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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freiberufliche Tätigkeit - wer ist Ansprechpartner?



Inaktiver User
22.09.2010, 09:11
Da die Anfrage nun nicht mehr aktuell ist, lösche ich meinen Text wieder. Danke an Tabetha und einwiekeine, die sich bemüht haben, meine Frage nach Möglichkeit zu beantworten.

Tabetha
22.09.2010, 09:43
Nathalie, Du bist doch selbst ;- ) selbstständig ... Selbstverständlich kann der Steuerberater hier ein erster Ansprechpartner sein. Er kennt sich auch beim Thema "Scheinselbstständigkeit" aus, die nach Deiner Schilderung eventuell gegeben sein könnte. Allerdings, wie Du je nach Fachrichtung wissen wirst, sind VT mit Regelungen, ähnliche Dienstleistungen nicht den Mitwettbewerbern anzubieten, durchaus gängig. Bzw. je nachdem verbietet sich eine solche Tätigkeit dann sowieso.

Bei Angeboten einer freiberuflichen (wäre freiberuflich überhaupt gegeben?) Tätigkeit an Personen, die bisher nicht freiberuflich tätig waren, beschleicht mich meist der Verdacht, dass die Firma einfach Sozialabgaben sparen möchte.
Die Freundin sollte sich ausführlich beraten lassen, was diese Konstellation rechtlich und steuerlich für sie bedeuten kann.

Inaktiver User
22.09.2010, 10:20
Die Freundin sollte sich ausführlich beraten lassen, was diese Konstellation rechtlich und steuerlich für sie bedeuten kann.
Genau das ist meine Frage. :smirksmile:

Meine Freundin hat derzeit kein eigenes Einkommen und so scheut sie vor Ausgaben zurück, wenn das Ergebnis der Beratung keine Berufstätigkeit bedeutet. Daher frage ich, ob es noch andere Stellen gibt, an die sie sich wenden könnte.

Inaktiver User
22.09.2010, 10:26
Wieso stört sie das denn?

Ich finde das völlig normal, dass jemand, der meine Produkte verkaufen soll, nicht auch Produkte des Mitbewerbs anbietet, nur mal so als Beispiel. Würd ich als Auftraggeber doch auch ausschließen! Ich schule ja niemand, der dann für andere tätig wird, oder stelle dem Equipment zur Verfügung...

Inaktiver User
22.09.2010, 10:33
ewk, den Verdacht, dass es sich um eine Scheinselbstständigkeit handeln könnte, habe ich auch. Und bevor ich kommentarlos zusehem wie sie sich in Schwierigkeiten bringt, weise ich lieber darauf hin.
Andererseits möchte ich mich nicht so weit involvieren, vertragliche Einzelheiten zu erfahren. Aus meiner Sicht genügt es, der Freundin Ansprechpartner zu nennen. Die Entscheidung sich dort beraten zu lassen, liegt bei ihr.

Inaktiver User
22.09.2010, 10:36
ewk, den Verdacht, dass es sich um eine Scheinselbstständigkeit handeln könnte, habe ich auch.

Das ist wieder was anderes, da würd ich auch aufpassen. Aber wenn es eine Vertriebstätigkeit ist würd ich mein Misstrauen nicht darauf gründen, dass ich nicht auch für andere Auftraggeber tätig werden darf. Das allein halt ich nicht für unseriös! :blumengabe:

Tabetha
22.09.2010, 11:05
Das ist wieder was anderes, da würd ich auch aufpassen. Aber wenn es eine Vertriebstätigkeit ist würd ich mein Misstrauen nicht darauf gründen, dass ich nicht auch für andere Auftraggeber tätig werden darf. Das allein halt ich nicht für unseriös! :blumengabe:

Nicht nur bei Vertriebstätigkeiten. Auch in beratenden Funktionen steckt man oft so tief in Prozessen drin, dass zumindest Kunden aus dem direkten Wettbewerberumfeld ungern gesehen werden.