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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stillmütter : ab wann füttert ihr Beikost ?



Inaktiver User
18.01.2011, 11:42
Hallo ,
in meinem "Babyforum" (nicht hier in der Bri:smirksmile:)
wird mir alles, was mit stillen zu tun hat, zu emotional diskutiert,
daher stelle ich meine Frage mal hier ein : mein Baby wird von
Geburt an "nur" mit Muttermilch ernährt, nach anfänglichen
Problemen klappte das auch alles super.
Nun würde ich gern langsam Beikost füttern, versuche es gerade
mit Gemüse, er leht ALLES kategorisch ab, was ich so bei meinen beiden älteren Kindern nicht kannte ! Langsam macht mich das nervös.Er hat auch viel Hunger und will dauernd die Brust, was ja
schon darauf hin deutet das er nicht mehr genug hat.
Meine Kinderärztin, antroposophisch, meint alles ok ich solle mir
bloß keinen Kopf machen. Das er seinen Babyspeck verloren hat,
bei der Geburt hatte er fast 4 Kilo, sei auch normal weil er ziemlich
lang für sein Alter ist.......er würde wahrscheinlich eines Tages von selber und heute auf morgen die Beikost nehmen,ich solle es ihm immer nur in kleinen Mengen anbieten. Alles schön und gut.Aber ich mache mir eben doch Sorgen:heul:
Wie ist das bei euch ?? Mein Sohn wird in Kürze 6 Monate .
Danke für euer feedback,
LG, Cella

Wiesenkraut
18.01.2011, 12:09
huhu Cela:smile:
bei mir warens 3 kids 3 verschiedene Essverhalten.

diesmal hab ich mit 5 Monaten angefangen Beikost anzubieten, da das fünkchen ziemlich nach meinem Teller geschielt hat. 2 Löffelchen Apfel - das wars. Also eine woche gewartet neuer Versuch gleiches Ergebnis. Noch eine Woche gewartet, das selbe Ergebnis.

Am 6 Monatsgeburtstag hab ichs dann nicht mehr mit wochenabstand versucht sondern täglich.
Ausschlag war ein 125g Kürbisgläschen das auf einen Schlag weg war - eine einmalige Ausnahme:pfeifend:

Bei uns war es so, die Kleine isst alles was ich ihr anbiete. Apfelstückchen, Kiwi, selbstgedünsteter Kürbis und mit aussergewönlicher Begeisterung Brot.
ABER alles in Zwergenmengen. An einem 125g Gläschen hatte ich locker 3 Tage.
Ich hab diverse Nahrungsmittel probiert, verschiende Konsistenzen (Fingerfood und Brei) und diverse Zeiten, das Ergebnis das selbe. Alles wird mit Begeisterung probiert - aber eben nur probiert.

Seit Sonntag ungefähr wirds hier besser. Morgens (bei uns die beste Zeit) werden nun 4 TL Hirseflocken und ein halbes Gläschen Birne gefuttert (Mengemässig ein ganzes kleines Gläschen). Das ganze trifft zusammen mit einem seit gestern fühlbaren Zahn. Die letzten Wochen vorher wurde viel gejammert und die Nächte waren gruselig.
Ich nehme an, dass die Kleine vorher schon Zahnschmerzen hatte und deshalb auch nichts essen wollte - kann aber natürlich auch zufall sein.
Übermorgen wird die Kleine übrigens 7 Monate alt. Wir haben einen ziemlichen Mops (9.3kg), allerdings nimmt sie nun auch erheblich langsamer zu. Das kenn ich aber von den Großen auch so.

Mein ganz Großer hat Zufüttern mehr oder minder sogar bis zum 10 Monat verweigert, ab da gings dann Schlag auf Schlag.

Die Mittlere hingegen hat sich mit 6 Monaten von jetzt auch gleich (fast) vollständig abgestillt und nur noch nachts Stillen akzeptiert. Brei war ihr auch nicht recht, sie wollte selbst essen:pfeifend:

Ich würde mir keine Sorgen machen, immer wieder anbieten. Vielleicht mal mit Fingerfood probieren (Apfelschnitten, Reiswaffeln). Es gibt Breikasper die gar keinen Brei essen und wenns das auch noch nicht ist, nicht schlimm. Lass dich blos nicht iritieren weil alle Babies um dich rum gefühlt schon futtern. Irgendwann klappts.

edit: mit 6 Monaten hatte ich mit dem Fünkchen auch so eine Dauerbrustphase (teilweise alle 3(4h), lt lalecheliga heißt das nicht, dass es nicht genug ist sondern sich nur noch mal umstellen muss, inzwischen sinds wieder 3h auch vor dem zufüttern

xanidae
18.01.2011, 12:33
meine kinder wurden drei monate gestillt und bei beiden habe ich ca. mit 4,5 monaten einen teelöffel zucchini gefüttert. das wurde ganz laaaaaaaaaangsam gesteigert. ich habe bestimmt 6 wochen eiswürfel aufgetaut, erst dann konnte ich in größeren mengen einfrieren.
und nie, nie, nie - haben sie ein gemüsegläschen leer gegessen. 150g brei war bei uns eine normale portion bis zum ersten geburtstag. der rest wurde dann eben mit milch aufgefüllt.
andere haben zu dem zeitpunkt die doppelte, wenn nicht gar dreifache menge gegessen. beim ersten kind war das manchmal echt schwierig, weil er so ein hungerhaken war und ist. beim zweiten konnte ich das viel gelassener sehen. irgendwann essen sie alle.

die kinder sind hier unterschiedlich und die empfehlungen auch (sie verändern sich ständig und sind national verschieden). wenn dein sohn kein gemüse akzeptiert, dann probiere es mit obst (papaya, melone) oder auch mit selbstgekochten apfelkarottenbrei oder avocado. oder aber nur getreidebrei.
kaufe dir kleines geschirr - ich habe ikea puppengeschirr (http://www.airlinespoons.de/ebaysina0603/DSCF1935.JPG) gekauft, da konnte ich selbst besser abmessen und hatte nicht mehr soviel reste. erst später lohnte sich das bekannte plastikgeschirr von ikea.

wie wiesenkraut schon schrieb, einfach immer wieder anbieten und irgendwann wird er essen.

Inaktiver User
18.01.2011, 12:38
Nur zum Trost: B(r)eikost haben hier beide Kinder nicht sonderlich geschätzt. Beim Großen war es dann etwas später (so 8, 9 Monate) Fingerfood, das besser ankam. Beim Kleinen ist jetzt, nach einem Jahr, der Knoten geplatzt und ich weiß nicht mehr, wie ich ihn sattkriegen soll ;-)
Ich halte es also mit deiner Ärztin: ruhig Blut... und das Fünkchen ist ja erst ein halbes Jahr. Da ist noch nichts zu spät...

schnarchstop
18.01.2011, 12:48
...Ausschlag war ein 125g Kürbisgläschen das auf einen Schlag weg war - eine einmalige Ausnahme:pfeifend:
...


Als ich aufgewachsen bin gab es sowas überhaupt nicht. Und trotzdem bin ich ganz propper geworden und bin vor allem nicht mit Allergien und sonstigen Empfindlichkeiten belastet, wie das heutzutage Gang und Gäbe ist.
Woher kommt das bloss ?

Irgendwie habe ich hier oft das Gefühl, dass über Luxusprobleme gesprochen wird.

Gut finde ich, dass dein Kind eine Sympathie für Brot entwickelt. Das ist mal ein normaler Impuls. Glückwunsch.

xanidae
18.01.2011, 12:58
@schnarchstop
gabs keinen kürbis oder gabs keine gläschen?

ich glaube, das wort 'ausschlag' bezog sich nicht auf die hautirritation sondern auf 'ausschlaggebend'... so habs ich zumindest verstanden.

:fluestertuete: wiesenkraut, klär uns auf.

Finchen73
18.01.2011, 13:05
Hallo Cella,

ich schließe mich Wiese an, hab auch drei Kinder und drei Eßverhalten. Meine haben alle erst mit knapp 6 Monaten überhaupt etwas anderes als MuMi angeboten bekommen. Mein Großer hat lange nicht essen wollen und dann recht schnell nur unser normales Essen haben wollen. Der Mittlere hat sofort begeistert Karottenmuß und Co gemampft. Der Kleinste (7 Monate) futtert nur kleine Mengen Brei, am liebsten Getreide mit Obst. Einfach immer wieder anbieten, das wird schon :blumengabe:

@ Schnarchstopp - verstehe nicht so ganz was Du meinst. Also bei uns gab es auch schon "früher" Kürbis und auch Mütter, die ihre Babys damit gefüttert haben...:wie?:

Wiesenkraut
18.01.2011, 13:08
danke Xanidae, ich hab auch gerade überlegt wie ich den Beitrag deuten soll.
Denn ich weiss schon meine Mutter (die inzwischen über 70 wäre) ist mit Kürbismus gefüttert worden und ich freue mich das der Kürbis nun nachdem er ja ein paar Jahre bei uns hier verpönt war wieder richtig in ist.
Ich finde jedenfalls Hokaidokürbis total genial (wäschetechnischnoch genialer wäre er wenn er nicht orange wäre *seufz*) er wird bei uns immer noch gern gegessen. Ob als Fingerfood aus dem Backofen oder gedünstet oder eben gedämpft und dann in kleinen Gläschen eingefroren.

und ja aussschlaggebend bezog sich nicht auf einen Hautausschlag sondern auf einen erstaunlichen Erfolg was die Menge betrifft:smirksmile:

schnarchstop
18.01.2011, 13:15
@schnarchstop
gabs keinen kürbis oder gabs keine gläschen?

ich glaube, das wort 'ausschlag' bezog sich nicht auf die hautirritation sondern auf 'ausschlaggebend'... so habs ich zumindest verstanden.

:fluestertuete: wiesenkraut, klär uns auf.


Willst du mich vergaggeiern ? :lachen:

Jede(r) im alter über 50 musste ohne Gläschen aufwachsen und Kürbis gab es schon gar nicht (abgesehen vom fragwürdigen Nährwert dieser Frucht).

Ich bin davon überzeugt, wenn Jung-Mütter sich mal kurz darüber Gedanken machen, wie Kinder ausserhalb von Europa aufwachsen müssen und wie dies überall schon seit Jahrtausenden abläuft, dass sie dann etwas ruhiger und entspannter sein können. Und dies färbt dann auch auf das Wohlbefinden des Kindes ab.

Die Bemerkung zum Thema "Ausschlag" war so gemeint, dass es heutzutage eine hohe Anzahl von Haut-Ausschlag und Allergien gibt, OBWOHL die Menschen lehrbuchhaft aufgezogen werden. Daher die Frage: wie kommt das ?

schnarchstop
18.01.2011, 13:47
danke Xanidae, ich hab auch gerade überlegt wie ich den Beitrag deuten soll.
Denn ich weiss schon meine Mutter (die inzwischen über 70 wäre) ist mit Kürbismus gefüttert worden und ich freue mich das der Kürbis nun nachdem er ja ein paar Jahre bei uns hier verpönt war wieder richtig in ist.
...


Wenn deine Mutter über 70 geworden wäre, dann hätte sie eventuell noch in den Genuss von Hipp-Gläschen usw. kommen können, denn diese Firma wurde um 1930 gegründet.
Ich glaube allerdings nicht, dass damals schon die Normal-Familie mit einem Normal-Einkommen sowas gekauft hat.

Beim Googeln kommen Kürbisse oft als Diät-Empfehlung vor. Bei der Kleinkind-Ernährung habe ich sie nicht gefunden.
:smile:

Finchen73
18.01.2011, 13:59
Hipp gibt es seit 1901, Babykost im Glas seit 1959. Aber darum gehts gar nicht, denn man kann den Kürbis auch prima selber kochen und pürieren und das wird schon seit langer, langer Zeit gemacht.
Karotten sind übrigens auch sehr kalorienarm, werden aber auch gern als Beikost verfüttert... :pfeifend:

Kann jeder gerne halten wie er möchte :blumengabe:

xanidae
18.01.2011, 14:09
ot - kürbis sei früher ein arme leute essen gewesen. so meine kriegserfahrene verwandtschaft. da diese pflanze relativ leicht zu kultivieren ist (wächst prima auf dem misthaufen) und ertragreich ist. meine tante (78)jedenfalls isst keinen kürbis mehr, weil sie als kind damit in allen möglichen und unmöglichen varianten verköstigt wurde.

und nun wieder zur beikost.

schnarchstop
18.01.2011, 14:19
ot - kürbis sei früher ein arme leute essen gewesen. so meine kriegserfahrene verwandtschaft. da diese pflanze relativ leicht zu kultivieren ist (wächst prima auf dem misthaufen) und ertragreich ist. meine tante (78)jedenfalls isst keinen kürbis mehr, weil sie als kind damit in allen möglichen und unmöglichen varianten verköstigt wurde.

und nun wieder zur beikost.


Ja, früher hatten viele Familien einen kleinen Gemüsegarten, der aus finanziellen Gründen wichtig war.

Man hat früher auch Kartoffelschalen ausgekocht, um den letzten Nährwert aus ihnen rauszuholen.

Wir hatten übrigens 1955 wie alle Nachbarn auch einen kleinen Gemüsegarten und dort gab es mangels Misthaufen keine Kürbisse.

Wiesenkraut
18.01.2011, 14:32
Schnarchstop schrieb

Wenn deine Mutter über 70 geworden wäre, dann hätte sie eventuell noch in den Genuss von Hipp-Gläschen usw. kommen können, denn diese Firma wurde um 1930 gegründet.wo bitte habe ich was von HIPP Gläschen geschrieben, es geht um Kürbis und den hat meine Mutter sehr wohl schon als Baby bekommen, ich friere ihn der bequemlichkeithalber in (geschenkten) Gläschen ein.



Beim Googeln kommen Kürbisse oft als Diät-Empfehlung vor. Bei der Kleinkind-Ernährung habe ich sie nicht gefunden.liegt vielleicht an deiner Methode zu suchen :smirksmile:
babykost + Kürbis in Google eingegeben
Ungefähr 10.500 Ergebnisse (0,34 Sekunden)


Die Bemerkung zum Thema "Ausschlag" war so gemeint, dass es heutzutage eine hohe Anzahl von Haut-Ausschlag und Allergien gibt, OBWOHL die Menschen lehrbuchhaft aufgezogen werden. Daher die Frage: wie kommt das ? Kürbis zählt in unserem Kulturkreis zu den am wenigsten allergieauslösenste Startergemüse und als besser verdaulich wie z.b Möhren

im Gegensatz zu dem von dir bevorzugten Brot, eine Weizen und oder Roggenallergie ist eine sehr häufige Nahrungsmittelallergie.
Heute wird ja zum Glück in den meisten Geburtskliniken auf Zöliakie getestet, denn zu dem Allergierisiko kommt dann noch der Glutengehalt. Immerhin kommen auf 500 geborene Kinder 1 Zöliakiekind und das sind vorsichtige Schätzungen, neuere Untersuchungen gehen von einer doppelt so hohen Anzahl aus.

Xanidae

ot - kürbis sei früher ein arme leute essen gewesen. so meine kriegserfahrene verwandtschaft. da diese pflanze relativ leicht zu kultivieren ist (wächst prima auf dem misthaufen) und ertragreich ist. meine tante (78)jedenfalls isst keinen kürbis mehr, weil sie als kind damit in allen möglichen und unmöglichen varianten verköstigt wurde. *lautlach das gleiche erzählt meine Tante, die schüttelt sich auch immer noch wenn ich nur das Wort "Kürbis" erwähne

Edit: sorry fürs OT ich gelobe Besserung und werd mich redlich bemühen ab jetzt nur noch zum Thema zu schreiben, aber ab und an....

schnarchstop
18.01.2011, 14:45
Schnarchstop schrieb


wo bitte habe ich was von HIPP Gläschen geschrieben, es geht um Kürbis und den hat meine Mutter sehr wohl schon als Baby bekommen, ich friere ihn der bequemlichkeithalber in (geschenkten) Gläschen ein.




liegt vielleicht an deiner Methode zu suchen :smirksmile:
babykost + Kürbis in Google eingegeben
Ungefähr 10.500 Ergebnisse (0,34 Sekunden)

Weil jede Jung-Mutter es der nächsten nachmacht. Google einfach mal neutral nach Kürbis und du wirst kaum einen Hinweis finden, nach dem der Kürbis unbedingt für Babies empfohlen wird.




Kürbis zählt in unserem Kulturkreis zu den am wenigsten allergieauslösenste Startergemüse und als besser verdaulich wie z.b Möhren

Ich bin mit Möhren gross geworden und es hat mir nicht geschadet.



im Gegensatz zu dem von dir bevorzugten Brot, eine Weizen und oder Roggenallergie ist eine sehr häufige Nahrungsmittelallergie.

Ich habe diese Meinung nicht vertreten, sondern du hattest es in deinem Beitrag selbst erwähnt:


...Bei uns war es so, die Kleine isst alles was ich ihr anbiete. Apfelstückchen, Kiwi, selbstgedünsteter Kürbis und mit aussergewönlicher Begeisterung Brot.
...

schnarchstop
18.01.2011, 14:47
... Edit: sorry fürs OT ich gelobe Besserung und werd mich redlich bemühen ab jetzt nur noch zum Thema zu schreiben, aber ab und an....


Ich sehe hier kein OT, sondern es geht immer um Beikost, welche und wann und ist das heute noch zeitgemäß.

Wiesenkraut
18.01.2011, 15:23
ch bin mit Möhren gross geworden und es hat mir nicht geschadet.*hüstel* ich erspare mir welche Eltern den Spruch "ich bin damit groß geworden und es hat mir nichts geschadet" auch häufig anwenden.
Nur weil es dir nichts geschadet hat kannst du definitiv nicht auf alle Babies schließen

Möhren als erste Beikost
Es gibt in der Tat viele Kinder die Möhren als erste Beikost gut vertragen, aber es gibt mindestens genau so viele die von Möhren wund werden und mit Blähungen reagieren. Bei Kürbis ist das wesentlich seltener.
In den USA ist aus diesem Grund zusammen mit der Süßkartoffel der Kürbis das von Ärzten am meisten empfohlene Startgemüse, auch meine Kinderärztin schwärmt gerade bei empfindlichen Kindern von Kürbis und Pastinaken.

Es spricht von daher nichts dagegen es mit Möhren zu probieren, genau so wenig aber gegen Kürbis und Pastinaken, Avocado Apfelschnitzer, Reiswaffeln, Birnenschnitzer oder Banane.

Man muss halt schauen was der Zwerg verträgt und vor allem mag.

Cella wie oft hintereinander bietest du denn das selbe an?
Hast du es mal mit Hirseflocken und z.b Birne versucht.

Mir ist noch eingefallen den Großen hab ich dazu bekommen beikost anzunehmen in dem ich die Beikost mit MuMi gemischt habe.
Also z.b Reis oder Hirseflocken mit Mumi angerührt (beim Großen warens damals Kartoffeln) und dann die Mumi nach und nach reduziert so dass der Geschmack gewohnt ist.


in dem Zusammenhang
Xanidae hast du Avocado als Fingerfood gegeben?, die wird hier nämlich auch recht gern gegessen, zwar auch in kleinen Mengen, aber sie ist ja auch recht kalorienreich.

Melone kann ich mir auch gut vorstellen die lassen sich schön auslutschen.

zum Thema "Jungmutter" ich bin ja nun auch jenseits der 40 und habe einen schon fast erwachsenen Sohn und eine pubertierende Tochter.
Beruflich habe ich recht viel mit jungen Müttern zu tun und kann beim besten Willen nicht feststellen, das da einer der andren einfach nachmacht. Nicht zuletzt dank Inet sind die meisten Erst/Jungmütter sehr kritisch und hinterfragen alles sehr genau.



Ich sehe hier kein OT, sondern es geht immer um Beikost, welche und wann und ist das heute noch zeitgemäß. dann solltest du mal ins Topic schauen, das Thema ist "ab wann füttert ihr Beikost" und nicht "ist der Kürbis oder Gläschen gute Beikost"

xanidae
18.01.2011, 15:42
@avocado
ja, als fingerfood - nunja, soweit das möglich war. je reifer desto schwieriger. wir essen oft avocado direkt aufs brot, d. h. ich schäle die avocado und mach sie dann mit einem sparschäler klein. von diesen dünnen scheiben gabs immer ein paar direkt in den mund, oder wenn etwas fester ein stück so groß wie ein apfelschnitz in die hand.
meine kinder waren als baby/kleinkind zeitweise leicht untergewichtig - da waren kalorien nie ein thema. (das gewicht auch nicht, der kinderarzt hat es nie thematisiert, aber ich kann ja das u-heft lesen). aber mehr als ein schnitz avocado wurde eh nicht gegessen.

crazy79
18.01.2011, 16:16
Huhu Cella,

Möhren waren bei uns nicht so dolle - der Mini hat davon immer Verstopfung bekommen. Also wurde bei uns mit Pastinake angefangen (gibt auch nicht ganz so schlimme Flecken :freches grinsen: ). Aber das auch erst, nachdem er das mit dem Brei-essen "kapiert" hatte - für die ersten Versuche waren vor allem Apfel- und Birnenmus erfolgreich (weil süßer). Danach hab ich erst auf Pastinake/Kartoffel umgestellt und mich dann einmal durchs Gläschenregal getestet... Lange Zeit nur die feinpürierten, weil er Stückchen komplett verweigert hat.
Die Umstellung auf "normales" Essen erfolgte so nebenbei: Hier mal ne Brezel, Reiswaffeln, Zwieback, da mal ein Stück Apfel zum drauf rumlutschen (und am Anfang wars nix anderes), dann mal Kartoffeln am Stück (mittlerweile verträgt und liebt er Möhren übrigens) - und mit 11 Monaten hab ich Gläschen abgeschafft, weils mir zu doof wurde. Seitdem isst er bei uns mit oder eben Kartoffeln/Saitenwürstel/Karotten, gerne auch mal eingeweichte Haferflocken mit Milch zum Frühstück.

Kalorienseitig würde ich mir da wenig Gedanken machen, so lange man kein "richtiges" Speckbaby hat - vieles verwächst sich beim nächsten Wachstumsschub. Und im ersten Lebensjahr sind ja die Untersuchungen recht dicht gesät, so dass die Kontrolle gegeben ist.

Halbnomadin
18.01.2011, 20:05
Moin Cella,

mein Baby wird von
Geburt an "nur" mit Muttermilch ernährt, nach anfänglichen
Problemen klappte das auch alles super.
Nun würde ich gern langsam Beikost füttern, versuche es gerade
mit Gemüse, er leht ALLES kategorisch ab Mit Beikost fing ich an, als Söhnchen begann, seinen Anteil an meinen Getränken und Nahrungsmitteln einzufordern. Er hat, wenn er bei Tisch auf meinem Schoß saß, ein paar Wochen lang zufrieden mit einem leeren Teelöffel hantiert, und plötzlich reichte ihm das nicht mehr. Er begann, nach unseren Nahrungsmitteln zu greifen. Vorher schon ließ bei ihm der Reflex, mit der Zunge alle Krümel aus dem Mund zu schieben, stark nach, und auch der Saugreflex hat nachgelassen. Wir haben also einfach gewartet, bis er beikostreif wurde. Das war mit gut fünf Monaten, aber ich wollte da nicht nach dem Kalender gehen.

Er trinkt, wenn wir unschädliche Getränke im Becher haben, begeistert bei uns mit, trinkt gerne auch Leitungswasser aus seinem Becher, kaut eifrig auf allen Obst- und Gemüseschnitzen, die ich ihm anbiete, und mampft interessiert gut 100 g Gemüsebrei pro Tag. (Übrigens Kartoffel, Möhre und Kürbis, :lachen: selbst gekocht und durchs Sieb passiert. ) In ein paar Tagen wird er sechs Monate alt werden.
Er braucht auch inzwischen zwei Nachtmahlzeiten, weil er mit der tags getrunkenen Menge nicht auskommt. Das ist normal.

Wenn Dein Baby da noch nicht so weit ist, mache Dir keine Sorgen: manche ganz normale Kinder werden erst mit 7 Monaten beikostreif. Sieh nur zu, dass Du selbst keine Mangelerscheinungen bekommst, dann hat Dein Kind alles Nötige in der Muttermilch. Stillbabys sind im Schnitt dünner, die üblichen Perzentilenkurven gehen von Flaschenkindern aus - und in meinen Unterlagen steht, dass zu stillen das Kind u.a. vor Übergewicht schützt. So lange die Ärztin da gelassen ist, kannst Du es auch sein.

Wenn Du aber körperlich nicht mehr kannst und Deine Milchmenge deswegen zurückgeht, kannst Du vielleicht doch über Pulvermilch nachdenken als Überbrückungshilfe, bis Dein Kind essen mag.

Lieben Gruß - Halbnomadin

Inaktiver User
18.01.2011, 20:08
Hallo Cella,

hast du's mal mit Obst probiert? Apfelmus mit Haferflocken werden bei uns gerne gegessen - auch wenn's ne ziemliche Sauerei ist. Das gibt's hier abends und klappt besser als das Gemüse.

Karotten hat das kleine Katerchen zwar auch gefuttert, sind ihm aber nicht soo gut bekommen. Pastinake wurde heute angeheult. :smile:
Kartoffeln, Fleisch etc. keine Chance. Krieg ich nicht in das Kind rein.

Ich hoff auch einfach drauf, dass das mit der Zeit besser wird. Er hat aber auch noch ordentlich Babyspeck. Das mit dem Ständig-gestillt-werden-wollen hatten wir hier auch. Ist momentan aber wieder besser - gottseidank.

@ schnarchstop: Wie wär's dir denn genehm? Das Zeusch selbst vorkauen?

schnarchstop
18.01.2011, 20:13
...@ schnarchstop: Wie wär's dir denn genehm? Das Zeusch selbst vorkauen?


Im Gegenteil, weniger verzärteln, dem Baby mehr zutrauen.
Überall auf der Welt werden Kinder ohne Gläschen gross und die Mütter leben nicht mit dem Gefühl, etwas falsch zu machen.

xanidae
18.01.2011, 20:28
ich denke hier muss sich keiner für seine art und weise der beikost rechtfertigen. die einen kochen selbst ein, die anderen nutzen mehr gläschen. der eine gibt fingerfood, die anderen brei.

und wenn man ein kind hat, das keinerlei interesse an beikost hat, während andere im gleichen alter fast vom familientisch mitessen, dann - finde ich - darf man sich wundern und auch sorgen machen.

das gefühl etwas falsch zu machen hat man oft, wenn die sorgen nicht ernstgenommen werden.

in diesem sinne cella,
ich hoffe unsere beiträge konnten dir weiterhelfen.

Inaktiver User
18.01.2011, 21:04
Ihr Lieben,
1000 Dank !:blumengabe:
Ich bin doch etwas beruhigter, es sind immer die selben "Neunmalklugen", die mir einreden wollen, er müsse !!
nun mit essen anfangen. Meist geht mir sowas am A**lein
vorbei,aber nun las ich online von einer Studie aus GB, angeblich
soll man schon früher zufüttern,als bisher (auch von der WHO)
empfohlen. Andernfalls drohten Allergien (häh?) und Mangeler-
scheinungen.Inzwischen recherchierte ich ein wenig: 3 der Wissen-
schaftler sollen schon für die Babynahrungs-Industrie gearbeitet haben.....
Die Logik sagt mir auch: wie hätte die Menschheit sonst überleben
sollen, alles Quatsch ! Aber das die beiden Großen eben früher
Beikost akzeptierten, machte mir schon zu schaffen, man vergleicht,
ob man will oder nicht.Und er hat KEINEN Babyspeck mehr,den hatte
er bis vor ein paar Wochen,er ist sehr gewachsen, ohne gravierend zuzunehmen.Ansonsten ist er fit und fidel und sehr neugierig,
ich hoffe das eben diese Neugierde ihn auch auf's Essen neugierig macht:smirksmile: Werde es die Tage ,nach Pause, mal mit Obst-
brei und Flocken versuchen, angeblich war ich als Baby auch mäkelig.....

Halbnomadin
19.01.2011, 09:40
Moin.

Cella, mir fiel heute Nacht noch ein Nachtrag ein:
Manche Kinder wachsen abwechselnd in die Länge und in die Breite. Gut möglich, dass Deiner gerade einen Längenwachstumsschub gemacht hat und jetzt als nächtes wieder Speck ansetzt. Es ist aber tatsächlich möglich, dass er gleichmäßig wächst und seine Reserven dafür verbraucht hat. Wiege doch zur Sicherheit über 24 Stunden seine leeren und vollen Windeln, dann weisst Du, wie viel er in etwa trinkt und kannst nachlesen, ob das für Durchschnittskinder genug ist. Dann hast Du auch bessere Argumente gegen die Drängler.

Lieben Gruß - Halbnomadin

Tabea57
19.01.2011, 09:54
Cella,

ich hatte damals gute Erfahrungen gemacht mit einem kleinen Stückchen zu Mus zerdrückter Banane. Das habe ich gemacht, wenn ich selber eine Banane aß, und auf einem Löffelchen anbot. Haben sie gerne genommen und war nicht so viel, aber als Gewöhnung an Beikost ideal. Versuchs mal, vielleicht mag es Dein Kleiner!

Katzentier
19.01.2011, 10:05
Hallo!
Meine Frage ist ein klein wenig OT, aber das ist grad der einzig aktive Beikoststrang :pfeifend:

Meine Kleine ist heute 5 Monate alt. Vorletzten Samstag haben wir mit Karottengläschen begonnen, immer mal 1-2 Tage Pause eingelegt, weil Madame noch sehr angeekelt geguckt hat. Seit letztem Samstag nun hat sie raus, wie man den Löffel in die Futterluke schieben muss und mampft begeistert ca ein halbes Gläschen. Eigentlich war mein Plan, die ganze Woche Karotte zu füttern und ab WE dann Karotte-Kartoffel, ganz brav nach Lehrplan, bin leider kein sehr experimentierfreudiger Mensch.
Nun ist das aber mit Karotte ja ne Riesenferkelei. Klar ziehe ich der Maus beim Essen nicht die schicksten Klamotten an und man muss damit rechnen dass es Flecken gibt. Sie ist aber leider ein Spuckkind und gestern bspw kam 4 Stunden später noch ein Rest oranger Brei hoch, so dass nun dann nicht nur das Oberteil während des Essens eingesaut wird, sondern auch das danach, ihr Body und ihre Winterjacke und Karottenflecken gehen bekanntlichl nicht raus :knatsch:
Wie siehts mit Kürbis aus? Geht das auch nicht mehr raus? Pastinake? Überlege, heute einfach mal was anderes auszuprobieren oder bringe ich ihren Magen dann durcheinander? Schnarchstop wird wahrscheinlich jetzt über mich lächeln, aber bin da halt sehr vorsichtig, da Kitty allergiegefährdet ist (allerdings keine Nahrungsmittel) und seit GEburt mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen hat...

Über Antworten bis 12 Uhr freue ich mich :freches grinsen:

Wiesenkraut
19.01.2011, 10:09
Halbnomadin schrieb

Cella, mir fiel heute Nacht noch ein Nachtrag ein:
Manche Kinder wachsen abwechselnd in die Länge und in die Breite. Gut möglich, dass Deiner gerade einen Längenwachstumsschub gemacht hat und jetzt als nächtes wieder Speck ansetzt.

*gg da hatten wir den selben Gedanken, auch wenns beim Fünkchen meist umgekehrt ist, erst in die Breite dann in die Länge:pfeifend:

Mir sind auch noch ein paar Sachen eingefallen und ich hab im Tagebuch nachgelesen wie das bei meinem Großen war.

Mehrere Ideeen hab ich da noch.
Ist dein Kleiner den Löffel ansich gewohnt (z.b von VitD)?
wenn nicht gib ihm ein Plastiklöffel zum spielen wenn ihr esst. Dann ist das Gefühl nicht mehr so ungewohnt.

Als nächstes Mumi vom Löffelchen füttern, das muss nicht viel sein, kannst also ohne Milchpumpe einfach ausstreichen, so dass er den Zusammenhang zwischen Löffeln und Nahrung bekommt.

Dann Mumi und gedrückte Banane (wenn er mit dem Stücken würgt Birne fein püriert) oder Mumi und Hirseflocken (ist zwar erstmal Schade um das Eisen in der Hirse aber geht ja um die Umgewöhnung)

und dann Mumi reduzieren und durch Wasser oder Halbmilch ersetzen.

So ähnlich hat das damals beim Großen geklappt, ich hatte das ganze so mit Mumi und Kartoffel gemacht (weil es hieß als erstes nur ja kein Obst) und von Flocken wußte ich nichts. Da aber Kartoffeln doch einen recht starken Eigengeschmack haben und eben nicht süß sind denk ich Obst und flocken (egal ob Reis oder Hirse) sind besser.

Noch eine Idee. Ich würde etwas wählen an Obst was du auch selbst gern isst. Ich habe den Eindruck dass die Zwerge das merken.

2 Anekdoten dazu am Rande.
Ich sitz friedlich am Mittagstisch, das Fünkchen neben mir und drück mir eine Avocado für aufs Brot (das ess ich für mein Leben gern). Die Kleine fängt an zu schmatzen und futtert mir eine ganze halbe Avocado weg :knatsch:

ein paar Tage später. wir haben gerade unseren Diätstrang eröffnet und da die Kleine eh keine Obstgläschem mochte, dachte ich naja besser als Schokolade und fing an ein 190g Glas Obst (oder Obst getreide ich weiss es nicht mehr) zu futtern, ich bekam genau EINEN Löffel.:pfeifend:

Seit ich dem nachgehe und Sachen fütter die ich auch essen würde klappts besser. (wobei das definitiv nicht wissenschaftlich ist und durchaus auch ein Produkt des Zufalls)

Inaktiver User
19.01.2011, 10:10
@ Katzentier

Probier's doch einfach mal mit Pastinake. Das hat mein Söhnchen besser vertragen als Möhre. :Sonne:
Er hat von Möhre ein bisschen Verstopfung gekriegt und ein bisschen wehe Haut. Mit Pastinake ist das besser geworden und er mochte das eigentlich genauso gerne wie Möhre (bis auf gestern, hm :knatsch:)

Von den Möhrenflecken hab ich mittlerweile nämlich auch ne Krise gekriegt, die sind wirklich ÜBERALL und gehen selbst bei 60 Grad nicht raus. (Unser Trick ist aber Baby bis auf Body und Strumpfhose auszuziehen *kicher*)

Inaktiver User
19.01.2011, 10:34
Hallo!
Meine Frage ist ein klein wenig OT, aber das ist grad der einzig aktive Beikoststrang :pfeifend:

Meine Kleine ist heute 5 Monate alt. Vorletzten Samstag haben wir mit Karottengläschen begonnen, immer mal 1-2 Tage Pause eingelegt, weil Madame noch sehr angeekelt geguckt hat. Seit letztem Samstag nun hat sie raus, wie man den Löffel in die Futterluke schieben muss und mampft begeistert ca ein halbes Gläschen. Eigentlich war mein Plan, die ganze Woche Karotte zu füttern und ab WE dann Karotte-Kartoffel, ganz brav nach Lehrplan, bin leider kein sehr experimentierfreudiger Mensch.
Nun ist das aber mit Karotte ja ne Riesenferkelei. Klar ziehe ich der Maus beim Essen nicht die schicksten Klamotten an und man muss damit rechnen dass es Flecken gibt. Sie ist aber leider ein Spuckkind und gestern bspw kam 4 Stunden später noch ein Rest oranger Brei hoch, so dass nun dann nicht nur das Oberteil während des Essens eingesaut wird, sondern auch das danach, ihr Body und ihre Winterjacke und Karottenflecken gehen bekanntlichl nicht raus :knatsch:
Wie siehts mit Kürbis aus? Geht das auch nicht mehr raus? Pastinake? Überlege, heute einfach mal was anderes auszuprobieren oder bringe ich ihren Magen dann durcheinander? Schnarchstop wird wahrscheinlich jetzt über mich lächeln, aber bin da halt sehr vorsichtig, da Kitty allergiegefährdet ist (allerdings keine Nahrungsmittel) und seit GEburt mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen hat...

Über Antworten bis 12 Uhr freue ich mich :freches grinsen:

Nur ganz schnell, da in der Arbeit: Karottenflecken gehen im Sonnenlicht zu 100% raus!!! Also ganz normal waschen, dann noch nass in die Sonne zum Trocknen hängen - jetzt im Winter am besten natürlich auf Terrasse oder Balkon, funktioniert aber auch (langsamer) durchs Fensterglas. Ich bin am Anfang auch verzweifelt, aber die Flecken verschwinden wirklich wie durch ein Wunder!

Katzentier
19.01.2011, 11:38
Nur ganz schnell, da in der Arbeit: Karottenflecken gehen im Sonnenlicht zu 100% raus!!! Also ganz normal waschen, dann noch nass in die Sonne zum Trocknen hängen - jetzt im Winter am besten natürlich auf Terrasse oder Balkon, funktioniert aber auch (langsamer) durchs Fensterglas. Ich bin am Anfang auch verzweifelt, aber die Flecken verschwinden wirklich wie durch ein Wunder!

echt? das ist ja cool! wird ausprobiert, vielen dank.

werde aber heut trotzdem mal pastinake austesten um künftige sauereien einzudämmen :freches grinsen:
schwimmkatze, ja ich krempel kitty auch ärmel hoch, latz an, über die beine ein handtuch....meist gehts sogar gut, aber beim spucken danach bin ich meist nicht mehr herr der lage ;o)

Inaktiver User
19.01.2011, 12:35
Nu ich hab ja nur 3 Monate abpumpen können. Mit 6 Monaten habe ich Beikost eingeführt (also wollte ich). Genau das gleiche wie bei dir.

Wollte nicht, mochte nicht. Ich hab dann immer eine Woche später wieder probiert. Und irgendwann ging es dann.

Inaktiver User
19.01.2011, 12:45
@ Katzentier

Probier's doch einfach mal mit Pastinake. Das hat mein Söhnchen besser vertragen als Möhre. :Sonne:
Er hat von Möhre ein bisschen Verstopfung gekriegt und ein bisschen wehe Haut. Mit Pastinake ist das besser geworden und er mochte das eigentlich genauso gerne wie Möhre (bis auf gestern, hm :knatsch:)

Von den Möhrenflecken hab ich mittlerweile nämlich auch ne Krise gekriegt, die sind wirklich ÜBERALL und gehen selbst bei 60 Grad nicht raus. (Unser Trick ist aber Baby bis auf Body und Strumpfhose auszuziehen *kicher*)

OT:

Ist sicher keine Unbekannte für euch, aber da ich total verzweifelt war anfangs, da trotz Lätzchen und so alle Klamotten mit Möhre versaut waren.

Klamotten (auch eingetrocknete Möhre) normal waschen und dann nach draussen hängen. Vorzugsweise bei Sonnenlicht.

So gehen alle Flecken raus. Ist nur jetzt im Winter was schwierig, aber der nächste Sommer kommt.

PS: Hab jetzt erst gesehen, der Tipp kam bereits :-) Erstmal fertig lesen, nehme ich mir immer wieder vor :-)

Wiesenkraut
19.01.2011, 13:29
Kürbis mal zumindest Hokaido ist genau so orange wie Möhren und enthält sogar mehr Carotin, das Fleckenproblem kenn ich, hab ich das Kind endlich so eingepackt dass das Kind sauber bleibt, wird mit vollem Mund geniest..:pfeifend:
was im Winter vielleicht leichter ist wie Sonnenlicht zu ergattern. Die Flecken in Öl einweichen (Carotin ist fettlöslich) dann mit Spülmittel auswaschen und anschließend normal waschen. Ging bei mir so raus, allerdings einmal gewaschen klappts nicht mehr. So dass wir hier auch noch einige versaute Klamotten haben.

Wir sind deshalb momentan auf Zuchini mit Süßkartoffeln umgestiegen, Süßkartoffeln sind auch leicht orange färben aber nicht, das Zeug sieht aus farblich wie schon mal gegessen (sorry for Details) wird aber mal zumindest vom Fünkchen gern gegessen.

edit: bleicht das Sonnenlicht nicht die Farbe der Kleidungsstücke mit raus?. Ich hab mal über ein WE mein Lieblings Tshirt in der Sonne auf dem Wäscheständer gelassen, es sah danach leicht ausgebleicht aus *g

Inaktiver User
19.01.2011, 14:35
Wiesenkraut,

also ich hab das letzten Sommer gemacht.

Und da hab ich die Sachen, auch die Bunten ca. eine Stunde in die pralle Sonne gehängt.

Länger aber auch nicht.

Fleck weg, Farbe drin. Im Sommer reichen sogar 10 Minuten.

Katzentier
19.01.2011, 17:04
danke auch wiese, habe die sachen jetzt mal mit öl behandelt und dann mit spüli, nu wandern sie noch in die maschine und dann ggf noch in die sonne..äh falls die mal rauskommt morgen.

heut mittag gabs patinake, wurde genau wie karotte verputzt, perfekt. danach wieder 3mal gespuckt...sieht doch schon gleich besser aus :freches grinsen::freches grinsen:
ab we versuch ich dann pastinake mit kartoffel.

hab den tipp bekommen dass es in der drogerie so obstsauger gibt. da gibt man ein stück apfel, melone etc rein und baby kann den saft rauslutschen, ohnr dass verschluckgefahr besteht. kennt das einer? macht das sinn? oder nur schnickschnack und "baby-verzärtelnd"?:smirksmile::freches grinsen:

Samla
19.01.2011, 17:21
hab den tipp bekommen dass es in der drogerie so obstsauger gibt. da gibt man ein stück apfel, melone etc rein und baby kann den saft rauslutschen, ohnr dass verschluckgefahr besteht. kennt das einer? macht das sinn? oder nur schnickschnack und "baby-verzärtelnd"?:smirksmile::freches grinsen:

Ich finde die absolut unhygienisch und es soll wohl auch eine ziemliche Sauerei sein (schau Dir z.B. mal die Bewertungen bei Amazon an). Nuby Fruchtsauger heißt der Artikel. Ich zitiere mal (weils so schön ist) :freches grinsen:

Die Reinigung des Netzes ist so gut wie unmöglich. Auch nach vielen trickreichen Reinigungsversuchen hängen immernoch Bananenkrümel in dem bereits nach der ersten Anwendung ekelig braunen Ding. Und ob mein Kind nun sauberer an dem durchgesuppten Netz rumknetet, als an einem Stück Banane pur, möchte ich mal dahingestellt lassen. So lange gebe ich ihm sein Obst einfach mit dem Löffel und er nuckelt einen Zwieback.

... und weil ich mir genau das gedacht habe, habe ich dann auch darauf verzichtet obwohl ich die grundsätzliche Idee gar nicht so übel fand. Inzwischen kann ich meiner Kurzen auch Obst- und Gemüsestückchen direkt in die Hand geben. Manche werden nur angesabbert, andere tatsächlich gegessen - einfach mal ausprobieren.

Katzentier
19.01.2011, 17:30
dank dir samla :blumengabe: lese gleich mal bei amaz** rein.

also ausgerechnet an banane hatte ich jetzt auch eher nicht gedacht :freches grinsen: die ist ja eh weich. mehr so an apfel...na ich schau mal.
kann das teil nicht in die spüma?

Katzentier
19.01.2011, 17:36
lese grade, für kinder ab 10 monate... hä? in dem alter dürfte es doch eher langsam ohne saugen gehen?! dachte das wär was für die ganz kleinen....

Inaktiver User
19.01.2011, 18:14
Oh den Trick mit dem Sonnenlicht kannte ich noch nicht - wird mal probiert (wenn hier mal die Sonne scheint :Sonne:)

@ Katzentier:
Laut unserem Kinderarzt ist das nicht so tragisch, wenn die Kleinen was nicht mögen. Man soll es ihnen halt immer wieder anbieten - also falls deine Kleine keine Kartoffeln mag.

Ich hab meinem heute Pastinake mit einem Löffelchen Hühnchen gegeben - das war ok. Wenn er das mal isst, gibt's später Kartoffeln (die waren nämlich bis jetzt total iiiih.)

Wurde selbstverständlich auch fleißig ausgespuckt - aber halt nicht so fleckenreich das ganze.

P.S. Ich liebe Simon's cat - total schönes Bild hast du :blumengabe:

@ all: Ist das bei Euch auch so, dass die Beikost gar keine Milchmahlzeit ersetzt? Ich hab das Gefühl, mein Kleiner isst das einfach zusätzlich - der trinkt noch genauso viel wie vorher (außer nachts, da bin ich aber auch froh drum.)

Wiesenkraut
19.01.2011, 18:39
Schwimmkatze das dacht ich bis gestern auch, ich hab ja immer nach dem Füttern noch brav gestillt, heute hab ich einfach mal das Stillen weggelassen und die nächsten 3h kamen mal keine Beschwerden, so wirklich schlauer bin ich also nicht.

Ich probier das mit der Sonne mal aus, thnx vielleicht gehen damit ja die Flecken noch raus die schon gewaschen sind bzw die Avocado Flecken ja auch.

Katzentier
19.01.2011, 18:50
schwimmkatze: bis vor kurzem habe ich einfach nach bedarf gestillt, egal um wieviel uhr, locker so alle 2 std..
im zuge der beikosteinführung habe ich nun vermehrt auf die uhr geschaut und so auf 3 std gestreckt (ging komsicherweise ohne probleme..)
stille daher jetzt um 9, 12,15,18,21 uhr (so ca je nach schläfchen etc) so dass ich also gegen 12 uhr den brei füttere. danach gibts dann noch die brust, da trinkt sie aber nicht mehr viel. bin da auch etwas ratlos...halbes glas gemüse ist ja was mager, allerdings wiegt kitty auch nur ca 5,5 kg....sicher braucht sie dann auch weniger als ein 7,5 kg baby....frage am freitag mal den kia, hab impftermin.

jaaa, liebe simons cat auch, sooo herrlich :lachen:

xanidae
19.01.2011, 19:06
@ all: Ist das bei Euch auch so, dass die Beikost gar keine Milchmahlzeit ersetzt? Ich hab das Gefühl, mein Kleiner isst das einfach zusätzlich - der trinkt noch genauso viel wie vorher (außer nachts, da bin ich aber auch froh drum.)

bei meinen war das lange so, über das erste lebensjahr hinaus gab es nach dem essen milch. irgendwann dann nur noch morgens (aber flott!) und abends (sonst werd ich wach).

es gibt wohl kinder, bei denen das 'ersetzen' besser funktioniert.

Raebchen
19.01.2011, 22:17
hab den tipp bekommen dass es in der drogerie so obstsauger gibt. da gibt man ein stück apfel, melone etc rein und baby kann den saft rauslutschen, ohnr dass verschluckgefahr besteht. kennt das einer? macht das sinn? oder nur schnickschnack und "baby-verzärtelnd"?:smirksmile::freches grinsen:

ich hab so ein teil, damit minirabe morgens, wenn wir fruehstuecken, beschaeftigt ist... nach dem erste hilfe fuer saeuglinge kurs, den ich gemacht hab, bin ich allerdings vielleicht auch etwas ueberemfpindlich was die verschluckgefahr betrifft... die leiterin hat da so horrorgeschichten erzaehlt...

hab's bisher mit apfel und banane probiert. minirabe liebt es, die banane da rauszusaugen, eine sauerei ist es aber schon... allerdings greift er noch nicht so gut, also banane in die hand geben wuerde noch nicht so gut funktionieren wie dieses netz, das ich ihm dann teilweise auch hinhalte. apfel mag er nicht so gerne wie banane, ist aber weniger sauerei...

lg
raebchen

Katzentier
30.01.2011, 14:49
Nochmal nachobenschieb:

Habe noch mal die ein oder andere Frage...

Das Gemüsebrei-Füttern mittags klappt jetzt schon recht gut, da Karotte-Kartoffel etwas Bauchweh verursacht hat und Pastinake nicht so beliebt ist, sind wir nun bei Kürbis gelandet. Kitty schafft ca ein kleines Gläschen reinen Kürbis (125 g) oder ein halbes grosses mit Kürbis-Kartoffel (190 g bzw sinds dann eben um die 80-100 g).
Ist damit die Mahlzeit schon ersetzt? Also es macht eigentlich keinen grossen Unterschied, ob ich danach noch stille oder nicht, mache es aber meist wegen der Flüssigkeit, da sie einfach keinen Tee/Wasser trinkt. Weder aus dem Fläschchen noch aus der Trinklernflasche....:knatsch: Wie habt Ihr Eure Kinder dazu gebracht?
Würde das stillen mittags gerne nun einstellen, wenn sie ja anscheinend satt ist nach dem Glas aber bekommt sie dann nicht zu wenig Flüssigkeit? Sie trinkt ja dann ca 5-6 Stunden nichts, das kanns ja nicht sein. Einfach immer wieder anbieten und solange dann doch nach dem Glas noch stillen?
Und wann habt Ihr dann mit dem Abendbrei eingesetzt? Jetzt an diesem Punkt oder erst das Mittagessen um Fleisch erweitern und wie oft gebt Ihr Fleisch?

Wiesenkraut
30.01.2011, 14:58
wenn sie nicht trinkt, wie bietest du denn an, oft hilft da nachahmen also wenn sie aus deinem/eurem Glas trinken darf und ihr im Zweifel vorher nur so tut als ob.
Meine Kleine trinkt... keine riesigen Mengen aber sie trinkt so rund 100ml Wasser am Tag und abends morgens und nachts stille ich ja auch noch.
Ansonsten hab ich das Stillen nach der Mahlzeit irgendwann einfach gelassen und hoffe das sie satt ist, wenn sie aufhört zu essen:pfeifend:

Wobei in meinem Fall komplett abstillen die Alternative gewesen wäre, da ich völlig wunde Brüste hab, weiss der Geier warum das mit 6 Monaten noch kommen musste :knatsch:

Katzentier
30.01.2011, 15:06
Hmm ja wahrscheinlich müssen wir einfach hartnäckiger sein und ihr das öfter anbieten. Trinkt das Fünkchen hauptsächlich Wasser oder hat sie einen Lieblingstee?
Also mit Flasche wollte ich eigentlich gar nicht anfangen, es wird ja empfohlen, die Stillkinder gleich an Becher zu gewöhnen. Hab ihr auch schon den Trinklernbecher ohne Schnabel gegeben, so dass sie wie eine Grosse getrunken hat, allerdings verschluckt sie sich dann oft, weil eben zuviel auf einmal im Mäulchen landet :smirksmile:

Wunde Brustwarzen sind fies, die hatte ich als ich versuchte mit dem Stillhütchen aufzuhören. Jetzt gehts super ohne, aber auch nur, weil ich einige Tage lang immer wieder Stillhütchen benutzt habe, wenn es zu weh tat, so konnten sich die BW immer ein wenig erholen, bis es wieder ohne ging. Ob das was für Dich wäre, Wiese? Aber eher fraglich, ob sich Deine Kleine jetzt noch an Stillhütchen gewöhnen liesse oder? Dann hättest Du immer mal 1-2 Tage "Erholung" und Zeit zum Abheilen.

Wiesenkraut
30.01.2011, 16:33
hier gibts nur Wasser , ich hab auch gar nichts anders versucht.
und eine Trinklerntasse mit Ventil steht immer auf dem Boden wo die Kleine sich aufhält. Inzwischen wird diese nicht mehr nur bekaut sondern auch aktiv am trinken rumprobiert.
Das sie das Teil schräg halten muss hat sie noch nicht so drauf :pfeifend:
Die Trinklerndinger find ich komisch vor 15 Jahren waren die hart und es gab schon einen wesentlichen Unterschied zur Flasche, die weichen Dinger jetzt find ich da kaum anders. Aber vielleicht steckt da auch ganz viel Gewohnheit drin.
Ansonsten testen wir Strohhalm (ohne Erfolg bisher) und einen Doidy cup als fast normalen Becher.

Edelherb
01.02.2011, 12:35
Stillbabys sind im Schnitt dünner, die üblichen Perzentilenkurven gehen von Flaschenkindern aus -

Weil ich das gerade gelesen habe: das stimmt nicht mehr. :smile: 2006 hat die WHO die Perzentilen überarbeitet, sie basieren jetzt auf den Daten von Stillkindern. Man sollte nur darauf achten, dass auch diese verwendet werden und nicht irgendwelche veralteten.



Und wann habt Ihr dann mit dem Abendbrei eingesetzt? Jetzt an diesem Punkt oder erst das Mittagessen um Fleisch erweitern und wie oft gebt Ihr Fleisch?

Wir waren ziemlich unorthodox - und ich denke, es geht auch immer darum, den eigenen Weg zu finden. Weil Gemüse lange kaum gegessen wurde und es Durchfall-Probleme gab, hab ich dann erstmal auf Obst umgestellt (geriebener Apfel, Banane), das half etwas. Gab es abends, wurde noch zum GOB erweitert. Irgendwann wurde auch mittags eher gegessen - Teilnahme am Familientisch und Nudeln und Kartoffeln als Fingerfood machten es möglich - seitdem gibt es mittags Gemüse-Kartoffelbrei. Fleisch wollte ich erstmal nicht, gab es letztes Wochenende zum ersten Mal, sie sind jetzt 7,5 Monate - Brei sah fies aus, späteres Ergebnis stank auch stärker, Kinder haben es genauso gerne gessen wie den fleischlosen. Ich werde aber weiterhin hauptsächlich vegetarische Breie kochen, ich gebe dann Hirse oder Hafer dazu. Ist mir irgendwie sympathischer. Und solange sie noch recht viel Muttermilch bekommen, mache ich mir um Eisen nicht viel Sorgen.

Hier werden auch deutlich größere Mengen gegessen, seit die aktuellen Zähne draußen sind (in Summe 6!).

Stillen nach dem Essen: machen wir noch nach Bedarf.