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Lukulla
07.01.2012, 16:32
Dieser Thread ist ein Archiv für alle Beiträge, die nicht in den Ursprungsstrang passen.

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arouet58
08.01.2012, 05:50
Ich habe das alles noch nicht so recht verstanden.
Das mit der Gleichberechtigung, Feminismus, Emanzipation, Gleichstellung und Weltuntergang.
Ist das jetzt gut oder schlecht?

Der Arouet soll mir das noch mal genau erklären.
Bitte, Arouet, melde dich!

Also schön, weil Du es bist, weil Du ein Philosoph bist, weil Du dem FC Kölle anhangest (nochmals mein tiefempfundenes Mitgefühl):

Gleichberechtigung ist gut, richtig und notwendig, weshalb sie endlich auch für Männer eingeführt werden sollte.

Gleichstellung ist übel, weil Ungleichartiges gleich zu stellen, Unrecht ist.

Sonst könnte man ja turnusmäßig die schlechteste Bundesligamannschaft der letzten Saison zum Meister der darauffolgenden bestimmen, ganz egal wie die und die anderen gespielt haben.

Ganz einfach, weil's "gerecht" wär', weil die sich ja auch angestrengt haben, weil alle Mannschaften gleich sind mit je 11 Spielern auf'm Platz, weil sich dann alle gleich behandelt fühlten, weil gleich doch schöner ist usw.

Das würde zwar dem Halbmast gefallen, weil dann der Effzäh endlich so oft Meister werden würde wie er sich das wünscht.

Aber außerhalb Kölns und bei allen Nicht-Köln-Fans hielte sich die Begeisterung mehr als in Grenzen.

Männer und Frauen sind, im Schnitt, nicht gleichartig, gleichwertig wohl, aber nicht gleichartig.

Sie sind sogar noch ungleichartiger als der 1.FC Köln und der 1. FC Kaiserslautern.

Männer und Frauen haben, im Schnitt, unterschiedliche Interessenschwerpunkte, unterschiedliche Begabungsschwerpunkte, sind bereit, für unterschiedliche Ziele unterschieldich hohe Preise zu bezahlen, entscheiden sich SYSTEMATISCH unterschiedlich, was NIEMALS zur Gleichstellung führen kann.

Warum Männer und Frauen ungleichartig sind, sein MÜSSEN, wenn Darwin Recht hat - und ich denke, er hat Recht - kannst Du hier nachlesen, meiner Ansicht nach das Beste zu dem Thema, was auf dem Markt ist:

David C. Geary: Male - Female, Ausgabe 2009, also die neueste.

Hier ihre Besprechung. Die erste Auflage ist von 1998, gibt's verbilligt antiquarisch, aber die neueste hat fast 150 S. mehr.
Kauf oder leih Dir also besser die.

http://www.epjournal.net/wp-content/uploads/EP08107109.pdf

Weil Frauen und Männer im Schnitt verschieden sind in vielen Bereichen des Instinktes und der Kognition, der Emotion und der Stressbewältigung, der Liebe zum Wettbewerb oder der Abneigung gegenüber demselben usw., weil Männer und Frauen im Schnitt für Unterschiedliches unterschiedlich zu motivieren und zu begeistern sind, entscheiden sie sich systematisch als Gruppen unterschiedlich.

Obwohl es, als Ausnahmen, immer auch "weiblich" disponierte Männer und "männlich" disponierte Frauen gibt.

Weil Männer und Frauen ungleichartig sind, unbeschadet der Ausnahmen, im Schnitt eben, führt Gleichberechtigung in Freiheit NIE zu Gleichstellung (50/50 in allen Lebensbereichen), sondern bringt die Ungleichartigkeit nur zum Ausdruck, die Ungleichstellungen zur Folge hat, ZWANGSLÄUFIG.

Gleichstellung in Freiheit wäre nur erreichbar, wären Frauen und Männer emotional, instinktmäßig, kognitiv identisch.

Dann, und nur dann, würden sie sich in Freiheit systematisch gleich entscheiden.

Weil sie aber eben nicht gleichartig sind, ist das nicht der Fall.

Weshalb der, der GLEICHSTELLUNG will, die Freiheit und die Gleichberechtigung abschaffen muss.

Denn nur im Prokrustesbett, mehr oder weniger gewaltsam, ist Ungleichartiges gleich zu machen.

Wenn ich Männern die Beine abhacke und Frauen auf Länge strecke, kann ich dafür sorgen, dass am Ende des Tages beide Geschlechter im Schnitt gleich groß sind.

Und sie werden beide verkrüppelt sein.

Aber gleich.

Inaktiver User
08.01.2012, 08:21
Also schön, weil Du es bist, weil Du ein Philosoph bist,

Gleichberechtigung ist gut, richtig und notwendig, weshalb sie endlich auch für Männer eingeführt werden sollte.

Gleichstellung ist übel, weil Ungleichartiges gleich zu stellen, Unrecht ist.



Wenn ich Männern die Beine abhacke und Frauen auf Länge strecke, kann ich dafür sorgen, dass am Ende des Tages beide Geschlechter im Schnitt gleich groß sind.

Und sie werden beide verkrüppelt sein.

Aber gleich.


Was soll ich sagen: Du hast es philosophisch auf den Punkt gebracht. :blumengabe:


(Auch kaffeemaschinennah finde ich nicht schlecht)
Einen schönen Sonntag noch!

Alaska
08.01.2012, 14:23
Sie stirbt an Auszehrung. Ich denke, das ist unser Weg.

Naja, ganz so schwarz würde ich das nicht sehen. Noch melden sich ja mehr Männer als Frauen zum Bundesfreiwilligendienst. Und der öffentliche Dienst kümmert sich ja sehr um Frauen, insbesondere Mütter, gerade alleinerziehende und im Zweifel gibt es inzwischen sicher genügend Samenbanken. An Geld scheint es auch nicht zu mangeln:

Die Unsicherheit der Anleger angesichts der Schuldenkrise nimmt bemerkenswerte Ausmaße an: Erstmals zahlen Investoren dem dänischen Staat faktisch eine Prämie, um ihm Geld leihen zu können (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verunsicherte-anleger-daenemark-leiht-sich-geld-zu-negativen-zinsen-1.1246646). Die dänische Zentralbank platzierte am Donnerstag Geldmarktpapiere von drei-, sechs- und neunmonatiger Laufzeit im Wert von 2,32 Milliarden dänischen Kronen (rund 310 Millionen Euro). Die Rendite für die Investoren lag bei zwei der drei Emissionen unter null Prozent.

Das wiederum zieht ZuwanderInnen an und dreht den demografischen Wandel um!

Satyr
08.01.2012, 20:37
Ich glaube, unter Historikern gibt es weniger Manager.


Das ist der Punkt. Unter Frauen gibt es auch weniger Manager und weniger Frauen die Manager werden wollen. Deshalb werden Frauen genauso wie Historiker, immer weniger als Männer verdienen. Wenn man es so pauschal ausdrückt wie der Artikel.

Nur weil ich 3 Äpfel esse, hab ich nicht auch automatisch 3 Birnen in meinem Bauch.

Inaktiver User
08.01.2012, 20:43
es studieren garantiert genauso viele Frauen Betriebswirtschaft als Männer oder Volkswirtschaft oder Jura. Aber wie schon gesagt, Frauen sind nachgiebig. Ich hab keine Lust auf endlose, sinnlose Diskussionen.:allesok:

Satyr
08.01.2012, 21:02
Entschuldige bitte, das ich auf Deine Postings antworte und es für Dich dadurch anstrengend mache :).

Studieren reicht halt nicht, das Arbeitsleben fängt danach erst richtig an. Eine gute Freundin von mir hat Betriebswirtschaft studiert. Jetzt arbeitet sie Teilzeit als Büroassistentin. Sie hat keine Kinder, ist gesund... könnte also mehr. Will sie aber nicht. Sie mag ihr bequemes Leben (sagt sie selbst so) einfach. Finde ich auch ok. Doch solange es mehr Frauen mit dieser Lebenseinstellung gibt als Männer, werden Frauen (pauschal gesehen) weniger verdienen.

Inaktiver User
08.01.2012, 21:11
Vielmehr beginnt die Diskriminierung schon am Anfang der Laufbahn: Eine Berufseinsteigerin mit Universitätsabschluss unter 30 verdient im Schnitt ein Fünftel weniger als ein männlicher Absolvent. Im Laufe der Jahre vergrößert sich der Abstand drastisch: Studierte Managerinnen über 50 verdienen nur etwa halb so viel wie Männer.

Glaubst Du, dass sind alles Teilzeit-Büroassistentinnen?

In Teilen gebe ich Dir doch Recht. Es liegt auch an den Frauen, dass es ist wie es ist.

Satyr
08.01.2012, 21:39
Nein, das es alles Teilzeit-Büroassistentinnen sind glaub ich nicht. Es gibt ja schon viele Frauen die als Anwalt, Richter oder eben Finanzwesen arbeiten. Diese bekommen wohl auch das gleiche Geld. Aber es sind eben trotzdem überwiegend Frauen, die im Teilzeitbereich arbeiten. Das ist auch nichts schlimmes. Sie konnten diesen Lebensentwurf wählen, grade weil es Gleichberechtigung und damit mehr Wahlfreiheit gibt. Nur zeigt es halt, das pauschale Statistiken niemals objektiv sein können.
Ein Beispiel: Nimmt man die pauschalen Statistiken, verdienen Männer im Teilzeitsektor weniger als Frauen im Teilzeitsektor. Glaubst Du das diese Männer diskriminiert werden? Ich nicht. Ich schätze es liegt schlicht an individuellen Gegebenheiten.
Interessant finde ich aber, das wohl das Geschlecht mehr verdient, das häufiger vertreten ist. Männer haben öfter einen Vollzeitjob als Frauen, verdienen im Vollzeitbereich mehr. Frauen hingegen haben öfter Teilzeitjobs als Männer und verdienen dann in dem Bereich mehr.
Beides im Durchschnitt gesehen.

Inaktiver User
08.01.2012, 21:40
ja aber warum? Wieso haben die Frauen die Teilzeitjobs? Wollen sie es sich alle nur bequem machen?

Satyr
08.01.2012, 22:03
Keine Ahnung, ich habe sie nicht gefragt :freches grinsen:.
Aber GleichbeRECHTigung ist erreicht, die Wahlmöglichkeiten haben die meisten. Ich schätze die Gründe sind individuell. Manche mögen diese "Work-Live Balance", mache haben sich sonstige Verpflichtungen geschaffen, manchen ist ein Vollzeitjob zu viel und, und, und.... ja und dann kommt natürlich noch das Thema Kinder. Da hat es aber im Moment nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun, finde ich. Es mangelt an qualifizierten(!) Betreuungsmöglichkeiten. Da ist aber der Staat in der Pflicht, nicht "die Männer" oder dergleichen.
Wenn jemand für eine qualifizierte Betreung von Kindern kämpft, kämpfe ich gerne mit. Aber das sehe ich als Thema losgelöst, vom Thema Gleichberechtigung.
Nun kann man natürlich sagen, die Arbeitgeber sollen die Kinderbetreuung einrichten. Als arbeitgeber sage ich dann aber "warum?". Es kostet... und in vielen Bereichen stehen sich Bewerber um Jobs auf den Füßen. Also kann ich Geld ausgeben oder schlicht einen anderen Bewerber nehmen, der mir keine zusätzlichen Kosten mitbringt. Ist rational nachvollziehbar, oder?
In Branchen wo die Bewerber nicht so quantitativ sind, haben arbeitgeber übrigens meist schon reagiert und eine Kinderbetreuung geschaffen. Weil sie es mussten, keine Wahl hatten.
Aber das wird halt nicht in allen Branchen so passieren, erst recht nicht in etwas höheren Positionen. Deshalb ist hier der Staat gefragt.
Aber der versucht nur Kosten auf Arbeitgeber abzuschieben. Das dies nicht funktioniert (in dem Stil) ist klar. Aber die Politik hat nen Sündenbock.

Halbmast...
09.01.2012, 12:05
David C. Geary: Male - Female, Ausgabe 2009, also die neueste.

Hier ihre Besprechung. Die erste Auflage ist von 1998, gibt's verbilligt antiquarisch, aber die neueste hat fast 150 S. mehr.
Kauf oder leih Dir also besser die.



Leihen? LEIHEN? Ein BUCH? Glaubst du ernstaft in der Casa Halbmast wird an falscher Stelle gespart?



*schwer beleidigt ausloggen*

arouet58
09.01.2012, 15:47
Leihen? LEIHEN? Ein BUCH? Glaubst du ernstaft in der Casa Halbmast wird an falscher Stelle gespart?



*schwer beleidigt ausloggen*

Na ja, ich dachte ja nur.

Das Buch wird Dir gefallen, nicht zuletzt das Kapitel, in dem dargelegt wird, wieviel dafür spricht, dass unsere Vorfahren in einer gorillamäßigen Familienstruktur lebten.

Zeigt ja schon das Titelbild.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MwPNI7j9L._SL500_AA300_.jpg

Alaska
09.01.2012, 16:13
gorillamäßigen Familienstruktur

Fällt mir nur wieder ein: "Lebe wild und unersättlich (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,781209,00.html)." Könnte das Lebensmotto unserer Megazicken sein. Und da sind sie stolz drauf! Nun gut, es ist Montag.

arouet58
09.01.2012, 17:26
Fällt mir nur wieder ein: "Lebe wild und unersättlich (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,781209,00.html)." Könnte das Lebensmotto unserer Megazicken sein. Und da sind sie stolz drauf! Nun gut, es ist Montag.

Das mag ja für die ca. 20 % männlich disponierter Frauen funktionieren. Nur sind das nicht DIE Frauen. Aber die Mehrzahl der FeministInnen rekrutiert sich aus diesem Frauentypus, maßt sich an, für DIE Frauen zu sprechen, weil sie ihr Sein mit dem Sein DER Frau verwechseln und das Anderssein anderer Frauen nicht als AndersSEIN akzeptieren, sondern als Folge patriarchaler Unterdrückung werten, die Frauen ein falsches Bewusstsein verschafft habe.

Nur ihr eigenes, feministisches Bewusstsein ist das wahre, das authentische, das befreite Bewusstsein DER Frau.

Ideologien, gerade Sündenbockideolgien, neigen zum autoritären Totalitarismus.

Feminismus ist eine Sündenbockideolgie.

Sündenbock ist DER Mann, DIE Männlichkeit, DAS Patriarchat.

So kann ich für DIE Frau eine Opferrolle konstruieren und permanent Kompensation für's Opfersein einfordern - Folge: die immer weiter ausufernde Privilegierung gerade der 20 % Frauen, die einen "männlichen" Persönlichkeitszuschnitt haben, des Stratums, das dann auch Zugriff hat auf die Quotensänften, Selbstförderung par excellence unter dem Deckmantel der "Gerechtigkeit".

Wie ich auf die 20 % komme?

Na, daher:

Der große Unterschied - Welt - Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/der-grosse-unterschied/6021000.html)

PLoS ONE: The Distance Between Mars and Venus: Measuring Global Sex Differences in Personality (http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0029265)

Krabbe50
09.01.2012, 20:05
Hallo Arouet!

Ich kenne das Buch "Lebe wild und unersättlich". Für mich mittelmäßiger Ratgeber ohne Realitätssinn. Als Lebensmotto allerdings gar nicht so schlecht. :smile:
Ich finde es allerdings total daneben, hier Geschlechtgenossinen, die anderer Meinung sind als du, als Megazicken zu bezeichnen!

DIE Frauen gibt es nicht. Zum Glück sind alle Menschen mehr oder weniger Individualisten.
Ideologien müssen nicht zwangsläufig totalitär sein! Und Sündenbockideologie ist ja wohl totaler Blödsinn.
Und es geht schon gar nicht um Sündenböcke und Opfer!

Meiner Meinung nach passen deine beiden Links überhaupt nicht zu deinem Text. Wo ist da ein Zusammenhang?

Alaska
09.01.2012, 21:09
Ich finde es allerdings total daneben, hier Geschlechtgenossinen, die anderer Meinung sind als du, als Megazicken zu bezeichnen!

Doch, ich habe leider so gut wie täglich mit Megazicken zu tun. Meistens Doppelname, im Leben irgendwie zu kurz gekommen, dank Gleichstellung in der Position viel Meinung bei wenig Ahnung haben zu dürfen, wobei es zum guten Ton gehört, über Männer herzuziehen. Die wandelnden besten Gründe gegen jede Form von Frauenquote. Aber vielleicht ja nicht mehr lange, ich sehe mich gerade um. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät.

Inaktiver User
09.01.2012, 21:16
Alaska, du bist der wandelnde beste Grund für jede Art von Frauenbewegung.

Anscheinend bist Du den "Quotenfrauen mit wenig Ahnung" nicht besonders gut gewachsen, wenn Du die Flucht ergreifen musst.

Max
09.01.2012, 21:21
Doch, ich habe leider so gut wie täglich mit Megazicken zu tun....ich auch... :cool: ... aber im Unterschied zu deinen Beobachtungen sind "meine Zicken" männlich... :smirksmile:

arouet58
10.01.2012, 03:32
aber mal zurück zum Thema... "Gleichberechtigt" ... ja, Frauen haben schon länger die gleichen Rechte... nur... mit der Umsetzung hapert es etwas. Hier wäre es ganz schön wenn Männer auch mal ein bisschen Solidarität zeigen würden... ich denke das man(n) viel mehr ereichen könnte wenn beide Geschlechter an einem Strang ziehen würden...


Männer sollen also mit Frauen solidarisch sein, um es Frauen zu ermöglichen, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten möchten?

Männer sollen Frauen dabei helfen, sich möglichst kostenneutral SELBST zu verwirklichen?

Und dabei ritterlich die eigene Selbstverwirklichung hintanstellen und die Kosten der weiblichen Selbstverwirklichung übernehmen, die frau gerne loswerden möchte?

Warum sollten sie das tun?

Vielleicht verhalten sich Männer selbst lieber so, wie sie sich verhalten möchten.

Vielleicht verwirklichen sich Männer lieber selbst selbst.

Oder sind Frauen mit Männern solidarisch, wenn Männer sich verhalten wollen, wie sie sich verhalten wollen?

Frauen und Männer verhalten sich nun einmal unterschiedlich, fühlen sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen wohl und zuhause.

Wie soll die denn konkret aussehen, die "Solidarität" der Männer mit den Frauen?

Was ist für Männer an Vorteilen zu erwarten, wenn sie an dem Strang ziehen, von dem Feministinnen wünschen, dass sie daran ziehen?

Bisher hat das für Männer nur weitere Benachteiligungen und Einschränkungen eingebracht.

Ein miserables Geschäft.

Max
10.01.2012, 07:49
Männer sollen also mit Frauen solidarisch sein, um es Frauen zu ermöglichen, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten möchten?...lieber arouet,
ich habe keine Ahnung in welcher Zeit du stehengeblieben bist... aber für ganz viele Frauen bedeutet die Berufstätigkeit keine Selbstverwirklichung sondern Existenz...

und ja... ich bin der Meinung das ein bisschen Solidarität nicht schaden könnte... und das beschränke ich nicht mal nur auf "Männer/Frauen in der Arbeitswelt"... :smirksmile:

elli07
10.01.2012, 08:37
Hier hake ich mal ganz kurz ein:


....Was ist für Männer an Vorteilen zu erwarten, wenn sie an dem Strang ziehen, von dem Feministinnen wünschen, dass sie daran ziehen?.....

Ich spreche jetzt mal von den wenigen Partnern, die ich so in meinem Leben hatte (ein Ex-Mann ist auch dabei) und habe: sie wussten bzw. er weiss es zu schätzen, dass sie eine Frau hatten bzw. er eine hat, die auf eigenen Beinen steht. Dass nicht die ganze Last bzw. Verantwortung des finanziellen Auskommen alleine auf ihren Schultern liegt. Dass auch sie mal die Möglichkeit haben, sich beruflich weiterzubilden (was vorübergehend mit Gehaltseinbußen verbunden sein kann) oder sich Zeit zu nehmen für die Famlie oder andere Dinge und beruflich kürzertreten. Beispielsweise.

Ich wollte nie einen Mann, der beruflich den Ober-Macker gibt (dabei die dicke Kohle einstreicht) und damit kokettiert, dass er zuhause zwei linke Hände hat, nicht einkaufen, kochen oder den Staubfeudel schwingen kann bzw. nicht weiss, wann Tante Hilde Geburtstag hat. Dazu wird er von Frauen milde und nachsichtig belächelt, von Männer mit Schulterklopfen laut lachend bestätigt! Nee danke, is nix für mich.

Jetzt nur mal so als Kurz-Bericht aus meinem eigenen, unbedeutenden Leben. Meiner Erfahrung nach wollen aber noch viel zu wenige Männer und Frauen mit den von mir geschilderten Vorteilen eines gleichberechtigen Lebens leben. Ok, wenn's kaum einer will, ist es ja auch wieder in Ordnung, stümmt...:pfeifend:


....Bisher hat das für Männer nur weitere Benachteiligungen und Einschränkungen eingebracht.

Ein miserables Geschäft.
Aber klar doch ! In diesem Sinne: eine Runde Mitleid.....:unterwerf:

Gruß, Elli

arouet58
10.01.2012, 09:01
lieber arouet,
ich habe keine Ahnung in welcher Zeit du stehengeblieben bist... aber für ganz viele Frauen bedeutet die Berufstätigkeit keine Selbstverwirklichung sondern Existenz...

und ja... ich bin der Meinung das ein bisschen Solidarität nicht schaden könnte... und das beschränke ich nicht mal nur auf "Männer/Frauen in der Arbeitswelt"... :smirksmile:

Berufstätigkeit bedeutet auch für die meisten Männer Existenzsicherung und Existenzkampf. Da stört es, wenn qua Geschlecht Quotensänften, Sonderförderungen, Schutzzonen und Laufställchen eingefordert werden.

Und für diese Frauenprivilegierungen dann auch noch männliche Solidarität erwartet wird.

arouet58
10.01.2012, 09:05
Lebens leben. Ok, wenn's kaum einer will, ist es ja auch wieder in Ordnung, stümmt...:pfeifend:


Aber klar doch ! In diesem Sinne: eine Runde Mitleid.....:unterwerf:

Gruß, Elli

Eine Gesellschaft braucht Mitleid, die das Engagement eines wachsenden Teiles ihrer Männer verliert.

Es sind ja längst Männer, die unter den herrschenden Bedingungen auf Langzeitpartnerschaften und Kinder zunehmend dankend verzichten.

Es lohnt sich für viele nicht mehr.

Gruß

arouet

Max
10.01.2012, 09:11
Da stört es, wenn qua Geschlecht Quotensänften, Sonderförderungen, Schutzzonen und Laufställchen eingefordert werden.wie viele Frauen profitieren denn eigentlich wirklich von diesen Dingen?... :wie?:

Bae
10.01.2012, 09:19
wie viele Frauen profitieren denn eigentlich wirklich von diesen Dingen?... :wie?:

Es gibt da durchaus eine ganze Menge an Gleichstellungsbeauftragten
Gleichstellungsbeauftragte (http://www.gleichstellungsbeauftragte-rlp.de/95/100/index.html)

wobei interessanterweise "Gleichstellung" mit "Frauenförderung" gleichgesetzt wird, was ich für durchaus fragwürdig halte.

grüsse, barbara

Max
10.01.2012, 09:26
Es gibt da durchaus eine ganze Menge an Gleichstellungsbeauftragtenim Öffentlichen Dienst... ja klar... das ist mir bekannt.

nagelt mich bitte nicht darauf fest... aber... soweit ich weiß haben die Mitarbeiter dort ja sowieso etwas andere Bedingungen als die "Freien"... sie müssen sich ihre Gehälter z.B. nicht selber (und jeder für sich) erkämpfen...

arouet58
10.01.2012, 09:55
@ Max

Frauen profitieren von einem Sozialstaat, der sich vor allem von männlicher Arbeit finanzieren lässt und vor allem in Richtung Frauen umverteilt. Sogar im Gesundheitssystem wird wesentich mehr für Frauengesundheit aufgewendet als für Männergesundheit und das, obwohl Männer eine um 6 Jahre geringere Lebenserwartng haben, die Masse der chronisch Kranken und der Berufsinvaliden stellen.

Frauen profitieren von einem Öffentlichen Dienst, der mehr und mehr zum Dienst von Frauen für Frauen wird, zum Dienst eines femizentrischen Staates, der die Ansprüche/das Wohlergehen von Mädchen/Frauen vor denen der Jungen/Männer priorisiert, die diese Veranstaltung aber finanzieren sollen/müssen.

60 % der neugeschaffenen Arbeitsplätze in Deutschland seit 1970 entstanden im ÖD, 60 % gingen an Frauen.
Darunter viele Arbeitsplätze, die eine Nachfrage bedienen, die der Staat erst schafft. Der "Kunde" Bürger wird gezwungen, diese "Dienstleistungen" in Anspruch zu nehmen und sie über Gebühren, Steuern, Sozialabgben zwangsweise zu finanzieren, Arbeitsplätze, auf denen nicht auf Märkten um Kunden gekämpft werden muss, Frauenarbeitsplätze zumeist, von vor allem Männern subventioniert und finanziert.

Denn diese Arbeitsplätze werden von denen finanziert, die auf Märkten um Kunden kämpfen.

Das sind vor allem Männer.

In Schweden z.B. arbeiten 70% der berufstätigen Männer in der freien, konkurrierenden Wirtschaft unter wachsendem Leistungsdruck, 70% der berufstätigen Frauen in der von Steuern und Abgaben lebenden "Staatswirtschaft", die vom Konkurrenzdruck weitgehend befreit ist.

Diese ganze Veranstaltung der Frauen"emanzipation", wie sie bisher ablief, trägt sich doch keine Sekunde selbst, ist ZWINGEND darauf angewiesen, dass Männer sich gegenüber Frauen nicht so entpflichten wie Frauen sich gegenüber Männern entpflichtet haben/entpflichtet wurden.

Frauenemanzipation lebt davon, dass Männer sich NICHT emanzipieren, sondern an ihren alten Rollen festhalten.

Männer müssen nach wie vor an ihrer Rolle als Beschützer und Versorger von Frauen festhalten. Täten sie das nicht, wäre dieser Staat weder finanzier-noch verteidigbar.

Viele Frauen erheben nach wie vor, ganz selbstverständlich, nun via Sozialstaat, den Anspruch, das bevorzugt zu beschützende und zu versorgende Geschlecht zu sein, ein Sozialstaat, der für viele Frauen den Ehemann als Versorger und Beschützer abgelöst hat.

Sie heiraten den Staat, der dann viele Männer zwangsverpflichtet, "seine" Ehefrauen zu versorgen.

Das schafft für viele Männer ein immer größer werdendes Motivationsproblem.

Arbeitete man früher für SEINE Familie, für seine Frau und Kinder, so soll man heute für anonyme Mitbürger arbeiten, für alleinerziehende Frauen, die mann nicht kennt und nicht liebt, für Kinder, die nicht die eigenen sind usw.

Mit der natürlichen Folge, dass viele Männer sich fragen: LOHNT SICH DAS DENN NOCH?

Auch Familie lohnt sich nicht mehr, denn Scheidung nach dem Zerrüttungsprinzip heißt ja nicht, dass Ehen schuldlos geschieden werden, sondern nur, dass de facto so getan wird, als sei in fast jedem Falle der Mann schuld.

Frauen können heute Männern GLAUBWÜRDIG drohen: "Wenn Du nicht in meinem Sinne funktioinierst, dann lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzsgesetz macht das so, in Kombination mit dem misandrischen Zeitgeist nur für Frauen möglich), entziehe Dir die Kinder, die Du nie mehr sehen wirst (auch das macht der Zeitgeist, durch zahllose Männer-sind-Täter-Frauen-Opfer-Kampagnen erfolgreich indoktriniert so nur Frauen möglich) und Du wirst mir das Ganze bezahlen!"

Was soll für Männer an einem Ehevertrag attraktiv sein, der ihnen nur noch einklagbare Pflichten beschert, aber de facto keine realen, einklagbaren und durchsetzbaren Sicherheiten/Rechte gewährt?

Kein Wunder, dass immer weniger Männer überhaupt noch heiraten wollen.

Kein Wunder auch, dass immer weniger Männer überhaupt noch Väter werden/werden wollen.

Können sie doch auf Zuruf ihrer Kinder enteignet werden in einem System, in dem Mütter de facto Kinderbesitzerinnen sind und Väter Life-Style-Accessoire, das nach Gusto der Kinderbesitzerin austauschbar ist.

Und der femizentrische Staat, der sich vor allem als Interessenwahrer von Frauen geriert, unterstützt auch noch die dysfunktionalste Frau bei Verfolg ihrer Ziele, wenn denn nur ein Mann ihr Gegner ist.

Dieses System ist nicht, wie heißt es so schön, "nachhaltig".

Nicht demographisch, nicht finanziell.

Es lebt bereits seit Jahrzehnten aus der Substanz, sowohl demographisch als auch finanziell.

Ja, es wird Zeit für Mitleid.

Denn das werden wir brauchen.

Eine Zivilisation, die so abwirtschaftet, kann nur noch auf Mitleid hoffen.

Denn behaupten kann sie sich nicht.

Max
10.01.2012, 10:10
Frauen profitieren von einem Sozialstaat, der sich vor allem von männlicher Arbeit finanzieren lässt...ja... vielleicht... noch...

um so wichtiger wäre es doch aber wenn Männer die Frauen dabei unterstützen z.b. den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit zu bekommen... oder... wenn Männer sich verstärkt für Kinderbetreuung oder auch für familienfreundlichere Arbeitszeiten einsetzen würden...

damit würden sich ja vielleicht so manche Probleme, die manche Männer im Moment haben gleich mal mitlösen?

sorry... aber ich habe mehr und mehr das Gefühl das viele Männer sich da bequem zurücklehnen, für eventuelle "Hilfsmaßnahmen" im besten Fall ein müdes Lächeln erübrigen und ansonsten warten das sich andere darum kümmern...

Krabbe50
10.01.2012, 13:06
Männer sollen also mit Frauen solidarisch sein, um es Frauen zu ermöglichen, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten möchten?

Männer sollen Frauen dabei helfen, sich möglichst kostenneutral SELBST zu verwirklichen?

Und dabei ritterlich die eigene Selbstverwirklichung hintanstellen und die Kosten der weiblichen Selbstverwirklichung übernehmen, die frau gerne loswerden möchte?

Warum sollten sie das tun?

Vielleicht verhalten sich Männer selbst lieber so, wie sie sich verhalten möchten.

Vielleicht verwirklichen sich Männer lieber selbst selbst.

Oder sind Frauen mit Männern solidarisch, wenn Männer sich verhalten wollen, wie sie sich verhalten wollen?

Frauen und Männer verhalten sich nun einmal unterschiedlich, fühlen sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen wohl und zuhause.

Wie soll die denn konkret aussehen, die "Solidarität" der Männer mit den Frauen?

Was ist für Männer an Vorteilen zu erwarten, wenn sie an dem Strang ziehen, von dem Feministinnen wünschen, dass sie daran ziehen?

Bisher hat das für Männer nur weitere Benachteiligungen und Einschränkungen eingebracht.

Ein miserables Geschäft.


Wenn wir möchten, dass weitere Rentenzahler "produziert" werden, wird uns gar nichts anderes übrig bleiben, als sich solidarisch zu verhalten! Und das sollte doch wohl auch ein Männerhirn einsehen, oder?

Männer sollen den Frauen nicht helfen, sich selbst zu verwirklichen, denn das können sie schon alleine sehr gut. Es geht darum, wie Männer und Frauen sich darüber einigen, das Familienleben und Berufsleben miteinander zu vereinbaren.
Wenn du für dich entscheidest, als Single zu leben und keine Kinder zu zeugen, okay, dann brauchst du dir darüber keine Gedanken machen.
Es könnte allerdings passieren, dass eine Kollegin von dir mal 5 Tage zu Hause bleibt, weil ihr Kind krank ist. Wenn du das dann ohne Murren akzeptieren kannst, dann wäre das ein Fall von Solidarität.
Das wäre doch nicht zu viel verlangt, oder?

Krabbe50
10.01.2012, 13:46
@ Max

Frauen profitieren von einem Sozialstaat, der sich vor allem von männlicher Arbeit finanzieren lässt und vor allem in Richtung Frauen umverteilt. Sogar im Gesundheitssystem wird wesentich mehr für Frauengesundheit aufgewendet als für Männergesundheit und das, obwohl Männer eine um 6 Jahre geringere Lebenserwartng haben, die Masse der chronisch Kranken und der Berufsinvaliden stellen.

Frauen profitieren von einem Öffentlichen Dienst, der mehr und mehr zum Dienst von Frauen für Frauen wird, zum Dienst eines femizentrischen Staates, der die Ansprüche/das Wohlergehen von Mädchen/Frauen vor denen der Jungen/Männer priorisiert, die diese Veranstaltung aber finanzieren sollen/müssen.

60 % der neugeschaffenen Arbeitsplätze in Deutschland seit 1970 entstanden im ÖD, 60 % gingen an Frauen.
Darunter viele Arbeitsplätze, die eine Nachfrage bedienen, die der Staat erst schafft. Der "Kunde" Bürger wird gezwungen, diese "Dienstleistungen" in Anspruch zu nehmen und sie über Gebühren, Steuern, Sozialabgben zwangsweise zu finanzieren, Arbeitsplätze, auf denen nicht auf Märkten um Kunden gekämpft werden muss, Frauenarbeitsplätze zumeist, von vor allem Männern subventioniert und finanziert.

Denn diese Arbeitsplätze werden von denen finanziert, die auf Märkten um Kunden kämpfen.

Das sind vor allem Männer.

In Schweden z.B. arbeiten 70% der berufstätigen Männer in der freien, konkurrierenden Wirtschaft unter wachsendem Leistungsdruck, 70% der berufstätigen Frauen in der von Steuern und Abgaben lebenden "Staatswirtschaft", die vom Konkurrenzdruck weitgehend befreit ist.

Diese ganze Veranstaltung der Frauen"emanzipation", wie sie bisher ablief, trägt sich doch keine Sekunde selbst, ist ZWINGEND darauf angewiesen, dass Männer sich gegenüber Frauen nicht so entpflichten wie Frauen sich gegenüber Männern entpflichtet haben/entpflichtet wurden.

Frauenemanzipation lebt davon, dass Männer sich NICHT emanzipieren, sondern an ihren alten Rollen festhalten.

Männer müssen nach wie vor an ihrer Rolle als Beschützer und Versorger von Frauen festhalten. Täten sie das nicht, wäre dieser Staat weder finanzier-noch verteidigbar.

Viele Frauen erheben nach wie vor, ganz selbstverständlich, nun via Sozialstaat, den Anspruch, das bevorzugt zu beschützende und zu versorgende Geschlecht zu sein, ein Sozialstaat, der für viele Frauen den Ehemann als Versorger und Beschützer abgelöst hat.

Sie heiraten den Staat, der dann viele Männer zwangsverpflichtet, "seine" Ehefrauen zu versorgen.

Das schafft für viele Männer ein immer größer werdendes Motivationsproblem.

Arbeitete man früher für SEINE Familie, für seine Frau und Kinder, so soll man heute für anonyme Mitbürger arbeiten, für alleinerziehende Frauen, die mann nicht kennt und nicht liebt, für Kinder, die nicht die eigenen sind usw.

Mit der natürlichen Folge, dass viele Männer sich fragen: LOHNT SICH DAS DENN NOCH?

Auch Familie lohnt sich nicht mehr, denn Scheidung nach dem Zerrüttungsprinzip heißt ja nicht, dass Ehen schuldlos geschieden werden, sondern nur, dass de facto so getan wird, als sei in fast jedem Falle der Mann schuld.

Frauen können heute Männern GLAUBWÜRDIG drohen: "Wenn Du nicht in meinem Sinne funktioinierst, dann lasse ich Dich aus der Wohnung werfen (Gewaltschutzsgesetz macht das so, in Kombination mit dem misandrischen Zeitgeist nur für Frauen möglich), entziehe Dir die Kinder, die Du nie mehr sehen wirst (auch das macht der Zeitgeist, durch zahllose Männer-sind-Täter-Frauen-Opfer-Kampagnen erfolgreich indoktriniert so nur Frauen möglich) und Du wirst mir das Ganze bezahlen!"

Was soll für Männer an einem Ehevertrag attraktiv sein, der ihnen nur noch einklagbare Pflichten beschert, aber de facto keine realen, einklagbaren und durchsetzbaren Sicherheiten/Rechte gewährt?

Kein Wunder, dass immer weniger Männer überhaupt noch heiraten wollen.

Kein Wunder auch, dass immer weniger Männer überhaupt noch Väter werden/werden wollen.

Können sie doch auf Zuruf ihrer Kinder enteignet werden in einem System, in dem Mütter de facto Kinderbesitzerinnen sind und Väter Life-Style-Accessoire, das nach Gusto der Kinderbesitzerin austauschbar ist.

Und der femizentrische Staat, der sich vor allem als Interessenwahrer von Frauen geriert, unterstützt auch noch die dysfunktionalste Frau bei Verfolg ihrer Ziele, wenn denn nur ein Mann ihr Gegner ist.

Dieses System ist nicht, wie heißt es so schön, "nachhaltig".

Nicht demographisch, nicht finanziell.

Es lebt bereits seit Jahrzehnten aus der Substanz, sowohl demographisch als auch finanziell.

Ja, es wird Zeit für Mitleid.

Denn das werden wir brauchen.

Eine Zivilisation, die so abwirtschaftet, kann nur noch auf Mitleid hoffen.

Denn behaupten kann sie sich nicht.

Moment mal! :schild nein:
Es ist richtig, dass Frauen zu einem geringeren Anteil erwerbstätig sind als Männer. Auch haben viele Frauen von dem Übergang von einer Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft profitiert. Auch ist es richtig, dass viele Frauen immer bessere Qualifikationen haben, und dass die Zahl der geringfügig qualifizierten Männer gestiegen ist. Ich glaube, momentan ist es sogar so, dass mehr Männer erwerbslos gemeldet sind als Frauen.

