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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Sohn säuft wie ein Loch



Minstrel02
10.02.2011, 09:33
Hallo Zusammen,

ich stille gerade bei meinem 3.5monatigen Sohn die Tagesmahlzeiten ab.

Meine Frage:
Aus der Flasche trinkt er beliebig viel. Und zwar wirklich immer soviel, wie man ihm anbietet. Er hört nicht von alleine auf. Wir haben das Experiment mal durchgeführt und dann nach 300 mL abgebrochen (er hätte noch mehr getrunken).

Andererseits motzt er auch nicht, wenn man ihm die Flasche nach einer Menge, die man für sinnvoll hält, wegnimmt. Er gedeiht und fordert auch keine zusätzlichen Mahlzeiten ein.

Mein Problem: was ist sinnvoll? Ich habe jetzt Vormittags- und Nachmittagsmahlzeit ersetzt und gebe ihm nachmittags 170 mL und vormittags 150 mL. Mein Gedanke: so trinkt er auf jeden Fall noch mittags beim Stillen. Ich plane, die Vormittagsmenge ebenfalls auf 170 mL zu erhöhen, sobald ich die Mittagsmahlzeit abstille.

170 sind definitiv mehr als er bei einer Stillmahlzeit erwischt und da hört er zufrieden von alleine auf.

Nur dann weiss ich nicht genau, wie weiter. Mittags nochmal 170 und dann morgens und abends (+nachts) stillen bis satt? Er bekommt derzeit 6 Mahlzeiten/Tag.

Schade ich seinem Hungergefühl, wenn ich für ihn entscheide?


Schwierigerer Sauger, zwischendurch Nuggi... alles versucht und stoppt ihn nicht.

Halina
10.02.2011, 09:45
Was für eine Überschrift - ich dachte, Du hättest Dich im Forum vertan. :freches grinsen:
Ich kann Dir leider nicht helfen, habe aber eine Frage: Woher weißt Du, wieviel ml Dein Kind beim Stillen "abgreift"?

Minstrel02
10.02.2011, 09:57
Ist natürlich sehr schwierig zu beurteilen, aber angesichts der Mengen, die ich abpumpen kann scheint mir das doch sehr viel zu sein.

Und auch die Experten (Mütterberatung) haben mir geraten, spätestens bei 180 mL aufzuhören.

Inaktiver User
10.02.2011, 11:09
So 100%ig kann ich dir das leider auch nicht sagen,aber mir wurde immer gesagt das die Kleinen noch kein richtiges Sättigungsgefühl haben.Sie trinken was man ihnen gibt.Meistens jedenfalls.
Und aus der Flasche kommt es sicher auch schneller und einfacher.
Vielleicht hört er an der Brust irgendwann von alleine auf, weil er kaputt und zufrieden ist.Und vielleicht strömt es irgendwann einfach nicht mehr so kontinuierlich wie am Anfang.:freches grinsen:Aber bei der Flasche bleibt es gleich.
Ich würde ihm nicht mehr als 170-180ml anbieten.Das schadet dann nur seiner Verdauung und so groß ist der kleine Magen ja noch nicht.Ich denke das überfordert ihn im Nachhinein.Kennt man ja von sich selbst.

Viel Glück:blumengabe:

Inaktiver User
10.02.2011, 11:30
Mein Sohn, 6 Wochen alt, trinkt pro Mahlzeit 210ml. Und er protestiert entschieden, wenn ich ihm vorher das Essen wegnehme. Er bräuchte auch nicht soviel laut KA u. Fütterungsempfehlung auf der Schachtel. Gut, 300ml würde ich jetzt auch nicht. Aber 200ml gehen schon, meiner Meinung nach. Was hat er denn für einen Trinkrhythmus? Die Aussagen von KA u. Hersteller sind nur Empfehlngen, jedes Baby ist individuell. Was fütterst du denn? Pre Milch oder Anfangsmilch 1?
Meiner würde auch munter weiter trinken. Verträgt er diese Mengen denn oder spuckt er?
Lg

Minstrel02
10.02.2011, 11:30
Sie trinken was man ihnen gibt.Meistens jedenfalls.

Danke, das ist beruhigend. Die Flaschenkinder, die ich bis jetzt gesehen habe, haben halt immer noch vor Ende der Flasche den Nuckel sausen lassen. Auf so einen Gedanken käme mein Kleiner nie.

(Wobei ich zugeben muss, dass er das von mir haben könnte... Ich lehne auch niemals etwas zu essen ab :pfeifend:)

Inaktiver User
16.02.2011, 21:52
Meiner ist auch ein guter Trinker gewesen..... Allerdings hat er dann doch aufgehört......


Ich würde das regulieren, bevor da ein dicker Milchblähbauch draus resutliert.......Und öfter füttern.....

:blumengabe:

Minstrel02
17.02.2011, 09:00
Wie würdest Du eingreifen? Er bekommt tagsüber jetzt alle drei Stunden und ich stoppe ihn jetzt bei 200 mL :knatsch: (bei den 3 Fläschchen - an der Brust hört er weiterhin von alleine auf)

Inaktiver User
17.02.2011, 09:08
Hallo Minstrel,

wie alt ist dein Sohn? Du bist doch eine November Mama oder?

Mein Sohn hat mit 7 Wochen schon 200ml verlangt :ooooh:, da waren wir auch richtig erschrocken. Das ging dann einige Zeit so, bis wir auf 220ml aufstocken mussten. Seit ca. 2 Wochen (er ist jetzt 12 Wochen alt) bekommt er wieder nur 200ml und spuckt einiges davon direkt im Anschluß wieder raus. Er bekommt aber alle 4,5 Std. die Flasche.

Wir haben es also laufen lassen und es hat sich von selbst geregelt. Spuckt denn dein Sohn viel?

Also wenn er nicht meckert, dass du ihn bei 200ml stoppst, dann würde ich einfach so weitermachen. Hast du mal probiert die Zeiten zwischen den Mahlzeiten ein bisschen zu strecken?

Grüße


BW

Nadine08
17.02.2011, 09:40
Hallo Ministrel

Fütterst du Pre? Vielleicht macht die Milch zu wenig satt und du kannst bereits auf 1er umstellen?

Ich würde die Menge auch regulieren - dein Sohn protestiert ja nicht! Wenn er trotzdem gut zunimmt, würde ich mir da nicht zu viele Gedanken machen.

Liebe Grüsse Nadine

Minstrel02
17.02.2011, 09:46
Ich füttere 1er Milch und mein Sohn wird nächste Woche 4 Monate alt. Da sind wir auch beim KiA und ich werde da nochmal nachfragen.

Er nimmt im Moment mehr als gut zu, spuckt aber auch mehr als vorher. Das allerdings seit dem 12-Wochen-Schub.

Wenn er die 4 Monate voll hat, dürfen wir ja aber endlich mit dem ersten Brei anfangen. Da freue ich mich schon riesig drauf und vielleicht erledigt sich unser "Problem" ja dann von selbst.

@babywunsch: Das ist sehr beruhigend. Ich werde jetzt auch erst mal abwarten, denn immerhin ist der Zustand so wie er ist stabil. Und wenn er wirklich mehr brauchen sollte, holt er es sich ja dann nachts beim Stillen :knatsch:

Minstrel02
21.02.2011, 12:51
Ich hab`s immer noch nicht im Griff.

Nachdem er angefangen hat, tagsüber mehr zu spucken, habe ich die Trinkmenge auf 2 x 180 mL und 1 x 200 mL beschränkt. Das hat gegen das Spucken sehr gut geholfen.

Aber :knatsch:

Während er zwischen den Mahlzeiten locker 4, auch mal 4.5 Stunden schaffte, als ich noch voll gestillt habe, wird er jetzt schon gegen Ablauf der jeweils 3 Stunden sehr unruhig. Er wirft sich dann auf die Flasche, als hätte er seit Tagen nichts gehabt.

Ausserdem kommt er nachts öfter und trinkt auch dann wie ein Barracuda.

Und man kann in seiner Gegenwart nichts mehr essen (Brot, Nudeln....) - er versucht dann mit Nachdruck, zum Tisch/Teller zu kommen und motzt und zappelt wie verrückt. Ausser er hat(te) grad eine Flasche - dann ist Ruhe.

Nun - was haben wir für Möglichkeiten:

- Umsteigen auf 2er Milch (scheint schwer verpönt zu sein)
- Mehr Milchpulver in die Flasche. (Das ist anscheinend streng verboten. Mir ist nur nicht ganz klar, warum. Wenn es um die zusätzliche Flüssigkeit geht, könnte man ihm ja sonst zwischen den Mahlzeiten etwas Tee geben. Und - mal ehrlich - das Verdauungssystem aller Babys ist ja wohl kaum auf den Beba-Messlöffel geeicht - oder?)
- Nachts mehr stillen :knatsch:
- Mehr Mahlzeiten tagsüber - aber dann rutschen wir unter den 3 h Rhythmus und das soll ja auch nicht gut sein.
- Schnell mit Brei anfangen (aber bis wir es da endlich zu etwas Gehaltvollem gebracht haben, dauert es ja auch eine Weile...)

Was empfehlt Ihr?

Inaktiver User
21.02.2011, 13:26
Nun - was haben wir für Möglichkeiten:

- Mehr Milchpulver in die Flasche. (Das ist anscheinend streng verboten. Mir ist nur nicht ganz klar, warum. Wenn es um die zusätzliche Flüssigkeit geht, könnte man ihm ja sonst zwischen den Mahlzeiten etwas Tee geben. Und - mal ehrlich - das Verdauungssystem aller Babys ist ja wohl kaum auf den Beba-Messlöffel geeicht - oder?)
Was empfehlt Ihr?

Hallo Minstrel,

Humana schreibt zum Obigen (gilt sicher für alle Hersteller):

"Nicht einfach einen oder zwei Löffel mehr in die Flasche geben, da dann die Nahrung konzentriert wird: die Nieren würden u.U. überlastet, der Stuhl kann zu fest werden."


Ansonsten kann ich wenig beitragen, weil meine Tochter das Gegenteil von Deinem Sohn ist und immer was in der Flasche übrig ließ, obwohl wir sowieso schon weniger gaben als empfohlen. Dafür kam sie aber öfter, tagsüber eigentlich alle zwei Stunden, nachts hat sie durchgeschlafen. Ich denke, der Rhythmus ist individuell verschieden, auf den Dreistundenrhythmus würde ich nichts geben - beim Stillen gibt man doch auch nach Bedarf, auch wenn das Kind erst vor einer Stunde was hatte.

Minstrel02
21.02.2011, 17:19
auch wenn das Kind erst vor einer Stunde was hatte.

Davon wurde uns von der Hebamme abgeraten, als ich noch voll gestillt habe. Auf ihren Rat hin, haben wir immer mindestens zwei Stunden eingehalten und er wurde dadurch damals zufriedener.

Ja, der Hinweis ist bei Beba der gleich. Aber macht es einen Unterschied, ob er die 30 mL, die zu einem Löffel dazugehört direkt zur Mahlzeit trinkt oder ggf. eine Stunde später?

Jedenfalls habe ich mich gegen die 2er Milch entschieden, nachdem ich mir die gerade mal angeschaut habe. Die hat nicht mehr Kalorien, sondern einfach mehr Zucker - dafür aber weniger Fett. Das erscheint mir nicht sinnvoll.

Stella_76
22.02.2011, 15:42
Hallo Minstrel,


die Menge an Pulver würde ich - entsprechend der Herstellerempfehlungen - nicht erhöhen.
Die Nieren der Kleinen sind noch nicht voll ausgereift und daher nicht mit denen Erwachsener zu vergleichen.
Wenn Du die Milch von der Konzentration her eindickst, dann erhöht sich die Konzentration bestimmter Elektrolyte (Salze, Zucker, etc) in der Milch. Dies führt dazu, daß der Körper zum einen verstärkt Wasser aus dem Gewebe in den Magen-Darm-Trakt befördert, um die Elektrolytkonzentration in den für den Körper gesunden (= isotonen) Bereich zu bekommen (das macht durstig).
Wenn dann die E-Lyte über die Darm-Blut-Schranke aufgenommen werden, gelangen sie ins Blut und von dort aus an die Nieren, die dafür zuständig sind, durch das Rausfiltern und Zurückhalten von E-Lyten den pH-Wert und die Flüssigkeit des Blutes stabil zu halten. Da die Nieren von Kleinkindern noch nicht voll ausgereift sind, können (KÖNNEN!) diese davon bei zu stark eingedickter Milch überfordert sein.
Dieser Hinweis ist eine Sicherheitsvorkehrung und muss nicht zwangsweise passieren. Dennoch halte ich es nicht für sinnvoll, die Milch einzudicken.

Was Du tun kannst, ist - und das würde ich ausprobieren (habe ich in meiner Hebammenausbildung so gelernt und auch bei Bedarf so empfohlen, war nie problematisch (von gelegentlicher Verstopfung mal abgesehen, aber das haben ja auch manche 1er-Kinder)) - testweise mal ne 2er-Milch auszuprobieren. Manchen reicht die 1er eben nicht.

Abgesehen davon gibt es keinen Grund, nicht auch mal phasenweise unter die 3-Stunden-Grenze zu kommen. Das ist ein Richtwert, wie auch die Trinkmenge, und muss nicht sklavisch befolgt werden. Sollte Dir der Gedanke, ne 2er Milch zu füttern, total unangenehm sein, würde ich die Abstände zwischen den Flaschen einfach mal auf 2,5 bis 2 Stunden reduzieren. ist u.U. auch nur ein Schub.
Und mit dem Brei kann (KANN) es relativ schnell besser werden. Immer vorausgesetzt, Du bekommst genug davon in Dein Kind rein, daß es zum Sattwerden reicht... :freches grinsen:


VG,


Stella

Stella_76
22.02.2011, 15:47
Der Hebammentipp mit dem "nicht öfter als alle 2 Stunden anlegen" hat in erster Linie damit etwas zu tun, daß wenn der Abstand zwischen den Stillmahlzeiten zu kurz ist, in der Brust nur sehr wenig Milch nachproduziert werden kann, bis das nächste Mal angelegt wird.

Dadurch bekommt das Kind pro Mahlzeit auch immer nur sehr wenig Milch, was vorübergehend den akuten Hunger stillt, aber nicht lange anhält, so daß man das Kind immer öfter andocken darf...

Diesen Kreislauf durchbricht man am besten, indem man mal zwischendrin nen Tee füttert, der ja eigentlich nicht satt macht, aber den Magen füllt und der Mutter (bzw. der Mutterbrust) die erforderliche Zeit gibt, ausreichend Milch nachzuproduzieren. Das pendelt sich dann relativ schnell ein.

Häufiges Anlegen ist jedoch für das Kind und (mit Ausnahme der armen Brustwarzen) auch für die Mutter in keiner Weise schädlich - es sei denn, man hat den Anspruch, auch noch was anderes zu tun, außer zu stillen... *hüstel*

Minstrel02
22.02.2011, 16:00
Danke :blumengabe: Das war jetzt mal sehr informativ und hilfreich! :blumengabe:

Wir waren heute bei der KiÄ und er hat gut zugenommen. Die Menge scheint also zu reichen - nur zufrieden macht sie ihn nicht. Ich werde es mit dem Brei versuchen.

Minstrel02
28.02.2011, 08:50
Er hat den Karottenbrei mit Freuden verputzt und danach seine Flasche nicht vollständig ausgetrunken :Sonne:

Wenn er nach dem Brei noch Milch trinkt, soll ich ihm dann zusätzlich noch Wasser anbieten?

Wenn in der Milch grad genug Wasser für die Nieren ist und die Karotte ja auch noch Mineralstoffe enthält, müsste er ja dann jetzt mehr trinken, oder?

Cal_li
28.02.2011, 09:26
Ich würde direkt anfangen ihm Wasser anzubieten. Wir haben von Beginn an die Reihenfolge: Brei - Wasser - wenn nötig stillen eingehalten und sind sehr gut damit gefahren! Einfach nur um ihn daran zu gewöhnen. Grundsätzlich sagt man ja, dass die kleinen erst ab einer gewissen Anzahl von ersetzten Milchmahlzeiten (3? 4?) wirklich Flüssigkeit in Form von Wasser benötigen, also kein Stress wenn er erst mal nur Mini-Schlückchen nimmt :blumengabe:

Meine Schwägerin hat mit dem Wasser gewartet, bis die Mahlzeit ersetzt war. Nur hat sich ihr Sohn dann auf einmal zunächst geweigert das Wasser anzurühren (na klar vorher gabs dann ja eigentlich auch lecker Milch) um paar Tage später schließlich den gesamten (vorher gern gegessenen) Brei zu verweigern (deswegen bekomme ich keine Milch mehr...)

Minstrel02
28.02.2011, 10:31
Danke - das klingt gut. Werde ich gleich heute ausprobieren.

Ich habe ihm zunächst mal nur kleine Mengen Brei gegeben und gewartet, bis er Stuhlgang hatte um sicherzugehen, dass er es gut verträgt. Aber jetzt kann ich ihm doch schon so viel reinlöffeln, wie er mag? (Er sperrt den Mund weit auf, wenn der Löffel kommt und verputzt die ekligen Frühkarotten mit sichtlicher Freude)

Cal_li
28.02.2011, 10:47
Wir waren auch recht schnell auf ner großen Menge (glaub Ende der Woche hat er das Gläschen verputzt) Rictig in der Windel gemerkt haben wir es so an Tag 3-4, Tag 1 und 2 war noch Stuhlgang wie zuvor, dann gab es 2 Tage ohne, glaube die erste Zeit vorher war noch "Gewöhnung". Möhrchen bewirken bei einigen wohl Verstopfung, daher würde ich es zumindest die allererste Zeit nicht übertreiben und shcauen, wie dein Baby weiterhin reagiert.

Minstrel02
19.03.2011, 12:56
So - inzwischen haben wir die volle Breimahlzeit gut etabliert. Es gibt 200 g Gemüse/Kartoffel mit Öl angereichert (selbstgekocht, weil mir die Gläschen einfach nicht schmeckten).

Nur... - eine Milchmahlzeit ersetzt haben wir dadurch nicht. Die Breimahlzeit hat sich als zusätzliche Mahlzeit herausgestellt.
Nach den 200 g Brei zieht er sich noch 180 mL Milch rein. (Und vorher mit dem Ekel im Gesicht ein wenig Wasser oder ungesüssten Tee :freches grinsen:)

Keine Ahnung, wo er das alles lässt (und warum das überhaupt in seinen Bauch passt), aber er ist immer noch nicht dick und er ist zufriedener als in der Nur-Milch-Zeit. Er trinkt auch immer noch nachts 1-2 Mahlzeiten und mit dem Spucken hat er völlig aufgehört.

Hat noch jemand so einen Vielfrass? Überfüttere ich womöglich mein Kind? Aber dann sollte sich das doch durch Spucken bemerkbar machen, oder?

Ich fange morgen das erste Mal mit Fleischzusatz an und schaue, ob das die Milchmenge reduziert.

Minstrel02
19.03.2011, 12:58
Oh - und bei den übrigen Milchmahlzeiten mussten wir die Menge weiter erhöhen.

Klar, er bewegt sich viel und in meiner Familie haben alle einen schnellen Stoffwechsel. Trotzdem wäre ich beruhigt, wenn jemand von Euch einen ähnlichen Scheunendrescher vorzuweisen hat.

Pfeifchen
19.03.2011, 13:32
@ministrel02: Normalerweise passt da sehr viel hinein.. und überfressen tun sich die Kinder in dem Alter noch nicht, das kommt erst später. Kann sein, dass er gerade einen Wachstumsschub vor sich hat und deshalb mehr Nahrung will. Würde mir da keine Sorgen machen, wenn er gewichtsmäßig im Normbereich liegt. Unsere Tochter ist ein gefühlter Riese, also braucht sie auch mehr, als kleinere Kinder.. das regelt sich mit der Zeit von selbst.

Und immer daran denken: manche Kinder wollen gar nicht essen/trinken, das ist viel schlimmer.

Minstrel02
19.03.2011, 13:45
Da hast Du natürlich recht. Unsere KiÄ sagte auch zuerst, manche Kinder brauchen halt mehr und er darf essen soviel er mag. Nur als sie dann gehört hat, wieviel das ist, sagte sie:
Oh
Naja.
Hm.

Drum dachte ich, es wäre schön, ein paar andere Vielfrasse kennenzulernen.

Pfeifchen
19.03.2011, 19:08
Also, unsere Futtermaschine braucht sich auch nicht zu verstecken.. ;-)

Edelherb
19.03.2011, 19:34
Beim Stillen weiß ich ja nicht, was alles so in die Kinder reingeht, aber mein Großer ist auch eher von der verfessenen Sorte (außer heute). Und noch eine Brust nach dem Brei leertrinken: gar kein Problem. Er ist aber auch dick. :freches grinsen:

Minstrel02
20.03.2011, 08:43
Und noch eine Brust nach dem Brei leertrinken: gar kein Problem.

Sehr beruhigend!

Inaktiver User
28.03.2011, 15:43
Minstrel, wie geht's euch mittlerweile?

Darf ich ganz eigennützig fragen, wie eure Tagesmahlzeiten nun aussehen? Wie oft/wie viel isst/trinkt der kleine Mann? Bekommt dein Kleiner eine Vormittags- und eine Nachmittagsmahlzeit zusätzlich zum Mittagsbrei? Wie du weißt steht mir ja ebenfalls der Wiedereinstieg bevor und ich möchte auch nicht gleich ganz abstillen, daher wäre ich an deinem Erfahrungsbericht interessiert - ich hab das Gefühl, du hast es super hingekriegt :blumengabe:

Minstrel02
02.04.2011, 10:04
Hallo Novmami,

ich war lange nicht hier, aber vielleicht ist meine Antwort ja trotzdem noch von Interesse. Wir haben die folgenden Mahlzeiten:

zwischen 5 und 6 h: Frühstücksstillen im Bett und kuscheln
7:30 h: Morgenflasche (6 Messlöffel)
11 h: Brei (Gemüse und 2x/Woche Fleisch) + Fläschchen (5 ML)
15 h: Nachmittagsflasche (6 - 7 ML)
ca. 19 h: Abendstillen
20 h: Gute-Nacht-Flasche (4 - 5 ML)
zwischen 2 h und 3 h: Nachtstillen

sonstige nächtliche oder spätabendliche Stillmahlzeiten nach Bedarf. Manchmal gibts nachts auch noch eine Flasche (wenn Papa die Nacht bestreitet).

Im Moment versuche ich, den Obst/Getreide oder Milch/Getreide Brei einzuführen, aber der schmeckt ihm noch nicht.
Da es in der Krippe mit dem Mittagsbrei noch nicht so recht klappt (zu aufregend) bekommt er das Gemüse auch schon mal abends.
Gemüsebrei haben wir mit Karotte gestartet (klassisch), dann Kartoffel dazu und dann weiteres Gemüse (Pastinake, Zucchini, Fenchel, in der Krippe gibt es Broccoli).

Ich habe in der folgenden Reihenfolge abgestillt:
1. Nachmittagsmahlzeit (damals noch um 16 h)
2. Vormittagsmahlzeit (war da noch um 9 h)
3. Mittagsmahlzeit

Mit dem neuen Rhythmus haben wir uns 1. wieder an eine seiner Umstellungen (früher die Morgenflasche) und 2. an die Krippe (11 h Mittag) angepasst.

Beim Abstillen war jeweils der 2. Tag am Schlimmsten. Da habe ich mir feuchte Waschlappen in kleine Plastiktüten gepackt und in den Kühlschrank gelegt, um sie mir in den BH zu stopfen. (Für Quarkwickel muss man ja 10 min irgendwo liegen und das ging mit ihm damals nicht.