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Inaktiver User
17.02.2011, 21:04
Kennt jemand dieses Buch?Mein Sohn schläft ja nun nicht soooooo schlecht. Also mal so, mal so. Er hat auf jeden Fall keine festen Zeiten.Mal ist er nachts stundenlang wach,mal schon sehr früh ausgeschlafen(zwischen 3-4 Uhr).Aber sonst schläft er eigentlich sehr gut. Mir wurde jetzt was von einem gestörten Schlaf-Rhythmus erzählt und das ändert sich wohl nicht von alleine.

Von vielen Seiten wurde mir das Buch "Jeder kann schlafen lernen" empfohlen. Es bewirkt wohl Wunder und es hat wohl schon fast jeder gelesen?Und es hilft vielen?

Aus den verschiedenen Strängen lese ich aber auch heraus das viele Kinder "schlecht" schlafen.Auch Kinder die schon weitaus älter sind.

Meine Frage:
Was habt ihr denn für Erfahrungen?Kennt ihr das Buch?Hat es jemand gelesen?

Heißt es nicht auch in dem Buch,man soll das Kind "schreien" lassen?

Ich kann mir das absolut nicht vorstellen, und würde deshlab gerne mal von euch hören ob ihr vielleicht gute oder schlechte Erfahrungen damit gemacht habt?

Selli2008
17.02.2011, 21:13
Hallo!

Ich habe das Buch gelesen und auch angewendet! Unser Sohn, mittlerweile 3 Jahre alt hatte mal so eine Phase das er nur noch auf dem Arm eingeschlafen ist! Das hat oft ewig gedauert und wenn man ihn nur einen Tick zu früh ins Bett gelegt hat, war er wach! Auch wenn er nachts wach wurde, schlief er nur noch auf dem Arm ein!

Ja, man läßt das Kind schreien aber das hört sich jetzt natürlich furchtbar an. Ich weiß es gar nicht mehr genau, man fängt irgendwie mit 5 Minuten an geht dann zum Kind beruhigt es ohne es aus dem Bett zu nehmen und geht wieder! Dann steigert man die "Schrei"-Minuten! Bei uns hat das ganz schnell geklappt und nach ein paar Tagen war es ausgestanden! Im Buch stehen ganz viele Beispiele und ganz viele Tipps!

Ich würde es empfehlen! Genauso wie das Buch "Jedes Kind kann essen lernen"...aber das ist ja gott sei dank ein anderes Thema :freches grinsen:

Lg,
Selli

Inaktiver User
17.02.2011, 21:18
oooooh, ich befürchte, da wird es wieder heiße diskussionen geben hier... *duckundweg*

-sunny77-
17.02.2011, 21:26
hallo,

ich mag jetzt gar nicth näher drauf eingehen. habe das buch irgendwann aus neugier gelesen und mochte es nicht. empfinde die art wie über kinder geschrieben wird als sehr negativ. vom schreien-lassen mal ganz abgesehen...

aber um dir wenigstens ein bißchen weiterzuhelfen hätte ich einen alternativen buchtip:

schlafen statt schreien von elisabeth pantley.

wirklich gut, man versteht besser warum kinder so schlafen wie sie eben oft schlafen und bekommt gleichzeitig eine menge anregungen was man verändern kann damit sie besser schlafen. OHNE schrei-programm!

alles gute,

sunny

Tasmanina
17.02.2011, 21:32
zusätzlich zu sunny´s tipp noch den hier:

schlafen und wachen von william sears

mehr zu schreiben hab ich keine lust. :pfeifend:

googel einfach mal "ferbern", da findest du einiges. :blumengabe:

beaver
17.02.2011, 21:41
tja, das Buch polarisiert eindeutig... Ich hab's nicht gelesen, es widerspricht aber meinem Gefühl, mein Kind 'systematisch' schreien zu lassen, wenn auch nur kurz. Ich möchte eben gerade NICHT, dass Schlafen gehen, Dunkelheit usw. negativ besetzt werden. Die Theorie, dass das Programm halt deswegen 'funktioniert', weil Babys irgendwann einfach resigniert aufgeben und nicht nur 'schlafen' gelernt haben, sondern insbesondere, dass Schreien, ihre einzige Möglichkeit in einer Notsituation zu kommunizieren / auf sich aufmerksam zu machen, zumindest in DIESER Situation zwecklos ist, finde ich einleuchtend und möchte es einfach nicht drauf ankommen lassen.

Und siehe da, unser Kind hat dann auch irgendwann schlafen gelernt - ganz von selbst, ganz ohne Programm und ganz ohne Druck. Ich geh mal davon aus, dass das bei den allermeisten Kindern ähnlich laufen würde.

Von Sears und Pantley habe ich auch Positives gehört.

Phoenix24
17.02.2011, 21:41
habe das buch auch stop bin aber nicht lebensmüde stop bring dich in sicherheit stop mehr gern per pn stop und jetzt nix wie weg hier stop


so - spaß bei seite. per pn erzähl ich dir gern, wie ich das buch finde, aber ich hab hier keine lust drauf mich zerfleischen zu lassen. wünsch dir viel glück

Wiesenkraut
17.02.2011, 21:44
Ramona hinterherflitz *g
Griesbärchen, ich glaube da hast du ein böses Reizthema eröffnet.
Ich mag zu dem Buch selbst auch nichts sagen. Allerdings ein paar Tips geben zur eigenen Entscheidungsfindung-
Buchempfehlungen als Alternativen hast du schon bekommen.
Ansonsten glaub ich an den Mutterinstinkt.
Fühl einfach in dich rein ob es sich für DICH richtig anfühlt dein Kind egal wie kurz schreien zu lassen.
Dann hab ich vor kurzem einen Strang eröffnet, den hier (http://bfriends.brigitte.de/foren/kinderwunsch-und-babyjahre/154261-allein-einschlafen-durchschlafen-ab-wann-und-wie.html)

Schau mal wieviel Kinder da durchschlafen/allein einschlafen und viele der Mamas die da schreiben haben ältere Kinder als du.

Vielleicht nimmst du dir eine der vorgestellten Alternativen und liest diese auch noch. Ich kann dir morgen auch gern noch eine Seite posten, die hab ich allerdings unten auf dem Rechner gespeichert nicht am Schlepptop. Fühlst in dich rein und schaust mal in Nachbarstränge und den von mir geposteten um ein realistisches Bild zu bekommen, was an schlafen normal ist und entscheidest dann ob JKKSL die richtige Methode für dich ist.

hm irgendwie bin ich heute abend zu blöde den strang zu verlinken, momentan findest du ihn auf seite 4 mit folgendem Thema
Allein einschlafen/durchschlafen: Ab wann und wie

da kommt auch immer mal wieder JKKSL als Thema

xanidae
17.02.2011, 22:04
griesbärchen, dein sohn ist zu klein für dieses buch. die methode soll erst ab 12 monaten angewendet werden und ansonsten ist das buch eines der bücher, die es wert sind, die methode zu hinterfragen.

eine freundin von mir hat das buch -aber sie hat es nie gelesen. immer wenn sie es lesen wollte und auf den nachttisch legte, schlief das kind schnell ein und durch. diese art der anwendung kann ich empfehlen.

man kann den schlafrhythmus von kindern ändern, dazu braucht man aber mind. 14 tage zeit und man muss kinder dazu nicht schreien lassen. es erfordert kraft, geduld, einen partner der unterstützt/übernimmt und eine putzfrau. ich habe das regelmäßig gemacht, wenn es zur zeitumstellung kam. jeden tag 10min früher und so waren wir bei der zeitumstellung schon gefestigt.
wobei z. b. eine vorgezogene schlafenszeit keinen einfluss auf das durchschlafen hat.

xanidae
17.02.2011, 22:07
das kind muss ins bett (http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints.html) - und ich auch. gute nacht.

Phillie
17.02.2011, 22:51
griesbärchen, dein sohn ist zu klein für dieses buch. die methode soll erst ab 12 monaten angewendet werden und ansonsten ist das buch eines der bücher, die es wert sind, die methode zu hinterfragen.

Das war auch mein Gedanke. Dein Sohn ist doch erst sechs Monate, oder? Da von einer Schlafstörung zu sprechen...hm, ich weiss nicht...

eine freundin von mir hat das buch -aber sie hat es nie gelesen. immer wenn sie es lesen wollte und auf den nachttisch legte, schlief das kind schnell ein und durch. diese art der anwendung kann ich empfehlen.

:freches grinsen::freches grinsen:



Wie sehr belastet dich denn die Situation? Kriechst du auf dem Zahnfleisch? Kannst du nicht mehr? Oder machst du dir wegen der Aussage wegen der Schlafstörung sorgen?

Inaktiver User
17.02.2011, 23:03
Huhu

Ich habs auch hier zum Lesen, aus reinem Interesse warum es so umstritten ist. Ich würde es nimmer anwenden, mehr möchte ich dazu auch nicht sagen....sonst fühlt sich wer der es angewndet hat nachher noch auf den Schlips getreten :freches grinsen:
Aber ein anderes Buch dagegen fand ich echt vernünftig: "Schlafen lernen Sanfte Wege für ihr Kind" vom GU Verlag. Ich finds echt gut, es wird viel erklärt warum der Schlaf machmal gestört ist und auch Anregungen was man optimieren kann. Ich habs gelesen, wollte mal das ein oder andere ausprobieren und BEVOR ich dies konnte, verwöhnt mich meine Tochter seitdem mit durchschlafenden Nächten :peinlich:

Gruss

EllaBleu
17.02.2011, 23:38
Das Buch wollte ich eigentlich mal lesen, nur um zu wissen, warum sich so die Geister daran scheiden. Meine Tochter (vier Wochen jünger als Dein Sohn) überlasse ich nicht weinend sich selbst, das erscheint mir einfach nicht richtig. Grund: siehe was Beaver geschrieben hat.

Schlafprobleme haben wir auch: Seit Wochen weckt mich meine Kleine nachts alle 1 bis 1,5 Stunden und schläft auch tags nur sehr kurz - und ich würde echt was geben, um mal wieder ein paar Stunden am Stück zu schlafen.
Was ich gerade lese, haben Dir auch schon andere Mädels hier empfohlen:
"Schlafen statt Schreien - das liebevolle Einschlafbuch".
Das finde ich sehr plausibel geschrieben. Ich erkenne darin genau meine Tochter wieder und verstehe jetzt, warum sie nachts so oft an die Brust will. Das in dem Buch beschriebene Schlafprogramm will ich ab morgen ausprobieren und bin zuversichtlich, dass es funktioniert.
Die Tipps kann man für Babys ab vier Monate anwenden - vielleicht ist das ja was für Dich :blumengabe:

Inaktiver User
18.02.2011, 00:00
Hihi,das hätt ich mir ja vorher denken können.Dummes Griesbaerchen:freches grinsen:
Nein Spaß,
Also erstmal Danke für eure Beiträge und Meinungen.Mir war vorher bewusst das dies ein sehr umstrittenes Thema ist und dies zu heftigen Diskussionen führen kann.Ich hätte mich besser Ausdrücken sollen.

Zunächst würde ich gerne klarstellen,das ich diesen Strang nicht eröffnet habe weil ich auf dem Zahnfleisch krieche oder unbedingt Hilfe brauche.Desweiteren habe ich nie von Schlafstörungen meines Sohnes gesprochen (wenn es sich so anhört war es nicht so gemeint).
Mein Sohn ist erst 6 Monate alt und auch ich bin der Meinung das er sicherlich schöner schlafen könnte,aber das in diesem Alter noch nicht muss.Meine Nächte sind durchaus akzeptabel im Vergleich zu anderen.Und JETZT will ich auf biegen und brechen auch gar nichts daran ändern:smirksmile:Jedenfalls nicht um alles auf der Welt. Sollte eine nacht des durchschlafens zufällig am Fenster vorbeifliegen,öffne ich dieses trotzdem gerne.

Anderseits bin ich auch(meine ganz persönliche Meinung) fest davon überzeugt das MEIN Kind dann wenn es ca 1 Jahr alt ist nachts nicht mehr unbedingt Mahlzeiten zu sich nehmen muss oder von mir verlangen sollte es stundenlang im Zimmer herumzutragen. Ich gehe dann wieder arbeiten und er selbst in die Krippe und ab da ist ein Rhythmus sicher sehr von Vorteil und würde allen Beteiligten guttun.
Damit ist natürlich der Normalfall gemeint. Mein Sohn darf dann auch gerne mal nachts einen Alptraum haben und zu mir ins Bett krabbeln.Es sollte dann einfach nicht mehr die Regel sein.Ich für mich, bin der Meinung das er dann in einem Alter ist wo es im Möglichen liegt "durchzuschlafen".
Genauso akzeptier und tolleriere ich natürlich alle anderen Meinungen.Es sind aber einfach nicht MEINE VORSTELLUNGEN.
Ist auch erstmal egal, das ist noch ein halbes Jahr hin:freches grinsen:

Und ab so einem Alter bin ich auch der Meinung man kann ruhig etwas "austesten".Was wiederum nicht heißen soll das ich mich dann für diese Methode entscheiden würde.Dafür weiß ich zu wenig davon.Bis jetzt.

Genauso kann ich Eltern verstehen die "unzumutbare" Nächte durchleben. Ich nehme auch gern viel für mein Kind in Kauf. Das heißt aber nicht das ich ,um eine gute Mutter zu sein,Monate lang im Storchengang die ganze Nacht durch die Wohnung springe.
Ich finde die Situaionen sind wirklich abzuwägen.

Mich interessieren die Erfahrungen mit diesem Buch einfach,weil ich so viel davon höre.Und alle von einer "Zaubermethode" sprechen.
Ich weiß auch nicht ob ich mein Kind schreien lassen könnte.Aber wenn es wirklich so ist das nach wenigen Tagen die ganze Familie wieder entspannter zusammenleben kann,ist es dann nicht manchmal die beste Lösung?
Schlafentzug kann ja für alle Beteiligten wirklich zu Problemen führen.

Deshalb meine Frage:
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?Und damit meinte ich wirklich Erfahrungen mit dem Buch.
Von Leuten die es ausprobiert haben.Gute und schlechte Erfahrungen.

Mich würde wirklich interessieren ob es sich wirklich lohnt.Die Kinder die ich kenne,die waren deshalb keine unglücklichen Kinder.Im Gegenteil, ich denke das es vielen wirklich helfen kann wieder glücklich zu werden und sein Kind und seine Familie wieder zu genießen.
Aber ich weiß es nicht und habe deshalb auf Erfahrungen gehofft.

Ich hätte vorher klarstellen sollen ,das hier bitte keine Wertungen und Meinungen zum Thema schreien rein sollen.Denn das es genug Leute gibt die das nicht mit sich vereinbaren können ist mir bewusst.Und das ist in Ordnung.

Ich finde es Schade das so ein Strang gleich "Respekt" auslöst und man sich nicht traut seine Erfahrung zu berichten.Denn genau dafür sind wir doch alle hier,oder?Ich kann es aber sehr gut verstehen.Und an alle die es nicht öffentlich machen möchten:Freue mich auch über Nachrichten per PN.:blumengabe:

@xanidae:Im Buch stehen 6 Monate.Aber ich habe wie gesagt im Augenblick nicht vor etwas zu ändern.Mein Sohn darf gerne nachts mit unter meine Decke schlüpfen.(NOCH)
Lg, das griesbaerchen

Inaktiver User
18.02.2011, 00:05
@EllaBleu: Dann werde ich das auch mal lesen.:blumengabe:Ich lese gern ,also nur her mit den ganzen Büchern.Sagst du mir dann mal ob es klappt?:smile:Viel Glück

VanDyck
18.02.2011, 00:13
Mich interessieren die Erfahrungen mit diesem Buch einfach,weil ich so viel davon höre.Ganz verkürzt:

Wenn du das Buch nicht als Einschlafbibel ansiehst und die darin enthaltenen Tipps an deine persönliche Situation angleichst, ist es okay. Das war meine/unsere Erfahrung.

Und wir haben einen von unseren Kleinen noch sehr lange ziemlich häufig im gemeinsamen Bett schlafen lassen. Das war auch schön. Irgendwie hat er das gebraucht. Und irgendwie hat ihm das gut getan. Das merk ich bis heute.

VanDyck

xanidae
18.02.2011, 08:28
@xanidae:Im Buch stehen 6 Monate.Aber ich habe wie gesagt im Augenblick nicht vor etwas zu ändern.Mein Sohn darf gerne nachts mit unter meine Decke schlüpfen.(NOCH)
Lg, das griesbaerchen

ich weiß, dass das im buch steht. meiner meinung nach sollte es trotzdem, wenn überhaupt, nicht vor einem jahr angewendet werden. die kinder durchlaufen so viele entwicklungsschritte im ersten lebensjahr, die durchaus mit schlafschwierigkeiten gekoppelt sind. so kann das anwenden des programmes zwar erleichterung bringen, doch beim nächsten entwicklungsschritt könnte das ganze wieder über den haufen geworfen werden und man soll es wieder anwenden?

eine bekannte konnte es nicht durchziehen wie beschrieben und hatte danach noch mehr probleme wie vorher.
andere haben es durchgezogen und sehr gelitten, mal hat es funktioniert und mal nicht. teilweise haben sie, wie vandyck beschrieb ihre persönliche situation mit dem was aus dem buch dazu passte angeglichen.

ich bin sehr für struktur und rituale - weil das den babys sicherheit bietet. bei dem gezielten schreien lassen im buch habe ich meine probleme.
obwohl auch ich mein zweites kind hab 'schreien lassen' vor dem nächtlichen stillen, weil ich vor dem stillen aufs klo bin und so entspannter stillen konnte (das hat mich beim ersten immer gestresst, stillen aber eigentlich muss ich so dringend... entspant war anders). das baby war da nicht alleine, sondern papa hat es geschuckelt, geschrieen hat es trotzdem bis ich kam. das fand ich schon schlimm genug.

myDara
18.02.2011, 08:43
OK dann mal ich, virtuelles zerfleischen halte ich aus und da ich das buch auch (versucht hab) anzuwenden darf ich mitreden:


laurenz, mittlerweile zwei, seit jeher ein schlechter schläfer! hatte gute phasen, hauptsächlich aber schlechte! schläft heute noch nicht durch!
Nun, irgendwann waren wir auch so verzweifelt und haben uns dass buch gekauft und JA wir waren am zahnfleisch! bei der ersten anwendung erschien alles total easy und klar und das schönste war: er hat nicht mal geschrien! er hat fünf minuten gemosert (in denen ich nicht wie sonst immer gleich rein bin) und hat dann alleine eingeschlafen! und auch zum teil viel besser durchgeschlafen (schnulli stecken musste ich trotzdem ab und an, er war da auch so 13 monate alt). naja auf alle fälle hielten wir das buch erstmal für die erleuchtung und waren schlicht weg begeistert! wir dachten halt es war einfach die änderung der schlafphasen die wir gemacht haben und damit konnte er durschlafen!

bei der nächsten schlechten schlafphase schaute das ganze schon anders aus, da wollte er nämlich dann partout nicht mehr alleine einschlafen und es waren nicht fünf minuten mosern im bett sondern fünf minuten herzzereissendes gebrüll das für mich und meinen mann wirklich schwer aushaltbar waren! irgendwie haben wir dass dann eine stunde durchgehalten, junior hat gebrüllt mit echten tränen, war verzweifelt und stand händeringend in seinem bett, ich selbst auch den tränen nahe und mein mama gefühl sagte mir: abbrechen, abbrechen abbrechen!!wir haben uns dann sogar noch gezofft ob wir das jetzt durchziehen oder nicht (männe meinte JA, ich konnte es nicht aushalten)....im buch stehen dann ja sogar so geschichten wo sich frauen von ihren männern wegsperren lassen damit sie nicht zu den kindern gehen:knatsch:

nun ja im endeffekt haben wir dann natürlich auch abgebrochen! wer sowas über stunden und tage durchziehen kann, ich weiss es nicht! aber der rat im buch ist ja immer wieder: egal wie sehr das kind schreit, bitte weitermachen! ich habe das buch weggepackt und beschlossen dass es für unsere erziehung einfach nicht geeignet ist! und glaub mir ich hatte lang ein schlechtes gewissen wegen der schreistunde!
mein kleines sensibelchen war dann natürlich tagelang beim einschlafen RICHTIG verstört!

positiv an dem buch fand ich:

+ das führen des schlafprotokolls, das hat man sehr gut gesehen ob das kind vielleicht zu viel oder zu wenig schlaf bekommt
+ die tipps dass man auch ruhig die kleinsten schon mal vorsichtig alleine in den stubenwagen oder das bettchen legen kann sodass das ablegen nicht ganz fremd bleibt, erscheint mir durchaus sinnvoll dem kind versuchen zu sagen: alleine liegen = OK

:blumengabe:

annapaulemax
18.02.2011, 09:01
Okay, ich oute mich... :pfeifend:

griesbärchen, ich habe das Buch gelesen und angewendet. Zu einem Zeitpunkt, als ich vor Schlafmangel so hinüber war, dass ich wirklich ernsthaft darüber nachgedacht habe, ob man an Schlafmangel sterben kann und wann ich das wohl tun werde. :knatsch:

Bei uns hat es funktioniert. Ich fand es richtig sch***e, das waren ein paar fiese Tage, aber danach hat der Mini durchgeschlafen - und ich also auch.

Ich war dankbar, dass es eine Lösung des Problems gab.

Viele Grüsse

annapaulemax

Talea1982
18.02.2011, 09:02
tja, das Buch polarisiert eindeutig... Ich hab's nicht gelesen, es widerspricht aber meinem Gefühl, mein Kind 'systematisch' schreien zu lassen, wenn auch nur kurz. Ich möchte eben gerade NICHT, dass Schlafen gehen, Dunkelheit usw. negativ besetzt werden. Die Theorie, dass das Programm halt deswegen 'funktioniert', weil Babys irgendwann einfach resigniert aufgeben und nicht nur 'schlafen' gelernt haben, sondern insbesondere, dass Schreien, ihre einzige Möglichkeit in einer Notsituation zu kommunizieren / auf sich aufmerksam zu machen, zumindest in DIESER Situation zwecklos ist, finde ich einleuchtend und möchte es einfach nicht drauf ankommen lassen.

Und siehe da, unser Kind hat dann auch irgendwann schlafen gelernt - ganz von selbst, ganz ohne Programm und ganz ohne Druck. Ich geh mal davon aus, dass das bei den allermeisten Kindern ähnlich laufen würde.

Von Sears und Pantley habe ich auch Positives gehört.

Ich schließe mich beavers Meinung an:blumengabe:. Das Buch wurde mir von meiner Schwester wärmstens empfohlen und ich müsste lernen, dass Kind schreien zu lassen, sonst würde es NIE funktionieren............ Ich habe jetzt nicht die große Erfahrung, was das anbelangt, Griesbaerchen, unsere Knirpse sind ja erst ein halbes Jahr alt, aber das Buch widerspricht meiner Einstellung komplett! So dringend muss er dann nicht schlafen lernen und ich denke, dass er schon seinen Rhytmus finden wird:blumengabe:

Tabea
18.02.2011, 09:07
Mir hat die Aussage aus dem Buch geholfen: "Du bist keine böse Mama, wenn Du Dein Kind mal schreien lässt!"

Inaktiver User
18.02.2011, 09:18
Wir haben das Buch auch hier, gebraucht von der Nachbarin geschenkt. Anwenden mussten wir es nicht, weil wir zum Glück eine ganz passable Schläferin hier haben - die von der 10. Woche bis in den 12. Monat hinein durchgeschlafen hat und jetzt auf einmal wieder 1x in der Nacht Fläschchen möchte; das ist aber gut auszuhalten. Gottseidank, denn Schreienlassen könnte ich, glaube ich, nicht.

Reingeschaut ins Buch habe ich dennoch, und ich glaube schon, dass einzelne Tips gut sind, auch ohne dass gleich das strenge Programm ablaufen muss. Meine Tochter hat z.B. einige Zeit lang heftig den Kopf hin- und hergeworfen beim Einschlafen, sah richtig beängstigend aus - und da war es gut, in dem Buch zu lesen, dass das ganz normal und keineswegs besorgniserregend ist.

Ein Kollege erzählte, sie hätten das Programm beim ersten Kind durchgezogen - als die Alternative gewesen wäre, das jeden Abend trotz Tröstens, Herumtragens etc. stundenlang brüllende Kind vor Verzweiflung und Erschöpfung aus dem Fenster zu schmeißen (meinte er ernst). Er hätte seine Frau z.T. festhalten müssen, aber bereits nach zwei Abenden sei der Spuk vorbei gewesen.

Inaktiver User
18.02.2011, 09:57
Ich freu mich über eure ehrlichen und auch mutigen Beiträge.Genau so hab ich mir das vorgestellt.Ich muss wirklich sagen das mir die Erfahrungen wirklich helfen mir eine Meinung von dem Buch zu machen.
Das ganze hat mich nun so beschäftigt das ich das Buch schon durchgelesen habe.Jetzt weiß ich was müde heißt:freches grinsen:
Also mein Fazit ist fürs Erste, das ich es auch nicht übers Herz bringen würde ihn schreien zu lassen. Das ist bei uns einfach nicht nötig.Warum sollte ich es also ausprobieren?
Jetzt kommt das große :freches grinsen ABER

Ich habe in dem Buch auch wirklich gute und sehr einleuchtende Dinge gelesen.Es stehen auch viele Beispiele drin, in denen ich uns wiedergefunden habe.
Und mal abgesehen von der Methode, stehen auch viele wichtige Informationen drin. Wie schon gesagt das Schlafprotokoll, oder die Schlafzeit= Bettzeit-Regel.Ganz wichtig die festen Zeiten.
Das fand ich wirklich toll und einleuchtend.

Meine Erleuchtung nach dem Buch: Mein Sohn braucht festere Zeiten und einen ordentlichen sich wiederholenden Rhythmus. Und das ist egal in welchem Alter sinnvoll.
Das werde ich auch sofort versuchen umzusetzen.Ich habe seine Gesamtschlafdauer mal ausgerechnet(über 24h) und mir daraus feste und gut gewählte Zeiten gebastelt.Ich habe also einen Tagesablauf erstellt.Nun werde ich ihn immer zur gleichen Zeit in sein Bett legen und nach einer gewissen Zeit auch wieder wecken.Ich denke das alleine wird unsere Schlafsituation schon erheblich verändern.
Schreien lassen werde ich ihn nicht.Ich "biete es ihm an".Sollte er dann nicht schlafen,werde ich ihn wieder mit zu mir nehmen und das nächste Schlafen bis zur nächsten Schlafzeit "hinauszögern"

Denn bisher ist es bei uns so, das er tagsüber sehr oft ein Nickerchen macht und das immer nur ein paar Minuten. Er scheint sich wirklich den versäumten Nachtschlaf zurückzuholen. Und durch das Buch bin ich zu dem Entschluss gekommen, das es "unklug" ist ihn schon wieder 7Uhr für 2 Stunden schlafen zu lassen, wenn er 5 Uhr schon ausgeschlafen ist.

Mal sehen ob es etwas ändert. Ich habe ihn heute Morgen mal nicht beim ersten Gähnen wieder hingelegt und mich mal an seinen neuen "Tagesablauf" gehalten.
Als er müde war , haben wir einfach etwas ruhiger gemacht und es war kein Problem ihn wach zu halten. Es ging ohne gemecker oder ähnliches. Als er dann ins Bett gelegt wurde, war er auch sofort im Land der Träume.Er war halt müde.

Ansonsten finde ich die "Methode mit dem schreien" lassen für den Extremfall durchaus als Versuch angebracht. Es scheint Familien die wirklich am Ende ihrer Kräfte sind zu helfen.Und das finde ich gut.
Zumal auch Möglichkeiten angeboten werden, die nicht so Herzzerreißend sind. Bsp. die Pinkpong Methode.

Schlussfolgerung: Die Methode selbst werde ich nicht anwenden, aber trotzdem einige nützliche Tipps aus dem Buch mit auf den Weg nehmen.

Lg griesbaerchen

VanDyck
18.02.2011, 10:10
Denn bisher ist es bei uns so, das er tagsüber sehr oft ein Nickerchen macht und das immer nur ein paar Minuten.Genau das sollte man verhindern, das gilt einfach nicht ... :freches grinsen:

Jedenfalls in solch einem Fall wie bei euch. War bei unserem auch so. Gerne von ihm gemacht: beim autofahren erstmal ne halbe Stunde schlummern, oder im Kinderwagen beim einkaufen - und Abends dann hellwach!!!! :aetsch:

Und nochmal zu der Sache mit dem schreien lassen: das kannst du ja ganz ganz langsam steigern gem. Buch, bzw. noch verlängern - also erstmal tagelang abends nur zwei Minuten, dann nach 5 Tagen 3 Minuten usw. ... wenn das nun schon bei euch monatelang so geht, dann kommts auch 2-3 Wochen mehr auch nicht mehr an. Also nicht versuchen, die ganze Geschichte innnerhalb einer Woche 'durchzuziehen'. :smile:

VanDyck

Symphonie
18.02.2011, 10:14
ich möchte gerne auch nochmal etwas sagen, Dir Mut machen Griesbärchen
Ich denke, Du gehst den richtigen Weg.
Es ist normal dass Kinder Phasen haben indenen sie nachts wach sind und auch,wo sie früh aufstehen. Das hat manchmal garnichts nur mit den Schlafenszeiten ( also der Stundenanzahl Schlaf) zutun,sondern auch mit Gehirnveränderungen;entwicklungsschüben.
Diese Zeiten sind hart,gehen aber vorbei.

Mit einem Jahr, dann,wenn Du wieder arbeiten möchtest, sieht es nochmal ganz anders aus.
Wenn die Kinder dann wach werden brauchen sie oft etwas zu trinken,einfach für die Gehirnaktivität. Da bringt jeder SPruch: ein Kind kann ab dann und dann durchschlafen und muss nichts mehr trinken,rein garnichts.
Sie verarbeiten ja auch erlebtes.

Wie Van Dyck richtig schreibt,sind kurze Nickerchen weniger SInnvoll da die Kinder so schnell Kraft aufgetankt haben,aber dieses nicht lange wirkt.
Wenn Lina im Kiwa/Auto 5 Minuten einschläft ist bei uns der ganze Mittagsschlaf hinüber.

Guter Schlaf am Tage ist aber auch oft ein Rezept für guten in der Nacht....

Geht weiter euren Weg. Was in 6 Monaten ist kann keiner wissen. Die Krippe prägt da auch sehr und die Kinder sind so kaputt dass sie nachts gut schlafen :blumengabe:

Letizia73
18.02.2011, 10:17
Wir hatten auch sehr lange ein Thema damit und ich fand das Buch schrecklich! Es wurde übrigens von den Autoren selbst korrigiert und nachbearbeitet mit der Begründung, es sei zu hart.
Habe alle Bücher zu diesem Thema in der Buchhandlung gelesen und dabei folgendes über die Zeit aus verschiedenen Büchern und meiner Erfahrung gelernt:

- Jedes Kind kann nur so viel schlafen wie es zu seinem Leben passt. Ich habe erstmal Schlafprotokoll geführt und eine Menge dabei gelernt.

- Bei uns müssen mind. 5 Stunden Zeit zwischen Mittagschlaf und Nachtschlaf liegen

- Ist mein Sohn nicht müde genug hat es gar keinen Zweck!

- Er braucht tagsüber genug Bewegung, muss körperlich ausgelastet sein

- Und er braucht viel Körperkontakt und das Gefühl, ich bin für ihn da. Das fordert er auch ein.

- Ja, Rituale sind wirklich wichtig

- Ich halte es für richtig, dass man reagiert wenn ein Kind schreit. Erst recht wenn es so klein ist. Studien belegen, dass sie mehr Vertrauen bekommen und weniger schreien wenn ,man gleich reagiert. Im ersten Jahr. Ich hatte ihn 10 Monate neben mir im Babybay.

- Schreien ist nicht gleich Schreien. Vor dem 1. Jahr würde ich sowas auch nie anwenden und auch nicht wenn mein Bauch sagt: NEIN! BLOß NICHT! Da leidet man nur noch mehr.
Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass er nicht aus Angst oder Verlassenheitsgefühlen sondern aus Trotz brüllt und nur wollte, dass ich bei ihm bleibe bis er einschläft. Kaum hatte ich mich aus dem Zimmer geschlichen, wachte er durch die knarrenden Dielenböden auf und das Theater ging von vorn los. So konnte er das nie lernen und er wäre unselbständig geblieben. Er musste lernen, das NICHTS passiert, wenn er alleine einschläft. Wie soll er das sonst lernen. Ich bin Mittags mit ihm nach draußen "geflohen" damit er im Kinderwagen einschlief. Alleine im Zimmer war es eine Tortour! Das machte mich fertig! Beides!

- Ja, ich bin am Ende auf dem Zahnfleisch gekrochen. Als ich mein Kind nachts anschrie, weil er nicht alleine einschlafen konnte war Schluß: Das war MEIN Versagen, mein Problem und ICH musste ihm dabei helfen es zu lernen.

- Ich hatte die "Light-Variante" und mich auf eine nervenzerreißende Nächte vorbereitet. Aber es kam ganz anders: 2 Minuten Meckern lassen (nein, kein verzweifeltes, angstvolles "Oh Gott ich bin alleine Schreien"), reingehen, beruhigen, nicht rausnehmen, kein Licht an, wieder raus, danach 3 Minuten...aber er war schon nach 1:30 Minuten eingeschlafen.
Am nächsten Tag sollten sie Abstände 3 und 5 Minuten sein (mit bis zu 2 minütiger Beruhigungszeit). Ich wollte nach 3 Minuten rein, aber nach 1:20 Minuten war er eingeshclafen. Lediglich in der dritten Nacht bin ich 3 Mal rein. Jeweils nach 5 Minuten. Nach 4 Tagen war das Thema erledigt. Er hat unglaublich schnell gelernt, sich selbst zu beruhigen und schläft seitdem zur gewohnten Zeit und ohne Geschereie ein. Früher hat er schon einen hysterischen Anfall bekommen, wenn er den Schlafsack gesehen hat. Und jetzt? Er legt sich selbst hinein, reicht mir die Tiere zum Gute nacht sagen, gibt mir ein Küsschen und sagt dann Nacht!, winkt und will alleine sein :ooooh: mein Sohn! Wir müssen nicht mehr idurch die Wohnung schleichen weil wir befürchten, das Parkett könnte knarren und er aufwachen. Wir müssennicht mehr flüstern sondern könenn ein normales Leben führen.

- Was ich dabei gelernt habe? Ich bekomme nicht gleich ein Magengeschwür wenn er mal brüllt sondern kann es nun auch ertragen wenn er schreit. Ich werde nicht gleich nervös wenn er im Supermarkt brüllt und es nicht nach seinem Kopf geht. Ich kann differenzieren. Noch mal: Schreien ist nicht gleich schreien. Ihre Gefühle können sie nun mal nicht anders ausdrücken. Oft sind diew Eltern das Problem. SIE können das Schreien nicht ertragen. Das Kind schon. Ein Kind, dass nie schreit oder seinen Gefühlen ausdruck verleiht hört sich nicht sehr gesund an.

- DU musst bereit dazu sein und den genauen Zeitpunkt dafür sollte Dein Bauch bestimmen.

Ich wünsch Euch alles Gute!

Symphonie
18.02.2011, 10:25
ich wollte es nicht schreiben,aber wo Letizia es sagt: er nimmt zZ ganz abstand von dem Buch,eben seitdem er selber Kinder hat

Minstrel02
18.02.2011, 10:35
Genau das sollte man verhindern, das gilt einfach nicht ...

Und wie? War gestern extra mit Tragetuch statt KiWa unterwegs, weil ich dachte, so kann ich mehr Einfluss nehmen und er kann mehr gucken - aber Pustekuchen.

Selbst Nuggi wegnehmen und aktiv "bespielen" hat gar nichts gebracht (und nicht einmal so invasive Aktionen wie Nasekneifen :peinlich:) - weg war er und weg blieb er, bis er seine 30 Minuten Erholung getankt hatte...

Ich habe beschlossen, mich erst einmal wieder nach der Empfehlung meiner Grossmutter zu richten, die da lautet: Mach`s was dran, wird`s schlimmer.

Symphonie
18.02.2011, 10:39
Minstrel
wenne s nicht klappt dann klappt es nicht,dann hat er doch aber auch länger geschlafen oder?
nur wenn sie immer nur kurz schlafen,oder Schlafenszeit ist,dann versuche ich es zu verhindern. Zur Not nehme ich sie aus dem Buggy raus und trage sie kurz,rede mit ihr, spiele...

Als Mika ein Baby war schlief er immer beim Stillen ein. Da haben mir mehrere Hebammen gesagt ich solle ihn wachhalten,NICHTS hat geklappt,irgendwann hab ich gesagt sie sollen mir es vorführen,klappte nicht und dann ist es eben Pech.
tragetuch war bei uns übrigens immer eine Einschlafgarantie

VanDyck
18.02.2011, 10:40
Und wie? War gestern extra mit Tragetuch statt KiWa unterwegs, weil ich dachte, so kann ich mehr Einfluss nehmen und er kann mehr gucken - aber Pustekuchen.Sicher - das Nickerchen verhindern gelingt nicht immer. Und bei unserem war es so: gerade DANN wenns ruckelt, schlief er besonders gut ein - Autofahren z.B. --- da ham wir dann die Musik richtig laut gedreht ... :freches grinsen:

Wie trägst du ihn denn im Tragetuch? Versuchs doch mal so, dass er noch vorne gucken kann. Dann gibts mehr zu sehen für ihn. :lachen:

VanDyck

Minstrel02
18.02.2011, 10:51
@Symphonie

Ja, er schläft tagsüber etwa alle 1.5 h für etwa 30 min - aber jeden Tag zu anderen Zeiten.

Und ich als perfektionistische Kontrollfreakmutter dachte bei mir, dass ich da doch einen etwas geregelteren Rhythmus draus machen könnte... Er kommt im April in die Krippe und ich hatte die Hoffnung, dass so ein Rhythmus ihm die Umstellung leichter machen könnte.

Zudem ist er im Moment nachts recht wach und ich nehme an, dass er nach und nach weniger Gesamtschlaf braucht

@VanDyck: Ich trage in der Wickelkreuztrage und das ist auch noch die einzige, die ich mir zutraue... Aber in zwei Wochen wird dann eh erst mal mein Mann zu Hause sein - ich kann das "Problem" also delegieren :pfeifend:

Symphonie
18.02.2011, 11:03
Ich würde nun garkeinen Rhythmus aufzwingen.der kommt von alleine, aber in der Krippe wird eh einer vorgegeben und daran gewöhnen die Kinder sich schnell.
alle 1,5 std 30 Minuten find ich recht oft bzw sehr kurz. ,aber ich hab gerade nicht auf dem Schirm wie alt er ist?
kriegst Du ihn nie rausgezögert? würde ich def. mal versuchen, so auf 2 std und dann mal sehen ob er nach einigen Malen länger shcläft

Wiesenkraut
18.02.2011, 11:40
hm ich weiss nicht, als meine Tochter ein halbes jahr alt war gabs auch immer mal wieder Phasen an denen sich Powernapping betrieben hat (:ahoi: Steffken), also recht häufig über Tag geschlafen und das dann mal gerade 20-30 Minuten. Für mich fühlt es sich falsch an da einzugreifen. Die Kinder schlafen eine ganze zeitlang kurz und häufig. Ca um den 6. Monat hat sich das dann aber geändert es wurde ein Vormittagsschläfchen (halbe Stunde) ein mittagsschläfchen (2h) und ein nachmittagsschläfchen (30min) draus und nachts waren es 11h mit Stillunterbrechung.
Das ging gut bis wir die Nächte bekamen wo eine Stunde wach sein angesagt war. Irgendwann mal schon um 22 uhr dann um 1 oder 3.
Ich führte wieder Schlafprotokoll und stellte fest, dass die kleine nur noch 13h Schlaf braucht. Nun geht sie abends eine Stunde später schlafen (im viertel stunden Takt gesteigert mit vieeeel Ablenkung) und wnen nicht gerade Vollmond ist:pfeifend: haben wir so die Wachstunde überwunden.

Ich hab den anderen Weg versucht die Kleine zu wecken, es war der Horror schlecht hin, den Rest des Tages konnte ich mein Kind vergessen. Sie klebte an mir und war das übellaunigste Wesen das ich kenne. Auch ein Schläfchen ausfallen lassen geht hier gar nicht, wenn die Kleine müde ist, dann will sie schlafen und das sofort sonst wird sie auch unausstehlich und das innerhalb von Minuten.

Einen festen Tagesablauf halte ich für superwichtig, damit die Kinder sich einfinden und ihren Rhythmus innerhalb des vorgegebenen Taktes finden.

Schlafprotokoll finde ich auch klasse, wenns gerade nicht läuft um rauszufinden ob sich der Schlafbedarf geändert hat.

Rituale helfen super beim Einschlafen (hier mal zumindest). Es gibt immer die selbe Musik. Mamas Gesang dazu und nach dem ersten Lied pennt die Kleine. Das Einschlafstillen tagsüber haben wir so ohne Geschrei ersetzt als sie beim Stillen nicht mehr schlief.

Allein einschlafen ist hier noch nicht. Aber nachdem mir viele viele Mamas erzählt haben, das tun die Kinder in der Krippe trotzdem allein und meist dann auch zuhause, warte ich da ab. Meine Tochter ist etwas älter als dein kind (Juni geboren). Sollte das bei uns nicht klappen wirst du sicher einen Strang lesen :pfeifend:

Ausserdem glaub ich, das die Einstellung zählt. Wenn du wieder arbeiten gehst, dein Schlaf nachts wichtig für dich ist, dann überträgt sich das, so denn wirklich dahinter stehst. Wichtig ist da denk ich dass man da auch egoistisch genug ist wirklich innerlich zu fühlen "ich brauch nun meinen Schlaf, das ich vernünftig arbeiten kann", so lange man immer noch in der "Aufopferrolle" steckt klappts wohl eher nicht

Ich geh mal davon aus, dass das letztendlich auch bei AnnaPauleMax geholfen hat. Nicht die Methode als solches. Sondern dieses "es MUSS jetzt was passieren". Wenn der Punkt erreicht ist, "strahlt" man das als Mama glaub ich auch aus. (hmm kann das irgendwer verstehen was ich meine :pfeifend:) Der Vergleich hinkt velleicht so ein bischen. Aber ich denke mir immer, das ist ähnlich wie mit "nein". Steht man als Mama hinter dem "nein" nur halbherzig, wirds missachtet. Ist man vom eigenen "Nein" überzeugt muss man es selten mehr als 3 mal sagen dass es wirkt.

Minstrel02
18.02.2011, 11:55
Er ist vier Monate alt.

Vermutlich ginge es schon, den Schlaf etwas herauszuzögern, aber er ist dann unausstehlich und wenn er geschlafen hat, ist er ein lächelnder kleiner Engel. Da er seine ersten 2.5 Lebensmonate viel mit Schreien verbracht hat (Bauchwehbaby) und das jetzt unsere letzten zwei Wochen sind, bevor ich wieder arbeiten muss, tue ich mich halt schwer, jetzt noch zu "erziehen".

Dass er Rhythmus braucht, ist auf jeden Fall so. Aber während das beim Essen von alleine ging, tun wir uns beim Schlafen schwer. Was ich versuche, ist jeden Tag um die gleiche Zeit rauszugehen und er geht immer um die gleiche Zeit abends ins Bett/steht morgens auf.

Tigerente
18.02.2011, 12:32
Und ich als perfektionistische Kontrollfreakmutter dachte bei mir, dass ich da doch einen etwas geregelteren Rhythmus draus machen könnte... Er kommt im April in die Krippe und ich hatte die Hoffnung, dass so ein Rhythmus ihm die Umstellung leichter machen könnte.



Habe jetzt nicht den ganzen Strang gelesen, nur die letzte Seite, und wollte nur hierzu was schreiben.
Nach meiner Erfahrung sorgt eine Tagesbetreuung (ob nun Krippe oder wie in unserem Fall Tagesmutter mit mehreren Kindern) ganz schnell für mehr Rhythmus.
Während ich meinen frühaufstehenden Sohn z. B. zu Hause oft auch mal vor dem Mittagessen hinlegen muss, hält er bei der Tagesmutter immer bis danach durch. Da ist mehr los durch die anderen Kinder, das hält ihn wach.
Gleichzeitig ist es für ihn auch anstrengender, d.h. auch an Tagen, wo er morgens mal lange geschlafen hat und mittags zu Hause niemals vor 13 Uhr im Bett wäre (normal ist 12 Uhr), klappt es bei der Tagesmutter, weil die sich mit mehreren einfach mehr auspowern und es für den Kopf auch anstrengender ist.

Wahrscheinlich wird die Krippe es Dir dann zu Hause leichter machen, einen Rhythmus zu bekommen.

Historia02
18.02.2011, 12:34
Anderseits bin ich auch(meine ganz persönliche Meinung) fest davon überzeugt das MEIN Kind dann wenn es ca 1 Jahr alt ist nachts nicht mehr unbedingt Mahlzeiten zu sich nehmen muss oder von mir verlangen sollte es stundenlang im Zimmer herumzutragen. Ich gehe dann wieder arbeiten und er selbst in die Krippe und ab da ist ein Rhythmus sicher sehr von Vorteil und würde allen Beteiligten guttun.

Eigentlich wollte ich nichts schreiben, aber ich tue es jetzt doch:

Mein Sohn ist jetzt schon locker anderthalb und er schläft nicht durch, er trinkt nachts Milch und er schläft mit in unserem Ehebett. Ich gehe seit 5 Monaten wieder (an 3 Tagen/Woche ganztags) arbeiten und das ist überhaupt gar kein Problem! Ich bin ausgeschlafen und voll leistungsfähig.

Mein Sohn war erst bei einer Tagesmutter, dort schlief er mittags in seinem Kinderwagen. Jetzt ist er seit anderthalb Monaten in der Krippe und schläft dort in einem großen Hundekörbchen statt in dem für ihn vorgesehenen Bettchen ;-)

Mittlerweile ist mir dieses "Er muss aber doch ..." total egal. (Naja, vielleicht nicht ganz, sonst würde ich jetzt hier nicht meinen Senf dazu abgeben.) Ich wollte nur sagen: Man kann auch ein schönes, entspanntes Leben haben, wenn ein Kind nicht so "funktioniert", wie es in irgendwelchen Ratgeberbüchern steht ;-)

Tigerente
18.02.2011, 12:40
Historia, ich kann mich Deinem letzten Absatz nur anschließen. Wenn ich mit nunmehr 2 Kindern irgendwas gelernt habe, dann
a) alle Kinder sind unterschiedlich und
b) Dinge wie Rhythmus, Ordnung etc. funktionieren nur, wenn man sie selbst als Bedürfnis hat und nicht, wenn man nur denkt "hach, es wäre ja ganz gut, wenn das klappen würde". Nur zu denken, dass etwas "von Vorteil wäre" reicht nicht, man muss in sich das dringende Bedürfnis spüren, dass es so sein soll.

Blila3
18.02.2011, 12:49
ein trost für alle geplagten mütter wenig/kurz schlafender kinder: das ändert sich ziemlich pünktlich zum schuleintritt. Und sind sie gar erst mal 13, 14.....wird der strang leicht variiert:engel::freches grinsen:. Ab 18 schlafen dann die mütter schlecht ein und oft genug nicht durch. also am wochenende:smile:

crazy79
18.02.2011, 13:04
So, nun muss ich doch noch dazuschreiben...

Unser Sohn schläft seit gut einem Jahr (er ist jetzt 1,5) sehr schlecht. Immer mal wieder hat er Phasen, wo er wenige Tage durchschläft, dann gehts mal mehr mal weniger schlecht weiter.
Abends einschlafen ist das kleinste Problem, das klappt schon immer. Nur durchschlafen geht nicht.
Und: Bei uns hat die Einstellung (wir gehen auf dem Zahnfleisch, jetzt muss sich was ändern) genausowenig geändert wie die Tatsache, dass wir beide voll arbeiten. Genausowenig hat es sich gebessert seit er in die Krippe geht. Er ist zwar abends hundemüde und schläft auch super ein - wacht aber immer noch mehrmals pro Nacht auf, braucht dann was zu trinken oder eine Milch oder eine kleine Kuschelrunde.
Tja... was soll man machen? Schreien lassen kann ich nicht. Geht nicht, hab ich schon probiert. Ich sitz dann weinend im Wohnzimmer, weil mir das Gebrüll so ans Herz geht. Verschiedene Mittelchen (inkl. Besuch beim Heilpraktiker) haben wir erfolglos durch. Was wir gemerkt haben: Nach der absoluten Tiefphase (wir haben uns tagsüber echt wie Zombies gefühlt und nur noch funktioniert) ging es wieder aufwärts obwohl wir immer noch nicht mehr schlafen durften... Irgendwie haben wir uns dran gewöhnt. Ich hoffe einfach, dass es irgendwann klappt, werde mir vielleicht auch das Buch "schlafen statt schreien" holen und mal schauen, ob da neue Tipps für uns dabei sind.

Was ich damit sagen will: Kann alles helfen oder auch nicht. Und hat nicht unbedingt damit zu tun, dass man als Eltern voll hinter durchschlafenen Nächten steht oder nicht. Nehmt euch den Stress, nehmt es als gegeben hin, dann wirds einfacher... echt!

Tigerente
18.02.2011, 13:10
genau, ich meinte auch nicht "wenn man wirklich will, klappt es", sondern eher "wenn man nicht voll dahintersteht, kann man sich den Versuch auch gleich sparen".

Die Kinder sind sooo unterschiedlich. Unser Großer hat erst mit 1,5 Jahren (abgesehen von einem kleinen 4-wöchigen Intermezzo) angefangen durchzuschlafen, aber erst mit 2,5 Jahren, als die letzten Zähne da waren (keine Ahnung, ob es einen Zusammenhang gibt) schlief er definitiv durch, vorher gab es alle paar Wochen Episoden, wo er nachts dann doch noch eine Milch brauchte.

Unser Kleiner hat mit ca. 3 Monaten angefangen durchzuschlafen, mit 6 Monaten damit wieder aufgehört, und ist öfter aufgewacht nachts als unser Großer, erst jetzt mit 1,5 Jahren wird es langsam besser. Wenn ich sehe, in welchem Tempo er nachts (trotz sehr viel Essen und sehr viel Milch tagsüber) eine große Milch wegpfeift, wenn er denn man aufwacht, dann sehe ich nicht, dass schreien lassen was bringen würde. Dann braucht er sie halt.

crazy, hattest Du nicht mal irgendwo erwähnt, dass Du angeblich genauso warst als Kind? Nach zwei super schlafenden älteren Geschwistern? Oder verwechsel ich das?
Durchschlafen ist auch ein Reifeprozess des Gehirns, und der läuft bei Kindern unterschiedlich ab.

Phillie
18.02.2011, 13:27
So, da bin ich wieder. Sohnemann schläft seinen Mittagsschlaf.

Sorry Griesbärchen, hatte Schlafstörung gelesen statt gestörten Schlafrhythmus. Ist ja doch was anderes.

Also, hier ist mein "Senf":
Sohnemann war bis zu seinem Geburtstag auch ein schlechter Schläfer. Ich habe das Buch aber erst jetzt gelesen, weil für mich "Schreien lassen" nicht infrage kam, schon gar nicht vor dem ersten Geburtstag. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, das ist auch das, was Dr. Ferber, von dem diese Methode ja kommt, sagt. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Ich habe aber alles andere, auch Globuli (Valeriana Comp) probiert, ausserdem habe ich nachts abgestillt mit der Gordon-Methode (zu finden bei rabeneltern.org), von mir allerdings abgewandelt, da Sohnemann nicht im Familienbett, sondern in seinem Zimmer schläft. D.h. ich habe ihn nachts neben mich gelegt, ihm aber nicht mehr die Brust gegeben, sondern ihn gestreichelt und beruhigt. Gab zwar ein paar Nächte (höchstens drei, vier) Geschrei und Gemecker, aber irgendwie schläft er seitdem etwas besser. Ich kann auch mal bis zu sechs Stunden am Stück schlafen. Ginge ich zur selben Zeit wie er ins Bett sogar länger... Wir haben aber immer auch wieder schlechtere Nächte, aber die guten zwischendurch geben Kraft.

Ich lasse ihn übrigens auch ab und an mal schreien (bzw. schimpfen), wenn er zum Beispiel vor dem Mittagschlaf Terz macht. Da wirkt es Wunder, ihn einfach drei Minuten alleine schimpfen zu lassen und ihn dann ihn den Schlaf zu begleiten.

Ja, denn das mache ich nach wie vor. Sowohl abends mit Einschlafstillen wie mittags, da wiege ich ihn im Arm und singe, bis er schläft.
Es hat bei mir länger gedauert, zu akzeptieren, dass das bei uns nun mal so ist, da wir auch ein Kind im Bekanntenkreis haben, das, seit es zehn Wochen alt ist, durchschläft. Hab lange mit mir gehadert und mich gefragt, was ich falsch mache und bin irgendwann zu dem Entschluß gekommen, dass ich mit der Situation am besten klarkomme, wenn ich es einfach so nehme, wie es ist, geht leider nicht immer, aber meistens. Das nimmt den Druck.

Zu dem Buch: Ja, klar, das meiste klingt schlüssig, in den Beispielen findet man sich oft wieder und gerade der Teil über das Schlafverhalten von Kindern finde ich auch hilfreich. Weil es so schlüssig (und auch einfach) klingt, habe ich mir erst vor zwei Wochen überlegt, ob ich so komplett abstillen soll, weil ich mir erhofft habe, dass ich mehr Freiheiten habe, wenn ihn auch jemand anders ins Bett bringen kann. Beim Weiterüberlegen ist mir dann aber gekommen, dass das Alleine-Einschlafen können vielleicht gar nichts damit zu tun haben könnte, dass er sich dann auch von anderen ins Bett bringen lässt.:knatsch:
Und als ich dann auf www.rund-ums-baby.de (http://www.rund-ums-baby.de) im Forum von Dr. Posth gelesen habe, dass noch niemand die Folgen dieser Schlafkonditionierung auf die Psyche der Kinder untersucht hat, weil die Methode oft erfolgreich ist, bin ich wieder davon abgekommen, weil ich es bisher ja auch grausam fand, ein Kind (auch wenn es kontrolliert geschieht) schreien zu lassen.

Es gibt so viele andere Bücher zu dem Thema, die eine gegensätzliche These vertreten und auch schlüssig klingen, das man sich wohl wirklich auf sein Gefühl verlassen muss. Schließlich muss man auch dafür geschaffen sein, das Schreien seines Kindes auszuhalten oder umgekehrt teilweise bis zur völligen Erschöpfung auf das Schreien seines Kindes zu reagieren.

Zwei Sachen fand ich noch gut, die hier geschrieben wurden:

- Schreien ist nicht gleich schreien
- Und man muss wohl wirklich lernen, sein Kind in gewissen Situationen (weil Schreien nicht gleich Schreien ist) schreien zu lassen...

Wiesenkraut
18.02.2011, 13:28
uargs Crazy du machst mir gerade Angst

Symphonie
18.02.2011, 13:42
Er ist vier Monate alt.

.
ok,in der Zeit ist es doch ganz normal mit den vielen Schläfchen(siehe Wiesenkraut) und keinem wirklichen Rhythmus und das finde ich auch vollkommen in Ordnung zumal verschiedene Tätigkeiten verschieden anstrengend sind.
Auch dass die Kinder dann nachts und morgens früh wachsind ist normal,sind Phasen und ich denke ganz ehrlich,dass man bis zu einem dreiviertel Jahr, Jahr,nicht wirklich gegensetzen sollte. Es ist ein Baby, braucht Schlaf und Geborgenheit!

mir war allerdings ab 4-5 Monaten wichtig dass man abends schon ein Ritual aufbaut und die Kinder ca zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Also jeden Abend Baby dann und dann,Mika dann und dann. Da gewöhnen sich die Kinder auch schnell dran und es gibt weniger Kampf

Inaktiver User
18.02.2011, 14:35
Und als ich dann auf Rund-ums-Baby.de - Schwangerschaft, Baby, Kleinkind- und Kindergartenzeit (http://www.rund-ums-baby.de) im Forum von Dr. Posth gelesen habe, dass noch niemand die Folgen dieser Schlafkonditionierung auf die Psyche der Kinder untersucht hat, weil die Methode oft erfolgreich ist, bin ich wieder davon abgekommen, weil ich es bisher ja auch grausam fand, ein Kind (auch wenn es kontrolliert geschieht) schreien zu lassen.

ich erinnere noch zu gut den Leidensdruck, den man als völlig übermüdete Mutter hatte und wie man an seinem Verhalten zweifeln kann und nach guten "Ratgebern" sucht..

Bei meinem zweiten Kind war im PEKIP-Kursus das erwähnte Buch"angesagt" und im Gespräch mit einer Freundin, deren Mann Chefarzt der hiesigen Kinderklinik ist, war mir klar, dass meine gefühlsmäßige Abneigung gegen diese "Schlaflernmethode" gut war..

Das Buch kann Unterstützung sein : es kann sogar für völlig überforderte Mütter "letzte Rettung" sein..

Mir reichte aber ein anderer Gedanke : nämlich der, dass vieles bezüglich des Schlafs von Kindern völlig normal ist : jedes Kind schläft : man muss ihm schlafen nicht beibringen..

Die Eltern müssen mit ihren Kräften haushalten..Mütter sich tagsüber und möglichst auch nachts ( beim Partner) Hilfe suchen : auch etwas für sich tun : Kraftreserven auftanken

und vor allem eins vergessen und ins Reich der Unwahrheiten verbannen : die Idee, dass ein Kind Schaden nähme, wenn es nicht zum Schlaf so dressiert würde wie im Buch angepriesen :

rückblickend kann ich es nämlich bestätigen :

meine Kinder waren später Kinder, die freiwillig ins Bett gingen, wenn sie müde waren : die selbstständig wurden : die sich lösten, wenn es an der Zeit war..

die irgendwann fröhlich und selbstbewusst ins Leben hüpften..:lachen:

Ich habe sie NIE und schon gar nicht als Erziehungsmethode mit Blick auf die Uhr schreien lassen : und bereue das nicht..

Es war eine anstrengende Zeit : aber ich bereue nicht, diese Mühen gehabt zu haben : mir hätte es nicht entsprochen, das Kind allein im Zimmer schreien zu lassen während mancher Erwachsene nicht einschlafen kann, wenn der erwachsene Partner mal nicht da ist ..( das erzählten kurioserweise Leute, die ihr Kind nach Methode in den Schlaf schreien ließen.)

Diese Gedanken und solche an frühere Zeiten in denen Kleinkinder völlig selbstverständlich nicht im zwar toll ausgestatteten, aber einsamen Zimmer lebten, sondern mit Geschwistern oder Eltern jederzeit angekuschelt in einem Bett schliefen, gingen mir nicht aus dem Kopf..

Heute möchte man vieles Kinder betreffend zu sehr in eine bestimmte Form bringen : jeder sollte aber nur auf sein Herz hören und hinterfragen, ob "Methoden" auch zu seinem Fühlen passen..

Es gibt diverse Erziehungs-und Lernmethoden, die sehr strittig sind..

VanDyck
18.02.2011, 14:45
Mein Sohn war erst bei einer Tagesmutter, dort schlief er mittags in seinem Kinderwagen. Jetzt ist er seit anderthalb Monaten in der Krippe und schläft dort in einem großen Hundekörbchen statt in dem für ihn vorgesehenen Bettchen ;-)Dazu möchte ich auch nochmal was schreiben:

Der eine von uns hat doch auch tatsächlich bei der neuen Tagesmutter mittags geschlafen, bei uns zu Hause davor schon lange nicht mehr und nach dieser Tagesmutter auch wieder nicht. Tja - was sagte uns das damals? Wir wissen es bis heute nicht. Da bei der neuen Tagesmutter war wohl die richtige Aura oder so?

Und nochwas: ja - einige Kinder mögen die Begrenzung, d. h. auch immer mal versuchen, sie nicht in das noch relativ große Kinderbett zu legen, sondern in was kleineres. Oder aber im Kinderbett mit anderen Bettdecken oder ähnlichem diese 'Begrenzung' schaffen.

VanDyck

Symphonie
18.02.2011, 14:57
vielleicht sind die Kinder bei Tagesmutter und Co auch einfach ausgepowerter durch andere Spiele,mehrere Kinder und anderes Spiel???
Deswegen ja auch die Vermutung dass die Kinder dadurch evtl nachts auch besser/mehr schlafen

Raebchen
18.02.2011, 16:14
Huhu griesbaerchen,

Mein sohn hat ja das gleiche alter wie deiner und da ich inzwischen schon wieder angefangen habe teilzeit zu arbeiten, ist bei uns das naechtliche schlafen auch ein thema. Ich habe deswegen diverse bekannte mit kindern gefragt und zwei davon haben das buch (oder eine aehnliche methode) mit grossem erfolg angewendet.

Fuer mich kommt das trotzdem im moment nicht in frage, aber ich wollte zumindest versuchen, minirabe beizubringen, alleine einzuschlafen. Er schlief bis vor kurzem im babybay und dann auf einmal nur noch in unserem bett, ansonsten gab’s geschreie...mittagsschlaf sowieso nur auf meinem arm oder auf der couch.

Jetzt hat er aber sein eigenes bettchen im anderen zimmer und ich fand es auch wichtig, dass das zu seinem festen schlafplatz wird, das gehoert fuer mich auch zu den festen ritualen, dass er weiss, wo geschlafen wird... Wenn er nun tagsueber muede wird (zu relativ festgelegten zeiten), leg ich ihn wach in sein bettchen, zieh im die spieluhr auf und geh dann sofort wieder raus. Meistens faengt er dann an zu meckern, wenn die spieluhr aufhoert, dann geh ich wieder hin, beruhige ihn kurz, zieh evtl. nochmal die spieluhr auf, geh dann aber gleich wieder raus. Ich nehme ihn dabei nicht auf den arm, sondern beruhige ihn im bett, durch handauflegen auf den kopf oder auf die schulter, etc., leises singen, etc. Sobald er ruhig ist, nehm ich die hand wieder weg und meistens schlaeft er dann auch wirklich ziemlich schnell von selber ein.

Gleichzeitig habe ich versucht, seinen schnullergebrauch zu reduzieren. Er bekommt ihn nun nur noch zum schlafen, und ich hoffe, dass er so etwas weniger konditioniert auf den schnuller ist und so nachts auch leichter wieder in den schlaf findet.

Die letzten zwei naechte waren nun super. Er schlaeft nicht durch, kriegt auch immer noch gerne sein flaeschchen, aber er schlaeft danach sofort wieder ein, ohne langes am bett stehen etc. So ist das fuer alle beteiligten erstmal gut auszuhalten.


Lg
raebchen

sheena98
18.02.2011, 16:25
Hallo!

Erstens möchte ich sagen, dass es gut wäre, bevor man sich diese Methode von "JKKSL" auch nur annähernd vorstellen könnte bei seinem Kind anzuwenden, wenn man zu dem Thema auch andere Literatur liest, wie zB von Dr. Sears oder MacKenna. Dann kommt man unweigerlich zu anderen Schlüssen, meine ich.

Und zweitens wollte ich anmerken, dass diese ganze Problematik ums Schlafen unserer Babys und Kinder hauptsächlich kulturell (westlich) bedingt ist, da viele andere Eltern auf dieser Welt mit dem natürlichen Schlafverhalten ihrer Kinder kein Problem haben bzw dieses nicht als Problem wahrnehmen, auch wenn sie selbst bestimmt trotzdem müde sind und lieber ungestörte Nächte hätten. ;)

Laut einer entwicklungspsychologischen Studie nach Keller (gefunden im empfehlenswerten Buch "Ich will bei euch schlafen!" von Sibylle Lüpold) wurden diese Umfrageergebnisse erhoben:


Auf die Frage: "Wann erwarten Sie, dass ein Kind die Nacht durchschläft?" antworteten


Eltern aus Deutschland und Nordamerika: mit ca 4-5 Monaten,

Eltern aus Costa Rica und Kamerun: mit ca. 3,5 Jahren

Eltern aus Indien: mit ca. 5 Jahren


Auf die Frage: "Wann erwarten Sie, dass ein Kind alleine schläft?" antworteten


Eltern aus Deutschland und Nordamerika: mit ca 4-6 Monaten

Eltern aus Kamerun: mit 5 Jahren

Eltern aus Costa Rica: mit 6 Jahren


Das veranschaulicht ganz gut, dass die sog. "Schlafprobleme" in Wahrheit keine sind, sondern dass es ein kulturell bedingtes Problem ist bzw wir hier die falsche Erwartungshaltung haben! :blumengabe:

crazy79
18.02.2011, 16:26
Wiesenkraut, ich wollte dir hier keine Angst machen. Ich wollte nur sagen, dass es nicht immer an einem "Versäumnis" der Eltern liegt, wenn ein Mini nicht schläft. Wir haben uns diese Gedanken soooo oft gemacht (v.a., da er bei den Großeltern meist prima geschlafen hat!): Machen wir was falsch, liegt es an uns? Und mittlerweile bin ich der Überzeugung: Nein, wir haben nix falsch gemacht. Er hat seinen Rhythmus, seine Rituale, die Eltern die sich kümmern wenn was ist etc. Es liegt ihm halt noch nicht. Und seit ich diese Einstellung dazu habe (Okay, ich wünsch mir immer noch, dass wir den "Knopf" finden und er plötzlich und unverrückbar durchschläft) stressen mich die Nächte nicht mehr so sehr wie vorher.
Kann auch Typsache sein: Unser Mini war schon sehr früh sehr aufmerksam, kündigt jeden einzelnen Zahn monatelang an und spürt wohl Entwicklungsschübe in einem anderen Maß als andere Kinder. Muss ich halt hinnehmen (Bsp Zahn: Ist der dann endlich durch, kommen auch wieder ein paar tolle Nächte - bis halt der nächste Zahn drückt...)

Raebchen
18.02.2011, 16:35
Hallo!

Und zweitens wollte ich anmerken, dass diese ganze Problematik ums Schlafen unserer Babys und Kinder hauptsächlich kulturell (westlich) bedingt ist, da viele andere Eltern auf dieser Welt mit dem natürlichen Schlafverhalten ihrer Kinder kein Problem haben bzw dieses nicht als Problem wahrnehmen, auch wenn sie selbst bestimmt trotzdem müde sind und lieber ungestörte Nächte hätten. ;)

Laut einer entwicklungspsychologischen Studie nach Keller (gefunden im empfehlenswerten Buch "Ich will bei euch schlafen!" von Sibylle Lüpold) wurden diese Umfrageergebnisse erhoben:


Das veranschaulicht ganz gut, dass die sog. "Schlafprobleme" in Wahrheit keine sind, sondern dass es ein kulturell bedingtes Problem ist bzw wir hier die falsche Erwartungshaltung haben! :blumengabe:

Na ja, nur weil andere kulturen etwas anders sehen, heisst das in meinen augen nun nicht unbedingt, dass deren sichtweise die einzig richtige ist... in indien gibt es z.b. viel kinderarbeit, da wuerden wir uns ja auch nicht danach richten...

lg
raebchen

sheena98
18.02.2011, 16:40
Na ja, nur weil andere kulturen etwas anders sehen, heisst das in meinen augen nun nicht unbedingt, dass deren sichtweise die einzig richtige ist... in indien gibt es z.b. viel kinderarbeit, da wuerden wir uns ja auch nicht danach richten...


Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich....sorry, aber das mit der Kinderarbeit? Ich denke nicht, dass die Eltern der Kinder in den Fabriken oder auf den Kakaoplantagen das besonders super finden.

Raebchen
18.02.2011, 16:45
Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich....sorry, aber das mit der Kinderarbeit? Ich denke nicht, dass die Eltern der Kinder in den Fabriken oder auf den Kakaoplantagen das besonders super finden.

ich wollte damit nur sagen, dass nur weil etwas in einer anderen kultur anders ist, es nicht unbedingt richtiger ist oder die einzig selig machende variante. Ich weiss nicht, wieso die tatsache, dass es in indien und costa rica eine andere erwartungshaltung gibt, beweisen sollte, das unsere erwartungshalte "falsch" ist?

beaver
18.02.2011, 16:46
Zunächst mal, ich finde die Diskussion bisher echt differenziert und nett im Tonfall. Ich hoffe es bleibt so :blumengabe:

Ich hatte in meinem ersten Beitrag nur kurz geschrieben, dass auch unser Kind letztlich schlafen gelernt hat - von alleine und möchte das nun doch noch etwas differenzieren. Ganz zu Anfang, also so die ersten 3 Monate war sie eine total unproblematische Schläferin, nachts halt 2-3 Trinkstopps, aber immer sofort weitergepennt, mit 2,5-3 Monaten sogar komplett durchgeschlafene Nächte! Wir wähnten uns wirklich glücklich. Allerdings stand dann ein Umzug an und irgendwie waren dann die durchgeschlafenen Nächte vorbei. War nun trotzdem kein großes Problem, Einschlafbegleitung (stillen) hielt sich in Grenzen, sie rief uns gegen mitternacht in's Bett und kam dann evtl. noch 1-2x zum Stillen, aber es gab zumindest keine nachtaktive Stunden oder Geschrei.

Irgendwann konnte selbst mein Mann sie in den Schlaf begleiten, das fand ich schon sehr luxuriös! Mit 14-15 Monaten hatten wir das Gefühl, dass sie bei uns im Bett / im angestellten Kinderbett durch unsere Bewegungen usw. wach wurde, also versuchten wir, sie in ihrem Zimmer schlafen zu legen. Einschlafbegleitung funktionierte seeeeeeehr lange wieder nur mit Mama, Einschlafstillen.... mit 18-20 Monaten hatte sie eine ganz schlechte Phase - zumindest für unsere Verhältnisse. Einschlafbegleitung zog sich teilweise über 2-3 Stunden hin. Jedes Knarzen weckte sie wieder auf, wenn sie doch mal schneller einschlief, wurde sie oft nach 2 Stunden wieder wach und war untröstlich. Während dieser Zeit gab es auch ein paar Nächte, wo sie nachts richtig aktiv sein wollte. Wir haben sie dann jeweils mit in unser Bett genommen, trotzdem dunkel und nur flüstern, keine Action bieten und sie mehr oder weniger gewähren lassen war unser 'Mittel der Wahl'. Irgendwann war es vorbei...

Irgendwann schlief sie auch wieder mit meinem Mann zusammen ein. (Das Einschlafritual übernahm er eh, nur musste er mich dann eben immer zur eigentlichen Einschlafbegleitung holen - das fiel dann irgendwann wieder weg) Und ab und an gab es durchgeschlafene Nächte. Wir stellten auch fest, dass Schreien nicht gleich Schreien ist. Wenn sie nachts wach wurde und nach uns rief, reichte oft auch einfach eine Antwort bzw. eine Ansage 'ich komm gleich' und sie schlief ganz allein weiter. So ca. mit 24 Monaten kam mein Mann dann runter und meinte, dass sie noch nicht schlafe. Ich war ganz verwundert, was das denn nun soll, er meinte, er habe ihr gesagt, dass das Babyphon ja an ist und sie uns jederzeit rufen könne. Sie schlief ALLEINE ein - puh, einfach so! Manchmal testet sie wohl die Technik, ruft uns, eine Antwort reicht meist, aber nicht immer. Durchschlafen kann sie, macht sie aber nicht immer (meist eher nicht, manchmal aber doch). Irgendwie ist das aber gar nicht schlimm. Wir genießen die langen und relaxten Abende, wir genießen es ehrlich gesagt auch, mittlerweile wieder nur zu zweit in's Bett gehen zu können, ob dann 2-3 Stunden später einer von uns beiden mal kurz aufstehen muss um Töchterlein zu uns zu holen, die dann mit etwas kuscheln einfach weiter schläft, find ich nun nicht schlimmer, als wenn ich schwangerschaftsbedingt 2x pro Nacht wach werde und mal schnell auf's Klo muss.

Achja, zum Schlafen übertags: Auch da haben wir versucht, möglichst wenig Aufhebens zu machen. In unserem normalen Tagesablauf schlief sie lange so zwischen 14 und 16:00 - auf'm Stillkissen, beim Stillen. Aber nie im Leben wäre mir eingefallen, irgendwelche Aktivitäten danach auszurichten. Einfach weil unsere Erfahrung war, dass sie auch mal einen Tag ohne oder mit verschobenem Mittagsschlaf auskam. Im Urlaub z.b. blieb sie auch eher bis um 22:00 auf, während sie normal so um 20:00 in's Bett sollte. Evtl. schlief sie dann halt etwas mehr im Auto, was sie ja sonst eher nicht hat. Zu Beginn meiner zweiten Schwangerschaft, fiel ihr dann ein, dass der Tag länger ist, wenn man keinen Mittagsschlaf mehr macht. Tja, war ne harte Nuss für mich, denn ICH hätte den Mittagsschlaf soooo dringend gebraucht. Machmal dös ich jetzt am Sofa vor mich hin, während sie um mich herum Chaos produziert und Kuscheltiertürme baut :freches grinsen:

Kurz gesagt folgen wir mehr oder weniger dem Rhythmus, den unsere Tochter vorgibt und sind damit bisher ganz gut gefahren. Zwar 'funktioniert' unser Kind nicht so absolut berechenbar in Punkto Schlafen wie andere Kinder, im Gegenzug 'verzeiht' sie uns aber eben auch Ausreißer wie im Urlaub oder so. Das kann man sicher nicht verallgemeinern, denn unsere Tochter wird glücklicherweise meist nicht unausstehlich, wenn sie zu müde ist, sondern ist halt eher aufgedreht, aber gut zu beruhigen durch das Schlafritual. Und toll finde ich, dass sie IMMER gerne nach oben geht, es nie Stress gibt, sie bettfertig zu machen. Ob nun das eigentliche Einschlafen letztlich klappt oder nicht, das ist eine Konstante, die uns freut und auch bestätigt. Ich stimme da auch Historia zu, dass einfach viele Ansprüche an Eltern und Kind von außen stammen, also von der Umgebung, von Ratgebern usw. Meist lebt man wesentlich bequemer, wenn man sich einfach mal überlegt, was einem SELBST ein wirkliches Bedürfnis ist und solche Ansprüche einfach von sich weist. :blumengabe:

Inaktiver User
18.02.2011, 16:46
Noch einmal Danke für die vielen lieben Gedankenanstöße und Ideen. Ich werde gleich ein paar Buchtipps mal googln und bestellen. Ich habe auch gerne mehrere Sichtweisen und such mir dann das beste zusammen. Aber wie gesagt, ich fand auch ganz interessante Dinge in dem Buch.

Ich habe den Strang gar nicht mit dem Gedanken eröffnet: Bitte helft mir.Was soll ich tun? Sonder wirklich mit dem Interesse an Erfahrungen damit.

Ich gehe mit dem Kleinen zum Babyschwimmen und zum Pekip. Vorher war ich bei der Rückbildung und bei der Babymassage.
Überall wird natülrich über das Schlafverhalten gesprochen und es gibt dort viele Kinder die durchschlafen. Wenn ich von unseren "guten" Nächten berichtet habe, bekam ich immer Schulterklopfer: "Du Arme".Naja, und schon sehr oft wurde mir das Buch ans Herz gelegt und ich wusste nicht was ich davon halten soll. Da dachte ich, frag doch einfach mal in der Bri und da bin ich.
So schlimm find ichs wie gedsagt ja gar nicht. Meist haben wir ganz "akzeptable" Nächte. Und zwischen den Schüben gehn wir dann auch immer mal an die Kraftreserven, aber das erholt sich genauso schnell wieder.

Unser Kleiner schläft abends überglücklich alleine, in seinem Bettchen ein.Wir haben schon lange ein festes Ritual.Ich kann ihn dann ins Bettchen legen und dann lächelt er mich an und ich darf das Zimmer verlassen und das Licht ausmachen.
Was will man mehr:liebe:
Und wenn er nachts nochmal Hunger hat, dann darf er natürlich gerne etwas haben.
Zur Zeit ist nur das "nervige", dass er so zwischen 2-4 Uhr, manchmal "erst" 5 Uhr ausgeschlafen ist.
Dann ist natürlich schon nervig und auch anstrengender für mich, als 2-3 mal nachts aufzustehen.
Er schläft dann aber am Vormittag viel und auch sehr oft und immer nur kurz.Mittags dann auch nochmal länger und naja. Ich denke mal er holt sich wirklich am Tag den versäumten Nachtschlaf zurück. Und nachts ist er dann schnell wieder ausgeschlafen.
Welch Teufelskreis:freches grinsen:

Ich denke einfach dafür ist es sicher hilfreich so einen Tagesablauf zu gestalten und versuchen den gleichen Rhythmus und die gleichen Schlafenszeiten einzuhalten.
Ich versuche es ja heute zum ersten mal und bis jetzt klappt es prima.
Ich habe noch immer eine kleine Grinsebacke auf der Krabbeldecke liegen:liebe:
Er hat heute Vormittag aber nur einmal geschlafen(in seinem Bett, ohne wenn und aber.Das klappt sonst nur mit viel Geduld und Spucke) und Mittag geh ich immer spazieren. Da hab ich ihn heute nach 2 Stunden geweckt.
Er war nicht böse auf mich:freches grinsen:Hat sich trotzdem gefreut mich zu sehen. Mal sehn ob sich das auf die Nacht auswirkt.
Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Jetzt such ich erstmal nach den Buch-Tipps.

Lg griesbaerchen

sheena98
18.02.2011, 16:51
Ich weiss nicht, wieso die tatsache, dass es in indien und costa rica eine andere erwartungshaltung gibt, beweisen sollte, das unsere erwartungshalte "falsch" ist?

Weil es diese Erwartungshaltung bezüglich gut und schnell allein durchschlafender Kinder auch in unserer Kultur erst seit ca 100 - 150 Jahren gibt. Davor gab es auch kein eigenes Kinderzimmer, in das ein Baby hätte gebracht werden können, sondern alle Familienmitglieder schliefen beieinander, wie es seit Jahrtausenden die menschliche Natur ist. Erst seit der Wohlstand ins Bürgertum einzog, wurden die Schlafräume getrennt und damit die Kinder von den Eltern....

Raebchen
18.02.2011, 16:52
hallo griesbaerchen,

wann geht dein kleiner denn abends ins bett?

Raebchen
18.02.2011, 16:56
Weil es diese Erwartungshaltung bezüglich gut und schnell allein durchschlafender Kinder auch in unserer Kultur erst seit ca 100 - 150 Jahren gibt. Davor gab es auch kein eigenes Kinderzimmer, in das ein Baby hätte gebracht werden können, sondern alle Familienmitglieder schliefen beieinander, wie es seit Jahrtausenden die menschliche Natur ist. Erst seit der Wohlstand ins Bürgertum einzog, wurden die Schlafräume getrennt und damit die Kinder von den Eltern....

ja, das stimmt, aber sooooo viel ist seit 150 jahren eben auch anders. Wir leben nun mal nicht mehr im 19. jahrhundert. Ich finde, jeder muss da seinen richtigen weg finden. ob man das kind im elternbett belaesst bis es fuenf ist oder schon mit 6 monaten ausquartiert, ist fuer mich eine persoenliche entscheidung. ich glaube einfach nicht, dass das eine "richtiger" ist als das andere. nur weil etwas in der steinzeit schon so war, heisst das meiner meinung einfach nicht, dass es heute auch noch so sein muss.

lg
raebchen

crazy79
18.02.2011, 16:56
Griesbaerchen - was uns auch über die ganz schlimmen Phasen weggeholfen hat: Ein Wochenende, an dem der Mini bei der Oma war. für uns hieß das immer: 1-2 wundervoll durchschlafene, lang ausgeschlafene Nächte mit faulem, gemütlichem Frühstück im Cafe unseres Vertrauens... (Vielleicht auch ne Idee für euch zum Kraft schöpfen zwischendurch?)

Und ich fand den Vergleich mit anderen Kuturen sehr gut, weil es einen dazu anregt, seine Einstellung zu überprüfen. (Nein, ich finde nicht alles toll was in anderen, ärmeren Ländern passiert - aber vielleicht haben diese Menschen in mancher Hinsicht halt doch recht.)

Inaktiver User
18.02.2011, 16:56
Hallo,
voller Stolz kann ich berichten 19.30Uhr:smile:
Voller Stolz ,weil wir lange bis dahin gebraucht haben. Sonst haben wir es nie später als 18 Uhr geschafft. Am liebsten 17 Uhr. Dann war die Nacht aber auch 3 Uhr vorbei. Welch Grauen.:lachen:

Inaktiver User
18.02.2011, 16:59
@crazy:
Das wär doch mal schön.Das würde uns sicher gut tun.Allerdings trau ich mich das nicht. Ich habe Angst ihn dann total durcheinander zu bringen, und das sie ihn gar nicht zum Schlafen bekommen. Bin ja froh das er bei uns MITLERWEILE so schön schläft.

crazy79
18.02.2011, 17:06
genau, ich meinte auch nicht "wenn man wirklich will, klappt es", sondern eher "wenn man nicht voll dahintersteht, kann man sich den Versuch auch gleich sparen".


Okay, da hatte ich dich falsch verstanden... bei dieser Aussage kann ich dir nur voll und ganz zustimmen!


crazy, hattest Du nicht mal irgendwo erwähnt, dass Du angeblich genauso warst als Kind? Nach zwei super schlafenden älteren Geschwistern? Oder verwechsel ich das?
Durchschlafen ist auch ein Reifeprozess des Gehirns, und der läuft bei Kindern unterschiedlich ab
Nope, ich habe nicht so schlecht geschlafen - ich hab noch schlechter geschlafen... Nur mit Mama an meiner Seite - und durchgeschlafen hab ich erst weit im Kindergartenalter. (Und ja, bei meinen Brüdern war das weit weniger schlimm.) Und wir haben es überlebt - sowohl meine Mama als auch ich, als auch die anderen Familienmitglieder ohne bleibende Schäden :freches grinsen:

Inaktiver User
18.02.2011, 17:07
@Minstrel: Ich nehme ihn manchmal aus dem Wagen oder setze mich in ein Cafe.Da wacht er meist von ganz alleine auf. Aber er schläft auch nur noch wenn er müde ist.Im Auto kann ich ihn auf den Beifahrersitz stellen.Da singe ich dann ganz wild zu Rolf Zukowski mit.:freches grinsen:Da freut er sich total.

crazy79
18.02.2011, 17:09
@crazy:
Das wär doch mal schön.Das würde uns sicher gut tun.Allerdings trau ich mich das nicht. Ich habe Angst ihn dann total durcheinander zu bringen, und das sie ihn gar nicht zum Schlafen bekommen. Bin ja froh das er bei uns MITLERWEILE so schön schläft.

Hmmm. Schwierig. Ich glaube ja nicht, dass er hinterher bei euch schlechter schläft als vorher und wenn er bei den Großeltern schlecht schläft ist das ja nicht dein Problem :freches grinsen:
Wir haben unseren das erste Mal ausquartiert, als wir echt das Gefühl hatten wir brauchen JETZT SOFORT eine ruhige Nacht, weil wir sonst beide auf dem Dachboden hängen... Und es hat super funktioniert - wie gesagt, mesit schläft er bei den Großeltern um Welten besser als hier *gemein find*

sheena98
18.02.2011, 17:33
ja, das stimmt, aber sooooo viel ist seit 150 jahren eben auch anders. Wir leben nun mal nicht mehr im 19. jahrhundert. Ich finde, jeder muss da seinen richtigen weg finden. ob man das kind im elternbett belaesst bis es fuenf ist oder schon mit 6 monaten ausquartiert, ist fuer mich eine persoenliche entscheidung. ich glaube einfach nicht, dass das eine "richtiger" ist als das andere. nur weil etwas in der steinzeit schon so war, heisst das meiner meinung einfach nicht, dass es heute auch noch so sein muss.


Nein, ich meine nicht, dass etwas richtig oder falsch ist (naja, ok, Schreien lassen halte ich persönlich für falsch, das gebe ich zu), aber mir geht es darum, dass unsere sog. "Schlafprobleme" der Kinder in Wahrheit keine Probleme in dem Sinne sind, sondern eigentlich völlig normale Verhaltensweisen, die aber leider Gottes nur mehr schlecht in unsere schnelllebige Zeit passen und dass unsere Kinder von Natur aus bzw instinktiv etwas anderes erwarten als mit 6 Monaten (oder tw früher) auf einmal ohne Eltern einschlafen zu müssen bzw mehr als 5 Stunden am Stück oder ohne nächtliches Trinken ab einem Tag X.

In unserem Kulturkreis hat sich die Lebensweise sehr stark geändert, die Erwartungshaltung der Kinder an unser Verhalten aber nicht, denn das ist evolutionär bedingt. Wir Eltern glauben aber jetzt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist, weil es uns nicht passt. Und das macht vielen Familien (unnötigen) Stress!

Raebchen
18.02.2011, 18:02
@ sheena: du hast schon recht, aber ich finde trotzdem, es passt halt oft fuer eine familie so und fuer andere so. Evolutionaere veraenderungen passieren eben nicht so schnell (z.b. sind wir ja auch alle nicht wirklich zum langen sitzen gemacht, aber die meisten verbringen sehr viel zeit im sitzen...). aber egal, ich find ja auch gar nichts dran auszusetzen, wenn ein kind lange zeit im elternbett bleibt. aber es ist eben nicht fuer alle eltern das richtige und ich glaube nicht daran, dass das kind deswegen einen schaden davon nimmt, solange es tagsueber genuegend kuscheleinheiten bekommt.

So, jetzt muss ich aber mal wieder arbeiten, bin im buero...

Minstrel02
18.02.2011, 18:38
Heute Vormittag 30 min, am Mittag 2 h (im KiWa), heute Nachmittag kein Nickerchen und jetzt ist er durch... - aber noch wach. Dabei habe ich ihm am Nachmittag mehrfach Schlafpausen angeboten.

Tja - erstens ist es anders und zweitens als man denkt.

In punkto Ratgeber volle Zustimmung. Allerdings finde ich die (Rat)schläge von diversen "Experten", die man live bekommt noch lästiger.
Ich ärgere mich in letzter Zeit immer wieder darüber, wieviel Stress und Unruhe ausgebildete Leute wie Hebammen oder Stillberaterinnen in junge Familien tragen. Da sollen Mütter rund um die Uhr alle 2 h stillen bis sie völlig ausgebrannt sind und es gibt doch tatsächlich 3monatige Kinder, die ihre Fäuste falsch ballen...

Dabei bin ich davon überzeugt, dass die meisten jungen Familien besonders gut zurecht kämen, wenn ihnen einmal die Woche einfach mal jemand sagen würde:

Toll, wie sich Euer Kind entwickelt. Man sieht, dass es ihm richtig gut geht bei Euch. Ihr seid gute Eltern!

Und dann eben wahlweise wie schön es ist, dass die Mutter/der Vater
- so spontan und flexibel auf das Kind eingeht
oder
- so einen schönen ruhigen und stetigen Rhythmus vorgibt

- so fürsorglich rund um die Uhr für das Kleine da ist
oder
- dem Kind so viele Anreize durch das Beisammensein mit anderen Kindern in der Krippe bietet

- sich so einfallsreich und vielseitig beim Spielen mit dem Kind betätigt
oder
- dem Kleinen so schön den Raum gibt, sich auch mal mit sich selbst zu beschäftigen

....

Inaktiver User
18.02.2011, 19:18
Das hast du schön geschrieben Minstrel.Das finde ich auch. Über was man sich heute alles so Gedanken macht und was nicht alles falsch und schädlich ist....Mann,Mann,Mann.......

Find ich witzig. Unsere Kleinen haben heute den gleichen Schlaf bekommen.:smile:
Meiner hat auch Vormittag eine halbe Stunde ,Mittag 2 Stunden im Kiwa und dann gar nicht mehr.Ich habe ihn vor 2 Minuten total erledigt ins Bett gebracht.

Da bin ich ja mal gespannt ob unsere Nächte auch ähnlich werden:smirksmile:Morgen will ichs wissen:freches grinsen:

sheena98
18.02.2011, 19:48
aber egal, ich find ja auch gar nichts dran auszusetzen, wenn ein kind lange zeit im elternbett bleibt. aber es ist eben nicht fuer alle eltern das richtige und ich glaube nicht daran, dass das kind deswegen einen schaden davon nimmt, solange es tagsueber genuegend kuscheleinheiten bekommt.

Das Problem dabei ist nur, dass das Baby nicht verstehen kann, wieso tagsüber sich die Mama rührend um es kümmert, immer bei ihm ist und auf jedes Weinen (so gut bzw schnell es geht) reagiert und gerade nachts, wo es finster ist, wo alles ruhig ist, wo es sich noch isolierter fühlt, wenn es nichts sehen kann, gerade dann kommt niemand, wenn es ruft (im Falle des Schlafprogramms "schreien lassen"). :knatsch:

Man kann ja nicht das Kuscheln tagsüber "aufdrehen" und nachts "abdrehen". Man ist ja nicht nur untertags Mutter oder Vater, sondern 24h am Tag! :smirksmile:

Ps: und wenn ich nachts aufwache und nicht einschlafen kann, kuschle ich mich auch gern an meinen Schatz und bin froh, wenn ich nicht mutterseelenallein wieder einschlafen muss!

myDara
18.02.2011, 19:59
Ich kann das post von sheena nur absolut unterschreiben, wenn man sich ein wenig mit der Evolution der menschheit und babies psyche auseinandersetzt dann findet man genau diese prinzipien immer immer wieder....nicht umsonst hängen indianerkinder quasi 24/7 am rücken oder bauch der Mutter. Betrachtet man es aus der Sicht des Babies ist dass wirklich der schönst Weg groß zu werden und Vertrauen zu fassen.....ich darf das schreiben gerade weil ich selbst auch nicht auf die Reihe gebracht habe: eine ganze Nacht neben Junior zu schlafen ist heute noch total anstrengend für mich weil er rumrutscht und immer näher ran will und kuscheln will und ich kaum zu Schlaf komme....für uns passt die Version halt leider auch nicht, auch wenn ich sie gerne umgsetzt hätte....


ich kann da übrigens ein sehr schönes buch empfehlen dass mir das empfinden und sein von babies sehr nahe gebracht hat: Jean Lidloff - Auf der Suche nach der verlorenen Kindheit. Meine Schwiegermama hat es gelesen und dann geweint und meinte: Hätte mir das wer vor 30 Jahren zum lesen gegeben hätte ich soviel anders machen können.:in den arm nehmen:

Wir neigen schon oft dazu heutzutage unsere Instinkte zu verlieren oder zu ignorieren. Das Problem liegt mM tatsächlich darin dass sich Babies Wünsche in unserer Zeit zT schwer bis gar nicht integrieren lassen...wir leben nun mal nicht in Großgruppen wo sich jeder Mal eine Nacht ums Kind kümmern kann sondern sind meist isoliert und wuppen den Laden größtenteils alleine (vor allem Nachts:knatsch:)

Mir hilft halt immer wieder das Mantra: *esistnureinephaseesistnureinephaseesistnureinepha se*

Ausquartieren zu den Großeltern finde ich übrigens auch ganz ganz prima, das hat uns grad nach den ersten anstrengendem Jahr die eine oder andere wirklich schöne Fete und ausgiebige Nachtruhe bereitet!

Inaktiver User
18.02.2011, 20:26
Darf ich mal eine Frage stellen? (oder mehrere)
Es gibt ja hier doch einige,deren Kinder schon über 12 Monate alt sind und noch nicht durchschlafen,bzw im Elternbett schlafen.

Seid ihr nach so langer Zeit denn noch glücklich damit?
Belastet das nicht eure Partnerschaft?Finden eure Männer das gut?Gibt es da ein Liebesleben?
Wie macht ihr das mit dem Beruf?
Und für mich das wichtigste: Wie macht ihr das mit Geschwistern?Oder noch wichtiger wenn ihr erneut schwanger seid?

So wie ich das rausgelesen habe wollen ja viele das Kind entscheiden lassen wann der richtige Zeitpunkt ist.

Ich hoffe die Fragen kommen nicht komisch rüber. Die sind ganz lieb gemeint:blumengabe:

beaver
18.02.2011, 20:53
Naja, ich muss schon zugeben, dass es uns so nach 12-13 Monaten schon etwas genervt hat, schleichend und flüsternd in's Bett zu gehen und andere Aktivitäten eben z.B. in's WZ zu verlegen. Aber es war auch aushaltbar. Dann war es ja wirklich vermehrt so, dass sie trotz aller Bemühungen wach wurde, wenn wir in's Bett kamen und wir haben sie erst mal versucht auszuquartieren. Ergebnis: einerseits erst mal schwierigere Einschlafphase, andererseits konnten wir mit etwas Glück zumindest unsere erste Nachthälfte in trauter Zweisamkeit verbringen. Die zweite Nachthälfte find ich ja ehrlich gesagt ganz gemütlich mit Kuschelkind im Bett :smile:

Raebchen
18.02.2011, 20:58
Das Problem dabei ist nur, dass das Baby nicht verstehen kann, wieso tagsüber sich die Mama rührend um es kümmert, immer bei ihm ist und auf jedes Weinen (so gut bzw schnell es geht) reagiert und gerade nachts, wo es finster ist, wo alles ruhig ist, wo es sich noch isolierter fühlt, wenn es nichts sehen kann, gerade dann kommt niemand, wenn es ruft (im Falle des Schlafprogramms "schreien lassen"). :knatsch:

Man kann ja nicht das Kuscheln tagsüber "aufdrehen" und nachts "abdrehen". Man ist ja nicht nur untertags Mutter oder Vater, sondern 24h am Tag! :smirksmile:


Ich bin ja nun auch keine befuerworterin fuer's nachts schreien lassen, es ging mir nur um das eigene bett vs. elternbett... Ich glaube halt, ich bin trotzdem auch nachts mutter, selbst wenn minirabe seit kurzem in seinem eigenen bett schlaeft :smirksmile: Wenn er schreit, dann kommt jemand (mama oder papa) und beruhigt ihn und wenn er hunger hat, bekommt er eine flasche, aber er schlaeft halt in seinem eigenen bett. Ich glaube nicht, dass minirabe, waehrend er schlaeft, nun gruebelt, wo seine eltern sind. er schlaeft ja... viele eltern gehen ja auch nicht gleichzeitig mit ihren kindern ins bett, selbst wenn sie das elternbett praktizieren, da sind die kleinen ja auch erstmal ganz alleine im schlafzimmer.

Wie auch immer, ich kann jedenfall minstrels eintrag unterschreiben. es gibt viele verschiedene wege, die zu einem gluecklichen kind fuehren. :blumengabe:

Inaktiver User
18.02.2011, 21:10
@beaver: Und wie macht ihr das dann mit dem Maikäferchen?:smile:

@raebchen: Unser Kleiner schläft ja auch in seinem Zimmer.Wir haben beides ausprobiert.Und dort schläft er wesentlich besser.Und er strahlt wenn wir ihn abends hineinlegen.(am Tag nicht:smirksmile:)
Ich finde auch das man Tag und Nacht unterscheiden sollte.Schon allein um dem Kind den Unterschied zu zeigen. Die Nacht ist zum Schlafen da.
Schreit der Kleine dann nehmen wir ihn immer raus.Wir reden aber kaum, und wenn nur geflüster.Und geht es ihm wieder gut, dann legen wir ihn wieder in sein Bett.
Ich kümmere mich auch nachts liebevoll um meinen Sohn.Aber auf keinen Fall mit der gleichen Intensität wie am Tag.Ich möchte schon das er lernt Nacht ist Nacht-da wird geschlafen und das er dann am nächsten Tag, wenn Mama mit ihm die Rölladen hoch macht spielen und kuscheln kann:freches grinsen:
Woher sollen die Kleinen denn wissen/lernen das Nacht ist wenn ich keinen Unterschied mache?Ich halte nachts alles so gering wie möglich.

Zugegeben, morgens nehm ich ihn auch immer mit unter meine Decke.Aber da ist dann auch nicht mehr an schlafen zu denken.

Wiesenkraut
18.02.2011, 21:12
na wenn das mal keine persönliche Frage ist@Griesbärchen:lachen:
nein mal im Ernst, ich kann da gern erzählen

auch hier ist meine Erfahrung schon wieder lange her (die Großen sind 14 und 16) und das fünkchen noch kein Jahr alt.
Vorrausschicken muss ich, dass ich damals nicht gearbeitet habe, dann hätte es vielleicht anders ausgesehen.
Wir hatten ein Familienbett, teilweise ein sehr Großes:pfeifend:. Fangen wir mit dem Großen an. der blieb da bis er ungefähr 2 war. Eheleben gab es trotzdem, sonst wäre die Große (2 1/4 Jahr jünger nicht entstanden:freches grinsen:). Bei uns war es so, wenn der Große schlief, schlief er mindestens die ersten 3h. Für das im Bett stattfindende Eheleben langte die Zeit locker und selbst wenn er mal wach geworden wäre, hätten wir halt pausiert. Störungen dieser Art waren aber später wenn die Kids einfach so plötzlich am Bett standen auch und das meiner Erinnerung nach viel öfter als zu der zeit als sie noch bei uns schliefen.
Meinen damaligen Mann hat das nicht gestört und er hatte (zum Glück) einen so tiefen Schlaf, dass er auch nicht wach wurde, wenn der Kleine sich muckste. So richtig zum heulen kommts ja im Familienbett nicht, weil die Mamas (also mal die mit denen ich gesprochen habe) schon vorher wach werden und andocken bzw Fläschchen geben.
Die Schwangerschaft war auch kein Problem, da haben wir nur gegen Ende in einer anderen Reihenfolge im Bett gelegen, nachdem der Große mir einmal im Schlaf in den Bauch getreten hatte. Vorher wars so. Ich hinten an der Wand. In der Mitte der Kleine dann mein Exmann.
Nachdem Tritt der Kleine hinten, mein Ex und dann ich.
Als dann die Große auf die Welt kam, haben wir an einem ganz normalen Kinderbett eine Seite offen gelassen und das Gitterbett (wie heute ein Babybay) ans Bett rangeschoben. Somit war wieder genügend Platz. Der Große schlief inzwischen weitgehend durch, allerdings nur bei uns.
Als der Große etwas über 2 war haben wir ein Etagenbett ins Zimmer gestellt (nein es gab nie einen Unfall eh das nun wieder zu Diskussionen führt, den Strang gibts auch schon :lachen:) und haben ihm erklärt, das sei das Bett für die Großen Kinder die schon allein schlafen können. Tja was soll ich sagen, einen Tag später meinte er abends "ich trosses kind".
Die Große ist was jünger umgezogen, da sie grundsätzlich alles haben musste was der Große hat (in dem Fall sehr praktisch).
Genervt hat mich zwischendurch die lange Zeit die vor allem der Große brauchte bis er schlief., Weil ich es damals noch teilweise als verschwendete Zeit sah.
Jetzt bei der Kleinen haben wir eh kein gemeinsames Ehebett. Herr Wiese schnarcht und ich bin absolut empfindlich. Da die Gefahr besteht, dass ich ihn nachts ermorde (irgendwie macht mich schnarchen aggressiv) schlafe ich im Kinderzimmer mit der Kleinen auf 1,40m.
Davon beansprucht die Kleine 1m ich hab 40cm:freches grinsen:. Noch ist das Eheleben etwas eingeschränkt, findet aber durchaus statt. Wir haben die Kleine über Skype überwacht und ich zieh für Kuschelstunden oder auch mehr einfach zu Herrn Wiese ins Zimmer.
Die Kleine schläft sehr schnell ein, aber auch wenns mal länger dauert (und die Male kann ich an einer Hand abzählen) machts mir nix, ich hör in der Zeit einfach Hörbuch.

crazy79
18.02.2011, 21:24
Naja, wenn ich ehrlich bin... Das Liebesleben leidet schon ein bisschen unter dem Schlafmangel. Irgendwann genießt man das schlafen im Bett deutlich mehr als das sporteln im Bett :zwinker: Die Qualität der Beziehung hat dadurch aber nicht gelitten - wir kuscheln halt gern mal auf dem Sofa. Nun, glücklich sind wir beide nicht über die unterbrochenen Nächte, teilen uns aber schon seit je her das aufstehen. So nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid....
In den ganz schlimmen Phasen waren wir aber beide leichter reizbar und haben gern so viel wie möglich falsch verstanden :heul: was dann durchaus zu einigen unnötigen Streits geführt hat.

Inaktiver User
18.02.2011, 21:27
Danke Wiesenkraut für deine Offenheit.
Da habt ihr das aber wirklich gut gelöst bekommen. Das mit dem: "Das ist für Große" zieht immer oder?:freches grinsen:
Hab ich schon so oft gehört.
Und den Großen hat es nicht gestört wenn die Kleine nachts geschrien hat?Oder konntest du das so schnell abfangen das es keinen Mucks gab.
Ich werde bei geschnarche auch aggressiv:smile:Ich fang dann immer an mit Decke wegziehen:pfeifend:

Inaktiver User
18.02.2011, 21:29
Das kenne ich auch.Ich bin dann unheimlich reizbar und egal was Herr griesbaer macht ist falsch.Aber nachmeinen 5 Minuten hab ich mich dann auch wieder gefangen.

crazy79
18.02.2011, 21:32
Unser größtes Problem ist dabei jedoch, dass wir in diesen Situationen beide schnell überreagieren. Mein Mann zieht sich dann gern in sein Schneckenhaus zurück - und ich frage mich dann immer sofort, ob er mich noch will..... Ungesund, ich weiss, kann aber diesem Mechanismus oft genug nichts entgegensetzen.

Wiesenkraut
18.02.2011, 21:59
Und den Großen hat es nicht gestört wenn die Kleine nachts geschrien hat?Oder konntest du das so schnell abfangen das es keinen Mucks gab.so weit kam sie nie. Die Kids schreien ja nicht gleich (also so kenn ichs) sie werden erst unruhig und knotern rum und da hab ich mir die Kids immer schon geschnappt und angedockt. So ab und an überleg ich ob abwarten vielleicht besser wäre, vielleicht würde ja gar kein schreien draus, sondern wieder einschlafen, aber noch hab ich nicht den Punkt erwischt es zu probieren :pfeifend:


Unser größtes Problem ist dabei jedoch, dass wir in diesen Situationen beide schnell überreagieren. Mein Mann zieht sich dann gern in sein Schneckenhaus zurück - und ich frage mich dann immer sofort, ob er mich noch will..... Ungesund, ich weiss, kann aber diesem Mechanismus oft genug nichts entgegensetzen. das kenn ich auch, weil mir die Schneckenhaus mentalität auch fremd ist und ich das immer als "er will mich nicht mehr" lese:pfeifend:, aber wenn beide den Mechanismus kennen lässt sich dran arbeiten langsam zwar aber es geht und das Babies und der Schlafmangel zu der ein oder anderen Reiberrei führt ist denk ich auch normal.

edit:
achja unter dem Schlafmangel leidet das Liebesleben schon, aber den gäbs ja auch wenn ich zum Stillen ins Nachbarzimmer müsste. Ich befürchte sogar noch mehr, weil einmal raus aus meinem Bett ins Kalte bin ich wach und schlaf so schnell nicht mehr ein, stillen im eigenen Bett geht im Halbschlaf.

beaver
18.02.2011, 21:59
@beaver: Und wie macht ihr das dann mit dem Maikäferchen?:smile:



Naja, Maikäferchen darf erst mal wieder im Babybay neben uns pennen. Alles andere lassen wir mal auf uns zu kommen. Kann durchaus sein, dass die Kleine evtl. eher mit in's Kinderzimmer ziehen will. Da sind sie ja dann auch zu zweit :smirksmile: Und wie gesagt, es war ja auch so, dass der leichte Schlaf der Großen sich eben gesteigert hatte, zu Beginn war das gar kein Problem.

sheena98
18.02.2011, 22:12
Griesbärchen, bei uns gibts Familienbett seit nunmehr 3,5 Jahren mit einer Pause von ca 1 oder 2 Monaten, als der Grosse kurz vor der Geburt seines kleinen Bruders in sein Zimmer umgezogen ist. Beim Grossen haben wir es irgendwann so gemacht, dass wir ihn abends in sein Bett in unserem Schlafzimmer gelegt haben und nachts dann zu uns geholt haben, mit dem Abstillen (als ich wieder schwanger wurde, wollte ich nicht mehr, da war er ca 17 Monate alt) fing er dann langsam an durchzuschlafen. Er ist bis heute ein ganz guter Schläfer und wacht eher selten nachts auf (und wenn, dann muss der Papa rüberlaufen, das haben wir so vereinbart :freches grinsen: - ich kümmer mich ja um den Kleinen!).

Ja und Nr. 2 schläft halt nach wie vor bei uns, ist jetzt 20 Monate alt. Erst vor kurzem haben wir das Gitterbett an unser Bett drangebaut, um die Liegefläche zu vergrössern. Der Kleine wacht nämlich nachts recht oft auf (zuerst die Eckzähne, dann eine Verkühlung, dann hat er wieder was zu verarbeiten und träumt schlecht...) und direkt bei uns im Bett war blöd, weil ich ihn mit jedem Umdrehen auch aufgeweckt hab. :knatsch:

Klar bin ich (sind wir) chronisch müde...aber das wäre wohl nicht anders oder besser (eher schlechter), wenn ich nachts auch noch aufstehen müsste, statt mich im Bett 1x umzudrehen, um meinen Sohn zu beruhigen.

Klar nagt diese Müdigkeit, prinzipiell die Erschöpfung durch 2 Kinder, am Beziehungsleben. Aber was soll ich sagen: so ist das nunmal in den ersten Lebensjahren! Keine Frage, wir hättens auch gern easy mit 2 Kindern, die uns eine ungestörte Nachtruhe gönnen...aber ich hab mich mehr oder weniger damit abgefunden und hoffe, dass es doch irgendwann besser wird. :smirksmile:

Ulani
18.02.2011, 23:48
Hier auch seit fast 18 Monaten Familienbett!:blumengabe:

Dabei haben wir in der Schwangerschaft ganz aufwendig die Familienwiege restauriert...!
Man hat ja vorher so Vorstellungen, wie es zu laufen hat, wenn das Kind mal da ist. Tss!:pfeifend:

Komisch, schon in der 1. Nacht nach der Geburt wollte ich den Kleinen direkt neben mir liegen haben. Er lag kein einziges Mal im Kinderbett des Krankenhauses. Bis heute liegt er in unserer Mitte und das war die beste und schönste Lösung für uns alle.
Ich habe ein Jahr gestillt, weil mein Sohn lange jegliche Beikost verweigert hat. Die ersten 6 - 8 Monate war 2-stündlichen Stillen, auch nachts, angesagt.
Ich hätte das gar nicht geschafft - hätte ich ständig aufstehen müssen! Noch dazu im Winter!:knatsch:

Ich kenne keinen einzigen Erwachsenen, der noch bei seinen Eltern im Bett schläft. Das reicht mir!
Wir machen uns keine Sorgen, ihn nicht mehr "loszuwerden"! Wahrscheinlich geht das schneller als uns lieb ist.

Wir mögen es so wie es ist. Mein Freund und ich sind uns darüber einig. Ich glaube, DAS ist wichtig.
Es fühlt sich keiner gestört, auch wenn der Kleine mal aufwacht.
Bestimmte Aktivitäten (z.B. LESEN:freches grinsen:) sind ausgelagert worden und wenn man Lust darauf hat, tut man es, das ist nicht auf ein Zimmer festgelegt.

Jetzt bin ich gerade dabei, sein Kinderzimmer einzurichten. Bis jetzt hatte er keines.
Im Frühling/Sommer (schön aufschieb!) soll er dann sein eigenes Zimmer bekommen.Ich weiß auch nicht, wie das werden wird. *schnief* Wir wollen es langsam angehen und er darf auch weiterhin zu uns ins Bett kommen, wenn er will. Soweit unser Plan.

Ich mag es total gerne, neben meinem Kind zu liegen. Nachts kann ich immer mal an ihm schnüffeln und oft kommt er zu mir gerollt und kuschelt sich an mich.:liebe:
Irgendwie habe ich so viel mehr von ihm, finde ich. Da bleibt er wenigstens mal ruhig liegen. Tagsüber gibt es das ja nicht mehr.
Ich schlafe übrigens viel, viel ruhiger, wenn er neben mir liegt.
Ich würde das mit einem 2. Kind genauso wieder machen.

Und zum Durchschlafen:
Ich habe es im anderen Strang schon geschrieben - ich glaube, man muss vor allem seine eigene Einstellung zum Schlaf ändern. Die eigenen Ansprüche runterschrauben. Zumindest temporär.
Irgendwie ist es doch illusorisch zu glauben, man kriegt ein Kind und das schläft dann alsbald durch und es ändert sich nix an der Nachtruhe.
Da kann man viele Ratgeber lesen - das Kind wird den Zeitpunkt trotzdem selbst bestimmen, wann es durchschläft. Und auch wo es am besten schläft!
Da bin ich mir mittlerweile absolut überzeugt!

Zu all diesen Ratgebern muss ich noch sagen: ich glaube, die killen das eigene Bauchgefühl!:knatsch:
*grusel* Mir kommt keiner mehr ins Haus!
Lieber frage ich bei meiner Mutter nach, wie sie dies und jenes gehandhabt hat.
Das liegt mir einfach näher!

Gute Nacht, Ulani
(die jetzt zu ihren schlafenden Männern ins Bett schlüpft!)

chocolita
19.02.2011, 08:13
Hallo Griesbärchen,

also ich bin ein Fan dieses Buches. Meine Tochter wollte immer, dass einer bei ihr bleibt und Händchen hält bis sie einschlief (da war sie 1 Jahr alt). Das ging so weit, dass wir immer rausschlichen und Angst hatten, sie damit wieder zu wecken - auch nachts. Irgendwann hatte ich dazu keine Lust mehr, wendete die Methode aus dem Buch an und siehe da - nach 3 Nächten (und Mittagsschläfchen) war es gut und die Kleine schlief alleine ein! Nachts musste ich auch nur kurz zu ihr gehen, z.B. Schnuller geben und konnte wieder gehen.
Da man ja immer wieder zum Kind geht und es beruhigt, sehe ich das absolut nicht als "Schreien lassen" an. Ich kann nur für mich sprechen, aber die Kleine hat mehr von mir, wenn ich ausgeschlafen und erholt bin. Auch wenn sie dafür mal 2-3 Abende etwas länger geweint hat (und das war max. eine halbe Stunde).
Unsere zweite Tochter ist nun vor ein paar Tagen auch aus unserem Zimmer ausgezogen, da sie wirklich schlecht und unruhig schlief und ich nur noch wie ein Zombie durch die Gegend lief... Nun schläft sie viel besser und wird nur einmal wach, was ich auch nicht geglaubt hätte - und das ohne JKKSL, einfach nur weil sie jetzt alleine liegt. Leider habe ich mich nicht vorher dazu durchgerungen, weil ich eben auch dachte, dann stehe ich nachts x mal auf zum Stillen und Beruhigen. Aber so war`s nicht :-)

Ich denke auch, dass es wesentlich einfacher ist, das Kind eher früher als später ans Schlafen im eigenen Zimmer zu gewöhnen, denn wenn es erstmal 2 oder 3 Jahre alt ist, wird`s natürlich schwer...

Ich bin generell kein Ratgeber-Leser, sondern der Meinung, dass es besser ist, auf das Bauch- bzw. Muttergefühl zu hören. Aber wenn man ein "Problem" hat, kann man doch mal einen Ratgeber zur Hand nehmen und dann entscheiden, ob das was für einen ist oder eben nicht.

Wer gut mit dem Kind im Bett schläft und sich mit dem Partner auch darüber einig ist, für den ist JKKSL natürlich nix, aber wir schlafen halt definitiv besser alleine und haben es deshalb einfach probiert.

Viel Erfolg, egal ob mit oder ohne JKKSL :blumengabe:
Choco

Inaktiver User
19.02.2011, 09:59
Danke chocolita.

Ich finde es gut auch mal diese Sichtweise zu hören und ich stimme dir da zu. Ich denke auch wenn der Familienfrieden oder die eigene Psyche darunter leidet und man sich einfach nur noch kraftlos durch den Tag schleppt ,hat das Kind noch weniger davon.

Ich finde es gut wenn man es so lange probiert wie man es für richtig hält ohne eine solche Methode, aber wenn irgendwann die "Schmerzgrenze" erreicht ist, dann sollte man auch die Notbremse ziehen.

Die einen können super mit Kind im Bett schlafen, die anderen brauchen dann etwas Ruhe.Das ist normal. Menschen sind verschieden. Das zeigen uns ja schon unsere ganz Kleinen jeden Tag.Und das ist auch gut so.

Heute bin ich auch sehr sehr müde:knatsch:Bis jetzt hat uns unser neuer "Tagesablauf nur einen kleinen Erfolg gebracht. Der Kleine schläft auch am Tag super in seinem Bett.Das war sonst nie möglich. Nur mit großem Theater oder im Kinderwagen. Jetzt kann ich ihn ins Bett legen und er schläft sofort ein.

Aber die Nacht war nicht so schön.Vielleicht durch den neuen Tagesablauf?
Er hat sich fast 2 stündlich gemeldet und war auch nicht so leicht zufrieden zu stellen. Erst nach längerem herumtragen schlief er wieder ein.Und um 5Uhr war er ausgeschlafen.
Dieses mitten in der Nacht aufstehen (um 5 ist für mich mitten in der Nacht) empfinde ich schon als sehr sehr anstrengend.
Naja,vielleicht braucht er einfach Zeit um sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Ich gebs sie ihm und warte erstmal ab.

Solange mein Mann da ist geht es ja auch.Er wird aber nächste Woche operiert und dann darf er 3 Monate nicht mehr als 3 Kilo heben. Na schönen Dank.Willkommen Augenringe:freches grinsen:

Wiesenkraut
19.02.2011, 10:21
*gg vielleicht ein bischen OT, aber ich finds lustig und eigentlich passts auch:
ich konnt nie verstehen, dass Herr Wiese immer glaubt die Kleine schläft durch. "ich hab nix gehört" kam jeden Morgen.
Momentan scheint das Fünkchen Zähne zu bekommen (oder Vollmond oder Phase, was weiss ich:pfeifend:) jedenfalls schreit sie im Stundentakt auf, heult vor sich hin braucht ewig bis sie wieder einschläft und ist dann halt auch kurz nach dem Einschlafen schon wieder wach.
Da der Spass in der Extremität nun seit 3 Tagen so geht und WE ist, hab ich das gemacht was ich noch nie vorher gemacht habe. Herr Wiese um 3:30 geweckt. Da war die Kleine ganz wach. Virbucol hab ich ihr auf Grund der Knallroten Bäckchen schon gegeben.
Bis kurz nach 4 gabs immer mal wieder kurzes Gejammer und ich wollt schon abbrechen dann war Ruh. Bis heute morgen um 8. 4 Stunden am Stück konnte ich in aller Seelenruhe schlafen.
Dann wurde ich angeklingelt, weil Herr Wiese aufs Klo musste und die Kleine schlief noch eine Stunde länger.
Zum Frühstück meinte ich dann zu Herrn Wiese "Boa an Karneval kannst du die 4 Tage bei der Kleinen schlafen vielleicht schläft sie dann durch, das hat ja toll geklappt, 5h am Stück gepennt.
Herr Wiese guckt mich reichlich verwirrt an. "Wieso 5h, längstensfalls 2 meist nur eine dann wurde gejammert und 2h hat sie schon nur geschlafen wenn sie auf meinem Bauch lag"
Tja nun weiss ich wieso Herr Wiese immer glaubt die Kleine schläft durch:freches grinsen:

Minstrel02
19.02.2011, 11:20
Hallo Griesbärchen, hier mein Erfahrungsbericht:

Gestern Abend einschlafen war die erste Hürde. Mein Mann hat ihn nicht beruhigt bekommen und als ich übernommen habe, war er so durch, dass ich nochmal nachstillen musste, bevor er ruhiger wurde.

Um 21 h dann das erste Aufwachen mit Geschrei - beruhigen ohne Stillen war möglich.

Um 1:30 Stillen und danach langer Kampf, bis er wieder schlief.

Dann erneutes Aufwachen gegen 4 - da schlief er allerdings von alleine wieder ein.

Aufstehen um 6:30, gefolgt von einem extrem unruhigen Vormittag. Er hat den ganzen Vormittag nicht in den Schlaf gefunden und hatte sehr miese Laune (hatten wir schon lange nicht mehr). Ich b in schliesslich mit Tragetuch die Treppe runter und raus - schon auf der letzten Stufe schlief er... Und zwar so fest, dass ich stehen bleiben konnte, um vor dem Briefkasten die Zeitung zu lesen.

Mein Fazit:

1.) Die Nacht war zwar nicht schlecht, aber er braucht den zusätzlichen Schlaf. Wenn er zu müde ist, hat er es zu schwer, sich zu beruhigen und findet den Schlaf nicht mehr oder nur noch mit sehr viel Hilfe. Ich lasse ihn jetzt im Tuch, bis er mal mindestens 1.5 Stunden geschlafen hat und dann schauen wir weiter.

2.) Das Schlafen in getrennten Zimmern tut uns aber allen gut. Zwar muss ich aufstehen und herumlaufen, aber wenn ich schlafe, schlafe ich deutlich besser und die Unterbrechungen durch das Aufstehen sind für mich weniger problematisch als der oberflächliche Schlaf mit dem kleinen Zappelphilipp neben mir (zum Einschlafen wirft er sich im Bett herum als hätte er 20 Kaffee gehabt).
Er schläft mehr oder weniger unverändert, d.h. neben mir schläft er auch nicht besser.

Minstrel02
19.02.2011, 11:22
@Wiesenkraut: Mein Mann schläft mit seinen Militärkopfhörern :freches grinsen:

Aber nächsten Monat ist er zu Hause und das heisst, bis aufs Stillen bestreitet er auch die Nächte :Sonne:

Inaktiver User
21.02.2011, 08:21
schreib mal einhändig:smirksmile:

So und nun habe ich frohe Botschaft zu verkünden:freches grinsen:
Unser neuer Tagesablauf hat scheinbar wirklich geholfen.Wir haben ihn jetzt 2 Tage durchgezogen und die 2 T<ge waren wirklich anstrengend,aber nun kann ich von einer Nacht mit 11,5 Stunden Schlaf berichten(mit 2 minütiger Pause):Ich kanns noch gar nicht glauben. Hoffentlich ist es nicht wieder eine Eintagesfliege. Aber so eine tolle Nacht hatten wir noch nie.Sonst hat er zwar auch ab und zu 6-8 Stunden geschlafen(selten),war aber 5 Uhr spätestens putzmunter.

Gestern ist er 19.15 ins Bett. Hat gegen 1.30 mal ganz kurz gejammert.Ich musste ihm nur den Nuckel geben und er hat sofort wieder geschlafen.Das nächste mal hat er sich dann 6.40 gemeldet.:freches grinsen:
Wow!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich bezeichne das mal als durchgeschlafen und als Erfolg:liebe:
Wenn man bedenkt das sonst seine Nächte IMMER von 19.30-5 Uhr gingen.Und das mit 2-3 TRINKPAUSEN und einer Gesamtmilchmenge von knapp 400ml die Nacht.
Bin begeistert.
Aber mal sehn ob die Nacht heute ähnlich wird.:freches grinsen:

Und wenn dann hat mir das Buch wirklich sehr geholfen und auch mir den Erfolg gebracht.Und das obwohl ich die Methode überhaupt nicht angewendet habe und meinen Sohn nicht eine Sekunde schreien gelassen habe.Aber das drumherrum( Tagesablauf) hat uns dann die Erleuchtung ung Hilfe gebracht.

Euch einen schönen Tag.:blumengabe:Wir gehen jetzt erstmal zum Babyschwimmen.

Lg, das ausgeruhte und überglückliche griesbaerchen

Minstrel02
21.02.2011, 12:42
Ok, dann jetzt her mit dem Patentrezept: wie sieht der neue Tagesabluaf genau aus und wie habt Ihr es geschafft, den Tagschlaf zu kürzen? :blumengabe:

Oh und natürlich - GLÜCKWUNSCH :blumengabe::blumengabe::blumengabe:

Linda73
21.02.2011, 13:42
Hallo, ich habe den Strang nicht verfolgt, da ich weiss, dass das Buch kontrovers diskutiert wird.

Ich war immer der Meinung, dass jedes Kind schlafen lernt aber nicht unbedingt im 1. Lebensjahr. Ich wollte meinen Sohn die Zeit geben, die er braucht. Allerdings, bin ich an meine eigenen Grenzen gekommen und das Buch wurde mir in die Hand gedrückt als er 13 Monate alt war.
Ich habe es gelesen und einiges klang sehr plausibel und traf auf unsere Einschlafsituation zu.
Ich habe ein Schlaf-Schrei-Protokoll einige Tage geführt, dann mit dem Buch gearbeitet und siehe da, der "Kampf" dauerte 2-3 Nächte und nur die 1. Nacht war fürchterlich.
Danach klappten Mittagschlaf und Nachtschlaf und anhand des Schlafprotokolls konnte ich sehen, dass mein Sohn in Summe fast 2 Stunden pro Tag mehr schlief. Seine und meine Laune besserten sich merklich.
Seitdem schläft er fast immer durch - bis auf eine Phase von ca. 3 Monaten als es einen grossen Umbruch in seinem Leben gab. In dieser schlechten Phase musste ich wieder 2-6 pro Nacht aufstehen. Und es hat mich fix und fertig gemacht! Ich war wieder ein Zombie und so wollte ich nicht sein.

Uns hat das Buch sehr geholfen.

Inaktiver User
21.02.2011, 13:53
Also:

Erstmal haben wir uns grob zusammengerechnet auf wie viele Stunden Schlaf er am Tag insgesamt kommt.Mit jedem kleinen Nickerchen.
Und dann habe ich überlegt wie ich die Tagesschläfchen günstig legen kann.Muss ja immer passen.Mit Pekip und Babyschwimmen usw.Also so das wir uns auch wirklich genau dran halten können.Und natürlich muss er ordentlich müde sein und es auch bis zum nächsten aushalten können.
E. hat bisher 11-12 Stunden insgesamt geschlafen.
Wir haben 2 Stunden für den Tag verplant, 11 für die Nacht.Und an diee Zeiten haben wir uns wirklich gehalten.Auch wenn uns das wecken schwer gefallen ist.
Unser Tagesplan:

bisher 5 Uhr gezwungener Maßen aufstehen
9 Uhr Fläschchen
9.30-10.30 Tagesschlaf
13 Uhr Mittagsbrei
14.00- 15.00 Mittagsschlaf
16 Uhr Fläschchen und paar Löffel Obst
18.30 Bettfertig machen
19 Uhr Abendbrei
19.30 ins Bett gehen

Das haben wir jetzt 2 Tage durchgezogen. War für alle schwierig.Ich selbst war so hundemüde.War es ja auch gewohnt mich nochmal mit hinzulegen.Und den Kleinen musste ich versuchen bei Laune zu halten. Er war ja auch müde. Hat aber ganz gut funktioniert.
Er hat auch mehr am Tag getrunken und dadurch scheinbar nachts auch nichts mehr gebraucht.( ich hatte ihm die Nacht vorher schon immer weniger angeboten)
Ich war schon ganz begeistert von den Tagesschläfchen.
Sonst war er am Tag ja nicht in den Schlaf zu bekommen. Nur im Kinderwagen oder mit viel gemecker. Jetzt war er natürlich so müde, das er sofort in seinem Bett einschlief.
Das ist nun also auch kein Problem mehr. Nun schlät er auch am Tag im Bett.
Er hat sogar Vormittag immer nur eine halbe Stunde geschlafen.Danach ist er von selbst aufgewacht.Trotzdem habe ich ihn erst 14 Uhr wieder hingelegt. Da habe ich ihn dann imme rgeweckt. Sonst hätte er ewig geschlafen. Manchmal habe ich ihm aber auch eine halbe Stunde mehr gegeben.(falls er Vormittag wirklich nur eine halbe Stunde geschlafen hat). Damit er trotzdem auf 2 Stunden Tagesschlaf kommt.Aber er hat Nachmittag nie mehr als 1,5 Stunden geschlafen.
Ja, und dann wars natürlich ne Kunst ihn bis Abends hinzuhalten. Aber es ging eigentlich ganz gut.
Ich habe ihm halt nicht mehr die Möglichkeit gegeben die versäumten Nachtschlafzeit nachzuholen.

Ach ja, und was noch wichtig ist.Man sollte auch eine Aufstehzeit festlegen.Das man nachts auch auf die selbst ausgerechnete Zeit kommt. Und wenn die Nacht chaotisch ist soll man sie dann trotzdem um diese Uhrzeit wecken.Aber nur wenn sie nachts wach sind.
Ich habe ihn heute natürlich nicht geweckt.Er hat ja die Nacht geschlafen.Damit sie sich die versäumten Nachtsstunden nicht am frühen Morgen zurückholen. Das wär ja sonst kontraproduktiv.


Und siehe da, er hat Nachts 11,5 Stunden geschlafen.Also bei uns hat es gut geklappt.Waren zwar 2 Tage sehr müde, aber das Ergebnis ist perfekt wenns so oder so ähnlich bleibt:freches grinsen:
Und jetzt scheint er auch wieder Kraft zum robben gefunden zu haben.:liebe:

Weiß natürlich nicht obs wirklich daran lag, oder ob es auch so bleibt oder nur eine Eintagesfliege war. Dazu kann ich dann morgen mehr sagen.:blumengabe:

Inaktiver User
21.02.2011, 13:54
Vielleicht wars auch die Ruhe vor dem Sturm.:lachen:

Wiesenkraut
21.02.2011, 14:16
ups 11-12h gesamt (tag und nacht) ist aber auch extrem wenig gewesen.
Egal wie genieß die Zeit, wenns so bleibt ist doch super, wenn nicht nutz die Zeit zum auftanken

Inaktiver User
21.02.2011, 14:50
Ja, das stimmt.Aber er konnte ja immer schlafen wann und wie er wollte.Und jetzt wo er das nicht mehr kann schläft er aufeinmal insgesamt mehr:freches grinsen:
Er ist aber auch kein Langschläfer.Ich könnte mir sogar vorstellen das er nur heute so extrem(für ihn)lange geschlafen hat, weil er noch so müde ist.
Er braucht "leider" nicht so viel Schlaf.
Ich werde es auf jeden Fall genießen.*Beine hochleg*
Vorallem kann ich jetzt mal am Tag Wäsche aufhängen oder ähnliches während er schläft. Sonst war ich ja entweder mit KIwa unterwegs oder hab selbst geschlafen.

Linda73
21.02.2011, 18:06
Griesbärchen, das hört sich toll an und wenn es alleine von der Umstellung kam ohne Geschreie noch besser.

Ich kann unbedingt unterschreiben, was du sagst bzgl. morgendliche Aufweckzeit, wach halten bis zu bestimmten Uhrzeiten und dass sie sich den Nachtschlaf nicht morgens nachholen dürfen, wenn sie mal nachts "einen drauf gemacht" haben.

Aufgrund deiner Erzählungen erinnere ich mich nun auch wieder, dass bei uns der Schlaf von 12 auf 14 Std hochgegangen ist und kurz darauf konnte unser Kleiner frei gehen. Ob mehr Schlaf mit diesem Entwicklungsschritt zusammenhängt oder nicht ist fraglich. Tatsache ist, dass er ausgeglichener und fröhlicher war.

Viel Glück/Erfolg weiterhin.

Minstrel02
21.02.2011, 18:42
Das klingt wirklich super! Ich schätze, man fängt am Besten am Wochenende damit an, damit man nicht sofort einbricht...

Ich halte ihn jetzt zumindest mal am späten Nachmittag wach. Über Tipps zur Beschäftigung wäre ich froh - heute habe ich irgendwann meine Blockflöte ausgepackt, nachdem wir schon gesungen, getanzt und geturnt hatten :freches grinsen:

Inaktiver User
22.02.2011, 09:07
Danke ihr Lieben,
ich genieße es sehr.:liebe:Wir hatten heute wieder eine Nachtruhe von 19.30-6.15.
Lieber kleiner griesbaer.:liebe:
Ich habe ja auch am Wochenende angefangen Minstrel.Mein Mann musste zwar arbeiten, aber es ging schon.
Mhhhh, ich habe auch viel mit ihm gesungen. Bin mit ihm rumgelaufen und habe ihm alles gezeigt. Und die Notlösung war immer eine Etage nach unten zum 5 Monate alten Cousin.Da war er immer nochmal abgelenkt.Und ich habe viele Pausen zu den Spielzeiten gemacht , damit er sich nicht vorher schon total verausgabt.

Wünsch dir viel Glück. Halt mich auf dem laufenden.:smile:

Minstrel02
22.02.2011, 10:06
Die Nacht war gut. Eine Stillpause um 0:30 und danach Ruhe bis 5:50.

Aber der Vormittag war furchtbar. Er hat fast ununterbrochen gemotzt oder geschrien bis hin zu Gebrüll (hatten wir schon lange nicht mehr). Er wollte/konnte nicht schlafen, liess sich nicht ablegen, klebte an mir.

Ich hab ihn dann schliesslich in der Tragehilfe in den Schlaf gekämpft und konnte ihn danach mitsamt dem Ding ins Bett legen (ging noch nie). Er ist völlig platt und schläft jetzt. Ich glaube, dass sein Bauch ihm wieder zu schaffen macht, denn er hat zwischendurch ziemlich gepupst und am Schlaf kann es eigentlich nicht liegen. Ich habe ihm schon um 8 (d.h. nach 2 Stunden wach sein) und danach alle 20 min wieder sein Bett angeboten.

Ich bin völlig platt :knatsch: