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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Von ehemaliger Aushilfskraft ´betrogen´?... benötige einen Rat



Inaktiver User
25.06.2010, 18:33
Ich habe im Februar diesen Jahres eine Aushilfskraft für Sekratariatsaufgaben gesucht und es meldete sich eine Studentin- ich arbeitet sie ein und sie machte sich sogar ganz gut in den ersten beiden Wochen.

Sie arbeitete ca 20h/ WOche in der EInarbeitungsphase.

Schnell wurde dann bei ihr der Ruf nach einem Arbeitsvertrag laut, ich wunderte mich darüber, wie sie insistierte und es schien ihr zu drängen. Ich wertete dies als Motivations Signal, langfristig für mich tätig zu sein. Daher machte ich den Vertrag mit ihr ( Teilzeit, 17h/ WOche, brutto Gehalt 600 Euro- aber auch der Zusatz dass die Stunden einzeln abgerechnet werden).

Kurz darauf erschein sie einfach nicht mehr zur Arbeit! Es war ausgemacht zb Tag x um y Uhr, doch dann kam 10 Minuten vor Arbeitsbeginn eine fadenscheinige `Begründung´ wieso sie nicht kommt.
Als ich mit ihr reden wollte, war sie nicht erreichbar.

Ich schrieb ihr eine längere Email daß ich sie hier nicht mehr aufnehme und ihr auch nicht mehr vertraue, da sie die letzten 5 Male nicht erschien, ohne Grund.

Erst genau 2 Wochen später bekam ich als Antwort: ´Entschuldigung, mein PC war kapputt, weshalb ich Ihnen erst jetzt antworte-... ich werde auch nächste WOche nicht erscheinen...etc etc`

Ich dachte: Was ist los? DIe Email schrieb ich ihr an eine Web.de Adresse, also auch hier Lügen und Unwahrheiten.

Ich hakte sie also recht schnell ab und fand guten Ersatz.

Nun,nach ca 2 Monaten wird Ihre Forderung nach ´ausstehenden Gehältern´ laut und lauter- will heissen: Sie hat bereits einen Anwalt beauftragt, der mir droht, mich vors Arbeitsgericht zu zitieren, da ich ´seiner Mandantin´mehrere Monatsgehälter ´schulde´ da ich ´Formfehler in der Kündigung´ machte.

Ich sagte, dass keinerlei Leistung mehr von der Dame erfüllt wurde und sandte ihm alle EMails mit den Absagen und vom Schriftverkehr.

Ich zahlte ihr selbstverständlich den ersten fälligen Lphn, nur nachdem sie nicht mehr erschien, zahlte ich selbstverständlich nicht.

Sie behauptete, es existiere ein ´Stundenzettel´ worin ich unterschrieben hätte, dass sie XY Anzahl von Stunden gearbeitet hätte- aber dieser Zettel existiert NICHT. also schreibt sie Unwahrheiten um sich Geld von mir zu erschleichen.

Zweites Thema: SIe behauptet, sie habe zum 23.3. gekündigt- schriftlich- auch das ist Unwahr und sie wird auch den Beweis nicht erbringen können ( FALLS die Sache vor Gericht geht)- nur ist meine Frage:

Kann der Anwalt wirklich diese Sache, die doch so klar ist, vor Gericht bringen?

Ja, vielleicht HABE ich einen kleinen Formfehler gemacht, aber wiegt nicht die Tatsache dass sie einfach nicht mehr erschien nicht schwerer, und auch die Tatsache dass sie evtl vorsätzlich diesen Vertrag forcierte um später Geld zu fordern, ohne dafür eine Leistung erbracht zu haben?

Ich bin noch relativ neu in der Mitarbeiter Beschäftigung- daher würde ich mich freuen, von jemanden hier einen kleinen Tipp zu erhalten.

Kann ich evtl auch strafrechtlich gegen diese Dame vorgehen?

Viele Grüße
Sylvia

Zuza.
25.06.2010, 20:46
Ich schließe den Thread hier ab, da er im Forum "Rund um den Job" ebenfalls eingestellt wurde und dort bereits geantwortet wird.