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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Private Krankenkasse



Silvia99
08.09.2011, 13:34
Hallo, liebes Forum,

ich bin Mitte Vierzig, freiberuflich tätig und werde demnächst geschieden werden.

Mit der Scheidung falle ich leider aus der Familien-Krankenkasse heraus, die über meinen Noch-Mann läuft.

Muss mich also mittelfristig nach einer bezahlbaren privaten Krankenkasse umsehen.

Kann mir jemand einen Rat geben, welche gut ist?

Vielen Dank und LG

Silvia

Knuti
08.09.2011, 15:14
Mein Bruder und ich sind in der Debeka und beide bisher (nach 20 Jahren) noch immer zufrieden.

Margali62
08.09.2011, 16:04
Uiii. So spät noch in eine Private? Könnte teuer werden.

Ich selbst bin in der Conti. Jedoch seit 1000 Jahren und Beamtin, habe also zur Hälfte Beihilfe.

Silvia99
08.09.2011, 17:03
Ich habe keine Wahl. Habe keine Festanstellung, deswegen muss ich in eine private. Kann allerdings nicht viel mehr als 100 Euro pro Monat ausgeben.

Vielen Dank für die Tipps!

LG, Silvia

skam
08.09.2011, 17:57
Das wird knapp mit den 100 Euronen. Ich würde mich auch mal parallel bei der Gesetzlichen erkundigen, wie das mit Tarifen für kleine Einkommen ist.

Inaktiver User
08.09.2011, 18:03
Knapp? Das wird gar nichts.

Zeig mir die Private die eine Frau mit 40 für nur 100 Euro versichert. Da zahlt ein Mann ja schon mehr.

Was verdienst du denn?

Selbst die Gesetzliche ist teurer....

300-400 Euro wirst du schon ausgeben müssen.

Und bei der gesetzlichen KK gehts nach deinem Umsatz.

Silvia99
08.09.2011, 18:10
Das wird knapp mit den 100 Euronen. Ich würde mich auch mal parallel bei der Gesetzlichen erkundigen, wie das mit Tarifen für kleine Einkommen ist.


Habe ich bereits. Keine Chance :-)

Silvia99
08.09.2011, 18:11
Knapp? Das wird gar nichts.

Zeig mir die Private die eine Frau mit 40 für nur 100 Euro versichert. Da zahlt ein Mann ja schon mehr.

Was verdienst du denn?

Selbst die Gesetzliche ist teurer....

300-400 Euro wirst du schon ausgeben müssen.

Und bei der gesetzlichen KK gehts nach deinem Umsatz.



Ich verdiene 500 - 600 Euro im Monat im Schnitt, je nach Auftragslage.

Was ich an Unterhalt vom Ex bekommen werde, kann ich noch nicht genau sagen.

Inaktiver User
08.09.2011, 18:19
Ich verdiene 500 - 600 Euro im Monat im Schnitt, je nach Auftragslage.

Was ich an Unterhalt vom Ex bekommen werde, kann ich noch nicht genau sagen.

Dann geh zu einer gesetzlichen - der Satz für Geringverdiener liegt bei ca. 120 Euro.

Was ist mit privater Rente? Ist das schon nach Steuern?

Oder noch besser: Versuch einen Job zu finden wo du über 400Euro verdienst, dann bist du krankenversichert.

Silvia99
08.09.2011, 18:24
Dann geh zu einer gesetzlichen - der Satz für Geringverdiener liegt bei ca. 120 Euro.

Was ist mit privater Rente? Ist das schon nach Steuern?

Oder noch besser: Versuch einen Job zu finden wo du über 400Euro verdienst, dann bist du krankenversichert.


Ich hab mich bei den Gesetzlichen erkundigt. Die nehmen mich nicht....nicht vor 55 :-)

Margali62
08.09.2011, 18:32
oooops, ich zahle 300 EUR!

Silvia99
09.09.2011, 09:12
Nun, solche Beträge sind leider ausgeschlossen.

Andererseits hat man ja die Pflicht, sich zu versichern, oder?

Ich hab jetzt im Internet mal Angebote/Vergleiche angefordert.

Mal sehen, was dabei herauskommt...

Utetiki
09.09.2011, 09:35
Ich hab mich bei den Gesetzlichen erkundigt. Die nehmen mich nicht....nicht vor 55 :-)

Bist Du da sicher? Ich kenne das so, dass es ab 55 so gut wie ausgeschlossen ist in die GKV zurückzukehren.
Klick (http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche?file=tl_files/pkv/Fileupload/rueckkehr-gesetzliche-infoblatt.pdf)

Du schriebst anfangs von der Familienkrankenkasse, damit ist wohl nicht die Familienversicherung in der GKV gemeint, oder? Dann könntest Du Dich nämlich in der GKV freiwillig versichern.

Ich hoffe jedenfalls, dass das so ist. Wenn nicht, bitte mich korrigieren!

Silvia99
09.09.2011, 09:39
Dankeschön!

Ich werde mich mal unter der kostenlosen Hotline erkundigen...

Allerdings steht da als Bedingung, ich müsste meine Selbständigkeit aufgeben und in ein Arbeitnehmerverhältnis wechseln.

Und da ich mir keinen Job aus dem Ärmel schütteln kann...hm

Utetiki
09.09.2011, 10:07
Allerdings steht da als Bedingung, ich müsste meine Selbständigkeit aufgeben und in ein Arbeitnehmerverhältnis wechseln.


Ja, das ist so, wenn man von der PKV in die GKV wechseln will.

Bist Du denn nun in der PKV (über Deinen Mann) versichert oder familienversichert in der GKV?
Bei letzterem kannst Du m.E. in die freiwillige Versicherung der GKV wechseln.

Silvia99
09.09.2011, 10:11
Ich bin über meinen Noch-Mann in der PKV.

Inaktiver User
09.09.2011, 10:16
Andererseits hat man ja die Pflicht, sich zu versichern, oder?



Ja, seit 2009. Sonst setzt es Strafzahlungen. Du musst in die Private, sofern GKV Voraussetzungen nicht vorliegen.

Promethea71
09.09.2011, 12:20
Ich will dir nicht die Illusionen rauben, aber du solltest dich schnellstens nach einem sozialversicherungspflichtig Job umsehen, um zum einen genug Geld zum Leben zu verdienen und auf der anderen Seite eine Krankenversicherung zu haben.

Deine freiberufliche Tätigkeit kannst du durchaus (wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt) fortführen, das stört die GKV nicht. Es gibt da keine Hinzuverdienstgrenzen.

Hast du Kinder ? Wirst du überhaupt Unterhalt von deinen Mann erhalten nach der Scheidung ?

Liebe Grüße

promethea

Utetiki
09.09.2011, 12:34
Ich bin über meinen Noch-Mann in der PKV.

Danke.

Wäre es da nicht am besten in dieser PKV zu bleiben? Ich weiß ja nicht wie es mit Vorerkrankungen aussieht, aber falls ja, wirst Du in anderen PKVen ja Schwierigkeiten haben.

Ansonsten würde ich mir auch -wie Promethea schon schrieb- schnellstens einen "normalen" Job suchen.
Das wird ja sehr eng, wenn Du nicht über sonstige Rücklagen verfügst.

Silvia99
09.09.2011, 12:36
Danke.

Wäre es da nicht am besten in dieser PKV zu bleiben? Ich weiß ja nicht wie es mit Vorerkrankungen aussieht, aber falls ja, wirst Du in anderen PKVen ja Schwierigkeiten haben.




Wenn das ja GINGE!!!! Er behauptet, mit der Scheidung falle ich da heraus...

Ob es die Möglichkeit gibt, trotz Scheidung in seiner KK zu verbleiben???

Silvia99
09.09.2011, 12:40
Ich will dir nicht die Illusionen rauben, aber du solltest dich schnellstens nach einem sozialversicherungspflichtig Job umsehen, um zum einen genug Geld zum Leben zu verdienen und auf der anderen Seite eine Krankenversicherung zu haben.

Deine freiberufliche Tätigkeit kannst du durchaus (wenn es sich zeitlich vereinbaren lässt) fortführen, das stört die GKV nicht. Es gibt da keine Hinzuverdienstgrenzen.

Hast du Kinder ? Wirst du überhaupt Unterhalt von deinen Mann erhalten nach der Scheidung ?

Liebe Grüße

promethea


Ach, das ist doch mal ein Tipp!:knatsch:

Ich bin 46 Jahre alt und habe davon die vergangenen 3 damit verbracht, Bewerbungen zu schreiben. Ich kann nicht zählen, wie oft ich mich beworben habe und wie oft ich enttäuscht wurde.

Nein, dafür habe ich keine Kraft mehr. Ich mache diesen Job weiter, so gut es geht und werde ihn zeitlich ausdehnen, so gut es geht, aber die Illusion, in meinem Alter nochmal eine Festanstellung zu bekommen....die ist mir in den vergangenen 3 Jahren gründlich geraubt worden.

Ja, ich habe 2 Kinder. Er wird auf jeden Fall Kindesunterhalt zahlen udn wahrscheinlich auch nachehelichen Unterhalt für mich.

LG; Silvia

Utetiki
09.09.2011, 12:53
Wenn das ja GINGE!!!! Er behauptet, mit der Scheidung falle ich da heraus...

Ob es die Möglichkeit gibt, trotz Scheidung in seiner KK zu verbleiben???

Nachfragen würde ich auf jeden Fall. Ich kenne mich bei der PKV nicht aus.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass Du dort nur als mitversicherte Ehefrau herausfällst.
Eine Risikoprüfung ist doch damals sicher für Dich gemacht worden, oder?

Und diesen Vertrag müsstest Du dann übernehmen können?

wildwusel
09.09.2011, 13:23
Oder noch besser: Versuch einen Job zu finden wo du über 400Euro verdienst, dann bist du krankenversichert.

Ich dachte erst ab 21 Stunden?

Promethea71
09.09.2011, 14:07
Ich würde auf jeden Fall mit der bisherigen KV sprechen. Ich kenne es bei der PKV nur so, dass jeder einzeln einen Vertrag hat, eine Familienversicherung gibt es normalerweise nicht.

Du hast dort also einen eigenen Vertrag, nur den hat vermutlich bislang dein Mann bezahlt.

Die bisherige Versicherung hat den Vorteil, dass du keine erneute Gesundheitsprüfung hast, und der Beitrag vermutlich niedriger ist, als bei einer "neuen" Versicherung.


Und den Tip mit dem Job meinte ich nicht hönisch, sondern ganz normal, dass du schon länger einen Job suchst, konnte ich nicht wissen. Und es wäre einfach die sicherste und preiswerteste Art in die GKV zu kommen.

Liebe Grüße

promethea

Silvia99
09.09.2011, 14:34
Ja, ich werde auf jeden Fall versuchen, in der alten KK zu bleiben, das ist wirklich ein guter Tipp, vielen Dank!

Entschuldige, Promethea, dass ich vorhin so zynisch war, natürlich konntest Du das nicht wissen....die vergangenen 3 Jahre waren einfach unglaublich frustrierend und haben mich unendlich viel Kraft gekostet...

Sorry...dass Du diesen Frust gerade abgekriegt hast...:blumengabe:

GLG, Silvia

Sariana
11.09.2011, 11:16
Ich dachte erst ab 21 Stunden?

Du bist erst ab 401 Euro, dem sog. Midijob krankenversichert, es ist leider eine irrige Annahme, dass man mit einem 400-Euro-Job krankenversichert ist.
Fakt ist, der AG zahlt Beiträge zur Sozialversicherung, der AN jedoch nicht - er bekommt auf den 400-Euro-Job hin keine Versicherungskarte.

Inaktiver User
11.09.2011, 12:07
Du bist erst ab 401 Euro, dem sog. Midijob krankenversichert, es ist leider eine irrige Annahme, dass man mit einem 400-Euro-Job krankenversichert ist.
Fakt ist, der AG zahlt Beiträge zur Sozialversicherung, der AN jedoch nicht - er bekommt auf den 400-Euro-Job hin keine Versicherungskarte.

#Falls du mich meinst - ich schrieb ÜBER 400 Euro.

Inaktiver User
11.09.2011, 12:09
Ich dachte erst ab 21 Stunden?

Die Stundenanzahl ist egal - wenn du 10 Stunden im Monat arbeitest und 450 Euro dafür bekommst bist du versichert.

und wenn du 30 Stunden arbeitest für 410 Euro auch...

Kommt auf den Stundenlohn an - da muß man genau rechnen....

Früher galt ab 15 Stunden die Woche versicherungspflicht - das ist aber lange her.

Sariana
11.09.2011, 13:42
#Falls du mich meinst - ich schrieb ÜBER 400 Euro.

Ich hatte das "über" überlesen, überaus :peinlich:

skam
11.09.2011, 14:11
Krankenkassen dürfen seit der Versicherungspflicht nicht mehr so ohne weiteres die Neuaufnahme eines Mitgliedes verweigern. Der Wechsel von einer lebenslangen Privat-KK in eine gesetzliche ab 55 geht allerdings nicht einfach so, das wäre ja ein klasse Sparmodell auf Kosten der Solidargemeinschaft. Wenn man aber (z.B.) nach einer Arbeitslosigkeit einen Job unterhalb der Bemessungsgrenze antritt, dann müssen auch die. Jedenfalls so weit ich weiß.

Einfach gar nicht versichern geht nach der Änderung, dass Krankenkassen aufnehmen müssen, gar nicht. Damit baut man sich monatlich sehr systematisch Schulden auf°

Skam