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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlafprobleme Kleinkind



Miroletta
08.01.2011, 22:56
Hallo! :blumengabe:

Ich weiß gar nicht ob ich hier richtig bin, vielleicht gehört mein Beitrag auch ins Forum Erziehung. :knatsch:

Meine Tochter (wird im Feb. 2,5 Jahre) will nicht mehr in ihrem Bett schlafen. Sie schläft im großen Bett (also bei mir - und mein Mann auf der Couch). :knatsch: Das geht nun schon sehr lange so.

Schlafprobleme gabs eigentlich schon immer, mal mehr, mal weniger. Als Baby war sie natürlich bei mir, da ich gestillt habe und es einfach bequemer war. Erst war sie im Beistellbettchen. Dort fand sie es anscheinend doof, ist ständig aufgewacht. Ich habe sie neben mich gelegt - und direkt schlief sie viel besser. Lange Zeit hatte ich auch kein Problem damit, Babys brauchen ja die Nähe zur Mutter (Urvertrauen usw.), schon klar.

Als ich mit stillen fertig war kam sie dann in ihr Zimmer. Das klappte diverse Nächte ganz gut aber irgendwann kippte es wieder. Sie wollte das ich am Bett bleibe. :knatsch: Wenn sie dann eingeschlafen war, war alles gut. Aber wehe sie wachte mitten in der Nacht wieder auf (was leider fast immer passierte), direkt musste ich wieder an ihrem Bett bleiben.

Irgendwann war es mir zu stressig Nachts im Halbschlaf an ihrem Bett zu kauern - selbst totmüde und frierend. Also nahm ich sie mit zur mir wenn sie Nachts aufwachte. Auch das ging lange Zeit gut (einschlafen in ihrem Bett, Nachts wenn sie aufwacht zu mir).

Doch irgendwann wollte sie direkt zu mir ins Bett. :knatsch: Auch da habe ich nachgegeben weil meine liebe Tocher bitterlich weinte, nee sogar brüllte - mit einer Ausdauer die sämtliche Rekorde sprengt. :ooooh: Sie war nahe am hyperventilieren, hustete, verschluckte sich, kurzum: sie war (anscheinend) völlig fertig.

Ich bin sowieso kein Fan davon ein Kind ewig brüllen zu lassen. Und wir haben Nachbarn über uns, noch ein Punkt warum ich das nicht kann/will. Ich weiß auch nie so genau ob es lediglich eine Art ist, ihren Willen durchzusetzen oder ob sie wirklich leidet.

Bis vor kurzem konnte ich sie noch in mein Bett legen und direkt den Raum verlassen - da heulte sie komischer Weise nicht. :unterwerf: Wahrscheinlich weil sie ihr Ziel erreicht hatte - sie war ja da wo sie hin wollte, im großen Bett. :zwinker:

Tja und nun ist es seit kurzem so das ich nun sogar am großen Bett sitzen muss bis sie schläft. Und wenn sie aufwacht bevor ich im Bett bin, muss ich mich wieder dazu setzen. :regen:

Manchmal wacht sie ständig auf - bis ich dann neben ihr liege, also selbst im Bett bin - dann ist komischer Weise Ruhe. Als würde sie im Schlaf merken ob ich da bin oder nicht. Oder sie wacht auf und beruhigt sich gar nicht mehr - dann muss ich auch schlafen gehn, ob ich will oder nicht.

Und es gibt Nächte wo ich neben ihr liege und sie jede Stunde 1x Mama sagt im Halbschlaf. So als wenn sie wissen will ob ich auch da bin.

Vom "alleine durchschlafen" bin ich also nach wie vor weit entfernt. Ich hab schon soviel versucht. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Irgendwie hab ich den Absprung verpasst und die kleine Dame hat mich nun genau da, wo sie mich haben will. :knatsch:

Bei den Omas macht sie das ganze Theater nämlich nicht. Dort schläft sie in ihrem Reisebett und sie schläft durch !!! ::niedergeschmettert: Allein daran erkennt man schon das ich wohl irgendwas falsch gemacht habe die letzten 2 Jahre.

Lange Rede kurzer Sinn: wie krieg ich die junge Dame dazu, wieder in ihrem Bett zu schlafen und dort dann auch durchzuschlafen ?

Wir ziehen demnächst um, haben dann keine direkten Nachbarn mehr. Vielleicht wäre das ja ein geeigneter Zeitpunkt weil sowieso alles anders und neu ist ? Aber was wenn sie dann brüllt, einfach brüllen lassen ? Ich möchte nicht das sie einen Knacks bekommt. :niedergeschmettert: Und falls sie einschläft, was wenn sie wieder aufwacht, dann wieder brüllen lassen ? Mir graut es davor aber so wie es jetzt ist kann es auch nicht weitergehen, sonst liegt sie noch mit Sechs in unserem Bett. :schild nein:

Noch dazu planen wir langfristig Baby Nr. 2. Aber dazu muss erstmal Kind Nr. 1 in seinem Bett bleiben. Ich möchte keinesfalls 2 Kinder im Elternbett haben, das fehlte noch! :ooooh:

Ach so, ich weiß das es bei vielen Kindern hilft wenn sie selbstständig aus ihrem Bett aufstehen und im Wohnzimmer gucken können, ob die Eltern noch da sind. Bei meiner Tochter könnte das sogar funktionieren. Allerdings müsste ich dann a) jetzt schon auf Bettdecke umstellen was ich nicht möchte und b) haben wir bald eine steile Treppe, an die sie sich erst gewöhnen muss. Daher muss ich sie zu ihrem eigenen Schutz vorerst noch in ihrem Gitterbett lassen.

Bin für jede Antwort dankbar! :blumengabe:

Symphonie
08.01.2011, 23:12
Hi Miroletta
Hibbeline hat die letzten Tage einen ähnlichen Strang aufgemacht

wir haben ähnliche Probleme auch seit einigen Monaten,also auch,seitdem er etwas über 2,5 Jahre ist.
Es wurde nachts im Bett geweint und gerufen, wir durften nicht rausgehen. Höhepunkt war hier vor ein paar Wochen wo er abends schon in unserem Bett lag da wir nachts sonst immer zu ihm mussten (dazu Treppe runter) und ihn holen.
Auch bei uns wacht er nachts auf,steht oder sitzt im Bett und fragt nach uns, wenn wir da sind, fällt er um und schläft weiter,bei der Oma genauso.
Ich finde es auch super anstrengend,denke aber,dass es eine Art der Trotzphase ist. Sie lösen sich und brauchen dann nachts die Nähe.
Das Brüllen ist sicherlich auch eine Art von Trotz. Da würde ich auch nachgeben,einerseits der Nachbarn wegen,andererseits weil man nicht mitten in der Nacht,mit einem verschlafenen Kind, diskutieren muss....
Es wird besser,ändern kann man es wohl nicht

Evtl wird das Einschlafen bei euch im Bett wieder einfacher wenn Du ein paar Abende danebensitzt. War bei uns zumindest so
ich sage ihm mittags oft,dass ich nicht bei ihm bleiben kann weil ich noch dies ud das tun muss. Ist dann auch die Wahrheit,aber ich habe auch nicht vor noch mittags bei ihm zu schlafen

xanidae
09.01.2011, 11:55
gibt es bei euch ein abendritual?
wenn ich lese, dass sie erst 2,5 jahre alt ist, aber schon 6 verschiedene 'einschlafformen' (soviele habe ich jetzt aus deiner beschreibung gelesen), dann erscheint mir das als 'zuviel veränderung' und zu wenig gewohnheit. kinder lieben gewohnheit.
doch sobald sich deine tochter unwohl fühlt, veränderst du etwas bzw. gibst dem nach, was sie vermeintlich fordert.
was mich besonders irritiert ist, dass sie es in dein bett geschafft hat, obwohl du es gar nicht willst. du scheinst unsicher zu sein. und das spürt sie.

ich meine, jeder bzw. jede familie hat da so seine eigene meinung, seine eigenen bedürfnisse - und es gibt viele, die ihre kinder ins eigene bett legen, andere die ihre kinder bei sich im bett schlafen lassen oder das familienbett praktizieren, aber die wollen das so.
wir sind verfechter von: abends geht jeder in sein bett, nachts darf das kind gerne kommen.
familienbett fand ich erst total faszinierend, doch mein mann war dagegen. deshalb haben wir einen kompromiss erarbeitet. der beinhaltet auch zwei matrazen, auf denen die kinder bei uns im zimmer schlafen können, wenn sie es brauchen.

so und jetzt meine frage: was sagt denn der papa zur situation?

ich fände es wichtig, dass ihr als eltern einen gemeinsamen weg findet, die situation für euch als familie so zu verändern, dass sie allen gerecht wird. wenn ihr eurer sache sicher seid, dann wird es leichter.

der umzug kann sicher helfen, hier ein neues schlafritual einzuführen und dabei zu bleiben.

Miroletta
09.01.2011, 17:40
Wir legen viel Wert auf ein Abendritual bzw. auch generell auf geregelte Abläufe. Wir lesen Abends eine Geschichte, ich reisse sie nicht abrupt aus dem spielen raus oder sonstiges. Ich kündige es immer schon einige Zeit davor an. Sie brüllt dann auch nicht, sie geht meistens bereitwillig mit Zähne putzen usw. Daran kann es nicht liegen.

Mein Mann ist Gott sei Dank super verständnisvoll. Er hat kein Problem mit der Couch. Natürlich würde er auch gerne wieder in sein Bett, aber da er schnarcht und ich neben ihm sowieso nicht schlafen kann, fällt das sowieso erstmal flach (er will sich operieren lassen). Ich habe überlegt im neuen Haus eine Couch für mich in das Zimmer meiner Tochter zustellen. So könnte mein Mann wieder in sein Bett und meine Tochter müsste in ihrem bleiben (was sicher einfacher geht weil ich auch dort schlafe). Auf der anderen Seite befürchte ich, daß das dann genauso kontraproduktiv ist, wie wenn sie bei mir im großen Bett schläft. :knatsch: Weil dann schläft sie ja wieder nur mit meiner Anwesenheit.

Nachts bin ich auf jeden Fall unsicher. Ich war eigentlich der Typ, der das Kind nicht im Elternbett haben will. Zumindest nach dem stillen nicht mehr. Aber da sie immer so lange und so bitterlich geweint hat, habe ich nachgegeben. Und teilweise auch aus Müdigkeit (Nachts totmüde am Kinderbett zu sitzen ist auf Dauer nicht wirklich toll). Und auch wegen der Nachbarn. :pfeifend:

hannax
09.01.2011, 19:42
Hallo Miroletta!

Ich finde Symphonie hat in ihrem letzten Satz unbewusst eine Antwort gegeben, weil sie es mittags absolut nicht will geht es da eben ohne.

Ich denke das ist meist der erste Schritt. Ihr müsst euch klar werden was ihr genau wollt und vor allem was nicht und das dann eben überzeugt umsetzen. Irgendwie merken die Kinder wenn man es eher halbherzig angeht.

Auch die Sache mit der Couch im Kinderzimmer... Willst du das wirklich langfristig? Wenn nicht solltest du daran denken dass du auch das irgendwann abgewöhnen musst.

Also mein Rat, setz dich mit deinem Mann zusammen und überlegt was ihr wollt, überlegt euch wie ihr es angehen wollt, stellt euch auf ne schwierige Phase ein (die meist kürzer ist als man vorher denkt) und zieht an einem Strang.

Wir hatten mit unserem Großen ungefähr 1,5 Jahre massive Schlafprobleme aber das laaaaange Beibehalten immer gleichen Verhaltens hat zum Erfolg geführt, er schläft alleine in seinem Bett ein und durch und geht ohne Theater ins Bett, das Ritual haben wir immer wieder etwas gekürzt und das eigentliche InsBettbringen ist in 2 Minuten erledigt.
Ich erzähle gezielt nicht wie wir es gemacht haben, nicht weil es geheim ist :smirksmile: sondern weil da wirklich jeder seinen .weg finden muß. Kannst aber gerne nachhaken.

Ups, jettzt hab ich mich doch wieder verquatscht :peinlich:

Ich wünsch dir viel Erfolg! :blumengabe:

hannax
09.01.2011, 19:46
P.S.: bei uns muß auch kein Kind schreien, nicht daß jetzt irgendeine radikale Methode vermutet wird :freches grinsen:
Ich hab mir eher den Allerwertesten platt gesessen und unzählige male gefaselt "alles in Ordnung, Mama und Papa sind da, jetzt wird geschlafen" USW. ...

Entchen
09.01.2011, 21:27
Couch im kinderzimmer kann ich nur empfehlen - für den elternkomfort... Ich liege grad auf unserer. Unsere tochter ist knapp drei und einer von uns (meistens ich) bleibt noch bei ihr, bis sie schläft. Dauert nicht so lange, schlafen klappt gut, ich hätte mich hier auch nicht eingemischt, wenns nicht um die couch gegangen wäre ;-) nachts müssen wir im schnitt jede zweite nacht rüber (stöpsel zurückstöpseln, manchmal ist es auch ein alptraum, der arme wichtel) und es ist einfach viel entspannter, wenn man selbst auch dort einschlafen kann!

Und auch tagsüber wird die couch genutzt, zum vorlesen, bücher anschauen etc. Gute investition also!

... Und jetzt off the couch und ins wohnzimmer. :ahoi:

Inaktiver User
09.01.2011, 22:42
hallo miroletta,

interessant finde ich, daß deine kleine die probleme beim einschlafen/durchschlafen nicht hat, wenn sie bei den omas ist.
dort werden die bestehenden regeln akzeptiert.
bei dir allerdings weiß sie, daß sie brüllen muss, um dich ins bett zu holen, zu zweit schläft es sich ja auch einfach besser, und solange du das mitmachst, wird es auch so laufen.

mein vorschlag: strategiewechsel... der papa bringt die kleine ab sofort ins bett und du machst etwas anderes.
das hat bei uns auch viel gebracht, die kinder akzeptieren das irgendwann und das ganze theater fällt weg.

viel durchhaltevermögen! bilo:blumengabe:

Miroletta
10.01.2011, 21:53
Hallo! :blumengabe:

Mein Mann hat leider Schichtdienst, daher kann er die Kleine gar nicht ständig ins Bett bringen, selbst wenn er wollte. :knatsch:

Er hat es natürlich auch schon versucht - das gleiche in grün. Sie brüllt, ruft abwechselnd nach mir und nach ihm und irgendwann kapitulier ich wieder weil ich endlich Ruhe will. :peinlich:

Miroletta
10.01.2011, 21:56
Also mein Rat, setz dich mit deinem Mann zusammen und überlegt was ihr wollt, überlegt euch wie ihr es angehen wollt, stellt euch auf ne schwierige Phase ein (die meist kürzer ist als man vorher denkt) und zieht an einem Strang.



Im Prinzip ist der Plan klar: im neuen Haus wird sie wieder in IHR Zimmer in IHR Bett kommen. Sie wird natürlich brüllen. Und dann werde ich sie wohl lassen müssen weil ich habe mich nun lange genug dabei gesetzt, gebracht hat es nix, im Gegenteil, es wurde nur alles schlimmer.

Und einen Weg ohne dabeizusitzen oder ohne brüllen gibts wohl nicht.

Ich hoffe daß die Ungewöhnungsphase wirklich kürzer ist als befürchtet. Wir werden sehn.

Miroletta
10.01.2011, 21:58
Couch im kinderzimmer kann ich nur empfehlen - für den elternkomfort... Ich liege grad auf unserer. Unsere tochter ist knapp drei und einer von uns (meistens ich) bleibt noch bei ihr, bis sie schläft. Dauert nicht so lange, schlafen klappt gut, ich hätte mich hier auch nicht eingemischt, wenns nicht um die couch gegangen wäre ;-) nachts müssen wir im schnitt jede zweite nacht rüber (stöpsel zurückstöpseln, manchmal ist es auch ein alptraum, der arme wichtel) und es ist einfach viel entspannter, wenn man selbst auch dort einschlafen kann!

Und auch tagsüber wird die couch genutzt, zum vorlesen, bücher anschauen etc. Gute investition also!

... Und jetzt off the couch und ins wohnzimmer. :ahoi:

Die Couch an sich finde ich auch nicht verkehrt. Ich möchte nur nicht wieder dabei bleiben müssen bis sie endlich schläft. Sie soll lernen zu einzuschlafen ohne das ich dabei sitze. :knatsch: Denn wenn irgendwann Kind 2 da ist, kann ich auch nicht mehr mit Neugeborenem an ihrem Bett sitzen. :knatsch:

Miroletta
10.01.2011, 22:03
hallo miroletta,

interessant finde ich, daß deine kleine die probleme beim einschlafen/durchschlafen nicht hat, wenn sie bei den omas ist.
dort werden die bestehenden regeln akzeptiert.
bei dir allerdings weiß sie, daß sie brüllen muss, um dich ins bett zu holen, zu zweit schläft es sich ja auch einfach besser, und solange du das mitmachst, wird es auch so laufen.



Ja und weil es bei den Omas klappt, denke ich das es im Grunde nur um Willen durchsetzen geht wenn sie brüllt - und nicht weil es ihr schlecht geht. Aber sie hat wie gesagt eine unglaubliche Ausdauer, was das ganze nicht wirklich einfacher macht. :knatsch:

hannax
11.01.2011, 07:51
Guten Morgen!

Sir hatten hier auch nen Ausdauerbrüller. Ihm reichte am Anfang nicht mal die Anwesenheit, er wollte auf den Arm, gestreichelt werden und am besten noch dauerbesungen :knatsch:

Wir entwöhnten ihn Schritt für Schritt. Auslöser war bei uns auch Kjnd Nr. 2, die beiden sind nur ein Jahr auseinander und somit mussten wir uns sehr schnell was einfallen lassen, richtig konsequent wurden wir auch erst gegen der Ende der Schwangerschaft.

Ich bin immer nach dem kurzen Ritual (ein Lied singen, Spieluhr an, ins Bett legen, verabschieden) raus, dann ging das Gebrüll los. Ich bin dann nach ein paar Sekunden wieder rein und habe erklärt daß alle da sind jetzt aber geschlafen wird, ich kurz dableibe aber nichts passiert. Hab mich dann regungslos in die Nähe der Tür auf nen Stuhl gesetzt. Am Anfang hat er selbst so noch gebrüllt, das hab ich dann ausgehalten weil ich ja da war, er wollte es halt nur anders.
Dann bin ich irgendwann wieder raus ... USW.
Irgendwann kam wirklich überraschend der Tag an dem ich nach dem Ritual raus bin und wir nichts mehr von ihm gehört haben :smile: einfach so. Und dann war der Spuk vorbei. Es hat wirklich KLICK gemacht.
Bei Krankheit darf er in unser Bett und wird auch mal getragen, das dürfen beide, und es war nie ein Problem wieder zurück ins eigene Bett nach der "Krise"

So, das mal als Mutmache :blumengabe:

Du hast den Vorteil schon besser kommunizieren zu können, meiner war ja noch recht klein und ich nie sicher ob er alles versteht.

Ich wünsch dir daß es so klappt wie ihr euch das wünscht!

myDara
11.01.2011, 09:31
wir kennen dieses Problem auch! und ich hab auch schon richtig panik vor herbst (siehe signatur)
aber irgendwie müssen wir da durch!

unser schlumpf konnte bis vor ein paar monaten zumindest wunderbar alleine einschlafen! dann kam so eine phase wo irre viel in seinem kleinen leben passierte (umzug, hausbau, mama gehta rbeiten, kita, viel krank) und da ging uns das alleine einschlafen verloren! und vom durchschlafen will ich schon gar nicht mehr sprechen! er kommt nachts garantiert zwischen zwölf und zwei uhr!

wir machen es jetzt so: beim einschlafen bleib ich bei ihm! ich sag ihm auch immer dass er keine angst haben braucht und ich im wohnzimmer bin und er mich rufen kann wenn er mich braucht! klappt gut, zumindest bis mitternacht ist fix mal ruhe!

danach haben wir es auch so wie entchen dass wir eine couch bei ihm im zimmer haben wo wir uns dazulegen können! im moment wechseln wir uns ab!

bis zu kind nummer zwei kann ja noch viel passieren aber im schlimmsten fall lieg ich halt mit baby im schlafzimmer und mein mann schläft neben ihm!

mir ist das mittlerweile echt schon total egal wer wo schläft (er darf auch zu uns ins bett allerdings schlafe ich direkt neben ihm nicht so gut weil er so eine kleine wetze ist) hauptsache wir kommen zu schlaf!!:freches grinsen:

hannax
11.01.2011, 13:20
Sorry ich muß mal am Thema vorbei...:pfeifend:

MyDara, was lese ich da? :smile: Wie schön, ich gratulier dir! Und es klingt doch wieder ganz gut bei euch! :blumengabe:

myDara
11.01.2011, 13:25
Sorry ich muß mal am Thema vorbei...:pfeifend:

MyDara, was lese ich da? :smile: Wie schön, ich gratulier dir! Und es klingt doch wieder ganz gut bei euch! :blumengabe:

danke hanna! unverhofft kommt oft oder wie sagt man da?:liebe:

und ja man arrangiert sich eh mit vielem....und ich seh mich auch schon mit baby und sohnemann im großen bett!

wird auch gehen!

Miroletta
12.01.2011, 14:39
Bei uns klappt es ja auch wenn ich dabei bleibe. Aber sollte ich aufstehen und sie ist noch wach, schwupps brüllt sie wieder. Erklärungen das wir im Wohnzimmer sind und nicht weggehen usw. haben nichts genutzt bis jetzt.

Ich möchte eigentlich nicht mehr dabei bleiben. Denn sie schläft sowieso schon spät ein (manchmal erst um 22.30! :knatsch:) und dann hab ich gar nichts mehr vom Abend. Ich würde aber auch gerne mal wieder in Ruhe einen Film schauen oder ähnliches. Sie braucht braucht nicht soviel Schlaf. Mittags hinlegen kann ich mittlerweile abhaken. Sie würde zwar schlafen, aber dann wäre sie Abends bis 12 wach. :ooooh: Dafür schläft sie Morgens lange. Wenigstens da kommt sie mir entgegen, denn ich bin auch kein Frühaufsteher. :pfeifend:

Und spätestens wenn wir Baby 2 haben KANN ich auch gar nicht mehr ständig an ihrem Bett sitzen. Deswegen wollte ich sie jetzt schon langsam umgewöhnen. Naja mal schauen wie das so wird wenn wir umziehen. :knatsch:

Solenne
12.01.2011, 15:07
Wie lange sagtest du dauert es, bis sie eingeschlafen ist?
Mein Sohn (25 Monate) würde auch heulen, wenn ich einfach gehen würde, obwohl er noch wach ist. Habe ich bisher nur mal ausprobiert, wenn er nur rumgealbert hat und gar nicht versucht hat zu schlafen.. Ich bleibe also auch da, bis er schläft, das dauert aber normalerweise 20-30 Minuten, mal 40, sehr selten eine Stunde. Wenn er aufwacht und ich nicht da bin, heult er auch. Er weiss, dass ich im Wohnzimmer bin (ein paar mal ist er aufgestanden um mich zu holen), aber das reicht ihm nicht, er möchte, dass ich da bin. Also gehe ich nochmal hin, wenn er aufgewacht ist, und helfe ihm wieder in den Schlaf. Das dauert dann normalerweise nicht lange (5-10 minuten), es gab aber auch phasen, wo es dann genauso lange gedauert hat, wie beim ersten mal, und ich zweimal am abend wieder rüber musste, so dass ich sonst nicht viel hatte vom Abend. Zur Zeit wacht er eigentlich erst auf, wenn ich schon lange im Bett bin - sehr angenehm.
Ich bin zur Zeit auch schwanger und bin auch schon gespannt wie es dann wird, wenn abends zwei Kinder von mir ins Bett gebracht werden wollen. Aber ich versuche nicht, jetzt schon eine Lösung zu finden. Was weiß denn ich, wie mein Sohn in einem halben Jahr schläft? Ich bin fest davon überzeugt, es wird sich eine Lösung finden, wenn es soweit ist.. Vielleicht ist das Leichtsinn, ich sehe es als Gelassenheit :smirksmile:
Ich kann mir selber nicht vorstellen, meinen Sohn heulen zu lassen, damit er sich damit abfindet. Ich hätte immer Sorge, dass er das Vertrauen in mich verliert. Ich gehöre zu den Müttern, die von manchen gern als sich aufopfernde Übermutter bezeichnet werden (Stillen, Tragen, Familienbett..), sehe das aber natürlich ganz anders :smirksmile:
Vielleicht würde es deine Tochter akzeptieren, dass du nicht mehr bei ihr bleibst, bis sie schläft, wenn du sie eine Weile weinen lässt. du bist die Erwachsene und sitzt wohl im Endeffekt am längeren Hebel. Aber wer weiss, was dabei noch in ihr passiert und was in eurer Beziehung passiert? Aber das sind nur Gedanken, die ich mir machen würde, das darf gerne jeder ganz anders sehen und machen..
Ich würde ihr einfach die Sicherheit und Nähe geben, die sie braucht, solange sie sie einfordert und du in der Lage bist, sie zu geben. Wenn das nicht mehr geht, muss natürlich eine andere Lösung gefunden werden. Aber vielleicht hat sich das Thema auch bis dahin längst von alleine erledigt! Einer meiner Leitgedanken: gestillte Bedürfnisse werden nicht immer größer, sie verschwinden von ganz alleine.

-sunny77-
12.01.2011, 20:32
Hallo,

im Großen und Ganzen schließe ich mich Solenne an :-)

Und steure noch meine persönliche Erfahrung bei:

Meine Große war 16 Monate alt als der Kleine geboren wurde. Mit 18 Monaten endete die Elternzeit meines Mannes. Da er ebenfalls im Schichtdienst arbeitet hatte ich nun zwangsläufig abends oft beide Kinder alleine. Und der kleine war irgendwann nicth mehr so klein, dass er mit stillen ruhigblieb bis die Große eingeschlafen war (sie schlief in ihrem Bett, welches ans große Bett angedockt war.

Das Baby brüllen lassen ging gar nicht. Als habe ich der Großen erklärt, dass ich nicht bei ihr bleiben kann aber im Wohnzimmer bin.
Die STäbe waren da schon lange raus udn einen Schlafsack hat sie schon mit ca 8 Monaten nicht mehr akzeptiert -wobei ich auch Kinder kenne die mit Schlafsack prima laufen können :smirksmile:

Also kam sie raus und hat nachgesehen ob ich wirklich da bin wo ich gesagt habe.
War ich. Habe sie wieder ins Bett gebracht. Sie kam wieder raus.

Das dauerte am ersten Abend ne knappe STunde, am zweiten auch noch. Dann wurde es kürzer und nach einer Woche ist sie noch maximal 2x aufgestanden und dann einfach eingeschlafen.

Ich wäre länger bei ihr geblieben zum einschlafne, aber durch das Baby ging es nicht.
Und meiner Erfahrung nach finden sich wo echte Notwendigkeiten vorliegen immer Lösungen!

Alles Gute,

sunny

myDara
13.01.2011, 09:40
also erstmal finde ich schon dass die kinder oft am längeren ast sitzen! zumindest ist das bei uns so! weil ich sein weinen einfach nicht ertrage auf dauer, das geht nicht! vermutlich hat er dass auch schon einen tick kapiert! (ohne sohnemann jetzt was böses untersetellen zu wollen)

miroletta ich glaube dir dass du nicht mehr dabei bleiben willst, mir ist mein abend auch heilig! aber ich glaube dass es nicht von 0 auf 100 gehen wird, du musst das ganze irgendwie ausschleichen um langfristig eine veränderung zu erzielen!

dass das kind so spät ins bett geht ist natürlich durchaus ein problem aber das kannst du auch nru ändern indem du sie am morgennicht ausschlafen lässt! anders wirst du sie nicht früher ins bett bekommen aber 22:30 uhr ist wirklich definitiv keine kinderzeit!

wir hatten mal ein ganz ähnliches problem (siehe post schlafprobleme von mir) und mir wurde oft gerate dass ich die zeit bei ihm drinnen nutzen soll! das tue ich jetz tauch: nämlich versuche ich runterzukommen und zu entspannen, manchmal nicke ich auch ein bisschen ein was aber auch egal ist...komischerweise (manche werden sagen ist eh klar) hat sich der prozess von tlw. über einer halben stunde/stunde jetzt wieder auf zehn minuten reduziert, sprich ich bleibe zehn minuten bei ihm und er schläft gut ein und ich habe meinen abend....hat aber auch eine weile gedauert!

vieles glaub ich ergibt sich dann wirklich in der situation bzw. wenn es muss! wenn unser zweites baby da ist wird es wieder eine veränderung geben müssen in ganz vielen hinsichten, wird nicht anders klappen! das wird schon:blumengabe:

und angorafrosch und ich finds total gemein zu schreiben du willst hier niemanden eifersüchtig machen und dann so ein paradeschlafkind zu beschreiben:blumengabe:

lunea31
13.01.2011, 21:56
Hallo Miroletta,


Denn wenn irgendwann Kind 2 da ist, kann ich auch nicht mehr mit Neugeborenem an ihrem Bett sitzen.

Weil Du das dann nicht mehr kannst, wirst Du dann nicht mehr neben den Bett sitzen müssen. Es kommt darauf an, wie überzeugt Du davon bist bzw. wie stark dein Willen ist.

z.B. kann ich nicht mehr beide Zwillis gleichzeitig tragen. Das geht nicht, weil sie zu schwer sind und ich das nicht mehr will. Das haben sie akzeptiert und verstanden. Wenn ich die beiden aus der Kita abhole, gehen sie beide angefasst mit mir schön nach Hause. Ist mein Partner dabei, wollen sie auf den Arm und wir nehmen sie dann auch hoch.

Zum Einschlafen: Klappt bei uns mittlerweile besser. Nach dem Sandmann um 19 Uhr werden beide fertig gemacht und dann gehts ins Bett. Wir haben jetzt getrennte Zimmer :lachen:, was das einschlafen erleichtert. Kind Nr. 1 schläft eigentlich problemlos ein. Wir sagen gute Nacht, machen Licht aus und fertig. Kind nr. 2 kann nicht so gut einschlafen. Muss erst noch auf den Arm kuscheln. Nach ein paar Min sag ich dann, dass sie zu schwer wird und sie ins Bett muss. Ich leg sie dann hin. Leider kann ich dann nicht rausgehen :pfeifend:, weil sie sonst brüllt. Dann muss der Teddy zugedeckt werden (was gar nicht so einfach ist :smirksmile:) usw. Es zieht sich so hin. Irgendwann wirds mir dann zu bunt. Wenn mein Partner abends arbeitet, akzeptiert sie, wenn ich sage, dass ich noch mal zu ihrer Schwester gucken muss. Na ja, das Einschlafen zieht sich bei Kind Nr. 2 meistens bis 20 Uhr hin. Schreien lassen kann ich die Kinder beim Einschlafen und auch nachts nicht.

zum Durchschlafen: Meistens wird mindestens ein Kind in der Nacht wach.Deshalb schläft mein Partner immer im Wohnzimmer und ich schlafe im Schlafzimmer. Wir haben uns damit arrangiert und für uns ist es OK so. Ich denke, wenn es für uns nicht OK wäre, würden wir nachts versuchen die Kinder wieder im eigenen Bett zum Schlafen bringen. So tappsen wir im Halbschlaf zum Kind, holen es und schlafen weiter.

Dara: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für deine Schwangerschaft :blumengabe:

Miroletta, leider kann ich Dir auch nicht wirklich weiterhelfen. Aber vielleicht tröstet es Dich ja, dass es anderen Müttern ähnlich geht.

Liebe Grüße
:wangenkuss:

nachteule_79
15.01.2011, 08:43
Zu dem Schlafproblem wurden ja schon einige Tipps gegeben, da will ich gar nichts mehr zu sagen.

Wohl aber zur Zeitplanung bei erneuter Schwangerschaft: ich würde dringend davon abraten, erst mit Ankunft eines Geschwisterchens die Regeln und Gewohnheiten zu ändern. Denn die Geburt eines Geschwisterkindes ist für das ältere Kind schon für sich genommen verstörend genug. Gleichzeitig dann noch die (Einschlaf-)Gewohnheiten ändern zu müssen und dazu womöglich zu hören, dass das jetzt sein müsse, weil die Mama sich jetzt halt um das Baby kümmern muss, könnte zu viel zusätzlicher Eifersucht führen. Also mein Tipp: sämtliche Umstellungen schon (möglichst) weit vor der Geburt eines Geschwisterkindes vornehmen, damit keine (zusätzlichen) negativen Gedanken gegenüber dem neuen Baby aufkommen.

Außerdem hat man jetzt noch die Energie für solche Umgewöhnungen, wenn das zweite Kind erstmal im Nebenzimmer brüllt, ist einfach nur noch Stess, der keinem guttut und die Sache nicht erleichtert...

Viel Erfolg!

myDara
15.01.2011, 10:13
Ich denke aber dass sich vieles von selbst ergibt wenn es dann soweit ist weil es einfach anders gehen muss!

Und das spüren und wissen auch die Kleinen!

Solenne
15.01.2011, 13:16
Zwwischen den beiden Seiten habe ich auch schon überlegt: sollte ich meinem Sohn schon vorher "beibringen" anders einzuschlafen, damit für ihn kein Zusammenhang zum Baby entsteht, oder kann ich wirklich abwarten, wie sich alles entwickelt? Ich bin der Meinung, ruhig abwarten zu können, Denn wie gesagt: wer weiss, wie sich bis dahin alles entwickelt. Und was auch schon gesagt wurde: wenn sich tatsächlich etwas ändern muss, kann man das ganz anders rüberbringen, als wenn es nur gut wäre, wenn es mal so langsam anders läuft.
Ich glaube auch, dass es auch viel darauf ankommt, wie man die Sachen verpackt. Vermutlich auch ein Balanceakt, aber auch das wird sich ergeben.
Es gibt einfach zu viele Unbekannte, um alles genau planen zu können: du weisst nicht, wie das ältere Kind bis zu dem Zeitpunkt sein Schlafverhalten ändert. Du weisst nicht, wie das Baby schläft. Du weisst nicht, wie dein Kind auf das Baby reagiert. (Natürlich wird nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen sein, aber an welchen Stellen genau es schwierig wird, und wie schwierig es wird, ist doch sehr unterschiedlich.)
Man könnte jetzt der Meinung sein, gerade deshalb sollte man alles so gut wie möglich vorbereiten. Ich warte lieber ab, wie sich die Dinge entwickeln. Man kann sich vermutlich auf beide Arten Sorgen und Streß ersparen oder machen. Ob man einen guten Weg gegangen ist, kann man wohl immer erst danach beurteilen.

Tasmanina
17.01.2011, 14:12
ich hab nicht nachgelesen, aber solenne: guter plan. :blumengabe:

ich bekomm zwei kinder ins bett und kann beide einschlafbegleiten (8 monate und drei).

geht schon. wächst man rein, alle zusammen. :wangenkuss:

Solenne
17.01.2011, 14:19
Danke, Tasmanina :wangenkuss: