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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Witwenrente wenn der Mann selbständig ist?



Vanimperialis
08.07.2010, 22:36
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geändert weil mir doch leider wenige hilfreiche Tips gegeben wurden. Das meiste ist hier doch eher "Vorwurf" statt Hilfe.

angie2
09.07.2010, 00:04
Wenn er in eine Rentenversicherung nicht einzahlt, erhält er auch keine Rente. Und damit fällt auch eine Witwenrente flach.

Wenn er Geschäftsführer seiner eigenen GmbH ist, dürfte er jedoch eine Pensionszusage haben. Und je nach Ausgestaltung ist zumindest üblicherweise eine Witwenpension dabei.

Um das genau zu wissen, müsstest Du freilich den Vertrag in die Finger bekommen. Weil das individuell geregelt werden kann.

Ach ja, und achte darauf, dass er für Deinen Lohn auch die Rentenbeiträge abführt.

Halina
09.07.2010, 00:19
Selbständige zahlen nicht in die RV ein - keine Rente, keine Witwenrente.

Warum lässt Du Dich auf so eine Schleuderposition ein? (Berufliche Einschränkung durch 2! Kinder, keine Absicherung durch Ehe mit evt. Folgen hinsichtlich Zugewinn, Erbe, Unterhalt - das sind die eigentlich interessanten Aspekte für Dich. Und die Argumente deines LG gegen diese Absicherung fände ich schon spannend und sehr erhellend.)
Gibt es eine Risiko-LV - bzw. was passiert im Falle des Todes deines LG?

Und warum bekommt Dein Kind den Nachnamen seines Vaters? (Sorry für die Polemik, aber ich verstehe es einfach nicht - für mich hört sich das Verhalten deines LG sehr egoistisch an: Frau, Kinder - sogar mit eigenem Namen -, aber minimale Verantwortung.)


aber laut seiner Aussage ist er selbst für sein Vermögen verantwortlich Zumindest redet er Klartext. Diese Haltung von "Mein" und "Dein" bei gemeinsamen Kindern, für die Du zudem mehr Erziehungsarbeit leistest als er, finde ich allerdings sehr gefährlich.

angie2
09.07.2010, 00:27
Generell:

dass Du ihm den Haushalt machst und Eure Kinder aufziehst sollte ihm zumindest eine Kapitallebensversicherung für Dich wert sein. Darauf achten, dass die auf Deinen Namen unwiderruflich eingetragen ist.

Falls der Herr nicht in die Gänge kommt, würde ich spätestens wenn das Kind 3 ist wieder vollberuflich arbeiten. Nicht bei ihm. Soll er doch eine Hauswirtschafterin einstellen.

Und eine Risikolebensversicherung zu Deinen Gunsten sollte er auch abschließen. Falls ihm mal was passiert.

Sonst hast Du voll die A....karte gezogen.

Halina
09.07.2010, 00:38
So manchmal frage ich mich, ob unsere auch so tolerante, moderne Gesellschaft, wo Eltern natürlich nicht mehr heiraten "müssen" nicht eher ein Fluch als ein Segen für die Frauen sind und eine äußerst kommode und risikofreie Angelegenheit für die Männer.

Das gilt natürlich nicht für die erfolgreiche Karrierefrau mit Großmutter an der Hand, die für die Kinder sorgt - aber häufiger lese und sehe ich "klassische" Rollenverteilung mit Verzicht auf die eheüblichen Absicherungen. Warum tut frau sich das an?

Utetiki
09.07.2010, 05:13
So manchmal frage ich mich, ob unsere auch so tolerante, moderne Gesellschaft, wo Eltern natürlich nicht mehr heiraten "müssen" nicht eher ein Fluch als ein Segen für die Frauen sind und eine äußerst kommode und risikofreie Angelegenheit für die Männer.



Bei Beziehungen, die nicht auf Augenhöhe stattfinden, mag das wohl stimmen.

Der TE rate ich dringend, sich mit den ganzen finanziellen Dingen zu befassen und das mit rechtlicher Unterstützung.

Auch das mit dem Gehalt ist ja schön und gut, aber keinesfalls sicher.
Wenn es dem Partner nicht mehr gefällt, die Firma Pleite geht, gibt´s nichts mehr.

Von den Risiken wie Statusfeststellung und Prüfung durchs Finanzamt (Stichwort: verdeckte Gewinnausschüttung) will ich gar nicht erst anfangen.

Etain
09.07.2010, 07:47
Ich nehme mal an, dass Ihr miteinander alt werden wollt? Wie wollt Ihr denn Euer Rentenleben gestalten, wenn er nicht mal für sich Altersvorsorge betreibt?

Und wenn er schon nicht heiraten möchte, sollte er wenigstens beim Notar einen Erbvertrag zu Deinen Gunsten abschließen. Was Dich unter Umständen aber auch in den Ruin treiben kann, weil Du als Erbin vierten Grades keinerlei Steuer-Freibeträge geltend machen kannst und um die 25 Prozent Erbschaftssteuer auf die Erbmasse bezahlen musst.

Nocturna
09.07.2010, 11:47
Wenn er in eine Rentenversicherung nicht einzahlt, erhält er auch keine Rente. Und damit fällt auch eine Witwenrente flach.
Genau so isses.


Wenn er Geschäftsführer seiner eigenen GmbH ist, dürfte er jedoch eine Pensionszusage haben. Und je nach Ausgestaltung ist zumindest üblicherweise eine Witwenpension dabei.

Eher unwahrscheinlich, zumal wenn er eine Ein-Mann-GmbH ist.

So manchmal frage ich mich, ob unsere auch so tolerante, moderne Gesellschaft, wo Eltern natürlich nicht mehr heiraten "müssen" nicht eher ein Fluch als ein Segen für die Frauen sind und eine äußerst kommode und risikofreie Angelegenheit für die Männer.
Ehen als weitgehende Absicherung kannst du aber seit 2008 knicken. Bei einer Scheidung wird man auch als mehrfache Mutter in die Arbeit geschickt und beim Todesfall von Selbständigen gibt’s nur das zu erben, was der Mann vorher verdient hat, abgesehen davon erben die Kinder ja mit.

Wie schon gesagt wurde, LV und Risiko-LV auf deinen Namen und erbrechtliche Regelungen zu deinen Gunsten, sonst wäre es besser du suchst dir einen anderen Job.

Tabetha
09.07.2010, 12:32
Ehen als weitgehende Absicherung kannst du aber seit 2008 knicken. Bei einer Scheidung wird man auch als mehrfache Mutter in die Arbeit geschickt und beim Todesfall von Selbständigen gibt’s nur das zu erben, was der Mann vorher verdient hat, abgesehen davon erben die Kinder ja mit.

Wie schon gesagt wurde, LV und Risiko-LV auf deinen Namen und erbrechtliche Regelungen zu deinen Gunsten, sonst wäre es besser du suchst dir einen anderen Job.

Mit einer Rente als Sicherheit zu rechnen, ist heute witzlos. Beim Angestellten auch. Man muss nur ein wenig Zeitung lesen.

Eine Risiko-LV wäre wohl das absolute Minimum, was ich als Absicherung der Mutter meiner Kinder planen sollte. Die Konstellation "ich "arbeite" in der Firma meines Mannes" lässt mir regelmäßig die Haare zu Kopf stehen.
Einen Job zu suchen würde ich sowieso jeder Frau empfehlen.

GButler
09.07.2010, 12:50
Da romantisches oder sentimentales bei ihm nicht zieht wollte ich es über die "nüchterne" Absicherung klären... Ich bin in seiner Firma angestellt, seit unser erstes Kind da ist beziehe ich weiterhin den kleinen Lohn ( unter Einkommenssteuergrenze) und muss dafür nciht mehr arbeiten. Seiner Meinung nach ist das doch prima, deutliche Verbesserung für mich ...
ABER ich kann davon nciht groß was zurücklegen und mache mir nun Gedanken über meine Vorsorge.
Zudem hätte ich gerne den Nachnamen meiner Kinder



WO kann man sich denn mal darüber schlau machen? (Auch was andere Aspekte des Fürs und Widers des Heiraten aus finanzieller Sicht angeht ? )

Vielen dank schon jetzt!


Hallo liebe Vanimperialis,

geht es dir in erster Linie um deine Altersvorsorge oder um das "Familiengefühl"?

Für mich sind das zwei sehr verschiedene Ansätze.

Vanimperialis
09.07.2010, 13:46
..

Nocturna
09.07.2010, 16:46
Ich muss mir dann immer anhören ich sei undankbar dabei würde ich schließlich gut von seinem Geld leben ( Haus ist wunderschön und groß, wir machen schöne Reisen, er zahlt sämtliche Lebenshaltungskosten usw...) Das endet regelmäßig im Streit in dem ich unterlegen bin...
Sein Argument ist : Wir bleiben ja zusammen also werde ich auch im Alter gut davon leben können. Ausserdem würden die Kinder ja alles erben und da wir immer für die Kinder da sein werden wird es da auch kein Zerwürfnis geben...
(nur wenn es für ihn klar ist dass wir zusammen bleiben verstehe ich eben nicht warum wir dann nicht heiraten... aber das kann er mir nicht erklären...)

Na, da macht es sich dein Freund aber sehr leicht. Du kümmerst dich ums Haus und demnächst um zwei Kinder, bringst deine Arbeitskraft in seiner Firma ein für einen 400 Euro-Job (?) und im Falle seines Todes, aber auch nur dann, bekommst du eine Leibrente.

Er dagegen hat eine Ehefrau, eine Vollzeit-Mutter für seine Kinder und eine Arbeitskraft und das alles für geschätzte 400 Euro pro Monat, sehr clever. Wenn er dann mit 45 die Midlife-Crisis bekommt, kannst du aus deinem von dir wunderbar gepflegtem Haus ausziehen, dein Job in seiner Firma ist weg, während dich gleichzeitig keiner mehr aufgrund deines Alters einstellen will und er behält die ganze Kohle, die er zwischenzeitlich gescheffelt hat. Merkst du was? Du sitzt am verflixt kürzeren Ende.

brighid
09.07.2010, 16:52
mit dem totschlagargument: du bist undankbar


mädel- lasse dich mal rechtlich adequat aufklären was dir wie finanziell zusteht.

nicht weil er es in seiner unendlichen güte rüberschiebt sondern was dein recht ist.

du bist von ihm finanziell abhängig und er wird den teufel tun und dir einen cent mehr rüberschieben als er muss.

er ist cleverer als du und du lässt dich beduppen

Inaktiver User
09.07.2010, 16:58
Soweit ich gelesen habe ist es ein Job unter der Steuergrenze - wegen der Krankenversicherung - nicht wahr?

Und das Geld bekommt die TE inzwischen OHNE dafür zu arbeiten.

Großzügig ist er zudem auch noch und zahlt alles - wovon sollte die TE auch...


Aber absichern sieht doch anders aus. Die Leibrente gibts nur wenn er gestorben ist - wer weiß wann das ist?

Bei Trennung? Egal von welcher Seite geht die TE ziemlich leer aus.

Die Frage ist allerdings wie clever wäre er im Falle ein Heirat - Ehevertrag etwa??

akademikerin
09.07.2010, 18:39
Und noch dazu: Unverheiratete haben doch nach wie die Arschkarte, wenn sie etwas von ihrem Partner "bekommen", weil die Erbschaftsgesetze doch immer noch mässig sind.

Ich würde mir mal eiskalt ausrechnen, was er zahlen müsste als Unterhalt für dich und die Kinder, wenn ihr euch trennen würdet. Er macht sich das Leben ziemlich einfach, aber es ist nicht sonderlich schlau von dir, dich darauf einzulassen. Das Geld, das er dir ach so grosszügig zukommen lässt, das würde ich samt und sonders für MICH beiseite legen. Und ansonsten kann er für alles aufkommen - inkl. Kleidung, Lebensunterhalt und was sonst noch alles kommt. Bei dem, was er macht, auch von wegen dir Geld geben, ohne dass du etwas dafür tun musst, wäre ich auch vorsichtig. Bei einer Betriebsprüfung, die auch von den Krankenkassen grad wieder sehr gerne gemacht werden, kann das nach hinten losgehen.

UND ich würde darauf drängen, dass er eine Absicherung finanzieller Art für die Kinder vornimmt und zwar per sofort. Ob das nun für jedes Kind ein Konto ist, auf dass er monatlich Geld einzahlt für die Ausbildung später oder eine Versicherung ... egal, Hauptsache, er tut was. Und das Kindergeld behalte für DICH!

Vanimperialis
09.07.2010, 19:15
,,

KHelga
09.07.2010, 19:23
Liebe Sini,

>Hab hier grad das Buch "Schöne Aussichten wie Frauen finanziell vorsorgen" rumliegen und da kam nur der Kommentar: Hast Du was vor, gibts da einen anderen?>

Das Buch ist ja mehr als ein Wink mit dem Zaunpfahl...
Ich habe den Eindruck, dass Dein Freund Dich absichtlich 'klein halten' will. Damit er im Fall einer späteren Trennung (man weiß ja nie) nur Kindergeld zahlen muß.

Ein Finanzberater kann Dir zwar Tipps geben, nutzt aber leider nichts, wenn Dein Freund nicht will.

Blöd, verfahrene Kiste :-(

brighid
09.07.2010, 19:25
frage bei euch im ort bei profamilia und frauenbüro nach.

eine adequate finanzberatung für dich als frau.

und wenn er schon so drauf ist: nein, sage ihm nichts davon.

das kannst du immernoch tun, wenn du rechtssicherheit hast.

KHelga
09.07.2010, 20:00
Gute Empfehlung liebe Brighid.

Halina
09.07.2010, 21:07
Ich weiß dass ich da bisher sehr blauäugig war, aber seit der Geburt des ersten Kindes versuche ich das Thema zu klären und es endet jedes Mal gleich...
Mein Partner kennt sowas also auch einfach nicht und meint ich wolle ihn irgendwie "unter Druck" setzen... ABER seine Eltern SIND verheiratet... Und für sich selbst hat er ja auch wie erwähnt keinerlei Absicherungen, er könnte ja für sich selbst auch irgendwelche (Renten)Versicherungen abschließen...
1. Idealerweise sollten solche grundlegenden Dinge vor der Geburt des ersten Kindes geklärt werden.
2. Du kannst ihn gar nicht mehr unter Druck setzen mit 2 Kindern - er hat alle Trümpfe in der Hand, wenn ich das mal so polemisch ausdrücken darf.
3. Er braucht keine Rentenversicherung, um sich abzusichern - Selbständige haben häufig "nur" einen Mix aus Immobilien, Fonds/Aktien, Tagesgeld, etc. Und Haus und Rücklagen scheint er ja zu haben,bzw. aufzubauen.
4. Absicherungsmäßig fände ich einen VZ-Job sinnvoll für dich - allein schon wegen deiner Rentenbeiträge. Midijobs sind ja da eher zu vernachlässigen.
5. Eheverträge müssen nicht per se den schwächeren benachteiligen - gerade bei Selbständigen machen Eheverträge Sinn. Aber natürlich nicht, wenn global Zugewinnausgleich ausgeschlossen wird. Aber das Firmen herausgenommen werden, ist durchaus üblich - dafür kann es dann Ausgleich in anderer Form geben.

Inaktiver User
09.07.2010, 21:15
Wie kann man sich nur auf sowas einlassen und erstmal zwei Kinder kriegen, ohne das alles zu regeln.

Ich seh es grad im Bekanntenkreis, sie 50, beide Kinder aus dem Haus, er trennt sich, Haus und Firma (in der sie immer mitgearbeitet hat) laufen auf ihn - die Frau steht da mit nix, keine Wohnung, keine Möbel, kein Job, völlig am Ende - sie hat nicht mal einen Rentenanspruch. Die kann dann bis sie tot umfällt als Klofrau arbeiten oder ich weiß nicht was.

Vanimperialis
09.07.2010, 23:05
..

KHelga
09.07.2010, 23:59
Er meint selbst dass er mich NICHT kleinhalten will... aber hält es auch nicht für nötig da weiter drüber nachzudenken...

Glaubst Du das? Ich nicht. Dein Freund weiß genau, was er tut.

Er weiß auch gar nicht wieviel Unterhalt er zahlen müsste, wenn ich es drauf anlegen würde...

Hat er das gesagt?
Hab jetzt nicht verstanden, was Du mit 'wenn ich es drauf anlegen würde' meinst.

Ich versuche mich wenigstens zu informieren, aber er nicht und er stellt es dann so dar als hätte ich kein Vertrauen zu ihm.

Ich finde das sehr gemein von Deinem Freund.

Klar wäre ein Vollzeit-job das einzig "Wahre" wenn es um eigene Absicherung geht...
ABER ich bekomme meine Kinder doch nicht, um sie wo anders unterzubringen!
Da muss ich zugeben dass ich da ein echtes Muttertier geworden bin und eigentlich wirklich ungemein gerne nur für meine Kinder da wäre! Also "ZUHAUSE"... und ich habe eigentlich kein Problem damit, die "veraltete" Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen.

DAS wünschen sich viele Mütter. Aber nach dem neuen Ehescheidungsgesetz haben Mütter bekanntlich schlechte Karten - leider!

Das ist ja der andere Knackpunkt. Aus finanzieller Sicht "müsste" ich ja auch gar nicht Arbeiten/mich um Rente kümmern wenn mein Partner mich "mit in die Familie aufnehmen würde" und ich zu nahezu selben Anteilen wie der Rest davon profitieren dürfte...
Dann könnte ich mir ja selbst einen Rückhalt aufbauen... ich bin ja an sich ein sparsamer Mensch...

was genau meinst Du mit 'in die Familie aufnehmen'? Heiraten? Und meinst Du gleiche Anteile wie welche Familienangehörige?

aber das wäre die Ideallösung - und eigentlich auch die einfachste... aber wie gesagt bisher will er von Heirat nichts wissen...

Hat denn Dein Freund NIE - ich meine schon vor dem 1. Kind - von Heirat gesprochen?

Jetzt hast Du leider schlechte Karten.

brighid
10.07.2010, 01:59
-

brighid
10.07.2010, 02:23
Er meint selbst dass er mich NICHT kleinhalten will... aber hält es auch nicht für nötig da weiter drüber nachzudenken...
wozu auch noch zugeben, kann ja sein, dass es ihm noch nichtmal gewahr ist

Er weiß auch gar nicht wieviel Unterhalt er zahlen müsste wenn ich es drauf anlegen würde...da hole du dir die rechtsicherheit

Ich versuche mich wenigstens zu informieren, aber er nicht und er stellt es dann so dar als hätte ich kein Vertrauen zu ihm.beim geld hört das vertrauen auf. sollte er als geschäftsmann wissen

Klar wäre ein Vollzeit-job das einzig "Wahre" wenn es um eigene Absicherung geht...
ABER ich bekomme meine Kinder doch nicht um sie wo anders unterzubringen!
Da muss ich zugeben dass ich da ein echtes Muttertier geworden bin und eigentlich wirklich ungemein gerne nur für meine Kinder da wäre! Also "ZUHAUSE"... und ich habe eigentlich kein Problem damit, die "veraltete" Rolle der Mutter und Hausfrau zu übernehmen.dann aber bitte voller absicherung, netz und doppeltem boden!

Das ist ja der andere Knackpunkt. Aus finanzieller Sicht "müsste" ich ja auch gar nicht Arbeiten/mich um Rente kümmern wenn mein Partner mich "mit in die Familie aufnehmen würde" und ich zu nahezu selben Anteilen wie der Rest davon profitieren dürfte...
Dann könnte ich mir ja selbst einen Rückhalt aufbauen... ich bin ja an sich ein sparsamer Mensch...

aber das wäre die Ideallösung - und eigentlich auch die einfachste... aber wie gesagt bisher will er von Heirat nichts wissen...

gehts um die finanzielle absicherung oder darum: wie kriege ich ihn zum heiraten? bin jetzt etwas verwirrt.

bekannte: er selbstständig, sie mit kind, wegen kind aus dem beruf ausgestiegen. nicht verheiratet. er hat sie vertraglich abgesichert.

es geht fast alles. wenn man(n) denn will.

brighid
10.07.2010, 02:45
er braucht nur einen privaten rentenvertrag abschliessen zu deinen gunsten.

Mandelbluete
10.07.2010, 10:01
Hallo,

im Gegensatz zu einigen anderen hier glaube ich auch nicht, dass Dein Partner Dich übervorteilen will. Aus seiner Sicht passt einfach alles so wie es ist. Und weil er mit Dir zusammenbleiben möchte, sieht er auch keine Notwendigkeit für irgendwelche Absicherungen Deiner Zukunft.

Ich kann Dir auch nur raten, Dir schnellstmöglich eine Vollzeitbeschäftigung zu suchen. Kinderbetreuung und Haushalt sind dann 50 - 50 Euer beider Aufgaben. Das ist nichts Ungewöhnliches, sondern handhaben viele Paare so. Wenn ihm das nicht passt, dann muss Dein Partner sich Gedanken machen, wie Du eine einer Vollzeittätigkeit (mit gesichertem Einkommen, mit rechtlich verbindlichen Altersvorsorgeanwartschaften, mit der Chance auf ein auch in der Zukunft geregeltes berufliches Fortkommen) adäquate Position bekommst.

Bedenke bitte aber auch, dass eine Ehe nur einen Teil Deiner Sorgen löst: eine Altersvorsorge baust Du mit der Ehe an sich nicht auf, weil er ja nicht in die Rentenversicherung einbezahlt und Du weder Witwenrente oder im Wege des Versorgungsausgleichs Rentenansprüche bekommen kannst. Bei einer Scheidung bekkommst Du nur Unterhalt, wenn und solange die Kinder klein sind, danach sind nur "ehebedingte Nachteile" auszugleichen (meist problematisch): d.h. im Falle einer Scheidung kann es sein, dass Du sehr schnell nur mit dem Kindesunterhalt dastehst. Und durch eine gewisse Kreativität kann sich ein Selbständiger schon arm genug rechnen, dass auch der Kindesunterhalt nur gering ist.

Auch bei einer Ehe kann ich Dir nur raten, an Dein ganz persönliches berufliches Fortkommen zu denken. Sonst stehst Du vielleicht irgendwann mit Mitte 40, zwei halbbwüchsigen Kindern und 10 oder 15 Jahre aus dem Beruf raus da und kannst Dich mit unterbezahlten Jobs durchschlagen.

Mandelblüte

Mandelbluete
10.07.2010, 10:22
Und für sich selbst hat er ja auch wie erwähnt keinerlei Absicherungen, er könnte ja für sich selbst auch irgendwelche (Renten)Versicherungen abschließen...


Hallo,

von was wollt Ihr leben, wenn ihm was passiert - ein Unfall oder eine schwere Krankheit? Habt Ihr genug Vermögen, von dem Ihr zehren könntet?

Dein Partner braucht zum einen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zum anderen sollte dieser Punkt für Dich ein Grund mehr sein, den Anschluss im Berufsleben nicht zu verlieren. Du kannst ganz schnell in der Situation sein, dass Du die Familien (Deine Kinder und Deinen Partner) ernähren musst.

"Eine Familie ernähren können" - darüber machen sich meiner Erfahrung nach fast nur Männer Gedanken. Da haben die Frauen noch ordentlich auzuholen.

Mandelblüte

Nocturna
10.07.2010, 11:38
Das ist ja der andere Knackpunkt. Aus finanzieller Sicht "müsste" ich ja auch gar nicht Arbeiten/mich um Rente kümmern wenn mein Partner mich "mit in die Familie aufnehmen würde" und ich zu nahezu selben Anteilen wie der Rest davon profitieren dürfte...
Dann könnte ich mir ja selbst einen Rückhalt aufbauen... ich bin ja an sich ein sparsamer Mensch...

aber das wäre die Ideallösung - und eigentlich auch die einfachste... aber wie gesagt bisher will er von Heirat nichts wissen...
Ich kann deinen Gedankengängen nicht ganz folgen. Wieso lösen sich alle Probleme mit einer Heirat? Mit einer Heirat partizipierst du am Vermögenszuwachs, aber erst mit dem Tag der Eheschließung. Alles, was ihm all die Jahre vorher allein gehört hat, wird ihm im Falle einer Scheidung auch hinterher allein gehören. Auch ein Haus, das auf seinem Namen läuft, gehört nach der Heirat nicht automatisch dir.

Du profitierst als Ehefrau im Todesfall, weil du in den Kreis der Erben aufgestiegen bist und von hohen Freibeträgen profieren kannst. Nachdem er in keine Rentenversicherung einzahlt, bekommst du aber keine Witwenrente. Würde das Geld für dich und die Kinder reichen, wenn deinem Partner übermorgen etwas zustoßen würde? Würde das Geld für den Erhalt eurer Familie reichen, wenn er arbeitsunfähig wird, siehe auch Gedankengang von Mandelblüte?

Du bist als Ehefrau nur solange abgesichert wie du Ehefrau bist, von einem kurzen Trennungsunterhalt mal abgesehen, nach der Scheidung stehst du nicht besser da als jetzt. Ehe ist in der heutigen Zeit keine Absicherung, vergiss das ganz schnell. Auch ein Ehevertrag zugunsten einer finanziellen Absicherung nach eurer Scheidung ist nur das Papier wert auf dem es steht. Was, wenn dein Mann Pleite geht oder arbeitsunfähig wird nach einer Trennung? Einem armen Mann kann man nix aus der Tasche ziehen, da hilft auch kein Vertrag, also würde doch alles an dir hängen bleiben.

Vanimperialis
10.07.2010, 11:53
..

Vanimperialis
10.07.2010, 12:00
Hat denn Dein Freund NIE - ich meine schon vor dem 1. Kind - von Heirat gesprochen?

Jetzt hast Du leider schlechte Karten.

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Mandelbluete
12.07.2010, 13:23
Hallo,

wenn es Familienvermögen gibt, das noch dazu Basis eines Unternehmens ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Dein Partner von Dir einen Ehevertrag verlangt. Um das Vermögen dem Betrieb zu erhalten und um sicherzustellen, dass es in seiner leiblichen Familie bleibt (d.h. die Kinder erben, die Ehefrau weitestgehend nicht).

Ich denke nach wie vor, dass die Ehe an sich Deine Probleme nicht löst. Und dass Dein Problem nur zum Teil die fehlende Absicherung ist, sondern dass Du mit Deinem Partner darüber offenbar nicht offen reden kannst.

Vor einiger Zeit war ein sehr guter Freund mit seiner Partnerin bei mir, um sich vor seiner Heirat wegen solcher Fragen beraten zu lassen. Grundmotivation der beiden war, dass sie eine faire Lösung wollten - keiner wollte, dass der andere übervorteilt würde. So sollen Gespräche zwischen einem Paar und so soll eine Lösung doch aussehen, oder?

Mandelblüte

Promethea71
12.07.2010, 13:53
Hallo,

eine Heirat würde auch aus meiner Sicht, deine Probleme nicht lösen, denn sie kann jederzeit wieder geschieden werden und bietet keine Absicherung fürs Alter.

Was ihr braucht ist ein offenes Gespräch über eure gegenseitige Absicherung und die der Kinder ggfl. durch vorzeitige Vermögensübertragung auf die Kinder. Und dann ggf. ein Testament, ein Erbvertrag, einen Absicherungsvertrag etc. oder eine Einzahlung in deine Rentenversicherung für dei Kinderbetreuungszeiten. Ich fände es zB auch nicht ungewöhnlich in eurer Situation wenn ihr euch überlegt, was ist, wenn uns beiden was passiert und die Kinder sind noch minderjährig. Wer kümmert sich um die Kinder und wer kümmert sich um deren Erbteil ?

Es kann viel passieren, Tod, schwere Krankheit, Trennung, neue Frau mit weiteren Kindern, Insolvenz des Unternehmens etc.

Ihr müsst euch überlegen, wer wie abgesichtert ist bzw. sein sollte und das sollte - wenn man zwei gemeinsamte Kinder und eine 12jährige Beziehung hat doch gemeinsam in Ruhe zu klären sein.




Dein Namensproblem ist nur durch die Hochzeit zu klären, aber das ist mehr etwas emotionales, was ich aus der anderen Diskussion raushalten würde. Hier kannst du natürlich auch streiten und wenn ihr nicht heiratet bekommt das 2. Kind eben deinen Namen, aber ich würde weniger streiten und mehr eine echte Diskussion führen.

Liebe Grüße

promethea

kupferkanne
12.07.2010, 13:58
Mal abgesehen von allem, was das Geld betrifft. Ich möchte da mal ein altes, vielleicht auch konservatives Wort benutzen: ungehörig!

Ich finde es ungehörig von deinem "Partner", dass er so mit dir umgeht. Eure Kinder tragen seinen bekannten, klangvollen Namen, du als Mutter der Kinder stehst am Rande???

Ihr lebt zusammen, habt Kinder und er bringt es nicht fertig, die Mutter seiner Kinder zu heiraten? Wie jämmerlich!

Bist du es ihm nicht wert, eure Beziehung auch nach aussen zu festigen und das mit einer Eheschliessung auszudrücken?

Ja, ich bin da sehr konservativ.

Tabetha
12.07.2010, 14:40
Wie kann man sich nur auf sowas einlassen und erstmal zwei Kinder kriegen, ohne das alles zu regeln.



Na ja. Wenn ich in der Bri-Com mal kritisch darauf hinwies, dass man Kinder nicht so einfach bekommt, sondern auch ein wenig plant, wurde ich regelmäßig (vermeintlich) zur Schnecke gemacht. Anscheinend kann man das nicht mehr planen und erst die Bedingungen schaffen. Kinder passieren einfach so. Laut der Bri-Com zumindest.

Tabetha
12.07.2010, 14:46
Ich finde es ungehörig von deinem "Partner", dass er so mit dir umgeht. Eure Kinder tragen seinen bekannten, klangvollen Namen, du als Mutter der Kinder stehst am Rande???

Ihr lebt zusammen, habt Kinder und er bringt es nicht fertig, die Mutter seiner Kinder zu heiraten? Wie jämmerlich!



Das mit dem Namen war doch wohl ihre Wahl. Ich würde meinen Kindern nicht einen anderen Namen als den von mir geben. Ich denke nicht, dass sie ihm das nun vorwerfen kann.

"Er bringt es nicht fertig, sie zu heiraten ...". Ich weiß nicht. Vielleicht hat er es auch schon immer gesagt, dass er nicht heiraten will? Warum hat sie dann Kinder bekommen bzw. ist schwanger geworden? Warum hat nur er den schwarzen Peter? Den er bezüglich der Absicherung bei mir auch hat, aber nicht, was die Lebensplanung und den Namen anbelangt. Da ist sie doch selbst schuld, wenn sie vor diesem Hintergrund Kinder auf die Welt setzt.
Vielleicht hat die TE auch gedacht, ihn so zur Heirat "zu bewegen". Wäre nicht das erste Mal (wobei ich dann durchaus auch den Männern die Verantwortung der Verhütung aufs Auge drücken würde).
Es sind eindeutig zwei, die hier nicht miteinander, sondern allerhöchstens nebeneinander planen. Vermutlich sogar gegeneinander.

Bei all den Vorschlägen zur Beratung etc. stellt sich mir auch die Frage: Und dann? Soll die TE dem Lebensgefährten die Beratungsunterlagen der Pro Familia um die Ohren hauen und sagen "Du musst mich jetzt so und so absichern und heirate mich gefälligst?"
Na, das klingt ja mal wieder nach einer erfolgversprechenden, stabilen Ehe.

Ich hätte bei der geschilderten Konstellation keine Kinder bekommen und würde selbstverständlich arbeiten. Dort, wo ich für Arbeit entlohnt werden würde und mir meinen finanziellen Rahmen schaffe.

Promethea71
12.07.2010, 15:12
Hallo Tabetha,

ich sehe es ja weitgehend wie du, aber das erste Kind ist auf der Welt und das zweite schon fast, da hilft es nur bedingt zu sagen - das hätte man vorher überdenken müssen.

Ja hätte man besser.

Und ich unterstelle dem Mann zB keine böse Absicht, denn eine Heirat hätte die TE eventuell auch nur in falscher Hoffnung gewogen, aus der viele Frauen erst nach der Scheidung plötzlich aufwachen und dann ist es oft zu spät.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass beide zusammen einen gute Lösung für alle finden können, auch ohne Heirat, einfach weil viele Menschen nicht bis zu ihrem Tod oder schwerer Krankheit vorausplanen - es aber sollten.

Liebe Grüße

promethea

Promethea71
12.07.2010, 15:17
P.S.

Und es ist nie zu spät noch schlauer zu werden bzw. sich schlau zu machen, so kann es zB durchaus passieren, dass das Arbeitsvertragskonstrukt scheitert, weil die Sozialversicherung das Arbeitsverhältnis nicht also solche anerkennt, wenn nachweisbar ist, dass die TE gar nicht wirklich arbeitet, dann hat sie nämlich nicht einmal Einzahlungen in die Rentenversicherung.

Auch das muss keine böse Absicht sein und ist in der Vergangenheit vielen mitarbeitenden Frauen so passiert.

Ein Einkommen unter der Steuerfreigrenze ist übrigens nicht wirklich klug unter Berücksichtigung des progressiven Steuersatzes.

Aber die TE wird um eine umfassende rechtliche Beratung nicht drumherum kommen, die können wir hier im Forum nicht bieten.

Liebe Grüße

promethea

Tabetha
12.07.2010, 15:17
Und ich unterstelle dem Mann zB keine böse Absicht, denn eine Heirat hätte die TE eventuell auch nur in falscher Hoffnung gewogen, aus der viele Frauen erst nach der Scheidung plötzlich aufwachen und dann ist es oft zu spät.



Ja, bei einem Selbstständigen, der von heute auf morgen alles verlieren kann, keine Ansprüche bezüglich Arbeitslosengeld und Rente hat und noch persönlich haftet, sowieso.
Und die meisten Frauen wachen erst nach der Scheidung auf. Was für manche bei dem neuen Gesetz ziemlich unbequem werden wird.

kupferkanne
12.07.2010, 16:50
Ich hatte die TE so verstanden, dass es ihr nicht ausschliesslich um die Absicherung geht, sondern auch darum, dass sie sich vom Vater ihrer Kinder ein eher "emotionales" entgegenkommen wünscht.

Sie möchte nicht nur die Mutter seiner Kinder sein, sondern auch seine Ehefrau und nicht nur die "Lebensgefährtin".

Und vielleicht hat sie bezüglich der Nachnamen der Kinder zugestimmt, dass sie den Namen des Vaters tragen, weil sie im Falle einer Heirat ebenso geheissen hätte?

Ich kann die Verletztheit der TE über die fehlende Eheschliessung schon nachvollziehen...

Seine Kinder heissen wie er und gehören zu ihm, auch im Erbfall und sie ist nur die Frau, welche die Kinder geboren hat??

Ich glaube, hier treffen sich 2 Betrachtungsweisen, die finanzielle und die emotionale.

Mandelbluete
12.07.2010, 17:04
Bei all den Vorschlägen zur Beratung etc. stellt sich mir auch die Frage: Und dann? Soll die TE dem Lebensgefährten die Beratungsunterlagen der Pro Familia um die Ohren hauen und sagen "Du musst mich jetzt so und so absichern und heirate mich gefälligst?"
Na, das klingt ja mal wieder nach einer erfolgversprechenden, stabilen Ehe.

Ich hätte bei der geschilderten Konstellation keine Kinder bekommen und würde selbstverständlich arbeiten. Dort, wo ich für Arbeit entlohnt werden würde und mir meinen finanziellen Rahmen schaffe.

Hallo,

auf die Frage "und dann?" kann ich nur noch einmal antworten: wenn er keiner Lösung zustimmt, die auch sie absichert, sucht sie sich besser schnellstmöglich Arbeit. Und überlässt ihm die Kinderbetreuung und die Hausarbeit zu 50 %.

Wenn er dazu nicht zustimmt, dann ist das weder eine vernünftige Beziehung noch eine erfolgversprechende Ehe.

Wahrscheinlich fragt sich die TE auch inzwischen, wie sie Kinder bekommen konnte, ohne dass die Rahmenbedingungen (wirtschaftlich und auch die emotionale Komponente einer Ehe) auch nur ansatzweise geklärt sind. Aber da hilft jezt alles Lamentieren nichts - es kann nur voran gehen. Und da muss die TE nun das Steuer in die Hand nehmen

Mandelblüte

Tabetha
12.07.2010, 17:14
Hallo,

auf die Frage "und dann?" kann ich nur noch einmal antworten: wenn er keiner Lösung zustimmt, die auch sie absichert, sucht sie sich besser schnellstmöglich Arbeit. Und überlässt ihm die Kinderbetreuung und die Hausarbeit zu 50 %.



Ich würde so handeln (wobei er bei mir 100 % übertragen bekäme bzw. ich wäre sowieso nicht in die Verlegenheit gekommen, bei ihm etwas einzufordern). Aber die wenigsten - vermutlich fast keine - Frauen werden so konsequent handeln.

Promethea71
12.07.2010, 17:17
@ Vanimperialis

Wie alt seid ihr denn und wie alt ist das erste Kind ?
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, bist du 28, also seit deinem 16 Lebensjahr mit dem Mann zusammen.

Hast du eine Ausbildung ?

Liebe Grüße

promethea

Promethea71
12.07.2010, 17:19
Mir fällt gerade noch was ein.

Wie handhabt ihr denn ansonsten private Ausgaben und Entscheidungen ?

Liebe Grüße

promethea

Tabetha
12.07.2010, 17:30
@ Vanimperialis

Hast du eine Ausbildung ?



Ja, sie schrieb etwas davon, dass sie als "Lohn" das bekommt, was sie wohl im letzten Ausbildungsjahr hatte o. ä. (hhm, ob er der Lehrherr war ...).

Vanimperialis
13.07.2010, 00:02
..

brighid
13.07.2010, 00:22
hätte er mir da mal früher was gesagt hätte ich mir lange nicht so den Kopf zerbrechen müssen....




Ich werde nun noch Interesshalber auf ein paar Sachen eingehen, aber alles andere hier sind Mutmaßungen und ich finde es steht hier niemandem zu zu urteilen wenn er die näheren Umstände nicht kennt.



.

nun, die näheren umstände waren nach deinen eigenen worten dir selbst nicht gewahr.

Halina
13.07.2010, 08:39
1. Es ist ja so, dass wenn einmal ein Nachname für ein Kind gewählt wurde, dieser auch fürs zweite Kind gilt.

2. Aber innerfamiliär ist das eben leider ein kleines Problem weil das eben Erbrechtlich ein paar Dinge nach sich ziehen würde womit Teile der Familie nicht so recht einverstanden wären.

1. Bei nichtehelichen Kindern? Bist Du da sicher? Ich kenne die Regelung nur bei ehelichen Kindern, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Namne tragen. Dann wird mit dem Nachnamen des ersten Kindes der Ehe-/Familiennamen festgelegt und entsprechend heißen alle anderen Kinder. Rein juristisch ist doch in einer Nichtehe Dein LG gar nicht automatisch der Vater (im Gegensatz zur Ehe) - wieso soll das Kind dann automatisch den Namen des LG bekommen?

2. Soviel zum Thema, Ehe bedeute doch heute nichts mehr... Ehe bedeutet halt Familie und Änderung familiärer Pflichten und Rechte, und dagegen scheinen sich ja einige gehörig zu sträuben.

kupferkanne
13.07.2010, 09:44
Aber innerfamiliär ist das eben leider ein kleines Problem weil das eben Erbrechtlich ein paar Dinge nach sich ziehen würde womit Teile der Familie nicht so recht einverstanden wären.


Aha? Du darfst also die Kinder/Enkel gebären, aber ansonsten darfst du froh sein, dass du es so schön hast????

An deiner Stelle würde ich mir sehr genau überlegen, ob ich in eine Familie einheiraten wollte, in der ich offenbar aus erbtechnischen Gründen unerwünscht bin !!!

Was du das hast, ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe...hat er dir die Unterlagen gezeigt, aus denen hervorgeht, dass er dich gut abgesichert hat???:pfeifend:

Mandelbluete
13.07.2010, 09:48
Es ist ja so, dass wenn einmal ein Nachname für ein Kind gewählt wurde, dieser auch fürs zweite Kind gilt.
DA habe ich wirklich verloren wenn ich nicht geheiratet werde ;-) aber mir wurde ja mehrfach -auch jetzt wieder - ein "wir können ja noch" in Aussicht gestellt.
Aber innerfamiliär ist das eben leider ein kleines Problem weil das eben Erbrechtlich ein paar Dinge nach sich ziehen würde womit Teile der Familie nicht so recht einverstanden wären.

Aber dies versuchen wir nun irgendwie zu klären. Eheverträge sind ja sehr individuell regelbar.



Ja ich habe eine Ausbildung.



Nein, er war nicht der "Lehrherr" ganz so klischeehaft ist es dann doch nicht:lachen:

Der gewählte Beruf ist nicht schlecht und ich könnte damit jederzeit wieder einsteigen bzw. was eigenes machen. Aber da ich damals meinen Partner schon kannte und wir uns eine gemeinsame Zukunft ausgemalt hatten in der wir Rund um die Uhr zusammen sein werden bot sich die Möglichkeit dass ich bei ihm angestellt werde.
Ich habe sogar eine Weiterbildung gemacht damit ich das was ich nun tue auch richtig mache und darf da eine entsprechende Berufsbezeichnung führen.
Es werden selbstverständlich Rentenbeiträge und Pflichtverischerungen von meinem "Lohn" gezahlt. Meine Mutter ist ganz neidisch als sie zufällig mal meinen Rentenbescheid sah (sie arbeitet erst seit 2 Jahren wieder, viel mehr und bekommt wahrscheinlich nie das was ich bisher erhalte) Zugegeben, bis vor zwei Tagen musste ich mir Sorgen machen dass das zu wenig ist. Aber nun weiß ich ja dass ich wirklich gut gestellt sein werde. In jedem Fall der eintreten könnte ( Auch Trennung oder Tod meines Partners)

Sonstige Ausgaben zahlt mein Partner, auch wenn ich meistens entscheide was gekauft wird:freches grinsen:

Ich danke Euch nochmals für Eure Tips und Meinungen.

Hallo Vanimperialis,

ich finde Dein Post in einigen Punkten nicht so ganz beruhigend.

Wegen der Nachnamensfrage für das zweite Kind habe ich auch gewisse Zweifel - aber das ist ja wahrscheinlich Dein geringstes Problem.

Die Familie Deines Partners hat ein Problem damit, dass, wenn er heiratet, seine Frau erbberechtigt ist :knatsch:? So richtig gut klingt das nicht (wenn es nicht ausschließlich um den Erhalt des Betriebsvermögens geht).

Und ich kann nicht so recht glauben, dass mit einer Anstellung mit einem Gehalt, das Du vor zig Jahren nach der Lehre bekommen hast, großartige Rentenanwartschaften zusammenkommen. Mit unterdurchschnittlichen Beiträgen erwirtschaftet man auch nur eine unterdurchschnittliche Rente.

Die sonstigen Absicherungen, von denen Dein Partner sprach, sind die absolut sicher? Hast Du die Verträge?

Inwiefern bist Du für den Fall der Trennung von Deinem Partner abgesichert? Ihr habt doch keinen Partnerschaftsvertrag, der Dir Unterhaltszahlungen für Dich selbst sichert?

Tut mir leid, aber ich habe kein so richtig gutes Gefühl...

Mandelblüte

Tabetha
13.07.2010, 09:53
Was du das hast, ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe...hat er dir die Unterlagen gezeigt, aus denen hervorgeht, dass er dich gut abgesichert hat???:pfeifend:

Komisch, war auch mein erster Gedanke. Hast Du sie gelesen? Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen - auch verstanden, was sie in rechtlicher Konsequenz bedeuten? Ist die Absicherung unwiderruflich oder kann er diese ggf. auflösen bzw. einfach einen anderen Namen einsetzen - auch das gibt es.
Und dann noch eine Familie, der die Absicherung der Mutter der Enkelkinder wohl eher ein Dorn im Auge ist - Glückwunsch.
Das klingt alles wie eine Beziehung, die ich nach ein paar Wochen beendet hätte - zumindest, wenn ich Ambitionen zur Familiengründung gehabt hätte.

Mandelbluete
13.07.2010, 09:55
Hallo Vanimperialis,

ich hoffe, Du empfindest es jetzt nicht so, als würden nun alle auf Dir und Deinem Partner herumhacken wollen.

Aber vielleicht gibt es Dir zu denken, dass einige User hier spontan ein wenig Bauchweh bei Deinem letzten Post bekamen...

Mandelblüte

Tabetha
13.07.2010, 10:14
Der gewählte Beruf ist nicht schlecht und ich könnte damit jederzeit wieder einsteigen

Ich glaube, das ist blauäugig.
Mit welcher Berufserfahrung, mit welchem Zeugnis (würde er Dir ein Zeugnis für Deine Nichtarbeit ausstellen, wäre das eine Fälschung)?



Es werden selbstverständlich Rentenbeiträge und Pflichtverischerungen von meinem "Lohn" gezahlt. Meine Mutter ist ganz neidisch als sie zufällig mal meinen Rentenbescheid sah (sie arbeitet erst seit 2 Jahren wieder, viel mehr und bekommt wahrscheinlich nie das was ich bisher erhalte) Zugegeben, bis vor zwei Tagen musste ich mir Sorgen machen dass das zu wenig ist. Aber nun weiß ich ja dass ich wirklich gut gestellt sein werde. In jedem Fall der eintreten könnte ( Auch Trennung oder Tod meines Partners)


Also - Dein "Lohn" ist das, was Du im letzten Ausbildungsjahr bekommen hast bzw. unter der Grenze zur Sozialversicherungspflicht, ist das korrekt in meiner Erinnerung? Wo bitte gibt es für den angenommenen eingezahlten Beitrag zur Rentenversicherung so viel, dass Du nach ein paar Jahren schon der Illusion verfällst, im Alter damit locker leben zu können?
Die Diskussion um die Renten ist Dir bekannt?
Ich kenne Leute, die seit 20 ! Jahren den Höchstbeitrag zahlen. Das, was im Rentenbescheid steht, würde sie ohne ihre anderen Einnahmen und ihr aufgebautes Vermögen schlicht und ergreifend gefühlt vom Barhocker auf die Parkbank bringen.
Und es kommt noch dicker - geh mal von einer Einheitsrente für alle aus. Und die wird sich definitiv in dem Bereich bewegen, dass allen die Tränen kommen.

Wieso musstest Du Dir bisher Sorgen machen, wie hoch Deine Rentenanwartschaft ist? Die Briefe der Rentenversicherungsanstalt gehen an den Empfänger. Hier die Empfängerin. Liest Du Deine Post nicht?

kupferkanne
13.07.2010, 10:20
Oje,oje, hier kommt sovieles zusammen...

Abgesehen vom finanziellen würde es mich zutiefst treffen, wenn mein Partner und Vater meiner Kinder, mir die Ehe verweigern würde, weil seine Familie nicht will, dass ich was erbe...schrecklich!

Natürlich kannst du einen Ehevertrag machen, aus dem hervorgeht, dass du mit der Firma nix zu tun hast, aber offenbar gönnt man dir keine Absicherung durch Eheschliessung.

Seine Familie ist aber einverstanden mit der Form der Absicherung, die er jetzt für dich hat????

Darf ich mal fragen, wie seine Familie sonst mit dir umgeht?

brighid
13.07.2010, 10:22
nach x jahren auszeit kannst du literaturprofessorin sein - vergiss den mühelosen wiedereinstieg.

das ist mehr als blauäugig.

gerade frauen, die jahrelang ausgesetzt haben, sich in ihrem beruf im seltensten fall weitergebildet haben, - vergiss es.

dafür gibt es auf dem arbeitsmarkt zuviele junge leute, frisch und gut ausgebildet, auf dem neuesten stand und vorallem durch ihr alter auch billiger!

Tabetha
15.07.2010, 09:40
Nun wüssten wir ja mal gerne, was sich so ergeben hat. Aber ich fürchte, wir haben die TE vertrieben. Die geballte Lebenserfahrung der mittelalten Bri-Frauen war nun zu viel ;- )

Etain
15.07.2010, 09:51
Naja, ein Teilproblem in der Partnerschaft stößt einen ja häufig auf weitere in größerem Zusammenhang. Man stellt eine harmlose und sachliche Frage, und dann ...
Ist mir hier auch schon so gegangen. Das muss man erstmal verdauen. :smirksmile:

Nocturna
15.07.2010, 09:54
Der Gedanke kam mir auch schon. Die Bricom ist bekannt dafür, den Finger in Wunden zu legen, nachzubohren und deckt Schwachstellen auf, von denen man eigentlich lieber nichts wissen wollte.

Wenn ich jemals eine Rundumbetrachtung eines Problems bräuchte, wüsste ich, wohin ich mich wenden muss, auch wenn die Antworten mir wahrscheinlich nicht gefallen würden. :ooooh:
(Was der Grund ist, warum ich fast nie eigene Threads eröffne :pfeifend:)

Tabetha
15.07.2010, 09:59
(Was der Grund ist, warum ich fast nie eigene Threads eröffne :pfeifend:)

Lach ...
Nun ja. Ab und an liest man Dinge, auf die man bisher noch nicht gekommen ist und die eventuell stimmen können. Ist mir auch schon so gegangen. Würde ich aber natürlich nicht zugeben. ;- )

Mandelbluete
15.07.2010, 13:27
Hallo,

schade, dass die TE sich nicht mehr äußert. Andererseits ist es schon hart, von mehreren Postern innerhalb kürzester Zeit zu lesen, dass sie dem eigenen Partner vielleicht nicht gewisses Misstrauen entgegenbringen soll.

Ich glaube aber auch, dass auch TEs, die irgendwann abtauchen, nicht unbedingt alle eingeschnappt oder bockig sind, sondern dass einige sich durchaus mit den unangenehmen Einwänden beschäftigen, das aber nicht öffentlich zugeben wollen (ist ja auch verständlich).

Und hier hat das isolierte Problem "bekommt die Witwe eines Selbständigen Witwenrente" ja durchaus elemantare in einer Beziehung zutagegefördert.

Ich wünsche der TE, die ja vielleicht noch mitliest, alles Gute! :blumengabe:

Mandelblüte

Vanimperialis
15.07.2010, 23:05
Dann nochmal kurz:
Es gibt Konstellationen die nicht mit 08/15 zu "verarbeiten" sind.
Ich schrieb ja bereits dass mein Partner und ich ein klärendes Gespräch hatten.
Ich bin absolut bestens versorgt. Warum er bisher so ein Geheimnis daraus gemacht hat kann er selbst nicht mehr erklären.

Unsere Situation nun hier in aller Öffentlichkeit zu schildern ist nicht möglich. Es reicht dass ich nun im Bilde bin, das Wichtige schwarz auf weiß habe und weiß wo ich was finde.

Es ist schade dass hier so viele Mutmaßungen angestellt werden die einfach aus der Luft gegriffen werden.(Begriffe wie kleinhalten, blauäugig usw) Das hat nichts mit "geballter Lebenserfahrung der BriFrauen" (egal ob mittelalt oder uralt ;) ) zu tun...

Eure Antworten haben mich immerhin darin bestärkt mal ein umfangreiches Gespräch über das Thema zu fordern und auf Antworten zu beharren.

@Tabetha: zum Rentenbescheid: Ich musste mir keine Sorgen machen wie hoch die Anwartschaft ist! Das habe ich ja auch nicht geschrieben, sondern dass die alleinige Rente zu wenig ist! Aber wie bereits nun mehrfach erwähnt ist das nun geklärt. Mein Partner hat für mich gewisse Absicherungen unternommen die mir sämtliche Sorgen nehmen und mich nun tatsächlich darin "beschämen" kein Vertrauen zu ihm gehabt zu haben.

brighid
16.07.2010, 05:48
Eure Antworten haben mich immerhin darin bestärkt mal ein umfangreiches Gespräch über das Thema zu fordern und auf Antworten zu beharren.

Mein Partner hat für mich gewisse Absicherungen unternommen die mir sämtliche Sorgen nehmen und mich nun tatsächlich darin "beschämen" kein Vertrauen zu ihm gehabt zu haben.

a) gut das ihr darüber gesprochen habt. du hast jetzt sicherheit. für dich und das ist doch das was dir zum anfang des threads gefehlt hat- sicherheit.

b) ob du beschämt sein solltest- finde ich nicht. wenn er von anfang an mit offenen karten gespielt hätte- wäre es nicht zu deiner verunsicherung gekommen. und sich für unsicherheit und bedenken zu schämen- finde ich: das wäre schon vor längerer zeit sein part gewesen für deine mentale entspannung zu sorgen.

das leben kommt nicht mit blindem vertrauen.

Nocturna
16.07.2010, 10:56
Es ist schade dass hier so viele Mutmaßungen angestellt werden die einfach aus der Luft gegriffen werden.(Begriffe wie kleinhalten, blauäugig usw) Das hat nichts mit "geballter Lebenserfahrung der BriFrauen" (egal ob mittelalt oder uralt ;) ) zu tun...

Eure Antworten haben mich immerhin darin bestärkt mal ein umfangreiches Gespräch über das Thema zu fordern und auf Antworten zu beharren.

Immerhin bestärkt ist etwas untertrieben, findest du nicht auch? Du hattest bis dato null Plan, wie deine finanzielle Zukunft und die deines Mannes aussieht, nicht mal über die Basics (Witwenrente bei Selbstständigen) kanntest du dich aus. Nebenbei hast du in deinem Beitrag, den du jetzt gelöscht hast (wir sollten einführen, dass der erste User, der auf ein Posting antwortet, immer den kompletten Text zitiert), Unzufriedenheit über Namenswahl und Nichtheirat anklingen lassen.

Da wunderst du dich, wenn die Bricom-Gemeinde neben der finanziellen Seite auch noch die partnerschaftliche Ebene mit einbezieht? Unabhängig davon, ob dein Partner dich gut abgesichert hat oder nicht, du warst im höchsten Grad blauäugig und dir da Klarheit verschafft zu haben, ist, finde ich, eine anerkennenswerte Leistung von Frauen, die nur möchten, dass du als Hausfrau in 20 Jahren nicht mittellos dastehst. Wenn deine finanzielle Zukunft zufriedenstellend geklärt ist und du plötzlich nicht mehr geheiratet werden möchtest, dann ist ja alles in Ordnung. Nix für ungut.

kupferkanne
16.07.2010, 13:09
Dann nochmal kurz:
Es gibt Konstellationen die nicht mit 08/15 zu "verarbeiten" sind.
Ich schrieb ja bereits dass mein Partner und ich ein klärendes Gespräch hatten.
Ich bin absolut bestens versorgt. Warum er bisher so ein Geheimnis daraus gemacht hat kann er selbst nicht mehr erklären.

Unsere Situation nun hier in aller Öffentlichkeit zu schildern ist nicht möglich. Es reicht dass ich nun im Bilde bin, das Wichtige schwarz auf weiß habe und weiß wo ich was finde.

Es ist schade dass hier so viele Mutmaßungen angestellt werden die einfach aus der Luft gegriffen werden.(Begriffe wie kleinhalten, blauäugig usw) Das hat nichts mit "geballter Lebenserfahrung der BriFrauen" (egal ob mittelalt oder uralt ;) ) zu tun...

Eure Antworten haben mich immerhin darin bestärkt mal ein umfangreiches Gespräch über das Thema zu fordern und auf Antworten zu beharren.

@Tabetha: zum Rentenbescheid: Ich musste mir keine Sorgen machen wie hoch die Anwartschaft ist! Das habe ich ja auch nicht geschrieben, sondern dass die alleinige Rente zu wenig ist! Aber wie bereits nun mehrfach erwähnt ist das nun geklärt. Mein Partner hat für mich gewisse Absicherungen unternommen die mir sämtliche Sorgen nehmen und mich nun tatsächlich darin "beschämen" kein Vertrauen zu ihm gehabt zu haben.

Also wenn er dich finanziell vorbildlich versorgt, warum kann er dich dann nicht heiraten????
Was hält ihn von der Eheschliessung ab, wenn es nicht die Absicherung ist?
Warum kann er die Mutter seiner Kinder nicht offiziell zu seiner Frau machen???
Warum bedenkt er dich in seinen Vorsorgeplänen, lässt es aber zu, dass eure Kinder seinen Namen tragen und du "aussen vor" bleibst?

Etain
16.07.2010, 13:18
Kupferkännchen, was stellst Du nur für unbequeme Fragen, tztztz?

Außerdem stand irgendwo doch die Antwort: Weil die Familie des Freundes nicht möchte, dass die TE das Firmenvermögen erbt. Was man im Übrigen durch einen Ehevertrag ja ausschließen könnte.

Außerdem: Was heißt denn "keine 08/15-Konstellation? Nicht eheliche Lebensgemeinschaft mit 2 Kindern und nix geregelt IST irgendwie 08/15.

kupferkanne
16.07.2010, 13:34
Kupferkännchen, was stellst Du nur für unbequeme Fragen, tztztz?

Außerdem stand irgendwo doch die Antwort: Weil die Familie des Freundes nicht möchte, dass die TE das Firmenvermögen erbt. Was man im Übrigen durch einen Ehevertrag ja ausschließen könnte.

Außerdem: Was heißt denn "keine 08/15-Konstellation? Nicht eheliche Lebensgemeinschaft mit 2 Kindern und nix geregelt IST irgendwie 08/15.

...ich kann nix dafür, aber sowas bringt mich auf 199,9!!

Man(n) möchte sich hier offenbar an der Gebärfähigkeit der TE bedienen, dem Nachwuchs seinen Namen am besten mittels Brenneisen auf den Hintern flammen, aber ansonsten keine Verantwortung übernehmen...

Wie schon gesagt, die Rosinen rauspicken und die Kindesmutter ansonsten mit einem Sparvertrag abspeisen, was offenbar preiswerter ist, als sie in den Stand der Ehefrau zu erheben.:ooooh:

Beim Heiraten gehts m.E. nicht ums Geld oder ums versorgt sein, sondern darum, dass man zueinander steht und seine Verbindung offiziell macht.
Und, ich finde es hat auch was mit Wertschätzung für den anderen zu tun, aus einer Beziehung eine Ehe zu machen!

Mandelbluete
16.07.2010, 16:50
Hallo,

schade, dass die TE nun so abtaucht (und das Eingangspost löscht).

Ich kann auch nicht so recht glauben, dass jetzt nun plötzlich alles in Butter ist. Beim Thema Versorgung habe ich nach wie vor nicht das beste Gefühl und das Thema Heirat und Name, dass die TE ja offenbar sehr beschäftigt hat, ist nach wie vor ungeklärt (oder spielt das nun auf einmal gar keine Rolle mehr).

So wie uns de Fall geschildert wurde, ist er nicht ungewöhnlich: ein Paar in nichtehelicher Lebensgemeinschaft hat zwei Kinder, sie arbeitet seit vielen Jahren nicht mehr und ist "pro forma" bei ihm angestellt, damit sie krankenversichert ist. Er ist selbständig, zu seinem Unternehmen gehören aber noch andere Familienangehörige. Sein Vermögen ist in gewisser Weise "familiär verstrickt".

Wenn da nicht noch etwas ganz besonderes ist, das die TE nicht geschrieben hat, sehe ich hier nichts Außergewöhnliches.

Vanimperialis, ich wünsche Dir wirklich, dass alles so ist, wie Du jetzt schreibst. Und ich wünsche Dir auch, dass Du gelernt hast, dass zu einer Beziehung auch gehört, über Probleme etc. zu reden - und sie nicht jahrelang totzuschweigen.

Mandelblüte

brighid
16.07.2010, 20:09
nun, da redet sich jemand (te) sich die sache wieder schön.

es ist deine entscheidung.

wenn du deiner sache auch mit ihm so sicher wärst wie du in den letzten postings geschrieben hast- dann hättest du das eingangsposting stehen lassen können. und könntest auch zu ihm und zu dir selbst stehen.

dein abtauchen bestätigt mir, dass da ein ziemlicher schlamassel ist.
(ist eine vermutung- mein bauchgefühl)

und ich habe gelernt auf meinen bauch zu hören. mehr als auf "versprechen, belehrungen und andere verbale stilmittel"

ascalin
17.07.2010, 01:15
Ihr Lieben,

ich möchte euch für eure Bemühungen und guten Ratschläge danken, aber bitten, keine weiteren Mutmaßungen oder Spekulationen anzustellen, die Vanimperialis zur Rechtfertigung unter Druck setzen, doch auf nähere Einzelheiten einzugehen.

Bitte akzeptiert einfach ihre Entscheidung, durch Preisgabe weiterer "erklärender" Ausführungen für ihr persönliches Umfeld erkennbar zu sein. Das ist auch mit ein Grund, weshalb das Eingangsposting gelöscht wurde.

Für euer Verständnis danke ich euch bereits im voraus

ascalin - Moderatorin -

Vanimperialis
17.07.2010, 11:28
Hallo,

schade, dass die TE nun so abtaucht (und das Eingangspost löscht).

Ich kann auch nicht so recht glauben, dass jetzt nun plötzlich alles in Butter ist. Beim Thema Versorgung habe ich nach wie vor nicht das beste Gefühl und das Thema Heirat und Name, dass die TE ja offenbar sehr beschäftigt hat, ist nach wie vor ungeklärt (oder spielt das nun auf einmal gar keine Rolle mehr).

So wie uns de Fall geschildert wurde, ist er nicht ungewöhnlich: ein Paar in nichtehelicher Lebensgemeinschaft hat zwei Kinder, sie arbeitet seit vielen Jahren nicht mehr und ist "pro forma" bei ihm angestellt, damit sie krankenversichert ist. Er ist selbständig, zu seinem Unternehmen gehören aber noch andere Familienangehörige. Sein Vermögen ist in gewisser Weise "familiär verstrickt".

Wenn da nicht noch etwas ganz besonderes ist, das die TE nicht geschrieben hat, sehe ich hier nichts Außergewöhnliches.

Vanimperialis, ich wünsche Dir wirklich, dass alles so ist, wie Du jetzt schreibst. Und ich wünsche Dir auch, dass Du gelernt hast, dass zu einer Beziehung auch gehört, über Probleme etc. zu reden - und sie nicht jahrelang totzuschweigen.

Mandelblüte


Ihr Lieben,

ich möchte euch für eure Bemühungen und guten Ratschläge danken, aber bitten, keine weiteren Mutmaßungen oder Spekulationen anzustellen, die Vanimperialis zur Rechtfertigung unter Druck setzen, doch auf nähere Einzelheiten einzugehen.

Bitte akzeptiert einfach ihre Entscheidung, durch Preisgabe weiterer "erklärender" Ausführungen für ihr persönliches Umfeld erkennbar zu sein. Das ist auch mit ein Grund, weshalb das Eingangsposting gelöscht wurde.

Für euer Verständnis danke ich euch bereits im voraus

ascalin - Moderatorin -


Vielen Dank Euch beiden! Ascalin bringt es auf den Punkt.

Liebe Mandelblüte, das Problem wurde nicht totgeschwiegen, aber jedes Mal wenn ich meinen Partner darauf ansprach endete es im Streit weil er nicht sachlich blieb sondern sich persönlich angegriffen fühlte (das war dieses Mal auch wieder so aber ich habe diesmal eben nicht locker gelassen was er mit "ich hätte kein Vertrauen" meinte.)
Das Thema Heirat ist nicht vom Tisch, aber er will darüber nachdenken. Immerhin. Seine Eltern sind trotz ihrer Gegenargumente schließlich auch verheiratet.

kupferkanne
17.07.2010, 19:34
Vielen Dank Euch beiden! Ascalin bringt es auf den Punkt.

Liebe Mandelblüte, das Problem wurde nicht totgeschwiegen, aber jedes Mal wenn ich meinen Partner darauf ansprach endete es im Streit weil er nicht sachlich blieb sondern sich persönlich angegriffen fühlte (das war dieses Mal auch wieder so aber ich habe diesmal eben nicht locker gelassen was er mit "ich hätte kein Vertrauen" meinte.)
Das Thema Heirat ist nicht vom Tisch, aber er will darüber nachdenken. Immerhin. Seine Eltern sind trotz ihrer Gegenargumente schließlich auch verheiratet.

Das ist ja der Brüller...2 Menschen die miteinander verheiratet sind, raten dem Sohn ab, die Mutter seiner Kinder zu heiraten????

Damit führen sie ja ihre eigene Ehe ad absurdum! Es muss ja nach deren Lesart schrecklich sein, verheiratet zu sein.:ooooh:

Ob seine Eltern verheiratet sind oder nicht, sollte doch nicht sein Maßstab sein, sondern seine Gefühle für dich!!!

Und wenn er mit dir verheiratet sein wollte, glaube mir, dann wäre er es längst, denn an DIR scheitert es ja nun nicht, oder???

Liebe TE, lass dich nicht so vera....!!!

Vanimperialis
17.07.2010, 21:12
Das ist ja der Brüller...2 Menschen die miteinander verheiratet sind, raten dem Sohn ab, die Mutter seiner Kinder zu heiraten????

Damit führen sie ja ihre eigene Ehe ad absurdum! Es muss ja nach deren Lesart schrecklich sein, verheiratet zu sein.:ooooh:

Ob seine Eltern verheiratet sind oder nicht, sollte doch nicht sein Maßstab sein, sondern seine Gefühle für dich!!!

Und wenn er mit dir verheiratet sein wollte, glaube mir, dann wäre er es längst, denn an DIR scheitert es ja nun nicht, oder???

Liebe TE, lass dich nicht so vera....!!!

Liebe Kupferkanne,

Du scheinst sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht zu haben und sehr konservative Einstellungen zu haben. Aber das macht ja nichts....

Es wäre dennoch schön wenn Du Mutmaßungen einfach bleiben lassen würdest. denn ich lasse mich wirklich nicht "vera....!"

Es gibt mehrere Gründe zwischen Himmel und Erde weshalb man heiratet oder es eben bleiben lässt.
Sofern es andere Möglichkeiten der gegenseitigen Absicherung gibt ist das ja auch in Ordnung, oder?

Würde ich nun alles zusammenschreiben was hier eine Rolle spielt kann ich den Server sprengen. Abgesehen davon geht es "Aussenstehende" nichts an.
Eigentlich hatte ich mir hier Tips erhofft an wen man sich für solche umfangreichen Beratungen wenden kann.

Um zum Ursprungsthema zurück zu kommen:OB man als selbständiger Rentenanspruch hat wusste ich nicht, denn immerhin zahlt ein Selbständiger genug sonstige Steuern, hätte ja sein können dass es da ein "Schlupfloch" gibt...
aber das geht hier wohl zu sehr ins Detail.
Abgesehen davon bin ich ja nun im Bilde wie mein Partner die Dinge geregelt hat.
Und ich kann nur nochmals sagen dass ich mich da nicht "vera...!" lassen muss. Das hat alles Hand und Fuß, wenn es auch unkonventioneller geregelt ist als eine "Heirat"...:blumengabe:

brighid
17.07.2010, 21:18
Eigentlich hatte ich mir hier Tips erhofft an wen man sich für solche umfangreichen Beratungen wenden kann.

:

die waren auch dabei.

also?

kupferkanne
17.07.2010, 21:42
Liebe Kupferkanne,

Du scheinst sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht zu haben und sehr konservative Einstellungen zu haben. Aber das macht ja nichts....

Es wäre dennoch schön wenn Du Mutmaßungen einfach bleiben lassen würdest. denn ich lasse mich wirklich nicht "vera....!"

Es gibt mehrere Gründe zwischen Himmel und Erde weshalb man heiratet oder es eben bleiben lässt.
Sofern es andere Möglichkeiten der gegenseitigen Absicherung gibt ist das ja auch in Ordnung, oder?

Würde ich nun alles zusammenschreiben was hier eine Rolle spielt kann ich den Server sprengen. Abgesehen davon geht es "Aussenstehende" nichts an.
Eigentlich hatte ich mir hier Tips erhofft an wen man sich für solche umfangreichen Beratungen wenden kann.

Um zum Ursprungsthema zurück zu kommen:OB man als selbständiger Rentenanspruch hat wusste ich nicht, denn immerhin zahlt ein Selbständiger genug sonstige Steuern, hätte ja sein können dass es da ein "Schlupfloch" gibt...
aber das geht hier wohl zu sehr ins Detail.
Abgesehen davon bin ich ja nun im Bilde wie mein Partner die Dinge geregelt hat.
Und ich kann nur nochmals sagen dass ich mich da nicht "vera...!" lassen muss. Das hat alles Hand und Fuß, wenn es auch unkonventioneller geregelt ist als eine "Heirat"...:blumengabe:

...huch...da habe ich wohl einen wunden Punkt bei dir getroffen, das tut mir leid!:blumengabe:
Ich hatte dich in deinem Einganspost so verstanden, als dass es dir nicht nur um die Versorgung geht, sondern auch um eine Hochzeit??
Aber vielleicht habe ich dich da auch missverstanden...

Und ja: ich habe sehr schlechte Erfahrungen hinter mir und ich bin in gewissen Dingen durchaus konservativ...

Ich finde das Verhalten deines Partners schofelig, aber das ist auch nur meine Ansicht der Dinge, wichtig ist ja, dass DU glücklich bist!!!

Ich wünsche Dir, dass du auch weiterhin glücklich bist...:Sonne:

Mandelbluete
17.07.2010, 23:14
Vielen Dank Euch beiden! Ascalin bringt es auf den Punkt.

Liebe Mandelblüte, das Problem wurde nicht totgeschwiegen, aber jedes Mal wenn ich meinen Partner darauf ansprach endete es im Streit weil er nicht sachlich blieb sondern sich persönlich angegriffen fühlte (das war dieses Mal auch wieder so aber ich habe diesmal eben nicht locker gelassen was er mit "ich hätte kein Vertrauen" meinte.)
Das Thema Heirat ist nicht vom Tisch, aber er will darüber nachdenken. Immerhin. Seine Eltern sind trotz ihrer Gegenargumente schließlich auch verheiratet.

Hallo,

könnt Ihr nicht offen miteinander darüber reden, was Euch wichtig ist? Heirat oder nicht, für viele Beziehungen ist das elementar, weil diese Frage für zumindest einen der Partner sehr wichtig ist - das kann man doch weder totschweigen oder zerstreiten.

Der Punkt Finanzen und Vorsorge macht mir immer noch ein wenig Sorge. Wenn man seit zig Jahren zusammenlebt, gemeinsam wirtschaftet und das zweite Kind erwartet, dann weiss man doch, was der andere verdient, welches Vermögen er hat, welche Versicherungen er unterhält, sieht die Kontoauszüge des anderen und weiss, was vom Konto bezahlt wird etc. Es klingt nicht, als würdet Ihr Eure Beziehung auf Augenhöhe führen, wenn Du nicht weisst, dass er Vorsorge für Dich getroffen hat, Dir nie abgehende Zahlungen dafür auf den Kontoauszügen aufgefallen sind, etc.

Du bist diese Beziehung sehr früh eingegangen (und vielleicht war sie Deine erste ernsthafte Beziehung) und vielleicht hat immer ein gewisses Ungleichgewicht zwischen Euch bestanden, was die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit angeht. Glaubst Du, Du bist wirklich auf Augenhöhe mit Deinem Partner (und nur Entscheidungen darüber treffen zu dürfen, was angeschafft wird, macht sie noch nicht aus)? und mit seiner Familie?

Diese Fragen sollen weder Dich noch Deinen Partner angreifen, sondern Dich nur kritisch überlegen lassen. Viele Frauen merken erst nach dem Ende einer Beziehung, dass sie nie gleichrangig waren, dass sie den größten Teil der wirtschaftlichen Verantwortung und der Entscheidungsbefugnisse ihrem Partner überlassen haben. Und haben es schwer, richtig Fuß im eigentlichen Leben zu fassen und auch ihrer Verantwortung ihren Kindern voll gerecht zu werden.

Mandelblüte