.2012, 07:49
Hallo Liala,

mein Bad ist auch nur 6,5 qm und mit Dusche UND Wanne. Es ist natürlich nicht riesig, aber bei geschickter Aufteilung völlig in Ordnung. Ich mag auch nicht mehr in der Wanne duschen.

Bei einem Haus in der von Dir gewünschten Größe sollte es m.E. eh zwei Bäder geben oder zumindest die Möglichkeit, ein zweites noch einfach einzubauen. Dann könntet Ihr daraus ja ein Duschbad machen.

Bei waren enthalten Parkett im Wert von 40 Euro/qm und Fliesen im Wert von 20 Euro/qm. War beides soweit okay (nur bei den Wandfliesen in der Küche lag ich letztlich drüber), aber gerade bei Fliesen kommt noch viel teurer Kleinkram dazu (Aluprofile, Mosaikzierleiste, Aufpreis für das Verlegen von größerformatigen Fliesen), das sollte man auch einkalkulieren.

Steckdosen brauchte ich nur in der Küche ein paar mehr als im Standard (pro Stück 50 Euro). Auf Schnickschnack wie Zeitschaltuhr bei den Rolläden und solche Dinge hab ich verzichtet.

Der größte Batzen Sonderwunsch war letztlich der Waschmaschinen-Anschluss in der Abstellkammer und die Echtglas-Duschabtrennung. Verlegung des Wasseranschlusses in der Küche (damit die Spüle unters Fenster kommt und nicht direkt neben den Herd) kostete auch noch mal 300 Euro.

Ich würde so 3-4% für Sonderwünsche am Bau kalkulieren (wenn alle Boden- und Wandbeläge enthalten sind, sonst mehr) und noch mal gut 5-10% für Möbel (Küche, Bad, etc.). und Kleinkram (Lampen, Handtuchstangen, Klorollenhalter, etc.). Bei den Möbeln hab ich gemerkt, dass ich mich schleichend von der das-alte-taugt-noch-Haltung verabschiedet habe und für die neue Wohnung doch einiges mehr neu haben wollte. Da ist man zwar flexibel, aber es macht doch mehr Spaß, wenn ein bisschen Luft ist.

Ach ja, und wenn erst noch gebaut wird, sollte man die Zinsen und Bereitstellungszinsen nicht unterschätzen, vor allem, wenn man bauabschnittsweise bezahlt. Ich hatte dafür auch noch einen Betrag in den Kredit einrechnen lassen, der knapp gereicht hat.

Gruß,

Malina

Liala
11.04.2012, 09:24
Hei,

danke für eure ausführlichen Antworten!

Also 10% hätte ich jetzt auch einkalkuliert, aber hier sind die Steuern ja leider deutlich höher als in Bayern.

Malina: wow, dass bei euch sogar Parkett mit drin war. Bei uns sind lediglich Fliesen (Bad und Küche) für 16 Euro drin. Da zahlen wir bestimmt drauf....Weitere Bodenbeläge sind nicht enthalten. Dafür können wir die Anschlüsse für SPüle aber frei entscheiden. WaMa Anschluss ist im Keller und das ist auch gut so. Also so andere kleinere Kosten fallen weg, aber die Böden werden schon ins Geld gehen. Immerhin sind bei uns aber auch die ganzen Außenanlagen drin, das finde ich sehr gut. Es gibt sogar einen Briefkasten und eine Außenleuchte und die Vorrichtung für die Mülltonnen :freches grinsen: .

Ein zweites Bad möchten wir nicht. DAs wäre gut für größere Kinder, damit sie oben ihr eigenes Bad haben. Aber herrje, ich habe immer mit meinen Eltern das Bad geteilt und dann muss man wenigstens auch nur eins putzen :freches grinsen: . Ich würde das Bad gern was größer machen, aber das wird schwer wegen der Fenster (es sei denn, wir nehmen das Endhaus) . Aber wenn du meinst, dass 6,5 ausreichen-....ich werde mir das mal im Musterhaus ansehen. Unser jetziges hat 5,5 und da steht die WaMa drin und es hat nur eine Wanne. Aber wenn ich mir vorstelle, dass anstelle der WaMa dort eine Dusche steht und der Raum nur 1qm mehr hat, kommt mir das schon sehr klein vor. Ich hab`s aber auch nicht so mit räuml. Vorstellungsvermögen :freches grinsen: .

Und ja, die Bereitstellungszinsen sind ein echtes Problem bzw. sehr nervig! Diesbzgl. muss ich mich noch erkundigen, wie wir das handhaben. Momentan kann das zweite Bauvorhaben nämlich noch gar nicht starten - er sagt, die geplanten Häuser sind etwas Sommer-Ende 2013"!!! fertig. DA dürfen wir also auf keinen Fall zu früh was mit der Bank abschließen. Und andererseits ist es immer so heikel, weil man nicht weiß, wie sich die Zinsen entwickeln. Aber wenn möglich, möchte ich keine 6 Monate diese Zinsen rauswerfen.....Das gibt es also noch zu klären....

Vielen Dank für eure Hinweise! :blume:

Eteterfon
11.04.2012, 10:27
DA dürfen wir also auf keinen Fall zu früh was mit der Bank abschließen.
Normalerweise gibt man ja an, wann man frühestens Geld haben will/muss. Erst ab dann (bzw. 3 Monate später waren das bei uns) würden Bereitstellungszinsen verlangt. Ich glaube, man kann problemlos schon jetzt einen Kreditvertrag machen und als Auszahlungstermin Anfang 2013 ausmachen, wenn die Anzahlung fällig wird (es sei denn, die wäre sofort fällig - aber da die Bank fragen, ich denke, die haben diese Fälle öfter mal...). Und Geld, das sie noch nicht aktiv bereitstellen müssen, muss man auch nicht zahlen... wäre meine Logik, aber ich kann auch falsch liegen...

Liala
11.04.2012, 10:52
Normalerweise gibt man ja an, wann man frühestens Geld haben will/muss. Erst ab dann (bzw. 3 Monate später waren das bei uns) würden Bereitstellungszinsen verlangt. Ich glaube, man kann problemlos schon jetzt einen Kreditvertrag machen und als Auszahlungstermin Anfang 2013 ausmachen, wenn die Anzahlung fällig wird (es sei denn, die wäre sofort fällig - aber da die Bank fragen, ich denke, die haben diese Fälle öfter mal...). Und Geld, das sie noch nicht aktiv bereitstellen müssen, muss man auch nicht zahlen... wäre meine Logik, aber ich kann auch falsch liegen...

Hm, aber dann würde auch nicht der jetzige Zinssatz gelten, sondern der, der im nächsten Jahr besteht, oder? Ich hatte das so verstanden, dass ab Kreditabschluss die Zeit läuft. Bei meiner KOllegin war es so. Sie bauen selbst und hatten zuerst das Grundstück. Danach haben sie monatelang auf die Baugenehmigung gewartet und daher zahlt sie jetzt ordentlich Bereitstellungszinsen....
Wenn ich natürlich jetzt mit der Bank etwas abschließen kann (zum günstigen Zinssatz) und dieser im nächsten Jahr noch gilt, umso besser. Vermute aber, dass es so nicht läuft...

Nocturna
11.04.2012, 11:08
Ich hatte das so verstanden, dass ab Kreditabschluss die Zeit läuft. Bei meiner KOllegin war es so. Sie bauen selbst und hatten zuerst das Grundstück. Danach haben sie monatelang auf die Baugenehmigung gewartet und daher zahlt sie jetzt ordentlich Bereitstellungszinsen....
Wenn man weiß, dass der Kredit erst in einigen Monaten und dann stückweise in Anspruch genommen wird, tut man gut daran, sich eine Bank mit großzügigen Bereitstellungszeitraum zu suchen. Die drei Monate sind nicht in Stein gemeißelt, wir hatten ein Jahr Zeit.

steffken1970
11.04.2012, 11:16
Hallo Liala,

wir lassen gerade bauen und sind somit in der von Dir beschriebenen Situation!
Derzeit sind rd. 2/3 der Finanzierungssumme ausgezahlt und mir kommen die Tränen ob der nun zu zahlenden Zinsen... Aber ab August hat sich das erledigt.
Ich denke, die Finanzierung ist durchaus darstellbar- unabhängig von einer subjektiven Risikobereitschaft. Manche unserer Bekannten halten uns alleine schon für die Tatsache der Vermietung unserer ETW für verrückt :freches grinsen:. Aber wir haben uns - nachdem feststand, welches Budget finanzierbar war- auch innerhalb einer Woche zum Hauskauf entschieden.
Hier nun stichpunktmaessig meine Hinweise:
- KP-NK pauschal 10 % (Grunderwerbsteuer, Notar, Eintragungen im GB etc.)
- 10% Risikopuffer einkalkulieren (wir lagen wegen der Sonderwünsche und Küche um gut TEUR 15 daneben! :ooooh:
- denke daran, dass es vielleicht noch ein 2 Kind geben koennte -> lass zumindest die Leitungen bis ins DG ziehen (ein 2.Bad kann dann später eingebaut werden) ich moechte nicht auf ein 2. Bad verzichten!
- google mal nach holländischen Eichendielen! Guenstig, sieht toll aus und der showroom ist vielleicht auch von Euch gut erreichbar! Ansonsten PN!
- beauftrage einen Gutachter, der u.U. den Rohbau mit Dir anschaut, aber mind. die Abnahme. Der ist sein Geld Wert!
- Risiko-LV unbedingt.

Ach ja, unsere Kueche kommt auch aus Holland. Preis ok. Qualität muss man nach Aufbau schauen.
Wenn Du magst, kann ich Dir auch einen unabhängigen Finanzvermittler empfehlen, der uns bei beiden Finanzierungen sehr geholfen hat.

LG
Steffken

P.S:: Herzlichen Glueckwunsch zum Bauchzwerg!

Malina70
11.04.2012, 11:17
Wenn man weiß, dass der Kredit erst in einigen Monaten und dann stückweise in Anspruch genommen wird, tut man gut daran, sich eine Bank mit großzügigen Bereitstellungszeitraum zu suchen. Die drei Monate sind nicht in Stein gemeißelt, wir hatten ein Jahr Zeit.

Das war bei mir auch so. Aber für den abgerufenen Teil des Kredits fallen eben auch schon Zinsen an. Und nach dem einen Jahr dann noch für ein weiteres halbes Jahr Bereitsstellungszinsen. Das läppert sich dann schon ganz schön, und ich war froh, als ich damit durch war. Also man sollte schon wissen, wann man einziehen kann und was da in der Zwischenzeit zu zahlen ist.

Was das zweite Bad angeht, würde ich da nicht zu kurzsichtig rangehen. Klar kann man sich auch als Familie ein Bad teilen, aber in einem Haus würde ich immer die Möglichkeit vorsehen, später noch ein zweites Bad einzurichten. Gerade wenn morgens alle gleichzeitig aus dem Haus müssen, kann das schon viel entzerren.

Gruß,

Malina

steffken1970
11.04.2012, 11:19
Wenn man weiß, dass der Kredit erst in einigen Monaten und dann stückweise in Anspruch genommen wird, tut man gut daran, sich eine Bank mit großzügigen Bereitstellungszeitraum zu suchen. Die drei Monate sind nicht in Stein gemeißelt, wir hatten ein Jahr Zeit.

Richtig! Sowas ist verhandelbar und sollte dem jeweiligen Vermittler oder der Bank als Wunsch benannt werden. Wir hatten 6 Monate frei. 0,25% im Monat ist naemlich auch schon was...

steffken1970
11.04.2012, 11:22
Das war bei mir auch so. Aber für den abgerufenen Teil des Kredits fallen eben auch schon Zinsen an. Und nach dem einen Jahr dann noch für ein weiteres halbes Jahr Bereitsstellungszinsen. Das läppert sich dann schon ganz schön, und ich war froh, als ich damit durch war. Also man sollte schon wissen, wann man einziehen kann und was da in der Zwischenzeit zu zahlen ist.

Was das zweite Bad angeht, würde ich da nicht zu kurzsichtig rangehen. Klar kann man sich auch als Familie ein Bad teilen, aber in einem Haus würde ich immer die Möglichkeit vorsehen, später noch ein zweites Bad einzurichten. Gerade wenn morgens alle gleichzeitig aus dem Haus müssen, kann das schon viel entzerren.

Gruß,

Malina

Huhu Malina,
da haben wir z.Zt. echt ähnliche Themen! :kuss:

Eteterfon
11.04.2012, 11:37
Hm, aber dann würde auch nicht der jetzige Zinssatz gelten, sondern der, der im nächsten Jahr besteht, oder?
Nein, es gilt das, was Du heute abschließt bzw. in Deinem Vertrag steht. Und wenn man zB schon weiß, dass man frühestens in einem Jahr was von der Kreditsumme ausgezahlt haben will, kann man das auch so verhandeln, dass man nicht schon vorher was zahlen muss. Gibt ja mehr als eine Bank - und das wissen die. Die wollen ja Geld an Dir verdienen - und das lieber erst in einem Jahr als gar nicht. :freches grinsen:

Liala
11.04.2012, 11:56
Nein, es gilt das, was Du heute abschließt bzw. in Deinem Vertrag steht. Und wenn man zB schon weiß, dass man frühestens in einem Jahr was von der Kreditsumme ausgezahlt haben will, kann man das auch so verhandeln, dass man nicht schon vorher was zahlen muss. Gibt ja mehr als eine Bank - und das wissen die. Die wollen ja Geld an Dir verdienen - und das lieber erst in einem Jahr als gar nicht. :freches grinsen:

Oha, das wäre natürlich prima :smile:

Gehe auf alle anderen Beiträge nachher noch ein :smile:

Berlin09
11.04.2012, 18:04
Nein, es gilt das, was Du heute abschließt bzw. in Deinem Vertrag steht. Und wenn man zB schon weiß, dass man frühestens in einem Jahr was von der Kreditsumme ausgezahlt haben will, kann man das auch so verhandeln, dass man nicht schon vorher was zahlen muss. Gibt ja mehr als eine Bank - und das wissen die. Die wollen ja Geld an Dir verdienen - und das lieber erst in einem Jahr als gar nicht. :freches grinsen:

Du kannst die bereitstellungsfreie Zeit auch länger aushandeln. Bei meinen Verträgen war ein halbes Jahr Standard, bei der KFW sogar 12 Monate. Auch die 6 Monate bereitstellungsfreie Zeit von der Bank hätte man auf 12 Monate verlängern können. Mit bißchen Zinsaufschlag. Hab ich dann aber nicht gemacht - wär aber gegangen.

Pia1976
11.04.2012, 19:45
Hehe, ich hingegen habe seit 4 Jahre keine Dusche mehr und sie auch nie vermisst. Ich dusche immer in der Wanne und mit klebrigen Vorhängen (das hab ich schonmal von Jauch gehört) hatte ich nie Probleme.

Falls es wirklich preislich etwas bringt, die Dusche zu streichen, kannst Du auch über eine Badewanne mit Duschzone nachdenken, dann kann man zumindest bequem in der Wanne duschen. Vermutlich lohnt es preislich aber nicht.

Zum Parkett: wenn ihr selber verlegen wollt: google mal nach "Hori" mit denen habe ich gute Erfahrung gemacht. Kurzlängen oder 2. Wahl sind da wirklich preiswert.

Zur Finanzierung: Ich würde an deiner Stelle auch keine 300.000 finanzieren wollen. Schau, dass Du da irgendwie drunter bleibst. Mit einer 1% Tilgung würde ich allerdings auch nicht leben wollen, gerade weil die Zinsen so niedrig sind - da tilgst Du ewig. Andererseits kann ich gut verstehen, dass Du die Belastung niedrig halten willst, falls nur ein Einkommen da sein sollte. Ich würde in Deiner Situation eine 2% Tilgung vereinbaren, allerdings mit der Option die Tilgungshöhe kostenlos zu wechseln (hatte z.B. die BB Bank für Beamte im Angebot, Sparda, glaub ich, auch). Dann kannst Du bei Arbeitslosigkeit immer noch runtergehen.

Küche: Wir haben vor kurzem eine Ikea-Küche mit "Fremd"geräten und -armaturen hochwertiger Marken inkl. Induktionsherd und Schnickschnak für 4.500 aufgebaut. War allerdings auch eine der preiswerten Fronten. Vom Küchenstudio solltest Du für unter 6000 auch etwas Vernünftiges bekommen können.

Liala
11.04.2012, 21:52
Falls es wirklich preislich etwas bringt, die Dusche zu streichen, kannst Du auch über eine Badewanne mit Duschzone nachdenken, dann kann man zumindest bequem in der Wanne duschen. Vermutlich lohnt es preislich aber nicht.

Zum Parkett: wenn ihr selber verlegen wollt: google mal nach "Hori" mit denen habe ich gute Erfahrung gemacht. Kurzlängen oder 2. Wahl sind da wirklich preiswert.

Zur Finanzierung: Ich würde an deiner Stelle auch keine 300.000 finanzieren wollen. Schau, dass Du da irgendwie drunter bleibst. Mit einer 1% Tilgung würde ich allerdings auch nicht leben wollen, gerade weil die Zinsen so niedrig sind - da tilgst Du ewig. Andererseits kann ich gut verstehen, dass Du die Belastung niedrig halten willst, falls nur ein Einkommen da sein sollte. Ich würde in Deiner Situation eine 2% Tilgung vereinbaren, allerdings mit der Option die Tilgungshöhe kostenlos zu wechseln (hatte z.B. die BB Bank für Beamte im Angebot, Sparda, glaub ich, auch). Dann kannst Du bei Arbeitslosigkeit immer noch runtergehen.

Küche: Wir haben vor kurzem eine Ikea-Küche mit "Fremd"geräten und -armaturen hochwertiger Marken inkl. Induktionsherd und Schnickschnak für 4.500 aufgebaut. War allerdings auch eine der preiswerten Fronten. Vom Küchenstudio solltest Du für unter 6000 auch etwas Vernünftiges bekommen können.

Pia, ich möchte keine höhere Tilgung als 1%, weil es mir mtl. zu teuer wird!!! Ich fühle mich mit Sondertilgungen deutlich wohler und dann zahlen wir auch nicht ewig. In 25 -30 JAhren müssten wir durch sein! Ich denke, es wird uns gelingen, unter 300 000 zu bleiben. Die Frage ist nur, wie viel. Ich befürchte, es könnte so 270 000 werden...

Vielen Dank für den Parkett-Tipp :smile: . Kennst du sowas auch für Fliesen?

Denke auch, dass wir für unter 6000 eine Küche finden.

An alle anderen: schreibe noch zurück - bin was gefrustet, weil mein Rad gerade geklaut wurde. Das erinnerte mich wieder daran, wie schwer es sein kann zu sparen. Jeden Monat ist irgendwas anderes....:niedergeschmettert:

Zinsen: ich bin mir relativ sicher, dass man max! eine bereitstellungsfreie Zeit von 12 Monaten vereinbaren kann! Das Thema hatte ich ja bereits beim letzten Finanzierungsgespräch und das hat heute eine KOllegin auch nochmal bestätigt. Keine Bank wird mir Zinsen fest zusagen, wenn ich das Geld erst in 18 Monaten brauche.....da würden sie ja nichts dran verdienen. Bis 12 Monate kann man Glück haben, bei der KFW sind es häufig noch kürzere Zeiten. Im letzten Angebot war es bei der KFW "Eigentumsirgendwas" nur 4 Monate und zwei Banktage. Das werden wir also schlucken müssen. 12 Monate sind ja acuh schon was, aber einige Monate werden wohl die Zinsen fällig..

wildwusel
11.04.2012, 23:30
bin was gefrustet, weil mein Rad gerade geklaut wurde. Das erinnerte mich wieder daran, wie schwer es sein kann zu sparen. Jeden Monat ist irgendwas anderes....:niedergeschmettert:

Da kann man sich hundert pro drauf verlassen, daß das Unerwartete kommt und Geld kostet. :knatsch:

Berlin09
12.04.2012, 00:12
Zinsen: ich bin mir relativ sicher, dass man max! eine bereitstellungsfreie Zeit von 12 Monaten vereinbaren kann! Das Thema hatte ich ja bereits beim letzten Finanzierungsgespräch und das hat heute eine KOllegin auch nochmal bestätigt. Keine Bank wird mir Zinsen fest zusagen, wenn ich das Geld erst in 18 Monaten brauche.....da würden sie ja nichts dran verdienen. Bis 12 Monate kann man Glück haben, bei der KFW sind es häufig noch kürzere Zeiten. Im letzten Angebot war es bei der KFW "Eigentumsirgendwas" nur 4 Monate und zwei Banktage. Das werden wir also schlucken müssen. 12 Monate sind ja acuh schon was, aber einige Monate werden wohl die Zinsen fällig..

Du meinst das KFW Wohnungseigentumsprogramm oder? Aber Euer geplantes Haus hat doch sicherlich so gute Energiewerte, dass Ihr das "Energieeffizient Bauen" Programm machen könnt oder? Hat man beim Neubau eigentlich fast immer. Das ist von den Zinsen wesentlich günstiger und hat auch 12 Monate bereitstellungsfrei. Und keine Angst, wenn die Bank Dir 18 Monate bereitstellungsfreie Zeit anbietet (falls, das weiß ich leider auch nicht genau ob 12 Maximum ist) dann schlagen die das schon auf den Zins drauf! Umsonst gibts das wohl nicht!

Berlin09
12.04.2012, 00:16
An alle anderen: schreibe noch zurück - bin was gefrustet, weil mein Rad gerade geklaut wurde. Das erinnerte mich wieder daran, wie schwer es sein kann zu sparen. Jeden Monat ist irgendwas anderes....:niedergeschmettert:



Ach Du Arme! Hast Du das nicht zufällig in der Hausratversicherung mitversichert? Bei mir ist das mit drin. Mir ist schon zweimal das Rad geklaut worden und ich hab immer das Geld von der Versicherung bekommen....
dann muß man sich wenigstens nicht soooo ärgern sondern kann ein neues kaufen gehen. :blumengabe:

Liala
12.04.2012, 08:17
Wildwusel: denke, du hast Recht. Daher glaube ich ja, dass es mit einem Gehalt knapp wird. Aber okay...davon gehen wir mal nicht aus (dass langfristig nur eins da ist).

Berlin: Genau, ich meinte das "Wohneigentumsprogramm". Das andere für "energieeffizientes Bauen" gibt es meines Wissens nach erst ab KFW70 - Häusern und nicht für alle, die nach EnEv2009 bauen. Wenn ich NUR auf diese KFW Förderung Bereitstellungszinsen zahle, geht es noch. Hatte das mal ausgerechnet und kam auf ca. 125 Euro/Monat. Ist zwar ärgerlich, aber irgendwie verkraftbar. Weh tut es, wenn auf das Bankdarlehen über 210 000 Zinsen anfallen....Da liege ich dann schnell bei 500....

Versicherung: Ja, Räder sind inkl, aber ich hatte ein altes, geschenktes Hollandrad. Keine Rechnung, nichts. ICh denke mal, die muss man bei der Vers. einreichen und ich habe halt keine Unterlagen vorzuweisen. Das Rad selbst ist also kein großer Verlust, aber ich brauch jetzt halt ein neues - das nervt. Aldi hatte am WE noch welche....ich werde ganz sicher wieder 180- 200 Euro los sein und das nervt mich total. Den neuen Fahrradkorb (erst am Samstag gekauft) hätte ich mir auch sparen können :niedergeschmettert:

Nocturna
12.04.2012, 12:39
Den neuen Fahrradkorb (erst am Samstag gekauft) hätte ich mir auch sparen können :niedergeschmettert:
Das ist eine echte Gemeinheit und um das Rad tut es mir auch leid. :knatsch:

Liala
12.04.2012, 16:11
Das ist eine echte Gemeinheit und um das Rad tut es mir auch leid. :knatsch:

Mein Fahrrad ist heute wieder aufgetaucht. Ich glaube, ich habe gestern einfach in die falsche Straße geguckt :knatsch: . Jetzt muss ich mir Sorgen machen, oder? :unterwerf: Total peinlich, echt ......:unterwerf:
Naja, neues Rad habe ich schon. Wollte es zurückgeben, aber mein Mann schenkt es mir (nicht, dass wir eh ein Konto hätten....). Ich wollte eh auch immer mal ein anderes, aber ohne die Story hätte ich mir jetzt keins gegönnt. Naja...

Eteterfon
12.04.2012, 16:16
*ggg* Naja, kann passieren. Is doch gut - jetzt hast Du ein Ersatz-Rad, wenn das andere wirklich geklaut wird. :freches grinsen:

Nocturna
12.04.2012, 16:25
Mein Fahrrad ist heute wieder aufgetaucht. Ich glaube, ich habe gestern einfach in die falsche Straße geguckt :knatsch: . Jetzt muss ich mir Sorgen machen, oder? :unterwerf: Total peinlich, echt ......:unterwerf:
Das ist der Hausbaustress, ehrlich! Es fängt jetzt schon an, du wirst dich noch wundern. :smirksmile:

Liala
12.04.2012, 16:30
Das ist der Hausbaustress, ehrlich! Es fängt jetzt schon an, du wirst dich noch wundern. :smirksmile:

Haha - oder das schwanger sein? Oder beides? Bin ja total verwirrt. Ich bin dafür, dass meine Ferien verlängert werden! :smirksmile:

Liala
12.04.2012, 16:31
*ggg* Naja, kann passieren. Is doch gut - jetzt hast Du ein Ersatz-Rad, wenn das andere wirklich geklaut wird. :freches grinsen:

Genau so sehen wir es auch :freches grinsen: . Außerdem ist mein Rad häufiger mal platt, weil hier in der Stadt die Fahrradwege so super gut geplant sind (führen unmittelbar an Altglascontainern vorbei usw..). Dann habe ich nicht den Stress mit dem Schlauchwechsel :freches grinsen:

Liala
12.04.2012, 16:40
Hallo Liala,

wir lassen gerade bauen und sind somit in der von Dir beschriebenen Situation!
Derzeit sind rd. 2/3 der Finanzierungssumme ausgezahlt und mir kommen die Tränen ob der nun zu zahlenden Zinsen... Aber ab August hat sich das erledigt.
Ich denke, die Finanzierung ist durchaus darstellbar- unabhängig von einer subjektiven Risikobereitschaft. Manche unserer Bekannten halten uns alleine schon für die Tatsache der Vermietung unserer ETW für verrückt :freches grinsen:. Aber wir haben uns - nachdem feststand, welches Budget finanzierbar war- auch innerhalb einer Woche zum Hauskauf entschieden.
Hier nun stichpunktmaessig meine Hinweise:
- KP-NK pauschal 10 % (Grunderwerbsteuer, Notar, Eintragungen im GB etc.)
- 10% Risikopuffer einkalkulieren (wir lagen wegen der Sonderwünsche und Küche um gut TEUR 15 daneben! :ooooh:
- denke daran, dass es vielleicht noch ein 2 Kind geben koennte -> lass zumindest die Leitungen bis ins DG ziehen (ein 2.Bad kann dann später eingebaut werden) ich moechte nicht auf ein 2. Bad verzichten!
- google mal nach holländischen Eichendielen! Guenstig, sieht toll aus und der showroom ist vielleicht auch von Euch gut erreichbar! Ansonsten PN!
- beauftrage einen Gutachter, der u.U. den Rohbau mit Dir anschaut, aber mind. die Abnahme. Der ist sein Geld Wert!
- Risiko-LV unbedingt.

Ach ja, unsere Kueche kommt auch aus Holland. Preis ok. Qualität muss man nach Aufbau schauen.
Wenn Du magst, kann ich Dir auch einen unabhängigen Finanzvermittler empfehlen, der uns bei beiden Finanzierungen sehr geholfen hat.

LG
Steffken

P.S:: Herzlichen Glueckwunsch zum Bauchzwerg!

Moment - vll verstehe ich das mit den Bereitsstellungszinsen doch noch nicht so genau. Ich dachte, ich zahle bspw. bei dem KFW Darlehen (50 000) die 0,25% sobald diese zinsfreie Zeit abgelaufen ist. Das wären irgendwas um die 125 Euro, meine ich. Und für das andere Darlehen von der Bank (ca. 210 000) möchte ich 12 Monate bereitstellungsfreie Zeit vereinbaren, falls es geht. Das hieße doch, dass ich die 12 Monate - selbst wenn cih schon Geld brauche - auch noch keine Zinsen dafür zahle, oder? Und nach den 12 MOnaten würde ich dann für die komplette Summe (210 000) den entsprechenden Zinssatz zahlen, oder nicht? So hatte ich es verstanden.

Die Eintragungen ins GB kosten acuh nochmal extra :ooooh: - ich dachte, das WÄREN die Notarkosten. Grmpf. Das heißt, bei einem Haus von 260 000 muss ich 26 000 Euro für diese Kosten einplanen??? Hallloooo? Wie krass ist das denn?

Was genau meinst du mit Risikopuffer? Ich hätte jetzt ca. 25 000 eingeplant für Fliesen, Böden, Küche und kleine Sonderwünsche. Würde das jetzt nicht Risikopuffer nennen, weil es ja einfach die Kosten sind, die ich vorher kalkuliere...oder wie meinst du es?

Vielen Dank für die Tipps bzgl. Küche und Eichendielen :blumengabe:

Auf einen Gutachter werden wir - denke ich verzichten. Die Firma ist riesig und die ziehen in der Umgebung ca. 60 mal die gleichen Häuser hoch und wirken wirklich sehr seriös. Hatte mich mit ein paar Kollegen und beraten (die das damals genauso gemacht haben - aber natürlich nur jene, die halt auch riesige Unternehmen hatten) und Anwohner, die mit der Firma gebaut haben, gefragt..ich glaube, das Geld sparen wir uns wirklich.

Finanzvermittler? Ich war bei der Interhyp...das ist doch sowas, oder?

Kannst mir gern eine PN schicken, würde mich interessieren:smile:

wildwusel
12.04.2012, 17:25
Mein Fahrrad ist heute wieder aufgetaucht. Ich glaube, ich habe gestern einfach in die falsche Straße geguckt

Der Trend geht zum Zweitrad :freches grinsen:

Gegen 300T ist so ein Supermarktfahrrad (hab ich richtig verstanden, oder?) Peanuts, aber das läppert sich, und man muß sich ja ans Sparen gewöhnen wenn man die eigene Immobilie will... ich würde überlegen, das alte zu verkaufen, wenn du das neue jetzt schon geschenkt hast.


Die Eintragungen ins GB kosten acuh nochmal extra :ooooh: - ich dachte, das WÄREN die Notarkosten.

Der Notar wird für seine Arbeit bezahlt, die Behörde für den Verwaltungakt. Ich habe, glaube ich, für den Grundbucheintrag nur eine niedrige dreistellige Summe bezahlt, aber ich habe auch keine Hypothek, das heißt, ein Eintrag und Keks war gegessen.

Wenn man verhandlungsstark ist, kann man vielleicht die Notarkosten mit dem Verkäufer teilen, ich habe aber nur einmal gesehen, daß das jemandem gelungen wäre.

Wenn die so viele Häuser hochziehen, könnt ihr vielleicht mit anderen Käufern zusammen einen Gutachter beauftragen, falls das günstiger kommt? Das ist nicht eine Stelle, an der ich sparen würde, denn wenn du erst einmal unterschrieben hast, das alles in Ordnung ist, hast du große Probleme wenn doch mal ein Sub-Subunternehmer den Beton falsch angerührt hat.

Baufirmen haben so eine Tendenz, pleite zu gehen wenn die Häuser halbfertig sind, man kann meines Wissens einen Handelsregisterauszug anfordern, aus dem hervorgehen sollte, wie es um die Firma steht. (Theorie. Ich hab's nicht gemacht.) Man sollte auch immer darauf achten, nichts zu bezahlen, was nicht schon steht!

Ich bin mir ziemlich sicher, mit 5% des Kaufpreises für Sonderwünsche und Unerwartetes hinzukommen... in einem Jahr weiß ich, ob's gestimmt hat.

Liala
12.04.2012, 18:00
Der Trend geht zum Zweitrad :freches grinsen:

Gegen 300T ist so ein Supermarktfahrrad (hab ich richtig verstanden, oder?) Peanuts, aber das läppert sich, und man muß sich ja ans Sparen gewöhnen wenn man die eigene Immobilie will... ich würde überlegen, das alte zu verkaufen, wenn du das neue jetzt schon geschenkt hast.



Der Notar wird für seine Arbeit bezahlt, die Behörde für den Verwaltungakt. Ich habe, glaube ich, für den Grundbucheintrag nur eine niedrige dreistellige Summe bezahlt, aber ich habe auch keine Hypothek, das heißt, ein Eintrag und Keks war gegessen.

Wenn man verhandlungsstark ist, kann man vielleicht die Notarkosten mit dem Verkäufer teilen, ich habe aber nur einmal gesehen, daß das jemandem gelungen wäre.

Wenn die so viele Häuser hochziehen, könnt ihr vielleicht mit anderen Käufern zusammen einen Gutachter beauftragen, falls das günstiger kommt? Das ist nicht eine Stelle, an der ich sparen würde, denn wenn du erst einmal unterschrieben hast, das alles in Ordnung ist, hast du große Probleme wenn doch mal ein Sub-Subunternehmer den Beton falsch angerührt hat.

Baufirmen haben so eine Tendenz, pleite zu gehen wenn die Häuser halbfertig sind, man kann meines Wissens einen Handelsregisterauszug anfordern, aus dem hervorgehen sollte, wie es um die Firma steht. (Theorie. Ich hab's nicht gemacht.) Man sollte auch immer darauf achten, nichts zu bezahlen, was nicht schon steht!

Ich bin mir ziemlich sicher, mit 5% des Kaufpreises für Sonderwünsche und Unerwartetes hinzukommen... in einem Jahr weiß ich, ob's gestimmt hat.

Ach für das alte Rad würde ich 10 Euro bekommen. Du kennst das Rad ja nicht :freches grinsen:. Ganz ehrlich - dafür behalte ich es lieber und nehme es als Zweitrad, falls mal was am anderen ist. Verkaufen lohnt gar nicht. Und ich bin eine echte Sparmaus, keine Sorge :smile: . Mir tut es eher gut, wenn ich mir mal was gönne, was nicht allzu oft vorkommt :smile: .

Ist die Gebühr des GB Eintrags etwa nicht fest? Hm..aber mit so viel an NK hätte ich echt nicht gerechnet. Ich dachte, Grunderwerbssteuer und Notar, fertig. Hrmpf.

Diese Firma geht bestimmt nicht pleite. Die machen sehr gute GEschäfte, sind eben schon vollends ausverkauft (weshalb ich leider auf den Start des neuen Projekts warten muss) und auch für das neue Projekt laufen schon eine Menge Kundengespräche.

Ich werde mich mal informieren. Letztlich ist es eine Frage der persö. Risikobereitschaft und wenn ich mich mit der Firma sehr wohl fühle und das Gefühl habe, dass alles sehr organisiert und ordentlich abläuft, dann überlege ich mir halt, ob ich mir ein paar Tausender aufhalse um es nochmal vom Gutachter abnehmen zu lassen. Ich denke, sowas muss jeder für sich entscheiden.

5% klingen natürlich deutlich besser als 10! Müsst ihr davon auch die Küche kaufen? Berichte doch mal, ob ihr damit hingekommen seid...!

LG

Malina70
12.04.2012, 18:07
Moment - vll verstehe ich das mit den Bereitsstellungszinsen doch noch nicht so genau. Ich dachte, ich zahle bspw. bei dem KFW Darlehen (50 000) die 0,25% sobald diese zinsfreie Zeit abgelaufen ist. Das wären irgendwas um die 125 Euro, meine ich. Und für das andere Darlehen von der Bank (ca. 210 000) möchte ich 12 Monate bereitstellungsfreie Zeit vereinbaren, falls es geht. Das hieße doch, dass ich die 12 Monate - selbst wenn cih schon Geld brauche - auch noch keine Zinsen dafür zahle, oder? Und nach den 12 MOnaten würde ich dann für die komplette Summe (210 000) den entsprechenden Zinssatz zahlen, oder nicht? So hatte ich es verstanden.

Die Eintragungen ins GB kosten acuh nochmal extra :ooooh: - ich dachte, das WÄREN die Notarkosten. Grmpf. Das heißt, bei einem Haus von 260 000 muss ich 26 000 Euro für diese Kosten einplanen??? Hallloooo? Wie krass ist das denn?



Die meisten Bauträger lassen sich bauabschnittsweise bezahlen. D.h. Du bezahlst immer für das, was gerade fertig gestellt wurde. Für den Betrag, den Du dafür aus Deinem Kredit abrufst, fallen bereits Zinsen an, die Du jeden Monat zahlst. Je mehr abgerufen ist, desto höher fallen logischerweise auch die Zinsen aus. Anfangs waren das bei mir jeden Monat um die 100 Euro, aber auch das läppert sich übers Jahr. Und es wurde halt immer mehr. Nach einem Jahr kamen dann zusätzlich noch die Bereitstellungszinsen obendrauf. Ich glaube, insgesamt habe ich so 3500-4000 Euro nur an Zinsen bezahlt in den anderthalb Jahren von Baubeginn bis Feritigstellung. 3000 Euro hab ich dafür extra noch auf den Kredit aufgeschlagen, und es hat nicht ganz gereicht. Das darf man echt nicht unterschätzen. Ab Übergabe der Wohnung läuft dann die vereinbarte monatliche Tilgung an.

Ja, der Grundbucheintrag kostet noch mal extra. Das waren bei mir 545 Euro. Der wird ja nicht vom Notar erhoben, sondern von der Gemeinde. Das war mir anfangs auch nicht so klar.

Und ich kann nur bestätigen, was mir alle vorher prophezeit haben: es wird immer teurer als man vorher dachte! Risikopuffer ist daher immens wichtig. Ich war am Ende sogar froh, dass mein Urlaub im letzten Jahr nicht geklappt hat. Das Geld konnte ich gut gebrauchen. Und ich habe die anderthalb Jahre wirklich sehr sehr sparsam gelebt.

Gruß,

Malina

Liala
12.04.2012, 19:08
Die meisten Bauträger lassen sich bauabschnittsweise bezahlen. D.h. Du bezahlst immer für das, was gerade fertig gestellt wurde. Für den Betrag, den Du dafür aus Deinem Kredit abrufst, fallen bereits Zinsen an, die Du jeden Monat zahlst. Je mehr abgerufen ist, desto höher fallen logischerweise auch die Zinsen aus. Anfangs waren das bei mir jeden Monat um die 100 Euro, aber auch das läppert sich übers Jahr. Und es wurde halt immer mehr. Nach einem Jahr kamen dann zusätzlich noch die Bereitstellungszinsen obendrauf. Ich glaube, insgesamt habe ich so 3500-4000 Euro nur an Zinsen bezahlt in den anderthalb Jahren von Baubeginn bis Feritigstellung. 3000 Euro hab ich dafür extra noch auf den Kredit aufgeschlagen, und es hat nicht ganz gereicht. Das darf man echt nicht unterschätzen. Ab Übergabe der Wohnung läuft dann die vereinbarte monatliche Tilgung an.

Ja, der Grundbucheintrag kostet noch mal extra. Das waren bei mir 545 Euro. Der wird ja nicht vom Notar erhoben, sondern von der Gemeinde. Das war mir anfangs auch nicht so klar.

Und ich kann nur bestätigen, was mir alle vorher prophezeit haben: es wird immer teurer als man vorher dachte! Risikopuffer ist daher immens wichtig. Ich war am Ende sogar froh, dass mein Urlaub im letzten Jahr nicht geklappt hat. Das Geld konnte ich gut gebrauchen. Und ich habe die anderthalb Jahre wirklich sehr sehr sparsam gelebt.

Gruß,

Malina

Dass es am Ende immer teurer wird, das merke ich schon jetzt! UNd dass ich bspw. für das abgerufene Geld acuh schon Zinsen zahle (zusätzlich zu den Bereitstellungszinsen), das war mir bis eben nicht klar. Noch so ein Punkt, der es - mal wieder - teurer macht. 3500 - 4000 Euro finde ich fast noch überschaubar. Meine Kollegin zahlt im Moment 600 Euro mtl!! an Zinsen - da ist man bei 6 Monaten ja schon bei 3600. Das ist echt übel alles. Aber danke....dann gibt es also noch etwas, was ich einplanen muss.

DAs die Häuser ja frühestens nächstes Jahr fertig werden, können wir immerhin bis zum JAhresende sparen. Ich werde dann die Zinsen dabei einkalkulieren.

Wenn das GB "nur" 545 Euro kostet, dann verstehe ich nicht, wie man für die NK auf ca. 10% kommt?! Wildwusel schrieb es, glaube ich. Ich würde jetzt denken, dass ich mich 20 000 hinkomme.

Ich danke für eure Hinweise! Helfen mir wirklich sehr, ein realistisches Bild von den Belastungen zu bekommen!

Nocturna
12.04.2012, 19:17
Ab Übergabe der Wohnung läuft dann die vereinbarte monatliche Tilgung an.

Die Tilgung kann auch früher einsetzen, falls man das möchte. Wir haben kostenfrei im Haus mit meinen Eltern gewohnt, deswegen haben schon mit der Tilgung angefangen, obwohl der Kredit noch nicht zu Gänze abgerufen war.


Baufirmen haben so eine Tendenz, pleite zu gehen wenn die Häuser halbfertig sind, man kann meines Wissens einen Handelsregisterauszug anfordern, aus dem hervorgehen sollte, wie es um die Firma steht. (Theorie. Ich hab's nicht gemacht.) Man sollte auch immer darauf achten, nichts zu bezahlen, was nicht schon steht!
Ich möchte wildwusel hier beipflichten. Wir hatten bisher zwei Bauträger, einmal für eine ETW, einmal für unser Haus. Beide gingen Pleite, noch in der 5 Jahres Gewährleistungsphase, aber waren wenig später wieder mit neuem Namen im Bausektor unterwegs.

Zahle keinen Cent, bevor nicht die Leistung nicht komplett erbracht ist. Legt der Gartenbauer den Rasen an, aber es fehlt noch der Zaun, nix zahlen, allenfalls Teilbeträge. Behaltet auf jeden Fall Geld zurück, bis auch die allerletzten Mängel, die bei der Abnahme festgehalten wurden, beseitigt sind. Geld ist das einzige Druckmittel, das ihr habt.

Das mit dem Gutachter wäre wirklich zu überlegen. Ich würde es heute machen, damals bin ich leider nicht auf die Idee gekommen.

Malina70
12.04.2012, 19:37
Wenn das GB "nur" 545 Euro kostet, dann verstehe ich nicht, wie man für die NK auf ca. 10% kommt?! Wildwusel schrieb es, glaube ich. Ich würde jetzt denken, dass ich mich 20 000 hinkomme.

Ich danke für eure Hinweise! Helfen mir wirklich sehr, ein realistisches Bild von den Belastungen zu bekommen!

Bei mir (Wohnung im Wert von 197.500 Euro) waren es Notarkosten in Höhe von knapp 2.000 Euro und Grunderwerbssteuer in Höhe von knapp 7.000 Euro (damals in NRW noch 3,5% sind jetzt 5%). Bei den 10% Nebenkosten sind meist noch Maklerprovisionen eingerechnet. Die fallen ja weg, wenn man direkt vom Bauträger kauft. Wobei manche Bauträger auch eine Reservierungsgebühr von bis zu 1.500 verlangen, die mit dem Kaufpreis verrechnet wird - wenn man denn kauft...

Gruß,

Malina

Malina70
12.04.2012, 19:43
Ich möchte wildwusel hier beipflichten. Wir hatten bisher zwei Bauträger, einmal für eine ETW, einmal für unser Haus. Beide gingen Pleite, noch in der 5 Jahres Gewährleistungsphase, aber waren wenig später wieder mit neuem Namen im Bausektor unterwegs.

Zahle keinen Cent, bevor nicht die Leistung nicht komplett erbracht ist. Legt der Gartenbauer den Rasen an, aber es fehlt noch der Zaun, nix zahlen, allenfalls Teilbeträge. Behaltet auf jeden Fall Geld zurück, bis auch die allerletzten Mängel, die bei der Abnahme festgehalten wurden, beseitigt sind. Geld ist das einzige Druckmittel, das ihr habt.


Bei dem Bauträger würde ich auch genau hinschauen. Billig ist nicht immer unbedingt die beste Wahl... Mir war wichtig, dass der Bauträger schon lange im Geschäft ist und einen guten Ruf hat. Ich hab jetzt nicht umfassend recherchiert, aber ich wollte zumindest einen soliden Eindruck haben. Und ich kann sagen, das was ich von anderer Seite gehört habe, hat sich bestätigt: hochpreisig aber auch hochwertiges Material (haben mir diverse Handwerker während der Bauphase bestätig) und sehr zuverlässig. Bau wurde termingerecht fertig, Mängel sofort erkannt und umgehend beseitigt, angenehme Kommunikation, Bauleiter jederzeit auch für Pillepalle-Fragen ansprechbar. Ich habe zumindest bislang nix zu meckern.

Gruß,

Malina

Liala
12.04.2012, 20:41
Die Tilgung kann auch früher einsetzen, falls man das möchte. Wir haben kostenfrei im Haus mit meinen Eltern gewohnt, deswegen haben schon mit der Tilgung angefangen, obwohl der Kredit noch nicht zu Gänze abgerufen war.

Ich möchte wildwusel hier beipflichten. Wir hatten bisher zwei Bauträger, einmal für eine ETW, einmal für unser Haus. Beide gingen Pleite, noch in der 5 Jahres Gewährleistungsphase, aber waren wenig später wieder mit neuem Namen im Bausektor unterwegs.

Zahle keinen Cent, bevor nicht die Leistung nicht komplett erbracht ist. Legt der Gartenbauer den Rasen an, aber es fehlt noch der Zaun, nix zahlen, allenfalls Teilbeträge. Behaltet auf jeden Fall Geld zurück, bis auch die allerletzten Mängel, die bei der Abnahme festgehalten wurden, beseitigt sind. Geld ist das einzige Druckmittel, das ihr habt.

Das mit dem Gutachter wäre wirklich zu überlegen. Ich würde es heute machen, damals bin ich leider nicht auf die Idee gekommen.

Habt ihr nach dem Bau dann irgendwelche großen Schäden festgestellt? Ich überlege ja auch noch. Teilweise kann man diese direkt "dazubestellen" oder würdet ihr denen nicht trauen, die vom Bauträger bestellt werden? Ich hatte sowas mal als Leistung gesehen (krieg es nicht mehr ganz zusammen, wie das war).

Meine Kollegin hat es damals nciht gemacht, weil sie eben auch dachte "ach, riesen Bauträger, baut hier zig mal die gleichen Häuser..". So ähnlich denke ich auch. Hinzu kommt, dass der sehr beliebt zu sein scheint, ich mit zwei Anwohnern gesprochen habe, die beide meinten, es war sehr unkompliziert usw..
Na mal schauen, was das nochmal kosten würde...

Malina: okay, dann lägen wir wohl unter 10% denke ich. Steuer müsste um die 13 000 sein und Notar vll auch nochmal 4000 oder so. Reservierungskosten kann man ja vernachlässigen, da sie eh verrechnet werden. Wahrscheinlich liegen wir dann unter 20 000 mit allem zusammen. Trotzdem ne Stange Geld dafür, dss noch kein Stein liegt, hm? Schon echt krass...

Liala
12.04.2012, 20:43
Bei dem Bauträger würde ich auch genau hinschauen. Billig ist nicht immer unbedingt die beste Wahl... Mir war wichtig, dass der Bauträger schon lange im Geschäft ist und einen guten Ruf hat. Ich hab jetzt nicht umfassend recherchiert, aber ich wollte zumindest einen soliden Eindruck haben. Und ich kann sagen, das was ich von anderer Seite gehört habe, hat sich bestätigt: hochpreisig aber auch hochwertiges Material (haben mir diverse Handwerker während der Bauphase bestätig) und sehr zuverlässig. Bau wurde termingerecht fertig, Mängel sofort erkannt und umgehend beseitigt, angenehme Kommunikation, Bauleiter jederzeit auch für Pillepalle-Fragen ansprechbar. Ich habe zumindest bislang nix zu meckern.

Gruß,

Malina

Den Eindruck habe ich auch von unserem. Anwohner sagten, dass sie kleine Mängel hatten, die sofort beseitigt wurden. Nix Großes allerdings...MAcht einen ganz vertrauensvollen Auftritt vom Internetauftritt, bis Telefonat über die UNterlagen, die ich bekommen habe. Nichts im Vgl. zum ersten "Bauträger"(so kann man ihn kaum nennen....)

steffken1970
12.04.2012, 22:15
Huhu!
Prima, Malina hat das mit der Zinsbelastung ja bereits gut erklärt. Die Zahlungen erfolgen nach der MaBV (=Makler-u.Bauträgerverordnung) und soll den Käufer schützen, in dem nach Baufortschritt gezahlt wird. Über die wirtschaftliche Lage kannst Du auch mal eine Schufa-Auskunft einholen (wobei ich weiß nicht, wie Du als Privatperson an eine solche rankommst....vielleicht mal Deine Hausbank fragen).
Der Gutachter kostet im Vergleich zu den Gesamtkosten wenig und gibt Sicherheit, dass die Standards erfüllt sind. Bei der Rohbaubesichtigung gabs kaum was zu meckern und der gute Eindruck bleibt weiterhin. Und pst: trotz der Tatsache, dass ich im Job mit Bauprojekten zu tun habe, habe ich von der Bautechnik nur grob nen Überblick. Unser Gutachter nimmt ca.70 EUR die Stunde. Bei Abnahme, die vielleicht 2 Stunden dauert, ist das doch recht uebersichtlich.
Sonderwuensche: die hatte ich mit rd. TEUR 13 kalkuliert- geworden sind es dann TEUR 20.

Und ich freue mich soooo sehr aufs Haus! Terrassentuer auf und raus mit den beiden Jungs. Das hat was. Und für Kinder sind in dem Baugebiet viele Spielpartner vorhanden. Auch Super! Wird bei Euch ja ähnlich sein.

Halt uns mal auf dem Laufenden! Wegen des Vermittlers schreibe ich ne PN.

