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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : beikost - mal ein problem der anderen art...



Zada
27.02.2011, 20:24
hallöchen!

ich hab da mal wieder ein problem. :pfeifend:

meistens geht es ja bei beikost um probleme bezüglich "kind mag brei nicht essen". ich habe gerade ganz gegenteilige probleme.

meine tochter ist so ganz anders wie ihr großer bruder. den musste ich beim trinken bremsen und die beikost-einführung war mehr als vorbildlich. jetzt ist alles ganz anders. meine tochter trinkt mehr als lahm, braucht zwischen 45 minuten und 1 1/2 stunden für 240ml HA PRE. (zum vergleich: mein sohn hätte das in 5 minuten gezogen, wenn ich ihn gelassen hätte.)

ich habe aber durchhaltevermögen gezeigt und meine kleine hat es von 2.280g mittlerweile auf 7,5kg geschafft. *stolzbin* jedes gramm ist hart erkämpft. :smirksmile:

letzten samstag haben wir mit beikost gestartet. was soll ich sagen? sie liebt es. :liebe:
das mündchen geht auf, sie isst begeistert während sie an der flasche lustlos rumnuckelt.
da sie es auch gut verträgt und sowohl vom bauch als auch von der verdauung keine probleme hat, haben wir nach nunmehr einer woche bereits karotte-kartoffel-huhn und karotte-kartoffel-hirse als brei eingeführt und sie verputzt 140-160g. :hunger:

aktuell ist madame, wie ihr großer bruder auch, krank. kränklich ist sie schon länger, seit heute hat es sie richtig erwischt. fieber, die ohren sind rot, schwer erkältet und der hals ist feuerrot. flüssigkeitsaufnahme wäre daher besonders wichtig, die kleine trinkt aber nicht. vom brei hat sie aber brav 140g verputzt. nachdem die flasche heute abend wieder nach kurzem trinken abgelehnt wurde hab ich ihr nen getreide-milch-brei angerührt. unsere premiere. und siehe da: auf anhieb gingen 60g in die kleine maus rein.

ich mach mir schon große gedanken, ob das nicht alles zu schnell geht. auf der anderen seite scheint sie es zu wollen und zu vertragen. und wenn ein beikostreifes kind spaß am essen hat...

hat jemand ähnliche erfahrungswerte?

viele grüße

Symphonie
27.02.2011, 20:27
huhu Zada
in Sachen Menge kann ich Dich beruhigen. M hat damals beim ersten Karottengläschen gleich ein ganzes,großes verputzt. Ich habe die KiÄ damals gefragt, und später noch eine andere, ich sollte ihn lassen.

Nicht gut ist natürlich die Situation mit dem krank sein.
Hast Du es mal mit Tee oder einem Spritzer Saft probiert? Ich meine nur jetzt bzw zu den Mahlzeiten? Was ist mit Trinken aus dem Becher,vom Löffel?
Trinkt sie auch nicht beim Brei essen?

Hoppypoppy
27.02.2011, 20:32
Zada, bei uns ging es nicht ganz so schnell, aber Alex hat auch in rasender Geschwindigkeit unterschiedlichstes gegessen und dann mehr oder weniger von einem Tag auf den anderen keine Flasche mehr gewollt, dabe hat er eher getrunken wie dein Sohn und war nicht trinkfaul.
Bis er eine vernünftige Menge Wasser getrunken hat, hat es aber noch ene halbe Ewigkeit gedauert, er hat dann immer Gurkenstücke bekommen oder Jogjurt mit Obstbrei.... Das ist ja auch alles zu großen Teilen Wasser.
Keine Sorge, wenn deine Kleine es lieber mag als Milchflaschen, dann paßt das bestimmt auch!
:geburtstag:

Symphonie
27.02.2011, 20:40
ja Obstbrei und Naturoghurt ist doch wirklich ne super Idee

Im übrigen: L bekommt seit Wochen nurnoch nachts eine Flasche. Sie isst komplett mit und will zz leider selber essen,also mit der Gabel. Unser Tisch ist total zerkratzt und sie grabscht trotzdem mit den Händen rein.. wie haben wir das damals bei M bloß gemacht?

Zada
27.02.2011, 21:01
der brei heute war selbst gekocht und er war recht flüssig. wasser lehnt die kleine bisher komplett ab (auch anders als der bruder :knatsch:), tee trinkt sie hingegen in kleinen mengen. heute natürlich nicht, aber jetzt wo ich weiß, dass die ohren feuerrot sind, ist mir auch klar, warum das trinken elend war. so ganz ohne flüssigkeit war sie nicht. zum frühstück trank sie 170ml, 3 stunden später nochmal ca. 160ml. nach dem brei trank sie 60ml milch und eben ca. 180ml (+60g GMB), allerdings hat sie bei dem versuch ihr medikamente einzuflößen auch einiges an milch wieder erbrochen.
das mit dem trinken neben der beikost hat bei phillip damals auch einige monate gedauert, bis der trinkknoten richtig geplatzt ist.

mein gefühl sagt mir auch: wenn die kleine beim brei bereitwillig den mund aufmacht und es bisher auch gut verträgt, dann kann es nicht falsch sein. die empfehlungen sind ja heute auch vieeeel entspannter als vor 3 jahren. trotzdem geht das irgendwie etwas zu schnell und ein leicht mulmiges gefühl im bauch bleibt. vielleicht liegt's aber auch an den so verinnerlichten empfehlungen von damals...

Symphonie
27.02.2011, 21:04
Zada
wenn jedes Gramm wirklich hart erkämpft ist,dann freu Dich dass sie gleich so viel und schnell isst. sonst würdet ihr neben dem Füttern ja noch ewig lange Milch trinken... So nimmt sie wenigstens Mengen zu sich dass sie nicht abnimmt und ihr nicht noch stundenlang für jeden ml Milch kämpft.
Manche Kinder sind eben weiter als andere. Mit dem Trinknoten neben dem Essen hast Du recht,das wird. Es ist ja nur auch wichtig dass sie auch anfangs Wasser zu sich nehmen,mit flüssigem Brei ist das natürlich kein Problem.

Lass sie ihr Tempo beibehalten und genieße jede ersetzte Mahlzeit

Hoppypoppy
27.02.2011, 21:04
Zada, Alex war ein Breiverweigerer. Da konnte es Empfehlungen geben wie es wollte, er hat sich nicht dran gehalten, da war ich gezwungen, das alles zu ignorieren und ihm zu geben, was er mochte...
Mach dir keine Gedanken! Die Empfehlungen sind in Deutschland immer besonders streng und doch immer zeitlich begrenzt :freches grinsen:

xanidae
27.02.2011, 22:47
als mein sohn an obstruktiver bronchitis erkrankt war und er eigentlich nur noch milch wollte und ich ihm aber keine milch mehr geben sollte (verschleimung), habe ich ihm diese trinkbreie angeboten, bzw. diese auch selbst gemischt, d. h. hirseflocken mit 100ml wasser und ein halbes gläschen birne dazu. diese fläschchen hat er so wie die milchfläschchen weggezischt, während alles vom löffel nicht ging. deshalb würde ich vorschlagen, gib ihr, was sie nimmt.

wenn sie tee mag, kannst du ihr im krankheitsfall holunderblüten oder lindenblütentee machen, die helfen beim fieber senken und stärken das immunsystem.

Inaktiver User
28.02.2011, 15:49
Also, unsere Tochter hat mit 5 Monaten mit Beikost angefangen. Am ersten Tag mit Genuss ein Glas Karotten, am zweiten Tag verweigert, dafür aber Spaghetti Bolognese verputzt (natürlich die ab dem 4. Monat). Sie wollte nie süßen Brei, nur Obst- und Joghurtbreie. Getreidebrei konnte ich vergessen, dafür hätte sie direkt Leberwurstbrote verzehrt.

Alles in allem hat sie sich selbst rausgesucht, welche Dinge sie essen wollte und welche nicht. Was das Trinken angeht - wenn deine Kleine Fieber hat und sie Obstbrei verträgt: misch einen Hauch milden Apfelsaft mit ins Fläschchen (auch mit Tee kombiniert), vielleicht nimmt sie das eher. :-)

Franca81
02.03.2011, 12:36
Im Bereich der Altenpflege gibt es "Andickungsmittel" für Getränke. Die gibts in der Apotheke - damit kann man Flüssigkeiten in Brei verwandeln - so wird bei Patienten mit Schluckstörungen oder ähnlichem der Flüssigkeitshaushalt gesichert.
Vielleicht wäre das was für Dich?

Inaktiver User
02.03.2011, 14:11
Geht das nicht auch mit Schmelzflocken?