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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trinken nach Abstillen



Nachwuchs2010
11.07.2011, 17:30
Hallo liebe Bricom,

bei diesen heißen Temperaturen habe ich Angst, dass mein Kleiner (8 Monate) zu wenig trinkt.

Ich habe tagsüber abgestillt, d.h. ich stille ihn nur noch einmal morgens und einmal nachts, mittags, nachmittags und abends bekommt er Brei, den er auch sehr gern und in großen Mengen :lachen: isst.

Problem: Er trinkt sehr, sehr wenig. Es liegt nicht daran, dass er den "Geschmack" nicht mag (Wasser und Fencheltee vom Löffel nimmt er gern, Wasser mit Apfelsaft dagegen verschmäht er), es scheint schlicht und ergreifend an der Technik zu liegen:

- Nuckelflasche ist er nicht gewohnt, er wurde bislang immer nur gestillt, irgendwie kriegt er's nicht hin zu saugen, zu schlucken und trotzdem noch zu atmen.

- Trinklernbecher mit Nuckel dito.

- Doidy Cup: Da geht auch mehr daneben.

- Normale Tasse: Ähnlich wie Doidy Cup.

Vom Löffel nimmt er wie gesagt meist Wasser oder Tee, aber eben nur in sehr geringen Mengen, und nach einigen Löffeln läuft das meiste auch wieder raus.

Die Windeln sind meist zumindest ein bisschen nass, aber nicht annähernd in den Mengen wie ich es aus Stillzeiten gewohnt bin.

Zum Thema benötigte Trinkmenge höre ich alles Mögliche, von "Keine Sorge, solange du noch teilweise stillst, bekommt er eh genug" bis zu "100ml pro kg Körpergewicht" (wobei beim zweiten Ratschlag die Mengen, die er durch "Reststillen" und Mahlzeiten zu sich nimmt mit eingerechnet sind).

Ich habe einfach total Angst, dass er zu wenig trinkt und dass sich das in irgendeiner Hinsicht negativ auswirken kann.

Wer kann helfen und Tipps (zum Thema Technik und Menge) geben?

Danke! :blumengabe:

Liebe Grüße
Nachwuchs2010

nana04
11.07.2011, 17:37
nachwuchs: wir haben auch so ein trinkgenie als sohn :smirksmile: bei ihm ging und geht es jedoch mehr darum, dass er nur die milchflasche wollte. habe auch alles mögliche versucht, um ihm andere getränke schmackhaft zu machen und wir scheiterten auch oft an seinen technischen fähigkeiten:pfeifend: ich kann dir zur flasche höchstens noch raten - avent auszuprobieren. die haben einfach sehr breite nuggis dran, die scheinbar ähnlicher der brustwarze sind, als die von z.b. bibi.

unser sohn hat bei krankheit oft alles verweigert - die ärzte gaben uns immer das minimum von 5 dl pro tag als richtlinie an.
da war er auch so 8-12 monate alt. wenn sie zuwenig flüssigkeit haben merkt man es daran, dass sie keinen speichel mehr auf der zunge haben, wenn sie zuwenig trinken - und keine feuchten lippen. auch kommt wohl kein tränenwasser mehr. und die geschichte mit der hautfalte ist dann letzte eisenbahn um zum arzt zu gehen........

aber wie gesagt - 5dl flüssigkeit (auch mit etwas brei dazu gezählt, weil der ja auch flüssigkeit enthält) war jeweils die schmerzgrenze.

NANA

nana04
11.07.2011, 17:41
ach ja - noch ne idee - wenns mal echt eng wird - eine grosse spritze aus der apotheke aufziehen und in kleinen schlucken hinten in die backe drücken....... so wie man es zum teil mit medikamenten macht bei babys.

NANA

Julchen12345
11.07.2011, 18:04
Du vergisst aber schon nicht, die Flüssigkeit, die Du für die Zubereitung des Breis brauchst, als Flüssigkeit zu zählen, oder? :smirksmile: Hat er dann soviel weniger als bei der Milch?

Nachwuchs2010
11.07.2011, 19:21
ach ja - noch ne idee - wenns mal echt eng wird - eine grosse spritze aus der apotheke aufziehen und in kleinen schlucken hinten in die backe drücken....... so wie man es zum teil mit medikamenten macht bei babys.

