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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kunst u. Antik auf dem Land?



Inaktiver User
04.06.2011, 11:35
Ich habe bisher eine Galerie in einer schönen Altstadt. Läuft so lalla, wie alles eben. Irgendwie könnt ich grad mal wieder frischen Wind gebrauchen. Bin jetzt im 7ten Jahr. Dürfte auch eine Veränderung sein.
Mein Mann kauft jetzt ev. ein Gewerbeobjekt für seinen Mietpark. Angeschlossen ist ein älteres Haus (60er/70er Jahre Charme). Ich trage mich jetzt mit dem Gedanken, die Galerie um verrückte Möbel und auch Antiquitäten (habe ich vorher gemacht), ev. Weinhandel aufzustocken und das Geschäft in diesem Haus unterzubringen. Ist auch noch ein 28qm Raum mit großer Fensterfront (war ein gewerbl. Büro) und eigenem Eingang dabei.
Ich zahle jetzt in der Stadt für 80qm 1.200€ Miete. Das Haus würde als Mietshaus keine 600€ bringen. Die könnte ich meinem Mann auch zahlen. Hätte allerdings bedeutend mehr Fläche, eigentl. das Doppelte.
Leider hat das Haus nicht diesen "altes Haus Charme", sondern eher "70er Jahre Umbau Charme"! Die Decken sind unten ca. 2,20m Höhe, im ersten Stock ca. 2m Höhe. Eine Stiege wie sie in alten Häusern üblich war führt in den ersten Stock. Keine großen hellen Räume, eher klein, verwinkelt, kleine Fenster.
Der gewerbliche Raum mit der Fensterfront ist eher hoch.

Vorteil des Ganzen wäre natürlich, dass wir beide vor Ort wären. Ich bei meinem Mann einspringen kann, er bei mir. Jeder mal schnell weg kann. Dazu ist das Objekt in Wohnhausnähe, könnte mit dem Fahrrad hinfahren.

Das Objekt ist an einer Durchfahrtsstrasse, allerdings ländlicher Verkehr. Das Dorf zählt ca. 2.500 Einwohner.
Kunden müssten gezielt, durch Werbung, Aktionen, Ausstellungen und Mundwerbung kommen. Die Laufkundschaft bzw. Touristen, die ich jetzt habe fallen weg.
Ich kenne andere Ausstellungen, die auch auf dem Land sind, allerdings befinden die sich meistens in einem schöneren Ambiente.
Würdet ihr für so etwas raus aufs Land fahren, gezielt dort hin fahren und Euch das vor Ort anschauen? Ev. auch auf Einladung am Sonntag? Als Galerie dürfte ich auf Einladung Sonntags aufmachen.

Was meint Ihr? Was für Ideen habt Ihr dazu?

Inaktiver User
04.06.2011, 11:42
Klar würden wir!!

Wir machen oft kleine Ausflüge aufs Land - wir wohnen in Bremen - und in der Nähe gibts einiges was deiner Idee entspricht.

Wir haben Worpswede in der Nähe - da sind viele Galerien und andere Kunstläden. Und Antiquitätenläden auf dem Land finde ich persönlich toll - ich mag alte Möbel, alte Bilder und alte Töpfe etc.

Mit der richtigen Werbung könnte ich mir das gut vorstellen - außerdem sparst du ja schon durch die günstige Miete...

Ich würde es versuchen!

Karla48
04.06.2011, 11:45
Hallo Laska, ich bin hier, weil mich solche Läden wahnsinnig interessieren! :liebe:

Du fragst nach Gedanken dazu.

Mir fallen zwei Dinge auf:

Zum einen die ungünstige, wenig ansprechende Architektur.
- Könnte man hier von außen mit Farben entsprechend aufmotzen
- Innenbereich verwinkelt kann toll sein - vielleicht verschiedene Räume mit verschiedenen Stilrichtungen/Farben/Motto...
- Insgesamt müßte eine Atmosphäre geschaffen werden, wo die Leute sehr gern hinfahren, weil sie sich da einfach sauwohl fühlen.

Zum anderen stelle ich mir vor, dass so ein Vorhaben auf ein Wochenend-Geschäft hinausläuft.
Werbung, Aktionen (Events, Musik,...) usw. kosten einen Haufen Geld, wenn es denn gut gemacht sein soll.
Du hättest wochenends praktisch nie mehr "frei".

Mein Bauchgefühl (ich kenne ähnliche Läden von hier, Norddtld) sagt mir, dass solche Shops nur laufen, wenn man gleichzeitig auf Messen (Gartenträume usw.) unterwegs ist plus einen gut verdienenden Partner hat, der es auffängt, wenn man nicht so viel Umsatz macht. Wenn Touristen wegfallen...nee, das fühlt sich nicht gut an. Das sind doch letztlich die Leute, die nicht auf die Mark gucken. Oder nicht?

Mir wäre der Neustart zu arbeits- und kostenintensiv, da ich ja einen funktionierenden Laden hätte. Never change a running system.

My 2 cents.
LG Karla

Inaktiver User
04.06.2011, 11:54
Wir haben Worpswede in der Nähe - da sind viele Galerien und andere Kunstläden. Und Antiquitätenläden auf dem Land finde ich persönlich toll - ich mag alte Möbel, alte Bilder und alte Töpfe etc.


Das ist ja aber auch als "Künstlerdorf" bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel...
Ich denke, das ist nicht zu vergleichen mit einem einzigen Laden, der irgendwo jwd in einem Gewerbepark auf dem Dorf liegt....
Ich schätze, da verirren sich dann doch nicht sooo viele Leute hin.
Und wenn Events und Veranstaltungen angeboten werden, kommen vllt. einige - aber die Frage ist, ob die dann auch etwas kaufen oder nur als gemütlichen WE Ausflug gucken kommen.
In dem Fall hättest Du außer dem Aufwand und der Arbeit dadurch nichts davon.

Inaktiver User
04.06.2011, 12:11
In einem Künstlerdorf ist das eine ganz andere Sache. Da ist das gesamte Ambiente von haus aus schon gegeben. Das wäre bei mir ganz anders.
Habe mir auch überlegt zusätzlich Malkurse für Kinder anzubieten. Es müssten eben mehrere Standbeine sein. Ein ganz anderes Projekt als bisher.

Karla48
04.06.2011, 12:19
Könntest du nicht viel einfacher etwas Neues zusätzlich zum bestehenden Laden machen? Vielleicht *inkladdesprech* Kochen mit dem Künstler xy, mit einem Buchladen zusammen tolle Projekte machen zum Thema "Genuß" :freches grinsen: du merkst schon, ich bin Genießerin *kicher*...

Dharma, Worpswede ist schön, aber man hat da irre viel Auswahl und allein die Bergstrasse runterzuschlendern ist schon schön, alter Baumbestand, alte Häuser, tolle Architektur... Da hat Wolkentier im neuen Haus ganz andere Bedingungen. Ist nicht vergleichbar. Und die Worpsweder, die ich kenne, jammern ganz gewaltig! Umsätze zu machen ist schwer geworden mit Kunst und "Klimbim". Wenn, dann eher noch "Klimbim". :freches grinsen:

Inaktiver User
04.06.2011, 12:28
Könntest du nicht viel einfacher etwas Neues zusätzlich zum bestehenden Laden machen? Vielleicht *inkladdesprech* Kochen mit dem Künstler xy, mit einem Buchladen zusammen tolle Projekte machen zum Thema "Genuß"

Dafür wäre das Publikum nicht so geeignet.Noch dazu ist eine Gaststätte vor Ort die solche Aktionen in Verbindung mit Kunst anbieten.

Ich überlege auch was mein Mann zusätzlich in den 28qm Raum nehmen könnte und ich bleibe halt in der Stadt. Was passt zu Mietpark, Baggerverleih usw.? Werkzeug ist schon da, ebenso ein Getränkehandel. Mit Weinhandel kennt er sich nicht aus, das ist mein Metier. :prost:
Grübel grübel.

Woodstock62
04.06.2011, 13:07
Laska, ich würde vielleicht statt mit allem umzuziehen noch ein Online-Standbein aufbauen... das ist das einzige, was für mich Sinn macht in der Kostellation. Mit Kunst, Antiquitäten und Deko im weitesten Sinne neben einen Baggerverleih, das ist geschäftlicher Selbstmord! Land ja, aber nicht unter diesen Umständen... ich bin auch noch am Tüffteln. Haus in der Pampa, im Ort eine sehr schöne Kunstgalerie und 1.000 Ideen. Frage nur, was ist wie mit wieviel Aufwand umsetzbar und lohnenswert.

Ansonsten würde ich Dir raten zu Twittern... und wenn es nur jeden Morgen "Guten Morgen Ihr Lieben, Kaffee ist fertig" ist... und ein passendes Bild dazu. Machen viele, auch viele Kunstplattformen im Netz!

Inaktiver User
04.06.2011, 13:44
Online Plattform habe ich natürlich schon. Twittern tue ich nicht. Hab mit Facebook schon so meine Probleme. Irgendwie so unnötig.
Die Sache Galerie und Bagger schließt sich nicht aus. Viele Ausstellungen finden auf einem Gelände statt, dass sich krass abhebt. Muss halt gekonnt gemacht werden. Sind allerdings auch nur gelegentliche Ausstellungen und keine Dauersache.

Inaktiver User
04.06.2011, 13:57
Wie geht das mit dem Twittern? Macht man das über seinen vollständigen Namen? Mit allen Angaben usw.? Gibt es nur twitter.com, oder auch andere?
Hab keine Ahnung davon. Am besten eröffne ich dazu nochmal nen neuen Thread :knatsch:

Woodstock62
04.06.2011, 16:28
Hi Laska, Du hast 'ne PN :lachen:

Inaktiver User
07.06.2011, 13:48
Hallo Laska,

welche Art von Kunst verkaufst du denn? Ich nehme an, die Touristen kaufen eher kleinere, dekorativere Sachen. Kannst du denn von der Galerie leben oder unterstützt dich dein Mann?



Die Sache Galerie und Bagger schließt sich nicht aus. Viele Ausstellungen finden auf einem Gelände statt, dass sich krass abhebt. Muss halt gekonnt gemacht werden. Sind allerdings auch nur gelegentliche Ausstellungen und keine Dauersache. Das hängt ganz davon ab, welche Art von Kunst verkauft werden soll. Junge Kunst, Street Art etc. - also Kunst, die unbürgerlich wirken will - kann man durchaus neben einem Baggerverleih verkaufen, dekorative Kunst nicht.

Antiquitäten kann ich mir eher vorstellen, aber auch dort sollte das Ambiente stimmen und einladend oder "urig" sein. Es sei denn, du hast so exclusive Stücke, dass die Leute Fahrt und Ambiente in Kauf nehmen.

Inaktiver User
09.06.2011, 13:03
Ich verkaufe Moderne Kunst, Bilder (male auch selber), viele Großformate, Bilder anderer Künstler, Figuren (ähnlich Nanas), ausgefallene Gartenstecker und auch Modeschmuck.
Ja ich lebe davon, mache allerdings keine großen Sprünge. Mein Vorteil ist bei meinen selbstgemalten Bildern die Gewinnspanne.
Ich hatte gestern frei und habe mir ein Projekt in einem Nachbarort angeschaut. Das ist ein Haus wo verschiedene Künstler ausstellen dürfen, bzw. ihren Raum haben. Es gibt dort Maler, Papeterie, Goldschmied, Übersetzerin, Keramikhersteller usw.
Die Betreiber des Hauses erhalten vom Verkauf der Aussteller 30%. DerAussteller zahlt keine Miete.
War ganz nett anzuschauen, hatte aber doch mehr den Character eines Verkaufsraumes. Mir fehlte da (zumindest als wir da waren) der Umtrieb der Künstler und Handwerker.
Die Räume waren eher niedrig und in ersten Stock ging es auch über eine alte schmale Stiege. Es war alles gut ausgeleuchtet und Schmuck war hinter verschlossenen Vitrinen, so dass nicht immer jemand hinter laufen und beaufsichtigen musste.
Es wurden auch Kinderkurse, Lesungen usw. angeboten. Im ersten Stock gab es einen Werk/Bastelraum für Kinder, war allerdings geschlossen. Dann gab es noch eine Art Seminarraum, ev. für Lesungen usw.
Das Dorf in dem sich das Haus befindet hat ca. 6.500 Einwohner, also nicht groß. Das Dorf wo sich mein Projekt befinden "würde" hat allerdings nur ca. 2.500 Einwohner. Ist jedoch an einer Durchgangsstrasse. Die Lage könnte besser sein, ist es aber eben nicht.

Es war interessant zu sehen, wie man die Räume gestalten kann und welche Möglichkeiten es gibt. Mir würde vorschweben, gegen eine geringe Miete ein/zwei Räume auch mal wochenweise zu vermieten. Könnte doch grad für Existenzgründer interessant sein, oder? Einfach mal um auszuprobieren ob man das Projekt verkaufen kann.

Andrerseits würden mit Themenräume gefallen. Ein Raum ev. alles um Seifen/Bad usw. Verschiedene Seifen, handgemachte, was besonderes.
Ein Raum rund um den Genuss. Kulinarisches, Wein, Marmelade, Chutneys.
Ein Raum für Kinder. Bastelmöglichkeiten, Material, Spiele.

Ihr seht, Ideen hätte ich genügend. Fehlt nur die Umsetzung und vor allem die geeigneten Räume.
Wäre natürlich eine ganz andere Sache, wie ich es jetzt mache. Umfangreicher, abwechslungsreicher. Jetzt habe ich ja nur den Verkauf, bzw. male zuhause.

Inaktiver User
09.06.2011, 13:43
Mein Vorteil ist bei meinen selbstgemalten Bildern die Gewinnspanne. Rechnest du dabei auch einen angemessenen Stundensatz für deine Arbeitszeit ein?


Ich hatte gestern frei und habe mir ein Projekt in einem Nachbarort angeschaut. Das ist ein Haus wo verschiedene Künstler ausstellen dürfen, bzw. ihren Raum haben. Es gibt dort Maler, Papeterie, Goldschmied, Übersetzerin, Keramikhersteller usw.
Die Betreiber des Hauses erhalten vom Verkauf der Aussteller 30%. DerAussteller zahlt keine Miete.
War ganz nett anzuschauen, hatte aber doch mehr den Character eines Verkaufsraumes. Mir fehlte da (zumindest als wir da waren) der Umtrieb der Künstler und Handwerker.
Es ist schon richtig, dass die Möglichkeit, den Leuten beim Arbeiten zuzusehen, Besucher anziehen kann. Andererseits kann es für die Produzenten sehr störend sein, wenn dauernd Besucher kommen, die sie von der Arbeit abhalten. Deswegen öffnen die meisten ihre Ateliers oder Arbeitsräume nur an wenigen Tagen im Jahr (wenn überhaupt).

Es wurden auch Kinderkurse, Lesungen usw. angeboten. Im ersten Stock gab es einen Werk/Bastelraum für Kinder, war allerdings geschlossen. Dann gab es noch eine Art Seminarraum, ev. für Lesungen usw. Das sind gute Möglichkeiten, Publikum anzulocken. Gerade wenn man die Zielgruppe mischt, zB. Literaturfreunde, Kinder etc. verbreitert das den Kreis der potentiellen Interessenten.


Das Dorf in dem sich das Haus befindet hat ca. 6.500 Einwohner, also nicht groß. Das Dorf wo sich mein Projekt befinden "würde" hat allerdings nur ca. 2.500 Einwohner. Ist jedoch an einer Durchgangsstrasse. Die Lage könnte besser sein, ist es aber eben nicht. Die Größe des Dorfes ist unerheblich, von den Dorfbewohnern kann so ein Laden ohnehin nicht leben, egal, ob das Dorf ein wenig größer oder kleiner ist. Und eine Durchgangsstraße ist keine Garantie dafür, dass die Leute auch stehen bleiben.

Bei Ausstellungsangeboten bzw. Läden auf dem Lande muss man Stadtbewohner anlocken. Das Angebot sollte so attraktiv sein, dass der Ausflug aufs Land reizvoll für sie erscheint. Also: schöne Gegend, uriges Gebäude - ideal ist auch, wenn sich ein schöner Gasthof in der Nähe befindet. Dann sind die Leute auch bereit, ins Grüne zu fahren.


Mir würde vorschweben, gegen eine geringe Miete ein/zwei Räume auch mal wochenweise zu vermieten. Könnte doch grad für Existenzgründer interessant sein, oder? Einfach mal um auszuprobieren ob man das Projekt verkaufen kann. Wenn das Haus als Ausstellungsort nicht schon eingeführt ist und einen Kundenstamm hat, wird sich das kein Existenzgründer antun. Warum sollte er sich mitten in die Prärie setzen, wo keiner vorbei kommt? So kann er seine Produkte nicht austesten.

Wenn du jetzt für deinen Laden einen guten Standort in einer reizvollen Stadt mit Tourismus hast, würde ich mir das gut überlegen. Es kann sein, dass du den Großteil deiner Kunden verlierst - die touristische Laufkundschaft ohnehin.

Dekorative Kunst, Gartenstecker, Schmuck etc. bieten viele Läden in den Städten an, du hast also kein Alleinstellungsmerkmal, wenn du das auf dem Land machst (es sei denn, du verkaufst um die Hälfte billiger :smirksmile:). Auf dem Land neben einem Baggerverleih kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Inaktiver User
09.06.2011, 14:05
Danke für Deine ehrliche Meinung, i-dille.

Der Standpunkt wäre nicht ideal, das ist schon klar. Aber es hätte für mich wieder ganz andere Vorzüge, für die ich einen geringeren Umsatz in kauf nehmen würde. Es gibt noch ein Leben nach dem Geld-verdienen. :smile:
Anfangs würde ich auf jeden Fall erstmal zweigleisig fahren. Den einzelnen schönen Raum als Zusatzausstellung nehmen und schauen wie die Resonanz ist.
Ich werde auf jeden Fall berichten.

Inaktiver User
09.06.2011, 14:43
Es gibt noch ein Leben nach dem Geld-verdienen. :smile: Das kann man so sehen. Alllerdings hat das dann mehr mit Hobby als mit Selbständigkeit zu tun :smirksmile:

Viel Glück!

Inaktiver User
09.06.2011, 15:11
Na ja, selbstständig ist für mich sobald ich ein Gewerbe angemeldet habe und Umsatz mache.
Hobby ist dann wirklich nur Zeitvertreib.

Inaktiver User
09.06.2011, 15:30
Na ja, selbstständig ist für mich sobald ich ein Gewerbe angemeldet habe und Umsatz mache.
Hobby ist dann wirklich nur Zeitvertreib. Nicht unbedingt.
Wenn die Umsätze zu gering sind, kann das Finanzamt "Liebhaberei" (http://www.experto.de/b2b/steuern-buchfuehrung/steuern/die-steuerfalle-liebhaberei.html) unterstellen und davon ausgehen, dass keine Gewinnabsicht vorliegt. Das kann unangenehm werden.

PiusStuttgart
11.07.2011, 18:12
Ist das hier noch aktuell? Ich wollte da auch noch was beitragen. die Kombination Baggerverleih und Dein Kunsthandel ist doch mal gar nicht so schlecht. Das kann sich befruchten.
Denn die Kunden Deines manns sind überwiegend Gewerbetreibende. Die haben meist etwas mehr Geld für Konsum, diese Art von Investitionen und für die "eher unnützen Dinge".

Also ich sehe da schon ein Potential. Und dann ist es ja eine Durchfahrtstraße. Also kann man diesen Verkehrsstrom nutzen, um diesem Botschaften zukommen zu lassen. So per Plakat z.B.

Die gewerblichen Kunden brauchen an Weihnachten Werbegeschenke für ihre Kunden. Das könnte man als Dienstleistung organisiseren.

Kindermalkurse würde ich eher nicht anfangen. man sollte sich auch nicht zu sehr verzetteln.

Inaktiver User
11.07.2011, 18:33
Denn die Kunden Deines manns sind überwiegend Gewerbetreibende. Die haben meist etwas mehr Geld für Konsum, diese Art von Investitionen und für die "eher unnützen Dinge". Die Gewerbetreibenden selbst haben meist weder die Zeit noch den Nerv, sich darum zu kümmern. Das machen üblicherweise die Gattinnen und die finden einen Baggerverleih sicher nicht so prickelnd. Die wollen zum Shoppen ein nettes Ambiente :pfeifend:

Inaktiver User
12.07.2011, 10:00
Über (männliche) Baggerverleihkunden als Zielgruppe für Kunst habe ich herzlich gelacht.

PiusStuttgart
25.07.2011, 11:18
Die Gewerbetreibenden selbst haben meist weder die Zeit noch den Nerv, sich darum zu kümmern. Das machen üblicherweise die Gattinnen und die finden einen Baggerverleih sicher nicht so prickelnd. Die wollen zum Shoppen ein nettes Ambiente :pfeifend:

Der Kunsthandel findet ja nicht zwischen den Baggern statt.

Aber wenn der baggernde Ehemann seiner Frau mal was gutes tun will, kann er das hier ggf. verbinden. Und Geld hat er. Der baggernde Ehemann.

Meis mehr als der "arme" Angestellte / Arbeiter, der jeden Cent zweimal umdrehen muss.

PiusStuttgart
25.07.2011, 11:18
Über (männliche) Baggerverleihkunden als Zielgruppe für Kunst habe ich herzlich gelacht.

Und warum? Zu wenig darüber nachgedacht?

Inaktiver User
25.07.2011, 11:52
Der Kunsthandel findet ja nicht zwischen den Baggern statt.

Aber wenn der baggernde Ehemann seiner Frau mal was gutes tun will, kann er das hier ggf. verbinden. Und Geld hat er. Der baggernde Ehemann.

Meis mehr als der "arme" Angestellte / Arbeiter, der jeden Cent zweimal umdrehen muss.

Der baggernde Ehemann hat Geld. Eher im kleineren bis mittleren Rahmen, denn der Betuchte lässt seinen Gärtner den Bagger zum Baggern abholen. Dessen Ehefrauen hätten auch keinen Bock, ihre Pumps im Kies des Gewerbegebietes zu ruinieren und zwischen Baggern zu flanieren. Die möchten eher stylish Bilder kaufen und finden Bagger voll dröge und reichlich wenig ansprechend.
Und der mittelgutsituierte baggernde Ehemann mit der mittelgutsituierten Familie und dem selbst zu baggernden Garten klingt nicht nach der großen Kunst über dem Sofa. Und auch nicht unbedingt nach dem, der seiner Frau "etwas Gutes" tun will (Vorsicht, Vorurteil ...). Der "verbindet" auch nicht, wenn er seinen Bagger und das Baggern im Kopf hat.
Die Frauen, die ihre Kunst selbst kaufen und dafür keinen Bagger, pardon, baggernden Goldesel benötigen, fahren mit ihren schicken Cabrios auch lieber in die Waitzstraße.

PiusStuttgart
25.07.2011, 12:04
Der baggernde Ehemann hat Geld. Eher im kleineren bis mittleren Rahmen, denn der Betuchte lässt seinen Gärtner den Bagger zum Baggern abholen. Dessen Ehefrauen hätten auch keinen Bock, ihre Pumps im Kies des Gewerbegebietes zu ruinieren und zwischen Baggern zu flanieren. Die möchten eher stylish Bilder kaufen und finden Bagger voll dröge und reichlich wenig ansprechend.
Und der mittelgutsituierte baggernde Ehemann mit der mittelgutsituierten Familie und dem selbst zu baggernden Garten klingt nicht nach der großen Kunst über dem Sofa. Und auch nicht unbedingt nach dem, der seiner Frau "etwas Gutes" tun will (Vorsicht, Vorurteil ...). Der "verbindet" auch nicht, wenn er seinen Bagger und das Baggern im Kopf hat.
Die Frauen, die ihre Kunst selbst kaufen und dafür keinen Bagger, pardon, baggernden Goldesel benötigen, fahren mit ihren schicken Cabrios auch lieber in die Waitzstraße.

Der typische Baggermieter ist nicht der, der seinen Garten selber macht, sondern der Landschaftsgärtner, der nicht alle Typen von Bagger vorhält. oder der Bauunternehmer oder der Abbruchunternehmer. Solche Leute sind das wohl.

Und der handel ist GETRENNT vom Baggerverleih. Das ist das Haus daneben......

Und bei nem Baggerverleih, da ist auch nicht dreckig. Da ist alles asphaltiert oder mit Steinen gelegt.

Inaktiver User
25.07.2011, 12:20
Der typische Baggermieter ist nicht der, der seinen Garten selber macht, sondern der Landschaftsgärtner, der nicht alle Typen von Bagger vorhält. oder der Bauunternehmer oder der Abbruchunternehmer. Solche Leute sind das wohl.



Die sehe ich auch nicht unbedingt als Zielgruppe für Kunst. Und mal ganz ehrlich. Die o. g. Berufsgruppen sind viel unterwegs und in Sachen Job unterwegs. Da wird die Frau sich bedanken, wenn genau der Job, der ständig Thema ist, zum Hintergrund für das Shopping der Frau (sofern sie sich überhaupt für Kunst interessiert ...) wird.

Inaktiver User
25.07.2011, 12:22
Und bei nem Baggerverleih, da ist auch nicht dreckig.

Wer schrieb denn etwas von "dreckig"?

Inaktiver User
25.07.2011, 15:25
Über (männliche) Baggerverleihkunden als Zielgruppe für Kunst habe ich herzlich gelacht.

nein..ich finde das gar nicht so lächerlich..

es ist ja sicher nicht die Rede von Moderner Kunst für die es ein kunsttheoretisches Studium braucht, sondern durchaus dekorativ..

( wobei ich Bagger-Ausleihern gar nicht unterstellen möchte, dass sie nicht auch mal auf Kunstmessen gehen und nicht nur Kunst zu Dekozwecken kaufen :smile:)

Mein Neffe veranstaltete einmal für eine Freundin im Elternhaus und Garten ( na, eher Park..) eine Ausstellung : es kamen viele Werkzeuggroßkunden..Freunde der Eltern.. die kauften "die Kunst" mit Vergügen.. und zahlten Preise, dass ich mit den Ohren schlackerte...

ich habe Bauklötze gestaunt..

Die Leute kauften aber eher das was "was hermachte" : für den Garten..etwas bei dem man behaupten konnte" Das ist Kunst.., die Künstlerin hat grüne Haare...und ist sehr interessant und macht spannende Sachen.."

Das macht sich gut ;-)...gerade bei "Kunstfernen" : die Künstlerin muss wie eine Klischeekünstlerin aussehen..

Die guten Photographien meines Neffen kaufte keiner... Der hatte Kunst ja auch gelernt : das machte nicht so viel her : das waren "halt" Photos :-))))... damit konnten viele nichts anfangen..

:lachen:

Inaktiver User
25.07.2011, 15:34
Mein Neffe veranstaltete einmal für eine Freundin im Elternhaus und Garten ( na, eher Park..) eine Ausstellung :

Einmal ist aber nicht mit einem geschäftlichen Standbein zu vergleichen. Und selbstverständlich kaufen Freunde der Eltern aus "Höflichkeit". Die sind aber auch nicht mit der normalen Kundschaft für 365 Tage Selbstständigkeit vergleichbar.

Karla48
25.07.2011, 16:18
Die sehe ich auch nicht unbedingt als Zielgruppe für Kunst. Und mal ganz ehrlich. Die o. g. Berufsgruppen sind viel unterwegs und in Sachen Job unterwegs. Da wird die Frau sich bedanken, wenn genau der Job, der ständig Thema ist, zum Hintergrund für das Shopping der Frau (sofern sie sich überhaupt für Kunst interessiert ...) wird.

Gestatten *hut lüftet* ich bin so eine Ehefrau.
Im ganzen Leben nimmt mein Mann mich nicht mit, wenn er einen Bagger leiht. Wahrscheinlich holt er den eh vom Kollegen X, der ihn grad den Tag nicht braucht. Und Lust dazu hätt ich auch nicht, weil wenn er arbeitet, dann arbeitet er. Zeitdruck, unter Garantie. Baustellenton. *zwitscher* :freches grinsen:
Sprich: Dann bin nicht ich dran. :smirksmile: Wenn ich dran sein will, dann zu einem extra Termin. Und da gehen wir dann in "hübsch" irgendwohin, wo seine Arbeit nicht ansatzweise Thema ist, sonst wäre ich auch sauer. Weil - die ist eh schon 6,5 Tage Thema. :pfeifend: Wenn er mir sagen würde "du die Frau XY, die filzt/malt/näht auch so tolle Sachen, kannst ja mal mitkommen" dann würde ich mir das ansehen. Getrennt. Damit ich Zeit habe. "Kunst"...naja...da habe ich wohl andere Vorstellungen. Ansonsten wäre mein Schatz auch "Künstler". :freches grinsen:

Inaktiver User
27.07.2011, 10:02
Ja, dachte ich mir. Mit einem entsprechenden Mann verheiratet (nicht Bagger, aber irgendwie 24 Stunden im Job), könnte ich mir dies auch als Grund für einen handfesten Krach denken:
"Ich dachte mir, wir kombinieren Deinen für heute geplanten Schuheinkauf mit einem kurzen Trip meinerseits zu meinem Kunden XY ..."
Keine gute Idee. Nein.

Inaktiver User
27.07.2011, 12:17
"Ich dachte mir, wir kombinieren Deinen für heute geplanten Schuheinkauf mit einem kurzen Trip meinerseits zu meinem Kunden XY ..."
"Das Kundengespräch dauert höchstens zwanzig Minuten..." :freches grinsen:

Inaktiver User
27.07.2011, 12:19
Jaaaaaaaaaaaaaaa, klaaaaaaaaaaaaaaar ...

Karla48
27.07.2011, 15:26
20 Minuten stimmt immer!!!
Man weiß nur nicht, wieviel mal 20 Minuten!!

*ermüdet grinst* *es nicht mehr hören kann* *keinen bock mehr hat* *im nächsten Leben Handwerkerehemann wird*

Was hab ich schon an irgendwelchen Straßenecken winters im Auto gefroren, nur weil "er" mal eben ....20 Minuten...und der Brüller war:

Auf dem Weg in ein romantisches Wochenende, was ich anberaumt hatte wegen getresst-fühlens-und-so...

Da biegt er einfach auf dem Hinweg links ab...
Mit den Worten:
"........" (trage selbst ein!). Tipp: Es hat was mit Minuten zu tun!! :pfeifend:

:engel:

Inaktiver User
27.07.2011, 16:47
"........" (trage selbst ein!). Tipp: Es hat was mit Minuten zu tun!! :pfeifend:

:engel: :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:
Ist das bei Männern genetisch bedingt? :Sonne:

Woodstock62
28.07.2011, 06:55
:freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:
Ist das bei Männern genetisch bedingt? :Sonne:

Ja, meiner kann das auch... :pfeifend:

Karla48
28.07.2011, 09:24
Herr Karla zu mir als ich das kritisierte:
"Mein Gott! Man kann nicht immer nur kuscheln!".

:ooooh:

Inaktiver User
28.07.2011, 10:02
Herr Karla zu mir als ich das kritisierte:
"Mein Gott! Man kann nicht immer nur kuscheln!".

:ooooh: Und wenn, dann darf es nicht länger als zwanzig Minuten dauern :freches grinsen: :freches grinsen:

Inaktiver User
28.07.2011, 12:03
Halten wir fest, dass die hier als Zielgruppe vorgeschlagenen Ehefrauen der Baggerführer von der Idee augenscheinlich nicht zu überzeugen sind. Soll heißen, die Zielgruppe ist wohl eher doch nicht die Zielgruppe.

Karla48
28.07.2011, 12:24
Ich bin gerne Zielgruppe :pfeifend:. Nur nicht dafür! :engel:

Inaktiver User
28.07.2011, 12:39
Halten wir fest, dass die hier als Zielgruppe vorgeschlagenen Ehefrauen der Baggerführer von der Idee augenscheinlich nicht zu überzeugen sind. Soll heißen, die Zielgruppe ist wohl eher doch nicht die Zielgruppe.
Vielleicht sollte über eine neue Zielgruppe nachgedacht werden. Wenn die TE einen Spielzeugladen mit Spielzeugautos und -baggern eröffnete, könnten die Baggerführer ihre kleinen Söhne mit bringen. Erst bewundern die Jungs die großen Bagger, dann kauft ihnen Papi den selben in Klein :freches grinsen:

Woodstock62
29.07.2011, 10:24
Vielleicht sollte über eine neue Zielgruppe nachgedacht werden. Wenn die TE einen Spielzeugladen mit Spielzeugautos und -baggern eröffnete, könnten die Baggerführer ihre kleinen Söhne mit bringen. Erst bewundern die Jungs die großen Bagger, dann kauft ihnen Papi den selben in Klein :freches grinsen:

Also nääää, jetzt werdet Ihr komisch... :pfeifend:

Ich denke auch, so wie die TE sich das denkt funzt es nicht. Würde es auch lassen wie es ist...