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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe wir haben einen Krippeplatz



Wiesenkraut
26.03.2011, 15:22
eh ich den Sommerkinder und arbeitende Mamas Strang ganz zuspam mach ich mal schnell einen neuen auf und hoffe auf ein paar Tips (zumal es dort bisjetzt erst eine Mama mit Krippekind gibt) die mir den 2. Morgen allerdings schon gerettet hat.

kurze Vorgeschichte:
ich bekam vor ein paar Tagen einen Anruf vom JA dass wir einen Krippeplatz haben (soweit so gut) ABER nicht wie geplant im August/September sondern jetzt im Mai. Innerhalb von 24 stunden musste ich zusagen, es wurde mir wenig Hoffnung gemacht, das wir im August/September einen bekommen.
Erstmal war ich wie paralysiert (heißt das so?) und hab 2 Tage nur geheult, mir wurdne kurzerhand 4 Monate mit Kind geklaut. Nun versuche ich die Tage festzuhalten und ertapp mich jeden Tag dabei wie mir ständig durch den Kopf geht nur noch X Tage bis du sie abgeben musst. Klar das es so nicht wirklich möglich ist die Zeit die mir noch mit der Kleinen bleibt zu genießen (ob das im August anders wäre wag ich zu bezweifeln:pfeifend:)
Vielleicht gibts ja hier noch mehr Mamas die arbeiten gehen mussten aber eigentlich nicht wollten, die es aber geschafft haben dieser Zählspirale zu entkommen. Denn es versaut mir die Zeit die wir haben, aber es scheints ich vor allem auf das Fünkchen auszuwirken, die seit dem auch extrem klammert und sogar bei IHREM (heißgeliebten) Papa plötzlich weint.

Ein weiteres Phänomen, das vielleicht in meiner Familiengeschichte begründet ist, so das keiner helfen kann, aber ich versuchs einfach mal. Ich kann nur 2 Formen von Beziehung leben, ganz eng oder extrem locker. Bei meinem ganz großen Sohn war es so, dass wir eine extrem enge Bindung hatten bis er in den Kindergarten kam, dann wurde er mir relativ schnell fern/unbekannt (weia wie das nun klingt ich kanns nicht wirklich erklären). Ich tat mich schwer noch etwas mit ihm zu spielen, weil ich einfach den Anschluss verloren habe was er gern macht und diese innere (enge) Bindung hat sich gelöst. Das mag zum Teil normal sein aber ich glaube nicht so.
Inzwischen hab ich einiges an Fachliteratur verschlungen und dort wird immer wieder drauf hingewiesen, dass Krippen den Kindern nicht schaden, aber die Mütter oft durch den Stress einen Großteil der Bindung lösen. Ich hab ganz ehrlich Angst das mir das noch mal passiert (zumal der Große sich bei meiner Trennung entschieden hat beim Papa zu bleiben)
Ich denke dass es mit der Bindung zu Kindern aber auch nicht anders ist, als mit der zum Partner sie müssen gepflegt werden, was habt ihr dafür getan.

Nächster Punkt
Chaos sucht Strukturgeber oder weitere Chaoten mit positiver Erfahrung :freches grinsen:
Ich bin ein ziemlicher Chaot. Ganz klar hat das Fünkchen die höchste Priorität und ich möchte die Zeit die mir nach der Krippe mit ihr bleibt auch wirklich für sie da sein. Dann ist da aber auch noch eine große Schwester (14) die auch nicht zu kurz kommen soll, ein Partner und auch meine Wenigkeit und ein Haushalt. Eine Perle ist finanziell definitiv nicht möglich.
Ich vermute bei uns sieht es so aus, dass die Kleine von 7:30 bis längstenfalls 14:30 in die Krippe geht (irgendwie hoff ich das wir mit dem Geld von 30h durchkommen oder ich 5h Heimarbeit machen kann), wer hat ähnliche Zeiten und erzählt mir wie der Tag so läuft. Wie habt ihr eure Tage strukturiert wieviel Zeit bleibt fürs Kind, was macht ihr mit euren Kindern (meine ist bei der Eingewöhnung 10.5 Monate und bis ich arbeiten gehe 1 jahr)

Tips für die Krippe
ich hatte noch nie ein Krippekind. Habt ihr Tips was gebt ihr fürs Frühstück zu essen mit (Mittagessen gibts dort gekocht), was zieht ihr an. Wir sollen eine Buddelhose mitgeben, die weiss ich also schon, was hat sich sonst noch als sinnvoll und wichtig erwiesen.

Habt ihr sonst irgendwas, was mir helfen kann. sei es organisatorisch oder den Start erleichtern?

Wie seit ihr damit umgegangen wenns Tränen gab und ihr fahren musstet (meine Großen haben nie geweint, mal zumindest nicht beim bringen beim Abholen schon :freches grinsen:)

Ach ja nicht böse sein wenn ich nicht ganz so schnell antworte, wir sind am WE ziemlich ausgebucht und es kann gut sein das ich noch x Fragen anhänge:peinlich:
edit: geht schon los, habt ihr den Eindruck eure Kinder haben euch durch die Krippe weniger lieb hat sich von deren Seite etwas an der Beziehung zu euch geändert?

hat einer von euch noch nachts gestillt und wie habt ihr das dann durchgehalten mit dem Arbeiten?

skirbifax
26.03.2011, 17:19
Liebe Wiesenkraut,

ich glaube, du machst dir viel zu viele Gedanken. Sieh es doch positiv. Du hast ein Vierteljahr, in dem du und dein Kind sich daran gewöhnen können, jetzt in die Krippe zu gehen. Du gibst ihn ein paar Stunden hin, die Sache mit der Kleidung, dem Frühstück usw. kannst du dann in aller Ruhe selbst ausprobieren.

Ausprobieren ist in meinen Augen sowieso das Zauberwort. Mein Sohn z. B. ist sehr "verfressen". Der hat schon als kleiner Junge gerne Müsli mit Haferflocken, Rosinen, frischem Obst und Joghurt gegessen. Meine Tochter hat lieber einen Kakao getrunken. Entsprechend muss dann die Brotzeit mitgegeben werden.

Das gleiche gilt in meinen Augen im Alltag. Dass dein älterer Sohn sich entfernt hat, lag auch an ihm. Meinen Kindern war es sehr wichtig, mir alles zu erzählen, ich habe so den Anschluss nicht verloren. Haushalt, Einkaufen habe ich mit meinen Kindern zusammen gemacht. Dauert etwas länger, dafür lernen bereits die ganz Kleinen wie es geht (später haben wir dann auch Preise verglichen und Rechnen geübt) und sie fühlen sich eingebunden und gebraucht. Ich weiß auch noch wie heute, wie mein kleiner Sohn mit dem scharfen Messer Gemüse für die Suppe geschnitten hat und wir dann die (ungleichmäßigen) Stücke in die Brühe geworfen haben und er dann die Suppe gerührt hat. Ich weiß es deshalb so genau, weil er eigentlich für das scharfe Messer "zu klein" war - er wollte aber. Verabschiedet habe ich mich in der Zeit, dass irgendetwas perfekt sein muss.

Tränen gab es. Ich habe mich umgedreht und bin gegangen, weil ich wusste, dass sie gut untergebracht sind. Ich habe ihnen erklärt, dass ich arbeiten muss und dass es einfach so sein muss. Dass ich auch lieber mit ihnen spielen würde, ich dann aber kein Geld verdiene und wir uns dann die Wohnung ... nicht leisten könnten. Das haben auch die kleinen Kinder verstanden.

Putzfrau würde ich mir nochmals überlegen. Es kommt darauf an, wie viel du ausgeben müsstest. Ich habe mir gesagt (damals waren es noch DM-Zeiten), 30 DM gibst du auch mal "einfach so" aus. Geht jetzt nicht, lieber investiere ich es in eine Putzfrau. Ich hatte sie wöchentlich 3 Stunden á 10 DM. Am Wochenende habe ich je nach Wetter immer etwas mit den Kindern unternommen (und wenn wir nur mit dem Fahrrad in den Park zum Spielplatz gefahren sind). Arbeiten im Haushalt, Arbeiten für die ich Ruhe brauchte, habe ich morgens erledigt. Ich bin häufiger um 4 Uhr aufgestanden und habe 2 Stunden in Ruhe gearbeitet, bevor ich dann die Kinder geweckt habe und der "normale" Tag begann. Ich bin aber eher ein Morgenmensch - abends habe ich wenn die Kinder im Bett waren spätestens zwei Stunden nach ihnen selbst geschlafen.

Du sagst entweder eng oder locker. So sehr ich meine Kinder liebe/geliebt habe, mich hat es immer gestört, dass v. a. in der Babyphase ich immer zuständig war, dass sie so eng an mir gehangen haben (ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll). Ich habe es genossen, dass ich sie "abgeben" durfte, dass nicht ich gemeint war, wenn irgendwo jemand "MAMA" schrie. Ich hätte sie aber gerne nicht so lange in die Einrichtungen gegeben. Ich hatte ein extrem schlechtes Gewissen, wenn ich sie weinend zurückgelassen hatte ... Mir war aber klar, dass ich tatsächlich auch deshalb arbeite, damit wir (gut) leben konnten.

Diese innere Einstellung spüren die Kinder in meinen Augen. Und sie nehmen das, wie es zu Hause ist, als Normalität an. Vertrau auf dich und deine Kinder. :blumengabe:

Lass es auf dich zukommen und schau, wie es für deine Kinder ist. :blumengabe:

Tasmanina
26.03.2011, 17:26
nur kurz, hier was zur eingewöhnung, ich halte es für sehr wichtig, eine saubere eingewöhnung zu machen.

sanfte Ablösung (http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=sanfte+Abl%F6sung)

Trennungsangst (http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=Trennungsangst)


arbeiten und wenig schlafen geht.

was du mitnehmen musst an kram ist erstmal egaler als deine einstellung. :smirksmile: verstehen kann ich deine gedanken bezüglich des mitnahmekrams, aber da wird die krippe dir einiges sagen. wie das mit dem essen zum beispiel ist, ist eh immer unterschiedlich je nach einrichtung.


meine tochter ist mit einem jahr zu einer tagesmutter gegangen, die sie auch heute noch (mittlerweile ist sie im kiga) heiß und innig liebt. wir treffen uns auch privat mit der tagesmutter regelmäßig. fällt tochterkind zum beispiel hin, muss die tagesmutter trösten.

eifersüchtig bin ich nicht. ich bin eh die wichtigste person für meine tochter (wie arrogant! :freches grinsen:), ist doch schön und richtig, wenn sie zu bezugspersonen auch einen engen kontakt aufbauen kann.


ich kann dich generell sehr gut verstehen, was deine ängste angeht. aber eins ist ganz sicher: stimmt deine einstellung, dann wird die betreuung und das drumherum super. (vorausgesetzt natürlich, die betreuung ist eine gute.)


sorry, alles gerade etwas zwischen tür und angel. :blumengabe:

*und wieder weg*

Inaktiver User
26.03.2011, 19:24
Nun versuche ich die Tage festzuhalten und ertapp mich jeden Tag dabei wie mir ständig durch den Kopf geht nur noch X Tage bis du sie abgeben musst. Klar das es so nicht wirklich möglich ist die Zeit die mir noch mit der Kleinen bleibt zu genießen (ob das im August anders wäre wag ich zu bezweifeln:pfeifend:)

Nur kurz zu diesem Thema, da ich ansonsten ja noch keine Erfahrungswerte habe, mein Kind wird ja noch nicht fremdbetreut (kommt ab Mai auf mich zu), aber als wir mit der TM-Suche begonnen haben ging's mir genauso. Hab den Zwerg angeschaut und wurde von Traurigkeit überschwemmt, dabei sollte ich doch die Zeit mit ihm genießen ... Leider hab ich keinen Tipp - ich kann nur sagen dass dieser Zählmarathon bei mir zeitlich begrenzt war. Hat ca. 2 Wochen gedauert, dann hatte ich es gedanklich verarbeitet (durch permanentes Grübeln, Tag und Nacht - konnte oft nach dem nächtlichen Stillen nicht mehr einschlafen) und kann die Zeit jetzt wieder genießen - wie es dann unmittelbar vor dem Wiedereinstieg aussieht will ich mir jetzt mal nicht ausmalen, aber fürs erste denke ich dass der Selbstschutz eingesetzt hat und es mir nun mit meinem Kleinen wieder gut geht. Vielleicht läuft's bei dir ja ähnlich? Ich wünsche es dir! :blumengabe:

Historia02
26.03.2011, 20:10
Ich kann mich Skirbifax nur anschließen, ich glaube, du machst dir wirklich viel zu viele Gedanken. Dafür ist ja die Eingewöhnung auch da: Dass man in Ruhe alles anschauen kann. Du sitzt dann ja auch erstmal den ganzen Vormittag mit dabei, das heißt, am Anfang bist du ja eh nicht von deinem Kind getrennt. Dann wirst du ja auch erfahren, wie es mit Verpflegung/Klamotten/Windeln etc. gehandhabt wird.

In der Krippe meines Kleinen sind zwei Kinder, die auch schon mit 8 Monaten dort angefangen haben. Die Erzieherinnen umsorgen diese Kleinen besonders intensiv und liebevoll, besser würde es die eigene Mutter sicher auch nicht können.

Mein Kleiner jammert manchmal beim Abgeben, dann übernimmt ihn seine Lieblingserzieherin direkt von meinem Arm und tröstet ihn. Und eifersüchtig bin ich da kein Stück, sondern sehr, sehr froh, dass er sie so gerne mag. (Und sie ihn auch, das merkt man jeden Tag.)

Tinchen77
26.03.2011, 23:17
Ich arbeite als TaMu und kann Dir sagen: wenn DU ein Problem mit dem Abgeben hast, wird es Dein Kind auch haben.
Ich hatte ein Kind in Betreuung, alles wunderbar. Brachte die Mutter es, die hinter der Sache stand, kam der Junge rein, einmal "Tschüß" sagen, Mutter ging - fertig. Brachte es der Vater, stand der in der Tür mit Kind auf dem Arm, Kind weinte und klammerte am Vater. Ich musste ihm immer sagen "Gib ihn mir, un geh" und dann hat er noch ewig "hantiert", noch mal drücken, noch ein Küsschen...
Das war das Paradebeispiel am Anfang meiner Laufbahn.
Und es ist so, oft haben nicht die Kinder, sondern die Eltern das Problem.

Wie sieht es denn bei Euch mit TaMu aus? Also ich meine im August?
Müsst Ihr zur Krippe was zahlen? Fängst Du dann jetzt früher an zu arbeiten?
Könntest Du mit der Krippenleitung über Dein Problem sprechen? Also Platz schon "beanspruchen" aber erst in 2-3 Monaten wirklich hingehen?

Für die Kinder ist es toll mit anderen zusammen zu sein, wirklich. Das sie jetzt klammert kann einfach Zufall sein (*es-ist-nur-eine-Phase-es-ist-nur-eine-Phase-es-ist-nur-eine-Phase-*) oder sie spürt jetzt schon Deine Unsicherheit.

Ich arbeite viel, meine Tochter ist natürlich immer dabei, ist ja als TaMu kein Problem. Aber ich habe seit ein paar Monaten eine Putzfrau, rund 4 Stunden die Woche (=32 Euro) und das ist sooooo gut!
Dafür arbeite ich eben lieber nochmal 2-6 Stunden mehr (aber eben das, was mir Spaß macht - putzen macht nämlich keinen Spaß, mir zumindest nicht)
Oder was ist denn mit dem Papa? Wenn Du wieder arbeitest, musst Du ihn mehr einspannen, das würde ich auch jetzt schon klären!

Wegen mitgeben: das wird die Krippe Dir schon mitteilen (das Übliche sind Wechselsachen, evtl. Ersatzschnuller, Ein "Übergangsobjekt", also Kuscheltier, Spieluhr oder ein von Dir getragenes T-Shirt, Matschose und Füßlinge ("Matschschuhe") oder Gummistiefel, evtl. Regenjacke, Hausschuhe oder Stoppersocken)
Frühstück gibst Du das mit, was sie zu Hause auch gerne frühstückt!

Nochmal zum weinen beim abgeben: bei meinem Mittleren habe ich vor der geschlossenen Tür gewartet, bis er aufhörte, damit ich beruhig arbeiten konnte. M"Meine" Eltern dürfen mich auch gerne in dieser Zeit einfach von der Arbeit aus anrufen, dann hören sie am Telefon ja auch, dass keiner mehr weint :smile:
Bei meinem Sohn war es dann aber so, dass er dann in der ersten Betreuung jeden Tag länger geweint hat :knatsch: Dann haben wir eine andere Betreuung gefunden und dort hat er gar nicht geweint - also manchmal ist auch die Betreuung nicht das richtige fürs Kind.

einzigARTig
27.03.2011, 08:30
Fängst Du dann jetzt früher an zu arbeiten?
Könntest Du mit der Krippenleitung über Dein Problem sprechen? Also Platz schon "beanspruchen" aber erst in 2-3 Monaten wirklich hingehen?

Das wollte ich auch schon schreiben - wenn du es dir finanziell leisten kannst, kannst du den Platz schon bezahlen, aber dein Kind noch nicht sofort hinbringen, dann hast du noch etwas mehr Zeit (vielleicht einen Monat?), dich ans Loslassen zu gewöhnen.

Wiesenkraut
27.03.2011, 10:13
Ich arbeite als TaMu und kann Dir sagen: wenn DU ein Problem mit dem Abgeben hast, wird es Dein Kind auch haben.

ich weiss (bin selbst Pädagogin), das ist ja mit einer der Hauptgründe hier für meinen Hilferuf.


Das sie jetzt klammert kann einfach Zufall sein (*es-ist-nur-eine-Phase-es-ist-nur-eine-Phase-es-ist-nur-eine-Phase-*) oder sie spürt jetzt schon Deine Unsicherheit.
ich geh davon aus, dass sie meine Unsicherheit merkt, denn eine dauernd in Tränen ausbrechende Mama kennt sie natürlich nicht und eine Mama die ständig knuddeln will auch nicht.

Ich glaube der Selbstschutz :ahoi: Novmami fängt aber langsam an zu wirken (oder das WE und Herr Wiese) ich verbringe nur noch den halben Tag mit Rechnen und mein Partner erweisst momentan die Geduld eines Mulis, wenn ich mal wieder Rechnunge aufstelle die völlig zu unseren Ungunsten sind.
Beispiel: "aber das Kind ist doch viel mehr in der Krippe als bei uns
Herr Wiese "nein wieso, sie ist doch viel mehr bei uns
:ich "na aber nicht wach"
er "doch"
ich "nein schau sie ist 7 stunden in der Krippe und dann noch 5 bei uns dann geht sie spätestens ins bett"
er: "in der Krippe schläft sie auch und was ist mit den Wochenende und den Ferien"
so ging das nach dem Anruf des JAs den ganzen Tag in meinem Kopf rum, langsam wirds besser.

Wenn ich so weiter machen würde, bin ich bald ein Nervenbündel von Zeit geniesen ganz zu schweigen und die Eingewöhnung hat keine Chance, weil ich mir bis dahin ein klammerndes Kind regelrecht anzüchte. Also hilft nur eins "raus aus der Spirale" aber so einfach abstellen geht halt nicht. Deshalb hier ja auch meine Frage wie andere Frauen da rausgekommen sind. Wie ändert man seine Einstellung?

Ab Juli wirds so sein, dass Herr Wiese die Kleine bringt, wir fangen das die letzten beiden Juniwochen (die ich noch zuhause sein werde) an um der Kleinen ein sicheres Gefühl zu geben. Denn sobald der Ernstfall eintritt seh ich noch mal eine Kriese auf mich zukommen und die möchte ich der Kleinen ersparen.


Wie sieht es denn bei Euch mit TaMu aus? Also ich meine im August?
Müsst Ihr zur Krippe was zahlen? Fängst Du dann jetzt früher an zu arbeiten?
Könntest Du mit der Krippenleitung über Dein Problem sprechen? Also Platz schon "beanspruchen" aber erst in 2-3 Monaten wirklich hingehen?
ich hab mich bewußt gegen Tagesmutter entschieden. Endweder ich müsste hier soviel zuzahlen dass ich vollzeit arbeiten gehen muss oder die Tagesmütter die die vom JA übernommenen 4.5 Euro (meist noch +50c) nehmen für die wir nur den normalen KG Satz zahlen würden schöpfen die 5 Kindergrenze komplett aus. Sprich es kommt eine Mama auf 6 Kinder. In der Krippe haben wir 3 Kräfte auf 10 Kinder und trotz des schlechten Rufs des Kindergartens (der am extrem hohen Ausländeranteil liegt) ist mein Eindruck ein sehr guter.

Die Krippeleitung kennt natürlich mein Problem (ich hab ja völlig aufgelöst da angerufe nach dem Anruf des JAs) und bekam direkt für den nächsten Tag einen Termin zum vorbeikommen. Wir waren dann zum 3. Mal insgesamt da und zum 2. mal einen ganzen Vormittag. Ich zweifel auch nicht an der Einrichtung. Das Problem hab/bin ganz eindeutig ich.
Ich will mein Kind einfach nicht hergeben und dreh mich wie ein Hamster im Rad, weils einfach nicht anders geht. Ich beneide die Frauen die gerne wieder arbeiten gehen, denn so gern ich meine Arbeit mochte. Ich kann beim besten Willen nicht sagen ich freue mich. Die Zeit mit der Kleinen ist einfach zu schön.

Ich hatte ja auch schon überlegt selbst Tagesmutter zu werden. Aber mein Arbeitsvertrag läuft im September aus, wenn ich jetzt wieder anfange bekomm ich direkt am ersten Arbeitstag eine Verlängerung, sollte ich ein weiteres Jahr wegbleiben hätte sich mein Arbeitsplatz erledigt.
Dann gibts bei Tagesmüttern nun mal einfach keine Verdienstgarantie. Wir leben in einem sozialen Brennpunkt, was sehr viele Vorteile hat günstige Miete, so das wir sowas wie ein Häuschen mit Garten haben, eine große Wiese vor dem Haus direkt anschließend ein Spielplatz. Aber der Ruf ist halt eher bescheiden und die Dame vom JA meinte der Verdienst einer TM ist halt nie sicher hier im Viertel schon gar nicht.
Inzwischen ärger ich mich, dass ich im März nicht die Schulung gemacht habe. Mit 2 Vollzeitkindern wären wir finanziell durch gewesen - gerade so. Abgesichert wäre ich erstmal durchs Arbeitslosengeld gewesen. Was ich nicht wußte ist das beides geht, denn als TM steh ich ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Wenn alle Stricke reissen und das Fünkchen oder ich überhaupt nicht klar kommen, wäre das aber eine Option für Anfang nächsten Jahres. Als Pädagogin darf ich hier gleich Kinder annehmen und muss nur 80h Schulung machen.

Den Platz einfach zu belegen haben wir auch überlegt, das haut aber definitiv einfach nicht hin. Mein Elterngeld läuft im Juni aus, ich hab soviel zurückgelegt, dass ich die Zeit bis August +Eingewöhnung hätte überbrücken können - gerade so und indem wir uns noch etwas mehr einschränken aber etwas über 300 Euro Kitabeiträge zusätzlich sind schon ab Mai nicht wirklich drin und ab Juli schon gar nicht mehr.


Bei meinem Sohn war es dann aber so, dass er dann in der ersten Betreuung jeden Tag länger geweint hat :knatsch: Dann haben wir eine andere Betreuung gefunden und dort hat er gar nicht geweint - also manchmal ist auch die Betreuung nicht das richtige fürs Kind.
die Überlegung hatten wir auch schon, wenn dem so wäre dann doch auf TM umzustellen. Die Frage ist, wenn das ungute Gefühl beim Kind erstmal da ist, obs dann nicht viel länger dauert sie egal wo noch mal einzugewöhnen?


Historia schrieb

In der Krippe meines Kleinen sind zwei Kinder, die auch schon mit 8 Monaten dort angefangen haben. Die Erzieherinnen umsorgen diese Kleinen besonders intensiv und liebevoll, besser würde es die eigene Mutter sicher auch nicht können.
als wir am Donnerstag da waren, waren auch 2 Kleine mit 8 Monaten da, die waren total zufrieden. Wird halt etwas stressiger wenn nun noch ein 3. dabei kommt aber ich hatte den Eindruck dass die 3 Kräfte dort das sicher meistern.


Mein Kleiner jammert manchmal beim Abgeben, dann übernimmt ihn seine Lieblingserzieherin direkt von meinem Arm und tröstet ihn.

naja aber die Lieblingserzieherin muss ja erstmal gefunden sein. Mir macht die Zeit Sorge, bis eine 2. Bezugsperson gefunden ist. Ich weiss nicht ob da 2 Monate langen?

Tas schrieb

meine tochter ist mit einem jahr zu einer tagesmutter gegangen, die sie auch heute noch (mittlerweile ist sie im kiga) heiß und innig liebt. wir treffen uns auch privat mit der tagesmutter regelmäßig. fällt tochterkind zum beispiel hin, muss die tagesmutter trösten.

klingt jetzt warscheinlich schräg aber das DU dein Kind hast fremdbetreuen lassen war/ist genau so hilfreich wie bei Finchen aus unseren Strang. Ich hab mal wieder :ooooh: vorm Rechner gesessen. Wie soll ich das jetzt erklären ohne das es noch merkwürdiger rüber kommt *g.
Du bist halt auch wie ich eine Trage/Familienbett/Stillmami die ihr Kind nie weinen lassen würde. Da tuts gut zu wissen dass auch Mamas mit dieser Einstellung ihr Kind fremdbetreuen lassen und es ihnen gut damit geht (klingt das nun sehr verrückt?) und nach ihren Erzählungen den Kindern auch.

Sanfte Ablösung:
da legt die Krippe sehr viel Wert drauf. Wie sagte die Leiterin zu mir. Wir freuen uns über jede Mama die nicht kommt und sagt in einer Woche muss das Kind aber bleiben und 2 Monate langen locker. Sie meinte halt schon, dass es wichtig wäre dass ich innerlich die Arme aber ausbreite und mein Kind da raus lasse und es nicht quasi auf meinem Schoss festhalten darf innerlich, weil sonst auch ein Jahr nicht ausreicht.

Trennungsangst:
da muss ich später lesen das tat mir irgendwie gerade nicht gut.

Skirbifax:
natürlich mach ich mir zu viel Gedanken, das weiss ich auch vom Kopf her, nur wie schalte ich das Gedankenkarussel aus?

und ich geb zu, ich bin betriebsblind. Bei den Großen hab ich genau das gemacht was du vorschlägst, nämlich sie im Haushalt eingebunden. Ich hab massig bilder wie mein 10 Monate alter sohn mit mir Badezimmer putzt. Das Fünkchen hängt jetzt schon Wäsche mit auf. Sie räumt die Kiste aus und ich fang das was sie ausräumt schnell auf und die Waschmachine mit ein natürlich auch. Sollte dann wirlch mal eine rote Socke aus versehen mit in der weissen Wäsche landen ists eben so.
Ich musste so schmunzeln als ich das mit dem Messer gelesen hab, denn genau so haben wir das bei den Großen auch gemacht. Ich hab damals überlegt was schimmsten falls passieren kann und das wäre gewesen dass der Große sich schneidet. Das kann ihm aber auch mit 5+ (oder wann auch immer) passieren und das stolze Gesicht als die Karotte fertig geschnitten war war 100 mal mehr wert als ein evtl Schnitt.

Putzfrau ist bei dem Modell das wir jetzt fahren (lt momentanen Stand der Dinge) wirklich nicht drin. Ich hab dafür bis Ende des Jahres meine Arbeitszeit auf 20-25h gedrosselt, so dass ich mehr von meinem Kind habe. Ich hab einen Partner und eine 14 jährige Tochter. Beide bekommen nun halt etwas mehr zu tun. Herr Wiese hat angeboten das Kochen zu übernehmen, die große Tochter den kompletten Müll und die Wäsche. Die beiden bekommen eben ihre Wäsche nicht mehr gefaltet und so denke ich das wir es ohne Putzfrau schaffen.

Ich danke euch erstmal für eure Anregungen Mutmachungen, mein Beitrag ist sicher ungeordnet und chaotisch (so bin cih nun mal:lachen:) kann sein dass da noch das ein oder andere Edit reinkommt wenn ich noch Fragen habe.

Inaktiver User
27.03.2011, 11:46
wiese,
offensichtlich ist es ja so, daß du wieder arbeiten gehen MUSST, weil es sonst finanziell nicht hinhaut. einen anderen weg gibt es nicht, richtig?
auch wenn es dir schwerfällt, solltest du dich (schnell) an den gedanken gewöhnen, daß deine kleine bald in die krippe gehen wird, weil du wieder arbeitest.
du steckst ja im zugzwang und die einzige möglichkeit, die ich da sehe, ist, daß du dich so schnell wie möglich damit arrangierst.
sonst wird das eine heulpartie sondergleichen auf allen seiten, das kind lässt sich nicht abgeben usw.

hab vertrauen in deine kleine, sie wird das super meistern!
und hab auch vertrauen in dich, ihr bekommt das ganz sicher gut hin!:blumengabe:

skirbifax
27.03.2011, 12:32
hab vertrauen in deine kleine, sie wird das super meistern!
und hab auch vertrauen in dich, ihr bekommt das ganz sicher gut hin!:blumengabe:

Dem möchte ich mich doch anschließen.

Wie stellt man die Gedanken aus? Indem man sich andere macht. Und die können momentan auch ganz schnöde materiell sein. Ihr braucht das Geld. Du brauchst deinen Job. Und wahrscheinlich hast du bis heute auch einige Energie sowohl in die Ausbildung als auch in deine Stelle hineingesteckt. Soll das alles nichts mehr wert sein? Du arbeitest "nur" 20 bis 25 Stunden. Wie verteilen sich die? Drei Tage voll und zwei Tage frei oder jeden Tag 5 Stunden?

Dein Kind wird nach wie vor noch viel von dir haben, die Rechnung von Herrn Wiese kann ich auch nur unterstützen. Und dein Kind wird seinen Horizont erweitern. Es wird erleben, dass es woanders anders funktioniert als zu Hause. Und es wird dann zu schätzen wissen, dass zu Hause eine Mama ganz für einen alleine da ist. Versuch wirklich, die positiven Seiten (die gibt es!!!) zu sehen.

steffken1970
27.03.2011, 12:46
Huhu Wiese,

ich habe auch schon bei uns im Strang geschrieben: ich kann mich Biloba und Skirbifax nur anschliessen. IHR SCHAFFT DAS! Habe Vertrauen in Dich und Fünkchen (und Herr Wiese und Deine Tochter sind ja auch noch da!).
Toll, der Kommentar von Dir Skirbifax: ja, Wiese Du hast doch viel Zeit und Energie in Deine berufliche Ausbildung gesteckt! Und mit den 20 Stunden wirst Du -denke ich- beiden gerecht: Job und Familie!:engel:

Und jetzt lass ich noch für Dich ein Riiiiiiesenstück Torte da:freches grinsen:: :geburtstag:

Drückerchen
Steffken

Historia02
27.03.2011, 13:32
Du bist halt auch wie ich eine Trage/Familienbett/Stillmami die ihr Kind nie weinen lassen würde. Da tuts gut zu wissen dass auch Mamas mit dieser Einstellung ihr Kind fremdbetreuen lassen und es ihnen gut damit geht (klingt das nun sehr verrückt?) und nach ihren Erzählungen den Kindern auch.

Öhm, ich habe mein Kind auch getragen und ein Jahr gestillt, und es schläft weiterhin mit uns im Familienbett. Und trotzdem hatte ich das dringende Bedürfnis, wieder arbeiten zu gehen und etwas für meine Gehirnzellen zu tun. Was sagt das jetzt über mich aus? :pfeifend:

Mein Kleiner war vorher bei einer Tagesmutter. Er war gerade eingewöhnt, als wir doch noch die Zusage für die Krippe bekommen haben. Ich habe wirklich viele Nächte wachgelegen und überlegt, was ich tun soll. Letztendlich war ich dreimal mit ihm in der Krippe, bevor ich eine Entscheidung getroffen habe, nämlich zu wechseln. Weil ich auch geguckt habe, wie er reagiert. Und er hatte sofort Vertrauen gefasst und ist nach kurzer Zeit von meinem Schoß runtergekrabbelt, um sich auf Entdeckungstour zu machen.

Was du über die Krippe schreibst, klingt echt gut, gerade das mit der sanften Eingewöhnung. Und am Anfang musst du ja auch noch gar nicht die vollen Stunden ausschöpfen. Dein Mann hat recht: Es bleibt genug Mutter-Kind-Zeit übrig!

Ich will eigentlich nur sagen, dass ich weiß, wie du dich fühlst. Man will doch nur das Beste fürs Kind. Und das ist manchmal echt verdammt schwer. Weil man nicht in die Zukunft schauen kann. Die meisten Probleme lösen sich mit der Zeit in Luft auf und dann lacht man und fragt sich, warum man soviel gegrübelt hat.

Wiesenkraut
27.03.2011, 14:25
Öhm, ich habe mein Kind auch getragen und ein Jahr gestillt, und es schläft weiterhin mit uns im Familienbett. Und trotzdem hatte ich das dringende Bedürfnis, wieder arbeiten zu gehen und etwas für meine Gehirnzellen zu tun. Was sagt das jetzt über mich aus? :pfeifend:*schmunzel* Historia ich wollte damit nun auch nicht sagen, dass nicht noch andere Frauen hier eine ähnliche Grundhaltung haben nur bei Tas und Finchen weiss ichs halt, weil Tas im Nachbarstrang (also einen Monat vor mir) schreibt und ich natürlich als alte Vorwitznase da immer mitlese :pfeifend:

an dich hab ich übrigens in der Krippe auch denken müssen, du wirsts nicht glauben aber ich hab den "Zwilling" deines Kindes kennengelernt. Mal zumindest was das Schlafverhalten betrifft.
Dort gibt es einen Jungen der 18 Monate alt ist und im Hundekörbchen schläft, ganz am Anfang hat er das wohl im dicksten Trubel in der Gruppe gemacht inzwischen wandert das Körbchen kurz vor dem Schlafen in den Schlafraum.
Die Erzieherin in der Gruppe sagt sie haben eigentlich fast immer einen Kandidaten der normale Betten tags verweigert :smirksmile:


Mein Kleiner war vorher bei einer Tagesmutter. Er war gerade eingewöhnt, als wir doch noch die Zusage für die Krippe bekommen haben. Ich habe wirklich viele Nächte wachgelegen und überlegt, was ich tun soll. Letztendlich war ich dreimal mit ihm in der Krippe, bevor ich eine Entscheidung getroffen habe, nämlich zu wechseln. Weil ich auch geguckt habe, wie er reagiert. Und er hatte sofort Vertrauen gefasst und ist nach kurzer Zeit von meinem Schoß runtergekrabbelt, um sich auf Entdeckungstour zu machen.uff damit hast du meine 2. Horrorvorstellung gelebt, die nämlich das in umgekehrt tun zu müssen, oder weil mein Arbeitsplatz verlegt wird (was theoretisch möglich wäre, was mein Chef aber nur machen würde, wenns die einzige Möglichkeit wäre ihn zu sichern im September) und ich die Kleine dann in einer anderen Stadt eingewöhnen müsste.

Skirbifax und Steffken

Und wahrscheinlich hast du bis heute auch einige Energie sowohl in die Ausbildung als auch in deine Stelle hineingesteckt.die Denkweise nutzt mir leider nichts, weil sie mir so völlig fremd ist. Klar hab ich studiert. Aber für mich ist arbeiten ein Weg nicht zu verhungern und zu erfrieren. Oder ums mal anders zu sagen, wenn Aldi an meinem Wohnort mich nehmen würde und nur vormittags einsetzen würde, würde ich meine Ausbildung in den Wind schieben und zu aldi gehen (sprit und Fahrzeit abgezogen käme es finanziell aufs selbe raus:pfeifend:).
ich hab einfach schon zu viel gemacht und ganz verschiedene Sachen um sehr an meiner Ausbildung zu hängen und um zu wissen das jede Arbeit spass machen kann.
Was ich mag ist mein Team und meinen Chef, wenn das nicht wäre wäre ich glaub ich nicht zurückgegangen. Vor allem so einen Chef werd ich wohl nicht wieder finden.


Du arbeitest "nur" 20 bis 25 Stunden. Wie verteilen sich die? Drei Tage voll und zwei Tage frei oder jeden Tag 5 Stunden?das kann ich so nur bis Ende des Jahres machen, von den Rücklagen die eigentlich für die Zeit bis Oktober gedacht waren, wenn wir wie zu erwarten im August/ September den Platz bekommen hätten. Ich hoffe jedenfalls dass es geht, mein Chef wollte alles dransetzen es möglich zu machen.
Wie muss man sehen, normalerweise ist mein Chef im Rahmen seiner Möglichkeiten recht flexibel, hat aber auch noch einen chef der nicht ganz so flexibel ist.
WENN es optimal läuft kann ich darüber selbst entscheiden und würde es abhängig davon machen wie die Kleine in der Krippe schläft.
Es ist ja Käse schon um 1230 feierabend zu machen um um 13 uhr -13:15 in der Krippe zu sein, wenn die Kleine nach dem essen dann erstmal 2h schläft. und erst um 14 uhr wach wird (und davon geh ich aus), dann würde ich 4 Tage a 6h arbeiten (in der Hoffnung um 7:30 anfangen zu können) und wäre so gegen 2 in der Kita, den einen freien Tag könnte ich dann ganz gemütlich der Hausarbeit witmen. Aber da ist noch gar nichts geklärt. So wünsch ich mir das mal. Meinen Chef musste ich ja genau so überrennen wie das JA mich überrannt hat, der musste ja auch von heute auf morgen entscheiden ob er mich 3 Monate früher zurücknimmt, als abgesprochen:freches grinsen:
Das Gespräch findet irgendwann nächste Woche statt, der arme Kerl steckt mitten in der beiden stressigsten Phasen im Jahr und konnte nur sagen "sag zu, den Rest klären wir nächste Woche"

So und nun gehen wir in den Sand vor der Türe:smirksmile:

skirbifax
27.03.2011, 15:36
Aber für mich ist arbeiten ein Weg nicht zu verhungern und zu erfrieren. [...]
Was ich mag ist mein Team und meinen Chef, wenn das nicht wäre wäre ich glaub ich nicht zurückgegangen. Vor allem so einen Chef werd ich wohl nicht wieder finden.

Und das sagst du dir jetzt immer wieder vor. Ich will nicht verhungern, ich will nicht erfrieren, ich freue mich auf das Team und am meisten freue ich mich, dass ich einen Chef habe, der mich unterstützt.

Ob du das bei Aldi an der Ecke auch so hättest, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. :pfeifend:


So und nun gehen wir in den Sand vor der Türe:smirksmile:

Daraus schließe ich, dass es bei euch keine Bindfäden :regen: :heul: regnet wie bei uns. :Sonne:

Wiesenkraut
27.03.2011, 16:27
pff und du hast die bindfäden nun zu mir geschickt hier regnets nu auch.

Nein bei Aldi hab ich das sicher nicht, *g da hab ich mal als Student gearbeitet war ziemlicher Druck :smirksmile:

Nijntje74
27.03.2011, 16:37
eh ich den Sommerkinder und arbeitende Mamas Strang ganz zuspam mach ich mal schnell einen neuen auf und hoffe auf ein paar Tips (zumal es dort bisjetzt erst eine Mama mit Krippekind gibt) die mir den 2. Morgen allerdings schon gerettet hat.


Man tut, was man kann :smile:



hat einer von euch noch nachts gestillt und wie habt ihr das dann durchgehalten mit dem Arbeiten?

Ich stille ja nachts auch noch, und ich muss ganz klar feststellen, dass ich das Gefühl habe, dass wir einen extra Tankstopp brauchen, seit wir mit der Krippe angefangen haben (O.K. ich weiss, dass sich das Schlafverhalten bei nicht fremdbetreuten Kindern auch noch mal so verändern kann. Aber eine Freundin hat das ähnlich empfunden, als für ihre Kleine die Nanny-Betreuung anfing. Ist natürlcih nur ein anekdotischer Hinweis, aber trotzdem)

Und ich muss auch sagen, dass ich das arbeiten echt anstrengend finde, wenn ich mal wieder tagelang extrem zu wenig Schlaf hatte und ab Donnerstag nachmittag echt auf dem Zahnfleisch krieche.
Andererseits sehe ich es so, dass meinem Kleinen diese nächtliche Zuwendung, stillen und in unserem Bett schlafen, einfach zusteht und wir als Eltern Wege finden müssen, damit fertig zu werden (z.B. früher ins Bett gehen, was mir auch mit dicken Augenringen noch schwerfällt)

So gesehen (und in Bezug auf die Rechnungen, die auch du und dein Freund angestellt haben) nehme ich mir dann aber auch heraus, die Nächte in die gemeinsam verbrachte Zeit einzurechnen - auch wen wir schlafen (mehr oder weniger) sind wir füreinander da!

skirbifax
27.03.2011, 16:54
pff und du hast die bindfäden nun zu mir geschickt hier regnets nu auch.

:zahnschmerzen: :schild ...uups:

kakao
27.03.2011, 17:05
Hallo Wiesenkraut,

ich kann Deine Sorgen etwas verstehen, mir ging`s anfangs ähnlich, ich habe auch immer gerechnet, wieviele Stunden mein Sohn denn nun Zuhause verbringt und wieviele Stunden anderswo.
Ich kann Dich aber beruhigen - mein Sohn (4,5 Jahre)ist seit er ein Jahr alt ist in "Fremdbetreuung" (ein schlimmes Wort), sprich ab zwei Jahren in einer Kindertagesstätte, vorher schon ein Jahr bei einer Tagesmutter, und das etwa 8 Stunden täglich. Ich kann bisher nicht feststellen, dass es ihm oder meiner Beziehung zu ihm bzw. umgekehrt irgendwie geschadet hätte. Im Gegenteil, ich glaube ich wäre wesentlich genervter und ungeduldiger mit ihm, wenn ich den ganzen Tag mit ihm verbringen würde. Zumal man, wenn man den ganzen Tag Zuhause ist, sich sowieso auch nicht ständig mit dem Kind beschäftigen kann.
Ein bisschen musste ich übrigens bei Deinem Posting schlucken, da ich eine Freundin habe, die aktuell vor Freude im Quadrat springen würde, wenn sie einen Krippenplatz für ihre 1-jährige Tochter hätte. (Tagesmütter kosten hier so etwa 900 Euro pro Monat.).Trotz aller Bemühungen, zig Bewerbungen, schon ewig auf Wartelisten etc. klappt es nicht, und auch für sie läuft die Zeit.. Sie überlegt jetzt sogar, ihren Job kündigen. Ich glaube, sie wäre im Moment froh, wenn sie Deine Probleme hätte...

Auf jeden Fall alles Gute!
Grüße kakao

myDara
27.03.2011, 20:11
hm wiese ich hab jetzt nicht alle posts gelesen geb aber trotzdem meinen senf dazu!

1. glaub ich du musst an dir und deiner "alles oder nichts" einstellung arbeiten. du kannst trotz fremdbetreuung eine suuuuper bindung zu deiner kleinen behalten. du bist und bleibt die mama und somit die nächsten naja sagen wir mal 6-10 jahre die nummer 1.:freches grinsen:
nein im ernst, was dir mit deinem sohn passiert ist ist natürlich traurig aber das heisst ja nicht das es sich wiederholen wird. das eine ist eure geschichte, fünkchen ist ein ganz anderer eigenständiger mensch!

ich lese aus deinen zeilen da irgendwie raus dass es da was gibt was du noch aufarbeiten musst mit deinen anderen kindern bzw. aus deiner vergangenheit! projeziere dass nicht auf die deine jüngste!

2. versuche die vorteile der kita zu sehen: die machen dort soooo tolle sachen die ich meinem junior daheim gar nicht immer so bieten könnte (nein hier gibt es keine wand wo er immer dran malen darf, dort schon, dort haben sie mini staubsauger, bügeleisen, puppenküchen, kameras etc. alles was es in groß gibt auch in klein, ganz kindergerecht)

3. soziale kontakte mit ganz vielen gleichaltrigen tut dem fünkchen in jedem fall gut

4. es geht eh nicht anders, du MUSST arbeiten gehen (das hab ich mir auch immer vorgehalten, wenn wir uns einen gewissen lebensstandard leisten wollen MUSS ich einfach arbeiten gehen, egal ob ich das jetzt an manchen tagen gut und an manchen doof finde)

5. mach dich nicht verrückt nur weil du voller sorge bist. unser mini me war(ist) auch tlw. ein richtig kleiner klammerer der nur bei uns sein mag! ich war seeeehr skeptisch mit der eingewöhnung (hab ihm aber immer wieder gesagt dass das total toll wird und dass es gaaaanz lustig wird) und wider erwarten klappt das soooo problemlos! und es tat ihm charakterlich und auch für seine entwicklung sooooo gut, das bisschen loslösen hat ihm gar nicht geschadet! und ja klar er bekundet manchmal beim verabschieden dass es aber noch schöner wäre wenn er einfach bei mir bleiben könnte oder ich den ganzen tag mit in der kita:smirksmile: aber siehe punkt 4!

zum ablauf: kriegen die dort kein frühstück?? bei uns bekommen sie zumindest tee, vollkornbrot mit butter und obst! die jause ist dann um halb zehn da gibts nochmal nen snack! ich würd entweder nen vollkornbrei mitgeben oder echt eine brotzeit in der früh

buddel/regenhose schadet nie!
immer mit dabei ist wechselgewand (body, pulli, hose, strumphose, reserveschnuller),
jacke für draussen, haube, halstuch
regenstiefel lass ich immer dort, genau so wie im winter schneeanzug!

unsere tage noch kurz: laurenz startet gegen viertel nach sieben dort, also wirklich nach dem aufstehen! die kita sperrt um zwei uhr zu, da holt oma ihn ab und ich komme gegen halb drei, drei nach hause! wenn wir was machen dann müssen wir sofort los sonst wird der nachmittag natürlich zu kurz! dann ist aber wirklich mama zeit und das fordert er auch ein (auch wenn ich oft schon müde von der arbeit, der schwangerschaft oder einfach dem tag bin). ich schau dann dass wir spätestens um halb sechs daheim sind dass wir den tag ruhig (mit bad, abendessen, buch schaun) ausklingen lassen können!
laurenz geht von mo-mi in die kita, donnerstag ist komplett mama tag und freitag geht er nochmals in die kita! das lass ich jetzt erstmal so eventuell stell ich im herbst auf fünf tage um. im moment ist der mama SEEEEEEHR wichtig, meistens sind am mittwoch die nerven schon dünn und das kind recht anhänglich. ich schiebe dass darauf dass er a) in der kita doch etwas weniger schläft (daheim fsat zwei stunden zu mittag, in der kita max. 1,5) und da es doch irre viel programm ist für so ein kleines kind. meistens geraten wir am mittwoch nachmittag dann auch irgendwie aneinander, dafür ist der donnerstag dann umso toller weil wir uns "haben" und kein stress ist!

Tigerente
28.03.2011, 10:03
Ich stille ja nachts auch noch, und ich muss ganz klar feststellen, dass ich das Gefühl habe, dass wir einen extra Tankstopp brauchen, seit wir mit der Krippe angefangen haben (O.K. ich weiss, dass sich das Schlafverhalten bei nicht fremdbetreuten Kindern auch noch mal so verändern kann. Aber eine Freundin hat das ähnlich empfunden, als für ihre Kleine die Nanny-Betreuung anfing. Ist natürlcih nur ein anekdotischer Hinweis, aber trotzdem)



Ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht, obwohl ich meine Kinder, die mit 14 Monaten teilweise fremdbetreut wurden (Kinderfrau bzw. Tagesmutter) in dem Alter nicht mehr gestillt habe. In dem Alter brauchten meine Kindern noch viel Milch, nahmen die Flasche aber nur von mir, meinem Mann und den Großeltern. Hatte auch damit zu tun, dass sie beide die Milch recht genau temperiert haben wollten und Kinderfrau und Tagesmutter das irgendwie nicht hinbekommen haben und auch nicht motiviert waren, weil sie meinten, in dem Alter reicht es, wenn die Kinder "normal" essen. Da meine Kinder nur max. 6 Stunden pro Tag fremdbetreut waren, habe ich dann immer direkt vor und direkt nach der Betreuung und nachmittags dann auch noch mal soviel Milch "reingestopft" wie sie wollten - und dann waren wir die nächtlichen Tankstopps auch wieder los (bzw. den zusätzlichen Tankstopp).

Ich vermag also noch nicht mal zu sagen, ob das bei den Stillkindern dann der Milchhunger oder der Kuschelhunger ist, der dazu führt.

Ich kenne eine weitere Mutter, die das Kind noch bis 2,5 Jahre nachts mehrfach gestillt hat, seit sie wieder arbeiten ging. Die hat aber eben auch nur nachts gestillt.

Also mein Tipp: wenn's irgendwie in den Tagesablauf passt und Du noch stillst, und Du das Gefühl hast, die Tankstopps in der Nacht vermehren sich, bau aus Eigeninitiative tagsüber zusätzliche Tankstopps ein.

spunki
28.03.2011, 10:30
hallo wiese,

hab jetzt nicht alles gelesen, mag aber auch ein bißerl was zu schreiben:

kurz zu unserer situation:
maximilian ist jetzt knapp 2,5 jahre alt und geht in die krippe seit er 10 monate ist. ich wollte/musste nach einem jahr wieder anfangen zu arbeiten.
wollte, weil mir mein job schon einigermaßen spaß macht und musste, weil sonst das geld einfach nicht reicht.
wir haben auch 2 monate für die eingewöhnung eingeplant, es war mir sehr wichtig, dass er sich langsam eingewöhnen kann und dass wir uns die zeit nehmen können, die wir brauchen.
er geht lang = von 7.30 bis 16.00 uhr in die krippe (länger haben die nicht auf)
es war immer klar, dass ich nach diesem einen jahr wieder arbeiten gehen werde, deswegen war auch immer klar, dass er in die krippe gehen muss. vielleicht war meine einstellung zur fremdbetreuung da ein bißerl "lockerer" als bei dir. du scheinst mir da zu ängstlich und zu negativ eingestellt zu sein (nicht böse gemeint, ich merke ja wie sehr dich die situation belastet :blumengabe:).


und keine angst, die erzieherinnen nehmen dir dein fünkchen nicht weg, die sind auch froh, wenn sie die kleinen zwerge am nachmittag wieder "abgeben" dürfen/müssen :smirksmile:

so nun zu deinen fragen:


Nun versuche ich die Tage festzuhalten und ertapp mich jeden Tag dabei wie mir ständig durch den Kopf geht nur noch X Tage bis du sie abgeben musst. Klar das es so nicht wirklich möglich ist die Zeit die mir noch mit der Kleinen bleibt zu genießen (ob das im August anders wäre wag ich zu bezweifeln:pfeifend:)

DAS glaube ich nämlich auch, da bei dir das abgeben müssen ein grundsätliches problem darstellt, würde auch der zeitpunkt nichts an deinen gefühlen ändern, die "panik" hat sich jetzt halt nach vorne verschoben.
wie man aus dieser zählspirale kommt, kann ich dir nicht sagen, hatte ich so nicht, ich habe mich eher drauf gefreut, dass es endlich los geht, dass er unter andere kinder kommt, maximilian war schon immer ein sehr aufgeschlossener kleiner wicht, sehr interessiert an allem, ich war mir sicher, dass es ihm da gefallen wird.
ich habe aber shcon versucht, die letzten wochen zu genießen - aber eben mit vorfreude auf das kommende.




Denn es versaut mir die Zeit die wir haben, aber es scheints ich vor allem auf das Fünkchen auszuwirken, die seit dem auch extrem klammert und sogar bei IHREM (heißgeliebten) Papa plötzlich weint.

ist ja klar, dein fünkchen hat doch super feine antennen, was die gefühlslage der mama angeht :smirksmile:
sie spürt natürlich, dass es dir grad nicht gut geht!





Inzwischen hab ich einiges an Fachliteratur verschlungen und dort wird immer wieder drauf hingewiesen, dass Krippen den Kindern nicht schaden, aber die Mütter oft durch den Stress einen Großteil der Bindung lösen. Ich hab ganz ehrlich Angst das mir das noch mal passiert (zumal der Große sich bei meiner Trennung entschieden hat beim Papa zu bleiben)
Ich denke dass es mit der Bindung zu Kindern aber auch nicht anders ist, als mit der zum Partner sie müssen gepflegt werden, was habt ihr dafür getan.

deine angst kann ich verstehen, aber wie jemand schon geschrieben hat, fünkchen ist ein ganz eingenständiges wesen und mir niemandem zu vergleichen!
und zur bindung kann ich nur sagen, dass meine bindung zu meinem sohn durch die krippe viel besser geworden ist.
maximilian war schon immer ein extremes papa-kind, papa hier, papa da, oft ging es soweit, dass er mich regelrecht abgelehnt hat "nein nicht du!" waren oft gebrauchte worte. das war für mich sehr oft sehr schwer zu ertragen. ich war zu hause mit ihm, gab mein bestes und er wollte nur den papa. das tut weh.
seit er in der krippe ist, hat sich das immer weiter verbessert und ich fühle mich jetzt heute viel inniger mit ihm verbunden und er auch mit mir. :liebe:
was haben wir hinsichtlich bindungs-pflege gemacht?! also es war uns wichtig, dass haushalt und sonstige arbeiten unter der woche erledigt werden, so dass das wochenende nur für uns als familie da ist, keine lästigen pflichten mehr ab freitag mittag! :freches grinsen:
auch so versuche ich möglichst viel zu erledigen, wenn maximilian in der krippe ist, damit die zeit von vier bis zum bettgehen uns gehört.
er fordert das aber auch ein, verstehe ich aber auch und akzeptiere es.
wir wollten ihm immer das gefühl geben, du musst in die krippe ja, aber die zeit danach ist familienzeit.





Ich vermute bei uns sieht es so aus, dass die Kleine von 7:30 bis längstenfalls 14:30 in die Krippe geht (irgendwie hoff ich das wir mit dem Geld von 30h durchkommen oder ich 5h Heimarbeit machen kann), wer hat ähnliche Zeiten und erzählt mir wie der Tag so läuft. Wie habt ihr eure Tage strukturiert wieviel Zeit bleibt fürs Kind, was macht ihr mit euren Kindern

also ich selbst arbeite knapp 26 stunden die woche, verteilt auf 3 tage mo-mi (ich kann viel zu hause machen, und wenn ich was nicht in den 3 tagen schaffe, dann muss halt der donnerstag dran glauben)
donnerstag und freitag habe ich frei, im ersten krippenjahr hab ich den kleinen da schon immer mittags geholt, bis ich gemerkt habe, er würde gerne noch bleiben, da haben wir dann verlängert.
die freien tage sind für den haushalt und die sonstigen arbeiten und auch für mich :smirksmile: da.
wie schon oben beschrieben, versuche ich an diesen tagen alles nötige zu erledigen, damit soviel zeit für den kleinen bleibt wie möglich.
es war immer klar, dass er auch die tage in die krippe geht an denen ich nicht arbeite, weil ich dann einfach allein alles nötige machen kann ohne ihn, das geht schneller und ich zwacke nicht die zeit für haushalt auch noch von seiner zeit ab (jaaaa,man kann das auch gemeinsam machen, aber maximilian spielt halt lieber draußen als irgendwelche böden zu wischen und für mein empfinden ist haushaltszeit einfach keine maxi-zeit:smirksmile:)
manchmal lässt es sich nicht vermeiden und er muss doch helfen, dann macht ihm das auch spaß, ist aber halt die ausnahme.






Tips für die Krippe
ich hatte noch nie ein Krippekind. Habt ihr Tips was gebt ihr fürs Frühstück zu essen mit (Mittagessen gibts dort gekocht), was zieht ihr an. Wir sollen eine Buddelhose mitgeben, die weiss ich also schon, was hat sich sonst noch als sinnvoll und wichtig erwiesen.

Habt ihr sonst irgendwas, was mir helfen kann. sei es organisatorisch oder den Start erleichtern?

also frühstück wird bei uns gemeinsam gemacht, die erzieherinnen kaufen ein und bereiten das frühstück dann auch zu (die "großen" dürfen da auch gerne helfen")
wir müssen "nur" bezahlen. ich find´s praktisch, wir müssen uns um nix kümmern und die kleinen suchen sich dann von großen platten selbst aus, was sie essen wollen.
aber gib ihr einfach mit, was sie gerne mag, mengenmäßig kennst du dein kind am besten.
was du ansonsten noch brauchst, werden die die erzieherinnen schon noch sagen. ist alles nicht so wild!




Wie seit ihr damit umgegangen wenns Tränen gab und ihr fahren musstet

ich hab versucht damit positiv umzugehen, auch wenn´s schwer fällt. kurze abschiede fallen den kleinen viel leichter, als dieses ewige hinausgezögere, am anfang habe ich ihn reingebracht in die gruppe, hab mich mit runtergekniet, wir haben geschaut,was er machen will und entweder hat er sich dann gleich selbst gelöst und ist davon oder seine lieblingserzieherin hat ihn "übernommen" und die beiden haben sich zusammen was ausgesucht. in beiden fällen habe ich ihm noch gesagt, dass ich ihn lieb habe, dass ich jetzt arbeiten gehe und ihn aber am nachmittag nach dem schlafen wieder abholen werde - bussi und raus.
kamen doch mal tränen, hat ihn die erzieherin getröstet, ich bin trotzdem raus und habe draußen gewartet bis er wieder aufgehört hat zu weinen, was oft mit dem schließen der tür zusammengefallen ist :freches grinsen:
wenn ich mich nicht gut gefühlt habe, konnte ich noch mal in der krippe anrufen und nachfragen.
aber mach dir klar, dass tränen manchmal einfach dazu gehören, das ist der kurze trennungsschmerz, ist doch nicht schlimm, wenn die kleinen kurz traurig sind, wenn die mama weggeht. wichtiger als tränen oder nicht, war mir, dass es ihm dort grundsätzlich gut geht und er gerne hingeht.
nachdem er nachmittags meist nur unter protestgebrüll (oft mit tränen!:smirksmile:) wieder rauszubekommen ist, gehe ich mal davon aus, dass es ihm dort gefällt! :freches grinsen:


naja aber die Lieblingserzieherin muss ja erstmal gefunden sein. Mir macht die Zeit Sorge, bis eine 2. Bezugsperson gefunden ist. Ich weiss nicht ob da 2 Monate langen?


ach mach dir keine gedanken, das geht super schnell! fünkchen wird die für sie am sympatischsten von den 3 erzieherinnen wählen!
bei uns wurde drauf geachtet, dass dann die "auserwählte" :smirksmile: besonders viel mit ihm machten konnte, so wurde die bindung sanft "verstärkt". das dauert sicherlich keine 2 monate!!!





edit: geht schon los, habt ihr den Eindruck eure Kinder haben euch durch die Krippe weniger lieb hat sich von deren Seite etwas an der Beziehung zu euch geändert?

siehe oben, ich habe sogar oft das gefühl, dass selbst er die zeit mit uns viel mehr genießt.




hat einer von euch noch nachts gestillt und wie habt ihr das dann durchgehalten mit dem Arbeiten?

ich habe zwar nachts nicht mehr gestillt, aber musste trotzdem 1-2 mal nachts aufstehen, wegen flaschi oder umzug in unser bett.
ich fand´s schon oft hart, seit ich wieder arbeite gehe ich einfach sehr früh ins bett - bzw. schlafe auf dem sofa ein...:pfeifend:
wenn´s ganz schlimm war, habe ich an meinem freien tag 2 stündchen schlaf nachgeholt.

puh, das war jetzt aber lang...aber ich glaube in deiner situation hilft es vielleicht einfach von anderen zu lesen, wie´s da läuft und bisher habe ich beim überfliegen nur positives gelesen. versuch dir das ein bißerl vor augen zu halten, es wird bestimmt super toll für deine kleine maus, du schreibst immer positiv von der krippe, also warum soll es ihr dort nicht gefallen?!
und im endeffekt ist es doch nur wichtig wie´s den kleinen geht und dass es ihnen gut geht.
versuche dir selbst immer die positiven dinge vorzusagen, auch du musst in eine positive "krippenstimmung" kommen, dann machst du es deiner maus ganz einfach!

so jetzt aber genug! muss immerhin noch ein bißerl was tun, ist ja schließlich erst montag....

eine :blumengabe: für dich!

grüße
spunki

ps: ich entschuldige mich schon mal für schreibfehler und chaos im text, hab´s jetzt nicht nochmal gelesen....:pfeifend:

Tasmanina
28.03.2011, 11:04
wiese, ich hab dich schon verstanden. :smirksmile: (selber alien!!! :beleidigt::freches grinsen:)


ich schreib dir jetzt nicht, wie kurz unsere fremdbetreuung jetzt war stundenweise, war bei uns nämlich nicht viel. :freches grinsen:

ernsthaft, ch halte fremdbetreung nicht per se für etwas schlechtes, ganz klar. solange die voraussetzungen stimmen. wenn das kind in der krippe unglücklich ist, gehört es da raus.

ich kann mich auch nicht mit diesen "die krippe ist besser für das kind"- rufen anfreunden. warum sollte die kripe besser sein für ein baby?

sprich, ich kann deine bedenken toootaaal verstehen zum teil.

leider bleibt wohl nur: nicht arbeiten gehen und es irgendwie anders überbrücken oder mal zackig die einstellung ändern, damit die eingewöhnung und krippenzeit gut wird. :wangenkuss:


mir war immer wichtig, daß ich wusste, wie der tag der großen abgelaufen ist. mein mann hat sie auch betreut (konnte von zu hause aus arbeiten), die tagesmutter hat mir aber genauso erzählt, was los war wie er.

also auch mal lustige dinge oder so, ich war ihr also durch die erzählungen auch "nah", obwohl ich nicht live dabei war.


jetzt bei der kleinen wird es wohl eher schlecht aussehen mit baldigem betreuungsplatz. einerseits doof, andererseits ist es schon okay für mich irgendwie. :freches grinsen:

ich fand es gut, daß meine tochter recht früh gesprochen hat. sie konnte also ihrer tagesmutter sagen, was los ist und auch mir sagen, wie es war. das fand ich schon erleichternd.


ich denke, es wird keinem geholfen sein, wenn du wie wild umrechnest, wann du das fünkchen noch siehst. (wobei ich das natürlich sehr gut verstehen kann, daß du es tust. :freches grinsen:)

gewöhn dich langsam an den gedanken, daß es losgeht, gewöhn sie ordentlich und in ruhe ein, das wird schon. :wangenkuss:


ansonsten machen wir es auch möglichst so, wenn die kinder und wir alle zu hause sind, dann ist auch wirklich familie angesagt. wie spunki glaube ich auch schon schrieb.


hach, ich schreibe wirr und vielleicht auch nicht wirklich hilfreich. :peinlich:


was mir noch eingefallen ist: tragen die in der krippe? ich hab der tagesmutter den manduca näher gebracht und zeig ihr demnächst mal den sling. ich find das tragen schön in der fremdbetreuung und das wissen, daß mein baby an einem quengel- tag totzdem nah an einer bezugsperson rumhängen darf, würde mir glaube ich gut tun. :wangenkuss:

Nijntje74
28.03.2011, 11:06
Ich vermag also noch nicht mal zu sagen, ob das bei den Stillkindern dann der Milchhunger oder der Kuschelhunger ist, der dazu führt.

Also mein Tipp: wenn's irgendwie in den Tagesablauf passt und Du noch stillst, und Du das Gefühl hast, die Tankstopps in der Nacht vermehren sich, bau aus Eigeninitiative tagsüber zusätzliche Tankstopps ein.

Ich glaube, dass das Kuscheln im Vordergrund steht! Wenn er von vornherein angekuschelt ist, schläft unser Kleiner länger ohne Hunger. Kommt für mich (uns - kuscheln kann ja auch der Papa) aber von Schlafmenge/ -qualität auf das gleiche raus.

Zusätzliche Mahlzeiten können wir aufgrund unseres Tagesablaufs nicht einfügen - ausser wir wollen, dass der Hase kotzt... :pfeifend:

Trotzdem danke für deinen Bericht (sorry, Wiesenkraut, kurz mal vom Thema abgelenkt :smile:)

Wiesenkraut
08.06.2011, 13:27
ich hab noch etwas Zeit, weil mein fünkchen offensichtlich heute lange in der Krippe schläft, also dachte ich ich kram den Strang noch mal raus, vielleicht hilft er ja einer anderen verzweifelten Mutter, die absolut panisch der Krippezeit entgegensieht.

Das Fünkchen geht nun seit Anfang Mai in die Krippe. Erst war ich 2h dabei, dann bin ich eine halbe Stunde lesen gegangen, dann bleib sie 2h alleine, dann bis zum Essen und seit dieser Woche die gewünschte Zeit (mindestens bis 12:30 Uhr), wenn sie dann noch schläft auch länger.
Von Anfang an ist sie sehr gern in die Krippe gegangen. Anders als im der Krabbelgruppe, wo sie nur auf meinem Schoss saß und klammerte, hat sie in der Krippe recht schnell den ersten Bereich für sich erobert (die Bauecke). Zu Beginn hat sie immer noch panisch ihr Spielzeug einem Kind vor die Füße geworfen, wenn eins ankam, weil sie davon ausgegangen ist, dass es ihr eh weggenommen wird. Inzwischen verteidigt sie es mit lautem Gezeter und patsch patsch :pfeifend:
Sie schaut sich viel von den größeren Kindern ab und hat einen ordentlichen Entwicklungssprung seit dem Krippestart gemacht (ok der wäre vielleicht auch anders dagewesen, das weiss man ja nie).
Aber mein persönlich allergrößtes Wunder. Sie schläft in der Krippe:jubel:
Zuerst ist sie im Stuhlkreis auf dem Arm einer Erzieherin (nach einer schlechten Nacht) eingeschlafen. Dann beim Mittagstisch eingenickt und gestern (und offensichtlich auch heute, sonst wäre ich schon angerufen worden) ist sie wach ins Bett gelegt worden und ist völlig friedlich eingeschlafen.

Ich weiss die Meisten von euch haben mir genau das vorausgesagt, aber ich wäre jede Wette eingegangen, dass mein Kind nie und nimmer irgendwo allein einschläft, vor der Eingewöhnung hätte ich sogar gewettet, dass sie nicht alleine dort bleibt :pfeifend:

Letztendlich war der Nachrückplatz das beste was uns passieren konnte. Ich hatte so sehr sehr viel Zeit für die Eingewöhnung, kann meine Stunden bis Ende des Jahres etwas mehr als geplant drosseln und es scheint der Kleinen echt gut zu gehen.
Selbst wenn ich nun nicht arbeiten müsste, würde ich sie in die Krippe schicken - ok dann nur 2-3 h vielelicht am Tag nicht 5, der Umgang mit den anderen Kindern tut ihr echt gut.

Allen Mutmachern noch mal vielen Dank :blumengabe:

skirbifax
08.06.2011, 13:48
Letztendlich war der Nachrückplatz das beste was uns passieren konnte. Ich hatte so sehr sehr viel Zeit für die Eingewöhnung, kann meine Stunden bis Ende des Jahres etwas mehr als geplant drosseln und es scheint der Kleinen echt gut zu gehen.
Selbst wenn ich nun nicht arbeiten müsste, würde ich sie in die Krippe schicken - ok dann nur 2-3 h vielelicht am Tag nicht 5, der Umgang mit den anderen Kindern tut ihr echt gut.

Allen Mutmachern noch mal vielen Dank :blumengabe:

Das freut mich wirklich sehr für dich! :blumengabe: :geburtstag: