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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Streptokokken-Abstrich positiv in Spätschwangerschaft



Inaktiver User
14.01.2011, 19:37
Hallo,

heute habe ich erfahren, dass mein Abstrich auf Streptokokken leider positiv war. Die Ärztin fand das gar nicht tragisch, meinte nur, dass dann "eben alle 6 h unter der Geburt Antibiose gegeben wird".

Jetzt planen wir aber eine Geburtshausgeburt, und es würde mir sehr, sehr schwer fallen, mich da jetzt noch umzustellen.

Erste Rücksprache mit der Hebamme gab ein bisschen Entwarnung, sie meinte, dass sei kein Problem, sie würden auch Antibiotika infundieren wenn nötig (das Geburtshaus ist in eine große Klinik integriert, auch mit neonatologischer Intensivversorgung).

Trotzdem habe ich natürlich viel recherchiert, und bin jetzt ein bisschen verunsichert, da es wohl zig verschiedene Vorgehensweisen gibt, entweder auf jeden Fall die Antibiose, oder nur wenn lange Zeit zwischen Blasensprung und Geburt liegt oder oder oder....

Da ich jetzt nicht weiss, ob die Hebamme mit "wenn nötig" meint, wenn der Abstrich positiv ist oder wenn eben alles lange dauert oder wie auch immer, würden mich Eure Erfahrungen interessieren, habt Ihr Antibiose bekommen? Überhaupt den Abstrich gemacht (ist ja eine IGEL-Leistung)?

Irgendwie bin ich jetzt durcheinander.... Danke!

Die Gynäkologin meinte übrigens nur, dass ich jetzt eben eine Alternative bräuchte zum Geburtshaus, war aber von Anfang an komplett dagegen, da die erste Geburt nicht ganz einfach war (soll jetzt nicht Thema der Diskussion sein, aber klar ist mir das nicht, die Verlegungszeit von dem "Geburtshaus", was ja nix anderes als eine Mini-Einliegerwohnung in der Klinik ist, bis in den OP ist auch nicht länger als vom konventionellen Kreissaal in den OP...)


:blumengabe:

Solenne
14.01.2011, 19:43
Ich hatte für die Geburt meines ersten Kindes eine Hausgeburt geplant und konnte mir absolut keine Klinik-Geburt vorstellen, von daher verstehe ich glaub ich ganz gut, was es für dich bedeuten würde. Ich kann dir was den Abstrich angeht leider auch nicht weiterhelfen. Aber sprich doch nochmal mit deiner Hebamme, wie sie es gemeint hat, und was ihre Erfahrungen damit sind! Sie kann dir bestimmt noch mehr dazu sagen.

Inaktiver User
14.01.2011, 19:46
Danke schonmal, dass Du das nachvollziehen kannst! (Und ich hoffe, die Hausgeburt hat geklappt! Da streikt mein Mann, und das Geburtshaus ist die Mittellösung, die für uns beide einfach jetzt 100% passt)

Ich habe mit der Hebamme für Montag einen Termin vereinbart, will sie jetzt bloss nicht am Wochenende nochmals nerven, weil sie mich ja eigentlich schon "beruhigt" hat...

Nur bis Montag ist jetzt noch soooo lange.... :knatsch:

Historia02
14.01.2011, 19:51
Ich kann dir leider zum Thema Geburtshaus nichts sagen.

Bei mir war damals auch ein Streptokokken-Abstrich mit positivem Ergebnis gemacht worden. Ich wusste nicht, dass das eine IGEL-Leistung ist? Ich musste damals (vor 1,5 Jahren) nichts dafür bezahlen.

Ich habe im Krankenhaus entbunden und bekam alle 4 Stunden (oder war es alle 6 Stunden?, insgesamt 3x) ein Antibiotikum per Tropf. Die Fruchtblase war gegen 5 Uhr geplatzt, um 6 Uhr waren wir im Krankenhaus, dann gab es um 8 Uhr den ersten Tropf (das weiß ich noch, da fing im Krankenhaus der Betrieb an). Etwas später (gegen 10 Uhr) habe ich dann Wehenbeschleunigungs-Tabletten bekommen, eben wegen Fruchtblase geplatzt und B-Streptokokken. Sonst hätte man vielleicht den Dingen länger ihren Lauf gelassen. Um 20 Uhr kam dann mein Sohn auf die Welt.

Mit meinem Kind war alles in Ordnung. Die Ärzte haben das Thema auch in den Folgeuntersuchungen nie wieder erwähnt. Ob die Antibiotikumgabe richtig und nötig war, kann ich als Laie nicht beurteilen.

Murmel105
14.01.2011, 22:07
Ich war auch positiv und habe während der Geburt Antibiotika in Form von Infusionen bekommen. Ein Hausgeburt oder Geburt im Geburtshaus wäre mit der Diagnose bei mir nicht möglich gewesen, war aber durch mich auch nicht geplant. Allerdings ist das Geburtshaus bei mir nicht in ein klinik integriert und ich denke, dass ist der Grund weshalb das bei dir trotz der Diagnose geht. Mein Sohn ist Gott sei Dank auch gesund. Die Kinderärztin hat nur darauf hingewiesen, dass wir auf Auffälligkeiten achten sollen (Fieber etc...), da es wohl eine Frühinfektion und eine Spätinfektion gibt. Es gab aber Gott sei Dank keine Auswirkungen auf die Gesundheit meines Kindes.

Pfefferminzia
15.01.2011, 00:21
Hallo Schoki,

Mist, noch ein Problem mehr! Das tut mir so leid für dich :in den arm nehmen:
Bis Montag schaffst du es schon noch! Oder kannst du der Hebamme eine Mail oder eine SMS schicken?
Ich hatte auch einen positiven Streptokokkenbefund, aber nachdem die Geburt ja sowieso eingeleitet war, sind die Antibiotika in der Perfusion mitgelaufen... Ich habe mir allerdings ziemlich lange ziemliche Sorgen gemacht, was denn ist, wenn ich nicht rechtzeitig im Krankenhaus bin (und ohne die Einleitung wäre das wohl auch durchaus drin gewesen). Die Prinzessin musste eine zusätzliche Untersuchung machen (absaugen? finde gerade kein Wörterbuch), die aber in Ordnung war.
Mach dir nicht zuviel Sorgen :kuss:, das wird schon.

Inaktiver User
15.01.2011, 09:32
Hallo Schoki,
oh weh, ich kann das nur zu gut nachvollziehen - mich hat es bei Nummer 2 ähnlich aus den Socken geworfen wie dich, ich hatte auch B-Streptos positiv kurz vor der Geburt...

... und damit war mein Traum von einer ambulanten Geburt geplatzt.

Im Krankenhaus sagten sie mir, dass sie mich nur gegen jede ärztlichen Rat nach Hause gehen lassen würden - mit B-Streptos müssten die Kinder danach 48 Stunden unter Beobachtung bleiben. Punkt. Keine Diskussion. Und Geburtshaus hätte uns auch mit dem Befund nicht genommen, nicht wegen der Antibiose per Tropf, sondern eben weil das Kind danach so engmaschig überwacht werden soll.

Ich habe ganz schön mit dieser Situation gehadert, mich dann aber letztendlich damit arrangiert (was blieb mir auch anderes übrig). Und es war gut, dass ich es VORHER wusste, so war ich einfach eingestellt drauf und relativ gefasst, auch wenn ich Krankenhausaufenthalte wirklich hasse.

Ich hatte dann eine Woche vor Termin einen Blasensprung um Mitternacht, aber keine Wehen. Am späten Nachmittag dieses Tages bekam ich dann eine Einleitung, um 21:00 war der Kleine da - und ich hatte bis dahin 4 Infusionen. Was auch ganz gut war, weil ich zu der Zeit heftigst erkältet war (was meiner Meinung nach auch zur frühen Geburt beigetragen hatte, ich hab das Zwergerl quasi rausgehustet...)
Wenn ich mich recht erinnere, kämpfst du ja jetzt auch schon eine Weile mit diversen Erkältungen etc, bzw. die ganze Familie? Ist dir sicher kein Trost, aber: uns ging es letztes Jahr vor der Geburt eben leider auch so....

Ich bin dann die 48 geforderten Stunden im Krankenhaus geblieben, und bin um 21:30 abends nach der U2 entlassen worden... freiwillig wäre ich nicht noch eine Nacht dageblieben. Und ich war zwischendurch auch ganz schön zickig zur Krankenschwester, weil ich von einer engmaschigen Kontrolle nichts gemerkt habe... ich hatte keine einzige Visite, und eine regelmäßige Kontrolle hatte ich auch nicht gemerkt...

Von daher würde ich dir vor allem raten, dich auch zu erkundigen, wie es nach der Geburt aussieht in diesem Krankenhaus. Ich wünsch dir viel viel Glück!

LG, die hibbeline

Mitternachtsfee
15.01.2011, 09:51
Hallo Schokomilch,

es gibt noch eine weitere Möglichkeit, allerdings gibt es keine Garantie, dass sie funktioniert.

Ich hatte den gleichen Befund und meine FA hat mir daraufhin vorgeschlagen, die Streptokokken mit Antibiotika schon in der Schwangerschaft zu behandeln. Das haben wir auch gemacht (7-Tage) und dann den Abstrich nach 14 Tagen wiederholt. Dem Kind schadet das nicht.

Leider kam es dann zu einer erneuten Infektion/Besiedlung bzw. meinte die FA, dass es "meine Streptokokken" seien und keine Fremdinfektion.

Aber sprich doch deine Ärztin mal drauf an, eventuell kannst du die Infektion dadurch loswerden.

Also wie gesagt, diese Möglichkeit gibt es. :)

LG,

Mitternachtsfee

Inaktiver User
15.01.2011, 10:44
Hallo Schokomilch,

ich kann Deine gemischten Gefühle gut verstehen, mir ging es damals ähnlich.

Kurz vor der Geburt meines ersten Kindes war der Streptokokken-Abstrich bei mir auch positiv; da ich damals aber zur Entbindung sowieso ins KH wollte, war das erstmal nicht weiter problematisch. Unter der Geburt sollte ich alle 6 Stunden intravenös AB bekommen, es blieb bei einer einzigen Infusion, da alles recht schnell ging. Mein Kind hatte dann allerdings einige Anpassungsschwierigkeiten (Trinkschwäche, konnte die Temperatur nicht halten, minimal erhöhte Entzündungswerte) - das war alles nicht so schön, ich glaube aber, dass das nichts mit den Streptokokken zu tun hatte.

Weil diese KH-Erfahrungen alles andere als positiv waren, wollte ich für die zweite Entbindung auch unbedingt ins Geburtshaus. "Blöderweise" habe ich da dann irgendwann mal von dem positiven Streptokokken-Abstrich erzählt, woraufhin die Hebammen meinten, dass sie unter diesen Umständen darauf bestehen müssen, dass ich mich auch in dieser Schwangerschaft auf jene untersuchen lasse (aus Gründen der Haftung - wäre mit dem Kind etwas gewesen, nachdem ich evt. ohne AB im GH entbinde, der pos. Abstrich aus der ersten Schwangerschaft aber in den Unterlagen vermerkt ist, hätte das für das GH sehr unangenehm werden können - da wollten sie sich also absichern, was ich auch absolut nachvollziehen kann).

Da ging dann bei mir aber auch das Kopfkino los, weil ich wirklich, wirklich nicht ins KH wollte. Die Hebammen sagten dann, dass aber bei pos. Streptokokken gar nicht mehr routinemäßig AB gegeben wird, sondern nur bei - wenn ich mich recht erinnere - Frühgeburtlichkeit, lange geöffneter Fruchtblase, wenn die Mutter unter der Geburt Temperatur bekommt und in einigen anderen Fällen. Außerdem würde das GH mit zwei niedergelassenen Gynäkologen zusammenarbeiten, die ggf. unter der Geburt kommen und die Infusion legen (dürfen die Hebammen wohl nicht, weil IV oder so).

Auch die Kontrolle des Neugeborenen würden die Hebammen - ganz engmaschig - übernehmen. Darüber hatte ich auch mit dem Kinderarzt gesprochen (der allerdings, als ich ihm mein Anliegen schilderte, so tat, als wäre mein Ansinnen, unter diesen Umständen im GH zu entbinden, grob fahrlässig - fand ich dann auch heftig. Aber immerhin hat er mir sehr genau erzählt, worauf wir achten müssten).

Nach einigem Hin und Her und vielen Tränen haben mein Mann und ich beschlossen, das wir auch im Falle eines pos. Abstrichs ins GH wollen, wo dann ggf. ein Arzt hinzugerufen werden sollte. Für die Hebammen war das so okay. (Und da Dein GH ins KH integriert ist, sehe ich da ehrlich gesagt keine Probleme für Dich!!!)

Der erste Witz war aber, dass der Abstrich negativ war (was lt. meinem Frauenarzt sehr selten vorkommt, nachdem er bei einer vorangegangenen Schwangerschaft pos. war) - wir haben uns unbändig gefreut. Die zweite Pointe war dann, dass die Geburt so schnell verlief, dass wir es nicht mal ins Geburtshaus geschafft haben und auch die Hebamme erst bei uns zu Hause ankam, als unser Kind schon seit 12 Minuten das Licht der Welt erblickt hatte. Kerngesund und putzmunter.

Soviel von mir - ich wünsche Dir, dass auch Du einen Weg findest, der sich für Dich richtig und gut anfühlt!

hergesh

Inaktiver User
15.01.2011, 20:49
Hallo,

danke für die vielen Rückmeldungen... Verrückt, wie verschieden das gehandhabt wird...

Da ich die ganze Nacht nicht geschlafen habe und langsam wirklich hysterisch wurde, habe ich doch nochmal die Hebamme angerufen, war dort und habe lange mit ihr gesprochen.

Die Vorgehensweise ist folgende: ich habe jetzt hochdosierte Antibiotikatabletten bekommen, die ich sofort nehmen soll, wenn die Wehen losgehen, dann bekomme ich alle vier Stunden eine Tablette. Nach der Geburt gehen Baby und Hebamme plus, wenn wir möchten Papa und Mama oder nur einer von uns, nach einiger Zeit ein Stockwerk höher in die Neonatologie, wo dem Zwerg Blut abgenommen wird und der Neonatologe das Kind einmal anschaut. Dann dürfen wir heim, wenn der Neonatologe das okay findet, ansonsten bleiben wir eben vor Ort. Es wird dann auch entschieden, ob nach 36 Stunden nochmals Blut untersucht wird. Sollten sich irgendwelche Komplikationen wie vorzeitiger Blasensprung oder Fieber unter der Geburt oder so ergeben oder ich ständig erbrechen, bekommt der Zwerg vorbeugend Antibiose.

Ich fand das jetzt schlüssig und lasse das erst mal sacken. Die Neonatologen in der Klinik dort sind recht renommiert, und ich glaube nicht, dass sie mit dem Geburtshaus kooperieren würden, wenn sie das Vorgehen nicht okay fänden.

Inaktiver User
16.01.2011, 18:14
Wollte mich nochmals melden. Habe jetzt eine Nacht über das ganze geschlafen und entschieden, dass ich meinen Mediziner- und Recherche-Kopf ausschalte und auf die Hebammen und Kinderärzte vor Ort vertraue. Würde ich das jetzt bei den Streptokokken in Frage stellen, müsste ich das ja auch bei der Geburt dort an sich. Die orale Antibiotikamenge entspricht (wenn man den Teil abzieht, der nicht resorbiert wird im Magen-Darm-Trakt), genau der Menge, die ansonsten infundiert wird, von daher passt es und macht wohl auch Sinn, denn sonst müsste ich ja bei der ersten Wehe los.

Trotzdem bin ich sehr verwirrt über die verschiedenen Aussagen.

Mich würde interessieren, ob Mitternachtsfee, Historia und Murmel die Erfahrungen gemacht haben, dass die Kinder echt anders überwacht wurden (alle paar Stunden geweckt, Fieber gemessen usw.) oder ob es ähnlich war, wie bei Hibbeline, dass man einfach "nur" da war... Und wie lange ward Ihr in der Klinik nach der Geburt?

Die Hebamme, die schon in verschiedenen Kliniken gearbeitet hat, meinte eben, dass man den Frauen zwar zu den 48 h rät, dass sie es aber so kennt, dass man auch nicht anders verfährt mit den Babys, und bei Rooming-in die kaum sieht. Manche Kliniken würden eben die Blutentnahme machen, sie empfehlen diese zur Sicherheit, und dabei wird mit dem Neonatologen gleich noch kurz durchgesprochen, wenn es etwas besonderes gab (lange Geburt, grünes Fruchtwasser, Fieber o. ä.) um zu entscheiden, ob man doch besser ein paar Stunden oder Tage bleibt oder heim kann. Wir fahren ca. 25 Minuten zu der Klinik, wo dann die Neonatologen auch gleich vor Ort sind.

@ Hibbeline: Das kann ich gut verstehen, dass Du stocksauer warst. Manchmal denke ich, die Geburtskliniken und Co haben ein Sauglück, weil man ja im Endeffekt nicht so arg meckert oder sich beschwert, weil man doch froh ist, dass alles gut gegangen ist.
Ja, ich bin quasi dauerangeschlagen, seit Wochen. Das kenne ich so gar nicht von mir, und auch, wenn die Schwangerschaft ja eigentlich komplikationslos verläuft, bin ich sehr irritiert, wie anders das alles ist. Bei Sohn 1 war ich ständig so voller Power...

@ Pfeffer: Wusste ich gar nicht, dass Du auch positiv warst. Bei der Prinzessin oder dem Prinz?

@ Hergesh: Ist zwar ein anderes Thema, aber ich weiss nie, ob ich neidvoll oder panisch reagieren soll, wenn ich so was höre wie 12 Minuten Geburtsdauer... :peinlich: Ich fürchte, man tut den Frauen unrecht, wenn man sagt, die hatten aber Glück.... :knatsch:

@ Mitternachtsfee: Man hat mir gesagt, dass man das mit der Antibiotikagabe vorher nicht mehr macht, da bei 70% die Biester wieder kommen und man dann im schlimmsten Fall Resistenzen anzüchtet. Trotzdem wollte ich es nochmals mit der Gyn besprechen und auch den Test wiederholen lassen.

@ Historia: Hier zahlt man ca. 30-40 Euro für den Abstrich, je nach Praxis... Wobei ich quasi fürs Hände schütteln schon Geld bezahle.... :knatsch:

Inaktiver User
16.01.2011, 19:33
Noch mal off topic:

Neeeee, da hast Du was falsch verstanden - die Geburt hat von der ersten Wehe bis zur eigentlichen Geburt dann doch knapp 1,5 Stunden gedauert, aber die Hebamme (die wir erst nach 50 Minuten Wehen geweckt haben, um ihr mitzuteilen, dass wir uns dann bald auf den Weg ins GH machen wollen), kam erst 12 Minuten nach dem Zeitpunkt an, zu dem unser Sohn das Licht der Welt erblickt hat.
(Sie hatte beim ersten Anruf gesagt, dass wir in einer Dreiviertelstunde ins GH kommen könnten, so lange würde es dauern, bis sie da und alles vorbereitet ist - es war mitten in der Nacht; naja, ca. 20 Minuten nach dem ersten Anruf bei ihr setzten die Presswehen ein, und da wäre ich um nichts in der Welt mehr die Treppen runter, geschweige denn ins Auto geklettert. Deshalb haben wir noch mal bei ihr angerufen, und sie gebeten, doch bitte direkt zu uns nach Hause zu kommen. Sie hörte mich im Hintergrund und konnte anhand der Geräusche auch nachvollziehen, dass ich nicht mehr losfahren wollte.
War die richtige Entscheidung, denn ich habe diese Hausgeburt als etwas Wundervolles erlebt und hatte nie Angst. Und lieber im Schlafzimmer als im Auto entbinden!!)

