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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbständigkeit trotz Vorerkrankungen, JA ODER NEIN?



bienie
19.09.2011, 17:54
Wieder mal ich!

Wer mich kennt weiß, ich quäle mich mit Endometriose (Frauenkrankheit) herum und hatte einen BurnOut, der jetzt über ein Jahr zurück liegt.

Mir ist bewusst, dass ich unbedingt einiges im Leben ändern sollte, für mich. Dazu gehört auch ein Berufswechsel, denn in dieser Situation, wie ich sie wieder über ein Jahr aushalte, werde ich irgendwann wieder krank. Der BurnOut entstand durch Bossing, damit verbundene mangelnde Wertschätzung und schuften für mehrere, weil angeblich kein Ersatz gefunden wurde.

Jetzt habe ich ein sehr interessantes Angebot erhalten, wo ich genau die Fachkompetenz einbringen könnte, die mir liegt. Allerdings: Als eine Art selbständiger "Handelsvertreter" für ein Unternehmen. Die Qualitätsstandards gefallen mir gut, im Grunde wäre es genau die Tätigkeit, die ich gerne ausüben würde und das für mich selbst verantwortlich - das schreckt mich nicht ab.

Abschreckend ist, dass ich keine Krankentagegeldversicherung bekomme, denn aufgrund der Vorerkrankungen - naja, im Grunde unmöglich, ich habe mich erkundigt. Und meine Familie z. B. hält das für Wesentlich (stimmt natürlich auch).

Ich stehe also vor der Entscheidung, was ich tun soll. Wenn ich quasi nicht mehr krank werde, dann würde ich mich in den Allerwertesten beißen, wenn ich es nicht einfach versuche.
Werde ich aber krank, so hänge ich an doch beachtlichen Fixkosten.

Wirkliche Ansprechpartner habe ich diesbezüglich nicht, eine verständlicherweise ängstliche Familie im Hintergrund, ich kenne auch kaum Menschen, die sich selbständig gemacht haben - vor allem nicht, mit einem solchen Hintergrund.

Findet sich evtl. hier einmal jemand, der zumindest Gedankenanstöße geben kann? Was mir zur weiteren Entscheidung hilfreich sein könnte? Wäre prima.

Bienie:blumengabe:

Golda
19.09.2011, 18:03
Hallo Bienie,

ich kann dir nur raten, den Schritt zur Selbstständigkeit zu wagen.

Eine Bekannte von mir hat Krebs und musste eine ähnliche Entscheidung treffen. Niemand wird sie mehr einstellen, da sie als chronisch krank gilt. Sie hat sich nun also einen Friseursalon gekauft mit einem festen Kundenstamm. Jeden Monat schafft sie es an ca. 5 Tagen nicht, den Salon zu öffnen. Aber da sie keine Termine vergibt, steht niemand vor der Tür. Ihre Einnahmen reichen für alle Ausgaben aus - trotz Ausfällen wegen Krankheit! Die Krankenversicherung, die Rentenversicherug, die Miete, die Zeitschriften....es bleibt auch immer etwas für sie über. Und "nur" dies variiert, eben durch ihre Krankheit.

Also sei mutig - es wird schon werden.

bienie
19.09.2011, 18:15
:smile:@Golda! Danke für das Mut machen!

Ich denke, genau das brauche ich auch gerade. Ja, ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht, wenn ich eine neue Arbeit anfange und es passiert dann etwas - dann kann ich meine Arbeit verlieren und überhaupt keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Aber ich falle ja im Grunde kaum aus, da mir Arbeiten vom Grundsatz her immer sogar geholfen hat, Schmerzen zu vergessen oder die ein oder andere depressive Phase zu überwinden. Dort merke ich, was ich kann, dass ich etwas kann. Ich liebe den Umgang mit Menschen und brauche auch den Umtrieb.

Deine Freundin war in der Tat sehr mutig, klasse! Es kommt damit im Grunde auch auf die eigene Organisation drauf an....ich denke schon, dass ich dort gar nicht einmal schlecht verdienen kann.

Bienie

Inaktiver User
20.09.2011, 06:21
Hallo Bienie,

Selbständigkeit bedeutet halt auch: keine Zeit zum Kranksein oder eben im Zweifelsfalle häufig nicht nur kein Kranken(tage)geld, sondern Verdienstausfall, falls zu krank zum Arbeiten. Das ist ätzend mit einer fetten Erkältung, die man nicht in Ruhe auskurieren kann, ernsthaft problematisch aber bei schwerer Erkrankung, die einen wirklich arbeitsunfähig macht.

ABER: so wie ich Dich verstehe, hat Dein alter Job Dich krank gemacht. Du sagst selbst, Du musst etwas ändern, um nicht wieder einen Burnout zu erleiden. Klingt doch nach einer eindeutigen Entscheidung, oder? :blumengabe:

Gruß Sin

Inaktiver User
20.09.2011, 07:16
Wenn ich nicht weiß was ich machen soll dann überlege ich mir, was könnte im schlimmsten Fall passieren...

Mit dem Wissen, dass du nichts verdienst wenn du krank bist wirst du wahrscheinlich viel weniger krank sein - wir sind schon seit 15 Jahren Selbständig und krank gibts eigentlich nicht. (Ein Unfall wäre etwas anderes)

Und wenn du in einem "normalen" Job krank wirst, in der Probezeit, dann war es das doch meist auch schon...


Wenn du es nicht versuchst... du kennst das doch;: hätte ich bloß! Oder? :freches grinsen:

Ich würde es machen an deiner Stelle - dafür hört es sich doch auch viel zu gut an oder?

Toi toi toi:blumengabe:

Utetiki
20.09.2011, 07:45
Abschreckend ist, dass ich keine Krankentagegeldversicherung bekomme, denn aufgrund der Vorerkrankungen - naja, im Grunde unmöglich, ich habe mich erkundigt. Und meine Familie z. B. hält das für Wesentlich (stimmt natürlich auch).


Bist Du jetzt privat oder gesetzlich krankenversichert?

Promethea71
20.09.2011, 10:26
Was für Kosten hast du im Rahmen der Existenzgründung ? Hast du finanziellen Rückhalt für die erste Zeit ?

Musst du einen Kredit aufnehmen um den Start zu finanzieren ?

Welche zusätzlichen Versicherungen wie Haftpflicht o.ä. brauchst du ? Hast du eine Kostenkalkulation gemacht, was du an beruflichen Kosten hast, was du an privaten Ausgaben decken muss und was dir nach Steuern noch bleibt ?


Ich würde dir einen gute steuerliche und ggfl. betriebswirtschaftliche Beratung empfehlen, um zu sehen, ob dein Konzept tragfähig ist, das wäre mir wichtiger als die Frage ob du die Selbständigkeit mit deiner Krankheit vereinbaren kannst.

Für letzteres wäre hingegen wichtig, ob du dich auch vertreten lassen darfst und ob du dafür jemanden hast, der im Notfall einspringen kann bzw. in wieweit du auch mal Arbeit liegen lassen kannst, ohne sofort den Auftrag zu verlieren.


Und die letze Frage ist, ob du in dem Job überhaupt selbständig bist oder scheinselbständig oder arbeitnehmerähnlicher Selbständiger (das sind zwei verschiedene Sachen).

Liebe Grüße

promethea

bienie
20.09.2011, 11:43
ABER: so wie ich Dich verstehe, hat Dein alter Job Dich krank gemacht. Du sagst selbst, Du musst etwas ändern, um nicht wieder einen Burnout zu erleiden. Klingt doch nach einer eindeutigen Entscheidung, oder? :blumengabe:

Gruß Sin

:blumengabe:Ja, das ist richtig! Die längste "Auszeit" hatte ich tatsächlich berufsbedingt. Und ich merke auch, dass sich das Arbeitsklima wieder nieder schlägt, sprich, ich werde "anfälliger", das Immunsystem arbeitet nicht richtig.

Seit ich diese neue Perspektive habe, geht es mir wirklich schon besser! Ich weiß auch, dass ich Power habe, sonst hätte ich auch das letzte Jahr am alten Arbeitsplatz nicht aushalten können. Dabei habe ich viel gelernt, wie man einen BurnOut, bzw. einen Rückfall vermeiden kann. Angst davor, dass mich das wieder ereilt, das habe ich nicht.

Mein Bauchgefühl spricht sehr dafür und eine Karriereberaterin von mir liegt mir schon länger in den Ohren, dass ich mich mit meiner Fachkompetenz, festem Willen und - auch der sehr positiven Einstellung zu Menschen unbedingt selbständig machen sollte.

:blumengabe:

bienie
20.09.2011, 11:47
Wenn ich nicht weiß was ich machen soll dann überlege ich mir, was könnte im schlimmsten Fall passieren...

Mit dem Wissen, dass du nichts verdienst wenn du krank bist wirst du wahrscheinlich viel weniger krank sein - wir sind schon seit 15 Jahren Selbständig und krank gibts eigentlich nicht. (Ein Unfall wäre etwas anderes)

Und wenn du in einem "normalen" Job krank wirst, in der Probezeit, dann war es das doch meist auch schon...


Wenn du es nicht versuchst... du kennst das doch;: hätte ich bloß! Oder? :freches grinsen:

Ich würde es machen an deiner Stelle - dafür hört es sich doch auch viel zu gut an oder?

Toi toi toi:blumengabe:

Der schlimmste Fall, hm- ich denke ein Unfall o. ä. - alles andere kann man fast steuern. Ich war "früher" kaum krank. Okay, mal eine OP wegen der Endo, aber ich hätte auch bei der neuen Arbeit weniger "Rennerei", weniger langes Stehen etc. , die Zeit kann ich mir auch besser einteilen.

Du hast recht: Ich hatte mir auch den Gedanken gemacht - wenn ich da sowieso raus muss (Betriebsarzt rät mir dazu, Hausarzt - ), dann gilt es ebenfalls: Nicht krank werden, sonst bin ich den Job schnell wieder los - und dann? Mein Kopf ist vollkommen klar, meine Hände auch - das ist das Wichtigste.
Vor allem aber: Ich habe auch total Lust auf diese Veränderung!:blumengabe:

bienie
20.09.2011, 11:49
Bist Du jetzt privat oder gesetzlich krankenversichert?

Im Augenblick bin ich gesetzlich versichert mit einer Zusatzversicherung im Krankheitsfall, sprich Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer etc., Brille, Zahnersatz - das läuft schon viele Jahre.
Ich habe auch noch eine BU, zwar nicht so hoch, aber nach den Erkrankungen konnte ich sie leider auch nicht mehr anpassen.

bienie
20.09.2011, 11:58
Was für Kosten hast du im Rahmen der Existenzgründung ? Hast du finanziellen Rückhalt für die erste Zeit ?

Musst du einen Kredit aufnehmen um den Start zu finanzieren ?

Genau deswegen habe ich heute einen Termin. Ich habe eine Liste voller Fragen, die auch die Finanzierung betreffen. Ich bin zum Glück auch berufsbedingt ein vorsichtiger Kalkulierer. Entscheidend wird sein: Bürogröße, Inventar, corporate design erforderlich?, Büroeinrichtung (PC, Telefon, Fax, Kopierer, Kaffeemaschine:freches grinsen:).



Welche zusätzlichen Versicherungen wie Haftpflicht o.ä. brauchst du ? Hast du eine Kostenkalkulation gemacht, was du an beruflichen Kosten hast, was du an privaten Ausgaben decken muss und was dir nach Steuern noch bleibt ?
:blumengabe:Genau das steht auch auf meiner Liste. Ich weiß, es gibt eine Rechtsabteilung, die für Kundenbeschwerden zuständig ist, aber ich weiß nicht, inwiefern ich da abgesichert bin.



Ich würde dir einen gute steuerliche und ggfl. betriebswirtschaftliche Beratung empfehlen, um zu sehen, ob dein Konzept tragfähig ist, das wäre mir wichtiger als die Frage ob du die Selbständigkeit mit deiner Krankheit vereinbaren kannst.
Von der betriebswirtschaftlichen Seite her habe ich noch ein wenig Wissen übrig aus meiner alten Weiterbildung. Diese "Idee" steht seit - ja heute auf den Tag - drei Wochen im Raum. Für mich war eben die Tragbarkeit aufgrund der Vorerkrankungen schon wichtig, denn das, was an Planung dahinter steht, das möchte ich dann auch durchziehen.



Für letzteres wäre hingegen wichtig, ob du dich auch vertreten lassen darfst und ob du dafür jemanden hast, der im Notfall einspringen kann bzw. in wieweit du auch mal Arbeit liegen lassen kannst, ohne sofort den Auftrag zu verlieren.
Es wird eindeutig zunächst niemanden geben, allerdings habe ich diese Frage heute auch auf meiner Liste stehen. Was, wenn ich eben einen Unfall habe und z. B. schon interessante Aufträge am Laufen sind?



Und die letze Frage ist, ob du in dem Job überhaupt selbständig bist oder scheinselbständig oder arbeitnehmerähnlicher Selbständiger (das sind zwei verschiedene Sachen).
Eigenverantwortlicher Unternehmer - nach meinem jetzigen Wissensstand. Ich kann auch Mitarbeiter dann selbst einstellen. Die Anfangszeit wird eben etwas kritischer..

Eure Anregungen helfen mir sehr, ich merke, dass ich genau so etwas brauche:blumengabe::blumengabe:

Utetiki
20.09.2011, 13:57
Im Augenblick bin ich gesetzlich versichert mit einer Zusatzversicherung im Krankheitsfall, sprich Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer etc., Brille, Zahnersatz - das läuft schon viele Jahre.
Ich habe auch noch eine BU, zwar nicht so hoch, aber nach den Erkrankungen konnte ich sie leider auch nicht mehr anpassen.

Sehr gut.

Du kannst Dich dann freiwillig weiterversichern. Auch mit Krankentagegeldanspruch. Der ist erst einmal gedeckelt bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Du kannst Dich aber -falls Du mehr verdienst- auch höher versichern. Ich kenne zumindest eine Kasse, bei der Du bis zu 7.200,-- € Monatseinkommen absichern kannst.
Und das alles ohne Gesundheitsprüfung.

Dann würde ich mich noch um eine Unfallversicherung kümmern.

Promethea71
20.09.2011, 14:05
Wichtig, lass dir alle Zusagen schriftlich geben !
Insbesondere alles was deine Haftung betrifft, ich würde immer davon ausgehen, dass du für alles selbst haftest, deswegen lässt man ja Freelancer für sich arbeiten und keine Angestellten.

Aber das klingt im Moment gut, wie du an die Dinge heran gehst, weiter so.

Liebe Grüße

promethea

bienie
20.09.2011, 23:01
Hier bin ich wieder!

Den Gedanken an die Krankheiten hatte ich völlig in den Hintergrund geschoben (:blumengabe:Euch) und hatte damit einen freien Kopf für all die Kosten, die auf mich zukommen würden.

Das angebotene Konzept klingt vom Prinzip her sehr interessant und die Arbeit letztendlich entspricht auch dem, was ich kann - ABER: Die Einstiegskosten und die anfänglichen Fixkosten sind mir zu hoch. Da ich den Umkreis, für den ich zuständig wäre kenne, wäre nach meinen Kenntnissen die Gewinnphase erst viel später anzusetzen und die damit anfänglichen Kosten höher. Es gibt außerdem noch Risiken, die ich für nicht unerheblich halte.

Da aber gewisse Vorgaben einzuhalten sind, ist für mich das Thema damit leider gegessen, denn ich möchte zunächst kleinere und übersichtlichere Brötchen backen. Ein Risiko sollte kalkulierbar sein - und ich möchte nicht arbeiten, bis ich dann wieder umfalle, nur weil z. B. die räumlichen Vorgaben zu finanzieren sind. Ich bin und werde nie ein finanzieller Draufgänger sein.

Ansonsten war das Gespräch sehr angenehm, wenn ich da an meine bisherigen Gespräche mit Vorgesetzten denke:knatsch:

Ich danke noch einmal ganz herzlich für Eure Beiträge, die mir wirklich geholfen haben.

Bienie:blumengabe:

Promethea71
21.09.2011, 09:25
Schade dass es nicht klappt, aber herzlichen Glückwunsch zu der guten Gesamtanalyse und der Erkenntnis, woran das Projekt krankt und der frühen Erkenntnis, wo die Stoplperfallen liegen.

Ich drücke die Daumen, dass du bald eine bessere Alternative findest und die kann gut auch im Bereich der Selbständigkeit liegen, denn das wichtigste, was eine Selbständigkeit voraussetzt bringt du mit.

Liebe Grüße

promethea

Chila1
21.09.2011, 10:55
Guten morgen

Wenn du nicht all zu grosse finanzielle Risiken eingehen müsstest und es dir Spass macht würde ich es auf jeden Fall versuchen! Go for It!!
Auch ich habe mich vor 3 Monaten Selbständig gemacht und viele Neider und Pessimisten erlebt die mir davon abgeraten haben aber ich habs trotzdem gemacht.
Ich bin zwar noch recht Jung mit 31 und musste nur einen relativ kleinen Geldbetrag in die Hand nehmen aber doch muss ich Miete für die Räume bezahlen und muss zur Zeit mit einem sehr kleinen Gehalt über die runden kommen aber ich denk mir was solls.
Man muss halt ein zäher Brocken sein als Selbständige und muss einige Zeit aushalten bis es anläuft.
Die Leute müssen dich erst mal kennenlernen und aller Anfang ist schwer! Und ja man muss Krank zur Arbeit gehen. Das hab ich auch schon erlebt. Aber man macht es für sich selber und man hat viele Freiheiten und bekanntlich ist man oft bereit mehr zu tun wenn es das eigene Geschäft ist!
Versuch es. Du hast ja selber gesagt du würdest dir in den Allerwertesten beissen wenn du es nicht mal versuchst ;-)
Gräm dich nicht, tuh was! Und denk nicht zu lange nach sonst macht man sich selber nur Panik.

Grüsschen Chila1

bienie
25.09.2011, 11:56
Liebe Chila,

nach meinen Kalkulationen ist das finanzielle Risiko für mich nicht tragbar. Dazu würde ich mehr Eigenkapital benötigen, um vor allem die Fixkosten anfangs einigermaßen decken zu können. Sicher, anfangs geht man ins Minus, aber auch das sollte für mich kalkulierbar sein.
Für das "corporate design" hätte ich mehr Geld benötigt, für die gewünschte Bürogröße, Werbund etc. - Das Konzept hat mir gefallen - aber ich habe zu wenig Kohle, um das Risiko etwas gelassener angehen zu können.

Bienie

dolo-CB
10.01.2012, 14:24
Hallo,

in Berlin gibt es enterability, eine Social Entrepreneurship-Organisation, die beraten Menschen auf dem Weg in die Selbständigkeit.

...

Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich, Untersctützung zu bekommen. Habe gesehen, dass die jetzt auch ausserhalb von Berlin Anlaufstationen haben.

Viele Grüße
dolo

Quirin
12.01.2012, 22:31
in Berlin gibt es enterability, eine Social Entrepreneurship-Organisation

Einer der wichtigsten Punkte, die man Existenzgründern beibringen sollte, ist, dass sie mit Ihren Kunden in der Sprache der Kunden sprechen sollten.

Inaktiver User
01.03.2012, 10:07
Hallo Bienie,

ich habe mich freiwillig gesetzlich weiterhin krankenversichert und für einen relativ geringen Aufpreis auch dabei Krankenhaustagegeld eingeschlossen.

Ich fühle mich damit auf der "sicheren Seite", ohne Gesundheitsprüfung etc...

Hast Du Dich bei Deiner Krankenkasse mal erkundigt, was die so anbietet?

Meine bietet auch das "Hamburger Modell" an: sollte ich mal krank sein, später dann nur zu 50% arbeitsfähig, würde ich beispielweise meinen Krankengeldanspruch zu 50% bekommen, nur 50% Beitrag zahlen und könnte 50% arbeiten.

Ist alles etwas kompliziert, aber ich finde, dass das ein sehr gute Sache ist.
Ich war auch schon privat versichert, fand das aber nicht so gut, musste andauernd einen Teil der Rechnungen selbst bezahlen. Außerdem ist unklar, wie sehr die Beiträge der PKVs steigen, im Rentenalter kann das heftig werden und fast die Rente auffressen. Mit zusätzlich Krankenhaustagegeld ist das schon heftig teuer, da muss man dauerhaft prima verdienen. Und- ich glaube - man muss bei der PKV auch im Krankheitsfall fleissig weiterzahlen, aber da wissen andere hier im Forum bestimmt mehr...