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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zigaretten und Alkohol in den ersten Schwangerschaftswochen



ann
12.02.2011, 11:44
Hallo ihr lieben...
ich brauche mal euren rat...ohne frage - das rauchen ist ungesund...!! das weiß jeder der raucht...

Wir probieren zur zeit schwanger zu werden...laut arzt habe ich eine Gelbkörperschwäche und es ist ohne behandlung nicht so leicht das es klappt...kann natürlich sofort aber auch erst in einigen jahren soweit sein...noch dazu bin ich ein lebemensch und geh gerne aus, trinke paar cocktails und rauche...

Allerdings möchte ich sicherlich das baby nicht gefährden und würde das ganze sofort lassen wenn ich erfahre schwanger zu sein....doch ich weiß ja wohl die ersten vier wochen überhaupt nicht ob ich schwanger bin...was ist denn wenn ich es bin aber trotzdem weiter rauche oder auf einer party alkohol trinke ?????

Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??

Vielen lieben dank für eure Antworten! ;o))
Ann

brighid
12.02.2011, 11:49
Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??

Vielen lieben dank für eure Antworten! ;o))
Ann

wenn mini schon von anfang an einen schaden durch deine raucherei/ alkohol abbekommen hat- ist innerhalb der ersten 3 monate die wahrscheinlichkeit einer fehlgeburt sehr hoch. innerhalb der ersten drei monaten sortiert die natur meistens sehr rigoros aus.

Talea1982
12.02.2011, 11:55
die ersten 4 wochen ist der embryo noch nicht an den blutkreislauf angeschlossen!:blumengabe:

brighid
12.02.2011, 12:36
die ersten 4 wochen ist der embryo noch nicht an den blutkreislauf angeschlossen!:blumengabe:

und versorgt sich selbst?

Kurly
12.02.2011, 12:45
in den ersten Wochen gilt das alles-oder-nichts-Prinzip: Würde der Embryo durch irgendetwas sehr stark geschädigt werden, geht er ganz normal mit der Blutung ab. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann in den ersten Tagen, noch BEVOR das Gehirn entsteht, noch aus jeder Zelle alles werden, d.h. wenn eine geschädigt wurde, kann eine andere noch übernehmen.

Mal abgesehen davon, dass Rauchen und Alhohol es sowieso möglicherweise erschweren, schwanger zu werden...

Hoppypoppy
12.02.2011, 12:52
und versorgt sich selbst?

Ja, quasi... über den mütterlichen Blutkreislauf wird er erst 14 Tage nach Befruchtung versorgt. Bis dahin versorgt er sich aus der Gebärmutterschleimhaut.
Die Verbindung zur Mutter ist also "indirekter" als ein paar Tage später, wenn das Blutgefäßsystem sich gebildet hat und die Plazenta entsteht.

Talea1982
12.02.2011, 13:00
Ja, quasi... über den mütterlichen Blutkreislauf wird er erst 14 Tage nach Befruchtung versorgt. Bis dahin versorgt er sich aus der Gebärmutterschleimhaut.
Die Verbindung zur Mutter ist also "indirekter" als ein paar Tage später, wenn das Blutgefäßsystem sich gebildet hat und die Plazenta entsteht.

Danke Hoppy:blumengabe:. hab grad nach der richtigen erklärung gegoogelt:freches grinsen:

brighid
12.02.2011, 13:08
Ja, quasi... über den mütterlichen Blutkreislauf wird er erst 14 Tage nach Befruchtung versorgt. Bis dahin versorgt er sich aus der Gebärmutterschleimhaut.
Die Verbindung zur Mutter ist also "indirekter" als ein paar Tage später, wenn das Blutgefäßsystem sich gebildet hat und die Plazenta entsteht.

er versorgt sich durch die gebärmutterschleimhaut, in der unter umständen reste von nikotin und c2, da sie auch durchblutet wird, vorhanden sind.

myDara
12.02.2011, 13:27
Hall ann,

da ihr ja sowieso am Basteln seid würd ich versuchen die Kippen gleich sein zu lassen... Ich glaube kein Mensch hier wird dir raten dass du jetzt gar keinen Alkohol mehr trinken sollst, es spricht wirklich nichts gegen ein paar Coctails oder ein paar gute Gläschen Wein ....aber dier Raucherei, puhhh??!!

Ich würde sagen: ganz klar schadet es, das Nikotin ist nun mal in deinem Körper. Eigentlich sagt man ja sogar Nikotin braucht Jahre um komplett aus dem Körper auszuscheiden nicht wahr?

Und eine Schwangerschaft bringt ja so oder so schon so viele körperliche und seelische Veränderungen, ich kann mir nicht vorstellendass ein Nikotinentzug da zusätzlich so prickelnd ist...


Ich hoffe du fühlst dich jetzt nicht auf den Schlips getreten aber Rauchen und Baby machen passen für mich persönlich einfach gar nicht zusammen!

:blumengabe:

Dara

PS: selbst Exraucherin

Kurly
12.02.2011, 13:35
und was soll in diesem Zusammenhang am Alkohol "besser" sein als am Rauchen? :blumengabe:

brighid
12.02.2011, 13:36
alkohol ist schneller wieder ausgeschieden als nikotin, dass sich einlagert.

Talea1982
12.02.2011, 13:38
Zumindest würde ich das Rauchen und den Alkoholkomsum reduzieren:blumengabe: (wenns anders nicht geht). Ich habe gehört, dass Rauchen und Alkohol das Schwangerwerden auch erschweren kann........... Noch ein Grund mehr, das ganze zu reduzieren oder besser sogar, damit aufzuhören....

ABER wichtig: spätestens AB positivem Test mit dem Zeugs GANZ aufhören:blumengabe:

Kurly
12.02.2011, 13:39
na gut, dass Alkohol in unserer Gesellschaft generell verharmlost wird, ist ja bekannt ... :pfeifend:

Trotzdem können auch geringen Mengen Alkohol einen Embryo so stark schädigen, dass er abstirbt, das ist nun mal Fakt.

brighid
12.02.2011, 13:42
ABER wichtig: spätestens AB positivem Test mit dem Zeugs GANZ aufhören:blumengabe:

bei einer starken raucherin kann der plötzliche entzug eine fehlgeburt auslösen.

Hoppypoppy
12.02.2011, 13:43
Brighid, ja, aber es ging doch um das akute Rauchen und Trinken am Anfang der Schwangerschaft, oder?
Ich gehe mal davon aus, dass die Strangeröffnerin sich durchaus bewußt ist, dass sie ihrem Körper weder mit Nikotin noch mit Alkohol etwas Gutes tut.
Alles, was im Körper schon drin ist, bekommt das Baby so oder so mit.

Beides sind Gifte und vor allem Alkohol hat gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung des kleinen Zellhaufens, der ein Baby werden soll.

Talea1982
12.02.2011, 13:43
bei einer starken raucherin kann der plötzliche entzug eine fehlgeburt auslösen.

Echt?????? Oh, dann wäre das vorherige aufhören oder das starke reduzieren ab Kinderwunsch natürlich umso wichtiger!!!!!!!

Hoppypoppy
12.02.2011, 13:44
Tja, dann sollte man wohl doch besser bei Einsetzen des Kinderwunsches sowohl das Rauchen als auch das Trinken stark reduzieren.

brighid
12.02.2011, 13:47
Echt?????? Oh, dann wäre das vorherige aufhören oder das starke reduzieren ab Kinderwunsch natürlich umso wichtiger!!!!!!!

ja.

myDara
12.02.2011, 14:07
Ich mein ich kenne die Lebensgewohnheiten der TE jetzt nicht aber ich könnte mir jetzt vorstellen dass: (ACHTUNG REINE MUTMAßUNG)

+ sie täglich mehrere Zigartten raucht
+ ab und zu ein Glas trinkt (zum Essen ein Glas Wein oder einen Aperitif, ein Coctail oder zwei wenn man ausgeht)


Ich bin jetzt selbst nicht der Vollrausch Typ aber zum Essen einen Wein oder einen Radler zur Jause habe ich immer schon gerne mal getrunken, auch während der Bastelzeit, hätte jetzt auch noch nie gehört dass DAS eine FG auslöst? Nikotin hingegen schon....


Kurly willst du wirklich sagen dass das berühmte Glas Rotwein am Abend auf der Couch Gift ist???

brighid
12.02.2011, 14:21
für den einen ist schon ein glas gift- für den andern nicht.

Inaktiver User
12.02.2011, 20:02
Es gilt ja wirklich erstmal das Alles oder Nichts Prinzip, wie hier schon erwähnt. Sollte der Embryo also einen Schaden haben, dann nistet er sich entweder nicht richtig ein,oder er geht ab.

Und wenn du es eventuell eh schon schwer haben wirst schwanger zu werden--> Ein gesunder Körper ist natürlich besser für die Empfängnis geeignet und macht es sicher wesentlich einfacher.

Natürlich ist es nicht ratsam zu Rauchen und zu Trinken. Auf der anderen Seite weißt du aber auch nicht wie lange es dauern wird bis es klappt.Und ein bisschen will man die Zeit ja auch noch "genießen".
Bei mir wars ähnlich. Mit dem Kinderwunsch haben mein Mann und Ich uns dazu entschlossen mit dem Rauchen aufzuhören.Es war dann aber nicht so leicht.Wir haben das Rauchen aber sehr stark reduziert.Manchmal gar keine,manchmal 1-2.Mehr war es aber nicht mehr.
Und Alkohol gab es eigentlich kaum.Selbst mein Mann hat das mitgemacht. Es war ja unser gemeinsamer Wunsch und wir wollten beide "gesund" sein. Ist natürlich blöd das wir trotzdem noch etwas geraucht haben.:peinlich:Naja.

Auf jedenfall wussten wir ja nie ob es geklappt hat oder nicht. Am Tag des positiven Testes war das Thema Rauchen sofort gegessen.Keine Abschlussziegarette,nichts.Und das war supereinfach. Kein Verlangen,keine Entzugserscheinungen.Hat echt keine Überwindung mehr gekostet.

Und ich bin zur Zeit des Weihnachtsmarktes schwanger geworden.Da gab es auch mal den einen oder anderen Glühwein:pfeifend:(natürlich vor dem positiven Test):pfeifend:

:blumengabe:

Talea1982
12.02.2011, 20:09
Hier ja auch Griesbaerchen:freches grinsen:

du siehst, ich folge dir:pfeifend:

Ich mochte Glühwein z.B. noch nie:knatsch:, war daher auch keine Sehnsucht nach da:freches grinsen:

Kurly
12.02.2011, 21:42
@ myDara

"Alkohol ist in Deutschland die häufigste Ursache für Schädigungen am werdenden Leben". Das ist ein Originalzitat aus der "Suchtfibel" von Ralf Schneider.

Ich beschäftige mich gerade eingehend in einem anderen Zusammenhang mit diesem Thema und bin aus historischen Gründen sehr sensibilisiert, was dieses Thema betrifft.

Muss jede für sich selbst entscheiden, ob sie "unnötigerweise" auf einer Party auf Alkohol verzichtet, da sie "noch nicht weiß", ob es geklappt hat.

Ich persönlich kann sowieso nicht verstehen, warum so viel Aufhebens um den Alkohol gemacht wird und dass es ein "Verzicht" ist, mal nichts zu trinken. Es wären ja dann streng genommen immer nur die 14 Tage ab ES, wenn man sich schon Gedanken darum macht :smirksmile:

Inaktiver User
12.02.2011, 23:29
2 Wochen nach der Befruchtung hatte ich eine Mammographie + weitere Röntgenuntersuchung. Ich wusste nicht, dass ich da bereits schwanger war und war natuerlich entsprechend besorgt, als der Test positiv war. Die Hebamme (wohne in NL, da geht man erst zur Hebamme und nur wenn's Probleme gibt zum Gyn) erklaerte mir auch, dass in den ersten 3 Monaten wirklich das Alles-oder-Nichts-Prinzip gilt. Sollte der Embryo nicht lebensfaehig sein, dann kommt es in 90 % der Faelle sowieso zu einem Abgang, die Natur regelt dies im Prinzip ziemlich gut. Und mittlerweile bin ich Mutter eines kerngesunden Jungens ;-)

Allerdings hatte die Hebamme auch gesagt, dass Alkohol und Nikotin nicht mit einer Schwangerschaft zu vereinbaren sind. Also gilt doch rechtzeitig aufhoeren, zumindest mit dem Rauchen. Die letzten Studien hier geben an, dass ein oder zwei Glaeser Alkohol an weniger als 4 Tagen pro Woche keinen Einfluss auf die Empfaengnisbereitschaft haben sollten.

LG,

Fresia

myDara
13.02.2011, 09:47
Kurly, das glaub ich dir sofort so wie du es schreibst allerdings reden wir hier sicher noch von 1-2 Gläser pro Woche. Würde ich jetzt mal frecherweise behaupten:wangenkuss: Aber ich möchte Alkohol hier natürlich auch nicht verharmlosen und die Abstinenz (oder ganz starke Einschränkung) ab Eisprung klingt zb. sehr vernünftig!

Oft hat der Körper eh keine Lust mehr drauf, ich war Silvester schon schwanger (ahnungslos und auch nicht im Kleinsten Moment damit rechnend) und trotzdem hab ich nicht so Recht Lust auf Alkohol bekommen, auf starken schon gar nicht! Also hab ich bis fünf Uhr in der Früh lediglich drei Sekt Orange getrunken (und ich bin normal wirklich nicht schlecht im Feiern:pfeifend:)....i

zum Alles oder Nichts Prinzip: Fresia da hast du schon recht, in den ersten drei Monaten selektiert der Körper natürlich aus. Aber was ist mit den vielen untergewichtigen, kranken Kindern die zur Welt kommen eben weil die Mutter in der Schwangerschaft das Rauchen sich nicht verkneifen konnte.

Und dann kommen noch so Aussagen wie: "mein Arzt hat mir geraten weiterzurauchen aber ich habe es stark reduziert. Es ist das Beste was ich für mein Ungeborenes tun kann, den mein Nikotinentzug würde es sonst nur stressen":nudelholz: Welches Kind hat so einen Einstieg ins Leben verdient?

Und ob der Entzug bzw. das Aufhören dann so leicht fällt wie bei Griesbärchen oder Talea kann die TE ja im Vorhinein wirklich nicht wissen?!

Inaktiver User
13.02.2011, 11:33
Hallo Ann,

ich hab während der Frühschwangerschaft noch Alkohol getrunken (mal 2 Gläser Wein, mal ein Bier - ein lustiger Cocktailabend :Sonne: war zufällig nicht drunter.) Als ich's wusste, dass ich schwanger bin, hab ich natürlich sofort damit aufgehört. Laut Frauenärztin ist das auch nicht soo schlimm - eben, weil die befruchtete Eizelle sich ja erst einnisten muss.

Allerdings ist es sicher sinnvoll, das Trinken zu beschränken, z. B. auf die Tage, an denen du ganz sicher sein kannst, dass du nicht schwanger bist. Vom Rauchen hab ich keine Ahnung - vor Jahren aufgehört. Ich würd mich auch nicht drauf verlassen, dass das Schwangerwerden lange dauert - das geht manchmal wirklich schneller als man denkt. :smirksmile::smile:

Inaktiver User
13.02.2011, 12:00
na gut, dass Alkohol in unserer Gesellschaft generell verharmlost wird, ist ja bekannt ... :pfeifend:


Ja, das stimmt. Wenn man mal so liest, was in Studien über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Brustkrebs herausgefunden wurde, da wundert man sich doch sehr, dass deswegen nicht viel mehr Alarm gemacht wird.

Talea1982
13.02.2011, 12:06
Alkohol und Brustkrebs

Was wurde denn da herausgefunden??????????

Tasmanina
13.02.2011, 12:19
bei einer starken raucherin kann der plötzliche entzug eine fehlgeburt auslösen.

hast du da quellen für? ich kenn das argument bisher nur so als ausrede für raucher. :pfeifend:

brighid
13.02.2011, 13:48
wissenschaftliche quellen nein.

aber aussagen von ärztlichen kollegen, -innen die in der gyn arbeiten.

Jarri
13.02.2011, 14:05
uhh - schwieriges Thema. Da ich nicht rauche, jetzt nur mal wie ich das mit dem Alkohol handhabe: Generell bin ich keine Vieltrinkerin (selten, dass ich mich als "betrunken" bezeichnen würde). Aber ich trinke regelmäßig kleinere Mengen (1-2- Gläser Wein, mal ein Bier, ab und an ein Cocktail). Ich versuche in der zweiten Zyklushälfte sehr wenig bis nichts zu trinken. Je näher ich an NMT komme, desto "abstinenter" werde ich. Aber total verzichten tu ich während der Hibbelzeit nicht. Ich merke sonst, dass ich mein Leben zu sehr auf die Hibbelei fokussiere und das berühmt berüchtigte Loch, in das ich nach einem negativen Test falle schon tief genug ist. Wenn ich mich dann auch noch selbst kasteie, tut mir das noch weniger gut.
Hatte mal eine "Kurz-ss" und in dieser Zeit ab dem postitiven Test 0,00 getrunken. Ist mir 0,00 schwer gefallen :freches grinsen:

brighid
13.02.2011, 14:23
auf lebensmittel zu verzichten - geht nicht- du verhungerst.

aber auf alkohol nicht verzichten können--------------------- :pfeifend:

Talea1982
13.02.2011, 14:31
Ich denke mal, dass es auch jetzt nicht darum geht, dass man nicht verzichten KANN. Sondern man in der Hibbelphase NORMAL weiterleben sollte:blumengabe:. Klar, wenn man sich jedes WE bis zum Abwinken besäuft, würde ich es sein lassen:freches grinsen:.

Aber auch während der Hibbelzeit kann man sich doch ruhig mal einen Cocktail, Glas Wein oder Bierchen gönnen, vielleicht max. ein wenig beschwippst sein........... So hab ichs gehalten! Ich wusste ja auch nicht WANN es klappt............ hätten ja noch Monate sein können und immer mit dem Gedanken, ob es denn geklappt hat und dann auf alles zu verzichten:knatsch: NÖ........

Alles eben in Maßen:blumengabe:

brighid
13.02.2011, 14:35
I

Alles eben in Maßen:blumengabe:

:blumengabe:

Jarri
13.02.2011, 14:39
Brighid, dann hoffe ich mal, dass Deine zwei Smileys in Deine Signatur nur mit Apfelschorle anstoßen (oder nicht schwanger sind... aber dafür sind sie ziemlich rund :freches grinsen:) :blumengabe:

Ja, genau, Talea. Mir geht's um das "normale" weiterleben. Ich habe mich Anfangs und besonders nach der FG in der 2. Zyklushälfte sehr zurückgenommen mit Alkohol aber auch mit rohen Lebensmitteln (Sushi etc.). Und so doof das klingt: mir hat das psychisch nicht gut getan, weil mein Leben nur nur nach dem was-wäre-wenn-Prinzip verlaufen ist und ich bei einsetzender Mens immer das Gefühl hatte, ich wurde "doppelt"-betrogen ...:knatsch:

brighid
13.02.2011, 14:40
hallo jarri------------------------------- ich bin rund, ich bin eine starke frau, ich habe eine breite seele die auch ihren platz ausfüllt.

(und ich bin schon in den wechseljahren) :pfeifend:

Talea1982
13.02.2011, 14:45
Jarri, ich weiss nicht, ob ichs erwähnt habe, aber als ich getestet habe, hatte ich zwei Tage vorher Geburtstag und mich schön beschwippst:freches grinsen: und hatte KEIN schlechtes Gewissen auch nicht als ich positiv testete. Am Anfang meiner Hibbelzeit habe ich auch schon vieles weggelassen und mich schier verrückt gemacht....................... irgendwann habe ich dann einfach weitergelebt, wie immer. Und es hat mir gutgetan:liebe:.

Und den Schwipps die Tage vorher haben meinen Sohn nun auch nicht geschadet:freches grinsen: Und letztlich dann auch noch in der Zeit auf Lebensmittelnsorten...................... (ich sag jetzt mal SUSHI) zu verzichten wollte ich erst rech nicht! Ich liebe Sushi und hätte ich es nicht gedurft.................. schüttel:freches grinsen: Die Zeit soll auch was besonderes sein und nicht: Oh, dann darf ich das nicht, dies nicht, jenes nicht usw.

Ebenso wie in der Schwangerschaft selber. Ich habe mir vorgenommen in der nächsten Schwangerschaft nicht mehr so penibel zu sein (rohes Fleisch etc. klar nicht), aber z.B. mit Zimt usw. Man muss schon ne Menge zu sich nehmen bevor das überhaupt ne Wirkung hat!

Wie eben schon mal gesagt, in Maßen ist doch fast alles in Ordnung:blumengabe::Sonne:

Talea1982
13.02.2011, 14:46
(und ich bin schon in den wechseljahren)

Hab ich mir fast gedacht:pfeifend::pfeifend::pfeifend: Neeeeee, habs hier irgendwann mal mitbekommen:blumengabe::freches grinsen:.

Jarri
13.02.2011, 15:19
Wie Du von dem Kommentar von mir...


Brighid, dann hoffe ich mal, dass Deine zwei Smileys in Deine Signatur nur mit Apfelschorle anstoßen (oder nicht schwanger sind... aber dafür sind sie ziemlich rund )

...auf diese Antwort kommst...


hallo jarri------------------------------- ich bin rund, ich bin eine starke frau, ich habe eine breite seele die auch ihren platz ausfüllt.

ist mir grad ein Rätsel :wie?:

Im unwahrscheinlichen Fall, dass Du denkst, ich hätte hier auf Körpermaße angespielt, muss ich leider sagen, dass das nicht der Fall ist :smile:

Körpermaße sind mir nämlich Wurst! (Solange es sich nicht um meinen Bauchumfang handelt, der jetzt dann hoffentlich bald mal rapide zunimmt - trotz ein Gläschen Wein um die Hibbelzeit zu versüßen :smirksmile:)

brighid
13.02.2011, 15:31
das muss dir nicht leid tun, ich kann damit umgehen.

ich habe deine anmerkung mit dem rund mit humor entgegengenommen :blumengabe:

Inaktiver User
13.02.2011, 18:05
Die Sachen zum "Alles oder nichts"-Prinzip wurden mir auch so von meiner Hebamme/ Frauenarzt weitergegeben.


Denn:

Genau in dem Monat, in dem ich schwanger wurde habe ich damit wirklich nicht gerechnet :smirksmile: Und war auf einem Fest wo.....Wein in Strömen floss..... Raucherin war ich auch.

Mein schlechtes Gewissen, als ich den positiven Test in der Hand hielt (allerdings schon am Tag des Ausbleibens der Regel) gönne ich Keinem. Die Sünden eines Monats vielen mir schlagartig ein. Das hat mich übrigens die Schwangerschaft über begleitet.

Das ich das Rauchen sofort eingestellt habe (und das hat mich 0 Mühe und gar nix gekostet), Wein sowieso, hat daran auch nichts geändert.

Mit meinem Gewissen vereinbaren könnte ich Gelegenheitsrauchen (welches dann bei positivem Test sofort eingestellt wird) und einen normal Alkoholkonsum, also das berühmte Glässchen Wein zum Essen und hier und da ein Glässchen auf einer Feier.

Josi25
13.02.2011, 20:52
Hallo ihr Lieben,

ich versuche zwar gerade erst seit 2 Monaten schwanger zu werden aber mir geht es richtig schlecht, wenn ich z.B. Alkohol oder auch nur rohes Fleisch ab 1 Woche nach ES gegessen habe. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen und so eine Panik, daß es irgendwie geschadet haben könnte, das mich das mehr gestresst und hat, als wenn ich die Sachen einfach weggelassen hätte. Ich verurteile damit keine anderen Frauen, die es anders machen, aber ich habe bei mir selber dann so eine Panik.
Hier reden viele vom Alles oder Nichts Prinzip. Was ich dabei aber nicht so ganz verstehe ist, daß ich doch unbedingt verhindern will, daß es abgeht, nur weil ich ein bißchen Alkohol getrunken oder rohes Fleisch gegessen habe. Es soll doch um jeden Preis bleiben! Da verzichte ich auch gerne für je 2 Wochen auf Alkohol etc.

Das Rauchen habe ich mir übrigens direkt mit dem Kinderwunsch abgewöhnt. Da war ich zu meinem Glück direkt davon überzeugt schwanger zu sein! :freches grinsen: Ich glaube sonst hätte ich den Absprung nie geschafft. Ich hatte davor schon so oft probiert aufzuhören, aber es ist mir nie gelungen. Jetzt war es plötzlich so einfach. Ich habe von jetzt auf gleich aufgehört. Da sage ich nur: DANKE KINDERWUNSCH!!!!
Und jetzt fühl ich mich so guuuuut!!! :musiker: (....und habe soooo viel Geld in der Kasse übrig. Das wird jetzt allerdings für Schwangerschaftstests und co. verbraten!!)

Leandra
13.02.2011, 22:51
Ich rauche nicht aber ich bin Genußtrinkerin, d.h. ich trinke gern mal 1 Glas Wein und habe eine Schwäche für guten Rotwein.

Ich möchte nicht in der Hibbelpahse leben als wäre ich schon schwanger. Wir versuchen es jetzt seit 8 Monaten und ich finde eigentlich das der Kinderwunsch einen fast zu großen Platz im Leben einnimmt.

Man fängt an sozusagen mit angezogener Handbremse zu leben und sich tändig die Was-Wäre-Wenn-Frage zu stellen, sie es bei Urlaubspalnung, beruflichen Plänen, Renovierungsarbeiten etc.

Ich finde, wenn man sich schon wie eine Schwangere benimmt, dann seine Tage bekommt und wieder alles darf, dann hat dieser Unterschied (jetzt ist Wein etc. wieder okay) die Enttäuschung noch verschärft, weil sie einem durch die Verhaltensänderung so bewusst wurde. Außerdem ist es auch ein verlust an Lebensqualität. Deswegen würde ich ein völlig normales Weitermachen empfehlen, wenn man vorher nicht zu ungesund gelebt.

LG

Phoenix24
14.02.2011, 07:58
huhu

bei allem was "passiert" hab ich ja noch verständnis, aber wenn man doch absichtlich plant ein leben in die welt zu setzen, dann beginnt doch die verantwortung in dem moment.
was bringt es dir AB dem pos. nicht mehr zu rauchen und zu trinken, wenn nikotin etc. noch in der schleimhaut sind, von der sich der embryo ernährt?

zudem kommt, dass wenn man nicht rechtzeitig VOR einer ss mit dem rauchen aufhört die kalkablagerungen in der gebärmutter (die durch das rauchen sehr verstärkt werden) so starkt sein können, dass der widerstand in der gebärmutter stark erhöht wird - was bedeutet der embryo bekommt weniger blut als er sollte, also auch weniger sauerstoff, nahrung etc. der abtransport andererseits funktioniert dann auch nicht mehr gut.
dazu müsste dann blutverdünnende mittel geben um dem wieder entgegenzuwirken......

ich fasse mal zusammen:
weil man es nicht riskieren will auch nur einen tag unnötig nicht zu rauchen, riskiert man dann lieber, dass sich der embryo die ersten 14 tage durch eine schleimhaut ernährt, die noch nikotin und reststoffe vom alkohol enthält.

weil man bloß nicht zu früh das rauchen einstellen möchte, riskiert man lieber, dass das kind durch eine zu stark verkalkte gebärmutter nicht ausreichend versorgt wird.
um dem entgegenzuwirken nehmen wir lieber medikamente ein, obwohl wir natürlich nicht wollen dass unser kind irgendwelche medikamente abbekommt......

ein ganz toller einstieg für ein ungeborenes kind.


ich war selber starke raucherin und habe ca. 1 jahr bevor wir zu basteln begonnen haben mit dem rauchen aufgehört.

wie gesagt, verantwortung für sein eigenes kind beginnt nicht erst ab einem pos. sst sondern mit der entscheidung für ein kind.


meine letzte ss ist ja nun auch noch nicht sooo lange her und da hatte ich gelesen, dass es absolut keine messbaren grenzen und angaben darüber gibt, wieviel alkohol oder nikotin ein kind schädigen und wie "wenig" eben nicht.


und grade wenn du sagst, du hast schon eine gelbkörperschwäche und kannst eh nicht so einfach ss werden, würdest du dir und deinem zukünftigen baby wohl eher einen gefallen tun wenn du gleich aufhörst. :blumengabe:

myDara
14.02.2011, 09:04
sehr schönes posting phoenix:blumengabe:

Inaktiver User
14.02.2011, 09:54
Hallo ihr lieben...
ich brauche mal euren rat...ohne frage - das rauchen ist ungesund...!! das weiß jeder der raucht...

Wir probieren zur zeit schwanger zu werden...laut arzt habe ich eine Gelbkörperschwäche und es ist ohne behandlung nicht so leicht das es klappt...kann natürlich sofort aber auch erst in einigen jahren soweit sein...noch dazu bin ich ein lebemensch und geh gerne aus, trinke paar cocktails und rauche...

Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??

Vielen lieben dank für eure Antworten! ;o))
Ann

Ann,

Deine Frage geht eigentlich einen Schritt zu weit. Wer ohne ärztliche Unterstützung nicht schwanger werden kann, aber trotzdem raucht und regelmässig Alkohol konsumiert, führt die Anstrengungen, die er auf der einen Seite unternimmt - Behandlung, um Kinderwunsch zu erfüllen - auf der anderen Seite ad absurdum, indem er sich selbst sabotiert, denn:


Rauchen vermindert die Durchblutung der Eierstöcke und der Gebärmutter sowie der Hoden. Das hat zur Folge, dass Raucherinnen nicht so leicht schwanger werden. In einer dänischen Studie waren nach sechs Monaten in der Gruppe der Raucherinnen ein Drittel weniger Frauen schwanger als in der Gruppe der Nichtraucherinnen. Rauchende Männer haben insgesamt weniger Samenzellen als Nichtraucher und einen höheren Anteil an missgebildeten Samen. Dies kann zu Unfruchtbarkeit führen (nach einer finnischen Studie waren 27,8 Prozent der Nichtraucher unfruchtbar, aber 41,9 Prozent der Raucher). Möglicherweise kann dies auch zu Missbildungen beim Kind führen. Quelle (http://www.krebsgesellschaft.de/rauchen_schwanger,1058.html)

Da wäre es möglicherweise sinnvoll, einmal die eigene Motivation genauer anzuschauen.

Es gibt im übrigen keinerlei mir bekannte Indizien dafür, dass plötzlicher Entzug das Risiko eines Aborts begünstigen könnte. Das einzige Risiko, das damit verbunden ist, ist eine umgehende Entlastung des Organismus.

Phoenix24
14.02.2011, 11:44
:blumengabe: danke dara :o)

Inaktiver User
14.02.2011, 13:06
Was wurde denn da herausgefunden??????????

Hm, da gibt es so einige Studien und Veröffentlichungen zu. Ich informiere mich darüber immer mal, da meine Tante in jungen Jahren an Brustkrebs gestorben ist.
Ist ja eigentlich nicht das Thema hier, aber hier trotzdem mal ein Link:

Gesundheit: Schon in Maßen erhöht Alkohol das Krebsrisiko | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/online/2009/10/alkohol-krebsrisiko)

Inaktiver User
14.02.2011, 18:17
Es gibt im übrigen keinerlei mir bekannte Indizien dafür, dass plötzlicher Entzug das Risiko eines Aborts begünstigen könnte. Das einzige Risiko, das damit verbunden ist, ist eine umgehende Entlastung des Organismus.

Hallo,

ich hab mich hier gerade durchgelesen, aber der o.g. Aussage kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich habe 20 Jahre richtig viel geraucht. Als ich vor 6 Jahren aufgehört habe, war das erstmal alles andere als eine Entlastung für meinen Körper/Organismus. Der hat dann nämlich erstmal komplett gestreikt wegen dem Entzug und wollte sein Gift wieder haben :knatsch: Da hat beispielsweise mein Magen erstmal den Dienst eingestellt und ich musste fast ein halbes Jahr Magenanregende Medikamente nehmen, bis alles wieder im Lot war. Na gut so Magensachen sind auch immer langwierig.
Was ich damit sagen will: bei einer starken Raucherin tut sich der Körper unter Umständen am Anfang durchaus schwer mit dem Entzug, und es ist ein Entzug, das darf man nicht unterschätzen!
Deshalb würde ich, wenn ich eine Schwangerschaft plane, auch lieber gleich zu rauchen aufhören. :smile:

Inaktiver User
15.02.2011, 05:46
Jeder Entzug bedeutet für den Organismus eine Entlastung in Sachen zugeführter Noxen. Das heisst nicht, dass der Entzug selbst nicht mit Stress verbunden sein kann.

Worum es hier geht, ist das Ammenmärchen, durch Entzug käme es zu einem Abort - ein Abort ist jederzeit insbesondere in der Frühschwangerschaft möglich. Wenn es in Zusammenhang mit plötzlicher Abstinenz dazu kam, heisst das aber nicht, dass die Causa die Rauchentwöhnung war. Sich mit diesem Argument vor dem Entzug zu drücken, und lieber zu riskieren, Embryo/Fötus zu schädigen, halte ich für ziemlich lahm.

Sonderzeichen
15.02.2011, 06:11
Hallo ihr lieben...
ich brauche mal euren rat...ohne frage - das rauchen ist ungesund...!! das weiß jeder der raucht...

Wir probieren zur zeit schwanger zu werden...laut arzt habe ich eine Gelbkörperschwäche und es ist ohne behandlung nicht so leicht das es klappt...kann natürlich sofort aber auch erst in einigen jahren soweit sein...noch dazu bin ich ein lebemensch und geh gerne aus, trinke paar cocktails und rauche...

Allerdings möchte ich sicherlich das baby nicht gefährden und würde das ganze sofort lassen wenn ich erfahre schwanger zu sein....doch ich weiß ja wohl die ersten vier wochen überhaupt nicht ob ich schwanger bin...was ist denn wenn ich es bin aber trotzdem weiter rauche oder auf einer party alkohol trinke ?????

Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??

Vielen lieben dank für eure Antworten! ;o))
Ann

ein hoeheres risiko ist wohl immer da, aber:

die meisten raucherinnen bringen gesunde babys zur welt. und sie haben es auch viele generationen vor uns getan. nur wer auf nummer sicher gehen will, hoert am besten ganz auf.

babys, die alkoholgeschaedigt zur welt kommen haben, ausnahmslos alkoholkranke muetter, und keine muetter, die sich dann und wann mal ein glaeschen sekt gegoennt haben. bei den alkoholkranken muettern kommt dazu, dass sie oft auch stark rauchen und ihre ernaehrung vernachlaessigen.

wenn die frau ansonsten gesund ist, sich gesund ernaehrt und ihren koerper nicht aussergewoehnlich belastet, sind das gelegentliche zigarettchen und ein glas wein oder eine flasche bier gar kein problem. man darf's eben nicht uebertreiben!

xanidae
15.02.2011, 06:47
babys, die alkoholgeschaedigt zur welt kommen haben, ausnahmslos alkoholkranke muetter, und keine muetter, die sich dann und wann mal ein glaeschen sekt gegoennt haben. bei den alkoholkranken muettern kommt dazu, dass sie oft auch stark rauchen und ihre ernaehrung vernachlaessigen.


das trifft leider so nicht zu. auch kinder von müttern die nicht alkoholkrank sind, zeigen zeichen von alkoholembryopathie - weil sie nicht so konsequent waren, was den alkoholverzicht in der schwangerschaft angeht.

auch gesunde raucherbabys erleiden einen entzug nach der geburt. der entzug ist dem von heroin gleichzusetzen.

zum glück gibt es nicht mehr schädigungen, wenn man bedenkt, wieviele weiter rauchen und nicht konsequent beim alkohol sind.

doch hat die empfehlung auf den kompletten verzicht von alkohol, nikotin und anderen drogen, ihren sinn.

Plueschmops
15.02.2011, 10:29
Hallo!

Aus Zeitmangel habe ich es nicht geschafft auch meinen Senf als Ex-Raucherin und Mutter dazu zu geben. Nun frage ich mich ob ich das noch Sinn macht.
ann liest du noch mit?

Plüschmops

Sonderzeichen
15.02.2011, 13:36
das trifft leider so nicht zu. auch kinder von müttern die nicht alkoholkrank sind, zeigen zeichen von alkoholembryopathie - weil sie nicht so konsequent waren, was den alkoholverzicht in der schwangerschaft angeht.

das ist stark anzuzweifeln, denn dann haetten in frueheren generationen, als man es mit alkohol und rauchen noch nicht so genau genommen hat, massenhaft alkoholgeschaedigte kinder zur welt kommen muessen. war aber nicht so. wenn ein baby mit alkholschaedigung geboren wurde, war der zusammenhang mit der alkoholkranken mutter sonnenklar. und das ist auch heute nicht anders.


auch gesunde raucherbabys erleiden einen entzug nach der geburt. der entzug ist dem von heroin gleichzusetzen.

solche horrorstorys moegen geeignet sein, gutglaeubige schwangere raucherinnen zum aufhoeren zu bewegen, aber der realitaet entsprechen sie nicht.


doch hat die empfehlung auf den kompletten verzicht von alkohol, nikotin und anderen drogen, ihren sinn.

natuerlich. solche empfehlungen machen sinn. sie sollten aber nicht uebers ziel hinausschiessen und die realitaet verzerren. dann sind sie naemlich nicht mehr glaubwuerdig.

Phoenix24
15.02.2011, 14:33
@sonderzeichen
die meisten mütter bringen gesunde kinder zur welt? bedeutet aber auch "nicht alle"
soll man weiterrauchen und riskieren, dass es einen nicht trifft?

ist ja ähnlich wie "ich verhüte nicht mit kondom, mir passiert schon nix..."


bloß keine verantwortung für sein kind übernehmen. man man man.
und dann wenn das kind einen schaden hat? dann kan man nix mehr machen.
und das kind ist das gestrafte, nur weil die mutter sich 9 monate lang nicht zusammenreißen konnte.

Inaktiver User
15.02.2011, 14:55
und das kind ist das gestrafte, nur weil die mutter sich 9 monate lang nicht zusammenreißen konnte.

Sehe ich auch so. 9 Monate Verzicht, um für das Ungeborene keine Risiken einzugehen, wenn man es schon nicht für sich selber tut, meine Güte, was ist das schon?
Klar kann man eine Sucht nicht einfach einstellen, auch wenn manche das schaffen (mein Respekt), aber dann muss man sich schon beim Kinderwunsch damit auseinandersetzen, was man riskiert.

Warum muss man eigentlich "alles" haben? Leben wie bisher UND ein Kind im Bauch? Ist man nicht gerade der Erwachsene, der das beeinflussen kann?

Koalabaerin
15.02.2011, 15:09
Ich rauche nicht, daher fiel dieser Punkt für mich weg.
Ich bin auch weder Wein- noch Biertrinkerin, d.h. ich trinke im Alltag gar keinen Alkohol - so für mich meine ich. Aber ich gehe ab und an (alle paar Monate!) mal gerne weg und da gehört dann Bechern schon dazu :zwinker:
In meiner Hibbelzeit habe ich solche Ausgehtermine halt immer in die erstem Zyklushälften gelegt! Ab ES war eben nix mehr mit Alkohol, sogar mit Coffein (Cola + Energydrinks, Kaffee trinke ich eh nicht) habe ich mich zurück genommen und keinerlei Medikamente mehr genommen, wenn es nicht absolut unumgänglich war (sonst bin ich recht schnell dabei mit Aspirin und Co). Ich weiß, dass anfangs das Alles-oder-Ncihst-Prinzi herrscht und ich weiß auch, dass die ersten Tage nach ES eh noch keine Einnistung stattfindet und wollte trotzdem kein Risiko eingehen!

Ich habe - obwohl ich wirklich in allem (auch das Essen betreffend!) übervorsichtig war - das Baby trotzdem verloren! Das hat mich im ersten Moment echt an der Gerechtigkeit dieser Welt zweifeln lassen, denn all meine Vorsicht hat mir nichts genutzt und ich habe gedacht "Hätte ich mir auch sparen können!" Aber rückblickend bin ich froh, dass ich so vorsichtig war. Nach einer FG macht man sich ohnehin schon Vorwürfe, ich möchte nicht wissen, wie viel schlimmer diese gewesen wären, wenn ich wirklich bewusst Risiken eingegangen wäre.

Was ich an solchen Fragestellungen immer nicht verstehe ist Folgendes:
Wenn man ein Kind so aktiv plant, hat man doch hoffentlich ohnehin den Wunsch, mit Rauchen aufzuhören! Idealerweise in der Schwangerschaft, spätestens aber doch wohl, wenn das Baby da ist, damit es den Rauch nicht ständig riechen muss. Da man doch nachweislich deutlich fruchtbarer ist, wenn man nicht raucht: Warum schiebt man es auf? Warum hört man nicht auf, sobald man aktiv am KiWu arbeitet? Dann stellen sich manche Fragen gar nicht und man hat den gröbsten Entzugsstress auch durch, wenn man dann schwanger ist (das bekommt das Baby doch sonst auch mit, dass die Mutter auf dem Zahnfleisch geht!)

Ich habe die Diskussion ja schon mit meinem Mann. Er raucht (nicht in der Wohnung!), hat aber gesagt, er möchte sich das abgewöhnen, wenn das Baby da ist - damit er eben nicht immer so nach Rauch riecht bzw. seine Klamotten/Haare etc. Wir hatten 5 Zyklen vergeblich probiert, ehe es klappte. Dann war ich schwanger, verlor das Kind und danach habe ich es angesprochen: "Warum nicht JETZT aufhören, wenn du es dch OHNEHIN vorhast?" Nun bin ich allerdings im ersten Anlauf wieder Schwanger geworden und das ist sein Glück, denn ansonsten würde ich ihn jetzt MASSIV ins Gebet nehmen, aufzuhören, um die SS-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen (zumal ich mir auch nicht so sicher bin, ob ein rauchender Mann nicht auch zu einer eröhren FG-Rate beitragen kann).
Als FRAU kann ich echt gar nicht verstehen, warum man nicht mit Rauchen aufhört, sobald man aufhört zu verhüten :knatsch:

Talea1982
15.02.2011, 16:18
Das ist hier wirklich ein schwieriges Thema, aber ihr verurteilt ja doch ganz schön:knatsch:.

Ich selber habe in der Hibbelzeit geraucht und ab und an mal was getrunken (egal, ob NMT war oder nicht). Als ich den positiven Test in den Händen gehalten habe, habe ich ein paar Tage später schon den ersten Termin bei der FA gehabt. Sie riet mir, (da ich doch recht starke Raucherin mit 1 Schachtel / Tag war), das Ganze innerhalb von zwei Wochen auf null zu reduzieren. Den ersten Tag so und so viel usw. Sie meinte, dass mir das den Stress reduzieren würde und ich somit nicht so schlimm zu kämpfen hätte. Ist ja egal, ihre Meinung ist jedenfalls, dass recht zügig auslaufen zu lassen! Ich hab mich dran gehalten und in der Schwangerschaft dann nicht mehr geraucht (nach den zwei Wochen) und keinen Tropfen Alkohol getrunken. Ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen und mein Sohn ist kerngesund!

Als mein Söhnchen dann da war, habe ich nach drei Wochen wieder angefangen zu rauchen (Stressbedingt, die Geburt war ätzend, ich nur am Heulen und es ging mir dadurch einfach besser). Ich rauche draußen, wasche mir nach jeder Zigarette die Hände und nehme ein BonBon. Wo geraucht wird, gehe ich mit meinem Kleinen nicht rein. Max. 6-7 Zigaretten pro Tag, mehr schaffe ich nicht mehr......

Ich finde es viel schlimmer, wenn man durchgehend in der Schwangerschaft raucht und säuft ohne das extrem einzuschränken bzw das dann schnell komplett sein zu lassen!


Ihr habt euch dran gehalten, schön, aber andere sind nicht gleich verantwortungslos, nur weil man nicht sofort AB KiWu mit allen Lastern aufhört!

Phoenix24
15.02.2011, 21:33
@talea
naja, man darf doch aber auch nicht vergessen, dass man die verantwortung für ein leben trägt.

ich bin ja sonst recht tolerant und möge doch bitte jeder machen, was er will. aber wenn man jemanden möglicherweise schadet, der weder darüber diskutieren kann noch sich helfen kann, dann find ich das einfach unverantwortlich.

und ich frage mich immer, was tun solche leute, wenn das "bissl" rauchen dann doch geschadet hat und sie ein behindertes kind bekommen`?
ist das dann halt egal?

wenn ich in der ss irgendwas getan hätte (bewusst) und mein kind dann geschädigt gewesen wäre, hätte ich mir das im leben nicht verziehen.

und wenn man denn schon aktiv plant ein leben in die welt zusetzten, dann frag ich mich, warum man diesem kleinen leben denn nicht von vornherein die besten chancen wünscht?


ich hab noch vor der aktiven zeit aufgehört zu rauchen und als es dann los ging, hatte ich zwei fg´s und mir wäre im leben nicht der gedanke gekommen "naja, hätt ich mir ja sparen können"

man soll für sich ja machen, was man für richtig hält. dafür sind wir erwachsen und können unsere eigenen entscheidungen treffen. unsere ungeborenen kinder und dann halt auch die geborenen, können entscheidungen (solche zumindest) eben nicht treffen. dafür sind wir da. um für unsere kinder zu entscheiden. würdet ihr euren kindern mit 9 das rauchen erlauben?

nein, wahrscheinlich nicht. aber in der zeit, wo die stärksten und schlimmsten schädigungen auftreten können, da interessiert diese frage nciht, weil man nicht verzichten will.


ich finde, wenn man kinder hat muss man eben oft auf dinge verzichten. das gehört oft dazu. und ist normal. aber vor allem möchte ich doch nicht das risiko in kauf nehmen, SELBER die jenige zu sein, die meinem kind schaden zufügt.


stellt euch mal vor, ein fremder klatsch eurem kind eine ins gesicht. was würdet ihr tun?
den jenigen wahrscheinlich auseinander nehmen!
wieso will man dann selber derjenige sein, der seinem kind evtl. schadet?

versteh ich einfach nicht. :knatsch:

Sonderzeichen
15.02.2011, 23:08
@sonderzeichen
die meisten mütter bringen gesunde kinder zur welt? bedeutet aber auch "nicht alle"
soll man weiterrauchen und riskieren, dass es einen nicht trifft?

das beste ist, wenn man es sein laesst, nicht nur fuer das kind.

aber wenn man sehr gemaessigt raucht, ist die gefahr fuer das kind minimal. dafuer braucht eine werdende mutter sich nicht selbst zu zerfleischen.

Sonderzeichen
15.02.2011, 23:29
stellt euch mal vor, ein fremder klatsch eurem kind eine ins gesicht. was würdet ihr tun?
den jenigen wahrscheinlich auseinander nehmen!
wieso will man dann selber derjenige sein, der seinem kind evtl. schadet?

seltsamer vergleich.

Tasmanina
16.02.2011, 08:08
irgendwie verstehe ich so wirklich das problem nicht, ganz ehrlich.

ich will schwanger werden (also jetzt nicht in echt, ich beispiele nur :freches grinsen:), gerne und unbedingt. dan hör ich auf zu rauchen und zu trinken. weil ich weiß, daß ich schneller schwanger werden kann und es sowieso gesünder ist für alle.

eigentlich doch ganz einfach.

ich habe eine zeitlang geraucht, dann ruckzuck von jetzt auf gleich aus gesundheitlichen gründen aufgehört mit anfang 20 und gut war´s. geht schon.


auch immer dieses "ich will nicht verzichten.".:knatsch:

die zeit, wo man schwanger ist und die kinder klein sind ist so schnell vorbei, da kann ich doch mal manche dinge einfach gerade nicht haben, wie zum beispiel zigaretten, sushi, alkohol ohne ende, ausschweifende sex- wochenenden nur mit partner, schlaf (:pfeifend:),...

natürlich nervt es manchmal. darf es ja auch.

aber immer dieses getue, als ob man als mutter das größte unglück der welt zu tragen hätte und nur noch am verzichten wäre, nervt mich langsam. so ist das eben, wenn man nicht mehr alleine ist. da nehm ich eben rücksicht auf andere. gibt doch schlimmeres.

und irgendwann sind die kinder größer und dann kann ich wieder nach herzenlust zigaretten, sushi, alkohol ohne ende, ausschweifende sex- wochenenden nur mit partner, schlaf konsumieren wie ich möchte.


ich kann verstehen, wie jemand sich darüber beschweren kann, daß es gerade ätzend ist, daß der heißhunger nach sushi gerade nicht befriedigt werden kann oder daß es gerade echt nervt, daß die nächte unterirdisch sind. und daß jemand dafür einfach mal auf den arm möchte am liebsten und etwas unterstützung braucht, so nach dem motto "hey, ja ist doof, geht mir auch so!".

aber nicht, wenn jemand dann nur hören möchte "ja, rauch ruhig!", "ja, still dein kind ruhig mit 5 wochen ab und gib im brei!", "ja, lass es einfach mal die nacht durchschreien, dann schläft es schon!", "klar, gib es doch zu der wildfemden oma, damit ihr mal ein wochenende in ruhe woanders hinkönnt!".


ist jetzt etwas off- topic, ich weiß. aber diese generelle haltung, uuuunbedingt jetzt sofort ein baby haben zu wollen, dafür seinen zervixschleim ab zyklus eins zu untersuchen und das volle programm zu fahren, um dann aber auch bitte nachher bloß auf nix zu verzichten, nö, das versteh ich nicht, sorry.

ich sag ja nun bestimmt nicht, man muss sich komplett aufgeben, aber kinder sind nunmal auch arbeit und erforden etwas anpassung. das gehört wohl leider dazu.

myDara
16.02.2011, 09:11
tasmanina seh ich ganz genauso!!!!

sind doch im prinzip alles nur phasen im leben! gut vermutlich werd ich mich auch nicht mehr wenn meine kinder 16 sind schwerst betrinken, auf der bar tanzen, eine kippe nach der anderen rauchen und mit einem 20 jahre jüngeren mann flirten....aber gut:pfeifend:

aber ich weiss zumindest dass ich in fünf bis sechs jahren mit sicherheit wieder MEHR durschlafe, meine kinder selbstständiger sind und ich auch getrost mal ein wochenende mit meinem mann weg fahren kann und die kinder bei oma lasse...oder gar übers wochenende nach london fliege?!

wer glaubt dass ein baby kein krasser lebenswandel in jeder hinsicht ist der lügt sich doch selbst in die tasche! rauchen und party machen aufhören sind da wirklich die geringste einschränkung!


@talea: um ehrlich zu sein finde ich persönlich genau das schon verantwortungslos! mich schaudert es immer wenn ich qualmende mütter mit kindern sehe!! einfach ein hässliches bild, nein für mich passt baby + zigarette nicht zusammen. früher oder später wird dein sohn es ja auch mitbekommen!

und ich finds auch immer riskant zu schreiben dass die kinder trotzdem größtenteils gesund auf die welt kommen: ja vielleicht werden sie augenscheinlich gesund geboren aber krankheiten, immunschwächen, asthma etc. können ja auch erst jahre später auftauchen....das erinnert mich dann immer an die sprüche: aus uns ist ja auch was geworden (jaja wir sind ja auch NUR eine gesellschaft voller krankheiten und krebs)

Inaktiver User
16.02.2011, 09:43
mydara, tasmania und phoenix, ich teile eure Einstellungen :blumengabe:

Rauchen und Alkohol in der Schwagerschaft IST verantwortungslos, es nützt keinem der Beteiligten, das zu verharmlosen, man muss sich eben fragen, inwieweit man für sein Ungeborenes JEDES Risiko ausschalten möchte oder ob man sich auf Zahlen, Statistiken etc. verlassen möchte, mit dem Restrisiko, dass es dem eigenen Kind schadet.

Schattenkatlchen
16.02.2011, 09:49
Liebe Ann,

habe lange überlegt was ich Dir raten soll. Wenn Du eh schon Probleme hast schwanger zu werden, würde ich an Deiner Stelle sofort versuchen das Rauchen und gelegentliche Cocktails aufzugeben. Grade mit dem Wissen, dass es schwierig werden könnte schwanger zu werden fiele es mir leicht meine Genussgifte sein zu lassen.
Solltest Du, wider Erwarten - weil die Ärzte Dir ja prognostiziert haben es kann lang dauern, jedoch in der akuten Rauchentwöhnung à la "ich-bin-noch-nicht-ganz-davon-los-rauche-noch-meine-Zigarette-nach-dem-Abendessen" - Phase sofort schwanger werden dann hast Du viel Glück gehabt und es sollte Dir Anlass genug sein sofort aufzuhören und keine Ausrutscher mehr zuzulassen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Rauchstopp und dem Schwangerwerden.

Liebe Grüße

Inaktiver User
16.02.2011, 09:52
Oh, hier hat sich ja mal wieder eine Mutterfront aufgetan. :freches grinsen: Die Frage der TE (liest sie überhaupt noch mit?) war doch nicht: Darf ich die ganze Schwangerschaft rauchen wie ein Schlot und saufen wie ein Loch, sondern: Ist es schädlich, wenn ich weiterrauche bis ich schwanger werde und ab und zu was trinke?

Rauchen = keine Ahnung, hab ich nicht gemacht. Trinken: Wenn's nicht zu viel war, vermutlich nicht. Wenn's zu viel war, bleibst man schlicht nicht schwanger. Das war die Aussage meiner Frauenärztin und das Ergebnis ist quietschmunter und macht sich auf, zu krabbeln. :liebe:

Darüber hinaus - man ist keine Rabenmutter, wenn man sein Leben mit Kind nicht komplett aufgibt. Auch fläschengebende Mütter, Mütter, die arbeiten, Mütter, die ihren Kind keinen selbstgekochten Biobrei vorsetzen, Mütter, die auf Partys gehen, ab und zu in der BriCom hängen, statt 24 Stunden um es rumzuspringen etc. können ihr Kind sehr lieben und es ordentlich großziehen. (und Väter natürlich auch) Letztendlich kann man das Kind ohnehin nicht vor allen Gefahren und Giften schützen.

myDara
16.02.2011, 09:56
schwimmkatze ob ann noch dabei ist hab ich mich auch schon gefragt!:knatsch:

aber das thema ist einfach ein ...naja...gefundenes fressen!

alle punkte die du aufgezählt haben schaden aber laut meines wissens nicht der physischen gesundheit deines kindes! es sei denn du schleppst das kind ständig auf parties mit (hatten wir hier auch schon!!)

Inaktiver User
16.02.2011, 09:56
Darüber hinaus - man ist keine Rabenmutter, wenn man sein Leben mit Kind nicht komplett aufgibt. Auch fläschengebende Mütter, Mütter, die arbeiten, Mütter, die ihren Kind keinen selbstgekochten Biobrei vorsetzen, Mütter, die auf Partys gehen, ab und zu in der BriCom hängen, statt 24 Stunden um es rumzuspringen etc. können ihr Kind sehr lieben und es ordentlich großziehen. (und Väter natürlich auch) Letztendlich kann man das Kind ohnehin nicht vor allen Gefahren und Giften schützen.

Darum geht es hier nun aber auch überhaupt nicht, wenn du auch recht hast, dass man vom Ausgangsposting abgerückt ist.

Das, was du angeführt hast, trifft z.B. komplett auf mich zu (aus den unterschiedlichsten Gründen), und trotzdem finde ich Nikotin und Akohol in der Schwangerschaft nicht ok und da besteht auch noch mal ein großer Unterschied zu "Fläschen" und "Gläschen".

In dieser Hinsicht verantwortungsvolle Frauen als "Mutterfront" zu bezeichnen, finde ich total daneben.

Tasmanina
16.02.2011, 10:35
Darüber hinaus - man ist keine Rabenmutter, wenn man sein Leben mit Kind nicht komplett aufgibt. Auch fläschengebende Mütter, Mütter, die arbeiten, Mütter, die ihren Kind keinen selbstgekochten Biobrei vorsetzen, Mütter, die auf Partys gehen, ab und zu in der BriCom hängen, statt 24 Stunden um es rumzuspringen etc. können ihr Kind sehr lieben und es ordentlich großziehen. (und Väter natürlich auch) Letztendlich kann man das Kind ohnehin nicht vor allen Gefahren und Giften schützen.und wer hat was anderes behauptet?

genau das ist doch der punkt: es gibt was zwischen rabenmutter und übermutter (oder auch müttefront. ganz viel dazwischen. wobei "sein leben mit kind komplett aufgeben" in die liga "auf alles verzichten" passt.


natürlich ist es schon längst nicht mehr komplett auf das ausgangpost bezogen, passiert schonmal häufig in foren. :smile:

wobei gerade das oben zitierte auch nicht mehr zum thema passt. :smirksmile:


meine große ist nicht gstillt (und ich kann mütter, die nicht stillen, weil es am anfang weh tut trotzdem nicht verstehen, ist so), ich war nach einem jahr wieder arbeiten, mein mann war auch immer bezugsperson, ich geh auch mal ohne kind weg, und?

was sagt uns das jetzt?


genauso bleibe ich aber auch zu hause, wenn meine kleine ganz klar nach mir verlangt, stille die zweite tochter, schlafen beide mit begleitung bei bedarf.

und- huch- ich fühle mich trotzdem noch als mensch! :ooooh: obwohl ich auch mal verzichte/ zurückstecke/ rücksicht nehme auf meine kinder.


ich weiß, es ist off- topic, aber mir geht es einfach schon ewig auf den keks, daß man mittlerweile nur noch eine toughe, normale mutter ist, wenn man bloß nicht gluckt, bloß schnell wieder arbeitet, bloß seinem kind nicht zu viel nähe gibt. (ja, ist etwas überspitzt geschrieben, weiß ich wohl.)

ich seh halt einfach das problem nicht, sich und seine bedürfnisse einfach mal etwas hintenanzustellen für kinder. mehr nicht.:knicks:

xanidae
16.02.2011, 10:50
vielleicht mögt ihr einen eigenen strang aufmachen, um das thema des stranges nicht zu vergessen?
euer thema ist durchaus diskussionswürdig.

Inaktiver User
16.02.2011, 12:32
Das ist hier wirklich ein schwieriges Thema, aber ihr verurteilt ja doch ganz schön:knatsch:.

Ich selber habe in der Hibbelzeit geraucht und ab und an mal was getrunken (egal, ob NMT war oder nicht). Als ich den positiven Test in den Händen gehalten habe, habe ich ein paar Tage später schon den ersten Termin bei der FA gehabt. Sie riet mir, (da ich doch recht starke Raucherin mit 1 Schachtel / Tag war), das Ganze innerhalb von zwei Wochen auf null zu reduzieren. Den ersten Tag so und so viel usw. Sie meinte, dass mir das den Stress reduzieren würde und ich somit nicht so schlimm zu kämpfen hätte. Ist ja egal, ihre Meinung ist jedenfalls, dass recht zügig auslaufen zu lassen! Ich hab mich dran gehalten und in der Schwangerschaft dann nicht mehr geraucht (nach den zwei Wochen) und keinen Tropfen Alkohol getrunken. Ich habe deswegen kein schlechtes Gewissen und mein Sohn ist kerngesund!

Als mein Söhnchen dann da war, habe ich nach drei Wochen wieder angefangen zu rauchen (Stressbedingt, die Geburt war ätzend, ich nur am Heulen und es ging mir dadurch einfach besser). Ich rauche draußen, wasche mir nach jeder Zigarette die Hände und nehme ein BonBon. Wo geraucht wird, gehe ich mit meinem Kleinen nicht rein. Max. 6-7 Zigaretten pro Tag, mehr schaffe ich nicht mehr......

Ich finde es viel schlimmer, wenn man durchgehend in der Schwangerschaft raucht und säuft ohne das extrem einzuschränken bzw das dann schnell komplett sein zu lassen!


Ihr habt euch dran gehalten, schön, aber andere sind nicht gleich verantwortungslos, nur weil man nicht sofort AB KiWu mit allen Lastern aufhört!

"Gesund" ist zum einen relativ - viele Schädigungen werden nicht in Verbindung gebracht mit einem rauchenden Umfeld, hängen damit aber zusammen.

Zum anderen nützt es wenig, im Kontakt mit Babys und Kleinkindern nach Zigaretten Hände zu waschen und Bonbons zu lutschen. Das Nikotin haftet auf der Kleidung, und wird von dort bei jedem Kontakt an das Baby abgegeben. Dass Nikotin hervorragend über die Haut in den Organismus gelangt, sollte auch Laien spätestens seit Erfindung des Nikotin-Pflasters klar sein.

Zum Nachlesen (http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_961_babys-nehmen-nikotin-ber-kleidung-der-eltern-auf.html)

Schokokeks
16.02.2011, 12:45
Hallo,

ich habe hier nicht alles verfolgt, wollte nur kurz etwas zum Ausgangsthema sagen: für gewöhnlich bin ich eine regelmässige Gelegenheitstrinkerin:engel:, sprich, abends ein Glas Rotwein und am Wochenende ein paar Bier, oder Wein. Betrunken bin ich sehr selten, auf großen Parties, Hochzeiten oder ähnliches trinke ich dann gerne vom Sektempfang bis zur Tanzflächenräumung. Ich habe mittlerweile wegen Übens das regelmässige Trinken (Glas Rotwein am Abend) komplett eingestellt, und in der zweiten Zyklushälfte würde ich auch auf einer großen Feier den Alkohol nicht mehr in Strömen fließen lassen, sicher nicht. Aber: ich würde zwei Gläser trinken zu so einem Anlass, wenn ich noch gar nicht weiß, ob es geklappt hat oder nicht. Unter anderem auch deshalb, weil ich sonst permanent und ständig Fragen nach einer Schwangerschaft oder zumindest dahingehenden Vermutungen ausgesetzt wäre, und allein das wäre mir schon zu anstrengend. Ab positivem Test gebietet sich der Verzicht (und ja, für mich ist es ein solcher, auch wenn ich ihn gerne in Kauf nehme) auf Alkohol dann ja ohnehin.

My five cents zu dem Thema.

Liebe Grüße
Schoko

Phoenix24
16.02.2011, 13:53
@schokokeks
aber genau darum geht es doch.

wenn euch fragen wie "oh, bist du schwanger" oder "oh, versucht da jemand schwanger zu werden" schon zu anstrengend sind, wenn es schon zu schwer ist sich für die zeit den übens und der ss von zigaretten und alk fernzuhalten, na dann viel spaß in der ss und mit kind.

sorry.
ich versteh das jetzt echt nicht mehr.
ob es okay ist bis zum positiven sst zu rauchen und zu trinken??? na dann überlegt doch bitte mal was positiver sst heißt.
heißt, dass abbauprodukte des beta-hcg im urin nachgewiesen werden. heißt, dass das vom embryo produzierte hcg in den mütterlichen kreislauf kommen muss und dann abgebaut werden muss.

heißt, dass der kindliche organismus zum zeitpunkt eines sst schon einige zeit soweit mit dem kreislauf der mutter verbunden ist, dass es unweigerlich alles abbekommt, was nun mal über die gebärmutterschranke nicht aufgehalten wird.

nein, natürlich "könnt" ihr rauchen, trinken, in der ss sushi essen (grad am anfang) katzenklos saubermachen trotz negativem toxotest, rohes fleisch essen etc.

aber dann braucht man sich echt nicht wundern, wenn man nochmehr probleme hat, ss zu werden, ss zu bleiben und ein gesundes kind zur welt zu bringen.

ich frage mich ernsthaft, wie man so egoistisch sein kann lieber die gesundheit des eigenen kindes zu riskieren aber im selben atemzug sagen kann "ich wünsch mir doch so sehr ein kind"

und mir stellt sich die frage, ob das dann auch die selben menschen sind, die bei wechselnden sexualpartner auf kondome verzichten - frei nach dem motto "mir passiert schon nix"

wenn nicht, dann würde das ja heißen, dass man schon angst davor hat sich selbst was "einzufangen" aber ob man selbst der jenige ist, der sein kind vielleicht schädigt ist egal.


.... so - zum einen.

zum anderen:

ich hab aufgehört zu stillen, als meine tochter gute 3 monate alt war. nein, nicht weil kein tropfen milch mehr kam, sondern weil ich für jeden tropfen milch ewig an der pumpe hing, still und pump-protokolle geführt hab und das alles für mich nur noch frust war.
nein, man muss sich für sein kind nicht total und hoffnungslos aufgeben.
aber meine tochter war von anfang an ein großes, gesundes kräftiges kind, so dass auch kia und hebi das für nichtbedenklich hielten. (trotzdem hatte ich sogar da ein schlechtes gewissen.)

kurz nach dem ich aufgehört habe zu stillen, hab ich auch wieder angefangen zu rauchen - ein bissl. bis zu 5 zigaretten pro tag.
aber ich gehe zum rauchen raus, wasche mir dann die hände, nehme einen kaugummi und rauche nciht in gegenwart meiner kinder.

ich geh auch mal mit meinem mann weg - und mutti passt auf.
aber dennoch ist es einfach so, dass man viel zurückstecken muss, auf vieles verzichten muss, wenn einem sein kind nunmal so wichtig ist.

und da versteh ich einfach absolut nicht, warum man bis zum post. sst um zigaretten und alkohol feilscht.

vielleicht überlegt man sich einfach vorher, ob einem das eigene kind und dessen gesundheit vorrangig und wichtig sind - und wenn nicht, dann ist man vielleicht einfac h noch nciht reif genug mutter zu werden!

Leandra
16.02.2011, 14:12
Ich halte es ähnlich wie Schokokes. Bin eh Nichtraucherin, aber Alkohol in Maßen, z.b. auf Feiern oder zu einem guten essen, trinke ich noch und esse auch normal.

Die Frage ist doch auch wie sehr will man sein leben auf den Kinderwunsch ausrichten, wenn man noch nicht mal schwanger ist.

So lange ich noch nicht schwanger bin möchte ich so normal leben wie möglich.
alles anderer geht bei länger warteseit auch auf die Psyche.

Das man verzichtet wenn man Schwanger ist doch ein ganz anderer Punkt.

Irgendwer schrieb mal das die Leichtigkeit in Bezug auf den Kinderwunsch verloren gegangen ist.
Langsam glaube ich da ist was dran.

brighid
16.02.2011, 14:15
Ab positivem Test gebietet sich der Verzicht
Schoko

nun, dann kanns auch schon zu spät sein.

Talea1982
16.02.2011, 14:23
vielleicht überlegt man sich einfach vorher, ob einem das eigene kind und dessen gesundheit vorrangig und wichtig sind - und wenn nicht, dann ist man vielleicht einfac h noch nciht reif genug mutter zu werden!
__________________

Phoenix, du bist einfach viel zu krass in dem Thema und da bist du hier nicht alleine! Ich habe mir seid gestern Abend überlegt, WAS ich auf so teils verbohrte Antworten noch sagen soll..........

Das mit dem Nikotin auf der Kleidung, tut mir leid aber:gegen die wand:.................. Wem kann ich denn das Kind noch anvertrauen, wenn ich auch darauf noch achten muss`? Wie weit ziehen eure Kreise hier noch?

Phoenix (ich spreche dich jetzt mal stellvertretend für alle anderen hier an), hast du ab Kinderwunsch Chips, Pommes und andere Krebserregene Lebensmittel weggelassen, Krebserregene Stoffe gemieden, die Tankstelle gemieden? Siehst du, wie weit man solche Kreise noch ziehen kann?

Macht einfach mal einen Punkt und einigt euch einfach darauf:



Rauchen in der Schwangerschaft ist scheisse, ungesund und sollte sofort abgeschafft werden!


Wenns mit dem KiWu dann nicht sofort klappt, KÖNNTE es am Rauchen liegen und man sollte daran arbeiten!


Alle anderen: Macht doch was ihr lustig seid!


ABER: Jedem ist es selbst überlassen WIE er das handhabt.

brighid
16.02.2011, 14:26
ABER: Jedem ist es selbst überlassen WIE er das handhabt.

hat eine von uns was von höchststrafen und oder ähnlichem gesagt?

klar kann jeder machen was er will- und wenn eine entsprechende frage gestellt wird, hier, kann jeder schreiben und auch weglesen. bleibt jedem selbst überlassen wie er/siie das handhabt.

Phillie
16.02.2011, 14:31
[QUOTE=Phoenix24;9494526
in der ss sushi essen (grad am anfang) katzenklos saubermachen trotz negativem toxotest, rohes fleisch essen etc.

[/QUOTE]

Puh, also langsam wird´s doch ein bißchen arg.
Also, ich bin das große Risiko eingegangen und hab während meiner Schwangerschaft die Katzenklos sauber gemacht, trotz negativem Toxotest. Was blieb mir auch anderes übrig, mein Mann hatte einen Bandscheibenvorfall und war bewegungseingeschränkt, meine Mutter wollte ich dann doch nicht anrufen, sie wohnt 300 km weiter weg... und nein, ich hab auch nicht immer Handschuhe angehabt. Aber es gibt ja Schaufeln und man kann ein bißchen aufpassen.
Ich find das etwas hysterisch. Man kann das ja auch immer noch weiterführen. Während der Schwangerschaft bitte keinen Salat essen. Könnte nicht richtig gewaschen sein, könnte noch Erde dran sein - oh je Toxoplasmose. Was, du hast Salami während der Schwangerschaft gegessen, du potentielle Kindsmörderin und dir am nächsten Tag auch noch die Haare gefärbt???

Also ehrlich Leute, es gibt ja auch noch den gesunden Menschenverstand, der dir sagt, wie hier jemand schon meinte: Sauf nicht wie ein Loch, rauch nicht wie ein Schlot, ess nicht jeden Tag 200 g Tatar oder Mettbrötchen.
Mein FA (und nein, der ist nicht über 70 und von der alten Schule) meinte vor meinem Urlaub, damals war ich im siebten Monat, ich solle es mit dem Alkohol nicht so übertreiben. Ich hab ihn so :ooooh: angeschaut und mir dann ein, zwei Mal ein halbes Glas Wein gegönnt und das ohne schlechtes Gewissen.

Ist doch wie mit der Diskussion heute bei mir im Radio wegen der 0,5 Promillegrenze: Manche sagen, man sollte es generell verbieten, weil manche Leute einfach nicht einschätzen können, wann diese erreicht wird. Ich glaube mit Alkohol (und auch mit dem Rauchen) verhält sich das ähnlich. Lieber gleich sagen, dass gar nix konsumiert werden darf, weil manche über das Ziel hinausschießen könnten.

Und Phoenix, da du jetzt wieder rauchst: Lies dir mal den Beitrag von Seewespe durch, da ist was wahres dran. Ich würd also hier nicht so einen Tamtam machen...

Talea1982
16.02.2011, 14:31
hat eine von uns was von höchststrafen und oder ähnlichem gesagt?


Nö, aber das Verurteilen hier nervt gewaltig! Und vor allen Dingen diese Haarsträubenden Beispiele:gegen die wand:

Leandra
16.02.2011, 14:34
@Phillie

Guter beitrag :blumengabe:

Tasmanina
16.02.2011, 14:35
puh, was für ein ton hier. :zahnschmerzen:

natürlich bekommt mein kind genug giftstoffe ab, ist so. kann man auch zum anlass nehmen, darum den regelbaren giftkram für´s kind zu minimieren. sprich, die autos draußen sind halt da, rauchen muss ich nicht.

meine kindern werden einem raucher übrigens nicht anvertraut.


natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er macht.

wenn ich aber in einem forum scheibe, muss ich damit klarkommen, daß nicht alle meiner meinung sind. wer da nicht drüberstehen kann, der muss sich mit seiner meinung eben bedeckt halten oder sich in sachen selbstbewusstsein üben.

Halina
16.02.2011, 14:36
Ich finde den Tonfall hier auch erschreckend. Dass jede künftige Mutter möchte, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt und gesund bleibt, ist doch keine Frage. Unterschiedlich sind die persönlichen Risikoeinschätzungen. Ich rauche nicht und trinke kaum Alkohol. Wenn ich jetzt mal einen Schluck trinke, bin ich überzeugt, dass es nicht schadet. Einfach aus dem Grund, dass es zu wenig ist, um überhaupt nachweisbar im Blut zu sein.
Listeriosefälle gibt es ca 500 in Deutschland/Jahr in der Gesamtbevölkerung. Das ist verschwindend. Natürlich mache ich keine riesigen Rohmilchkäseparties. Aber Listerien befinden sich so gut wie überall - auch an Gemüse, Obst, etc. Also muss ich mich nicht verrückt machen, wenn ich mal ein Stück rohen Fisch oder Käse esse.

Wovor ich wirklich Sorge habe, ist, dass unser Kind Asthma oder Neurodermitis haben wird, da wir beide entsprechende Vorbelastungen haben. Ich halte das Risiko für diese Erkrankungen statistisch für wesentlich relevanter als alles andere, trotzdem habe ich mich entschieden, meinem Kinderwunsch zu folgen. Bin ich jetzt verantwortungslos, weil ich dieses durchaus realistische Risiko in Kauf genommen habe und mich nicht aufgrund der Vorbelastung für ein kinderloses Leben entschieden habe? Das wäre für mich die Konsequenz aus der strikten Haltung "absolute Sicherheit für die Gesundheit meines Kindes".

Für mich spricht aus einigen Posts doch ein Kontrollwahn - es gibt keine Garantie für ein gesundes Kind. Auch dann nicht, wenn man jahrelang (bei unerfülltem Kinderwunsch) auf jeden Tropfen Alkohol, jede Zigarette, jeden rohen Fisch und jeden Käse verzichtet. Das eigene Gewissen mag dadurch beruhigter sein, das scheint mir dann aber noch der größte Effekt zu sein.

Tasmanina
16.02.2011, 14:39
natürlich gibt es keine garantie für ein gesundes kind. ich kann nur das machen, was in meiner macht steht.

und für mich gehört "nicht rauchen" zum beispiel dazu.

Phillie
16.02.2011, 14:40
@Phillie

Guter beitrag :blumengabe:

Danke!:smirksmile:
Halina trifft es aber auch sehr gut!:blumengabe:

Talea1982
16.02.2011, 14:46
Von Halina:

]Für mich spricht aus einigen Posts doch ein Kontrollwahn - es gibt keine Garantie für ein gesundes Kind. Auch dann nicht, wenn man jahrelang (bei unerfülltem Kinderwunsch) auf jeden Tropfen Alkohol, jede Zigarette, jeden rohen Fisch und jeden Käse verzichtet. Das eigene Gewissen mag dadurch beruhigter sein, das scheint mir dann aber noch der größte Effekt zu sein.


Von Philli

Also ehrlich Leute, es gibt ja auch noch den gesunden Menschenverstand, der dir sagt, wie hier jemand schon meinte: Sauf nicht wie ein Loch, rauch nicht wie ein Schlot, ess nicht jeden Tag 200 g Tatar oder Mettbrötchen.
Mein FA (und nein, der ist nicht über 70 und von der alten Schule) meinte vor meinem Urlaub, damals war ich im siebten Monat, ich solle es mit dem Alkohol nicht so übertreiben. Ich hab ihn so angeschaut und mir dann ein, zwei Mal ein halbes Glas Wein gegönnt und das ohne schlechtes Gewissen.

Danke!:blumengabe:

Auch wenn ich mich des öfteren unglücklich ausdrücke:knatsch:(ist leider so, im RL würde das sicher teils anders gewertet werden, ein Schreibgenie bin ich nicht *schulterzuck*), nehmt mal alle meine Posts zu diesem Thema weg und fasst es unter DIESEM hier zusammen!!! Damit kann ich mich gut indentifizieren:liebe:

Tasmania,


wenn ich aber in einem forum scheibe, muss ich damit klarkommen, daß nicht alle meiner meinung sind. wer da nicht drüberstehen kann, der muss sich mit seiner meinung eben bedeckt halten oder sich in sachen selbstbewusstsein üben.

Das ist mir schon klar, aber man MUSS nicht gleich auf die SÜNDER einprügeln, wie es hier war. Ich wurde als Verantwortungslos tituliert und das wurmt mich eben! Das nicht alle immer einer Meinung sind ist sogar (meiner Meinung nach) sehr gut. Das gibt Gesprächstoff und regt eben zu Diskussionen an. ABER wie gesagt, nicht gleich verbal auf die Einprügeln, die dann anderer Meinung sind.

:blumengabe:

Inaktiver User
16.02.2011, 14:46
Die TE fragte im Grunde nichts anderes, ob Alkohol und Nikotin, worauf sie ungern verzichtet, in den ersten vier Wochen (warum eigentlich vier?) dem ungeborenen Kind schaden.

Studien ergeben, dass es Schäden geben kann, wobei nicht alle Schäden sofort sichtbar sind (Hyperaktivität etc.). Jeder kennt jedoch Beispiele, bei denen trotz gelegentlich rauchender und trinkender Mutter völlig gesunde Kinder (augenscheinlich zumindest) geboren wurden.

Wäre doch schön, wenn die TE uns mitteilen würde, was sie persönlich aus diesen Informationen macht.

Phillie
16.02.2011, 14:50
Vielleicht hat die TE keine Lust mehr, was dazu zu sagen.

Inaktiver User
16.02.2011, 14:50
Ach und übrigens, zu Schwangerschaft und Alkohol gibt es, wenn ich mich nicht täusche, auch recht neue Erkenntnisse. Mir fiel das auf, weil es immer hieß "Ab und zu ein Glas Wein schadet nicht" (wohlbemerkt ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, nicht vorher) und auch im rosa "Mami-Buch" von einem Glas Wein am Tag die Rede ist. Irgendwie begegnete mir in meiner eigenen Schwangerschaft eine Studie (hab keine Quelle, aber ich denk mir das jetzt nicht aus) nach dem Motto "Schadet doch mehr als bisher angenommen", und nicht jeder Arzt ist auf dem neuesten Stand.

Sonderzeichen
16.02.2011, 14:57
vielleicht überlegt man sich einfach vorher, ob einem das eigene kind und dessen gesundheit vorrangig und wichtig sind - und wenn nicht, dann ist man vielleicht einfac h noch nciht reif genug mutter zu werden!

es gibt ganz wunderbare, rauchende muetter, die kerngesunde kinder zur welt bringen und grossziehen.

und die gab es auch schon generationen vor uns.

ist alles eine sache des gesunden mittelmasses.

man muss sich nur mal von seinen vorurteilen befreien.

Inaktiver User
16.02.2011, 15:00
Aber darum geht es ja im Endeffekt auch-das eigene Gewissen beruhigen. Dass Rauchen und Trinken im Allgemeinen nicht gut sind weiß ja nun jeder. Wie streng man es während der Hibbel-Zeit oder in der Schwangerschaft nun letzendlich hält ist jeder selbst überlassen. Ich bin bei manchen Sachen sehr streng (kein Rauchen, kein Tropfen Alkohol in der Schwangerschaft) und bei anderen weniger. Ich hab auch auf Toxoplasmose negativ getestet und esse trotzdem weiterhin auch auswärts (auch Sushi, allerdings bin ich Vegetarierin), wo immer die potentielle Gefahr lauert, dass etwas nicht abgewaschen wurde. Katzenklos lass ich von meinem Freund machen - wenn er es zeitlich nicht schafft mach ich es aber auch selbst mit Handschuhen.
Ich war vorher Gelegenheitsraucherin und hab auch wärend der ersten Wochen geraucht und getrunken als ich unwissentlich schwanger war (war nicht geplant und dachte ich kann auch nicht schwanger werden-aber anderes Thema). Jetzt bekomm ich schon ein schlechtes Gewissen wenn ich draußen von überall zugeraucht werde (Bahnhöfe, Straße, etc) :knatsch: Ich habe während der Schwangerschaft selbst gar kein Bedürfnis nach Alkohol oder Rauchen weiß aber auch dass es vielen anders geht. Kenne nicht wenige, die sogar weitergeraucht haben oder eben ab und zu. Für mich wäre das nichts, aber hier muss jede selbst wissen was sie tut. Ich geh da auch nicht mit einem Knüppel auf sie los - sie wissen selbst, dass das schädlich ist/sein kann und es ist ihr Körper/Baby und da wir nun mal alle anders ticken und Individuen sind akzeptiere ich das.
Dasselbe gilt für mich mit dem Rauchen nach der Schwangerschaft. Ich werde mir sicherlich auf ner Feier (ohne Kind anwesend) auch mal eine Zigarette gönnen aber ansonsten bleib ich rauchfrei. Meine Eltern haben als ich ein Kind war beide geraucht und ich fand nicht schön wie sie gerochen haben. Mal vom Passivrauchen ganz abgesehen (ja, sie haben in der Wohnung geraucht obwohl es einen Balkon gab).
Die ganze Geschichte ist eine reine Kopfsache. Jede muss ihre eingenen Laster :smirksmile: für sich vertreten können. Natürlich haben 100 andere Leute dazu eine andere Meinung. Ich mache es so wie ich es für mich richtig halte und der Rest eben anders :lachen:

Inaktiver User
16.02.2011, 15:00
Vielleicht hat die TE keine Lust mehr, was dazu zu sagen.

Mich wunderts nicht :smirksmile:

Finde es auch interessant, wie einige da direkt zu Alkohol und Zigaretten in der Schwangerschaft argumentieren.

Hat kein Mensch nach gefragt.

Phillie
16.02.2011, 15:01
Ach und übrigens, zu Schwangerschaft und Alkohol gibt es, wenn ich mich nicht täusche, auch recht neue Erkenntnisse. Mir fiel das auf, weil es immer hieß "Ab und zu ein Glas Wein schadet nicht" (wohlbemerkt ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, nicht vorher) und auch im rosa "Mami-Buch" von einem Glas Wein am Tag die Rede ist. Irgendwie begegnete mir in meiner eigenen Schwangerschaft eine Studie (hab keine Quelle, aber ich denk mir das jetzt nicht aus) nach dem Motto "Schadet doch mehr als bisher angenommen", und nicht jeder Arzt ist auf dem neuesten Stand.

Ja, mir ist während meiner Schwangerschaft auch eine englische Studie untergekommen, die besagt, dass ab und zu ein Glas Rotwein während der Schwangerschaft für die Intelligenz der Kinder förderlich ist - ernsthaft!

Sonderzeichen
16.02.2011, 15:01
Ach und übrigens, zu Schwangerschaft und Alkohol gibt es, wenn ich mich nicht täusche, auch recht neue Erkenntnisse. Mir fiel das auf, weil es immer hieß "Ab und zu ein Glas Wein schadet nicht" (wohlbemerkt ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel, nicht vorher) und auch im rosa "Mami-Buch" von einem Glas Wein am Tag die Rede ist. Irgendwie begegnete mir in meiner eigenen Schwangerschaft eine Studie (hab keine Quelle, aber ich denk mir das jetzt nicht aus) nach dem Motto "Schadet doch mehr als bisher angenommen", und nicht jeder Arzt ist auf dem neuesten Stand.

du kannst davon ausgehen, dass eine alkoholschaedung des neugeborenen aufgrund von geringen mengen niemals nachgewiesen wurde, sondern dass es sich um reine vermutungen handelt.

Inaktiver User
16.02.2011, 15:02
Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??

Vielen lieben dank für eure Antworten! ;o))
Ann

Ich finde schon, dass sie danach gefragt hat.

Halina
16.02.2011, 15:03
natürlich gibt es keine garantie für ein gesundes kind. ich kann nur das machen, was in meiner macht steht.
Sorry, das ist inkonsequent. Wobei Inkonsequenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist, aber dann sollte man sie genauso auch anderen Menschen mit anderen Prioritäten zugestehen.

Natürlich liegt es (heutzutage) in meiner Macht, zu entscheiden, ob und mit wem ich ein Kind möchte. Und ob ich die genetischen Risiken trage. Ich habe mich sehenden Auges in dieses Risiko begeben - bzw. mein Kind. Und diese Risiken sind statistisch viel klarer belegbar und überschaubarer als die Frage, ob 50 ml Wein oder 50 g Käse ein Risiko darstellen.

Inaktiver User
16.02.2011, 15:05
Ich finde schon, dass sie danach gefragt hat.

Auslegungssache.....

Halina
16.02.2011, 15:05
Ja, mir ist während meiner Schwangerschaft auch eine englische Studie untergekommen, die besagt, dass ab und zu ein Glas Rotwein während der Schwangerschaft für die Intelligenz der Kinder förderlich ist - ernsthaft!
Nicht ganz - die Studie sagt, Kinder von Müttern mit gelegentlichem, gemäßigtem Alkoholkonsum hätten einen etwas höheren IQ. Allerdings wohl nicht, weil der Alkohol den IQ erhöht, sondern weil Mütter mit diesem Trinkverhalten eher aus sozial höheren, bzw. Bildungsschichten stammen. Wenn die Kinder dann auf der Welt sind, wirkt sich dieses Milieu positiv auf den IQ aus. :smile: Sagt zumindest die Studie, bzw. so wird sie interpretiert.

Inaktiver User
16.02.2011, 15:06
Jedenfalls hat sie jetzt offensichtlich keine Lust mehr zu antworten, nachdem ein Schwung "Moralapostel" geantwortet haben.

Inaktiver User
16.02.2011, 15:06
du kannst davon ausgehen, dass eine alkoholschaedung des neugeborenen aufgrund von geringen mengen niemals nachgewiesen wurde, sondern dass es sich um reine vermutungen handelt.

Sicher, ich hab auch einen Einblick darin, wie Studien generell entstehen und denke, medizinische sind da keine Ausnahme.
Aber: Trotzdem kann ich einfach nicht einsehen, warum man nicht für einen überschaubaren Zeitraum (Schwangerschaft und Stillzeit) einfach auf ein paar Sachen verzichten kann, um gar kein Risiko einzugehen. Es geht ja nicht um lebenslang.

Ich weiß, dass die TE nicht danach gefragt hat, sondern nach den ersten Wochen, bevor sie es weiß.

Sonderzeichen
16.02.2011, 15:08
Ja, mir ist während meiner Schwangerschaft auch eine englische Studie untergekommen, die besagt, dass ab und zu ein Glas Rotwein während der Schwangerschaft für die Intelligenz der Kinder förderlich ist - ernsthaft!

ja - schoen sind auch solche studien, die behaupten, kinder von raucherinnen seien weniger intelligent, wobei verschwiegen wird, dass kinder, die zu hause starkem zigarettenrauch ausgesetzt sind, vermutlich haeufiger aus einem benachteiligten sozialen milieu stammen, in dem oft noch ganz andere dinge im argen liegen.

Talea1982
16.02.2011, 15:09
Von Nibbler:

Ich habe während der Schwangerschaft selbst gar kein Bedürfnis nach Alkohol oder Rauchen weiß aber auch dass es vielen anders geht. Kenne nicht wenige, die sogar weitergeraucht haben oder eben ab und zu. Für mich wäre das nichts, aber hier muss jede selbst wissen was sie tut. Ich geh da auch nicht mit einem Knüppel auf sie los - sie wissen selbst, dass das schädlich ist/sein kann und es ist ihr Körper/Baby und da wir nun mal alle anders ticken und Individuen sind akzeptiere ich das.
Dasselbe gilt für mich mit dem Rauchen nach der Schwangerschaft. Ich werde mir sicherlich auf ner Feier (ohne Kind anwesend) auch mal eine Zigarette gönnen aber ansonsten bleib ich rauchfrei. Meine Eltern haben als ich ein Kind war beide geraucht und ich fand nicht schön wie sie gerochen haben. Mal vom Passivrauchen ganz abgesehen (ja, sie haben in der Wohnung geraucht obwohl es einen Balkon gab).
Die ganze Geschichte ist eine reine Kopfsache. Jede muss ihre eingenen Laster für sich vertreten können. Natürlich haben 100 andere Leute dazu eine andere Meinung. Ich mache es so wie ich es für mich richtig halte und der Rest eben anders

Tolle Einstellung:freches grinsen: und danke dafür! Ich bin froh, dass jetzt auch mal vernünftige Aussagen kommen--------

Sonderzeichen
16.02.2011, 15:11
Sicher, ich hab auch einen Einblick darin, wie Studien generell entstehen und denke, medizinische sind da keine Ausnahme.
Aber: Trotzdem kann ich einfach nicht einsehen, warum man nicht für einen überschaubaren Zeitraum (Schwangerschaft und Stillzeit) einfach auf ein paar Sachen verzichten kann, um gar kein Risiko einzugehen. Es geht ja nicht um lebenslang.

manchen menschen faellts leicht und manchen eher schwer. das ist dann eine frage der risikoabwaegung. und da spielt natuerlich auch die menge des alkohol- oder nikotingenusses eine grosse rolle.

komischerweise wird dieser unterschied in informationsschriften nie erwaehnt, sondern man pauschalisiert, so als ob es gar keinen unterschied mache, ob man drei oder dreissig zigaretten am tag wegqualmt.

Phillie
16.02.2011, 15:13
Nicht ganz - die Studie sagt, Kinder von Müttern mit gelegentlichem, gemäßigtem Alkoholkonsum hätten einen etwas höheren IQ. Allerdings wohl nicht, weil der Alkohol den IQ erhöht, sondern weil Mütter mit diesem Trinkverhalten eher aus sozial höheren, bzw. Bildungsschichten stammen. Wenn die Kinder dann auf der Welt sind, wirkt sich dieses Milieu positiv auf den IQ aus. :smile: Sagt zumindest die Studie, bzw. so wird sie interpretiert.

Genau so war es! Danke für´s Auffrischen und Berichtigen!:blumengabe:

Phillie
16.02.2011, 15:21
Jetzt mal unabhängig von der Frage, wie es sich mit dem Rauchen und dem Alkohol vor und während einer Schwangerschaft verhält:
Wir wissen doch alle, dass Nikotin und (zuviel) Alkohol dem Kind schadet. Das wissen auch die Frauen, die damit nicht aufhören. Aber ich finde, mit Fingerzeigerei und Verurteilen erhöht man den Druck auf sie enorm und manche, da wir eben alle Individuen sind, wie Nibbler schon schrieb, reagieren darauf, indem sie erst recht nicht aufhören, geschweige denn reduzieren können. Wäre es nicht schöner, sie auf positive Weise zum Aufhören zu ermutigen?
Ich hab auch geraucht und erst aufgehört, als ich wußte, dass ich schwanger war. Nicht von einem Tag auf den anderen, aber recht zügig reduziert. Mir hat es eher geholfen, dass man mich dafür gelobt hat, dass ich das so gut hinkriege.

Phoenix24
16.02.2011, 15:54
manchmal mag man ja auch gegen eine wand laufen :gegen die wand:
in einigen anderen threads, werden die TE wegen ihrer meinung derart runtergemacht....

und hier, wo es einfach darum geht, dass man als schwangere bzw. auf frau die plant schwanger zu werden, die verantwortung für ein kind trägt, da soll man tolerant sein.

sicher kann und soll jeder machen was er meint, aber so wie hier einige der meinung sind, dass ein bissl trinken und a bissl rauchen vor dem pos. sst ok sind, so gibt es hier nunmal auch uns, die der meinung sind es ist eben nicht ok. es sagt doch hier keiner, dass alles es auf die eine art machen müssen - aber wenn man hier halt eine klare meinung zu hat, dass das halt ein no-go ist, dann wäre es nett, wenn auch diese meinung hier mal toleriert wird und nicht behauptet wird, man hackt auf jemandem rum oder so.

gut - einige meinen es ist ok, andere meinen es geht nicht.

wenn ihr in so einem forum zukünftig nur noch die meinungen hören bzw. lesen wollt, die der TE am besten passen, dann schreibt das doch am besten rein.

Phillie
16.02.2011, 16:01
Allerdings möchte ich sicherlich das baby nicht gefährden und würde das ganze sofort lassen wenn ich erfahre schwanger zu sein....doch ich weiß ja wohl die ersten vier wochen überhaupt nicht ob ich schwanger bin...was ist denn wenn ich es bin aber trotzdem weiter rauche oder auf einer party alkohol trinke ?????

Ist das bereits eine Gefahr für das Baby in den ersten wochen??



Phoenix, das oben war die Frage, darauf hat Ann ein paar sachliche Antworten bekommen. Und dann mussten ein paar Leute ihre Meinung sagen und schon haben wir hier einen ganz tollen Hau-drauf-Strang. Ok, ich geb´s zu, ich mach auch mit....:pfeifend: (aber hoffentlich etwas empathischer...)

Talea1982
16.02.2011, 16:01
zu sagen, dass etwas nicht in ordnung ist und andere zu veruteilen sind zwei verschiedene paar schuhe!

Sonderzeichen
16.02.2011, 16:08
sicher kann und soll jeder machen was er meint, aber so wie hier einige der meinung sind, dass ein bissl trinken und a bissl rauchen vor dem pos. sst ok sind, so gibt es hier nunmal auch uns, die der meinung sind es ist eben nicht ok.

der unterschied ist, dass die gemaessigt rauch- und alkoholtoleranten nicht fuer sich in anspruch nehmen, die "bessere" einstellung zu vertreten.

Phoenix24
16.02.2011, 16:13
das mag sein, aber wenn ich mit meiner einstellung falsch liegen sollte, erleidet mein kind keinen schaden. umgekehrt schon.

Inaktiver User
16.02.2011, 16:13
phoenix, das, was du in deinemvorletzten post geschrieben hast, hätte ich dir neulich an anderer stelle gern geschrieben.
da hatte ich auch das gefühl, ich renne gegen eine wand...
bitte versuche du doch einmal, auch andere meinungen gelten zu lassen... :blumengabe:
eben ohne verurteilungen!!!

Sonderzeichen
16.02.2011, 16:15
das mag sein, aber wenn ich mit meiner einstellung falsch liegen sollte, erleidet mein kind keinen schaden. umgekehrt schon.

was meinst du mit "falsch liegen"?

Inaktiver User
16.02.2011, 16:22
was meinst du mit "falsch liegen"?

Ist doch klar: Wenn man nichts trinkt und nicht raucht, weil man meint, das schadet, dann hat man keinen Schaden, wenn man nicht recht hat und es NICHT schadet.

Wenn man aber auch nur etwas trinkt und raucht, weil man der Meinung ist, ETWAS schadet nicht, es dann aber doch schadet, tja......

Phoenix24
16.02.2011, 16:26
@sonderzeichen
naja - stell dir vor, es käme eine studie heraus, die nachweislich belegt, dass erst ab so und so viel nikotin, ab so und so viel alkohol - alles in der und der zeit - schäden des kindes entstehen.
dann könnte man höchstens denken - gut, hätt ich ja doch mal ein gläschen trinken können.

wenn aber eine frau mal ein zwei gläser wein trinkt in der planungszeit und es dadurch doch tatsache zu einer nachweislichen schädigung des kindes käme, hätte sie wohl das traurigere los gezogen. lieber riskier ich "unnötig" auf etwas zu verzichten, als am ende vielleicht die gesundheit meines kindes zu riskieren. so war das gemeint.

@ramona
ich hab nie gesagt, dass eine frau die in der planungzeit raucht oder sonst was macht eine schlechte mutter, ein schlechter mensch oder sonst was ist.

ich sage nur die ganze zeit schon, dass ICH es nicht verstehen kann, dass ICH anderer meinung bin und das ICH es eben anders handhabe.

wieso verurteile ich jemanden? ich sage doch nur meine meinung dazu, aber das ist hier scheinbar unerwünscht-.

Inaktiver User
16.02.2011, 16:46
phoenix, du schreibst was von gegen die wand laufen...

ich bin übrigens ganz deiner meinung wegen alkohol und zigaretten.
ich selbst war leider passivraucherin in der ersten ss.
als ich mich beschwerte, dass meine kollegin auf arbeit IN MEINER GEGENWART rauchte, wurde ich vom chef zurechtgewiesen...
und zum ende der ss war der mutterkuchen angeblich verkalkt (lt. fä).:knatsch:

Sonderzeichen
16.02.2011, 16:54
@phoenix24:

es gibt nicht den geringsten hinweis darauf, dass ein zwei glaeser wein in der planungszeit das kind schaedigen.

und ich glaube auch nicht, dass es etwas bringt, sich mit spekulationen zu belasten.

Phoenix24
16.02.2011, 16:58
@ramona
so gings mir mit meinem sohn. weil sein vater nicht aufgehört zu rauchen und ich mich damals einfach nicht gegen ihn durchsetzen konnte.

meine gebärmutter war verkalkt, ich musste medikamente nehmen, damit die versorgung des kleinen gewährleistet blieb... und die ersten zwei jahre seines lebens hatte er große probleme mit bronchitis.

das hat mich schon verrückt gemacht, weil ich (damals) nichts dagegen tun konnte. ich hätte es mir aber nicht verziehen, wenn ich selbst dazu beitragen würde.

und das mit dem gegen die wand war halt darauf bezogen, dass ich hier in anderen strängen schon geschrieben hab, dass man ja nicht gleich mit dem hammer auf eine te losgehen muss, nur weil die ihre meinung äußers - und hier passiert genau das gleiche, wenn man als schwangere etc. meint komplett nicht zu rauchen...

Sonderzeichen
16.02.2011, 16:58
phoenix, du schreibst was von gegen die wand laufen...

ich bin übrigens ganz deiner meinung wegen alkohol und zigaretten.
ich selbst war leider passivraucherin in der ersten ss.
als ich mich beschwerte, dass meine kollegin auf arbeit IN MEINER GEGENWART rauchte, wurde ich vom chef zurechtgewiesen...
und zum ende der ss war der mutterkuchen angeblich verkalkt (lt. fä).:knatsch:

das soll bei schwangerschaften ein normaler prozess sein, der lediglich andeutet, dass die geburt bevorsteht.

Phoenix24
16.02.2011, 17:00
@sonderzeichen
das war darauf bezogen dass alle mir bekannten studien darauf hinweisen, dass die grenze zwischen alles ok und schädigung eben nicht genau benannt werden kann.

Sonderzeichen
16.02.2011, 17:06
nein. aber es ist doch klar, wenn schon kleine mengen alkohol schaedigen wuerden, dass wir laengst eine epidemie von alkoholgeschaedigten kindern in unserem kulturkreis haetten haben muessen.

dem ist aber nicht so. wo immer ein kind mit alkoholsyndrom geboren wurde, war der zusammenhang mit dem alkoholmissbrauch der mutter offenkundig.

Inaktiver User
16.02.2011, 17:54
das soll bei schwangerschaften ein normaler prozess sein, der lediglich andeutet, dass die geburt bevorsteht.

mein sohn kam aber auch 3 wo. vor termin.
da müsste sich die ärztin aber schon sehr verrechnet haben...

Inaktiver User
16.02.2011, 17:58
mein sohn kam aber auch 3 wo. vor termin.
da müsste sich die ärztin aber schon sehr verrechnet haben...

Das kann auch kein wünschenswerter Zustand sein und ist erschreckend. Meine Plazenta war kein bisschen verkalkt, was wohl Veranlagung ist, also nur weil es gegen Ende der Schwangerschaft häufig so ist, kann man die vorzeitige Verkalkung nicht schönreden. Und laut meiner FÄ begünstigt Rauchen die Verkalkung.

Inaktiver User
16.02.2011, 18:01
... und die ersten zwei jahre seines lebens hatte er große probleme mit bronchitis.

das hat mich schon verrückt gemacht, weil ich (damals) nichts dagegen tun konnte. ich hätte es mir aber nicht verziehen, wenn ich selbst dazu beitragen würde.



genau diese probleme (bronchitis) hatte mein großer auch. die anderen beiden nicht.

und ich hab mir im nachhinein große vorwürfe gemacht.
vor allem als die ärztin das mit dem mutterkuchen sagte und mich fragte, ob ich denn rauchen würde.
heute nach jahren ist mir erst bewusst, dass sie mir sicher nicht geglaubt hat. :knatsch:

Halina
16.02.2011, 18:03
Und laut meiner FÄ begünstigt Rauchen die Verkalkung.
Das ist unbestritten, heißt aber eben nicht, dass Nichtraucherinnen davon verschont bleiben.

Ramona,
nimm's nicht so schwer - ich kenne den Spaß mit dem Thema chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. 70 % der Patienten sind Alkoholiker und häufig vergessen selbst Ärzte, dass da noch 30 % bleiben, bei denen die Krankheit halt andere Gründe hat...

Inaktiver User
16.02.2011, 18:05
Das ist unbestritten, heißt aber eben nicht, dass Nichtraucherinnen davon verschont bleiben.

naja, komisch nur, dass die fä dann gleich fragen, ob man raucht...

Inaktiver User
16.02.2011, 18:06
Das ist unbestritten, heißt aber eben nicht, dass Nichtraucherinnen davon verschont bleiben.

Nein, siehe Ramona.

Und weil man sich eh nicht davor schützen kann, kann man auch selber weiter rauchen?

Halina
16.02.2011, 18:08
naja, komisch nur, dass die fä dann gleich fragen, ob man raucht...
s. o. Weil es häufig durch Rauchen verursacht sein kann UND Rauchen einstellbar ist. Aber es heißt nicht, dass die Verkalkung immer durch Rauch ausgelöst wird. Und ehrlich gesagt müsste jeder Nichtraucher riechen, ob sein Gegenüber Raucher ist oder nicht. Ich merk' das zumindest und ich denke, ich bin nicht die einzige.

Halina
16.02.2011, 18:10
Nein, siehe Ramona.

Und weil man sich eh nicht davor schützen kann, kann man auch selber weiter rauchen?
Das ist genau der Tonfall, der mir ein ganz klein wenig in diesem Thread auf die Nerven geht. Ich bin absoluter Nichtraucher und Nichttrinker, weiß aber, dass man auch in so einem Fall mit Krankheiten zu tun haben kann, die gemeinhin Trinkern und Rauchern unterstellt werden - was teilweise massiv nerven kann. Die Tatsache, dass eine Krankheit häufig durch Drogen ausgelöst wird, heißt nun mal nicht, dass es der einzige auslösende Faktor ist. Dein Zitat oben ist daher völlig an den Haaren herbei gezogen.

Inaktiver User
16.02.2011, 18:15
halina, wenn man selbst mit vielen vorurteilen konfrontiert wird, dann ist es sicher schwer, hier ruhig zu bleiben...

bei mir ist es nur komisch, dass die anderen beiden ss ohne verkalkungen abliefen. und eben die beiden anderen kids kaum krank waren...

Tasmanina
16.02.2011, 18:17
Sorry, das ist inkonsequent. Wobei Inkonsequenz eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist, aber dann sollte man sie genauso auch anderen Menschen mit anderen Prioritäten zugestehen.

Natürlich liegt es (heutzutage) in meiner Macht, zu entscheiden, ob und mit wem ich ein Kind möchte. Und ob ich die genetischen Risiken trage. Ich habe mich sehenden Auges in dieses Risiko begeben - bzw. mein Kind. Und diese Risiken sind statistisch viel klarer belegbar und überschaubarer als die Frage, ob 50 ml Wein oder 50 g Käse ein Risiko darstellen.

nein, es ist nicht inkonsequent, was ich geschrieben habe.

und irgendwie passt deine antwort nicht zu meiner aussage.

aber hauptsache, es konnte einer mitgegeben werden verbal.


da ich mich nicht der lage sehe, das hier gewünschte zu schreiben, nämlich daß die te ruhig trinken und rauchen soll in der kiwu- zeit und ja auch die contra- rauchen- und- trinken- in- kiwu- zeit- schreiber keine ot- dinge schreiben dürfen, verabschiede mich hier aus dem strang.

schade, daß so komische fässer hier aufgemacht werden, bloß weil hier einige nicht den hintern in der hose haben zu dem zu stehen, was sie machen und tun, sondern sich direkt beleidigt fühlen, bloß weil jemand anders eine andere meinung vertritt. so macht es zumindest mir keinen spaß zu diskutieren, wenn sich jeder sofort angegriffen fühlt bei nicht- zustimmen.


in diesem sinne, schönen abend noch. :blumengabe:

Inaktiver User
16.02.2011, 18:21
Das ist genau der Tonfall, der mir ein ganz klein wenig in diesem Thread auf die Nerven geht. Ich bin absoluter Nichtraucher und Nichttrinker, weiß aber, dass man auch in so einem Fall mit Krankheiten zu tun haben kann, die gemeinhin Trinkern und Rauchern unterstellt werden - was teilweise massiv nerven kann. Die Tatsache, dass eine Krankheit häufig durch Drogen ausgelöst wird, heißt nun mal nicht, dass es der einzige auslösende Faktor ist. Dein Zitat oben ist daher völlig an den Haaren herbei gezogen.

Das ist kein Tonfall, sondern eine Frage nach der Konsequenz. Wenn hier die Frage im Raum steht, was in einer Schwangerschaft schadet, und man stellt fest, WAS schadet, und immer wieder einer ankommt (vielleicht nicht du) mit "ja aber" "das haben aber auch" "man kann Kinder sowieso nicht von allem fernhalten" dann muss man sich doch fragen, was diese Gegenargumente bedeuten sollen. Nur weil andere Faktoren die gleichen Schäden anrichten können, kann das doch nicht bedeuten, dass dann jedes Abwägen egal ist. So kommt das aber an.

Inaktiver User
16.02.2011, 18:27
@schokokeks

heißt, dass der kindliche organismus zum zeitpunkt eines sst schon einige zeit soweit mit dem kreislauf der mutter verbunden ist, dass es unweigerlich alles abbekommt, was nun mal über die gebärmutterschranke nicht aufgehalten wird.

nein, natürlich "könnt" ihr rauchen, trinken, in der ss sushi essen (grad am anfang) katzenklos saubermachen trotz negativem toxotest, rohes fleisch essen etc.

aber dann braucht man sich echt nicht wundern, wenn man nochmehr probleme hat, ss zu werden, ss zu bleiben und ein gesundes kind zur welt zu bringen.

ich frage mich ernsthaft, wie man so egoistisch sein kann lieber die gesundheit des eigenen kindes zu riskieren aber im selben atemzug sagen kann "ich wünsch mir doch so sehr ein kind"

und mir stellt sich die frage, ob das dann auch die selben menschen sind, die bei wechselnden sexualpartner auf kondome verzichten - frei nach dem motto "mir passiert schon nix"

wenn nicht, dann würde das ja heißen, dass man schon angst davor hat sich selbst was "einzufangen" aber ob man selbst der jenige ist, der sein kind vielleicht schädigt ist egal.

[...]

kurz nach dem ich aufgehört habe zu stillen, hab ich auch wieder angefangen zu rauchen - ein bissl. bis zu 5 zigaretten pro tag.
aber ich gehe zum rauchen raus, wasche mir dann die hände, nehme einen kaugummi und rauche nciht in gegenwart meiner kinder.



Also DAS finde ich jetzt schon wieder fast lustig. :smile: Dass Rauch auch an Pullis/Jacken etc. hängen bleibt und dann auf's Kind übergeht, weißt du aber schon?

Wundert mich echt, wie man auf der einen Seite so bissig sein kann (Rauchen und Trinken VOR der Schwangerschaft ist des Teufels) und dann mit Kind trotzdem raucht?

Halina
16.02.2011, 18:31
Bonnie,
Du hast mich zitiert und ich habe nie gesagt, dass ich Rauchen befürworte - ehrlich gesagt finde ich es ekelhaft, egal, in welchem Alter und Zustand. Aber beim Thema Plazentaverkalkung und auch Gesundheit des Kindes bin ich der Meinung, dass das Thema komplexer ist. Von einer Plazentaverkalkung zwangsläufig auf Nikotinabusus zu schließen ist medizinisch einfach Unfug, auch wenn Rauchen ein Hauptrisiko für die Verkalkung ist.
Und ich habe beim dem ganzen Schwangerschaftsthema das Gefühl, dass einige Frauen bei bestimmten Dingen zur absoluten Rigorosität neigen - also der Meinung sind, ein Schluck Wein sei ein großes Risiko für die Gesundheit des ungeborenen Kindes (ich hatte die Situation auch mit einer Tasse Kaffee oder Tee, der mich in den Ruf der Verantwortungslosigkeit brachte... :knatsch:), während sie andere Risikofaktoren völlig ausblenden, nämlich z. B. genetische Dispositionen, über die man sich ja durchaus auch Gedanken machen könnte und die statistisch als Risiko viel besser beweisbar sind als zwei Tassen Kaffee am Tag, zwei Portionen Sushi, drei Gläser Wein oder 10 Zigaretten während der Schwangerschaft.

Mein Anliegen war nur, darauf hinzuweisen, dass man sich dieser Problematik bei allen Emotionen doch vielleicht bewusst sein sollte. Und nein, damit rufe ich weder zum hemmungslosen Sushi- oder Mettessen, noch zum Qualmen oder Saufen auf. :smirksmile:

Schwimmkatze,
ich habe mich nicht getraut, dass Zitat mit dem Kommentar zu bringen - ich wollte kein Öl ins Feuer gießen. Aber ich habe das gleiche gedacht, bzw. gedacht, ich verlese mich und verstehe die Hälfte nicht...

Phoenix24
16.02.2011, 18:42
@schwimmkatze
ich gehe zum rauchen raus. nicht auf einen windgeschützen balkon sondern raus auf die straße. und wenn ich reinkommen schnapp ich mir nicht mein kind und nebel es voll.

ich wasche mir die hände, ziehe meine jacke aus nehme einen kaugummi - und überhaupt gehe ich meistens erst dann eine rauchen, wenn die kleine schläft. ich kann sie dann gar nicht gleich voll nebeln. und wenn ich eine rauche und sie einandhalb stunden später aufwacht, glaub ich nicht, dass sie da was von abbekommt.

und wenn überhaupt, dann rauche ich 5 zigaretten am tag. als mutter, die nicht stillt und nicht in der gegenwart der kinder raucht. auch bei bitterkalten temperaturen wird bei uns nicht in der küche oder so geraucht.


aber wie tas ja schon meinte, es kommen hier einfach einige menschen mit anderen meinungen nicht klar.

bitte, wenn es so schlimm ist für begrenzte zeit mit rauchen/trinken aufzuhöhren, dass man muttis die es nunmal so machen gleich als überempfindlich verurteilt, dann viel spaß dabei.


eine gute bekannte von mir hat während der gesamten ss gerauch, raucht im haushalt mit zwei kindern -bitte, alles ihr ding. aber wenn ich an einem neugeborenen baby rieche und es stinkt wie ein aschenbecher, dann find ich das halt einfach *sch***e*

und mir ist bewusst, dass es einen riesen unterschied gibt zwischen "in der übungszeit mal eine rauche und mal was trinken" und zwischen"täglich wie gewohnt rauchen, trinken, in ss, in stillzeit, mit baby..."

trotzdem finde ich persönlich es falsch! und jetzt verteufelt mich halt dafür!

Inaktiver User
16.02.2011, 18:48
Ich verstehe, was du meinst, Halina, ich ärgere mich auch, wenn meine Zitate so verwendet werden, dass man den Eindruck bekommen kann, ich vertrete eine völlig andere Haltung als ich es eigentlich tue. Sorry.

Stella_76
16.02.2011, 18:48
Oh, je, oh, je....

Ein schwieriges Thema, das mit der laufenden Diskussion immer schwieriger wird.

Hmmm. An sich wollt ich mir das Antworten ersparen, da die TE ja offensichtlich die Segel gesetzt hat. Dennoch.
Ich bin wie Koala in der Situation, mir ein Kind zu wünschen und diesen Wunsch - wenn auch nur kurz - erfüllt gesehen zu haben. Ich habe nie geraucht und kenne daher das Problem Sucht und -Entzug nicht selbst.
Ich trinke normalerweise sehr sehr selten, hab allerdings nichts gegen ein Glas Wein oder Sekt alle 2 oder 3 Wochen.
Seit wir jedoch das Kind planen, habe ich nichts getrunken. Keinen Schluck, nicht mal an Silvester. Einfach, weil ich in der 2ten ZH eventuell schwanger sein könnte und kein Risiko eingehen wollte und weil Alkohol ein Zell- und Nervengift ist und ich nicht weiß, ob er nicht unter Umständen Auswirkungen auf die Follikel- und Eizellreifung hat. Denn der Satz "alles oder nichts" am Anfang einer Schwangerschaft hilft mir nur bedingt. Ich will keinen Abgang riskieren!

Und - da ich ihn jetzt erleben musste - ich bin froh, daß ich KEIN Risiko eingegangen bin. Denn ich habe mir nun nichts vorzuwerfen. Wenn ich mir vorstelle, ein geschädigtes Kind wg. Alkohol oder Nikotin in der SS zu haben - lieber Himmel!

Ich bin Hebamme. Daher kann ich sagen, daß Rauchen die Verkalkung der Plazenta begünstigt, aber nicht die einzige Ursache ist. Wobei Kinder mit nikotinbedingtem Mangelgewicht auch eine völlig unauffällige Plazenta haben können - denn die Blutgefäße der Gebärmutter verengen sich durchs Rauchen.
Meinen rauchenden Schwangeren habe ich immer geraten, das Rauchen langsam zu reduzieren und - im besten Fall - ganz aufzuhören. Ich halte nichts von Gewaltmärschen beim Aufhören, zumindest nicht, wenn die Frauen sich dazu gezwungen sehen und leiden. Wenn das von-heute-auf-morgen-Aufhören klappt: Super. Sonst: Bitte reduzieren. Pro Woche eine Zigarette am Tag weniger rauchen - das muss doch gehen!
Wenn schon nicht dem Kind zuliebe, dann aus Eigennutz - denn ein Neugeborenes, das Nikotinentzug durchmacht ist nicht nur ein schlimmer, trauriger Anblick, es belastet auch unglaublich die Nerven, da das Kind quasi nicht zu trösten ist und extrem viel weint...

Und - nur am Rande: Ab 16 Zigaretten / Tag sollen Frauen nicht mehr stillen, da das Nikotin in der Muttermilch eine Konzentration erreicht, die fürs Baby giftig ist. Finde ich erschreckend.

Also: Mir persönlich ist kein Alkohol, kein Nikotin am liebsten. Wie Phoenix auch geschrieben hat.
Aber die werdenden Mütter sind erwachsene Menschen und müssen für sich und ihr Kind selbst einen Weg finden...


VG,


Stella

myDara
16.02.2011, 19:30
Also weils mich jetzt so brennend interessiert hat: die TE war seit der Eröffnung des Stranges gar nicht mehr online....aber die wird mal anständig schaun wenn sie das hier alles liest:peinlich:

Und auch wenn das jetzt wieder off topic ist: ich verstehe die allgemeine aufregung hier gegenüber dem strang jetzt nicht, hallooooo das ist doch bri und das kennen wir doch alle so! und irgendwo auch klar dass sich ein so kontroverses thema hochschaukelt und diskutiert wird....

und wenn man einen strang immer immer immer auf die haupteingangsfrage beschränken würde wäre es doch gleich ziemlich langweilig und uninformativ oder? dann hätten wir jetzt hier siebzig mal stehen: ja ist doof lass es oder nein ist nicht so schlimm mach weiter!
ist doch schön wenn diskussionen enstehen und auch klar dass sich die eine oder andere auf den schlips getreten wird.

dass man sein ungeborenes NIE vor allen äusseren giftstoffen beschützen kann wissen wir ja auch alle aber ich sehs da jetzt schon ähnlich wie phoenix dass man ja gewisse dinge nicht provozieren muss wenn man sie vermeiden kann. sushi oder mett in der schwangerschaft zu essen fiele mir im leben nicht ein, gut aber wenn ich eine katze habe und sonst keiner das katzenklo wechseln kann dann werde ich das auch weiter tun müssen und treffe vorkehrungen.

das hier cola und kaffee und schwarztee mit wein verglichen wurde finde ich persönlich auch etwas krass ich finde man muss auch nikotin auf eine andere ebene stellen als giftstoffe in pommes oder pizza die mein ungeborenes schädigen (??? im leben vorher auch noch nicht gehört aber man muss ja auch nicht alles wissen)

und dass phoenix hier sagt dass sie raucht obwohl sie es selbst nicht gutheisst find ich ehrlich gesagt sogar ziemlich mutig von ihr!:blumengabe: ist natürlich total suboptimal und für mich persönlich undenkbar aber immer noch die bessere variante als schwangerschaft und stillzeit durchzurauchen!

so und jetzt :wangenkuss:

Inaktiver User
16.02.2011, 20:54
Ich finde es ok das hier jeder seine Meinung vertritt und mitteilt. Dafür sind wir ja hier und ich möchte nicht das man mir Honig ums "Maul" schmiert, sondern ehrlich gemeinte Antworten über die ich nachdenken kann.

Aber man muss natürlich auch sagen: Der Ton macht bekanntlich die Musik. :blumengabe:
Natürlich ist es beim schreiben immer schwierig. Der Leser kann es ja ganz "anders lesen " als es der "Schreiber" lesen würde.(Betonung und so, ihr wisst schon:freches grinsen:)

Natürlich ist es ein sehr sensibles Thema. Und natürlich sind die Raucher nicht stolz darauf und hoffen ihrem Kind nicht zu schaden.

Was meint ihr warum hier so "gefeuert" wird. Weil jede von uns eine liebende Mutter ist und wir alle das beste für unsere Kinder wollen.

Natürlich gibt es gewisse Risikofaktoren. Da stimme ich zu.Und bestimmte Dinge sollte und könnte man echt meiden.Aber wir sind alle auch nicht perfekt.Jeder hat seine Laster.Dem einen fällt es leichter.Der andere braucht dafür etwas länger.
Ich denke jeder tut das was ihm möglich ist um seinem Kind ein schönes ,gesundes Leben zu schenken.

Ich selbst war Raucher bis zum positiven Schwangerschaftst.Und ich war noch nie stolz darauf zu rauchen. Aber es war Gewohnheit für mich. Mir hat etwas gefehlt wenn ich keine Zigarette in der Hand hatte. Das ist traurig,ich weiß.Aber ich habe einmal damit angefangen und konnte nicht so leicht aufhören.
Mit dem positiven Test war das kein Problem mehr. Ich habe sofort aufgehört.Ich war stolz wie ein Schneekönig das ich es endlich geschafft hatte.Und das ohne Probleme.Es ging einfach. Und das obwohl ich es vorher tausendmal probiert habe.

Mit Sicherheit hätte ich mir Vorwürfe gemacht, wenn dem Kind etwas passiert wäre nur weil ich vor dem Test noch geraucht habe und ich bin froh das ich einen gesunden Sohn habe.
Aber ich habe es nicht anders hinbekommen und das obwohl ich mir so sehr ein Kind gewünscht habe. Und ich bin trotzdem eine verantwortungsvolle und vorallem liebende Mutter die alles für ihr Kind tut.:blumengabe:

Man muss sich auch nicht selbst aufgeben wenn man ein Kind hat. Damit meine ich das man sich nicht komplett in einen anderen Menschen verwandeln muss.Man muss sich einschränken und verändern.Aber man sollte immer auch ein bisschen man selbst bleiben. Das ist genauso wichtig.Und solange sich alles in Grenzen hält ist das in Ordnung und muss auch mal sein. Man ist trotzdem immer noch ein eigenständiger Mensch.
Ich bin immernoch Nichtraucherin und sehr stolz darauf (Danke mein lieber Sohn:liebe:), aber ich habe auch nach dem abstillen in einer Mädelsrunde eune Zigarette geraucht.Sie war wiederlich:freches grinsen:Aber sie war in dem Augenblick genau das was ich gebraucht habe. Es war nach dem stillen und allem der Moment in dem ich das erste mal wieder nur für meinen Körper verantwortlich war. Das wollte ich auskosten:smile:
Und als ich zu Hause war, war alles wieder vergessen und mein kleiner Schatz hat auf mich gewartet und ich war wieder überglückliche nichtrauchende Mami.

Ich denke ab und an darf man sich ruhig mal eine sündhafte Auszeit nehmen:blumengabe:

Sorry für den langen Text.

Inaktiver User
16.02.2011, 21:24
Ich möchte nochmal was zum Text von Ramona sagen, irgendwo Seite 10.

Bin grad zu dämlich zum Zitieren.

Und auch das darunter liegende Post von Phönix.

Das liest sich für mich so:

passiv Rauchen = Gebärmutter verkalkt
Nicht passiv rauchen = alles in Ordnung

Das ist medizinisch gesehen Quatsch. Mit fortschreitender Schwangerschaft verkalkt bei vielen Frauen die Gebärmutter leicht. Aussage mehrer Frauenärzte in meinem Umfeld. So auch meine. Und hier war kein passiver Raucher in der Nähe, geschweige denn ich hätte geraucht.

Nicht das mich einer falsch versteht. Ich finde es unmöglich, wenn in Gegenwart einer Schwangeren geraucht wird.

Inaktiver User
16.02.2011, 21:38
Man muss sich auch nicht selbst aufgeben wenn man ein Kind hat. Damit meine ich das man sich nicht komplett in einen anderen Menschen verwandeln muss.Man muss sich einschränken und verändern.Aber man sollte immer auch ein bisschen man selbst bleiben. Das ist genauso wichtig.Und solange sich alles in Grenzen hält ist das in Ordnung und muss auch mal sein. Man ist trotzdem immer noch ein eigenständiger Mensch.

Das finde ich schön gesagt, Griesbaerchen.....

Ich jedenfalls finde es absolut menschlich, wenn man nicht im Absolutum lebt...

Und rauchen mit Baby. 20 Mann werden da mindestens den Kopf energisch schütteln und das schlimm finden, wegen Nikotin an Kleidung usw.

Ich glaube, dass eine glückliche Mutter, die beste Mutter ist. Auch mit kleinen "Fehlern" (was der Volksmund so meint, was fehlerhaft ist ;-))

Phoenix24
16.02.2011, 22:07
@peppi
sorry, wenn mein post so rüber gekommen ist, dass verkalkungen der gm nur durchs rauchen kommen - nein, dem ist natürlich nicht so und so wollte ich das auch nicht ausdrücken.

das in der gm kalkablagerungen entstehen ist normal - grad zu ende der ss.

(ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen:) bei mir wurden die kalkablagerungen bei der ersten feindiagnostik festgestellt - das war glaub ich in der 23. sst. und sie waren da schon so stark, dass ich dringend medis nehmen musste. und das nur, weil mein LG damals noch in der wohnung geraucht hat (trotz balkon, trotz sommer) und ich einfach noch zu jung, naiv und zu wenig durchsetzungfähig war.

das halt ich mir bis heute vor.

@mydara
dankeschön :blumengabe:

klar ist es suboptimal, dass ich wieder rauche und mein mann sieht es auch nicht gern - und es ist abgesprochen, dass ich es noch dieses jahr wieder aufgebe (hatte ja so schön über 2 jahre nicht geraucht) aber ich sehe wenigstens zu, dass meine kinder das nicht abbekommen. :smile:

ich finde einfach, dass es einen riesen unterschied zwischen einem embryo gibt, in dem grade organe, nerven etc. gebildet und entwickelt werden (und dieses dann definitiv das nikotin abbekommen) und wenn eine mutter nach der stillzeit raucht (natürlich nicht in der wohnung etc.)

Inaktiver User
16.02.2011, 22:20
Phönix,

ahso, :blumengabe:

Aber schau mal, ich hab ne Freundin, deren Mann, auch drinne geraucht hat, die ganze Schwangerschaft. Und das nicht wenig.

Keine Verkalkung, Baby 2 Wochen übertragen.

Und zu deinem Rauchen:

Rauchen ist vorrangig ein Risiko für die EIGENE Gesundheit. Ich finde es schlimm, wenn von Müttern Perfektion erwartet wird. Dies darf man nicht, jenes macht man nicht.....

In den 70ern hat kein Hahn danach gekräht. Ich will das jetzt nicht gut reden, ich fands schlimm, dass meine Eltern so viel geraucht haben. Kann mich noch bestens daran erinnern, dass das auch im Auto bei schlitzgeöffneten Fenstern der Fall war.

Aber wies nun ist, find ichs auch übertrieben.

Inaktiver User
16.02.2011, 22:27
Aber wies nun ist, find ichs auch übertrieben.

finde ich nicht.
denn neben den gesundheitlichen schäden gibt es auch menschen, die sich vom qualm belästigt fühlen.
ich kann mich noch sehr gut an meine diskonächte erinnern, wo ich irgendwann einfach meine augen nicht mehr aufhalten konnte. nicht vor müdigkeit, sondern weil sie vom zigarettenqualm gereizt waren... schrecklich.
ok, aber vll. bin ich auch selbst schuld, dass ich blond und somit ein sehr empfindlicher typ (allergiemäßig) bin...

Inaktiver User
16.02.2011, 22:38
Nein, ich find das völlig in Ordnung, dass du das so empfindest. Das ist mir auch sehr oft so gegangen. Und das obwohl ich streckenweise selber geraucht habe.

Aber einer Mutter die draussen 5 oder 8 Zigaretten raucht, sich danach die Hände wäscht, die Zähne putzt, einen Kaugummi einwirft und dann ihr Baby aufnimmt, zu sagen, dass das gesundheitsgefährdent ist.................

Das finde ich überbrieben.... Ja...

Inaktiver User
16.02.2011, 22:43
Nein, ich find das völlig in Ordnung, dass du das so empfindest. Das ist mir auch sehr oft so gegangen. Und das obwohl ich streckenweise selber geraucht habe.

Aber einer Mutter die draussen 5 oder 8 Zigaretten raucht, sich danach die Hände wäscht, die Zähne putzt, einen Kaugummi einwirft und dann ihr Baby aufnimmt, zu sagen, dass das gesundheitsgefährdent ist.................

Das finde ich überbrieben.... Ja...

ja, finde ich auch.
ich dachte, nur meinst die antiraucher-politik heute allgemein...
die finde ich persönlich nämlich gut so.

Sonderzeichen
17.02.2011, 01:13
mein sohn kam aber auch 3 wo. vor termin.
da müsste sich die ärztin aber schon sehr verrechnet haben...

anscheinend wusste dein koerper es besser. :smile:

Koalabaerin
17.02.2011, 01:35
Mein Mann raucht auch so 5-8 Zigarretten am Tag. Er geht dafür auch immer ganz raus, weil er das immer damit verbindet, eine Runde mit dem Hund zu laufen. Und das heißt, wenn er wieder rein kommt, hat er meistens nicht mal unmittelbar vorher die Kippe ausgemacht, sondern ist schon ein paar Minuten danach ohne gelaufen.
Er kommt rein, zieht die Jacke aus, wäscht sich die Hände und hat meistens schon ein Kaugummi/Bonbon im Mund. Und trotzdem finde ich den Rauchgestank, den er so mit in die Wohnung trägt, DERARTIG penetrant, dass ich generell das Zimmer verlasse und das Fenster weit öffne, damit es auslüften kann!!! Weil mir sonst übel wird oder ich husten muss.
Und das war auch vor meiner SS schon so und ist nicht auf eine jetzt erhöhte Geruchsempfindlichkeit zu schieben.

Ich habe ihm darum vor einigen Tagen auch gesagt, dass ich erwarte, dass das Rauchen bis zur Geburt des Kindes eingestellt wurde. Diesen Gestank möchte ich dem Kind schlicht nicht zumuten. Und doch, trotz aller Vorkehrungen ist das einfach wirklich penetrant und nicht übertünchbar! Von der Vorbildfunktion, die Eltern erfüllen sollten, einmal abgesehen...

Ich kenne übrigens auch so einen Fall, wo eine Mutter sich das Rauchen abgewöhnt hat, nachdem das Kind im Kindergartenalter zu ihr sagte, dass es sich das wünscht, "weil sie immer so dolle stinken tut". Und diese Mutter rauchte auch nicht in der Wohnung.

Sonderzeichen
17.02.2011, 02:11
...

Inaktiver User
17.02.2011, 07:22
Ich kanns dem kleinen Kind nachempfinden.

Der Horror für mich als Kind war, wenn meine Ma sich über ich gebeugt hat um mir was zu erklären und ich dann den abgestanden Rauch roch.

Ansonsten tun sich generell Raucher und Nichtraucher besser nicht zusammen. Von einem Raucher zu erwarten, dass er dies und das aus diesen und jenen Gründen nicht zu tun hat ist nicht zielführend.

Da muss er schon selbst drauf kommen.

Fairy_1501
17.02.2011, 07:46
Mein Mann raucht auch so 5-8 Zigarretten am Tag. Er geht dafür auch immer ganz raus, weil er das immer damit verbindet, eine Runde mit dem Hund zu laufen. Und das heißt, wenn er wieder rein kommt, hat er meistens nicht mal unmittelbar vorher die Kippe ausgemacht, sondern ist schon ein paar Minuten danach ohne gelaufen.
Er kommt rein, zieht die Jacke aus, wäscht sich die Hände und hat meistens schon ein Kaugummi/Bonbon im Mund. Und trotzdem finde ich den Rauchgestank, den er so mit in die Wohnung trägt, DERARTIG penetrant, dass ich generell das Zimmer verlasse und das Fenster weit öffne, damit es auslüften kann!!! Weil mir sonst übel wird oder ich husten muss.
Und das war auch vor meiner SS schon so und ist nicht auf eine jetzt erhöhte Geruchsempfindlichkeit zu schieben.


Koala - mein Mann ist auch Raucher. Ich weiß nicht wie viele es pro Tag sind. Will es auch ehrlich gesagt nicht wissen. Er war schon mal so weit, dass er mit 2-3 Zigarretten pro Tag ausgekommen ist... dann wurden es wieder mehr (Stresssituationen). Als ich ihn kennenlernte wusste ich gar nicht dass er raucht denn er wusste das ganz gut vor mir zu "verbergen".

Gut finde ich es nicht. Das weiß er.
Aber auf ihn einreden bringt nichts. Der Mann ist über 30 und muss selbst wissen was er macht.

Auch er raucht nur draußen und trifft anschließend einige Maßnahmen gegen den starken Rauchgeruch. Manchmal empfinde ich es dann aber trotzdem als sehr störend und er weiß, dass Küssen und auch Umarmungen kurz nach der Zigarette gar nicht gehen. Ansonsten habe ich das Gefühl, dass es auch wetterabhängig ist wie sehr er "stinkt" wenn er wieder rein kommt. Manchmal merke ich gar nicht so viel davon nur wenn ich ihm sehr nahe kommen, an anderen Tagen "stinkt" der ganze Raum.

Ich hoffe, dass er aufhört wenn ich schwanger bin. Auch weil er dann ja eine gewisse Verantwortung hat. Ist aber auch kein Weltuntergang wenn er es nicht tut. Dann heißt es eben weiterhin:
Klamotten umziehen, Hände waschen, Zähne putzen, Bonbon lutschen :lachen:

Phillie
17.02.2011, 08:13
Guten Morgen!

Ich geb auch noch mal kurz meinen Senf dazu.:smirksmile:

Fairy, ich finde es richtig, wie du es mit dem Rauchen deines Mannes handhabst. Ich würde auch sagen, dass ich mich freuen würde, wenn er dir zuliebe aufhört, aber wenn man es "erwartet" (sorry, Koalabärin, ist nur als Tipp gemeint, du kennst deinen Mann natürlich besser:blumengabe:) und das so rüberbringt, bewirkt das oft nur, dass dann heimlich geraucht wird oder sogar aus Trotz nicht aufgehört wird, denn er ist ja wirklich schon groß und mündig. So zumindest meine Erfahrung in Bezug auf mich selbst und mein Umfeld.

Inaktiver User
17.02.2011, 09:59
@ Phoenix,

das sollte wirklich kein Angriff sein! :blumengabe: Ich kann's halt nur nicht nachvollziehen, wieso du so auf Rauchen/Alkohol trinken am Anfang der Schwangerschaft anspringst und mit Kind jetzt selber weiter rauchst.

Denn gut ist das nicht - draußen rauchen hin oder her. Der Rauch hängt in den Haaren, am Mund, an den Klamotten. Und natürlich kriegt das Kind davon was ab - du hälst es ja nicht meilenweit auf Abstand. Versteh mich nicht falsch. Ich bin da nicht soo pingelig. Der Patenonkel von meinem Kleinen raucht und der darf ihn auch auf dem Arm haben. Wir waren sogar mal auf ner Party, auf der geraucht wurde (wussten wir vorher nicht) und haben dann die Raucher gebeten, im anderen Zimmer zu rauchen und sind trotzdem kurz geblieben.

Es muss halt jeder selbst wissen, wo seine Schmerzgrenze ist. Ich meine, ich wohne auch in einer Großstadt, das Kind hat auch Plastikspielzeug - vor allem kann man die Kleinen ohnehin nicht schützen.

Doch für mich ist es halt eben nicht besser, dem Kind nach der Geburt Giftstoffe zuzumuten oder am Anfang der Schwangerschaft. Da tut sich für mich nix.

Koalabaerin
17.02.2011, 11:26
Nur noch mal kurz zur Erklärung, weil ich so eine Furie ja gar nicht bin :zwinker:
BISHER rechne ich ihm SEHR hoch an, dass er überhaupt zum Rauchen raus geht. Das war nicht immer so, das hat er irgendwann selbst entschieden. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar und das sage ich auch oft.
Ich "arbeite" generell schon eher mit positiver Verstärkung als mit Druck, z.B. sage ich ihm wie rücksichtsvoll ich es finde, dass er nicht mehr in der Wohnung und im Auto raucht und dass er überhaupt weniger raucht.
Ginge es nur um MICH würde mir das auch völlig reichen und ich würde ihm da nicht reinreden... Zumal es für mich gerade bei schlechtem Wetter sogar recht bequem ist, denn so ist immer klar, wer mit dem Hund raus geht :smirksmile:

Aber in 9 Monaten haben wir (hoffentlich) einen Säugling hier und dem fühle ich mich in der Tat so sehr verpflichtet, dass ich dementsprechend auf meinen Mann einwirken werden und an seine Verantwortung appelieren muss, falls er da nicht selbst drauf kommt. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich selbst für dieses Kind ja auch eine ganze Menge Einschränkungen in Kauf nehme und nicht einsehe, warum er seinen Teil da nicht auch beitragen kann.

Und mein Mann hat sich z.B. im letzten Jahr einen Vollbart wachsen lassen, vorher war er immer glattrasiert. Uns beiden gefällt das mit dem Bart sehr, er hat aber von sich aus gesagt, dass er den abrasieren will, sobald das Baby da ist, weil der könnte das Baby ja pieksen oder kratzen oder der empfindlichen Babyhaut sonst irgendwie nicht gut tun und außerdem hätten Babys ja oft Angst vor Männern mit dunklen Bärten...
Hmmm... Und da habe ich halt schon gesagt, dass ich aber den Rauchgeruch und das Nikotin auf der Haut für ein Baby deutlich ekliger und abstoßender finde und er doch dann lieber DARAN arbeiten soll als an so Nebensächlichkeiten wie dem Bart... Das muss er doch auch selbst so sehen und wenn nicht - ja sorry, aber dann muss ich da dem Baby zuliebe schon nachhelfen...