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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nackenproblem wird nicht besser



harfe
25.10.2010, 10:00
Hallo, allerseits,

ich habe seit ein paar Wochen starke Beschwerden im Nacken bzw. mit der Nackenwirbelsäule. Die linke Seite tut sehr weh, ich kann den Kopf kaum nach links drehen bzw. schräg halten, und habe auch oft starke Kopfschmerzen dadurch.

Ich weiß, dass der Nacken ein Schwachpunkt bei mir ist, und durch meine beiden Berufe (ich arbeite täglich vorwiegend am Computer, und in meinem anderen Beruf bin ich Musikerin und spiele Klavier) hatte ich in den letzten Jahrzehnten schon oft Probleme mit Schulter-Arm-Syndrom usw.

So massiv wie in den letzten Wochen hatte ich es aber bisher nicht, die Schmerzen strahlen bis in den Arm und in den kleinen Finger der linken Hand aus. Im letzten Jahr hatte ich schlimme Beschwerden mit dem linken Arm und wurde beim Orthopäden auf „Tennisarm“ behandelt, was aber nicht geholfen hat. Schließlich war ich auf eigene Kosten bei einer Osteopathin und durch deren Behandlung ist es schließlich besser geworden.

Dieses Mal bin ich auch schon seit längerer Zeit bei einem Osteopathen in Behandlung, aber trotzdem wird es nicht wirklich besser. Er sagte anfangs, das linke Kopfgelenk stände schief und wäre geschwollen, und es wäre Flüssigkeit darin. Außerdem stehen öfter einzelne Wirbel meiner Brustwirbelsäule hervor. Ich gehe seit vielen Monaten wöchentlich zur Rückengymnastik und habe vor einiger Zeit mit Yoga angefangen, aber es ist jedes Mal so, dass es danach am nächsten Tag noch mehr wehtut.

Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung zum MRT gegeben, aber ich habe erst einen Termin für Ende November bekommen.

Eine Bekannte hat mir schon öfter ein Taping mit sogenanntem „K-Tape“ gemacht, und zu Hause lege ich mir oft ein warmes Kirschkernkissen um den Hals, aber auch das hat bisher nicht wirklich geholfen.

Momentan bin ich ratlos und weiß nicht, was ich jetzt im Moment noch tun könnte, vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben?

Viele Grüße
Harfe

keire
25.10.2010, 10:43
Warst du schon mal beim Chiropraktiker? Ich hatte blockirte HWS ein paar Jahre lang relativ regelmäßig und bin dann 'eingerenkt' worden. :knatsch: Bisschen KG gab's auch - aber besser geworden, im Sinne von: jetzt seit Jahren nicht mehr aufgetaucht, sind die Schmerzen erst seit ich nicht mehr tagein, tagaus am Rechner sitze. Und damit mein ich leider nicht, ein bisschen Sport zum Ausgleich mache, sondern einen Job habe in dem sich einfach sitzen, stehen, rumlaufen mehr oder weniger abwechseln.

Für eine schwache HWs is die Kombination deiner Jobs - sicherlich sehr, sehr schwierig ...

Alles Gute!
:blumengabe:

harfe
25.10.2010, 11:02
Hallo, Keire,

danke für Deine Antwort!

Der Osteopath, der mich momentan behandelt, ist auch Physiotherapeut und hat noch einige andere Ausbildungen gemacht.

Er hat schon ein paar Mal Griffe angewendet, um eine Blockade der HWS oder der Brustwirbelsäule zu lösen - ob das jetzt "Einrenken" war, weiß ich nicht genau...

Es ist dann meist kurzzeitig etwas besser, aber danach wieder wie vorher. Das ist es, was mich gerade beunruhigt...

Viele Grüße
Harfe

Inaktiver User
25.10.2010, 11:06
Vorsicht mit dem Einrenken solange kein MRT gemacht wurde.

Ich hab einen BAndscheibenvorfall in der HWS - und war auch immer zum Einrenken oder zur Therapie - hilft nur dann nichts.

Was mir geholfen hat ist ein TENS - (guck bei Google) das verschreibt der Orthopäde. Mir gehts wieder gut und ich mache auch wieder Sport.

harfe
25.10.2010, 11:12
Hallo, Dharma,

danke für die Antwort!

Welche Symptome hattest Du denn bei Deinem Bandscheibenvorfall bzw. wie hat sich das angefühlt?


Wegen des TENS werde ich mich erkundigen!

Viele Grüße
Harfe

Inaktiver User
25.10.2010, 11:17
Deine - also Kopfschmerzen, Nackenschmerzen - bis in den kleinen Finger. keine Beweglichkeit im Nacken, Schwindel

Und dann bekam ich noch Manuelle Therapie - boah das war schmerzhaft und hätte bei BV gar nicht gemacht werden dürfen!

harfe
25.10.2010, 12:55
Und dann bekam ich noch Manuelle Therapie - boah das war schmerzhaft und hätte bei BV gar nicht gemacht werden dürfen!

Die manuelle Therapie bzw. Osteopathie, die ich momentan bekomme, finde ich meist auch sehr schmerzhaft, wobei der Therapeut allerdings meint, dass seiner Meinung nach kein BV oder ähnliches vorliegt.

Einmal hatte ich vertretungshalber eine andere Physiotherapeutin, die keine Osteopathie-Ausbildung hat, und sie hat eine Triggerpunkt-Behandlung gemacht. Das hat derartig weh getan, dass ich hinterher gesagt habe, dass ich diese Therapie nicht nochmal bekommen möchte.

Da ich generell sehr verspannt bin und unter Stress leide, bin ich ziemlich verunsichert, ob nicht dies einfach der Grund der Beschwerden ist...

Es ist wirklich dumm, dass der Termin für das MRT erst so spät liegt, denn wenn ich definitiv wüsste, dass kein BV und keine Wirbelkanal-Verengung vorliegt, wäre ich sehr viel beruhigter...

Übrigens, von einem Orthopäden habe ich mal den Ausspruch gehört, dass man bei einem Bandscheibenvorfall "sich vor Schmerzen am Boden winden würde"...Von daher würde ich nun wieder vermuten, dass es doch kein BV bei mir ist...

Wegen des TENS habe ich eben kurz im Internet geguckt - habe ich das richtig verstanden, dass dadurch die Schmerzübertragung im Nervensystem verringert werden soll? Dann würde sich aber dadurch an der körperlichen Situation bzw. an der Wirbelsäule selber nichts verändern, nicht wahr?

LG
Harfe

binratlos
26.10.2010, 07:37
hallo harfe,

such dir einen Physiotherapeuten, der eine McKenzie-Ausbildung hat! Googel unter mckenzie punkt de (mit www davor), dort gibt es eine Therapeutenliste, da kannst du dir einen in deiner Nähe raussuchen.

Allerdings solltest du an deiner Haltung arbeiten, Computerarbeit und noch Klaviertraining ist mit deinen Symptomen nicht die beste Kombination. Also gerade sitzen, den Bürostuhl mit einem Lendenstützkissen verstärken und vorallem öfter mal die Position wechseln!

harfe
26.10.2010, 07:50
Hallo, Binratlos,

ich danke auch Dir für Deine Antwort und für die Anregung, ich werde mich danach erkundigen!

Viele Grüße
Harfe

Inaktiver User
26.10.2010, 08:23
Harfe man "Windet sich nicht vor Schmerzen am Boden" so ein Blödsinn. Natürlich tuts weh - aber das weißt du doch selbst, du hast doch auch Kopfschmerzen und Nackenschmerzen.

Übrigens erkennt man einen BV nicht beim Tasten! Nur über ein MRT! Deswegen war ich dort.

Tens schaltet den Schmerz aus es baut aber auch Schlacken ab die gerade im Bereich der Bandscheiben vorhanden sind, wenn zuviel Abrieb da ist.

Und wenn der Schmerz im Nacken weg ist verspannt man natürlich auch dort nicht mehr - dann regelt sich eigentlich vieles von allein.

Ich hab mein TENS jetzt seit 5 Monaten und genauso lange war ich nicht mehr beim Orthopäden. Es hilft mir sehr.

Und ich wende es auch im Lendenwirbel bereich an da ich dort auch manchmal Schmerzen habe - mir fehlt rechts ein Wirbel und bei zuviel Bewegung entzünden sich die kleinen Wirbelkörper.

Ich bin wirklich froh dieses TENS zu haben...

WhiteSnowflake
26.10.2010, 09:01
Hallo,

ich kann gut nachfühlen wie es Dir geht :in den arm nehmen: Im letzten Herbst hatte es mich voll erwischt! Ein Nackenwirbel ist wohl doch schon abgenutzt und hat sich heftig zu Wort gemeldet - ein Bandscheibenvorfall lag zum Glück noch nicht vor.

Akkupunktur, Physiotherapie, Osteopathie: hat alles leider keine Besserung gebracht (eher das Gegenteil). Mein Hauptproblem waren letztendlich die heftigen Muskelverspannungen (Myogelosen).


Irgendwann hatte ich die Nase voll von all dem Arzt- und Therapeuten-Gerenne: an dem Punkt war ich ziemlich entnervt und mutlos.

Folgendes hat mich dann doch wieder auf die Beine gebracht:

Geduld
Badewanne
Vom Orthopäden empfohlene Gymnasitk
Einlagen
Krafttraining


Ich denke, dass für dich der MRT-Befund wichtig ist bevor du weitere "Maßnahmen" triffst.

Ich kann Dir nur empfehlen deine Muskulatur zu stärken. Zu erst habe ich es selber nicht glauben wollen, weil Krafttraining das Letzte war worauf ich mit all den Schmerzen Lust hatte. Aber so nach und nach haben die gezielten Übungen Linderung gebracht und schlussendlich sind die Muskelverhärtungen verschwunden.

Gute Besserung
Schneeflocke

harfe
26.10.2010, 09:39
Hallo, Dharma, hallo, WhiteSnowflake,

danke für Eure Antworten! :blumengabe:



Tens schaltet den Schmerz aus es baut aber auch Schlacken ab die gerade im Bereich der Bandscheiben vorhanden sind, wenn zuviel Abrieb da ist.

Und wenn der Schmerz im Nacken weg ist verspannt man natürlich auch dort nicht mehr - dann regelt sich eigentlich vieles von allein.


Das klingt wirklich interessant! Heute Abend habe ich wieder einen Termin beim Hausarzt und werde ihn mal auf das Tens ansprechen.


Zitat von WhiteSnowflake:
Ich kann Dir nur empfehlen deine Muskulatur zu stärken. Zu erst habe ich es selber nicht glauben wollen, weil Krafttraining das Letzte war worauf ich mit all den Schmerzen Lust hatte. Aber so nach und nach haben die gezielten Übungen Linderung gebracht und schlussendlich sind die Muskelverhärtungen verschwunden.

Ich gehe seit einigen Monaten zum sogenannten "Reha-Sport", den mein Hausarzt mir empfohlen hat. Das wird von der Krankenkasse bezahlt und man hat 50 Einheiten, die man absolvieren kann.

Dort machen wir Muskelaufbau und Lockerungsübungen, nicht nur für den Rücken, sondern auch für die Bauchmuskulatur.

Allerdings habe ich leider in den letzten Wochen das Problem, dass es am nächsten Tag noch mehr wehtut als vorher...

Wahrscheinlich muss ich wirklich Geduld haben bis nach dem MRT, wenn man sehen kann, was wirklich los ist...

Übrigens, habt Ihr Erfahrung mit Yoga, inwieweit sich das auf solche Nackenbeschwerden auswirkt? Ich habe den leisen Verdacht, dass es bei mir akut schlimm geworden ist nach einer Yoga-Einheit, wo ich wohl manche Übungen gemacht habe bzw. nicht richtig gemacht habe, die ich lieber hätte weglassen sollen....

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
26.10.2010, 09:44
Ich hab mit Kampfsport aufhören müssen weil ich nach dem Training auch immer Schmerzen hatte. Yoga ging, aber ich hab die Übungen ausgelassen die viel mit dem Nacken waren...

Inzwischen bin ich wieder soweit, dass ich wieder joggen gehe. Ob ich wieder beim Kampfsport einsteige weiß ich noch nicht. Ich wollte den schwarzen Gürtel haben bis ich 50 bin - das sind noch 2 Jahre - aber ich glaube dass schaffe ich nicht mehr...

WhiteSnowflake
26.10.2010, 09:47
.......Ich habe den leisen Verdacht, dass es bei mir akut schlimm geworden ist nach einer Yoga-Einheit, wo ich wohl manche Übungen gemacht habe bzw. nicht richtig gemacht habe, die ich lieber hätte weglassen sollen....


Sorry, aber hier habe ich doch etwas schmunzeln müssen :smirksmile:

Bei mir war's wohl eine "Rückbeuge" zu viel ..... danach hat mir mein Nacken "den-Vogel-gezeigt" und sich heftig zu Wort gemeldet.

Nun wusste ich bis dato nicht, dass es um einen Nackenwirbel nicht zum Besten steht, so dass ich an dieser Stelle wohl etwas zu wenig achtsam war.

LG
Schneeflocke

Inaktiver User
26.10.2010, 10:01
harfe,

nimm es unbedingt ernst, wenn Du nach Yoga Probleme bekommst. Yoga ist KEINE sanfte Sportart, man kann sich durch Yoga böse Verletzungen zuziehen, insbesondere, wenn der Trainer/Lehrer nicht sorgfältig Acht gibt und korrigiert. Normalerweise solltest Du VOR Beginn einer Yoga-Stunde mit dem Trainer sprechen, und auf Deine spezifischen Probleme hinweisen. Ein guter Trainer wird dann dafür sorgen, dass Du Übungen, die kritisch sein könnten, auslässt.

Yoga ist nur dann gesundheitsfördernd, wenn wirklich alle Vorsichtsmassnahmen der Übungen beachtet werden. Das gilt insbesondere für die Vorbereitung der Übungen, die Kopf und HWS beanspruchen - beispielsweise ist darauf zu achten, ob jemand überhaupt in der Lage ist, ohne Hilfsmittel wie eine untergelegte Decke Übungen in Rückenlage zu machen. Bei manchen Übungen darf der Kopf nicht auf der Matte liegen, weil sonst die HWS Schaden nehmen kann - es sind häufig Kleinigkeiten, aber ENTSCHEIDENDE Kleinigkeiten, und wenn ein Trainer darauf nicht schaut, ist das Verletzungsrisiko hoch.

Ich würde beim Yoga erst einmal eine Pause einlegen, oder nur Übungen machen, von denen Du spürst, dass sie Dir absolut wohl tun, bis Du Klarheit hast.

harfe
26.10.2010, 10:45
Ich würde beim Yoga erst einmal eine Pause einlegen, oder nur Übungen machen, von denen Du spürst, dass sie Dir absolut wohl tun, bis Du Klarheit hast.

Hallo, Seewespe,

auch Dir vielen Dank für Dein Post!

Ich glaube, es waren eher Übungen in Bauchlage, die mir nicht gut getan haben...Übungen in Rückenlage sind meist gut machbar für mich.

Ich war mir bisher nicht sicher, ob man nicht in gewisser Weise "gegen den Schmerz" anüben sollte, um gelenkiger und kräftiger zu werden, aber inzwischen hatte ich mir auch vorgenommen wie Du schreibst, erstmal eine Pause einzulegen beim Yoga, bis nach dem MRT.

Ich bin ja schon Ende 40 und Anfängerin im Yoga, von daher nicht allzu gelenkig...Mir geht es oft so, dass ich mich bei den Stellungen, die für längere Zeit gehalten werden sollen, verkrampfe.


von WhiteSnowflake:
Bei mir war's wohl eine "Rückbeuge" zu viel ..... danach hat mir mein Nacken "den-Vogel-gezeigt" und sich heftig zu Wort gemeldet.

Nun wusste ich bis dato nicht, dass es um einen Nackenwirbel nicht zum Besten steht, so dass ich an dieser Stelle wohl etwas zu wenig achtsam war.

Mit den Rückbeugen habe ich auch so meine Schwierigkeiten...


Zitat von Dharma:
Inzwischen bin ich wieder soweit, dass ich wieder joggen gehe

Ich hatte mir überlegt, wenn ich meine 50 Einheiten "Reha-Sport" absolviert habe, wieder beim Fitness-Training vom hiesigen Judo-Club mitzumachen, dort werden Aerobic, Laufen, Gymnastik und Kraftübungen trainiert. Früher bin ich dort jahrelang gewesen und war richtig fit....jetzt inzwischen fühle ich mich richtig "lahmgelegt", mit diesem Nackenproblem :knatsch: Mal sehen, wie es sich entwickelt...

Herzliche Grüße
Harfe

Imago
02.11.2010, 16:18
Hallo Harfe
ich hab auch einen Job am Computer und hatte vor einigen Jahren dieselben Symptome wie Du - war deshalb dann auch über mehrere Wochen krankgeschrieben, weil gar nichts mehr ging... im Winter spür ich oft, dass ich aufpassen muss, die Symptome sind dann latent vorhanden. Bei mir hilft vorbeugend seither

- Arbeitsplatz mit höhenverstellbarem Tisch einrichten. So wechselt man auch bei der Arbeit am Computer ständig die Haltung, mal stehen, dann normal sitzen, dann in "erhöhter" Position sitzen (habe eine Art Werkstatttstuhl, den man so hoch wie einen Barhocker stellen kann).
- Schulter und Rückenmuskulatur stärken (Krafttraining)
- Schulterbereich immer schön warm halten (tagsüber Pulli mit Kragen, Schal etc., nachts in der kühlen Jahreszeit IMMER mit so einem Angora-Schulterteil, ähnl. einem Bolero schlafen)
- gute Matratze (ich hab seither eine Latexmatratze, eher weicher als ich das "gefühlsmässig" auswählen würde)
- Kissen, das den Kopf stützt, in dem man nicht zu sehr "versinkt" (hab eines mit Arvenholz-Spänen – das riecht auch noch gut und gibt nicht nach wie Daunene o.ä.) und eines mit Hirse

Gute Besserung!

harfe
04.11.2010, 12:43
Hallo, Imago,

danke für Deine Antwort!

Einige Deiner Tips habe ich für mich schon angewendet, so habe ich ein Nackenstützkopfkissen und eine gute, sehr weiche Matratze, auf der ich gut auf der Seite liegen kann, ohne dass sich Schulter- und Hüftknochen durchdrücken, außerdem gehe ich seit Monaten zum "Reha-Sport" speziell für Rückengeplagte und trainiere dort meine Muskeln.

So ein Kissen mit Arvenholz-Spänen, wo kann man denn so etwas bekommen? Vielleicht wäre das auch für mich etwas!

Den Rücken mit Schal etc. warm halten, mache ich, soweit es geht, allerdings habe ich öfter Hitzewallungen und dann schmeiße ich alles von mir, was zu warm ist :smirksmile:

Ich glaube, das Wichtigste wäre der Punkt "Arbeitsplatz". Allerdings bin ich jetzt erst seit eineinhalb Jahren auf meiner jetzigen Arbeitsstelle und habe zu Beginn eine neue Büroeinrichtung bekommen, mit einem Standard-Schreibtisch und einem Standard-Stuhl; bisher habe ich mich noch nicht um Veränderungen gekümmert, weil ich fürchte, dass das schwierig werden könnte....es ist ja eine Geldfrage, wenn ich jetzt einen neuen teuren Schreibtisch und Stuhl beantragen würde...

Krankschreiben lassen habe ich mich bisher nicht wegen des Nackens, sondern habe mir bisher auf der Arbeit nichts davon anmerken lassen. Ich empfinde hier schon einen ziemlichen Druck und möchte nicht gern als "nicht belastbar" gesehen werden....Immerhin habe ich übernächste Woche eine Woche Urlaub und werde mit meinem Mann verreisen, ich hoffe, dass dadurch etwas Entspannung einkehren wird!

Geht es Dir denn seither, seit Du die schlimmen Beschwerden hattest, gut? Und was hast Du damals an Therapien gemacht?

Mich wundert einfach, dass mein Nacken nach dem Reha-Sport (am nächsten Morgen) und nach den Osteopathie-Behandlungen mehr weh tut als vorher...leider muss ich noch bis Ende des Monats auf das MRT warten...

Herzliche Grüße
Harfe

Imago
04.11.2010, 16:13
Hallo Harfe
das Arvenkissen hab ich von hier: arvenkissen.ch – wurde mir eigentlich empfohlen, weil mein Liebster so schnarcht und dagegen soll es helfen (bzw. tut es auch ;-)) und da hab ich mir auch eins geleistet. ist nicht ganz billig aber m.E. durchaus lohnenswert. am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es wirklich Holzspäne sind, nicht so weich wie Federn. Ich hab meins zusätzlich in eine Art gepolsterten Frotteeüberzug gesteckt, das ist dann weicher. Mit der Zeit fallen die Späne etwas zusammen, dann füllt man einfach nach. Und riechen tuts einfach super, wie in einer Berghütte ;-))

Das A und O ist aber meiner Meinung nach die Haltung beim Arbeiten. Ich bin Grafikerin und hab manchmal 10-Stunden-Schichten am Computer ohne viel Pause, da ist es einfach Gift für mich, wenn ich die Körperhaltung nicht variieren kann. Diese höhenverstellbaren Tische kosten nicht mehr so viel wie früher - und einem Arbeitgeber sollte schon bewusst sein, dass ergonomisches Arbeiten wichtig ist für die Mitarbeiter - das zahlt sich ja auch für ihn aus, wenn seine Angestellten gesund bleiben… ;-))
(ich bin selbständig, da kann ich natürlich gut reden… diese Anschaffung musste dann halt eben sein)

Mir geht's seither wirklich besser, wie gesagt, im Winter muss ich mir richtig Sorge tragen, aber ich komm meist ohne Schmerzmittel oder Therapie über die Runden. (Diagnose war eine Kombination aus arbeitsbedingter Verspannung/rheumatisch, zusätzlich hab ich Ablagerungen in den HWS-Kanälen, die auf die Nervenstränge drücken… (oder so ähnlich ;-)) Ist jetzt schon ein paar Jährchen her, gottseidank!

Damals hatte ich als Therapie
- anfänglich ziemlich starkdosiert Ibuprofen, um den Schmerz zu lindern und so die Verspannung zu lockern (durch den dauernden Schmerz hatte ich bereits eine Art "Vermeidungshaltung" angenommen, die zusätzlich kontraproduktiv wirkte).
- Injektionen in die Schulter/Nacken mit (Ameisen?)-Gift, ich war bei einem Schulmediziner in Behandlung, der auch homöopathisch behandelt
- Physiotherapie
- Fangopackungen
- Salbe (irgendwas, das heizt, gegen rheumatisch)

Dir wünsch ich, dass du bald wieder schmerzfrei wirst – pass auf dich auf (und schau, dass Du im Urlaub gut entspannen kannst)!
Herzlich, imago

Inaktiver User
04.11.2010, 17:38
Hallo Harfe,

ich kann vieles hier nur bestätigen.
Leide seit Jahren unter Nackenverspannungen. Letztes Jahr so heftig, dass ich kaum mehr arbeiten konnte (Schulter-Arm-Syndrom).

Das einzige, was immer geholfen hat, ist Aufbau der Arm-, Nacken- und Rückenmuskulatur. Jeden Tag 20 Minuten haben bei mir ausgereicht, um nach 4 Wochen fast schmerzfrei zu sein. Ich versuche jetzt, so diszipliniert zu sein, dass ich diese Übungen auch prophylaktisch mache.

Auf keinen Fall Yoga machen!! Viele dieser Dehnübungen schaden dir, wenn deine Muskulatur nicht gut ausgebildet ist. Und grundsätzlich sollte man alle Yogaübungen so machen, dass nichts schmerzt. Das ist Regel Nummer 1.

Gute Besserung:blumengabe:

harfe
05.11.2010, 08:01
Hallo, Imago,

herzlichen Dank für Deine Antwort! Wegen des Arvenkissens werde ich mich mal im Internet kundig machen, so ein Duft nach Berghütte würde mir sehr gefallen!

Von Injektionen mit Ameisengift hatte ich bisher noch nichts gehört, aber das klingt interessant, und auch Fango...

Auf jeden Fall ist das sicher viel besser als Cortisonspritzen usw., was die Orthopäden normalerweise anwenden.

Wegen so eines verstellbaren Tisches werde ich mich ebenfalls mal kundig machen, auch vielleicht beim Betriebsarzt, und wenn es gar nicht besser werden sollte, werde ich wohl so einen Tisch beantragen müssen....und auch einen besseren Schreibtisch-Stuhl.

Danke für Deine guten Wünsche, und liebe Grüße,
Harfe

harfe
05.11.2010, 08:07
Hallo, Chrystaline,

auch Dir vielen Dank für Dein Post!

Im letzten Jahr hatte ich ebenfalls eine längere Phase mit schlimmen Armschmerzen, war dann beim Orthopäden, der das ganze Programm durchgezogen hat. Er hat "Tennisarm" diagnostiziert, wobei das Problem auch damals schon von der Nackenwirbelsäule kam, was ich aber erst sehr viel später wusste.

Ich hatte homöopathische Spritzen, Cortison-Spritzen, Friktions-Massage am Ellenbogen, Akupunktur, und schließlich eine Gipsschiene zum Ruhigstellen nach Feierabend und nachts. Es hat alles nicht geholfen, und schließlich war ich dann auf eigene Kosten bei einer Osteopathin, wodurch es langsam besser wurde.

Diesmal ist es aber noch viel hartnäckiger...ich denke, dass ein großer Teil des Problems auch stressbedingt ist, außer den rein körperlichen Dingen.

Momentan habe ich das Gefühl, es ist ein Signal meines Körpers, dass ich mein Leben in einigen Bereichen überdenken und ändern sollte....

Das Ganze wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, fürchte ich...

Dir auch alles Gute und liebe Grüße,
Harfe

harfe
11.11.2010, 18:49
Hallo, ich bin's wieder...

Eben war ich wieder beim Osteopathen, und er hat mir erzählt, dass er auf einer Tagung war und über "meinen Fall" anonym berichtet und seine Kollegen gefragt hätte, ob sie eine Idee haben, was er noch machen könnte...

Ein Kollege gab ihm den Tip, eine "Nervenwurzel-????" zu versuchen (habe leider vergessen, wie es genau hieß), und das hat er heute gemacht. Der Nerv, der bei mir im Nacken den Schmerz verursacht, tritt am Kopf an drei Stellen aus (Augenbraue, Unterkiefer, Oberkiefer), und da hat er mit Druck manipuliert, außerdem mein linkes Kopfgelenk wieder "gerade gerückt"...

Es fühlt sich seitdem viel besser an, und hinterher sagte er auch, für meine Verhältnisse würde es sich sehr gut anfühlen...

Vor ca. 2 Jahren hatte ich links eine Wurzelspitzen-Resektion an einem Backenzahn, und genau an dieser Stelle tritt wohl der besagte Nerv aus...Seit der Zahn-OP kann ich noch immer fühlen, dass an dieser Stelle irgendetwas nicht ganz ok ist...vielleicht ist das ja des Rätsels Lösung (oder jedenfalls ein Teil davon)!

Trotzdem bin ich gespannt, was beim MRT Ende des Monats herauskommen wird.

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
11.11.2010, 23:30
Harfe,

Wurzelspitzen-Resektionen sind immer mit einem relativ hohen Risiko behaftet, zumindest erklärte mir mein ZA das so. Die Gefahr, dass dabei nicht alles, was ausgeräumt werden müsste, auch tatsächlich ausgeräumt wird, ist wohl recht hoch. Vielleicht hast Du also tatsächlich an der Stelle, an der Du ein ungutes Gefühl hast, noch einen Herd, der Probleme macht?

harfe
12.11.2010, 07:36
Hallo, Seewespe,

danke für Dein Post, und ja, das könnte sein. Ich gehe Anfang Dezember wieder zum Zahnarzt zur Kontrolle und werde ihn bitten, sich die Sache noch mal genauer anzusehen und evtl. auch nochmal zu röntgen.

Allerdings denke ich, dass dies nicht der alleinige Grund ist für mein Problem, denn solche Nacken-Schulter-Arm Probleme habe ich schon seit meinem Musikstudium, wo ich damals täglich stundenlang am Klavier gesessen habe. Im Lauf der Jahre hat es sich allmählich verschlimmert bis heute...

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
12.11.2010, 08:37
Hallo Harfe,

nein, ich denke auch nicht, dass das der alleinige Grund sein wird, aber unser Organismus funktioniert in gewisser Weise ja wie ein gigantisches Orchester - ein paar kleine Misstöne können dafür sorgen, dass das Orchester insgesamt völlig aus dem Takt gerät.

Ich hatte im OK einen Zahn, bei dem eine WSR durchgeführt worden war. Nach dem Eingriff hatte ich über Wochen ein merkwürdiges Gefühl an der Stelle, und sagte das dem ZA, bei dem ich damals in Behandlung war, auch. Der winkte nur ab: Einbildung.

Nach einigen Monaten bildete sich an der Stelle eine kleine Beule. Inzwischen hatte ich den ZA gewechselt, mein "Neuer" schaute sich die Sache im Röntgenbild an, bot mir erneut an, eine WSR vorzunehmen, erklärte mir aber auch, dass er dieses Verfahren nur bedingt empfehlen könne, aus o.g. Gründen.

Wir einigten uns darauf, dass er den betroffenen Zahn ziehen sollte. Gezogen werden mussten dann tatsächlich zwei Zähne, da die Entzündung auf die benachbarte Wurzel über gegriffen und diese Zyste gebildet hatte. So etwas kann also entstehen, wenn bei einer WSR nicht alle Wurzelspitzen sauber erwischt werden.

Inaktiver User
12.11.2010, 08:57
Harfe - gemeint ist der Trigenimusnerv - dreigeteilter Nerv der im Gesicht an diesen drei Punkten austritt.

Eine Trigenimusentzündung ist die Hölle - sagt man. Und zudem schwer zu behandeln.

Gereizt werden kann dieser Nerv auch durch Belastung - wie z.B. bei dir das Klavierspielen, am PC arbeiten etc.pp


Ich hatte vor einiger Zeit den Verdacht es könnte sich bei mir um eine solche Entzündung handeln - es stellte sich dann aber heraus, dass es eine entzündete Zahnwurzel war - WRS war die Folge. Meine dritte inzwischen. Und ich hatte immer Glück, einen guten Kieferchirurgen. Danach war bei mir immer alles in Ordnung.

Gerade gehts bei mir wieder los - nicht der Nacken, der Lendenbereich mal wieder und rechts die Hüfte - der Weg zm Orthopäden steht also mal wieder an.

Hast du, Harfe, dich schon nach einem TENS erkündigt? Ich schwöre nach wie vor darauf was meinen Nacken angeht.

Wann ist dein MRT?

harfe
12.11.2010, 10:48
Wir einigten uns darauf, dass er den betroffenen Zahn ziehen sollte. Gezogen werden mussten dann tatsächlich zwei Zähne, da die Entzündung auf die benachbarte Wurzel über gegriffen und diese Zyste gebildet hatte. So etwas kann also entstehen, wenn bei einer WSR nicht alle Wurzelspitzen sauber erwischt werden.

Hallo, Seewespe,

das hört sich ja heftig an, was bei Dir da alles gewesen ist! :blumengabe: Hattest Du denn wegen der Zyste an der Nachbarwurzel nicht schlimme Schmerzen?

Ich habe mir vorgenommen, meinen Zahnarzt zu bitten, die Stelle nochmal zu röntgen, und eine erneute WRS will ich auf keinen Fall mehr machen lassen. Ich fand diese Aktion damals ziemlich "brutal", und hinterher hatte ich eine Weile den Eindruck, dass im entspannten Zustand der linke Mundwinkel ein klein wenig tiefer hing als der andere - das hat sich zum Glück in der Zwischenzeit wieder gelegt, aber dies seltsame Gefühl im Kiefer ist noch da.

Der ZA-Termin ist Anfang Dezember, ich werde danach dann mal berichten!

Herzliche Grüße
Harfe

harfe
12.11.2010, 10:56
Ich hatte vor einiger Zeit den Verdacht es könnte sich bei mir um eine solche Entzündung handeln - es stellte sich dann aber heraus, dass es eine entzündete Zahnwurzel war - WRS war die Folge. Meine dritte inzwischen. Und ich hatte immer Glück, einen guten Kieferchirurgen. Danach war bei mir immer alles in Ordnung.

Hallo, Dharma,

oh je, Du Ärmste, Du hast schon drei WRS hinter Dir? Ich fand diese Geschichte wirklich schlimm damals, viel schlimmer als meine beiden Weisheitszahn-OPs, und hoffe, dass ich künftig davon verschont bleiben werde!

Mit dem Begriff "Trigeminusentzündung" habe ich bisher eigentlich immer Schmerzen im Gesicht verbunden, aber die habe ich normalerweise nicht.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Zusammenhänge es bei solchen körperlichen Dingen gibt, gestern war es eigentlich reiner Zufall, dass mein Osteopath und ich über diese Zahngeschichte geredet haben...es war mir aufgefallen, dass er u.a. genau an der betreffenden Stelle massiert hat.

Das MRT ist übrigens am 26. November morgens. Wegen des TENS habe ich im Internet nachgelesen und von einer Freundin, die es auch benutzt, weitere Infos bekommen. Ich wollte jetzt erst einmal die Ergebnisse des MRT abwarten, und vermutlich muss ich danach eh wieder zum Hausarzt oder Orthopäden, und da wollte ich dann fragen, ob man mir ein solches Gerät verschreibt.




Gerade gehts bei mir wieder los - nicht der Nacken, der Lendenbereich mal wieder und rechts die Hüfte - der Weg zm Orthopäden steht also mal wieder an.


Da wünsche ich Dir gute Besserung und alles Gute!

Herzliche Grüße
Harfe

P.S. Ab morgen bin ich mit meinem Mann für eine Woche in Urlaub, und vielleicht bessert sich das Ganze ja etwas durch die Entspannung...

Inaktiver User
12.11.2010, 11:04
Oh ja im Urlaub wird meist alles besser - erhol dich gut! Wohin geht es denn?


So eine Wurzelspitzenresektion ist wirklich nicht witzig - wobei die Behandlung ansich ja schmerzfrei ist - klar brutal irgendwie, aber das geht wohl nicht anders. Hinterher ist es meist schlimmer finde ich. Ich sehe schnell aus wie Quasi Modo - völlig entstellt und grün und blau im Gesicht...

Behandlung an Zähnen sind ja meist nicht sooo schön. letzt mußte mir ein Zahn gezogen werden der unter einer Krone schmerzte, die sollte erneuert werden - leider war der Zahn nicht zu retten - nicht mal mit einer WSR - ABER das Ziehen war auch nicht ohne ich hab hinterher länger gelitten als bei den WSR die ich hatte. So ein Zahnziehen ist zumindest kommt es mir so vor im Alter schlimmer.

Am 26.11. hast du das MRT - lustig, an dem Tag bekomme ich meine neue Kronen. Und am Abend sind mein Mann und ich bei einem tollen Essen.

Jetzt wünsche ich dir aber erstmal einen schönen Urlaub....

Inaktiver User
12.11.2010, 16:04
Hallo, Seewespe,

das hört sich ja heftig an, was bei Dir da alles gewesen ist! :blumengabe: Hattest Du denn wegen der Zyste an der Nachbarwurzel nicht schlimme Schmerzen?

Hallo Harfe,

interessanterweise: nein. Die Zyste war einfach nur störend, Schmerzen hatte ich gar keine. Das erstaunte auch meinen ZA, der von anderen Patienten mit ähnlich gelagerten Problemen berichtete, deren Gesichter durch die Entzündung angeschwollen waren, und die höllische Schmerzen hatten.

Da hatte ich wohl grosses Glück :smile:.


Ich habe mir vorgenommen, meinen Zahnarzt zu bitten, die Stelle nochmal zu röntgen, und eine erneute WRS will ich auf keinen Fall mehr machen lassen. Ich fand diese Aktion damals ziemlich "brutal", und hinterher hatte ich eine Weile den Eindruck, dass im entspannten Zustand der linke Mundwinkel ein klein wenig tiefer hing als der andere - das hat sich zum Glück in der Zwischenzeit wieder gelegt, aber dies seltsame Gefühl im Kiefer ist noch da.

Der ZA-Termin ist Anfang Dezember, ich werde danach dann mal berichten!

Herzliche Grüße
Harfe

Ja, mach das - ich drücke Dir fest die Daumen, dass Ihr eine gute Lösung findet. Ich lebe nun anstelle der zwei gezogenen Zähne mit zwei Implantaten beschwerdefrei. Das Setzen der Implantate, Einheilung, und Aufsetzen der Kronen verlief völlig problemlos.

Alles Liebe und Gute für Dich, Harfe! :blumengabe:

harfe
26.11.2010, 11:02
Hallo und guten Morgen,

ich wollte mich kurz wieder melden und erzählen, dass ich heute morgen beim MRT war. Ich fand es ziemlich unangenehm, so lange in der engen Röhre ganz still zu liegen, zumal ich momentan dick erkältet bin und mich schwer beherrschen musste, nicht zu husten. (Die Erkältung habe ich mir leider während unserer Woche auf Lanzarote eingefangen, ansonsten war es dort sehr schön, richtig warm und eine faszinierende Vulkan-Landschaft!)

Hinterher hat der Röntgenologe mir noch kurz die Bilder gezeigt und mit mir geredet, er sagte, er könnte keinen Bandscheibenvorfall sehen und auch keine Verengung, nur an einer Stelle links. Den Bericht würde er an meinen Hausarzt schicken. Außerdem meinte er noch, wegen der Kribbelei im linken kleinen Finger solle ich zum Neurologen gehen und die Nervenleitgeschwindigkeit messen lassen, dafür habe ich einen Termin Mitte Dezember.

Jetzt bin ich einerseits erstmal beruhigt, dass es nichts Schlimmeres ist, aber andererseits frage ich mich auch, woher denn dann die dauernden Schmerzen kommen.....Ich hoffe, dass mir der Hausarzt da Genaueres sagen wird, die Besprechung eben war ja nur sehr kurz. (Ein Freund von mir sagt bei solchen Gelegenheiten immer, ich sollte mich am besten "notschlachten lassen" :smirksmile: )

Mein Osteopath sagte mir schon öfter, das linke Kopfgelenk stünde schief, aber darüber hat der Röntgenarzt eben nichts gesagt.

Ich werde dann berichten, wenn ich die nächsten Termine gehabt habe!

Dharma, Dir drücke ich die Daumen, dass Deine neuen Kronen heute gut eingesetzt werden!

Herzliche Grüße Euch allen von
Harfe

Inaktiver User
27.11.2010, 07:05
Mein Osteopath sagte mir schon öfter, das linke Kopfgelenk stünde schief, aber darüber hat der Röntgenarzt eben nichts gesagt.

Wurde schon mal die komplette Wirbelsäule untersucht? Ich meine auf Beckenschiefstand, Verringung, Blockaden in der BWS und LWS?
Wenn Du z. B. im Becken Probleme hast, dann zieht sich das bis noch zum Nacken und für Irritationen der Nerven reicht ein minimaler Druck aufs benachbarte Ganglion aus, das muss im MRT gar nicht sichtbar sein.

harfe
27.11.2010, 16:29
Hallo, Stecher,

danke für Dein Post und nein, meine komplette Wirbelsäule wurde bisher noch nicht untersucht.

Ich kann mich nur ganz dunkel erinnern, dass vor vielen Jahren mal ein Arzt gesagt hatte, ein Bein wäre bei mir länger als das andere.

Dass ich manchmal einen Wirbel in der Brustwirbelsäule "herausstehen" habe, sagte mir mein Osteopath schon öfter mal und hat auch schon ein paar Mal bestimmte Griffe angewendet, um diesen Wirbel wieder "zurechtzurücken". Außerdem hat er auch schon öfter von einer "Blockade" in der HWS gesprochen.

Wie sollte man denn solch eine Wirbelsäulenuntersuchung machen, auch mit MRT?

Übrigens habe ich den Termin beim Hausarzt wegen der Besprechung des MRT-Berichtes erst in zwei Wochen, weil er vorher noch Urlaub macht.

Viele Grüße
Harfe

harfe
14.12.2010, 18:45
Hallo, ich bin's wieder...

Eben war ich nun beim Hausarzt, der inzwischen den Bericht des Röntgenarztes über das MRT bekommen hatte. Ich habe ihm die MRT-Bilder mitgebracht und er hat mir gesagt, was in dem Bericht steht.

Zunächst mal wurde kein Bandscheibenvorfall festgestellt, und es scheint soweit alles "normal" zu sein, außer dem Folgenden:

"Mittelgradige rechts dorso-laterale Osteochondrose HWK 3/4 mit relativer Einengung des rechten Neuroforamen im Eingangsbereich."

So wie der Arzt es mir erklärt hat bzw. so wie ich es verstanden habe, bedeutet das einen mittelschweren, zum Rücken hin und seitlich gerichteten Verschleiß der Bandscheibe und dadurch Neubildungen an den Wirbelknochen zwischen dem 3. und 4. Halswirbel, und als Folge davon eine Einengung des Nervenaustrittskanals. Das heißt anscheinend, dass der Nerv an der Stelle, wo er aus dem Wirbel austritt, eingeengt ist, und ebenso das Blutgefäß, das den Kopf versorgt. Er hat mir das auch am Modell gezeigt, und dadurch ist mir ganz plastisch klar geworden, wieso ich so oft Schmerzen im Nacken und Arm habe und auch oft Kopfschmerzen, teilweise mit Sehstörungen.

Was mich nur wundert und worauf er mir keine richtige Antwort gegeben hat, warum dieser Befund rechts sein soll, wobei ich die Schmerzen hauptsächlich auf der linken Seite habe...Von meinem Gefühl her wäre es logischer, wenn diese Verengung auf der linken Seite wäre...und direkt nach der MRT-Untersuchung sprach der Röntgenarzt auch, soweit ich mich erinnere, von einer gewissen Einengung auf der linken Seite. (?) Könnte das theoretisch sein, dass der Arzt, der den Bericht verfasst hat, die Seiten verwechselt hat?

Außerdem war ich inzwischen bei einer Neurologin, die die Nervenleitgeschwindigkeit am linken Arm zwischen Ellbogen und Fingern und zwischen Handgelenk und Fingern gemessen hat und dort nichts Auffälliges feststellen konnte. Wie sie sagte, könnte es natürlich sein, dass der Nerv weiter oben eingeklemmt ist, aber das hat sie zunächst mal noch nicht untersucht. Der Schmerz im Arm und im kleinen Finger ist momentan auch wesentlich besser, vermutlich infolge der Osteopathie-Behandlung.

Mein Arzt hat mir als Hauptmaßnahme Sport zum Muskelaufbau empfohlen, und evtl. "Kieser-Training". Das gibt es offenbar nicht in unserem Ort, sondern nur in der Großstadt, und da werde ich mich mal näher erkundigen.

Auf ein TENS-Gerät habe ich ihn auch angesprochen, aber er meinte, das wäre nicht so sinnvoll wie Muskelaufbau durch Sport. Ich denke mir aber, falls die Schmerzen wieder schlimmer werden sollten als sie jetzt sind, frage ich mal im Gesundheitsladen nach, ob ich dort ein Gerät ausleihen kann zum Testen.

Außerdem habe ich ihn nach einem weiteren Rezept für Physiotherapie gefragt, aber da ich jetzt 3 Rezepte gehabt habe, meinte er, ich müsste zunächst mal 12 Wochen abwarten bis zum nächsten.

Am Donnerstag habe ich den vorerst letzten Termin beim Physio/Osteopathen und werde ihn dann auch fragen, was er mir weiter empfiehlt.

Den Zahnarzttermin habe ich erst am 21. Dezember und lasse dann die Stelle mit der WSRS nochmal untersuchen.

Eigentlich fühle ich mich jetzt, alles in allem gesehen, auch nicht sehr viel schlauer als vorher...ein Freund von mir würde jetzt raten, ich solle mich am besten "notschlachten lassen" :freches grinsen:

Ich denke, dass bei dem Ganzen die Seele auch eine große Rolle spielt, denn ich merke bei Stress und Hektik sofort, wie der Schmerz schlimmer wird...in den letzten Tagen war es extrem stressig auf der Arbeit, und das macht sich sofort bemerkbar.

Ich hoffe, Euch geht es soweit gut, und sende Euch allen herzliche Grüße!

Harfe

Inaktiver User
15.12.2010, 08:21
Hallo liebe Harfe,

na immerhin... obwohl dir auch nicht hilft, dass es nun kein Bandscheibenvorfall ist. Eine Verengung ist auch nicht besser, die Schmerzen bleiben.

Meinem Nacken gehts gut - dank TENS aber wie du schon geschrieben hast - Stress sucht sich die empfindlichste Stelle im Körper und schon ist der Schmerz wieder da.

Ich hab jetzt gute Erfahrung mit Ibu Ratiopharm Lysin gemach -das gibts Rezeptfrei in der Apo und wirkt sehr schnell.

Allerdings ist bei mir mal wieder die Lendenwirbelsäule dran und rechts die Hüfte - ich hab diesen Freitag noch einen Termin beim Orthopäden - im Anschluß würde ich sagen treffen wir uns zur gemeinsamen "Notschlachtung" - dann entgehen wir zunmindest dem Weihnachts- und Silvesterstress :freches grinsen:

Sport ist Mord *g* nein sicher nicht, aber ich für mich bin ganz vorsichtig - ein wenig Joggen ging recht gut im Herbst. Mehr traue ich mich einfach nicht wegen der schlimmen Kopfschmerzen am Tag nach dem Sport. Brauch ich echt nicht.

Gute Besserung - auch wenn Verschleiß nicht wirklich wieder weg geht...

ich wünsche dir dass du Pausen machen kannst wenn dir danach ist. Abschalten und zur Ruhe kommen ist wirklich wesentlich!

harfe
15.12.2010, 08:52
Liebe Dharma,

herzlichen Dank für Deine Antwort! :blumengabe:



Allerdings ist bei mir mal wieder die Lendenwirbelsäule dran und rechts die Hüfte - ich hab diesen Freitag noch einen Termin beim Orthopäden - im Anschluß würde ich sagen treffen wir uns zur gemeinsamen "Notschlachtung" - dann entgehen wir zunmindest dem Weihnachts- und Silvesterstress :freches grinsen:

Oh je, da hast Du ja sogar mehrere "Baustellen", rückenmäßig gesehen...ich hatte bisher damit noch keine Probleme, allerdings hatte ich ein Jahr lang einen entzündeten Fersensporn am linken Fuß, der sehr schmerzhaft war.

Was wird denn Dein Orthopäde voraussichtlich an Behandlungen unternehmen? Und betreibst Du denn momentan Muskelaufbau in irgendeiner Form?

Ein Treffen wäre nett, aber nicht zum "Notschlachten", sondern ich würde eher ein Gläschen Sekt oder Glühwein vorziehen :smirksmile:



Sport ist Mord *g* nein sicher nicht, aber ich für mich bin ganz vorsichtig - ein wenig Joggen ging recht gut im Herbst. Mehr traue ich mich einfach nicht wegen der schlimmen Kopfschmerzen am Tag nach dem Sport. Brauch ich echt nicht.

Du bist die Erste, von der ich höre, dass sie auch nach dem Sport schlimme Kopfschmerzen hat...das habe ich ja auch meistens, und jetzt verstehe ich auch, warum. Bei vielen Übungen für Nacken, Hals und Schultern wird vermutlich jedesmal der eingeengte Nerv neu gereizt...

Hier auf der Arbeit waren die letzten Tage total hektisch, und das wird wohl auch bis Weihnachten so bleiben. Dann haben ich und meine Familie frei bis zum 3. Januar...und ich habe diesmal ganz klar verkündet, dass ich KEINE Weihnachtsbesuche machen will, sondern dass wir nur unter uns, mit unseren Jungs, die Tage zu Hause verbringen oder spontan Dinge unternehmen werden.

Da bin ich richtig stolz auf mich, denn wir haben sonst all die Jahre einige Besuche gemacht, die oft sehr anstrengend waren...

Ich denke mir, ich werde im nächsten Jahr 50 (puh) und jetzt bin ich alt genug, um nur noch die Dinge zu tun, die ich auch wirklich tun möchte...Irgendeinen Vorteil sollte das Älterwerden ja haben...:smirksmile:

Alles Gute für Dich und dass Deine Lendenwirbelsäule und Hüfte bald besser werden :blumengabe:, und ich wünsche Dir eine möglichst ruhige Zeit bis zum Jahresende,

Harfe

Inaktiver User
22.12.2010, 14:50
Hallo Harfe

da bin ich noch mal kurz - du bist ein Jahr älter als ich...ich werde übernächstes Jahr 50.

Und ja, genau das ist die Zeit um mal an sich zu denken. Auszeiten zu nehmen, Pausen zu machen.

Ich mache das nun seit 2 Jahren so und mir bekommt es gut.

Meine Brustwirbelsäule ist wieder eingerenkt - das ist ja immer ziemlich unkompliziert.

Die Hüftsache ist wahrscheinlich nur ein Schleimbeutel der sich entzündet hat - ich sitze ja den ganzen Tag im Büro....


Zur Zeit - bei dem Wetter - mache ich nichts. Keinen Sport. Ich habe aber im Winter wirklich keinerlei Motivation dazu. Im Frühjahr werde ich aber wieder aktiv.

Kampfsport ist auch noch länger, wenn nicht für immer tabu. Dafür ist mir mein Nacken doch zu wichtig. Und ja genau, wenn der Nerv eingeklemmt ist und noch zusätzlich durch Sport beansprucht wird gibts Migräne - und ich hab ehrlich gesagt keine Lust nach jeder Sportstunde am nächsten Tag flach zu liegen.

Meinem Nacken gehts aber wunderbar - dank TENS ich kann ja wirklich nur sagen - es gibt nichts besseres. Die Durchblutung wird gefördert und Schlacken werden abtransportiert - gerade durch die engen Kanäle ist das wirklich wichtig. Ich geb meins nicht mehr her.

Also liebe Harfe - dir und deiner Familie ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen ebensolchen Rutsch in ein hoffentlich gesundes Neues Jahr.

Dharma

harfe
22.12.2010, 16:25
Liebe Dharma,

danke für Deine Antwort! :blumengabe: Wir hatten eben Weihnachtsfeier hier auf der Arbeit und ich bin noch ein bisschen "durchgedreht"....aber es war nett. Jetzt werde ich morgen noch einiges erledigen und dann ist Schluss für dieses Jahr!! :smile:




Meine Brustwirbelsäule ist wieder eingerenkt - das ist ja immer ziemlich unkompliziert.

Die Hüftsache ist wahrscheinlich nur ein Schleimbeutel der sich entzündet hat - ich sitze ja den ganzen Tag im Büro....

Es freut mich, dass Deine Brustwirbelsäule soweit wieder ok ist! So eine Schleimbeutelentzündung, geht das einigermaßen schnell wieder weg? Und wie wird denn so etwas behandelt? Ich wusste bisher gar nicht, dass man so etwas vom vielen Sitzen bekommen kann...

In der letzten Zeit, seit es so kalt und glatt draußen ist, habe ich außer meinem üblichen Rehasport auch nichts an Sport gemacht, aber mir fehlt das Walking an der frischen Luft sehr. Vielleicht werden wir an den freien Tagen mal einen Schneespaziergang machen.

Übrigens war ich gestern beim Zahnarzt und habe meinen linken Kiefer, wo die Wurzelspitzen-Resektion vor 2 Jahren war, röntgen lassen, und laut Zahnarzt ist alles ok. Da war ich sehr erleichtert!

Ich habe meinem Physiotherapeuten / Ostoepathen den MRT-Bericht gezeigt, er hat ihn gelesen, aber seine Reaktion hat mich ein bisschen gewundert: Er meinte, dass 90 % der Leute meines Alters so eine Verengung bzw. Bandscheinverschleiß hätten, und es wäre nichts Dramatisches. Mein Rezept ist ja jetzt zu Ende und ein neues habe ich momentan nicht, und ich habe ihn gefragt, ob ich dann erstmal auf eigene Kosten weiter zu seiner Behandlung kommen sollte (seiner Meinung nach), aber er meinte, ich sollte erstmal gucken, wie es sich über die freien Tage entwickelt, und wenn etwas "ganz Dramatisches" wäre, sollte ich mich melden.

Na ja, ich werde also erstmal abwarten, und zwischen den Tagen werde ich mich mal im hiesigen Sanitätshaus erkundigen, ob ich dort evtl. ein TENS-Gerät erstmal zum Testen ausleihen könnte.


Es freut mich, dass es Deinem Nacken gut geht!

Ich wünsche Dir auch ein frohes und harmonisches Weihnachtsfest und ebenso einen guten Rutsch in ein gesundes und gutes neues Jahr!

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
23.12.2010, 18:46
Nochmal kurz - ob das vom Sitzen kommt mit dem Schleimbeutel weiß ich nicht genau - ich habs nur schon öfter gehabt - naja Notschlachtung bleibt ja als Option noch *g*

So ein TENS ist gar nicht teuer - ich glaub um die 40 Euro - falls du es nicht verschrieben bekommst.

Ja das mit der Verengung ist "Altersgemäß" wie der Doc immer so schön sagt - das ist zwar tröstlich, nützt aber nichts wenn man diese Schmerzen hat.

Abfinden muß man sich damit nämlich nicht! Und immer Tabletten nehmen ist ja auch nicht gesund.

Wie schön, dass dein Kiefer okay ist - ich hatte im Oktober eine WSR - meine dritte oder vierte - ich weiß also was du meinst. Ich hasse das wirklich auch wenn ich weiß, dass der Zahn dadurch gerettet werden kann. Schlimm ist es aber trotzdem!

So und nun bin ich wirklich weg - also noch mal ein schönes Fest und einen guten Rutsch...:kerze:

Divino
27.12.2010, 10:01
Ohne jetzt alles durchzulesen:

Hattet ihr das Thema Atlastherapie und Atlaskorrektur schon?

_Zitronenmond_
27.12.2010, 10:10
...

harfe
27.12.2010, 14:42
Hallo, Divino,

hier in diesem Strang wurde das Thema Atlastherapie noch nicht erwähnt, aber ich habe auch in anderen Strängen gestöbert und bin dort darauf gestoßen.

Auf längere Sicht hatte ich auch überlegt, dies evtl. zu versuchen, aber momentan weiß ich einfach zu wenig darüber, und kann deshalb auch nicht beurteilen, ob dies in meinem Fall angezeigt wäre.

Hallo, Dharma,

Dir auch danke für Dein Post, und einen guten Rutsch!

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
28.12.2010, 11:07
Mein Atlas sitzt richtig. Bei mir ist der BV am 3/4 Wirbel der HWS - ganz leicht zu erkennen auf den Bildern des MRT. Und da sieht man auch den Atlas und mein Doc hat extra noch geguckt wegen des Atlas.

harfe
28.12.2010, 11:56
Hallo, Dharma,

da wäre ich jetzt von selber nicht drauf gekommen, aber ich habe ja meine MRT-Aufnahmen hier zu Hause, und werde sie beim nächsten Arzttermin nochmal mitnehmen und den Hausarzt nach dem Atlas fragen, denn darüber hatten wir letztes Mal nicht gesprochen!

Herzliche Grüße
Harfe

diesuesse87
30.12.2010, 22:52
Hallo ihr lieben!

Habe 2006 einen Sportunfall im Schulunterricht meiner Ausbildung zur Arzthelferin. Beim Trampolin wollte ich die Vorwärtsrolle lernen und alles war super gut gepolstert, dennoch bin ich mit dem Nacken ganz sch... aufgekommen und hat natürlich auch noch geknackt. Also ins KH, da sagten die mir nach RÖ und Abtasten HWS-Distorsion(Verstauchung). 2 Wochen Krause und Krankengymnastik. Seitdem hab ich bestimmt alle 2 Jahre HWS-Syndrom was sich zu einem Starken WS-Syndrom verschlimmert. Also immer wieder vieel Wärme, einrenken(natürlich so wenig wie möglich) und KG, damit dann die Muskeln aufbauen kann. Jetzt ist es im November wieder passiert und mache jetzt Rehasport Rückengymnastik. Habe früher auch Kampfsport gemacht und habe aber schon vor dem Unfall wegen wenig Zeit aufgegeben. Jetzt möchte ich wieder darf es aber im Mom nicht, weil ich ab und zu immer noch Druck im Nacken hab.*schnief*

Eins weiß ich jetzt schon Nie wieder ohne Sport!!! Und selbst wenn ich mein Leben lang nur Rückengymnastik mache

harfe
31.12.2010, 13:26
Hallo, Diesüße,

da hast Du ja schon einiges hinter Dir, "nackentechnisch" gesehen...Vermutlich hast Du bei Deinem Sportunfall noch Glück im Unglück gehabt, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist, denke ich mir?

Rehasport ist sicherlich gut, mache ich ja auch, aber auf die Dauer möchte ich auch wieder zur "normalen" Gymnastik gehen. Ich habe, soweit ich weiß, noch 12 Stunden Reha-Sport übrig, und bin am Überlegen, was ich dann machen werde...

Ich für mich merke jetzt während dieser Tage, wo ich nicht arbeiten muss, dass es allein schon dadurch besser ist mit den Schmerzen, weil ich nicht stundenlang am PC sitzen muss und auch viel weniger Stress habe. Arbeitest Du denn jetzt als Arzthelferin, und ist das belastend für den Nacken?

Ich wünsche Dir und allen anderen Mitschreibern hier einen guten Rutsch und einen guten und hoffentlich gesunden Start in das neue Jahr! :blumengabe::blumengabe:

Harfe

diesuesse87
07.01.2011, 13:32
Ja ich arbeite als Arzthelferin und Nackentechnisch ist es nicht schlimm, weil ich ja eine abwechslungsreiche Bewegung habe. Mal sitze ich am PC, mal beuge ich mich über einen Pat. um ein EKG zu schreiben und manchmal muss ich mich hin hocken um eine Karteikarte aus dem Schrank zu holen.
Ich bin erst noch am Anfang meiner Rehasport Übungen, aber durch falsches Sitzen wird es natürlich nicht wirklich besser. Was mir auch ziemlich schwer fällt. ;) Meinen besten Freund den Pezziball, habe ich vom Dachboden geholt. Ich muss ihn nur noch wieder aufpumpen um auch hier zuhause mal bei Schmerzen meine Beine drauf ablegen zu können oder mich drauf zu setzen und Übungen zu machen. Habe es ja nicht nur im Nacken, sondern auch in der BWS und in der LWS.

harfe
09.01.2011, 13:25
Ja ich arbeite als Arzthelferin und Nackentechnisch ist es nicht schlimm, weil ich ja eine abwechslungsreiche Bewegung habe. Mal sitze ich am PC, mal beuge ich mich über einen Pat. um ein EKG zu schreiben und manchmal muss ich mich hin hocken um eine Karteikarte aus dem Schrank zu holen.



Hallo, DieSüße,

das ist ja immerhin schon mal sehr gut, wenn Du auf der Arbeit nicht ständig dieselbe Haltung hast...

In meiner Reha-Sportgruppe ist eine Frau, die sogar schon wegen ihres Nackenproblems operiert worden ist, und sie ist Arzthelferin bei einem Zahnarzt. Sie sagte, sie müsste sich ständig in verdrehter Haltung über die Patienten beugen, und das leuchtet mir ein, dass das auf die Dauer sehr belastend ist...

Woher kommen denn bei Dir die Probleme mit der BWS und LWS, sind das auch Folgen von Deinem Unfall?


Meinem Nacken geht es zur Zeit übrigens - "toi, toi, toi!" - einigermaßen gut, und ich will mich auch wieder für den nächsten Yoga-Kurs anmelden, allerdings dann einige Übungen gar nicht mehr mitmachen.
Die Meditationen in diesem Kurs finde ich immer sehr schön und entspannend...

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
11.01.2011, 08:18
Frohes und gesundes Neus Jahr wünsche ich euch allen.


Ich hab mir jetzt eine Heizdecke fürs Bett gekauft - herrlich! Und viel weniger Schmerzen.

harfe
11.01.2011, 08:56
Frohes und gesundes Neus Jahr wünsche ich euch allen.


Hallo, Dharma,

danke schön, das Gleiche wünsche ich Dir auch! :blumengabe:

Bei Tchibo gibt es momentan eine Heizdecke zu kaufen, und ich habe schon damit geliebäugelt...Wie machst Du das, benutzt Du Deine Heizdecke jetzt jede Nacht zum Schlafen?

Mein Nacken ist gerade wieder richtig schlimm geworden, heute Nacht konnte ich kaum schlafen, weil ich starke Kopfschmerzen hatte, und wusste gar nicht, wie ich liegen sollte...

Um halb drei bin ich schließlich nochmal aufgestanden und habe Tabletten geschluckt, mich dann später wieder hingelegt und bin auch nochmal kurz eingeschlafen. Heute morgen habe ich nochmal Tabletten genommen, sonst hätte ich gar nicht zur Arbeit gehen können...und jetzt überlege ich, was ich heute Abend am besten unternehmen sollte, um die Kopfschmerzen loszuwerden...

Gleichzeitig ist gerade meine Periode im Kommen, und damit einhergehend habe ich sowieso meist Kopfschmerzen und Bauchschmerzen...und der turbulente Arbeitsbeginn letzte Woche hat sicher auch eine Rolle gespielt.

Jetzt hatte ich mich schon gefreut, endlich mal keine Arzt- und Physiotermine mehr zu haben, da geht's schon wieder los...:knatsch:

Viele Grüße
Harfe

diesuesse87
11.01.2011, 21:57
Hallo!
Ich mag nicht gerne eine Heizdecke benutzen! Mein Freund schwitzt manchmal so stark nachts, das mein Bett richtig nass ist! Ich benutze sehr gerne die Thermacare Pflaster! Die bringen mir halt wirklich was.
Lg diesuesse

Inaktiver User
13.01.2011, 10:02
Ach Harfe das ist ja doof.

Meine Rückenschmerzen werden auch schlimmer - es ist die LW und die Hüfte ich glaub ich muß doch noch mal zum Doc.

Die Heizdecke mache ich eine Stunde bevor wir ins Bett gehen an und aus wenn ich mich reinlege. Sie wärmt lange nach.

Das ist richtig schön, die Wärme entspannt den Rücken sofort und so kann ich ganz gut liegen.

Ich mag ja nicht so gern Schmerzmittel nehmen für den Rücken und so gehts ganz gut.

harfe
17.01.2011, 18:49
Liebe Dharma,

wie geht es Dir denn inzwischen, was macht Deine LWS und die Hüfte, und was hat der Arzt denn gesagt?

Mein Nacken ist heute schlimmer denn je, also habe ich heute morgen erstmal zwei Tabletten geschluckt. Dann hat mich eine Kollegin, die eine Heilpraktiker-Ausbildung macht, getaped - ich meine, sie hat mir sogenannte "Dolo-Tapes" auf den Nacken geklebt, und dadurch wird es meist sehr schnell etwas besser, wenn auch nur temporär.

Ich glaube, eine große Rolle spielt dabei, dass ich mir gerade wegen verschiedener Dinge den Kopf zerbreche...dazu noch die blöden Wechseljahre, die mich zunehmend nerven...

Immerhin gehe ich noch zum Reha-Sport, und habe mich auch wieder für den nächsten Yoga-Kurs angemeldet. Ich habe der Lehrerin geschrieben, was mein Problem ist u. dass ich einige Übungen gar nicht mehr mitmachen werde, worauf sie sehr verständnisvoll geantwortet hat.

Vermutlich geht es doch nicht ohne Behandlung, entweder wieder Osteopathie, oder Massage...

Es macht mich gerade psychisch ziemlich down, diese dauernde Nackengeschichte - wobei ich mir nicht sicher bin, was nun Ursache ist und was die Folge.

Herzliche Grüße von
Harfe

Inaktiver User
18.01.2011, 08:49
Hallo Harfe

ich hangel mich so durch *g*

Die Hüfte ist es nicht, es ist "nur" die LW und das Problem dort ist, dass mir der letzte Wirbel rechts ganz fehlt und die kleinen Wirbelkörper dort reiben sich entzünden und dann sehr weh tun. Mir hilft Wärme sehr und ich hab ja meine Heizdecke jetzt.

Zum Doc brauche ich damit zu gehen - außer einer Spritze gegen die Schmerzen kann er da nichts machen. Und die brauche ich echt nicht, das schmerzt wirklich sehr.

Schwimmen will ich jetzt versuchen - ganz ohne Sport ist ja auch doof!!

harfe
18.01.2011, 16:17
Die Hüfte ist es nicht, es ist "nur" die LW und das Problem dort ist, dass mir der letzte Wirbel rechts ganz fehlt und die kleinen Wirbelkörper dort reiben sich entzünden und dann sehr weh tun. Mir hilft Wärme sehr und ich hab ja meine Heizdecke jetzt.

Hallo, Dharma,

huh, das hört sich aber nicht gut an! An Schwimmen habe ich auch schon mal gedacht, aber mir ist normalerweise das Wasser im hiesigen Schwimmbad zu kalt - ich bin eher eine Frostbeule!

In der Großstadt in der Nähe gibt es ein Thermalbad, und das warme Wasser dort tut wirklich gut....ich möchte versuchen, künftig mal etwas öfter dort hinzufahren.

Außerdem habe ich mich eben bei einer Bekannten, die Ayurveda-Behandlungen gibt, zu einer Ayurveda-Rückenmassage mit ayurvedischem Öl angemeldet, dort war ich schon einmal und es war toll! Am Freitag nach der Arbeit werde ich dort hinfahren. Vielleicht wäre das eine Alternative zu regelmäßigen Physio- oder Osteopathie-Behandlungen, mal sehen...

Ich wünsche Dir gute Besserung! :blumengabe:

LG
Harfe

jasmin18
19.01.2011, 00:41
Hallo Harfe

ich hangel mich so durch *g*

Die Hüfte ist es nicht, es ist "nur" die LW und das Problem dort ist, dass mir der letzte Wirbel rechts ganz fehlt und die kleinen Wirbelkörper dort reiben sich entzünden und dann sehr weh tun. Mir hilft Wärme sehr und ich hab ja meine Heizdecke jetzt.

Zum Doc brauche ich damit zu gehen - außer einer Spritze gegen die Schmerzen kann er da nichts machen. Und die brauche ich echt nicht, das schmerzt wirklich sehr.

Schwimmen will ich jetzt versuchen - ganz ohne Sport ist ja auch doof!!

Hallo,Dharma09 :in den arm nehmen:, ich hatte bis vor einem halben Jahr selbst diese Probleme und habe mich von einer sehr guten Freudin beraten lassen, die mir ein Öl gab, was man im Rückenbereich einreiben kann. Dieses Öl half wirklich fantastisch gegen meine Rückenprobleme, die durch vieles Arbeiten vor dem PC entstanden. Zwar habe ich vor diesem Öl vieles ausprobiert, seien es Massagen oä, aber bisher war das Öl wirklich das einzige Mittel, was mir langfristig half! Ich rede hier von dem "Gong Ting Yu Yong Feng Shi Bing Yao You" Öl von "Jin Feng", was die Durchblutung und den Fluss des Qi verbessern soll. Es ist eine echte Wohltat für den Rücken, weil diese Rezeptur eine besonders wärmende Wirkung auf den Rücken hat und die Schmerzen dadurch erheblich gelindert werden. :blumengabe:

harfe
19.01.2011, 13:48
Hallo, ich nochmal...

noch im letzten Jahr hatte ich zugesagt, bei einer Veranstaltung Ende März teilzunehmen (nicht in meinem derzeitigen Hauptberuf, sondern eher als bezahlte kleine Nebentätigkeit).

Jetzt habe ich mit den Vorbereitungen dafür angefangen, und merke, dass dies meinem Nacken, der sowieso gerade wieder stark schmerzt, gar nicht gut tut....die Verspannungen werden noch stärker und strahlen bis in den Ellbogen aus.

Jetzt bin ich hin- und hergerissen, was ich tun soll: "Augen zu und durch", also alles machen wie geplant, oder ob ich absagen sollte mit der Begründung, dass ich es aus gesundheitlichen Gründen gerade doch nicht machen kann....

Wenn ich absagen würde, dann müssten andere Leute gefunden werden, um meine Aufgaben zu übernehmen, und dabei hätte ich ein total schlechtes Gewissen...und eigentlich mache ich diese Sache recht gern, wenn auch ein gewisser Druck dabei ist.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich damals vor ein paar Jahren die Möglichkeit, daran teilzunehmen, bekommen habe, weil meine "Vorgängerin" wegen ihrer Rückenprobleme ausfiel, und ich bin eingesprungen...

Wie geht Ihr mit so etwas um, hört Ihr auf Euren Nacken und sagt Dinge ab, die nicht gut tun, egal, was andere darüber denken mögen? Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit dem "Neinsagen" und habe mich früher oft dadurch selber überfordert, und vielleicht ist diese Nackengeschichte ein weiterer Warnschuss, damit aufzuhören??

Für Eure Meinung dazu wäre ich dankbar!

LG
Harfe

WhiteSnowflake
20.01.2011, 11:25
Ich würde eindeutig zum Absagen tendieren.

Verbessern wirst du die "Nacken-Problematik" durch die Mitrabeit sicher nicht.

Natürlich kann man sich auch nicht ewig zurückziehen und sich sein Leben vom Nacken diktieren lassen.
Aber vielleicht schaffst Du es ja in diesem Jahr deinen Nacken durch Entspannung und Muskelaufbau soweit zu stabilisieren, dass Du Dir die Frage im nächsten Jahr nicht mehr stellen musst.

Ich habe übrigens beide Wege "ausprobiert":

ich habe trotz Nackenschmerzen bei einer Hochzeit geholfen und es hinterher bereut. Daraufhin habe ich ähnliche Termine abgesagt und mir eine Auszeit genehmigt, um an meinem Nacken-Problem zu arbeiten. Ich habe die "verpassten" Aktivitäten nie bereut und freue mich momentan daran, dass mein Nacken nicht mehr aufmuckt.

Liebe Grüße und gute Besserung
Schneeflocke

harfe
20.01.2011, 12:58
Natürlich kann man sich auch nicht ewig zurückziehen und sich sein Leben vom Nacken diktieren lassen.

Aber vielleicht schaffst Du es ja in diesem Jahr deinen Nacken durch Entspannung und Muskelaufbau soweit zu stabilisieren, dass Du Dir die Frage im nächsten Jahr nicht mehr stellen musst.

Hallo, WhiteShnowflake,

danke schön für Deine Gedanken! Du hast da etwas geschrieben, was ich mir auch gerade denke: Eigentlich will ich mir nicht mein weiteres Leben von meinem Nacken diktieren lassen...Es gibt so viele Dinge, die ich noch gern tun und ausprobieren würde, aber merke immer wieder, dass mein Körper mir oft einen Strich durch die Rechnung macht...und das finde ich sehr nervig.

Es fällt mir total schwer, die Geduld aufzubringen, auch mal gar nichts zu tun bzw. mich nur auf Ruhe und Regeneration zu konzentrieren...

Aber vielleicht hast Du Recht, dass es jetzt eine Phase ist, wo dies nötig ist, und irgendwann vielleicht wieder besser sein wird!

Herzliche Grüße
Harfe

WhiteSnowflake
20.01.2011, 14:34
......Es fällt mir total schwer, die Geduld aufzubringen, auch mal gar nichts zu tun bzw. mich nur auf Ruhe und Regeneration zu konzentrieren...
.....

Wenn's hilft sehe es nicht als "Ruhe und Regeneration", sondern als Deinen Job, deinen Nacken wieder hinzubekommen.

Warum den Ehrgeiz nur im Beruf oder sonst. Aktivitäten, warum nicht auch bei gesundheitl. Problemen?
Also mich hat letztes Jahr einfach der Ehrgeiz gepackt meinen Nacken + Schultern wieder "hinzukriegen".

Viele Erfolg!

harfe
20.01.2011, 14:43
Warum den Ehrgeiz nur im Beruf oder sonst. Aktivitäten, warum nicht auch bei gesundheitl. Problemen?
Also mich hat letztes Jahr einfach der Ehrgeiz gepackt meinen Nacken + Schultern wieder "hinzukriegen".

Viele Erfolg!


Das ist ein interessanter Gedankenansatz - ich hätte zunächst mal gedacht, dass sich Ehrgeiz und Entspannung gegenseitig ausschließen...und mein Problem ist u.a., dass ich immer alles 150 %ig hinkriegen will...

Ich denke, dass ein Zuviel an Sporttraining, Behandlung usw. leicht kontraproduktiv sein könnte, jedenfalls für mich...ich glaube, ich sollte eher das "Loslassen" üben, sowohl im Beruf als auch im privaten Bereich.

Ich bin in den letzten 15 Jahren schon zweimal ziemlich zusammengeklappt mit völliger Erschöpfung, und ich denke, dass diese Nackengeschichte ein Signal ist, die Notbremse zu ziehen, damit es nicht nochmal passiert...aber das macht mich ganz kribbelig!

LG
Harfe

WhiteSnowflake
20.01.2011, 15:28
Das ist ein interessanter Gedankenansatz - ich hätte zunächst mal gedacht, dass sich Ehrgeiz und Entspannung gegenseitig ausschließen...und mein Problem ist u.a., dass ich immer alles 150 %ig hinkriegen will...

Ich denke, dass ein Zuviel an Sporttraining, Behandlung usw. leicht kontraproduktiv sein könnte, jedenfalls für mich...ich glaube, ich sollte eher das "Loslassen" üben, sowohl im Beruf als auch im privaten Bereich.

Ich bin in den letzten 15 Jahren schon zweimal ziemlich zusammengeklappt mit völliger Erschöpfung, und ich denke, dass diese Nackengeschichte ein Signal ist, die Notbremse zu ziehen, damit es nicht nochmal passiert...aber das macht mich ganz kribbelig!

LG
Harfe

Ich verstehe, was Du meinst, aber Ehrgeiz heißt ja nicht zwangsläufig übertreiben.

Mir hat es einfach gut getan meinen Energieüberschuß in der Muckibude abzuarbeiten. Ich sag das mal mit absicht so, da mein Herz absolut nicht daran hängt - das findet Yoga 1000 Mal besser :smirksmile:
Aber man kann auch in der Muckibude Achtsamkeit walten lassen und entspannen.
Ich habe zusammen mit dem Trainer ein Programm definiert und achte immer sehr gut darauf, ob mein Nacken muckt oder nicht - ich habe auch einige Programmpunkte wieder umgestellt, weil sie nicht so klasse waren.
Jetzt, nach einem Jahr, arbeite ich am 4. Programm. Ich bin der Überzeugung, dass ich mit 1 Mal pro Woche Yoga nicht da wäre wo ich jezt bin (Yoga hat meinem Nacken ja auch den Rest gegeben - hab' ich hier auch schon geschrieben). Den Härtetest besteht mein Nacken jeden Tag im Job!

Wie gesagt ich bin kein Fan von Mukibude und habe das auch immer belächelt, aber ich fühle mich in Summe fitter und mein hoher Blutdruck befindet sich im Abwertstrend.

Einziger Nachteil ist der Zeitaufwand: 2 mal die Woche 1,5 Stunden.

Kann ich dich motivieren?

LG
Schneeflocke

harfe
20.01.2011, 15:42
Wie gesagt ich bin kein Fan von Mukibude und habe das auch immer belächelt, aber ich fühle mich in Summe fitter und mein hoher Blutdruck befindet sich im Abwertstrend.

Einziger Nachteil ist der Zeitaufwand: 2 mal die Woche 1,5 Stunden.

Kann ich dich motivieren?
LG
Schneeflocke

Hallo, Schneeflocke,

momentan gehe ich noch einmal pro Woche zum Reha-Sport, also zur Rückengymnastik. Ich habe noch 9 Einheiten übrig und bin am Überlegen, was ich danach machen werde. Eine Kurskollegin hat mich gefragt, ob ich mit ihr danach zu einer Sportgruppe gehen möchte, die Rückengymnastik und anderes macht, jedenfalls anspruchsvollere Sachen als die im Reha-Sport. Anfang Februar wollen wir mal zusammen dort hingehen und es ausprobieren! Wenn es mir gefällt, dann werde ich dort einsteigen, oder ansonsten weitersuchen nach etwas anderem.

In einer Muckibude war ich mal vor ein paar Jahren zu einem Probetraining, aber das ist einfach nichts für mich - ich mache lieber Sport ohne Geräte, oder nur mit Hantel, Seil, Ball usw. Auf jeden Fall werde ich meine Muskeln weiterhin trainieren!

Gestern Abend beim Reha-Sport habe ich schon während der Übungen gespürt, dass mir einige davon nicht gut taten, und habe nur vorsichtig mitgemacht. Heute Morgen hatte ich prompt wieder stärkere Nacken- und Schulterschmerzen - ich muss also wirklich vorsichtig sein mit dem Muskelaufbau!

LG
Harfe

WhiteSnowflake
20.01.2011, 15:51
Ich lass noch nicht locker :smirksmile:

Das mit den Geräten ist wirklich nicht toll, ich habe aber meine Meinung dazu geändert:

ich habe an den Geräten immer eine, durch die Geräte-Konstruktion fest definierte, für die Übung optimale, Positionierung meines Körpers. Ich habe praktisch keinen Spielraum, um die Übungen "falsch" durchzuführen. Mir gibt das die Sicherheit das richtige zu tun.

Das habe ich meiner Erfahrung nach bei Reha-Sport oder Yoga nicht.

Ich habe die Übungen mit kaum Gewicht begonnen (teilweise nur 5 Kg) und mich langsam und dosiert gesteigert. Diese Steigerung ist bei Yoga nicht möglich.

LG
Schneeflocke

harfe
20.01.2011, 16:00
Ich lass noch nicht locker :smirksmile:


Du bist ja lieb, dass Du Dir so viel Mühe machst meinetwegen! :smirksmile:



ich habe an den Geräten immer eine, durch die Geräte-Konstruktion fest definierte, für die Übung optimale, Positionierung meines Körpers. Ich habe praktisch keinen Spielraum, um die Übungen "falsch" durchzuführen. Mir gibt das die Sicherheit das richtige zu tun.

Dass dies ein Vorteil ist, sehe ich ein. Ich habe damals nur die Erfahrung gemacht, dass ich, während ich die Übungen an den Geräten gemacht habe, kaum Schwierigkeiten hatte, aber erst hinterher, also am Abend und am nächsten Tag, gespürt habe, dass ich mich überfordert hatte. Ich denke, dass dies bei Gymnastik ohne Gewichte nicht so leicht passieren kann....

Außerdem fand ich es so anstrengend, dauernd überlegen zu müssen, welche Gewichte ich brauche, wieviele Wiederholungen pro Übung fällig waren, usw.

Ich werde mich ja nach dem Reha-Sport erstmal auf die Suche begeben, was das Richtige ist, und vielleicht ende ich dann doch in einem Fitness-Studio, wer weiß...:smirksmile: Es gibt hier eins, wo auch viel Therapie gemacht wird, dort bin ich noch nicht gewesen.

Jedenfalls werde ich erst noch bis Ende März meine restlichen Reha-Einheiten absolvieren, aber kann ja berichten, was ich sonst so ausprobieren werde!

LG
Harfe

Inaktiver User
26.01.2011, 13:13
Vielleicht kann ich auch mal eine Frage los werden:

Ich hab ja nach dem Sport (egal was ich mache) am nächsten Tag Migräne. Und da macht mir Sport einfach keinen Spaß.

Bevor das mit meinem Nacken so schlimm war war ich 3-4 Mal die Woche in eben solch einer Muckibude und es hat Spaß gemacht.

Ich würde ja wieder gehen - aber jedes Mal am Tag danach Migräne macht mich fertig, das brauche ich dann auch nicht.

Aber ich hab jetzt eine neue Idee gehabt: ich hab fast jeden Morgen Muskelkater und Gelenkschmerzen und werde in Kürze mal zu einem Endokrinologen gehen - meine Schilddrüse oder was weiß ich für Hormone könnten auch an diesen Schmerzen schuld sein....

harfe
26.01.2011, 13:39
Vielleicht kann ich auch mal eine Frage los werden:

Liebe Dharma,

natürlich kannst Du hier auch eine Frage loswerden! :blumengabe:



Aber ich hab jetzt eine neue Idee gehabt: ich hab fast jeden Morgen Muskelkater und Gelenkschmerzen und werde in Kürze mal zu einem Endokrinologen gehen - meine Schilddrüse oder was weiß ich für Hormone könnten auch an diesen Schmerzen schuld sein....


Ob die Schilddrüse an solchen Schmerzen Schuld sein kann, weiß ich leider nicht...Eine Überprüfung ist sicherlich immer gut, um zu wissen, ob alles ok ist oder nicht, ich habe das vor ein paar Jahren mal machen lassen.

Dass Hormone grundsätzlich solche Gelenkschmerzen verursachen können, kann ich mir schon vorstellen; ich habe schon öfter mal gelesen, dass manche Frauen in den Wechseljahren Gelenkschmerzen bekommen durch die Hormonveränderungen.

Ich weiß nicht genau, wie alt Du bist, aber ich werde nächsten Monat 50 und merke die blöden Wechseljahre schon ziemlich doll...:knatsch:

Übrigens, was hast Du denn für eine Matratze im Bett, ist sie für Dich ok? Ich habe mir vor ein paar Jahren eine ganz weiche neu gekauft, bei der sich die Hüftknochen und Schultern nicht mehr so durchdrücken, seitdem kann ich besser auf der Seite schlafen.

Ich habe jetzt ein paar Mal am Abend versucht, zu meditieren, und mich danach auf den Boden gelegt und ein paar Entspannungsübungen gemacht, und bilde mir ein, dass mein Nacken dadurch etwas entspannter ist, jedenfalls ist es angenehmer als der Muskelaufbau bei der Rückengymnastik.

Liebe Grüße
Harfe

Einspluszehn
26.01.2011, 23:40
Vielleicht kann ich auch mal eine Frage los werden:

Ich hab ja nach dem Sport (egal was ich mache) am nächsten Tag Migräne. Und da macht mir Sport einfach keinen Spaß.

Bevor das mit meinem Nacken so schlimm war war ich 3-4 Mal die Woche in eben solch einer Muckibude und es hat Spaß gemacht.

Ich würde ja wieder gehen - aber jedes Mal am Tag danach Migräne macht mich fertig, das brauche ich dann auch nicht.

Aber ich hab jetzt eine neue Idee gehabt: ich hab fast jeden Morgen Muskelkater und Gelenkschmerzen und werde in Kürze mal zu einem Endokrinologen gehen - meine Schilddrüse oder was weiß ich für Hormone könnten auch an diesen Schmerzen schuld sein....

dharma, ich hab auch leicht mal kopfweh nach dem krafttraining, ich achte jetzt während des trainings auf reichliche flüssigkeitszufuhr, mische mir in meine trinkflasche 6 tabletten schüsslersalz magnesium und nehme auch nach dem sport noch mal extra magnesium ein.

dann hab ich mir noch einen trainer gegriffen und ihn auf die kopfschmerzen angesprochen, er hat mir einige entspannungsübungen gezeigt, die ich jetzt meistens noch hintendran hänge.

gegen den muskelkater kannst du magnesium auch täglich einnehmen, wobei es sicher dennoch eine gute idee ist, die geschichte mal ärztlicherseits abklären zu lassen.

Inaktiver User
27.01.2011, 11:45
Harfe ich werde 49 im Mai - meine Wechseljahre sind bis Januar letzten Jahres noch nicht in Sicht gewesen - da hab ich einen Hormonstatus beim Gyn machen lassen. Nun ist ein Jahre um ich muß wieder hin - vielleicht hat sich was getan :freches grinsen:

Einspluszehn - ich trinke viel, ich hab genug Magnesium in mir ich spreche auch nicht von leichten Kopfschmerzen sondern von heftigster Migräne.

So wie heute - und ich war gestern "nur" schwimmen.... DAS ist nicht lustig und nimmt mir wirklich jede Motivation mehr Sport zu machen...

Einspluszehn
27.01.2011, 11:59
ich sprach auch nicht von leichten kopfweh, sondern davon, dass ich sie leicht bekomme.

wenn du gar keinen sport mehr machen kannst, ist es sicher wirklich besser, du läßt das mal von einem arzt abklären.

Inaktiver User
27.01.2011, 12:01
Entschuldige, das hab ich falsch gelesen...

Ja ich glaube auch ich geh besser mal zum Doc.

harfe
27.01.2011, 13:00
Hallo, Dharma,

welche Schwimmart betreibst Du denn? Man soll ja bei Nackenproblemen kein Brustschwimmen machen und dabei den Kopf krampfhaft über Wasser halten, sondern entweder bei jedem Zug den Kopf ins Wasser tauchen oder lieber Rückenschwimmen, so dass sich der Nacken nicht verkrampft.

Bei mir ist es ja leider auch so, dass ich z.B. nach dem Rehasport am nächsten Morgen fast immer heftige Kopfschmerzen habe. Im Urlaub gehen wir gerne in den Bergen wandern, und wenn wir in den Alpen mehrere Stunden bergauf gewandert sind, habe ich auch meist schlimmes Kopfweh, vermutlich daher, dass sich mein Nacken durch die Anstrengung verkrampft. Beim Radfahren merke ich es ebenfalls bei längeren Strecken... Schwerere Rucksäcke trage ich schon gar nicht mehr, das macht zum Glück mein Mann...

Vermutlich wird jedesmal der Nerv gereizt, der dann die Schmerzen auslöst, und die Halswirbel "verhaken" sich ineinander, so dass eine Blockade entsteht. Meine Sport-Freundin, die auch Nackenprobleme hat, meinte gestern zu diesem Thema "Der Kopf muss immer in Bewegung bleiben".

Ich habe das Problem meinem Hausarzt und meinem Osteopathen schon öfter geschildert, aber eine wirkliche Lösung des Problems hatten sie auch nicht. Was ganz gut geht, ist Walken...

Ich vermute mal, dass das bei Dir auch so ist, dass bei bestimmten Übungen oder Kopfhaltungen ein Nerv gereizt wird? Wenn das durch einen Verschleiß der Bandscheiben o.ä. passiert, so kann man offenbar nicht viel machen.

Es ist schon doof, da will man sich etwas Gutes tun und Sport machen, und bekommt als Quittung dafür Schmerzen :knatsch:

Was für eine Matratze hast Du denn, ist sie für Deine Situation die richtige? Und das richtige Kopfkissen ist ja auch sehr wichtig!

Falls Du noch Ideen bekommst oder Anregungen von Deinem Doc, was man gegen die Migräne noch unternehmen könnte, so wäre ich dafür sehr dankbar!

Herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
28.01.2011, 08:23
Hallo Harfe,

klar sobald ich was weiß schreib ich das.

Man verspannt ja so unbewußt. Mein Kissen ist richtig, die Matratze auch, daran liegt es nicht.

Achja eins hab ich von meinem Pysiotherapeuten mit auf den Weg bekommen: nicht auf dem Bauch schlafen! Dabei knickt der Kopf ja ab wenn man auf dem Kissen liegt - das Problem ist, ich schlafe gern auf dem Bauch und merke das eben auch Nachts nicht immer - erst wenn der Schmerz schon da ist :knatsch:

Wie war das noch Harfe: Notschlachtung als Alternative? :freches grinsen:

Ich hol mir erstmal einen Termin bei diesem Endokrinologen. Ich hab ja immer diese Muskel und Gelenkschmerzen wenn ich morgen aufstehe (Rheuma ist es nicht) und nun kann es ja sein, dass es entweder die Schilddrüsen oder eben die Wechseljahre sind.

Es muß ja auch nicht weg gehen ich wüßte nur gern was es ist. So im hintersten Hinterkopf könnte es ja auch was schlimmes sein - ich würde das gern ausschließen...

Naja andere haben andere Sorgen - Magengeschwüre hab ich noch nie gehabt z.B. oder Depressionen oder sowas....

Stress vermeiden sagt mein Orthopäde immer :smirksmile: nur wie das geht, das sagt er nicht.

Schwer tragen versuche ich zu vermeiden, geht aber nicht immer. Warm halten und warm anziehen keinen Zug bekommen.... aber ich sitze eben auch den ganzen Tag am PC....


Trotzdem euch allen ein schönes WE - wir müssen leider gleich noch zu einer Beerdigung...

harfe
28.01.2011, 15:21
Hallo, Dharma,

ich glaube, so weit, dass eine Notschlachtung in Frage kommt, sind wir doch noch nicht...:freches grinsen:

Auf dem Bauch schlafen kann ich gar nicht, weil dann der Nacken und Kopf so verdreht liegen. Ich schlafe normalerweise nur auf der Seite...und wenn wir irgendwo in Urlaub sind, habe ich manchmal große Probleme, wenn die Matratze zu hart ist oder das Kopfkissen zu weich.




Ich hol mir erstmal einen Termin bei diesem Endokrinologen. Ich hab ja immer diese Muskel und Gelenkschmerzen wenn ich morgen aufstehe (Rheuma ist es nicht) und nun kann es ja sein, dass es entweder die Schilddrüsen oder eben die Wechseljahre sind.

Es muß ja auch nicht weg gehen ich wüßte nur gern was es ist. So im hintersten Hinterkopf könnte es ja auch was schlimmes sein - ich würde das gern ausschließen...


Diese Steifheit und Schmerzen in den Muskeln habe ich auch am Morgen. Irgendwie hatte ich bisher angenommen, dass das altersbedingt wäre :knatsch:...Was meinst Du denn, was es womöglich Schlimmes sein könnte? Mir würde nur Rheuma, Arthrose oder Fibromyalgie einfallen (wobei ich gar nicht genau weiß, was das eigentlich ist).

Mein Mann hatte neulich noch einen Gedanken, er meinte, wenn ich mal wieder beim Arzt wäre, dann sollte ich einen Test machen lassen auf Borreliose. Wir sind in den letzten Jahren im Urlaub viel gewandert in Süddeutschland, und dort gibt es viele Zecken, die damit infiziert sind. Theoretisch könnte es sein, dass so ein Zeckenbiss solche Beschwerden auslöst...also starke Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen. Und man merkt es ja nicht unbedingt, wenn man von einer Zecke gebissen wird.

Vielleicht solltest Du das auch mal überprüfen lassen?

Dir auch ein schönes Wochenende und herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
30.01.2011, 13:02
Genau Harfe darauf wurde ich geprüft - Borreliose ist es nicht.

Was mir schlimmes einfiele? Naja Knochenkrebs... ja ich weiß das ist ziemlich unwahrscheinlich sonst gehts mir nämlich gut.

Und diese Fybromyalgie? Das ist ja nur ein Wort für verschieden Schmerzen die jemand hat wo kein Arzt weiß was er machen soll.... nein daran glaube ich nicht.

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es mit der Schilddrüse oder anderen Hormonen zusammenhängt....ich werde das mal angehen...

harfe
01.02.2011, 19:07
Liebe Dharma,

heute war ich beim Hausarzt und habe ihn wegen einer Borreliose-Testung gefragt. Morgen früh muss ich nüchtern (brrr!!) zum Blutabnehmen dort erscheinen...

Außerdem will er noch verschiedene andere Werte mittesten lassen, ich bin gespannt, was dabei herauskommen wird!

Hast Du inzwischen schon etwas angeleiert wegen der Schilddrüse?

Herzliche Grüße
Harfe

Manava
02.02.2011, 00:03
Hallo!
Habe den Strang durch Zufall entdeckt, googelt mal nach “Instabiler Halswirbelsäule“ und “Nitrosativer Stress“.
Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr zu schreiben. Es ist zwar sehr mühsam sich einzulesen, ich finde mich aber im gesamten Krankheitsbild wieder, ein Rädchen greift ins andere und leider weiß kein Arzt darüber Bescheid weil es noch ziemlich unerforscht ist, und wenig Studien darüber gibt, dabei gibt es anscheinend ganz einfache Untersuchungsmethoden.


Die Beschwerden sind: Gelenkschmerzen, Schilddrüsenproblem, Schlaflosigkeit, morgendliche Steifheit, Schwindel, Sehstörungen u.s.w.

Ich schaue wieder vorbei.

Lieben Gruß an Euch :blumengabe:

Antonie
02.02.2011, 13:16
Hallo!
Habe gerade Eure Probleme gelesen. Bin leider auch so ein Kandidat mit total desolater Wirbelsäule. Habe gar keine guten Erfahrungen mit Orthopäden. Bin seit einem guten Jahr bei einer Heilpraktikerin. Sie ist von Haus aus Physiotherapeutin, kennt sich also mit solchen Problemen gut aus. Macht mir hin und wieder eine Dorn-Therapie und zusätzlich eine hervorragende Fußreflexzonen-Massage. Danach bin ich wieder für lange Zeit (Monate) fit.
Sitze auch viel am Computer und muss sagen, das ist natürlich für die ganze Wirbelsäule nicht gut.
Im Augenblick ist es bei mir auch wieder der Nacken. Hatte mal als junges Mädchen einen Sportunfall und seit dem im Halswirbelbereich besondere Probleme.
Der Vorschlag "Walken" ist sehr gut, mache ich auch. Außerdem ist Yoga zu empfehlen. Aber Vorsicht, auch da sollte man darauf achten, dass die Lehrerin auf Rückenprobleme Rücksicht nimmt.

Grüße an alle
Antonie

harfe
03.02.2011, 09:29
Guten Morgen und herzlich Willkommen an die "Neuen"! Ich bin völlig verblüfft, wie lange sich dieser Strang schon hält - damit hätte ich gar nicht gerechnet, aber offensichtlich gibt es viel mehr Menschen mit HWS-Problemen, als ich dachte.

Die Ergebnisse vom Borreliose-Test und der anderen Werte werde ich nächste Woche Donnerstag erfahren.

Gestern Abend war ich zum Ausprobieren in einer neuen Sportgruppe. Sie läuft unter der Bezeichnung "Rücken- und Wirbelsäulengymnastik" und es hat mir ganz gut gefallen. Zuerst haben wir eine Weile Aerobic gemacht, was ich total gern mache, und danach dann Übungen im Stehen und auf der Matte, und zum Schluss ein paar Gleichgewichts- und Entspannungsübungen.

Mir ist bewusst geworden, dass ich mich, wenn ich zum Reha-Sport in die Physiotherapie-Praxis gehe, immer irgendwie "krank" und als Patientin fühle, wogegen gestern die Atmosphäre ganz anders war. Ich habe mich endlich mal wieder einigermaßen fit und gesund gefühlt!

Bei ein paar Übungen hatte ich allerdings wieder das Taubheitsgefühl und Kribbeln im linken kleinen Finger und Schmerzen im Handgelenk, was sich ansonsten in letzter Zeit beruhigt hatte. Im Laufe des Abends ist es dann wieder besser geworden.

Ich frage mich nur, ob ich mir mit solchen Übungen dauerhaft etwas kaputt machen könnte, oder ob diese Erscheinungen zwar unangenehm, aber ansonsten unschädlich sind?

Und, was ich nicht so gut fand: Ein paar Übungen habe ich nicht mitgemacht, weil ich aus Erfahrung weiß, dass ich davon am nächsten Morgen schlimme Migräne bekomme, und als die Trainerin das sah, kam sie zu mir und fing an zu diskutieren, und meinte, wenn ich diese Übungen richtig machen würde, dann würden sie mir nicht schaden.

Ich hatte aber gar keine Lust, länger zu diskutieren, und habe nur gesagt, dass ich aus Erfahrung wüsste, dass mir diese Übungen nicht gut bekommen, und habe sie nicht mitgemacht....Es ist mir nicht ganz leicht gefallen, darauf zu bestehen, aber man muss ja lernen, auf seinen eigenen Körper zu hören und sich danach zu richten....

Herzliche Grüße
Harfe

P.S.: Heute Abend gehe ich wieder zur Ayurveda-Massage und freue mich schon!

Antonie
04.02.2011, 13:31
Hallo harfe,
Deinen Bericht finde ich gut. Lass all die Dinge weg, von denen Du weißt, dass sie Dir nicht gut tun. Meine Yoga-Lehrerin sagt uns immer, wir sollten nur so weit gehen wie es gut tut.
Man soll auch seinen Erfahrungen trauen, das mache ich auch so.
Mach weiter so!!!

Antonie

welpenpopo
06.02.2011, 16:02
hallo harfe und alle anderen schmerzgeplagten,

ich würde mich bei der allgemeinen notschlachtung gerne als erste anbieten:knatsch:

habe seit fast 40 jahren kopfschmerzen. leider erst in den letzten 5 jahren gemerkt, dass sie meistens aus dem nacken kommen. habe hie und da auch migräne, manchmal wird mir auch übel.
ich habe vieles durch und bin echt verzweifelt. mein leben ist durch die ständigen schmerzen nicht mehr lebenswert.
habe etliches ausprobiert. aber alles was in richtung massagen( dorn therapie etc.) ging hat es nur verschlimmert. ich war mittlerweile bestimmt bei 80 verschiedenen ärzten und therapeuten. psychisch gehts mir seit ca. 25 jahren mies. was auch damit zu tun hat, dass ich irgendwann keine freunde mehr hatte, weil man ja dauern ausfiel. arbeiten kann ich auch schon lange nicht mehr. das macht dann wieder depressiv etc. ein teufelskreis - im wahrsten sinne. es gibt phasen, da kann ich fast nichts machen. auch jetzt habe ich schmerzen während ich das hier schreibe. ich kann oft nicht richtig schlafen, liegen, sitzen.....vor dem pc, vor dem fernseher, am lenkrad etc. sport kann ich auch schon lange nciht mehr machen. vorallem wenn die arme mitmachen müssen. joggen oder so ginge viell. leider sind meine knie auch nicht mehr die besten.
ein tens gerät hat mir leider auch nie geholfen. schmerzmittel helfen auch kaum mehr. außerdem nehme ich sie schon viel viel viel zu lange. war auch schon bei heilpraktikern, hypnose...globuli...atlastherapie usw. bin bald am ende mit meinem latein.
habe vor ein paar monaten das buch: nie wieder migräne gelesen. klingt verdammt nach mir. dort gibt es einen dr. strackharn, der sagt, das die probleme alle aus dem nacken kommen und die meisten leute mit migräne einen verschobenen atlaswirbel haben. leider ist das eine privat klinik und ich kann sie mir nicht leisten. außerdem habe ich schon soo lange kopfschmerzen, dass die therapie bei mir wahrscheinlich viele wochen dauern würde. wer aber in etwa unter 7 jahren an nackenschmerzen oder migräne leidet kann glück haben und ist in einer woche geheilt. klingt wundervoll. viell. wäre das etwas für einen von euch? oder jemand liest das hier und kann etwas von der klinik berichten?
naja, ansonsten werde ich jetzt auch mal meine hormone überprüfen lassen. das ist noch eins der dinge die ich noch nicht habe machen lassen. weiß jemand ob man das heute schon über krankenkasse machen lassen kann. früher mußte man das selber zahlen. das war mir immer zu teuer.
ok muß aufhören
gute besserung euch allen

harfe
07.02.2011, 08:16
habe seit fast 40 jahren kopfschmerzen. leider erst in den letzten 5 jahren gemerkt, dass sie meistens aus dem nacken kommen. habe hie und da auch migräne, manchmal wird mir auch übel.
ich habe vieles durch und bin echt verzweifelt. mein leben ist durch die ständigen schmerzen nicht mehr lebenswert.


Hallo, Welpenpopo,

Dein Bericht liest sich wirklich heftig, und es tut mir Leid, dass Du schon so lange solche Schmerzen hast...:blumengabe:

Ist denn Dein Nacken jemals gründlich diagnostiziert worden, mit einem MRT oder ähnlichem? Ich denke, nur wenn man wirklich geklärt hat, was dort evtl. nicht in Ordnung ist, kann man entscheiden, welche Therapie die richtige ist.

Ich denke, ehe Du eine Atlastherapie in Erwägung ziehst, sollte zuerst eine solche Untersuchung vorangehen.

Bist Du mal auf Borreliose getestet worden? Und ich glaube, dass man einen Hormontest z.B. bei einem Gynäkologen machen lassen kann, soweit ich weiß, auch über die Krankenkasse.

Was mir sehr gut getan hat, ist eine osteopathische Behandlung. Allerdings kommt es dabei darauf an, dass die "Chemie" zwischen einem selber und dem Therapeuten stimmt, und ich musste es weitgehend selber zahlen...es ist nicht günstig, aber ich finde, es lohnt sich sehr!

Alles Gute und herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
07.02.2011, 08:30
Welpenpopo das tut mir echt leid was du alles mitmachst.

Ja den Hormonstatus macht bei mir der Gyn - ich bin kurz vor den Wechseljahren, da kostet es mich nichts.

Frag deinen einfach.

Hast du eine Schmerzklinik bei dir in der Nähe? Was sagt die Krankenkasse? Eine Kur?

Ich stelle mir das ganz schrecklich vor und hoffe, du findest noch jemanden der dir hilft.

neina71
09.02.2011, 15:51
Ich kann nur empfehlen, eine gute Diagnostik durchführen zu lassen...
Mir hilft bei Nackenproblemen immer ein "zügiger Gang" mit den Nordic Walking Stöcken, allerdings sollte die richtige Handhabung bekannt sein. Ansonsten ist Sen Tis Training (Sling exercise Training) ein reines Wundermittel und es gibt extra HWS Kurse (zumindest in Berlin)
Viel Glück und "keep on moving"
Vgr. Neina

Antonie
11.02.2011, 11:03
Hallo Welpenpopo,
das hört sich ja furchtbar an, was Du da beschreibst. Da ich die gleichen Probleme hatte, kann ich das gut nachvollziehen.:wangenkuss:
Ich kann den vorschlag von Neinna71 nur unterstützen. Erst gute Diagnose, dann Therapie.
Bei jedem liegen die Probleme ein wenig anders. deshalb ist der gute Rat oft nicht so hilfreich. :knatsch:
Ich wünsche Dir Erfolg! Kopf hoch!:allesok:

Antonie

harfe
16.02.2011, 11:22
Hallo, zusammen,

ich möchte mich auch mal wieder melden, war inzwischen beim Hausarzt, der meine Blutwerte untersucht hat, und es wurde keine Borreliose festgestellt, auch die Entzündungswerte, Leber, Niere, usw. waren alle ok. Nur der Eisenwert war, wie in den letzten Jahren immer, an der unteren Grenze.

Da ich mich sowieso seit einiger Zeit total müde und schlapp fühle und das von früheren Phasen von Eisenmangel kenne, habe ich meinen Arzt dazu gebracht, mir ein paar Eisenkapseln aufzuschreiben. Ich habe bei ihm nur immer das Gefühl, dass er diese Sache mit dem Eisen- bzw. Ferritinwert nicht sehr ernst nimmt....dabei kann einen das total schlauchen, wie ich früher schon erfahren habe.

Im Internet habe ich gelesen, dass ein Eisenmangel auch Nacken- und Kopfschmerzen verursachen kann....leider habe ich in letzter Zeit wieder sehr starke Probleme mit meinem Nacken, vermutlich durch Stress und Hektik.

Ich nehme jetzt die Eisenkapseln und bin gespannt, wie sich das auswirken wird...

Herzliche Grüße an alle
Harfe

diesuesse87
19.02.2011, 10:49
Hallo ihr lieben!

Sitze seit Sonntag mit ner fetten Grippe rum, die jetzt so langsam abklingt, mich aber ziemlich zurückgeworfen hat und ich seit gestern auch noch mit leichte Herzrhythmusstörungen zu tun hab, die gestern anfallsartig aufgetreten sind. Voll Genial hab mich sehr drüber gefreut! Für mich ist jeder Schritt im Mom ein Erfolgserlebnis. D.h. gestern hatte meine Mutter Geburtstag und ich bin von 8:30uhr bis 20uhr aufgeblieben und konnte ihr sogar hier und da leichte Sachen helfen. Danach war ich körperlich total unten und bin ins Bett gegangen.

Voll nervig das ganze, aber ich werde nicht aufgeben, immer besser zu werden. Für meine Herzrhythmusstörungen hab ich auch Tbl. bekommen und muss bald auch zur Kontrolle kommen. Also mein Rückengymnastik kurs ist nicht im Mom und gestern war ich auch voll traurig darüber, weil ich im Moment eh mit starken Kopfschmerzen zu tun hab und die bestimmt auch vom Nacken herrühren. Und ich merke das schon, ob ich da war oder nicht. Jetzt kann ich so zu sagen wieder von vorne beginnen, wenn ich das überhaupt machen darf. Ich hoffe auch, dass das irgendwann auch wieder weggeht und es nicht chronisch bleibt.

Lg eure diesuesse87

harfe
19.02.2011, 15:02
Hallo, DieSüße,

das tut mir aber Leid, dass es Dich so schlimm erwischt hat! :wangenkuss:

Wenn das eine richtige Influenza ist, so müsstest Du sie unbedingt erst richtig auskurieren, ehe Du Dich wieder körperlich belastest, damit es keine Folgeerkrankungen gibt.

Also fange nur nicht zu schnell wieder mit Rückengymnastik und ähnlichem an, ehe die Grippe richtig wieder weg ist!

Deine Kopfschmerzen können natürlich von der Grippe kommen, aber vermutlich auch vom vielen Liegen, denke ich. Mir geht es oft am Wochenende so, wenn ich mal länger im Bett liegen bleibe als normal, dass sich dann mein Nacken verkrampft und ich Kopfschmerzen bekomme.

Vielleicht kannst Du wenigstens ein paar Entspannungsübungen machen?

Gute Besserung und herzliche Grüße

Harfe

diesuesse87
19.02.2011, 16:58
Hallo Harfe!

Vielen Dank! Auf Sport verzichte ich im Mom und versuche lieber so lange wie möglich auf den Beinen zu bleiben. Heute bin ich nur eine kurze Strecke in der Siedlung gelaufen, damit ich frische Luft bekomme und auch auf andere Gedanken komme. Mehr schaffe ich nicht.
Ich möchte manchmal 20 Schritte mehr machen, als ich kann und hinder mich manchmal selbst dran. Ich bin dann auch schnell auf mich selbst sauer.
Das ist echt schrecklich, weil wenn ich mich aufrege, glaub ich deswegen mein Herzrasen bekomme. Wenn ich draussen bin, denke ich an nix...naja fast nix, aber ich versuche im Mom mich zu zügeln und Schritt für Schritt zu machen. Draussen zu sein, ist für mich schon großartig. ;)

harfe
21.02.2011, 08:54
Hallo, DieSüße,

ich kenne diese Ungeduld bei Krankheit auch von mir selber, ich muss mich dann auch immer sehr zusammenreißen, um Geduld zu haben und mich nicht zu übernehmen.

Sei vorsichtig mit dem Spazierengehen und überanstrenge Dich nicht, sonst verschleppst Du womöglich Deine Grippe! Dein Körper braucht einfach Ruhe, um mit der Krankheit fertig zu werden, sonst dauert es im Endeffekt womöglich viel länger als nötig.

Herzliche Grüße
Harfe

diesuesse87
21.02.2011, 16:04
Hallo Harfe!
Nein ich geh nur kleine Strecken und auch nur wenn es mir gut geht. Meine Krankheit ist auch schon fast weg. Kopfschmerzen gar nicht mehr und hier und da nur noch ein Huster. Sonst ist alles wieder gut und ich steh jetzt auch ziemlich unter ärztlicher Beobachtung ;).

harfe
20.03.2011, 16:31
Hallo, ich bins wieder...

Nachdem sich mein Nacken in der letzten Zeit einigermaßen beruhigt hatte, habe ich seit über einer Woche wieder ganz massive Probleme und Schmerzen an der Halswirbelsäule...sonst war der Hauptschmerz immer auf der linken Seite, und jetzt ist er zur Abwechslung rechts :knatsch:

Während der letzten Woche hatte ich viel Stress und Hektik auf der Arbeit, und ich denke, dass dies einer der Auslöser war, denn ich habe selber gemerkt, dass ich mich bei der Arbeit am PC ziemlich verkrampft habe. Obwohl mir dies vom Kopf her klar war, habe ich es nicht geschafft, locker zu bleiben...mein Körper spricht da eine deutliche Sprache.

Innerlich hatte ich dauernd das Gefühl, eigentlich "noch schneller" und "noch mehr" schaffen zu müssen, weil es so viel Arbeit war....und die Sprichwörter haben wohl wirklich recht, wenn man sagt, dass man "zu viel am Hals hat", oder dass "die Arbeit einem im Nacken sitzt", oder dass man "zu viel Verantwortung auf den Schultern hat"....Außer der Arbeit habe ich auch einige familiäre Verantwortung, die mich vor allem gefühlsmäßig belastet.

Ich wollte dann einen Notfalltermin bei meinem Physiotherapeuten / Osteopathen machen, aber man sagte mir in der Praxis, dass er 2 Wochen auf Fortbildung wäre, dann wieder 2 Wochen da, und dann wieder 3 Wochen weg. Von meiner früheren Osteopathin weiß ich, dass sie auch 2 Wochen Vorlaufzeit hat, wenn man einen Termin haben möchte....

Zum Yoga und zur Gymnastik möchte ich momentan nicht gehen, weil ich denke, dass mir das nicht gut tun würde.

Jetzt am Wochenende habe ich versucht, mich selber zu zwingen, mal zu entschleunigen und langsam und nicht zu viel Action zu machen. Ein klein wenig ist es jetzt besser geworden.

Es wird mir immer bewusster, dass ich eigentlich gern meine Arbeitszeit etwas reduzieren würde. Auf meiner jetzigen Vollzeitstelle bin ich seit ca. 2 Jahren, und die Arbeit wird immer mehr, dazu habe ich keine wirkliche Vertretung, wenn ich krank oder in Urlaub bin. Das Problem ist, dass meine Chefin öfter sagt, ich hätte bei ihr eine Vertrauensstellung, und sie möchte niemand anderen sonst haben. Bisher habe ich ihr von meiner Nackengeschichte nichts erzählt, weil ich mir keine Schwäche anmerken lassen wollte, aber ich denke, wenn ich mit ihr über eine Reduzierung reden möchte, dann müsste ich ihr das sicher als Begründung angeben. Bisher war aber nie genug Zeit, um sie mal in Ruhe darauf anzusprechen, und ich habe mich auch nicht so recht getraut und will das nicht zwischen Tür und Angel machen.

Ich fürchte fast, dass ich, um weniger Stunden zu arbeiten, die Abteilung wechseln müsste....wobei man bei uns rechtlich gesehen, einen Anspruch auf Verkürzung der Arbeitszeit hat. Aber dies ist die Theorie, und in der Praxis sieht es dann doch anders aus...

Ich finde es kein schönes Gefühl, wenn ich weiß, dass mir die Arbeit gesundheitlich nicht gut tut und ich sicher auch künftig immer wieder mal akute Probleme mit der HWS haben werde, und dazu werde ich ja auch immer älter. Dabei gefällt mir die Arbeit dort als solche recht gut, solange es nicht zu viel wird...

Herzliche Grüße
Harfe

Antonie
20.03.2011, 16:46
Hallo harfe,

mein Gott, das hört sich aber nicht gut an. Ich kann Deine Bedenken wegen der Arbeitsstelle gut verstehen, aber aus Erfahrung weiß, dass sich die Anspannungen potenzieren, wenn man glaubt, man kann das schon schultern. Und dann auch noch private Belastungen! Könntest Du dir denn mal eine Auszeit nehmen? Ich könnte mir vorstellen, dass es Dir gut täte. :in den arm nehmen:
Arbeitszeitverkürzung ist sicher auch nicht schlecht, sollte Dir aber kein schlechtes Gewissen machen, würde sich dann auch wieder negativ auswirken. :knatsch:

Wünsche Dir von Herzen, dass Du eine gute Lösung für Dich findest. :wangenkuss:

LG Antonie

harfe
21.03.2011, 08:03
Liebe Antonie,

danke für Deine Antwort :blumengabe::blumengabe:

Ich denke, so wie mir geht es vielen Frauen in meinem Alter: Die Wechseljahre machen sich bemerkbar und schlauchen, die Arbeit beansprucht einen, die Kinder sind zwar "groß", aber brauchen einen doch noch öfter, und die Eltern und andere Verwandte sind inzwischen sehr alt und haben mit Krankheiten zu tun, und das wird ja auch nicht mehr besser werden...

Eine Auszeit habe ich geplant für den Sommer, wo ich 4 Wochen (!!!) Urlaub haben werde. Mein Mann und ich werden 3 Wochen verreisen und danach noch eine Woche zu Hause sein, und ich freue mich schon unheimlich darauf. Allerdings macht mir der Gedanke zu schaffen, dass ich in dieser Zeit keine wirkliche Vertretung haben werde, außer für das aller-allerdringendste...und wie es dann hinterher sein wird, wenn ich die aufgestaute Arbeit erledigen muss, darüber denke ich schon ständig nach. Meine Chefin möchte keine "fremde" Person als Vertretung haben...

Für morgen habe ich mich zu einer Ayurveda-Massage angemeldet, das ist immer sehr entspannend und darauf freue ich mich!

Nochmals danke und herzliche Grüße
Harfe

Inaktiver User
21.03.2011, 08:22
Ich bin auch seit Jahren leidgeplagt.

Bei mir ist ein Halswirbel draußen.

In 1 Woche habe ich einen Termin beim Orthopäden.

Halswirbel wieder einrenken ist wohl nicht so einfach. Bei mir ist es wohl schon mehrere Jahre (nach Autounfall) so und da renkt man nicht mehr so gerne.

Da soll aber der Orthopäde entscheiden, was da jetzt gemacht wird.

So geht es nicht weiter.

Ich bekomme teilweise starke Schmerzen. Meine Finger schlafen ein und mir wird übel.

Da helfen dann nur Ibuprofen.

Und wärme ist auch gut.

Bengelb
21.03.2011, 20:35
Liebe Harfe,

Massagen, Physiotherapie sind gute Sachen. Aber du sagst es doch selbst,
es wird nicht besser. Wird also versucht die Symptome zu behandeln?
Und die Ursachen??

Du selbst hast gesagt dir sitzt die Arbeit im Nacken.
Ein Hilfeschrei deines Nackens der es nicht mehr ertragen kann?

Hast du vielleicht schon öfter diese Tipps gehört?
Fällt es dir schwer deine Gewohnheiten, deine Denkweise zu ändern?

Wie wäre es für dich mal etwas anderes zu probieren, dich ganzheitlich
bei einem Heilpraktiker oder Heiler behandeln zu lassen?
Die auch das berücksichtigen was dir im Nacken sitzt.

Liebe Grüße
Bengelb

harfe
22.03.2011, 07:51
Hallo, Wintertraum,

soweit ich bisher gehört habe, sollte man dieses "Einrenken" nicht öfter machen, weil es ja keine schonende Methode ist, und darüber hinaus auch nicht ohne Risiko....so etwas sollte nur ein sehr guter Fachmann machen!

Betreibst Du denn irgendeine Form von Muskelaufbau? Ich denke, wenn Deine Muskeln trainiert und stark wären, so könnten sie Deinen Halswirbel, der nicht richtig sitzt, eher am Platz halten!

Seltsamerweise hilft bei mir Ibuprofen überhaupt nicht gegen Schmerzen (auch z.B. nicht bei Zahnschmerzen und ähnlichem), ich nehme bisher Aspirin oder Thomapyrin, und auch Wärme.

Herzliche Grüße
Harfe

harfe
22.03.2011, 08:02
Hallo, Bengelb,

danke schön für Deine Antwort! :blumengabe:

Hast Du selber auch mit solchen Nackengeschichten zu tun?


Es gibt schon eine körperliche Ursache bei meiner HWS, die durch MRT festgestellt wurde, es ist nämlich die Bandscheibe zwischen 3. und 4. Halswirbel verschlissen und auf der rechten Seite eine Einengung der Öffnung, wo der Nerv austritt.

Wenn dann noch Anspannung, Verkrampfung und belastende Haltungen dazu kommen, so wird der Nerv gereizt und es tut weh.

Dass eine weitere Ursache Überlastung ist, ist mir klar. Ich bin auf längeren Umwegen auf diese Arbeitsstelle gekommen, wo ich jetzt seit 2 Jahren bin, und bin froh, sie zu haben. Bis dahin hatte ich, wegen der Kinder, nur Teilzeit gearbeitet, aber diese Stelle hier wurde damals nur für Vollzeit angeboten. Gerade auf meiner Stelle als Chefsekretärin ist es nicht einfach, Teilzeit zu arbeiten.

Ich habe mir vorgenommen, auf längere Sicht die Arbeitsstunden etwas zu reduzieren, weiß aber noch nicht konkret, wie das geschehen könnte....und konnte bisher, mangels Zeit und Ruhe, mit meiner Chefin noch nicht darüber reden. Ich bin mir auch sicher, dass sie gar nicht erfreut darüber wäre.

Ich denke, wenn ich mehr Zeit für Sport, Entspannung und andere Dinge hätte, so würde sich diese totale Anspannung im Nacken nicht mehr so stark aufbauen....Schon allein eine Stunde mehr Zeit pro Tag würde da einen Unterschied ausmachen.

Über eine ganzheitliche Behandlung denke ich seit einiger Zeit nach, aber weiß momentan noch nicht, bei wem und welche Art von Behandlung ich gerne haben würde...

Herzliche Grüße
Harfe

Bengelb
22.03.2011, 10:03
Hallo Harfe,

ja ich hatte früher Rückenprobleme, und das obwohl ich keine Kohlensäcke geschleppt habe.
Habe mich öfter einrenken lassen. Irgendwann waren die Schmerzen wieder da.

Seit ich vor 12 Jahren bei mir ganzheitlich aufgeräumt habe ( ohne spezielle Rückenbehandlung )
habe ich keine Rückenprobleme.
Viele, die ganzheitlich arbeiten sagen ja, wenn die Ursache, also das warum gelöst ist
verschwindet das Symptom wie von selbst, es ist dann nicht mehr nötig.

Liebe Grüße
Bengelb

Inaktiver User
23.03.2011, 09:09
Hallo, Wintertraum,

soweit ich bisher gehört habe, sollte man dieses "Einrenken" nicht öfter machen, weil es ja keine schonende Methode ist, und darüber hinaus auch nicht ohne Risiko....so etwas sollte nur ein sehr guter Fachmann machen!

Betreibst Du denn irgendeine Form von Muskelaufbau? Ich denke, wenn Deine Muskeln trainiert und stark wären, so könnten sie Deinen Halswirbel, der nicht richtig sitzt, eher am Platz halten!

Herzliche Grüße
Harfe


Bisher bin ich auch noch nicht gerenkt worden. Ist ja an der HWS etwas umstritten.

Aber irgendetwas muss getan werden.

Ich gehe einmal die Woche ins Fitnesstudio. Ausserdem reite noch regelmäßig. Also meine Muskeln sind schon gut. Das hat mir auch der Physiotherapeuth bestätigt. Und der hat ja auch erst festgestellt das da ein Wirbel raus ist. Das kann man fühlen. Kein Arzt hat das bisher "erfühlt". Da wurde geröntgt und alles sah normal aus.

Inaktiver User
07.04.2011, 09:04
War beim Orthopäden.

Tatsächlich um unteren HWD-Bereich ein Wirbel "verrutscht". Ist wieder da wo er hingehört. Aber der hat mir keine Probleme gemacht, sondern weiter oben.

Dort ist eine Muskelverspannung.

War nun einmal zur Physiotherapie und dort versuchen sie die verspannung zu lösen.

Wenn das nicht hilft, soll ich ins MRT. Auch weil mir schon mal die Finger einschlafen.

harfe
07.04.2011, 09:18
Hallo, Wintertraum,

ich könnten mir denken, dass dieser herausgerutschte Wirbel die Statik Deiner Wirbelsäule insgesamt verändert hatte, und dass daher auch die Verspannungen weiter oben hergekommen sein könnten.

Ich drücke Dir die Daumen, dass die Physiotherapie schnell hilft! Mit welchen Methoden wollen sie denn versuchen, die Verspannung zu lösen, mit Massage?

Ich selber hatte in den letzten Wochen verstärkten Stress auf der Arbeit und vor ein paar Wochen wieder sehr starke Schmerzen im Nacken. Ich wollte dann kurzfristig einen Termin beim Osteopathen/Physiotherapeuten machen, aber in der Praxis sagten sie mir, dass er 2 Wochen auf Fortbildung wäre. Die anderen Mitarbeiter in der Praxis beherrschen die Osteopathie leider nicht.

Ich war frustriert und habe dann erstmal nichts gemacht....bin allerdings jetzt auch seit ca. 3 - 4 Wochen nicht mehr beim Yoga und bei der Gymnastik gewesen, sondern, so oft es ging, draußen beim Walken oder Radfahren. Inzwischen hat es sich wieder ganz von selber sehr verbessert, was ich ziemlich erstaunlich finde!

Ich wünsche Dir eine schnelle Besserung, und eine MRT-Aufnahme ist sicher in jedem Falle gut, um mal gründlich abklären zu lassen, was eigentlich los ist...

Herzliche Grüße
Harfe

Toffyfee
07.04.2011, 09:24
Lese schon mal etwas mit.
habe auch seit Herbst Rückenprobleme. Brustwirbelsäule / Nacken. Bin aber erst vor einigen Wochen zum Arzt.
Erster Schritt: Hausarzt auch Chiropraktiker. Da sind 5 Wirbel raus. Eingerenkt. Einen Tag sollte es mehr zwirbeln und dann Problem gelöst.
War aber nicht so: Dann Physio und nachts Muskelrelaxan. Auch kein Verbesserung :-(
Ich möchte dazu sagen ich mache viel Sport: Rad fahren, Pilates, gemischter "Frauensport".
Habe keine Bewegungseinschränkung - solange ich mich bewege ist alles in Butter - aber sitzen :knatsch: - liegen ist wieder besser.

@ Wintertraum Möchte dir nicht die Hoffnung nehmen. Vielleicht funzt es ja bei dir. Ich war auch aus der Praxis nach dem Einrenken geschwebt. Sollte jetzt Schluss sein mit Schmerzen und er hat es gefühlt. Man fühlt sich sonst immer wie ein Hypochonder :unterwerf:.
Computer schreiben ist für mich Gift - zumindestens an meinem Lap mit der Stuhl/Tischcombi.
Deshalb versuch :pfeifend: ich einzuschränken (schreib nur privat).
Jetzt habe ich mir noch mal ein Rezept für Physio schreiben lassen und der Arzt hat endlich meine Theorie geglaubt, dass es mit dem Kiefergelenk zusammenhängt. Hatte darüber mal einen Bericht gesehen.
Mein Zähne liegen oft aufeinander.
Nachts trag ich schon Aufbissschiene.
Wenn die Physio für den Rücken nicht funzt darüber nachdenken wie es mit der Kieferspannung ist :blumengabe:

Habe jetzt nur letzten Beitrag gelesen :engel:

Postmaedchen
21.05.2014, 14:10
Hallo Chrytaline,
ich bin neu hier im Forum und bin auf deinen Beitrag gestoßen..
habe auch die Probleme, die Du beschreibst.
Ich leide unter Impingementsyndrom der Schulter, da ist das Schulterdach verengt und es werden die Sehen in den Oberarmen gereizt, dies wurde bei mir bei einer Röntgenaufnahme festgestellt.
Habe nun 6x Physio Schulter / Arm bekommen, aber leider ohne Erfolg..es war nur während der Behandlungen etwas besser, aber jetzt geht es mit Schmerzen wieder los, mittlerweile in beiden Armen. Die Therpeutin meint, wenn nun schon 2 Arme betroffen sind, kann das Problem auch aus dem Nacken kommen..und der ist dermaßen hart und verpannt..bekomme nun auch für Rücken noch Physio..aber bisher keine Besserung..nach den Rückenbehandlungen geht es mir immer richtig schlecht..kann auch nicht so auf dem Bauch liegen..dann dauert es auch nicht lange und mir tut dann auch noch der Ichias weh..
Nun zu meiner Frage: Was machst Du denn für Übungen..würde diese auch sehr gern zu Hause machen
Dazu kommt noch, dass ich einen körperlich harten Job habe, da würden mir Übungen als Ausgleich sicher gut tun.
Und am 3.06. beginne ich auch mit Reha-Sport..mal schauen, wie es mir dann am nächsten Tag geht..muß man denn dort Übungen auf dem Bauch machen, wenn die einem nicht gut tun?
Wünsch Dir auch gute Besserung..;)