Eine Runde Mitleid :niedergeschmettert:

Aber es ist gut, dass die Frauen immer mehr in die Arbeitswelt gedrängt sind und auch weiter drängen. Ihre Arbeitskräfte sind nicht mehr wegzudenken. Möchtest du dich bei Aldi an die Kasse setzen? Und die meisten Familien sind auf das Einkommen der Frau angewiesen! Verkraften die Männer es nicht, dass an ihrem Thron als Alleinernährer gerüttelt wird?

Leider ist es so, dass Frauen oft gezwungen sind, einen schlecht bezahlten Job anzunehmen, um überhaupt Geld zu verdienen.
Die Zeit, in der Frauen in der Regel ihre Kinder bekommen, fällt auf ein Alter, in dem frau sich eigentlich darum kümmern müsste beruflich Fuß zu fassen. Mangels guter, arbeitszeitfreundlicher Kinderbetreuungsmöglichkeiten und mangels solidarischer Männer :smile: (wie wär`s, wenn beide Teilzeit arbeiten und sich in der Kinderbetreuung abwechseln?), hat die Frau ein Problem und keine echt Wahlfreiheit. Jetzt sag`mir bitte nicht jemand, dann soll sie das Kinderkriegen lassen! Die Rückkehr in den Beruf gestaltet sich oft sehr schwierig. Und in den Köpfen von vielen Politikern, Chefs und uns gibt es immer noch das Bild von der "dazuverdienenden" Frau. In diesen traditionellen Denkmustern sind wir hängen geblieben.
In einem Punkt könnte man Frauen einen "Vorwurf" machen: Sie suchen sich oft schlecht bezahlte (frauentypische) Berufe aus. Aber warum verdient ein Tierpfleger mehr als eine Erzieherin, oder ein Monteur mehr als eine Friseurin? Frauen lassen sich zu viel gefallen!

Über die Situation von allein erziehenden (war ich selbst sehr lange) möchte ich jetzt nicht mehr eingehen, sonst wird es ellenlang. Thema für sich.

Arouet, um darauf zurückzukommen, dass du der Meinung bist, dass Männerarbeit die Frauen finanziert:

Haus- und Kinderarbeit ist eine wohlstandsschaffende Tätigkeit, von der überwiegend die Männer profitieren! Es gibt mehrere Schätzungen, die besagen, dass diese Arbeit ca. 1/3 unseres Bruttosozialprodukts, in Geldwert gemessen, ist! Die Angaben, die Männer und Frauen über die Zeit der geleisteten Hausarbeit machen, sind sehr unterschiedlich. So im Schnitt geben die Männer 17 Wochenstunden an, und die Frauen 34. Könnte ungefähr hinkommen.
Und genau diese Arbeit findet viel zu wenig Anerkennung!
In jedem Lebenslauf ist es ein Nichts. Obwohl Familienmanagement eine sehr umfangreiche, schwere Aufgabe ist. By the way, bis auf 10 Monate Auszeit nach der Geburt meines Kindes habe ich immer gearbeitet. Dieses soll kein Hausfrauenplädoyer sein. Aber diese ganzen Aufgaben werden von Frauen immer noch erwartet! Von Solidarität kann keine Rede sein. Zur Erinnerung:
-Reinigung der Wohnung
-Lebensmittelbeschaffung/Kochen
-Kleiderpflege/waschen
-Ordnung (von der defekten Glühlampe bis zum tropfenden Wasserhahn)
-Pflanzen/Garten
-evtl. Haustiere
-Instandhaltung (malen/tapezieren/Handwerker anrufen)
-evtl. Pflege Angehöriger
-soziales Netzwerk
-und, sorry, dass ich es als Letztes nenne, Kinderbetreuung und -erziehung

Mir fällt kein Mann ein, der das alleine gut schafft. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. So, jetzt ist aber Schluss.Obwohl, mir fällt ja noch so einiges ein.......:smile:

Satyr
10.01.2012, 14:34
Bin ich eig. der Einzige, der dieses Aufrechnen langsam destruktiv findet?
Frauen handeln nach ihrem Weltbild und Männer nach ihrem Weltbild. Früher hatten die 2 Weltbilder mal Berührungspunkte, diese verschwinden immer mehr. Da sind einige Männer und auch einige Frauen dran schuld - größtenteils in der Politik. EINIGE machen das Geschlechter-Zusammenleben für viele arg schwierig.
Solidarität kann auf dieser Grundlage eher schlecht funktionieren.
Ich gebe es zu: Bei mir ist da eher die Versuchung mich zurück zu lehnen und warten bis es knallt. Denn das wird es. Das System ist immer weniger finanzierbar. Hätte man eigentlich schon viel früher merken müssen. Aber die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen müssen sich da eh keine Sorgen machen. Sie haben ihr Geld sicher, ab 4 Jahren destruktiver Geschlechterpolitik.

briony
10.01.2012, 15:07
Ich gebe es zu: Bei mir ist da eher die Versuchung mich zurück zu lehnen und warten bis es knallt. Denn das wird es.

Was müsste sich denn deiner Meinung nach ändern, damit es nicht knallt?

Satyr
10.01.2012, 16:24
Was müsste sich denn deiner Meinung nach ändern, damit es nicht knallt?

Jetzt? Nichts mehr, das wird knallen und ist nicht mehr zu ändern, meiner Meinung nach.
Der Anfang dee Emanzipation war gut und richtig. Er hat für Gleichberechtigung gesorgt. Übrigens haben das bei weitem nicht Frauen alleine erkämpft. Schon damals waren sie logischerweise auf die Solidarität der Männer angewiesen und haben diese auch bekommen. Damals waren die wichtigen Entscheidungsträger für Gleichberechtigung männlich. Ihre Solidarität wurde also gebraucht. Sie hätten auch sagen können "Frauen und Wahlrecht? Nö!". Haben sie aber nicht, weil da Frauen und Männer für die Gleichberechtigung einstanden, Krawall machten.
Aber mit erreichen der rechtlichen Gleichberechtigung hätte man es gut sein lassen sollen. Emanzipation erfolgreich beendet, gleiche Rechte für alle - super.
Aber dabei blieb es nicht. Dann ging es los mit dingen wie "gefühler Diskriminierung" und dem politisch gern genutztem Schlagwort "Gleichstellung" (was völlig anderes als Gleichberechtigung). Ab da fing dann hat auch an die Solidarität der Männer zu bröckeln. Nicht aus Verlustangst von "Männerjobs", sondern weil hier ein "gefühltes Rechtesystem" eingeführt wurde, das sehr einseitig war und ist. Mittlerweile wirkt sich dieses bröckeln männlicher Solidarität gesellschaftlich aus. In der Geburtenrate und dem Finanzwesen.
Die anfangs nötige Emanzipation, wurde nach erreichen der Gleichberechtigung, zur Sündenbockideologie. "Ich fühle mich beruflich nicht wohl, ein Mann muss schuld sein!". Das die Männer da - wenn auch sehr langsam - aufhören solidarisch zu sein, ist klar.
Meiner Meinung nach, hat die Politik einen wichtigen Punkt verpasst: Durch die Gleichberechtigung ändert sich das Geschlechtergefüge. Also müsste die Politik nun dafür sorgen, das auch in dieser "neuen Welt" stabile Familienverbände möglich sind. Hat sie aber nicht. Statt dessen wurde eine Frauenförderungspolitik betrieben die nur wenigen Frauen wirklich hilft und gleichzeitig vielen Männern schadet. Statt in der "neuen Welt" Ordnung zu schaffen, hat die Politik Chaos gesät. Ob es Absicht war oder Unwissen, ich weiß es nicht. Aber die Bürger haben es sich gefallen lassen und tun es größtenteils noch immer. Leider. Deshalb ist es auch meiner Meinung nach zu spät, noch etwas zu ändern. Es muss knallen, damit viele aufwachen. Das war schon immer so.

Viell. veranschaulicht dieser Artikel ein wenig was ich meine: US-Justizministerium ändert Definition von Vergewaltigung | Telepolis (http://www.heise.de/tp/blogs/8/151181)

Auszüge:


Objekte einer Vergewaltigung können zukünftig auch Männer sein. Außerdem reicht eine bloße Nichteinvernehmlichkeit, ohne dass das Opfer sich körperlich wehren muss.

Der Ansatz ist bestimmt richtig... aber Frauen können ihren Körper auch zur Vergewaltigung nutzen und auch hier öffnet es das Tor für "gefühlte" Vergewaltigungen.


Außerdem entspricht die neue Definition der Frauenrechtlerin zufolge viel eher dem, was sich die Bevölkerung unter Vergewaltigung vorstellt.

Aha. Wurde die Bevölkerung gefragt? Zumal ich noch immer finde, das eine Straftat bestraft werden sollte, weil sie wirklich bewiesen wurde. Nicht weil sie klingt wie es sich jemand vorstellt.

Naja...

arouet58
10.01.2012, 16:44
ja... vielleicht... noch...

um so wichtiger wäre es doch aber wenn Männer die Frauen dabei unterstützen z.b. den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit zu bekommen... oder... wenn Männer sich verstärkt für Kinderbetreuung oder auch für familienfreundlichere Arbeitszeiten einsetzen würden...

damit würden sich ja vielleicht so manche Probleme, die manche Männer im Moment haben gleich mal mitlösen?

sorry... aber ich habe mehr und mehr das Gefühl das viele Männer sich da bequem zurücklehnen, für eventuelle "Hilfsmaßnahmen" im besten Fall ein müdes Lächeln erübrigen und ansonsten warten das sich andere darum kümmern...

Insbesondere dann, wenn gefordert wird, was längst der Fall ist: FRAUEN BEKOMMEN DEN GLEICHEN LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!

Die familienfreundlichen" Arbeitszeiten bestimmen oft die Wünsche und Ansprüche der Kunden, die Bedingungen der Konkurrenz, nicht unbedingt der Betrieb selbst.
Sie werden möglich sein im ÖD, vom Steuerzahler ausgehalten und subventioniert - Zukunftsland Schweden.
Dort werden sich dann die Frauen weiter konzentrieren und die Männer werden sehen können, wie sie dafür das Geld heranschaffen im privaten Sektor.

Kinderbetreuung wird mit Milliardenaufwand eingeführt werden und unsere Probleme NICHT lösen.

Kinderbetreuung wird viel kosten, darf aber den Staat auch nicht so viel kosten, wie es ihn kosten müsste, wenn es eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung sein sollte, denn wir haben das Geld nicht mehr. Es wird trotzdem viel kosten, denn das, was es kostet, wird so viel sein, dass man die Kosten nicht auf die Nutzer via Gebühren kostendeckend umlegen kann. Die müssten dann nämlich so hoch sein, dass es fast ein Einkommen auffressen würde. Und das nur für ein Kind.

Wir werden also, woran wir uns gewöhnt haben, eine augenwischende Notlösung bekommen, gerade gut genug, um es unseren Politikern zu erlauben, zu sagen, es sei etwas geschehen, schlecht und teuer genug, um viele Eltern trotzdem dazu zu bewegen, auf die ausgelagerte Kinderbetreuung zu verzichten und in jedem Falle teuer genug, die Staatsverschuldung, die seit 40 Jahren Jahr um Jahr um Jahr steigt, weiter hochzutreiben, uns langsam, langsam aber unaufhaltsam in die Diktatur der leeren Kassen zu treiben.

Von der Auswanderung der immer höher zu belastenden, zahlenmäßig immer geringer (DEMOGRAPHIE!)werdenden Schicht derer, von denen wir allein hoffen können, dass sie Nettozahler in die Sozialstaatskassen sein werden, ganz zu schweigen.

Dieses System ist schachmatt.

Es rettet sich noch über die Runden, mit Schulden und immer noch mehr Schulden, so lange es eben noch geht.

Das ist alles.

Und unsere Politiker werden den Teufel tun, die nötigen Reformen anzugehen, denn die würden schmerzhaft.

Sie werden den Konkurs verschleppen, so lange es eben geht, immer in der Hoffnung, es möge die Nachfolger treffen.

Also warten wir ihn ab, den Konkurs.

arouet58
10.01.2012, 17:11
@ Krabbe 50

*Mir fällt kein Mann ein, der das alleine gut schafft. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. So, jetzt ist aber Schluss.Obwohl, mir fällt ja noch so einiges ein.......*

Auch keine Frau leistet das alleine besonders gut.

Derjenige, der Haus-und Pflegearbeit übernimmt, leistet die NICHT unbezahlt. Ist derjenige verheiratet, so zahlt das der Partner. Das ist meist der Mann.

Ist eine Frau alleinerziehend, ist es der Sozialstaat, der diese Arbeiten bezahlt, also im Wesentlichen alle Erwerbstätigen, also wiederum meist die Männer, die zahlen sollen für Frauen, die sie nicht kennen, nicht lieben, für Kinder, die nicht die ihrigen sind, die später einmal, vielleicht, ihre Renten zahlen sollen.

Falls sie gut genug erzogen und ausgebildet sind, um das zu können.

Was immer häufiger nicht der Fall ist.

Was aber wiederum das Motivationsproblem aufwirft: Arbeiten für Menschen, mit denen einen emotional nichts verbindet, von denen man weder Dank noch Anerkennung zu erwarten hat.

WARUM SOLLTEN MÄNNER DAS TUN?

Für die Abstraktion "zukünftige Rentenzahler" = anderer Leute Kinder arbeitet kein Mann hochmotiviert.

Schon gar nicht in einem durch und durch misandrisch gewordenen Zeitgeistklima.

Die Zeit für Mitleid wird kommen, verlass Dich drauf.

Max
10.01.2012, 18:48
FRAUEN BEKOMMEN DEN GLEICHEN LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!du musst doch nicht gleich nicht schreien... :ooooh:

Emotionen... tsss... das ist doch Frauenkram!... :schild genau:

arouet58
10.01.2012, 18:50
du musst doch nicht gleich nicht schreien... :ooooh:

Emotionen... tsss... das ist doch Frauenkram!... :schild genau:

Ich schreie nicht.

Ich schreibe für Myope.

Krabbe50
10.01.2012, 18:55
@ Krabbe 50

*Mir fällt kein Mann ein, der das alleine gut schafft. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. So, jetzt ist aber Schluss.Obwohl, mir fällt ja noch so einiges ein.......*

Auch keine Frau leistet das alleine besonders gut.

Derjenige, der Haus-und Pflegearbeit übernimmt, leistet die NICHT unbezahlt. Ist derjenige verheiratet, so zahlt das der Partner. Das ist meist der Mann.

Ist eine Frau alleinerziehend, ist es der Sozialstaat, der diese Arbeiten bezahlt, also im Wesentlichen alle Erwerbstätigen, also wiederum meist die Männer, die zahlen sollen für Frauen, die sie nicht kennen, nicht lieben, für Kinder, die nicht die ihrigen sind, die später einmal, vielleicht, ihre Renten zahlen sollen.

Falls sie gut genug erzogen und ausgebildet sind, um das zu können.

Was immer häufiger nicht der Fall ist.

Was aber wiederum das Motivationsproblem aufwirft: Arbeiten für Menschen, mit denen einen emotional nichts verbindet, von denen man weder Dank noch Anerkennung zu erwarten hat.

WARUM SOLLTEN MÄNNER DAS TUN?

Für die Abstraktion "zukünftige Rentenzahler" = anderer Leute Kinder arbeitet kein Mann hochmotiviert.

Schon gar nicht in einem durch und durch misandrisch gewordenen Zeitgeistklima.

Die Zeit für Mitleid wird kommen, verlass Dich drauf.

Hallo Arouet!

Dein Statement zeigt deutlich, dass du auch nur in den klassischen Denkmustern denken kannst. Kein Blick nach links und rechts oder über den Tellerrand.

Und ob es Frauen gibt, die das alleine gut schaffen! Und das nicht wenige!

Ich war 10 Jahre verheiratet. In der Zeit habe ich in leitender Position gearbeitet und mehr verdient als mein Ex-Mann. Also bekommt er natürlich den gesetzmäßigen Rentenausgleich.

Ich habe mich von meinem Mann getrennt, als unser Kind 10 Monate alt war, weil die Ehe aus verschiedenen Gründen unerträglich wurde. Als allein erziehende Mutter mit Baby musste ich meinen Job aufgeben und habe mir eine Halbtagsstelle gesucht und gefunden. Ich hatte dann noch das Riesenglück (1988!), für mein Kind, das deutlich unter 3 Jahren jung war, einen Platz in einer Kindertagesstätte zu bekommen. Mit meinen damals ca. 1300,- DM lag ich knapp über dem Sozialhilfesatz. Die Kita kostete aber schon ca. 180,- DM im Monat. Einen Zuschuss vom Sozialamt bekam ich nicht. Das Jugendamt hat mir mitgeteilt:"Eine außerhäusliche Unterbringung von Kindern unter 3 Jahren ist nicht vorgesehen, da es mehr Schaden als Nutzen bringt."
Hat sich da bis heute soooo viel geändert? Nein, in den Köpfen immer noch nicht!

Unterhalt vom Ex gab es für mich sowieso nicht, und für das Kind kam auch nur ganz wenig und sporadisch mal etwas rüber. Den größten Teil der Kindheit gar nichts. Übrigens jetzt auch während der Ausbildung noch nicht! Mein Sohn kann noch nicht einmal BAB oder Bafög beantragen, weil der Vater die Verdienstbescheinigung verweigert. Aber diesem Mann darf ich seine Rente mit finanzieren!

Ich habe nie einen Cent von diesem Sozialstaat bekommen. Aber ich habe einen wunderbaren Sohn in sein Leben begleitet und ihm gutes Reisegepäck mitgegeben. Er hat sein Abitur gemacht, die Bundeswehrzeit absolviert, ist jetzt fast mit der Ausbildung fertig und will evtl. noch studieren.

Und jetzt kommst du!

Die ersten Jahre mit Kind alleine hatte ich keine Zeit für Beziehungen. Ich war voll eingespannt zwischen Kind und Beruf. Ich habe auch zwischendurch mehrmals probiert ganztags zu arbeiten, musste aber einsehen, dass es uns beiden nicht gut tut, und dass ich meiner Verantwortung dem Kind gegenüber dann nicht gerecht werden kann.
Natürlich gab es dann immer mal wieder eine Beziehung, aber es waren durchweg Männer, die es angenehm fanden, wenn mein Kühlschrank gut gefüllt war und es war ja auch so schön gemütlich bei mir. Sobald ich dann gemerkt habe, dass schnell ein Ungleichgewicht entsteht, weil diese Männer sich vollkommen unsolidarisch verhielten und sich auch nicht bemühten, meinen Sohn in die Beziehung zu integrieren, habe ich die Sache beendet.

Haben Männer Angst vor starken Frauen?

Ich glaube wirklich, dass das das grundlegende Gleichstellungsproblem ist: Die Männer haben einfach nackte Angst, ihre Privilegien zu verlieren.


Ergänzung: Ist euch bekannt, dass Frauen weniger Betriebsrente erhalten als Männer, weil die Versicherungen von einer längeren Lebensdauer ausgehen? Ich finde das ungeheuerlich!

Und bevor ihr den öD weiter pauschalisiert: Dazu gehören z.B. auch Krankenschwestern und -pfleger, die Polizei uvm.
Ich arbeite seit fast 9 Jahren auch im öD (nicht in der Verwaltung! Zum Glück :smile:), und die Tarife im öD sind nicht so prall, wie viele denken. Außerdem erfahre ich im öD mehr "verdeckte" Diskriminierung als sonst irgendwo in der freien Wirtschaft.

Alaska
10.01.2012, 19:04
WARUM SOLLTEN MÄNNER DAS TUN?

Mein Eindruck ist: Das ist auch so ein Generationsding. Wenn ich mir unsere jungen Kollegen so ansehe, die sind das total gewöhnt, von Frauen rumgeschickt zu werden. Staune ich manchmal. Und wenn man mal lauter hustet, dann hüpfen sie bei der Gruppenleiterin auf den Schoß. Bei einigen habe ich sogar einen leichten PAS-Verdacht: Mama, der böse alte Mann da will nicht so wie Du gern möchtest! Wie auch immer. Das wäre relativ matriachiatskompatibel. Fragt sich nur, ob es genügt, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken:

Du machst alles richtig (http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-2), murmelt sie traurig, sie meint den liebenswerten Gefährten. Du machst alles falsch, denkt sie und meint den gehemmten Liebhaber. »Vielleicht bin ich beziehungsunfähig?«, fragt der junge Mann entschuldigend.

Krabbe50
10.01.2012, 19:25
Hallo Satyr!

Sorry, aber selten so viel Blödsinn gelesen! Nur kurz:

Ohne "Krawall" hätte es gar keine Gleichberechtigung gegeben. Ich bin z.B. schon vor 20 Jahren auf die Straße gegangen, um mehr KITA-Plätze zu fordern!

Natürlich gibt es auch eine Vergewaltigung von Männern, die nicht minder schlimm ist als die von Frauen. Nur wer sind die Täter? Frauen? :freches grinsen:

arouet58
10.01.2012, 19:32
Hallo Satyr!

Sorry, aber selten so viel Blödsinn gelesen! Nur kurz:

Ohne "Krawall" hätte es gar keine Gleichberechtigung gegeben. Ich bin z.B. schon vor 20 Jahren auf die Straße gegangen, um mehr KITA-Plätze zu fordern!

Natürlich gibt es auch eine Vergewaltigung von Männern, die nicht minder schlimm ist als die von Frauen. Nur wer sind die Täter? Frauen? :freches grinsen:

Frauen vergewaltigen Männer sehr selten.

Sehr viel häufiger beschuldigen sie Männer falsch.

Die Folgen sind für Männer oft nicht weniger verheerend als eine Vergewaltigung für eine Frau.

Nur die Folgen für die Falschbeschuldigerin sind für die Täterin regelmälßig sehr viel milder als für einen Vergewaltiger.

Denn schließlich könnte, so die Mär, die adäquate Verfolgung von Falschbeschuldigerinnen wahre Vergewaltigungsopfer davon abhalten, die Tat anzuzeigen.

Dieser femizentrische Staat verzichtet also explizit darauf, Männer vor Falschbeschuldigerinnen adäquat zu schützen.

Und Männer sollen das gefälligst ritterlich hinnehmen, damit Frauen umso besser vor Vergewlatigungen geschützt werden können.

"Der femizentrische Staat priorisiert das Wohlergehen von Mädchen/Frauen gegenüber dem von Jungen/Männern."

Und Männer sollen das "solidarisch-ritterlich" unterstützen.

Schließlich sind Frauen ja emanzipiert.

Männer leider nicht.

arouet58
10.01.2012, 19:46
@ Alaska

*Das wäre relativ matriachiatskompatibel. Fragt sich nur, ob es genügt, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken:*

Wenn wir uns wenigstens zu einem Matriarchat entwickelten.

Aber wir entwickeln uns nur zu einer femizentrischen Gesellschaft.

Mit immer weniger Kindern und Müttern.

In einem Matriarchat tragen Frauen mehr Verantwortung, arbeiten im Verhältnis mehr als im Patriarchat, Männer dagegen arbeiten im Matriarchat weniger angestrengt, leben sehr viel entspannter.

So gesehen, könnte es Männern in einem Matriarchat besser gehen.

Wenn es in einem Matriarchat nicht allen schlechter ginge, denn Matriarchate sind zivilisatorisch rückständig, arm, weder entwicklungs- noch selbstbehauptungsfähig.

Die wenigen, die überhaupt noch existieren, haben nur überlebt in den entlegensten Weltgegenden.

Dort, wo kaum jemand vorbeikommt, wo nichts zu holen, nichts zu verteidigen ist und darum auch nicht verteidigt werden muss.

Sobald eine patriarchalere Gesellschaft - und das heißt IMMER, eine zivilisatorisch höher entwickelte Gesellschaft - auf Sicht - und Rufweite heranrückt, stirbt die matrilineare Gesellschaft an Auszehrung durch Abwanderung und/oder Patriarchalisierung.

Oder sie wird, z.B. vom chinesischen Tourismusministerium, unter Denkmalschutz gestellt und vermarktet, stirbt dann gerade an dieser Vermarktung.

Weil es keine erfolgreichen matrilinearen Gesellschften gibt auf diesem Planeten, bin ich so skeptisch hinsichtlich der Zukunftsprognose für die immer femizentrischer werdenden Gesellschaften des Westens.

Kennzeichnend für matrilineare Gesellschaften ist ja, dass in ihnen die biologischen Väter nicht für ihre eigenen Kinder sorgen, sondern Männer für die ihrer Schwestern, die nicht ihre eigenen sind.

Das scheint Männer nicht sehr zu motivieren.

Darum kommen diese Gesellschaften nicht vom Fleck, zivilisatoirsch und damit wirtschaftlich nicht.

Auch bei uns wächst das Desengagement der Männer, wächst das Lebowskitum, der Rückzug in die Spielecke.

Weil Volldampfengagement sich nicht mehr lohnt.

Nicht für einen Mann, ncht in dieser Gesellschaft.

Satyr
10.01.2012, 19:59
Hallo Satyr!

Sorry, aber selten so viel Blödsinn gelesen!


Das denke ich auch manchmal, wenn ich lese das Männer Angst vor "starken Frauen" haben. Die meisten haben keine Lust auf ein übersteigertes Ego, wie umgekehrt wohl auch. Mit "starken Frauen" hat das aber nichts zu tun.
Aber Argumentativ auf mein Posting einzugehen scheint schwieriger zu sein, als zu sagen "Blödsinn!".
Zumal ich in dem Posting nur erzählt habe wie ich - und viele meiner Bekannten - es erleben. Das muss nicht die objektive Welt sein (gibt es eh nicht) sondern zeigt wie das Ganze aufgenommen wird. Man kann es als Blödsinn abtun oder sich mal konstruktiv damit beschäftigen. Aber das Ersteres häufiger gemacht wird, ist ein Teil des Problems.


Ohne "Krawall" hätte es gar keine Gleichberechtigung gegeben. Ich bin z.B. schon vor 20 Jahren auf die Straße gegangen, um mehr KITA-Plätze zu fordern!

Öh... nichts anderes habe ich geschrieben? Der Krawall damals war gut und richtig - und eben solidarisch von vielen Männern unterstützt.
Aber mittlerweile verbringen die Geschlechter leider mehr Zeit damit sich ums Förmchen zu zanken, statt für wirklich wichtige Dunge weiter Krawall zu machen - wie z.B. dem Ausbau qualifizierter Kinderbetreuung.


Natürlich gibt es auch eine Vergewaltigung von Männern, die nicht minder schlimm ist als die von Frauen. Nur wer sind die Täter? Frauen? :freches grinsen:

Öh... ja? Was gibts da zu grinsen. Mittlerweile ist die Geschichte so weit aufgearbeitet, das man rausgefunden hat, das KZ-AufseherINNEN recht oft Häftlinge vergewaltigt haben. Auch kommt immer mehr an die Oberfläche, das viele Frauen nach dem Krieg, ihre Söhne als Ersatz ihres Mannes sahen und daher missbraucht/vergewaltigt haben.
Da lässt sich noch mehr drüber schreiben. Doch wie ich schon schrieb, ist aufrechnen destruktiv. Es bringt nicht weiter. Es ändert nichts. Aber Änderung ist das, was dieses Staatssystem braucht. Ich denke da sind wir uns alle einig.

arouet58
10.01.2012, 20:03
Und ob es Frauen gibt, die das alleine gut schaffen! Und das nicht wenige!


Ich wünsche gute Reise.

Krabbe50
10.01.2012, 20:11
@ Arouet und Satyr:
Du lebst echt an der Realität vorbei! Wo steht, dass Frauen Männer falsch beschuldigen bzw. wer sagt das???
Das ist eine unglaubliche Unterstellung.

Schätzungsweise jede 3. Frau hat bereits Erfahrung mit Gewalt gemacht:

Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (http://re-empowerment.de/include.php?path=content/content.php&contentid=18)

Krabbe50
10.01.2012, 20:19
Das denke ich auch manchmal, wenn ich lese das Männer Angst vor "starken Frauen" haben. Die meisten haben keine Lust auf ein übersteigertes Ego, wie umgekehrt wohl auch. Mit "starken Frauen" hat das aber nichts zu tun.
Aber Argumentativ auf mein Posting einzugehen scheint schwieriger zu sein, als zu sagen "Blödsinn!".
Zumal ich in dem Posting nur erzählt habe wie ich - und viele meiner Bekannten - es erleben. Das muss nicht die objektive Welt sein (gibt es eh nicht) sondern zeigt wie das Ganze aufgenommen wird. Man kann es als Blödsinn abtun oder sich mal konstruktiv damit beschäftigen. Aber das Ersteres häufiger gemacht wird, ist ein Teil des Problems.



Öh... nichts anderes habe ich geschrieben? Der Krawall damals war gut und richtig - und eben solidarisch von vielen Männern unterstützt.
Aber mittlerweile verbringen die Geschlechter leider mehr Zeit damit sich ums Förmchen zu zanken, statt für wirklich wichtige Dunge weiter Krawall zu machen - wie z.B. dem Ausbau qualifizierter Kinderbetreuung.



Öh... ja? Was gibts da zu grinsen. Mittlerweile ist die Geschichte so weit aufgearbeitet, das man rausgefunden hat, das KZ-AufseherINNEN recht oft Häftlinge vergewaltigt haben. Auch kommt immer mehr an die Oberfläche, das viele Frauen nach dem Krieg, ihre Söhne als Ersatz ihres Mannes sahen und daher missbraucht/vergewaltigt haben.
Da lässt sich noch mehr drüber schreiben. Doch wie ich schon schrieb, ist aufrechnen destruktiv. Es bringt nicht weiter. Es ändert nichts. Aber Änderung ist das, was dieses Staatssystem braucht. Ich denke da sind wir uns alle einig.

Du redest davon, dass Aufzählungen destruktiv sind und kommst jetzt mit Beispielen aus der Geschichte? :smile: Glaube mir, wenn ich darauf eingehen würde, ziehst du den Kürzeren!

Krabbe50
10.01.2012, 20:20
Ich wünsche gute Reise.

Danke für die Anerkennung!

Satyr
10.01.2012, 20:31
Du redest davon, dass Aufzählungen destruktiv sind und kommst jetzt mit Beispielen aus der Geschichte? :smile: Glaube mir, wenn ich darauf eingehen würde, ziehst du den Kürzeren!

Dito.
Aber wem hilft das und wobei?

Es stand lediglich die Frage im Raum, ob Frauen Männer vergewaltigen. Ich habe das bestätigt und Beispiele genannt. Mehr nicht.
Das Männer auch oft Frauen vergewaltigen stelle ich nicht in Frage, wie könnte ich. Ich habe nur eine Frage beantwortet. Mehr nicht.

Krabbe50
10.01.2012, 20:32
Dito.
Aber wem hilft das und wobei?

Es stand lediglich die Frage im Raum, ob Frauen Männer vergewaltigen. Ich habe das bestätigt und Beispiele genannt. Mehr nicht.
Das Männer auch oft Frauen vergewaltigen stelle ich nicht in Frage, wie könnte ich. Ich habe nur eine Frage beantwortet. Mehr nicht.

Ich habe aber gar nicht danach gefragt. Und so weit ich es gelesen habe, auch niemand anderes.

Satyr
10.01.2012, 20:38
Natürlich gibt es auch eine Vergewaltigung von Männern, die nicht minder schlimm ist als die von Frauen. Nur wer sind die Täter? Frauen? :freches grinsen:

Du liest aber schon was Du schreibst, oder?

arouet58
10.01.2012, 20:41
@ Arouet und Satyr:
Du lebst echt an der Realität vorbei! Wo steht, dass Frauen Männer falsch beschuldigen bzw. wer sagt das???
Das ist eine unglaubliche Unterstellung.

Schätzungsweise jede 3. Frau hat bereits Erfahrung mit Gewalt gemacht:

Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (http://re-empowerment.de/include.php?path=content/content.php&contentid=18)

Wieviele Männer haben Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt gemacht?

Wurde das auch untersucht?

Nein?

Warum nicht?

Deshalb nicht?

http://pubpages.unh.edu/~mas2/V74-gender-symmetry-with-gramham-Kevan-Method%208-.pdf

Bei häuslicher Gewalt agieren Frauen nicht weniger gewalttätig als Männer. Allerdings sind 2/3 der schwerer verletzten Opfer weiblich, 1/3 männlich.

Nicht weil Männer zuhause aggressiver agierten als Frauen, im Schnitt, sondern weil außer sich zuschlagende Männer konstitutionsbedingt mehr Schaden anrichten als genauso außer sich zuschlagende Frauen.

Zu Falschbeschuldigungen, die Kaninstudie:

http://ia600406.us.archive.org/1/items/FalseRapeAllegations/false-rape-allegations-archive.pdf

41 % der Vergewaltigungsbezichtigungen im Untersuchungszeitraum waren falsch, wie die Bezichtigerinnen selbst einräumten.

Nur die wurden als falsch gewertet.


Zu den Verhältnissen in Deutschland äußerte sich Prof. Püschel, Zitat:


Sein Hamburger Institut betreibt eine große Gewaltopferambulanz, wo Misshandelte, Geschlagene und Vergewaltigte ihre Verletzungen unbürokratisch von Fachleuten dokumentieren lassen können, um so später vor Gericht ihr Recht zu bekommen. 1000 bis 1500 Geschädigte aus ganz Norddeutschland stellen sich den hanseatischen Medizinern pro Jahr vor, unter ihnen bis zu 150 Frauen, die angeben, vergewaltigt worden zu sein. Bedauerlicherweise, sagt Püschel zu den Mannheimer Landrichtern, habe man in den letzten Jahren einen starken Anstieg sogenannter Fake-Fälle verzeichnen müssen, bei denen Personen sich selbst zugefügte Wunden präsentieren und behaupten, einem Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein. Früher sei man in der Rechtsmedizin davon ausgegangen, dass es sich bei fünf bis zehn Prozent der vermeintlichen Vergewaltigungen um Falschbeschuldigungen handelte, inzwischen aber gebe es Institute, die jede zweite Vergewaltigungsgeschichte als Erfindung einschätzten.

In Püschels Opferambulanz haben sich im Jahr 2009 genau 132 Vergewaltigte vorgestellt: Bei 27 Prozent der Frauen hielten die Ärzte die Verletzungen für fingiert, bei 33 Prozent für echt. Bei den restlichen 40 Prozent haben die Hamburger Rechtsmediziner nicht ermitteln können, wer der Urheber der Blessuren war: der beschuldigte Mann oder das Opfer selbst.

Quelle: Seite 3 von 3 | Kachelmann-Prozess: Zwei blaue Flecke und ein Nullbefund | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

(http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann/seite-3)Und das sind nur die Frauen, die sich mit Verletzungen vorstellen.

Wieviele falsch beschuldigen, ohne sich selbst zu verletzen, ist hier gar nicht erfasst.

"Unglaublich" sind diese "Unterstellungen" nur für feministische Ideologinnen.

Inaktiver User
10.01.2012, 20:43
Das liest man doch fast täglich in der Zeitung, dass nachts wieder eine Frau einem Mann nachgegangen ist und ihn in einen Hausgang gedrängt und vergewaltigt hat. Ganz zu schweigen von Freundinnen, die auf einmal massiv werden und sich bei einem Mann holen was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Oder Frauen, die Männern in Clubs K.O.Tropfen in Drinks schütten um sie dann als Gruppe zu vergewaltigen, möglichst noch per handy aufgezeichnet. Alltag, sowas. Weibliche Gewalt, überall.

Satyr
10.01.2012, 20:49
Das liest man doch fast täglich in der Zeitung, dass nachts wieder eine Frau einem Mann nachgegangen ist und ihn in einen Hausgang gedrängt und vergewaltigt hat. Ganz zu schweigen von Freundinnen, die auf einmal massiv werden und sich bei einem Mann holen was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Oder Frauen, die Männern in Clubs K.O.Tropfen in Drinks schütten um sie dann als Gruppe zu vergewaltigen, möglichst noch per handy aufgezeichnet. Alltag, sowas. Weibliche Gewalt, überall.

Sowas hat man vor Jahren auch über Gewalt an Frauen gesagt. Fanden viele (zu Recht) nicht toll. Aber die umgekehrte Verharmlosung ist nicht besser. Im Gegenteil, sie zeigt das die Menschen damals nichts gelernt haben.
Frauengewalt mag anders, subtiler sein. Aber warum sollte sie seltener sein?

Krabbe50
10.01.2012, 20:54
Wieviele Männer haben Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt gemacht?

Wurde das auch untersucht?

Nein?

Warum nicht?

Deshalb nicht?

http://pubpages.unh.edu/~mas2/V74-gender-symmetry-with-gramham-Kevan-Method%208-.pdf

Bei häuslicher Gewalt agieren Frauen nicht weniger gewalttätig als Männer. Allerdings sind 2/3 der schwerer verletzten Opfer weiblich, 1/3 männlich.

Nicht weil Männer zuhause aggressiver agierten als Frauen, im Schnitt, sondern weil außer sich zuschlagende Männer konstitutionsbedingt mehr Schaden anrichten als genauso außer sich zuschlagende Frauen.

Zu Falschbeschuldigungen, die Kaninstudie:

http://ia600406.us.archive.org/1/items/FalseRapeAllegations/false-rape-allegations-archive.pdf

41 % der Vergewaltigungsbezichtigungen im Untersuchungszeitraum waren falsch, wie die Bezichtigerinnen selbst einräumten.

Nur die wurden als falsch gewertet.


Zu den Verhältnissen in Deutschland äußerte sich Prof. Püschel, Zitat:

Quelle: Seite 3 von 3 | Kachelmann-Prozess: Zwei blaue Flecke und ein Nullbefund | Gesellschaft | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/2011/09/WOS-Kachelmann/seite-3)

"Unglaublich" sind diese "Unterstellungen" nur für feministische Ideologinnen.


Sorry, aber diese ollen Kamellen bieten für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Das können wir endlos weiterführen. Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass ich euch mehr Beispiele präsentieren könnte. Dazu ist mir meine Zeit aber zu schade.
Lebt wie ihr wollt, aber lasst uns eigenständige, selbstbewusste Frauen in Ruhe! Sudelt euch in eurem Selbstmitleid, genießt euren Fastfood und seht zu, dass ihr immer genug Geld verdient, damit ihr eure Hemden in die Reinigung bringen könnt, damit ihr nicht alleine bügeln müsst. Sex gibt`s ja auch für Geld, also dürftet ihr keine größeren Probleme haben.

Ich jedenfalls genieße meine Freiheit! :smile: Und dazu brauche ich keinen Mann!

Inaktiver User
10.01.2012, 20:54
Ich weiß nicht wieso sie seltener sein sollte, ich weiß nur dass sie seltener ist.

Nicht alles ist schön gleich auf die Geschlechter verteilt, es gibt eben ganz gravierende Unterschiede in vielem.

Krabbe50
10.01.2012, 20:55
Das liest man doch fast täglich in der Zeitung, dass nachts wieder eine Frau einem Mann nachgegangen ist und ihn in einen Hausgang gedrängt und vergewaltigt hat. Ganz zu schweigen von Freundinnen, die auf einmal massiv werden und sich bei einem Mann holen was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Oder Frauen, die Männern in Clubs K.O.Tropfen in Drinks schütten um sie dann als Gruppe zu vergewaltigen, möglichst noch per handy aufgezeichnet. Alltag, sowas. Weibliche Gewalt, überall.

Ja, furchtbar! Das ist ja schon Gang und Gebe heutzutage. Das muss dringend etwas getan werden!

arouet58
10.01.2012, 20:56
Sorry, aber diese ollen Kamellen bieten für mich keine Diskussionsgrundlage mehr. Das können wir endlos weiterführen. Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass ich euch mehr Beispiele präsentieren könnte. Dazu ist mir meine Zeit aber zu schade.
Lebt wie ihr wollt, aber lasst uns eigenständige, selbstbewusste Frauen in Ruhe! Sudelt euch in eurem Selbstmitleid, genießt euren Fastfood und seht zu, dass ihr immer genug Geld verdient, damit ihr eure Hemden in die Reinigung bringen könnt, damit ihr nicht alleine bügeln müsst. Sex gibt`s ja auch für Geld, also dürftet ihr keine größeren Probleme haben.

Ich jedenfalls genieße meine Freiheit! :smile: Und dazu brauche ich keinen Mann!

Ich sagte ja: GUTE REISE.

Satyr
10.01.2012, 20:57
Ich weiß nicht wieso sie seltener sein sollte, ich weiß nur dass sie seltener ist.


Und woher weißt Du das?
Zumal... was bedeutet seltener? Ab welcher Opferzahl sollte man sich damit auch beschäftigen?
Bei solchen Aussagen wird sich dann gewundert, das Männer nicht mehr solidarisch zu Frauen sind. Überraschung.

Max
10.01.2012, 21:07
Ich sagte ja: GUTE REISE.oh man(n)... mir wird das hier jetzt doch zu... äähm... laut!
Ich gehe wohl besser auch mal auf Reise... :knicks:

Krabbe50
10.01.2012, 21:09
Ich sagte ja: GUTE REISE.

Arouet, "gute Reise" bedeutet ja wohl so viel wie "verschwinde hier". Vergiss es! Du wirst mit meiner Meinung leben müssen! :smile: Ich frage mich sowieso, was einen Mann dazu treibt, in der Community eines Frauenmagazins zu schreiben??? Frust ablassen??? Dann bist du hier echt falsch! Oder ist es , weil das Angebot für Männer dafür nicht vorhanden ist? Schade eigentlich, oder? Vielleicht solltet ihr auch mal lernen, euch rege auszutauschen!

Krabbe50
10.01.2012, 21:12
Und woher weißt Du das?
Zumal... was bedeutet seltener? Ab welcher Opferzahl sollte man sich damit auch beschäftigen?
Bei solchen Aussagen wird sich dann gewundert, das Männer nicht mehr solidarisch zu Frauen sind. Überraschung.

Im Notfall stellt Mann sich blöd :allesok:

arouet58
10.01.2012, 21:13
Arouet, "gute Reise" bedeutet ja wohl so viel wie "verschwinde hier". Vergiss es! Du wirst mit meiner Meinung leben müssen! :smile: Ich frage mich sowieso, was einen Mann dazu treibt, in der Community eines Frauenmagazins zu schreiben??? Frust ablassen??? Dann bist du hier echt falsch! Oder ist es , weil das Angebot für Männer dafür nicht vorhanden ist? Schade eigentlich, oder? Vielleicht solltet ihr auch mal lernen, euch rege auszutauschen!

Aber keineswegs.

Ich genieße es, mich mit kultivierten, gebildeten Frauen wie Dir auszutauschen.

meta1
10.01.2012, 21:14
Frauen vergewaltigen Männer sehr selten.

Sehr viel häufiger beschuldigen sie Männer falsch.

Die Folgen sind für Männer oft nicht weniger verheerend als eine Vergewaltigung für eine Frau.

Nur die Folgen für die Falschbeschuldigerin sind für die Täterin regelmälßig sehr viel milder als für einen Vergewaltiger.

Denn schließlich könnte, so die Mär, die adäquate Verfolgung von Falschbeschuldigerinnen wahre Vergewaltigungsopfer davon abhalten, die Tat anzuzeigen.

Dieser femizentrische Staat verzichtet also explizit darauf, Männer vor Falschbeschuldigerinnen adäquat zu schützen.

Und Männer sollen das gefälligst ritterlich hinnehmen, damit Frauen umso besser vor Vergewlatigungen geschützt werden können.

"Der femizentrische Staat priorisiert das Wohlergehen von Mädchen/Frauen gegenüber dem von Jungen/Männern."

Und Männer sollen das "solidarisch-ritterlich" unterstützen.

Schließlich sind Frauen ja emanzipiert.

Männer leider nicht.


UInglaublich, da bleibt mir nur noch ein ganz dicker Knoten im Hals.

Satyr
10.01.2012, 21:15
Im Notfall stellt Mann sich blöd :allesok:

Warum beantwortest Du die Fragen nicht einfach? Da Du bestimmt weniger blöd bist als ich, dürfte das doch leicht für Dich sein :).

Florette2011
10.01.2012, 21:19
Ich frage mich sowieso, was einen Mann dazu treibt, in der Community eines Frauenmagazins zu schreiben??? Frust ablassen??? Dann bist du hier echt falsch! Oder ist es , weil das Angebot für Männer dafür nicht vorhanden ist? Schade eigentlich, oder? Vielleicht solltet ihr auch mal lernen, euch rege auszutauschen!

Genau diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt!

Frust ablasen, das wird es wohl sein. In Männerforen, wo es um Fussball, Computer und Sex geht, ist das wohl nicht so leicht möglich wie hier

arouet58
10.01.2012, 21:21
UInglaublich, da bleibt mir nur noch ein ganz dicker Knoten im Hals.

Auf den Glauben kommt's nicht an.

Sondern auf's Wissen.

Satyr
10.01.2012, 21:22
Können wir beim Thema bleiben, statt nun Vermutungen über Mitschreiber anzustellen?

Krabbe50
10.01.2012, 21:22
Warum beantwortest Du die Fragen nicht einfach? Da Du bestimmt weniger blöd bist als ich, dürfte das doch leicht für Dich sein :).

Ich brauche dir diese Fragen nicht zu beantworten, da du selbst weißt, dass sie überflüssig sind. Sei ehrlich, auch zu dir selbst! Das bringt`s!

meta1
10.01.2012, 21:22
Genau diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt!

Frust ablasen, das wird es wohl sein. In Männerforen, wo es um Fussball, Computer und Sex geht, ist das wohl nicht so leicht möglich wie hier


Diese Theman können auch recht schnell erschöpft sein

meta1
10.01.2012, 21:23
Auf den Glauben kommt's nicht an.

Sondern auf's Wissen.


Und was weißt du?
Belege?

Krabbe50
10.01.2012, 21:24
Typisch Mann! In engen Situationen kommt die Ironie ins Spiel. :smile:

arouet58
10.01.2012, 21:24
Und was weißt du?
Belege?

Hast Du die verlinkten Studien überlesen?

Satyr
10.01.2012, 21:29
Ich brauche dir diese Fragen nicht zu beantworten, da du selbst weißt, dass sie überflüssig sind. Sei ehrlich, auch zu dir selbst! Das bringt`s!

Ich bin ehrlich zu mir selbst. Das scheint Dein Problem zu sein.
Natürlich brauchst Du die Fragen nicht beantworten. Aber das Du es nach mehrfacher Bitte tatsächlich nicht tust, ist auch eine Antwort. Exakt die erwartete, ehrlich gesagt.

Krabbe50
10.01.2012, 21:32
Ich bin ehrlich zu mir selbst. Das scheint Dein Problem zu sein.
Natürlich brauchst Du die Fragen nicht beantworten. Aber das Du es nach mehrfacher Bitte tatsächlich nicht tust, ist auch eine Antwort. Exakt die erwartete, ehrlich gesagt.

Mir wird langsam übel, denn deine Fragen sind soooo weit her geholt! Sorry dafür ist mir meine Zeit zu schade. Kannst ja gerne selbst mal recherchieren. Ich kenne die Ergebnisse. :smile: Das bedeutet aber lange noch nicht, dass ich sie dir beweisen muss. Hab`einen schönen Abend!

meta1
10.01.2012, 21:32
Hast Du die verlinkten Studien überlesen?


Ich glaube nur die Studie / Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.

Bei uns im Nachbarort war kurz vor Weihnachten auch ein netter Mann, laut behandelndem Arzt absolut ungefährlich, auf Freigang. Und was passierte? Dieser sympathische Mitmensch hat zwei junge Frauen, 17 und 19 gleich wieder in eine Ecke gedrückt, beide hatten Glück.

Krabbe50
10.01.2012, 21:33
Hast Du die verlinkten Studien überlesen?

Meta, lass dir nichts erzählen! Diese Studien sind nichtssagend!

arouet58
10.01.2012, 21:34
Ich glaube nur die Studie / Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.


Das glaube ich Dir unbesehen.

Eine Spezialität feministischer "Wissenschaft".

meta1
10.01.2012, 21:35
Meta, lass dir nichts erzählen! Diese Studien sind nichtssagend!


Ich habe oft genug sogar im wissenschaftlichen Bereich miterlebt, wie Studien so manipuliert wurden, dass sie am Ende passten.

meta1
10.01.2012, 21:36
Das glaube ich Dir unbesehen.

Eine Spezialität feministischer "Wissenschaft".


So wie deine Studien von männlichen Spezialisten angefertigt wurden.

Krabbe50
10.01.2012, 21:38
Das glaube ich Dir unbesehen.

Eine Spezialität feministischer "Wissenschaft".

ach, wie ich sie "liebe" diese Ironie (aus der Hilflosigkeit heraus)!

arouet58
10.01.2012, 21:39
ach, wie ich sie "liebe" diese Ironie (aus der Hilflosigkeit heraus)!

Das spürt man.

Krabbe50
10.01.2012, 21:42
Jungs, ihr müsst jetzt ohne mich auskommen. Muss mich noch auf einen wichtigen Termin morgen Vormittag vorbereiten.
Vielleicht, um eure "Stütze" zu finanzieren? :smile:
Sorry, das war jetzt sehr bissig, musste aber raus.
Schlaft schön!

Satyr
10.01.2012, 21:43
Mir wird langsam übel, denn deine Fragen sind soooo weit her geholt! Sorry dafür ist mir meine Zeit zu schade. Kannst ja gerne selbst mal recherchieren. Ich kenne die Ergebnisse. :smile: Das bedeutet aber lange noch nicht, dass ich sie dir beweisen muss. Hab`einen schönen Abend!

Keine weiteren Fragen, Euer Eheren :freches grinsen:.
Ich habe recherchiert. Sehr lange und gründlich. Daher meine Aussagen.
Was ist eig. an meinen Aussagen nun so schlimm? Das Du gefragt hast, ob Frauen Männer vergewaltigen, steht 2 mal in diesem Thread. Ich habe es bestätigt und Beispiele genannt. Was Dir daran nicht gefällt ist mir schleierhaft. Das negiert doch nicht, das viele Frauen auch vergewaltigt werden.

Naja... auch Dir einen schönen Abend :).

arouet58
10.01.2012, 21:45
Sorry, das war jetzt sehr bissig, musste aber raus.

Wenn Du meinst.


Schlaft schön!

Du auch.

balalala
11.01.2012, 11:50
Es lohnt sich für viele nicht mehr.
Meine Beobachtung ist, dass manche Männer in späteren Jahren das Lohnende in Beziehungen zu Frauen wiederentdecken. Die alten, und zunehmende kalt werdenden Knochen brauchen dann doch ein wenig frauliche Wärme. Und die, die sich in jungen Jahren gegen Kinder entschieden haben, freuen sich dann manchmal sogar sehr, wenn eine Frau welche mitbringt ....

Ich gebe meinen Freundinnen in so einem Fall gerne von meinem Lebenserfahrungsschatz ab: wenn es ein Mann bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie er es nur durch eine wirklich gelebte Vaterschaft tut, dann ist er als Partner ewig ein grosses jammerndes, ichbezogenens Kind.... Solchen Männern fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Männer ahnen das und wollen Kinder....

balalala
11.01.2012, 11:55
Derjenige, der Haus-und Pflegearbeit übernimmt, leistet die NICHT unbezahlt. Ist derjenige verheiratet, so zahlt das der Partner.
Leistungsgerecht ist diese "Bezahlung" jedenfalls nicht.
Wenn Du Dich je mit dem Thema auseinergesetz hat, weisst Du, was ein Platz im Alterheim kostet.
Du redest wie der Blinde von der Farbe.
Und das offensichtlich nicht nur in Bezug auf Frauen ....

balalala
11.01.2012, 11:57
Ja, etwa ca. 20 % der Männer sind eher weiblich disponiert. Wenn in Deiner Firms ca. 40 % der Frauen "männlich" disponiert sind, könnte das daran liegen, dass in Deiner Firma ein eher "männliches" Verhaltensmuster/Begabungsprofil durch die Anforderungen begünstigt wird, es sich also bei den dort arbeitenden Frauen nicht um eine randomisierte Auswahl aus der Grundgesamtheit "Frauen" handelt, sondern um eine "verzerrrte".

Vielleicht halten es "weiblicher" disponierte Frauen in Deiner Firma nicht so lange aus, verabschieden sich frühzeitig oder fangen dort erst gar nicht an.
Und schon wieder habe ich den :smirksmile: vergessen....

Frauen sollen ja weniger Sinn für Humor haben als Männer.
Es liegt also entweder daran, dass ich (als Frau) einfach einen zu doofen Witz gemacht habe, oder daran, dass Deine weibliche Seite sehr ausgeprägt ist ....

meta1
11.01.2012, 12:06
Gute Männer ahnen das und wollen Kinder....


und wenn es dann ältere Männer sind, die keine Kinder hatten, dann hätte ich Angst, dass der sich an meinem Kind vergreifen wollte.

briony
11.01.2012, 12:20
Gute Männer ahnen das und wollen Kinder....


und wenn es dann ältere Männer sind, die keine Kinder hatten, dann hätte ich Angst, dass der sich an meinem Kind vergreifen wollte.

Gehts eigentlich noch???

balalala
11.01.2012, 12:50
Gehts eigentlich noch???
Ich bin nur fürs erste Zitat verantwortlich.
Und für Dich mache ich extra noch ein :smirksmile: dahinter.

Das Zitat von meta1 finde ich übrigens auch übel.
Ich habe Männer nicht als Vergewaltiger kennengelernt.
Weder junge noch alte.

Abgesehen davon geht (sexuelle) Gewalt an Kindern oft (meist) von Vätern oder anderen männlichen Verwanden aus.

Und nochmal abgesehen davon bin ich der Meinung, dass es auf ein schlechtes Mutter-Tochter-Verhältnis hindeutet, wenn einem Mädchen sowas mit dem (jungen oder alten) Freund/Mann der Mutter passiert.

arouet58
11.01.2012, 13:37
Leistungsgerecht ist diese "Bezahlung" jedenfalls nicht.
Wenn Du Dich je mit dem Thema auseinergesetz hat, weisst Du, was ein Platz im Alterheim kostet.

Wieviel kostet ein Platz im Pflegeheim?

Wieviel verdient eine Pflegekraft?!


Du redest wie der Blinde von der Farbe.
Und das offensichtlich nicht nur in Bezug auf Frauen ....

Soviel zur Blindheit

Darüberhinaus haben Ehepartner den gleichen Lebensstandard.

Wer die Familienarbeit bei einem wohlhabenden Ehepartner übernimmt, hat einen hohen.

Sind deshalb wohlhabende Männer so beliebt?

Florette2011
11.01.2012, 13:41
Bei wehm sind wohlhabende Männer beliebt?

Erklär mir das mal!

arouet58
11.01.2012, 13:41
Ich gebe meinen Freundinnen in so einem Fall gerne von meinem Lebenserfahrungsschatz ab: wenn es ein Mann bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie er es nur durch eine wirklich gelebte Vaterschaft tut, dann ist er als Partner ewig ein grosses jammerndes, ichbezogenens Kind.... Solchen Männern fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Männer ahnen das und wollen Kinder....

Wenn es eine Frau bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie sie es nur durch eine wirklich gelebte Mutterschaft tut, dann ist sie als Partnerin ewig ein grosses, jammerndes, ichbezogenes Kind... Solchen Frauen fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Frauen ahnen das und wollen Kinder................................!

Du bist FeministIn?

Soviel zur Blindheit.

arouet58
11.01.2012, 13:47
Bei wehm sind wohlhabende Männer beliebt?

Erklär mir das mal!

Viele Frauen erklären das selbst:

Gender equality myth: Women 'want rich husbands, not careers' | Mail Online (http://www.dailymail.co.uk/femail/article-1343899/Gender-equality-myth-Women-want-rich-husbands-careers.html)

Wenn man sie fragt.

Satyr
11.01.2012, 13:53
Ich gebe meinen Freundinnen in so einem Fall gerne von meinem Lebenserfahrungsschatz ab: wenn es ein Mann bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie er es nur durch eine wirklich gelebte Vaterschaft tut, dann ist er als Partner ewig ein grosses jammerndes, ichbezogenens Kind.... Solchen Männern fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.


Gilt das auch für gealterte Frauen?
Ich habe hier in der Bri schon einige gelesen, die keine 30 mehr sind, keine Kinder haben, jammern das Männer in ihrem Alter ja nicht mehr wollen - außer die mit Kindern, die wollen diese Frauen aber meist nicht.

Übrigens... ich habe 1 Jahr im Altersheim gelebt (während meiner Suche nach ner Rolligerechten Wohnung). Die Pfleger - die dort mehrheitlich männlich waren - taten mir leid. Was die an Lohn bekommen, ist nen Witz und definitiv nicht leistungsgerecht, dafür das sie sich um 10-20 Patienten gleichzeitig kümmern.
Das Problem ist aber... ein Großteil ihres Gehalts kommt vom Staat. Der muss das Geld beschaffen. Daher zahlt man ja bei seinen Lohnnebenkosten in die Pflegekasse ein. Abgesehen von Teilzeitkräften (meist Frauen).
Die Lösung wäre also den Betrag der Abgabe an die Pflegekasse drastisch zu erhöhen. Wäre eh sinnvoll, bei der zunehmenden Überalterung. Nur wer will das? Noch mehr vom Lohn abgeben?

Florette2011
11.01.2012, 13:54
Tut mir Leid, arouet, solche Frauen kenne ich nicht! Und ich kenne sehr viele!

Kennst du eigentlich wenigstens eine Frau persönlich? Oder hast du dir dein Wissen nur angelesen? Aus einschlägiger Literatur, natürlich!

arouet58
11.01.2012, 13:58
Tut mir Leid, arouet, solche Frauen kenne ich nicht! Und ich kenne sehr viele!

Kennst du eigentlich wenigstens eine Frau persönlich? Oder hast du dir dein Wissen nur angelesen? Aus einschlägiger Literatur, natürlich!

Meine Mutter?

Florette2011
11.01.2012, 14:03
Ach herrje, ein armer (von seiner Mutter tyrannisierter) Junge!

Wie lange sollen wir dich trösten? Eine Stunde oder mehr?

arouet58
11.01.2012, 14:07
Ach herrje, ein armer (von seiner Mutter tyrannisierter) Junge!

Wie lange sollen wir dich trösten? Eine Stunde oder mehr?

Ihr tut es doch bereits.

Seit Stunden.

Krabbe50
11.01.2012, 15:45
Meine Beobachtung ist, dass manche Männer in späteren Jahren das Lohnende in Beziehungen zu Frauen wiederentdecken. Die alten, und zunehmende kalt werdenden Knochen brauchen dann doch ein wenig frauliche Wärme. Und die, die sich in jungen Jahren gegen Kinder entschieden haben, freuen sich dann manchmal sogar sehr, wenn eine Frau welche mitbringt ....

Ich gebe meinen Freundinnen in so einem Fall gerne von meinem Lebenserfahrungsschatz ab: wenn es ein Mann bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie er es nur durch eine wirklich gelebte Vaterschaft tut, dann ist er als Partner ewig ein grosses jammerndes, ichbezogenens Kind.... Solchen Männern fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Männer ahnen das und wollen Kinder....

Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben! :allesok:

arouet58
11.01.2012, 16:05
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben! :allesok:

Dann kannst Du das

"Wenn es eine Frau bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie sie es nur durch eine wirklich gelebte Mutterschaft tut, dann ist sie als Partnerin ewig ein grosses, jammerndes, ichbezogenes Kind... Solchen Frauen fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Frauen ahnen das und wollen Kinder..."

sicher auch unterschreiben.

Oder?

arouet58
11.01.2012, 17:15
Leider wird auch diese Diskussion schon wieder dominiert durch 2 Nutzer, die sich nicht an das Eingangsthema halten, und mal wieder ihre Theorien über den schädlichen Feminismus, die Benachteiligung der Männer und die vorgebliche Gewalt der Frauen wiederholt einstellen.

Die Moderation macht hierzu eine klare Ansage:

Das Thema lautet Gleichberechtigung.

Wer diesen Thread nur dazu missbrauchen möchte, mal wieder frauenfeindliche Bilder zu beschwören, handelt gegen die AGB.

Entsprechende Beiträge werden moderiert. Nutzer, die gegen die AGB verstossen, werden verwarnt.

Ich verstehe ncht ganz, Lukulla, was Du unter Gleichberechtigung verstehst.

Welche Beiträge sind denn frauenfeindlich?

Bitte konkret.

Ist Antifeminismus frauenfeindlich?

Ist Kritik an einer Ideologie frauenfeindlich?

Seit wann?

Und welche Beiträge könnten männerfeindlich sein?

Gibt es die?

Satyr
11.01.2012, 17:26
Ich bitte darum meine Beiträge noch mal zu lesen. Sie drehen sich größtenteils explizit um Gleichberechtigung. Was davon Frauenfeindlich sein soll, möge man mir bitte mitteilen, damit ich verstehe was man mir vorwirft und das nicht aus Unwissenheit wiederhole.
Einige meiner Beiträge waren ein Stück vom Kernthema weg, ja. Aber da bitte ich darum den Kontext zu lesen. Ich habe auf Fragen oder Beiträge geantwortet. Diese Fragen oder Beiträge waren es meist, die vom Thema weggeführt haben. Im Gegenteil, ich habe mehrfach daran appelliert doch zum Thema zurück zu kommen, da hier Aufrechnerei destruktiv ist, niemandem hilft. Dies wurde leider ignoriert.
Weiterhin möchte ich darauf aufmerksam machen, das hier z.B. arouet mehrfach sehr direkt persönlich angegriffen wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, verstößt das gegen die NUB's. Warum haben hier weder die Moderation, noch das Team eingegriffen?

Ich bitte darum, diesen Beitrag nicht wieder zu löschen und "Fragen zur Moderation bitte per PM" zu schreiben. Ich habe Lukulla vor Monaten bereits geschrieben. Es gab leider keine Antwort.
Deshalb hätte ich gerne Klarheit: Wo fängt Frauenfeindlichkeit an, wieviel Männerfeindlichkeit wird erlaubt, welche Fakten darf man nicht nennen, trotz Studiennachweise, weil sie Frauenfeindlich sind?

Übrigens ist Gleichberechtigung keine Einbahnstraße. Sie betrifft nun mal alle Geschlechter der Gesellschaft. Wenn man aber bei diesem Thema nur über ein Geschlecht und dies nur im positivem Sinne schreiben darf, beschneidet man a) das Thema und b) die Meinungsfreiheit.
Sollte das aber egal sein und es ist tatsächlich gewünscht, das hier nur über Frauen geschrieben wird, hoffe ich das gilt für alle TeilnehmerInnen.

Krabbe50
11.01.2012, 18:12
Erst einmal Danke Lukulla, dass du hier Grenzen setzt! Es ist eindeutig, dass hier frauenfeindliche Männer unterwegs sind, die sehr fragwürdige Argumente bringen. Auf das Wesentliche (z.B. meine detaillierte Schilderung meines Familien- und Berufslebens) wird nicht eingegangen. Nein, natürlich nicht, weil sie dieser Sorte Männern große Angst einflößt, denn das was ich leiste und geleistet habe, widerlegt ihre Argumentation.


@arouet: Deine Frage an Lukulla "welche Beiträge sind frauenfeindlich?" ist absolut lächerlich, und ich finde es unverschämt, Konkretes einzufordern! Das ist eine Taktik der Zermürbung und vollkommen überflüssig. Wir haben alle deutlich unsere Meinung geäußert. Gleichberechtigung ist keine Ideologie, sondern ein Erfordernis.

@satyr: Du sprichst immer wieder von "Aufrechnerei" und bist selbst der Weltmeister darin! :smile: Warum willst du Fragen zur Moderation per PN klären? Ich finde es super, dass hier offen darüber geredet werden kann!

By the way: Falls jetzt einer der Herren auf die Idee kommen sollte, ich hätte mich vielleicht an die Moderation gewandt (das entspräche so eurem Stil :smile:), NEIN!

Ich würde euch noch gern eine Chance geben, konstruktive Diskussionsbeiträge zu leisten:

Wie sieht für euch real euer Wunschbild für ein Leben/Familienleben aus? Ich weiß nicht wie ihr lebt, allein, in Partnerschaft/ehe, mit/ohne Kindern? Wie soll, eurer Meinung nach, die Lebensform aussehen? Beide arbeiten? Wer macht dann die Hausarbeit und erzieht die Kinder? Nur einer der Partner arbeitet? Wer verdient das Geld? Wird die Arbeit des nicht berufstätigen Partners anerkannt? USW......

Bin gespannt auf eure Lebensentwürfe!

LG von Krabbe

Satyr
11.01.2012, 18:38
Mein Wunschbild ist aber im Grunde zu spezifisch für eine Diskussion - und zu langweilig.
Ich habe eine Freundin, wir haben keine Kinder und möchten beide auch keine, jeder hat seinen Job, kann auf eigenen Füßen stehn, im Haushalt wird gemacht was grade anfällt von der Person die grade dafür Zeit hat. Das Familienleben mit unseren Eltern (ihre und meine) ist sehr friedlich. Heiraten wollen wir beide nicht, weil wir nicht arg religiös sind.
Kinder sind von meinem Bruder vorhanden, der leider bei einem Autounfall starb. Weil ich selbstständig bin und viel von zu Hause aus arbeiten kann, kümmere ich mich zum Hauptteil um die beiden. Und das sehr gerne.

Mit der Anerkennung der Arbeit ist das so eine Sache. Es ist bei uns schlicht kein Diskussionsthema. Jeder macht was anfällt und sieht das als Selbstverständlichkeit. Genauso wie alle so erzogen sind auch mal "danke" zu sagen.

Ich persönlich finde dieses Leben angenehm. Was in Zukunft draus wird, muss man sehn. Seit meiner Querschnittslähmung weiß ich, das meine Wunschvorstellungen eh einen begrenzten Gestaltungsrahmen haben.

Joa... wie gesagt... langweilig.

Vielen Dank, das Du mir die Chance gegeben hast, dies zu schreiben :freches grinsen:.

P.S.: Wo ich Frauenfeindlich bin, hätte ich trotzdem gern konkret gewusst. Auch wenn Dir das nicht gefällt.

Krabbe50
11.01.2012, 18:56
Mein Wunschbild ist aber im Grunde zu spezifisch für eine Diskussion - und zu langweilig.
Ich habe eine Freundin, wir haben keine Kinder und möchten beide auch keine, jeder hat seinen Job, kann auf eigenen Füßen stehn, im Haushalt wird gemacht was grade anfällt von der Person die grade dafür Zeit hat. Das Familienleben mit unseren Eltern (ihre und meine) ist sehr friedlich. Heiraten wollen wir beide nicht, weil wir nicht arg religiös sind.
Kinder sind von meinem Bruder vorhanden, der leider bei einem Autounfall starb. Weil ich selbstständig bin und viel von zu Hause aus arbeiten kann, kümmere ich mich zum Hauptteil um die beiden. Und das sehr gerne.

Mit der Anerkennung der Arbeit ist das so eine Sache. Es ist bei uns schlicht kein Diskussionsthema. Jeder macht was anfällt und sieht das als Selbstverständlichkeit. Genauso wie alle so erzogen sind auch mal "danke" zu sagen.

Ich persönlich finde dieses Leben angenehm. Was in Zukunft draus wird, muss man sehn. Seit meiner Querschnittslähmung weiß ich, das meine Wunschvorstellungen eh einen begrenzten Gestaltungsrahmen haben.

Joa... wie gesagt... langweilig.

Vielen Dank, das Du mir die Chance gegeben hast, dies zu schreiben :freches grinsen:.

P.S.: Wo ich Frauenfeindlich bin, hätte ich trotzdem gern konkret gewusst. Auch wenn Dir das nicht gefällt.

Wenn beide das Leben so gut finden, dann ist doch alles im grünen Bereich! Ist doch super. Das scheint aber noch nicht dein Wunschbild zu sein, oder? Warum bezeichnest du es als langweilig? Das ist doch ganz viel, wenn ihr euch z.B. um die Kinder des Bruders kümmert.

arouet58
11.01.2012, 19:01
Erst einmal Danke Lukulla, dass du hier Grenzen setzt! Es ist eindeutig, dass hier frauenfeindliche Männer unterwegs sind, die sehr fragwürdige Argumente bringen. Auf das Wesentliche (z.B. meine detaillierte Schilderung meines Familien- und Berufslebens) wird nicht eingegangen. Nein, natürlich nicht, weil sie dieser Sorte Männern große Angst einflößt, denn das was ich leiste und geleistet habe, widerlegt ihre Argumentation.

Für mich ist etwas ganz anderes eindeutig.



@arouet: Deine Frage an Lukulla "welche Beiträge sind frauenfeindlich?" ist absolut lächerlich, und ich finde es unverschämt, Konkretes einzufordern! Das ist eine Taktik der Zermürbung und vollkommen überflüssig. Wir haben alle deutlich unsere Meinung geäußert. Gleichberechtigung ist keine Ideologie, sondern ein Erfordernis.


Darum bin ich Antifeminist.

Weil ich für Gleichberechtigung bin.


Ich würde euch noch gern eine Chance geben, konstruktive Diskussionsbeiträge zu leisten:

Ich danke Dir herzlichst dafür, mir eine Chance zu geben.

Aber ich diskutiere mein Privatleben nicht in Foren.

Satyr
11.01.2012, 19:24
Wenn beide das Leben so gut finden, dann ist doch alles im grünen Bereich! Ist doch super. Das scheint aber noch nicht dein Wunschbild zu sein, oder? Warum bezeichnest du es als langweilig? Das ist doch ganz viel, wenn ihr euch z.B. um die Kinder des Bruders kümmert.

Ich bezeichne es als langweilig das so zu lesen. Empfinden tue ich es nicht als langweilig, im Gegenteil.
Für MEIN Leben ist das meiste im grünen Bereich, ja. Das heisst aber nicht das ich Ungerechtigkeiten in anderen Bereichen ignoriere.
Als Kind hatten meine Eltern keinen Atomstrom. Trotzdem habe ich als Kind schon - freiwillig - gegen Atomstrom protestiert.
Es wird Dir und einigen anderen nicht gefallen aber ich denke mein Gerechtigkeitssinn ist recht gut ausgeprägt. Deshalb finde ich - wie ich schon ausführlich schrieb - die Anfänge der Emanzipation richtig. Nur eben nicht was daraus geworden hat. Mein Leben persönlich berührt es kaum - momentan. Aber die Leben anderer (Frauen wie Männer) recht massiv und das negativ. Dagegen bin ich, auch wenn es mein eigenes Leben nicht verändert.

balalala
11.01.2012, 19:41
Wenn es eine Frau bis 50 nicht geschafft hat, sich einmal im Leben echt zu "committen", so wie sie es nur durch eine wirklich gelebte Mutterschaft tut, dann ist sie als Partnerin ewig ein grosses, jammerndes, ichbezogenes Kind... Solchen Frauen fehlt die innere Reife: von der Pubertät in die Demenz... Ein unreifer Apfel, der nicht süss, sondern gleich faul wird... Nervig.

Gute Frauen ahnen das und wollen Kinder................................!.
Du vergisst, dass - nach Deiner eigenen Aussage - viel mehr Frauen als Männer wenigstens Kinder wollen.

Ich rate ja, sie einfach zu kriegen, ohne die Männer zu fragen.
Aber dieser Rat wird von vielen Männern, und leider auch Frauen, gar nicht goutiert ...

Krabbe50
11.01.2012, 19:45
Ich bezeichne es als langweilig das so zu lesen. Empfinden tue ich es nicht als langweilig, im Gegenteil.
Für MEIN Leben ist das meiste im grünen Bereich, ja. Das heisst aber nicht das ich Ungerechtigkeiten in anderen Bereichen ignoriere.
Als Kind hatten meine Eltern keinen Atomstrom. Trotzdem habe ich als Kind schon - freiwillig - gegen Atomstrom protestiert.
Es wird Dir und einigen anderen nicht gefallen aber ich denke mein Gerechtigkeitssinn ist recht gut ausgeprägt. Deshalb finde ich - wie ich schon ausführlich schrieb - die Anfänge der Emanzipation richtig. Nur eben nicht was daraus geworden hat. Mein Leben persönlich berührt es kaum - momentan. Aber die Leben anderer (Frauen wie Männer) recht massiv und das negativ. Dagegen bin ich, auch wenn es mein eigenes Leben nicht verändert.

Gerechtigkeitssinn ist super! Da habe ich auch einen sehr ausgeprägten! Schön, dass du schon früh gegen Atomstrom demonstriert hast. Das macht dich sympathischer. :smile:

Emanzipation bedeutete ursprünglich übrigens "Gleichberechtigung für alle". Das hatte mit den Geschlechtern gar nichts zu tun.
Trotzdem bleibe ich auf dem Standpunkt, dass Frauen immer noch stärker benachteiligt sind als Männer. Sie haben es in unserer Kultur immer noch schwerer ein "freies" Leben zu führen.

Wogegen bist du wirklich? Warum kämpfst du so sehr? Was bewegt dich dazu, in einem Forum für Frauen herum zu stänkern???
Ich habe wirklich keine Lust, alle Beiträge noch einmal einzeln durchzulesen, um dir dann konkret zu sagen, wo du frauenfeindlich warst. Das weißt du schon selbst am Besten!
Vielleicht bist du ja auch gar nicht wirklich frauenfeindlich, sondern es geht dir um deine Rolle in der Gesellschaft?
Du sitzt im Rolli. Ich stelle mir das verdammt schwer vor!!! Ehrlich!!! Warum engagierst du dich nicht für bessere Bedingungen für Menschen mit Handicap?

Vielleicht können wir sogar Parallelen finden? Ich fühlte mich als allein erziehende Mutter auch oft diskriminiert! Irgendwo hatte einer von euch auch so was geschrieben wie, "ihr müsstet für die schlecht erzogenen Kinder allein erziehender Mütter zahlen". Ich weiß nicht mehr, ob das von dir oder von arouet kam. Aber schlimm ist das! Und eine absolute Diskriminierung!

Wo fühlst du dich als Mann benachteiligt? Du, ganz persönlich!

Liebe Grüße von der Krabbe

Krabbe50
11.01.2012, 19:49
Für mich ist etwas ganz anderes eindeutig.



Darum bin ich Antifeminist.

Weil ich für Gleichberechtigung bin.



Ich danke Dir herzlichst dafür, mir eine Chance zu geben.

Aber ich diskutiere mein Privatleben nicht in Foren.


Du hast hier wirklich nichts mehr zu suchen, weil deine Beiträge durchweg destruktiv sind. Und wenn du nicht einmal in der Lage bist, zu schreiben, was du dir wirklich wünschst, dann weiß ich wirklich nicht mehr, was wir mit deinen Beiträgen anfangen sollen. Sie sind wertlos!

Satyr
11.01.2012, 20:20
Emanzipation bedeutete ursprünglich übrigens "Gleichberechtigung für alle". Das hatte mit den Geschlechtern gar nichts zu tun.


Eben. Deshalb sag ich ja, die Anfänge waren nötig und richtig. Nur die Einseitige Entwicklung später hat leider recht viel kaputt gemacht.


Trotzdem bleibe ich auf dem Standpunkt, dass Frauen immer noch stärker benachteiligt sind als Männer. Sie haben es in unserer Kultur immer noch schwerer ein "freies" Leben zu führen.

Haben sie? Unser Land wird von einer Frau regiert, der IWF wird von einer Frau geleitet, meine lieblings Wrestlingliga gehört einer Frau. Ich habe eher den Eindruck das es vielen Frauen genauso geht wie vielen Männern. Die wenigsten Männer führen ein "freies" Leben. Da sind Frauen eben nun auch angekommen. Weiter geht es nur für sehr wenige beider Geschlechter.


Wogegen bist du wirklich? Warum kämpfst du so sehr? Was bewegt dich dazu, in einem Forum für Frauen herum zu stänkern???

Wogegen ich bin? Gleichberechtigung einseitig zu betrachten. Denn das ist keine Gleichberechtigung. Das Familienrecht ist hochgradig unfair, Gewaltschutzgesetz ist eine Beweisumkehr, die Politik macht Propaganda für Frauenquoten, die nur sehr wenigen Frauen etwas bringen, die Medien berichten über Gewalt (noch, da tut sich langsam was) sehr einseitig usw.... gegen solche Dinge bin ich.
Ich "kämpfe" so sehr, weil damit die Demokratie bröckelt. Und das gefällt mir nicht. Ich stänkere nicht, ich nenne Fakten. Fakten die nicht jedem gefallen. Doch wenn man sie nicht mehr äußern darf, weil nicht politisch korrekt, ist das ein tiefer Einschnitt in die Meinungsfreiheit. Und das duldet die Politik immer öfter. Teils scheint es auch gewollt zu sein.
Warum ich hier schreibe... weil ich zu gewissen Themen gerne meine Meinung sage. Wie wohl jeder hier.


Ich habe wirklich keine Lust, alle Beiträge noch einmal einzeln durchzulesen, um dir dann konkret zu sagen, wo du frauenfeindlich warst. Das weißt du schon selbst am Besten!

Nein, ich weiß es nicht. Deshalb frage ich ja. Ich hoffe Lukulla oder das Team beantworten mir noch mein Posting von vorhin. Ohne das es mal klar gesagt wird, kann ich ja schlecht wissen wo Frauenfeindlichkeit anfängt.


Vielleicht bist du ja auch gar nicht wirklich frauenfeindlich, sondern es geht dir um deine Rolle in der Gesellschaft?

Nö. Es geht mir um die Rolle der Männer und das zusammenspiel der Geschlechter. Das ist ein hochinteressantes Thema, gibt es doch immer Dynamiken. Und eben daraus resultierende Ungerechtigkeiten sind es, die ich sehe.
Ich sehe da ungerechtigkeiten in Bezug auf Alleinerziehende, Familien und Männern. Diese werden aber nicht durch Geschlechterstreit gelöst sondern indem man es politisch macht.


Du sitzt im Rolli. Ich stelle mir das verdammt schwer vor!!! Ehrlich!!! Warum engagierst du dich nicht für bessere Bedingungen für Menschen mit Handicap?

Tu ich doch. Schwer ist es nicht. Anders, ja. Aber man gewöhnt sich an vieles und in dem Bereich wurde und wird enorm viel getan, was auch ankommt.


Vielleicht können wir sogar Parallelen finden?

Die einzige Parallele ist: Ich finde Frauenquoten genauso blöd wie Behindertenquoten - zumindest für mich. Du sprachst vorhin von Anerkennung. Leistung muss anerkannt werden. Gefördert werden ist keine Leistung.


Ich fühlte mich als allein erziehende Mutter auch oft diskriminiert! Irgendwo hatte einer von euch auch so was geschrieben wie, "ihr müsstet für die schlecht erzogenen Kinder allein erziehender Mütter zahlen". Ich weiß nicht mehr, ob das von dir oder von arouet kam. Aber schlimm ist das! Und eine absolute Diskriminierung!

Mag sein... wahr ist es trotzdem. Viell. nicht für Dich und Deine Kinder. Aber es ist nun mal so, das grade Kinder von Alleinerziehenden oft die Schule abbrechen und kriminell werden. Sie tragen nichts zur Gesellschaft bei, verursachen aber Kosten.
Das darf natürlich nicht pauschalisiert werden. Aber als Problem ignoriert werden auch nicht. Es muss gelöst werden. Dafür muss man es thematisieren dürfen, auch wenn es für Dich nicht angenehm ist.


Wo fühlst du dich als Mann benachteiligt? Du, ganz persönlich!

Da gibt es einige Punkte. Aber die nenne ich hier lieber nicht, sonst wirft man mir wieder vor, zu viel über Männer zu reden.

arouet58
11.01.2012, 20:32
Du vergisst, dass - nach Deiner eigenen Aussage - viel mehr Frauen als Männer wenigstens Kinder wollen.

Ich rate ja, sie einfach zu kriegen, ohne die Männer zu fragen.
Aber dieser Rat wird von vielen Männern, und leider auch Frauen, gar nicht goutiert ...

Es wird ja immer besser.

Du hältst Dich also für berechtigt, Männer gegen ihren Willen zu Vätern zu machen, durch eine Täuschung z.B., damit über deren Leben nach Deinem Gutdünken zu verfügen, sie u.U. in die Vaterrolle zu zwingen und sei es "nur" als Zahlvater?

Das verstehst Du unter "Gleichberechtigung"?

Ich dachte, zu unterstellen, dass dies vorkomme, sei frauenfeindliche Paranoia frauenhassender Männer?

Bist Du frauenfeindlich?

Deine Aussage über die unreifen Männer, die nicht süss werden, sondern gleich verfaulen, gilt die analog auch für die Frauen - ob es nun wenige sind oder viele - die keine Kinder wollen?

Oder nicht?

Diese Aussage beinhaltet eine Wertung, die völlig unabhängig ist von irgendwelchen Mengenverhältnissen.

Bist Du damit einverstanden, dass ich auf Deine Aussage hier verlinke, wenn mir wieder einmal vorgeworfen wird, ich sei frauenfeindlich, wenn ich darauf hinweise, dass es Frauen gibt, die sich für berechtigt halten, über Jahrzehnte der Lebenszeit von Männern zu verfügen, ohne diese nach ihrem Einverständnis zu fragen?

meta1
11.01.2012, 20:50
Es wird ja immer besser.

Du hältst Dich also für berechtigt, Männer gegen ihren Willen zu Vätern zu machen, durch eine Täuschung z.B., damit über deren Leben nach Deinem Gutdünken zu verfügen, sie u.U. in die Vaterrolle zu zwingen und sei es "nur" als Zahlvater?

Das verstehst Du unter "Gleichberechtigung"?

Ich dachte, zu unterstellen, dass dies vorkomme, sei frauenfeindliche Paranoia frauenhassender Männer?

Bist Du frauenfeindlich?

Deine Aussage über die unreifen Männer, die nicht süss werden, sondern gleich verfaulen, gilt die analog auch für die Frauen - ob es nun wenige sind oder viele - die keine Kinder wollen?

Oder nicht?

Diese Aussage beinhaltet eine Wertung, die völlig unabhängig ist von irgendwelchen Mengenverhältnissen.

Bist Du damit einverstanden, dass ich auf Deine Aussage hier verlinke, wenn mir wieder einmal vorgeworfen wird, ich sei frauenfeindlich, wenn ich darauf hinweise, dass es Frauen gibt, die sich für berechtigt halten, über Jahrzehnte der Lebenszeit von Männern zu verfügen, ohne diese nach ihrem Einverständnis zu fragen?


und wie viele Frauen gibt es, die aus Rücksicht auf die Männr auf Kinder verzichten, um dann, wenn sie selbst keine Kinder mehr bekommen können für eine jüngere verlassen werden, mit der der liebe Ex dann auch Kinder bekommt.

arouet58
11.01.2012, 20:52
Du hast hier wirklich nichts mehr zu suchen, weil deine Beiträge durchweg destruktiv sind. Und wenn du nicht einmal in der Lage bist, zu schreiben, was du dir wirklich wünschst, dann weiß ich wirklich nicht mehr, was wir mit deinen Beiträgen anfangen sollen. Sie sind wertlos!

Bist Du ein leicht autoritärer Charakter?

Ob meine Beiträge wertlos sind oder nicht, kannst Du doch getrost den Lesern überlassen.

Warum willst Du ihnen die Gelegenheit nehmen, sie zu lesen?


Was ich mir wirklich wünsche, habe ich oft genug zum Ausdruck gebracht: Gleichberechtigung in Freiheit, keine Gleichstellung des Ungleichartigen, wie sie der Staatsfeminismus anstrebt, die nur durch Abschaffung der Gleichberechtigung erreichbar wäre, weil Gleichberechtigung in Freiheit nur die Ungleichartigkeit der Geschlechter zum Ausdruck bringen kann, die notwendigerweise zu Ungleichstellungen führt.

Dazu muss ich nicht mein Privatleben in einem Forum ausbreiten.

Soviel Liebe zur Distanz erlaube ich mir.

Bae
11.01.2012, 20:53
Du hältst Dich also für berechtigt, Männer gegen ihren Willen zu Vätern zu machen, durch eine Täuschung z.B., damit über deren Leben nach Deinem Gutdünken zu verfügen, sie u.U. in die Vaterrolle zu zwingen und sei es "nur" als Zahlvater?

Immerhin ist es jedem Mann selbst überlassen, zu verhüten, wenn er keine Kinder will. Vaterschaft ist ja nicht etwas, was geheimnisvoll und unberechenbar vom Himmel heruntersegelt, Mann muss da schon etwas dafür tun, um Vater zu werden.

und ich greif nun wieder tief in die Klischeekiste, aber wenn einem Mann beim Vögeln das Hirn so sehr in die Hose rutscht, dass er die einfachen Vorsichtsmassnahmen vergisst, und er dann Vater wird, mit allen Verpflichtungen die dazu gehören, so geschieht ihm nicht mehr als was gut und richtig ist.

grüsse, barbara

arouet58
11.01.2012, 20:56
und wie viele Frauen gibt es, die aus Rücksicht auf die Männr auf Kinder verzichten, um dann, wenn sie selbst keine Kinder mehr bekommen können für eine jüngere verlassen werden, mit der der liebe Ex dann auch Kinder bekommt.

Wenn diese Männer ihre Frauen hierin betrogen haben, haben sie gelogen und betrogen, zutiefst verwerflich gehandelt.

Propagiert hier irgendjemand, abgesehen von Balalala, Täuschung als legitimes, "berechtigtes" Verhalten?

meta1
11.01.2012, 21:01
Wenn diese Männer ihre Frauen hierin betrogen haben, haben sie gelogen und betrogen, zutiefst verwerflich gehandelt.

Propagiert hier irgendjemand, abgesehen von Balalala, Täuschung als legitimes, "berechtigtes" Verhalten?

Wenn eine Frau ein Kind möchte, so hat sie das Recht. Wenn das Kind durch einen Mann gezeugt wurde, der keine Kinder möchte, so hätte eben dieser Mann auch die Pflicht gehabt dafür zu sorgen, dass dieses ungewollte Kind nicht zustande kommt.
Ich habe einen Bekannten, der sich mit 19 dazu entschieden hat keine Kinder zu bekommen und entsprechend handelte. So hat er auch seinen Partnerinnen diese Sorge oder Pflicht abgenommen und die Partnerinnen wussten, woran sie mit ihm sind. Das nenne ich fair.

arouet58
11.01.2012, 21:03
Immerhin ist es jedem Mann selbst überlassen, zu verhüten, wenn er keine Kinder will. Vaterschaft ist ja nicht etwas, was geheimnisvoll und unberechenbar vom Himmel heruntersegelt, Mann muss da schon etwas dafür tun, um Vater zu werden.

und ich greif nun wieder tief in die Klischeekiste, aber wenn einem Mann beim Vögeln das Hirn so sehr in die Hose rutscht, dass er die einfachen Vorsichtsmassnahmen vergisst, und er dann Vater wird, mit allen Verpflichtungen die dazu gehören, so geschieht ihm nicht mehr als was gut und richtig ist.

grüsse, barbara

Stimmt.

Man kann Kondome benutzen.

Kondome können manipuliert werden.

Man kann dem Mann sagen: "Liebling, ich nehme die Pille, lass doch das blöde Kondom weg. Oder vertraust Du mir nicht?!"

Frauen können ("Mein Bauch gehört mir!") Gott sei Dank nicht gezwungen werden, Mütter zu werden.
Auch nach einer Zeugung nicht.

Sie können die Pille danach nehmen, abtreiben, das Kind verklappen.

Warum halten sich also manche Frauen für berechtigt, einen Mann ungewollt zum Vater machen zu dürfen, wenn sie selbst ungewollte Mutterschaft zu Recht für unzumutbar halten?

Was ist daran Gleichberechtigung?

meta1
11.01.2012, 21:05
Stimmt.

Man kann Kondome benutzen.

Kondome können manipuliert werden.

Man kann dem Mann sagen: "Liebling, ich neheme die Pille, lass doch das blöde Kondom weg. Oder vertraust Du mir nicht?!"

Frauen können ("Mein Bauch gehört mir!") Gott sei Dank nicht gezwungen werden, Mütter zu werden.
Auch nach einer Zeugung nicht.

Sie können die Pille danach nehmen, abtreiben, das Kind verklappen.

Warum halten sich also Frauen also für berechtigt, einen Mann ungewollt zum Vater machen zu dürfen, wenn sie selbst ungewollte Mutterschaft zu Recht für unzumutbar halten?

Was ist daran Gleichberechtigung?


vielleicht ist das der Ausgleich der Natur dafür, dass sich Männer auch ganz oft nicht um ihre gewollten Kinder kümmern und ich vermute, dass das noch viel öfter vorkommt.

balalala
11.01.2012, 21:06
Kennst du eigentlich wenigstens eine Frau persönlich? Oder hast du dir dein Wissen nur angelesen? Aus einschlägiger Literatur, natürlich!
Meine Mutter?

Du hast Mama Maria vergessen.
Die unbefleckte, jungfräuliche Gottesgebärerin, die reine Magd, Du so verehrst.
(was macht Deine Kollektion von Fan-Sammelbildchen im anderen Strang eigentlich...)

Die Allgütige, die dem plärrenden Kindchen ihre warme Brust lächelnd ins aufgerissene, nimmersatte Mäulchen stopft.
Die Allverzeihende, die den kleinen Rülpser für jeden Pups bewundert, nie fragt, nie klagt.
Die Allgeduldige, bei der er immer klein bleiben darf, nie erwachsen werden muss.

Die ewig unverfüllte Sehnsucht des groß gewordenen Ministranten, der enttäuscht vom Realweib, zum Frauenhasser wird....

Max
11.01.2012, 21:11
Frauen können ("Mein Bauch gehört mir!") Gott sei Dank nicht gezwungen werden, Mütter zu werden. Männern gehört dafür ein anderes, zur Zeugung wichtiges Körperteil... sie sind also genau genommen durchaus in der Lage zu entscheiden ob sie Vater werden wollen oder nicht.

Bae
11.01.2012, 21:12
Man kann Kondome benutzen.

Kondome können manipuliert werden.

Was schwierig sein dürfte, wenn der Mann vom Kauf bis zur Anwendung alles selbst übernimmt.




Man kann dem Mann sagen: "Liebling, ich nehme die Pille, lass doch das blöde Kondom weg. Oder vertraust Du mir nicht?!"

Ich kannte schon Männer - nicht die schlechtesten - die auf diese Frage wahrheitsgemäss mit "nein" geantwortet haben.

und wenn ein Mann definitiv keine Kinder will, kann er sich immer noch sterilisieren lassen und auf diese Weise dem Thema ein endgültiges Ende bereiten.




Warum halten sich also manche Frauen für berechtigt, einen Mann ungewollt zum Vater machen zu dürfen, wenn sie selbst ungewollte Mutterschaft zu Recht für unzumutbar halten?


ich bin sehr für Offenheit und Ehrlichkeit. Als ich aufhörte mit der Pille, habe ich das meinem Sexpartner auch gleich deutsch und deutlich kommuniziert.

Aber die Verantwortung der Männer für das Streuen ihrer Samen braucht ihnen niemand abzunehmen.

grüsse, barbara

arouet58
11.01.2012, 21:14
Du hast Mama Maria vergessen.
Die unbefleckte, jungfräuliche Gottesgebärerin, die reine Magd, Du so verehrst.
(was macht Deine Kollektion von Fan-Sammelbildchen im anderen Strang eigentlich...)

Die Allgütige, die dem plärrenden Kindchen ihre warme Brust lächelnd ins aufgerissene, nimmersatte Mäulchen stopft.
Die Allverzeihende, die den kleinen Rülpser für jeden Pups bewundert, nie fragt, nie klagt.
Die Allgeduldige, bei der er immer klein bleiben darf, nie erwachsen werden muss.

Die ewig unverfüllte Sehnsucht des groß gewordenen Ministranten, der enttäuscht vom Realweib, zum Frauenhasser wird....

Was hat denn mein Katholizismus mit Deiner Reklamation, eines Frauenrechtes auf Betrug mit jahrzehntelangen, schwerwiegenden Folgen für den Betrogenen und das Kind zu tun?


Welche Fanbildchen meinst Du?

Ich habe hier jede Menge Bilder verlinkt.

Also, welche meinst Du?

Inaktiver User
11.01.2012, 21:15
Stimmt.

Man kann Kondome benutzen.
....
Was ist daran Gleichberechtigung?
Wenn du die Entstehung eines Kindes aus dir als derartige Katastropfe empfindest, dann würde ich an deiner Stelle ein paar Samenproben abgeben (tut nicht weh) und einfrieren lassen. Und danach Röhren durch! (tut nur ein bisschen weh und geht ambulant). Dann haste für immer deine Ruh und kannst völlig kontrolliert Vater werden. Übrigens lassen sich doppelt so viele Frauen wie Männer sterilisieren, obwohl die OP viel heikler ist und die fruchtbare Phase viel kürzer ist. Vielleicht sind Männer einfach nur zu faul, sich über gewisse Dinge Gedanken zu machen.
Kann es sein, dass du unter Gleichberechtigung verstehst, dass ein Mann hirnlos vögeln kann, ohne dass das die geringsten Folgen für ihn hat?

Übrigens: In der von dir wohl irgendwie doch so geschätzten patriarchalischen Zeit musste ein Mann heiraten und Kinder bekommen, wenn er vögeln wollte. Da haben Männer es heutzutage doch besser, oder?

arouet58
11.01.2012, 21:16
Was schwierig sein dürfte, wenn der Mann vom Kauf bis zur Anwendung alles selbst übernimmt.




Ich kannte schon Männer - nicht die schlechtesten - die auf diese Frage wahrheitsgemäss mit "nein" geantwortet haben.

und wenn ein Mann definitiv keine Kinder will, kann er sich immer noch sterilisieren lassen und auf diese Weise dem Thema ein endgültiges Ende bereiten.




ich bin sehr für Offenheit und Ehrlichkeit. Als ich aufhörte mit der Pille, habe ich das meinem Sexpartner auch gleich deutsch und deutlich kommuniziert.

Aber die Verantwortung der Männer für das Streuen ihrer Samen braucht ihnen niemand abzunehmen.

grüsse, barbara

All das konstituiert kein Frauenrecht auf Betrug, schwerwiegenden Betrug.

arouet58
11.01.2012, 21:18
Wenn du die Entstehung eines Kindes aus dir als derartige Katastropfe empfindest, dann würde ich an deiner Stelle ein paar Samenproben abgeben (tut nicht weh) und enfrieren lassen. Und danach Röhren durch! (tut nur ein bisschen weh und geht ambulant). Dann haste für immer deine Ruh und kannst völlig kontrolliert Vater werden. Übrigens lassen sich doppelt so viele Frauen wie Männer sterilisieren, obwohl die OP viel heikler ist und die fruchtbare Phase viel länger dauert. Vielleicht sind Männer einfach nur zu faul, sich über gewisse Dinge Gedanken zu machen.
Kann es sein, dass du unter Gleichberechtigung verstehst, dass ein Mann hirnlos vögeln kann, ohne dass das die geringsten Folgen für ihn hat?

Übrigens: In der von dir wohl irgendwie doch so geschätzten patriarchalischen Zeit musste ein Mann heiraten und Kinder bekommen, wenn er vögeln wollte. Da haben Männer es heutzutage doch besser, oder?

All das konstituiert kein Frauenrecht auf Betrug.

Oder siehst Du das anders?

Bae
11.01.2012, 21:21
All das konstituiert kein Frauenrecht auf Betrug, schwerwiegenden Betrug.

Ich halte Betrug auch nicht für eine gute Basis für eine gelingende Beziehung. Aber Betrug kommt eben leider vor.

Gleichberechtigung herrscht auf alle Fälle bei der Verhütung: wer kein Kind will, muss sich selbst darum kümmern, egal ob Mann oder Frau.

grüsse, barbara

grüsse, barbara

meta1
11.01.2012, 21:22
All das konstituiert kein Frauenrecht auf Betrug.

Oder siehst Du das anders?

wieso Betrug.
Wenn ein Mann den Beischlaf vollzieht, dann muss er, sofern er keine Vorkehrung getroffen hat, damit rechnen, dass dieser Beischlaf Konsequenzen haben kann.

Inaktiver User
11.01.2012, 21:22
All das konstituiert kein Frauenrecht auf Betrug.

Oder siehst Du das anders?
Kinder kriegen ist kein Betrug, sondern ein universeller biologischer Mechanismus. Es steht jedem frei, diesen Mechanismus zu unterbinden. Is manchmal ein bisschen mühsam, ja.

Und was ist mit "ich pass auf".
Ist das auch Betrug oder irgendwie doch nicht?

balalala
11.01.2012, 21:25
Deine Aussage über die unreifen Männer, die nicht süss werden, sondern gleich verfaulen, gilt die analog auch für die Frauen - ob es nun wenige sind oder viele - die keine Kinder wollen?
Nö, selbstverständlich nicht.
Frauen sind auch ohne Kinder die besseren Menschen.
Das liegt in den Genen... :cool:


Bist Du damit einverstanden, dass ich auf Deine Aussage hier verlinke, wenn mir wieder einmal vorgeworfen wird, ich sei frauenfeindlich, wenn ich darauf hinweise, dass es Frauen gibt, die sich für berechtigt halten, über Jahrzehnte der Lebenszeit von Männern zu verfügen, ohne diese nach ihrem Einverständnis zu fragen?
Na klar darfst Du das!

An die Moderation: hiermit erlaube ich Arouet offiziell alle meine Beiträge zu zitieren, auch stückweise, crosszuposten, und nach Belieben zu verändern, um sie zum Beweis für egal was heranzuziehen.

Du darfst meine Beiträge sogar in Deinem Männerforum und bei katholisch.de zitieren.

Alles ist gut!!

arouet58
11.01.2012, 21:30
Ich halte Betrug auch nicht für eine gute Basis für eine gelingende Beziehung. Aber Betrug kommt eben leider vor.

Gleichberechtigung herrscht auf alle Fälle bei der Verhütung: wer kein Kind will, muss sich selbst darum kümmern, egal ob Mann oder Frau.

grüsse, barbara

grüsse, barbara

Betrug kommt vor.

Das rechtfertigt aber nicht, ihn auch noch zu propagieren als probates Mittel der Wahl zu eigenen Zwecken.

Das geschieht ja nicht nur hier in diesem Strang, sondern auch im Fernsehen.

Lisa Ortgies bei Harald Schmidt 09.11.2005 - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=jveyhOnNGQc)

Und zeigt, wie enorm "empauert" sich manche Frauen fühlen, wenn es darum geht, über das Leben von Männern zu verfügen.

Frauen, die selbstverständlich für Gleichberechtigung sind.

Max
11.01.2012, 21:31
wieso Betrug.
Wenn ein Mann den Beischlaf vollzieht, dann muss er, sofern er keine Vorkehrung getroffen hat, damit rechnen, dass dieser Beischlaf Konsequenzen haben kann.na ja...

wenn ein Paar vorher über Familienplanung geredet hat und der Mann ganz klar gesagt hat das er (noch?) nicht bereit ist Vater zu werden dann sehe ich so einen "Alleingang" der Frau auch kritisch... :knatsch:

wobei ich ihn allerdings nicht von der Eigenverantwortung freispreche!... Zumindest hat er - sofern er nicht selber die Verantwortung für Verhütung übernimmt - die Möglichkeit das ein Kind entsteht gebilligt.

arouet58
11.01.2012, 21:33
Nö, selbstverständlich nicht.
Frauen sind auch ohne Kinder die besseren Menschen.
Das liegt in den Genen... :cool:


Na klar darfst Du das!

An die Moderation: hiermit erlaube ich Arouet offiziell alle meine Beiträge zu zitieren, auch stückweise, crosszuposten, und nach Belieben zu verändern, um sie zum Beweis für egal was heranzuziehen.

Du darfst meine Beiträge sogar in Deinem Männerforum und bei katholisch.de zitieren.

Alles ist gut!!

Danke.

Welches Männerforum meinst Du?

Und katholisch.de kenne ich auch nicht.

meta1
11.01.2012, 21:34
na ja...

wenn ein Paar vorher über Familienplanung geredet hat und der Mann ganz klar gesagt hat das er (noch?) nicht bereit ist Vater zu werden dann sehe ich so einen "Alleingang" der Frau auch kritisch... :knatsch:

wobei ich ihn allerdings nicht von der Eigenverantwortung freispreche!... Zumindest hat er - sofern er nicht selber die Verantwortung für Verhütung übernimmt - die Möglichkeit das ein Kind entsteht gebilligt.


Eben, darum geht es.
Wenn er nicht Papa werden möchte, so muss er dafür sorgen, dass es eben nicht passiert.
Klar, es gibt immer die Sprüche wie: Ich nehme die Pille, aber umgekehrt eben auch: ich passe auf.
Und, es soll sogar Männer geben, die die Pille der Frau manipulieren, weil die unbedingt Papa werden wollen, ohne dass es die Frau möchte.

Bae
11.01.2012, 21:38
Betrug kommt vor.

Das rechtfertigt aber nicht, ihn auch noch zu propagieren als probates Mittel der Wahl zu eigenen Zwecken.
.

Ganz meine Meinung.

Von Personen, deren moralischer Kompass so weit weg von meinem eigenen ist, halte ich mich fern, so gut es geht.

Das scheint mir aber keine geschlechtspezifische Frage zu sein und hat auch mit Gleichberechtigung nichts zu tun.

grüsse, barbara

arouet58
11.01.2012, 21:39
Eben, darum geht es.
Wenn er nicht Papa werden möchte, so muss er dafür sorgen, dass es eben nicht passiert.
Klar, es gibt immer die Sprüche wie: Ich nehme die Pille, aber umgekehrt eben auch: ich passe auf.
Und, es soll sogar Männer geben, die die Pille der Frau manipulieren, weil die unbedingt Papa werden wollen, ohne dass es die Frau möchte.

Propagiert hier im Strang irgendjemand ein solches Verhalten der Männer?

Inaktiver User
11.01.2012, 21:42
Propagiert hier im Strang irgendjemand ein solches Verhalten der Männer?
Nein, völlig unnötig, weil Kinder dich nicht interessieren. Dich interessiert sorgloser GV ohne Folgen. Doch dafür bekommst du keine Absolution.

arouet58
11.01.2012, 21:45
Das scheint mir aber keine geschlechtspezifische Frage zu sein und hat auch mit Gleichberechtigung nichts zu tun.

grüsse, barbara

Aber natürlich hat es das.

Wäre es vorstellbar, dass ein Mann im Fernsehen in launig-aufgekratzter Atmosphäre rät, die Pille der Frau durch ein Placebo zu ersetzen, wenn er sie ohne ihr Einverständlnis schwängern will?

Ganz abgesehen davon, dass sie danach immer noch abtreiben könnte.

Gleichberechtigung herrschte hier, wenn Männer auch nach einer Zeugung das Recht hätten, nicht Vater werden zu müssen, ein Vaterschaftsablehnungsrecht analog zum Abtreibungsrecht der Frau.

Die Frau könnte dann nach wie vor alleine (Mein Bauch gehört mir) darüber entscheiden, ob das Kind geboren wird oder nicht, nur nicht den Lebensentwurf eines anderen ohne dessen Einverständnis in Haftung nehmen für eine Entscheidung, die alleine sie trifft.

arouet58
11.01.2012, 21:49
Nein, völlig unnötig, weil Kinder dich nicht interessieren. Dich interessiert sorgloser GV ohne Folgen. Doch dafür bekommst du keine Absolution.

Unterlasse diese unverschämten Unterstellungen oder belege sie.

Inaktiver User
11.01.2012, 21:53
Lisa Ortgies bei Harald Schmidt 09.11.2005 - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=jveyhOnNGQc)

Und zeigt, wie enorm "empauert" sich manche Frauen fühlen, wenn es darum geht, über das Leben von Männern zu verfügen.

Frauen, die selbstverständlich für Gleichberechtigung sind.
So, das habe ich jetzt geguckt.
Männer, die für Gleichberechtigung sind, kapern Frauen während ihrer fruchtbaren Zeit und beharren auf einem "später" anstatt JETZT zu sagen, dass sie GAR NICHT wollen. Aber das ist kein Betrug, gell?

arouet58
11.01.2012, 21:58
So, das habe ich jetzt geguckt.
Männer, die für Gleichberechtigung sind, kapern Frauen während ihrer fruchtbaren Zeit und beharren auf einem "später" anstatt JETZT zu sagen, dass sie GAR NICHT wollen. Aber das ist kein Betrug, gell?

Natürlich ist es Betrug, wenn ein Mann behauptet, er wolle Kinder und eine Frau unter dieser Voraussetzung eine Beziehung zu ihm aufnimmt, nur um dann festzustellen, dass er doch keine will.

Propagiert hier jemand ein Männerrecht auf Betrug?

Wenn eine Frau feststellt, dass der Mann doch keine Kinder will, muss sie die Beziehung beenden, hat nicht ihrerseits das Recht, zu betrügen.

Im Übrigen erwarte ich noch immer einen Beleg für Deine unverschämten Unterstellungen.

Bae
11.01.2012, 22:01
Gleichberechtigung herrschte hier, wenn Männer auch nach einer Zeugung das Recht hätten, nicht Vater werden zu müssen, ein Vaterschaftsablehnungsrecht analog zum Abtreibungsrecht der Frau.

Jeder Mann hat das Recht, Sex mit einer Frau abzulehnen. Jeder, der von einer Frau gefesselt und zum Geschlechtsverkehr gezwungen wird, kann Anzeige wegen Vergewaltigung erstatten und soll das bitte auch tun.

Aber nach der Befruchtung geschieht das, was geschieht, im Körper der Frau und nicht im Körper des Mannes - und somit auch im Einflussbereich der Frau. Das ist nun mal so, und ich halte es für nicht mehr als normal, dass diese biologischen Realitäten auch im Gesetz abgebildet werden. Falls es die Medizin jemals soweit schaffen sollte, dass Männer schwanger werden, so haben dann natürlich die Männer all jene Rechte, die heute schwangere Frauen haben... und die zeugenden Mütter all jene Verpflichtungen, die die zeugenden Männer heute haben.

Es gibt keinen Grund, warum Männer nicht für ihre Taten die Konsequenzen tragen sollten. Schliesslich sind diese ja im Voraus bekannt. Wer gross genug ist zum Vögeln, ist auch gross genug, um die Verantwortung dafür zu tragen.

grüsse, barbara

Inaktiver User
11.01.2012, 22:06
Wenn eine Frau feststellt, dass der Mann doch keine Kinder will, muss sie die Beziehung beenden, hat nicht ihrerseits das Recht, zu betrügen.

1. Warum nicht? Warum werden an Frauen höhere moralische Anforderungen gestellt als an Männer?
2. Und woher soll sie das so genau wissen? Er sagt ja, "ja später". Und sie macht aus dem "später" ein "jetzt". Eine zeitliche Vorwegnahme eines grundsätzlichen "ja". Oder sie beendet die Beziehung, und kurze Zeit später schwängert er eine andere Frau. Die Liebesstränge sind voll davon.


Im Übrigen erwarte ich noch immer einen Beleg für Deine unverschämten Unterstellungen.
Lies den Strang.

arouet58
11.01.2012, 22:11
@ Bae

Es geht ja nicht um die Schwangerschaft, sondern um Mutterschaft/Vaterschaft, die weit über 9 Monate Schwangerschaft hinausreichen.

Frauen haben die Möglichkeit, Mutterschaft abzulehnen, auch nach einer Befruchtung.

Männer haben dieses Recht bezüglich Vaterschaft nicht.

Inaktiver User
11.01.2012, 22:15
Frauen haben die Möglichkeit, Mutterschaft abzulehnen, auch nach einer Befruchtung.

Männer haben dieses Recht bezüglich Vaterschaft nicht.
Das ist nicht der Emanzipation geschuldet, sondern dem Lebensschutz des Kindes. Mütter, die ihren Nachwuchs partout nicht wollen, neigen dazu, ihn umzubringen. Das soll verhindert werden. Der Vater befindet sich nicht in dieser emotionalen Zwangslage, in die eine Frau übrigens auch nicht gerät, wenn sie in der SChwangerschaft liebevoll von ihrem Partner begleitet wird.

meta1
11.01.2012, 22:18
@ Bae

Es geht ja nicht um die Schwangerschaft, sondern um Mutterschaft/Vaterschaft, die weit über 9 Monate Schwangerschaft hinausreichen.

Frauen haben die Möglichkeit, Mutterschaft abzulehnen, auch nach einer Befruchtung.

Männer haben dieses Recht bezüglich Vaterschaft nicht.


Du hättest also gerne, dass Männer nein zu einem Kind sagen, ein falls eine Frau dann schwanger werden würde, dann können die Männer sagen: selbst Schuld, hättest du mal besser aufgepasst. Ich möchte kein Vater werden. Und damit sind sie dann von allen Verpflichtungen befreit.

Dann werden wohl keine Männer mehr Vater werden wollen. Und es ist erreicht, was erreicht werden soll.

Sorgloser GV, die Folgen hat alleine die Frau zu tragen.

arouet58
11.01.2012, 22:19
1. Warum nicht? Warum werden an Frauen höhere moralische Anforderungen gestellt als an Männer?

Wer tut denn das?

Betrug ist amoralisch.

Betrug mit Betrug zu beantworten, bleibt amoralisch.

Gar nicht zu reden von den Folgen für ein Kind, das einen Vater bekommt, der es eigentlich nicht gewollt hat. Falls es überhaupt einen Vater bekommt.


2. Und woher soll sie das so genau wissen? Er sagt ja, "ja später". Und sie macht aus dem "später" ein "jetzt". Eine zeitliche Vorwegnahme eines grundsätzlichen "ja". Oder sie beendet die Beziehung, und kurze Zeit später schwängert er eine andere Frau. Die Liebesstränge sind voll davon.


Sind Frauen denn unfähig, klare Grenzen zu setzen, klare Bedingungen zu stellen?


Lies den Strang.

In diesem Strang findet sich kein Beleg für Deine beleidigenden Behauptungen.

Wie Du sehr genau weißt.

Auch in keinem anderen.

Dir ehrloses Verhalten vorzuhalten und eine Entschuldigung zu erwarten, ist wohl müßig.

Inaktiver User
11.01.2012, 22:42
Gar nicht zu reden von den Folgen für ein Kind, das einen Vater bekommt, der es eigentlich nicht gewollt hat.

Einspruch! Es gibt erstaunlich viele Männer, die sich dann doch freuen, wenn es passiert. Offensichtlich fällt den Männern eine klare Entscheidung sehr viel schwerer als sich mit den Tatsachen anzufreunden. Ich kenne diverse Fälle, einschließlich meines Neffen.


Sind Frauen denn unfähig, klare Grenzen zu setzen, klare Bedingungen zu stellen?

Nicht unfähiger als Männer.


In diesem Strang findet sich kein Beleg für Deine beleidigenden Behauptungen.

Ich muss mich korrigieren. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht, ob du an Kindern interessiert bist. Und dafür gibt's auch eine Entschuldigung. Aber dein großes Interesse an sorglosem GV verkaufst du immer wieder gern als männliche Benachteiligung. Genauso wie du dich noch nie, in keinem Strang zu meinem vielfach erhobenen Einwand geäußert hast, dass es im klass. Patriarchat für Männer viel schwerer ist. Wenn sie da nämlich Sex wollen, müssen sie heiraten und Kinder bekommen.

arouet58
11.01.2012, 23:55
Einspruch! Es gibt erstaunlich viele Männer, die sich dann doch freuen, wenn es passiert. Offensichtlich fällt den Männern eine klare Entscheidung sehr viel schwerer als sich mit den Tatsachen anzufreunden. Ich kenne diverse Fälle, einschließlich meines Neffen.

Mit anderen Worten: Frau weiß, was Männer wünschen. Ein bißchen Bevormundung tut ihnen letzten Endes nur gut bei so einer Kleinigkeit wie 20 Jahre Sorge für ein Kind.

Sollen sie sich doch abfinden mit der Entscheidung, die frau für sie trifft.

Seltsames Verstandnis von Gleichberechtigung, das Du hier erkennen lässt.

Das ist Anmaßung, Segres.

Es gibt mindestens so viele Tragödien, von denen Du nichts weißt.



Ich muss mich korrigieren. Ich weiß schlicht und ergreifend nicht, ob du an Kindern interessiert bist. Und dafür gibt's auch eine Entschuldigung. Aber dein großes Interesse an sorglosem GV verkaufst du immer wieder gern als männliche Benachteiligung. Genauso wie du dich noch nie, in keinem Strang zu meinem vielfach erhobenen Einwand geäußert hast, dass es im klass. Patriarchat für Männer viel schwerer ist. Wenn sie da nämlich Sex wollen, müssen sie heiraten und Kinder bekommen.


Ich habe Dir auch noch nie Anlass geboten, zu vermuten, ich sei Anhänger des Patriarchates. Das Patriarchat hat die Mehrheit der Männer mindesetens so hart unterdrückt wie die Mehrheit der Frrauen.

Ein Gang über Europas Soldatenfriedhöfe genügt.

Ich bin an Gleichberechtigung interessiert, nicht an sorglosem GV, will Gleichberechtigung für Frauen UND Männer bei größtmöglicher individueller Freiheit und geringstmöglicher Staatsintervention.

Das Patriarchat ist mir fast so zuwider wie das Matriarchat oder der sich hier und heute ausbreitende Femizentrismus, der weibliche Ansprüche/weibliches Wohlergehen priorisiert gegenüber männlichen Ansprüchen/männlichem Wohlergehen mit einem Staat, der grundsätzlich als Ritter und Frauenretter agiert, der grundsätzlich mit der "schwachen" Frau verbündet ist, die es zu schützen und zu stärken gilt gegenüber dem ihr gegenüber prinzipiell als übelwollend konstruierten Mann.

Wenn ich nur die Wahl hätte zwischen einem Patriarchat und einem Matriarchat oder Femizentrismus, dann allerdings wählte ich das Patriarchat, denn das ist wenigstens erwiesenermaßen vereinbar mit Hochkultur.

Femizentrische Kulturen bauen keine Kathedralen.

Für Deine Teilentschuldigung: Danke.

Die andere Hälfte fehlt noch.

Ehrabschneidende Behauptungen machen ehrlos.

Den Verleumder.

Lukulla
13.01.2012, 00:40
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