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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Allein einschlafen/durchschlafen: Ab wann und wie



Wiesenkraut
05.02.2011, 16:04
Hallöchen
die meisten Mütter kennen das, kaum ist das Kind ein paar Wochen alt taucht das erste mal die Frage auf "und schläft er/sie schon durch" um so älter das Kind wird um so mehr häuft sich die Frage und spätestens ab dem 6. Monat ist auch der ein oder andere Kinderarzt dabei der meint "ach nun könnte sie/er aber doch...". Auch die einschlägigen Fachbücher berichten, dass es nun doch Zeit wird.

Wenn man dann allerdings ein Blick hier in die diversen Foren wirft sind es wohl die wenigsten Kinder die tatsächlich mit 6 Monaten durchschlafen.

Nun bin ich neugierig geworden, ab wann haben eure Kinder wirklich durchgeschlafen. Da es ja verschiedene Definitionen von Durchschlafen gibt, würde ich einfach gern festlegen, dass darunter zu verstehen ist, dass die Kids nachts ohne Stillmahlzeit auskommen, also vom abends ins Bett legen bis morgens wirklich schlafen.

Interessant fänd ich auch, ob es sich um Flaschenkinder oder Stillkinder gehandelt hat, ob ihr irgendwas getan habt um das Durchschlafen zu fördern.

Ach und wenn wir schon dabei sind, wie alt waren eure Kinder als sie allein eingeschlafen sind, also ohne Stillen und rumtragen.

Auch hier wieder kam das von alleine, oder habt ihr irgendetwas getan um das allein einschlafen zu fördern:

Mir wichtig: Ich fände es schön, wenn dieser Strang nicht in einer Grundsatzdiskusison der "Jedes Kind kann schlafen lernen Befürworter und Gegner ausartet.
Jeder soll hier ohne wertende Komentare schreiben können, was geholfen hat ohne Angst haben zu müssen, dass andere mit Schuhen und Strümpfen über sie herfallen und eben auch ohne dass zum Xten mal die Grundsatzdiskussion geführt wird ob nun "schreien lassen" schädlich ist oder nicht, das kann man hier schon in X Strängen nachlesen.
Jede Erfahrung ist also willkommen:

Ich fang dann einfach mal an:
Unser Fünkchen ist nun 7 Monate alt. Ich hab bis knapp 6 Monate mehr oder minder voll gestillt. Tags still ich inzwischen nur noch selten. Da meine kleine Tochter nicht allein einschläft es aber normal recht flott tut wenn ich mit ihr auf dem Arm mich auf meinem Bürostuhl leicht drehe und dazu (momentan furchtbar krächzend) singe, wird sie tags so eingeschläfert. Alle paar Tage still jedoch auch tagsäber zum einschlafen. Abends schläft sie so gegen 8 (oder auch 10 oder noch später je nachdem welcher Zahn gerade plagt) ein und wird immer um 5 gestillt, oft auch um 1 und seit 2 Tagen auch wieder um 3 (sprich alle 2h)
Von alleine einschlafen oder Durchschlafen hier also noch keine Spur:pfeifend:
So und nun dürft ihr

Alda79
05.02.2011, 17:04
Das finde ich auch interessant.

Mini-Alda ist jetzt 17 Monate alt, wurde voll gestillt bis sie 5 Monate alt war, und weiterhin zusätzlich gestillt bis ca. 14,5 Monate. Die letzten 1,5 Monate nur noch nachts.

Sie war im ersten Jahr eine schlechte Schläferin mit vielen Stillstops, nach denen sie aber meistens direkt wieder eingeschlafen ist.
Wir haben sie sowohl tags als auch nachts in den Schlaf begleitet.

Der "Durchbruch" im Schlafverhalten kam mit 14 Monaten, zufällig (?) gleichzeitig mit der Eingewöhnung in die Krippe und dem Richtig-Laufen-Können. Von ganz alleine.
Seither schläft sie mittags und abends alleine in ihrem Bettchen ein. Nachts wacht sie einmal auf, und dann in unserem Bett weiter.
Seit Weihnachten, also einen Monat später, mehren sich die Nächte, in denen sie in ihrem Zimmer durchschläft.
Aber in den meisten Nächten ist es immer noch so, dass sie irgendwann zwischen 2 und 5 uhr aufwacht und dann bei uns weiterschläft.

Toi, toi, toi, ich hoffe sie behält diese Tendenz bei :smile:.

Murmel105
05.02.2011, 17:07
Hallo Wiese,

das ist aber ein schöner Strang:smile:. Unser Mini wird nächsten Freitag 6 Monate alt. Ich habe 4 Wochen voll gestillt, danach immer nach dem Stillen noch ein Fläschchen gegeben und seit Ende November bekommt er nur noch das Fläschchen. Mit Brei haben wir begonnen, aber das läuft noch gar nicht.

Einschlafen
Unser Mini war von Anfang an ein sehr pflegeleichtes Baby. D.h. wir konnten ihn gleich zu Beginn in die Wiege/ Bettchen legen und er schlief ziemlich schnell ein, ohne großes Zutun.
Das änderte sich allerdings etwas, seit er älter ist. Es gibt jetzt immer mal Phasen (es könnte mit den Schüben zusammenhängen), wo das mit dem Einschlafen nicht so problemlos funktioniert. Das geht dann von: ganz oft wieder ins Schlafzimmer gehen und Nucki wieder reinstecken und er schläft irgendwann von alleine ein, in seinem Bettchen in den Schlaf streicheln bis hin zum Einschlafen angekuschelt an mich in unserem Bett.
Wenn wir ihn ins Bett legen, dann singen ich oder mein Mann Schlaf Kindchen schlaf und machen noch die Spieluhr mit dem gleichen Lied an. Ins Bett geht er immer zwischen 18 und 19 Uhr.

Durchschlafen
Durchschlafen lt. deiner Definition hatten wir noch nicht. Wir hatten schon von 18 Uhr so 8-9 Stunden Schlaf, aber das waren eher Eintagsfliegen. Normalerweise schläft er so 6 bis 7 Stunden bis er das 1. Mal Hunger hat. In den Phasen, in denen das Einschlafen schwierig ist, will er auch in der Nacht auch öfter gefüttert werden. Da haben wir dann meist nur so 5 Stunden Schlaf oder in letzter Zeit sogar noch kürzer, so 3-4 Stunden. Nach dem 1. Fütterstopp in der Nacht schläft er dann meist mindestens nochmal 4- 5 Stunden, aber kaum länger.

Sammy96
05.02.2011, 18:46
Hui, schöner Strang!

Da sind wir die Extremos:

Alleine einschlafen?Krümel? Nö! Seit Anfang an Einschlafbegleitung durch mich und ich kann sehr gut damit leben :liebe:

Durchschlafen? Nachdem wir in den vergangenen 9 Monaten Stillabstände von 1-3 Stunden hatten und seit ein paar Wochen jetzt bei 2-5 Stunden angelangt sind, hege ich die wage Hoffnung, dass er mit 18 Jahren endlich durchschläft ;-)

Aber egal! Meine Grossen sind ja jetzt 14 und 13 und ich habe es erfolgreich verdrängt, wie die beiden geschlafen haben

Liebe Grüsse,
Sammy (die schon seit 6.00 Uhr wach ist, allerdings wegen Kopfweh und nicht wegen dem Krümel!)

Hoppypoppy
05.02.2011, 19:47
Alleine eingeschlafen ist Alex eigentlich sehr früh. Im eigenen Bett eingeschlafen ist er, als er aus dem Babybay begann herauszuwachsen. Das war so mit sieben... Acht Monaten. Keine Nachtmalzeit brauchte er ab ungefähr neune Monate mehr. Er war ein Flaschenkind und als die Nachtflasche nur noch teilweise leer getrunken wurde, haben wir drei Nächte immer dünnere Plörre angerührt und seitdem ist das Thema durch.
Ich genieße meinen Schlafbären gerade sehr, denn in vier Wocen beginnt wieder eine neue Schlaf.... Oder eben nicht... Welt :freches grinsen:

deju
05.02.2011, 19:57
Mann vergißt das viel zu schnell... grübel... aber ich bin mir recht sicher, daß es so ca. mit 8 bis 9 Monaten war mit dem Durchschlafen.

Ich habe nur ca. 2 Wochen voll gestillt, danach brauchte sie abends zusätzlich ein Fläschchen. Das ging bis zum 5. Monat und dann kam die Beikost. Irgendwann im 9. Monat hatte ich von einem Tag auf den anderen keine Milch mehr, da bekam sie dann weiter die Pre.

Das mit dem Einschlafen ist echt ne Sache von Phasen. Am Anfang problemlos im Stubenwagen mit Hin- und Herschieben. Ab dem 3. Monat im eigenen Bett ganz problemlos. Dann kamen diverse Phasen - und das hört heute mit gut anderthalb Jahren immer noch nicht auf. Manchmal klappt es ein paar Wochen wirklich vorbildlich - dann scheint von einem Tag auf den anderen wirklich nichts mehr zu helfen.

Wir haben auch nie JKKSL praktiziert, uns eher mit Einschlafen im Elternbett, einem bis zum Einschlafen gehaltenen Händchen, Wiegen auf dem Arm bis zur völligen Erschöpfung der Mutter ( ;-) ) oder auch mit dem Einschlafen im Kinderwagen - zu nächtlicher Stunde und bei jedem Mistwetter beholfen.
Mal klappte das eine, mal das andere. Heute ist sie ja zum Glück schon sehr verständig - da hilft manchmal sogar, ihr zu versprechen, morgen mit ihr mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren - oder das sie morgens ins Elternbett darf ( halt ganz normale, lapidare Dinge ).

janetto
05.02.2011, 20:07
Auch ich muss erstmal ein bißchen Grübeln .... :pfeifend:
Ich habe 5 Monate voll gestillt und dann langsam mit Beikost angefangen, Flasche hat meine Maus jedoch nie genommen. Nach 6 Monaten hat sie so durchgeschlafen, dass sie 12 Stunden lang keine Mahlzeit mehr brauchte - heißt aber nicht, dass sie sich nachts nicht wg. Schnuller o.ä. gemeldet hat.

Allein ins Bett legen ging relativ früh und alleine einschlafen auch - normalerweise :pfeifend: Kann mich den Vorschreiberinnen nur anschließen, auch jetzt mit anderthalb haben wir immer mal wieder phasen, wo wir einschlaf-begleitend tätig sein müssen - heißt hier meist daneben legen und dann geht es eigentlich schon - wobei die Dauer des einschlafens dann auch unterschiedlich sein kann.... Ab und an zieht sie dann nachts auch in unser Bett um.
Momentan haben wir wieder ne gute Phase - alleine ins Bett und heute nacht hat sie uns sogar 12,5 Stunden gaaaanz in Ruhe gelassen. Hab nur einmal gehört, wie sie im Schlaf sagte "einer.... ja!" (einer heißt bei ihr - bonbon) da hat sie wohl süß geträumt :liebe:

Jane2
05.02.2011, 20:11
Huhu,

netter Strang.

Madame ist von Anfang an alleine eingeschlafen. Tags über in ihrem Bett, abends in meinem.

Mein erster Sohn war im ersten Jahr eine Schlafkatastrophe mit Händchen halten, Fingernuckelei und permanentem Kontakt, der zweite Sohn pflegeleicht und Alleinschläfer und bei Madame hatte ich keine Lust, evtl. "Fehler" wiederzumachen bzw. ich hatte/habe mit zwei lebhaften Kerlchens auch nicht die Zeit, mich stundenlang tagsüber neben das Baby zu legen.

Gott sei Dank hat sie diese Art des Schlafens sofort und ohne Widerstand akzeptiert.

Wenn krank oder Schub gabs mal Meckerei, allerdings hat Einschlafbegleitung fast nie geholfen, da sie es einfach nicht gewohnt ist und dann eher wach als müde wird.
Mit immer wieder hingehen, Schnulli rein, streicheln gings besser.

Die Regel ist aber, ich geb ihr nen dicken Kuss, leg sie hin und geh raus. Das klappt.

Gekuschelt wird dafür im wachen Zustand umso mehr oder nachts, wenn sie gaaaanz dicht an mich ranrobbt.
Außerdem ist sie ein "Tragling", den man tagsüber kaum absetzen kann. Ich hoffe, das ändert sich mit zunehmender Mobilität. Jetzt mit fast neun Monaten sind "wir" aber gerade erst beim kullern angekommen :pfeifend:

Durchschlafen fast noch nie, allerdings hat sie am Anfang sehr gut geschlafen. Meist so sechs Stunden am Stück nachts.
Dann lange sehr schlecht, mit andauerndem stillen zwischendurch, seit sie abends ne dicke Milchpulle bekommt, gehts wieder besser.

Ins Bett geht sie gegen halb sieben, sieben und schläft dann bis eins, zwei. Dann wieder Milch und dann bis halb sieben. Oft muss man abends noch paar Mal hin, Schnulli wieder rein und gut ist.
Manchmal auch nicht, so wie gestern, da war Ruhe bis zwei Uhr nachts.

Tagsüber schläft das Kind kaum. Vormittag halbe Stunde. Nachmittags halbe Stunde.
Habe festgestellt, wenn ich ihr ne lauwarme Wärmflasche an die Füße lege, pennt sie deutlich länger, so fast ne Stunde. Ist allerdings noch in der Probephase, weiß nicht, obs wirklich daran liegt.

Liebe Grüße, Jane :blumengabe:

myDara
05.02.2011, 20:31
Ja ja das liebe Lied vom Schlafen!

Unsere Maus konnte die ersten Wochen ausschließlich ganz eng neben uns oder auf unserem Bauch schlafen, das wurde aber nach einigen Wochen besser.
In sein eigenes Bettchen (wohlgemerkt aber bei uns im Raum bzw. im Nebenraum) kam er mit gut 3 Monaten. Wir haben ihn immer wieder mal wach reingelegt und ihn zum einschlafen fest gepuckt oder leicht hin und hergewogen. So von vier Monaten bis vor knapp drei Monate (jetzt fast zwei) hat er dann wunderbar alleine einschlafen können, ein wirklich guter Durchschläfer war er nie (ab fünf Monate brauchte er zwar keine Nachtmahlzeit mehr aber halt Schnullil, Nähe, Mama, Papa).

Seit ein paar Monaten haben wir eben auch die Phase dass wir ihn in den Schlaf begleiten, ich bleib bei ihm im Zimmer bis er ganz ruhig atmet und schön fest döst, das dauert maximal zehn Minuten und ist mittlerweile OK für mich (hab mich lange dagegen gewehrt eben weil ich es anders gewohnt war).

Tja auf das liebe Durchschlafen warten wir zur Zeit auch wieder vergebens, er kommt irgendwann zwischen Mitternacht und vier Uhr und landet dann entweder bei uns im Bett oder einer legt sich neben ihm im Zimmer auf die Schafliege.

Witzigerweise ist auch noch zu erwähnen dass die erste Nachthälfte immer sehr ruhig ist (schläft tief atmet ruhig) und es in der zweiten Nachthälfte oft so ist (nachdem er aufgewacht ist) dass er im schlaf erzählt, brabbelt, jammert, aufstöhnt, sich fest ankuscheln will und richtig aktiv wird.

:blumengabe:

Motti76
05.02.2011, 20:43
Ja, echt ein spannender Thread. :blumengabe:

Also, ich würde sagen meine beiden sind eigentlich ziemliche Gut- und Vielschläfer. Nr. 1 sogar sehr gut und das von Anfang an. Gestillt wurde sie nur 6 Wochen und hat in der Zeit direkt schon 6 Std am Stück geschlafen. Danach hat sie die Flasche bekommen, abends auch die 1er Nahrung und hat dann mit 10 Wochen wirklich ihre 12 Std gepennt. Das dann auch im eigenen Zimmer mit alleinigem Einschlafen. Ab dann gab es wirklich nur sehr, sehr wenige Ausnahmen, dass sie nachts mal wach wurde. Jetzt ist sie 5 und schläft immernoch gerne und viel.

Nr. 2 (knapp 6 Monate) hat anfangs schlecht geschlafen und das bei mir im Bett. Alleine eingeschlafen ist sie dort nahezu von Anfang an, zumindest abends. Sie hatte dann oft nachts Bauchschmerzen und wurde so alle 1,5 -2 Std wach. Hat zwar dann nicht geweint, aber gedrückt und gequengelt und ich habe sie dann immer schnell an der Brust beruhigt gekriegt. Aber, ich hab katastrophal geschlafen und war nach echt 3 Monaten fertig. :knatsch: Dann wurde sie ausquartiert ins Zimmer ihrer Schwester und es kam der Wandel in Form von Schlafphasen um die 4-6 Std. Das war dann herrlich!!!!!! :smile: Alleine eingeschlafen ist sie auch in ihrem Bettchen dort sofort alleine. Jetzt schläft sie auch noch nicht durch, aber recht gut. Sie bekommt abends und nachts die Flasche. Geht um 19:00 ins Bett, um 22-23 nochmal eine Flasche, dann gegen 3 und dann wieder 7-8. Das ist nicht schlecht, aber ich möchte es doch noch optimieren. :freches grinsen: Sie trinkt momentan nachts wirklich viel und hat dann auch echt Hunger. Dafür aber tagsüber immer nur um die 100 ml pro Mahlzeit (seit einigen Tagen habe ich abgestillt). Das würde ich gerne langsam ändern und sie dazu bringen tagsüber mehr zu sich zu nehmen. (Beikost verweigert sie noch). Ohne Schreienlassen, aber eben mit nachts weniger anbieten bzw. stärker verdünnt.

Vormittags und nachmittags macht sie ca. 30 min Nickerchen im Kinderwagen oder Bondolino, da wir dann immer unterwegs sind. Mittags versuche ich zuhause zu sein und lege sie dort in mein Bett. Bis vor einigen Tagen habe ich sie dann immer kurz vorm Hinlegen gestillt und sie ist schnell eingeschlafen. (für ca, 2 Std) Jetzt musste ich (wegen Medikamenten) abstillen und es gab 3 Tage mittags das totale Geschrei bis sie eingeschlafen ist. Es war herzerweichend. Mittlerweile schläft sie aber auch ohne die Brust gut ein. In meinem Bett deshalb, weil ich mich oft dazulege und angekuschelt mit ihr schlafe. :liebe:

Ewiges Einschlafbegleiten würde mich verrückt machen und ich bewundere alle Eltern, die das mit einer Engelsgeduld über sehr lange Phasen mitmachen. Das gab es hier nie. Sie "mussten" quasi alleine einschlafen (zumindest ab ca. 3 Monaten), die Kleine schon deshalb, weil ich nicht ewig die Grosse abends alleine lassen wollte.

Müde bin ich trotzdem!!!!!!:freches grinsen:

P.S: Mir fällt noch ein: die Kleine hat auch angefangen besser zu schlafen als wir sie abends gepuckt haben. So schläft sie bis heute nachts.

lunea31
05.02.2011, 20:58
Hallo,

Durchschlafen, was ist das :freches grinsen:?

Wir haben Zwillinge und von Anfang an Flasche gegeben.


Einschlafen
War zum Teil richtig schlimm. Sie schliefen nur ein, wenn wir sie rumgetragen, geschuckelt und gesungen haben. Das Problem war bei uns noch, dass mein Freund auch abends arbeiten muss und ich dann 2 Babys ins Bett bringen musste. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das dann gemacht habe. Das habe ich schon verdrängt :smirksmile:.
Besser wurde es erst, als sie mit einem Jahr in die Krippe gingen. Und viel viel besser ist es jetzt (mit fast 2 Jahren) durch getrennte Zimmer. Ich mag auch nicht mehr daneben liegen oder die Kinder rumtragen. Wenn sie weinen nehme ich sie kurz hoch und lege sie dann wieder hin. Dann versuche ich aus dem Zimmer zu kommen, was allerdings auch nicht immer klappt. Ich sage dann, dass ich noch aufräumen muss. Sehr oft muss ich bei einem Kind daneben stehen und es in den Schlaf streicheln. Zum Glück geht es recht schnell.

Jetzt geht es bei uns los, dass sie sich im Bett ausziehen (auch die Windel) und auf den Pott wollen.

Durchschlafen
Wir hatten mal eine Phase, ich glaube da waren sie 3 Monate alt, da schliefen sie von 22Uhr bis 5 durch, dann gabs ein Fläschchen und alle schliefen friedlich bis 9 uhr weiter :pfeifend:. Diese Phase hielt leider nur kurz an.
Dann gab es eine Zeit mit ca. 6 Monaten, da waren sie zwischen 2 und 4 wach. Aufstehen wollten sie dann um 5.30 Uhr. Horror


Jetzt wird mindestens ein Kind nachts wach. Wir holen die Kinder dann zu uns ins Bett und schlafen weiter.

Leider werden sie zur Zeit recht zeitig (spätestens um 6 Uhr :knatsch:) wach.

Was haben wir gemacht, damit es besser wird
- wir haben von Pre-Milch auf 2er und dann auf 3er umgestellt
- abends Brei gegeben bzw. diverse Sachen an Brei ausprobiert
- Dentinox oder Schmerzzäpfchen, wenn sie Zähnchen bekamen

Hmm, mehr fällt mir gerade nicht ein.

Liebe Grüße :blumengabe:

Inaktiver User
05.02.2011, 21:12
Hallo!
Ich habe 5 Kinder zwischen 11 Jahren u. 5 Wochen. Die drei Ältesten haben ohne Probleme durchgeschlafen u. sind auch leicht eingeschlafen.
Mein 4.Kind, ein Mädchen, ist jetzt 22 Mon. u. schläft noch immer nicht durch. Sie kommt meist um 0 Uhr u. um 5 Uhr zur Flasche. Mal auch um 1 u. um 6. Einschlafen dagegen klappt ganz prima. Der Kleinste schläft natürlich auch noch nicht durch, hat nachts einen 5 Std. Rhythmus.
So muss ich derzeit 2 Mäuse nachts versorgen. Ich mache nichts, um es ihnen abzugewöhnen. Auch der 22 Mon. alten nicht. Ich denke, sie würde sonst evtl. mit Eifersucht gegenüber dem neuen Brüderchen reagieren. Zwischenzeitlich hatte sie schon mal auf eine Flasche reduziert. Seit einer guten Woche kommt sie aber wieder zweimal.
Noch ist das alles halb so wild, bin ja noch im Mutterschutz. Aber, wenn ich im März wieder arbeite, würde ich es schon extrem gut finden, wenn wir dann wieder bei einer Flasche seien könnten.
Den ersten habe ich die erste Zeit gestillt, die anderen waren/sind Flaschenkinder.
LG, Grace:smile:

callalilly
05.02.2011, 22:12
Meine Kurze ist jetzt 11 Wochen alt und derzeit sieht es so aus, daß sie gegen 22 Uhr ihre letzte Flasche kriegt in der Stunde danach ins Bett gelegt wird und dann ist Ruhe für ca 7 Stunden. Dann gibt es eine Flasche und sie schläft dann nochmal ca 4 Stunden. ich sage DERZEIT weil ich hier auch schon sehr oft gelesen habe, daß KInder, die durchgeschlafen haben, das dann plötzlich nicht mehr machen. Ich hoffe einfach, daß es bei ihr so bleibt.
Einschlafen geht bei uns übrigens so, daß ich sie pucke, hinlege, mich kurz ( 5-10Min ) dazulege, 2 Runden Spieluhr laufen lasse und dann rausgehe. Sie ist auch allein relativ entspannt und schläft dann irgendwann ein.
Tu ich was, um das Schlafen zu fördern?? Grübel. Ich versuche, immer denselben Ablauf abends zu haben. Und ich habe von Anfang an versucht, ihr zu zeigen, daß es Nacht und Tag gibt, sprich nachts ist es ruhig, dunkel und es wird nur geflüstert. Tagsüber schläft sie im WoZi bei ganz normalen Geräuschen und wir unterhalten uns auch nicht im Flüsterton.

Ulani
05.02.2011, 22:25
Wir sind vor 5 Wochen umgezogen und von der 1. Nacht an im neuen Heim schläft mein Sohn (17 Monate alt) plötzlich alleine ein und durch. Erstaunlich!
Davor wurde er nachts bestimmt 2 - 3 Mal wach. Meist nur kurz ohne großen Terz, aber ich war eben wach.

Ich habe ein Jahr gestillt, die ersten 8 Monate 2-3 stündlich, auch nachts. Deshalb hat er auch immer neben uns im großen Bett geschlafen. Heute auch noch - uns gefällt unser Familienbett!
Bald bekommt er ein eigenes Zimmer, mal sehen - vielleicht fallen dann wieder alle Würfel neu...

Mein Sohn hat Beikost lange Zeit verweigert und hat dann auch plötzlich von einem Tag auf den anderen angefangen ausreichend zu essen.

Ich habe daraus gelernt, dass Kinder wohl einfach irgendwann von allein so weit sind und man vorher nix erzwingen kann. Schlafen, essen - jetzt steht das Töpfchen-Training an - ich mach mich nicht mehr verrückt! *jawohl!!!*
Jede schwierige und anstrengende Phase wird vorbeigehen - irgendwann!:freches grinsen:

Es gab Zeiten, da habe ich unter dem Schlafmangel wahnsinnig gelitten. Ich war fix und alle. Ich war oft die ganze Woche alleine mit dem Kind, hatte keine Oma oder sonst wen weit und breit.
Ich habe damals auch die üblichen Ratgeber gelesen und die haben mir alle nix gebracht.

Mir hat folgendes sehr geholfen die unruhigen Nächte durchzustehen:
Ich habe einzig und alleine meine Einstellung zum Schlaf geändert. Klingt jetzt komisch, ich weiß, aber ab da wurde es wirklich leichter und ich war nicht mehr so schlecht drauf, war nachts auch wieder viel geduldiger zum Kind.
Ich bin einfach nicht mehr mit dem Anspruch ins Bett eine ruhige Nacht zu haben. Ich hatte mich endlich auf diese Situation eingelassen/eingestellt. Ich habe nicht mehr erwartet/gehofft, dass er HEUTE endlich durchschläft.
Schwierig zu erklären, aber vielleicht versteht mich ja jemand.:smirksmile:
Irgendwie war das die Rettung!

Talea1982
05.02.2011, 23:58
:liebe: Schöner Strang!

Hier waren so ca. (genau weiss ich es nicht mehr:peinlich::freches grinsen:) die ersten 12 Wochen Land unter:knatsch:. Mein Sohn kam (und da konnte man wirklich die Uhr nach stellen!) alle drei Stunden. Ca. 1 Stunde hat das Ganze dann gedauert, bis ich ihn wieder im Bett hatte. Dementsprechend natürlich der Schlaf.

Nach den 12 Wochen hat sich das dann ganz leise eingeschlichen und er hat dann einfach durchgeschlafen. Ca. 22 Uhr wurde er hingelegt und hat dann munter bis um ca. halb neun gepennt. Manchmal war es auch nur bis um 7. Natürlich hat sich das in den Schubzeiten relativiert................

JETZT (er ist 6 Monate alt) seid ca. zwei Wochen kommt er WIEDER alle zwei Stunden:knatsch:. Dieses Mal wacht er nicht vor Hunger auf, nein, er braucht Trost und das etwas länger.............. Wange streicheln und Schnuller rein funzt zur Zeit nicht mehr.

Das Abendliche Bett"ritual" hatten wir so: Um halb neune rum habe ich ihn nochmal gewickelt und ihm seinen Schlafsack angezogen. Dann haben wir nochmal gespielt oder gekuschelt...... je nachdem was ER wollte :smirksmile:. Um ca. 9-10 Uhr hat er dann seine letzte Flasche bekommen und ich habe ihn problemlos in sein Bett gebracht. Ab und an musste ich ihn nochmal Streicheln, aber so hat er fast sofort geschlafen:liebe:

JETZT versuche ich ihn ins Bett zu legen. Mache die Spieluhr mit den Lichtern an und verkrümele mich schon mal ein paar Meter vom Bett (mehr lässt er nich zu) und ich warte, bis er beschäftigt ist, damit ich mich ganz aus dem Zimmer stehlen kann.............. denkste, oft schaffe ich das gar nicht und muss min. ne Stunde Steicheln, reden usw. damit er einschläft. Habe ich es doch geschaft, kommt er nach ca. einer halben Stunde und will nicht mehr alleine sein...............

Dieses Spielchen spiele ich gerade JETZT! Daher sitze ich auch noch hier:pfeifend:. Er kommt bestimmt gleich wieder und möchte Trost.

Gestern Nacht musste ich ihn mit in mein Bett nehmen, damit ich auch mal die Augen schließen konnte und siehe da, er hat bis um 7 durchgeschlafen. Immer eine Hand auf meiner Wange (das ich ja auch noch da bin). Jetzt seht mal bildlich meinen Kopf nach unten fallen.......... ich bin müde und möchte schlafen gehen. :freches grinsen:

Und dazu habe ich jetzt mal ne Frage, damit ich nicht extra einen Strang aufmachen muss. Ich bin versucht ihn beim nächsten Mal wieder zu mir mit ins Bett zu nehmen. ABER tue ich ihm damit was gutes? Gewöhnt er sich daran? Er braucht zur Zeit sehr stark seine Mama und ich versuche auch dieses Mehrbedürfnis zu erfüllen, aber eben Nachts auch noch.................. Ich weiss wirklich nicht, wie ich ihm damit was gutes tue. Er kann ja nicht ewig bei uns im Bett schlafen. Oder ist es wirklich nur eine Phase und das gibt sich schnell wieder? Was tun? :blumengabe:

xanidae
06.02.2011, 08:09
ich machs kurz, ich habs rum:

sohn1, zwiemilchernährt bis 3.monat, dann flasche:
einschlafen ab 4. woche alleine, tagsüber wie abends. nachts bis zu 6 tankstopps bis zum 9. monat = er kann laufen und schläft durch.

sohn2, gestillt bis 3.monat, dann flasche:
einschlafen anfangs schwierig, dann festgestellt, dass er früher ins bett muss = problemlos, tagsüber wie abends. nachts zwischen 2 - 4 tankstopps bis zum 1. geburtstag, danach so alle zwei, drei nächte wurde er noch wach, bis ca. 18.monat.

beide waren tagsüber schlechte trinker, insbesondere sohn1. da wurde nach trinkprotokoll klar, dass er sich nachts die menge holen muss, weil es tagsüber zuviel zu sehen und zu tun war (frühmotoriker keine zeit zum essen, lieber innerhalb eines tages sitzen und krabbeln lernen und dann vier wochen später frei stehen und kniebeugen machen).

Talea1982
06.02.2011, 09:11
Fazit von heute Nacht: Bin "schwach" geworden und hab ihn mit ins Bett genommen, da er noch bis um halb drei dieses Theater gemacht hat. Kaum war er im Bett, vielen ihm die Augen zu, er kuschelte sich an meine Brust, immer eine Hand an meine Wange (ob ich auch ja noch da bin) und durchgeschlafen bis um halb neun................ mhm...................

hannax
06.02.2011, 10:00
Hallo!

Nr. 1: Bekam ca. 6 Wochen Muttermilch (war nur per Flasche möglich), dann Flasche. Das erste Jahr war die reinste Katastrophe, schwieriges Ejnschlafen, häufiges Aufwachen, lange Wachzeiten nachts, viele kleine Flaschen, das volle Programm. Generell hat er viel geweint und war nicht grade ein Einsteigermodell :freches grinsen:
Mit 1 Jahr fing er langsam an durchzuschlafen, dann haben wir die Nachtflasche abgesetzt und nochmal ein halbes Jahr später konnte er plötzlich alleine Einschlafen.
Ist aber heute noch einer der schnell aus der Bahn gerät in Sachen Schlafen, aber jetzt (27 Monate) können wir ja kommunizieren, theoretisch :freches grinsen:

Nr. 2, reines Flaschenkind, hat von Anfang an besser geschlafen und war nicht so anstrengend über Tag. Ihn haben wir allerdings auch öfter mal "einfach so abgelegt" und ihn fast immer in seinem Bett einschlafen lassen. Er hat schon mit 6 Wochen durchgeschlafen.
Jetzt (15 Monate) gibt es immer wieder unterschiedliche Phasen, aber generell schläft er durch und IMMER alleine ein, er kann gar nicht schlafen wenn wer daneben sitzt.

So unterschiedlich ist das und ich hatte nie den Eindruck daß es irgendwie mit der Ernährung zu tun hat.

LG
Hanna :blumengabe:

Minstrel02
06.02.2011, 10:16
Jetzt 3.5 Monate alt und seit einigen Wochen schläft er zwar abends besser ein, dafür aber nachts schlechter durch.

Einschlafen:
Anfangs nur bei Papa auf dem Bauch, dann zwischen uns, seit er ca. 11 Wochen alt ist vermehrt alleine in seinem Bett.
Ritual: Stillen um 19 h, dann wickeln und Schlafsack, kurz spielen bis er sich die Augen reibt, dann ins Bett, Stoffwindel nebens oder übers Gesicht, Hand halten, singen. Alleine lassen, sobald er halbwegs ruhig ist (noch wach). Wieder rein und Wiederholung, wenn er wieder "ruft". Wieder aufstehen und 20 min später nächster Versuch, wenn er sich nicht beruhigt.

Durschlafen:
Lief schon mal prima (so etwa Woche 8-10) mit langen Schlafblöcken und nur einem Zwischenstop. Derzeit jede Nacht Aufwachen um 0 h und um 4 h (pünktlich wie die Maurer) und Geschrei. Manchmal hilft stillen, manchmal nicht. Manchmal helfen Bauchmassagen, manchmal nicht... :knatsch: Dazwischen meist noch Stillen gegen 2 h.



Ich habe einzig und alleine meine Einstellung zum Schlaf geändert. Klingt jetzt komisch, ich weiß, aber ab da wurde es wirklich leichter und ich war nicht mehr so schlecht drauf, war nachts auch wieder viel geduldiger zum Kind.

Genau das habe ich mir auch vorgenommen. Hat während der Schwangerschaft mit der Übelkeit auch schon geklappt. Erwartungen zurückschrauben und warten, dass es besser wird.
Da ich derzeit abstille, muss ich nur noch die wiedergekehrten Zweifel zur Ernährung (genug? das richtige?....) in den Griff bekommen.

Minstrel02
06.02.2011, 11:07
einschlafen anfangs schwierig, dann festgestellt, dass er früher ins bett muss = problemlos

Vielleicht kannst Du mir da noch ein bisschen helfen:
Ich habe festgestellt, dass unser Kleiner unbedingt von ca. 18:30 bis 19 h schlafen muss - sonst wird der Abend eine Katastrophe. Dann stille ich ja um 19 h und dann geht er mehr oder minder direkt ins Bett. Ich habe daher schon versucht, ihn früher hinzulegen, um die Schlafeinheiten zusammenzufügen, aber am frühen Abend schaffe ich es nicht, dass er im Bett schläft. Es geht ausschliesslich das Tagetuch mit viel Überredung. Ich habe den Eindruck, er ist dann schon übermüdet.

Wie habt Ihr das gehandhabt? Schrittweise immer etwas früher ins Bett oder auf einen Schlag? Und habt Ihr auch die Mahlzeit vorverlegt? (Wäre bei uns schwierig.)

Symphonie
06.02.2011, 12:13
Mika hat mit neun Monaten durchgeschlafen,hat dann um fünf eine Flasch bekommen und weiter geschlafen. Fünf war für mich aber durchschlafen da er gegen sechs ins Bett ging.

Lina hat bis jetzt,mit 13 Monaten,ganze zwei Nächte durchgeschlafen!
Sie kommt mindestens ein mal und trinkt dann auch viel.sehr anstrengend

xanidae
06.02.2011, 12:38
Vielleicht kannst Du mir da noch ein bisschen helfen:
Ich habe festgestellt, dass unser Kleiner unbedingt von ca. 18:30 bis 19 h schlafen muss - sonst wird der Abend eine Katastrophe. Dann stille ich ja um 19 h und dann geht er mehr oder minder direkt ins Bett. Ich habe daher schon versucht, ihn früher hinzulegen, um die Schlafeinheiten zusammenzufügen, aber am frühen Abend schaffe ich es nicht, dass er im Bett schläft. Es geht ausschliesslich das Tagetuch mit viel Überredung. Ich habe den Eindruck, er ist dann schon übermüdet.

Wie habt Ihr das gehandhabt? Schrittweise immer etwas früher ins Bett oder auf einen Schlag? Und habt Ihr auch die Mahlzeit vorverlegt? (Wäre bei uns schwierig.)

als ich festgestellt hatte, dass 19:30 zu spät ist, habe ich ihn um 18:50 (der große saß vorm sandmann) bettfertig gemacht und hingelegt. die letzte mahlzeit war so um 18:00/18:30 - ich habe premilch gefüttert und nach bedarf gefüttert, so hatten wir keine festen essenszeiten im klassischen sinn. um 19 uhr kam er dann wach ins babybay und ich hab den großen bett fertig gemacht. der durfte beim zähne putzen immer noch mit dem wasser spielen und in der zeit war ich dann nochmals nach dem kleinen gucken. der schlief.

im grunde kannst du die mahlzeiten verschieben, in dem du alle verschiebst. d. h. alle mahlzeiten erstmal eine viertelstunde früher und dann eine halbe - damit wäre dir ja schon geholfen. wenn ihr so feste zeiten habt. meine schwägerin stillt nach bedarf und hier wird das baby auch nach dem stillen gegen 19 uhr ins bett gelegt um zeit für das ältere kind zu haben.

ich habe meine kinder immer einfach alleine in ihr bett gelegt und damit gerechnet, dass sie einschlafen. ob das der trick ist weiß ich nicht... viel erfolg beim umstellen.

Inaktiver User
06.02.2011, 13:09
ich habe wie xanidae beim letzten sohn auch die erfahrung gemacht, dass man ein müdes kind schwer stressfrei durch den abend bekommt. wir haben dann unseren sohn auch früher gefüttert und ins bett gebracht. das funktionierte dann viel besser.
im babyalter lief das sowieso stressfrei ab, aber als er älter war (ca. ein jahr) gab es eben die probleme mit der müdigkeit.
ich würde da sehr drauf achten...

Dawn3007
06.02.2011, 15:03
Hallo,

unsere Tochter ist jetzt 18 Monate und auch ich kann Thesen wie: "Kinder schlafen durch, wenn sie allein einschlafen können" nicht bestätigen.

Sie schlief bis sie c.a. 11 Monate war in unserem Zimmer, schlief dort aber allein ein, seit sie c.a. 2 Monate alt war. Sie wurde bis knapp 5 Monate voll gestillt und nachts bis zum Abstillen mit knapp 11 Monaten (es gab aber schon lange vorher tagsüber eine Mischung aus Flaschen und Brust). Sie schlief also problemlos völlig allein ein aber schlief nicht durch. Bis etwa 7 Monaten schlief sie mit Schnuller ein, der dann von einem auf den anderen Tag komplett verweigert wurde. Auch in der Schnullerzeit wollte sie nachts aber immer auch trinken.

Das erste Mal durchgeschlafen hat sie mit c.a. 14 Monaten, allerdings ist das bis heute leider die Ausnahme und nicht die Regel. Früher habe ich ihr in ihrem Zimmer dann Milch gegeben und sie dann schlafend oder zumindest einschlafend zurück ins Bett gelegt. Mittlerweile kommt sie aber seit einigen Wochen dann gleich mit zu uns und schläft dort weiter- nachdem sie ihre Milch geleert hat.

Seit ein paar Wochen ist sie auch deutlich anhänglicher geworden, mit der Konsequenz, dass wir jetzt abends in ihrem Zimmer bleiben, bis sie in ihrem Bett eingeschlafen ist. Interessanterweise bekomme ich sie mittags aber nur zum Schlafen, wenn sie allein im Zimmer ist. Dort brüllt sie dann ein paar Minuten (nach max 5 gehe ich rein, meist schläft sie vorher ein). Bei der Tagesmutter schläft sie momentan 1 mal die Woche, dort sind alle in einem Raum und sie lässt sich ohne größere Proteste hinlegen und schläft.

Ich persönlich kann nicht feststellen, warum sie manche Nächte durchschläft und andere nicht, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Essen, Bewegung oder Aufregung am Tag.
Das momentan eher schlechte Schlafen (heute nacht war sie 3 mal wach und um viertel vor 6 endgültig wach) schiebe ich mal auf die durchbrechenden Eckzähne- zumindest hoffe ich, dass es dann besser wird!

Mein Eindruck bei der Kleinen ist jedenfalls, dass ihr Schlafverhalten relativ unabhängig von unseren Handlungen ist.

Viele Grüße,
Dawn

Kleinkatze
06.02.2011, 17:52
Hallo, dann berichte ich auch mal. Unser Sohn ist jetzt 9 1/2 Monate alt und ich habe mir immer viele Notizen gemacht, da ich so was gerne noch mal nachlese. So kann ich auch einiges zu seinem Schlafverhalten berichten, was ich sonst bestimmt vergessen hätte.

Einschlafen:

Die ersten drei Monate schlief er meistens am Busen ein und ließ sich dann (tagsüber) mit etwas Glück ablegen. Manchmal habe ich ihn auch gepuckt, wenn er Phasen hatte, in denen er beim Ablegen wieder wach wurde. Abends war er immer putzmunter und zwischen 19 und 23 / 24 Uhr hat er so gut wie nie geschlafen. Er schlief dann in unserem Bett entweder nach dem Stillen an der Brust oder (die ersten Wochen) auf Papas Brust ein. Die erste Zeit wollte er auch nicht im Babybay schlafen, sondern immer in unserem Bett; wenn er nachts wach wurde (alle 2-3 Stunden), wurde er also auf der jeweiligen Bettseite gestillt und schlief dabei ein. Ab und zu habe ich versucht, ihn früher hinzulegen, aber es klappte so gut wie nie. Wir gingen also immer zusammen ins Bett.

Als er auf die 3 Monate zuging, fiel mir auf, dass er abends früher müde wurde ("schon" so gegen 21:30 oder 22 Uhr). Ich habe dann angefangen, ihn um 21 Uhr hinzulegen, ihm ein Gutenachtlied zu singen, die Spieluhr laufen zu lassen und ihm einen Schnuller zu geben, den er dann überraschenderweise schnell akzeptiert hat. Dann hat er noch seine Schmusekatze, die er zum Einschlafen an sich schmiegt oder sie sich auf den Kopf legt :lachen: Die ersten Nächte lag er noch ca. 30 Minuten wach im Bett und man musste ihm ab und zu noch den Schnuller wieder in den Mund stecken, aber nach kurzer Zeit hat er sich daran gewöhnt und schlief ab da um 21 Uhr. Mit der Uhrumstellung im Oktober haben wir ihn einfach auf 20 Uhr "vorverlegt" und mit den Monaten wurde er auch früher müde, so dass er jetzt zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr schlafen geht. Das Abendritual läuft immer noch genauso ab wie mit 3 Monaten: Essen (damals stillen, jetzt Milch-Getreide-Brei), wickeln (und jetzt auch Zähneputzen), hinlegen, Schnuller (steckt er sich seit ca. 2-3 Monaten selbst in den Mund), Gutenachtlied, Spieluhr.

Durchschlafen:

Das habe ich gerade noch mal in meinem Tagebuch nachgesehen: L schlief mit gut 2 1/2 Monaten meist ca. 5 Stunden am Stück, dann wurde er gestillt und schlief danach noch mal ca. 3 Stunden. Also von ca. 23 Uhr bis 4 Uhr und von ca. 4:30 bis ca. 7:30.

Mit 3 bis 4 Monaten hat er mal eine Weile durchgeschlafen (von 21 oder 21:30 bis ca. 7 oder 8 Uhr). Mit 5 Monaten schlief er wieder etwas schlechter und wachte meist ca. zweimal auf (auch da kann ich mich nicht beschweren, da ich weiß, dass andere Babies viel öfter aufwachen...), mit 6 Monaten dreimal. Er schlief dann nur durch Stillen wieder ein. Mit 6 Monaten haben wir auch das Babybay abgebaut, da er nicht mehr gut darin schlief. Seitdem schläft er in seinem Gitterbett. Er wachte bis auf wenige Ausnahme-nächte aber weiter alle 2-5 Stunden auf.

Im Dezember stellte ich fest, dass er beim Anlegen kaum noch trank, sondern eher nuckelte. Ich vermutete daher, dass er das Stillen nur zur Beruhigung und zum Wiedereinschlafen braucht und war der Meinung, dass das auch anders gehen müsste. In den Weihnachtsferien hatte mein Freund zwei Wochen Urlaub und wir haben dann beschlossen, zu versuchen, ihm das nächtliche Stillen abzugewöhnen. Wenn er aufwachte, ist immer einer von uns zu ihm gegangen, hat ihm seinen Schnuller gegeben (falls er ihn nicht von alleine fand) und ihn gestreichelt und mit ihm geredet, bis er wieder einschlief. Das hat zuerst manchmal etwas gedauert. Wir sind nicht rausgegangen und haben ihn nicht alleine gelassen, das möchte ich betonen (also kein Ferbern oder so was). Wenn er morgens gegen 5 oder 6 Uhr aufwachte, habe ich ihn gestillt, aber nicht mitten in der Nacht. Seit Anfang Januar schläft L, toi toi toi, fast immer durch (von 19:30 bis 7:30) und wird dann nach dem Aufwachen gestillt. Ab und zu wacht er nachts mal auf, kann sich dann aber entweder selbst beruhigen oder schläft wieder ein, wenn man ihm den Schnuller gibt.

Ob sein Durchschlafen auf unsere "Aktion" zurückzuführen ist, weiß ich nicht; es fiel zumindest zeitlich zusammen. Ich denke, es hängt auch mit seinem individuellen Schlafverhalten zusammen (er ist da ja insgesamt pflegeleicht und schlief auch abends und tagsüber schon alleine ein) und es hätte so bestimmt nicht bei jedem Kind funktioniert. Auf den Arm nehmen, Schuckeln oder Herumlaufen hat bei ihm übrigens nie funktioniert! Er wurde dadurch eher wacher und noch entnervter. Bei ihm klappt es nur, wenn man ihn im Bettchen liegen lässt und da betüdelt, auf keinen Fall hochnehmen, denn dann fängt er richtig an zu schreien, wenn er vorher nur ein bisschen gemeckert hat :smile:

Seit kurzem schlafe ich auch meist wieder durch, wusste schon gar nicht mehr, wie das ist. In der Schwangerschaft habe ich auch schon oft schlecht geschlafen und nachts viel wach gelegen, keine Ahnung, wann ich davor zuletzt durchgeschlafen habe!

Minstrel02
06.02.2011, 18:56
Danke! :blumengabe:

Ich hab heute noch mal einen Versuch gestartet. Der blieb aber wieder erfolglos. Er wird so gegen 18:30 h müde (Augenreiben, Gähnen, Quengeln), aber wenn man sich dann nur dem Schlafzimmer nähert, fängt er an zu schreien.
Auch das Ablegen an anderen Orten geht nicht.
Von den Symptomen ist es klassisches "Kolikstrampeln" inklusive Darmgeräusche und -winde, aber Bauchmassagen beruhigen ihn nicht, sondern regen ihn nur noch weiter auf (übermüdet?)


Packe ich ihn ins Tuch, schläft er ein und schläft dann bis 19 h. Er wird gestillt, bespielt und schläft dann meist gegen 20 h ohne allzu grossen Terror ein.

Fazit: Ich denke, ich werde es so lassen, solange das für uns alle gut funktioniert und ab und an mal wieder einen Testlauf mit früherem zu Bett bringen machen. Sonst bleibt es halt beim Tuch - ich möchte auf keinen Fall, dass das Bett zum Kampfplatz wird.


Wir stillen übrigens nicht nach der Uhr, aber "nach Bedarf" hat sich bei uns zu ziemlich festen Zeiten (+/- 30 Minuten) eingependelt, indem ich seinen Rhythmus beobachtet und mich danach ausgerichtet habe. Der Kleine braucht viel Verlässlichkeit im Tagesablauf - drum dachte ich auch, dass feste(re) Schlafenszeiten helfen könnten. Verschieben der Abendmahlzeit nach vorne wird halt schwierig, weil ich ab März wieder arbeite und dann nicht sicher früh genug zu Hause sein werde (aber sehr gern weiter stillen möchte)...

Noch eine Frage: Seit neuestem schreit er immer beim Aufwachen (sogar im Tragetuch nach einer Schlafphase) - kennt das jemand?

Inaktiver User
06.02.2011, 19:27
Noch eine Frage: Seit neuestem schreit er immer beim Aufwachen (sogar im Tragetuch nach einer Schlafphase) - kennt das jemand?

Ja. Seufz. Leider. Beide meiner Kinder schreien beim Aufwachen erstmal... der Große (bald drei) hört jetzt langsam damit auf...

myDara
06.02.2011, 20:08
Wir haben das Geschrei nach dem Aufwachen dann wenn er eigentlich noch nicht ausgeschlafen ist aber aus welchem Grund auch immer wach wurde! Ich war da anfangs oft sehr verwundert was das sein kann. (wir haben es eher nach einem Mittagsschlaf als in der Früh). Mittlerweile versuche ich einfach mich ganz ruhig zu ihm dazuzulegen und meist döst oder schläft er dann noch ein bisschen weiter.....

Kennt ihr denn auch generelle Übellaunigkeit nach dem Aufwachen? Das ist bei uns nämlich auch ganz oft der Fall, auch gerne nach dem Mittagsschlaf!

Ich muss nochwas zu JKKSL sagen: wir haben ein paar Mal (in unserer Verzweiflung wenn die Schlafphasen mal wieder ganz schlecht waren) auch versucht das umzusetzen! Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass irgeneine Mutter es übers Herz bringt sowas wochenlang durchzuziehen in der Konsequenz wie das Buch es verlangt (und wenn es nicht funktioniert schieben die Autoren die Schuld ja auf die unsachgemäße Umsetzung). Auch wenn mein Mann und ich oft wirklich fertig, am Rande des Nervenzusammenbruchs und natürlich auch wütend auf Junior waren weil er nicht schlafen wollten, dieses herzzerreissende schrille und verzweifelte Gebrüll, das stark pochende Herz und die laufenden Tränen hätte ich nie und nimma mehrere Tage oder gar Wochen ausgehalten...da schauderts mich!

Ich denke prinzipiell dass Schlafphasen sich immer wieder ändern. Wir haben es aufgegeben zu denken: Hurra jetzt haben wir es geschafft, er schläft durch! Weil es ja doch wieder nur eine Phase ist. Die genießen wir und wenn es wieder schlechter wird in der Nacht müssen wir da eben auch durch und nehmen es an, war aber auch ein langes hadern.

Arm ist zZ nur mein Mann, ich bin wieder schwanger und schlafe so bombenfest, ich höre nichts! Junior müsste mich wirklich richtig wachbrüllen wenn er mich bräuchte in der Nacht. Mein Mann hört weiterhin jeden Mucks und kommt halt dementsprechend viel zum Zug

Wiesenkraut
06.02.2011, 20:21
ich hab eine Freundin die ist absoluter Fan von JKKSL und hat das bei ihren Kindern sehr erfolgreich umgesetzt. Ich glaube hier - wie so oft, dass nicht die Methode als solches sondern die Einstellung eigentlich das Erfolgsrezept ist.
Bei ihrer Tochter hab ich das ganze ziemlich live mitbekommen, da die Kleine nur ein paar Tage mit meiner auseinander ist. Bei den Großen wäre es lt ihr ähnlich gewesen.
Was ich mitbekommen habe, hat mal zumindest die Kleine auch nicht wirklich geweint sondern noch ein bischen vor sich hingenölt, anders als meine bei dem einen Versuch sie wach hinzulegen, die da voll hysterisch wurde:pfeifend:. Und mehr als diese paar Minuten quengelnölen gabs da auch nie. Aber der Mama geht auch selbständigkeit über alles und selbst einschlafen gehört dazu (genau wie Krippe mit 1nem Jahr obwohl sie nicht arbeiten muss oder Flasche selbst halten oder oder oder) und diese Haltung kommt denk ich auch beim Kind an. Ich bin überzeugt, wenn man auch nur annähernd zweifelnd an die Methode rangeht gibts richtig Geschrei.
Bei uns hier hätten wir allein schon deshalb keine Chance :smirksmile:

So ich hab noch x Fragen zu den einzelnen Posts, ich hab nämlich auch ganz viel verdrängt (meine Großen sind ja auch schon 14 und 16), aber ich glaube das muss bis morgen warten. Wir hatten nämlich heute nacht von 2-3.30 mal wieder Spielstunde im Bett *seufz*. Das kommt inzwischen ja selten vor, aber wenn dann könnt ich locker mit dem Fünkchen ins Bett gehen*gähn

Minstrel02
06.02.2011, 20:33
Wir haben das Geschrei nach dem Aufwachen dann wenn er eigentlich noch nicht ausgeschlafen ist aber aus welchem Grund auch immer wach wurde!

Das kenne ich eher vom Kinderwagen, aber im Tuch ist er bisher immer sofort wieder eingepennt. Dieses Geschrei jetzt ist neu. Er schreit mit geschlossenen Augen - als wäre er noch im Halbschlaf und hätte schlecht geträumt und zwar tags und nachts nach jedem Erwachen.

Und ich dachte immer, Ängste kommen erst später - so mit 7 Monaten...?



Beide meiner Kinder schreien beim Aufwachen erstmal.

Danke. Immer, wenn etwas Neues kommt und ich denke DAS ist jetzt aber wirklich ungewöhnlich, trifft das auch andere. Ich finde das sehr beruhigend :blumengabe:



Kennt ihr denn auch generelle Übellaunigkeit nach dem Aufwachen? Das ist bei uns nämlich auch ganz oft der Fall, auch gerne nach dem Mittagsschlaf!
Das kenne ich unter anderem von mir selbst :freches grinsen:
Im Gegensatz zu zum Beispiel meinem Mann, wache ich NIE gut gelaunt auf... Ich brauche ein paar Minuten zum Warmlaufen.

Zu JKKSL: Die Methode ist ja eigentlich nur gedacht für Fälle, bei denen die Eltern völlig verzweifelt sind und ihre Kinder sonst mit Brotrinden in den Wald schicken würden. "Normale" Fälle lernen vermutlich irgendwann mit und ohne Methode schlafen.
Ich schlafe übrigens mit 30 noch schlecht "ganz alleine" ein - also, wenn mein Mann nicht zu Hause ist. Und auch das ist tagesformabhängig. Ich versuche halt bei unserem Kleinen die Tage nicht zu verpassen, an denen er es kann - damit wir beide lernen, dass es grundsätzlich möglich ist. Und an den Tagen, an denen er es nicht kann, bekommt er mehr Hilfe.

Historia02
07.02.2011, 11:14
Noch eine Frage: Seit neuestem schreit er immer beim Aufwachen (sogar im Tragetuch nach einer Schlafphase) - kennt das jemand?

Das ist bei uns auch so - mittlerweile ist er anderthalb. Tja, was soll man machen. Wir nehmen es so hin, auch wenn wir immer erstmal zusammenzucken.

Ansonsten kann ich nicht viel beitragen, außer: Mein Kind schläft durchaus alleine ein, aber nicht in seinem Bett. In der Krippe schläft er auch nicht in dem dafür vorgesehenen Bettchen, sondern in einem großen Hundekörbchen. Er scheint wohl was gegen Betten zu haben ...

Und er schläft auch nicht durch. In anderthalb Jahren vielleicht 3 Mal.

Mittlerweile haben wir als Eltern uns damit arrangiert. Es ist halt, wie's ist.

Ich hab ihn trotzdem lieb :kuss:.

Hendrika
07.02.2011, 12:05
Unsere Erfahrung: Unser Sohn hat ziemlich genau an seinem dritte Geburtstag angefangen, durchzuschlafen. Einschlafen tut er (inzwischen ist er 5 Jahre) immer noch nicht alleine. Wir bleiben bei ihm, bis er eingeschlafen ist. Das ist aber auch keine große Belastung, denn nach dem Lesen und Singen dauert das nur ein paar Minuten.

Linchen80
07.02.2011, 12:18
Habe den Eindruck, bei uns könnte es ähnlich laufen, Hendrika. :smirksmile:

Mini ist jetzt knapp 15 Monate alt und hat NOCH NIE durchgeschlafen! Im Alter von 8 bis 10 Wochen hatte er den besten Schlaf seines bisherigen Lebens - da hat er sieben bis acht Stunden am Stück geschafft, ein Traum. :smirksmile: Der bisher nie wiederkam...

Unser Kleiner ist ein Stillkind, immer noch, das sollte man dazu sagen. Denn ich denke, im Alter meines Sohnes macht das eventuell wirklich einen gewissen Unterschied im Schlafverhalten. Er stillt sich in der Regel in den Schlaf, manchmal schläft er aber auch ein, wenn "nur" jemand neben ihm liegt und ihn evtl. streichelt/berührt. Das war auch noch nie anders. Wir haben noch niemals den Raum verlassen, bevor er eingeschlafen ist.

Nach dem abendlichen Einschlafen wacht er unterschiedlich oft auf. In guten Nächten zwei- bis dreimal. In weniger guten fünfmal. In sehr schlechten achtmal oder so. Er schläft nie allein, sondern im Familienbett. Auch nachts stillt er sich in der Regel wieder in den Schlaf. Manchmal reicht Streicheln.

Ja, das schlaucht. :smirksmile: Aber man gewöhnt sich tatsächlich dran. Oft werde ich selber nicht ganz wach, wenn er aufwacht, sondern lasse ihn im Halbschlaf trinken. Trotzdem wäre es für uns schön, wenn unser Kleiner bald mal längere Schlafphasen schafft. Einerseits, weil ich demnächst wieder anfange zu arbeiten - andererseits, damit auch der Papa mal eine ganze Nacht übernehmen kann und ich z.B. mal weggehen kann. Deshalb wollen wir in naher Zukunft mal den Versuch unternehmen, Mini nachts abzustillen...

We will see. :pfeifend:

Hendrika
07.02.2011, 12:44
Hallo Linchen,
man gewöhnt sich wirklich daran, da hast du recht.
Obwohl es teilweise für uns schon eine große Belastung war. Ich habe wochen- ja, monatelang immer nur höchstens die erste Nachthälfte in meinem Bett verbracht, die zweite Hälfte dann auf einer Matratze vor dem Bett unseres Sohnes, da es für mich einfach zu anstrengend war, immer wieder in mein Bett zurückzugehen. Und das mit dem Trinken war auch lange unser Problem, zwar keine Muttermilch, aber Saft. Ich habe die Trinkmenge versucht, immer weiter zu reduzieren bzw. den Saft durch immer stärkeres Verdünnen unattraktiv zu machen. Ob das wirklich etwas genützt hat, weiß ich nicht. Ich denke, der Körper hat irgendwann selber entschieden, durchzuschlafen. Und genau wie beim Trockenwerden ist unser Kind da halt spät dran ;-))

Wiesenkraut
07.02.2011, 12:58
Historia schrieb

Ansonsten kann ich nicht viel beitragen, außer: Mein Kind schläft durchaus alleine ein, aber nicht in seinem Bett. In der Krippe schläft er auch nicht in dem dafür vorgesehenen Bettchen, sondern in einem großen Hundekörbchen. Er scheint wohl was gegen Betten zu haben ...

so ein Exemplar hatte ich auch. Der Große hielt auch nichts von Betten hatter aber durchaus feste Schlafplätze. Sein Lieblingsschlafplatz war auf dem Teppisch unter dem Wohnzimmertisch, war für uns durchaus ok, mittags deckte ich ihn da zu und abends ließen wir ihn dort auch einschlafen und nahmen ihn dann wenn wir gingen mit ins Bett. Das ganze war auch denkbar unproblematisch, da er keine Ahnung in welchem Alter dort auch allein einschlief. So gegen 9 krabbelte er unter den Tisch und schlief allein ein. Egal ob der Fernseher lief wir uns unterhielten oder oder.

In den Kindergarten kam er erst mit knapp 4 und schlief dort gar nicht mehr. Mit etwas mehr als 2 bekam er ein "großes" Bett und zog dann ganz freiwillig als hätte er nie was anderes getan auch dorthin zum schlafen :smirksmile:

So nun zu meinen Fragen: (ich hoff ich schaffs noch)

@Alda
wie habt ihr denn gemerkt dass euer Kind allein einschlafen kann, habt ihr es immer wieder probiert?

Mamas mit Familienbett:
wie habt ihr denn verhindert, dass eure Kids als sie beweglicher wurden aus dem Bett gefallen sind. Das Fünkchen kann inzwischen krabbeln. Ich stille sie abends in den Schlaf leg sie dann auf ihre Bettseite in meinem Bett und das Stillkissen davor (auf der anderen Seite ist Wand). Überwachen tun wir mit Skype so dass ich sie immer im Bild habe. Aber ich muss halt schon eine Etage erst hoch wenn sie wach wird. Was mir nicht mehr so ganz geheuer ist, seit sie krabbeln kann, denn nicht selten ist sie bis dahin mit den Armen schon auf dem Stillkissen

oje Mordsaufstand ich muss die Kleine hinlegen

Historia02
07.02.2011, 13:19
Mamas mit Familienbett:
wie habt ihr denn verhindert, dass eure Kids als sie beweglicher wurden aus dem Bett gefallen sind. Das Fünkchen kann inzwischen krabbeln. Ich stille sie abends in den Schlaf leg sie dann auf ihre Bettseite in meinem Bett und das Stillkissen davor (auf der anderen Seite ist Wand). Überwachen tun wir mit Skype so dass ich sie immer im Bild habe. Aber ich muss halt schon eine Etage erst hoch wenn sie wach wird. Was mir nicht mehr so ganz geheuer ist, seit sie krabbeln kann, denn nicht selten ist sie bis dahin mit den Armen schon auf dem Stillkissen


Wenn unser Kind vor uns einschläft, legt mein Mann das Kind ins Babybett. Wenn der Kleine wach bleibt und wir alle zusammen ins Bett gehen, dann legen wir ihn zwischen uns.

Unser Telefon bietet eine Art Babyphone-Funktion: Wenn das Kind oben muckelt, dann klingelt das Telefon unten. Dann lauscht mein Mann kurz, ob er was hört, wenn nicht, macht er das Telefon aus. Wenn was ist, hört man's meistens schon durch die Decke.

Alleine im großen Bett lassen wir ihn eigentlich nicht liegen. Wenn er schläft, schläft er aber eigentlich sehr ruhig, er wälzt sich zwar hin und her, kommt aber nicht in die Nähe des Randes.

myDara
07.02.2011, 13:19
Wiese ich hab große Polster neben ihm liegen wenn er in unserem Bett liegt, und den Boden auch gepolstert! Er ist mir einmal in der Nacht völlig unvorbereitet und ohne Schutz runtergeknallt! Meine Güte ich weiss nicht wer fertiger war danach, das Kind oder ich?

Überwachen tun wir ihn nur mit Babyphone aber da er IMMER anfängt in seinem Gitterbett zu schlafen und dann erst mitten in der Nacht zu uns wandert, stellt sich das Problem nicht...eher das ich eben zu tief schlafe und nicht merke wie er Richtung Bettausgang rollt!

Linchen80
07.02.2011, 13:21
@Wiesenkraut: Mini ist, als er mobil wurde, einmal aus dem Bett gepurzelt... Zum glück nix passiert, aber danach haben wir eine etwas abenteuerliche Konstruktion gebaut. Sein Bett stand/steht offen neben unserem, auf einer Höhe. Wir haben dann halt sowas wie Zäune gebastelt, kann man schwer beschreiben jetzt. Mittlerweile überlegen wir aber, uns einfach ein großes Matratzenlager auf dem Boden zuzulegen, ohne Bettkasten, nur auf Lattenrosten. Diese jetzige Konstruktion Marke Eigenbau finden wir einfach hässlich. ;-)

Außerdem hat Mini jetzt auch sein eigenes Zimmer. Dort liegt eine 1,40m-Matratze, auf der er manchmal auch schläft - und ich dann bei Bedarf eben auch mit. :smirksmile:

Henrika, wieso habt ihr denn damals nicht das Modell Familienbett bzw. große matratze im Kinderzimmer gewählt? Wäre ja sicher bequemer gewesen...?

Minstrel02
03.10.2012, 10:53
Hallo Zusammen,

ich hab den Strang mal wieder rausgekramt, weil ich auf Eure Updates scharf bin :freches grinsen:

Uns hat das Thema nicht verlassen. Ich kann die durchgeschlagenen Nächte seit 2 Jahren immer noch an zwei Händen abzählen. Wie ist es Euch inzwischen ergangen? Seit wann und wie schlafen Eure Kinder durch?

Verpennte Grüsse,

Minstrel

Morgaine
03.10.2012, 12:16
.....Ich kann die durchgeschlagenen Nächte seit 2 Jahren immer noch an zwei Händen abzählen.

wasn boeser tippfehler,aber ich weiss ja,was du meinst.:freches grinsen:

ich wuerd auch gern mal wissen,wie es den schlechten schlaefern hier so geht.

meine tochter von bald 4 jahren schlaeft auch nie durch.also,sie schlaeft eigentlich,landet aber jede nacht bei uns im bett und alleine einschlafen kennt sie auch nicht,nein,mama muss bei ihr am bett sitzen bis sie eingeschlafen ist....:gähnen:

Inaktiver User
03.10.2012, 13:11
Hallo

Hach ja, das liebe Durchschlafen :freches grinsen:, als es um die Verteilung der Schlechtschläferbabys ging hatte ich wohl auch immer eine ausgestreckte Hand, oder aber es war die Prophezeiung meiner Mutter die mir seit meiner Kindheit immer wieder gesagt hat: ich wünsche dir dass du auch mal ein Kind bekommst das so schlecht schläft wie du :lachen:.

Jedenfalls habe/hatte ich 3 grottenschlechte Schläfer und die Anzahl der durchgeschlafenen Nächte in den letzten 7 Jahren ist noch sehr schnell berechnet. Aber die Erfahrung hat mich doch gelehrt dass es irgendwann der Fall sein wird.

Meine beiden Grossen haben mit 30, resp. 42 Monaten von einem Tag auf den anderen durchgeschlafen, in ihrem eigenen Bett, und das wo wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten und wir bis dahin durch so fast alle Phasen durch sind die man sich denken kann, das ging von jede halbe Stunde stillen, über 2-3 Stunden lange Wachphasen in der Nacht, über 12 Mal aufwachen pro Nacht, über nur ins Elternbett hüpfen und dann friedlich weiterschlafen. Es gab Phasen in denen der Leidensdruck und die Müdigkeit enorm waren, aber irgendwann kommt man zu der Erkenntnis dass es einfach so ist wie es ist und wenn man es akzeptiert und nicht mehr in Frage stellt, ist es auch weniger schwer. Bei uns hat es sich dann 2 Mal von heute auf morgen Richtung Durchschlafen gedreht, und ab dem Tag waren unsere Grossen gute Schläfer die zuverlässig 10- 12 Stunden am Stück durchgeschlafen haben und nie mehr ins Elternbett rübergekommen sind.

Minimann ist nun fast 2 Jahre und schläft noch nicht durch. Auch bei ihm gab es die ganz schlechten Phasen, mittlerweile wacht er nur noch 1 Mal auf, ich nehme ihn mit in unser Bett und dort schläft er gleich weiter und schläft dann friedlich bis morgens durch. In den Sommerferien hatte er ein paar Wochen in seinem Bett (und Zimmer) durchgeschlafen und als ich mich grade dran gewöhnt hatte, war es auch schon wieder vorbei :grmpf: und es kamen erstmals wieder Nächte mit langen Wachphasen bis wir wieder zum Normalzustand (im Elternbett weiterschlafen) gekommen sind. Immer wieder gibt es aber dazwischen auch die Wundernächte wo er einfach so durchschläft. Naja, was solls, ich glaube auch bei ihm wird es immer besser werden und auch er wird irgendwann durchschlafen.

Ich glaube aber auch dass das Schlafverhalten teilweise in den Genen liegt, insofern kann ich es meinen Kindern ja nicht verdenken. Mein Mann und ich brauchen beide nicht mehr als 4-6 Stunden Schlaf pro Nacht, auch ich war ein Schlechtschläferbaby (was ich heute noch gerne erzählt bekomme) und ich wache auch heute noch nachts oft auf und kann nicht mehr einschlafen, einen Wecker brauche ich morgens nie obwohl ich erst weit nach Mitternacht im Bett liege. Unsere Kinder brauchen alle auch sehr wenig Schlaf und haben ab dem 18. Lebensmonat keinen Tagesschlaf mehr gehalten, trotz der schlechten Nächte.

Alleine einschlafen gibts hier auch nicht und nervt mich mehr als das nicht durchschlafen. Auch hier gibts die unterschiedlichsten Phasen von nur danebenhocken bis zu "ich muss mich an Mamas Haaren festklammern damit sie auch ja nicht wegläuft".

LG

Zada
03.10.2012, 13:53
Hallo Zusammen,

ich hab den Strang mal wieder rausgekramt, weil ich auf Eure Updates scharf bin :freches grinsen:

Uns hat das Thema nicht verlassen. Ich kann die durchgeschlagenen Nächte seit 2 Jahren immer noch an zwei Händen abzählen. Wie ist es Euch inzwischen ergangen? Seit wann und wie schlafen Eure Kinder durch?

Verpennte Grüsse,

Minstrel
meine kleine war ja ne ganz fiese. hat trotz frühchenstatus mit 7 wochen durchgeschlafen und wir haben uns schon gefreut! leider zu früh... als der erste zahn kam (mit ca. 10 monaten) war es aus mit der nachtruhe. als milchzahn nr. 16 durchgebrochen war hatten wir wieder ruhe, allerdings nur kurzweilig. die milchzähne 17-20 sind startbereit und quälen sie - natürlich meist nachts.

alleine einschlafen kann sie auch nicht wirklich, aber das ist mir nicht wichtig. konnte mein großer auch erst mit 3 jahren. also haben wir noch über ein 3/4jahr zeit bis auch das soweit sein könnte...

Minstrel02
03.10.2012, 14:47
Ups - da hat die Autokorrektur wohl mein Unterbewusstsein gelesen.... :peinlich:

Danke für Eure Statusmeldungen.

Wie kommt man dahin?

Es gab Phasen in denen der Leidensdruck und die Müdigkeit enorm waren, aber irgendwann kommt man zu der Erkenntnis dass es einfach so ist wie es ist und wenn man es akzeptiert und nicht mehr in Frage stellt, ist es auch weniger schwer.

Inaktiver User
03.10.2012, 15:45
Mit der Zeit ;-)
und der Erkenntnis und dem Akzeptieren dass es kein Wundermittel gibt und es nur die Zeit richten wird.
Gutes Durchhaltevermoegen, ich hoffe du wirst mit einen super Schlaefer beim neuen Baby belohnt!

Azurblau69
03.10.2012, 15:57
Hach ja, eine harte Zeit war das. Mein Sohn war 4 bevor er durchgeschlafen hat.
Ich habe ihn 1 Jahr voll gestillt. War mit ihm alleinerziehend bis er fast 3 war. Darum war er mit in meinem grossen Bett und ich sah keine Notwendigkeit ihn auszuquartieren. War natürlich ein Fehler da je älter, umso härter der Kampf. Den hab ich dann geführt als er 2,5 war. Das ging über Wochen. Aber schliesslich war es soweit dass er in seinem eigenen Bett und Zimmer einschlief. Trotzdem ist er oft noch nachts aufgewacht. Nach und nach kapierte ich dass er "Nachtangst" hat. Als ich mich da ein bischen schlau gemacht habe wurde die Sache leichter zu ertragen.
Er hat noch bis er fast 7 Jahre war nachts eine Windel gebraucht da er so tief schlief, dass er nicht gemerkt hat wenn er aufs Klo musste. Das hat sich auch verwachsen. Ich hab da so wenig Stress wie möglich gemacht (der Arzt wollte ihm Medikamente verschreiben, hab mich da geweigert). Inzwischen ist er 9, schläft gut ein, schläft die ganze Nacht wie ein Stein und ist aufgeweckt und quitschfiedel.

Möglichst wenig Stress machen, weder sich selbst noch dem Kind wenn irgendwas nicht nach Lehrbuch läuft. Mein Rat!
PS hab übrigens aufgehört Ratgeber zu lesen wenns um mein Kind geht. Das hat mich nur verunsichert.

Wiesenkraut
03.10.2012, 16:57
wie lustig *g meinen eigenen Strang wieder ganz auf der ersten Seite zu finden.

Durchschlafen:
ja tut sie es oder tut sie es nicht. Ich bin für ein eindeutiges "jein", weiss aber nicht ob man es nicht doch als "ja" bezeichnen kann. Den Zustand den wir jetzt haben, haben wir seit ungefähr Weihnachten also seit das Fünkchen 18 Monate ist.
Sie braucht keine Flasche mehr, kein Gesang nachts, aber mehrmals nachts nimmt sie Fühlung auf, meist merk ich dass sie kurz mit meinen Haaren spielt. So lange ich da bin wo ich ihrer Meinung nach hingehöre, ist das eine Sache von ein paar Sekunden und sie schläft weiter. Wenn ich da allerdings (noch) nicht im Bett bin oder gerade auf dem Klo, dann wird sie richtig wach.

Einschlafen hier nach wie vor mit Begleitung. Mit Hörbuch aber gut erträglich zumal wir ja eh noch ein Mama/Kindbett haben.

Die Begleitung hat sich allerdings geändert. Erst wars Einschlafstillen, dann Flasche und im Arm halten. Jetzt Geschichte 4 Lieder den Tagesablauf besprechen, dann noch einmal Lalelu und dann wird geschlafen.. nicht selten erst die Mama dann das Kind.

Wann das mit dem Alleine einschlafen klappt steht noch in den Sternen...

@Zada wie habt ihr denn beim Großen das "allein schlafen" angepackt?

Minstrel02
03.10.2012, 18:28
@Wiesenkraut: Wow - das klingt um Welten besser als das, was wir haben... Habt Ihr da aktiv dran geschafft, oder hat sie das "alleine" gemacht?

Wiesenkraut
03.10.2012, 18:33
nein nicht aktiv, das aktivste war glaub ich die Frage ob "vorlesen/singen oder Flasche" und sie hat sich für "vorlesen/singen" entschieden. Alles andere kam von allein, bzw mit eben solchen Stupsern wie "vorlesen oder Flasche". Nun bin ich gespannt wann und wie das alleine Schlafen von Statten geht, ob wir das auch so völlig ohne jedes Gejammer hinbekommen.

Minstrel02
03.10.2012, 19:43
Es sei Euch gegönnt :zwinker:

Janelle
03.10.2012, 20:50
Wiesenkraut,
was ist das für ein Hörbuch? Das will ich auch! Ich muss soviel vorlesen, es kommt wir schon zu den Ohren raus, obwohl wir mittlerweile soviele Bücher haben.

Bei uns wie bei Minstrel, oder besser gesagt: noch nie eine Nacht durchgeschlafen. Ca. 10 Stunden Nachtschlaf, zur Zeit keinen Mittagsschlaf, deshalb immer nörgelig - die letzten beiden Eckzähne kommen, Gestern ist er mittags eingeschlafen und ich habe meinen Mann angerufen und Halleluja ins Telefon gesungen! Er will von 7 Uhr früh bis 21 Uhr beschäftigt werden und ich bin so erkältet.
Am Abend wird vorgelesen, mittlerweile oft gewählt. Längere Geschichten wie von Janosch oder der Grüffelo bevorzugt, oft glotzen wir nur auf ein einen Bildband mit Kindern. Dann Licht aus, mit einer Taschenlampe langsam durch den Raum fahren, lalelu, meistens klappt das einschlafen so. Dauert aber bis zu 45 Minuten. Mittagsschlaf nur mit Danebenliegen, er totmüde, aber immer wieder raus aus dem Bett etc. Dauert ca. 1 Stunde, wenn´s klappt schläft er selig 2 Stunden und ist ein Sonnenschein.

Müde Grüße,

Janelle

Wiesenkraut
03.10.2012, 21:06
ähm janelle das sind viele Hörbücher allerdings nicht für die Kleine ;-)
die kommen erst zum Einsatz wenn sie schlafen soll, dann hab ich mir angewöhnt erstmal hörbuch zu hören statt selbst zu lesen
aber der Frage würd ich mich glatt anschließen, ich bin nämlich auch Dauerleser