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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbstständig mit Kindermoden-Second-Hand



Hilda37
09.03.2011, 09:11
Hallihallo,

ich trage mich nun schon seit Jahren mit dem Gedanken, einen kleinen Second-Hand-Laden mit Markenkinderbekleidung zu eröffnen, überlege hin und her, verwerfe wieder, weil andere Dinge in den Vordergrund rücken...und doch bohrt der Wunsch in mir stetig weiter...
Nun hat gerade ein "Ramsch-Second-Hand" bei uns im Ort wieder mal zugemacht und jetzt ist meine Idee wieder ständig im Hirn präsent und obwohl ich von allen Seiten höre, diese Läden gehen nicht mehr wegen Kleiderbasaren im Ort und ebay usw. stelle ich einfach mal hier die Frage:

Hat jemand gerade einen Second-Hand-Laden eröffnet und möchte mir von seinen Erfahrungen berichten?

Auch über alle anderen Anregungen und Tipps freue ich mich!

Vielen Dank schon mal und schönen sonnigen Tag an alle!

Hilda

Inaktiver User
09.03.2011, 16:30
Ehrlich gesagt:
Wenn ich so sehe, wie oft an irgendeiner Ecke so ein "Kindermoden-Second-Hand" eröffnet und wie schnell die dann immer wieder weg sind - vergiss es...
Wer billig kaufen will (oder muss) geht zu KIK und Co. - und wer Marken kaufen möchte, tut das direkt neu oder via Ebay.

Hilda37
16.03.2011, 12:19
Hallo Wolkentier,

vielen Dank für Deine Antwort - mal sehen, was ich aus meinen Ideen so machen werde...!

roady1
16.03.2011, 14:22
es gibt heute in jedem kindergarten und/oder gemeindecentrum kinderkleidungbasare.. und die sind sehr gut besucht.
und mütter tauschen auch sehr gerne untereinander sachen aus.
frage dich mal ganz ehrlich, warum mütter dich als zwischenhändler einschalten sollten?

wenn du für deine idee auch noch einen laden mieten mußt,halte ich es für aussichtslos.

sicher würdest du hier gerne was anderes lesen.:blumengabe:

Libellchen
16.03.2011, 14:33
Bei uns gibt es Secondhandläden mit allen möglichen wie Spielsachen,Kleidung,Kinderwagen,-Bettchen, etc..Die sind manchmal von privat geführt und manchmal von Frauenvereinen oder andern Organisationen.Dass man davon leben kann,kann ich mir nicht vorstellen,muss aber wohl so sein,denn die die ich kenne sind da schon seit langem.Manchen kann man auch seine kindersachen bringen und sie verlangen eine geringe Gebühr für den Verkauf-wenns nach einer gewisse Zeit nicht verkauft worden ist,so wirds wieder zurückgegeben.

aufgewacht01
27.04.2011, 00:06
Hallo

ich glaube Second Hand ist genau so schwer, wie bei eBay.
Eine Bekannte hat sich mit selbststaendig gemacht und fuehrt gute hochwertige Markensachen fuer Kinder und zwar Outletmode.
Sie arbeitet mit Prinoba zusammen ( ...) und macht einen Partnerladen. Prinoba beliefert aber auch so.
Probier das doch mal.

Lizzie64
27.04.2011, 00:35
werbung ist hier nicht erlaubt, aufgewacht01.

Inaktiver User
16.06.2011, 12:29
Hallo, Dein Strang ist zwar schon etwas älter, aber ich antworte trotzdem mal. Ich habe es vor einigen Jahren gewagt und bin gescheitert. Es war ein Kindermode-Laden mit neuen Sachen und auch Second-Hand. Wobei die Second-Hand Sachen noch sehr gut liefen im Vergleich zu den anderen Sachen. Hier einige Punkte, die trotzdem zum Scheitern führten: viel zu hohe Miete, heute würde ich nicht mehr als 500 Euro im Monat zahlen wollen, viel zu hoher Materialeinsatz für Neuware (der Laden muss ja erstmal voll sein). Aber der Materialeinsatz entfällt ja bei Second-hand, wenn Du die Sachen in Kommission nimmst. Was wir auch hatten und was viele neugierig gemacht hat: ein Netzwerk von Frauen, die Sachen selbst gemacht haben: Schmuck, Taschen, Mützchen usw. Mein Fazit heute nach einigen Jahren "Bedenkzeit": niedrige Miete, nur Second-Hand und selbstgemachtes am Anfang, das alles in Kommission verkaufen, liebevoller, aufgeräumter Laden (es darf nicht nach Second-Hand aussehen), Kleidung sorgfältig auswählen, nicht alles nehmen! Auch Spielzeug usw. anbieten, Kinderspielecke, damit die Muttis in Ruhe schauen können und vor allem immer freundlich bleiben, auch wenn Du an dem Tag keinen Cent Umsatz gemacht hast.

Inaktiver User
16.06.2011, 12:45
Soweit ich das beobachtet habe, würde ich auch sagen: lieber nicht.
Und wenn dann nur in einer größeren Stadt, auf dem Land... s.o.