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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hustensaft für Dreijährigen



Jouri
19.12.2011, 10:30
Hallo zusammen,

was gebt Ihr denn so Euren Kleinkindern an Hustensäften, wenn sie jetzt in der Erkältungszeit husten?

Ich habe bei meinem Dreijährigen schon einige Varianten durch (auch die vom Kinderarzt empfohlene) - und kein Hustensaft schmeckt ihm. Was leider dazu führt, dass er ihn nach ein Mal probieren ablehnt ... :unterwerf:

Eine Apothekerin meinte mal lapidar: "Hustensaft muss auch nicht schmecken. Die Kinder müssen sich daran gewöhnen, dass das Arzenei ist, die eben nicht immer auch gut schmeckt." :unterwerf: Recht hat sie natürlich, aber wie kriege ich einen Dreijährigen dazu was zu schlucken, was er eklig findet? :grmpf:

Am Schlimmsten sind übrigens diese reinen Kindersäfte, die nach künstlicher Erdbeere oder so schmecken. Die gehen gar nicht.

Abgesehen von der Marke: Habt ihr sonst noch Ideen, wie ich das Zeug ins Kind kriege? Damit ihn anschließend mit Bonbons zu belohnen, halte ich nicht wirklich viel - außerdem ist er nicht mit Süßigkeiten bestechlich. :freches grinsen:

Danke für jeden Tipp ...

und viele Grüße

Jouri

Cathays
19.12.2011, 10:38
Hallo Jouri,

hast Du mal Bronchipret versucht, unser Kleiner steht total drauf, allerdings ist er, was Medikamemnte angeht, auch eher unkompliziert.
Alternativ könntest Du ihm Hustenbonbons geben, die helfen hat eher gegen den Hustenreiz. Gute Erfolge hatten wir mit den klassichen Salbeibonbons oder Islamoos.
Viel Erfolg!
Cathays

Wiesenkraut
19.12.2011, 10:43
also so künstliches Aroma mochten meine Kinder auch nicht.
Bei uns ging:
prospan (efeuextrakt) sehr süß schmeckt fast wie Zuckerwasser
Fenchelhonig (gibts von Abtei) in Pfefferminztee(besser ist Salbei den mögen aber viele Kinder nicht) ..schmeckt wie einfach süßer Tee
morgends und abends
beides eine halbe Stunde vor dem Einschlafen (abends). Den Tee so warm wie möglich, hilft bei eigentlich allen Hustenformen...egal ob Reizhusten oder abhusten.

Von den Großen gern genommen..beim Fünkchen bisher noch nicht probiert, selbstgemachter Hustensaft
2 Zwiebeln hacken
200g Kandis
2 TL getrockneter Tymian
2 TL getrockneter Salbei
eine kleine Menge Wasser.

Das ganze in einem Pfännchen zu Sirub kochen, durch ein Sieb in eine Flasche füllen und abgekühlt in den Kühlschrank stellen. Dort ists eine gute Woche haltbar

Dosierung Kinder 4 mal täglich einen guten Teelöffel, es dürfen auch durchaus 2 sein.

Ich hab das Zeug in der Schwangerschaft genommen, dann einen Esslöffel am Tag und es hat besser geholfen wie jeder gekaufte Hustensaft

Da alle von mir genannten Sachen sehr süß sind, war das reinbekommen nicht so das Problem, eher das wieder aufhören :freches grinsen:

Halina
19.12.2011, 10:46
Unser Kinderarzt hält Hustensaft in den meisten Fällen für sinnlos und lediglich eine Einnahmequelle der Pharmaindustrie. Ich halte zwar mehr von Hustensaft, fand aber die Einschätzung zumindest beherzigenswert, wenn man mal wieder versucht, ein Kind zum ach so notwendigen Hustensaft zu zwingen.

Prospan wurde hier sehr gern genommen, wohl, weil es sehr süß ist. Als es dem Kind richtig mies ging, wurde aber alles verweigert, einschließlich Hustensaft. Das war dann eben so.

Kann man mit Dreijährigen nicht schon "verhandeln"? Also ihnen klar machen, dass ihnen der Saft den Husten erleichtert? Mag Dein Sohn gesüßten Thymiantee? Zwiebelsaft? Zwiebelsuppe? Asiatisches Essen mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer? Mehr würde mir nicht einfallen - dann würde ich mir wieder den Spruch meines KiA ins Gedächtnis rufen. :smile:

Wiesenkraut
19.12.2011, 10:48
Hustenbonbons
da wäre ich extrem vorsichtig.
Kinder im Vorschulalter sollten kein Menthol bekommen, da dies zu Atemnot führen kann. Das Zeug ist aber leider in vielen Hustenbonbons zugegeben auch wenns heißt "Zitrone" oder "Salbei", wenn dann nur nach genauem Studium der Zutatenliste oder extra für Kinder zugelassene Bonbons

myrine
19.12.2011, 10:48
Unsere ist jetzt gut dreieinhalb, daher kann man mit ihr schon ganz gut sprechen. Sie musste zuletzt auch einen Hustenstiller trinken, der ziemlich eklig schmeckte. Da half es zum einen, ihr zu erklären, dass es eben gegen den Husten nachts hilft, der sie auch wirklich sehr störte und unter dem sie ziemlich litt. Wir haben mit getrunken, ihr zugestimmt, dass der Saft Bäh! ist, und erklärt, dass Medizin eben manchmal so schmecken muss, wenn sie helfen soll. Und wir haben eben darauf bestanden, dass sie ihn trinkt, was zugegebenermaßen nicht einfach war. Hinterher haben wir sie ganz doll gelobt und ihr eben evtl. was Süßes erlaubt oder ein Buch vorgelesen oder sonst etwas, was sie gerade gern wollte.

Wenn sie den Saft dann getrunken hatte, war sie ganz stolz und hat das auch ebenso stolz erzählt. Und je öfter sie den Saft getrunken hat, desto besser wurde es.

Einen schleimlösender Hustensaft, der gut wirkt und den meine richtig liebt, ist Prospan, ein Efeutextrakt. Den möchte sie fast immer trinken, wenn sie nur das kleinste bisschen Husten hat, sie hat dafür sogar eine falschen Husten eingeübt. Da bin ich auch nicht sicher, ob das so erstrebenswert ist...

Hoffentlich braucht Ihr es nicht so oft den Winter über!

Tigerente
19.12.2011, 11:11
Unser Kinderarzt hält Hustensaft in den meisten Fällen für sinnlos und lediglich eine Einnahmequelle der Pharmaindustrie. Ich halte zwar mehr von Hustensaft, fand aber die Einschätzung zumindest beherzigenswert, wenn man mal wieder versucht, ein Kind zum ach so notwendigen Hustensaft zu zwingen.


Unser Kinderarzt ist der gleichen Meinung (Hustensaft hilft sowieso fast nicht). Ich habe zwei extrem Medikamentenverweigernde Kinder, da helfen gar keine Tricks, da hebe ich mir meine Kraft auf für die wirklich wichtigen Arzneien (jetzt z. B. hatten beide Lungenentzündung, der Kleine hat 6 Tage gebraucht, in denen wir ihn zu zweit festhalten mussten um ihm das Antibiotikum zu verabreichen und erst dann eingesehen, dass er keine Chance hat und es besser freiwillig schluckt).

Wiesenkraut
19.12.2011, 11:24
hm ich bin kein Arzt aber ich hab 3 Kinder und erlebe die Wirkung von Hustensaft durchaus anders.

Mal zumindest was diesen nervigen Husten vor dem Einschlafen betrifft oder auch die Hustenanfälle die fast zum :krank: führen, da find ich hat Hustensaft durchaus seine Berechtigung, denn Beides ist an Tagen an denen ich Prospan oder auch Fenchelhonig gebe weit besser als an Tagen an denen ich keinen gebe und so hab ich auch den selbstgemachten bei mir erlebt. Der Hustenreiz war wesentlich geringer und ich konnte einschlafen.

Wenn man als "Wirksam" eine Verkürzung der Erkältungsdauer bezeichnet mag der KA recht haben, aber wenns ums Einschlafen oder verminderung des unproduktiven hustenreiz (also ohne schleimauswurf) geht würd ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrung widersprechen.

braunbaerin
19.12.2011, 11:26
Wir haben von der Kinderärztin Tussamag bekommen; unsere Kleine mag davon allerdings nur die Version MIT Zucker gerne.
Ansonsten nimmt sie Medikamente lieber aus einer Spritze (in die Wange) als vom Löffel.

