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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OP - Ja oder nein? Bandscheibenvorfall 4-5 Lendenwirbel



Goldmedaille
24.01.2012, 15:02
Hallo Ihr Lieben,

ich brauche mal wieder Euren Rat und Erfahrungsschatz :blumengabe:

Am vergangenen Freitag bin ich mit akuten Rückenschmerzen zum Orthopäden, der mich dann sofort zum MRT der LWS überwies. Die Schmerzen gingen bis in die Beine und ich war fast bewegungsunfähig.

Ich bekam erst einmal eine Spritze... am Samstag kamen dann auch noch Taubheit im rechten Fuss und rechten Schienbein dazu.

Gestern (Montag) war ich dann zum MRT der LWS und es stellte sich heraus, das ich einen üblen Bandscheibenvorfall zwischen dem 4 und 5 Lendenwirbel habe. Mir wurde vom Radiologen empfohlen, schnellstens eine OP durchzuführen.

Mein Orthopäde, den ich heute wieder besuchte, rät mir nun das gleiche (eine OP)

Da es mir heute ein Tick besser geht als die letzten Tage, habe ich aber eigentlich noch die Hoffnung "das es von alleine wieder weg geht"... auch höre nun öfter von Bekannten, das man nicht gleich operieren sollte, das würde heutzutage immer viel zu schnell gemacht, das geht auch so wieder weg bzw. das OP-Risiko sei auch nicht zu überschätzen.

Ich bin wirklich überfragt, ich weiß wirklich nicht was ich jetzt tun soll? Abwarten , erstmal weiter Schmerzmittel einnehmen und hoffen das es besser wird... Oder gleich auf den OP-Tisch? Was sind Eure Erfahrungen?

Verzweifelte Grüße,

Goldi

skirbifax
24.01.2012, 15:39
Von den Symptomen her hast du einen ähnlich gravierenden Bandscheibenvorfall wie ich ihn vor ein paar Jahren hatte. Auch ich wollte mich nicht operieren lassen. Ich zeigte dann das MRT-Bild noch zusätzlich einer Physiotherapeutin. Die war zuerst entsetzt und meinte dann zu mir, dass ab einem gewissen Grad das "nichts mehr wird". Sie warnte mich dass ,auch wenn es besser würde, jederzeit bei einer unbedachten Bewegung z. B. auf unebenem Grund, die Bandscheibe wieder heraustreten könne.

Da ich damals niemanden gefunden habe, der meine Einschätzung teilte, habe ich mich dann zu einer Operation entschlossen (das ganze spielte sich im Zeitraum von ein paar Tagen ab). Das Positive an der Operation war, dass die Schmerzen (die ja alles andere als unerheblich sind) sofort weg waren. Nach einer Woche wurde ich in die Reha entlassen. Nach drei Wochen war ich wieder arbeitsfähig.

Lähmungserscheinungen wie du sie schilderst, können unter Umständen nicht mehr vollständig zurückgehen. Ist bei dir geprüft worden, ob sich die Blase entleert? Bei mir ist z. B. immer Resturin zurückgeblieben, was dann ein zusätzliches Kriterium war, sofort zu operieren und nicht zu warten.

Ich hatte vor der Operation Angst, keine Frage. Im Nachhinein betrachtet frage ich mich, weshalb ich mich so lange gequält habe, die Operation hätte ich auch schon ein paar Tage früher haben können. Und eines darfst du auch nicht vergessen. Wenn du dich jetzt zu der Operation entschließt, ist sie geplant und keine Notoperation. Wenn du mit Blaulicht in die Klinik gefahren wirst, kannst du dir nicht mehr aussuchen, wo du operiert werden willst.

Entscheiden musst du. Wenn aber alle (Radiologe, Orthopäde, Neurologe usw.) zu dem gleichen Ergebnis kommen, sollte man sich überlegen, ob die Fachleute nicht einfach recht haben.

Ich wünsche dir alles Gute und eine gute Genesung! :blumengabe:

wildwusel
24.01.2012, 15:45
Hallo,

wie lange geht das schon so? Ich bin an einer von meinem Arzt als unumgänglich gesehenen Operation (ein Stück von der Bandscheibe war auf Wanderschaft gegangen und ging dem Nerv auf selbigen) mit Einrenken, Schmerzmitteln und Krankengymnastik vorbeigekommen -- bis heute un-operiert und seit Jahren schmerzfrei, trotz zwischenzeitlicher Taubheit. Waren aber zwei Wochen direkt aus der Hölle.

Eine Freundin von mir hatte über Jahre Schmerzen und fortschreitende Lähmungen von einem BSV, der nie behandelt wurde. Als da der neue Arzt sagte, "operieren" hat sie's sofort gemacht.

Ehe ich mich unters Messer lege, würde ich mir unbedingt einen Alternativplan und eine zweite Meinung holen. Und wenn irgend möglich, eine Bedenkzeit erlauben.

Nachtrag: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Eine zweite Meinung hast du ja schon. Da macht es vielleicht wirklich Sinn, schon mal eine OP-Termin anzusezten. Wenn es bis dahin wie von Geisterhand weggeht, kannst du dich immer noch weigern...

Goldmedaille
24.01.2012, 15:48
Liebe skirbifax,

vielen lieben Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und für Deine Einschätzung. Es hilft mir wirklich weiter, ich stehe derzeit noch recht ratlos da und freue mich wirklich über Deinen Erfahrungsbericht - vielen Dank! Ich werde mir das zu Herzen nehmen.
.... nun hab ich wenigstens auch schon mal eine Vorstellung, wie es zeitlich etwa alles abläuft.
Daaaaanke :blumengabe:

Karla48
24.01.2012, 15:50
Ich habe ähnliches neulich in der Verwandtschaft mitbekommen:
Operiert wird nach aktueller "Lehre" nur noch, wenn Lähmungen und Dysfunktionen festgestellt werden, die gravierend sind.
Früher hat man, sagte ein Arzt, allein aufgrund von starken Schmerzen schon zum Messer gegriffen. Das ist eben heute nicht mehr so.

Ob die Kriterien bei dir vorliegen, bei den geschilderten Lähmungen, können dir nur die Ärzte sagen. Da du ja quasi "sofort" einen MRT-Termin bekommen hast, scheinen sie es schon bedenklich zu sehen. Sonst muss man viel länger warten, auch mit schweren Schmerzen. *lied sing*

skirbifax
24.01.2012, 15:56
Ob die Kriterien bei dir vorliegen, bei den geschilderten Lähmungen, können dir nur die Ärzte sagen. Da du ja quasi "sofort" einen MRT-Termin bekommen hast, scheinen sie es schon bedenklich zu sehen. Sonst muss man viel länger warten, auch mit schweren Schmerzen. *lied sing*

Stimmt. Bei mir hat auch der Orthopäde dafür gesorgt, dass ich noch am gleichen Tag einen Termin beim Neurologen bekommen habe - das klappt unter normalen Umständen nie. Wenn sich Ärzte so ins Zeug legen, wenn man ganz klare Ansagen bekommt, was zu tun wäre wenn ... ist die Erkrankung einfach gravierend.

Ich hatte an einem Samstag den MRT-Termin und mich wollte der Radiologe nicht nach Hause gehen lassen, sondern ich sollte auch von ihm aus sofort in eine Klinik. Am Mittwoch oder Donnerstag darauf bin ich ins Krankenhaus gekommen und am Tag darauf wurde ich bereits operiert.

Goldmedaille
24.01.2012, 15:57
Hallo,

wie lange geht das schon so? Ich bin an einer von meinem Arzt als unumgänglich gesehenen Operation (ein Stück von der Bandscheibe war auf Wanderschaft gegangen und ging dem Nerv auf selbigen) mit Einrenken, Schmerzmitteln und Krankengymnastik vorbeigekommen -- bis heute un-operiert und seit Jahren schmerzfrei, trotz zwischenzeitlicher Taubheit. Waren aber zwei Wochen direkt aus der Hölle.

Danke Dir auch wildwusel, für Deinen tollen Beitrag...:blumengabe:

Mit Rückenschmerzen habe ich seit Anfang Dezember zu tun, allerdings nur tageweise und nicht so stark, das ich zum Arzt musste. Es war immer ein "Auf und Ab" bis letzte Woche Freitag, wo ich dann auf einmal kaum noch laufen konnten (nachdem ich auch wieder intensiver mit Sport anfing).

Meine Blase wurde bisher noch nicht gecheckt, danke für den Tip! (Mein Gefühl sagt mir allerdings, das da alles i.O. sein dürfte, aber überprüfen werde ich es).

Dann schaue ich jetzt mal nah einem Arzt für eine 2. Meinung :-)

Danke , wildwusel

LG, Goldmedaille

S-A2011
25.01.2012, 21:18
Also ich hab selber mal in Orthopädie gearbeitet und voriges JAhr im August und Oktober hatte ich zwei schlimme Bandscheibenvorfälle, eingeliefert in Neurochirurgie und die wollten sofort operieren, weil Bein taub, tolle Schmerzen. In meiner Not hab ich meinen Ex-Chef angerufen und bin denen sprichwörtlich "vom Tisch gesprungen". So lange Du ohne Probleme auf Toilette gehen kannst und keine Ausfälle hast, hast Du gute Chancen es auch ohne zu schaffen. Ich hab es selber kaum geglaubt, aber irgendwann hab ich doch mit dem Sport angefangen und bin jetzt wieder voll arbeitsfähig. Such Dir einen fähigen Physiotherapeuten und evtl. ein FPZ Rückenzentrum in Deiner Nähe und wenn es in 6 Wochen immer noch nicht besser ist, kannst Du ernsthaft nochmal drüber nachdenken. Ich wünsch Dir ganz viel Glück.

Goldmedaille
25.01.2012, 21:28
Hey S-A2011,

danke für Deine Erzählung... ich bin inzwischen auch soweit, das ich erstmal die Alternativen ausprobieren möchte anstatt gleich eine OP zu machen.
Was wurde bei Dir gemacht, wenn ich fragen darf? Ich dachte daran morgen mit meinem Orthopäden, eine Überweisung zum Neurochirugen, zu besprechen. Ich hörte von Spritzen unter dem CT und zusätzlicher Physiotherapie. Das wäre jetzt meine nächste Idee.
Viele Grüße

S-A2011
25.01.2012, 21:48
Was hast Du den aktuell noch für Beschwerden????
Ein Neurochirurg wird immer etwas finden, um zu operieren!
Es gibt noch so intrathekale Injektionen, da wird was in den Rücken gespritzt, wo für Stunden die Beine völlig taub werden und wenn Du glück hast, sind danach die Beschwerden weitestgehend weg, war bei mir selbst nach 3x nicht der Fall, aber einen Versuch wert.

S-A2011
25.01.2012, 21:52
Frag Deinen Orthopäden nach einem Rezept für 15x FPZ Rückenzentrum. Vielleicht hast Du das Glück eines in der Nähe zu haben. Ich war dort anfangs 2x in der Woche, jetzt nur noch 1x die Woche und mache zusätzlich Pilates. Ich darf nicht zu viel machen, nur Muskulatur aufbauen, kein Krafttraining.

Leandra
26.01.2012, 12:40
Hallo,

bei mir wurde letztes Jahr im Juni ein BSV L4/L5 festgestellt.
Ich wurde nicht operiert.
Ich hatte im November nochmal einen Rückfall für den auf dem MRT kein Grund zu erkennen war. Damals riet mir auch ein Arzt zur OP. Ich habe es nicht gemacht und war 3 Wochen später wieder arbeistfähig.

Inzwischen bin ich fast schmerzfrei.

Ich würde nicht vorschnell in eine OP einwilligen, wenn keine dringende IIndikation besteht.
Dringend wird es wenn Blasen oder Mastdarmstörungen bestehen-dann sofort ins Krankenhaus.
Bei Fußheber- oder Fußsenkerschwäche sollte auch zeitnah operiert werden.
Hat dir dein arzt gezeigt wie man das testet?
Fuheber: Testen ob man auf den Hacken gehen kann.
Fußsenker: Testen ob man aus eignener Kraft auf die Zehenspitzen kommt.
Sollte z.b. Treppensteigen nicht mehr richtig funktionieren dann sofort zum Arzt.

Ich würde zu einem Neurochirurgen gehen. Die wollen auch nicht alle gleich operieren. Orthopäden haben oft nicht soviel Ahnung von Bandscheiben, da sind Neurochirurgen eher die Spezialisten.

Neurochirugen oder Radiologen können einem auch sogenannte PRT-Spritzen geben, also spritzen an die entzündete Nervenwurzel unter Röntgenkontrolle. Die haben bei vielen schon geholfen.

Wichtig ist auch eine gute Schmerzmedikation und nicht nur: „Nehmen sie 3 Diclofenac am Tag“
Einen guten Physiotherapeuten brauchst du auch.
Muskelaufbau ala FPZ ist später sinnvoll in der akutphase aber nicht.
Wenn möglich solltest du aber in Bewegung bleiben.
Viel sitzen ist nicht gut.

Wie sieht es denn mit den Schmerzen aus beim liegen, sitze, gehen?
Ich konnte z.B. nicht sitzen, war aber beim gehen fast schmerzfrei und bin deshalb viel spazieren gegangen.

Für den Fall, dass du doch operiert werden musst, würde ich umschauen wo. Da gibt es nämlich ziemliche Qualitätsunterschiede, also nicht unbedingt beim Provinzchirurgen im Kreiskrankenhaus.

Du hast Zeit du kannst dich schlau machen. Eine endoskopische OP ist schonender, geht aber nicht immer und bietet auch nicht jeder an. Aber ich würde mal nachfragen.

Ein sehr gutes forum für Bandscheibengeschädigste findest du bei

Bandscheiben-Forum - Hilfe rund um die Uhr (http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?act=idx)

Ich habe dort viele nützliche Information erhalten und Unterstützung gefunden.

LG

Leandra
26.01.2012, 12:46
Ich darf nicht zu viel machen, nur Muskulatur aufbauen, kein Krafttraining.

Was ist denn der Unterschied zwischen muskelaufbau und Krafttraining ?

Karla48
26.01.2012, 15:47
Neurochirugen oder Radiologen können einem auch sogenannte PRT-Spritzen geben, also spritzen an die entzündete Nervenwurzel unter Röntgenkontrolle. Die haben bei vielen schon geholfen.

Wichtig ist auch eine gute Schmerzmedikation und nicht nur: „Nehmen sie 3 Diclofenac am Tag“
Einen guten Physiotherapeuten brauchst du auch.


Genau diese Spritzen - die haben mich jedesmal gerettet. Mal brauchte ich nur eine, mal zwei (im Abstand von einer Woche). Macht bei uns der Radiologe im Krankenhaus. Terminvorlauf ca. 10 Tage. Überweisung dafür hatte ich vom Hausarzt, nachdem mir ein Bekannter von der "Wunderwirkung" dieser Spritze bei ihm erzählt hatte und ich beim Hausarzt nachgefragt hatte. Mein Orthopäde hat mir die nie verordnet!! :gegen die wand:


Einen speziellen Schmerzdoktor (gelbe Seiten: Schmerztherapie) hatte ich auch. Der half mit Akupunktur. Was wirklich gut war. Zuvor hatte ich vom "normalen" Orthopäden Morphium-Pflaster. :wie?:

Lilith
28.01.2012, 23:48
Einen guten Physiotherapeuten brauchst du auch.
Achtung: den brauchst Du mit oder ohne OP.

Denn eine gute Nachsorge hilft Dir, nach der OP wieder vernünftig in Gang zu kommen.

Alles Gute, Goldmedaille!

Lilith
28.01.2012, 23:53
Was ist denn der Unterschied zwischen muskelaufbau und Krafttraining ?
Im Prinzip handelt es sich um das gleiche.

Allerdings wird es beim Sprachgebrauch im von Dir zitierten Satz darum gehen, therapeutischen Muskelaufbau vom gängigen Bodybuilding zu unterscheiden.

Grüßle, Lilith

Goldmedaille
29.01.2012, 14:18
Hallo Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure Tips und Erfahrungsberichte :blumengabe:

Tja, was soll ich sagen... Ich liege im Krankenhaus :knatsch:

Hatte vergangenen Donnerstag kurzfristig noch einen Termin beim Neurochirugen wegen Spritzen unterm CT...., dann ging alles ganz schnell: Freitagmorgen wurde ich bereits operiert! Fußheber und Fußsenker funktionierten schon nicht mehr, auch war kaum noch Kraft im Fuss. Das rechte Bein inzwischen völlig taub, und im linken Bein gings los. Der Neurochirug schlug die Hände über dem Kopf zusammen und organisierte sofort eine Not-OP.

Ich stand kurz vor einer Querschnittslähmung, wie sich im nachhinein herausstellte. Sie haben bei mir unheimlich viel von der Bandscheibe entfernen müssen und was viel schlimmer war, die Bandscheibe hatte sich rechts und links um die Nerven gewickelt und abgeschnürrt. Meinem Neuro. war es völlig schleierhaft, wie ich überhaupt noch laufen konnte (schiebt es auf mein junges Alter und meinen durchtrainierten Körper)...

Nun bin ich auf dem Weg der Besserung, habe aber auch zwei Tage nach der OP immer noch taube Beine. Das Ganze wird sich jetzt noch Monate hinziehen, begleitet von Krankengymnastik, Elektrodingsbums, Physio etc.

Yeah! Genau das hatte ich jetzt noch gebraucht ;-) Gut, sehen wir es positiv, ich werde irgendwann wieder ordentlich laufen können :-)

Vielen Dank an alle die sich hier so rege beteiligt haben und dem super Tip, mich an einen Neurochirugen zu wenden (auf die Idee kam mein Orthopäde nämlich nicht)

:blumengabe:

Viele Grüße,
Goldmedaille

semiramis
29.01.2012, 16:00
Vielen Dank an alle die sich hier so rege beteiligt haben und dem super Tip, mich an einen Neurochirugen zu wenden (auf die Idee kam mein Orthopäde nämlich nicht)

:blumengabe:

Viele Grüße,
Goldmedaille

Alles Gute, Goldmedaille und es wird, langsam aber sicher.

Ich hatte original das gleiche Procedere wie Du, auch bis zur Not- OP in der Neurochirurgie.
Im letzten Moment wurde die Lähmung dadurch verhindert.
Ein Orthopäde wird nur in den seltensten Fällen einen Neurochirurgen einschalten, ist einfach so.:smirksmile:
Weil das Geschehen bei mir schon einige Jährchen zurück liegt, wollte ich hier meinen Senf nicht dazugeben.

2010 wieder unerträgliche Rü-Schmerzen,Empfindungstörungen im Bein usw. Wieder das Gleiche, Radiologe nein, keine OP, Orthopäde nein keine OP, lieber Spritzen im Op in die Wirbelsäule.
Bin dann zum Neurochirurgen und wurde am nächsten Morgen operiert.
Es war zwar kein BS Vorfall aber eine extreme Verengung des Spinalkanals, die einigen Nerven das Leben fast unerträglich machten.
Nach Meinung meines Profs.hätten die Spritzen nur vorübergehend betäubt und die vom Orthopäden vorgeschlagenen Aktivitäten hätten noch üble Folgen nach sich ziehen können.
Zumindest meine Wirbelsäule, bekommt kein Orthopäde mehr zu sehen.:smirksmile:

Gruß:blume:
und weiter recht gute Besserung

semiramis

wildwusel
30.01.2012, 23:23
Hallo Goldmedallie,

das ist ja nicht besonders toll, aber zumindest war es dann richtig, zu operieren! Und noch rechtzeitig. *uff!*

Dann wünsche ich dir gute Besserung, und ganz viel Erfolg beim wieder-auf-die-Beine-kommen!

Chris2008
31.01.2012, 10:37
Gute Besserung!
Mein Mann hatte auch vor 4 Jahren eine OP wegen heftigem Bandscheibenvorfall und Spinalkanalstenose, mit Versteifung - mit gutem Ergebnis.
Wurde bei Dir versteift?

Chris

ysa
03.02.2012, 08:20
hallo....

ích drück dir alle daumen, dass es dir mit op genauso gut ergeht wie mir!:smile:
meine op liegt mittlerweile 2 jahre zurück - ich war immerhin 4 monate im krankenstand (reha inklusive). aber seither hatte ich nie rückenprobleme und die angst vor einem rezidiv geht mit der zeit auch zurück. ich treibe bewußter sport und bewege mich ein wenig bewußter - aber nicht "vorsichtig" oder so!

viel glück wünsch ich dir!

ysa

Kreis
05.02.2012, 20:56
ich drücke Dir die Daumen, dass die nachstationäre Behandlung so verläuft, dass Du wieder ein beschwerdefreies Leben führen kannst.
Ich selbst habe mich noch letztes Jahr vor einer OP drücken können und bin auch froh drumm.
Allerdings kann es bei mir jederzeit passieren, dass ich unter das Messer muss.

Wenn ich das von Dir und Semiramis lese, dann wird mir allerdings anders und ich hoffe NIE, einem Neurochrirurgen begegnen zu müssen.

Alles Gute für die weiteren Behandlungen. :blumengabe:

Goldmedaille
14.02.2012, 21:57
Halli Hallo,

nachdem Ihr Euch alle so viel Mühe mit Euren Beiträgen gemacht habt, möchte ich Euch auch auf dem Laufenden halten :)

Habe heute die Reha begonnen, konnte aber in den letzten zwei Wochen bereits einige Verbesserungen feststellen, auch den Haushalt kann ich wieder so gut wie allein bewältigen.

Ich benutze seit einer Woche zudem ein Muskelstimmulationsgerät. Auch dadurch merke ich stetige Verbesserungen.

Das Laufen fällt mir nach 1000m noch schwer und ich verfalle leicht in den Schlurfigang ;-)

Auf den Zehenspitzen stehen klappt auch schon wieder, nur auf den Fersen will ich noch nicht stehen, der Gleichgewichtssinn ist auch noch im Eimer... aber ich bin zufrieden und nach der Reha wird auch wieder besser sein :-)))

Das wird schon noch :-)

Viele Grüße

Karla48
14.02.2012, 22:03
Nett, dass du mal reinschaust :-)
Klingt gut!! Du bist ja schon unheimlich weit, finde ich.
Weiter gute Besserung! :blumengabe:

Quirin
15.02.2012, 13:38
Vor einigen Wochen (oder Monaten?) gab es einen großen Spiegel-Artikel zu dem Thema, insbesondere zur Thematik wann operiert man, wann nicht?

Patricia50
16.02.2012, 07:29
Einen guten morgen
ich habe mal eine frage an euch ich habe seid Oktober 2011 eine Spinalkanalstenose L4-L5 habe sehr starke schmerzen so das an richtigen schlaf nicht mehr zu denken ist .
Habe einen überweisungsschein von meinem Neurochirogen ins Benjamin-Fränklin bekommen , der sagt gleich okay das machen wir ist ein kleiner eingriff okay nee nee schnell weg da den da habe ich einen herzschrittmacher mit Bakterien bekommen und der Herzkatheter ging auch schief .
Also heute wieder termin beim Neurochirogen
Kennt einer von euch das Sankt Marienkrankenhaus ???
Wo habe ihr euch Operieren lassen ?
So kann es nicht weiter gehn kann kaum noch laufen habe alles diuch KG,Wärme; Schmerzmedis.
Spritzen u.s.w
und die Knochenecke kommt ja von allein aus dem Wirbelkanal nicht raus .
Wäre dankbar wenn ihr mir einen rat geben könntet
Liebe grüße Patricia aus Berlin

semiramis
16.02.2012, 08:08
...ich hatte vor anderthalb Jahren auch , unter anderem, wegen einer Spinalkanalstenose die OP.
Ich kann berichten, daß die extremen Schmerzen verschwunden sind , ab und zu muß ich doch noch zu Medikamenten greifen.Ist aber kein Vergleich zu der Zeit vor der OP.
Die OP war für mich keine große Sache, es lief alles prima.
Ich wohne am Niederrhein und kann Dir leider bez. des Krkhs keine Vorschläge machen.
Habe aber auch lange nach einem adäquaten Krkhs gesucht.Eine Klinik habe ich nach der Voruntersuchung (in Düsseldorf) fluchtartig wieder verlassen.(Bauchgefühl)
Bin dann in Essen in der Krupp-Klinik auf Empfehlung von Pat. und Ärzten gelandet.
Ich würde mich immer wieder dort behandeln und operieren lassen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg,erstmal bei der Suche nach dem passenden Krkhs und dann bei der OP.

Patricia50
16.02.2012, 08:13
Gtuen morgen Semiramis
Ja deshalb bin ich auch aus dem Benjamin-Frankiln ganz schenll wieder weg .
Bin am überlegen das es Dr. Zeilinger macht den bei ihm bin ich auch in Behandlung und er hat dort belegbettenund ist Neurochirog, und ich kann nach der OP weiter zu ihm gehn den er hat es ja gemacht .
Oh man bin so durcheinander und weiß garnicht ob ich es überhjaupt machen lassen soll :niedergeschmettert:
Patricia

Patricia50
16.02.2012, 08:51
Hallo Semiramis
Ich hoffe das ich dich nicht nerve aber ich hätte da noch ein paar fragen an dich da du es ja schon hinter dir hast .
Wie lange ist man außer gefecht gesetzt ?
Ab wann kann man wieder auto fahren ?
Hat man sehr starke schmerzen nach der OP?
Wie lange warst du im Krankenhaus ?
Ab wann kann man allein den Haushalt machen ?
habe unheimliche angst das wenn was schief gehn sollte das ich dann im Rollstuhl sitze , oder bei der Narkose weg bleibe dan ich habe noch COPD und eine rechtsherzschwäche oh man bin sehr verzweifelt , den mit den schmerzen zu leben ist auch unerträglich .
Liebe grüße Patricia

Chris2008
16.02.2012, 11:26
Hallo,
bei meinem Mann kam zur Stenose noch Bandscheibenvorfall und ein heftiger Gleitwirbel hinzu.
Deshalb wurden die betroffenen Wirbel auch versteift. Ist das bei Euch auch geplant?
Er sollte in den ersten 3 Monaten so wenig wie möglich sitzen, viel laufen.
Am Tag nach der OP wurde er hingestellt, dann fing das Laufen an. Nach einer Woche konnte ich ihn aus dem KH holen. Nach wenigen Tagen war er ohne Schmerzmittel. Kurze Strecken konnte er nach 3 Wochen alleine fahren.
Heben durfte er in den 3 Monaten nur leichte Sachen. Krankengymnastik durfte er auch erst dananch anfangen, zunächst Fahrrad und isometrische Übungen.

Toi, toi, toi!

Patricia50
16.02.2012, 11:38
Hallo Chris
Danke für die schnelle antwort , ich habe zum glück nuir eine Spinalkanalstenose.
Hatrte er starke schmerzen nach der OP?
Liebe grüße Patricia

Chris2008
16.02.2012, 13:25
In den ersten Tagen hatte er ja die Schmerzmittel und kam gut mit der verschriebenen Dosis aus. Nach der ersten Woche brauchte er kaum noch welche.
Wenn kein Knochenschaden vorliegt bist Du doch sicher bei einem Neurochirurgen? Und minimalinvasiv? Dann ist die Wunde nur sehr klein und die EInschränkungen nach der OP sollen sehr gering sein.

Liebe Grüße zurück.
Chris

semiramis
16.02.2012, 16:08
Liebe Patricia,

ich unterschreib die Ausführungen von Chris voll und ganz.
Im Krkhs war ich 10 Tage und so gut wie schmerzfrei. Bei mir wurde nicht minimalinvasiv operiert, da noch einige Baustellen von meiner ersten Bandscheiben OP zu beseitigen waren. Reha habe ich abgelehnt, da ich nach der ersten Bandscheiben OP sehr schlechte Erfahrungen damit hatte.Der Prof. war damit sehr einverstanden, da oftmals nach solchen OP's in den Reha's zuviel des Guten getan wird.:smirksmile:
Die Übungen, welche man mir im Krkhs beigebracht hatte, habe ich zu Hause weiter fortgesetzt.
Im Haushalt mußt Du natürlich vorsichtig sein und wie man so schön sagt, alle Fünfe gerade sein lassen.Das ist heute bei mir noch so.
Ich glaube, wegen der Narkose brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen, die Anaesthesisten vollbringen heute wahre Wunder.Du solltest Ihnen bei der Anamnese ruhig Deine Bedenken mitteilen.
Nochmal, Du wirst nach der OP völlig schmerzfrei gehalten, in den Tagen danach konnte ich selbst bestimmen wieviel Schmerzmittel ich haben wollte. Man wählt auf seiner Schmerzskala zwischen 1-10 und wird danach eingestellt.

Liebe Grüße
semiramis


Ich habe am Abend nach der OP schon wieder im Bett gesessen und das Abendbrot verdrückt.:smirksmile:

Patricia50
16.02.2012, 18:55
Hallo Chris und semiramis
Möchte mich vielmals bei euch bedanken :blume:
Es hat mir unheimlich geholfen von euch die lieben und erlichen zeilen zu lesen habe jetzt am 13.03.2012 den der Aufnahme im Sankt Marienkrankenhaus und am 14.03.2012 ist die Op .
Jetzt nach dem ich von euch gelesen habe geht es mir besser :smile:
Vielen Vielen DANK
Ganz liebe grüße Patricia :blume::blume::blume::blume:
Ein paar blümchen für euch

wildwusel
17.02.2012, 00:20
Das wird schon noch :-)

:schild genau:
:blumengabe:

semiramis
17.02.2012, 06:54
Hallo Chris und semiramis
Möchte mich vielmals bei euch bedanken :blume:
Es hat mir unheimlich geholfen von euch die lieben und erlichen zeilen zu lesen habe jetzt am 13.03.2012 den der Aufnahme im Sankt Marienkrankenhaus und am 14.03.2012 ist die Op .
Jetzt nach dem ich von euch gelesen habe geht es mir besser :smile:
Vielen Vielen DANK
Ganz liebe grüße Patricia :blume::blume::blume::blume:
Ein paar blümchen für euch



:allesok:

Chris2008
17.02.2012, 09:52
Viel Erfolg und lass uns wissen, wie es Dir bis dahin und danach geht!
Chris

Bunghi
08.03.2012, 12:45
Hallo Leute!

Ich bin 40 Jahre alt, berufstätig im Büro und hatte vor 2 Jahren einen Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall) im Bereich der Wirbel L5/S1.

Ich wollte mich nicht operieren lassen bzw. eine OP so gut es geht vermeiden, aus Angst vor den Risiken. Nach verschiedenen Heilungsversuchen wie z.B. Physiotherapie, Spritzen, Schmerzmittel etc. ... habe ich von der SpineMED Therapie erfahren. Mit dieser konservativen Methode zur spinalen Dekompression (moderne Streckbank) konnte mir geholfen werden.

Allerdings hat man mir nahe gelegt, meinen Lebensstil zu verändern. Ich habe abgenommen, treibe (ein bisschen Sport) und achte v.a. auch auf ein aufrechtes, aktives Sitzen.

Hierzu versuche ich mein tägliches Umfeld zu optimieren. Der Rückenshop24 mit seinem spezialisiertem Angebot hat mir hier gut helfen können...

hotshot
12.03.2012, 15:44
Wow, das ist ja wirklich im letzten Moment nochmal gutgegangen (den Umständen entsprechend). Ich habe auch Probleme mit der Bandscheibe welche aber nicht ganz so extrem sind. Ich konnte sehr viel durch Sport, Massagen, und einer Schwingungsresonanztherapie gegen die Schmerzen erreichen aber das das ganze so extrem werden kann war mir nicht bewusst. Es ist aber auch schwierig: Einerseits hört man immer wieder dass in Deutschland viel zu schnell operiert wird, andererseits ist mit einem Bandscheibenvorfall auch nicht zu spaßen.

Von meiner Seite gute Besserung. Du kannst ja mal deinen Arzt nach der Schwingungsresonanztherapie fragen. Vielleicht wäre es ja noch eine zusätzliche Hilfe für deinen Bandscheibenvorfall

Viele Grüße

semiramis
13.03.2012, 08:40
Hallo Chris und semiramis
Möchte mich vielmals bei euch bedanken :blume:
Es hat mir unheimlich geholfen von euch die lieben und erlichen zeilen zu lesen habe jetzt am 13.03.2012 den der Aufnahme im Sankt Marienkrankenhaus und am 14.03.2012 ist die Op .
Jetzt nach dem ich von euch gelesen habe geht es mir besser :smile:
Vielen Vielen DANK
Ganz liebe grüße Patricia :blume::blume::blume::blume:
Ein paar blümchen für euch

Liebe Patricia,

alles Gute für den morgigen Tag, ich drücke beide Daumen.:allesok::allesok:
Der Tag vor der Op ist immer die bedrückenste Zeit, morgen Abend oder Übermorgen lachst Du darüber, ganz bestimmt. :smirksmile::blume:

Chris2008
13.03.2012, 09:20
Hallo, auch von mir toi, toi, toi!
Halt die Ohren steif!

Chris

Patricia50
18.03.2012, 11:10
Ja hallo an alle
Da bin ich wieder die op war super hatte einen gravierenden Bandscheibenvorfall und eine Spinalkanalstenose wurde am 14.03. 2012 op die op hat 3 stunden gedauert ,und jetzt geht es mir wieder ric´htig gut na klar habe ich noch schmerzen aber es wird jeden tag weniger .Von dem bandscheibenvorfall wur´ste ich nicht mal was , bin nur von der Spinalkanalstenose ausgegangen .Aber alles wirklich gut gegangen , ich kann Dr. Zeilinger in berlin nur Empfehlen .
Nun fahre ich am 11.04. zur Reha und werde mich erholen .
Bis dann Liebe Grüße Patricia

Chris2008
18.03.2012, 11:42
Schön, so positiv von Dir zu hören. Weiterhin gute Besserung. Pass gut auf Dich auf, in der Reha nicht zu viel des Guten - insbesondere bei Versteifung(?).
Chris

Patricia50
20.03.2012, 17:07
Ein nettes hallo in den raum
Wollte mich mal wieder melden und berichten wie es geht , na klar habe ich noch schmerzen ist ja auch noch nicht mal eine woche her .Gehe am Donnerstag zum Klammern raus machen ,

Und wollte mal fragen war es bei euch auch so das ihr nicht sitzen durftet ???
Der Dr. hat zu mir gesagt ich darf für eine ganze weile nicht sitzen nur liegen laufen und wenig stehn ????

War von euch schon mal jemand in der Reha Hoppegarten in Brandenburg ????
Habe heute schon bescheid bekommen das ich am 11.04. 2012 zur Reha soll ging ganz schön schnell .

Wäre schön von euch zu lesen
Liebe grüße von Patricia:blume:

semiramis
21.03.2012, 08:29
Und wollte mal fragen war es bei euch auch so das ihr nicht sitzen durftet ???
Der Dr. hat zu mir gesagt ich darf für eine ganze weile nicht sitzen nur liegen laufen und wenig stehn ????



Liebe grüße von Patricia:blume:

Hallo Patricia,
Bei meiner Op vor etwa 3Jahrzehnten :ooooh: sagte man mir das Gleiche.

Bei der jetzigen Op herrschte eine völlig andere Meinung, es war alles in Maßen erlaubt.

Der Prof. meinte, ich solle in meinen Körper hineinhorchen, da würde ich sehr schnell merken was mir gut tut oder nicht bekommt, natürlich die isometrischen Übungen nicht vergessen aber mit großer Vorsicht betreiben.
Eine Reha habe ich diesmal abgelehnt, da ich in der letzten Reha nur schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Der dortige behandelne Arzt war von Hause aus Internist:ooooh: und die Behandlungen waren viel zu viel und zu agressiv, was sich danach herausstellte.
Mein jetziger Prof. war mit meiner Entscheidung sehr einverstanden, da er oft Pat. sieht, die in der Reha völlig übertherapiert sind.
Sag also stop, das darfst Du auch als Pat.wenn Du meinst es tut Dir nicht gut.
Es gibt natürlich auch ganz tolle Reha's, ich will nicht verallgemeinern.:smirksmile:

Ich kenne die Reha Hoppegarten nicht, da ich hier am Niederrhein wohne. Ich war damals in Bad Neuenahr.
Ich wäre aber sehr gerne da,weil es meine alte Heimat ist.
Dir weiterhin viel Erfolg bei der Behandlung.
Gruß:blume:
Semi

Patricia50
21.03.2012, 09:03
.
Hallo Semi
Danke für deine schnelle antwort , sage mal wie lange durftest du nach der Ersten Op nicht sitzen ???

Heute geht es mir garnicht so gut mache scheinbar zu viel hier zu hause aber wenn man alles sieht ist es schrecklich und man kann nicht so wie man will :niedergeschmettert:

Sage mal wurde bei dir die narbe auch geklammert ??
Habe ein bischen angst das es weh tut den die kommen morgen raus .

Ja damit ich nicht zu früh mit der Gymnastik anfange deshalb hat der Dr. gesagt ich soll erst am 11.04. 2012 zur Reha damit zeit dazwischen liegt .
Liebe grüße Patricia :blume::blume:

Chris2008
21.03.2012, 12:35
Hallo,
das Sitzverbot hatte mein Mann auch für ca. 2 Monate. Er durfte nur ganz kurz sitzen, also z.B. beim Essen oder auf kurzen Fahrten im Auto. Die Ansage war aber deutlich: je weniger desto besser.
Er ist viel gelaufen, gelegen und den PC habe ich ihm auf einen Stehtisch gesetzt.
Klammern hatte er auch, für die erste Woche. Das Entfernen war schmerzlos.
Tu bloß nicht zu viel!

semiramis
22.03.2012, 16:05
Also direktes Sitzverbot hatte ich nicht, es hieß *so wenig wie möglich*,die zwei *L* waren in Maßen erlaubt.
Es war so wie Chris 2008 es schildert.
Laß den Haushalt links liegen, er ist der größte Feind.:smirksmile:

Patricia50
31.03.2012, 16:07
Ein nettes hallo an alle
Ich bins mal wieder und hab mal eine frage , bei mir muste am Freitag hinten am Rücken Punktiert werden hat sich eine richtige beule gebildet mit schmerzen bis in den Fuß nach der Punktion war es sofort okay , seid heute morgen habe ich schon wieder eine kleine beule mit schmerzen bis in den Fuß runter werde am Montag gleich zum Dr. gehn .
Hatte einer von euch auch solche Probleme ????
Fahre am 11. 04 .2012 zur Reha .
Liebe grüße Patricia

semiramis
31.03.2012, 18:29
Liebe Patricia,

ich hatte nach der Op ein richtig großes Hämatom am Rücken, was der Arzt als normal bezeichnete.Es bildete sich aber ganz eigenständig zurück. Der behandelnde Doc meinte, das wäre von Pat. zu Pat. unterschiedlich und als ich nach 10 Tagen entlassen wurde, war es kaum noch zu sehen.
Macht die Klinik die Nachbehandlung oder der Hausarzt ? Ich würde auf jeden Fall nochmal in der Klinik vorstellig werden.

Alles Gute und liebe Grüße,:blume:

semi

Patricia50
31.03.2012, 18:37
Hallo Semiramis
Danke für deine schnelle antwort , ich bin bei dem Dr. in Behandlung der mich Operiert hat er hat im dem Krankenhaus Belegbetten und ist Neurochirug .
Der behandelte mich davor und danach .
Liebe grüße Patricia

Chris2008
01.04.2012, 16:26
Hallo Patricia50,
das tut mir leid für dich. Hoffentlich hat die Klinik/der Doc kein Hygieneproblem...
Gute Besserung!
Chris

Patricia50
01.04.2012, 17:10
Hallo Chris
Danke für deine schnelle antwort , ja muß morgen schon wieder hin zum Punktieren war erst am Freitag da und ewr hat eine ganze spritze raus gezogen , und am Samstag 1 tag später war die beule schon wieder da .
Oh man bin ein bisschen am verzweifeln .
Liebe grüße Patricia

Monkele
06.04.2012, 09:25
Patricia, gute Besserung (http://www.gif-paradies.de/gifs/gemischtes/gute_besserung/gute_besserung_0006.gif)!

Ich hab mal eine Frage an die unter euch, die dank dem Rücken Probleme mit der Blase hatten. Wie war das bei euch, wie hat sich das angefühlt, könnt ihr das irgendwie beschreiben?

Ich hatte am 21.3. eine größere Bauch-Operation und bekam deswegen einen Schmerzkatheter im Rücken gelegt. Als ich nach der OP aufwachte, hatte ich tierische Schmerzen in der linken Wade und wurde deshalb auf eine Thrombose (sogenannter 'Lagerungsschaden' :knatsch: ) untersucht und diese wurde anscheinend auch festgestellt. Von Anfang an habe ich gesagt, dass mich dieser Schmerz an das Erleben von vor 9 Jahren erinnert, wo mir die komplett rausgerutschte Bandscheibe L 4/5 den Nerv abgequetscht hat, ich eine Vorfußlähmung hatte und schließlich neurochirurgisch operiert wurde.

Die letzten zwei Tage im Krankenhaus hatte ich schon leichte Rückenschmerzen (die Wirkung des mittlerweile gezogenen Katheters mit dem starken Schmerzmittel war wohl vorüber), die sich zu Hause noch verstärkt haben. Nachts schlafen mir die zum Teil die Gliedmaßen ein und ich habe Schmerzen im Bein. Ich bekam Thrombosespritzen verordnet und muss meine speziellen Strümpfe anziehen.

Mittlerweile war ich bei meinem Gefäßchirurgen und meiner Hausärztin und beide sind sich sicher, dass das keine Thrombose ist. :ooooh: :grmpf: Dazu kommt, dass ich seit dem Blasenkatheter ziehen große Probleme habe, die mit Antibiotika behandelt wurden und werden. Mittlerweile habe ich aber nun eher den Verdacht, dass das auch vom Rücken her kommt. :wie?:

semiramis
06.04.2012, 10:05
Hallo Monkele,

ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, wenn mein Rücken (leider immer noch) manchmal etwas verrückt spielt, gibts auch gleichzeitig Probleme mit der Blase.
Vor der ersten Op bestand eine Lähmung des li Beins und ich war so gut wie inkontinent, was nach der OP aber völlig wieder in Ordnung kam.
Mein Orthopäde hat einfach zu lange mit der OP gewartet, nach Aussage der Neurochir.

Ähnliche Beschwerden hatte ich auch vor der OP 2O1O.Aber wie oben schon beschrieben, wenn eine größere Schmerzattacke kommt, gibts mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Blasenprobleme, bzw.zusätzliche Schmerzen.
Nach einem Blasenkatheder Entzündungen zu bekommen, ist leider schon fast normal.:unterwerf:

Ich weiß nicht ob dieser Bericht für Dich hilfreich ist, an Deiner Stelle würde ich zur Sicherheit einen Neurochir. aufsuchen.

ich wünsche Dir gute:blume:Besserung

semi

Monkele
06.04.2012, 10:23
Danke, Semi! :blume:

Eigentlich ist mein Bedarf ja gerade sehr gedeckt, was Ärzte und Co angeht, hilft aber wohl nichts (zumal ich noch nicht mobil genug bin irgendwo allein hinzugehen). :knatsch:

monalis
22.04.2012, 19:22
Hallo,

ich bin 1996 an L5/S1 links operiert wurden. Ich war sehr lang akut und konnte zum Schluss keine Minute mehr stehen oder liegen, ohne dabei Schmerzen zu haben.
Physikalisch hatten wir alles ausgereizt. Auch die Injektionen - direkt von unten in das Steißbein - halfen nicht. Der Orthopäde probierte einiges aus und schickte mich, weil nichts etwas brachte, endlich in die Klinik.
In der Leipziger Uni wurde dann noch einmal versucht - dies Mal mit starken Schmerzmitteln (Tropf) -, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. So lang der Tropf anhing und das Mittel lief, was alles gut. Sobald das Zeug alle war, kamen die Schmerzen wieder - so stark wie vorher.
Nach den zwei Tagen wurde ich gefragt, ob ich mich operieren lassen wolle, es sei ein Termin frei geworden.
Ich war damals so weit, dass mir alles egal war, auch wenn ich nach der OP im Rollstuhl sitzen würde. Hauptsache die Schmerzen verschwinden. Ich willigte ein und bereue es nicht.

Ich musste noch eine Myeliographie (oder so ähnlich) über mich ergehen lassen. Dabei stellte man fest, dass ich einen Sequester hatte - abgedriftetes Material im Nervenkanal.
Die OP verlief gut und die Schmerzen waren, als ich erwachte - weg. Ich war happy.
Doch leider war mein Nerv bereits so geschädigt, dass ich immer noch Probleme habe. Diese sind aber auszuhalten. Jetzt, nach 16 Jahren kann ich sagen - die OP war die richtige Entscheidung.

ich denke auch dass in Fällen wie meinem eine OP unabdingbar ist. In anderen Fällen schrumpfen die Bandscheiben wieder ein und der Schmerz verschwindet.

Die Entscheidung ob OP oder nicht, kann einem niemand abnehmen. Sie sind sehr weit heutzutage die Neurochirurgen. Aber eine Garantie kann niemand geben... Ist wie mit allen Operationen.

Alles Gute
monalis

Patricia50
09.05.2012, 12:00
Ein nettes hallo an alle
Ich habe wieder einmal eine frage , bin seit dem 02.05.2012 von Kur zurück aber es geht mir total schlecht habe so starke schmerzen die wieder wie vorher über der linken seite vom Po bis in den Fuß ausstrahlen .
Bin jeden zweiten tag zur Spritze bei Dr. der sagte mir heute das wenn es nicht besser wird er eine Mylographie machen lassen müßte bei dem CT was er vor 1 woche hat machen lassen da sieht er nichts aber die schmerzen machen mich bald Wahnsinnig kann nicht mehr auf einer stelle sthn bleiben nur noch laufen und liegen und selbst da tut es weh .
Hatte von euch schon mal jemand die Mylographie ???
Ist sie sehr schmerzhaft ??
Habe davor sehr große angst ??
Über antwort wäre ich euch sehr dankbar .
Liebe grüße von Patricia

Chris2008
09.05.2012, 15:19
Hallo,
viele gute Wünsche, dass es Dir bald besser geht.
Myelographie wurde bei meinem Mann nicht gemacht.
Liebe Grüße,
Chris

semiramis
09.05.2012, 16:26
Habe davor sehr große angst ??
Über antwort wäre ich euch sehr dankbar .
Liebe grüße von Patricia


...Du Arme :in den arm nehmen:, das sind ja keine guten Nachrichten und ja , ich hatte auch eine Myelographie bei der ersten Op.
Diesmal habe ich verweigert, weil es nicht unbedingt notwendig war.
Es ist nicht gerade angenehm aber auszuhalten.
Es gibt viel schlimmere Sachen.
Ich drücke dir weiter die Daumen.......................:blume:

Patricia50
18.05.2012, 06:16
Hu Hu
ich bins schon wieder und bin total fertig, ich habe mal eine frage an euch hier alle.
Habe letzte woche vom meinem Dr. 2 Spritzen in die Wirbelsäule bekommen , jetzt hat er eine Blutuntersuchung gemacht und der CRP wert liegt bei 58,6 , selbst bei einer Lungenentzündung hatte ich einen Wert von 8,2 .
Mir geht es immer schlechter den der Große Zeh sowie die Fußaussenseite sind eingeschlafen ,habe sooooo starke scherzen deshalb hat er mir jetzt Morphiumpflaster verschrieben die ich nicht vertrage , habe dann Luft probleme.
Er sagte das er mir ein sehr starkes Antibiotika aufgeschrieben hat .
Wo er mir die Spritzen in die Wirbelsäule gegeben hat hattte er keine Handschuhe an hat den rücken nur mir Alkohol angesprüht hat auch nichts abgedeckt .
Oh man die schmerzen machen mich fertig es zieht nur noch :heul:
Hoffe das ich euch nicht auf den wecker falle mit meinem gejammere ,aber vielleicht weiß ja von euch jemand was ich macxhen kann oder soll,oder was der Wert zu bedeuten hat ????
Liebe grüße Patricia

semiramis
18.05.2012, 14:32
Hu Hu
ich bins schon wieder und bin total fertig, ich habe mal eine frage an euch hier alle.
Habe letzte woche vom meinem Dr. 2 Spritzen in die Wirbelsäule bekommen , jetzt hat er eine Blutuntersuchung gemacht und der CRP wert liegt bei 58,6 , selbst bei einer Lungenentzündung hatte ich einen Wert von 8,2 .
Mir geht es immer schlechter den der Große Zeh sowie die Fußaussenseite sind eingeschlafen ,habe sooooo starke scherzen deshalb hat er mir jetzt Morphiumpflaster verschrieben die ich nicht vertrage , habe dann Luft probleme.
Er sagte das er mir ein sehr starkes Antibiotika aufgeschrieben hat .
Wo er mir die Spritzen in die Wirbelsäule gegeben hat hattte er keine Handschuhe an hat den rücken nur mir Alkohol angesprüht hat auch nichts abgedeckt .
Oh man die schmerzen machen mich fertig es zieht nur noch :heul:
Hoffe das ich euch nicht auf den wecker falle mit meinem gejammere ,aber vielleicht weiß ja von euch jemand was ich macxhen kann oder soll,oder was der Wert zu bedeuten hat ????
Liebe grüße Patricia

Liebe Patricia,

An Deiner Stelle würde ich mich mit der Krankenkasse oder wenn die zu langsam reagiert, mit der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung in Verbindung setzen und Deinen Fall schildern, besonders den CRP-Wert von 58,6. :ooooh:
Die können Dir sicher sagen, wo Du schnell Hilfe bekommst. Eventuell Klinik oder anderer doc.

Bei Deinem CRP-Wert müßte man eigentlich ein MRT machen um einen Abzeß ausschließen zu können.
Warte bitte nicht zu lange.

Alles Gute und laß von Dir hören,:in den arm nehmen:

semiramis

Patricia50
18.05.2012, 17:17
Hallo Semiramis
Danke für deine super schnelle antwort .
Ein MRT ist nicht möglich weil ich einen Herzschrittmacher habe ein CT und Knochenzintigrafie wurde gemacht da soll alles okay sein , am Montag will der Dr. das Labor wieder überprüfen um zu sehn ob der CRP wert jetzt mit Antibiotika fällt .
Meine frage nur was ist wenn er steigt was mache ich dann ???
Habe mit meiner Krankenkasse Tel. aber die sagen das sie nichts machen können und zum MDK komme ich mit so etwas nicht .
Die ziehenden schmerzen machen mich verrückt .:krank:
Liebe grüße Patricia

Patricia50
01.06.2012, 14:57
Hallo ich bins mal wieder :-)
So bin heute aus dem Krankenhaus gekommen war ja ein gflück nur für 1 Tag wegen der Myleographie drin , jetzt wollte ich mal fragen ob sich jemand auskennt .
In dem Vorläufigen Brief steht drin
NervenwurzelkompressionSyndrom L5-S1

Was heißt das ?????
Ich habe zwar schon ein wenig im Internet nach geschaut aber da steht drin das es ein Vorfall ist stimmt das ???:unterwerf:
Oh je ich ahne schlimmes am Montag geh ich zum Dr. mal sehn was der sagt .
Die schmerzen machen mich IRRE unbd das Taubheitsgefühl auich . na ja wäre dankbar wenn jemand schreiben würde bis dahin liebe grüße von Patricia

Chris2008
04.06.2012, 13:04
Hallo,

leider kann ich kein Wissen beisteuern - aber gute Wünsche! Hoffentlich kann Dir der Doc heute weiter helfen.
Ist das ein Neurologe oder Ortho?
Ist bei Deiner OP versteift worden? Ich habe dazu von Dir nichts gefunden. Neurologen sind da eher zurückhaltend. Aber wenn ein starker Vorfall oder Gleitwirbel vorliegt, kann es Sinn machen. Bei meinem Mann wurde das ganze Ausmaß des Gleitwirbels erst bei der OP entdeckt ("wie ein Lämmerschwanz..."). Auf den Bildern war davon nicht viel zu sehen, da sie immer in derselben Haltung gemacht wurden.
Überhaupt - wenn Du bisher bei einem Neuro warst, evtl. mal zu einem Ortho gehen und umgekehrt.

Alles Gute weiterhin!

Patricia50
04.06.2012, 19:25
So komme gerade von meinem Neurologen wieder und es ist wieder ein Gravierender Bandscheibenvorfall der Nervenlkanal ist fast vollkommen zu , so das ich nächsten Dienstag ins Krankenhazs geh und am Mittwoch ist die OP.
Nein Versteifen möchte er noch nicht , er meinte das die Wirbelsäule dann zu instabil wird.
Na ja bin auch ein bisschen selber schuld den die erste OP ist erst am 14.04.2012 gewesen und nach 2 wochen nach der Op habe ich alles gemacht auch Gartenarbeit alos selber schuld .
Aber eines weiß ich diesmal ganz genau ioch mache nichts werde mich schonen und nicht tun den diese schmerzen machen mich total irre .
Also nochmals vielen lieben dank für die Antwort
Patricia

semiramis
05.06.2012, 09:08
So komme gerade von meinem Neurologen wieder und es ist wieder ein Gravierender Bandscheibenvorfall der Nervenlkanal ist fast vollkommen zu , so das ich nächsten Dienstag ins Krankenhazs geh und am Mittwoch ist die OP.
Nein Versteifen möchte er noch nicht , er meinte das die Wirbelsäule dann zu instabil wird.
Na ja bin auch ein bisschen selber schuld den die erste OP ist erst am 14.04.2012 gewesen und nach 2 wochen nach der Op habe ich alles gemacht auch Gartenarbeit alos selber schuld .
Aber eines weiß ich diesmal ganz genau ioch mache nichts werde mich schonen und nicht tun den diese schmerzen machen mich total irre .
Also nochmals vielen lieben dank für die Antwort
Patricia

Liebe Patricia,

Dich hat es aber schnell wieder erwischt, Du Arme.:in den arm nehmen:Bei den meisten WS- Pat. sind wenigstens ein paar Jahre dazwischen.
Gleiches Krkh , gleicher Operateur ?

