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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Referenzen - rechtliches



Reduktion
26.07.2011, 09:02
Hallo!

Kann man einfach die Logos der Kunden, für die man bereits gearbeitet hat, auf die eigene Webseite packen? Oder braucht man da ne Genehmigung?

muffyn
26.07.2011, 09:21
Du brauchst deren Einverständniserklärung, schriftlich.

Ansonsten droht Dir ein verärgerter Kunde und (im schlimmsten Fall) ein Kunde weniger.

Inaktiver User
26.07.2011, 09:29
Können kann man. Erlaubt ist es nicht.

Reduktion
26.07.2011, 15:19
Danke euch beiden.

Inaktiver User
31.07.2011, 18:02
Hallo!

Kann man einfach die Logos der Kunden, für die man bereits gearbeitet hat, auf die eigene Webseite packen? Oder braucht man da ne Genehmigung? Hast du die Logos gestaltet? Oder willst du die Kunden nur mit Namen als Referenz anführen?
Im ersten Fall brauchst du deren Einverständnis, im zweiten Fall meines Wissens nicht.

Inaktiver User
01.08.2011, 06:58
Hast du die Logos gestaltet? Oder willst du die Kunden nur mit Namen als Referenz anführen?
Im ersten Fall brauchst du deren Einverständnis, im zweiten Fall meines Wissens nicht.

Das hängt davon ab, welche AGB Gültigkeit haben. Wenn die AGB des Kunden z. B. ein NDA beinhalten, gilt diese rechtliche Vereinbarung. Bei gestalterischen Werken eher unwahrscheinlich, bei Dienstleistungen insbesondere bei der Kooperation mit US-Unternehmen nahezu immer gegeben.

Im Falle dessen, dass ein Werbeverbot ausgesprochen ist, bleibt das Urheberrecht davon zwar unberührt (dessen Umfang ist bekanntlich im Urheberrechtsgesetz unantastbar definiert), der Urheber darf aber dennoch nicht mit dem fertigen Produkt werben (hier beispielsweise mit dem Logo).
Besonders kritisch kann es z. B. werden, wenn das Logo eine eingetragene Marke abbildet. Dann können mit der unerlaubten Veröffentlichung Markenrechte verletzt werden.
Gelten die AGB des Designers, und hat dieser vernünftige, beinhalten diese einen Passus, dass der Designer seine Werke zu Werbezwecken im angemessenen Rahmen unter Berücksichtigung der Kundeninteressen einsetzen darf.

Für Professionelle zählt dieses Wissen zum täglichen Geschäft, da wird nur in Zweifelsfällen nachgefragt. Insofern geht es hier eher um "nebenberufliche" Produktionen.

Inaktiver User
01.08.2011, 08:25
Im Falle dessen, dass ein Werbeverbot ausgesprochen ist, bleibt das Urheberrecht davon zwar unberührt (dessen Umfang ist bekanntlich im Urheberrechtsgesetz unantastbar definiert), der Urheber darf aber dennoch nicht mit dem fertigen Produkt werben (hier beispielsweise mit dem Logo). . Ich meinte nicht die Abbildung des Logos, sondern rein die Aufzählung der Kundennamen in den eigenen Referenzen.

Inaktiver User
01.08.2011, 08:31
Ach so ;- )
Auch dann - nein, wenn der Kunde das untersagt, dann ist es in der Regel so auch vertraglich festgehalten, ist das nicht erlaubt.
Bei manchen Kunden bezieht sich dass dann nur auf Werbung auf der Website, dann dürfte man in einem Akquisitionsgespräch die Zusammenarbeit zumindest erwähnen. US-Unternehmen neigen dazu, alles zu untersagen.