NANA

Das mit der Spritze ist eine sehr gute Idee, werde mir mal so ein Ding besorgen. Danke! :blumengabe:

Nachwuchs2010
11.07.2011, 19:23
Du vergisst aber schon nicht, die Flüssigkeit, die Du für die Zubereitung des Breis brauchst, als Flüssigkeit zu zählen, oder? :smirksmile: Hat er dann soviel weniger als bei der Milch?

Dass ich die Flüssigkeit, die im Brei ist, mitzählen muss weiß ich. Tja, ob er so viel weniger hat als bei der Milch kann ich nicht sagen, da er ja nur gestillt wurde und ich so nicht genau weiß, wieviel Milch er so pro Mahlzeit bekommen hat... :wie?:

Halina
11.07.2011, 19:23
Wenn die Windeln deutlich weniger nass sind, bekommt er offenbar weniger Flüssigkeit.

Ich würde ja mit dem Doidycup weiter üben, wenn du das Gefühl hast, die Technik an sich stimmt, muss aber noch verfeinert werden. Bei uns kommen auch ganz kleine Becher (Eierbecher z. b. oder Aufsätze der Nuckelflaschen) ganz gut an - zumindest ist da das Verschüttungsrisiko nicht so groß wie beim Doidycup.

Meine Tochter ist allerdings auch erst 4 Monate, allerdings scheinen alle Flaschen und Trinklernflaschen Monster zu sein - die hasst sie. :smirksmile: Zum Thema Technik: Sie hat einfach von selbst auf einmal Trinkbewegungen gemacht, die ihr helfen Milch in den Mund zu bekommen (auch wenn's noch ganz schön kleckert). Beibringen kann man das wohl nicht. Wir haben sie nur immer auf dem Schoß gehabt und ihr was vorgetrunken. :freches grinsen:

Ich gebe ja zu, ich bin pragmatisch - warum nicht bei der Hitze einfach zwischendurch stillen?

Symphonie
11.07.2011, 19:24
ich würde es einfach mit ner Tasse / Ikea Plastikbecher weiter probieren und wenn Wasser daneben geht, na und?
Stoffwindel drunter halten und der Rest trocknet schnell. So trinken die meissten Kinder eher viel und sie haben es auch schnell raus wie es geht

Nachwuchs2010
11.07.2011, 19:44
Ich gebe ja zu, ich bin pragmatisch - warum nicht bei der Hitze einfach zwischendurch stillen?

Ja, das hab ich auch schon gemacht. :pfeifend: Aber das ist halt doch recht inkonsequent, da stille ich dann wahrscheinlich in nem Jahr immer noch... :knatsch:

xanidae
11.07.2011, 21:19
hast du es schon mit dieser tülle (http://images.mytoys.com/intershoproot/eCS/Store/de/images/171/58/1715859-n.jpg) von nuk probiert? das ist die tülle ohne auslaufsicherung, d. h. die läuft aus. was aber auch bedeutet, dass nicht so stark gesaugt werden muss, wie bei dieser hier (http://ecx.images-amazon.com/images/I/31xUZPUvmbL.jpg) mit auslaufschutz.

meine kinder mochten letztere gar nicht, weil sie so stark saugen mussten. auch bei den trinklernbechern (http://src.discounto.de/pics/product/22777/38719_NUK-Magic-Cup-Trinkbecher-22777_xxl.jpeg)musste man stärker saugen und wurden von daher abgelehnt.

dann:
- noch öfter trinken anbieten
- den brei mit mehr wasser anrühren
- wassermelone und gurke füttern


schon mit strohhalm probiert? oder diese flaschen (http://www.leshop.ch/images/ProductsBig/3179732352521.JPG) mit sportlerverschluss (http://www.infodienst.de/files/artikel/FT%20Sortiments%C3%BCbersicht.jpg), gibts auch von nuk (http://media.neckermann.de/image/102/250/2/22/822/102_420822.jpg). oder sigg flaschen? mir geht es bei den bildern um die veranschaulichung der trinktülle, nicht um das produkt oder den inhalt des produktes.

Halina
11.07.2011, 21:36
Aber das ist halt doch recht inkonsequent, da stille ich dann wahrscheinlich in nem Jahr immer noch... :knatsch:
Ich glaube erstens, dass Dein Sohn die Inkonsequenz nicht unbedingt mitbekommt und zweitens, dass er in einigen Monaten sicher aus dem Becher trinken kann. Aber jetzt für den Hochsommer wär's mir zu kompliziert.

Und ansonsten: Empfehlungen zur Stilldauer (http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcatart=336)

Weltweit gilt die Empfehlung, dass Säuglinge zur Erzielung ihres optimalen Wachstums sowie ihrer optimalen Entwicklung und Gesundheit während der ersten 6 Lebensmonate voll (d.h. ausschließlich) gestillt werden sollten. Anschließend sind sie zur Deckung ihres sich weiterentwickelnden Nährstoffbedarfs mit ernährungsphysiologisch angemessener und sicherer Nahrung zusätzlich zur Muttermilch zu ernähren, und zwar bis zum Alter von 2 Jahren oder darüber hinaus.
nach: WHO and UNICEF: Global Strategy for Infant and Young Child Feeding, 2003

Hoppypoppy
11.07.2011, 21:54
Nun, die Empfehlung gilt nicht zwingend für Industrienationen, wo man eben auch keimfreie Alternativen zu MuMi hat.
Alex war auch ewig ejn schlechter Trinkee und das, obwohl er ein Flaschenkind war und die Technik überhaupt kein Problem war.
Da er auch keinen Brei gegessen hat, war ich auch ziemlich ratlos. Irgendwann hat er dann einen Abendbrei akzeptiert und den habe ich ziemlich flüssig gemacht. Vom einen auf den anderen Tag hat er dann verstandenm dass es Durst und Hunger gibt und Wasser gegen Durst hilft :pfeifend: seitdem trinkt er super... Und auch eben nur Wasser

Wiesenkraut
11.07.2011, 21:57
Wir hatten auch das Problem, dass das Fünkchen nicht so wirklich trank..ich hab am Anfang dann auch alles durchprobiert um mir dann von der KÄ sagen zu lassen, ich soll mich für eins entscheiden und das konsequent anbieten. Nun ists eine Trinklerntasse geworden. Die Riesenmengen sinds immer noch nicht. In die Tasse passen 150 ml die sind zwar abends weg, aber getrunken werden 1-2 Schlucke, dann wird zwar gesaugt, aber das Fünkchen findets super toll das ganze wieder rauslaufen zu lassen.

Wenn du unsicher bist, lass dir vom KA einen Urinbeutel geben, meine KÄ konnte mir anhand der Farbe schon sagen "alles ok" (blass gelb), ansonsten hab ich diverse Trinklerntassen auf dem Boden rumstehen gehabt die erste Zeit, so dass das Fünkchen beim Krabbeln immer mal "drüber gestolpert" ist und aus dem "Spiel" wurde nach und nach trinken. Wir haben die auslaufsichere Variante, das mehr "ziehen" müssen war bei ins nicht das Problem, sondern die Technik an sich.

Im Vergleich zu den beiden anderen Kids in der Kita die die 100ml bei einer Mahlzeit trinken trinkt das Fünkchen immer noch extrem wenig..aber lt Urinfarbe offensichtlich genug.

Halina
11.07.2011, 21:57
Nun, die Empfehlung gilt nicht zwingend für Industrienationen, wo man eben auch keimfreie Alternativen zu MuMi hat.
Die Empfehlung gilt weltweit. Nur in den Industrienationen ist Nichtstillen nicht gesundheitsschädlich oder gar lebensgefährlich. Es gibt aber keinen allgemeinen Grund (jenseits persönlicher) für schnelles Abstillen - abgesehen von einer Gesellschaft, die Stillen jenseits von 6 Monaten für unnormal hält, Flaschen und Nuckel bei zweijährigen Kindern aber für normal. :pfeifend: Ich schweife ab, sorry! :blumengabe:

P. S. Ich hätte auch die Nationale Stillkommission zitieren können - die schließt sich ebenfalls der WHO an und verzichtet explizit auf Empfehlungen zum Abstillalter.