Ich wünsche Dir alles Gute und diesmal eine erfolgreiche OP.:blume:

Semiramis

Patricia50
05.06.2012, 14:20
Hallo Semiramis
Danke für deine lieben worte ja es ist das gleiche Krankenhaus und der gleiche Dr. der mich operiert ,okay der hat ja auch keine schuld nach der OP war alles bestens ,und dann habe ich angefangen mich nicht mehr zu schonen .
Bekommt man eigentlich wieder eine AHB ??
Liebe grüße Patricia

Patricia50
07.06.2012, 05:16
einen schöne guten morgen
So gestern war ich nun beim Dr. für das Op aufklärungsgespräch was mich wundert diemal muß ich mindestens 7 Tage im Kr. bleiben Warm???????
Zur AHB darf ich nicht er hat angst das da zu viel gemacht wird und ich danach wieder was habe , war das bei euch auch so ????????
Und er will bei der Op entscheiden ob er Versteifen muß oder nicht da hat er gesagt das sieht er am bestern wenn er aufgemacht hat ??????????
Liebe grüße Patricia
Nächte wochte Dienstag muß ich rein und mittwoch ist die OP

Chris2008
07.06.2012, 10:50
Das passt zu den Informationen, die wir bei der OP meines Mannes (s. meine Beiträge oben) bekommen haben.
Pass gut auf Dich auf. Es ist wirklich wichtig, nachher vorsichtig zu sein und sich im Überschwang der Schmerzfreiheit nicht zu viel zuzumuten.
Toi, toi, toi für die OP.

Patricia50
07.06.2012, 15:26
Hallo Chris
Vielen dank für deine lieben worte
ein paar Blümchen für dich :blume::blume::blume::blume:
Vielen dank nochmals
Liebe grüße Patricia

Kreis
07.06.2012, 18:25
Auch ich wünsche Dir alles Gute liebe Patricia für die OP und die Zeit danach.:blume::blume:
Ja, es ist schon wichtig, sich nach so einer OP zu schonen.
Auch ich kenne diese Schmerzen, die Du momentan erleidest.

Ich hoffe, Du hast nach der nächsten OP erst einmal Ruhe mit dem ganzen Mist.

Was die OP an sich anbelangt, so kann ich leider nichts dazu schreiben, da ich keine Erfahrung damit habe.

aprilmayjune
13.06.2012, 19:34
Hallo Patricia,

ich bin neu hier, wir kennen uns also nicht aber ich dachte trotzdem, dass ich dir antworten möchte. Ich habe auch einen BSV im LW 4 und 5. Ich wünsche dir alles Gute für die OP und dass hinterher alles gut ist. Ich hatte vor vier Jahren so heftige Beschwerden, dass ich ein taubes Schienbein hatte und ständig ein Kribbeln im Fuß. Eine OP wurde mir auch empfohlen, was ich aber damals nicht wollte. Ich habe mich dann selber aufgerafft, nach Physiotherapie gehe ich immer ganz konsequent jeden Tag eine Stunde Walken oder fahre eine Stunde lang Rad...bei mir hat es Wunder bewirkt, denn ich habe kaum noch beschwerden. Das gilt natürlich nicht für jeden, aber auf sich zu achten wirkt manchmal Wunder, finde ich :smile:

Liebe Grüße und alles Gute
april :smile:

Patricia50
21.06.2012, 08:59
Ein liebes hallo an euch alle
Melde mich nach der 2 Bandscheiben Op wieder zurück , und bin fertig .Im Krankenhaus war alles okay na ja habe auch viel schmerzmittel bekommen .Jetzt bin ich 2 Tage zu Hause und die ziehenden Schmerzen imFußhacken und ab und zu in der linken Po hälfte sind wieder da .Dadrauf hin hat mein Arzt mir Opiadtabletten verschrieben , ja da wird der schmerz schön betäubt aber weg ist es nicht :knatsch:
Der große Zeh und die zwei zehen daneben sind tatal Taub der Dr. meint das es dauert da der Nerv total gequetscht war , dadrauf hin bekomme ich jetzt ewine Fußschiene den mit dem tauben fuß zu laufen ist schwierig komme immer wieder ins Stobpern.
Wäre euch sehr sehr dankbar wenn ihr mir antworten würdet .
Bis dahin Patricia :niedergeschmettert:

Chris2008
21.06.2012, 10:05
:blume::blume::blume::blume:

Hallo,

hier ein paar Blümchen ans Krankenbett! Das hört sich leider alles noch nicht so toll an.
Schone Dich bloß ausreichend.
Hast Du Krankengymnastik?
Auf jeden Fall brauchst Du viel Geduld...
Alles Gute,
Chris

semiramis
21.06.2012, 10:13
:blume::blume::blume::blume:

Hallo,

hier ein paar Blümchen ans Krankenbett! Das hört sich leider alles noch nicht so toll an.
Schone Dich bloß ausreichend.
Hast Du Krankengymnastik?
Auf jeden Fall brauchst Du viel Geduld...
Alles Gute,
Chris

...ich kann nur unterstreichen was Chris geschrieben hat .
Geduld und einen guten Arzt:smirksmile: ist alles was du jetzt brauchst.

Recht gute Besserung wünsche ich Dir von ganzem Herzen:in den arm nehmen: :blume:

Patricia50
21.06.2012, 11:08
:blume:DANKE DANKE DANKE :blume:
Das ihr so super schnell antwortet , ja ich bekomme Fango und leichte Krankengymnastik ,der Dr. will mich 2 mal die woche sehn .
Und schonmen tue ich mich absolut ich fühle mich so schlapp und K.O das ich nur im Bett leigen möchte und es auch tue .
Nur diese Nerven schmerzen jede nacht werde ich um 4 uhr wach und könnte :heul:diesen Ziehn !!!!!!!!
Na ja werde mich an alles halten was der Dr. sagt und hoffe jeden tag das es besserr wird .
Sorry das ich euch hier so die ohren voll jammere :unterwerf:
Liebe gbrüße Patricia

shana68
26.06.2012, 15:29
Hallo Leute,
bin neu hier und hab grad euer Formumsüberschrift gelesen.

@Patricia: auch von mir gut Besserung, hört sich echt nicht so schön an.

Ich stand vor Jahren auch mal vor dem gleichen Problem, hab dann aber zum Glück einen erfahrenen Osteopathen gefunden. Der hat mich vor der OP gerettet.
Seither mache ich brav jeden Tag meine Rückengym. - bis jetzt bin ich Beschwerde frei.

Ich wünsche dir alles alles Gute und das du bald wieder fit bist.

LG
Shana

Patricia50
21.08.2012, 10:38
Einen schönen guten morgen
Ich bins schon wieder und meine probleme werden immer größer :niedergeschmettert:
Seit der letzten Op am 14.06.2012 die erste war am 13.04.2012 beide male L4-L5 Bandscheibenvorfall ,jetzt werden die schmerzen immer schlimmer kann nicht viel laufen und immer nur schmerzen.
Nun hat mein Neurochirog eine Ct aufnahme machen lassen und gesehn das bei L4-L5 so gut wie keine Bandscheibe mehr da ist und mir zu einer Versteifungs OP von L4-L5 geraten die wirbel reiben jetzt aufeinander .
Hat von euch jemand erfahrung damnit ????
Wie lange kann man nach der Op nichts machen ????
Bekommt man eine AHB ???
Wie lange dauert die OP ????
Über erfahrungen wäre ich sehr dankbar den so wie es jetzt ist kann es nicht bleiben nehme 3x600 Ibusowie für die nach Morphium
Liebe grüße Patirica

Chris2008
21.08.2012, 10:54
Hallo,

ach Du Sch....e! Bist Du sicher, dass Du beim richtigen Arzt bist??? Warum hat er das nicht schon früher festgestellt?
Zwar hasst jeder Arzt, die OPs von Kollegen nachzubessern, aber ich würde auf jeden Fall asap einen Orthopäden-Chirurg aufsuchen. Schon um eine zweite Meinung zu bekommen. Hast Du Dich in Wirbelsäulen-Foren umgetan?
Beim Rücken gibt es offenbar so ein "Wer kanns besser" Gerangel zwischen Neurochirurgen und Orthopäden.

Bei meinem Mann ist in dem Bereich versteift worden + künstliche Bandscheibe, mit weitgehend gutem Erfolg. Details dazu in meinen anderen Beiträgen. Schonung ist ganz wichtig, deshalb auch keine AHB, sondern RUHE und Sitzverbot. OP-Dauer war 4 Std.

Alles Gute für Dich,

Chris

semiramis
21.08.2012, 11:17
Du Arme,:in den arm nehmen:

ich weiß, das magst du nicht besonders aber ich würde an deiner Stelle eine zweite Meinung eines anderen Arztes von einer anderen Klinik einholen.
Es geht ohne Weiteres mit Einwilligung der Krankenkasse.
Mir wird ein wenig zu viel an dir herumgefummelt. Entschuldigung:peinlich: aber ich empfinde das so.
Alle 2 Monate eine größere OP wegen der gleichen Symptome...........?

Sprich mit deiner Kasse, schildere deinen Fall und sage, daß du eine 2.Meinung möchtest. Wenn die Meinung deines Neuro.Chir. bestätigt wird, kannst du ihn immer noch ans Skalpell lassen.:smirksmile:
Ist er Belegarzt ?

Alles Gute,
ich hoffe, du nimmst mir meine Meinung nicht übel.

semi

Patricia50
21.08.2012, 13:37
Hallo ihr Lieben :blume:
So komme gwerade von meinem Neuro... zurück am Freitag will er erst mal unter CT kontrolle eine spritze setzen um zu sehn ob es hilft .
Er hat bei der ersten und 2 Op nicht versteift weil er versuchen will das zu umgehn , wir versuchen schon alles aber so langsam machen mich die schmerzen seit 1 Jahr verrückt .
War schon vor 4 wochen beim Ortopäden der sagte das gleiche warum man nicht bei der 2 Op versteift hat , ja weil mein Neuro.. sagte das es nicht so einfach ist und man erst wenn alles aber auch alles versucht wurde dann versteift man .
Ich bin auch immer noch hin und her
wenn es ansteht ob ich es machen lasse oder nicht aber diese ewigen schmerzen m,achen ein sehrt mürbe .
Ich bin ja erst 52 und möchte am leben teilnehmen aber im moment geht es absolut nicht .
Okay wir versuchen am Freitag die Spritze unter CT .
Letzte woche hat er versucht mit nadeln und einem Speziellen Öl was warm werden sollte , aber es hat außer Juckreitz nicht gebracht ,
komme mir schon so vor als ob ich verrückt werde :
Aber euch noch mal vielen vielen dank ihr seit super :blume::blume::blume:
Patricia

Monkele
21.08.2012, 18:25
Hallo Patricia,

das klingt ja alles ziemlich übel bei dir! :in den arm nehmen:

Ich weiß nicht, in welchen Bundesland du wohnst, aber sollte es zufällig BaWü oder die nähere Umgebung sein, dann schau doch mal auf die Seite der SRH Klinik in Karlsbad / Langensteinbach.

In dieser Klinik wurde die Freundin von meiner Mama mit einer ganz speziellen Op-Technik operiert. Ihr wurde anstatt einer 'normalen Versteifung', Beckenknochen entnommen und am 4./5. Lendenwirbel wieder 'eingepflanzt' (so mein absolut laienhaftes Verständnis aufgrund der Schilderungen von ihr), dazu wurde noch der Spinalkanal 'ausgeräumt'. In der Klinik geht es zwar wie im Taubenschlag zu, aber sie hat, was dein Thema anbetrifft, einen absolut guten Ruf.

Alles Gute! :blumengabe:

Patricia50
21.08.2012, 19:54
Hallo Monkelle
Ich wohne in Berlin aber danke für deine nachricht ,mein Neuro.. hat heute auch zu mir gesagt das er keine neue Bandscheibe einsetzen kann die Wirbel fast aufeinander sitzen , da passt nichts mehr dazwischen .
Liebe grüße Patricia

Simon84
15.05.2014, 11:09
Hallo zusammen!

Ich lieg grad im Krankenhaus und bereite mich auf die OP vor. Zum Glück ist sie schon morgen.

Zu meiner Krankengeschichte:

Nach einem Ziehen im Bein ab Anfang Februar war ich Ende dieses Monats beim Orthopäden. Der hat direkt ein MRT machen lassen mit der Diagnose: LWS L5 mit 8mm. Ein recht ordentlicher Bandscheibenvorfall wurde mir gesagt, wobei erstmal die konservative Methode versucht werden sollte. Meine Beschwerden waren zwar unangenehm: Kribbeln im Bein und Fuß, ab und zu Ischiasschmerzen (alles rechts). Bis letzte Woche hatte ich insgesamt 18 KG Termine, immer verbunden mit täglichen Übungen zuhause (morgens und abends je 20 min). Dazu bin ich noch 2mal die Woche Schwimmen gegangen. Eine wesentliche Verbesserung hat es nicht gebracht, so dass ich 10 weitere Termine plus Spritzen bekam.

Naja, das eigentliche Drama begann am Montag (12.05.2014): Urplötzlich ohne irgendeine größere Einwirkung abartige Schmerzen im ganzen Bein plus krasses Kribbeln, der helle Wahnsinn, wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Naja, irgendwie habe ich 2 Tage durchgehalten, da ich am 14.05. sowie einen Termin bei der Reha-Ärztin hatte. Hab mich dann hingeschleppt, aber ihr ist auch nichts eingefallen außer einer weiteren Spritze. So bin ich wieder nach hause getorkelt und habe mich in Stufenlagerung ins Bett gelegt. Nach 2 Stunden wollte ich dann aufs Klo. Am Ende musste ich hinkrabbeln wegen der Schmerzen und habe nach Rücksprache mit meinen Eltern (beide mit Bandscheibenvorfällen im Laufe ihres Lebens) mich per Krankentransport ins AK Harburg (HH) bringen lassen.

Gestern hatte kam dann der Chefarzt für Neurologie zu mir und hat mit in einer sehr vertrauten Weise die Lage dargelegt (die MRT Bilder und den Bericht vom Radiologen hatte ich vorher abgegeben). Er hat mir deutlich gemacht, dass ich zwar noch stationäre KG machen kann, ich aber um eine OP nicht herum komme. Wenn 2,5 Monate wirklich intensive KG vorher nichts gebracht hätten, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die stationären KGs auch nichts bringen würden.

Daher habe ich mich heute, auch nach Rücksprache mit einigen anderen Bekannten/ Verwandten, für die OP entschieden. Und mein Gang eben aufs Klo hat das nochmal bestätigt.

Ich hatte zwar keine Ausfallerscheinungen, aber die Lebensqualität ist derzeit so dermaßen herabgesetzt. Die Neurochirurgie scheint hier auch echt sehr gut zu sein, hab bei Klinikbewertungen.de nur super Kommentare gelesen.

Generell habe ich sehr große Angst vor OPs und vor allem
Narkosen, das hat sich aber im Laufe des Vormittags, vor allem wegen der echt super Betreuung hier gelegt.

Und da ich grad in der Bewerbungsphase nach vier Jahren Unijob in 2 Wochen ein für mich sehr wichtiges Bewerbungsgespräch habe, war mir klar, dass sich jetzt sehr schnell was ändern muss.

Nochmal zu mir: bin mit 1,91 m sicherlich nicht für vieles Sitzen gemacht, gibt dazu aber leider keine Alternative in meiner Ingenieursparte. Mein Job macht mir echt sehr viel Spaß! Normalerweise habe ich in den letzten Jahren auch viel Sport gemacht inkl. Rückentraining im
Fitnessstudio. Das habe ich aber seit November letzten Jahres alles etwas vernachlässigt und war auch immer lang Büro. Naja, in diesem Sinne selbst schuld :(

Hat denn jemand einen ähnlichen Verlauf gehabt wie ich?

Grüße an alle ehemaligen und aktuellen Leidensgenossen!

PS: Ich wollte von Anfang an keine OP und alles über KG regeln, aber mittlerweile sehe keinen anderen Ausweg mehr. Für weitere KG fehlt mir einfach das Vertrauen.

Luftpost
16.05.2014, 21:14
Und da ich grad in der Bewerbungsphase nach vier Jahren Unijob in 2 Wochen ein für mich sehr wichtiges Bewerbungsgespräch habe, war mir klar, dass sich jetzt sehr schnell was ändern muss.
Eine OP ändert nicht schnell etwas, sondern nur sehr langsam.
Du wirst noch Monate brauchen um fitt zu werden ...


Für weitere KG fehlt mir einfach das Vertrauen.

... und noch sehr viel KG in Anspruch nehmen müssen.

Grüße
Luftpost

Coralitas
22.07.2014, 13:45
Also ich hatte einen glaube ich ähnlich starken Bandscheibenvorfall und muss sagen das es auch ohne
OP gegangen ist. Ich bin was Operationen angeht immer etwas vorsichtig seitdem meinem Mann bei einer
OP reingepfuscht wurde und er jetzt leider halbseitig gelähmt ist.

Dir weiterhin alles gute und ich hoffe das es bald wieder wird. :)