PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann erzähle ich von meiner Schwangerschaft



traurigeMaus6
04.05.2011, 11:39
Hallo liebe Bfriends,

mein Mann und ich haben vor einer Woche einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv ist. :smile: Zwei Tage später haben wir noch einen gemacht. Wieder positiv und der Strich ist sogar dunkler als beim ersten Test. :smile: Nun hatten wir uns für Muttertag vorgenommen, es unseren Eltern zu erzählen. Leider habe ich beim Frauenarzt erst am Montag danach einen Termin bekommen. Würdet Ihr es trotzdem schon erzählen? Ich denke, dass die Tests richtig sind und es schon stimmt, denn Anzeichen für eine Schwangerschaft sind bei mir auch schon da.

Würde mich über Eure Meinung dazu freuen.

Ich weiss, ich hätte schonmal das Forum durchforsten können, allerdings sitze ich gerade auf Arbeit und habe nicht so viel Zeit dazu. Aber mich interessiert Ihre Meinung so brennend!

Und wann würdet Ihr es Euren besten Freunden, Bekannten und auf der Arbeit sagen?

LG von der werdenden Mama und nicht mehr traurigen Maus :smile::liebe:

myDara
04.05.2011, 11:42
Schwierig!
Wie du sicher weisst besteht einfach in den ersten 12 Wochen erhöhtes Fehlgeburt Risiko. Man muss dann selbst abwägen ob man sich das antut dass alle Bekannte und Freunde es zu dem Zeitpunkt schon wissen...

Wieso seht ihr es die ersten Wochen nicht einfach als euer kleines Geheimnis! Das nur ihr wisst!

Wir haben es bei der ersten SS in der 9 Woche verkündet (nur der Familie) bei der zweiten jetzt schon etwas früher (auch wieder nur der Familie). Und erst nachdem ich beim FA war und das Herz schlagen sehen konnte!

Samla
04.05.2011, 11:49
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft :blumengabe:

Ich habe es meinen Eltern nach dem Termin beim Arzt erzählt. Auch wenn ich verstehen kann dass der Muttertag ein verlockender Anlass ist dafür :smirksmile: - ich würde wohl noch abwarten.

Meine beste Freundin wusste es am gleichen Tag, meinem Chef habe ich es aus organisatorischen Gründen auch schon gesagt (wir hatten gerade einen längeren Auslandsaufenthalt in der Planung, und ich hätte es nicht fair gefunden weiter zu planen und so zu tun als ob). Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte mein Chef es erst nach der 12. Woche erfahren.

Anderen Freunden und Bekannten haben wir es dann etwa ab der 10. Woche nach und nach erzählt.

Flau
04.05.2011, 11:52
Es muss in erster Linie fuer Euch passen - myDara hat ja auf die Risiken hingewiesen. Im Grunde muesst Ihr fuer Euch entscheiden, wie schlimm es fuer Euch waere, Euren Eltern nach der freudigen auch eine schlechte Nachricht mitzuteilen. Tja, sehr allgemein, hilft Dir vielleicht nicht weiter, sorry...

Ich stelle mir vor, dass das extrem vom Verhaeltnis zu den Eltern abhaengt, aber waere eine "verhaltene" Mitteilung moeglich? Im Tenor, es steht noch nicht hundertprozentig fest und wir muessen noch den Arzttermin abwarten, aber es sieht so aus als ob wir Nachwuchs bekaemen - und wir freuen uns so und wollten es euch gleich sagen.
Mit meiner Mama koennte ich mir das vorstellen :liebe:, aber es muss sich, wie gesagt, fuer Eure Familie richtig anfuehlen.

Ganz verhaltene und vorsichtige Gratulation schon mal! :smirksmile:

Inaktiver User
04.05.2011, 12:03
Ich habs diesmal schon in der 5ten Woche rausgehauen..... Termin ist erst morgen (siebte Woche) :smirksmile:

Hängt wohl ganz stark vom Gefühl ab, aber mich hat es beim letzten Mal schon ein bisschen gestört, dass ich meinem Krümel erst ab der 12ten Woche offiziell vertraut habe.

Und im Zweifel, wissen es jetzt die Menschen, die mir eh am nächsten stehen und denen ich es eh sagen würde, auch wenns nicht klappt.

Herzlichen Glückwunsch :blumengabe:

Inaktiver User
04.05.2011, 13:13
Ich bin auch schwanger (9.SSW) und wir haben es bisher nur meiner besten Freundin und dem besten Kumpel meines Freundes erzählt. Alle anderen sollen es erst nach Ende der 12. SSW erfahren. Vor allem bei meinen Eltern weiß ich ja, wie sehr sie sich freuen werden und wir traurig sie wären, wenn ich dann eine Fehlgeburt hätte (ok, das kann später auch noch passieren, aber das Risiko ist in den ersten 12 Wochen nun mal höher). Und ich bin mir sicher, dass sie sofort allen ihren Freunden von der Schwangerschaft erzählen würden.. und dann wüssten es eben im Falle einer Fehlgeburt nicht nur die Menschen, die mir am nächsten stehen, sondern auch ne Menge andere Leute.

Vor dem Termin beim Frauenarzt und der endgültigen Bestätigung würde ich es auf keinen Fall erzählen, dann auch wenn die Tests positiv waren, heißt es nicht, dass alles in Ordnung ist. Was ich dir auf keinen Fall wünsche!! Aber es kann ja theoretisch auch sein, dass eine Eileiterschwangerschaft vorliegt. Aber das ist meine Meinung und es kommt natürlich auch auf der Verhältnis zu euren Eltern an, wenn ihr ein sehr offenes und enges habt, ist es vielleicht was anderes (als bei mir zB).

Stella_76
04.05.2011, 14:00
Hallöchen!


Ich muss auch kurz was dazu-senfen:
Ich stand auch vor der Entscheidung - und die Geschichte ist in Summe nicht gut ausgegangen - meine MA (9. SSW) ist immerhin auf den Tag genau 13 Wochen her... *seufz*

Wir haben die SS auch erst für uns behalten (meine beste Freundin und ein sehr enger Freund wussten Bescheid), vor allem auch, weil wir uns gesagt haben, daß noch so viel passieren kann - wie wahr - erschwerend kam hinzu, daß ich recht schnell leichte Blutungen hatte, die das Urvertrauen in Sachen "alles wird gut" schon etwas erschüttert haben.

Als es dann soweit war und ich - wg. stärkerer Blutungen - ins KH bin, war ich leider alleine dort, da mein Liebster nen Termin und sein Handy aus hatte.
Mir hat es so sehr die Füße weggezogen und ich hab so dringend jemanden gebraucht, der mir beisteht, daß ich dann meine Mutter und später meinen Vater angerufen habe.
Es tut mir im Nachhinein so leid, wie sehr ich meine engste Familie belastet habe - denn eine in Tränen aufgelöste Tochter, die anruft und mitteilt "ich war übrigens schwanger, bin es aber nicht mehr und werde jetzt demnächst ausgeschabt..." - das ist echt ein Schlag.

Meine Familie und auch mein Partner waren so schnell sie konnten bei mir und haben mir Halt gegeben. Und ich musste auch in der Folgezeit niemandem vorspielen, daß alles ok ist - denn sie wussten Bescheid. Was mich meine Familie aber sehr, sehr eindinglich gebeten hat: Beim nächsten Mal wollen sie es sofort wissen.
Und das werden sie auch - denn es steht ihnen zu, sich auch mit mir zu freuen und mit mir zu hoffen. Vor allem auch dann, wenn sie in den schlechten Stunden ja auch für mich da sind.

Daß man es seinen Freunden und anderen nicht so nah stehenden Menschen erst später erzählt, ist vermutlich besser so. Denn vor 2 oder 3 Wochen haben mein Partner und ich zufällig meinen engen Freund mit dessen Partner getroffen. Letzterer scheint zwar die guten, nicht jedoch die schlechten Nachrichten erfahren zu haben und hat mich irgendwann (debil grinsend) auf den Bauch getätschelt - "na, wie geht's denn?!?" ... *seufz* :knatsch:

Meine "Schwiegis" wissen aber auch nix davon, weil mein Partner ihnen und sich diese Belastung ersparen wollte (und weil sie so weit weg wohnen, daß sie mich in der schlimmen Phase nicht gesehen haben)...


Langer Rede kurzer Sinn:
Für dieses Thema gibt es kein Richtig und kein Falsch.
Aber der Punkt "es könnte ja schief gehen" ist kein uneingeschränktes Argument dafür, seiner engsten Umgebung nichts zu sagen...


Aber ich wünsche Dir von Herzen, daß alles gut geht und Du nie in meine Lage kommst!


VG,


Stella

deju
04.05.2011, 14:05
Meinen Eltern habe ich es nach dem Arzttermin erzählt, den Freundinnen so ca. nach der 4. bis 8. Woche und offiziell wurde es dann ab der 12. Woche für alle.

Für mich war es sehr wichtig, daß es meine Mutter und die allerengsten Freundinnen sehr früh wußten. Einmal um sich natürlich mit zu freuen und andererseits, weil ich im negativen Fall, also dem Verlust des Kindes, sehr stark ihre Hilfe gebraucht hätte.

Eine gute Freundin von mir hat das vor Jahren einmal alles selbst "getragen"; d.h. nur sie und ihr Mann wußten von der Schwangerschaft - und als es schief ging, blieb das ganze auch unter den beiden. Es war ihr Weg, den sie da gegangen sind - den Freundinnen hat sie es später erzählt, den Eltern wohl erst Jahre später.
Für sie war es in Ordnung so - für mich stand ab diesem Zeitpunkt fest, daß ich das anders regeln werde, wenn es bei mir soweit ist mit der Schwangerschaft.

So - jetzt aber genug mit dem Unken - ich drück dir die Daumen Maus für eine tolle Schwangerschaft :blumengabe:
Gruß deju

Kapuzinerkresse
04.05.2011, 15:41
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
Wir habens erst nach den 12 Wochen gesagt (ich habe weit weg von meinen Eltern gewohnt damals und am Telefon wollt ichs nicht sagen - wir sind dann aber extra hingeflogen ums zu sagen) - auch aus Aberglaube, weil ja so viel passieren kann.
Im Nachhinein haben diese 12 Wochen einen grossen Zauber - mein Mann und ich und das Baby wussten, dass in mir ein Baby wächst und sonst niemand. Ich denk immer gern an diese geheime Zeit zurück. Hatte was romantisches für uns.
Dir alles Gute,
Kapuzinerkresse

Louette
04.05.2011, 15:45
Bei uns war es recht unterschiedlich, wem wir es wann erzählt haben.
Mein Privatforum hat es unmittelbar nach meinem Mann erfahren, also quasi noch mit triefendem Test in der Hand :freches grinsen:. Da ich nach künstlicher Befruchtung schwanger geworden bin, konnte ich es nicht glauben, dass der Test wirklich positiv ist.
Sehr liebe Freunde, die wussten, dass wir uns auch ein Kind wünschen und es problematisch ist, haben bei ca. 5+5 angerufen, denen habe ich es dann erzählt, weil es einfach gepasst hat. Sie hatten uns von ihrer Schwangerschaft zu einem ähnlich frühen Zeitpunkt erzählt.
Unseren Eltern und Geschwistern haben wir es kurz nach dem 1. US, der bei Kinderwunschbehandlung bereits sehr früh (5+6) gemacht wird, erzählt. Da war nur eine Fruchthöhle zu sehen und noch kein Herzschlag. Wir haben es ihnen erzählt, weil wir sie ausnahmsweise alle beisammen hatten.
Einer Kollegin mit der ich sehr eng zusammenarbeite, habe ich es ebenfalls recht früh erzählt, da sie von der Kinderwunschbehandlung wusste. Sie wäre für mich eingesprungen, wenn etwas gewesen wäre.
Danach habe wir dann lange gar nichts erzählt. Nach dem 2. US (9+0) hat mein Mann es seiner Kollegin erzählt. Ab der 13. Schwangerschaftswoche haben wir angefangen es zu erzählen, aber es wissen jetzt (16. Woche) immer noch nicht alle.
Meinem Arbeitgeber habe ich es Mitte der 13. oder 14. Woche erzählt, da ich meinen Chef vorher nicht erreicht habe und es erst nach der 12. Woche sagen wollte.
Die Gefahr einer Fehlgeburt war mir bzw. uns natürlich bewusst, nach künstlicher Befruchtung ist sie sogar noch etwas höher als bei "Normalschwangeren". Wir hätten aber allen auch erzählt, wenn es schief gegangen wäre. Und wie Stella schrieb, es hätte meine Eltern schwer getroffen, wenn wir ihnen erst von einer FG erzählt hätten.
Dass es bei uns nicht auf natürlichem Weg geklappt hat, haben wir unseren Familien übrigens verschwiegen, sind dafür im Freundeskreis offener.

Ich denke, einen wirklichen Tipp, wann der richtige Zeitpunkt ist, gibt es nicht. Wäre meine Familie nicht gekommen, hätten wir es ihnen vermutlich nicht so früh erzählt, hätten unsere Freunde nicht angerufen, hätten sie es auch erst später erfahren. Vieles ergibt sich situativ, wichtig ist, dass man sich damit wohlfühlt.

LG
Louette

P.S.: Stella, das mit der FG tut mir wahnsinnig Leid!!!

--Lily--
04.05.2011, 16:17
Hallo fröhliche Maus! :smirksmile:

Ich würde es den Menschen erzählen, denen du auch davon erzählen würdest, falls etwas schief gehen sollte.

Bei uns haben es unsere Eltern und Geschwister und unsere 3 allerbesten Freunde sofort erfahren. Und das wären eben genau die Leute gewesen, die ich bei einer FG auch gebraucht hätte.

Allen anderen haben wir es nach und nach ca. ab der 11. Woche erzählt.

Alles Gute für euch! :blumengabe:

tigertier
04.05.2011, 17:03
Hallo Maus,

herzlichen Glückwunsch! :liebe:

Ich würde auch sagen, dass du es zuerst nur den dir "engsten" Vertrauten sagen solltest, einfach weil es doch noch ganz schön früh ist.

Ich habe es meinen besten und engsten Freundinnen in der 9. gesagt. Die Familie (weiter weg) erfuhr es etwa drei Wochen später, als es schon sicherer war. Einfach zunächst wegen der Entfernung und dem weniger engen Verhältnis und auch, weil der Kreis recht groß wird und die Sorge auf unserer Seite die war, dass es zu schnell zu viele Leute erfahren, die es nicht wissen sollen.
Aber das ist ja auf jeden Fall abhängig von dir und deinem Verhältnis zu deiner Familie/deinen Freunden.

Arbeit hat es erst diese Woche erfahren (~20.SSW). :pfeifend:

Ich hoffe, dir geht es weiterhin gut und du findest eine für dich gute Entscheidung!

Viele Grüße
tigertier