PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie finden wir einen Rhythmus?



Edelherb
19.03.2011, 20:04
Wir haben zur Zeit hier ein Rhythmus-Problem.

Hintergrund: zwei Jungs, 9 Monate. Der kleine schläft nicht gut ein, außer wenn er todmüde ist. Und von alleine schon gar nicht.

Neuerdings wacht er morgens gerne recht früh auf - zwischen halb sechs, wenn's schlecht läuft und halb sieben, wenn's gut läuft. Er ist dann aber noch müde. Wenn er müde ist, wird er quengelig, heult viel rum, isst schlecht. Manchmal macht er dann vormittags ein Schläfchen, aber nicht immer. Ich gehe dann auch gerne mit ihnen raus, im Kinderwagen schläft er häufig ein, falls er so müde ist, aber auch das nicht immer. Ich bin dann aber auch nicht endlos unterwegs, zu Hause weiterschlafen lassen kann ich nicht, da wir in einem Mietshaus in der Stadt wohnen, der Kinderwagen steht unten, wir wohnen oben. Manchmal schläft er trotz Hochtragens weiter, aber oft auch nicht. Gestern hat er auf die Weise (KiWa) zwei Stunden geschlafen, aber ich bin eben nicht immer so lange beschäftigt. Gut, wenn es jetzt wärmer wird, kann ich mich auch mal im Park auf eine Bank setzen. Zu Hause schläft er meist kürzer.

Wenn er vormittags geschlafen hat, ist er irgendwann nachmittags wieder müde. Leider erst am späteren Nachmittag. Wenn ich ihn aber zu spät noch schlafen lasse, dann klappt es abends nicht gut. Also läuft es oft darauf hinaus, dass ich ihn abends einerseits versuche, noch wach zu halten, andererseits Abendessen vorziehe, um ihn früh richtig ins Bett legen zu können. Manchmal schläft er dann aber schon über dem Abendbrei ein.

Mein Ideal wäre ja: er schläft morgens was länger, hält dann bis zum Mittagessen durch, schläft danach länger und hält dann bis abends durch. Alternativ: ein Vormittagsschläfchen, Mittagessen dann vielleicht was später, dann nochmal nachmittags eins, was aber nicht zu spät liegen sollte (und daran zweifel ich ein wenig).

Aber ich weiß nicht, wie ich ihn zu einem Rhythmus bringe. Bisher ist es so, wenn er nicht schläft, schläft er nicht, und wenn er schläft, schläft er. Und das ist mal so und mal so. In Ratgeberbüchern steht dann gerne was vom geregelten Tagesablauf. Find ich aber auch schwierig. Mahlzeiten sind halbwegs geregelt, aber der Rest ist halt nicht jeden Tag gleich. Ich muss nicht jeden Tag einkaufen gehen (wenn ich auch häufig raus gehe), mal gibt es noch Termine, mal steht irgendwas anderes an, am Wochenende gehen wir vielleicht gemeinsam spazieren oder auf Radtour, das ist dann aber nachmittags... Immer zur gleichen Zeit raus, das kann ich mir nicht so recht vorstellen.

Beim Bruder ist einschlafen unkomplizierter, wenn es tagsüber auch nicht immer gut klappt, aber ich denke, das wäre alles leichter zu regeln, wenn der Kleine mal "klar" wäre.

Minstrel02
19.03.2011, 20:23
Einen richtig guten Rat habe ich nicht, aber eine Beobachtung:

Immer bei den Sachen, die beim eigenen Kind gut klappen, denkt man: "das ist nicht so schwierig - man muss nur...."

- ihn von klein auf auch wach ins Bett legen (wenn das eigene Kind gut einschläft)
- den Brei immer mal wieder anbieten (wenn das eigene Kind gut isst)
- etwa um die selbe Zeit Mahlzeiten einplanen (wenn das eigene Kind einen sehr festen Rhythmus hat)

Hat man aber ein Kind, bei dem einige dieser Dinge schwierig sind, schlagen die Tipps meist nicht an.

Welche Methoden hast Du alle zur Verfügung, um Deinen Sohn zum Schlafen zu bringen?

Er schläft im KiWa draussen.

Schläft er drinnen in der Tragehilfe?
Schläft er ggf. an der Brust ein?
Schläft er länger, wenn Du das Zimmer komplett verdunkelst?
Schläft er morgens noch mal ein, wenn Du ihn zu Euch ins Bett nimmst (und ggf. stillst)?

Ich würde erst einmal alle Tricks ausnutzen, um ihn zum Schlafen zu bringen, die zur Verfügung stehen. Und das eine Woche lang so durchziehen, dass er tagsüber immer ausreichend Schlaf bekommt. (Erst mal ohne auf die Zeiten zu achten. Einfach z.B. jeden Tag drei Stunden o.ä.)

Und dann, wenn er nach dieser Woche hoffentlich richtig volle "Tanks" hat, mal versuchen, ihn abends früher hinzulegen, damit er nachts auf mehr Stunden kommt.

Symphonie
19.03.2011, 20:29
Hallo Edelherb

Lina hatte es so ähnlich wie Dein Kleiner. Schlecht alleine schlafen, wenn,dann nicht zu den Zeiten wie ich wollte und und...Sie schrie ja die ersten vier Monate tagsüber nur,war nur totmüde. Auch heute ist sie oft unausgeschlafen obwohl sie von selber aufgewacht ist.
Ich habe beiden Kindern regelrecht angewöhnt in ihrem Bett zu schlafen, erst mit Hand auf den Rücken legen ( Bauchschläfer), danebensetzen und bei Lina hat es eher geholfen rauszugehen...

Ich habe erst angefangen dass sie alleine im Bett einschlief. Nicht immer,gerade mittags war es ab und zu noch ein Kampf.Zur Not habe ich sie dann wieder hochgenommen und eine Std später hingelegt.

Wenn sie so müde war dass sie wirklich auf war, habe ich sie ins Bett gepackt und bin raus, habe sie kurz meckern lassen.Wenn es nicht ging habe ich mich daneben gesetzt und Händchen gehalten. Ich weiß,ist schwer bei Dir.
Manche Kinder brauchen RUhe und eben keine Ablenkung daneben um endlich abschalten zu können

Aber was ich eigentlich zum Rhythmus sagen wollte: Du kannst langsam lernen ihn vorzugeben.
Du weißt sicherlich,dass es zwei Wochen dauern kann bis sich eine Schlafverkürzung-Änderung auswirkt. Das im Hinterkopf behalten.

Wenn er Vormittags lange schläft und dann zu viel Zeit bis zum nächsten Schlaf braucht,dann wecke ihn vormittags früher bzw gebe vor ihn früher hinzupacken, gehe früher raus und versuche dass er einschläft. Später,wenn er um diese Uhrzeit gewöhnt ist zu schlafen oder müde ist,dann kannst Du ihn ja auch ins Bett legen um zu schlafen. Wenn er früher wieder wach ist dann wird er auch,nach Gewöhnung, mittags/nachmittags früher müde sein.

Ich habe die beiden bewusst zu einer bestimmten Zeit,immer wieder,hingelegt. Anfangs schliefen sie beide um die Zeit nicht,oder nur kurz.Nach und nach ergab sich dann eine feste Schlafenszeit.

Dass er morgens länger schläft, das ist schwer zu beeinflussen. Entweder Du zögerst den Schlaf länger raus oder Du weckst ihn morgens früher....
es ist nicht so einfach da komplett einzugreifen. Also Uhrzeiten,Länge und dann noch wie er schlafen soll.
Ausserdem sind sie echt noch klein, manchmal dauert es bis sich ein Rhythmus findet.

Was ich wichtig finde ist auch,dass Du beide Rhythmen zusammenfügst,damit Du auch mal Ruhe hast.

Nachdem Mika in den neuen Kiga kam,nurnoch bis um zwölf statt um zwei, habe ich Lina rausgezögert so dass sie nun um eins beide ins Bett gehen. Vorher war es immer ein Kampf sie um halb zwölf,zwölf ins Bett zu bekommen damit sie um zwei fit ist um ihren Bruder abzuholen. Beides hat länger gedauert,es gab Misserfolge und nun ist es geschafft.

Auch wenn ich nicht die Patentlösung habe hoffe ich,Dir geholfen zu haben

Wiesenkraut
19.03.2011, 20:38
Mistrel bei Edelherb kommt erschwerend hinzu, dass es eben Zwillinge sind :smirksmile:

@Edelherb
wir hatten das ja hier ähnlich endweder morgens sehr früh wach oder mitten in der Nacht ne Stunde. Ich hab dann den Nachmittagsschlaf eine Zeitlang zugelassen und abends später ins Bett gelegt.
Statt um 20 uhr um 21 Uhr, dann wurde morgens bis um 7 geschlafen und der nächste Schlaf um 11
Wenn ich sie um 20 Uhr hingelegt hab, ist sie nicht wie zu erwarten wäre um 6 sondern um 5 aufgestanden.

Keine Ahnung obs ein Versuch wert wäre und bei 2en überhaupt machbar einen länger aufzulassen.

Katzentier
19.03.2011, 20:48
Bei uns hat sich nun ein Rhythmus eingespielt, seit ich so nach und nach beobachtet habe, wann Kitty müde und quengelig wird und wieviel Zeit dazwischen in etwa vergeht. Demnach habe ich nun die Mahlzeiten und die Tagesschläfchen gerichtet. Eigentlich bin ich nicht so ein durchgeplanter Mensch, aber es klappt jetzt sehr gut, seit ich mich an die Uhrzeiten halte (und meine Tochter gehört eher zur komplizierteren Sorte, von alleine einschlafen geht hier gar nicht, ich muss sie auf dem Arm in den Schlaf schuckeln und singen).

Kitty wird alle drei Stunden müde, sprich wir stehen um 7.30 Uhr auf, um 10.30 Uhr schläft sie eine halbe Stunde, dann - nach dem Mittagsbrei - schläft sie gegen 14 Uhr/ 14.30 Uhr wieder ca. 2 Stunden...können auch mal eineinhalb sein oder auch zweieinhalb. Wenn sie nach nur einer Stunde aufwacht und meckert, schuckel ich sie erneut in den Schlaf, denn dann ist sie definitiv noch zu unausgeschlafen und ist dann den restlichen Tag nörgelig.
Nach dem Abendbrei gehts um ca. 20.30 Uhr ins Bett, manchmal auch erst um 21 Uhr, je nachdem wie es so läuft. Habe rausgefunden, dass zwischen Nachmittagsschlaf und Abendschlaf mind. 4 Stunden liegen müssen, damit sie relativ gut einschläft. Witzigerweise habe ich kurz nachdem ich das herausgefunden habe, in einem Ratgeber gelesen, dass genau das wohl auch so sein soll, also dass mind. 4 Std zwischen Nachmittags- und Abendschläfchen liegen sollen...passt bei uns genau.

Hört sich jetzt alles sehr durchstrukturiert an, aber sonst klappt es bei uns nicht. Manchmla nervt mich das auch, da ich nicht sehr flexibel sein kann und wenn wir eingeladen sind, bin ich schon immer etwas nervös und rechne hin und her, wie ich den Schlaf einbaue....aber das sind ja meist eher Ausnahmetage am Wochenende und irgendwie kriegen wir das auch meist hin.

Viel Erfolg jedenfalls für die kommenden Schläfchen :blumengabe:

PS: Ich habe übrigens ein wenig Angst vor der Zeitumstellung. Im Herbst war mir das noch egal, da gabs bei uns noch gar keinen Rhythmus...nun wird sich alles wieder total verschieben...wie das wohl klappt, ächz....

myDara
19.03.2011, 20:52
Wir haben zur Zeit hier ein Rhythmus-Problem.
Mein Ideal wäre ja: er schläft morgens was länger, hält dann bis zum Mittagessen durch, schläft danach länger und hält dann bis abends durch. Alternativ: ein Vormittagsschläfchen, Mittagessen dann vielleicht was später, dann nochmal nachmittags eins, was aber nicht zu spät liegen sollte (und daran zweifel ich ein wenig).

Aber ich weiß nicht, wie ich ihn zu einem Rhythmus bringe. Bisher ist es so, wenn er nicht schläft, schläft er nicht, und wenn er schläft, schläft er. Und das ist mal so und mal so. In Ratgeberbüchern steht dann gerne was vom geregelten Tagesablauf. Find ich aber auch schwierig. Mahlzeiten sind halbwegs geregelt, aber der Rest ist halt nicht jeden Tag gleich. Ich muss nicht jeden Tag einkaufen gehen (wenn ich auch häufig raus gehe), mal gibt es noch Termine, mal steht irgendwas anderes an, am Wochenende gehen wir vielleicht gemeinsam spazieren oder auf Radtour, das ist dann aber nachmittags... Immer zur gleichen Zeit raus, das kann ich mir nicht so recht vorstellen.

.

1. meine ich dass sie mit 9 Monaten vermutlich noch zu klein sind für nur 1 Schläfchen am Tag. Wir haben es mit Müh und Not mit 16 Monaten wegbekommen, manchmal (wenn wir viel Programm haben, oder früh aufstehen oder oder oder) fällt unserer jetzt zwei aber auch um elf totmüde um, nach eine viertel halben Stunde wecke ich ihn zum Mittagessen und um eins leg ich ihn schon wieder nieder weil so müde! Wie ist der zweite, hält der durch?

2. Geregelter Tagesablauf ist leider das A und O des guten Kindsschlaf, zumindest ist so meine Erfahrung und wir haben auch ein kleines Sensibelchen was schlafen angeht:freches grinsen: ABER was ja nicht heissen muss dass du deinen Rythmus komplett aufgeben musst. Biete ihnen nur die Möglichkeit an zu schlafen (sei es im Kiwagen, daheim im Bett oder im Maxi Cosi während der Autofahrt - letzteres nämlich Autofahren bewirkt bei uns heute noch sofortiges Einschlafen). Selbst bei der Radtour können sie ja schlafen, ich nehme an ihr habt sie dann in so nem Wagen hinten dran oder? Also ein möglicher Vorschlag (so klappte es bei uns immer recht gut). Aufgestanden wurde zwischen halb sechs sieben (also ähnlich wie bei euch). Dann war das Ziel ihn drei Stunden wach zu halten, dann habe ich ihm den Schlaf quasi angeboten, nein aufgedrängt:freches grinsen: eben durch Kinderwagen fahren, Auto fahren mit Maxi Cosi. So konnte ich Termine wahrnehmen oder Einkäufe erledigen. Ich hab ihn am Vormittag maximal ne dreiviertel Stunde schlafen lassen, dann wieder geweckt, dann wieder drei Stunden wach! Den Mittagsschlaf hab ich IMMER daheim abgehalten (das ist auch hetue zu 95% noch so). Und ich hab mich MIT IHM hingelegt (das mach ich auch heute gern noch wenn es eine Möglichkeit gibt). Erstens schlief er schneller ein und er schlief länger (wohl das Sicherheitsgefühl). Spätestens gegen 15:30 Uhr (je nachdem wann wir uns hingelegt haben) wurde wieder aufgestanden. So war er abends gut müde und nicht überschlafen.

Das ganze konsequent durchgezogen ergibt halbwegs gute Nächte und vor allem ein Kind das in der Regel erst gegen 7:00 in der früh wach wird

-dolcezza-
19.03.2011, 21:05
hallo edelherb!

ich hab ja auch zwillinge, meine sind jetzt 16 monate alt.
ich kann mich dara nur anschliessen, ich hab die zeiten auch extrem konsequent eingehalten (bzw. mach das immer noch so, sonst würde ich bei zwei ja verrückt :pfeifend:)
mit 9 monaten haben meine zweimal am tag geschlafen, am vormittag um 9 bis ca. 10 und dann mal nachmittag nochmal von 14:00 uhr weg. da waren wir aber immer unterwegs mit dem kinderwagen, bei wind und wetter. sie haben bei mir auch lange im wagen geschlafen, denn hab ich einfach ins kinderzimmer gestellt und konnte dort hin- und herschunkeln. zwei babys kann man eben nicht am arm in den schlaf wiegen.........
ich würde versuchen, sie immer zur gleichen zeit hinzulegen (so wie symphonie schon sagte) und dann auch wecken, es hilft ja alles nix.
und es dauert einfach bis die kleinen sich daran gewöhnen, aber wenn man sie dann soweit hat, ist es super :smile:
bei uns funktioniert das echt super, klar haben wir auch phasen wo der bub um halb 6 aufsteht, aber das sind immer nur tage. im großen und ganzen schlafen sie sehr brav, nachts als auch mittags.

ach ja und nochwas, wenn er für den brei schon zu müde ist, hab ich einfach ein flascherl gemacht, ich wollte nie, dass sie hungrig ins bett gehen.

ich würde versuchen, zu den zeiten einfach spazieren zu gehen, da schlafen die kinder ja meistens ein- immer schön konsequent bleiben. nach einer zeit fruchtet das :blumengabe:

alles liebe!
dolce

Symphonie
19.03.2011, 21:09
Mika hat zwei Mal am Tag geschlafen bis Lina da war,also mit 23 MOnaten noch;-)
Nur zu Daras Einwende. Sehe ich genauso!

Katze: ich habe auch Schiss vor der Umstellung!

Wiesenkraut
19.03.2011, 21:47
mydara schrieb

1. meine ich dass sie mit 9 Monaten vermutlich noch zu klein sind für nur 1 Schläfchen am Tag. Wir haben es mit Müh und Not mit 16 Monaten wegbekommen

hmm wir sind ja wie Edelherb bei den Junis und gerade momentan ist eins der Themen, dass die Kids vermehrt ihren Schlaf um einmal kürzen. Der Vormittagschlaf fällt bei den meisten komplett weg und nach dem Aufstehen ist der nächste Schlaf dann der Mittagsschlaf.

Meine Kleine schläft wie o. geschrieben oft von 21 Uhr bis 7 und dann so gegen 12 noch mal 2h. Dann ab und an noch mal nachmittags so gegen 5 eine halbe Stunde, aber bei weitem nicht immer. Wenn nicht geht sie auch schon mal um 20:30 ins Bett.

Edelherb
19.03.2011, 22:06
Vielen Dank für Eure ganzen Antworten. :smile: Ich sehe schon, ich werde ein paar Dinge versuchen konsequenter zu machen. Aber, das sage ich gleich dazu, das fällt mir schwer - was mich selbst erstaunt, es entspricht so gar nicht meinem Selbstbild. Ich denke, die Dauermüdigkeit führt dazu, dass ich manchmal nur kurzfristig denke oder auch ganz naheliegendes mal übersehe.

"Schlaf anbieten" klappt leider bei ihm nicht sehr gut, da sehe ich die Achillesverse - werde es aber noch stärker versuchen. Einschlafen tut er beim Stillen, manchmal (abends) auch auf dem Arm mit Geschuckel (dauert und ist mühsam), manchmal auch in Tragehilfe, manchmal im Kinderwagen. Nichts davon sicher, außer er ist schon völlig übermüdet. Auto vielleicht auch, haben wir aber nicht. Wach ins Bett legen geht überhaupt nicht. Bzw. ging in den ersten Monaten, hat dann aber leider irgendwann aufgehört. Beim Großen klappt das zum Glück, beim Tagschlaf allerdings auch schlechter als abends.

Spazieren gehen: ging früher auch besser als momentan. Er ist halt auch furchtbar neugierig und da gibt es so viel zu schauen... Jetzt ging es ein paar Tage besser, aber es war auch schlechtes Wetter, ich hatte die Regenplane drüber, ich nehm mal an, das war schnell langweilig. Werde den Kinderwagen aber direkt flacher stellen, wenn er schlafen soll, vielleicht hilft das.

Okay, ich werde einen Rhythmus mit zwei Schläfchen ansteuern und beide nicht zu lang werden lassen. Im Moment bin ich ja froh, wenn er schläft, wecken wird mir schwer fallen (auch aus Egoismus, ich bin ja froh, über die Ruhe), aber ich muss das tun. Am Nachmittag haben wir das auch schon gemacht, wenn es zu spät wurde.

Zur Schlafsituation generell: sie haben eigene Bettchen in unserem Schlafzimmer. Das eine haben wir bisher auch als Laufstall-Ersatz genutzt und tagsüber ins Wohnzimmer gerollt. Bisher hatte ich die Kinder zum Tagschlaf da reingelegt, den Großen seit kurzer Zeit - falls wir nicht unterwegs sind - in sein Bett im Schlafzimmer. Jetzt haben wir ein Ställchen, das Bett bleibt im Schlafzimmer. Muss nur schauen, ob das dann klappt, falls ich beide hinlege, der Bruder meckert sich manchmal in den Schlaf.

A propos, da wird einer wach...

Inaktiver User
19.03.2011, 22:24
Hallo Edelherb,

mein Kleiner hat in dem Alter auch noch 2 mal Tagschlaf gemacht. Man konnte davon ausgehen, dass er alle 3 Stunden eingebrochen ist, total übermüdet war. Den ersten Schlaf habe ich ihn so lange gelassen, wie er wollte (war irgendwann im Vormittagsbereich). Der zweite Schlaf lag dann so zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr. Von Rythmus keine Rede.

Wars zu spät am nachmittag, hab ich ihn auch geweckt, weils sonst Abends seeeeeeeeeeehrrrrrr spät wurde. Meistens hab ich ihn im Kinderwagen gefahren, damit er überhaupt schlief.


Jetzt ist er 1. Ich würde sagen, seit 2 Monaten gibt es einen Rythmus. Er hält einen Mittagsschlaf und schafft es dann bis abends. Zwischen 19.00 Uhr un 20.00 Uhr gehts ins Bett.

Allerdings, heute morgen noch hatten wir es, dass er sehr früh auf war. Sieben Uhr. Vollkommen unausgeschlafen. Da kommt es auch noch vor, dass er gegen zehn von mir im Wagen durch die Gegend gefahren wird, damit er noch ne halbe Stunde schläft.

Minstrel02
20.03.2011, 08:39
Ich denke, wenn etwas wirklich nicht gut klappt (Essen, schlafen, alleine beschäftigen, etc.), hat man die beiden Möglichkeiten:

A
Es ist einem unglaublich wichtig, oder man ist völlig fertig. Auf jeden Fall ist klar, dass sich etwas ändern muss. Dann zieht man welches Programm auch immer durch und die Erfolgschancen sind unabhängig von den Details nicht schlecht, weil die Motivation so gross ist. Hier helfen garantiert die Tipps zum Thema Konsequenz.

B
Man entscheidet, dass man nicht bereit ist, ein Programm (welches auch immer) konsequent durchzuhalten (weil man dafür wiederum anderes aufgeben müsste). Man lebt damit, dass es nicht wirklich richtig gut läuft und mogelt sich mit allen verfügbaren Tricks so durch.

Blöd ist eigentlich nur der Zwischenzustand, bei dem man ständig unterschwellig denkt, dass es doch nett wäre, wenn es anders wäre, alle paar Tage einen halbherzigen Anlauf nimmt und nicht so richtig damit durchkommt. Das sorgt für Frustration (vermutlich auf allen Seiten).

Ich wollte nur Möglichkeit B auch noch anbieten :freches grinsen:

Edelherb
20.03.2011, 09:25
Ich wollte nur Möglichkeit B auch noch anbieten :freches grinsen:

Danke. :smirksmile:

Im Moment bin ich im Zwischenzustand und tendiere erstmal nach A. Wenn das nichts wird, ziehe ich B nochmal in Betracht. Momentan gilt B für die Nächte, daher habe ich die hier auch gar nicht thematisiert. Wobei ich ein wenig hoffe, dass auch die Nächte besser werden, wenn die Tage klarer sind.

Symphonie
20.03.2011, 09:25
Edelherb
ich habe immer gedacht dass Zwillinge zusammen,in einem Raum,besser schlafen und sich auch nicht gegenseitig stören. Vielleicht beruhigen sie sich ja beieinander und Du kannst Sie einfach wach hinlegen bzw der andere fühlt sich vom Meckern nicht gestört?

Auch wenn es jetzt gerade nicht klappt, versuch es weiter. Die Kinder verändern sich,es wird irgendwann klappen.

Wie gesagt hatten wir anfangs,bei gesteuertem Einschlafen,kein Erfolg.
Mika wollte damals zB immer aufstehen. Ich habe dann die erste Zeit danebengesessen,den Po unten gehalten und irgendwann schlief er ein.Anfangs nur 10 Minuten und dann wurde es immer mehr.

Auch ein Ritual finde ich wichtig,nicht nur abends.
Alleine den Schlafsack auch tagsüber anzuziehen,sie bewusst ins dunkle Zimmer,in ihr Bett zu legen. Spieluhr zB an...

Ich selber bin der Meinung dass ein Schlaf im Kiwa nie einen richtig festen Schlaf ersetzt.Die Kinder sind oft viel schneller wieder müde danach,vielleicht nehmen sie doch noch etwas von der Umgebung auf? ich weiß es nicht,ist eben nur meine Erfahrung.
Deswegen war mir das gezielte Schlafen im Bett so wichtig

Wiesenkraut
20.03.2011, 09:45
Ich selber bin der Meinung dass ein Schlaf im Kiwa nie einen richtig festen Schlaf ersetzt.Die Kinder sind oft viel schneller wieder müde danach,vielleicht nehmen sie doch noch etwas von der Umgebung auf? ich weiß es nicht,ist eben nur meine Erfahrung.

ich hab das auch beobachtet, allerdings immer drauf geschoben, dass die Kleinen an der frischen Luft sind. Denn das gleiche Phänomen kenn ich von draussen im Laufstall auf dem Balkon schlafen von den Großen und der ging bei uns hinten raus war also total ruhig.
Sicher bin ich natürlich auch nicht.

Historia02
20.03.2011, 09:46
.

Edelherb
20.03.2011, 10:02
Ich habe leider keine Tipps, aber vielleicht hilft es dir einfach zu wissen, dass nicht jede in der Bricom einen geregelten Tagesrhythmus hat und sich das Kind trotzdem gut entwickelt und sich die meisten Probleme eines Tages von alleine erledigen. (Mir hat es jedenfalls immer geholfen, wenn ich irgendwo ein Posting las, wo das drinstand ;-))

Ich hatte das bisher ja auch entspannter gesehen. Aber es läuft eben NICHT gut zur Zeit. Ich habe hier ständig 1-2 übermüdete, quengelnde Kinder, das kann es ja auch nicht sein. Deswegen müssen wir da irgendwas ändern/anpassen.

Der Kleine schläft jetzt gerade, der Große war eingeschlafen, dachte ich (an der Brust), beim Ablegen wurde er wach und schrie. Jetzt liegt er in seinem Bett, reibt sich müde die Augen und quakt vor sich hin, noch schläft der Bruder weiter. Schauen wir mal, ob das gutgeht.

Wiesenkraut
20.03.2011, 10:57
Edelherb ich denke aber Historia hat recht. Diese Phasen mit dem Übermüdet sein tauchen immer wieder auf, aber auch das legt sich von ganz allein.
Wir hatten das als der 4füßlerstand neu war. Es war alptraummässig noch im halbschlaf stand die Kleine im 4füßler Stand wurde dann wach und hätte eigentlich noch schlafen müssen und war bis zum nächsten Schlaf unerträglich. Das ging so eine gefühlte Ewigkeit (ich glaub 3 Wochen) dann war der SPuk vorbei. Dann hatten wir dieses Phänomen mit abends um 8 schlafen gehen und mitten in der Nacht oder irgendwann die nacht eine stunde wach sein. Das war kurz eh sie ihren kompletten Schlaf um eine Stunde gekürzt hat (von 14 auf 13h), ich hab alles versucht, mittags geweckt (mit dem Erfolg sie war unerträglic) sie länger wach gehalten (mit dem gleichen Erfolg) irgendwann resigniert aufgegeben und kurz drauf ist sie von sich aus eben erst um 9 ins Bett gegangen und der Spuk war vorbei.
Hibbeline hat doch auch so ein Strang aufgemacht mit einem Zwerg der morgens einfach aufgewacht ist und noch unausgeschlafen war, ich meine auch das hat sich allein erledigt.

Ich kann ja immer nur von einem Kind reden, warscheinlich geht man mit 2en auf dem Zahnfleisch. Ich weiss halt nur nicht ob man ein Kind wirklich umstellen kann, oder sie letztendlich doch so schlafen wie sie wollen und man diese komischen Übergangszeiten einfach aussitzen muss.
Das kommt ja noch mehrmals. Jetzt bei der Umstellung auf Mittagsschlaf. Dann wenn der Mittagsschlaf wegfällt und sie dafür um 17 uhr fast im Stehen einschlafen und quengeln, wenn man sie dann schlafen lässt gehen sie abends nicht ins Bett und wenn nicht quengeln sie den Rest des Abends. Bis der Mittagsschlaf dann wegfällt.vielleicht belehrt mich hier einer eines besseren, aber ich befürchte durch diese üblen Quengel weil zu wenig Schlafphasen da müssen wir einfach durch.

Was mir ein bischen geholfen hat, war für 2 Wochen eine Schlafkurve zu schreiben, weil so auffiel, dass die Kleine eine Stunde weniger schlief als noch kurz vorher. So hatte ich eine Erklärung, geändert hat sie es jedoch selbst.

@Historia
als absolute Nachteule hab ichs bei den Großen auch gehalten wie du. Ich wäre um 6 die unerträglichste Mama der Welt gewesen. Also blieben die Kids einfach auf, gingen mit uns ins Bett oder schliefen kurz vorher unter dem Wohnzimmertisch ein.
Dafür schliefen sie bis morgens um 9. Für mich passte es so viel besser und letztendlich hatten die Kids auch mehr davon. Morgens eine gut gelaunte Mutter, abends mehr vom Papa.

Jetzt bei der Kleinen bin ich etwas hin und hergerissen. EIn Morgenmuffel bin ich immer noch, aber mir fehlt abends meine heilige Stunde. So wie es jetzt ist von 21 Uhr bis 7 schlafen ist da für mich ein gangbarer Kompromiss. Aber so wirklich nachvollziehen waurm in Deutschland die Kids zwischen 7 und 8 ins Bett müssen, so lange die Mama zuhause ist, konnt ich auch nie. In südlichen Ländern ist das ja auch ganz anders :smirksmile:

-dolcezza-
20.03.2011, 13:17
nochmal kuz reinschnei......

also, ich muss echt sagen ich bin ein absoluter befürwortet eines geregelten rythmuses. ich weiss nicht, wie es mit einem kind ist, aber ich kann sagen, dass das bei zwillingen echt wichtig ist, sonst kriecht man (ich) am zahnfleisch. ich dachte anfangs auch, lass jedem kind seinen rythmus usw. usf., aber das spielt sich einfach nicht. ich hab nur zwei hände und bin tagsüber fast immer mit den beiden alleine. deswegen hab ich schon ganz früh angefangen sie gleich zu takten- irgendwann hat es funktioniert. und jetzt ist es toll, es geht richtig gut, egal ob beim füttern (ein löffel links, einer rechts :lachen:) oder beim schlafen, die zwei machen es gemeinsam. vielleicht nehm ich jedem kind ein bissi die individualität, aber ich muss das ja auch schaffen. und es ist so, trotz gleichem rythmus, schon anstrengend genug.
so gehen sie um 18:45 ins bett und schlafen dann bis ca. 7. das mädchen fast immer durch, der bub nciht immer, aber immer öfter. und ich brauch die zeit am abend auch mal für mich und auch für meinen mann. ich könnte mir nie vorstellen, dass sie erst um 9 oder 10 ins bett gehen.

edelherb, alles gute, probier es mal mit dem konsequent sein, du hast ja nix zu verlieren. und zwei müde und quengelge kinder......... kenn ich auch gut (meine bekommen gerade eckzähne, da ist die raunzerei auch oft groß)

lg
dolce

Symphonie
20.03.2011, 13:30
ich stimme Dolcezza zu und bin auch für einen Rhythmus. Gerade bei zweien ist es anstrengend wenn man sie einfach machen lässt. Die Mutter braucht auch mal Ruhe und ich denke auch,dass die Kinder dankbar sind wenn sie eien R. haben UND auch ausreichend Schlaf bekommen.

ABER:
es ist schwierig so einen zu bekommen, man muss probieren,überlegen und standhaft bleiben UND es gibt eben immer wieder Phasen wo sich alles ändert.
Zum Beispiel eben wenn sie Fortschritte machen, Vierfüssler,Krabbeln, Laufen lernen. AAAAnnnstrengend... Aber bei uns klappt dann meisst eins ganz gut. Tag-oder Nachtschlaf

Minstrel02
20.03.2011, 21:38
Hmja - ich finde mich da bei Wiesenkraut wieder und bin auch Historia dankbar :blumengabe:

Seit 4.5 Monaten biete ich meinem Sohn jeden Abend und mindestens einmal am Tag sein Bett zum Einschlafen an, wenn er müde ist. Mit folgendem Erfolg:

Abends wach ins Bett legen und ganz alleine einschlafen: ca 5x
Tagsüber wach ins Bett legen und ganz alleine einschlafen: 0x
Abends in Bett legen und mit moderater Unterstützung einschlafen: in der Mehrzahl der Fälle
Tagsüber ins Bett legen und mit moderater Unterstützung einschlafen: 0x

Was also tun mit den übrigen Fällen:
a) wieder aufstehen (lassen) und später nochmal versuchen
b) darauf bestehen, dass er lernen muss, in seinem Bett einzuschlafen und die Sache mit schweren Ringkämpfen durchziehen (alles ohne "schreien lassen"); ggf. am Rhythmus drehen und sich nach zahlreichen Ratgebern richten
c) eine Einschlafhilfe wählen, die funktioniert (d.h. sich durchtricksen)

Ich habe b) versucht und ich bin der konsequente Typ. Mein Sohn aber auch (das hat er von mir). Uns hat es nicht geholfen, sondern nur rammdösig gemacht. Die einzelnen guten Nächte, die wir in den Rhythmus-Phasen hatten, blieben einzelne Nächte.

Jetzt mache ich eine Mischung aus a) (abends) und c) (tagsüber).

Mein Mann ist ein schlechter Schläfer (Einschlafstörungen) - meine Mutter auch (Durchschlafstörungen). Ich weiss also zumindest aus Anschauung, wie nervenaufreibend es ist, wenn man müde ist und nicht schlafen kann. Mein Mann und meine Mutter haben selbstverständlich alle Mittel eines Erwachsenen, damit umzugehen. Sie können Licht anmachen und etwas lesen. das Bett verlassen. Musik hören, Entspannungsübungen machen...

Mein Sohn kann nichts davon.

Nachdem ich ihn jetzt 4.5 Monate kenne, kann ich sagen: Schlaf ist bei ihm kein Begabungsschwerpunkt. Und ich möchte die Latte für ihn nicht zu hoch legen.

Klar ist aber, dass immer dann etwas passieren muss, wenn man selbst nicht mehr kann/mag.

Edelherb - das war jetzt eher ein Monolog und auch nicht mehr wirklich auf Dein Problem bezogen - sorry.

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Rhythmus :blumengabe:


U

Wiesenkraut
20.03.2011, 22:04
ich wollt da auch noch was zu sagen. Es klingt hier (evtl nur in meinen Ohren) immer so, als gäbe es nur "Rhythmus vorgeben" oder kein Rhythmus vorhanden.
Dem ist mit Nichten so. Ich kann nach meiner Kleinen die Uhr stellen. Sie geht jeden Tag zur selben Zeit ins Bett, steht mit +/- 20 Minuten auf und auch die Tagesschläfchen finden zur gleichen Zeit statt (gerade mal wieder in der Umstellung zum Mittagsschlaf statt vormittagsschlaf, aber selbst das hat seine Ordnung) Was hier nie geklappt hat ist in den von ihr vorgegebenen Rhythmus eingreifen, weder mit WEcken noch mit länger wachhalten. Das gibt hier Mord und Todschlag, da versteht sie echt keinen Spass.
Und es gibt eben Umstellungs/Entwicklungsphasen. Sei es nun das was neu gelernt wurde, was die Kleine so beschäftigt, dass sie schon im Halbschlaf damit anfängt und einfach keine Zeit hat zum schlafen (statt dessen den ganzen Tag quengelt) oder sei es, dass der Schlafrhythmus sich gerade umstellt. Beides ist Nervenaufreibend, beim letzten Mal so schlimm, dass ich am liebsten Jetzt sofort wieder arbeiten gegangen wäre, während ich mir das sonst immer noch nicht vorstellen kann. Aber es geht vorbei und mal zumindest bei meiner Kleinen ist jeder Versuch gescheitert, da ändernd einzugreifen und den Vorgang zu beschleunigen. Da hilft hier dann nur aussitzen und abwarten, bis sich ein neuer Rhythmus eingespielt hat oder eben bis das neu gelernte nicht mehr so spannend ist.

Wichtig ist mir jedenfalls, dass es nicht nur "ich geb den Rhythmus vor" und "es gibt keinen Rhythmus" gibt, sondern auch und mindestens genau so regelmässig ein vom Kind gesteuerten Rhythmus.

Und diese Zwischenphasen/Umstellungsphasen erleb ich genau so stressig und nervenaufreibend auch bei Eltern die den Takt vorgeben.
Auch da sind die Kinder quengelig und für nichts zu gebrauchen wenn sie was neues üben oder von Vormittagsschlaf auf Mittagsschlaf umstellen oder diesen dann irgendwan einstellen.

Hinzu kommt, dass es einfach gute und schlechte Schläfer gibt. Ich bin auch so ein schlechter Schläfer. Meine Großen haben beide ein Problem mit dem Einschlafen obwohl sie inzwischen 14 und 16 sind und das der Große beim Papa lebt, wo die neue Frau auch den Rhythmus fest vorgibt hat daran nichts geändert.

Ich stell mir das gruselig vor, mit Zwilingen und weiss das ich bei den beiden Großen oft auf dem Zahnfleisch gegangen bin, weil sie auch nicht zeitgleich tickten.

@edelherb wenn du eine Lösung findest schreib doch mal wie sie aussah, oder ob es so ist wie hier in vielen Strängen beschrieben, dass sich das ganze von allein erledigt hat.

Minstrel02
16.04.2011, 15:00
Hallo Edelherb,

ich bin neugierig: wie ist es gelaufen?

Grüsse,

Minstrel

Edelherb
16.04.2011, 16:27
Immer anders. :smirksmile:

Einen Rhythmus haben wir nicht, aber doch Muster. Von denen dann auch wieder abgewichen wird.

Ein wesentlicher Punkt ist, wann die Kinder morgens wach werden. Oft sind sie am späteren Vormittag wieder müde, das Mittagessen um 12 habe ich daher gedanklich gestrichen, ich versuche meist eher, sie vorher in den Schlaf zu bekommen. Dann sind sie anschließend halbwegs ausgeschlafen und essen deutlich besser. Klappt aber nicht jeden Tag. Manchmal schlafen sie vormittags gar nicht (wie heute), manchmal auch schon früher, v.a. wenn sie sehr früh raus waren.

Abends sind sie weiterhin früh müde, der angenehme Nebeneffekt des mittelprächtigen Tagschlafs, da sind wir auch recht konstant. Nur wenn sie tagsüber extra wenig geschlafen haben, lege ich sie noch früher hin, klappt dann auch.

Minstrel02
20.04.2011, 16:44
Aha - Ihr wurschtelt Euch so durch :smirksmile:

Wie geht es Dir denn inzwischen damit? Ist es so wie es ist ok für Dich?

Wir wurschteln auch immer noch und immer wieder und sind derzeit alle zufrieden damit. Sogar die Krippe wurschtelt fleissig mit :freches grinsen: Die haben sogar unseren fixen Mahlzeiten-Rhythmus völlig über den Haufen geworfen und von regelmässigem Schlaf kann ohnehin keine Rede sein...

Immerhin schläft er überhaupt in der Krippe - das ist für uns schonmal ein Riesenerfolg. Und er entwickelt sich ansonsten ganz prächtig und ist`s zufrieden. Wir lassen es jetzt so (mach`s was dran, wirds schlimmer...)

Edelherb
20.04.2011, 20:45
Immerhin hat das Durchwurschteln mehr System als vor diesem Strang. :smirksmile: Ich bin von ein paar vermeintlichen Eckpfeilern des Rhythmus abgewichen, seitdem geht es besser. Wie eben dem Schlaf vor dem Mittagessen.

Und immerhin gibt es einen Grundrhythmus, der nicht jeden Tag so gilt, aber häufiger mal.

Im Moment sind sie aber entsetzlich jammerig und anhänglich, ziemlich anstrengend.