Historia02
16.01.2011, 23:16
Mich würde interessieren, ob Mitternachtsfee, Historia und Murmel die Erfahrungen gemacht haben, dass die Kinder echt anders überwacht wurden (alle paar Stunden geweckt, Fieber gemessen usw.) oder ob es ähnlich war, wie bei Hibbeline, dass man einfach "nur" da war... Und wie lange ward Ihr in der Klinik nach der Geburt?

Ich war nach der Geburt noch 3 Tage im Krankenhaus (Donnerstag rein, Sonntag raus). Es gab ein "Babyzimmer", wo die Kinder nachts hingebracht wurden, wenn es der Mutter zuviel wurde. Von daher kann ich nicht genau sagen, ob mein Kind nicht doch irgendwie überwacht/kontrolliert wurde. Das mit den ß-Streptokokken wurde auf jeden Fall vorne als Aufkleber in das Gelbe U-Heft reingeklebt.

Aber wir als Eltern haben definitiv nichts von irgendwelchen Maßnahmen mitbekommen und es wurde auch definitiv nicht mit uns über das Thema gesprochen, so dass ich also eigentlich davon ausgehe, dass unser Kind nicht überwacht wurde.

Laborschnecke
16.01.2011, 23:36
Schokomilch- wie unschön...
ich habe jetzt nur kurz überflogen, was die anderen geschrieben haben- aber in "meinem" Geburtshaus wird das folgerndermassen gehandhabt:

Platzt die Fruchtblase und es treten keine Wehen auf, so wird 6 Stunden abgewartet (sonst 12).
Dann werden die ersten "wehenbringenden" Massnahmen ergriffen.

In allen Fällen (d.h. auch wenn die Fruchtblase nicht vorzeitig gesprungen ist) werden nach der Geburt ein Abstriche genommen- aus Nase, Mund, Ohren, etc.

Den Eltern wird ein Protokoll mitgegeben, das über 72 Stunden alle 6Stunden auszufüllen ist- darauf sind verschiedene Beobachtungen einzutragen: Trinkt das Kind, schreit es, Körpertemperatur, etc.

Zum Thema IGel- vor 15Jahren mußte ich im GH auch nix bezahlen. Diesmal habe ich den Abstrich bei meiner FÄ machen lassen und er kostet knappe 5Euro.

felina78
17.01.2011, 09:19
Oh nein, solche Nachrichten braucht kurz vor der Geburt echt kein Mensch :in den arm nehmen:.
Bei uns war es ähnlich, mein FA rief bei uns Freitag Abend an und erklärte mir, dass der Abstrich positiv war (4 Tage vor ET) und ich solle mich sofort im KKH melden. Meine Hebamme hat mich zum Glück beruhigt und gesagt, dass es reicht, wenn ich dort am nächsten Tag anrufe. Leider vertrage ich beide Antibiotika, die in so einem Fall gegeben werden können, nicht. Daher musste ein Ersatz gefunden werden - was auch kein Problem war.
Ich hatte eine ambulante Geburt angestrebt und sowohl die Hebi als auch die Ärzte im KKH haben mir versichert, dass das trotzdem möglich wäre.
Naja, am Ende wurde es ein KS, ich habe gar kein Antibiotikum bekommen (Kind war noch nichtmal annähernd in der Nähe des Geburtskanals und die FB war intakt) und unser Kind wurde auch nicht besonders überwacht.
Wenn die Streptokokken wirklich eine so große Gefahr darstellen würden, wie einem die Suche bei Google fast glauben lässt, dann wäre der Test sicher Bestandteil des Kassenleistungen. Mein FA war sogar dagegen, den Test überhaupt zu machen - hätte ich nur mal auf ihn gehört, das hätte uns sehr unruhige Tage erspart.
Meine Hebi schätzt, das zwischen 40 und 80 % der Frauen positiv sind - genau weiß man das nicht, da wohl nicht viele den Test machen. Scheint also wirklich kein Grund zur Sorge zu sein.
Ich wünsche Dir eine tolle Geburt im Geburtshaus und mach Dir bitte keine unnötigen Sorgen - Du scheinst in den besten Händen zu sein :blumengabe:.

Mitternachtsfee
17.01.2011, 09:24
Ich hab gerade geschaut, in unserem gelben U-Heft ist nicht mal ein Hinweis auf die Streptokokken zu finden.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass unser Sohn engmaschiger überwacht wurde. Ich war drei Nächte (Mo bis Do) in der Klinik und die meiste Zeit hatte ich ihn bei mir im Zimmer stehen. Ihm ging es super und die Entlassung aus dem KH wurde eher von mir abhängig gemacht, mit Dammschnitt und Co ging es mir nicht so dolle.

Wg. Antibiotika (vorher) nochmal: Da hab ich mir nicht viel bei gedacht, da ich ABs vielleicht alle fünf Jahre mal nehme. Darum hab ich keine Angst vor Resistenzen gehabt, es gibt ja kein spezielles Streptokokken-Medikament, sondern ein Breitband-Antibiotikum. Und 30 Prozent Chance, die Dinger loszuwerden, sind ne ziemlich große Chance, wie ich finde (da ist ja schwanger werden fast unwahrscheinlicher :pfeifend:). Kommt auch drauf an, wieviel Zeit du noch bis ET hast.

Mich wundert es, wie unterschiedlich übrigens der Test gehandhabt wird - ich (gesetzliche Kasse) musste gar nichts bezahlen, auch nicht danach fragen, das wurde im Rahmen der Vorsorge einfach mitgemacht.

Mitternachtsfee

Laborschnecke
20.01.2011, 14:59
Schokomilch

Falls es Dich tröstet: Ich habe heute dieselbe Nachricht bekommen: beta-Streptokokken sind nachweisbar. War bei Schwangerschaft 1 auch anders und nun ist es so...

Inaktiver User
23.01.2011, 10:36
Mist, Laborschnecke!!! Das tröstet mich kein Stück, sondern tut mir seeehr leid für Euch! Bei Dir ist gerade auch keine Ruhe in Sicht, oder? :knatsch:

Ihr bleibt aber bei Euren Plänen, oder?

Ich habe jetzt entschlossen, alles so zu machen, wie geplant. Das Vorgehen erscheint mir sehr plausibel, dass haben mir auch mehrere befreundete Mediziner bestätigt.

Trotzdem ist es großer Mist.... Ich suche noch nach Möglichkeiten, die Keimzahl irgendwie zu verringern. Falls Du noch einen heißen Tipp hast, nur her damit.... :in den arm nehmen:

Laborschnecke
23.01.2011, 20:52
Ja, wir bleiben bei unseren Plänen. Ich mache mir da auch keine Sorgen, der einzige Kommentar meiner Hebamme war auch: "Das bedeutet jetzt erst mal nichts. Allein bei einem vorzeitigen Blasensprung müssen wir früher handeln."
Zudem halte ich mich auch für eine gute Beobachterin. Wenn dem Kleinen tatsächlich etwas fehlen sollte, dann werde ich das auch sehen. Die Ansteckungsgefahr ist so hoch ja eigentlich nicht- sie ist eben nur da. Und dann nicht ohne.

Ich glaube kaum, dass man da die Keinzahl runter kriegt, da konnte mir bisher auch niemand einen Tipp geben. Ich denke, der Grund warum ich die plötzlich habe, ist, dass ich während dieser Schwangerschaft immer wieder mit einer instabilen gesunden Scheidenflora zu kämpfen hatte. Meine erste Schwangerschaft endete ja gerade mal vor 17Monaten... so schnell kann es gehen.
Die Besiedelung soll auch nur "mässig" sein. Mal sehen, am Mittwoch habe ich einen Termin bei meiner FÄ. Ich bin gespannt, was sie sagt.

Toitoitoi für Dich!

Inaktiver User
24.01.2011, 10:40
Danke Laborschnecke, Euch natürlich auch von Herzen alles Gute! Schön, dass Du Dich nicht zu sehr verunsichern lässt (ich hoffe mal, dass ist wirklich so...).

Ich bin da stundenlang ganz ruhig, und dann PENG, könnte ich ausflippen, wobei ich mich auch als gute Beobachterin einschätze und ja auch beruflich nicht so gaaaanz weit weg von der ganzen Thematik bin. Außerdem denke ich, wenn ich ganz ehrlich bin, dass ich ansonsten eben etwas anderes hätte, über das ich mir Gedanken mache, gehört wohl auch ein Stück weit dazu in der Spätschwangerschaft....

Dass heisst also, die geben erstmal überhaupt kein Antibiotika? Habe ich jetzt auch schon oft gehört... Seltsam, die Menschheit fliegt zum Mond, und bei so was.... :knatsch:

Na, abwarten und Himbeerblättertee trinken.... :freches grinsen:

Laborschnecke
24.01.2011, 13:42
Dass heisst also, die geben erstmal überhaupt kein Antibiotika?

Genau.
Da ich ja bei einem unabhängigen GH bin, sind wirklich keine Ärzte in der Nähe, die das verabreichen dürften.

Wenn es zu lange dauert vom Blasensprung bis zum Beginn der Wehen dann muß ich vielleicht doch verlegt werden und dann bekäme ich doch Antibiotika. Ansonsten wird höchsten etwas nachgeholfen, um die Wehen in Gang zu bekommen (Yogi-Tee, Ut-Öl, bis hin zum Rhizinusscocktail :knatsch:).

Die Hebamme nimmt nach der Geburt sofort Abstriche aus Rachen, Ohren und Nase und etwa 48h später haben wir das Ergebnis.
Sie sagen selber, dass die Gefahr, dass sich das Kind ansteckt auch nicht so groß ist, weil sie die Fruchtblase grundsätzlich nicht sprengen und auch vaginale Untersuchungen nicht so oft durchgeführt werden wie in der Klinik.

Ich hoffe mal, dass es so läuft wie bei Geburt von Nummer 1- Fruchtblase platzt ganz kurz vor der Geburt!

Inaktiver User
24.01.2011, 13:49
Passt doch, würde ich sagen! :wangenkuss:


Hoffentlich gehts Deinem kleinen Großen wieder besser! Immer wieder: Hut ab für alle Hochschwangeren mit sooo kleinen Kindern (meiner ist heute bei der Oma... :entspann:).

(und off-topic: Ut-Öl, Yogi-Tee und Rhizinusöl kommen mir SEEEHR bekannt vor... :knatsch:).

Inaktiver User
09.03.2011, 18:52
Baby schläft, und ich dachte, ich mache mal ein update, falls irgendeine andere Hochschwangere mal verzweifelt googelt, dann kann ich die vll. etwas beruhigen.

Es hat alles prima geklappt, was die Streppis angeht.

Orale Gabe wird inzwischen auch in vielen Krankenhäusern gemacht (verschiedene Schemata, entweder 4 g Amoxicillin zu Beginn, dann alle 4 h 2 g; oder 4 g zu Beginn und dann alle 6 h 1 g; ich habe Variante eins gewählt, weil mir das "sicherer" erschien, weiss aber inzwischen, dass selbst an Unikliniken Variante zwei durchgeführt wird). D. h. also, Geburtshaus/ Hausgeburt geht, da man keine Infusion braucht.

Ich habe dann im Endeffekt doch noch mit ein paar Kliniken telefoniert, der Großteil fand eine ambulante Geburt okay, ein Teil hat eben die 48 h Aufenthalt empfohlen, ein Teil die Blutkontrolle. Alleine die Tatsache, das es kein einheitliches Vorgehen gibt, hat mich irgendwie beruhig...

Man hat uns gegen ärztlichen Rat entlassen (die Geburt fand leider doch im KH statt, hatte aber rein gar nichts mit den Streptokokken zu tun!), ABER alle, vom Kinderarzt, über Gyn bis hin zu verschiedenen Hebammen, haben uns zugeraten, zu gehen, wenn wir das möchten. Sie haben alle gesagt, dass die 48 h Überwachung eben Standard wären, aber die Überwachung eigentlich gar nichts bedeutet, d. h. die hätten kein Fieber gemessen und nichts. Man hat uns eben geraten, direkt Blut abzunehmen und dann nach 36 h, um zu checken, ob Entzündungswerte (CRP und Differentialblutbild) ansteigen. Falls ja, hätte man zur Kinderklinik und Antibiose via Tropf geraten. Dazu raten die allerdings auch, wenn man die 36 h dableibt und die Blutwerte auffällig werden. Zu beachten ist wohl, dass das CRP bei stressigen Geburten leicht ansteigen kann, unabhängig von einer Sepsis, da zählt dann der klinische Eindruck und im Zweifelsfall wird behandelt. Den Leuten von der Klinik war sehr wichtig, dass wir eine zuverlässige Hebamme haben und selbst regelmäßig nach dem Kleinen schauen, also ihn nicht acht Stunden oder so schlafen lassen. Wir haben die Blutentnahmen dann auch gemacht, bei der zweiten wurde der Stoffwechseltest mitgemacht, so dass Klein-Schoki nur einmal mehr gepickst wurde, als das "Standard-Baby". Der Arzt war auch so lieb, bei der zweiten Blutentnahme das Bili mit zu bestimmen, wg. Neugeborenenikterus, weil er meinte, wenn das Baby am Folgetag noch gelber sei, würde die Hebamme das ev. anraten, was sie auch getan hätte, wenn nicht der erste Wert so vollkommen okay gewesen wäre, da war klar, dass bei der geringen Zunahme der Gelbfärbung noch alles im Lot war.

Der Streptokokkenbefund wird bei der U1 nicht mal erwähnt!

Der Kinderarzt, der zu uns zur U 2 kam fand unser Vorgehen absolut okay und hat auch gemeint, dass wenn in der ersten vier/ fünf Tagen nichts ist, dass man dann auch eigentlich keine Angst mehr haben muss, wobei wohl theoretisch bis Tag 14 etwas auftreten kann. Er meinte eben, im Zweifelsfall sollen wir lieber einmal zu viel kommen.

Also, alles halb so wild!!! :blumengabe::blumengabe::blumengabe:

Inaktiver User
09.03.2011, 21:16
Hallo schokomilch,

ich habe während meiner schwangerschaft kurz auf einer wöchnerinstation gearbeitet. bin aber keine gelernt hebamme(war ein schonplatz für mich)
auf jeden fall war sowas bei uns nie ein "drama". es besteht einfach die gefahr das sich das kind während der geburt ansteckt. um dem vorzubeugen bekommst du also antibiotika.
danach wird das kind "engmaschig" kontrolliert.
Das hört sich aber auch schlimmer an als es ist.dem kind wird regelmäßig temperatur gemessen und es wird etwas genauer beobachtet als vielleicht andere ob es auffälligkeiten gibt. 4 stündlich sollte es "überwacht" werden. bei uns durften dann auch die mütter selbst temperatur messen und wurde aufgeklärt worauf zu achten ist.
und anfangs wird ja wenn möglich eh 4 stündlich gestillt.
ich habe nicht einen fall erlebt oder gehört bei dem sich das kind angesteckt hat.
ich hoffe ich konnte dir trotz wenigem wissen darüber trotzdem etwas helfen:blumengabe:

Inaktiver User
09.03.2011, 21:17
uuuupppps, hätt ich mal bis zum schluss gelesen:peinlich:
herzlichen glückwunsch und freu mich das es so gut geklappt hat:freches grinsen:

Piccolo79
10.03.2011, 13:19
Hier heute auch positiver Befund...

Ich habe zwar keine Ahnung warum, aber irgendwie habe ich damit schon gerechnet.
Für uns hier im KH heisst das dann: intravenöse AB-Gabe unter der Geburt, sollte "durch" sein, wenn Geburtsende noch min. eine Stunde entfernt ist, damit es noch gut durch die Plazenta kommt.

Was mich sehr beruhigt hat, ist der Umstand, dass zwar Streptos nachgewiesen wurden, ABER nur zwei oder drei Unterarten (von denen es durchaus viele gibt), dem Zwerg tatsächlich gefährlich werden könnten. Und welche "Art" ich nun habe, weiss man nicht. Darum Prophylaxe und damit hat es sich dann auch.

Länger bleiben od. ähnliches müssten wir auch nicht, meine Hebi und KH sind da sehr entspannt. Genau aufs Kind gucken und gut ist.

Werd ich mir dann auch so zum Mantra machen....

Laborschnecke
10.03.2011, 22:23
Ich wollte ja auch mal schreiben, wie es mir ergangen ist. Ich kopiere nur mal der mangelnden Zeit wegen, was ich im Januar- und Februarbaby-Strang geschrieben habe:

Die Hebamme hat ja nach der Geburt die Abstriche genommen, mein Mann durfte die Proben dann gleich zum Labor fahren (bevor der Sonntagsdienst Schluss macht) und am Montag erfuhren wir dann, dass tatsächlich Streptokokken auf dem Wunderkind nachgewiesen werden konnten. Das bedeutet dann ja nicht gleich Infektion.
Das Protokoll, das wir führen mußten umfasste, ob der Kleine trank wie lange, ob Urin und Stuhl in der Windel war, die Atemfrequenz (30-60/Minute) und die Temperatur, wie wir einfach nahmen, wenn der Kleine eh gewickelt wurde (nicht streng nach Uhrzeit), wie die Hautfarbe aussah. Das mußte etwa alle 4 Stunden aufgeschrieben werden und das für die ersten 72Stunden. Die Hebamme war am Abend nach der Geburt das erste Mal bei uns (wegen der Streptokokken). Und an den beiden Tagen darauf bekamen wir auch täglich 2 Besuche von einer Hebamme, die dann auch noch mal genau auf die Atmung schaute, und das Stethoskop zückte.

Aber der Kleine war wirklich von Anfang an so was von fit... und das änderte sich nicht bis zum Tag 3. Jetzt warte ich noch mal die Tage 12-14 ab, dann kann es ja noch eine späte Infektion geben, die aber seltener ist und wohl auch nicht so dramatisch. Aber für den Fall liegt dem GH inzwischen auch das Antibiogramm vor.

Ich habe mich eigentlich auch die ganze Zeit nicht unsicher gefühlt, ich war mir auch ziemlich sicher, dass ich es merke, wenn der Kleine krank werden sollte. Der hatte eine so kräftige Stimme...

Ich habe mich da auch gut betreut gefühlt und dass ich keine Antibiotika bekommen habe, sehe ich durchaus auch positiv.
Man sollte keine Panik haben. Wie piccolo auch schrieb, nicht alle B-Streps sind tatsächlich gefährlich und hier habe ich auch keine Differenzierung bekommen. Da hieß es nur, das B-Streptokokken da sind, aber welche, hat keiner untersucht.

Historia02
10.03.2011, 22:29
Wir hatten damals nach der Geburt auch ein Protokoll geführt, wo wir reingeschrieben haben, wann ich gestillt habe, wann der Kleine gepieselt hat und so weiter ... aber dieses Protokoll mussten alle führen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendeine Form der speziellen Beobachtung meines Kindes bemerkt hätte ... :knatsch:

Allerdings war der Kleine auch ab und zu im Babyzimmer, vielleicht wurde er da "heimlich" untersucht. Auf jeden Fall kann ich mich nicht erinnern, dass wir nochmal mit einem Arzt über das Thema gesprochen haben? :wie?: