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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie gewöhnt man ein Kind an ein Kuscheltier



Wiesenkraut
25.02.2011, 11:57
klingt merkwürdig ich weiss:freches grinsen:
deshalb zum Hintergrund: ich war heute morgen auf einer Informationsveranstaltung der Kigas für die U3 Kinder. Dort wurde dringend geraten, den Kindern ein vertrautes Kuscheltier /Tuch mitzugeben, damit sie in der "Fremde" leichter in den Schlaf finden.
Beide Kitaleiter beteuerten, dass die Kinder zu 99% dann völlig unproblematisch einschlafen.
Als ich einwarf dass unser Fünkchen im Familienbett schlafe und in den Schlaf begleitet wird, hieß es, wir sollten trotzdem schauen dass sie einen weiteren Bettbegleiter hätte.

Tja keins meiner Kinder hatte irgendwie einen besonderen Hang zu Kuscheltieren, Schnuffeltuch oder ähnlichem. Vielleicht weil wir das nie sooo angeboten haben. Klar wir haben eine Kiste mit Stofftieren und die werden auch bespielt aber so eine echte "Freundschaft" ist daraus nie entstanden.

Mir leuchtet aber das Argument der KiTaleiterin ein und so würd ich es wenigstens gern versuchen, Ohne das in den Schlaf begleiten dafür aufzugeben.

es muss auch kein Tier sein, meinetwegen ein Tuch, ein Tier, mein T-shirt. Völlig latte. So dass die Kleine halt einen kleinen Tröster für den Mittagsschlaf hat.

Geht das jetzt überhaupt noch, immerhin ist sie schon 8 Monate alt?

Gern genommen werden auch erfahrungen mit Kinderkrippe und Schlafen, von Mamas die Kinder haben die auch kein Kuscheltier hatten.

Ich danke euch!

Inaktiver User
25.02.2011, 12:02
hallo wiese,

unsere beiden haben lange (2 jahre) mit bei uns im familienbett / schlafzimmer geschlafen und solange wir greifbar waren, brauchten sie kein kuscheltierchen.
das kam erst, als sie umquartiert wurden und nahm schnell komische züge an:
unser sohn hat seine sandkastenschaufel nachts umklammert und das zugtierchen (für die tür), welches er sich im baumarkt aus dem einkausfwagen heraus geschnappt hat; unsere tochter hat eine babydecke im schrank entdeckt, die ich eigentlich schon lange aussortiert hatte und zu ihrer kuscheldecke deklariert. ohne diese sachen gehts komischerweise nicht mehr.

bei beiden sachen waren die kinder schon über 2 jahre alt.

liebe grüße, bilo

edit: im kindergarten gibt es keine festen kuschelobjekte.

Inaktiver User
25.02.2011, 12:02
Tja, wenn jemand eine Antwort auf die Frage hat, ich nehm sie auch gerne ;-)

Wir haben es auch nicht geschafft. Beim Großen habe ich monatelang selbst beim Indenschlafstillen ein Kuscheltier mit dazugenommen.... das er auch gerne mochte und dran rumspielte, aber wichtig war und wurde es ihm nicht.

In der Kita hat er auch seit anfang an lange gebraucht mittags einzuschlafen... aber die Zeit braucht er daheim auch, er ist einfach kein Schnelleinschläfer, muss man irgendwann auch akzeptieren (fiel in dem Fall den Erzieherinnen anfangs nicht so leicht, die es von den anderen Kindern anders gewöhnt waren.... und als er dann auch noch sehr früh anfing, mittags gar nicht mehr zu schlafen, gab es auch erstmal einige Diskussionen darüber... aber das ist ein anderes Thema).

Der Kleine hatte auch nie ein INteresse an Kuscheltieren, bei ihm hab ich das dann auch gar nicht mehr so probiert mit dem Übergangsobjekt... und er schläft in der Kita ganz problemlos ein, obwohl er daheim in den Schlaf begleitet wird.

Also keine Antwort auf die eigentliche Frage ;-)

LG, die hibbeline

Cal_li
25.02.2011, 12:11
Irgendwo hab ich hier letztens von nem T-Shirt/Unterhemd gelesen, dass kurz nach dem duschen und eincremen angezogen und in die KiTa mitgegeben wurde... Ist bei mir hängengeblieben, da ich zwecks KiTa und Mittagsschlaf auch überlege. Vielleicht liest das ja diejenige? Oder jemand aus dem Strang?

Hoppypoppy
25.02.2011, 12:14
Hm, bei uns war das ganz ähnlich.
Alex hat bis er neun Monate war bei uns im Schlafzimmer geschlafen. Da hatte er kein Kuscheltier oder sowas.
Als er in sein eigenes Zimmer/Bett umgezogen ist, habe ich ihm einfach jeden Abend ein Kuscheltuch dazugelegt. Das hat ihn nicht besonders interessiert und er hat es auch nicht gebraucht. Ich habe das mehr so als Ritual gemacht.
Mittlerweile, Alex ist fast 2, sucht er sich tagsüber ein Tier aus, (ich habe früher mal Steifftiere gesammelt und er kann aus einem großen Fundus wählen...) und das wird dann sein Einschlaftier.
Ich würde sagen, dass er das erste Jahr alleine im Bett immer irgendwas liegen hatte, was dann auch mitgereist ist, wenn wir unterwegs waren. Wichtiger war für ihn aber tatsächlich seine Schlafuhr...:pfeifend: Das käme in der KiTa vermutlich nicht so doll an.

crazy79
25.02.2011, 12:16
Huhu,

also bei unserem Mini hat es sehr einfach funktioniert: Am Anfang (mit ca. 8 Monaten) haben wir ihm den Bär immer mit ins Bett gelegt und mit in den Kinderwagen und den Autositz. Und ruckzuck wollte er ohne Bär nicht mehr ins Bett, selbst wenn er müde ist wird erstmal der Bär (und danach vielleicht die Mama) bekuschelt.
Besagter Bär wird auch immer mit in den Kindergarten genommen, er nimmt ihn da auch zum kuscheln wenns ans schlafen geht oder wenns ihm nicht so gut geht (müde/aua/wasauchimmer).
War auch eine Frage beim Anfangsgespräch, ob er da ein Stofftier hat oder nicht, bzw mit welchem Ritual er am besten einschläft. Am Anfang haben sie ihm sogar eine Milch warm gemacht, die braucht er mittlerweile aber nicht mehr...

charleys.tante
25.02.2011, 12:24
uns ging es ähnlich: wir sollten ein kuscheltier mit in den kiga bringen - aber ein wirklich wichtiges kuscheltier hatten wir nicht. also hab ich eins genommen, das ohnehin immer in seinem bett war (ihr könntet ja einfach eins mit ins familienbett nehmen - das fünkchen muss es ja nicht beachten).

das einschlafen im kiga hat problemlos funktioniert - und vermutlich lag das nicht am kuscheltier. aber immerhin hatte er etwas vertrautes mit im bettchen.

inzwischen (2 jahre) hat er sein kissen zum wichtigsten schlafobjekt gekürt (irgendwie sehr passend). und zwar nur mit einem bestimmten bezug (was uns bei jeder wäsche in schwierigkeiten bringt, weil wir den bezug nicht noch mal kaufen können - der gehörte irgendwie zu seinem stubenwagen dazu.) und seine kuscheltiere, die mit im bett schlafen, zählt er auch immer durch und merkt genau, wenn eins fehlt. aber das kam wirklich erst in den letzten monaten. vorher war ihm das völlig latte - man kann's nicht erzwingen.

janetto
25.02.2011, 12:36
Huhu,

hier sind ja schon einige Tipps dabei. Ich würde einfach immer zum Schlafen ein Tuch o.ä. dazu packen.
Unsere Maus hat seit der Geburt ein großes Tuch mit einem Mausekopf dran (von Käthe Kruse - fand das damals so süß im katalog und vor allem das baby). Und das haben wir ihr von Anfang an zum Schlafen dazu gelegt.
Sie war noch suuuper klein, als sie sich das schon immer über den Kopf gelegt hat zum Schlafen.
Mittlerweile geht es nicht mehr ohne "Bo" so nennt sie die Maus :liebe:- bei der Tagesmutter haben wir die gleiche Maus, aber auch erst als sie dort anfang nicht im im Kiwa sondern im Bett zu schlafen und damit klappte es im Bett auch sofort problemlos - vorher ging das nicht.

Vielleicht klappt es ja, wenn Du ihr immer ein und dasselbe Kuscheltier / Tuch m it ins Bett gibt.

myDara
25.02.2011, 12:43
Wiese es geht aber auch ohne!
Laurenz wollte nie eins und wenn ich eins ins Bettchen gelegt habe flogen die hochkant wieder raus! Auch heute noch!

Das war in der Kita zwar auch unüblich aber es gab deswegen null Probleme beim schlafen. Der war so platt nach den ersten vier Stunden der musste nur sein Tuchent sehen und fiel schon in einen komatiösen Schlaf.

Was ich allerdings mitgegeben habe war seine eigene Decke, ungewaschen und nach zu Hause riechend!:freches grinsen:

Tigerente
25.02.2011, 12:48
Also, unser Großer hat erst mit ca. 9 Monaten (da schlief er schon 4 Monate im eigenen Zimmer) ein Kuscheltier für sich entdeckt, das zu dem Zeitpunkt schon seit 5 Monaten in seinem Bett lag. Von da an tat er keinen Schritt mehr ohne, erst jetzt mit 4 Jahren löst er sich langsam davon und braucht es nur noch zum Schlafen.

Mein Kleiner hat sich überhaupt nicht für die 1-2 Tierchen interessiert, die wir in sein Bett gelegt haben. Er kuschelte mit allem, was ihm über den Weg lief, kurz, aber im Bett interessiert ihn kein Tier. Als er mit 14 Monaten zur Tagesmutter kam, habe ich eins der zwei Tiere dort gelassen, vorher noch eine Nacht bei mir unterm T-Shirt gehabt, damit es nach mir riecht. Es hat ihn wenig interessiert, er fand den Bären des anderen Tageskindes viel toller und hat dann wohl immer sein Tierchen gegen einen Bären der einen Tochter der Tagesmutter ausgetauscht, die sich für den nicht so interssierte.

Inzwischen nimmt er manchmal ein, manchmal 6 Kuscheltiere in wechselnder Besetzung mit ins Bett, es gibt einen Liebling, aber wenn der fehlt, nimmt er auch ein anderes.

Keine dieser Vorlieben (beim Großen oder Kleinen) haben wir irgendwie steuern können. Ich denke, man kann so ein Tierchen oder Schnuffeltuch nur anbieten, und sehen, was passiert.

Nijntje74
25.02.2011, 12:57
Unser Hase hat zuhause auch nie ein Kuscheltier verwendet (ausser tagsüber zum dran rumzerren und -prügeln :smirksmile:), zum Krippenanfang (knapp 5 Monate) haben wir ihm dann trotzdem eins mitgegeben, da wir uns dachten, dass es im Zweifelsfall ja auch nicht schadet. Er ist jetzt nicht gerade abhängig von dem Knuffel geworden, aber hat ihn schon ganz gerne in seinem Bettchen. Das entsprechende Kuscheltier zuhause liegt aber eher unbeachtet im Bett, da gibt es ja Mama und Papa... (sind übrigens beide der Typ Tuch mit Kopf dran, die kann man schon früh richtig festhalten) (die Kuscheltiere, nicht Mama und Papa)

Wir haben uns auch echt Gedanken gemacht, wg. Familienbett (also Beistellbett oder auch direkt mit uns), in-den-Schlafstillen und wenig Tagschlaf, wenn er zuhause ist, aber in der Krippe schläft er tagsüber gut und zufrieden, wir finden viel, die Erzieherinnen sehen das als eher mässig an, aber auf jeden Fall so viel, dass er abends wach genug ist, um noch ein bisschen Spass mit seinen Eltern zu haben.

Pfefferminzia
25.02.2011, 13:04
Hallo,

bei unserem Grossen (3 Jahre) wollten wir eigentlich kein auserwähltes Kuscheltier. Das schafft ja auch jede Menge Probleme! Deshalb hatte er immer mehrere Bären in seinem Bett, die wir immer wieder ausgetauscht haben. Dann hatte er so mit 14 Monaten einen richtig ekligen Virusinfekt, und aus irgendeinem Grund war sein brauner Bär die einzige Rettung. Seitdem ist Braunbär zu Hause zum Schlafen und Trösten unerlässlich. Nur wenn Braunbär in der Waschmaschine ist, kann auch mal ein anderer Bär ihn vertreten.
Für die Krippe hatte er von anfang an jedoch einen zweiten Bär, viel grösser und bunter (und somit leichter zu finden!), der immer dort geblieben ist. Das ist der Krippen/Kindergartenbär. Zu Hause damit einzuschlafen ist undenkbar, aber im Kindergarten muss er immer dabei sein. Dadurch ist das Risiko, in entweder zu Hause oder im Kindergarten zu vergessen, nicht so gross.
Neben den Bären nimmt er aber auch immer wieder andere Gegenstände (Autos etc.) mit in den Kindergarten oder mit ins Bett. Das scheinen Übergangsobjekte für einen Tag zu sein, die er dann auch bereitwillig in der Tasche lässt, wenn man ihn darum bittet.

Die Kleine (10 Monate) hat keine Bären sondern Hasen. Auch einen grossen bunten für die Krippe, und zwei kleine für zu Hause. Bisher stelle ich jedoch kein grösseres Interesse an Kuscheltieren fest. Ganz im Gegenteil - wenn ich sie in ihr Bett lege und ihr den Hasen gebe, schleudert sie ihn mir meist wütend entgegen, weil sie ganz genau versteht, dass das heisst, das sie jetzt schlafen soll.

Beide haben in die Krippe auch eine Spieluhr mitgenommen, die ich ihnen schon während der Schwangerschaft gekauft habe. Ob ihnen das nun beim Einschlafen geholfen hat, sei dahin gestellt - aber auf jeden Fall wirkt das Gitterbettchen in der Krippe sehr viel bewohnter, wenn ein eigener Schlafsack, ein Kuscheltier und eine Spieluhr drinliegen. Ausserdem konnten wir ein Mobile über ihrem Bett befestigen.

Die Frage ist dann aber auch - wir wird man die Kuscheltiere wieder LOS?

Alda79
25.02.2011, 13:04
Hier gibt es auch eine Kuscheltierignorantin.

Das ist aber gar kein Problem in der Krippe. Ich wollte ihr auch so gerne was von zuhause mitgeben, aber sie hängt einfach an nichts.
Nun geht sie dort mit Schnuller schlafen, und das reicht ihr völlig.

Als ich den Kindergärtnerinnen erzählt habe, dass ich ihr ja so gerne eine Stofftier mitgegeben hätte, sie aber keins mag, da wurde mir gesagt, dass es ihnen sogar lieber so ist. Es gab wohl schon einige Dramen, wenn Kinder ihre Stofftiere verlegt haben und sie zur Schlafenszeit nicht gefunden wurden...

Ich denke, wenn, dann ergibt es sich von alleine, ob ein Kind ein Lieblingskuscheltier hat, oder nicht. Ich selbst hatte als Kind auch nie ein Kuscheltier- obwohl ich sehr viele Stofftiere zum Spielen hatte.

Hoppypoppy
25.02.2011, 13:10
Pfefferminzia, meinst du damit, wann die Fixierung wieder nachläßt?
Da kenne ich genauso unterschiedliche Stories, wie es hier zum "Einführen" des Kuscheltiers gibt.
Ich hatte ein kleines Herzkissen, mein Knutschie, ohne das ich wohl als Kleinkind nicht sein konnte. Es war komplett zerkuschelt und die Füllung kam schon raus. An meinem vierten oder fünften Geburtstag bin ich nach dem Mittagsschlaf zur Mülltonne gegangen und habe es weggeworfen. Einfach so.
Lustigerweise habe ich zu dem Geburtstag genau das gleiche Kissen von meiner Tante nochmal geschenkt bekommen. Das sieht heute noch aus wie neu (30 Jahre später :smirksmile:).
In meiner Grundschulklasse war ein Junge, der keinen Schritt ohne eine kleine Handpuppe gegangen ist. Ich weiß allerdings, dass er sie beim Abi nicht mehr dabei hatte, also hat er sich irgendwann auf dem Weg wieder davon getrennt. :freches grinsen:

Inaktiver User
25.02.2011, 13:22
Wenn sie bei Euch im Elternbett schläft - warum schaffst Du nicht einfach ein kleineres Kissen an, das zu ab sofort mit da hinein nimmst?
Das kann dann zum Schlafen in der KiTa mitgegeben werden, ob das dann nun ihr super-bezugs-Objekt ist oder einfach als Kissen zum Schlafen dient, das kann sie ja selbst entscheiden :smirksmile:

bausy
25.02.2011, 13:35
Wiesenkraut, wenn du wirklich etwas angewöhnen möchtest, dann kauf es auf alle Fälle in mehrfacher Ausführung - du ersparst dir das Hin- und Hergezerre und das Waschmaschinendrama.

Wir haben einen Kuschelteddy (3 Stück :smile: ) und der wurde auch erst so mit einem Jahr überhaupt interessant. Einfach immer wieder gegeben/reingelegt mit ins Bett und mit Namen benannt. Das zweite Kuscheltier (eigentlich eine Plüsch-Spieluhr) hat er nur daheim - ohne die geht aber zu Hause dann gar nichts.

Also man bindet sich da auch ganz schön was ans Bein, wenn man so etwas angewöhnt - vielleicht klappt es daher auch ohne in Kita? Die Idee mit eigener Kuscheldecke/Kissen finde ich gar nicht so unpraktisch, wenn das für die Kita auch okay wäre.

Symphonie
25.02.2011, 13:49
Irgendwo hab ich hier letztens von nem T-Shirt/Unterhemd gelesen, dass kurz nach dem duschen und eincremen angezogen und in die KiTa mitgegeben wurde... Ist bei mir hängengeblieben, da ich zwecks KiTa und Mittagsschlaf auch überlege. Vielleicht liest das ja diejenige? Oder jemand aus dem Strang?
bei den Dezembermamis!!!
Trolli macht es so und dies fiel mir hier auch sofort ein. Euer Familienbett riecht nach euch,wie wäre es mit zwei gleichen Shirts die Du dann immer auswechseln kannst Wiese?

Ich habe beiden Kindern eine Spieluhr in mehrfacher Ausführung gekauft.Sie haben je eine im Bett, Lina als BAby im Kiwa und im Auto bzw wenn wir irgendwo anders schlafen.
Bei Mika geht ohne Rosalie ( Schwein) garnichts.
Lina ist auch sehr auf ihre Frieda ( Kuh) bedacht, schleppt sie aber noch nicht überall mit hin. Das kommt noch.

Mika hatte eine Rosalie in der Krippe,es klappte sofort mit dem Schlafen. Nun hat er eine im Kiga ind er Schublade liegen,falls mal was sein sollte....

Symphonie
25.02.2011, 13:52
wie Pfeffer schreibt: Mika nimmt auch immer mal neue Objekte mit ins Bett. Taschenlampe, Schleich Tiere und zZ ist sein Bett voll von Kuscheltieren, einem Buch hinterm Kissen, einem Schleich Katalog...
Da er eine problematische Phase mit dem einschlafen hatte, er wollte nicht ohne uns, lassen wir ihn. Aber Rosalie und Schnuller sind immer da,die anderen wechseln

Nijntje74
25.02.2011, 13:56
Von wegen verlegen und so - die "Regelung" in der Krippe ist so, dass es an sich ein Kuscheltier gibt, das immer da bleibt, damit man es nicht mal zuhause vergisst. Das Tier ist dann in der Regel im Bett und so gross und unübersichtlich ist der Gruppenraum und die Schlafräume ja auch nicht, dass man Sachen total verlegen könnte. Wenn ein Kind auf ein Kuscheltier "fixiert" ist, kann es natürlich auch zwischen zuhause und Krippe pendeln.
Es ist übrigens auch nur ein Kuscheltier erlaubt, um das Bett nicht zu sehr zu überfüllen (=SIDS Prävention)

Pfefferminzia
25.02.2011, 16:14
... das sagst du so einfach :freches grinsen: der beste Freund meines Sohnes hat letzte Woche den sdicken grossen Bären in der Kantine hinter den Wasserflaschen versteckt!

Nijntje74
25.02.2011, 17:07
... das sagst du so einfach :freches grinsen: der beste Freund meines Sohnes hat letzte Woche den sdicken grossen Bären in der Kantine hinter den Wasserflaschen versteckt!

Na gut :freches grinsen::freches grinsen:

beaver
25.02.2011, 17:38
Zur Krippensituation kann ich jetzt nichts beitragen, aber Kuscheltiere wurden hier anfangs ziemlich verschmäht, obwohl wir immer 2 Nachtkuscheltiere (Spieluhr) im Wechsel in's Schlafritual bauten. Irgendwann musste dann ausgerechnet eines immer mit in's Bett, das wir nun eigentlich nicht so toll fanden. Nu gut. so richtig fixiert war sie aber doch nie auf Nachtkuscheltiere. Tagsüber ist sie teilweise sehr fixiert, aber das wechselt immer alle paar Tage. Dauerbrenner waren vor einiger Zeit zwei relativ unspektakuläre Eierbecher :freches grinsen:, mittlerweile ihre zwei Stoffpuppen, Zsazsa und Pauline. Zsazsaline ist so das meistgehörte Wort hier gerade...

diadora
25.02.2011, 20:30
bei uns liegen zwei unerlässliche Einschlafuntensilien im Bett. Einmal der Benno - ein Kirschkernkissenhund (oder ein Bär, ich bin mir da nicht so sicher), den ich eigentlich schon wegwerfen wollte, weil er für ein Baby viel zu schwer ist und eine Mullwindel - der Benno wird ein paarmal hin- und hergeworfen zum Einschlafen und die Mullwindel landet meistens über seinem Gesicht - WEHE ich wage es mal die wegzunehmen aus Angst er kriegt nicht genug Luft... Ich habs zweimal probiert, ich lass es jetzt :zwinker:
Achja - die Mullwindel (frisch) kommt erstmal zu uns ins Bett und nachdem einmal ich und einmal Herr Diadora drauf geschlafen haben kommt sie zum Babyboy ins Bett. Und egal wieviele wir noch verlieren, DIE werden uns nie ausgehen.

Finchen73
25.02.2011, 21:04
Meine Familienbett-Kinder waren nie sonderlich Kuscheltier fixiert, schon gar nicht auf ein spezielles, was ich auch ganz praktisch finde, weil wie schon gesagt, dann auch keine Probleme entstehen, wenn das spezielle Tier mal nicht verfügbar ist. Allerdings hat mein Mittlerer als er mit 1 in die Kita kam, eben auch weil das da so gewünscht war, ein Kuschltuch-Tier, eine Ente (die ihn vorher NULL interessiert hat) mitbekommen. Dort hat er sie auch eine ganze Weile gerne zum Einschlafen genommen :lachen:. Irgendwann meinte er aber, er braucht sie nicht mehr und als der Kleinste geboren war, hat er von sich aus die Ente angeschleppt und meinte, dass der Kleinste sie nun haben kann. Zu hause hat er seit er knapp 2 ist immer mal wechselnde Kuscheltiere mit im Bett, im Moment sind es grade der Eisbär Knut (ja, original aus dem Zoo :smirksmile:)und ein Gorilla.

Mein Großer (fast 11) hat auf seinem Hochbett eine ganze Sammlung an Kuscheltieren :freches grinsen:, er kann aber problemlos auch ohne :smirksmile:



Die Frage ist dann aber auch - wir wird man die Kuscheltiere wieder LOS?
Das gibt sich irgendwann doch von ganz allein, spätestens wenn die erste Freundin/Freund aktuell ist, oder? :freches grinsen:

Inaktiver User
25.02.2011, 21:06
Unser Kleiner Mann hat immer ein Nackenkissen für Erwachsene um den Kopf.Das hat sich ziemlich schnell nach der Geburt so eingebürgert.Er hat schon früh in seinem eigenen Bett geschlafen.Ich komme sonst selbst überhaupt nicht zur Ruhe und er auch nicht. Natürlich brauchte er aber Begrenzung und da kam dann das Nackenkissen.
Jetzt ist es unerlässlich.Er kuschelt sich sofort dran und schmust damit.Wehe Mama vergisst es mal mitzunehmen wenn wir außer Haus sind.Dann wirft er den Kopf hin und her.
Einen kleinen Bären hat er aber auch.Den habe ich schon ziemlich früh in das Abendritual einbezogen.Aber ich glaube nicht das der wichtig für ihn ist.Obwohl ....Er ist auf jeden Fall erstmal sein Spielgefährte wenn er aufwacht:freches grinsen:Aber dann zählt das ja wohl eher zu "Aufwachhilfe" oder?:freches grinsen:

Finchen73
25.02.2011, 21:16
Mir ist grade noch was eingefallen - mein Mittlerer fand Kuscheltier erst interessant, als wir angefangen haben ihm mit den Tieren kleine Geschichten "vorzuspielen". Vielleicht wäre das ja auch eine Idee, z.B. eine schöne Handpuppe zu nehmen und das Fünkchen zum dran gewöhnen damit zu bespaßen?

Wiesenkraut
28.02.2011, 18:01
öff ich hatte ja alles gleich durchgelesen aber antworten ist vieeel schwieriger mit einem fünkchen das systematisch PC Terror betreibt:pfeifend:
ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab bei den Großen nicht vermisst, das sie nicht DAS Kuscheltier hatten. Eine Freundin hatte da diverse Dramen und ist einmal 400km zurückgefahren um das Teil zu holen als sie auf dem Weg in den Urlaub merkten es fehlt.

Mir ist halt das allein unter fremden schlafen immer noch sehr suspekt und da fand ich das Argument etwas von Zuhause machts den Zwergen viel einfacher sehr überzeugend.

Biloba schrieb

unser sohn hat seine sandkastenschaufel nachts umklammert
lautlach, das war für mich ein Highlight des Strangs, durftest du sie wenigstens in einen Schlafsack stecken dass sie weicher wurde *immer noch grins*

Hibbeline schrieb

Wir haben es auch nicht geschafft. Beim Großen habe ich monatelang selbst beim Indenschlafstillen ein Kuscheltier mit dazugenommen.... das er auch gerne mochte und dran rumspielte, aber wichtig war und wurde es ihm nicht.
ich hatte am Anfang immer eine Mullwindel dabei, zum einen um das schlimmste Auslaufen einzudämmen zum anderen weils die einzige Chance war, die Kleine wenigstens nach der Zeit ablegen zu können, ohne den Geruch war sie immer sofort wieder wach.
Zu Linus hat sie sich auch nicht entwickelt, wobei das mit Mullwindeln ja noch echt bequem wäre, die gibts ja immer wieder nachzukaufen.

Cal_li schrieb

Irgendwo hab ich hier letztens von nem T-Shirt/Unterhemd gelesen, dass kurz nach dem duschen und eincremen angezogen und in die KiTa mitgegeben wurde... Ist bei mir hängengeblieben, da ich zwecks KiTa und Mittagsschlaf auch überlege. Vielleicht liest das ja diejenige? Oder jemand aus dem Strang?

ich kenn das nur mit VOR dem Duschen, damit das Tshirt nach Mama und nicht nach Duschzeug riecht. Das hat die KiTaleiterin auch vorgeschlagen. kam mir aber auch irgendwie merkwürdig vor. Meine Schlaft-shirts sind nicht unbedingt "ausgehmodelle" :pfeifend:

crazy schrieb

also bei unserem Mini hat es sehr einfach funktioniert: Am Anfang (mit ca. 8 Monaten) haben wir ihm den Bär immer mit ins Bett gelegt und mit in den Kinderwagen und den Autositz. Und ruckzuck wollte er ohne Bär nicht mehr ins Bett, selbst wenn er müde ist wird erstmal der Bär (und danach vielleicht die Mama) bekuschelt.

funktioniert bei uns leider nicht. Wir haben extra zu Weihnachten uns von Daw... eine kuschelente mit Namen nähen lassen, die ist eigentlich auch überall dabei. Wird aber überhaupt nicht beachtet, nicht mal weggeworfen, einfach ignoriert, dabei ist die sooo kuschelig:knatsch:

@Charleys.tante
so werden wir es wohl auchmachen, ein Kuscheltier, dass das Fünkchen vom sehen kennt geht dann mit, wenn sich bis dahin nicht doch noch eins ergibt. Dein Wort in Gottes Ohr dass es hier auch problemlos klappt.

Mydara schrieb

Was ich allerdings mitgegeben habe war seine eigene Decke, ungewaschen und nach zu Hause riechend!:freches grinsen:
das ist ja mal eine geniale idee. Kissen sind verboten wegen SIDS (in der Kita werden Kids ab 8 Wochen genommen und sie haben Einheitsregeln), aber eine Decke oder wenigstens der Bezug, den gibs dann zu dem Kuscheltier. Und wenn der in die Wäsche muss kann ich den nächsten benutzten von uns mitnehmen.

Tigerente schrieb

Keine dieser Vorlieben (beim Großen oder Kleinen) haben wir irgendwie steuern können. Ich denke, man kann so ein Tierchen oder Schnuffeltuch nur anbieten, und sehen, was passiert.
das befürchte ich nämlich irgendwie auch, dass ich nur anbieten kann und hoffen. Eine Zeitlang liebte das Fünkchen den (hässlichen) Löwen der großen Schwester, aber die Phase war mit 6 Monaten auch vorbei. (genau dann als ich mich damit abgefunden hatte, dass es nun ein Teil sein muss, das nicht mal waschbar ist und überall FLusen hinterlässt:pfeifend:)

Nijntje (weia ich hoffe der Name is nu endlich richtig)

Wir haben uns auch echt Gedanken gemacht, wg. Familienbett (also Beistellbett oder auch direkt mit uns), in-den-Schlafstillen und wenig Tagschlaf, wenn er zuhause ist, aber in der Krippe schläft er tagsüber gut und zufrieden, wir finden viel, die Erzieherinnen sehen das als eher mässig an, aber auf jeden Fall so viel, dass er abends wach genug ist, um noch ein bisschen Spass mit seinen Eltern zu haben.

du machst mir doppelt mut, zum einen was das schlafen betrifft und dann was die "wache" Zeit mit der Kleinen betrifft., dankeschön :smile:

Alda schrieb

Nun geht sie dort mit Schnuller schlafen, und das reicht ihr völlig.
nicht mal der wird bei uns ja genommen, eine Zeitlang meinen Finger, seit die Zähne da sind nur noch die Brust und die kann ich ihr ja schlecht dalassen :freches grinsen:

Wolkentier schrieb

Wenn sie bei Euch im Elternbett schläft - warum schaffst Du nicht einfach ein kleineres Kissen an, das zu ab sofort mit da hinein nimmst?
wollen sie nicht nicht mal ganz kleine oder nur den Bezug. Wo der Unterschied zwischen Bezug und Mullwindel liegt konnte mir keiner sagen, einzige Begründung wir mussten die SIDS Vorbeugung irgendwie festlegen und Kissen fallen nun mal drunter.

Diadora schrieb

Achja - die Mullwindel (frisch) kommt erstmal zu uns ins Bett und nachdem einmal ich und einmal Herr Diadora drauf geschlafen haben kommt sie zum Babyboy ins Bett. Und egal wieviele wir noch verlieren, DIE werden uns nie ausgehen.
*gg das hatten wir ja auch so, nur dass es nur meine Wenigkeit war, da Herr Wiese in seinem Bett/Zimmer raucht.

Finchen schrieb

irgendwann meinte er aber, er braucht sie nicht mehr und als der Kleinste geboren war, hat er von sich aus die Ente angeschleppt und meinte, dass der Kleinste sie nun haben kann.

wie knuffig ist das denn:liebe:


Mein Großer (fast 11) hat auf seinem Hochbett eine ganze Sammlung an Kuscheltieren :freches grinsen:, er kann aber problemlos auch ohne :smirksmile:

das hatte die Große auch, teilweise soviele dass ich sie morgens suchen musste - die große Tochter nicht die Tiere:freches grinsen:


Mir ist grade noch was eingefallen - mein Mittlerer fand Kuscheltier erst interessant, als wir angefangen haben ihm mit den Tieren kleine Geschichten "vorzuspielen". Vielleicht wäre das ja auch eine Idee, z.B. eine schöne Handpuppe zu nehmen und das Fünkchen zum dran gewöhnen damit zu bespaßen?

gekauft und seit dem WE in der Testphase.

Ich danke euch für eure zahlreichen Ideen.
Momentan tendier ich dazu wieder eine Mullwindel unter mein Tishirt zu stecken und neben das Fünkchen zu legen, wir probieren die Geschichte und wenn das klappt gut, wenn nicht kommt eben ein noch nicht benanntes Stofftier und die Mullwindel mit und eine Decke oder wenigstens der Bezug.
Ansonsten hoff ich auf das ausgepowert sein und von allein schlafen - bin eh gespannt die haben ganz unterschiedliche Betten im Schlafraum nur eins haben sie alle gemeinsam, kein Gitter. Ich frag mich immer noch wie sie die Rasselbande bändigen, oder was sie machen wenn sie wirklich mal ein kind von ein paar Monaten bekommen.

Linda73
03.03.2011, 09:36
Hallo Wiesenkraut,
ich finde es erstaunlich, dass die Krippe das so forciert. Mein Sohn ging ab 14 Monate in die Krippe und hatte bzw. hat bis heute weder zu Hause noch dort ein spezielles Einschlaf-Kuscheltier/Kissen/Decke.
Bzw. zu Hause fängt er an 2 Bären besonders zu mögen, ABER die MÜSSEN immer zu Hause bleiben und auf ihn warten.

Bin auch ganz froh darüber, so gehen sie nicht verloren.

Dramen kenne ich auch, eine Freundin hat ein bestimmtes Tier insgesamt FÜNF! mal gekauft.

Wenn es also sein muss in eurer Krippe, sei froh, wenn es mit ner Mullwindel funktioniert... die kannst du recht gut ersetzen!