Symphonie
19.12.2011, 11:43
hallo Jouri
eigentlich gebe ich nichts ausser es ist richtig schlimme. Dann hab ich die letzten Male Prospan Zäpfchen gegeben. war ein komisches Gefühl den Lulatsch so vor mir liegen zu haben, er trägt seit einem Jahr keine Windel mehr, aber es hat geholfen und ich hasse diese klebrigen Säfte einfach nur.

spunki
19.12.2011, 11:58
hallo!

wir haben auch den prospan hustensaft und mein großer liebt ihn - er würde den auch aus der flasche trinken...wenn ich´s erlauben würde :smirksmile:

wg wirksamkeit habe ich ähnliche erfahrungen gemacht wie wiese:
der hustenreiz abends oder nachts wird eindeutig besser und so kann er auch viel besser einschlafen/ weiterschlafen bzw verhindert der saft, dass er wegen des starken hustenreizes sein abendessen wieder erbricht :krank:
und sollte der saft die krankheitsdauer auch nicht beeinflussen so ist´s mir auch egal...

gute besserung!!!

Symphonie
19.12.2011, 12:04
ich denke im übrigen schon dass Hustensaft das Festsetzen verhindert. Dann würde es viel länger dauern und schlimmer ablaufen. Ich gebe ihn nicht oft, aber wenn der Husten festsitzt denke ich schon dass es notwendig ist.

pauls_mama
19.12.2011, 13:14
Hi !

Da Paul mehr krank als gesund ist, ist er total gewöhnt, Medizin nehmen zu müssen. Er erinnert mich sogar daran, wenn ich es mal vergesse. Er neigt zu spastischer Bronchitis, von daher experimentiere ich nicht mit Mittelchen, die nicht 100% wirken (Prospan wirkt bei ihm gar nicht, Zwiebelsaft nur, wenn ich ihn beim geringsten Husten gleich gebe - übrigens Wisese, Du warst das mit dem Rezept, oder ? Wir schneiden nur die Zwiebel klein, geben Zucker dazu und lassen es über Nacht im Kühlschrank stehen - ohne Kochen, so sollen mehr Inhaltsstoffe erhalten bleiben... ob´s stimmt ??)
Zum Schleimlösen haben wir Fluimucil Kindersaft von der Kinderärztin bekommen - hilft super, ist aber ein "echtes" Medikament mit dem Wirkstoff Acetylstein- und den entsprechenden möglichen Nebenwirkungen und Zusatzsoffen. Ausserdem inhaliert Paul bei Atemnot mit Salbutamol, das erweitert die Bronchien und dient auch dem Abtransport von Schleim, aber ich denke, so schlimm ist es bei Euch nicht (seid froh!).
Er ist, was Essen und Trinken angeht, ja mehr als schwierig, komischerweise hatten wir mit Medizin jeder Art noch nie Probleme. Und wenn´s ganz eklig schmeckt, darf er sofort danach seinen Lieblingssaft oder ein Bonbon haben, um den Geschmack zu vertreiben. Irgendwie hat er den Ernst der Lage bei Medizin begriffen...

Wiesenkraut
19.12.2011, 13:48
pauls Mama
ist zwar OT aber bietet sich für mich gerade an.
Habt ihr zum Inhalieren nur Salbutamol oder bekommt ihr auch Atrovent.

Ich schreib ja bei den Julis mit und das Fünkchen bekommt (genau wie die Großen vor 13-14 Jahren Sultanol (wirstoff Salbutamol)+Atrovent. Nun hat dort eine Mama gesagt, dass sie jetzt kein Atrovent mehr bekommt, das würde man nicht mehr machen.

Wir haben schön so weiter inhaliert (mit AtroventÄ) bis am Sonntag im Kinderkrankenhaus auch der Arzt sagt verschreibt er nicht mehr, die NEbenwirkungen würden die Wirkung überwiegen. Nun find ichs interessant wie andere Ärzte das handhaben

pauls_mama
19.12.2011, 13:55
Nee, wir haben nur reines Salbutamol. Ich erinnere mich, dass wir vor zwei Jahren ein anderes Medikament hatten. Ob da auch Atrovent drin war, weiss ich nicht (Salbutamol war auf jeden Fall drin, es war so ein rosa/roter Karton). Die Kinderärztin meinte, dieses "alte" Medikament gäbe es nicht mehr, aber das von Ratiopharm, was wir jetzt haben, sei genauso gut. Das haben wir sowohl zum Inhalieren als Tropfen als auch als Dosieraerosol für den Vortex. http://www.pari.de/fileadmin/user_upload/PARI.de/Produkte/051G2040_VORTEX_mit_Maske_Frosch/051G2040-VORTEX-mit-Maske.png
Was macht ihr denn Sonntags im Kinderkrankenhaus ?? :zahnschmerzen:

Tigerente
19.12.2011, 14:08
Bei uns gibt's auch nur Salbutamol. Atrovent kenne ich gar nicht.

sheena98
19.12.2011, 14:52
Unser Kinderarzt hält Hustensaft in den meisten Fällen für sinnlos und lediglich eine Einnahmequelle der Pharmaindustrie.

Letztens im Kinderkrankenhaus war die Ärztin derselben Meinung und ich muss sagen, sie deckt sich mit meiner Erfahrung bei beiden Kindern (2,5 und 4,5 Jahre).

Am besten wirkt noch Hustentee (aber ein guter aus der Apotheke, mit Honig gesüsst), der schmeckt ihnen auch am besten. Oder Zwiebelsirup selbstgemacht oder Pilka-Tropfen (Thymianextrakt in Alkohol, davon aber nur 3 Tropfen 2x tgl). Auch Spitzwegerich-Sirup hilft gut, find ich.

Ansonsten behandel ich homöopathisch und hänge feuchte Handtücher auf, lass die Kinder im Penaten-Erkältungsbad baden, schmier die Brust mit Thymian-Myrte-Balsam (Bahnhofsapotheke) ein.

Edelherb
19.12.2011, 16:06
Mal zumindest was diesen nervigen Husten vor dem Einschlafen betrifft oder auch die Hustenanfälle die fast zum :krank: führen, da find ich hat Hustensaft durchaus seine Berechtigung, denn Beides ist an Tagen an denen ich Prospan oder auch Fenchelhonig gebe weit besser als an Tagen an denen ich keinen gebe und so hab ich auch den selbstgemachten bei mir erlebt. Der Hustenreiz war wesentlich geringer und ich konnte einschlafen.

Man muss aber unterscheiden zwischen Hustenlösern und Hustenstillern. Wenn zuviel gehustet wird, kann ein Hustenlöser kontraproduktiv sein. Meine Kinder haben eine Zeitlang nachts recht viel gehustet und waren im Schlaf gestört, da hat meine Familien-Apothekerin gemeint, wir sollten den Hustensaft (=Hustenlöser) nicht mehr abends geben. Ich habe dann auf morgens und mittags umgestellt und es wurde besser. Was dafür sprechen würde, dass es doch etwas bewirkt hat. Wir hatten immer so Efeu-Säfte, Prospan u.ä., was die jeweilige Apotheke gerade da hatte.

Aber Stress machen würde ich mir wegen Hustensaft auch nicht, so ein zentrales Medikament ist das m.E. nicht. Viel trinken, gerne auch ein Hustentee, wenn er genommen wird, und ansonsten eben Geduld und Spucke, dann wird es schon wieder.

xanidae
19.12.2011, 16:57
zum husten lösen gibt es bei uns phytobronchin, mit thymian. von der gleichen firma nur zum husten stillen gibt es bei uns phytohustil, zuckersüßer sirup mit eibischwurzelextrakt. den kann man ab 6 monaten geben.

der löser wird nicht so gerne genommen, wie der stiller. der stiller hilft auch bei abendlichem halsweh und ist bei uns wirklich standard.

wenn der hustensaft verweigert wird, mische ich ihn mit honig in tee.


ansonsten gibt es die möglichkeit wickel zu machen, die muss er nicht einnehmen.

quarkwickel oder lavendelölwickel. beide kann man abends auftragen und über nacht drauf lassen.

braunbaerin
19.12.2011, 17:38
Als Alternativen zu Hustensaft helfen bei uns für die Nacht auch gut ein warmer Schal fest um die Brust gewickelt und Brustbalsam für Säuglinge auf Eukalyptus- oder Thymianbasis. (Eigentlich kombiniere ich immer alles.)

Inaktiver User
19.12.2011, 18:31
Hallo

@Braunbärin: von der Benutzung ätherischer Oelen und Balsamen, wie Wick Vaporup oder Babix, wird wird bei Kleinkindern abgeraten siehe www.pseudokrupp.net/aetherische oele
Richtig verlinken kann ich nicht, einfach allein eintippen :smirksmile:

Wiesenkraut
19.12.2011, 18:46
ich bin dann mal so frei :smirksmile:

Mirkas Link (http://www.pseudokrupp.net/seiten/oele.htm)

da wie auch bei den Hustenbonbons wäre ich extrem vorsichtig. Wir haben so bei unserem Sohn den ersten richtigen Astmaanfall ausgelöst. Mit ätherischen Ölen die für Kleinkinder zugelassen waren.

Inaktiver User
19.12.2011, 19:10
Danke Wiesenkraut
Bei uns sind alle Zäpfchen und Mittel füR Babys mit aetherischen Oelken seit ein paar Wochen aus dem Handel (auch den Apotheken) zurückgezogen worden (Eukalyptin, Trophires und co)

Bei meinem kleinen Sohn lösen sie auch extreme Atemnot aus

braunbaerin
20.12.2011, 09:21
Mirka, hier geht es um einen Dreijährigen, und ich sprach auch nicht von Produkten mit Menthol wie Vaporub.

Eucabal-Balsam S soll bei Kindern unter 2 nur auf den Rücken aufgetragen werden.

Ich stelle auch bei Schnupfen eine aufgeschnittene Zwiebel ins Zimmer, die durch ätherische Öle hilft, nur eben nicht direkt neben das Bett.

Jouri
20.12.2011, 11:32
Wow, so viele gute Ratschläge.

Lieben Dank an alle!

Prospan habe ich besorgt - und er findet den Hustensaft super. :zwinker: Vor einem guten halben Jahr hat er das Zeug noch nicht geschluckt. Insofern lohnt es tatsächlich - wie bei machen Lebensmitteln - einige Sachen immer wieder zu probieren. :freches grinsen:

Ob er nun hilft oder nicht, werde ich ja feststellen. Zumindestens hilft er mir, denn ich finde es immer furchtbar mit anhören zu müssen, wie sich die Kinder quälen. (Und ein Hustenanfall mitten in der Nacht ist Quälerei. :unterwerf:)

Feuchte Tücher und das Thymian-Myrte-Balsam verwende ich schon beides. Und das Rezept für den Zwiebelsaft habe ich mir notiert.

Sheena: Erkältungsbäder finde ich prima. Aber wie machst du es denn bei Kleinkindern? Danach ab ins Bett und schwitzen funktioniert bei meinem Sohn noch nicht. Badest du die Kinder nur - und lässt sie dann ganz normal weiter spielen? Hilft ein Erkältungsbad dann überhaupt? *grübel*

spunki
20.12.2011, 13:27
@erkältungsbad:

wir haben hier das von penaten. der große darf damit dann abends ganz normal baden gehen, also er darf in der wanne schon spielen, aber ich bremse unseren ansonsten sehr aktiv-plantscher ein bißerl - ich sag dann immer, dass das erkältungsbad sonst in den augen brennt :smirksmile:.
nach dem baden darf er noch was essen (wenn er denn mag) und dann ab ins bett. nach meiner erfahrung kann er nach so einem bad schon besser schlafen.
ich denke mal nicht, dass es bei den zwergen primär aufs schwitzen ankommt.

ach und schön, dass er den prospan nimmt, immerhin!

lg und weiter gute besserung
spunki

Inaktiver User
20.12.2011, 15:37
Meine nehmen beide ( 3 und 5 Jahre) recht unkompliziert den MONOPAX Hustensaft, ist ein homöopathisches Mittel, schmeckt nach Anis. Süße Säfte und auch noch mit künstlichen Fruchtaromen gehen gar nicht. Das reinste Brechmittel.
Ansonsten kann ich noch Butterwickel empfehlen, zum Lösen von hartem Husten. Einfach Butter auf Brust und Rücken und Wickel drum über nacht. Ist ein bisschen schmierig, hilft aber ...

Wir plagen uns auch grad mit nächtlichem Reizhusten herum :knatsch: ... mal wieder drei durchbrochene Nächte in Folge - wie hab ich das früher gemacht?
Wünsch euch gute Besserung!

sheena98
20.12.2011, 17:23
Sheena: Erkältungsbäder finde ich prima. Aber wie machst du es denn bei Kleinkindern? Danach ab ins Bett und schwitzen funktioniert bei meinem Sohn noch nicht. Badest du die Kinder nur - und lässt sie dann ganz normal weiter spielen? Hilft ein Erkältungsbad dann überhaupt? *grübel*

Ich lasse sie nach dem Essen, also kurz vorm Schlafengehen ca 20min in der Wanne. Mir geht es eher darum, dass sie die ätherischen Öle vom Thymian (mehr ist ja im Penatenbad nicht drin, also kein Menthol oder Eukalyptus) einatmen und sich da vielleicht auch durch die warmen Dämpfe was in der Lunge löst.

Schwitzen im Bett tun sie normalerweise nicht, ist auch nicht nötig, würd ich sagen.

Der aufgeschnittene Zwiebel ist bei Schnupfen auch immer wieder ein Wundermittel! Stinkt zwar, hilft aber besser als alle Nasentropfen, nämlich die ganze Nacht und ohne Nebenwirkungen wie Austrocknen der Schleimhäute. Bei meinen ist der Hustenreiz auch oft ausgelöst durch Nasensekret, das in den Rachen rinnt beim Liegen. Insofern hilft die Zwiebel ev. auch bei Husten in Kombination mit Schnupfen!

Inaktiver User
20.12.2011, 20:03
Der aufgeschnittene Zwiebel ist bei Schnupfen auch immer wieder ein Wundermittel! Stinkt zwar, hilft aber besser als alle Nasentropfen, nämlich die ganze Nacht und ohne Nebenwirkungen wie Austrocknen der Schleimhäute. Bei meinen ist der Hustenreiz auch oft ausgelöst durch Nasensekret, das in den Rachen rinnt beim Liegen. Insofern hilft die Zwiebel ev. auch bei Husten in Kombination mit Schnupfen!

sheena, das ist ein super tipp.
ich kannte bisher nur zwiebelsaft als hustenmittel, aber von aufgeschnittener zwiebel gegen den schnupfen hatte ich noch nichts gehört.
bei uns wird der husten nämlich auch nur durch den schnupfen ausgelöst und weil sohnemann sich mit seinen fast 6 jahren immer noch total gegen nasenspray - oder -tropfen wehrt...
danke danke!
also einfach nur ne aufgeschnittene zwiebel, ja?

kena08
20.12.2011, 20:07
pauls Mama
ist zwar OT aber bietet sich für mich gerade an.
Habt ihr zum Inhalieren nur Salbutamol oder bekommt ihr auch Atrovent.

Ich schreib ja bei den Julis mit und das Fünkchen bekommt (genau wie die Großen vor 13-14 Jahren Sultanol (wirstoff Salbutamol)+Atrovent. Nun hat dort eine Mama gesagt, dass sie jetzt kein Atrovent mehr bekommt, das würde man nicht mehr machen.

Wir haben schön so weiter inhaliert (mit AtroventÄ) bis am Sonntag im Kinderkrankenhaus auch der Arzt sagt verschreibt er nicht mehr, die NEbenwirkungen würden die Wirkung überwiegen. Nun find ichs interessant wie andere Ärzte das handhaben


Hallo Wiese!

Unser Kleiner bekommt auch Salbutamol und Viani ( Cortison). Bei einer Asthma-Schulung in der Reha-Klinik wurde aber auch über Atrovent gesprochen und es war bei den anderen Patienten-Müttern bekannt und üblich.
Ich selbst kenn es wir gesagt gar nicht- wir sind auch bei einem Professor in Behandlung und der verschreibt es auch nicht- weiß aber nicht, warum...

Und schon wieder weg :ahoi: