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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PKV oder GVK



Schnubbelohr
08.11.2010, 18:11
Hallo,
ich frage Euch hier mal für eine Bekannte ,die sich zum ersten aus der Arbeitslosigkeit selbstständig gemacht hat.
Sie wird wahrscheinlich den Gründerzuschuß vom Arbeitsamt erhalten und muß sich ja nun jetzt selbst Krankenversichern.
Sie hat auch schon eine bei einer PKV unterschrieben, sie würde da 350 Euro bezahlen (ohne Chefartzt :-) und ist auch noch in der Wiederspruchsfrist... und bei der gesetzlichen erstmal um die 200 da der Gründungszuschuß als alleiniges Einkommen gilt. Wie verhält sich das denn wenn sie in den folgendem Jahr oder das danch schön verdient hat? Was kommen da an Kosten dann auf sie zu... ist es sinnvoll in der gesetzlichen als freiwilliges Mitglied zu bleiben oder soll sie direkt in die PKV wechseln obwohl sie da sofort viel mehr bezahlt? Dadurch aber in den nächsten Jahren, sobald Ihr Laden läuft, günstiger dasteht...
Sie ist total unsicher und die Frist läuft nun ab..
Könnt Ihr da einen Rat geben?

Schon mal Danke!!!

izzie
08.11.2010, 22:02
Hat deine Bekannte Kinder? Die wären in der GKV beitragsfrei mitversichert, in der PKV nicht.

Zu bedenken möchte ich geben, dass sie als Selbstständige immer noch in die PKV wechseln kann, der Weg zurück in die GKV, z.B. wenn es mit dem Einkommen nicht so toll läuft, ist schwierig und mitunter fast unmöglich.

Lenea
08.11.2010, 22:24
So lange sie Gründerzuschuss bekommt, ist die GKV immer noch günstiger, da sie deswegen da nur den Mindestsatz zahlen muss. Wenn die ersten 15 Monate rum sind (9 Monate + 6 Monate Gründerzuschuss) kann sie immer noch in die PKV wechseln.

Ich würde erst mal in der gesetzlichen bleiben und sehen, wie der Laden läuft.

Promethea71
09.11.2010, 09:43
Wie alt ist sie ?
Welche gesundheitlichen Einschränkungen sind bereits vorhanden ?
Hat sie Mann, Kinder ?
Wie sieht die Familienplanung aus ?

Die GKV ist letztlich in der Beitraghöhe an das Einkommen gebunden und versichert unter Umständen die gesamte Familie.

Die PKV hat immer den gleichen Beitrag, der jährlich steigt, jedes Familienmitglied ist selbst zu versichern.

Und zurück von der PKV in die GKV ist schwierig, manchmal unmöglich. Die Entscheidung, die sie jetzt trifft begleitet sie u.U. bis zum Lebensende.

Liebe Grüße

promethea

Nocturna
09.11.2010, 10:16
prometha und auch alle anderen Vorschreiberinnen haben sämtliche wichtigen Punkte erwähnt.

Ich würde kein Risiko eingehen und in der GKV bleiben. Wenn ihr dieser Versicherungsschutz zu gering ist, kann sie immer noch Zusatzleistungen abschließen.

Schnubbelohr
09.11.2010, 23:46
Danke Euch...

so hatte ich mir das schon gedacht, war aber nicht sicher...

Sie ist mitte vierzig und die Familienplanung ist somit durch...:freches grinsen:´

Die Vertreter von der PKV sind ja schnell mit dem ausfüllen des Vertrages, was sie nun auch schon gemacht hatte, aber die Widerrufsfrist ist Gott sein dank noch nicht um...

Nochmals Danke...

Schnubbelohr:blumengabe: