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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein Evergreen Ball spielen im Hof.



Inaktiver User
11.10.2011, 10:57
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Inaktiver User
11.10.2011, 15:44
Ich bin da ganz deiner Meinung. Die Kinder müssen ja nicht im Hof spielen sondern haben eine gute Ausweichmöglichkeit.

Was würden denn die Mieter sagen, wenn in Zukunft sie für die Reparaturen, die durch das Fußballspielen ihrer Kinder notwendig werden, aufkommen müssen?

Inaktiver User
11.10.2011, 15:50
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Sie sollte sich darüber klar sein, dass ihr dann eben auch die Entscheidung fällt wenn sie euch die Vollmacht gibt. Oder habt ihr euch vorher schon mal über dieses Thema unterhalten und kanntet ihren Standpunkt? Das Vorgehen solltet ihr vielleicht mal grundsätzlich mit ihr klären.

Die Vermieterfrau muss das Problem mit ihrem Mann klären. Damit hat eure Eigentümerversammlung nichts zu tun.

Ist denn bei euch auch jeder Teileigentümer stimmberechtigt oder gibt es nur eine Stimme pro Wohnungseinheit?

Und falls das jetzt noch weitere Kreise zieht würde ich mal anregen eine außergewöhnliche Eigentümerversammlung abzuhalten bei der es nur um dieses Thema geht und neu abgestimmt werden kann.

izzie
11.10.2011, 17:52
Müssen denn die Beschlüsse einstimmig sein oder genügt eine einfache Mehrheit? Dann wäre die Lage ja selbst bei 6 zu 2 Stimmen eindeutig.

Zuzan
11.10.2011, 22:29
hat denn nicht die durch den mieter unterzeichnete hausordnung weiterhin gültigkeit? die hausordnung wird ja bestandteil des mietvertrags sein und eine änderung somit zustimmungspflichtig durch den mieter. also so einfach einseitig ändern und dann ist's halt gültig, ist nicht möglich .... und ist auch fraglich, ob man die nutzung von gemeinschaftsfläche - gerade das spielen von kindern - so einfach unterbinden kann. meines wissens nicht ... wird die gemeinschaftsfläche überhaupt im mietvertrag erwähnt?

Inaktiver User
12.10.2011, 08:27
Vielen Dank für eure Beiträge und Ansichten.

Wir möchten nicht generelles Spielen verbieten. Das muß natürlich weiterhin möglich sein. Aber kein Fußball.

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Bei uns genügt eine einfache Mehrheit. Und wir haben diese "Sache" nicht mit unserer anderen Eigentümerin besprochen, als sie uns die Stimme gab.

Ich wollte jetzt eigentlich nichts weiter unternehmen, weil ich denke, daß die Fußball-Befürworter jetzt erstmal selbst aktiv werden und das vielleicht bei der nächsten Versammlung auf die Tagesordnung kommt. Wir "Fußball-Gegener" haben mit Sicherheit 4 Stimmen zusammen.

Inwieweit die neue Hausordnung nun für die Mieter Gültigkeit besitzt weiß ich nicht, weil ich deren Mietvertrag nicht kenne. Aber hätte eine geänderte Hausordnung keine Gültigkeit für sie, dann würden sie wohl kaum einen Aufstand machen.

Zuzan
12.10.2011, 09:03
tja, die mieter wissen eben nicht, dass eine änderung der hausordnung akut ohnehin keine relevanz hat. das geht nur via zustimmung der mieter - da kann ja sonst noch was geändert werden ... biotonne reinigen, putzpläne ändern etc. ball spielen ist ja im bereich kinderspiele nun auch nicht unüblich.

gemeinschaftsfläche kann durch kinder (und deren freunde!) zum spielen genutzt werden - die ruhezeiten müssen natürlich beachtet werden. alles weitere (z.b. schadenersatz) richtet sich sicherlich so wie immer nach dem alter der kinder. von einem 15jährigen kann man natürlich erwarten, dass er nicht mit dem ball gegen die wand "donnert" (besonders beliebt sind garagentüren :yeah: ), alles weitere dreht sich wieder um das thema aufsichtspflicht verletzt ja/nein, einsichtsfähigkeit des kindes ....

lasst doch einfach das tor entfernen (ball spielen an sich ist ja erlaubt) und v.a.sprecht doch mal mit den kindern - reden soll ja manchmal helfen (so denn sich die kinder ernst genommen fühlen, also zusammen alternativen erarbeiten - was ist ok und was nicht etc.) schließlich lebt ihr da GEMEINSAM.

Chennai
12.10.2011, 15:06
Hallo Stonefields,

ich fände den Gedanken einer neuen Gesprächsrunde ganz gut - dann können alle das Thema nochmals besprechen und im Idealfall eine gütliche Einigung erzielen.

Von der Vermieter-Mieter-Seite ist es so, dass der Mieter die Hausordnung nicht direkt unterschreibt, sondern diese meist ein standadisiertes Beiblatt zum Vertrag ist. In den meisten Standard-Hausordnungen ist Spielen ohnehin stark eingeschränkt.

Was steht denn in dieser Hausordnung zum Thema "Kinder / Rasen / Spiele" konkret drin?

Einzelne Wohnbaugesellschaften geben sich nun kinderfreundliche Hausordnungen, die richten sich aber ausdrücklich an kleine Kinder, denen mehr Spielmöglichkeiten gegeben werden.

Fußballspielen durch Jugendliche bleibt - aus guten Gründen - in den Wohnanlagen weiterhin verboten.

Ich kenne das aus eigenem Erleben; jugendliche "Fußballprofis" haben einfach einen anderen Schuss drauf, als kleine Kinder, die mit einem Softball hin und herkicken.

Zumal Jugendliche ja - im Gegensatz zu jüngeren Kindern - räumlich mobiler sind, und die öffentlichen Bolzpläte oder Wiesen aufsuchen können.

Von daher ist nicht einzusehen, warum die anderen Eigentümer für die potenziellen Schäden verursacht durch einen Mieter an Fassade & Co mitzahlen müssen.

Chennai