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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Thema Kinderschlaf die xxxxxte: wie krieg ich mein Kind dazu, erst aufzustehen, wenn



Inaktiver User
06.01.2011, 15:30
... es ausgeschlafen ist? Hört sich blöd an, ist aber so: mein Sohn wacht etwa 2 Stunden auf, bevor er eigentlich ausgeschlafen ist... er bräuchte etwa 12 Stunden Schlaf am Tag, schläft aber nur 10. Und mittags eben auch so gut wie nie. Ab und an wird es dann zu viel, dann macht er mal Mittagsschlaf, aber bis dahin staut sich der Schlafmangel und auch oft genug die entsprechende Laune.

MIr geht es also nicht mal primär darum, dass er täglich um 6 aufsteht, sondern dass er ganz allgemein zu kurz schläft. Früher ins Bett gehen schaffen wir nicht - Papa kommt um 17:45 nach Hause, dann essen wir, dann wird noch ein wenig gekuschelt, erzählt, und dann etwa 19/19:30 ins Bett gegangen, geschlafen allerdings fast nie vor 20:00.

Wenn Papa Urlaub hat und sich morgens beim ersten Mucker zu ihm legt, gelingt es ab und zu, dass er nochmal einschläft und bis 8 schläft... oder wenn ich ihn zu mir holen kann. Bei mir schläft er ziemlich zuverlässig wieder ein, nur: ich bin in der Zeit mit dem Kleinen beschäftigt, der auch gerade eine Wachphase hat und den ich nur wieder zum Schlafen bringe, wenn ich mich nicht um den Großen kümmern muss.

Zur Ausgangslage: eigentlich schlafen beide Jungs (knapp 3 und 1 Jahr) in einem Zimmer, meistens landet der KLeine aber im Lauf der Nacht im Elternschlafzimmer.

So jedenfalls sind meistens beide um 6 wach und definitiv nicht ausgeschlafen. Davon, dass ich mir mittlerweile brennend wünschen würde, den Morgen dann mal damit beginnen zu dürfen, dass ich alleine dusche und vielleicht sogar noch - Luxus - in Ruhe einen Kaffee zu trinken statt jeden Morgen erstmal von zwei Seiten angeschrieen zu werden, sei nur am Rande die Rede...

Ach ja, mein Mann geht schon kurz vor 6 morgens außer Haus.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee, was man machen kann, auf die ich bislang einfach noch nicht gekommen bin?

Symphonie
06.01.2011, 16:49
huhu Hibbeline
Du weißt ja,wir haben das hier auch. Die KiÄ meinte heute nur" Manche Kinder haben das,Alter egal"
Danke auch für die Hilfe!
Bei uns ist der Mittagsschlaf zum Glück wieder entdeckt worden, Nach 1,5 Std weck ich ihn aber.
Was aber böse ist, ist,dass Mika jede Nacht einmal senkrecht im bett steht. Sind wir da wird weiter geschlafen,liegt er in seinem Bett ruft er und kommt dann zu uns ( damit wir schlafen können)

Es ist sooo anstrengend. Aufgestanden wird zwischen halb sechs und sechs, wenn überhaupt. Dabei gähnt er fröhlich weiter, will aber nicht schlafen.

ich möchte gerne auch ein Rezeot!

Wiesenkraut
06.01.2011, 17:01
Hibbeline, einen Tip hab ich nicht, aber ich leide momentan mit dir und bin nahe dran den Hammer zu holen:pfeifend:
hier wird gerade krabbeln gelernt und noch eh die Augen auf sind steht die Kleine im 4füßlerstand. Die Augen gehen auf werden gerieben wie blöde - aber schlafen ist nicht. Ne halbe stunde geht das gut dann wird gequengelt bis zur nächsten Schlafenszeit (frühstens 2h später) auf das der gleiche Sport wieder beginnt.

Wenn ich die Kleine (die ja nun kleiner ist als bei dir) schnell genug erwische eh sie die Augen aufhat und anlege hab ich ab und an Glück und sie saugt sich noch mal in den Schlaf aber viel zu selten.

einmal die Woche wird dann komatös ein Riesenschlaf über Tag eingelegt, aber den Rest der Woche wird gequengelt und an mir geklebt.

Keine Hilfe aber vielleicht ist ja geteiltes Leid halbes Leid:smirksmile:

GButler
06.01.2011, 17:03
... es ausgeschlafen ist? Hört sich blöd an, ist aber so: mein Sohn wacht etwa 2 Stunden auf, bevor er eigentlich ausgeschlafen ist... er bräuchte etwa 12 Stunden Schlaf am Tag, schläft aber nur 10.

Hallo hibbeline :blumengabe:

woran machst du das denn fest? Vielleicht braucht dein Kind tatsächlich nur 10 Stunden. Jeder Mensch ist verschieden.

Wenn das Kind Mittagsschlaf macht, solltest du es allerdings wirklich, so wie Symphonie es beschireben hat, zeitig wecken.

Ansonsten: Durchhalten
Fühl dich gedrückt :in den arm nehmen:

Inaktiver User
06.01.2011, 17:14
Hallo ihr Alle,
erstmal vielen Dank für eure Antworten! Ja, in gewisser Weise ist geteiltes Leid halbes Leid, aber ich möchte langsam nicht mehr teilen ;-)

Butler - woran ich festmache, dass er noch nicht ausgeschlafen ist? Daran, dass er rumheult, gähnt, sich die Augen reibt, noch ganz langsam ist und erst etwa eine Stunde später dann zu mir sagt, er wäre jetzt "wach und gut gelaunt". Und er ist auch insgesamt deutlich entspannter und einfach besser drauf, wenn er dann eben nochmal länger schläft. Dann schreit er auch nicht beim Aufwachen, sondern ist eben "wach" und steht fröhlich auf.
Aber ansonsten wacht er auf und ist unausgeschlafen und mies gelaunt...

Inaktiver User
06.01.2011, 17:15
PS: Mittagsschlaf wird hier auch um spätestens 14:30 beendet, wenn er denn einen macht - aus den hier ja schon genannten Gründen ;-) Bzw. falls er in der Kita ab und an doch einschläft, dann ist Ende um 14:00 Uhr.

Inaktiver User
06.01.2011, 18:35
Bei uns ist es oft ähnlich, dass die Kleine von Geräuschen aus dem Stockwerk tiefer geweckt wird oder einfach so viel zu früh aufwacht.

Wir haben ein Nachtlicht über die Zeitschaltuhr gesteuert und ihr beigebracht: Licht ein = Schlafenszeit, Licht aus = aufstehen. Manchmal hilft es, sich dann zu ihr ins Bett zu legen und immer wieder auf das Licht zu verweisen, dass noch Schlafenzeit ist, wir jetzt nicht aufstehen und es jetzt auch noch keine Milch gibt.

Leider hilft es nicht immer.

Auf jeden Fall hat sie es verstanden. Denn wenn sie nach dem Licht aufwacht, tönt es aus dem Zimmer "Das Licht ist ausgegangen!".

legrain
06.01.2011, 18:40
wenn er abends mit zuviel kohlenhydraten gefüttert wird, hat er morgens den punkt seiner persönlichen unterzuckerung erreicht und muss auf.
etwas langsamer verdauliches, eiweissreiches hilft, länger durchzuhalten.

vielleicht liegt es ja daran.

Symphonie
06.01.2011, 19:41
ich kann bestätigen,dass man einfach merkt: die Kinder sind nicht ausgeschlafen.
Sie weinen bei jeder Kleinigkeit,bocken schnell, sind eben super anstrengend und machen sich das Leben selber schwer.
Bei uns wird jeden mittag beim Essen geweint, weil zB das Ei durchgeschnitten ist oder ähnliches

Es ist einfach nur ätzend und ganz ehrlich: ich glaube wir können nichts machen. Das gehört zur Trotzphase!

ich nehme Mika immer mit zu uns hoch ins SZ, lege ihn mit ins Bett. Einfach damit Lina noch schlafen kann. Normalerweise mache ich ihm irgendwann einen Trickfilm an damit ich noch etwas schlafen kann ( oft genug bin ich nachts zwei Std bei Lina,gehe um fünf aus ihrem Zimmer und fünf Minuten später ist er wach...).Letztens habe ich es mal nicht gemacht,ihn überredet bekommen erst noch etwas zu schlafen,das war aber ne Ausnahme. Aber ich werd es weiter probieren.
Das Problem ist,dass die Kinder eben nicht schlafen WOLLEN.
Selbst ittags haben wir solche Dramen trotz Müdigkeitstränen und Co

Symphonie
06.01.2011, 19:43
Essen/Unterzuckerung
Kann bei uns nicht sein. Mika steht um fünf auf, isst um neun weil ich ihm was gebe,Hunger hat er dann immernoch nicht. Hatte ich auch erst dran gedacht,Hunger?,Kalt?, Lärm?

Inaktiver User
06.01.2011, 20:30
Bei uns ist es oft ähnlich, dass die Kleine von Geräuschen aus dem Stockwerk tiefer geweckt wird oder einfach so viel zu früh aufwacht.

Wir haben ein Nachtlicht über die Zeitschaltuhr gesteuert und ihr beigebracht: Licht ein = Schlafenszeit, Licht aus = aufstehen. Manchmal hilft es, sich dann zu ihr ins Bett zu legen und immer wieder auf das Licht zu verweisen, dass noch Schlafenzeit ist, wir jetzt nicht aufstehen und es jetzt auch noch keine Milch gibt.

Leider hilft es nicht immer.

Auf jeden Fall hat sie es verstanden. Denn wenn sie nach dem Licht aufwacht, tönt es aus dem Zimmer "Das Licht ist ausgegangen!".

hibbeline, ich kenne (bzw. kannte) das problem auch.
im moment geht es mir allerdings mehr um meinen schlaf.
auf jeden fall finde ich copitos vorschläge sehr hilfreich.
solche oder ähnliche argumente sollte man sich vll. für´s kind ausdenken, um zumindest dem großen beizubringen, dass noch keine aufstehzeit ist.
bei uns war/ist es auch so, dass mein jüngster meist noch weiter schläft, wenn er mit mir kurz auf der toilette war und dann mit zu mir in mein bett oder ich mit in sein bett komme.
ich bitte ihn einfach nur, mich noch ein wenig schlafen zu lassen. und das macht er dann auch. ok, er wird im april 5, aber mit drei/vier hat das auch schon gut geklappt.

ich habe auch ein kind mit sehr viel schlafbedürfnis und mag sehr wohl glauben, dass dein sohn noch nicht ausgeschlafen ist, obwohl er wach geworden ist.
bei uns war es eine zeit lang so, dass junior jeden morgen gegen 6 wach wurde, wenn papa die großen geweckt hat.
vorher hat er jeden morgen geweint, dass papa schon aus dem haus war...
also da könnte es durchaus einen zusammenhang geben, denke ich...

ich drücke dir die daumen, dass es wieder besser wird.
sicher nicht von heute auf morgen, aber hoffenlich bald! :in den arm nehmen:
warst du es nicht auch, die probleme mit dem einschlafen beim großen hatte? läuft das inzwischen besser?

Symphonie
06.01.2011, 20:48
Bei uns ist es auch erst so seitdem Mika Papa so wenig sieht und viel nach ihm geweint hat. Nun wacht er meisst um die Zeit auf wenn Papa zur Arbeit muss.Hatten auch schon einen Zusammenhang hergestellt nur ausgeschlossen, kann doch aber schon sein oder??
So eine Zeitschaltuhr würde bei uns nicht funktionieren, Mika weiß dass es noch zu früh ist,noch nicht tag ist. Ist ihm egal

Miroletta
08.01.2011, 23:17
Hallo! Habe hier durch Zufall mal reingelesen, habe selbst eben ein Topic aufgemacht wegen Schlafprobleme. Aber etwas anders gelagert. Meine Tochter will nicht mehr in ihrem Bett schlafen.

Bei mir schläft sie. Und wenn sie mal zu früh aufwacht und sie sagt "Mama Licht" oder "Mama auf" sag ich generell immer Nein! Oder ich stehe auf und sage "ich schau mal ob es schon hell ist" (in Wirklichkeit geh ich nur mal zur Toilette). Allerdings muss es noch stockdunkel sein, keine Ritze im Laden oder sonstiges. Sie hat auch schonmal angefangen zu heulen oder war eine Zeit lang wach - doch das war mir egal, ich hab das ignoriert. Und es hat gewirkt, sie schläft wieder ein. Denn irgendwann werden sie wieder müde weil es eben wirklich noch zu früh ist. Und wenn es dunkel ist bzw. bleibt um so schneller. :smirksmile: Das ist meine Erfahrung. Aber einfach ist es nicht, da muss man natürlich einige Nerven bei lassen doch das ist es mir wert, denn ich bin selbst kein Frühaufsteher. :peinlich: :smirksmile:

xanidae
09.01.2011, 11:13
es gibt einen wecker der heißt kids sleep: klick (http://www.chinderland.ch/files/Kids%20Sleep.jpg) der zeigt dem kind an, wann es aufstehen darf. da ist ein schaf oder hase drauf, der schläft oder spielt und je nachdem welche uhrzeit ist, schläft oder spielt das schaf oder der hase. wäre eine alternative zu copitos nachtlicht. gibts u.a. bei tragemaus.de.

vielleicht ist das frühe aufstehen, bei den 3jährigen hier, eher eine art 'kontrolle': sind die eltern auch noch da? gerade wenn ein elternteil selten gesehen wird.
würde es denn funktionieren, das kind zurück ins bett zu schicken? es kann ja da ruhig spielen oder es muss ruhig warten - denn die anderen schlafen noch. 'familienschlafenszeit'. hunger scheint ja in den wenigsten fällen der grund zum aufstehen zu sein. alternativ: ins elternbett, aber auch da ruhig. so machen wir das mit unserem 'manchmal' frühaufstehersohn.

mittags würde ich, grade mit baby, eine mittagsruhe einführen. das große kind muss ja nicht schlafen, aber sich ruhig beschäftigen. vielleicht auch mit sonderspielzeug, das es sonst nicht gibt, evtl. hörspiel und das in seinem bett. damit alle sich ausruhen können.

wir machen das heute (mit 5 und 7) noch so und legen uns dann auch selbst zur ruhe. phasenweise haben wir uns, als die beiden in dem altern von euren waren, mittags zusammen hingelegt. das führte fast immer zu einem 1,5 stündigen mittagsschlaf für alle.

ich wünsche euch allen, dass ihr zu mehr schlaf kommt. dieser schlafentzug ist so enervierend und nervtötend - es wird besser!

deju
09.01.2011, 14:47
Bei uns hat der Aufwachzeitraum auch etwas mit Papas Aufstehzeitpunkt zu tun.
Allerdings hab ich hier den Luxus, daß der erst 7:50 Uhr ist und somit nicht zu früh. Ich geb der Kleinen ( 1 1/2 Jahre ) dann immer ihr Milchfläschchen und dann geht sie aufs Töpfchen ins Bad während Papa duscht. Dann putzen die beiden zusammen Zähne etc. und ich krieg sie erst wieder, wenn mein Mann das Haus verläßt.

Auch abends wird direkt alles stehen und liegen gelassen, wenn Papa gegen 18 Uhr kommt. Mit etwas Glück hat sie dann schon Abendbrot gegessen, kann mit Papa noch ne Stunde spielen und wird dann von ihm ins Bett gebracht - so gegen 19 Uhr.
Es scheint ihr elementar wichtig zu sein, möglichst viel Zeit auch mit Papa zu verbringen.

Nur was hilft denen das, deren Männer schon um 6 Uhr aus dem Haus gehen ?
Vielleicht findet sich ja bei euch auch eine ähnliche Lösung ? Daß er etwas Zeit mit Papa hat und danach evtl. doch noch mal zur Mama ins Elternbett geht, um noch seine 1- 2 Stunden zu schlafen...
Und evtl. die Abendbrotzeit etwas früher angesetzt wird, um ihn auch früher ins Bett zu bekommen ?

Inaktiver User
09.01.2011, 15:16
xanidae, es ist also wirklich ok, sein kind morgens noch ruhig zu halten, wenn die eltern noch schlafen?
ich habe mich wirklich als rabenmutter gefühlt, dass ich es meinem kind beigebracht habe.
es beruhigt mich schon, zu lesen, dass es andere genauso/ähnlich halten/handhaben.

xanidae
09.01.2011, 16:59
oh ramona, ich weiß nicht, ob es wirklich ok ist sein kind frühmorgens ruhig zu halten. für mich ist das ok, wenn ich als mutter der meinung bin, dass mein kind mehr schlaf/ruhe braucht und solange es sich nicht um riesige zeiträume handelt, es dem kind gut geht und es hängt vom alter des kindes ab.
natürlich kann man ein kind nicht zum schlafen zwingen, aber man kann dem kind sagen, dass man den eindruck hat, dass es müde sei und sich noch ausruhen muss, weil man dann später auch bessere laune hat. das hat der 3jährige von hibbeline auch selbst schon so geäußert.

es gibt hier leider auch kein schnittmuster, dass man einfach auf alle familien legen kann, dann zurechtschneidet und schon funktioniert es bzw. ist es richtig.

Inaktiver User
09.01.2011, 17:52
ja, xanidae, da muss man als mutter ein gefühl für haben.
und dass die kinder dann tatsächlich wieder einschlafen bzw. sich ruhig verhalten zeigt ja, dass sie tatsächlich auch noch ein bisschen ruhe brauch(t)en...

Inaktiver User
09.01.2011, 20:48
Danke für die vielen Anregungen! Ich werde mal sehen, was wir davon hier wirklich umsetzen können.

@Ramona: ja, du hast ein gutes Gedächtnis ;-) Einschlafen klappt mittlerweile aber prima. Dabei haben wir eigentlich nichts geändert... es ist nur schon richtig dunkel, wenn er ins Bett geht.

Der Wecker bzw. das Nachtlicht würden mir von der Idee her an sich gut gefallen. Das Problem ist nur: ich glaube, er ist dann, wenn er aufwacht, noch gar nicht in der Lage, da so weit zu denken. Er schreit und weint, ist aber eigentlich noch nicht "richtig" wach. ich habe ihn jetzt mal 2 Morgen nicht gleich geholt (in der Hoffnung, dann den KLeinen doch noch zum Weiterschlafen bewegen zu können) - und wollte auch mal abwarten, ob er es irgendwann doch schafft, zu uns ins Schlafzimmer zu kommen, was er wie er weiß immer machen könnte, aber nie tut nachts. Am ersten Morgen bin ich dann auf, als ich die Worte durchs Babyphone hörte "alles nass" - da war mir dann auch klar, warum er wach wurd.
Am zweiten Morgen ist er nach fünf Minuten auch los ins Elternschlafzimmer - da war ich aber auch schon unterwegs zu ihm (diesmal war der Kleine klatschnass *seufz*) - tja, er lief direkt an mir vorbei!! dabei brennt im Flur immer Licht, damit er eben nachts jederzeit kommen könnte. Er hatte mich noch gar nicht wahrgenommen, dabei habe ich ihn sogar angesprochen.

würde er morgens beim Aufwachen einfach aufstehen und (leise...) ins Elternschlafzimmer und zu mir ins Bett kommen, wäre das Problem auch schon deutlich kleiner. Wenn er dann mal bei mir im Bett ist, ist er in der Regel auch leise und rücksichtsvoll, schläft oft genug auch wieder ein. Nur: wenn er vorher schreit, oder ich aufstehen muss, wacht der Kleine 100%ig ganz auf, und der lässt sich um die Zeit dann nicht mehr in den Schlaf bewegen (zumal auch der Große dann immer mit dem Kleinen kuscheln will, was der aber um die Zeit nicht mag etc pp...)

Naja, vielleicht klappt es ja irgendwann wieder, dass der Kleine sich nachts auch im eigenen Bett beruhigen lässt, dann ist vielleicht das morgendliche Aufwachen für beide auch leichter und später.

Die eiweißreiche Kost abends für den Großen werde ich jedenfalls mal ausprobieren - nach Frühstück drängelt er morgens nämlich schon sehr.

kennt das eigentlich sonst noch jemand, dass die Kleinen morgnes erstmal nicht richtig bei sich sind und erstmal heulen? Ich bin immer ganz neidisch wenn ich höre oder lese, dass man morgens ein fröhliches "Hallo" oder so hört...

Inaktiver User
09.01.2011, 20:57
Achso, Nachtrag zum Thema früher Abendbrot essen/ früher ins Bett:
der Papa kommt nun mal um 17:45 (meistnes) nach Hause. Und eine gemeinsame Mahlzeit am Tag wollen wir schon einnehmen. Wenn ich weiß, dass es bei ihm später wird, dann esse ich mit den Kindern auch schon mal früher, so dass wir schon fertig sind, wenn Papa kommt. Aber mal abgesehen davon, dass das die Kinder auch gehörig irritiert, ist es ja auch für ihn doof, weil er dann eigentlich erst essen kann, wenn die Kinder im Bett sind. Sonst haben sie ja wieder nichts von ihm.

Wenn er auf Dienstreise ist, dann schlafen sie meistens tatsächlich auch beide um 19:00 Uhr. Aber gerade der Große dreht alleine dadurch, dass Papa abends eben heimkommt, nochmal auf, und dann braucht er auch eine Weile, bis er wieder runterkommt. Die Alternative wäre, dass Papa immer erst nach Schlafenszeit heimkommt, und ich glaube, das kann keiner ernsthaft vorschlagen.

Wie gesagt, um meinen eigenen Schlaf geht es mir hier nur ganz am Rande. ich würde in den meisten Fällen trotzdem um 6 aufstehen - einfach, um in Ruhe duschen zu können und schon fertig zu sein, vielleicht sogar einen Kaffee in Ruhe getrunken zu haben, wenn die Kinder aufstehen. Zwei morgenmufflige Kinder auf nüchternen Magen strapazieren die Nerven deutlich mehr als eine halbe Stunde weniger Schlaf...

Inaktiver User
09.01.2011, 20:59
ja, hibbeline, dieses weinen ohne richtig wach zu sein hatten wir auch in dem alter ganz schlimm. ich habe meinen süßen dann nur schwer wieder beruhigt bekommen. er war richtig hysterisch. komisch, dass das auch noch andere kinder haben. das muss ja eine ganz typische phase sein... (bin nur kein freund von diesen büchern.)

jetzt begrüßt mich mein kleiner eigentlich jeden morgen mit einem grinsen/lächeln. auf jeden fall weint er überhaupt nicht mehr.
wie geschrieben: er wird bald 5.
aber bis vor ein paar monaten hatten wir das problem auch manchmal noch. nur hab ich eben dann immer wieder mit ihm besprochen, dass eben noch schlafenszeit ist.
noch heute sagt er mir morgens: es ist hell, wir können aufstehen. :liebe:

jetzt hatte papa fast 3 wo. urlaub. ich hoffe so sehr, dass es morgen früh kein theater gibt, dass papa nicht mehr da ist!!!

gut, dass bei dir das einklappen jetzt wenigstens klappt!

ich wünsche dir, dass es morgens auch bald wieder besser läuft! :wangenkuss:

Inaktiver User
09.01.2011, 21:06
hattest du denn eigentlich schon versucht, deinem großen zu erklären, dass noch keine aufsteh-zeit ist?
ich hab dazu jetzt nichts gefunden.

Inaktiver User
09.01.2011, 21:12
Ja, natürlich. Das hört er jeden Morgen. ;-)
Und er weiß auch, was es heißt, wenn ich ihm sage, es ist jetzt erst 6 Uhr. Also er weiß es dann, wenn er "richtig" wach ist.... dann sagt er nämlich selbst "Kinder sollen erst um 7 oder 8 Uhr aufstehen, dann sind sie ausgeschlafen". oder, wie am Neujahrstag "ich möchte auch endlich mal ausschlafen bis um 8 Uhr"...

Aber selbst dann würde ich ihn alleine wahrscheinlich nochmal zum Schlafen bringen können, oder zumindest zum sich ausruhen. Aber bis dahin ist der Kleine dann auch wach, und dann ist Hopfen und Malz verloren....

Entchen
09.01.2011, 21:12
Danke für die vielen Anregungen! Ich werde mal sehen, was wir davon hier wirklich umsetzen können.

@Ramona: ja, du hast ein gutes Gedächtnis ;-) Einschlafen klappt mittlerweile aber prima. Dabei haben wir eigentlich nichts geändert... es ist nur schon richtig dunkel, wenn er ins Bett geht.

Der Wecker bzw. das Nachtlicht würden mir von der Idee her an sich gut gefallen. Das Problem ist nur: ich glaube, er ist dann, wenn er aufwacht, noch gar nicht in der Lage, da so weit zu denken. Er schreit und weint, ist aber eigentlich noch nicht "richtig" wach. ich habe ihn jetzt mal 2 Morgen nicht gleich geholt (in der Hoffnung, dann den KLeinen doch noch zum Weiterschlafen bewegen zu können) - und wollte auch mal abwarten, ob er es irgendwann doch schafft, zu uns ins Schlafzimmer zu kommen, was er wie er weiß immer machen könnte, aber nie tut nachts. Am ersten Morgen bin ich dann auf, als ich die Worte durchs Babyphone hörte "alles nass" - da war mir dann auch klar, warum er wach wurd.
Am zweiten Morgen ist er nach fünf Minuten auch los ins Elternschlafzimmer - da war ich aber auch schon unterwegs zu ihm (diesmal war der Kleine klatschnass *seufz*) - tja, er lief direkt an mir vorbei!! dabei brennt im Flur immer Licht, damit er eben nachts jederzeit kommen könnte. Er hatte mich noch gar nicht wahrgenommen, dabei habe ich ihn sogar angesprochen.

würde er morgens beim Aufwachen einfach aufstehen und (leise...) ins Elternschlafzimmer und zu mir ins Bett kommen, wäre das Problem auch schon deutlich kleiner. Wenn er dann mal bei mir im Bett ist, ist er in der Regel auch leise und rücksichtsvoll, schläft oft genug auch wieder ein. Nur: wenn er vorher schreit, oder ich aufstehen muss, wacht der Kleine 100%ig ganz auf, und der lässt sich um die Zeit dann nicht mehr in den Schlaf bewegen (zumal auch der Große dann immer mit dem Kleinen kuscheln will, was der aber um die Zeit nicht mag etc pp...)

Naja, vielleicht klappt es ja irgendwann wieder, dass der Kleine sich nachts auch im eigenen Bett beruhigen lässt, dann ist vielleicht das morgendliche Aufwachen für beide auch leichter und später.

Die eiweißreiche Kost abends für den Großen werde ich jedenfalls mal ausprobieren - nach Frühstück drängelt er morgens nämlich schon sehr.

kennt das eigentlich sonst noch jemand, dass die Kleinen morgnes erstmal nicht richtig bei sich sind und erstmal heulen? Ich bin immer ganz neidisch wenn ich höre oder lese, dass man morgens ein fröhliches "Hallo" oder so hört...

habt ihr schonmal versucht, daß dein mann direkt nach dem aufstehen den schlafende großen zu dir und dem kleinen bringt? Wenn er morgens so schläfrig ist, dann könnte es gut möglich sein, daß er es entweder nicht merkt oder eben merkt und stillschweigend akzeptiert. Und wenn er dann wach wird, dann bist du sofort da *nd kannst ihn noch zum weiterschlafen animieren?

(by the way... Ich kann morgens müde sein wie ich will... Kaum ist die bettdecke weg, ist es so kalt, daß ich hellwach bin... Ich weiß ja nicht, wie warm es bei euch nachts ist, aber ich weiß, daß euer flur lang ist, und wenn ich den hinter mir hätte, wär ich schon wach genug zum nichtmehrschlafenwollen, und das wär dann ja auch den sinn verfehlt - um ein kleines argument gegen "sohn kommt selbstständig ins elternbett" zu liefern :blumengabe:)

Inaktiver User
09.01.2011, 21:15
habt ihr schonmal versucht, daß dein mann direkt nach dem aufstehen den großen zu dir bringt? Wenn er morgens so schläfrig ist, dann könnte es gut möglich sein, daß er es entweder nicht merkt oder eben merkt und stillschweigend akzeptiert. Und wenn er dann wach wird, bist du sofort da *nd kannst ihn noch zum weiterschlafen animieren?

Ah! Nein, das haben wir noch nicht probiert. Nur, wenn er noch während der Zeit wach wird wenn mein Mann da ist, dann hat er ihn mir immer gleich rübergebracht... das werde ich mal mit meinem Göga besprechen! Danke!

Inaktiver User
09.01.2011, 21:21
entchen, was meinst du denn mit es nicht merkt oder merkt und stillschweigend akzeptiert? (also was merkt???)

als mein kleiner ne zeit lang aufwachte, als papa aufstand, hat er erst recht geweint, wenn papa dann zur arbeit los ist.
allerdings wurde das nach einiger zeit wieder besser.
also einen versuch wäre es sicher wert.
denke aber, dass man sich da auch auf eine umstellungsphase mit weiterem weinen usw. einstellen muss (muss nicht sein, kann aber).
fällt denn deinem großen der abschied von papa leicht, was meinst du?

Inaktiver User
09.01.2011, 21:23
ah, neues avatar! :smile: sehr süß!
dabei wollte ich dir gerade ein kompliment zu den süßen weihnachtsmännern machen...

Entchen
09.01.2011, 21:34
Ramona, ich meinte damit "entweder merkt er gar nicht, daß ihn jemand in ein anderes bett trägt, oder er merkt es, ist aber zu schläfrig, um es zu kommentieren" - das wäre der idealfall, daß er die rübertrageaktion nicht wirklich wahrnimmt. Würde er sie wahrnehmen, könnte er möglicherweise auch davon wach werden, aber es besteht ja hoffnung, daß er dazu zu müde ist...

Inaktiver User
09.01.2011, 21:39
du meinst also wirklich absolut vorsorglich...
jetzt versteh ich.
nachdem ich jetzt dein letztes posting noch mal gelesen habe, denke ich, ich hätt es auch von allein verstehen können.
da stand ich wohl auf der leitung. danke!
das argument mit dem warmen bett und so ist auch einleuchtend...

Entchen
09.01.2011, 21:43
Ich habs ja nochmal etwas editiert - fand die erste version auch etwas wirr... Wenn ich die sätze denke, dann klingen sie okay, aber wenn ich dann nochmal lese, dann dek ich oft "hey, das lesen leute, die dich und deine sprechweise gar nicht kennen. Da fehlt info, die im gespräch über betonung etc kommen kann, aber im geschriebenen satz nicht" - ich arbeite dran ;-)

Entchen
09.01.2011, 21:46
Aber ja - rein vorsorglich, und außerdem zu einem zeitpunkt, an dem er noch nicht selbst aufgewacht ist :-) sobald im großen bett ein platz frei wird quasi. So wie ich hibbelines problem verstanden habe, werden ja gerne mal beide jungs gleichzeitig wach, und wenn sie in unterschiedlichen zimmern liegen, ist es logistisch sehr schwer, beide zum wieder-einschlafen zu bringen.

Inaktiver User
09.01.2011, 21:48
logistisch sehr schwer ist gut... :freches grinsen:
meiner meinung nach ist es unmöglich...

nett dass du an deiner schriftlichen ausdrucksweise arbeiten möchtest... :smile:
vll. denke ich manchmal aber auch zu kompliziert?

Entchen
09.01.2011, 22:00
logistisch sehr schwer ist gut... :freches grinsen:
meiner meinung nach ist es unmöglich...



nichts ist unmöööööööglich *sing*

gute nacht zusammen!

Inaktiver User
09.01.2011, 22:38
nichts ist unmöööööööglich *sing*

gute nacht zusammen!

aber nur bei toyooota... :smirksmile:
dir auch ne gute nacht!

Inaktiver User
10.01.2011, 13:54
(by the way... Ich kann morgens müde sein wie ich will... Kaum ist die bettdecke weg, ist es so kalt, daß ich hellwach bin... Ich weiß ja nicht, wie warm es bei euch nachts ist, aber ich weiß, daß euer flur lang ist, und wenn ich den hinter mir hätte, wär ich schon wach genug zum nichtmehrschlafenwollen, und das wär dann ja auch den sinn verfehlt - um ein kleines argument gegen "sohn kommt selbstständig ins elternbett" zu liefern :blumengabe:)

Ach, warm genug wäre es, wir heizen auf Wunsch meines frierenden Gatten (und gegen meinen eigenen) auf mindestens 16 Grad nachts....
aber wie gesagt: wir können es gar nicht ausprobieren, ob er morgens davon wach würde, weil er ja nicht von selber kommt ;-)
Naja, wir machen jetzt auch noch spontan einen Zimmerwechsel. Unser Gästezimmer wird Kinderschlafzimmer, bisheriges Kinderzimmer komplettes Spielzimmer mit Gastschlafoption... also werden die nächsten Nächte wohl ohnehin unruhiger....

Inaktiver User
10.01.2011, 13:55
@Ramona: Danke ;-) Naja, Weihnachten ist ja vorbei... und der Kleine jetzt schon soooo groß und selbständig...

Inaktiver User
24.01.2011, 19:49
Kurze Rückmeldung: ich weiß nicht warum, eigentlich hat sich nicht wirklich was verändert, aber.... die Aufwachzeit unseres Filius hat sich soweit nach hinten verschoben, dass er dann (meistens zumindest) wohl auch tatsächlich wach ist.
Helfen könnte allerdings auch, dass ich neuerdings das Babyphone ausschalte, sobald ich den ganz KLeinen zu uns in Schlafzimmer hole... falls der Große also immer noch erstmal schreiend aufwacht, bekomme ich es eventuell gar nicht mehr so mit :pfeifend:
Aber er kommt dann jedenfalls leise und gut gelaunt ins Elternschlafzimmer und klettert zum Kuscheln nochmal hoch.
Dass der Kleine morgens trotzdem nur schläft, wenn er an mich geklammert ist, steht meinem Traum vom ruhigen Tagesanfang zwar immer noch im Wege, aber... pft, Peanuts ;-)
(und ich bin aktuell ohnehin immer soooo müde, weil ich leider nicht mehr gut einschlafen kann, wenn ich nachts geweckt werde...)

hannax
08.03.2011, 06:40
Guten Morgen!

Aus gegebenem Anlass :knatsch: wollte ich mal hören was ihr alle mittlerweile berichten könnt, es waren ja hier einige mit dem Problem.
Wir haben dieses Problem seit einiger Zeit mit dem Großen (knapp 2,5), zwischen 5.30 und 6.00 Uhr will er aufstehen und besteht auf sein Müsli. Daher würde mich auch nochmal interessieren was ihr mit eiweißreicher Kost meint bzw. was ihr dann so anbietet.

Danke schonmal :smile::blumengabe:

Letizia73
12.03.2011, 19:17
Wir hatten auch so eine Phase und wenn er so weinte war er definitiv nicht ausgeschlafen. Ist er das, dann steht er tatsächlich im Bettchen und ruft gut gelaunt "Hallo!" und plappert seinen gesamten Wortschatz vor sich her.
- Ich geb ihm dann eine Milch. Oft schläft er damit ein oder
- ich bin so lange immer wieder rein, beruhigte ihn kurz und bin wieder aus dem Zimmer raus und hab ihn ggf. auch meckern lassen bis er wieder einschlief. Das musste er lernen. Denn wenn ich ihn in unser Bett hole ist die Nacht definitiv vorbei und ALLE hatten schlechte Laune.
- evtl. Hilft die Einschlafzeit um 30 nach hinten zu verschieben! Aber gib Euch Zeit zum Umgewöhnen!

Alles Gute!

Inaktiver User
12.03.2011, 20:05
Hallo Hanna,
also wir haben dann festgestellt: es hat sich ziemlich schlagartig mit nachts trockenwerden tatsächlich massiv verbessert, wenn nicht gar gelöst. Er wurde wohl schon länger wach, weil er Harndrang hatte, auch wenn er anfangs noch nicht in der Lage war, dann auf Toilette zu gehen.... jedenfalls passt die Uhrzeit dazu immer noch oft.
Da bei uns wochentags ab 5 immer eine gewisse "Unruhe" ist, weil mein Mann so früh auf muss (auch wenn er wirklich sehr leise ist), haben wir festgestellt, dass ein nach hinten schieben der Bettgehzeit bei uns gar nichts bringt. Wenn er nicht noch komplett erschossen ist wacht er spätetens dann auf, wenn mein Mann das Haus verlässt...
Hier läuft das gerade jedenfalls relativ gut. Meinen Traum von "ich steh vor den Kindern auf und dusche in Ruhe" kann ich mir zwar immer nohc nicht erfüllen, weil der Kleine ab morgens nur mit Körperkontakt weiterschläft, aber sie sind zumindest an den meisten Tagen jetzt morgens auch tatsächlich ausgeruht (und zwischendurch gab es sogar Nächte, die erst um 7 endeten... Luxus!)