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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungen mit textbroker.de ?



Inaktiver User
16.09.2010, 17:36
Habt ihr schon mal für textbroker.de geschrieben?

Wenn ja, sind eure Erfahrungen positiv gewesen, geht alles mit rechten Dingen zu?

Muss man dafür ein Gewerbe anmelden, oder läuft das bei der Steuer unter "freiberuflich"?
Ich vermute, letzteres.

Wie ist das denn mit der Rubrik "Fachwissen" zu verstehen?
Reicht da "profundes Interesse an der Sache" und "mitreden können" aus?

Ich habe da wenigstens 8-10 Gebiete, die ich gerne ankreuzen würde.

Wie ist der tägliche Zeitaufwand im Durchschnitt?


Lauter Fragen :ooooh::freches grinsen:
Über Antworten freue ich mich sehr :blumengabe:

(mir juckt es in der Tastatur, dort Taschengeld zu verdienen)

Woodstock62
16.09.2010, 17:59
Huhu Lavendel... habe mir die Seite mal angesehen...

also ich weiß nicht so recht, einerseits hört sich das gut an, aber andererseits: Du weißt nicht wo die Texte veröffentlicht werden und wer als Autor drunter steht. Da könnte sich doch jeder mit fremden Federn schmücken, oder??

Ich weiß nicht so ganz, was ich von der Seite halten soll... was immer Du tust: Viel Erfolg!!!

Woody

Inaktiver User
17.09.2010, 09:08
Woody :blumengabe:, der eigene Name kommt da eh nicht drunter, man ist ja ein "Ghostwriter" und verkauft sein Schreiben als Dienstleistung.

Und die Leute von der Website machen den Handel drumherum und stellen Verbindungen her.

Ich denke mal, das werden vor allem Werbetexte sein.

Tabetha
17.09.2010, 09:11
Das klingt gut: 5 Sterne - professionelle Qualität - Vergütung 20,00 Euro je DIN-A4-Seite? Wow. Die Bezahlung für "gute Qualität" - 3,50 EUR. Je Seite.
Wer beurteilt eigentlich die Qualität? Wenn ich schon lese "Sie müssen kein Profi sein, um als Texter zu arbeiten" kann ich mir schon denken, dass es mit den Qualifikationen insgesamt nicht weit her ist.
Kein Profi arbeitet für das Geld.

Texterinnnen sind keine Freiberuflerinnen. Also Gewerbe anmelden.

mausi121
17.09.2010, 09:38
Hallo zusammen,

ich habe da schon oft geschrieben für. Du wirst zu Beginn erstmal bei 3 Sterne eingestuft (5 Sterne gibt es insgesamt), sodass du nur Texte siehst, die 3 Sterne und weniger haben. Du suchst dir dann im System einen Text aus und entscheidest dich dafür, diesen zu schreiben.

Es steht vorher da, was du verdienst und wie lange Zeit du hast. Die Qualität wird zum Einen von Textbroker eingestuft und dann natürlich vom Auftraggeber. Der Auftraggeber vergibt am Ende dann noch eine Bewertung bzw. kann auch Texte nochmal überarbeiten lassen, wenn der Text ungenügend ist (ist mir aber selten passiert). Je besser deine Texte werden, desto eher wirst du dann auch von Textbroker in die 4 oder 5 Sterne Kategorie gestuft und kannst höherwertige Texte schreiben, die mehr Geld bringen.

Also ich finde den Service super. Allerdings wird man dabei nicht reich. Ich habe im Durchschnitt 3-6 Euro pro Text verdient. Wie das steuerlich ist weiß ich nicht genau. Ich bin eh freiberuflich angemeldet und habe das dann in meiner Steuererklärung angegeben. Ich fürchte du müsstest dich dann auch freiberuflich anmelden.

Aber es ist definitv alles serös. Ausgezahlt wird immer ab 25€.

Tabetha
17.09.2010, 09:51
Ich fürchte du müsstest dich dann auch freiberuflich anmelden.



Texter ist kein Katalogberuf, Werbetexter unter Umständen - dies wird oft von der Ausbildung abhängig gemacht. Teilweise auch davon, für welche Branche man schreibt. Oder ob eine schriftstellerische Tätigkeit vorliegt - die hier meiner Meinung nach definitiv nicht gegeben ist. Eine Einstufung seitens der Behörde würde ich vornehmen lassen, um keinen Ärger zu bekommen.

Aloe
17.09.2010, 09:52
Liebe Lavendel,

ich arbeite ja für textprovider.de, wenn auch nicht als Autorin. Allerdings bekommst du da 5 Euro für 300 Wörter, ist also besser bezahlt als textbroker. Schau dir die Seite mal an, da kannst du auch Wissensgebiete angeben.

:blumengabe:Aloe

Inaktiver User
17.09.2010, 09:53
@ Tabetha:

Ich denke, professionelle Schreiber haben das eh nicht nötig, dort ihre Brötchen zu verdienen.
So wie ich das einschätze, ist das mehr für "Nebenbeischreiber", die keine Profis sind, sich aber auszudrücken wissen.

@ Mausi:

Ich habe eine Freundin, die eben angefangen hat, für die zu schreiben, sie sagt (und so steht es momentan in den FAQs) dass ab 10 €uronen ausbezahlt wird.
3-6 € pro Text wäre schon mal ganz nett, 10 Texte im Monat oder mehr schaffe ich locker. Und mehr als ein Taschengeld erwarte ich auch nicht.
Ist angenehmer als putzen gehen :smirksmile: dafür werde ich langsam zu alt.
Es freut mich, dass du positiv darüber berichten kannst und es als seriös bezeichnest.

Wegen Gewerbe/freiberuflich frage ich am besten mal unser Finanzamt oder das Gewerbeamt, die wissen das wohl wie das einzuordnen ist.

Vielen Dank für euer Feedback, für jede ein :blumengabe::blumengabe:

Inaktiver User
17.09.2010, 09:54
Oh, es wurde ja zwischenzeitlich noch mehr geschrieben :smile:

Tabetha
17.09.2010, 10:17
@ Tabetha:

Ich denke, professionelle Schreiber haben das eh nicht nötig, dort ihre Brötchen zu verdienen.
So wie ich das einschätze, ist das mehr für "Nebenbeischreiber", die keine Profis sind, sich aber auszudrücken wissen.



Da hast Du natürlich recht, Du hattest ja auch nicht geschrieben, dass Du Texterin werden möchtest ;- ) Kunden, die "durchschnittliche Qualität" beauftragen und wählen bzw. mit Laien arbeiten habe ich nicht. "Durchschnittliche Qualität - sehr gut für zeitkritische Aufträge geeignet" - na, wenn textbroker das so meint ;- )

Tabetha
17.09.2010, 10:17
Oh, es wurde ja zwischenzeitlich noch mehr geschrieben :smile:

Wir sind ja auch fleißig. ;- )

Inaktiver User
17.09.2010, 11:42
:allesok:

Guayanesa
18.09.2010, 12:43
Liebe Lavendelmond,

ich schreibe seit einigen Monaten für Textbroker. Ich mache das nebenbei, wenn ich viel Zeit habe. Groß Geld verdienen kannst Du damit nicht. Ich sehe die Vergütung eher als eine Aufwandsentschädigung. Ich benötige meist mehrere Stunden für einen Artikel. Für mich ist Textbroker eine gute Schreibschule. Die Redakteure sind relativ streng. Durch die Korrekturen lerne ich dazu und verbessere meinen Schreibstil. Das ist für mich ein großes Plus und entschädigt für die geringen Einnahmen. Ich sehe Textbroker sozusagen als Gratis-Schreibschule. Texbroker ist seriös - die Abrechnungen erfolgen immer pünktlich und korrekt.

Viel Spaß und Erfolg!

Gruß

Guayanesa

Martina1969
06.10.2011, 17:51
Hi,

ich schreibe für www.independent-publishing.com und bin sehr zufrieden mit der Bezahlung. Als Nebenverdienst, wenn die Kinder morgens in der Schule sind kann ich es nur weiterempfehlen. Ich bekommen da immerhin mehr als bei Textbroker auf der Anfangs-stufe.

Inaktiver User
12.10.2011, 20:36
Eine Verständnisfrage zu den Textportalen, für die ihr schreibt. Bisher lese ich von Vergütung pro Seite. Wenn ihr das mal zusammenrechnet: auf was für einen Stundenlohn kommt ihr dann im Durchschnitt?

Freundliche Grüße

Carla

Mica
17.10.2011, 17:31
Hallo Carla,

ich habe mal kurz für Textbroker geschrieben, habe für mich dann aber schnell entschieden, dass es sich finanziell einfach nicht lohnt.

Man bekommt einen bestimmten Cent-Betrag pro geschriebenes Wort, je nach Textlänge sind das dann meist so 2-4 Euro pro Text.

Da muss man schon sehr schnell sein, damit man auf einen halbwegs ordentlichen Stundenlohn kommt...

Als Einstieg ins Webtexter-Business und zur Überbrückung von Leerlauf für geübte Texte ist es sicherlich nicht schlecht, weil man immer was zu tun hat. Aber ansonsten ist der Verdienst dort eher ein Witz, meiner Meinung nach.

Martina1969
25.10.2011, 17:25
Naja, als Stundenlohn kann man schon auf 5-10 Euro kommen. Für Nebenbei finde ich das ganz ok. Ich mach das natürlich nicht Hauptberuflich, aber wenn das jemand machen würde, dann könnte er sicher ganz nett was verdienen. Schnell schreiben können muss man natürlich und man muss sich die Themen heraussuchen, die einem liegen, damit man nicht so viel rechercheiren muss.

Nubia
01.11.2011, 00:25
Ich schreibe für content.de. Bei Textbroker war ich auch mal angemeldet, aber bei einer 3 Sterne-Einschätzung ist die Bezahlung einfach zu deprimierend...
Bei content hatte ich gleich zu Anfang eine höhere Einschätzung und bin inzwischen auch schon auf der zweithöchsten Vergütungsstufe. Ich habe mir vorgenommen, nur noch Aufträge anzunehmen, bei denen ich auf mindestens 10 Euro pro Stunde komme. Meist gelingt mir das auch.
Man muss halt sehr schnell recherchieren. Ich habe außerdem festgestellt, dass es meist nicht darauf ankommt, ob man 100 oder 400 Wörter schreibt... wenn man einmal recherchiert und angefangen hat, kann man auch 300 Wörter mehr schreiben und bekommt dann entsprechend mehr.

Ich kann nur bestätigen: Diese Portale sind hervorragende Schreibschulen! Ich habe dadurch sehr an Selbstbewusstsein gewonnen, was meine texterische Qualität betrifft.

Martina1969
01.11.2011, 17:05
Da hast Du wohl recht! Man mekr auf jeden Fall, wie man Tag für Tag oder Woche für Woche besser wird.

Nubia
01.11.2011, 21:52
Von independent-publishing.com hatte ich noch nie etwas gehört. Ich hab mich dort gleich mal angemeldet... :smile:... aber leider musste ich feststellen, dass dort "alle Aufträge vergriffen" sind. Ist das normal?? Dass GARNIX mehr zu finden ist? Und wie halten die das dort mit der Einschätzung? Hab keine Ahnung, wo ich jetzt stehe...

Martina1969
07.11.2011, 17:41
Ja das stimmt, da muss man manchmal echt schnell sein um noch was abzukriegen! Wenn man jedoch öfter am Tag vorbeischaut findet sich eigentlich immer was zu schreiben...

Handarbeitsfabrik
30.04.2012, 09:56
Hallo zusammen,
ich nutze Textbroker von der anderen Seite und gebe Texte in Auftrag. Die Erfahrungen sind gemischt. Teilweise bekommt man echt gute TExte bei einer Einstellung von 2 Sternen und mal sind die TExte einfach unterirdisch.
Du solltest auf jeden Fall versuchen dir 2-3 Themen auszugucken, wo du "Expertin" bist: Hast du vielleicht Heuschnupfen und kannst darüber gut schreiben oder du warst du Zahnarzthelferin und kannst alles was mit Zahnmedizin zu tun hat abgrasen. Wenn man in dem Thema fit ist, laufen die TExte auch echt fix und man kann sich schnell ein paar Euros verdienen.

BearyLegal
17.10.2012, 09:39
Hallo Lavendel,

ich habe auch schon für Textbroker geschrieben und muss sagen, dass es reine Abzocke ist. Wenn du wirklich gut schreiben kannst und die Kunden mit deinen Texten zufrieden sind, dann sind 6€ für einen 300W-Text zu wenig. Ich habe festgestellt, dass Textbroker die Preise kaputt macht und sich die Kunden gerne daran orientieren. Aber Qualität hat eben auch da ihren Preis. Wenn du was kannst, mach es nicht für zu wenig Geld, sonst bist du sehr schnell ausgebrannt.

Inaktiver User
13.11.2012, 19:16
Hallo Lavendel,

ich habe auch schon für Textbroker geschrieben und muss sagen, dass es reine Abzocke ist. Wenn du wirklich gut schreiben kannst und die Kunden mit deinen Texten zufrieden sind, dann sind 6€ für einen 300W-Text zu wenig. Ich habe festgestellt, dass Textbroker die Preise kaputt macht und sich die Kunden gerne daran orientieren. Aber Qualität hat eben auch da ihren Preis. Wenn du was kannst, mach es nicht für zu wenig Geld, sonst bist du sehr schnell ausgebrannt.

Ja, so ist es. Autoren, die vom Schreiben leben müssen, sind not amused über diese Drückerpreise.

Mandera
16.11.2012, 16:37
Ich habe auch schon für textbroker.de geschrieben. Wurde mit 4 Sternen eingestuft und habe immer Rückmeldung zur Qualität meiner Texte bekommen. Auszahlung lief auch völlig problemlos und korrekt. Rundum habe ich den Eindruck, dass die seriös sind und man sich gut was dazuverdienen kann.

Inaktiver User
03.12.2012, 15:47
Habs am Wochenende mal vor lauter Langeweile ausprobiert. Ich finde es sehr schlecht entlohnt, aber okay, sage ich mal, wenn man sein Hobby pflegen will und dabei etwas Anforderung benötigt. Klar, eingestuft wurde ich mit 3, wahrscheinlich wie fast alle, die nichts grundverkehrt machen und eine Korrektur kam, welche so minimal war, dass sie in 2 Minuten erledigt war und das bei einem längeren Text. Machen kann man das nur, wenn man zu viel Zeit hat, das Schreiben liebt und ggf. darauf hofft dort hochgestuft zu werden und mit der Zeit eben wesentlich schneller zu arbeiten. Ein Topverdienst wird es allerdings eher nicht werden.

Sugarnova
03.12.2012, 19:38
Also, ehrlich gesagt bin ich etwas fassungslos.

Da macht jemand "zufällig" einen Strang auf, indem explizit auf eine bestimmte Seite hingewiesen wird, dann noch ein paar Beiträge, die sehr nach Werbetexten tendenzieren ...

und der Strang darf weiter existieren, obwohls irgendwie nach Schleichwerbung aussieht.

Und - ich finde solche Dumpingseiten furchtbar.

Warum macht ihr sowas? Für ein paar Kröten schreiben, wenn euch das Vielfache zustünde?!

Sugarnova
03.12.2012, 19:40
Habs am Wochenende mal vor lauter Langeweile ausprobiert. Ich finde es sehr schlecht entlohnt, aber okay, sage ich mal, wenn man sein Hobby pflegen will und dabei etwas Anforderung benötigt. Klar, eingestuft wurde ich mit 3, wahrscheinlich wie fast alle, die nichts grundverkehrt machen und eine Korrektur kam, welche so minimal war, dass sie in 2 Minuten erledigt war und das bei einem längeren Text. Machen kann man das nur, wenn man zu viel Zeit hat, das Schreiben liebt und ggf. darauf hofft dort hochgestuft zu werden und mit der Zeit eben wesentlich schneller zu arbeiten. Ein Topverdienst wird es allerdings eher nicht werden.

Sowas mitzumachen zementiert aber die Dumpingpreise in der Branche ...

... bei Talent (das du ja hast :o) wäre es doch besser, du bewirbst dich bei einer seriösen Agentur.

Inaktiver User
03.12.2012, 20:20
Sowas mitzumachen zementiert aber die Dumpingpreise in der Branche ...

... bei Talent (das du ja hast :o) wäre es doch besser, du bewirbst dich bei einer seriösen Agentur.

Danke! Ich habe das jetzt einfach mal aus purer Neugier gemacht und habe ein paar Texte verfasst. 3 sind bereits abgenommen. Hatte am Wochenende etwas Zeit und war eigentlich etwas überrascht, dass es so funktioniert, auch für mich als Hobby. Von den Preisen her kann man die Seiten allerdings in keinem Punkt ernst nehmen. Wie viele hier es benennen, ist es als Schreibschule in der Tat ok, wobei da ja kein Wissen vermittelt wird und man selbst schon wissen sollte, was journalistisches Schreiben z.B. ist, wenns in den Anforderungen gewünscht ist. Diese Artikel waren am schnellsten bewertet und vergütet.
In der Tat sind das absolute Dumpingpreise und man kann das eigentlich nur machen, wenn man üben will, Leerlauf hat oder Referenzen möchte für sich selbst. Die Bezahlung ist im Grunde lächerlich.
Als Werbung würde ich das hier nicht wirklich ansehen. Gut wohlplatzierte Schleichwerbung wäre möglich, glaube ich aber in dem Fall eher nicht so. Es gibt ja hier relativ kritische Stimmen dazu und weitere Vorschläge an weiteren Agenturen.
Für eines hat es bei mir jedenfalls geholfen. Es gibt ja Stimmen von verschiedenen Seiten, nein nicht innerlich :-), dass ich Schreiben soll und ich denke, dass ich das mit ein wenig Anlauf jetzt aufnehmen werde. Neben einem Blog, könnte ich mir auch ein Buch sehr gut vorstellen.
Ein kurzes Schreibcoaching hatte ich ja bereits und da war ebenfalls das A und O, dass man regelmäßig am besten täglich schreibt und zur Kreativitätsförderung sich mit anderen Themen als den eigenen auseinandersetzt. So gesehen, ist das ok. Mal sehen, ob ich bei textbroker noch in Stufe 5 komme. Ich glaubs ja nicht. Denke, dass ich Deinen Ratschlag annehmen werde und mich nach einer anderen Agentur umsehe.

Sugarnova
03.12.2012, 23:51
Danke, liebe naturepure, dass du mein Posting angenommen hast.

Ja, ich habe etwas heftig reagiert, weil mich das sauer macht, wie sowas hier auch noch eine Plat(t)form bekommt.

frangipani
04.12.2012, 08:02
Hallo Sugarnova - ich kann deinen Zorn verstehen, auch wenn dieser Strang sicher vor 2 Jahren nicht zur Schleichwerbung aufgemacht wurde, sondern es um eine normale Nachfrage ging, so wie ich die damalige TE kenne.

Ich kenne solche Plattformen aus einem anderen kreativen Bereich. Auch wir Profis waren in der ersten Zeit ziemlich sauer. Es liefen jede Menge Gegen-Initiativen und Diskussionen weltweit, online.

Inzwischen sehe ich es anders. Je mehr über diese Dumpingseiten geredet wird, vor allem auch über die Ergebnisse, desto besser für die Profis. Denn viele potentielle Kunden sind einfach nicht richtig über die Nachteile informiert.

Diejenigen, die die Nachteile nicht interessieren, sind sowieso als Kunden uninteressant, da es ihnen nur um die finanziellen Vorteile und den Quickie geht. So kann man als Anbieter sowieso keine konstruktive, langlebige Geschäfts-Partnerschaft aufbauen.

babsi73
04.12.2012, 10:22
Habt ihr schon mal für textbroker.de geschrieben?

Wenn ja, sind eure Erfahrungen positiv gewesen, geht alles mit rechten Dingen zu?

Ja, und auch für viele andere Textportale. Für ein kleines Taschengeld ist es ganz gut... Für ein Einkommen von dem du leben kannst, reicht es aber nicht...



Muss man dafür ein Gewerbe anmelden, oder läuft das bei der Steuer unter "freiberuflich"?
Ich vermute, letzteres.

Ja, ein Gewerbe anmelden musst du dafür schon.



Wie ist das denn mit der Rubrik "Fachwissen" zu verstehen?
Reicht da "profundes Interesse an der Sache" und "mitreden können" aus?

Ich habe da wenigstens 8-10 Gebiete, die ich gerne ankreuzen würde.

Richtig... Du kannst dir deine Aufträge bzw. die Themengebiete mehr oder weniger selbst aussuchen.. Das wo du dich sicher fühlst bzw. für das, was du dich interessiert, kannst du schreiben...



Wie ist der tägliche Zeitaufwand im Durchschnitt?

Hängt von deiner Auftragslage ab und wie schnell du im Recherchieren und Schreiben bist... Je nach Thema und Text benötige ich ca. 20 Minuten bis zu einer Stunde. Wie gesagt, dass ich ein kleines Zubrot, ein Hobby... Das man damit wirklich viel Geld verdienen kann, bezweifle ich...

Sugarnova
04.12.2012, 17:47
Hallo Sugarnova - ich kann deinen Zorn verstehen, auch wenn dieser Strang sicher vor 2 Jahren nicht zur Schleichwerbung aufgemacht wurde, sondern es um eine normale Nachfrage ging, so wie ich die damalige TE kenne.

Ich kenne solche Plattformen aus einem anderen kreativen Bereich. Auch wir Profis waren in der ersten Zeit ziemlich sauer. Es liefen jede Menge Gegen-Initiativen und Diskussionen weltweit, online.

Inzwischen sehe ich es anders. Je mehr über diese Dumpingseiten geredet wird, vor allem auch über die Ergebnisse, desto besser für die Profis. Denn viele potentielle Kunden sind einfach nicht richtig über die Nachteile informiert.

Diejenigen, die die Nachteile nicht interessieren, sind sowieso als Kunden uninteressant, da es ihnen nur um die finanziellen Vorteile und den Quickie geht. So kann man als Anbieter sowieso keine konstruktive, langlebige Geschäfts-Partnerschaft aufbauen.

Hm, okeee, sehe ich ein, aber diese Partnerschaften baut man dann eh vor Ort auf, oder?

Ich empöre mich einfach darüber, dass solchen Portalen durch solche Threads noch ein Forum gegeben wird. Und 3,50 Euro - ist doch wohl ein Witz, oder?

frangipani
05.12.2012, 00:17
Hi :)

Ja, grösstenteils vor Ort oder auch über professionelle Plattformen oder Kontakte. Ich habe Kunden, die sitzen auf anderen Kontinenten. Das geht alles. Skype, Email und Telefon.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Neugeschäft, bzw umgekehrt Kontakt zu Kreativen am besten über Referenzen und "Word of Mouth" läuft. Das dauert, da braucht man einen langen Atem, aber die Ergebnisse sind stabiler. Für beide Seiten.

Man kann auch daran, wie ein Neukunde Texter, Grafiker, Webdesigner, Fotografen, etc kontaktiert und auf Kostenvoranschläge reagiert, erkennen, wie die weitere Zusammenarbeit verlaufen dürfte.

3,50 Euro ist genau so ein Witz wie 5$ für ein Logo. Dafür gibts auch eine Webseite, die das als Aufhänger nimmt. Wem sein Firmenimage nicht mehr ist als 5$ wert ist, der ist doch für professionelle Anbieter uninteressant.

Billigheimer und Schnäppchenjäger wird es immer geben. Deshalb find ich es auch nicht so schlimm, wenn über solche Billig-Anbieter geredet wird. Solange über Vor- und Nachteile gesprochen wird. Der einzige Vorteil ist, dass man auf kurze Sicht Geld spart.

Sugarnova
05.12.2012, 01:59
Hi :)

Ja, grösstenteils vor Ort oder auch über professionelle Plattformen oder Kontakte. Ich habe Kunden, die sitzen auf anderen Kontinenten. Das geht alles. Skype, Email und Telefon.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Neugeschäft, bzw umgekehrt Kontakt zu Kreativen am besten über Referenzen und "Word of Mouth" läuft. Das dauert, da braucht man einen langen Atem, aber die Ergebnisse sind stabiler. Für beide Seiten.

Man kann auch daran, wie ein Neukunde Texter, Grafiker, Webdesigner, Fotografen, etc kontaktiert und auf Kostenvoranschläge reagiert, erkennen, wie die weitere Zusammenarbeit verlaufen dürfte.

3,50 Euro ist genau so ein Witz wie 5$ für ein Logo. Dafür gibts auch eine Webseite, die das als Aufhänger nimmt. Wem sein Firmenimage nicht mehr ist als 5$ wert ist, der ist doch für professionelle Anbieter uninteressant.

Billigheimer und Schnäppchenjäger wird es immer geben. Deshalb find ich es auch nicht so schlimm, wenn über solche Billig-Anbieter geredet wird. Solange über Vor- und Nachteile gesprochen wird. Der einzige Vorteil ist, dass man auf kurze Sicht Geld spart.

Hallo frangi,

danke für deine Antwort.

Naja, aber ein paar Arbeitsproben hat man ja eh irgendwie zusammen? Und wenn man eine gut gestaltete Webseite (oder Blog) hat, dann kann sich der Kunde hoffentlich daran orientieren, oder?

Ich denke zwar auch, dass man sich solche "Kunden" schenken kann, die sich an solchen Preisen orientieren. Andererseits stört mich eben grade, dass sowas hier noch als echte "Option" gehandelt wird.

frangipani
05.12.2012, 04:38
Ja, aber die Erfahrungen muss wohl jeder selbst machen. Ich hatte schon diverse Anfragen, wo es um Reparaturen von dodgy Ergebnissen ging, die einfach nicht funktionierten. Das wurde für den Kunden natürlich doppelt teuer, im Endeffekt.

Webseite und Arbeitsproben sind wichtig, zur Orientierung. Aber viele Kunden auf Suche richten sich eher nach Empfehlungen. Bestimmt 80% meines Neugeschäftes kommt von Weiterempfehlungen.

Andrea30
05.12.2012, 09:51
Wir haben textbroker.de bei uns in Unternehmen eine Zeit lang genutzt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Artikel wirklich gut sind. Hat man allerdings einen ganz speziellen Artikelwünsch, kann es eine Weile dauern bis der Artikel fertig gestellt wird. Soweit ich weiß, kann das Personal selbstständig wählen welchen Artikel sie schreiben wollen. Einige Artikelwünsche wurden nicht erfüllt, da anscheint das Thema zu speziell war.

FabianJG
26.12.2012, 22:58
Ich habe Textbroker auch einige Male genutzt. Oft nicht zufrieden damit, doch woher sonst bekommen für das Geld?

Hat Jemand mal Content.de probiert?

ruslanma
27.12.2012, 10:15
Habt ihr schon mal für textbroker.de geschrieben?
Wenn ja, sind eure Erfahrungen positiv gewesen, geht alles mit rechten Dingen zu?
Muss man dafür ein Gewerbe anmelden, oder läuft das bei der Steuer unter "freiberuflich"?
Ich vermute, letzteres.
Wie ist das denn mit der Rubrik "Fachwissen" zu verstehen?
Reicht da "profundes Interesse an der Sache" und "mitreden können" aus?
Ich habe da wenigstens 8-10 Gebiete, die ich gerne ankreuzen würde.
Wie ist der tägliche Zeitaufwand im Durchschnitt?
Lauter Fragen :ooooh::freches grinsen:
Über Antworten freue ich mich sehr :blumengabe:

(mir juckt es in der Tastatur, dort Taschengeld zu verdienen)

hey lavendelmond,
also ich hab auch schon mal für textbroker geschrieben, find die eigentlich ganz okay. aber hast du schon mal was von content.de gehört? da bin ich zurzeit und bin eigtl zufriedener als bei der konkurrenz. aber egal auf welcher Homepage du unterwegs bist, finde ich die Bezahlung grauselig. Ich mein, das ist doch eigtl nichts was du da bekommst. würdest dus denn hauptberuflich machen wollen?

VG und Erfolg, Ruslan

Amelies
14.02.2013, 22:40
Hallo erstmal :)

Ich nutze TB von der Arbeit aus, als Auftraggeberin, und kann jedem folgendes empfehlen, wenn man damit wirklich "ok" Geld verdienen will:

- Füllt die Autoren-Profile aus mit euren Kernkompetenzen und Vorlieben aus (Hundehalter, gelernte Pharmazeutisch technische Assistentin, habe 2 Jahre auf Mallorca gewohnt, Fernstudium gemacht, Im Ausland studiert.. usw)
- Sucht euch Fachgebiete. Dann schreibt Ihr schneller und die inhaltliche Qualität wird besser.
- Dadurch bekommt der "Schreiber" gutes Feedback in Form von "Noten" -> Führt zu mehr Sternen und besseren Wortpreisen.
- Gute Texte führen nicht selten zu sog. "Direct-Orders" (Direkter Auftrag vom Geber->Nehmer), die i.d.R. deutlich besser bezahlt werden als die "normalen" Texte.

-> "Stammkunden" suchen: Oft gibt es Auftraggeber, die Nachfrage an speziellen Fachthemen haben. Dort werden dann auch sehr viel bessere Preise gezahlt. Ich arbeite inzwischen bei TB nur noch mit einer festen Auswahl an Schreibern, die ich jedoch auch mal wechseln. Die Themen können wirklich total unterschiedlich sein. Wenn man bspw. Finanzbuchhalter gelernt hat, sollte man dies auch unbedingt mit angeben und sich auch für solche Bereich die Themen raussuchen..

Bei Fachtexte und Auftraggebern den die inhaltliche Qualität wirklich wichtig ist, kann man beim auf jeden Fall auf 3~4Cent pro Wort kommen. Ein "normaler" Text ist etwa 300-1000 Wörter. Wären also 10-50€. Das ist bei allgemeinen Themen wie "Schuhe kaufen im Internet" natürlich nicht möglich, aber bei einem "Expertenartikel"* durchaus. Und wenn man im Thema drin ist, ist der zeitliche Aufwand meiner Erfahrung nach fast zu halbieren.

Gruß, Amelie

*PS: Aus meiner Sicht ist ein Expertenartikel dann gegeben, wenn man von etwas Ahnung hat, wo ~80% der anderen Menschen eben keine Ahnung haben. Daher wird auch mehr gezahlt, weil es nicht nur ums Wort geht, sondern die Expertise.

Fourthhandaccount
15.02.2013, 09:00
Sugarnova, ich habe mich früher auch darüber aufgeregt, aber schon lange nicht mehr.
Warum? Meint wirklich jemand allen Ernstes, schreibende Hausfrauen können einem Texter Aufträge abnehmen? Die, die dort Texte von "Experten" kaufen, sind doch nur Klitschen, meist mit einer Website, auf der noch wie in den Anfangsjahren Grafiken blinken und zwitschern.
Unternehmen, die gute Texte benötigen und wissen, dass die Texte auf diesen Seiten Laientexte sind, schauen dort gar nicht drauf.
Was bitte befähigt eine Hausfrau mit Hundeerfahrung oder ein paar Jahren Mallorca, fachlich zu schreiben? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Fourthhandaccount
15.02.2013, 09:16
Hallo erstmal :)

- Füllt die Autoren-Profile aus mit euren Kernkompetenzen und Vorlieben aus (Hundehalter, gelernte Pharmazeutisch technische Assistentin, habe 2 Jahre auf Mallorca gewohnt, Fernstudium gemacht, Im Ausland studiert.. usw)

Und, dann ist man Texterin? Hast Du eine Ahnung.


*PS: Aus meiner Sicht ist ein Expertenartikel dann gegeben, wenn man von etwas Ahnung hat, wo ~80% der anderen Menschen eben keine Ahnung haben. Daher wird auch mehr gezahlt, weil es nicht nur ums Wort geht, sondern die Expertise.

Nun, vom Schreiben haben 80 % keine Ahnung. Ein Experte für Mallorca, wenn man mal eben zwei Jahre dort gewohnt hat? Für "Kunden", die so denken, sind die Texte bei den Brokern genau richtig. Es passt schon. Geringe Ansprüche, geringe Bezahlung, geringe Qualität. Expertenwissen ist etwas ganz anderes und dazu muss beim Texter noch textliche Fertigkeit kommen.

Diese Vorstellung von Expertentum sieht man allerdings inzwischen auch bei Doktorarbeiten ...

Guayanesa
15.02.2013, 17:41
Sowas mitzumachen zementiert aber die Dumpingpreise in der Branche ...

... bei Talent (das du ja hast :o) wäre es doch besser, du bewirbst dich bei einer seriösen Agentur.

Welche seriösen Agenturen meinst Du?

Fourthhandaccount
15.02.2013, 19:35
Zu meiner Anfangszeit oder "Mittelzeit" gab es die durchaus. Projektwerk (so heißen sie, denke ich) war damals nicht schlecht. Von solchen Agenturen bekamst Du aber natürlich keine Aufträge, wenn der Lebenslauf nicht über Hausfrau und Hundebesitzerin hinausging. Da musste man Arbeitsproben abgeben (Aufträge, nicht nach Lust und Laune getippte Seichtigkeiten), den Werdegang aufführen ... Gesucht hat da auch keine Klitsche, die ein paar vermeintlich geradeaus geschriebenen Sätze für 3 EUR einkaufen wollte. Es gab damals auch noch eine spezielle Texterbörse. Ich weiß allerdings nicht, was auch ihnen geworden ist. Für Laien sollten das aber ggf. auch heute noch keine Anlaufstellen sein.

silberklar
16.02.2013, 09:36
Meint wirklich jemand allen Ernstes, schreibende Hausfrauen können einem Texter Aufträge abnehmen? Die, die dort Texte von "Experten" kaufen, sind doch nur Klitschen, meist mit einer Website, auf der noch wie in den Anfangsjahren Grafiken blinken und zwitschern.
Unternehmen, die gute Texte benötigen und wissen, dass die Texte auf diesen Seiten Laientexte sind, schauen dort gar nicht drauf.
Was bitte befähigt eine Hausfrau mit Hundeerfahrung oder ein paar Jahren Mallorca, fachlich zu schreiben? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Wie süß! Fourthhandaccount, in welcher Lebensphase befindest du dich denn gerade? Oder in welchem Jahrhundert?

Warum dieser Klassenkampf gegen "die Hausfrauen"?

Ist eine Frau die ein oder mehrere kleine Kinder betreut, weil sie sich wünschte eine Familie zu gründen, automatisch dumm und unfähig irgendetwas anderes auf die Reihe zu kriegen als die Klomuschel daheim zu säubern und den Sabberlatz von klein Mäxchen zu tauschen?

Du gehst automatisch davon aus, dass die Geburt eines eigenen Kindes innerhalb von Sekunden jede Qualifikation unwirksam macht und alle davor genossene Ausbildung für immer aus dem Gehirn der Frau gelöscht ist? Der IQ, das Ausdrucksvermögen, das Interesse an etwas anderem als Windeln ist für alles Zeit im Keller, dahin ...

Deshalb ist es auch umsonst, wenn Frauen studieren. Nicht wahr?

Denk noch mal darüber nach, ob dir das wirklich plausibel vorkommt.

Ich hatte vor vielen Monden auch ein kleines Kind zu versorgen ... und mein "anderes" Leben ging dennoch weiter. Ich bin nicht verblödet zurückgeblieben, soviel darf ich hier aus dem Nähkästchen plaudern.

Wenn du eine medizinische Behandlung brauchst und siehst dich im KH einer "Frau" Doktor gegenüber, fragst du dann extra nach, ob sie eh keine "Hausfrau" ist. Denn ich schätze von einer Hausfrau möchtest du dich dann wohl nicht operieren lassen, oder? Wenn du einer Hausfrau noch nicht mal zutraust einen Text schreiben zu können ...

Schau mal um dich, was Hausfrauen (wen meinst du damit eigentlich, jede Frau die Kinder hat oder jede Frau die Kinder hat und keine berufliche Qualifikation oder jede Frau die zwar berufliche Qualifikation hat sich aber auf das konzentriert was im Familienheim los ist?) alles können.

Inaktiver User
16.02.2013, 14:21
Ich glaube eigentlich nicht, dass fourthhandaccount Hausfrauen dissen wollte. Ersetze Hausfrau durch "Laien, der die deutsche Rechtschreibung beherrscht".

Jetzt mal im Ernst - bei textbroker und ähnlichen Anbietern geht es doch mehrheitlich um Contenterstellung zwecks SEO, oder?

Alexiaria
19.02.2013, 11:19
Textbroker ist natürlich kein "Qualitäts"-System. Was es aber kann: Contentbetreiber günstig zu Inhalten führen, bei denen nicht die Wahrhaftigkeit und Qualität stimmen mnuss, sondern nur die Verwendungsrate bestimmter Keywords. Mehr ist das nicht.

Sugarnova
19.02.2013, 16:50
Ich denke, Fourthhandaccount ging es eher um "pay peanuts, get monkeys".

Ganz ehrlich - das sind ja schon keine Stundenlöhne mehr.

bibi_m
20.02.2013, 20:24
Ich schreibe jetzt nicht selber, gebe aber ab und an mal was in Auftrag. Habe dort schon sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht. Vielen wollen einfach nur schnelles Geld verdienen und klatschen da in ein paar Minuten irgendetwas hin, andere machen ihren Job sehr gut. Man muss Glück haben.

Inaktiver User
22.02.2013, 19:12
Ich denke, Fourthhandaccount ging es eher um "pay peanuts, get monkeys".

Ganz ehrlich - das sind ja schon keine Stundenlöhne mehr.

Das sind auch keine Stundenlöhne. Man kann das allenfalls als Schreibschule und eben als Referenz sehen und dann sollte man auf sich aufmerksam machen. Texter sind gefragt. Ich habe einen ersten kleinen Auftrag bekommen, jenseits der Dumpinglöhne und so hat sich für mich die Zeitinvestition gelohnt. Das mit dem Blog überlege ich mir und je nach freier Zeit nehme ich das in Angriff.

Inaktiver User
23.02.2013, 10:10
Das sind auch keine Stundenlöhne. Man kann das allenfalls als Schreibschule und eben als Referenz sehen und dann sollte man auf sich aufmerksam machen. Texter sind gefragt. Ich habe einen ersten kleinen Auftrag bekommen, jenseits der Dumpinglöhne und so hat sich für mich die Zeitinvestition gelohnt. Das mit dem Blog überlege ich mir und je nach freier Zeit nehme ich das in Angriff.

Schreibschule o.k., aber ob das wirklich eine Referenz ist (z.B. wenn man sich als "richtiger" Texter irgendwo bewerben möchte)...

Inaktiver User
23.02.2013, 18:50
Schreibschule o.k., aber ob das wirklich eine Referenz ist (z.B. wenn man sich als "richtiger" Texter irgendwo bewerben möchte)...

:smirksmile: Ich habe mich nicht beworben, das lief über ein Gespräch und gut war es. Eventuell bekomme ich sogar noch weitere Aufträge über eine andere Schiene. Auch da lief bereits ein Gespräch und Interesse scheint vorhanden zu sein.

Marina6227
14.04.2013, 10:30
Jeder muss dabei sicher seine eigenen Erfahrungen machen. Ich würde eher davon abraten. Wenn ich es könnte, würde ich meine Mitarbeit dort sogar rückgängig machen.

Sie hat einen derart großen Schaden verursacht, dass das schon gar nicht mit den geringen Vergütungen zu
rechtfertigen ist, die dort gezahlt werden.

Insofern bin ich froh, wenn ich der Texterei demnächst endgültig ade sagen kann. Den einzigen Vorteil, den ich daraus ziehen kann, ist die Tätigkeiten als Redakteurin in der Bewertung von Medien. Aber mehr positives kann ich leider nicht berichten, zumal man dort auch zu anderen Mitteln greift. Und das finde ich das allerschlimmste dabei...

Fourthhandaccount
14.04.2013, 12:38
Insofern bin ich froh, wenn ich der Texterei demnächst endgültig ade sagen kann. Den einzigen Vorteil, den ich daraus ziehen kann, ist die Tätigkeiten als Redakteurin in der Bewertung von Medien.

Wie belieben?


Aber mehr positives kann ich leider nicht berichten, zumal man dort auch zu anderen Mitteln greift. Und das finde ich das allerschlimmste dabei...

Die "Qualität" der Rechtschreibung dort ist selbstredend ... Groß- und Kleinschreibung zum Bleistift ...

Inaktiver User
14.04.2013, 12:44
Jeder muss dabei sicher seine eigenen Erfahrungen machen. Ich würde eher davon abraten. Wenn ich es könnte, würde ich meine Mitarbeit dort sogar rückgängig machen.

Sie hat einen derart großen Schaden verursacht, dass das schon gar nicht mit den geringen Vergütungen zu
rechtfertigen ist, die dort gezahlt werden.

Insofern bin ich froh, wenn ich der Texterei demnächst endgültig ade sagen kann. Den einzigen Vorteil, den ich daraus ziehen kann, ist die Tätigkeiten als Redakteurin in der Bewertung von Medien. Aber mehr positives kann ich leider nicht berichten, zumal man dort auch zu anderen Mitteln greift. Und das finde ich das allerschlimmste dabei...

Hast Du Dich extra hier angemeldet, um nebulöse Andeutungen zu machen? Wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast, werd doch bitte konkret. Vielleicht hilft das anderen Nutzern.

Rosen-Janna
19.05.2013, 13:03
Hallo,

ich habe auch schon bei "Textbroker" geschrieben und auch bei "Content". Da ich zu dieser Zeit sehr viel Zeit hatte und wenig Geld, war das für mich eine gute Alternative zu einem 400 Euro Job.

Die Vorteile für mich waren, das ich mir das zeitlich einrichten konnte, wie es mir am Besten passte. Also auch nachts, morgens usw. und nicht zur besten Tageszeit irgendwo sitzen musste, um dann die Freizeit in der Nacht zu haben.

Man tut gut dran, den ersten Referenztest sehr gewissenhaft auf neue! Rechtschreibung und Grammatik zu prüfen. Das ist nämlich bei diesen Unternehmen die wichtigste Anforderung für die Einstufung, ob man auf Stufe 2, 3 oder 4 beginnt. Da jede Stufe besser bezahlt wird, lohnt sich das. Auf der Duden-Seite gibt es ein Tool, wo man den Text reinkopieren kann und auf die Fehler aufmerksam gemacht wird. Man wird sich wundern, wieviele Fehler man trotz guter Rechtschreibkenntnisse noch findet.

Die Texte sind in der Regel keine echten Werbetexte, sondern überwiegend SEO-Texte. Das heißt, es wird eine Menge sogenannter Keywords vorgegeben, die unverändert im Text eingebaut werden müssen. Das hat seine eigenen Schwierigkeiten. In der Stufe zwei finden sich besonders dämliche Texte, zum Beispiel von der Fa. XY-Coupon, wo man ca. 40 % diesen Begriff einbauen soll in Kombi mit einem Städtenamen. Je weiter man in der Stufe steigt, desto interessantere Texte gibt es.

Und das ist ein weiterer Vorteil: Man kann sich die Textanforderungen nach Sachgebieten aussuchen und vor der Annahme angucken. Und wenn man sich kompetent fühlt, kann man den Text annehmen.

Finanziell interessanter wird es, sobald man Direktaufträge von Kunden bekommt. Wenn der Kunde also mit dem Text so zufrieden war, dass er auch seine anderen Texte in der gelichen Tonlage haben möchte.

Aber reich wird man davon nicht, das stimmt. Als Zubrot aber zumindest eine seriöse Möglichkeit, an Geld zu kommen und man ist nicht verpflichtet, mehr zu tun, als man will.

Schöne Grüße
Janna

Sabine81
10.06.2013, 11:47
Ich habe auch vor 2 Jahren dort viel geschrieben. Die Anforderungen sind nicht so hoch (kommt natürlich auf die Texte drauf an und auf das eingestufte Niveau). Ich habe meistens so um die 100 Euro verdient, was ich ok fand. Aber man wird ja auch nicht gezwungen, Texte dort zu schreiben. Und man kann sie sich aussuchen.
Negative Erfahrungen habe ich eigentlich keine machen können.
Na ja, einmal hatte ich einen Kunden, für den ich den Text x-fach ändern sollte, wobei das immer nur mini Kleinigkeiten waren. Natürlich macht man das auch, da sonst der Text weg ist und damit auch das Geld und die Zeit, die man dort hinein investiert hat.

Fourthhandaccount
11.06.2013, 21:50
Die Anforderungen sind nicht so hoch

Ich denke, dies kann man so stehen lassen.

Leinblume
17.08.2013, 01:30
" ... bei Talent (das du ja hast :o) wäre es doch besser, du bewirbst dich bei einer seriösen Agentur. "

Liebe Sugarnova, nur wo gibt es solche seriösen Agenturen? Ich habe noch keine gefunden!

viele Grüße
Leinblume

Leinblume
17.08.2013, 01:42
Und 3,50 Euro - ist doch wohl ein Witz, oder?

Nein, es ist einfach nur eine Bosheit, die nur noch durch solche Cyberkriminellen wie acad-write.com überboten wird.

Ich schreibe inzwischen nur noch für mich selber (ja, ist SEHR unbefriedigend), weil ich von den schlechten Bedingungen den Hals übervoll habe. Die eine einzige seriöse Agentur, die ich kenne, existiert leider nicht mehr. In diesem Markt findet eine solche Selektion nach unten statt, daß mir jeder Elan (und ich hatte wirklich viel) vergangen ist. Ich habe leider fast nur noch Boykottgedanken, denn es ist erschreckend, wie heute mit Kunst und Kreativität umgegangen wird. Die Ahnungslosigkeit und der Wille, diese um jeden Preis aufrechtzuerhalten, sind erschreckend hoch, und warum soll ich das noch unterstützen? Es stimmt, daß man ausbrennt, wenn man das mitmacht. Dann sich das Geld lieber sparen und Hülsenfrüchte essen!

Zoetje
17.08.2013, 09:59
Es wird aber wieder besser!

Solche Börsen haben lange die Preise gedrückt, aber so langsam sind die Kunden wieder bereit, für Qualität auch entsprechend gut zu bezahlen.

lisapetersxxx
20.08.2013, 16:04
Kenne textbroker.de und content.de und habe eindeutig mit content.de bessere Erfahrungen gemacht. Vor allem gefällt mir die Funktion, dass man immer den gleichen Autor beauftragen kann ohne das der Preis viel teurer wird.

wiesenfelder
19.02.2014, 20:25
Meine Erfahrungen mit Textbroker

Textbroker ist ein Dienstleister, der ein Plattform zur Verfügung stellt, auf welcher nach gezielten Vorgaben von Auftraggeber Seite Texte von den Autoren gegen Bezahlung gefertigt werden. Die Bezahlung richtet sich dabei nach der Gesamt Anzahl der Wörter des Textes und der Einstufung des Autors. Die Einstufung des Autors wird durch die Bewertung der Texte von Textbroker selbst regelmäßig aktualisiert.

Da ich selbst schon bei Textbroker gearbeitet habe gebe ich hier noch einige Tipps, bevor man bei Textbroker loslegt.-

1.: Beim Texten den Rechtschreibassistenten einsetzen.

Bevor man seinen Text einreicht, sollte man diesen zuvor mit einem PC-Rechtschreibassistenten auf Fehler überprüfen. Die bekanntesten PC-Assistenten sind die von MS-WORD, OPEN-OFFICE, oder auch das Softwarepaket des DUDEN.- Um die Fehlerzahl so gering wie möglich zu halten, sollte man dann noch den Text erst einmal 1 Tag zurückhalten und vor der Abgabe schließlich noch einmal durchlesen. Durch diese Methode entdeckt man häufig noch den ein oder anderen Fehler, auch wenn man den Text vorher mit dem Office-Assistent mehrfach „durchgekaut“ hat.

2.: Beim Schreiben nicht nur auf das Geld setzen.

Es ist ein Illusion, mit dem Texten das große Geld zu verdienen. Da man außerdem völlig selbstständig arbeitet, ist es oberstes Gebot mit seinen persönlichen Energien richtig zu haushalten. Gönnt man sich zwischendurch keine ausreichenden Erholungsphasen, ist man irgendwann „ausgepumpt“.- Also, was die Schreiberei angeht - alles in Maßen halten.

3.: So rasch wie möglich auf Direct Orders setzen.

Man sollte gleich zu Beginn bei Textbroker zusehen, an die sogenannten Direct Orders heranzukommen. Zum einen verdient man hier erheblich mehr als bei den Open Orders und die Arbeit selbst ist auch interessanter. Zur Erläuterung: Bei Open Orders handelt es sich um Aufträge, die in einem Pool liegen und die jeder Textbroker Autor annehmen kann.

Bei der Direct Order hingegen vergibt diese ein Kunde direkt an den Autor. Direct Order erhält man demnach nicht automatisch und auch hier ist der Markt hart umkämpft - es ist also Eigeninitiative gefragt. Wenn also ein Kunde einen Text besonders gut bewertet, sollte man ihn innerhalb der TB-Plattform höflich den Kunden anfragen, ob er Interesse hätte, Direct Orders zu vergeben.

4.: Einige Verhaltensregeln, wenn es Probleme gibt.

Auch bei Textbroker gibt es die Spezies des schwierigen Kunden. Dies mag auch dadurch bedingt sein, dass manche Zeitgenossen gegenüber der Autoren Zunft bei Textbroker gewisse Vorbehalte haben und diese als nicht sonderlich erfolgreiche Menschen einstufen.

Gerät man als Autor also an einen derartigen Kunden, kann es passieren, dass dieser Texte ablehnt oder häufige Änderungen verlangt. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass man nach Überschreitung des Limits von 3 Überarbeitungen schließlich eine Ablehnung des Textes erhält und de facto kein Geld bekommt. ( Ist mir übrigens schon passiert.)

Sollte also ein Kunde allzu umfangreiche Änderungen verlangen, ist es das beste, wenn man den Auftrag einfach abbricht. Dieser wandert dann wieder zurück in den Pool. So lässt sich der Schaden auf der Autorenseite einigermaßen begrenzen. In besonders krassen Fällen gibt es noch die Möglichkeit den Support von Textbroker einzuschalten, oder den Kunden auf die Blacklist zu setzen.

Die Aufträge des betreffenden Kunden erscheinen dann nicht mehr im eigenen Open Order Portfolio. Schließlich und endlich sollte man nicht vergessen, dass der Kunde als zahlende Kraft eine mächtige Position bei Textbroker innehat. In gar keinem Fall sollte man also den Kunden angreifen oder persönlich beleidigen, wenn es Probleme gibt. Auch hier gilt der alte Satz: Der Kunde ist König, selbst dann wenn wer im Unrecht oder ein A.... ist.

massada
04.12.2015, 16:09
Ich bin nun schon seit mehreren Jahren ein „Sklave“ der Plattform Textbroker und es stimmt, es ist ein Hungerlohn. Es lohnt nicht wirklich, denn selbst erfahrene Texter der Eingruppierung 4 müssen für die Recherche soviel Zeit aufwenden, das im Endeffekt nie mehr als 5 Euro Stundenlohn dabei heraus kommen, manches mal noch weit weniger. Das alleine ist es aber nicht. Textbroker bezahlt nicht nur hundsmiserabel, die Plattform reagiert auch auf die kleinste Kritik durch ihre Texter höchst empfindlich und führt entsprechende Strafmaßnahmen durch wie etwa die Abstufung in die Gruppierung 3, wo noch weniger zu verdienen ist. Natürlich immer unter dem Deckmantel ihrer Qualitätsvorgaben. Warum ich trotzdem bei „denen“ schreibe, hängt mit der Einrichtung meines persönlichen Lebensstils zusammen, der kein großes Einkommen erfordert. Ich schreibe Vormittags etwa 6 bis 8 Stunden, das genügt mir dann zum Leben vollkommen. Die große Problematik der Texterbörsen wie Textbroker, Pagecontent oder Content.de ist die Masse der Freizeit-Texter, die zu einem erheblichen Anteil Transferleistungen wie Hartz 4 vom Staat beziehen und nebenher ihre Bezüge aufbessern. Ich selbst gehöre nicht zu dieser Gruppe. Das diese Klientel ihren Nebenerwerb nicht anmeldet, versteht sich von selbst. Würden die Kommunen einmal einen Abgleich von den Texterbörsen verlangen, um zu sehen, wer denn schreibt und zweimal kassiert, würden zwei Dinge gleichzeitig passieren: A) die Kommunen würden Geld einsparen und B) die Texterbörsen hätten auf einen Schlag wesentlich weniger Texter zur Verfügung und müßten sich anpassen, beziehungsweise die noch verbliebenen Texter besser bezahlen, um Aufträge befriedigen zu können. Natürlich würde sich die Anzahl der Textaufträge dann wiederum verringern, aber mal ganz ehrlich, der Struktur des Internets würde es durchaus gut tun, wenn Blogger und sogenannte Publisher ihr Zeug wieder selber schreiben würden und sich nicht mit fremden Federn für ein paar Euro schmücken. Ebenso steigt in der Folge die Qualität der Texte, was wiederum „echtem“ Journalismus zugute kommt. Heute ist ja Jeder Journalist, der einigermaßen das ABC beherrscht und die Kamera in seinem Smartphone bedienen kann.

Schwarzesphantom
08.12.2015, 13:18
Interessant, dass hier einige auch bei diesen Content-Plattformen sind.

Ich hab auch schon Erfahrungen mit Textbroker gemacht und werde für die nix mehr schreiben. Ich hab in Leerlaufzeiten den einen oder anderen Text gemacht, um das mal zu testen. Die Bezahlung ist ein Witz, wie viele ja schon schrieben und meine eigene Motivation, gute Texte zu liefern, ist bei der Entlohnung natürlich auch nicht gerade hoch.

Besser finde ich greatcontent. Ich bin da recht hoch eingestuft und erreiche daher einen Stundenlohn von 25 bis 30 €. Im Vergleich zu meinem eigentlichen Stundenlohn ist das natürlich auch ein Witz, aber wie gesagt, bei Leerläufen ist es halt besser als in der Stunde nichts zu verdienen. Ich bekomme da inzwischen auch viele Direct Orders und die sind besser bezahlt. Ganz gut finde ich, dass die Themen recht abwechslungsreich sind und dort auch einige bekannte Websites buchen. So hab ich ein wenig Abwechslung zu meinen Spezialthemen und in manchen Fällen lassen sich die Texte sogar als Referenz nutzen.

Wer wirklich einen professionellen Text mit fundierter Recherche braucht, der wird auch nicht auf diese Plattformen zurückgreifen. Das ist bis auf ein paar Ausnahmen (die ich auch schon geschrieben habe) in der Regel reines SEO-Texting.

IgnatiaAmara
31.12.2015, 07:46
VORSICHT!!! Lasst besser die Finger davon!!! Die können selber kein Deutsch und entsprechend werden eure Texte dann beurteilt... und bezahlt!... nämlich garnicht!!

Sugarnova
02.01.2016, 03:33
Interessant, dass hier einige auch bei diesen Content-Plattformen sind.

Ich hab auch schon Erfahrungen mit Textbroker gemacht und werde für die nix mehr schreiben. .....

Wie kannst du die Texte als Referenz nutzen, wenn du nicht als Autor genannt bist?

Ich stimme dir vollumfänglich zu - werden gute Texter wirklich gesucht?

Ich arbeite beruflich viel mit Texten, und könnte bei schlechten Übersetzungen (erstellt garantiert von einem NICHT-Muttersprachler) und geringer Wertschätzung meines Arbeitsmateriales wirklich an die Wand rennen.

Schwarzesphantom
20.01.2016, 14:39
Wie kannst du die Texte als Referenz nutzen, wenn du nicht als Autor genannt bist?

Ich stimme dir vollumfänglich zu - werden gute Texter wirklich gesucht?

Ich arbeite beruflich viel mit Texten, und könnte bei schlechten Übersetzungen (erstellt garantiert von einem NICHT-Muttersprachler) und geringer Wertschätzung meines Arbeitsmateriales wirklich an die Wand rennen.

Ich habe da schon andere Texte als reines SEO geschrieben und konnte mich dabei auch als Autor nennen. Das mache ich natürlich nur, wenn ich selbst hinter dem Text stehe und nicht irgendwelchen Werbekram getippt hab :lachen:

Pistazieneis
18.04.2019, 16:16
Ich bin schon seit Jahren bei Textbroker und ich liebe es :smile:. Diese Arbeit ist genau mein Ding :blume:. Habe damals als 3-Sterne-Autorin mit 100 bis 200 Euro im Monat angefangen und mich auf 5 Sterne und 650 bis 700 Euro monatlich hochgearbeitet. Es wäre sicher noch mehr drin, aber ich habe einen Bürojob in Vollzeit und sitze jeden Tag 2 Stunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Da ist die Zeit fürs Texten natürlich knapp.

Mir macht die Arbeit so großen Spaß, dass ich meinen Laptop fast überall mitnehme... zu meinem Freund, in den Urlaub etc. Selbst wenn ich nachts auf Toilette muss und danach nicht sofort wieder einschlafen kann, gehe ich meistens an den Laptop und schaue, ob ich die eine oder andere brauchbare Passage verfassen kann. Mit Textbroker kann ich meine Kreativität voll ausleben und verdiene auch noch gutes Geld damit :allesok:.

Inzwischen habe ich auch schon anderweitig Kundschaft gefunden, z. B. auf FB... und suche immer weiter, weil ich es spannend finde, neue Menschen kennenzulernen und mich auf ihre Bedürfnisse einzulassen.

Den Wortpreis kann man als Autor auf der Textbroker-Seite selbst einstellen und nach Belieben verändern. SEO-Texte schreibe ich ganz, ganz selten.