Ab jetzt schön die Euronen beisammen halten :smirksmile:
LG
Steffken

wildwusel
12.04.2012, 22:16
Ach für das alte Rad würde ich 10 Euro bekommen. Du kennst das Rad ja nicht

Na dann. Wenn ich sehe, was hier an Wracks noch für 50 Eu übern Tisch geht... andererseits, zweites Rad für Besuch oder so schadet auch nicht. Es sei denn man repariert dann das Erstrad nicht, bis sie beide kaputt sind. (Woher weiß ich das nur... :pfeifend:)


Ist die Gebühr des GB Eintrags etwa nicht fest? Hm..aber mit so viel an NK hätte ich echt nicht gerechnet. Ich dachte, Grunderwerbssteuer und Notar, fertig. Hrmpf.

Fixes googeln ergibt, daß die Kosten vom Kaufpreis und von der Höhe der einzutragenden Grundschuld abhängen, und zwar nicht exakt prozentual, sondern gestaffelt. Focus Online hat einen "Notar- und Grundbuchrechner", manche Bausparkassen auch, das lohnt mal einen Blick. Ansonsten kann ich auch immer finanztest wärmstens empfehlen, wenn man sich mal einen Überblick verschaffen oder ein paar Preise verglichen sehen möchte.

Die dicksten Dinger bei den Nebenkosten sind Grunderwerbssteuer und Makler. Wenn du dir den Makler sparst, merkst du das schon an dem Spielraum, den du auf einmal hast.

Ich habe auf einen Blick ins Handelsregister verzichtet, weil der Bauträger sehr alt und sehr breit aufgestellt ist, und weil dahinter die Sparkasse als Geldgeberin steht, die hoffentlich, wenn was schiefgeht, auch zuvörderst versuchen wird, die Wohnungen an die Käufer zu bringen. Die Abschlagszahlungen kommen nach Baufortschritt in sieben Teilen.

Ein Gutachter wird bei uns von der Eigentümergemeinschaft bestellt. Ich spiele allerdings mit den Gedanken, einen befreundeten Architekten mal auf eine kleine Besichtigungstour vor dem Einzug mitzunehmen. Im Haus meiner Mutter war z.B. ein tragender Balken nicht ausreichend abgelagert und fing an zu "arbeiten". Ich weiß gar nicht, wer das am Ende repariert und bezahlt hat, aber das war keine kleine Sache.

Die Küche ist in den 5% mit drin. Das wird nicht extravagant -- Standardoberflächen, mittelpreisige Elektrogeräte -- aber auch nichts von Billigheimers (die oft erschreckend teuer kommen können. Ich habe mich auf der Consumenta mal beraten lassen, zuhause alles nachgerechnet, und ich sag nur, Finger weg von Messe- und Meterpreisen! Dann lieber zum Schweden!) Ansonsten habe ich den Boden von Teppichboden auf Laminat bzw. Fliesen "hochgestuft". Parkett hätte das Budget gesprengt. Die Bäder kriegen ein bißchen Deko und eine Luxusdusche, dafür sind die Kacheln billiger als die Standardausstattung.

Man ist immer ganz leicht in Versuchung, dieses noch und jenes noch zu nehmen, kommt einem ja alles im Vergleich zum Kaufpreis wie ganz kleine Posten vor. Hier mal eine Hängeklo und da eine Überkopfdusche und ein XXL-Backofen, und wären elektrische Rollos nicht toll... Aber was man wirklich braucht, sind mehr Steckdosen.

Ob letztendlich alles so hinkommt, wird sich im April 2013 zeigen, wenn die letzte Abschlagszahlung fällig wird. Wenn's nicht hinkommt, werde ich das wahrscheinlich vorher merken... *nervös guck*

Eteterfon
12.04.2012, 22:17
UNd dass ich bspw. für das abgerufene Geld acuh schon Zinsen zahle (zusätzlich zu den Bereitstellungszinsen), das war mir bis eben nicht klar. Noch so ein Punkt, der es - mal wieder - teurer macht.
Ich find das eigentlich nur logisch: Geld, das die Bank Dir schon ausbezahlt hat, kostet natürlich Zinsen. Was denn sonst...? Aber wenn Du 12-18 Monate bereitstsllungszinsfrei verhandeln kannst, ist das ja überschaubar von den Beträgen her, anfangs zumindest. Es fällt ja nur für das schon ausbezahlte Geld an.

Für mich wäre das wohl nichts. Also neu kaufen vom Plan bevor auch nur Baubeginn war, meine ich. Unter anderem eben wegen der langfristig parallel laufenden Kosten - man muss ja noch ewig lang Miete zahlen, während das Eigentum nur quälend langsam fertig wird...

steffken1970
12.04.2012, 22:28
Ich find das eigentlich nur logisch: Geld, das die Bank Dir schon ausbezahlt hat, kostet natürlich Zinsen. Was denn sonst...? Aber wenn Du 12-18 Monate bereitstsllungszinsfrei verhandeln kannst, ist das ja überschaubar von den Beträgen her, anfangs zumindest. Es fällt ja nur für das schon ausbezahlte Geld an.

Für mich wäre das wohl nichts. Also neu kaufen vom Plan bevor auch nur Baubeginn war, meine ich. Unter anderem eben wegen der langfristig parallel laufenden Kosten - man muss ja noch ewig lang Miete zahlen, während das Eigentum nur quälend langsam fertig wird...

Das ist ja gerade das, was jetzt schmerzt. Aber die Zeit war mit ca. 7 Monaten echt überschaubar. Zum Ende hin geht halt das, was vorher Spar war als Zinsrate raus :heul:
Aber nur noch bis August. Dann sind wir drin :musiker::jubel::prost:

steffken1970
12.04.2012, 22:56
Na dann. Wenn ich sehe, was hier an Wracks noch für 50 Eu übern Tisch geht... andererseits, zweites Rad für Besuch oder so schadet auch nicht. Es sei denn man repariert dann das Erstrad nicht, bis sie beide kaputt sind. (Woher weiß ich das nur... :pfeifend:)



Fixes googeln ergibt, daß die Kosten vom Kaufpreis und von der Höhe der einzutragenden Grundschuld abhängen, und zwar nicht exakt prozentual, sondern gestaffelt. Focus Online hat einen "Notar- und Grundbuchrechner", manche Bausparkassen auch, das lohnt mal einen Blick. Ansonsten kann ich auch immer finanztest wärmstens empfehlen, wenn man sich mal einen Überblick verschaffen oder ein paar Preise verglichen sehen möchte.

Die dicksten Dinger bei den Nebenkosten sind Grunderwerbssteuer und Makler. Wenn du dir den Makler sparst, merkst du das schon an dem Spielraum, den du auf einmal hast.

Ich habe auf einen Blick ins Handelsregister verzichtet, weil der Bauträger sehr alt und sehr breit aufgestellt ist, und weil dahinter die Sparkasse als Geldgeberin steht, die hoffentlich, wenn was schiefgeht, auch zuvörderst versuchen wird, die Wohnungen an die Käufer zu bringen. Die Abschlagszahlungen kommen nach Baufortschritt in sieben Teilen.

Ein Gutachter wird bei uns von der Eigentümergemeinschaft bestellt. Ich spiele allerdings mit den Gedanken, einen befreundeten Architekten mal auf eine kleine Besichtigungstour vor dem Einzug mitzunehmen. Im Haus meiner Mutter war z.B. ein tragender Balken nicht ausreichend abgelagert und fing an zu "arbeiten". Ich weiß gar nicht, wer das am Ende repariert und bezahlt hat, aber das war keine kleine Sache.

Die Küche ist in den 5% mit drin. Das wird nicht extravagant -- Standardoberflächen, mittelpreisige Elektrogeräte -- aber auch nichts von Billigheimers (die oft erschreckend teuer kommen können. Ich habe mich auf der Consumenta mal beraten lassen, zuhause alles nachgerechnet, und ich sag nur, Finger weg von Messe- und Meterpreisen! Dann lieber zum Schweden!) Ansonsten habe ich den Boden von Teppichboden auf Laminat bzw. Fliesen "hochgestuft". Parkett hätte das Budget gesprengt. Die Bäder kriegen ein bißchen Deko und eine Luxusdusche, dafür sind die Kacheln billiger als die Standardausstattung.

Man ist immer ganz leicht in Versuchung, dieses noch und jenes noch zu nehmen, kommt einem ja alles im Vergleich zum Kaufpreis wie ganz kleine Posten vor. Hier mal eine Hängeklo und da eine Überkopfdusche und ein XXL-Backofen, und wären elektrische Rollos nicht toll... Aber was man wirklich braucht, sind mehr Steckdosen.

Ob letztendlich alles so hinkommt, wird sich im April 2013 zeigen, wenn die letzte Abschlagszahlung fällig wird. Wenn's nicht hinkommt, werde ich das wahrscheinlich vorher merken... *nervös guck*

Ach das wird schon! Das mit dem befreundeten Architekten hoert sich doch prima an! Und ja: ausreichend Steckdosen kalkulieren! Mit Kindern direkt die kindersicheren einbauen lassen.
Wir hoeren von Dir also auch in 2013! Ist doch echt aufregend oder?

Malina70
13.04.2012, 06:47
Sonderwuensche: die hatte ich mit rd. TEUR 13 kalkuliert- geworden sind es dann TEUR 20.


Darf ich mal neugierig sein und fragen, was darin so alles enthalten war? Auch neue Küche und solche Sachen oder nur reine Bausonderwünsche wie Fenster, Türen, Böden, Anschlüsse, etc.?

Meine Erfahrung ist, dass man beim ersten Gewerk, das mit Sonderwunsch-Anfragen um die Ecke kommt, meist noch recht großzügig ist und dann zunehmend geizt. Man weiß ja auch noch nicht, was die anderen Sonderwünsche so kosten werden. Von daher ist es ratsam, sich da möglichst frühzeitig einen Überblick zu verschaffen und nicht unbedingt zu warten, bis man angeschrieben wird. Im Nachhinein finde ich, dass ich dem Elektriker zu viel in den Rachen geworfen habe (die sauteuren funkvernetzten Rauchmelder hätte ich im Baumarkt deutlich billiger bekommen, und den Wohnwert steigern sie jetzt auch nicht unbedingt), obwohl ich da vom Angebot auch einiges wieder gestrichen habe. Steckdosen waren an sich ausreichend bemessen. Da brauchte ich nur in der Küche noch ein paar mehr. Das ist auch wichtig: frühzeitig Küche aussuchen, damit die Anschlüsse nach dem Küchenplan gelegt werden und nicht am Ende die Küche sich an den Anschlüssen orientieren muss. Das war bei mir dann etwas hektisch, weil der Elektriker anrief und mit mir über Steckdosen reden wollte und ich noch keine Küche ausgesucht hatte. Aber es hat dann noch geklappt.

Fliesen darf man auch nicht unterschätzen. Ich bin außer den Wandfliesen in der Küche überall im Standardpreis oder darunter geblieben. Und trotzdem kam für Kleinkram (Mosaikzierleiste, notwendiges Mosaik für die bodengleiche Dusche, Aluprofile, Aufpreis fürs Verlegen von Fliesen die 3cm größer waren als Standard) schnell noch mal ein Tausender zusammen, obwohl ich auch da schon beherzt gestrichen hatte...

Das klingt alles nicht viel, ist aber eben hier ein Tausender und da ein Tausender...

Dann kommen, wie Nocturna schon schrieb, noch so Sachen wie Lampen dazu, die ganze Badausstattung (Duschabtrennung, Klorollenhalter, Handtuchstangen, etc.), einige Möbel passen doch nicht so, wie man anfangs dachte, etc., pp.

Letztlich muss man auch schauen, wo man seine Prioritäten setzt. Ob die sauteuren Fliesen den Wohnwert so eklatant erhöhen, weiß ich nicht. Anschlüsse an der falschen Stelle oder eben die mangelnde Vorbereitung eines zweiten Badezimmers können hingegen irgendwann sehr nerven.

Gruß,

Malina

Liala
13.04.2012, 08:53
WIldwusel: kann mir sehr gut vorstellen, dass man geneigt ist, hier und da noch Kleinigkeiten hinzu zu nehmen, weil man immer denkt "bei den zig tausend Euro macht das bisschen jetzt auch nichts". Aber das läppert sich halt. Ich bin da mittlerweile acuh schon nüchterner. Elektr. Rolllläden bspw. brauche ich auch nicht. Sind schön zu haben, aber wenn sie Aufpreis kosten, nehme ich sie nicht.

Die Steckdosen fand ich eigentlich ausreichend. ICh habe ja schon die Baubeschreibung. DA sind nicht weniger als ich jetzt habe und ich finde das völlig in Ordnung. Da ist auch immer eine 3-Fach Dose mit drin. Mit 5% kommen wir wohl nicht hin, weil wir ja im ganzen Haus Böden legen müssen, Malerarbeiten machen (wollen schon auf Tapete verzichten und nur verputzen oder so....hatte auch mal gelesen, dass Beton der neue Trend sei - vll lassen wir es dann einfach so :freches grinsen:), die Küche brauchen und dann eben hier und da kleine Sonderwünsche plus Lampen etc...

Ich bin gespannt zu hören, wie es euch ergangen ist und drücke euch weiterhin die DAumen! Das mit dem Architekten ist super. Würde ich sofort mitnehmen, wenn ich jemanden kennen würde!

Malina: dass größere Fliesen teurer im Verlegen sind habe ich acuh schon gelesen und verstehe ich echt gar nicht. Man hat doch viel weniger Arbeit. Wenn ich sie ein Mosaik legen lassen würde könnte ich den Aufpreis verstehen, aber bei einfach nur bei grösseren Fließen :unterwerf: . Ich glaube auch, dass sich das Geld gut zusammenläppert, insbes. für Fliesen und Parkett...

Eteter: nö, mir war das jetzt nicht direkt logisch. Ich zahle danach ja noch 30 Jahre genügend Zinsen, wusste nicht, dass man die paar Monate in der Bauphase auch sofort zahlen muss. UNd klar nervt das, daher hätte ich ja so gern das Musterhaus gehabt :smirksmile: . Aber es war nunmal nicht da, dann müssen wir das wohl (falls es das Haus denn wird) in Kauf nehmen. Am liebsten wäre mir ein Haus, das 5 Jahre alt ist, aber das findet man leider nicht so leicht :smirksmile: . Und eines, was schon 30-40 Jahre oder gar älter ist, wollen wir nicht. Also haben wir keine andere Wahl....

Wildwusel: Also ich denke, wenn mein neues RAd kaputt geht, werde ich es reparieren. UNd das alte ist ja derzeit noch ganz und werde ich jeztt nicht mehr viel nutzen. Daher stehen die Chancen gut, dass es noch lange ganz bleibt und immer nur als Ersatzrad dient :freches grinsen: . Aber sonst wäre es bei uns genauso.....

Steffken: kann mir vorstellen, wie ihr euch freut! Terasse, kleines Gärtchen, im Sommer draußen frühstücken, grillen....das hat schon was!
Der Gutachter von meiner Kollegin kostet so 3000 Euro - das finde ich halt echt happig. Die 3000 stecke ich lieber in ein Carport oder so. Sie hat lediglich 3 Termine mit ihm und ich glaube, er hat den Vertrag noch durchgelesen und geholfen, was alles aufgenommen werden sollte. Mit 20 000 rechne ich auch. Allerdings dann mit allem - Böden, Küche, Malerarbeiten UND die ganzen kleinen Sonderwünsche. ICh befürchte, ich habe damit knapp kalkuliert, oder? Waren bei euch in den 20 000 auch die Oberböden drin?

Malina70
13.04.2012, 09:00
Malina: dass größere Fliesen teurer im Verlegen sind habe ich acuh schon gelesen und verstehe ich echt gar nicht. Man hat doch viel weniger Arbeit. Wenn ich sie ein Mosaik legen lassen würde könnte ich den Aufpreis verstehen, aber bei einfach nur bei grösseren Fließen :unterwerf: . Ich glaube auch, dass sich das Geld gut zusammenläppert, insbes. für Fliesen und Parkett...


Grundsätzlich kann ich das schon verstehen. Man hat mehr Verschnitt (gerade bei Fluren und Bädern gibt es ja auch viele Ecken und Kanten. Und wenn man eine Fliese kaputt geht, macht sich das auch gleich mehr bemerkbar als bei kleineren Fliesen. Aber ob eine Fliese nun 30x30 oder 33x33 ist, fand ich jetzt nicht so den Riesenunterschied. Aber ich hab auch oft den Eindruck, dass die Firmen ihre Gewerke billig anbieten, um den Zuschlag zu bekommen und sich dann beim Endkunden jede Kleinigkeit teuer bezahlen lassen. Beim Fliesenleger war das definitiv so, wo bei der Fliesenleger selbst gut gearbeitet und mich auch gut beraten hat, da kann ich nicht meckern.

Gruß,

Malina

steffken1970
13.04.2012, 09:16
Guten Morgen,

@Malina: klar darfst Du neugierig sein :freches grinsen:- bin ich ja auch.
Es sind reine Bausonderwuensche. Maler, Böden und Kueche kamen eh noch extra. Am teuersten kommen die Baeder: wir Eltern wohnen im DG mit ausgebautem Bad und im 2.OG hatten wir die KiZi und das Bad vergroessern lassen (ein kleineres Zimmer fiel weg). Und diese Baeder waren kostenmaessig schwierig kalkulierbar.
Doof ist ja, dass wir von unserer ETW bereits "versaut" waren. Weil wir dort schon einen guten Standard hatten; der KP damals eher ein Schnapper war. Und dann wollten wir eben auch wieder Downlights haben und die lässt Du Dir ja nicht hinterher nachträglich einbauen. Also alles was mit einem hohen Aufwand nachträglich gewesen wäre, haben wir jetzt machen lassen. Den Motor z.B. fürs Garagentor den gibt's später! Denn ueber die Sonderwünsche verdient das Bauunternehmen mal so richtig....Konnte ich bei zwei Posten sehen und es wäre über den Bauunternehmer 1/3 teurer gewesen :ooooh:
Fliesen in den Bädern: Standard (unten große graue und oben weisse). Da bin ich auch Deiner Meinung Malina und wuerde nen Unterschied zur Luxusfliese nicht erkennen. Da bleibt Raum für die massiven Eichendielen, die nicht nur Super aussehen sondern nen Schnapper sind. Die hatte ich bereits entdeckt, bevor wir das Haus gekauft hatten. Mein Mann hat mir nur nen Vogel gezeigt :freches grinsen: aber das war dann schon abgearbeitet.
So, frisch an die Akten :freches grinsen:

steffken1970
13.04.2012, 09:34
Steffken: kann mir vorstellen, wie ihr euch freut! Terasse, kleines Gärtchen, im Sommer draußen frühstücken, grillen....das hat schon was!
Der Gutachter von meiner Kollegin kostet so 3000 Euro - das finde ich halt echt happig. Die 3000 stecke ich lieber in ein Carport oder so. Sie hat lediglich 3 Termine mit ihm und ich glaube, er hat den Vertrag noch durchgelesen und geholfen, was alles aufgenommen werden sollte. Mit 20 000 rechne ich auch. Allerdings dann mit allem - Böden, Küche, Malerarbeiten UND die ganzen kleinen Sonderwünsche. ICh befürchte, ich habe damit knapp kalkuliert, oder? Waren bei euch in den 20 000 auch die Oberböden drin?

*Huestel*
Hier die groessten Brocken der Kalkulation (KP willst Du nicht wissen; wir wollten in der Stadt bleiben und die Preise sind in den letzten 3 Jahren so extrem gestiegen :unterwerf:)
-Sonderwünsche TEUR 21
- Kueche TEUR 7 (inkl. Aufmaß und Aufbau/ das hast Du bei IKEA ja nicht)
- Maler TEUR 9 (Malervlies und weiß streichen und Kellerboden/-Treppe und Waende streichen)
- TEUR 12 Eichendielen massiv inkl. Verlegen (ca. 130-140 qm), Treppe auskleiden und oelen.

wildwusel
13.04.2012, 10:11
Die Steckdosen fand ich eigentlich ausreichend. ICh habe ja schon die Baubeschreibung. DA sind nicht weniger als ich jetzt habe und ich finde das völlig in Ordnung.

Ich wohne derzeit im Altbau. Zwei Steckdosen im Schlafzimmer und im Flur, vier in der Küche, eine (!) im Bad, fünf im Wohnzimmer und im Arbeitszimmer. Gebt mir Steckdosen!!! :lachen:


Mit 5% kommen wir wohl nicht hin, weil wir ja im ganzen Haus Böden legen müssen, Malerarbeiten machen (wollen schon auf Tapete verzichten und nur verputzen oder so

Meine ist eine ETW, da sind Böden, Wände und Badarmaturen mit drin. Wobei ich gesagt hab, Tapete weglassen, nur verputzen und streichen. Ich hab Katzen, da sieht die Rauhfaser nach einer Woche aus wie in einem Abbruchhaus. Die klettern Tapeten glatt hoch.

Große Fliesen: Mehr Verschnitt? Schwieriger zu verarbeiten?
Mosaik fand ich erstaunlich billig. Der Quadratmeterpreis ist zwar hoch, aber mit einem halben Quadratmeter konnte ich meine Dekoidee schon abdecken. Dafür kriege ich gerade mal acht Dekofliesen.

Mit dem Fliesenhändler hatte ich sowieso viel Spaß. :knatsch:

Und ehe nicht alle Rechnungen bezahlt sind, wird nichts gekauft. Nicht mal eine Handtuchstange oder Lampe. Vielleicht mal ein Set Haken mit Saugnäpfen.

Nocturna
13.04.2012, 10:19
Habt ihr nach dem Bau dann irgendwelche großen Schäden festgestellt?

Ja, die Eigentümergemeinschaft ist damals vor Gericht gezogen wegen diverser Mängel, war aber wegen Gutachten und Gegengutachten nicht mehr viel zu holen. Hätte ich die Mängel vorher gewusst, hätte ich Geld zurückbehalten. Dann hätte ich die Mängel zwar immer noch, aber auch mehr Geld.

Auch beim Haus haben sich Mängel herausgestellt, einmal mussten wir die Kanalreinigung rufen, weil nichts mehr durchging :ooooh:, Nachbars (der DHH) hatten Probleme mit undichten Dachfenstern und generell ist das oberste Stockwerk sehr hellhörig, was wohl irgendein Trennwandproblem ist. Auch hier hätte der Gutachter vielleicht geholfen.

Ich persönlich würde bei einem Haus/Wohnung für das ich über eine Viertelmillion Euro zahle, nicht am Gutachter sparen. Aber das muss jeder selbst wissen.


Aber das läppert sich halt. Ich bin da mittlerweile acuh schon nüchterner. Elektr. Rolllläden bspw. brauche ich auch nicht. Sind schön zu haben, aber wenn sie Aufpreis kosten, nehme ich sie nicht.

Klar kosten elektrische Rollos Aufpreis, steckt ja in jedem Rollokasten ein Motor für knapp 100 Euro. Wir haben damals auch gedacht, brauchen wir nicht, man kann ja wohl noch ein Rollo von Hand aufziehen. Aber wenn die Jahre vergehen und man Land sieht bei der Schuldentilgung, kommt man in die Optimierungsphase des Hausbaus.

Jetzt wollen wir elektrische Rollos, mit Zeitsteuerung und Sonnenautomatik und wir haben uns in den Hintern gebissen, dass wir nicht wenigstens Leerrohre für die Stromversorgung zu den Rollos geführt haben, den Rest kann man nämlich easy nachrüsten. DAS hätten wir uns damals schon noch leisten können. Jedes Mal, wenn wir ein Zimmer renovieren, holt mein Mann die Hilti raus und jagt Schlitze in die Wand für die Stromzuführung. Macht einen ganz schönen Dreckhaufen und megaviel Staub. Also, Leerrohre? :smirksmile:

Malina70
13.04.2012, 10:37
Mosaik fand ich erstaunlich billig. Der Quadratmeterpreis ist zwar hoch, aber mit einem halben Quadratmeter konnte ich meine Dekoidee schon abdecken. Dafür kriege ich gerade mal acht Dekofliesen.


Bei mir hat eine Zweierreihe Natursteinmosaik als Zierleiste im Bad schon 500 Euro gekostet :ooooh:. Das hab ich mir fürs Gäste-WC dann gespart.

Ansonsten war bei mir alles an Böden und Wandbehang im Preis enthalten.

@steffken:
Klar, wenn schon bestimmte Standards hat, dann will man davon auch nicht mehr abweichen. Ich bin da eher bescheiden. Wohne jetzt noch in einem kleinen Appartement aus den 60ern. Immerhin mit Parkett und neu weiß gefliestem Bad. Aber in Küche und Flur graues Linoleum - örks. Ich finde alles, was ich jetzt neu bekomme, schon unglaublich luxuriös, kann mir aber auch gut vorstellen, dass das in ein paar Jahren anders aussieht.

Elektrische Rolläden habe ich standardmäßig, die Zeitschaltuhr erschien mir unnötig. Wäre allenfalls im Urlaub interessant. Aber da das Haus nicht direkt an der Straße liegt, dachte ich, so wichtig ist das jetzt auch nicht.

Meine Nachbarn haben zur Terrasse zwei schicke große Schiebetüren statt zwei normale Drehtüren und zwei Fenster wie ich. Hätte aber auch noch mal 4000 Euro Aufpreis gekostet, und das war es mir dann nicht wert. Dafür hab ich mir eben den zusätzlichen WaMa-Anschluss in der Abstellkammer geleistet, weil ich jetzt schon weiß, dass es mich zu Tode nerven würde, zum Waschen jedesmal in den Keller zu gehen. Aber den Anschluss in der Waschküche hab ich trotzdem zusätzlich (z.B. für Trockner). Das war mir dann eben wichtiger als Panorama-Schiebentüren. Meine Nachbarn zur Rechten haben sauteure Bad-Fliesen, die mir nicht mal gefallen. So hat halt jeder seine Vorlieben...

Teppichboden oder Laminat hätte ich auch nicht gewollt. Aber das Standard-Eichenparkett tut es mir. Wenigstens da kein Aufpreis.

Und wie ich schon schrieb: Ein Bad im ganzen Haus finde ich zu wenig. Auch wenn jetzt glaubt, damit hinzukommen, weil es früher ja auch ging. Wenn die Kinder größer werden und das Bad blockieren ist man sicher froh über Ausweichmöglichkeiten. Da würde ich heute zumindest die entsprechenden Anschlüsse schon mal vorsehen.

Gruß,

Malina

Nocturna
13.04.2012, 10:38
Wenn wir über Ausgaben und Sondewünsche reden, ich hätte da noch eine nette Idee für eine weitere Ausgabe. Ich weiß, du willst sparen und nicht mehr ausgeben, aber wenigstens erwähnen wollte ich es.

Eine zentrale Staubsaugeranlage. Ich habe in jedem Stockwerk einen oder zwei Anschlüsse an den zentralen Staubsauger im Keller. Man braucht nur noch einen Schlauch tragen, wenn man von Stockwerk zu Stockwerk geht. Es gibt keinerlei Abluft mehr in den Raum. Nix mehr mit vorne Dreck reinsaugen, hinten Staub wieder raus aus dem Gerät. Das Zentralgerät im Keller hat eine Abluft für den Feinstaub in den Garten. Ein Must have für Allergiker und auch sonst ist es eine der besten Anschaffungen, die wir getätigt haben.

Was leider nicht geklappt hat, obwohl ich es gerne gehabt hätte, war ein zentraler Wäscheabwurfschacht vom Bad in den Waschkeller. Hat einfach vom der Raumaufteilung nicht geklappt. So trage ich halt weiter schwere Wäschekörbe in den Keller, sonst müsste ich nur eine Klappe aufmachen und die Schmutzwäsche würde direkt vor der Waschmaschine landen. Grmpf. Aber vielleicht klappt es ja bei dir.

steffken1970
13.04.2012, 11:01
Wenn wir über Ausgaben und Sondewünsche reden, ich hätte da noch eine nette Idee für eine weitere Ausgabe. Ich weiß, du willst sparen und nicht mehr ausgeben, aber wenigstens erwähnen wollte ich es.

Eine zentrale Staubsaugeranlage. Ich habe in jedem Stockwerk einen oder zwei Anschlüsse an den zentralen Staubsauger im Keller. Man braucht nur noch einen Schlauch tragen, wenn man von Stockwerk zu Stockwerk geht. Es gibt keinerlei Abluft mehr in den Raum. Nix mehr mit vorne Dreck reinsaugen, hinten Staub wieder raus aus dem Gerät. Das Zentralgerät im Keller hat eine Abluft für den Feinstaub in den Garten. Ein Must have für Allergiker und auch sonst ist es eine der besten Anschaffungen, die wir getätigt haben.

Was leider nicht geklappt hat, obwohl ich es gerne gehabt hätte, war ein zentraler Wäscheabwurfschacht vom Bad in den Waschkeller. Hat einfach vom der Raumaufteilung nicht geklappt. So trage ich halt weiter schwere Wäschekörbe in den Keller, sonst müsste ich nur eine Klappe aufmachen und die Schmutzwäsche würde direkt vor der Waschmaschine landen. Grmpf. Aber vielleicht klappt es ja bei dir.

Mensch Nocturna! Hättest Du damit nicht frueher kommen können? :smirksmile:
Jetzt ist es zu spaet... Aber bei uns ist geplant, sobald Geld übrig ist -haha, wenn und wann:freches grinsen:- gibts nen Staubsaugerroboter und die Jungs werden schon frueh mit in die Hausarbeit eingebunden. Sprich: wenn sie in der Lage sind, den Korb in den Keller zu tragen, werden Arbeiten von ihnen gemacht. :cool: Nicht, dass meine kleinen Maenner auf die Idee kommen wie ihre ital. Onkel, dass die Frauen dazu da sind, deren Buxe in den Waeschekorb zu befördern :ooooh:

wildwusel
13.04.2012, 11:01
Bei mir hat eine Zweierreihe Natursteinmosaik als Zierleiste im Bad schon 500 Euro gekostet :ooooh:.

Ach du liebes Lottchen. Ich habe Glas bzw Keramik, da kostet der Quadratmeter 130 Eu oder so.



Elektrische Rolläden habe ich standardmäßig

Ich habe Leerrohre legen lassen. Man wird nicht jünger und die Schultern werden nicht besser, irgendwann will ich's vielleicht elektrisch, und wie Nocturna so schön beschreibt, dann die Wände aufzustemmen macht gar keinen Spaß.


Teppichboden oder Laminat hätte ich auch nicht gewollt.

Weder Nußbaum- noch Eichenparkett wären im Moment im Budget dringewesen, und preisgünstigere Hölzer wollte ich nicht ich bin nicht sicher, ob mir Nußbaum nicht zu dunkel ist auf Dauer, also habe ich "testweise" Nußbaumlaminat drin. In zehn Jahren oder so wird dann die Parkett- bzw. Bodendielen-Entscheidung getroffen.


Und wie ich schon schrieb: Ein Bad im ganzen Haus finde ich zu wenig. Auch wenn jetzt glaubt, damit hinzukommen, weil es früher ja auch ging.

Die dritte Sache nach "genug Steckdosen" und "endlich Spümaschine!" auf die ich mich so richtig freue: Das Zweitklo! :lachen:

Liala
13.04.2012, 11:01
Wenn wir über Ausgaben und Sondewünsche reden, ich hätte da noch eine nette Idee für eine weitere Ausgabe. Ich weiß, du willst sparen und nicht mehr ausgeben, aber wenigstens erwähnen wollte ich es.

Eine zentrale Staubsaugeranlage. Ich habe in jedem Stockwerk einen oder zwei Anschlüsse an den zentralen Staubsauger im Keller. Man braucht nur noch einen Schlauch tragen, wenn man von Stockwerk zu Stockwerk geht. Es gibt keinerlei Abluft mehr in den Raum. Nix mehr mit vorne Dreck reinsaugen, hinten Staub wieder raus aus dem Gerät. Das Zentralgerät im Keller hat eine Abluft für den Feinstaub in den Garten. Ein Must have für Allergiker und auch sonst ist es eine der besten Anschaffungen, die wir getätigt haben.

Was leider nicht geklappt hat, obwohl ich es gerne gehabt hätte, war ein zentraler Wäscheabwurfschacht vom Bad in den Waschkeller. Hat einfach vom der Raumaufteilung nicht geklappt. So trage ich halt weiter schwere Wäschekörbe in den Keller, sonst müsste ich nur eine Klappe aufmachen und die Schmutzwäsche würde direkt vor der Waschmaschine landen. Grmpf. Aber vielleicht klappt es ja bei dir.

ZENTRALE WAS bitte?????? :freches grinsen: . Ich kleb mir beidseitiges Klebeband unter die Füße und lauf damit durch die Whg, fertig! :freches grinsen: . Außerdem kann man Parkett auch zwischendurch immer mal ganz gut fegen. Da muss man meiner Meinung nach nicht immer sofort saugen.

Und diesen Schacht finde ich genial. ich hätte dann gern so einen der geradewegs zur Mülltonne führt :freches grinsen: . Diese Leerrohre sind, glaube ich, sogar im Preis enthalten :smile:.

So, keine Zeit mehr - muss gleich endlich an die Arbeit! Bis später!

Malina70
13.04.2012, 11:16
Die dritte Sache nach "genug Steckdosen" und "endlich Spümaschine!" auf die ich mich so richtig freue: Das Zweitklo! :lachen:

Hm, also für mich alleine brauch ich keine zwei Klos (die müssen dann ja auch geputzt werden). Aber jetzt, wo öfter mal Handwerker (Küchenbauer, Möbelaufbauer) da waren, fand ich das Gäste-WC ganz schick und angenehm.

Spülmaschine ist bei mir auch Premiere. Bin mal gespannt, wie oft ich die wirklich nutze.

Am meisten freue ich mich auf die bodengleiche Dusche (endlich nicht mehr in der Wanne duschen müssen - Liala übeleg Dir das echt gut!) und auf den riesigen Balkon. Und auf mehr Platz und alles schön und neu. Zweieinhalb Wochen noch bis zum Einzug!!

Gruß,

Malina

Nocturna
13.04.2012, 11:29
ZENTRALE WAS bitte?????? :freches grinsen: . Ich kleb mir beidseitiges Klebeband unter die Füße und lauf damit durch die Whg, fertig! :freches grinsen: . Außerdem kann man Parkett auch zwischendurch immer mal ganz gut fegen. Da muss man meiner Meinung nach nicht immer sofort saugen.
Ich habe wenige Teppiche im Haus, weil überall Korkparkett, trotzdem saugen wir. Bevor ich anfange eine Riesenfläche mit dem Besen zu beseln und Staubwölkchen vor mir herschiebe, nehme ich lieber den langen Schlauch und –schlurp weg- ist die Sache. In der Küche ist ein Kehrschacht in die Blende der Küche eingearbeitet. Wenn in der Küche Dreck zu Boden fällt, nehme ich einen kleinen Besen mit halbhohem Stiel, tippe mit dem Fuß an die Klappe, Staubsauer setzt ein, ich schieb den Dreck vor die Öffnung und schon isser weg. In der Garage haben wir auch einen Anschluss fürs bequeme Autosaugen. Den hätten wir uns aber sparen können, so selten wie wir den benutzen.

Mit einem langen Schlauch kommst du überall hin, unters Bett, auf den Schrank oben drauf, Stellen die du mit einem herkömmlichen Sauger definitiv nicht erreichst. Das Zentralgerät im Keller hat ein sehr großes Fassungsvermögen, braucht keine teuren Papierbeutel, ich nehme einfach sehr große Plastiktüten und den Feinstaubfilter kann man mit dem Gartenschlauch abspritzen. Anschaffungskosten höher, Folgekosten fast nicht existent. Meine DHH-Nachbarin ist mir heute noch dankbar für den Tipp mit der Staubsaugeranlage. Ich wollte es nur erwähnt haben. :smirksmile:

steffken1970
13.04.2012, 11:37
@Malina: das ist auch toll- daran wirst Du Dich auch noch ne lange Zeit erfreuen können :blume:
Ich kenne ja auch schon so einige Wohnsituationen (WG-Zimmer, alte Hucke etc) und immer wieder erfreue ich mich an unserer ETW. Blöd war echt nur, dass wir die gekauft hatten, als wir gedacht hatten, die Familienplanung sei abgeschlossen... :schild ...uups: war sie dann ja nicht :freches grinsen: und so fehlt ein KiZi.

Malina70
13.04.2012, 11:42
Meine DHH-Nachbarin ist mir heute noch dankbar für den Tipp mit der Staubsaugeranlage. Ich wollte es nur erwähnt haben. :smirksmile:

In einem Haus würde ich so eine Anlage durchaus auch zumindest unter very nice to have packen. Ich finde Dinge, die etwas Nützliches tun oder die Arbeit erleichtern, immer wichtiger als Dinge, die nur schön aussehen. Und bei Dingen, die sich später nur aufwändig nachrüsten lassen, würde ich auch gut überlegen, ob ich sie mir nicht doch jetzt leisten kann.

Aber es ist natürlich immer eine Frage des verfügbaren Budgets. Irgendwann ist einfach Schluss, keine Frage. Aber manchmal ist die Schere auch im Kopf. Man will einen bestimmten Betrag einfach nicht überschreiten, nicht mal um tausend Euro und wird dann schlagartig geizig, obwohl der eine Tausender den Kohl nicht fett gemacht hätte. Von daher finde ich es, wie ich schon schrieb, wichtig, erst mal zu sammeln, was alles möglich wäre, dann Preise zu ermitteln und zu priosieren. Am Ende will man die X-tausend Euro Sonderwunschbudget ja auch bestmöglich ausnutzen.

Gruß,

Malina

Nocturna
13.04.2012, 11:52
Hm, also für mich alleine brauch ich keine zwei Klos (die müssen dann ja auch geputzt werden). Aber jetzt, wo öfter mal Handwerker (Küchenbauer, Möbelaufbauer) da waren, fand ich das Gäste-WC ganz schick und angenehm.

Du wirst dein Zweitklo schätzen, auch wenn du ganz allein lebst. Allein schon die Auswahl zu haben, wohin man geht :smile:. Und bei Besuch sowieso nur noch angenehm. Keiner mehr, der in deinem privaten Badezimmer herumschnuffelt.


Spülmaschine ist bei mir auch Premiere. Bin mal gespannt, wie oft ich die wirklich nutze.

Ich bin ohne Spülmaschine großgeworden, aber würde nie mehr verzichten, auch nicht als Single. Du brauchst ein zweites Essbesteck, vor allem die Messer gehen schnell aus und eventuell ein Zweitgeschirr, aber du wirst die Maschine voll kriegen.


Am meisten freue ich mich auf die bodengleiche Dusche (endlich nicht mehr in der Wanne duschen müssen - Liala übeleg Dir das echt gut!) !

Bodengleich war vor 13 Jahren noch kein Thema. Das ist definitiv etwas für die Badrenovierung, aber die hat noch etwas länger Zeit.

Bezüglich der Dusche bin ich voll deiner Meinung. Ein Haus ohne Dusche? Eher undenkbar und der Trend zur Zweitdusche ist schon lange da.

Zugegeben, bisher wären wir mit einer Dusche ausgekommen. Aber jetzt wo Teenie älter wird, merkt man schon, dass es mal Engpässe geben könnte. Irgendwann werden aus den Seltenduschern eitle Jungmänner-oder Frauen, die erstaunlich viel Zeit im Bad verbringen. Da ist eine Ausweichdusche Gold wert. Meine Freundin hatte zwei Söhne, die öfter mal ihre Freundin zur Übernachtung mitgebracht haben. Was glaubst du, wie es sie genervt hat, wenn wieder mal das Bad belegt war?


Zweieinhalb Wochen noch bis zum Einzug!!

Prima! Erzähl uns, wie es sich angefühlt hat. :smile:

carmen66
13.04.2012, 12:50
Bei soviel tollen ideen find ich es fast schon wieder schade, dass wir das Projekt Haus verkaufen - Wohnung kaufen, bis auf weiteres aufgeschoben haben.
Unser Haus ist zehn Jahre alt, einiges würde ich heute auch anders machen. Aber wie oben schon jemand geschrieben hat, vor zehn jahren hat noch niemand über bodengleiche Duschen getönt. FOlglich haben wir auch einen hohen absatz. aber deswegen gleich das ganze bad renovieren? ich habe auf dem Speicher noch reservefliesen gefunden. vielleicht kann man das ohne allzu großen aufwand umbauen.

Der Grundgedanke Haus verkaufen WOhnung kaufen war ja der, unsere Kinder sind groß und selbst die jüngste fast ausgezogen. also würde uns jetzt eine ebenerdige Wohnung mit garten besser gefallen als unser dreistöckiges Reihenhaus. allerdings wäre das projekt soviel teurer geworden, dass wir es verworfen hätten.
Ein Jahr Doppelbelastung weil haus noch nicht verkauft, nochmal Grunderwerbsteuer und Notar, neue Küche, und die Wohnung zwar Traumwohnung ist aber insgesamt seeeeeehr teuer, wahrscheinlich sogar teurer als der Erlös den wir für unser Haus erzielen würden.

Also, nix wars, Haus wird weiter abgestottert und in 12-15 Jahren das Projekt nochmal neu angegangen. Vielleicht haben sich unsere Bedürfnisse bis dahin nochmal geändert. und ich hoffe und gehe davon aus, dass ich noch 15 jahre treppen steigen kann.

lg carmen

wildwusel
13.04.2012, 12:52
Hm, also für mich alleine brauch ich keine zwei Klos
Spülmaschine ist bei mir auch Premiere. Bin mal gespannt, wie oft ich die wirklich nutze.

Ich liebe es, die hungrigen Horden zu bekochen und mit Tee abzufüllen, da kommt's schnell zu Engpässen und Abwaschbergen. :lachen:

Für eine große bodengleiche Dusche hab ich auf die Wanne verzichtet. Die Wanne benutze ich sowieso nie.

Und, 12 Quadratmeter Balkon. Ich plane schon ganze Obstplantagen. :lachen:


Zweieinhalb Wochen noch bis zum Einzug!!

:blumengabe:

Malina70
13.04.2012, 12:57
Für eine große bodengleiche Dusche hab ich auf die Wanne verzichtet. Die Wanne benutze ich sowieso nie.

Und, 12 Quadratmeter Balkon. Ich plane schon ganze Obstplantagen. :lachen:


Ich habe in den knapp elf Jahren in meiner alten Wohnung auch nicht einmal gebadet. Das mag aber auch daran liegen, dass das fensterlose Bad nicht so recht einladend war. Jedenfalls will ich der Wanne noch mal eine Chance geben.

Mein Balkon ist knapp 11qm, und ich habe zum Geburtstag schon ein Buch bekommen: Balkongestaltung für Ungeduldige :freches grinsen:. Meine Nachbarn, die auch noch nicht eingezogen sind, haben die Kästen, die netterweise schon mit Erde gefüllt waren, bereits mit Stiefmütterchen bepflanzt. Und ich warte schon darauf, dass ich einen Zettel an der Tür habe, ich möge doch bitte endlich auch mal die Kästen mit Blumen versehen :engel:. Aber ich denke, das Projekt mein Balkon soll richtig schön werden, muss auch finanziellen Gründen weitgehend aufs nächste Jahr verschoben werden. Aber ich finde schon, dass man so eine große Fläche auch nutzen sollte, wäre ja sonst Verschwendung.

Gruß,

Malina

Liala
13.04.2012, 14:23
Ich habe wenige Teppiche im Haus, weil überall Korkparkett, trotzdem saugen wir. Bevor ich anfange eine Riesenfläche mit dem Besen zu beseln und Staubwölkchen vor mir herschiebe, nehme ich lieber den langen Schlauch und –schlurp weg- ist die Sache. In der Küche ist ein Kehrschacht in die Blende der Küche eingearbeitet. Wenn in der Küche Dreck zu Boden fällt, nehme ich einen kleinen Besen mit halbhohem Stiel, tippe mit dem Fuß an die Klappe, Staubsauer setzt ein, ich schieb den Dreck vor die Öffnung und schon isser weg. In der Garage haben wir auch einen Anschluss fürs bequeme Autosaugen. Den hätten wir uns aber sparen können, so selten wie wir den benutzen.

Mit einem langen Schlauch kommst du überall hin, unters Bett, auf den Schrank oben drauf, Stellen die du mit einem herkömmlichen Sauger definitiv nicht erreichst. Das Zentralgerät im Keller hat ein sehr großes Fassungsvermögen, braucht keine teuren Papierbeutel, ich nehme einfach sehr große Plastiktüten und den Feinstaubfilter kann man mit dem Gartenschlauch abspritzen. Anschaffungskosten höher, Folgekosten fast nicht existent. Meine DHH-Nachbarin ist mir heute noch dankbar für den Tipp mit der Staubsaugeranlage. Ich wollte es nur erwähnt haben. :smirksmile:

Ich habe es auch nicht anders verstanden und versuche, daran zu denken :smile: . Ihr schreibt ja so viel, ich komme kaum hinterher....DAbei wollte ich doch einfach nur wissen, ob mein Gehalt ausreicht :freches grinsen: . Aber toll, man bekommt viele Ideen. Ich befürchte nur, dass ich alles vergesse, wenn es erstmal soweit ist. Muss mir echt mal Notizen machen....

Sorry an alle anderen - muss später antworten, ich schaff`s einfach nicht :kuss: .

Steffken und wir hören uns ja eh :freches grinsen: . Was ein Zufall. Wäre der Knaller, wenn wir jetzt noch die andere Hälfte gekauft hätten, hm :freches grinsen:

Nocturna
13.04.2012, 17:39
Liala, schon gelesen?
Baufinanzierungsfragen in der Bricom (http://bfriends.brigitte.de/foren/rund-ums-eigenheim/244271-immobilie-finanzieren-fragen-sie-die-expertin.html)!

Hau rein, die Gelegenheit ist günstig und Helma Sick ist eine bekannte Finanzexpertin.

Liala
13.04.2012, 18:15
Liala, schon gelesen?
Baufinanzierungsfragen in der Bricom (http://bfriends.brigitte.de/foren/rund-ums-eigenheim/244271-immobilie-finanzieren-fragen-sie-die-expertin.html)!

Hau rein, die Gelegenheit ist günstig und Helma Sick ist eine bekannte Finanzexpertin.

Hammer, danke für den Link! :smile: Ich befürchte, ich muss dann eine kurze und knackige Frage formulieren, hm? :freches grinsen: Darin bin ich nicht so gut, aber ich versuchs, danke!!!

Übrigens haben Steffken und ich vorhin festgestellt, dass wir mit dem gleichen Bauträger bauen (bzw.bauen wollen) und wir derzeit auch in der gleichen Stadt wohnen. Und beide schwärmen hier, wie zuverlässig die Baufirma doch scheint :freches grinsen:

Nocturna
13.04.2012, 19:37
Übrigens haben Steffken und ich vorhin festgestellt, dass wir mit dem gleichen Bauträger bauen (bzw.bauen wollen) und wir derzeit auch in der gleichen Stadt wohnen. Und beide schwärmen hier, wie zuverlässig die Baufirma doch scheint :freches grinsen:
Die Welt ist klein und die Bricom überall. Da könnt ihr ja jetzt prima fachsimpeln. :smile:

Liala
13.04.2012, 20:19
Die Welt ist klein und die Bricom überall. Da könnt ihr ja jetzt prima fachsimpeln. :smile:

Machen wir bestimmt auch! Aber hier gibt es ja noch viiieeel mehr RAtschläge :blumengabe:

Eteterfon
14.04.2012, 16:01
Und diesen Schacht finde ich genial. ich hätte dann gern so einen der geradewegs zur Mülltonne führt :freches grinsen:
So ein Müllschlucker ist in der Tat toll. Bisher (wo wir bis vor 14 Tagen zur Miete gewohnt haben) gab es sowas in dem Haus. Also ne Klappe im Flur in jedem Stockwerk - da ging der Restmüll rein. Fand ich super praktisch. Klar musste man immer noch Papier, Grüner-Punkt und Biomüll separat runterbringen, aber immerhin. DAS werd ich in der Tat ein Wenig vermissen. :smile:

Dauerlauf
16.04.2012, 10:36
als wenn ihr ein fertiges Objekt bezieht, wo man maximal die Küche austauscht. Die Kalkulation wird wesentlich unsicherer.


?? Macht "man" das - nur die Küche erneuern? Maximal?

Dann habe ich schon zweimal was falsch gemacht. Wände umsetzen, neuer Fussboden, Wände glatt verputzen, Bäder, Küche.... man findet doch selten etwas, was auch innen dem eigenen Geschmack, Qualitätsstandard oder Zustand entspricht.
Je nachdem, wie alt ein Haus ist,kommen noch neue Heizung und/oder Rohre etc hinzu.

Insgesamt ist sowas immer teuer, weil ja auch ständig etwas ist. Und im vorliegenden Fall, mit so einem niedrigen Einkommen, würde ich im Leben weder bauen noch kaufen, solange nicht eine gehörige Eigenkapital-Quote vorhanden ist. Grad nicht mit einem kleinen Kind und dem quasi nicht vorhandenen zweiten Einkommen.

LG; Dauerlauf

Malina70
16.04.2012, 11:07
?? Macht "man" das - nur die Küche erneuern? Maximal?

Dann habe ich schon zweimal was falsch gemacht. Wände umsetzen, neuer Fussboden, Wände glatt verputzen, Bäder, Küche.... man findet doch selten etwas, was auch innen dem eigenen Geschmack, Qualitätsstandard oder Zustand entspricht.
Je nachdem, wie alt ein Haus ist,kommen noch neue Heizung und/oder Rohre etc hinzu.


Naja, das hängt ja auf der einen Seite davon ab, welches Objekt man sich aussucht und auch von den eigenen Ansprüchen. Ein Bekannter von mir hat tatsächlich nur eine neue Küche gekauft und auch nur, weil die Vorbesitzer für die alte zu viel haben wollten, sonst hätten sie die übernommen.

Ein anderer Bekannter hat in seiner Wohnung aus den 80er Jahren nicht mal das Bad erneuert, was ich so unter keinen Umständen gelassen hätte. Aber ihm reicht es offenbar aus, oder es wird erst später mal erneuert.

Ein dritter hat auch fast alles gelassen wie es ist und erneuert nun Schritt für Schritt, was neu gemacht werden muss oder nicht mehr gefällt.

Bei einer Bestandsimmobilie sieht man halt, was man bekommt (so einigermaßen jedenfalls) und weiß, was man ggf. noch machen muss oder will. Bei einem Neubau, zumal wenn schlüsselfertig nicht wirklich schlüsselfertig heißt, können u.U. schlecht kalkulierbare Kosten on top kommen. Beim Neubau muss es dann auch sofort sein, wenn man nicht ohne Böden dastehen will, während man beim gebrauchten Haus vielleicht auch mal eine Zeitlang mit den alten, häßlichen Fliesen leben kann.

Ich finde, beides kann die richtige Entscheidung sein. Es kommt ja auch auf die Lage an. In mancher Lage gibt es nun mal kein Neubaugebiet, andere bevorzugen den Neubau in nicht ganz so optimaler Lage, weil dort viele Familien hinziehen und man schnell Anschluss findet. Das kann die Entscheidung ja durchaus mit beeinflussen. Ich weiß nicht, ob ich mit zwei lebhaften Kleinkindern unbedingt in eine Siedlung ziehen wollte, wo nur Rentner wohnen. Andererseits kann eine gebrauchte Immobilie so super zentral gelegen sein, dass man solche Nachteile in Kauf nimmt.

Gruß,

Malina

Eteterfon
16.04.2012, 11:11
mit so einem niedrigen Einkommen, würde ich im Leben weder bauen noch kaufen
Du findest 3300 Euro netto WENIG? Und nochdazu in einem quasi unkündbaren Job als Beamtin? Na denn...

Dauerlauf
16.04.2012, 11:24
Du findest 3300 Euro netto WENIG? Und nochdazu in einem quasi unkündbaren Job als Beamtin? Na denn...


Finde ich für eine Familie, die grad noch erstmal bauen oder kaufen will. Ja. Ich würde nicht nur für die Abzahlung eines Kredites leben wollen, sondern dann lieber was mieten, bis ich genug Eigenkapital habe, dass das ganze kalkulierbarer wird.

Wenn zb 1.200 für Zins und Tilgung (und das ist dann wohl nicht sehr viel Tilgung) draufgehen, kannst Du nochmal für Nebenkosten (Versicherung, Heizung, Strom, Telefon etc) locker 500 rechnen. Sind 1700. Bleiben für drei Leute noch 1.600 Euro im Monat.
Für Essen, Kleidung, Urlaub, Auto, und Rücklage, um den Kredit irgendwann abzulösen.
Macht alles sicher noch viel Spass dann...
Und passieren (zb Krankheit) sollte dann auch besser nichts...

Was heisst "na denn".. in der Kommentierung meines Postings bitte?

LG, Dauerlauf

Nocturna
16.04.2012, 11:43
Wenn zb 1.200 für Zins und Tilgung (und das ist dann wohl nicht sehr viel Tilgung) draufgehen, kannst Du nochmal für Nebenkosten (Versicherung, Heizung, Strom, Telefon etc) locker 500 rechnen. Sind 1700. Bleiben für drei Leute noch 1.600 Euro im Monat.

Genau so ähnlich hat Liala ja gerechnet, nur dass es etwas weniger ist, weil noch die KK abgeht, netto 3000 Euro.

Allerdings ist das schon sehr defensiv gedacht, denn sie hat ja noch einen Ehemann, der zwar nicht sehr gut verdient, aber im Normalfall auch nochmals gute 1000 Euro nach Hause bringt.

Eteterfon
16.04.2012, 11:44
Was heisst "na denn".. in der Kommentierung meines Postings bitte?
Dass ich diese Vorstellung völlig überzogen finde. Zumal der Mann ja auch einen Job hat... vielleicht bin ich (bzw. sind wir) ein Sonderfall, aber wir leben von derzeit etwa zwei Drittel des besagten Geldes zu zweit. Und das gut. Mit Auto. Und Urlaub. Studiengebühren. Und wir sparen durchaus noch was. Und nein, wir leben nicht in Hintertupfing, wo die Lebenshaltung quasi nichts kostet...

Unsere Bank hat bei der Vergabe des Kredits auch sehr großzügige Lebenshaltungskosten angesetzt. So viel, wie wir nie wirklich brauchen. Und das ist auch gut so. Das wird die Bank der TE nicht anders machen, sonst wäre es nicht seriös. Aber wenn sich jemand, der aktuell 4400,- Euro Nettoeinkommen vorweisen kann, davon 3300,- sehr sicher, sich keine Immobilie kaufen darf - wer bitte soll das dann noch tun? Bzw. es geht die KK noch weg, aber trotzdem...

Und je nachdem wo man lebt, gehen diese 1200,- im Monat ja auch locker für Miete drauf, wenn man ein entsprechendes Objekt haben will...

Malina70
16.04.2012, 11:49
Genau so ähnlich hat Liala ja gerechnet, nur dass es etwas weniger ist, weil noch die KK abgeht, netto 3000 Euro.

Allerdings ist das schon sehr defensiv gedacht, denn sie hat ja noch einen Ehemann, der zwar nicht sehr gut verdient, aber im Normalfall auch nochmals gute 1000 Euro nach Hause bringt.

Ja, und ein Stück weit ist es eben auch eine Frage der persönlichen Prioritäten und der eigenen Risikobereitschaft? Ich würde mal eine Zeitlang ausprobieren, ob ich von dem Geld, das mir bleibt, leben kann und ob mich mögliche Einschränkungen sehr stören.

Ich glaube, ganz ohne Verzicht und ein gewisses Lebensrisiko geht es wohl fast nie ab. Und am Ende muss ich auch emotional hinter der Entscheidung stehen. Was nutzt mir ein preiswertes gebrauchtes Haus, das ich locker abbezahlen kann, wenn es mir einfach nicht gefällt? Das empfände ich schneller als Klotz am Bein als die teurere Traum-Immobilie. Natürlich alles in einem gewissen Rahmen...

Gruß,

Malina

wildwusel
16.04.2012, 11:50
mit so einem niedrigen Einkommen, würde ich im Leben weder bauen noch kaufen,

3300 netto ist nahe an den Top-10% beim Einkommen, das als "niedrig" zu bezeichnen erscheint mir jetzt perspektivisch etwas verschoben.

Die Abwesenheit von Rücklagen und der Kaufpreisbereich würde mir auch Kopfschmerzen machen, andererseits, als Beamte...

Dauerlauf
16.04.2012, 13:43
Dass ich diese Vorstellung völlig überzogen finde. Zumal der Mann ja auch einen Job hat... vielleicht bin ich (bzw. sind wir) ein Sonderfall, aber wir leben von derzeit etwa zwei Drittel des besagten Geldes zu zweit. Und das gut. Mit Auto. Und Urlaub. Studiengebühren. Und wir sparen durchaus noch was. Und nein, wir leben nicht in Hintertupfing, wo die Lebenshaltung quasi nichts kostet...

Unsere Bank hat bei der Vergabe des Kredits auch sehr großzügige Lebenshaltungskosten angesetzt. So viel, wie wir nie wirklich brauchen. Und das ist auch gut so. Das wird die Bank der TE nicht anders machen, sonst wäre es nicht seriös. Aber wenn sich jemand, der aktuell 4400,- Euro Nettoeinkommen vorweisen kann, davon 3300,- sehr sicher, sich keine Immobilie kaufen darf - wer bitte soll das dann noch tun? Bzw. es geht die KK noch weg, aber trotzdem...

Und je nachdem wo man lebt, gehen diese 1200,- im Monat ja auch locker für Miete drauf, wenn man ein entsprechendes Objekt haben will...


Ich habe nicht gesagt, dass sie keine Immobilie kaufen "DÜRFEN". Lediglich darauf hingewiesen, dass sie sich einen ganz schönen Fixkostenblock ans Bein binden.

Vielleicht lebe ich auch in einer anderen Welt....

LG, Dauerlauf

Dauerlauf
16.04.2012, 13:46
3300 netto ist nahe an den Top-10% beim Einkommen, das als "niedrig" zu bezeichnen erscheint mir jetzt perspektivisch etwas verschoben.

Die Abwesenheit von Rücklagen und der Kaufpreisbereich würde mir auch Kopfschmerzen machen, andererseits, als Beamte...

Zu niedrig für eine Finanzierung ohne ausreichend Eigenkapital...auch hast Du meinen Satz aus dem Kontext gerissen. Ich meine mich zu erinnern, dass ich noch etwas von einer höheren Eigenkapitalquote schrieb...

Auch als Beamter bekommst Du nichts hinterhergeworfen, wenn jemand zB eine schwere Krankheit bekommt und es Therapien gibt, die die Krankenkasse nicht zahlen oder Ähnliche Themen.

Ich bin übrigens nicht gegen eigene Häuser; ich habe selbst eins und weiss, wie viel Geld es verschlingt wenn man alles ordentlich haben möchte (wie viele andere hier sicherlich auch).

Aber jeder muss das ja sowieso machen wir er denkt.

LG; Dauerlauf

Eteterfon
16.04.2012, 14:04
Die TE schrieb ja, dass sie derzeit monatlich so und so viel zurücklegen können. Mehr, als später die Rate sein wird, wenn ich es gerade recht erinnere. Und bis das losgeht mit den vollen Kreditraten, können sie auch noch einiges ansparen.

Klar, etwas mehr Eigenkapital zu haben, ist sicher sinnvoll. Ob das alles von vornherein ins Haus fließen muss, ist wieder eine andere Frage (die uns weit vom Thema wegführt - wir tilgen zB absichtlich nur 1% und haben absichtlich nur 20% EK eingesetzt). Aber wenn jemand einen sicheren Job hat (und wer hat den, wenn nicht Beamte?), kann man es denke ich durchaus auch mit weniger EK wagen. Bei Krankheit und solcherlei Unvorhersehbarem hat man denke ich im Zweifel auch mit Mietzahlungen ein Problem...

Dauerlauf
16.04.2012, 14:16
Bei Krankheit und solcherlei Unvorhersehbarem hat man denke ich im Zweifel auch mit Mietzahlungen ein Problem...


Klar, aber wenn es hart auf hart kommt, ist man schneller in eine günstigere Mietwohnung umgezogen als dass man sein Haus verkauft hat. Sofern nicht Rücklagen da sind und die sind halt schwer zu bilden, wenn die finanzielle Lage so ist, dass man fast ein Drittel des Nettoeinkommens für Zinsen (!) ausgibt. DANN sollte man eher erstmal eine Wohnung oder Haus kaufen und vermieten.....aber das führt sicher zu weit hier.
LG; Dauerlauf

Liala
17.04.2012, 09:48
Nun mische ich mich dann auch mal wieder ein :freches grinsen: .

Dauerlauf: wenn du alle meine Posts verfolgt hast, dann wirst du gelesen haben, dass ich selbst ein Sicherheitsmensch bin und stets großzügig kalkuliere, um eben nicht den letzten Cent zu verplanen. Ich habe mir hier mit den anderen Teilnehmern schon viele Gedanken gemacht, habe Anregungen mitgenommen und mir auf Grund der Beiträge ein realistisches Bild machen können.
3300 Euro sind absolut worst-case. Im nächsten Jahr verdiene ich nochmal hundert mehr und habe das Kindergeld - d.h. da muss man dann schon von wenigstens 3300 (KK schon abgezogen) ausgehen. Das wäre der schlimmste Fall! Im Falle von Krankheit passiert mir als Beamtin schonmal gar nichts, weil ich - sogar jahrelang! - die vollen Bezüge erhalte! Lediglich eine Berufsunfähigkeit wäre schlecht, da bleibt zu überlegen, ob ich mich absichere oder das Risiko eingehe.
Im NORMALFALL bringt mein Mann auch nochmal 1100 Euro rein, die ich bisher völlig unberücksichtigt gelassen habe! Wir gehen davon aus, dass er den Job behält, wollen aber nicht damit planen, weil er nicht so sicher ist wie meiner. Und selbst wenn er ihn verliert, dann wird er in den nächsten 20 Jahren sicherlich einen anderen Job finden!
Wir hätten also 4400 Euro zur Verfügung.

Im TV lief gestern eine kurze Sendung zum Thema Baufinanzierung. Ein Paar mit Kind verdiente ZUSAMMEN!!!! 3300 netto und diese Leute wollten eine Whg von 320 000 (6ot EK) finanzieren und hätten dafür auch die Kredite bekommen und die Situation ist jawohl merklich schlechter als bei uns.

Was ich in deinem Post vermisse ist, dass du gar nicht über die Finanzierungssumme sprichst, denn die ist ja nicht gerade unwichtig bei dem Thema!

Ich gebe dir Recht, dass unser Gehalt zu gering ist, wenn wir ein Haus von 600 000 kaufen wollen. Bei uns geht es aber um ein Reihenhaus, bei dem wir mit ca. 270 000 hinkommen sollten. Die mtl. Belastung dürfte nur geringfügig höher sein als die Mieten hier!

Und doch - Beamte bekommen die Kredite leider hinterhergeworfen :smirksmile: - man hätte mir allein sogar 400 000 gegeben und das ohne EK :smirksmile: , aber ich bin selbst eben vorsichtig und versuche hier, mit Hilfe der anderen Mitschreiber für mich herauszufinden, wo unsere persönliche Grenze liegt, damit wir unseren Lebensstil wie bisher weiterführen können.

Und mit "hart auf hart" rechne ich nicht. Wenn es "weich auf weich" kommt, dann wird mein Onkel morgen von einem Laster überrollt und ich bekomme seine Lebensversicherung über 160 000 Euro ausgezahlt. So.

PS: dass wir derzeit 2000 Euro pro Monat sparen können, hast du wahrscheinlich auch gelesen.....Soviel zu den Rücklagen....

Nocturna
17.04.2012, 09:58
Und mit "hart auf hart" rechne ich nicht. Wenn es "weich auf weich" kommt, dann wird mein Onkel morgen von einem Laster überrollt und ich bekomme seine Lebensversicherung über 160 000 Euro ausgezahlt. So.

Dein Mann ist hoffentlich nicht im Transportgewerbe beschäftigt? :ooooh:

Spaß beiseite :smirksmile:. Leider ist Dauerlauf gesperrt. Schade, hätte noch eine anregende Diskussion werden können.

Liala
17.04.2012, 10:08
Dein Mann ist hoffentlich nicht im Transportgewerbe beschäftigt? :ooooh:

Spaß beiseite :smirksmile:. Leider ist Dauerlauf gesperrt. Schade, hätte noch eine anregende Diskussion werden können.

:freches grinsen: Leider nicht. Und er hat einen sehr sicheren Arbeitsweg. Wenn er an einem Herzinfarkt stirbt, gibt es nur die Hälfte und wenn er 65 Jahre wird, gar nichts :heul: .
Aber ich wünsche es ihm natürlich - äh..also die 65 Jahre, nicht den Herzinfarkt :fg engel:. Achso..und es ist mein Onkel, nicht mein Mann :smile:

Ach schade, dass Dauerlauf gesperrt ist. Ich war endlich wieder in Fahrt gekommen :blumengabe: . Habe gerade mal meine Frage an diese Expertin gepostet. Bin gespannt, was sie dazu schreibt. Derzeit ist meine Frage die einzige :ooooh: . Aber dann kann sie mir ja gaaaaaaaaanz ausführlich antworten :smile:.

Utetiki
17.04.2012, 10:34
[QUOTE=Nocturna;16459731]Dein Mann ist hoffentlich nicht im Transportgewerbe beschäftigt? :ooooh:

/QUOTE]

Der war gut! :freches grinsen:


Habe den Strang vielleicht nicht ganz so aufmerksam verfolgt. Mir erscheint aber Euer Vorhaben durchaus machbar.

Einige Fragen habe ich noch. Bei der Errechnung des freien Kapitals hast Du auch das Kind berücksichtigt?
Du schriebst, dass es eine Gehaltserhöhung nächstes Jahr gibt und Kindergeld, aber das Kleine kostet ja auch. Was ist mit KV fürs Kind usw.?


Dann eine Frage zum Kfw-Kredit: muss der sein? Hier sind die Banken eher erpicht, das ganze Vorhaben selbst zu finanzieren und steigen da gern auf die Konditionen der Kfw ein. Vielleicht auch noch einmal eine Verhandlungsbasis bezüglich der Bereitstellungszinsen.

Käme evtl. auch ein Forward-Darlehen für Euch in Frage?

Liala
17.04.2012, 11:09
[QUOTE=Nocturna;16459731]Dein Mann ist hoffentlich nicht im Transportgewerbe beschäftigt? :ooooh:

/QUOTE]

Der war gut! :freches grinsen:


Habe den Strang vielleicht nicht ganz so aufmerksam verfolgt. Mir erscheint aber Euer Vorhaben durchaus machbar.

Einige Fragen habe ich noch. Bei der Errechnung des freien Kapitals hast Du auch das Kind berücksichtigt?
Du schriebst, dass es eine Gehaltserhöhung nächstes Jahr gibt und Kindergeld, aber das Kleine kostet ja auch. Was ist mit KV fürs Kind usw.?


Dann eine Frage zum Kfw-Kredit: muss der sein? Hier sind die Banken eher erpicht, das ganze Vorhaben selbst zu finanzieren und steigen da gern auf die Konditionen der Kfw ein. Vielleicht auch noch einmal eine Verhandlungsbasis bezüglich der Bereitstellungszinsen.

Käme evtl. auch ein Forward-Darlehen für Euch in Frage?

Hallo Utetiki,

also was ein Kind genau kostet, kann ich natürlich schwer beurteilen. Freunde von mir sagen, dass es zumindest, solange es klein ist, nicht sehr teuer ist. Wenn mein Mann nicht arbeiten sollte, bräuchten wir natürlich keine Tagesmutter/Kita und wenn er arbeitet, haben wir den Tausender mehr und dann sollte das auch drin sein.

Forward-Darlehen sagt mir gerade gar nichts. Was ist das genau?

Und zum KfW-Kredit: was spricht dagegen? Ich hatte immer gehört, dass es günstiger ist, wenn man den Betrag in zwei oder drei Teile splittet. Das hatte ein Kollege geraten und die Banken machen das ja scheinbar automatisch auch so. :unterwerf: Ist doch eigentlich nicht verkehrt, wenn ich bspw. 220 000 von der Bank bekomme und 50 000 KfW und diese 50 000 in 10 Jahren schonmal voll ablösen kann. Dann fallen dafür ja auch keine Zinsen mehr an....Andernfalls würde ich doch über die Gesamtsumme bei der Bank die ganze Zeit die Zinsen zahlen...Ich weiß es jetzt nciht genau, aber splitten erscheint mir so spontan auch erstmal sinnvoll...:wie?:

Utetiki
17.04.2012, 11:27
Also was ein Kind genau kostet, kann keiner genau vorausberechnen.

Eine genaue Aufstellung kann Dir im voraus ja niemand machen. Die Aussage von Euren Freunden finde ich allerdings etwas blauäugig.

Klar, wenn man sich Kinderwagen, Kinderzimmereinrichtung, Kleidung, Autositz (habe ich was vergessen?) schenken lässt und das erste Jahr voll stillen kann, kostet das Kind nicht viel.

Aber was ist z.B. mit der Krankenversicherung fürs Kind?

Ich sage ja auch immer noch nicht, dass Ihr das Vorhaben nicht stemmen könnt, aber diese Kinderkosten sind sehr wohl ein Faktor, der berücksichtigt werden muss. Außerdem bleibt das Kind nicht klein, und die Ansprüche werden da auch immer größer. Du musst ja auch mit 16-25 Jahre rechnen bis das Kind aus dem Haus ist.



Forward-Darlehen sagt mir gerade gar nichts. Was ist das genau?

Ich weiß ja nicht, wann das BV jetzt konkret wird. Es gibt jedenfalls die Möglichkeit sich die jetzigen niedrigen Konditionen für die Zukunft zu sichern, sagen wir mal für ein Jahr. Das kostet natürlich einen gewissen Zinsaufschlag, ich weiß ja nicht, welche Konditionen jetzt bei Euch zugrundeliegen.



Und zum KfW-Kredit: was spricht dagegen? Ich hatte immer gehört, dass es günstiger ist, wenn man den Betrag in zwei oder drei Teile splittet.

Habe ich noch nie gehört, ich bin aber auch nicht mehr ganz so drin in dem Metier.
Wichtiger ist doch, wie die Angebote gestaltet sind. Warum man jetzt splitten sollte, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.


Andernfalls würde ich doch über die Gesamtsumme bei der Bank die ganze Zeit die Zinsen zahlen...

Ihr plant doch ganz normale Annuitätendarlehen, oder? Da nimmt doch die Zinsbelastung mit der Zeit ab und der Tilgungsanteil steigt immer mehr an (der Kreditrate meine ich).

Malina70
17.04.2012, 11:36
Und zum KfW-Kredit: was spricht dagegen? Ich hatte immer gehört, dass es günstiger ist, wenn man den Betrag in zwei oder drei Teile splittet. Das hatte ein Kollege geraten und die Banken machen das ja scheinbar automatisch auch so. :unterwerf: Ist doch eigentlich nicht verkehrt, wenn ich bspw. 220 000 von der Bank bekomme und 50 000 KfW und diese 50 000 in 10 Jahren schonmal voll ablösen kann. Dann fallen dafür ja auch keine Zinsen mehr an....Andernfalls würde ich doch über die Gesamtsumme bei der Bank die ganze Zeit die Zinsen zahlen...Ich weiß es jetzt nciht genau, aber splitten erscheint mir so spontan auch erstmal sinnvoll...:wie?:

Du zahlst Zinsen für den Teil, der noch nicht getilgt ist. Also anfangs logischerweise sehr viel (und wenig Tilgung), später geht dann ein immer höherer Teil in die Tilgung, wobei die monatliche Rate gleich bleibt.
Was gegen Splittung spricht, ist dass der zweite Schuldner nachrangig im Grundbuch steht, was die meisten Banken nicht machen. Bei de Kfw ist das m.E. kein Problem. Aber bei den günstigen Zinsen, die es derzeit gibt, finanzieren viele ohne Kfw. hab ich auch gemacht. Mit deren Konditionen muss man sich nämlich auch erst mal beschäftigen. Es gibt bei der Verbraucherzentrale eine sehr gute und verständliche Broschüre zur Baufinanzierung. Die hab ich mir seinerzeit schicken lassen und kann sie nur dringend empfehlen, wenn man sich mit dem Thema noch nie beschäftigt hat (und wer hat das schon). Kostet glaube ich um die 14 Euro und ist jeden Cent wert.

Und noch was: Weißt Du, ob der Bauträger mit einer bestimmten Bank kooperiert? Oft ist das die örtliche Sparkasse, die die Vorfinanzierung übernimmt und dann auch ein großes Interesse daran hat, die komplette Finanzierung zu übernehmen und entsprechend günstige Konditionen anbietet. Meist bekommt man zwar übers Internet noch was Günstigeres, aber mir war schon wichtig, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben und überhaupt ein halbwegs sicheres Gefühl, gerade als jemand mit eher wenig Ahnung vom Thema.

Gruß,

Malina

Utetiki
17.04.2012, 11:49
Das Zitat in Malinas Post ist zwar nicht von mir, aber egal. :smile:



Was gegen Splittung spricht, ist dass der zweite Schuldner nachrangig im Grundbuch steht, was die meisten Banken nicht machen. Bei de Kfw ist das m.E. kein Problem.

Stimmt, und die nachrangige Grundschuld ist normalerweise teurer. Bei KfW ist das kein Problem, auch richtig.

Bei KfW ist es aber so, dass die Banken die ganze Vorarbeit machen müssen. Und die arbeiten verständlicherweise lieber für sich selbst. Ein Grund zusätzlich zu dem des niedrigen Zinsniveaus, dass eine Vollfinanzierung über eine Bank jetzt leicht machbar ist.

Malina70
17.04.2012, 11:53
Das Zitat in Malinas Post ist zwar nicht von mir, aber egal. :smile:


Gändert! Wir wollen ja schon korrekt bleiben :smirksmile:.

Ich weiß, dass ein Kollege mir mal von seinen Kfw-Darlehen erzählt hat und dass es da durchaus auch so einige Nachteile gab. Im einzelnen weiß ich es nicht mehr, weil ich dann ohne Kfw finanziert habe. Aber es war nicht unter allen Umständen die günstigste Variante.

Gruß,

Malina

Utetiki
17.04.2012, 12:04
Dann Danke. :lachen:


Ich habe mal bei KfW reingeschaut. Mich würden die tilgungsfreien Jahre stören und die Zinsbindungsfrist von max. 10 Jahren.
Außerplanmäßig ist auch nichts drin, nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung.

Liala
17.04.2012, 12:09
Nur ganz kurz Utetiki: Kinder sind schon mit eingeplant, aber wie gesagt - ich weiß nicht, was Kinder kosten, daher kann ich auch schwer eine Summe X einplanen. Meine Schwester hat allerdings 3 Kinder und weniger Gehalt zur Verfügung, daher denke ich "wird schon klappen".

Krankenversicherung kostet 20 Euro, bzw. wenn es über die GKV meines Mannes versichert werden soll, dann gar nichts.

Und natürlich werden Kinder über die Jahre teurer (besonders im Teenie-Alter), aber ich verdiene über die Jahre auch immer mehr. Ich mache zwar keine riesigen Sprünge, aber in 13 Jahren hätte ich nach heutiger Berechnung bei einem Kind 3750 Euro (KK bereits abgezogen!), bei zwei Kindern knapp 4000 Euro netto. Bis dahin gibt es bestimmt noch ein paar Tarifrunden, aber die kann ich natürlich nicht einrechnen.....Mit meinem Mann wären es so 5000 Euro, aber selbst die 4000 Euro müssen dann einfach reichen....

Zum Rest dann später!

Eteterfon
17.04.2012, 12:10
Aber bei den günstigen Zinsen, die es derzeit gibt, finanzieren viele ohne Kfw. hab ich auch gemacht.
Wir auch. Einen Teil über die KfW zu finanzieren wäre uns nicht günstiger gekommen, weil da das erste Jahr tilgungsfrei ist und der Zinssatz sich nur noch relativ marginal von dem unterschied, was wir von unserer Bank an Zins bekommen haben. Also haben wir auch die ganze Summe von dort genommen.

Liala
17.04.2012, 12:10
Dann Danke. :lachen:


Ich habe mal bei KfW reingeschaut. Mich würden die tilgungsfreien Jahre stören und die Zinsbindungsfrist von max. 10 Jahren.
Außerplanmäßig ist auch nichts drin, nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung.

Stimmt so nicht! In meinem Plan war von Anfang an Tilgung eingeplant und im KfW energieeff. Bauen konnte man grenzenlos Sondertilgungen leisten :zwinker:, im anderen KFW leider nicht. Dennoch...Tilgung war bei beiden sofort dabei und nach 10 Jahren könnte ich die Restsumme sofort ablösen!

Liala
17.04.2012, 12:11
Wir auch. Einen Teil über die KfW zu finanzieren wäre uns nicht günstiger gekommen, weil da das erste Jahr tilgungsfrei ist und der Zinssatz sich nur noch relativ marginal von dem unterschied, was wir von unserer Bank an Zins bekommen haben. Also haben wir auch die ganze Summe von dort genommen.

Wie gesagt - in unserem Angebot gab es die Tilgung direkt von Anfang an. Komisch!

Utetiki
17.04.2012, 12:36
Ich habe nur bei dem Programm 124 reingeschaut, da waren bei jeder Spielart tilgungsfreie Jahre dabei. Aber die Bank wird ja wohl wissen, was sie da anbietet.

Trotzdem, habt Ihr Euch Gegenangebote eingeholt? Also die verschiedenen Varianten bei einer Bank, aber auch von anderen Banken?


Das Kind kann nur bei Dir versichert werden. Immer bei demjenigen, der mehr verdient. Da hat sich m.W. noch nichts geändert, sonst muss ich mal wacker zur Krankenkasse flitzen.

Aber wenn das nur 20 € sind, ist das zu verschmerzen. Obwohl hier mal ein paar € und dort mal, das läppert sich.

Liala
17.04.2012, 13:25
Ich habe nur bei dem Programm 124 reingeschaut, da waren bei jeder Spielart tilgungsfreie Jahre dabei. Aber die Bank wird ja wohl wissen, was sie da anbietet.

Trotzdem, habt Ihr Euch Gegenangebote eingeholt? Also die verschiedenen Varianten bei einer Bank, aber auch von anderen Banken?


Das Kind kann nur bei Dir versichert werden. Immer bei demjenigen, der mehr verdient. Da hat sich m.W. noch nichts geändert, sonst muss ich mal wacker zur Krankenkasse flitzen.

Aber wenn das nur 20 € sind, ist das zu verschmerzen. Obwohl hier mal ein paar € und dort mal, das läppert sich.

Wird sich auch läppern. Dann sind halt keine 4-Wochen-Urlaube und Klamotten von Marc-o-Polo mehr drin, fertig :smile:

Antje3
18.04.2012, 10:20
Hallo Liala

ich bin allerdings nicht Frau Sick...


ob eine Finanzierung über ca. 270 000 Euro realistisch oder zu hoch angesetzt ist.

Mein Einkommen: 3300 netto, Beamtin, abzgl. KK bleiben derzeit 3000.

Mein Mann: 1100 netto (damit wollen wir aber nicht planen, weil uns der Job nicht sicher genug ist)

Leider nur EK von 15 000.

Derzeitige Miete: 770 Euro

Können derzeit im Schnitt 2000 Euro sparen. Erwarten ein Kind. Mein Gehalt wird nächstes Jahr 200 Euro höher sein, plus Kindergeld.

Frage: ist es machbar, mit einem Einkommen von 3400 Euro (mein Gehalt im nächsten Sommer) einen Kredit von 270 000 allein zu stemmen? Im Normalfall haben wir noch 1100 Euro mehr, aber wir möchten vom "worst case" ausgehen.

Vielen Dank!

PS: es handelt sich um ein Neubau, Reihenmittelhaus, NK (Notar, Steuer etc...) sind alle schon eingerechnet.

Reich rechnerisch würde ich sagen: es findet sich sicher ne Bank, die die FInanzierung machen wird - angesichts von derzeitigen Zinsen (gehen wir mal von 3 % aus - das ist erreichbar) und ner Tilgung von 2 % erwartet sie eine Belastung von etwa 1150 € im Monat.

Wenn derzeit eine Sparquote von 2000 € im Monat möglich ist - zusätzlich zur Miete von 700 € ist das zu stemmen.

Was mich stolpern läßt ist: warum gibt es angesichts einen nicht niedrigen Beamteneinkommens von netto 3000 € plus eines Ehegatteneinkommens bis dato angesichts einer angeblichen Sparquote von 2000 € nicht mehr Eigenkapital? Spart ihr erst seit 7 Monaten auf das Ziel Haus?

Die Finanzierung wäre eine komplette 100 % Finanzierung - eigentlich liegt die Quote sogar drüber (pauschal sagt man: Nebenkosten machen knapp 10 % des Kaufpreises aus) - wenn der Finanzierungsbedarf bei 270.000 € liegt, aber das Eigenkapital nur bei 15.000 € müssen wir von 285.000 Gesamtkosten ausgehen - die berühmten knappen 10 % Nebenkosten wären also vielleicht 25.000 € aus der Gesamtsumme. Und wenn man sogar einen Teil der Kaufnebenkosten finanzieren muß, sieht es meiner persönlichen Meinung nach problematisch aus. Zudem die Banken gerne bei Finanzierungen über 60% Quote Zinszuschläge nehmen.
Bei 80 % wirds nochmal teurer - und bei 100 % ebenfalls.

Das Kind sehe ich als zusätzlichen (entschuldige das Wort) Risikofaktor. Was ist, wenn der Betreuungsplan nicht so aufgeht, wie wohl gedacht (Hausmann?.... Wenn Hausmann fürs Kind, wird dessen Einkommen ja wegfallen - also wird die Sparquote von 2000 € nicht zu halten sein!)

Meiner Meinung nach: Zuviel Unwägbarkeiten, zu wenig Eigenkapital, zu wenig "Sparübung".

Ich würde versuchen, ob ich 2 weitere Jahre die Sparquote von 2000 € im Monat durchhalten kann. Wenn ja, ist auch eine solidere Eigenkapitalquote da (und selbst die dann vorhandenen 20 % sind noch nicht die Welt)

Antje

Liala
19.04.2012, 15:55
Hallo Antje,

ich antworte jetzt kurz:

- noch nicht mehr gespart, weil:
a.) ich erst seit 2,5 Jahren verbeamtet bin. Vorher 1 Jahr angestellt mit netto 700 Euro weniger. In den gesamt 3,5 Jahren festen Jobs habe ich: Sofa, Bett, Matratzen, Esstisch, Lampen, TV-Bank, Fernseher, Regale, Auto, Hochzeit, Kleiderschrank, Stühle, Sideboard gekauft, kurz: meine erste komplette Wohnungseinrichtung. Dass ich trotz all dieser Ausgaben immernoch 15 000 auf dem Konto habe, finde ich nicht wenig, weil ich ALLES bar bezahlt habe!

b.) wenn es keine Betreuungsmöglichkeiten gibt, wird mein Mann zuhause bleiben, weshalb ich auch nur mit meinem Geld planen will.

Zudem ist die SS derzeit eh mehr als ungewiss. Vll hat sich das mit dem Kind auch erledigt und dann sind die Kosten sowieso nicht mehr da.

Antje3
19.04.2012, 20:36
Hallo Liala

Ich bin sicher, Du wirst ne Bank finden, die Dir das Geld gibt. Ich persönlich halte von einer über 100% Finanzierung trotzdem weniger als gar nichts.

Antje

Liala
20.04.2012, 06:39
Hallo Liala

Ich bin sicher, Du wirst ne Bank finden, die Dir das Geld gibt. Ich persönlich halte von einer über 100% Finanzierung trotzdem weniger als gar nichts.

Antje

Das ist mir relativ egal, was du davon hältst, danke.

Liala

Antje3
20.04.2012, 08:25
Weißt Du - Du hast hier nen Thread, Du hast zusätzlich Frau Sick gefragt (dort stand eigentlich meine Antwort direkt - ich wußte da nicht, daß ihr hier schon seitenlang diskutiert- mein Beitrag wurde von den Mods verschoben) - dann mußt Du Dir in einem öffentlichen Forum auch Antworten gefallen lassen, die Dir nicht gefallen.

Ich find Deine Antwort ganz schön pampig - gegenüber jemanden, der sich die Zeit genommen hat, sich mit Deiner Situation auseinanderzusetzen und Dir ganz sicher nichts böses will, sondern nur nicht will, daß ihr in ein paar Jahren zu den überschuldeten gehört, die nicht wissen, wie sie es schaffen sollen.

Antje

Fernweh11
20.04.2012, 08:40
Zudem ist die SS derzeit eh mehr als ungewiss. Vll hat sich das mit dem Kind auch erledigt und dann sind die Kosten sowieso nicht mehr da.

Liebe Liala,

wir kennen uns nicht, aber ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass mit deinem Kind alles in Ordnung ist und du es putzmunter auf die Welt bringst.

:blumengabe: Fernweh

Utetiki
20.04.2012, 11:44
Liala, ich wünsch Dir auch alles Gute. :in den arm nehmen:

Antje3
20.04.2012, 14:00
Ich versuch hier Euer "Bauvorhaben" nochmal finanziell aufzudröseln - weil hier offenbar ganz viele Begriffe durcheinanderpurzeln und ich das Gefühl habe, da es ja Euer erster Kauf ist - da ist noch Informationsbedarf.

Du hoffst ein Neubauhaus in einem neuen Wohngebiet zu kaufen. Der BLANKE Kaufpreis des Objektes liegt bei (hoffentlich) 250.000,00 €. Darin sind keine Bodenbeläge und keine Malerarbeiten enthalten.

Sind denn Erschließungskosten enthalten?
Erschließungsbeitrag (http://de.wikipedia.org/wiki/Erschlie%C3%9Fungsbeitrag)
Gerade bei Neubaugebieten wird abgewartet, bis alles Baumaßnahmen im Gebiet beendet sind, alle Häuser bezogen (also die Erschließungsmaßnahme beendet) und dann werden die Rechnungen an die Anwohner geschickt. Erschließungskosten sind Straßenbau, Kanalbau etc.
Gerade WENN das Gebiet neu ist, ist davon auszugehen, daß die Kosten von den Anwohnern bezahlt werden müssen. Die Städte MÜSSEN das weiterverrechnen (sogar der Prozentsatz ist festgelegt). 15.000 € sind da für ein Reihenhaus durchaus drin (hängt u.a. davon ab, mit wieviel Fläche ihr auch an öff. Grund grenzt - ein Eckgrundstück kann sehr teuer werden!)

Keine Erschließungskosten gibt es eigentlich nur bei älteren Objekten - und selbst da muß man unbedingt prüfen - sind die schon bezahlt! (hier wurde das gesamte Bauvorhaben erst 20 Jahre nach Bezug komplett beendet - da lag ein größeres Projekt auf "Halde" - und dann wurden die Rechnungen verschickt!). In jedem Kaufvertrag steht drin, daß Du "Nutzen und Lasten" übernimmst - klären, was damit alles enthalten ist!.

Gehen wir da mal von 10.000 € aus.

Bodenbeläge bei nem Haus von vielleicht 110 qm kosten reine Materialkosten in einer ordentlichen Qualität 35 € (der eine mehr, der andere weniger)

4000 €

Wer verlegt das? Macht ihr das selbst? In der Menge? Ein Haus zu verlegen ist was anderes, als ein quadratisches Zimmerchen selbst zu machen - vor allem wenn man da den Hintergedanken hatte "ist ja eh nicht meins, wenns nicht so toll wird".

Werkzeug vorhanden? Trittschalldämmungsmaterial? Fußbodenleisten? ggf. Kleber? Sachkunde?

Müßt Ihr Fliesen auch selbst verlegen?

Zusätzliche Installationen Küche: Die geplanten Steckdosen reichen nie. Bedenke bei den Zahlen, daß Du die mitrechnen mußt, die schon ständig und dauerhaft belegt sind - die vergißt man gern: Spülmaschine, Kühlschrank, (Starkstrom Herd seh ich mal noch extra), Microwelle, Kaffeemaschine, auch z.B. diese Lichter unter den Küchenschränken brauchen ne Steckdose, Wasserkocher, Toaster, Küchenmaschine.
In der Küche sind - ohne Witz - 20 Steckdosen kein Schaden! Erfahrungsgemäß ist allein die Hälfte schon belegt durch dauerhaft eingesteckte Geräte.

Zitat meine Freundin beim Hausbau: Jeder Sonderwunsch kostet 1000 € oder eine Multiplikation davon

Ist ein Vordach inklusive?

Ist Terrassenbelag inklusive?

Markise? (kann man überhaupt eine anbringen - manchmal geht das mit den Wärmedämmverbundsystemen nicht! Hier ist ne Reihenhausreihe, die verlieren die Hersteller-Gewährleistung, weil ein tragender Stahlträger über den Wohnzimmerfenstern verläuft - wenn der angebohrt wird für die Markise, gibts Probleme). Irgendwann wenn die Sonne draufknallt, wirst Du ne Markise wollen - auch wenns erstmal mit nem Schirm geht.

Ist eine Heizanlage im Preis dabei oder werdet ihr an das Fernwärmenetz angeschlossen?

Was für Boden ist im Keller? Auch da nicht vergessen - selbst eine Beschichtung auf dem Estrich kostet Geld!

Ist das Haus "ab Oberkante Keller" gedämmt oder gesagt? Der Unterschied ist preislich für das Bauunternehmen enorm - aber Du kannst in dem Keller nichts machen, sondern das nur als Nebenräume nutzen - kein Büro, keinen Hobbyraum!

Ist ein Zaun um Euren Garten inklusive?
Denkt daran - Bepflanzung kostet Geld - selbst ein kleines Reihenhausgrundstück verschlingt tausende Euro (selbst wenn ihr es selbst macht - sogar das kleinste Gebüsch kostet 30 - 50 € pro Stück - und man glaubt gar nicht, wieviel in so einen Garten reinpaßt!)

Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Grundbucheintrag, Grundschuldeneintragung etc. samt Gebühren, Schreibkosten etc. liegen erfahrungsgemäß (nachdem ich derzeit das 4. mal was kaufe, denke ich mein "Schatz an Erfahrungen ist repräsentativ") bei um die 10 % des nackten Kaufpreises. In Eurem Fall also 25.000 €.

250.000 Haus
25.000 Erwerbskosten
10.000 Erschließungskosten
15.000 Sonderwünsche/Bodenbeläge/Ausbaukosten
-----------
300.000

Ist Garage, Carport oder Stellplatz dabei? Üblicherweise müßt ihr zumindest einen Stellplatz kaufen (selbst wenn ihr nicht wollt - wird von den Gemeinden verpflichtend gemacht)

8.000 € sind üblich, Garagenplätze mehr...

Und dann gibts es noch den erschütternden Betrag "Unvorhergesehenes" - denn sogar jeder Architekt mit in seine Kalkulation aufnimmt. 5 % sollte man dafür einplanen.

12.500 € Unvorhergesehenes.

Ich will Dir wirklich nicht den Spaß am Eigenheim vermiesen - und den Traum auch nicht zerstören. Nur: Zum einen - ich kaufe gerade zum 4. mal - und ich arbeite beim Architekten. Ich stecke also in der Materie intensiv drin.

Wir haben hier z.B. ein Projekt "Wohnen für junge Familien" - von einer Gemeinde sogar bezuschußt. Und dort darfst Du nicht kaufen, wenn Du nicht mind. 20 % Eigenkapital besitzt. Und die wollen wirklich junge Menschen anziehen - aber die wollen Menschen auch vor sich selbst schützen. Und vor dem Desaster.

Ich habe hier den ganzen Thread nachgelesen - und ich sehe bei Euch einfach noch in Sachen Hauskauf ein unglaublich großes Wissensdefizit - auch wenn der Wunsch groß ist.

Ich kann wirklich nur raten, sich mit JEDEM Aspekt der Materie intensivst auseinanderzusetzen - denn jede Unachtsamtkeit hat Kosten zur Folge, die gerne in die Zehntausende gehen. Und die Bauträger tragen oft nicht dazu bei, das Vertragswerk verständlich zu machen!

Antje

Inaktiver User
20.04.2012, 14:21
....sondern nur nicht will, daß ihr in ein paar Jahren zu den überschuldeten gehört, die nicht wissen, wie sie es schaffen sollen.

Antje

Das hat aber nicht unbedingt etwas damit zu tun, ob jemand mit Eigenkapital finanziert oder ohne. Finanzierung ohne EK führt nicht automatisch in die Überschuldung.

Entscheidend ist allein die Frage, ob man sich das, was man für die Finanzierung nebst Tilgung und Unterhalt des Objekts aufbringen muss, LEISTEN kann. Mitunter rechnen dabei diejenigen, die gar kein EK einrechnen können, sogar realistischer. Ein Haus sollte sich nur derjenige kaufen, der die Gesamtkosten relativ entspannt tragen kann. Mit entspannt meine ich: ohne einschneidende Abstriche in Sachen gewohnter Lebensqualität machen zu müssen. Funktioniert das nicht, würde ich die Finger davon lassen.

Liala,

Antje hat Recht, wenn sie auf die vielen "versteckten" Kosten hinweist, die ein Neubauprojekt im Grunde IMMER mit sich bringt, und die Neulinge in Sachen Hausbau oft nicht überblicken. Hier ist es sehr wichtig, neben einer sehr sorgfältigen Kalkulation einen Puffer einzukalkulieren, auf den man im Fall des Falles zurück greifen kann.

Neubau ist meines Erachtens im übrigen längst nicht immer die bessere Wahl. Bei einem älteren Haus fallen viele Kosten nicht mehr an. Bausubstanz kann man vorab prüfen lassen. Umbaumassnahmen können, je nach Budget, schrittweise erfolgen, auch während man das Objekt bereits bewohnt. Häufig sind so sogar ein schön angelegter, eingewachsener Garten, und eine bereits fertige Aussenanlage im KP eingeschlossen - exakt diese Posten "vergessen" Häuslebauer sehr oft. Sie machen sich aber spätestens dann bemerkbar, wenn man bei jedem Öffnen der Haustür Staub und Dreck ins Haus trägt, schlicht weil die Aussenanlagen noch nicht gemacht sind.

LG
c_f

Antje3
20.04.2012, 14:50
Ich sehe den kauf auch nicht unbedingt als KO-Kriterium - nur - nachdem ich den ganzen Thread gründlich gelesen habe stelle ich fest, daß ganz offenkundig bei Liala eine große Unklarheit da ist, was wirklich an verfügbarem Geld da ist.

Denn einerseits spricht sie von einem Sparpotential von 2000 € im Monat, andererseits lehnt sie vehement eine Finanzierung mit mehr als 1 % Tilgung ab - an anderer Stelle wird eine monatliche Belastung von über 1000 € schon als nicht möglich beschrieben.

Ich vermute, es ist einfach nicht ganz eindeutig (und da steht sie nicht allein), wieviel frei verfügbares Einkommen es überhaupt gibt.

Ich denke, das einzige, was wirklich (muß ja nicht öffentlich sein) Klarheit schaffen kann, ist eine genaueste Aufstellung, in der nichts vergessen werden darf.

Keine Versicherung, kein Zeitungsabo, Telefon, Handy, Internet, hier ein Buch, daß ein Mittagessen im Büro (was kostet die Kantine?), Eintritt, Kaffeetrinken, Klamotten, Fahrkarte, keine Steuer (KFZ-Steuer...), Lebensmittel, Kinkerlitzen etc.

Man unterschätzt unglaublich die Beträge, die einem so durch die Finger rinnen - bzw. überschätzt, was einem im Monat nach Abzug der festen Kosten bleibt.

Man verdrängt Kosten, die vielleicht nur 1 x jährlich abgebucht werden.

Auch die These, daß ein Baby in der ersten zeit so gut wie nichts kostet finde ich gewagt - meine Freundin hat so gut wie alle Klamotten geschenkt bekommen - aber Wagen, Windeln, Pflegezeug etc. Man darf nicht unterschätzen - ein Säugling braucht 7-10 Windeln am Tag! Ein Pack für 9 Euro reicht also ca. 5-6 Tage - man braucht also allein an Windeln im Monat 50 €! Ich denke, ein Säugling, der gestillt wird, wird im Monat etwa dennoch ca 100-150 € kosten - dem stehen aber geringere Einnahmen gegenüber, weil ja der Mutterschutz läuft (und Liala ja die Hauptverdienerin ist). Arbeitet sie wieder, braucht das Kind Babynahrung, ggf. Kindergarten oder Krippe usw.

Deswegen meine ich: Ausgaben nicht "schätzen", sondern wirklich GENAUESTENS aufschreiben, wohin das Geld fließt.

Nur so kann man absehen, was für den Kauf als Rate verfügbar ist.

Antje

Utetiki
20.04.2012, 14:56
Also ich finde ja, Ihr habt recht, aber Liala hat wohl zur Zeit ganz andere Sorgen.

Antje3
20.04.2012, 16:58
Hi Utetiki - das ist sicher richtig - nur - wenn wir mal ehrlich sind: Im echten Leben fragt auch selten jemand "wie sieht es in Dir aus" - wenn Rechnungen bezahlt werden müssen.

Und nachdem Liala das Haus ja kaufen will - Kind jetzt oder Kind später - sag ich nur: Bevor man seinen Namen unter einen Vertrag setzt, sollte man sehr genau wissen, was dieser Vertrag eigentlich genau sagt.

Denn dieser Vertrag ist ziemlich sicher was, was Dein Leben die nächsten 30 Jahre beeinflußt. (oder - ums mal anders zu sagen - wir haben einer Freundin, die unverheiratet ein Haus gekauft hat gesagt "keine Sorge - dieser gemeinsame Hauskauf verpflichtet Euch mehr einander, als es eine Hochzeit je könnte" - und die Gute ist Standesbeamtin und mußte nur sehr trocken lachen - weils so wahr wir nur irgendwas ist. Denn die Banken werden versuchen, IMMER 2 Schuldner zu haben in allen Verträgen.... selbst wenn nur einer davon bezahlt)

Antje

Inaktiver User
20.04.2012, 17:40
Also ich finde ja, Ihr habt recht, aber Liala hat wohl zur Zeit ganz andere Sorgen.

Da liegst Du sicher richtig. Aber in diesem Faden geht es um den Hauskauf. Und auch das ist, wenn vielleicht momentan nicht erste Priorität, so doch: hilfreich.

Liala
20.04.2012, 17:57
Hallo!

Ich lese hier tatsächlich gerade kaum mit, weil mich andere Dinge beschäftigen.

Daher auch nur ganz kurz zu Antje und zu unserem derzeitigen Sparverhalten.

Wie ich hier schon mehrfach schrieb, möchte ich OHNE den Job meines Mannes planen! Das Sparvolumen von 2000 Euro bekommen wir MIT dem Job meines Mannes rein. Ohne sein Gehalt läge ich allein bei ca. 800 -900 Euro, so. Das Haus bei 1% Tilgung wird uns locker 600-700 Euro mtl. mehr an Belastung kosten als die jetzige Whg! Und damit ist MEIN Sparvolumen auch schon aufgebraucht.
Und deshalb möchte ich auch keine 2% Finanzierung, weil wir uns damit übernehmen, sofern nur mein Gehalt da ist.

Auf den Rest gehe ich jetzt nicht weiter ein. Sonntag ist der Besichtigungstermin des Musterhauses.

Viele Grüße,
Liala

Acorna
21.04.2012, 10:47
Hallo Lilia,

ich habe jetzt hier nur Dein Eingangsposting und Dein letztes gelesen. Sozial sind wir in einer ähnlichen Situation. Vor dem ersten Kind hatten mein Mann und ich ähnliche Gehälter. Mittlerweile steuert er seit Jahren nichts mehr hinzu wegen Zweitstudium und Kinder kümmern. Mein netto gehalt einschließlich Kindergeld (ohne Abzug von Krankenkasse etc) liegt ejtzt bei etwas über 4000€. Wir haben ein gebrauchtes Huas gekauft und unser Kreditvolumen liegt deutlich unter 300.000, aber über 200.000. Genauer will ich e shier nicht schreiben. Neubau hätten wir uns in unserer Größe nicht leisten können, schon gar nicht mit Anlage von Aussenanlage (abgesehen davon, dass wir so 200 qm Garten und nicht nur 50 haben).

Das Haus haben wir erst bei Kind Nr3 gekauft, da war ich schon Alleinverdienerin, und ja, klar hätte ich 300.000 Kredit bekommen. Dann hätte ich aber hinterher nix mehr zum Leben gehabt. Ein Haus hat nämlich viele versteckte Extrakosten, das fängt beim Schornsteinfeger an und hört bei ständig wandelbaren Energiepreisen und städtische Gebühren nicht auf. Man braucht einfach noch hinterher so ca 10.000€ auf der hohen Kante um ruhig schlafen zu können, bei nem Neubau vielleicht auch nur 5.000€. Sonst hat man schnell neue kreditverpflichtungen.

Während der Elternzeit wird Dein Elterngeld nicht die vollen Lebenshaltungskosten decken, also braucht ihr dafür auch Ersparnisse.

Was mir bei Eurer Kalkulation wirklich Sorgen macht, ist das geringe EK. Ich würde lieber ein jahr sparen ( solange kann der Nachwuchs im Schlafzimmer mitschlafen und dann kaufen.

Dann habt ihr auch bessere Verhandlungsoptionen bei der Bank. Außerdem steigen zZt in beliebten gegenden die Immopreise, also in einem jahr hat sich das vielleicht wieder normalisiert.

Wir haben übrigens auch teilweise zinsgünstige Kredite für Familien bekommen, vielleicht gibts das bei Euch auch. Deswegen haben wir auch sehr unterschiedliche Tilgungsraten, zwischen einem und 4 Prozent, je nachdem wo der Kredit herkommt (Zinsen natürlich obendrauf). Alles mit 1 % finazieren ist auch sehr riskant, finde ich, da zahlt man dann ja alles sein leben lang.

Acorna
21.04.2012, 11:02
500 Euro rein für Nebenkosten find ich für ein neues Hauses (noch dazu KFW Haus) schon sehr großzügig bemessen. Bei mir fallen um die 200 an, incl Versicherungen, Steuer, Müll, Wasser, Strom, Heizung.... ohne Rücklagen für evtl. Reparaturen. Also wenn Du mit 500 kalkulierst bist Du wirklich auf der sicheren Seite.

Das kommt auf die Stadt an, in der man wohnt. Ich zahle jetzt hier mittlerweile 1.400€ im Jahr allein an Grundsteuern, Müllgebühren etc (mein Grundstück hat 350 qm). Das sind also schon mal mehr als 100€ NK im Monat, dazu kommt dann noch Versicherung (40€), Energie (frag besser nicht...). Aber selbst in nem Neubau käme ich hier nie im Leben mit 200€ NK hin (bzw kenne da zig Gegenbeispiele).

Acorna
21.04.2012, 11:22
Du brauchst eine BU-Versicherung, wenn du der Haupternährer der Familie bist. Du brauchst eine Risikolebensversicherung, wenn du ein Kind, Schulden und einen Partner hast, der die Kosten nach deinem Tod nicht allein stemmen kann.



Tja, aufgrund gesundheitlicher Probleme habe ich beides nicht, und ja das ist ein Sch...Gefühl. Wir haben das mit dem Haus auch nur gemacht, weil ich als Beamtin bei BU zwar weniger als von eienr Versicherung aber doch auch deutlich mehr als bei einer EU-Rente erhalten würde. Und mein Mann könnte notfalls dann anfangen zu arbeiten (wieder) plus "Wohngeld" gibts ja auch für Hausbesitzer und dann ginge das ...irgendwie. Aber ob dann noch Gld für Hobbys da ist, bezweifle ich. Ich kann die TE zunehmend nicht verstehen (Ich habe ja auch nur Haftpflicht und Hausrat und Hausgebäude, aber wenn ich könnte würde ich liebend gern gegen BU absichern).

Ein Kollege von mir ist letztens gestorben mit Mitte 40, ohne Risikolebensversicherung und seine Frau hat jetzt allergrößte Probleme das Haus zu halten. Man sollte nicht schwarzsehen, aber Eventualitäten schon einkalkulieren.

Inaktiver User
22.04.2012, 09:43
300000 ist schon viel geld für ein haus,bei uns sind in der preisklasse schon richtig gute häuser zu kriegen.also ich würde nicht soviel geld für ein haus ausgeben ,erst recht nicht ohne eigenkapital und dem niedrigen gehalt deines mannes. in elternzeit erhälst du bedeutend weniger geld,bzw wird das in der regel auch besteuert,also soviel ich weiss ist das eh begrenzt...max 1800 euro netto,oder?? und nach der elternzeit (1jahr)? hast du dich da schon über die betreuung des kindes informiert? wie hier schon viele rieten,abwarten und nichts übereilen. ein haus rennt euch nicht davon.meine schwester hat auch ein haus gekauft(ca 175000) mit wenig eigenkapital,an rate bezahlt sie schon ca 850 euro. dazu kommen dann die nebenkosten... wenn das haus nicht 2 wohnungen hätte (in der kleineren lebt unsere mutter) und sie nicht 400 euro an miete kriegen würde,wäre es dann schon knapp.dabei haben sie und ihr freund zusammen ungefähr 3000 euro netto.vielleicht wär ne eigentumswohnung was,günstiger in anschaffung und erhalt. in ein paar jahren könnte man dann immer noch ein haus kaufen oder bauen.oder ein haus mit 2 wohnungen ,dann hättet ihr noch die miete als sicherheit im rücken.
wir wohnen in einem haus zur miete (1100euro inkl nebenkosten),den garten können wir zum glück mit einer grundwasserpumpe bewässern... sonst hätten wir weit aus grössere ausgaben an energiekosten,sind auch so schon sehr hoch. wir bezahlen für 3 personen momentan 338 euro, jährlich steigend.über einen hauskauf haben wir schon oft nachgedacht,waren auch schon dran damit.... aber uns fehlt auch das nötige eigenkapital. zum glück haben wir den schritt doch nicht gewagt. jetzt bin ich arbeitslos und hab schon mal 33% weniger,die aufträge meines mannes sind auch rückläufig... wenn das so weitergeht werden wir auch kleinere brötchen backen müssen und in ne kleinere wohnung ziehen müssen.so schnell kann dann alles kippen...:knatsch:
also wenn ihr kauft ,dann was bezahlbares! bis max 200000,dafür werdet ihr doch sicher ne schöne eigentumswohnung kriegen,wenn schon kein haus.
glaub mir mit bezahlbarer rate lässt es sich besser schlafen. geld für reparaturen müsst ihr auch zurücklegen....

Inaktiver User
22.04.2012, 10:12
@Arbeitet sie wieder, braucht das Kind Babynahrung, ggf. Kindergarten oder Krippe usw.@
stimmt,wir haben für die kita monatlich schon an die 400 euro bezahlt. kenn aber fälle die auch weit aus mehr zahlen mussten bzw erst gar keinen betreuungsplatz gekriegt haben!

Inaktiver User
22.04.2012, 10:35
wie realistisch ist es in 3 jahren 60000 euro anzusparen? wie lange hast du denn für die 15000 gebraucht?
denk dran ,du hast während der elternzeit weit aus weniger,in deinem fall sicher über 1000 euro!

ascalin
22.04.2012, 12:08
Hallo anonymanonym,

Was das Zusammensparen des vorhandenen Eigenkapitals betrifft, so ist das hier in diesem Strang schon öfter erläutert worden.

Zum anderen verweise ich noch einmal auf mein Posting (http://bfriends.brigitte.de/foren/rund-ums-eigenheim/244271-immobilie-finanzieren-fragen-sie-die-expertin.html#post16486951) im Expertenstrang. Daher habe ich deinen Beitrag in Lialas Strang verschoben.

Liala
22.04.2012, 12:47
Ich versuch hier Euer "Bauvorhaben" nochmal finanziell aufzudröseln - weil hier offenbar ganz viele Begriffe durcheinanderpurzeln und ich das Gefühl habe, da es ja Euer erster Kauf ist - da ist noch Informationsbedarf.

Du hoffst ein Neubauhaus in einem neuen Wohngebiet zu kaufen. Der BLANKE Kaufpreis des Objektes liegt bei (hoffentlich) 250.000,00 €. Darin sind keine Bodenbeläge und keine Malerarbeiten enthalten.

Sind denn Erschließungskosten enthalten?
Erschließungsbeitrag (http://de.wikipedia.org/wiki/Erschlie%C3%9Fungsbeitrag)
Gerade bei Neubaugebieten wird abgewartet, bis alles Baumaßnahmen im Gebiet beendet sind, alle Häuser bezogen (also die Erschließungsmaßnahme beendet) und dann werden die Rechnungen an die Anwohner geschickt. Erschließungskosten sind Straßenbau, Kanalbau etc.
Gerade WENN das Gebiet neu ist, ist davon auszugehen, daß die Kosten von den Anwohnern bezahlt werden müssen. Die Städte MÜSSEN das weiterverrechnen (sogar der Prozentsatz ist festgelegt). 15.000 € sind da für ein Reihenhaus durchaus drin (hängt u.a. davon ab, mit wieviel Fläche ihr auch an öff. Grund grenzt - ein Eckgrundstück kann sehr teuer werden!)

Keine Erschließungskosten gibt es eigentlich nur bei älteren Objekten - und selbst da muß man unbedingt prüfen - sind die schon bezahlt! (hier wurde das gesamte Bauvorhaben erst 20 Jahre nach Bezug komplett beendet - da lag ein größeres Projekt auf "Halde" - und dann wurden die Rechnungen verschickt!). In jedem Kaufvertrag steht drin, daß Du "Nutzen und Lasten" übernimmst - klären, was damit alles enthalten ist!.

Gehen wir da mal von 10.000 € aus.

Bodenbeläge bei nem Haus von vielleicht 110 qm kosten reine Materialkosten in einer ordentlichen Qualität 35 € (der eine mehr, der andere weniger)

4000 €

Wer verlegt das? Macht ihr das selbst? In der Menge? Ein Haus zu verlegen ist was anderes, als ein quadratisches Zimmerchen selbst zu machen - vor allem wenn man da den Hintergedanken hatte "ist ja eh nicht meins, wenns nicht so toll wird".

Werkzeug vorhanden? Trittschalldämmungsmaterial? Fußbodenleisten? ggf. Kleber? Sachkunde?

Müßt Ihr Fliesen auch selbst verlegen?

Zusätzliche Installationen Küche: Die geplanten Steckdosen reichen nie. Bedenke bei den Zahlen, daß Du die mitrechnen mußt, die schon ständig und dauerhaft belegt sind - die vergißt man gern: Spülmaschine, Kühlschrank, (Starkstrom Herd seh ich mal noch extra), Microwelle, Kaffeemaschine, auch z.B. diese Lichter unter den Küchenschränken brauchen ne Steckdose, Wasserkocher, Toaster, Küchenmaschine.
In der Küche sind - ohne Witz - 20 Steckdosen kein Schaden! Erfahrungsgemäß ist allein die Hälfte schon belegt durch dauerhaft eingesteckte Geräte.

Zitat meine Freundin beim Hausbau: Jeder Sonderwunsch kostet 1000 € oder eine Multiplikation davon

Ist ein Vordach inklusive?

Ist Terrassenbelag inklusive?

Markise? (kann man überhaupt eine anbringen - manchmal geht das mit den Wärmedämmverbundsystemen nicht! Hier ist ne Reihenhausreihe, die verlieren die Hersteller-Gewährleistung, weil ein tragender Stahlträger über den Wohnzimmerfenstern verläuft - wenn der angebohrt wird für die Markise, gibts Probleme). Irgendwann wenn die Sonne draufknallt, wirst Du ne Markise wollen - auch wenns erstmal mit nem Schirm geht.

Ist eine Heizanlage im Preis dabei oder werdet ihr an das Fernwärmenetz angeschlossen?

Was für Boden ist im Keller? Auch da nicht vergessen - selbst eine Beschichtung auf dem Estrich kostet Geld!

Ist das Haus "ab Oberkante Keller" gedämmt oder gesagt? Der Unterschied ist preislich für das Bauunternehmen enorm - aber Du kannst in dem Keller nichts machen, sondern das nur als Nebenräume nutzen - kein Büro, keinen Hobbyraum!

Ist ein Zaun um Euren Garten inklusive?
Denkt daran - Bepflanzung kostet Geld - selbst ein kleines Reihenhausgrundstück verschlingt tausende Euro (selbst wenn ihr es selbst macht - sogar das kleinste Gebüsch kostet 30 - 50 € pro Stück - und man glaubt gar nicht, wieviel in so einen Garten reinpaßt!)

Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Grundbucheintrag, Grundschuldeneintragung etc. samt Gebühren, Schreibkosten etc. liegen erfahrungsgemäß (nachdem ich derzeit das 4. mal was kaufe, denke ich mein "Schatz an Erfahrungen ist repräsentativ") bei um die 10 % des nackten Kaufpreises. In Eurem Fall also 25.000 €.

250.000 Haus
25.000 Erwerbskosten
10.000 Erschließungskosten
15.000 Sonderwünsche/Bodenbeläge/Ausbaukosten
-----------
300.000

Ist Garage, Carport oder Stellplatz dabei? Üblicherweise müßt ihr zumindest einen Stellplatz kaufen (selbst wenn ihr nicht wollt - wird von den Gemeinden verpflichtend gemacht)

8.000 € sind üblich, Garagenplätze mehr...

Und dann gibts es noch den erschütternden Betrag "Unvorhergesehenes" - denn sogar jeder Architekt mit in seine Kalkulation aufnimmt. 5 % sollte man dafür einplanen.

12.500 € Unvorhergesehenes.

Ich will Dir wirklich nicht den Spaß am Eigenheim vermiesen - und den Traum auch nicht zerstören. Nur: Zum einen - ich kaufe gerade zum 4. mal - und ich arbeite beim Architekten. Ich stecke also in der Materie intensiv drin.

Wir haben hier z.B. ein Projekt "Wohnen für junge Familien" - von einer Gemeinde sogar bezuschußt. Und dort darfst Du nicht kaufen, wenn Du nicht mind. 20 % Eigenkapital besitzt. Und die wollen wirklich junge Menschen anziehen - aber die wollen Menschen auch vor sich selbst schützen. Und vor dem Desaster.

Ich habe hier den ganzen Thread nachgelesen - und ich sehe bei Euch einfach noch in Sachen Hauskauf ein unglaublich großes Wissensdefizit - auch wenn der Wunsch groß ist.

Ich kann wirklich nur raten, sich mit JEDEM Aspekt der Materie intensivst auseinanderzusetzen - denn jede Unachtsamtkeit hat Kosten zur Folge, die gerne in die Zehntausende gehen. Und die Bauträger tragen oft nicht dazu bei, das Vertragswerk verständlich zu machen!

Antje

So, nachdem wir gerade beim Musterhaus waren, gehe ich jetzt mal auf deinen Beitrag ein.

Der blanke Kaufpreis liegt bei 244 000 Euro.

Erschließungskosten sind alle incl.!

Bzgl. Fußbodenbeläge bekommen wir nachher mal eine KOstenübersicht, was es kosten würde, wenn wir es machen ließen. Mein Mann ist allerdings sehr fit, sodass wir die Beläge eig. selbst machen wollen. Lediglich die Fliesen würden wir ggf. an Handwerker abgeben.

Vordach ist incl., ebenso Terasse, Zufahrten, gepflasterter Stellplatz!

Keller ist wärmegedämmt und mit Estrich "verlegt".

Zaun und Grundstücksbegrenzung im Garten ist incl.! Begrünung muss selbst vorgenommen werden. Einfacher Rollrasen tut es auch erstmal.

Unser Fazit: die allermeisten Kosten sind schon incl! Der Bauträger wirkt auf uns SEHR seriös (ich habe da ja auch schon ganz anderes erlebt) und vertrauenswürdig. Das bestätigten auch die Anwohner, mit denen wir uns unterhalten haben.

Was von uns also zum KP zu leisten ist: Bodenbeläge, Malerarbeiten, Kaufnebenkosten, Küche, Bepflanzung. Wenn wir dann noch Geld übrig haben, können wir uns den ein oder anderen Sonderwunsch leisten.

Wir haben ein sehr gutes Gefühl mit dem Projekt und ich werde bald einen Termin bei der Bank zwecks Finanzierungsberatung ausmachen :smile:

Danke euch allen für eure Anregungen!

Liebe Grüße,
Liala

Antje3
22.04.2012, 13:02
Seufz - nun gut Liala - nachdem Du auch den Rat von Frau Sick in den Wind schießt, die ja auch ganz klar gesagt hat, daß sie und ihr Team Euch abraten... da ist Euch wohl nicht zu helfen.

Ich drücke Euch die Daumen, daß alles so klappt, wie Ihr Euch erhofft.

Und wünsche Dir die Kraft, alles durchzustehen, wenn es nicht so klappt.

Antje

PS: Ich habe am Freitag die Steckdosen in der Küche gezählt: Meine Freundin hat 17 frei zugänglich - ZUSÄTZLICH zu denen, die dauerhaft durch Einbaugeräte belegt sind (insgesamt sind es 22 - fest belegt ist Kühlschrank, Spülmaschine, Dunstabzug, 2 x Unterschrank-Lichtleiste).

Ihrer Aussage nach sind 3 von diesen 17 "zuviel" und werden selten benutzt. Der Rest ist ständig in Gebrauch.

In meiner eigenen sind es 14 frei zugängliche. Und ich möchte keine missen.

Liala
22.04.2012, 13:22
Seufz - nun gut Liala - nachdem Du auch den Rat von Frau Sick in den Wind schießt, die ja auch ganz klar gesagt hat, daß sie und ihr Team Euch abraten... da ist Euch wohl nicht zu helfen.

Ich drücke Euch die Daumen, daß alles so klappt, wie Ihr Euch erhofft.

Und wünsche Dir die Kraft, alles durchzustehen, wenn es nicht so klappt.

Antje

PS: Ich habe am Freitag die Steckdosen in der Küche gezählt: Meine Freundin hat 17 frei zugänglich - ZUSÄTZLICH zu denen, die dauerhaft durch Einbaugeräte belegt sind (insgesamt sind es 22 - fest belegt ist Kühlschrank, Spülmaschine, Dunstabzug, 2 x Unterschrank-Lichtleiste).

Ihrer Aussage nach sind 3 von diesen 17 "zuviel" und werden selten benutzt. Der Rest ist ständig in Gebrauch.

In meiner eigenen sind es 14 frei zugängliche. Und ich möchte keine missen.

Naja, ich habe Frau Sick nochmal eine Nachricht geschrieben, weil sie eben wirklich davon ausgegangen ist, dass dauerhaft nur mein Gehalt da ist. So zumindest klingt es.

Und wir haben ein gutes Gefühl. Ich habe mir hier viele Meinungen eingeholt und - wie sollte es anders sein - Befürworter wie auch Gegenstimmen gehört. Ich habe deine Liste an möglichen Zusatzposten "abgearbeitet" und festgestellt, dass fast alles davon im KP enthalten ist.
Zudem habe ich mich auch verstärkt bei Freunden und Verwandten umgehört, die ebenfalls gekauft haben und finanziell noch schlechter dastehen und den Kauf nicht bereuen, im Gegenteil.

Wenn mir jemand versichern könnte, dass ich in drei Jahren die gleichen Zinsen habe wie jetzt und die Preise so sind wie jetzt (nicht weiter steigen) und die Baugebiete nicht alle dicht sind, dann würde ich vll anders denken. ich wollte aber schon immer kaufen - dafür läuft schließlich auch mein Bausparvertrag und jetzt ist einfach ein super Zeitpunkt.
Meine Kollegen haben vor Jahren gekauft MIT EK und sie zahlen heute noch immer über 5% Zinsen.
Für mich zählt im Grunde die mtl. Belastung und solange die um die 1000er Marke liegt, habe ich ein gutes Gefühl dabei! Ich glaube, es gibt sehr viel gewagtere Vorhaben als dieses und ich habe mir wirklich viele Gedanken gemacht!

Zu den Steckdosen: ich hatte noch nie ein Steckdosenproblem und in meiner jetzigen Küche sind 4!!! (die offenliegen und man flexibel nutzen kann, natürlich)

Danke nochmal an alle!

Viele Grüße,
Liala

Acorna
22.04.2012, 13:42
Hallo Liala,

wenn ich das richtig sehe, müsst Ihr jetzt aber auch nur 250.000€ aufnehmen, das ist ja schon mal weniger als 300.000, da habt ihr auch ne andere rate. Aber auch wenn Du noch recht jung bist, ich würde mir adas mit der 1% Finanzierung noch überlegen, Banken lassen sich übrigens auch auf teilschritte ein, zB 1,5 % damit würdet ihr auch schon besser fahren.

Viel Spaß beim kaufen.

Liala
22.04.2012, 13:50
Hallo Liala,

wenn ich das richtig sehe, müsst Ihr jetzt aber auch nur 250.000€ aufnehmen, das ist ja schon mal weniger als 300.000, da habt ihr auch ne andere rate. Aber auch wenn Du noch recht jung bist, ich würde mir adas mit der 1% Finanzierung noch überlegen, Banken lassen sich übrigens auch auf teilschritte ein, zB 1,5 % damit würdet ihr auch schon besser fahren.

Viel Spaß beim kaufen.

Ja genau - die 300 000 sind uns schon länger einfach zu viel. Davon sind wir weg! Und mit 250 - 260 000 habe ich ein ganz gutes Gefühl. Meine Schwester hat 220 000 aufgenommen (auch kein EK vorhanden bzw nur für die Kaufnebenkosten) und sie haben mit 3 Kindern mtl. 3500 - 4000 Euro zur Verfügung! Wenn ich 3 Kinder hätte, hätte ich die 4000 ja schon allein...insofern - das wird hinkommen, da bin ich ganz zuversichtlich.

Werde mich jetzt nochmal bei versch. Banken informieren und dann kann man ja schauen wie hoch die Belastungen bei den unterschiedl. Tilgungsraten sind! Wenn es mir machbar erscheint, würde ich auch höher ansetzen, logo. Ansonsten eben wie geplant Sondertilgungen usw. einplanen :smile:

Danke!

Inaktiver User
22.04.2012, 14:00
ich hatte dich ja drauf aufmerksam gemacht,das du wohl nur max 1800 euro in der elternzeit bekommst... du bist da gar nicht drauf eingegangen:grmpf:
das sind immerhin über 1000 euro weniger....dein vorhaben wird so schon im ersten jahr scheitern!!!

Liala
22.04.2012, 14:05
ich hatte dich ja drauf aufmerksam gemacht,das du wohl nur max 1800 euro in der elternzeit bekommst... du bist da gar nicht drauf eingegangen:grmpf:
das sind immerhin über 1000 euro weniger....dein vorhaben wird so schon im ersten jahr scheitern!!!

Plus Kindergeld, plus das Geld meines Mannes, wären wir bei 3400. Passt schon alles :zwinker: .

Antje3
22.04.2012, 14:07
Anonymanonym

Vergiß es - Liala ist offenkundig wild entschlossen - und jeder realistische Hinweise wird optimistisch widerlegt. Du könntest sonstwas sagen - sie wird Dir erklären, warum sie weiß, daß bei ihr alles anders ist und die wundersame Geldvermehrung schon stattfinden wird.

Jeder rationale Ansatz (der - mit Verlaub - bei mir sowohl durch eigene Erfahrungen als auch durch den Beruf da ist) und jeder Hinweis auch von finanztechnischer sachkundiger Seite (wie von Frau Sick) wird in den Wind geschlagen, weil Liala es besser weiß.

Da muß man sie halt ins Schicksal laufen lassen.

Sie hatte sich halt hier ausschließlich optimistische Bestätigung erhofft - und die, die sagen "das klappt bestimmt" sind auch die einzigen, die sie akzeptiert.

Antje

Liala
22.04.2012, 14:09
Anonymanonym

Vergiß es - Liala ist offenkundig wild entschlossen - und jeder realistische Hinweise wird optimistisch widerlegt. Du könntest sonstwas sagen - sie wird Dir erklären, warum sie weiß, daß bei ihr alles anders ist und die wundersame Geldvermehrung schon stattfinden wird.

Jeder rationale Ansatz (der - mit Verlaub - bei mir sowohl durch eigene Erfahrungen als auch durch den Beruf da ist) und jeder Hinweis auch von finanztechnischer sachkundiger Seite (wie von Frau Sick) wird in den Wind geschlagen, weil Liala es besser weiß.

Da muß man sie halt ins Schicksal laufen lassen.

Sie hatte sich halt hier ausschließlich optimistische Bestätigung erhofft - und die, die sagen "das klappt bestimmt" sind auch die einzigen, die sie akzeptiert.

Antje

Dass ich auf all deinen einzelnen Punkte/Anmerkungen eingegangen bin und sie in meiner Berechnung schon berücksichtigt hatte, hast du offensichtlich völlig überlesen :smile: .

Inaktiver User
22.04.2012, 14:13
das haus wird dich mit rate und nebenkosten locker 1500-1700 euro kosten,eher mehr.da sind event. kredite für wohnungseinrichtung,auto,lebensmittel,versicherung en usw auch noch von den 3400 euro zu bezahlen. ich finds einfach nur sehr leichtsinnig.
aber gut, jeder muss selbst seine erfahrung machen ....antje@ jeder ist für sein handeln selbst verantwortlich.... ich würde es mir aber gut überlegen,bevor ich mich so hoch verschulde. 250000 euro wär ja ok,aber bis alles bezahlt ist ,sinds auch locker 400000!
soviel geld für ein einfaches reihenendhaus,find ich einfach nur unüberlegt.
bis sie da einziehen kann dauerts ja auch noch monate,heisst auch weiterhin miete zahlen... zusätzlich zum kredit,oder?

Liala
22.04.2012, 14:19
das haus wird dich mit rate und nebenkosten locker 1500-1700 euro kosten,eher mehr.da sind event. kredite für wohnungseinrichtung,auto,lebensmittel,versicherung en usw auch noch von den 3400 euro zu bezahlen. ich finds einfach nur sehr leichtsinnig.
aber gut, jeder muss selbst seine erfahrung machen ....

Denke ich auch! Und wie viel man für die NK beim Haus anlegen muss, dazu wurde hier ja schon einiges geschrieben.

Kredite habe ich keine laufen und Wohnungseinrichtung ist (außer Küche) komplett und neuwertig vorhanden. Auto war bar bezahlt :zwinker: .

angie2
22.04.2012, 14:19
Ich würde eine Tilgungsrate von 1 % vereinbaren und eine mögliche Sondertilgungsrate.

Dann muss man nicht, kann aber tilgen (Und sollte natürlich auch Sondertilgungen leisten - ist aber in den ersten paar Jahren etwas schwierig, wenn noch Möbel etx. anzuschaffen sind).

Und wer von 4.000 Einkommen 2.000 sparen + ???? Miete zahlen kann, sollte auch von 3.000 1.700 für das Haus ausgeben können (1.200 + geschätzt 500 Nebenkosten).

Es ist einfach die Frage, was für ein Typ man ist - sprich, wer auf große Urlaube nicht verzichten kann, kann sich ein Haus in der Regel halt nicht leisten.

Darf aber später auch nicht jammern.

Inaktiver User
22.04.2012, 14:21
antje@ jeder ist für sein handeln selbst verantwortlich.... ich würde es mir aber gut überlegen,bevor ich mich so hoch verschulde. 250000 euro wär ja ok,aber bis alles bezahlt ist ,sinds auch locker 400000!
soviel geld für ein einfaches reihenendhaus,find ich einfach nur unüberlegt.
bis sie da einziehen kann dauerts ja auch noch monate,heisst auch weiterhin miete zahlen... zusätzlich zum kredit,oder?

Liala
22.04.2012, 14:26
antje@ jeder ist für sein handeln selbst verantwortlich.... ich würde es mir aber gut überlegen,bevor ich mich so hoch verschulde. 250000 euro wär ja ok,aber bis alles bezahlt ist ,sinds auch locker 400000!
soviel geld für ein einfaches reihenendhaus,find ich einfach nur unüberlegt.
bis sie da einziehen kann dauerts ja auch noch monate,heisst auch weiterhin miete zahlen... zusätzlich zum kredit,oder?

Es gibt auch sowas wie bereitsstellungsfreie Zeit :zwinker: . Und wenn ich nichts kaufe, dann habe ich in 30 Jahren 300 000 Euro zum Fenster raus geworfen. Ist das etwas besser????? Dann habe ich lieber in 25 Jahren -30 Jahren ein Haus abbezahlt, ehrlich....


Angie: genau - so Details wie die Tilgungsrate werden wir noch besprechen. Erstmal erscheint die Summe machbar (ich war ja vorher schonmal mit einem anderen Vorhaben bei der Bank, was deutlich teurer war). Bei dem Preis fühlen wir uns jetzt wohl - alles weitere wird man dann noch sehen!
Miete zahlen wir derzeit 770 Euro (kalt).

Eteterfon
22.04.2012, 14:29
Ich denke, mit bescheidenem Konsumverhalten und angesichts der Tatsache, dass der Bau erst 2013 (war doch so?) beginnen wird (also erstmal noch die besagten 2000,-/Monat eine ganze Weile lang weiterhin zurück gelegt werden können) und die Kreditauszahlung ja nicht gleich morgen sein wird, ist es schon machbar. Ich würde mir (angesichts unseres eigenen Verhaltens natürlich) bei einem frei verfügbaren Resteinkommen von ca. 1700,- Euro im Monat keinerlei Gedanken machen, dass das wahnsinnig eng wäre... auch mit einem Kind nicht.

Eine BU solltest Du, Liala, aber denke ich evtl. nochmal bedenken! Klar, die kostet monaltlich was - dafür bist Du bzw. seid Ihr im Fall des Falles besser abgesichert...

Inaktiver User
22.04.2012, 14:32
angie@ wenn sie 2000 euro zurücklegen könnte,dann hätte sie jetzt nicht nur 15000 euro.
kann jetzt natürlich alles gut aussehen... aber sie ist auch schwanger... sicherer job in der heutigen zeit?
ich hätte zumindest abgewartet bis das kind da ist und sie wieder anfängt zu arbeiten.ob das dann überhaupt möglich sein wird und sie dazu bereit,ist auch nicht so ganz klar.

Liala
22.04.2012, 14:39
Ich denke, mit bescheidenem Konsumverhalten und angesichts der Tatsache, dass der Bau erst 2013 (war doch so?) beginnen wird (also erstmal noch die besagten 2000,-/Monat eine ganze Weile lang weiterhin zurück gelegt werden können) und die Kreditauszahlung ja nicht gleich morgen sein wird, ist es schon machbar. Ich würde mir (angesichts unseres eigenen Verhaltens natürlich) bei einem frei verfügbaren Resteinkommen von ca. 1700,- Euro im Monat keinerlei Gedanken machen, dass das wahnsinnig eng wäre... auch mit einem Kind nicht.

Eine BU solltest Du, Liala, aber denke ich evtl. nochmal bedenken! Klar, die kostet monaltlich was - dafür bist Du bzw. seid Ihr im Fall des Falles besser abgesichert...

Genau - Baubeginn ist frühestens im März nächsten Jahres! Bis dahin wird eifrig gespart! Unser Ziel: Ende des Jahres mind. 30 000 EK und dann kommen noch die 2-3 Monate im Januar drauf, wo allerdings unklar ist, ob ich dann noch arbeite oder schon in EZ bin (ist ja leider etwas ungewiss im Moment :niedergeschmettert: ).

Ich sehe es ähnlich wie du: 1700 Euro sind für uns definitv ausreichend Geld. Als ich Referendarin war und 1000 Euro zur Verfügung hatte (abzgl. Miete und Vers. noch 600), selbst da habe ich sparen können und bin im Sommer 4 Wochen auf Fernreise gegangen. Heute habe ich sicher schon einen etwas anderen Lebensstil, verdiene aber auch entsprechend mehr. Mir ist es schleierhaft wo andere ihr Geld lassen, aber da muss ja auch jeder für sich entscheiden, was einem persönlich wichtig ist. Dieses Bauprojekt sagt uns rundum zu und wir werden uns jetzt auch bei Banken beraten.

Was DU angeht (ich bräuchte glaube ich eine Dienstunfähigkeitsvers.)- ich finde sie halt echt teuer...Hatte eher an eine Unfallversicherung gedacht, da die größte Gefahr, die ich bei mir persönlich sehe, tatsächlich ein Autounfall wäre (bei meinen Fahrkünsten :knatsch:). Aber das kann ich mir ja noch überlegen! :smile:

Eteterfon
22.04.2012, 14:41
angie@ wenn sie 2000 euro zurücklegen könnte,dann hätte sie jetzt nicht nur 15000 euro. kann jetzt natürlich alles gut aussehen... aber sie ist auch schwanger... sicherer job in der heutigen zeit?
Hast Du alles gelesen? Eher nein, glaube ich. Sie haben noch wenig EK, weil sie alles andere, was sie in den bisher 3 Jahren ihrer Berufstätigkeit angeschafft hat (Möbel, Auto usw usw) immer BAR bezahlt haben. Sie ist Beamtin und das ist gemeinhin ein sicherer Job. Aktuell können sie 2000,-/Monat sparen, weil keine Anschaffungen mehr zu tätigen sind. Und auch keine Kredisverbindlichkeiten etc., wenn ich das recht verstanden habe.

Liala
22.04.2012, 14:42
angie@ wenn sie 2000 euro zurücklegen könnte,dann hätte sie jetzt nicht nur 15000 euro.
kann jetzt natürlich alles gut aussehen... aber sie ist auch schwanger... sicherer job in der heutigen zeit?
ich hätte zumindest abgewartet bis das kind da ist und sie wieder anfängt zu arbeiten.ob das dann überhaupt möglich sein wird und sie dazu bereit,ist auch nicht so ganz klar.

Dann hat da wohl jemand meine Posts nicht ordentlich gelesen :smile::nudelholz: . Da steht nämlich genau drin, warum wir "nur" 15 000 haben :zwinker: . Und ja, als Beamtin hat man sogar heute noch einen recht sicheren Job :zwinker:

Liala
22.04.2012, 14:43
Hast Du alles gelesen? Eher nein, glaube ich. Sie haben noch wenig EK, weil sie alles andere, was sie in den bisher 3 Jahren ihrer Berufstätigkeit angeschafft hat (Möbel, Auto usw usw) immer BAR bezahlt haben. Sie ist Beamtin und das ist gemeinhin ein sicherer Job. Aktuell können sie 2000,-/Monat sparen, weil keine Anschaffungen mehr zu tätigen sind. Und auch keine Kredisverbindlichkeiten etc., wenn ich das recht verstanden habe.

Du hast es verstanden, Eteterfon :blumengabe: . Ich glaube, hier möchte auch jemand einfach nur frotzeln, mehr steckt wohl nicht dahinter...

Inaktiver User
22.04.2012, 14:44
ja dann macht mal... haben andere auch geschafft...genauso wie andere sich auch überschätzt haben.

angie2
22.04.2012, 14:51
ja dann macht mal... haben andere auch geschafft...genauso wie andere sich auch überschätzt haben.

Es ist wirklich mehr eine Frage des Ausgabeverhaltens als des Einkommens. Zumindest in dem Rahmen, den Liala hat.

Gerade vor 3 Tagen hat sich mal wieder jemand bedankt, dem ich zugeraten hatte.

Hat mit 1 % Tilgung und Sondertilgungen nach 10 Jahren noch 40 % Schulden.

Und könnte sich wegen gestiegener Preise die Wohnung heutzutage nicht mehr leisten.

Übrigens: ich würde auf jeden Fall gegenseitige Risikolebensversicherungen abschließen.

Unfälle passieren selten - aber allgemeine Todesrisiken gibt es auch bei jungen Leuten.

Hab in meiner Jugend ein Häuschen angeschaut - gerade frisch renoviert, Keller ausgebaut. Die Frau in schwarz und ein kleines Kind auf dem Arm. Hat mich wirklich sehr mitgenommen...

Eteterfon
22.04.2012, 14:52
Ganz ohne Risiko geht es nicht, das ist klar. Aber die Frage, was andere mit ihrem Geld machen, stell ich mir auch oft... insofern ist das Ausgabeverhalten wirklich mit entscheidend.

Inaktiver User
22.04.2012, 14:53
Muss dazu sagen, dass mein Mann erst seit Januar überhaupt arbeitet!



Nach dem Jahr Auszeit werde ich wohl wieder voll einsteigen. Und im Grundbuch...hm, gute Frage. Also bei den Finanzberatern hatte ich immer beide halt Vertragspartner sind, aber ich das quasi allein finanzieren möchte. Inwiefern hat es Auswirkungen, wer jetzt zu welchem Anteil im Grundbuch steht? Eine Dame sagte mir nur, dass auf jeden Fall mein Mann drinstehen muss, weil - falls mir etwas passiert - ihm das Haus sonst nicht gehören würde. Irgendwie so. Darüber haben wir uns noch gar keine Gedanken gemacht, aber meinem Mann wäre das relativ "egal". Er würde gar nichts "wollen", dafür ist sein Deutsch viel zu schlecht :freches grinsen: . Der würde die Grundbuchsachen eh nicht verstehen :freches grinsen: , daher bleibt das an mir hängen, aber ich würds natürlich irgendwie fair und gut für uns beide machen.



Aber dafür bin ich zu blauäugig und naiv. Nachdem, was er alles für mich aufgegeben hat und auf was ich mich eingelassen habe (die Verantwortung usw) glaube ich, das wird schon halten. Vll bereue ich es irgendwann, so gedacht zu haben, aber dann habe ich zu dem Zeitpunkt halt doppelt Pech (sofern er im Fall einer Scheidung überhaupt die Hälfte wollte..das glaube ich noch nicht mal). Darauf lasse ich es ankommen :smile: . Dennoch ist die Info mit dem Grundbuch interessant, danke :smile:.



Ah, verstehe. Tja, armer Mann wenn er sich scheiden lässt, sag ich nur :freches grinsen: . Ach, ich merke, dass mich das nicht soooo brenzlig interessiert. Wenn wir uns mal scheiden lassen sollten, wird er eh in seine Heimat zurückkehren und nichts von mir wollen. Da bin ich mir recht sicher. Ich würde dann das Kind großziehen und im Haus bleiben. Klar, man kann sich total täuschen, aber ach....ich glaube es einfach nicht. Und so oder so ständ ich ja recht gut da :fg engel: . Ich weiß gar nicht, wie das in seiner Heimat ist, glaube aber nicht, dass dort irgendwas überhaupt geregelt ist :freches grinsen: .



Nocturna: ohne mich jemals genauer informiert zu haben, bin ich auch immer davon ausgegangen, dass im Fall der Scheidung jeglicher Zuwachs geteilt wird. Daher hatte ich die Sache mit dem Grundbuch auch nicht ganz verstanden. Solche Fragen sind mir aber relativ egal. Mal naiv sein, aber ich glaube einfach fest daran, dass wir zu denen gehören, deren Ehe auch 60 Jahre halten wird.



Naja, auf den Ehevertrag drängt meist der, der was zu verlieren hätte. Und auf die Verteilung im Grundbuch (so sie denn im Fall einer Scheidung überhaupt was ausmacht) wohl auch. Ich könnte vermutlich beides machen (Vertrag und ihn aus dem Grundbuch streichen) - mein Mann würde das eh nicht so richtig verstehen, behaupte ich mal. Aber so bin ich nicht..



Liala,

wenn ich lese, was Du über Deinen Mann schreibst, wie Du ihn einschätzt usw., sehe ich eine deutliche Asymmetrie.

Deine Frage war "Wie viel können wir uns leisten?"

Ich finde, Ihr könnt es Euch nicht leisten, dass Du so über ihn sprichst und dazu noch den Frech-Grinse-Smiley einsetzt. Es ist hier nicht das Beziehungsforum, ich weiß. Aber ich wollte Dir mit den Zitaten wenigstens vor Augen führen, dass es hier ernsthafte Probleme geben könnte.

Liala
22.04.2012, 14:56
Liala,

wenn ich lese, was Du über Deinen Mann schreibst, wie Du ihn einschätzt usw., sehe ich eine deutliche Asymmetrie.

Deine Frage war "Wie viel können wir uns leisten?"

Ich finde, Ihr könnt es Euch nicht leisten, dass Du so über ihn sprichst und dazu noch den Frech-Grinse-Smiley einsetzt. Es ist hier nicht das Beziehungsforum, ich weiß. Aber ich wollte Dir mit den Zitaten wenigstens vor Augen führen, dass es hier ernsthafte Probleme geben könnte.

Inwiefern DAS denn jetzt schon wieder? Ich liebe meinen Mann und sehe einfach keinerlei Schwierigkeiten in der Zukunft. Wo ist das Problem?

Dann solltest du vll auch noch zitieren, dass ich mir geradezu wünsche, dass mein Onkel vom Laster überrollt wird - steht auch irgendwo mit Grinsesmiley - dann wäre es doch perfekt, hm?

Also über manche Beiträge kann ich hier echt nur den Kopf schütteln....:unterwerf:

angie2
22.04.2012, 15:00
Hmmm... meist sind nicht die Ehepartner das Problem. Sondern deren Anverwandte.

Pensionsteilung und Unterhaltsverpflichtung kannst Du eh kaum ausschließen.

Daaa würde ich mich noch einmal kundig machen.

Liala
22.04.2012, 15:03
Hmmm... meist sind nicht die Ehepartner das Problem. Sondern deren Anverwandte.

Pensionsteilung und Unterhaltsverpflichtung kannst Du eh kaum ausschließen.

Daaa würde ich mich noch einmal kundig machen.

Mein Ehepartner und Verwandte werden sicherlich kein Problem sein, weil unsere Ehe völlig intakt ist. Ich glaube, Fanne-Marie versteht Ironie einfach nicht :smile: . Und da dies wirklich kein Beziehungsforum ist und ich sehr glücklich mit meinem Mann bin, möchte ich das auch gar nicht weiter diskutieren :smile:

Inaktiver User
22.04.2012, 15:05
Also über manche Beiträge kann ich hier echt nur den Kopf schütteln....:unterwerf:

Das sei Dir unbenommen.

Ein Hauskauf bringt viele Belastungen mit sich, nicht nur finanzielle. Das ist meine Antwort auf Deine Frage. Was Du dann damit machst - ebenfalls Deine Entscheidung. Alles Gute!

Nocturna
22.04.2012, 15:06
Pensionsteilung und Unterhaltsverpflichtung kannst Du eh kaum ausschließen.
Bei einer Scheidung geht erfahrungsgemäß sowieso alles den Bach herunter, weswegen es ja die vielen Zwangsversteigerungen gibt.

Ein Hausbau ist das größte finanzielle Risiko, das man sich persönlich antun kann. Es gibt immer irgendwas was schief laufen kann. Aber entweder macht man mal irgendwann oder man lässt es bleiben. Alternativ kann man zur Miete wohnen, auf einen Lottogewinn hoffen und dann bauen.

Inaktiver User
22.04.2012, 15:07
vielleicht ist der rat einiger hier nur gutgemeint, nicht alles so blauäugig zu sehen...
du scheinst noch sehr jung zu sein,morgen kann alles wieder anders aussehen... könnte sein das du ein besseres angebot bekommst,deswegen überstürze doch nicht sofort so ne wichtige entscheidung.

Inaktiver User
22.04.2012, 15:08
Ich glaube, Fanne-Marie versteht Ironie einfach nicht :smile: .

Du meinst, ich verstehe so viel von Ironie wie Dein Mann von der deutschen Sprache?

Also in meinem Fall jedenfalls irrst Du Dich. Ich verstehe einiges davon. Und ich weiß sogar, dass es so etwas wie Ironie des Schicksals gibt.

Aber das führt jetzt wohl ins OT, deshalb überlasse ich wieder den Finanzexperten das Feld.

Liala
22.04.2012, 15:16
vielleicht ist der rat einiger hier nur gutgemeint, nicht alles so blauäugig zu sehen...
du scheinst noch sehr jung zu sein,morgen kann alles wieder anders aussehen... könnte sein das du ein besseres angebot bekommst,deswegen überstürze doch nicht sofort so ne wichtige entscheidung.

Nein, anonym, ich bin nicht sehr jung und auch nicht sehr naiv, auch wenn ich es hier manchmal plakativ so schreibe (ist natürlich alles relativ). Und da morgen alles besser wie auch schlechter aussehen kann, wir uns schon länger mit dem Thema befassen und uns jetzt einfach sicher sind, möchten wir halt kaufen. Meine Frage ging auch nicht dahin, ob wir kaufen sollen oder nicht, sondern dahin, wie viel bei unserem Einkommen drin ist. Und wie ich ja schon mehrfach schrieb haben wir jetzt etwas gefunden, was uns sowohl vom Standort her, von der Größe, der Infrastruktur, des Preises gut gefällt. Was gibt es da noch zu überlegen?

Günstiger wird es hier in der Gegend nicht, eher teurer. Klar, ich kann weiter hoffen, dass ich doch irgendwo ein Musterhaus abbekomme. Kann funktionieren oder auch nicht.

Ich bin der Meinung, dass man sich viele Meinungen, Anregungen einholen sollte und dann aber auch eine Entscheidung treffen sollte. Und nachdem ich sehr viel durchgerechnet, abgewogen, verglichen, Wünsche angepasst habe, haben wir jetzt eine Entscheidung getroffen mit der wir uns sehr wohl fühlen und damit ist im Grunde alles gesagt. Wenn du meinst, ich sei ein naiver Mensch, der sich unüberlegt in Abenteuer stürzt und sich jetzt finanziell in den Ruin treibt, dann ist das eben deine Meinung, die ich gar nicht ändern kann und will :smile: . Aber überstürzt ist diese Entscheidung wirklich nicht, im Gegenteil. Ich weiß nicht, mit wie vielen Hauskäufern ich mich in den letzten Monaten beraten habe, immer wieder ausgefragt habe, was an NK hinzukommt, wieviel man ganz realistisch einplanen muss etc pp.....Das passt schon alles!:smile:

Liala
22.04.2012, 15:19
Du meinst, ich verstehe so viel von Ironie wie Dein Mann von der deutschen Sprache?

Also in meinem Fall jedenfalls irrst Du Dich. Ich verstehe einiges davon. Und ich weiß sogar, dass es so etwas wie Ironie des Schicksals gibt.

Aber das führt jetzt wohl ins OT, deshalb überlasse ich wieder den Finanzexperten das Feld.

Auch wenn es wirklich gar nichts mit diesem Thema hier zu tun hat: in den Zitaten hast du die Ironie scheinbar nicht verstanden, andernfalls verwundert deine Interpretation schon sehr :smile: . Hinzu kommt, dass du ganz wesentliche Stellen nicht fett markiert hast - das sagt ja viel über deine Lesart aus :smile: . Aber ja, das ist nicht das Thema des Strangs :smile: .

Inaktiver User
22.04.2012, 15:38
Liala,

jetzt muss ich doch nochmal was dazu schreiben: Ironie bedeutet in der Rhetorik, einen eigentlichen Ausdruck durch einen uneigentlichen zu ersetzen, der wortwörtlich das Gegenteil des eigentlich Gemeinten bedeutet. Dabei schwingen beide Bedeutungen mit, wobei die des eigentlichen Ausdrucks überwiegt. Darüber hinaus wird Ironie als spezifische Haltung der distanzierten Weltsicht verstanden.

Gesetzt den Fall, Deine obigen Aussagen waren ironisch gemeint (ich kann immer noch keine Ironie sehen), würde ich Dich gern fragen wollen, ob Du das als Basis einer gleichberechtigten, partnerschaftlichen Ehe ansiehst. Ich habe damit wirklich meine Probleme und bin fest davon überzeugt, dass kein Paar dieser Welt sich das mittel- bis langfristig "leisten" kann (um langjährige Finanzierung geht es ja auch hier).

M.a.W.: eine eheliche Gemeinschaft bedeutet komplettes Sich-Einlassen, ganz ohne Ironie!

Wenn Du magst, erklär mir Deine Ironie und inwiefern Du Deine Ehe als "völlig intakt" ansiehst, wie Du oben schreibst. Gern im richtigen Forum - ich eröffne dann auch den Thread :smirksmile:

Liala
22.04.2012, 15:45
Liala,

jetzt muss ich doch nochmal was dazu schreiben: Ironie bedeutet in der Rhetorik, einen eigentlichen Ausdruck durch einen uneigentlichen zu ersetzen, der wortwörtlich das Gegenteil des eigentlich Gemeinten bedeutet. Dabei schwingen beide Bedeutungen mit, wobei die des eigentlichen Ausdrucks überwiegt. Darüber hinaus wird Ironie als spezifische Haltung der distanzierten Weltsicht verstanden.

Gesetzt den Fall, Deine obigen Aussagen waren ironisch gemeint (ich kann immer noch keine Ironie sehen), würde ich Dich gern fragen wollen, ob Du das als Basis einer gleichberechtigten, partnerschaftlichen Ehe ansiehst. Ich habe damit wirklich meine Probleme und bin fest davon überzeugt, dass kein Paar dieser Welt sich das mittel- bis langfristig "leisten" kann (um langjährige Finanzierung geht es ja auch hier).

M.a.W.: eine eheliche Gemeinschaft bedeutet komplettes Sich-Einlassen, ganz ohne Ironie!

Wenn Du magst, erklär mir Deine Ironie und inwiefern Du Deine Ehe als "völlig intakt" ansiehst, wie Du oben schreibst. Gern im richtigen Forum - ich eröffne dann auch den Thread :smirksmile:

Dann warte ich auf den Thread :smirksmile:

Inaktiver User
22.04.2012, 15:59
Dann warte ich auf den Thread :smirksmile:

Schon da bei "Beziehung im Alltag".

wildwusel
22.04.2012, 16:03
Und wir haben ein gutes Gefühl.

Liala,

dann wünsche ich dir viel Glück und Erfolg mit dem Haus, der Familie und der Finanzierung!

Es ist eine ziemliche Umstellung, wenn man auf einmal von "wohlhabend" zu "an allen Ecken und Enden sparen" gehen muß, das ist etwas, daß man bewußt und mit Plan tun sollte, aber dann geht das. Laß dir mehere Sachen durchrechnen, mach dich schlau, gucke auf alle Einzelheiten, spare was für Unvorhergesehenes an und behalte immer im Auge, ob es klappt und alles noch im grünen Bereich ist. Ein unerwarterter Fehlschlag ist Pech, zwei sind ein Fehler im Plan.

Das mit der Torschlußpanik und den Steckdosen (Mikrowelle, Wasserkocher, Kühlschrank, Kaffeemaschine, und schon sind alle belegt) sehe ich anders, aber jeder nach seinem Geschmack :freches grinsen: