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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anrechnung der Mutterschutzfrist bei Tantiemezahlungen?



steffken1970
25.02.2011, 10:44
Hallo und guten Morgen zusammen,

hmh, erstmal ist es ja toll, dass ich überhaupt eine Tantiemezahlung für letztes Jahr erhalte:Sonne:. Da habe ich mich auch ganz doll gefreut:lachen:

Nun hatte mich mein Chef gefragt, wie denn die Anrechnung da sei (also wieviele Monate ich Anspruch hätte). Ich bin davon ausgegangen, dass die Mutterschutzfrist komplett angerechnet wird. Er hat bei der Personalabteilung nachgefragt- die sagen, dass der leistungsorientierte Teil nur auf die Monate gerechnet werde, in der ich "Leistung" erbracht hätte (also OHNE Mutterschutzzeit). Die gewinnabhängige dagegen würde die Mutterschutzzeit mit berücksichtigen :wie?:. Hatte das erstmal so hingenommen- besser als nix:freches grinsen:...eine Freundin von mir arbeitet im Personalbereich und meinte, das dem eher nicht so sei. Aber: gibt es da eine verlässliche Quelle, in der sowas geregelt ist?
Wie würdet Ihr vorgehen, um ggf. zu vermeiden, dass ich mich so schlechter stelle? (das sind immerhin 14 Wochen!).
Lieben Dank vorab!

Steffken

Kurly
25.02.2011, 11:42
Hallo Steffken,

bei mir war das 2008 so und der Mutterschutz wurde nicht mit gerechnet. Es wurden nur die Monate gezählt, in denen ich Leistung erbracht hatte. Ich arbeite in einem riesigen Unternehmen, also wir das schon rechtens sein - außer es hätte sich in den 2 Jahren danach etwas geändert.

LG
Kurly

Wiesenkraut
25.02.2011, 11:49
das ist nicht gesetzlich geregelt. Hier greift der Betriebstarifvertrag bzw die Betriebsvereinbarung. Ich würde mal den Betriebsrat fragen wie das geregelt ist bzw selbst nachlesen.
Bei mir wurde die Zeit angerechnet. So stehts aber auch in unserem Haustarif.

steffken1970
25.02.2011, 12:55
:blumengabe:Danke Kurly und Wiese!

Habe einfach mal die sehr nette Dame aus der Perso dazu interviewt und die hat mir leider noch mal die Vorgehnsweise so bestätigt. Die übrigens auch bei Krankheit eben so angewandt wird. Ich hatte nämlich auch angeführt, dass die MuSchu-Frist ja quasi "Zwang" sei und von daher eine Leistung ja nun nicht erbracht hätte werden können, wenn auch gewollt....ich bin aber natürlich mal wieder die erste Mutter dort, die überhaupt diese Regelung in Frage gestellt hat- die anderen haben es direkt so akzeptiert:freches grinsen:. Aber die Frau aus der Perso kennt mich ja nun schon länger und weiss, von wem es kommt:freches grinsen:

Kurly
25.02.2011, 13:06
Danke Wiese :blumengabe:

Solche Sachen sind ja meistens in Betriebsvereinbarungen geregelt.


Steffken,
jetzt, da Du es schreibst fällt mir auch ein, dass Krankheitstage bei uns für solche Zahlungen genauso behandelt werden.