Hoppypoppy
11.07.2011, 22:01
Keine Sorge, ich habe nichts gegen das Stillen, aber wenn die Strangeröffnerin die Stillmahlzeitem reduzieren möchte, dann ist das ebenfalls ihr gutes Recht.
Naja, wenn ein Kind zwei Jahre gestillt wird, darf es meines Erachtens auch zwei Jahre noch eine Flasche bekommen. Bedürfnis ist Bedürfnis...
Und genauso abgeschweift.:pfeifend:

Halina
11.07.2011, 22:11
Keine Sorge, ich habe nichts gegen das Stillen, aber wenn die Strangeröffnerin die Stillmahlzeitem reduzieren möchte, dann ist das ebenfalls ihr gutes Recht.
Das ist ja keine Frage und gesunde Kinder verdursten sicher nicht vor dem gefüllten Becher / Teller. (Im Sinne von wasserreichem Essen.) :blumengabe:

Nachwuchs2010
11.07.2011, 22:39
Die Empfehlung gilt weltweit. Nur in den Industrienationen ist Nichtstillen nicht gesundheitsschädlich oder gar lebensgefährlich. Es gibt aber keinen allgemeinen Grund (jenseits persönlicher) für schnelles Abstillen - abgesehen von einer Gesellschaft, die Stillen jenseits von 6 Monaten für unnormal hält, Flaschen und Nuckel bei zweijährigen Kindern aber für normal. :pfeifend: Ich schweife ab, sorry! :blumengabe:

P. S. Ich hätte auch die Nationale Stillkommission zitieren können - die schließt sich ebenfalls der WHO an und verzichtet explizit auf Empfehlungen zum Abstillalter.

Ich wollte keine Diskussion zum besten Abstillalter anstoßen...

Mir geht es nur darum, dass der Kleine bereits sehr begeistert Brei isst, so dass es ja ein Rückschritt wäre, wieder mit der Brust anzufangen.

Wo wir aber schon off-topic sind: Voll stillen bis zum Alter von 2 Jahren schließt sich bei den meisten Frauen schon aus dem rein praktischen Grund aus, dass ein während der Arbeitszeit an der Brust hängendes Kleinkind bei den meisten Arbeitgebern nicht allzu gern gesehen wird. :pfeifend:

Halina
11.07.2011, 22:46
Also eigentlich waren Hoppy und ich fertig mit off topic, aber bei so einer Vorlage kann ich die Finger nicht stillhalten. :freches grinsen:


Wo wir aber schon off-topic sind: Voll stillen bis zum Alter von 2 Jahren schließt sich bei den meisten Frauen schon aus dem rein praktischen Grund aus, dass ein während der Arbeitszeit an der Brust hängendes Kleinkind bei den meisten Arbeitgebern nicht allzu gern gesehen wird. :pfeifend:
Niemand empfiehlt Vollstillen bis 2 Jahre und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind sich so lange vom Essen und Trinken abhalten lässt. Du sagst ja selbst, Du stillst nur noch morgens und abends - das geht ja auch, wenn man dazwischen arbeitet. :blumengabe:

Nachwuchs2010
11.07.2011, 22:49
Also eigentlich waren Hoppy und ich fertig mit off topic, aber bei so einer Vorlage kann ich die Finger nicht stillhalten. :freches grinsen:

Niemand empfiehlt Vollstillen bis 2 Jahre und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind sich so lange vom Essen und Trinken abhalten lässt. Du sagst ja selbst, Du stillst nur noch morgens und abends - das geht ja auch, wenn man dazwischen arbeitet. :blumengabe:

Ich habe ja auch nicht vor, von jetzt auf gleich morgens und nachts abzustillen, sondern will nur nicht tagsüber wieder damit anfangen.

Nachwuchs2010
12.07.2011, 08:41
Ich würde ja mit dem Doidycup weiter üben, wenn du das Gefühl hast, die Technik an sich stimmt, muss aber noch verfeinert werden. Bei uns kommen auch ganz kleine Becher (Eierbecher z. b. oder Aufsätze der Nuckelflaschen) ganz gut an - zumindest ist da das Verschüttungsrisiko nicht so groß wie beim Doidycup.

Ja, ich denke, wir werden dann auch mit Bechern aller Art weiterüben. Das Flaschenaltern sollte ja auch bald vorbei sein, von daher will ich es ihm jetzt nicht beibringen, damit er es sich in ein paar Monaten wieder abgewöhnt. Das mit den Eierbechern ist eine gute Idee, danke!

Nachwuchs2010
12.07.2011, 08:43
hast du es schon mit dieser tülle (http://images.mytoys.com/intershoproot/eCS/Store/de/images/171/58/1715859-n.jpg) von nuk probiert? das ist die tülle ohne auslaufsicherung, d. h. die läuft aus. was aber auch bedeutet, dass nicht so stark gesaugt werden muss, wie bei dieser hier (http://ecx.images-amazon.com/images/I/31xUZPUvmbL.jpg) mit auslaufschutz.

meine kinder mochten letztere gar nicht, weil sie so stark saugen mussten. auch bei den trinklernbechern (http://src.discounto.de/pics/product/22777/38719_NUK-Magic-Cup-Trinkbecher-22777_xxl.jpeg)musste man stärker saugen und wurden von daher abgelehnt.

dann:
- noch öfter trinken anbieten
- den brei mit mehr wasser anrühren
- wassermelone und gurke füttern


schon mit strohhalm probiert? oder diese flaschen (http://www.leshop.ch/images/ProductsBig/3179732352521.JPG) mit sportlerverschluss (http://www.infodienst.de/files/artikel/FT%20Sortiments%C3%BCbersicht.jpg), gibts auch von nuk (http://media.neckermann.de/image/102/250/2/22/822/102_420822.jpg). oder sigg flaschen? mir geht es bei den bildern um die veranschaulichung der trinktülle, nicht um das produkt oder den inhalt des produktes.

Diese Tüllen möchte er noch weniger als den "normalen" Nuckel. Aber das mit der Gurke und Wassermelone ist eine super Idee, wird heute gleich ausprobiert!

Hoppypoppy
12.07.2011, 20:25
Das wollte ich gerade schreiben.
Da Alex ja auch nur tröpfchenweise getrunken hat, gab es jeden Morgen zum Brot eine Viertel Gurke. Und das isst er heute noch, obwohl er mittlerweile genug trinkt.

Nachwuchs2010
12.07.2011, 21:08
Das wollte ich gerade schreiben.
Da Alex ja auch nur tröpfchenweise getrunken hat, gab es jeden Morgen zum Brot eine Viertel Gurke. Und das isst er heute noch, obwohl er mittlerweile genug trinkt.

Er isst zwar noch keine feste Nahrung, hat auch noch keine Zähne, aber Gurke lutschen probieren wir mal!

Hoppypoppy
12.07.2011, 21:23
Keine Sorge, Zähne hatte Alex auch noch nicht, aber wer halt keinen Brei will, muss eben ohne Zähne kauen :smirksmile:

xanidae
13.07.2011, 12:50
wassermelone und gurke kann man auch schön pürieren. dann in den kühlschrank und quasi als 'eis' servieren.

aber meistens kriegen sie das auch ohne zähne und ohne pürieren irgendwie klein.

frauschlumpf
13.07.2011, 14:00
Hallo Nachwuchs,
das selbe Problem haben / hatten wir auch. Nachdem mich meine TaMu deswegen völlig wuschig gemacht hat, habe ich bei der U den Kinderarzt zum Thema befragt.
Der meinte es wäre zwar gut, wenn die Kinder zusätzlich trinken würden, solange sie aber noch teilweise gestillt werden / die Flasche bekommen sei das Ganze nicht so kritisch, da ja sowohl die Milch als auch der Brei Flüssigkeit enthalten. Er hat mir auch davon abgeraten mit unterschiedlichen Trinkbehältnissen zu experimentieren, sondern meinte eine Art von Trinklerntasse immer anbieten, irgendwann "platzt" der Knoten.

So mache ich das jetzt auch - ganz einfache Schnabeltasse ohne Ventil, die Hälfte der Flüssigkeit landet sonstwo und ein bisschen wird geschluckt - im Sommer ist die Pfütze unterm Hochstuhl ja nicht so schlimm.
Dringend abraten würde ich von dem Trick mit der Spritze. Ich habe das einmal versucht, aber daraus hat die Kleine nur gelernt, dass Wasser etwas seeeeeehr gefärliches sein muss, was man auf keinen Fall freiwillig tun darf und das Drama war die nächsten Tage noch viel schlimmer. Lieber etwas mehr Wasser in den Brei rühren, viel Obst verfüttern, bisschen Wasser reinlöffeln und immer daran denken "es ist eine Phase - es ist eine Phase - es ist eine Phase"

Viel Geduld und gute Nerven
wünscht frauschlumpf