PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heilpraktiker für Psychotherapie



Inaktiver User
03.09.2011, 08:50
Ich möchte Heilpraktiker für Psychotherapie werden. Die Tätigkeit ist mir in den Grundzügen bekannt. Ich verfüge auch schon über einige Vorkenntnisse im Bereich Psychologie/Pädagogik.

1) Eine fundierte Vollzeit-Ausbildung an einer Schule für Heilpraktiker ist sicher ein guter Weg. Aber das schaffe ich aus zeitlichen Gründen nicht (Familie, Job, etc.). Was taugen "Fernkurse" bzw. "Crashkurse zur Prüfungsvorbereitung" ?

2) Hat hier jemand die Prüfung "im Selbststudium" bestanden ? Welche Literatur habt ihr dabei verwendet ? Wie habt ihr euch auf die Prüfung vorbereitet ? Wie lief die schriftliche und vor allem die mündliche Prüfung ab ?

3) Hat jemand Interesse an der Bildung einer Lerngruppe zur Prüfungsvorbereitung ? (Großraum Stuttgart)

4) Gibt es hier HeilpraktikerInnen für Psychotherapie mit Berufserfahrung ? Wie waren eure ersten Schritte ? Wie sieht der ungeschönte Arbeitsalltag aus ?

Inaktiver User
03.09.2011, 09:55
Google mal nach Heilpraktikerforum. Da werden sie geholfen.

Inaktiver User
03.09.2011, 15:17
Das mache ich, vielen Dank für den Tipp.

Aber vielleicht ist ja auch auf diesem Forum noch der/die eine oder andere Heilpraktiker/in unterwegs :-)

Inaktiver User
05.09.2011, 08:09
Ja. Ist schon. (Nicht ich.)

Informiert habe ich mich auch mal über die Angebote von Heilpraktikerschulen und Prüfungsvorbereitungslehrgängen: die meisten Lehrgänge sind nur das: Vorbereitung auf die Prüfung, Vermittlung des prüfungsrelevanten Wissens, Übungen von Fragestellungen, Testklausuren etc.

Insofern für Dich, wenn Du schon praktische Erfahrung hast, durchaus nicht verkehrt. Es gibt Institute und Kursanbieter, die sind ein paar hundert Euro billiger als die Paracelsus-Schulen. Google einfach mal, hab ich damals auch getan. Erfahrungsberichte lassen sich online auch finden.

Gruß Sin

Inaktiver User
06.09.2011, 09:25
Vielen Dank für die Info.

Ich habe Dir in diesem Zusammenhang eine PN geschickt.

AnnaApfel
09.09.2011, 11:59
Hallo,

die Ausbildung ist eine Sache. Viel schwieriger ist es später Klienten zu bekommen, da Du als HPP nicht mit den Kassen abrechnen kannst. Du bist also auf ein gutes Netzwerk und ein gutes Praxismarketing angewiesen - inbesondere im Internet.

Ich selbst habe mich z.B. in diverse Verzeichnisse eingetragen, kündige meine Kurse online an und beantworten auch Fragen von Ratsuchenden online. Das kannst Du z.B. alles auf Psychomeda (http://www.psychomeda.de) tun. Das ist ein nichtkommerzielles Portal für HPP, die z.B. Veranstaltungen ankündigen wollen.

Du solltest Dich also erst fragen, ob es Dir später gelingen wird, selbstzahlende Patienten zu bekommen. Wenn Du diese Frage bejahst, kannst Du mit der Ausbildung beginnen. Ich habe schon viele HPP gesehen, die ihre Praxis nach einem Jahr wieder schließen mussten.

Viele Grüße
Anna

Quirin
11.09.2011, 23:51
Zumal kaum ein Patient aus eigener Tasche eine psychotherapeutische Behandlung bezahlen kann, weil diese einfach richtig viele Stunden geht, und die, die können, können sich dann auch einen ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten leisten, der in der Summe über den Daumen gepeilt nach dem Abitur zehn Jahre Vollzeitarbeit seines Lebens in die Ausbildung zum z. B. Psychoanalytiker gesteckt hat.

Inaktiver User
14.09.2011, 06:02
Ich möchte Heilpraktiker für Psychotherapie werden.

1) Eine fundierte Vollzeit-Ausbildung an einer Schule für Heilpraktiker ist sicher ein guter Weg. Aber das schaffe ich aus zeitlichen Gründen nicht (Familie, Job, etc.).

Was taugen "Fernkurse" bzw. "Crashkurse zur Prüfungsvorbereitung" ?

2) Hat hier jemand die Prüfung "im Selbststudium" bestanden ?

4) Gibt es hier HeilpraktikerInnen für Psychotherapie mit Berufserfahrung ?

Wie sieht der ungeschönte Arbeitsalltag aus ?

...solche Kurse werden aktuell in der VHS angeboten:knatsch:
Selbststudium - Fernkurse - Crashkurse , um dann im realen Leben an der Seele von psychisch erkrankten Menschen herum zu doktern????

haarsträubende Gedanken, an so einen zu geraten!!! und das bei der steigenden Zahl von burnout und Angst, Zwang Depressionen, die die leisen schleichenden Begleiter unseres Wirtschaftssystems sind und auch "mit wachsen"

lies die verunsicherte Suche oder dubiosen "Erfahrungen" mit Therapeuten des Vertrauens in der bricom durch - wenn wunderts, was da zutage tritt, wenn einer im stillen Kämmerlein aus Büchern oder naiv gläubig aus eigener Therapieerfahrung heraus "Menschen therapieren will" - brrrrr!!!....:peinlich: