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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zigarettensucht



Anouk33
01.09.2010, 11:52
Hallo an alle,
ich möchte mich gerne einem Thema widmen, dass mich betrifft, dass aber komischerweise kaum als Suchtthema irgendwo auftaucht und bei dem ich auch ein bißchen das Gefühl habe, dass es als weniger "schlimm" angesehen wird und entsprechend weniger ernst genommen wird. Es gibt auch keine direkten öffentlichen Beratungsstellen zum Thema Nikotinsucht...
Meine Geschichte hat nicht mit meiner eigenen Nikotinsucht zu tun (bin Nichtraucher, habe aber auch mal eine Zeit lang geraucht) sondern mit der meines Freundes. Wir lieben uns sehr und planen zu heiraten und unsere Zukunft miteinander zu verbringen. In dieser Vorstellung von unserer Zukunft stecken auch Kinder und im besten Falle ein langes Leben mit möglichst vielen Reisen, wir träumen z. B. auch von einem Häuschen am Mittelmeer, wenn wir aus dem Berufsleben raus sind. Er ist der Mann meines Lebens! Es ist absolut perfekt mit ihm, natürlich haben wir auch Streit und Auseinandersetzungen, aber wir setzen uns immer sehr konstruktiv, mit Verständnis und gegenseitigem Respekt miteinander auseinander, er ist unglaublich verständnisvoll und geduldig. Auch der Alltag, die Gestaltung unserer gemeinsamen Zeit verlaufen absolut harmonisch, wir wollen das Gleiche, wir schauen gemeinsam in dieselbe Richtung, wir haben auch einen gleichen, sehr harmonischen Rhythmus, was das miteinander angeht, ohne, dass sich irgendwer anpassen oder verbiegen muss. Hatte sowas noch nie und bin, was das angeht, sehr sehr glücklich.
Es gibt allerdings eine Sache, in der wir immer wieder aneinander geraten, mit der ich unglaubliche innere Kämpfe habe und die mir sehr zu schaffen macht.
Mein Freund ist 42 Jahre alt und raucht seit 30 Jahren. Vor kurzem ist sein Vater gestorben, der hat sich regelrecht todgeraucht (Schlaganfall - weitergeraucht, Herzinfarkt - weitergeraucht, Darmkrebs - bis zum letzten Tag weitergeraucht, drei Schachteln am Tag), die Familie ist genetisch vorbelastet, was die typischen "Raucherkrankheiten" angeht.
Mein Freund wurde von seinem Arzt Anfang des Jahres zum Radiologen geschickt, weil er so Probleme mit seiner Lunge hatte, dass der Arzt kontrollieren lassen wollte, ob es bereits "Raumforderungen" gibt (was nichts anderes ist als ein Tumor). Gott sei Dank gab es nichts. Ich habe Kämpfe mit ihm ausgefochten, ihn angefleht und angebettelt, dass er die Scheiß-Kippen doch bitte aus seinem Leben entfernt. Er hat ein Entwöhnungs-Seminar gemacht, das hat nichts geholfen. Was er gemacht hat bzw. worauf wir uns geeinigt haben, ist, dass er seinen Konsum reduziert hat. Er raucht abends und am Wochenende gar nicht und unter der Woche auf der Arbeit bis zu 5 Zigaretten am Tag. Das ist für mich halbherzig und auch nur Wasser auf die Mühlen. Zwar besser als 20-30 Zigaretten am Tag, aber letztendlich hilft nur aufhören, um auch eine gesundheitliche Gefährdung möglichst klein zu halten.
Mit dieser Vereinbarung kann ich aber ganz gut leben. Allerdings bricht er immer wieder aus und findet Anlässe und Ausreden, immer mal wieder seinen Konsum wieder zu steigern, zuletzt hat er letztes Wochenende aufgrund einer seelisch anstrengenden Situation in einer Nacht eine ganze Schachtel in sich reingezogen. Es gab auch im letzten halben Jahr immer wieder irgendwelche Anlässe (auf der Arbeit oder sonstwo), dass er seinen Konsum gesteigert hat. Und immer muss ich erst wütend werden und ihm eine Standpauke halten, bis er sich dann wieder zurücknimmt. Das wühlt mich derart auf und ich bin dann immer so wütend auf ihn.
Ich möchte nicht dabei zuschauen, wie er sich selbst zerstört und damit unsere Zukunft und unser Glück. Und es kann doch auch nicht meine Aufgabe sein, dass ich mich aufreibe und erst wütend werden muss, bis er sich dann wieder an unsere eigentliche Abmachung hält. Er ist so zuverlässig und immer für mich da, aber mit seinen Scheiß-Zigaretten bricht er jedes Versprechen, jede Vereinbarung, enttäuscht mich immer wieder. Ich hab keine Kraft und auch keine Lust mehr, immer mir einen Kopf darüber zu machen, wieviel er wohl gerade im Moment konsumiert, ob er sich an unsere Vereinbarung hält oder sie wieder bricht. Er steigert seinen Konsum auch immer nur dann, wenn ich nicht da bin, da fühl ich mich auch ein Stück weit verarscht. Ich kämpfe hier um seine Gesundheit und sobald "die Alte" nicht in Reichweite ist bzw. er sie 2-3 Tage oder länger nicht sieht, ballert er sich die Dinger in die Lunge. Ich bin doch nicht sein Aufpasser!
Wir haben uns erst vorgestern und gestern wieder darüber gestritten, ich kann ihm aber offensichtlich auch nicht vertrauen, dass er das von sich aus in den Griff bekommt, diesen geringen Konsum zu halten, jedes Mal muss ich erst ausrasten, bis er wieder aufwacht. Und dann kommen die typischen Sprüche: "ich ärger mich ja über mich selbst so, ich weiß, dass das Scheiße ist" usw.usw. Und ich kann darauf wetten, dass es wieder irgendwann in den nächsten Wochen einen Grund geben wird, warum er dann wieder seinen Konsum steigert. Ich hab ihm gestern gesagt, dass ich nicht dabei zugucke, wie er sich selbst kaputt macht und dass ich nichts mehr sagen werde und wir dann sehen, ob er das eigenständig in den Griff bekommt.
Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich liebe ihn über alles, aber ich möchte und kann nicht sagen, dass es mir egal ist, dass das seine Sache ist und ich ihn da machen lassen muss. Das reibt mich so auf, ich mach mir dann so Sorgen! Es macht mich wütend, es macht mich traurig, es ekelt mich dann auch an, ich kann überhaupt nicht mehr verstehen, dass er seinen Zigarettenkranken Vater zu Grabe trägt und selbst einen wahrscheinlich ähnlichen Weg gehen wird. Er behauptet, dass er nicht so ist, wie sein Vater, weil er ja was tut (Konsum reduziert), zum Arzt geht und besser mit seinem Körper umgeht, ich sehe es aber so, dass egal ob er 5 oder 20 Zigaretten raucht, der Effekt der Gleiche sein wird, nachdem er ja schon eine 30jährige Raucherkarriere hinter sich hat.
Ich bin nicht sein Muttchen, dass auf ihn aufpassen muss, das kann nicht meine Aufgabe sein. Aber ich kann mich doch auch nicht jeden Tag mit diesen negativen Gefühlen und meinen Ängsten und Sorgen wegen dieser Scheiß-Zigaretten fertig machen...
Kann mir jemand einen Rat geben?

Anouk

Nocturna
01.09.2010, 16:16
Kann mir jemand einen Rat geben?

Wieso? Du hast doch deinem Freund schon gesagt, was du tun willst.


Ich hab ihm gestern gesagt, dass ich nicht dabei zugucke, wie er sich selbst kaputt macht und dass ich nichts mehr sagen werde und wir dann sehen, ob er das eigenständig in den Griff bekommt.

Das hast du so nicht gemeint? Dann lass solche Sprüche, sie machen dich unglaubwürdig.
Egal, ob Nikotin, Alkohol oder Drogen. Du wirst deinen Freund nicht ändern können, nur er kann das tun. Die Frage ist also nicht, wie du ihm das Rauchen abgewöhnen kannst, sondern ob du damit leben kannst.

Wenn es dir gefällt, mit Dauernörgeln deinem Freund ständig Vorschriften zu machen, dann behalte es bei. Bis zu einem gewissen Punkt hast du ja auch Erfolg und er scheint es willig hinzunehmen. Du musst dir aber im Klaren sein, dass es ein Dauerzustand sein wird, denn wenn du den Druck nicht mehr aufrechterhältst, dann wird er diesen Freiraum zum Paffen nutzen.

Ich stelle mir das belastend vor, aber wenn Trennung keine Alternative ist, dann gibt es keine andere Lösung für dich. Theoretisch besteht ja immer noch die Möglichkeit, dass er eines Tages ganz die Finger von den Kippen lässt. Allerdings, wenn ihn das Beispiel seines Vaters nicht zur Besinnung gebracht hat, würde ich das nicht zu optimistisch sehen, obwohl eine Reduzierung ja auch schon positiv zu bewerten ist.

Anouk33
02.09.2010, 14:05
Zitat: Das hast du so nicht gemeint? Dann lass solche Sprüche, sie machen dich unglaubwürdig.

diesen Einwand verstehe ich nicht.
Zunächst danke für deine Antwort.

Zitat: Wenn es dir gefällt, mit Dauernörgeln deinem Freund ständig Vorschriften zu machen, dann behalte es bei.

Natürlich gefällt es mir überhaupt nicht, ihn zu benörgeln und ihm Vorschriften zu machen. Mein Dilemma ist aber, dass es mir Angst macht und auch wehtut, wenn ich ihn so in seiner Sucht sehe. Ich werde dann auch sauwütend, weil ich es (obwohl ich selbst mal geraucht habe) so nicht mehr nachvollziehen kann, dass ihm seine Gesundheit nicht wichtiger ist als die Zigaretten, dass er sich was vormacht und die Gefahr wirklich besteht. Es ekelt mich dann wie gesagt auch regelrecht an, diese Sucht!
Das ist die eine Seite mit meiner Angst und meiner Wut. Auf der anderen Seite liebe ich ihn, unsere Beziehung ist hervorragend, wie oben bereits erwähnt. Ich stecke da in einem Zwiespalt, es kann mir auch nicht egal sein, dass er sich das antut, er ist ein Teil meines Lebens und diese Beziehung trägt ja auch sehr zu meinem Glück und meinem Leben bei. Ich habe einfach Angst, dass dieses GLück, diese Beziehung mit allem, was wir für die Zukunft wollen (Heiraten, Kinder) aufgrund einer durch ihn aktiv und in vollem Bewußtsein der Gefahr getätigten Verhaltensweise hin zu einer hohen Wahrscheinlichkeit, sehr sehr krank zu werden, in Gefahr ist...

Zitat: Ich stelle mir das belastend vor, aber wenn Trennung keine Alternative ist, dann gibt es keine andere Lösung für dich.

Trennung ist keine Alternative, ich frage mich nur, wie ich mit meinem emotionalen Dilemma, wie oben beschrieben, umgehen soll/kann... Dafür wollte ich einen Rat.

Anouk

Nocturna
02.09.2010, 15:13
diesen Einwand verstehe ich nicht.

Anouk, deinen Satz habe ich so interpretiert, dass du dich trennen willst, falls er die Dosis erhöht, nachdem du aufhörst ihm Vorhaltungen zu machen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass er die Anzahl an Zigaretten nicht erhöht, wenn du ihn nicht mehr drängst, ist zumindest sehr zweifelhaft. Ich halte nichts von leeren Drohungen, entweder du liebst ihn bedingungslos und bleibst, dann sag aber nicht solche Sachen oder du stehst zu dem, was du sagst, dann müsstest du aber bald deine Koffer packen, schätze ich.


Ich habe einfach Angst, dass dieses GLück, diese Beziehung mit allem, was wir für die Zukunft wollen (Heiraten, Kinder) aufgrund einer durch ihn aktiv und in vollem Bewußtsein der Gefahr getätigten Verhaltensweise hin zu einer hohen Wahrscheinlichkeit, sehr sehr krank zu werden, in Gefahr ist...

Diese Gefahr, wie bei jedem Missbrauch, ist tatsächlich gegeben. Des Weiteren lauert da auch eine Gefahr für eure Partnerschaft, denn irgendwann wirst du die Sache persönlich zu nehmen oder ihn gering zu schätzen wegen der Unfähigkeit, sich selbst zu beherrschen und zu seinem Wort zu stehen.


Trennung ist keine Alternative, ich frage mich nur, wie ich mit meinem emotionalen Dilemma, wie oben beschrieben, umgehen soll/kann... Dafür wollte ich einen Rat.

Gibt es da überhaupt einen guten Rat? Mir fällt keiner ein, außer dem, dass du auf dich achten sollst. Angst und Wut sollten in einer Partnerschaft nicht zu oft vorkommen, das tut keiner Beziehung gut.
Du musst einen Weg finden, deinen Partner an seine Vereinbarung zu erinnern, ohne dass es dich jedes Mal emotional durchschüttelt. Und ihm sollte eure Partnerschaft wichtig genug sein, dass er auch ruhige, ernste Worte von dir wichtig nimmt.

Inaktiver User
02.09.2010, 16:25
Ich darf anmerken.

Rauchen ist eine Sucht, wie jede andere. Und da kommt man nur ALLEINE mit freiem Willen raus.

Nicht durch irgendwelche Regeln, die andere einem auferlegen.

Das kann nur in die Hose gehen, wenn er dir zur Liebe, weil dir es schwer fällt und du es nicht mitansehen möchtest und du dir Sorgen machst das Rauchen drangibt.

Dann trennst du dich tatsächlich besser.

Das ist mein Ernst !

Und jetzt die traurige Wahrheit:

Ich habe es einzig und alleine geschafft wegen meiner Schwangerschaft aufzuhören. Würde mein Mann mich so unter Druck gesetzt haben, nein, hätte nicht funktioniert.

blaukehlchen
07.09.2010, 15:32
Ich darf anmerken.

Rauchen ist eine Sucht, wie jede andere. Und da kommt man nur ALLEINE mit freiem Willen raus.

Nicht durch irgendwelche Regeln, die andere einem auferlegen.

Das kann nur in die Hose gehen, wenn er dir zur Liebe, weil dir es schwer fällt und du es nicht mitansehen möchtest und du dir Sorgen machst das Rauchen drangibt.

Dann trennst du dich tatsächlich besser.

Das ist mein Ernst !

Und jetzt die traurige Wahrheit:

Ich habe es einzig und alleine geschafft wegen meiner Schwangerschaft aufzuhören. Würde mein Mann mich so unter Druck gesetzt haben, nein, hätte nicht funktioniert.

Peppi, da hast du was Wahres geschrieben.

zur Erklärung, ich bin selber starke Raucherin. Und bin mir garnicht sicher, ob ich wegen eines Partners all die Einschränkungen, die deiner ja auf sich nimmt, mitmachen würde. Eben, weil es eine Sucht ist. Und jahrzehntelang heimlich rauchen, den Wochenenden schon mit Bangen entgegensehen, weil ich ja dann nicht rauchen "darf" und dann womöglich ein ganzer Urlaub unter Kontrolle. Jetzt nur mal meine Sicht der Dinge, als Raucher wohlgemerkt.

Aber ich kenne auch gute Beispiele:blumengabe: eine Freundin vor mir hat mindestens 5 Jahre mit dem Rauchen "aufgehört". D. h. sie hatte keine eigenen mehr, sie rauchte tagsüber nicht........aber, kaum haben wir uns getroffen (und ich war ja nicht die einzige), war mein Päckchen leer. Jetzt ist sie seit vielen Jahren clean, warum auch immer.

Mit Druck hätte sie es nicht geschafft, es war einfach ihre eigene Entscheidung und das Rumprobieren, wie lange halte ich es aus, ach, ich halte es ja aus. So in der Art ist das geglückt.

Sternenmeeeer
08.09.2010, 07:16
Nörgeln, meckern, Augenbrauen hochziehen - das hilft alles nichts.

Wenn es dich so wütend macht und du überhaupt nicht damit klarkommst, dann trenn dich. Wenn er es bis jetzt nicht geschafft hat aufzuhören, wird er es in Zukunft auch kaum.

Wie schon jemand schrieb - das muss er selbst wollen. Du kannst es ihm nicht vorschreiben. Das funktioniert nicht. Und das ewige Gemecker macht es nur schlimmer.

Wenn du nicht damit leben kannst, dann sag ihm das so - aber sei auch konsequent. Vielleicht braucht es mal einen deutlichen Warnschuss. Dein Gesülz hält er aus, das kennt er schon, das ist "Hintergrundrauschen".

Wenn er merkt, dass er dich durch seine Sucht verliert, muss er entscheiden, was ihm wichtiger ist.
Wobei ich das schon krass finde, wegen diesem Dreck seine Partnerschaft und vor allem auch sein Leben aufs Spiel zu setzen, noch dazu mit der Vater-Geschichte im Hinterkopf.

Aber Sucht ist Sucht. Allerdings ist man dieser auch nicht schicksalmäßig ausgeliefert, man kann was dagegen tun.
Wenn man will.

Inaktiver User
08.09.2010, 08:40
Genau wie Sternenmeer sehe ich es auch.

Ich habe vor vielen Jahren aufgehört zu rauchen. Mein Mann raucht nicht und ich wollte schon lange aufhören. Da paßte es ganz gut.

Ich habe 2 Schachteln am Tag geraucht und von heute auf morgen aufgehört , bzw. nicht wieder angefangen :freches grinsen:

Wenn es dich so stört Anouk, dann wirst du die Konsequenzen ziehen müssen, denn sonst wirst du den Rest deines Lebens so weiter machen müssen. Dein Freund hat diese Einsicht einfach nicht. Und er raucht schon so viele Jahre, hat den Vater verloren und merkt immer noch nicht, wie gefährlich rauchen ist?

Wenn mein Arzt mich schon zu einer Rötgenaufnahme meiner Lunge schickt wäre ich hoch alamiert - deinen Freund scheint es nicht zu stören!

Man lebt nur einmal? Vielleicht denkt er so - aber wie man lebt entscheiden wir selbst. Qualvoll an Lungenkrebs zu sterben ist vielleicht nicht jedermans Sache!

-ND-
14.09.2010, 10:38
Ich habe Kämpfe mit ihm ausgefochten, ihn angefleht und angebettelt, dass er die Scheiß-Kippen doch bitte aus seinem Leben entfernt. Er hat ein Entwöhnungs-Seminar gemacht, das hat nichts geholfen. Was er gemacht hat bzw. worauf wir uns geeinigt haben, ist, dass er seinen Konsum reduziert hat. Er raucht abends und am Wochenende gar nicht und unter der Woche auf der Arbeit bis zu 5 Zigaretten am Tag. Das ist für mich halbherzig und auch nur Wasser auf die Mühlen. Zwar besser als 20-30 Zigaretten am Tag, aber letztendlich hilft nur aufhören, um auch eine gesundheitliche Gefährdung möglichst klein zu halten.


Wie stressig. Mein Ex hat nicht halbsoviel Stress gemacht wie Du.

Irgendwann habe ich ihm jedoch gesagt: Du hast mich rauchend kennengelernt. Akzeptiere es, dass ich Raucherin bin, oder trenne Dich. Wenn Du nicht leben kannst damit wie ich mich verhalte, solltest Du gehen. Den Stress mir das wieder und wieder anzuhören gebe ich mir nicht länger.

Du flehst und bettelst? :knatsch:


Und immer muss ich erst wütend werden und ihm eine Standpauke halten, bis er sich dann wieder zurücknimmt.

Du musst nicht wütend werden. Du hast auch die Wahl zu gehen. Die Situation zu verlassen. Dich selbst gesunden Dingen zuzuwenden.
Oder ihn auszulachen. Wenn Du kannst.

Ein Vater, den ich kenne hat seinem Sohn dabei zugeschaut, wie dieser weinend den Vater bat, doch mit dem Rauchen aufzuhören. Da war das Kind in der Pubertät. Für einen Raucher kein Grund aufzuhören. Der Sohn raucht heute auch. Jetzt gibt es deswegen keinen Streit und keine Tränen mehr.

-ND-, beinhart mit dem Rauchen aufgehört, als sie das für sich selbst entschieden hat. Und an meinem 70. Geburtstag rauche ich eine. :blumengabe:

PS: Übrigens ist mein Freund Raucher. Und ich gönne es ihm. Hauptsache, er raucht nicht in meinen Räumen.