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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Positiver Umgang mit Ängsten in der Schwangerschaft!



Inaktiver User
28.12.2010, 17:16
Hallo Ihr Lieben,

das Thema Angst ist etwas, das mich nicht erst seit der Schwangerschaft begleitet. Ich kenne es schon von früher und habe daher wohl einiges an Erfahrung damit, Ängsten zu begegnen und ihnen nicht zuviel Macht einzuräumen.

Seitdem ich schwanger bin, ist es aber mal wieder sehr viel präsenter, und es ist ja auch hier in den Foren ein echter Dauerbrenner.

Erst hat man Angst, gar nicht schwanger zu werden... dann hat man 12 Wochen lang Angst vor einer Fehlgeburt oder vielleicht einer Behinderung... hat man Symptome, fragt man sich, ob die normal sind... hat man keine, dito... später fragt man sich dann, wie viele Kindsbewegungen normal sind und wann man sich Sorgen machen muss. Und dann kommt ja auch noch das große Thema Geburt... Und aus gut unterrichteten Quellen weiß ich leider, dass die Sorgen mit der Geburt erst richtig anfangen:freches grinsen:.

Daher dachte ich mir schon seit längerem, es wäre schön einen Thread zu haben, in dem lauter positive Gedanken und Tipps gesammelt werden zum Umgang mit diesen Ängsten und Sorgen! In dem man lesen und sich aufbauen kann, wenn es einen mal wieder übermannt, und in dem man auch selbst gute Gedanken formulieren kann (um sich vielleicht im Notfall wieder daran erinnern zu können).

Ich würde mich freuen, wenn hier ein bißchen was zusammen kommt und mache gerne gleich den Anfang!

Alles Liebe:blumengabe:
Tulipali

Inaktiver User
28.12.2010, 17:34
So, dann fange ich mal damit an, was mir spontan so einfällt...

Zuerst vielleicht: Ich bin inzwischen in der 23. Woche und habe also schon eine ganze Menge Ängste hinter mir. Angefangen bei der Angst, mit Mitte 30 nicht mehr einfach so schwanger zu werden (es hat dann quasi gleich geklappt!) über die Angst vor schlimmen Schwangerschaftsbeschwerden (mir war kaum übel) bis zur Angst vor einer Fehlgeburt (die Kleine wächst und gedeiht) und die Angst vor einer Behinderung (beim Ersttrimester-Screening hatte ich den besten Wert, den man überhaupt haben kann)...

Was ich damit sagen will? Alle Befürchtungen waren im Nachhinein völlig umsonst, und ich hätte die Schwangerschaft auch einfach von Anfang an genießen können! Klar, das sagt sich so leicht, aber was mir in Panikmomenten immer geholfen hat, das war, mich in die Gegenwart zurückzurufen und die Angst als das hinzunehmen, was sie war: reine Phantasie. Ich habe mir immer gesagt: Klar, es könnte morgen beim Arzt irgendetwas nicht in Ordnung sein - aber HEUTE gibt es dafür keine Anzeichen. Alles ist okay so wie es ist. Ich mache mir erst dann Sorgen, wenn es einen Grund dafür gibt.

Oft habe ich mir auch in Erinnerung gerufen, wie viele Menschen es auf der Welt gibt, die alle mal geboren wurden... Es ist also nicht soo unwahrscheinlich, dass auch ich ein gesundes Kind auf die Welt bringe! Alles andere ist eher eine Ausnahme - und warum sollte man immer erstmal davon ausgehen, eine Ausnahme zu sein?

Ansonsten habe ich natürlich versucht, das Googeln soweit wie möglich einzustellen. Ist mir nicht immer gelungen, nachdem ich leider auch ein paar Mal erlebt habe, wie es mich beruhigt hat. Das Geheimnis liegt wahrscheinlich einfach darin, rechtzeitig aufzuhören und die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Manchmal hilft es zu wissen, dass andere ein Symptom auch kennen und dass das ganz normal ist. Man sollte dann nur nicht so lange suchen, bis man irgendwo jemanden findet, der mit genau diesem Symptom eine FG hatte (denn das eine muss mit dem anderen nichts zu tun haben).

Fällt mir noch etwas ein? Ich glaube, ich lasse es erstmal dabei... Ich habe hier auch schon so viele kluge Sachen gelesen, die ich nicht "klauen" will, vielleicht sind die Betreffenden ja so lieb und stellen sie selbst ein...:blumengabe:

LG Tulipali

Talea1982
28.12.2010, 17:39
Die Ängste verschwinden leider nach der Geburt nicht, da hast du recht:freches grinsen:. Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt und meine derzeitigen Ängste sind:

Zum einem immer noch der plötzliche Kindstod und zum anderen als Mutter meinem Kind nicht gerecht werden zu können, dass ich vieles falsch mache, ihm z.B. nicht genug bewege, wenn er einen Schnupfen hat, horche ich auf alles................könnte ja ne Lungenentzündung sein. Das hört wie gesagt leider nicht auf................ Und da kommen dann auch immer wieder Geschichten aus dem Bekanntenkreis auf u.a. die, dass der Sohn eines Bekannten mit 6 Jahren an einer verschleppten Bronchitis (Herzmuskelentzündung) gestorben ist und es nicht erkannt wurde.

Wichtig ist aber, sich dann (ich sags mir immer wieder selber) aber auf das Kind selber zu konzentrieren, sich an ihm zu erfreuen, die Fortschritte bewundern etc. Mehr kann ich z.B. nicht machen................ Im moment jedenfalls noch nicht............ die Ruhe kommt hoffentlich später:freches grinsen::blumengabe:

Ich sehs ja bei meiner Schwester. Der zweite Junge ist jetzt vier und letztens ist er böse hingefallen und hat sich das Knie blutig geschrammt.............. sie ist seelenruhig dahin, guckte es sich an und hats für unnötig erachtet ein (wie sie sagte) Getöse drum zu machen. Das passiert stänig meinte sie, wenn ich bei allem hinterher wäre, käme ich gar nicht mehr zur Ruhe............... Ich schluckte nur:knatsch:, hoffentlich habe ICH auch einmal so eine Einstellung...............

Inaktiver User
28.12.2010, 17:40
Liebe Tulipali,

ich versuch's mal mit mir und meinen Ängsten und mit meinem Umgang damit - und vor allem dem positiven Umgang:

So lange ich denken kann, habe ich Angst unterm Brückenbogen zu landen und dort zu verhungern und zu erfrieren. Zudem habe ich noch Angst vorm Frieren. Das ist vielleicht auch normal für einen (halb-)künstlerischen freien Beruf. Ich bin realistisch genug um zu sehen, dass diese möglich sein kann.

Als ich schwanger wurde, hatte ich beide Male keine Ängste. Ich war mir innerlich so sicher, dass alles in Ordnung war, dass ich nicht einmal auf die Idee kam, Ängste zu haben. Das lag bestimmt daran, dass meine Umgebung und ich positiv zum Kinderkriegen eingestellt waren - obwohl meine jüngste Schwester kurz nach der Geburt schwer behindert starb, meine Mutter eine Fehlgeburt hatte, ich schon eine Abtreibung (die ich immer positiv sah) hinter mir hatte und ich wusste in meiner sozialen Umgebung (Kollegen, Freunde, Verwandte) gab es Scheidungen, missglückte und behinderte Kinder, duch Mutterschaft und damit verbundene Schwächen vermurkste Lebensbiographien. Mein Innerstes meldete mir einfach: herbstblatt2, es ist alles in Ordnung. Und ich sagte innerlich: Okay, Kapitän.

Als mein erstes Kind auf die Welt gekommen war, hatte ich wochenlang eine ganz merkwürdige irreale Angst: Ich dachte immer wieder: Vielleicht ist dieses Kind nicht mein Kind, weil es in der Klinik vertauscht wurde und irgendwann kommen die richtigen Eltern und wollen es haben und dann will ich dieses Kind behalten und nicht das andere bekommen, auch wenn es in Wirlichkeit mein Kind ist.

Das ging dann auch vorbei. Auch hat mir geholfen, dass ich mir bewusst war, dass es wegen der Hormonumstellung zu eigenartigen Ängsten kommt (und es kommt ja wirklich, wenn auch selten, zu Verwechslungen).

