PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Honorar: Freiberufler + Presse-Arbeit / Korrekturlesen?



Inaktiver User
15.02.2011, 12:02
Liebe Bricom,

zwei Frauen aus meinem Bekanntenkreis haben mich gefragt, ob ich ihre Texte/Blogs/Internet-Auftritte gegenlesen kann und evtl. Texte für Flyer oder Pressemitteilungen schreiben möchte.

Sie möchten von mir jetzt einen Kostenvoranschlag.
(Ich habe lange als Journalistin und auch in PR-Abteilungen gearbeitet, aber ich will sie nicht schröpfen, sondern mit fairen Preisen unterstützen!)

Wie würdet ihr sowas berechnen? Nach Zeit? Zeilenhonorar? Pauschalpreise?

Danke für Tipps und Infos!

Aloe
15.02.2011, 12:08
Hallo Sleepie,

für dich zur Orientierung: Ich nehme 3,00 Euro fürs Korrekturlesen einer Normseite (1800 Zeichen), fürs Lektorat 4,50 pro Normseite.
Texte schreiben ist etwas teurer.
Die Preise orientieren sich an den Beispielen des VFLL.
Es gibt aber auch Pauschalpreise, je nach Absprache.

Hoffe, es hilft dir weiter.

LG und :blumengabe:
Aloe

Inaktiver User
16.02.2011, 10:13
Hallo Sleepie,

für dich zur Orientierung: Ich nehme 3,00 Euro fürs Korrekturlesen einer Normseite (1800 Zeichen), fürs Lektorat 4,50 pro Normseite.
Texte schreiben ist etwas teurer.
Die Preise orientieren sich an den Beispielen des VFLL.
Es gibt aber auch Pauschalpreise, je nach Absprache.

Hoffe, es hilft dir weiter.

LG und :blumengabe:
Aloe

Dankeschön, das ist ja erstmal ein guter Anhaltspunkt. :blumengabe:

Mit den Pressetexten bin ich noch unsicher. Denn die Hauptarbeit ist da ja nicht das Schreiben der Texte, sondern das Abklären, was für die jeweiligen Frauen wichtig ist und womit sie ihre Dienstleistungen verkaufen wollen, das geht in Richtung Marketing/PR-Arbeit.
Dazu gehört für mich auch Schrift/Design, Zielgruppendefinition etc.pp.

Eine der Frauen braucht m.E. dringend eine homepage. Sowas kann ich nicht selbst erstellen, aber ich könnte die textlichen Inhalte liefern.

ganda55
16.02.2011, 13:14
Hi Sleepie,

da es um ganz unterschiedliche Tätigkeiten geht, fände ich ein Stundenhonorar besser. Auch wenn du die Frauen kennst, verkauf' dich nicht zu billig. 20 Euro ist schon angemessen. Es ist besser, mal zu sagen, dass man eine Stunde nicht berechnet, als zu günstig anzubieten. GL

Guayanesa
18.02.2011, 09:41
Hallo Sleepie,

für dich zur Orientierung: Ich nehme 3,00 Euro fürs Korrekturlesen einer Normseite (1800 Zeichen), fürs Lektorat 4,50 pro Normseite.
Texte schreiben ist etwas teurer.
Die Preise orientieren sich an den Beispielen des VFLL.
Es gibt aber auch Pauschalpreise, je nach Absprache.

Hoffe, es hilft dir weiter.

LG und :blumengabe:
Aloe

Hallo, was ist denn der Unterschied zwischen Korrekturlesen und Lektorat?

Gruß, Guayanesa

Antje3
18.02.2011, 09:43
Hallo, was ist denn der Unterschied zwischen Korrekturlesen und Lektorat?

Gruß, Guayanesa

Korrekturlesen ist nur das Verbessern von Fehlern, Lektorat ist das inhaltliche verbessern (da wird auch mal was umformuliert)

Simpel erklärt....

Antje

Guayanesa
18.02.2011, 12:27
Korrekturlesen ist nur das Verbessern von Fehlern, Lektorat ist das inhaltliche verbessern (da wird auch mal was umformuliert)

Simpel erklärt....

Antje

Danke!

Lanya65
18.02.2011, 17:48
Hi, Sleepie,
wenn Du aus der Branche bist, kennst Du doch die Standardsätze zum Beispiel auch für PR-Beratung (das wäre ja das, wovon Du sprichst) und kannst davon ausgehend einen Freundschaftspreis machen?
Grüße, Lanya

Inaktiver User
19.02.2011, 08:57
zwei Frauen aus meinem Bekanntenkreis haben mich gefragt, ob ich ihre Texte/Blogs/Internet-Auftritte gegenlesen kann und evtl. Texte für Flyer oder Pressemitteilungen schreiben möchte.

Sie möchten von mir jetzt einen Kostenvoranschlag.




wenn Du aus der Branche bist, kennst Du doch die Standardsätze zum Beispiel auch für PR-Beratung (das wäre ja das, wovon Du sprichst) und kannst davon ausgehend einen Freundschaftspreis machen?

Handelt es sich bei den beiden Frauen um professionelle Anbieter oder sind das Privat-Blogs?
Unter Profis halte ich "Freundschaftspreise" für unangemessen.

Inaktiver User
19.02.2011, 09:12
Hast Du ein Gewerbe? Nur dann kannst Du es berechnen. Dann kennst Du die üblichen Stundensätze, die im PR-Bereich weit über 20 EUR liegen. Das Umfassendste der PR-Arbeit ist nicht unbedingt das Konzept. Du hast aber vermutlich bisher nur die Texte geschrieben und andere haben den Job "an der Front" erledigt.
Entweder sind das, wie I-dille schreibt, Unternehmerinnen, dann benötigen sie keinen Freundschaftsdienst, sondern einen Profi. Der kostet Geld. Oder es sind einfach Freundinnen, die privat eine Website haben oder haben wollen. Das macht kein Profi (zumindest nicht zu einem Freundschaftspreis, Freundschaften interessieren nicht im Job), da würde unter Freundinnen eventuell eine Einladung zum Abendessen passend sein.

Übrigens "schröpfen" auch Profis nicht. Sie lassen sich ihre Arbeit, die nicht jeder mal eben mit links machen kann, angemessen bezahlen, um ihren Lebensunterhalt davon zu bestreiten.

Lanya65
19.02.2011, 11:26
Naaajaaaa, ich hab schon manchmal (selten!) Freundschaftspreise gemacht für Bekannte, die nicht unbedingt in die Kategorie Abendesseneinladung fielen, aber auch keine Profis. Für kleinere Vereine oder so was.
Ist aber kein reines Vergnügen, und ich mache das ungern. Meiner Erfahrung nach gibt's in solchen Fällen gern mal Ärger, der dann nicht anständig bezahlt ist.

20 Euro ist von einem professionellen Stundensatz in der Tat ziemlich weit entfernt. Der Stundensatz eines Klempners oder Automechanikers ist da schon ein besserer Anhaltspunkt. :pfeifend:

Inaktiver User
19.02.2011, 12:42
Naaajaaaa, ich hab schon manchmal (selten!) Freundschaftspreise gemacht für Bekannte, die nicht unbedingt in die Kategorie Abendesseneinladung fielen, aber auch keine Profis. Für kleinere Vereine oder so was.
Ist aber kein reines Vergnügen, und ich mache das ungern. Meiner Erfahrung nach gibt's in solchen Fällen gern mal Ärger, der dann nicht anständig bezahlt ist.

20 Euro ist von einem professionellen Stundensatz in der Tat ziemlich weit entfernt. Der Stundensatz eines Klempners oder Automechanikers ist da schon ein besserer Anhaltspunkt. :pfeifend:

Es ist ein paar Jahre her, dass ich im Rahmen einer Festanstellung Zusatzhonorare für PR-Arbeit in Rechnung gestellt habe - und bei Dr. Oetker ist mir leicht gefallen, ein entsprechendes Honorar zu fordern. :freches grinsen:

Die beiden Frauen arbeiten als Coach bzw. Heilpraktikerin und sind in der Anfangsphase ihrer Selbständigkeit. (Bei der Heilpraktikerin habe ich während meiner Arbeitslosigkeit Sonderpreise bekommen.)
Ich selber habe jetzt einen festen Job, für mich wäre das Honorar ein zusätzlicher Verdienst und da ich von der Arbeit der beiden persönlich überzeugt bin, macht es mir einfach Spass, die beiden zu unterstützen.

Man könnte ja auch über ein Erfolgshonorar nachdenken.. Schliesslich bezahlt niemand einen Klempner, wenn nach dessen Arbeit der Abfluss immer noch verstopft ist... :smirksmile:

Inaktiver User
19.02.2011, 13:03
Naaajaaaa, ich hab schon manchmal (selten!) Freundschaftspreise gemacht für Bekannte, die nicht unbedingt in die Kategorie Abendesseneinladung fielen, aber auch keine Profis. Für kleinere Vereine oder so was. Für Vereine habe ich auch schon kostenlos gearbeitet, aber dabei auch die Erfahrung gemacht, dass das, was nichts kostet, auch nicht geschätzt wird. Wenn man kostenlos arbeitet, kommen oft Änderungswünsche ohne Ende. Nicht, weil der Entwurf nicht gefällt, sondern weil es heisst: könntest du nicht noch dies und jenes auch noch ausprobieren... Ich bin sicher, wenn ich gleich einen Stundensatz von 50,- Euro angesetzt hätte, wäre die Entscheidungsfindung deutlich beschleunigt worden :smirksmile:


Die beiden Frauen arbeiten als Coach bzw. Heilpraktikerin und sind in der Anfangsphase ihrer Selbständigkeit. (Bei der Heilpraktikerin habe ich während meiner Arbeitslosigkeit Sonderpreise bekommen.) Das wäre zumindest ein nachvollziehbares Argument. Aber nur bei der Frau, die dir einen Sonderpreis gemacht hat.

Ich selber habe jetzt einen festen Job, für mich wäre das Honorar ein zusätzlicher Verdienst und da ich von der Arbeit der beiden persönlich überzeugt bin, macht es mir einfach Spass, die beiden zu unterstützen. So macht man sich in den freien Berufen gegenseitig die Preise kaputt. Eine Umwegsubventionierung der Preise über einen festen Job, das Einkommen des Ehemannes etc. ist ein absolutes No go!

Inaktiver User
19.02.2011, 13:08
Für Vereine habe ich auch schon kostenlos gearbeitet, aber dabei auch die Erfahrung gemacht, dass das, was nichts kostet, auch nicht geschätzt wird. Wenn man kostenlos arbeitet, kommen oft Änderungswünsche ohne Ende. Nicht, weil der Entwurf nicht gefällt, sondern weil es heisst: könntest du nicht noch dies und jenes auch noch ausprobieren... Ich bin sicher, wenn ich gleich einen Stundensatz von 50,- Euro angesetzt hätte, wäre die Entscheidungsfindung deutlich beschleunigt worden :smirksmile:
Das wäre zumindest ein nachvollziehbares Argument. Aber nur bei der Frau, die dir einen Sonderpreis gemacht hat.
So macht man sich in den freien Berufen gegenseitig die Preise kaputt. Eine Umwegsubventionierung der Preise über einen festen Job, das Einkommen des Ehemannes etc. ist ein absolutes No go!

Ich will nicht kostenlos arbeiten.
Ich arbeite nicht in einem freien Beruf.
Und ich habe keinen Ehemann.

Deine Erfahrungen passen nicht sooo ganz zu dem Strang-Titel und worum es mir geht. :smile:

Inaktiver User
19.02.2011, 13:21
Ich will nicht kostenlos arbeiten.
Ich arbeite nicht in einem freien Beruf.
Und ich habe keinen Ehemann.

Deine Erfahrungen passen nicht sooo ganz zu dem Strang-Titel und worum es mir geht. :smile:
Du fragst im Strangtitel nach Honoraren für Freiberufler. Gleichzeitig schreibst du jetzt, du arbeitest nicht in einem freien Beruf. Geht es dir also darum, die angegebenen Honorare der Freiberufler zu unterbieten? :ooooh:

Ich finde es im Übrigen sinnvoller, ganz kostenlos zu arbeiten statt ein zu geringes Honorar zu verlangen. Wenn man zB. einen Verein unterstützen will, kann man seine Arbeit als Spende verstehen, das hat keinen Einfluss auf die eigene Preisbildung. Reduziert man jedoch sein Honorar, spricht sich das herum.

Inaktiver User
19.02.2011, 13:41
Du fragst im Strangtitel nach Honoraren für Freiberufler. Gleichzeitig schreibst du jetzt, du arbeitest nicht in einem freien Beruf. Geht es dir also darum, die angegebenen Honorare der Freiberufler zu unterbieten? :ooooh:



Nein, ich wollte für mich in meiner persönlichen Situation einen Anhaltspunkt finden - und da ich meine Dienste nicht flächendeckend auf dem freien Markt anbiete, sondern explizit nur für zwei Frauen, glaube ich nicht, dass ich dem Markt der Freiberuflerinnen Schaden zufüge.

Kostenlos zu arbeiten find ich blöd.

Inaktiver User
19.02.2011, 13:56
Nein, ich wollte für mich in meiner persönlichen Situation einen Anhaltspunkt finden - und da ich meine Dienste nicht flächendeckend auf dem freien Markt anbiete, sondern explizit nur für zwei Frauen, glaube ich nicht, dass ich dem Markt der Freiberuflerinnen Schaden zufüge.
So denken leider sehr viele. Es gibt in allen freien Berufen eine Menge Leute (leider sehr oft Frauen), die die üblichen Marktpreise unterbieten, um ein paar Euro dazu zu verdienen.

Natürlich schaden sie damit den anderen; je professioneller sie arbeiten, desto mehr. Dasselbe passiert, wenn Berufsanfänger zum halben Preis arbeiten, um in den Markt reinzukommen.
Sie tragen dazu bei, dass potentielle Kunden glauben, für so ein bisschen Texten, PR oder Bildchen malen müsse man doch nicht so viel bezahlen, schließlich hat man gehört, dass Frau X das Ganze vieeeel billiger bekam (dass die betreffende Dienstleisterin das als Hobby macht, wissen sie oft nicht bzw. sie suchen sich ebensolche Hobbyanbieter) :knatsch:

Inaktiver User
19.02.2011, 17:18
Ich selber habe jetzt einen festen Job, für mich wäre das Honorar ein zusätzlicher Verdienst

Meine Frage wurde nicht beantwortet. Du hast einen festen Job, in welcher Form sollte das Honorar fließen? Hast Du ein Gewerbe? Eine Anmeldung zu einem festen Nebenjob von 400 EUR steht anscheinend nicht im Raum. ?


Man könnte ja auch über ein Erfolgshonorar nachdenken.. Schliesslich bezahlt niemand einen Klempner, wenn nach dessen Arbeit der Abfluss immer noch verstopft ist... :smirksmile:

Ich verweise auf den Code de Lisbonne. Für Fachleute der Branche nach wie vor gewichtig. Der entsprechende Artikel ist zwar außer Kraft gesetzt, aber die Geschichte ist bekannt.

Inaktiver User
19.02.2011, 17:21
Es ist ein paar Jahre her, dass ich im Rahmen einer Festanstellung Zusatzhonorare für PR-Arbeit in Rechnung gestellt habe - und bei Dr. Oetker ist mir leicht gefallen, ein entsprechendes Honorar zu fordern. :freches grinsen:



Die Berechnung einer Tätigkeit sollte in erster Linie von der Arbeit und der Ausführenden abhängen, nicht vom Kundennamen. Insofern ziemlich egal, ob die Kundin Oetker oder Freundin heißt.

Inaktiver User
19.02.2011, 17:23
Ich arbeite nicht in einem freien Beruf.


Dann mach es auch nicht. Ich gehe hier mit I-dille konform.

Lanya65
19.02.2011, 17:57
Ich gehe hier mit I-dille konform.

Ich übrigens auch.
Das kommt sicher harsch rüber, aber als Profi kann man sich jeden Tag damit amüsieren, die Folgen des "Mal-nebenbei-bisschen-für-wenig-Geld-Texten"s auszubaden.

Inaktiver User
20.02.2011, 13:37
Danke an alle, die mir konkrete Tipps gegeben haben.

Es gibt sicher einen Strang, an dem der Frust freiberuflicher "Profis" besser aufgehoben ist.
Das Hauen und Stechen hier find ich deplaziert.

Inaktiver User
20.02.2011, 13:52
Danke an alle, die mir konkrete Tipps gegeben haben.

Es gibt sicher einen Strang, an dem der Frust freiberuflicher "Profis" besser aufgehoben ist.
Das Hauen und Stechen hier find ich deplaziert.
Ich finde es ziemlich unverfroren, bei den Profis die Stundensätze abzufragen, um Anhaltspunkte für die eigene Schwarzarbeit zu bekommen. :knatsch:

Suzie Wong
20.02.2011, 15:06
Danke an alle, die mir konkrete Tipps gegeben haben.

Es gibt sicher einen Strang, an dem der Frust freiberuflicher "Profis" besser aufgehoben ist.
Das Hauen und Stechen hier find ich deplaziert.

Sleepie, was heißt hier Hauen und Stechen??? Du hast am Anfang eine ganz entscheidende Sache verschleiert, nämlich die Tatsache, dass du nicht freiberuflich bist!
Ich selbst war auch erstaunt, dass du, Aloe, so frei gesagt hast, was du so nimmst ...
Daher hat es jetzt etwas von Infos erschleichen, wenn du Freiberufliche nach ihren Honoraren fragst.
Das hat absolut nichts mit Profis zu tun, sondern damit, ob man mit offenen Karten spielt oder nicht.
suzie wong

ganda55
20.02.2011, 19:21
20 Euro ist von einem professionellen Stundensatz in der Tat ziemlich weit entfernt. Der Stundensatz eines Klempners oder Automechanikers ist da schon ein besserer Anhaltspunkt. :pfeifend:
Ich hatte es als wirklich als Freundschaftspreis verstanden. Das muss am Beruf liegen, immer alles so wörtlich zu nehmen.:freches grinsen:

Sog. Freundschaftsdienst gibt's in allen Branchen, ohne dass die Branchen deshalb kaputtgehen. - Außerdem erkennt man am Produkt, ob wirklich ein Profi am Werk war. Die meisten Auftraggeber wissen schon, was sie von Hobbyberuflern bekommen.

Aloe
21.02.2011, 10:49
Also ich hab kein Problem damit, meine Preise öffentlich, also hier, zu nennen. Gib bei google oder sonstwo das Stichwort Lektorat/Korrektorat ein und du findest zig Homepages, auf denen Freiberufler genau das machen.

Sleepie wollte ja nur eine ganz konkrete Info, um vergleichen zu können. Dabei ist mir ziemlich egal, ob sie nun als Freiberuflerin arbeiten will oder zu einem Freundschaftspreis.

Allerdings habe ich sehr wohl etwas gegen Dumpingpreise, mit denen sich Freiberufler gegenseitig unterbieten. Ich verzichte lieber auf Aufträge, anstatt da mitzumachen.

muffyn
21.02.2011, 12:31
Danke an alle, die mir konkrete Tipps gegeben haben.

Es gibt sicher einen Strang, an dem der Frust freiberuflicher "Profis" besser aufgehoben ist.
Das Hauen und Stechen hier find ich deplaziert.

Es stimmt - ich bin gefrustet, wenn Kunden nicht verstehen wollen, dass ich freiberuflich nicht zu einem Stundenpreis von 5,38 Euro arbeiten will. Ich halte es für eine Unsitte, Verkaufstexte nach Worten zu berechnen.
"Quadratisch. Praktisch. Gut." - ich glaube kaum, dass dieser Text nur 9 Cent wert ist.

Du solltest aber verstehen, dass hier keiner, der sein Geld Hauptberuflich damit verdient, glücklich damit ist, mit "Hobby-Textern" (die, die nicht davon leben müssen) in Konkurrenz zu treten.
Auch Dir machst Du mit Preisen um die 20 Euro die Stunde keinen Gefallen. Je geringer der Wert, desto geringer die Wertschätzung - auch bei "Freundschaftsdiensten".

gruss
muffyn

Inaktiver User
21.02.2011, 12:34
Klar gibt es diese Seiten. Gewerbetreibende aus der entsprechenden Branche sollten sie auch kennen, ebenso die üblichen Sätze ihrer Branche.
Hier fragt jemand, der einen festen Job hat, nach Stundensätzen für eine Arbeit, die außerhalb seines Angestelltenjobs geleistet werden soll. Die Frage, wie das steuerlich abgewickelt werden soll, wurde trotz Wiederholung nicht beantwortet.
Wie nennt man das noch?

Wer da nachhakt, wird eben mal als "frustriert" bezeichnet.

Hier hat jemand, der selbst arbeitslos war, anscheinend immer noch nicht kapiert, warum Arbeitsplätze kaputtgehen bzw. dass Schwarzarbeit diese zerstört.

Inaktiver User
21.02.2011, 12:39
Es stimmt - ich bin gefrustet, wenn Kunden nicht verstehen wollen, dass ich freiberuflich nicht zu einem Stundenpreis von 5,38 Euro arbeiten will. Ich halte es für eine Unsitte, Verkaufstexte nach Worten zu berechnen.
"Quadratisch. Praktisch. Gut." - ich glaube kaum, dass dieser Text nur 9 Cent wert ist.

Du solltest aber verstehen, dass hier keiner, der sein Geld Hauptberuflich damit verdient, glücklich damit ist, mit "Hobby-Textern" (die, die nicht davon leben müssen) in Konkurrenz zu treten.
Auch Dir machst Du mit Preisen um die 20 Euro die Stunde keinen Gefallen. Je geringer der Wert, desto geringer die Wertschätzung - auch bei "Freundschaftsdiensten".

gruss
muffyn

Muffyn, als sogenannte "Hobby-Texterin" beherrsche ich immerhin die Gross- und Kleinschreibung.
Seit wann wird hauptberuflich als Adjektiv gross geschrieben?

Es heisst übrigens "du tust dir keinen Gefallen", nicht "du machst dir keinen Gefallen".

:smirksmile:

Inaktiver User
21.02.2011, 12:41
Muffyn, als sogenannte "Hobby-Texterin" beherrsche ich immerhin die Gross- und Kleinschreibung.
Seit wann wird hauptberuflich als Adjektiv gross geschrieben?

Es heisst übrigens "du tust dir keinen Gefallen", nicht "du machst dir keinen Gefallen".

:smirksmile:

Im Eingangstext wäre dann noch ein Bindestrich zu eliminieren und und und. Solltest Du eine Diskussion über selbstständiges Arbeiten (Texten und Korrektur (!) lesen) auf diesem Niveau führen wollen.
Nein, Berlin liegt nicht in der Schweiz.

Inaktiver User
21.02.2011, 12:44
Die Frage, wie das steuerlich abgewickelt werden soll, wurde trotz Wiederholung nicht beantwortet.

.

Ich erstelle Rechnungen, als Kleinunternehmer. Ich habe eine Steuernummer und ein angemeldetes Gewerbe seit 1996.

(Hier sind echt komische Leute unterwegs...)

Inaktiver User
21.02.2011, 12:47
Im Eingangstext wäre dann noch ein Bindestrich zu eliminieren und und und. Solltest Du eine Diskussion über selbstständiges Arbeiten (Texten und Korrektur (!) lesen) auf diesem Niveau führen wollen.
Nein, Berlin liegt nicht in der Schweiz.

Naja, das Doppel-ss anstatt dem "scharfen S" - das ist doch Dippelschisserei..
Ich will halt weltweit gelesen werden... :freches grinsen:

Inaktiver User
21.02.2011, 12:53
Naja, das Doppel-ss anstatt dem "scharfen S" - das ist doch Dippelschisserei..
Ich will halt weltweit gelesen werden... :freches grinsen:

Anstatt dem? Aha. Ja, gerüchteweise hört man immer wieder, wer sich die simple ß-Regelung nicht merken kann, hält sie eben einfach für blöd. Auch daran erkennt man, ob man es mit einem Profi zu tun hat.
International? Wenn die Leser Deutsch beherrschen, kennen sie auch das ß. Anderenfalls empfiehlt sich bei internationalen Texten nach wie vor Englisch. Du kannst sicher auch perfekt übersetzen und wirst dies anbieten.

Inaktiver User
21.02.2011, 13:05
Ich erstelle Rechnungen, als Kleinunternehmer. Ich habe eine Steuernummer und ein angemeldetes Gewerbe seit 1996.

(Hier sind echt komische Leute unterwegs...)

Dann schreib das doch, wenn eine solche Frage aufkommt. Bricht man sich dann einen Zacken aus der Krone?
Wenn Du seit 1996 in dem Gewerbe arbeitest, welches Du hier berechnen willst - warum kennst Du die Stundensätze nicht? Wir müssen jetzt aber nicht auch noch erklären, dass ein Gewerbe auf festgelegte Tätigkeiten angemeldet ist und ein "Hausmeister" nicht eben mal eine Rechnung über "IT-Beratung" stellen darf. Seufz.
Aber das ist vermutlich auch "Dippelschisserei". Vom Finanzamt und Gewerbeamt und so.

Inaktiver User
21.02.2011, 13:10
Ich beantworte gerne Fragen, wenn sie als Fragen daherkommen - und nicht als polemische Unterstellungen..

Ansonsten: Na gut:

anstatt des scharfen ESSES.

Himmel....!
Ihr Freiberufler habt offenbar zuviel Freizeit...
(Ich hab URLAUB!)

:Sonne:

Inaktiver User
21.02.2011, 13:23
Hast Du ein Gewerbe? Nur dann kannst Du es berechnen.

Was ist daran keine Frage? Wo ist dort eine "polemische Unterstellung"?

muffyn
21.02.2011, 13:27
Sleepy - gähn.

Möchtest Du jetzt eine Niveau Debatte anzetteln?

Ich fände einen Zwischenruf der Moderation ganz nett, der die Thread-Eröffnerin an Ihr eigenes Thema und an ein freundliches Miteinander erinnert.

muffyn
21.02.2011, 13:28
gelöscht - tExt War dobbelt

Inaktiver User
21.02.2011, 14:11
Sleepy - gähn.

Möchtest Du jetzt eine Niveau Debatte anzetteln?

Ich fände einen Zwischenruf der Moderation ganz nett, der die Thread-Eröffnerin an Ihr eigenes Thema und an ein freundliches Miteinander erinnert.

Das Neben-Thema und die Polemik und die Unterstellungen sind nicht auf meinem Mist gewachsen.
Immer erstmal an die eigene Nase fassen, bevor du nach den Mods rufst...

Promethea71
21.02.2011, 14:43
Na da komme ich doch wie gerufen. :smile:

Eigentlich las ich hier nur, weil mich das Grundthema interessiert, aber ich möchte tatsächlich darum bitten, dass sich alle ein bisschen im Ton mäßigen und zum ursprünglichen Sachthema zurück kommen.

Liebe Grüße

promethea

Inaktiver User
22.02.2011, 09:07
Na da komme ich doch wie gerufen. :smile:

Eigentlich las ich hier nur, weil mich das Grundthema interessiert, aber ich möchte tatsächlich darum bitten, dass sich alle ein bisschen im Ton mäßigen und zum ursprünglichen Sachthema zurück kommen.

Liebe Grüße

promethea

Danke. :blumengabe:

Meine Eingangsfrage "Wie würdet ihr sowas berechnen?" ist m.E. beantwortet worden.

Inaktiver User
22.02.2011, 09:20
Danke. :blumengabe:

Meine Eingangsfrage "Wie würdet ihr sowas berechnen?" ist m.E. beantwortet worden.

Hallo Sleepie,

ich arbeite manchmal freiberuflich für 2 Verlage (es ist zwar nicht Korrektur im Bereich Presse-Arbeit, aber Korrekturen von Übersetzungen, Übersetzen, Testen), beide zahlen 20 Euro die Stunde.

Lilacat
23.02.2011, 13:12
hallo,
ich nehme für pressemitteilung schreiben, konzipieren 250.- insgesamt.
nur für die aussendung 60.- (diverse presseverteiler, die ich aufgebaut habe)
wenn mich ein kunde angfrägt, nach einem kreis, verteiler, der nicht aufgebaut ist, kostet das nix, ich baue ihn auf und sende raus.
ich baue mir so nach und nach einen riesenkreis auf.
bei einem anderen kunden ist die pressearbeit verbunden mit marketing usw. dort bin ich an den events, die ich bewerbe beteiligt (0,50.-/person)
für korrigieren/lektorat wirst du mit 20.- nicht hinkommen. zieh die steuern, versicherung usw ab, du bringst geld mit.
lieber mal was "so" schnell lesen und bei den zusatzleistungen realistisch geld verlangen.
unter 40-65.- brauchst du da nicht anfangen.

liebe grüße
lila.

Inaktiver User
23.02.2011, 19:52
wenn mich ein kunde angfrägt, nach einem kreis, verteiler, der nicht aufgebaut ist, kostet das nix, ich baue ihn auf und sende raus.
ich baue mir so nach und nach einen riesenkreis auf.


Frägt denn oft einer? Qualität versus Quantität.

Lilacat
24.03.2011, 14:25
...war länger nicht im forum...
@pinot: ja, es frägt oft einer, manchmal auch eine.
ich finde deinen ton alles andere als angebracht.
wie kannst du aus der ferne die qualität meiner
arbeit beurteilen? ich lebe seit über 10 jahren
von meiner selbständigen arbeit.
davon wird haus, kind und hund finanziert.
so schlecht kann meine arbeit nicht sein.
daß es hier oft nicht mehr um sachen an sich geht, sondern nur
ums ego und besserwisserei ist traurig.
lilac.

Inaktiver User
24.03.2011, 15:58
...war länger nicht im forum...
@pinot: ja, es frägt oft einer, manchmal auch eine.
ich finde deinen ton alles andere als angebracht.
wie kannst du aus der ferne die qualität meiner
arbeit beurteilen? ich lebe seit über 10 jahren
von meiner selbständigen arbeit.
davon wird haus, kind und hund finanziert.
so schlecht kann meine arbeit nicht sein.
daß es hier oft nicht mehr um sachen an sich geht, sondern nur
ums ego und besserwisserei ist traurig.
lilac.

Qualität versus Quantität bezog sich auf den "Riesenkreis", wie Du Deinen qualifizierten Verteiler bezeichnest. Aber Du weißt ja, dass es in der Branche um qualifizierte Verteiler und qualifizierte Kontakte geht, nicht um Massenabfertigung, die ins Leere läuft.
Da Du es aber auf Deine weitere Arbeit beziehst, nun, es stimmt sicher, dass man hier nur ein reduziertes Bild erhält. Wenn es ums Schreiben und besonders um Korrekturen geht, mag man dann schon einmal von Grammatik-, Rechtschreibfehlern und der Nichtberücksichtigung der aktuellen Rechtschreibung leichtfertig falsche Schlüsse ziehen.

Dass man etwas von seiner Arbeit finanzieren kann, sagt meiner Meinung nach übrigens nichts über die Qualität der Arbeit aus. Das kann durchaus auch im Anspruch der Kunden begründet liegen. Zieh Dir diesen Schuh einfach nicht an, es ist eine allgemeine Aussage. Die Vorstände diverser Unternehmen können mehr als ein Haus finanzieren, liegt der Grund tatsächlich in guter Arbeit? Es gibt unzählige "Web-Designer", die Seiten kreieren, die Augenkrebs verursachen. Eventuell können sie auch davon leben. Ist ihre Arbeit nun qualitativ hochwertig? Vielleicht ist sie einfach billig und die Masse macht es (oder ihr Haus ist kleiner ;- )). Und den Kunden fällt es nicht auf, weil sie keine Ahnung haben. "Richtige" Web-Designer können ein Lied davon singen ...

katelbach
03.04.2011, 12:05
[...]