Während ich dies schreibe, liegt eines meiner Kinder im Mittagsschlaf (20 und 800 km weiter studierend) im Nebenzimmer und das andere (ebenfalls in Ausbildung) ist vor vierzehn Tagen mit seiner Freundin zusammengezogen.

Viele meine Ängste haben sich inzwischen bestätigt (oder es war noch schlimmer) und vieles ist für uns eine Bereicherung gewesen.

Liebe Grüße und viel Glück :blumengabe:
.

Talea1982
28.12.2010, 17:43
Vielleicht sind diese Ängste ja auch wichtig! Früher gabs ja keinne Ultraschall oder besondere Untersuchungen, aber die Frauen waren trotzdem vorsichtiger.

Mütter sind gerade zum Anfang hin besonders ängstlich.................... vielleicht weil Neugeborene bzw. Babys besondere Achtsamkeit nötig haben. Vielleicht ist es auch einfach eine Art wichtiger Instinkt um das Ungeborene, Neugeborene, Baby usw. zu schützen..............:blumengabe:

Ängste müssen ja also demnach gar nicht so verkehrt sein. Natürlich sollte man sich auch noch an der Schwangerschaft und dem Mutterdasein erfreuen:smirksmile:

Inaktiver User
28.12.2010, 17:46
Da ist bestimmt so! Durch die Ängste sind wir achtsamer gegenüber potenziellen Gefahren.

Im Nachhinein denke ich, es ist eine Gefahr, seine Partnerschaft aus den Augen zu verlieren. Was allerdings auch eine Frage der Kraft ist.

Inaktiver User
28.12.2010, 18:13
Liebe Herbstblatt, liebe Talea,

vielen Dank schon mal, dass Ihr Eure Ängste und Euren Umgang damit hier für alle nochmal formuliert habt!

Als erfahrener Angsthase :freches grinsen:möchte ich noch einmal die Gedanken aus Euren Postings hervorheben, die ich schon aus anderen Situationen kenne oder auch aus Ratgeberbüchern:

1. Es ist immer eine gute Sache, wenn man sich überlegt, ob ALLE Menschen diese Ängste hätten, die ich gerade habe oder ob nicht auch ein anderer Umgang damit möglich ist. Manchmal ist man so in der Angst gefangen, dass man an nichts anderes denken kann, und dadurch wird die Angst immer realer. Aber so wie Talea über ihre Schwester erzählt, kennt wahrscheinlich jeder Beispiele von Leuten, die alles eher locker nehmen. Die müssen nicht immer Vorbild sein, aber sie zeigen einfach, dass Angst nichts reales ist, sondern dass man sehr unterschiedlich mit Situationen umgehen kann. Die Entscheidung darüber, Angst zu haben oder nicht, liegt also in uns selbst - und nicht unbedingt in der Situation an sich.

2. Es gibt ja immer diese ganz schrecklichen Geschichten: Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt... und gerade hier im Forum hat man manchmal den Eindruck, als wären schlimme Ereignisse der Regelfall. Aber wieviele Fehlgeburten und Plötzliche Kindstodsfälle kennt Ihr im Vergleich zu den vielen, vielen gesunden Kindern, die es in Eurem Bekanntenkreis auch gibt? Darüber wird nur einfach nicht soviel gesprochen...

3. Herbstblatt, Deine Geschichte zeigt, wie irreal manche Ängste sind - danke für Deine Offenheit:blumengabe:. Ich selbst kenne auch jemanden persönlich mit einer - in meinen Augen - ziemlich abstrusen Angst vor einer extrem seltenen Komplikation. Andere Risiken, die viel wahrscheinlicher sind, sieht sie hingehen eher locker. Vielleicht sind es wirklich die Hormone - das kann gut sein - vielleicht fixiert man sich aber auch auf eine ganz konkrete einzelne Angst, um sich nicht mit der ganz allgemeinen, viel realeren Angst um die große Umstellung des eigenen Lebens auseinandersetzen zu müssen? Letzten Endes hast Du aber auch recht damit, liebe Herbstblatt, dass Ängste immer auch irgendwie Sinn machen. Sie können uns schützen - aber sie können uns natürlich auch in die Irre führen. Deshalb sollte man einfach genauer hingucken, was sie uns eigentlich sagen wollen. Und das kann auch einfach nur sein, dass es ganz normal ist, ab und zu ein Unwohlsein vor dieser riesigen Veränderung zu haben.

Ich hoffe, es geht noch ein bißchen weiter mit der Sammlung... :blumengabe:
Lieben Gruß
Tulipali

Talea1982
28.12.2010, 18:22
Es stimmt schon, dass man hier im Forum natürlich auf weit aus mehr Schicksale trifft, wie man es im normalen Umfeld haben würde.............. Ich habe mich vorher nie wirklich mit Fehlgeburten auseinandergesetzt und hätte es bestimmt auch nicht in den Maßen, als wie wenn ich hier nicht gewesen wäre. Aber ich persönlich finde es wichtig alles bzw. einige Dinge im Vorfeld zu wissen. Das was passieren kann, verstärkt gerade in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft wusste ich vorher nicht, zumindest nicht so detailliert.

Nun frag ich mich, wäre es besser gewesen NICHTS zu wissen in der Zeit? Wäre ich dann ruhiger gewesen? Vielleicht einfach sorgloser???? Hätte ich dann meinen Lebenswandel weitergeführt, sogar geraucht? Oder andere Sachen gegessen? Weiss ich nicht, aber ich finde, dass es für mcih besser so war und ich mir einen gewissen halt dadurch gesichert habe.

Ängste müssen nicht schlimm sein, für mich sind sie wichtig1

Nadine08
28.12.2010, 20:56
Liebe Tulipali

Ich bin auch so ein ängstlicher Typ. Und klar, war ich es auch in der Schwangerschaft..

Zum Glück haben sich meine Ängste nicht bewahrheitet. Seit Juli bin ich Mutter eines gesunden Sohnes. Sogar die Geburt war ein sehr schönes Erlebnis. Angst nie schwanger zu werden hatte ich auch schon immer. Leider war es dann wirklich so, dass mein Freund und ich auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen können.

Die ersten 12 Wochen der Schwangerschaft waren am schlimmsten und danach die Angst vor der Geburt. Vor jedem US war ich total nervös und hinterher regelrecht geschafft. Alle haben mir gesagt, dass es besser wird, wenn man das Kind erst einmal spürt. Mich hat es eher verunsichert. Erst gegen Ende der Schwangerschaft, als die Tritte richtig heftig waren, konnte ich glauben, dass dieses Kind einfach gesund sein muss :Sonne:. Unter der Geburt hatte ich sogar kaum mehr Ängste.

Mir hat es geholfen, zu akzeptieren, dass ich nun einmal ängstlich bin. Ich hatte während der Schwangerschaft aufgehört dagegen anzukämpfen (ok, da ich überhaupt keine Beschwerden und eine absolut komplikationslose Schwangerschaft hatte, war das natürlich auch leicht!). Wenn mich die Ängste vor dem nächsten US übermannten, habe ich versucht mich abzulenken. Hinterher habe ich meine angespannten Nerven mit einem dicken Stück Kuchen therapiert :freches grinsen:. Die Akzeptanz meiner Ängste brachten mir eine gewissen Distanz. Mir gelang es meistens über meine Ängste zu lachen, Witze darüber zu machen. Mein Umfeld weiss um meine Ängste, und manche können mich auch auf liebevolle Art deswegen hochnehmen. Mir hilft es, Distanz zu gewinnen. Für mich ist es auch ok, dass ich manche Erlebnisse in meinem Leben auch erst im Rückblick richtig geniessen kann.

Obwohl ich mit der künstlichen Befruchtung zu einer statistischen Minderheit gehöre, hat es mich beruhigt, wenn ich mir vorgebetet habe, dass xy-Komplikation extrem selten ist und die allermeisten Kinder gesund zur Welt kommen.

Was mir persönlich gar nichts bringt, ist daran zu denken, worüber ich mich in Zukunft noch alles sorgen werde. Das nimmt mir die Lebensfreude. Denn eigentlich gibt es bei mir doch immer wieder Zeiten oder zumindest Momente :freches grinsen:, in denen ich wirklich entspannt bin..

Liebe Tulipali, ich wünsche dir sehr, dass deine Ängste auch kleiner werden und natürlich alles, alles Gute!!

_tarasjugina_
29.12.2010, 01:22
Als mein erstes Kind auf die Welt gekommen war, hatte ich wochenlang eine ganz merkwürdige irreale Angst: Ich dachte immer wieder: Vielleicht ist dieses Kind nicht mein Kind, weil es in der Klinik vertauscht wurde und irgendwann kommen die richtigen Eltern und wollen es haben und dann will ich dieses Kind behalten und nicht das andere bekommen, auch wenn es in Wirlichkeit mein Kind ist.



Das ist ja seltsam: ich habe die selbe Angst, bzw. Qualgedanken gehabt; und immer dieses zwingende "und wie müsste ich dann entscheiden?" noch quälender "ab wann könnte ich nicht mehr entscheiden? heute noch? noch gerade eben?"




Die müssen nicht immer Vorbild sein, aber sie zeigen einfach, dass Angst nichts reales ist, sondern dass man sehr unterschiedlich mit Situationen umgehen kann. Die Entscheidung darüber, Angst zu haben oder nicht, liegt also in uns selbst - und nicht unbedingt in der Situation an sich.



hmmmm .. ich fand sie so sch***real, die Angst, vielleicht Urangst. Ich war etwas "versehrt" nach der Entbindung, genäht, kreislaufschwach, nichts wirklich Schlimmes, 35° Hitze - und ich wurde mit dem Auto abgeholt, was mir ganz selbstverständlich erschien.
Und so im Losfahren guckte ich den Hügel herauf zu der zur Klinik gehörenden Bushaltestelle, und dachte: da musst du erstmal hinkommen, wenn du dein Kind tragen musst! :knatsch:
Plötzlich waren da all diese Gedanken an alle, die auf der Flucht sind mit dem Kind auf dem Arm: wie weit würde ich kommen?

Das ist jetzt nicht sentimental gemeint, im Gegenteil - ich fand es gerade tröstlich, dass wohl die Ängste für so viele Frauen auf der Welt die gleichen sind.

Inaktiver User
29.12.2010, 08:05
Liebe Nadine,

vielen Dank für Deinen schönen Beitrag - da steckt viel Wahres drin! Mit Humor und einem großen Stück Kuchen kommt man doch gegen vieles an:freches grinsen::freches grinsen::freches grinsen:! Und schön, dass bei Dir dann alles gut geklappt hat und Du sogar die Geburt als schönes Erlebnis bezeichnest! Bisher schiebe ich die Gedanken daran noch erfolgreich weg, aber ich denke, das wird noch kommen...

Liebe Tarasjugina,

das ist ja interessant, dass Du die Angst von Herbstblatt mit dem "vertauschten Kind" auch kennst... Für mich in meiner Situation klang das noch so abwegig, aber vielleicht ist das wirklich ganz normal. Und sicher ist es so, wie Du schreibst, dass viele Ängste Urängste sind und in einem drin stecken, ohne dass man etwas dafür kann. Und das ist natürlich auch nicht soo schlimm.

Ich hatte mir diesen Thread auch nicht überlegt, um Ängste an sich zu verteufeln, sondern ich wollte - wie der Titel schon sagt - eigentlich eine Sammlung mit positiven Gedanken und Ideen zu diesem Thema eröffnen. Man findet ja in jedem Monatsstrang so viele Leute, die sich verrückt machen (ich ja auch:pfeifend:), dass ich dachte, man könnte das Thema mal allgemeiner angehen.

Was macht man, wenn die Angst mal wieder überhand nimmt und man schon bei ebay nach mobilen Ultraschallgeräten sucht:freches grinsen:? Was hilft an Gedanken, an "mentalen Strategien"? Was tröstet, was lenkt ab?

Das war mal so die Idee... und vieles kann man aus den Antworten bisher ja auch schon rausziehen. Dass dabei auch noch neue Ängste dabei sind, auf die ich noch gar nicht gekommen wäre, liegt wohl in der Natur der Sache:freches grinsen:.

Liebe Grüße
Tulipali