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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kind will plötzlich nicht mehr im eigenen Bett schlafen -Brauche Tipps!



Mausefrau
11.02.2010, 22:11
Hallo Mädels!

Wir haben seit 3 Tagen folgendes Problem.

Mia wird im April 2 und sie schläft schon seit sie 6 Monate ist in ihrem eigenen Zimmer/ Bett (wobei wir oft bei ihr auf einer extra Matratze geschlafen haben).
Seit einigen Monaten schläft sie alleine ein (haben ein neues Abendritual,was sie toll angenommen hat) und zu 90% auch durch.
Nun will sie partout ABENDS nicht mehr in ihr Bett.
Bis dato ging sie immer gerne, völlig problemlos.
Jetzt gibt es riesen Geschrei, Krokodilstränen, Wutanfälle - sie will bei uns schlafen - aber wir wollen nicht um 20h ins Bett und das wäre ja die Konsequenz, bzw. sie geht irgendwann viel später mit uns ins Bett.
Die letzten beiden Nächte hat sie dann doch bei uns geschlafen, wobei wir alle gegen 21h im Bett waren und ich dann leider nicht so wirklich gut geschlafen hab (akuter Platzmangel, wg. SEHR platzeinnehmendem Kleinkind :smirksmile:).

Habt Ihr Tipps, was wir machen können, oder eine Idee, woher diese plötzliche "ich-will-bei-euch-schlafen" Phase kommt?

Wir haben etwas Sorge, daß, wenn wir sie jetzt immer zu uns holen, wir sie dann längere Zeit nicht mehr in ihr eigenes Bett bekommen.

Vielen lieben Dank für Eure Hilfe! :blumengabe:

Mausefrau

kathy79
11.02.2010, 22:50
Hallo Mausefrau!

Du gehst ja fremd. :smirksmile:

Wir hatten mit Nils auch mal das Problem, allerdings nicht mehrere Tage am Stück, sondern immer mal wieder. Wir haben es dann so gemacht, dass wir uns mit ihm zusammen in unser Bett gelegt haben, bis er eingeschlafen ist, dann habe ich ihn in sein Bett getragen und meist hat er dann den Rest der Nacht in seinem Bett verbracht. Vielleicht ist das eine Möglichkeit, die Ihr mal ausprobieren könntet.
Ich drück Euch die Daumen, dass die Phase schnell vorbeigeht. Ich könnte mir vorstellen, dass sie einfach abends ganz viel Nähe braucht, weil die Zwerge ja nun tagsüber immer unabhängiger und selbständiger werden und dann abends einfach die Sicherheit braucht, dass Ihr für sie da seid.

LG, Kathy

Symphonie
11.02.2010, 23:01
Huhu Mausfrau
Überschrift ist geändert...kann Dir aber auch gleich was zu Deinem Problem sagen
Wir hatten genau das Problem Ende letzten Jahres,also auch so zu der Zeit wie ihr, und viele Mamas im Dez 07 Strang auch gleichzeitig
Mika wollte abends nicht ins Bett,hat wahnsinnig geweint,geschrieen und sich nicht beruhigt. Ausserdem ist er aufeinmal jede Nacht schreiend und panisch aufgewacht und hat sich wieder nicht beruhigt.
Vielleicht hätte ich Mika bei uns schlafen lassen aber er schläft nicht bei uns. Liegt er totmüde zwischen uns beiden springt er alle zwei Minuten auf und erzählt was,will was wissen und und.
Wir haben es einige Nächte probiert und dann aber gemerkt,dass es viel besser geht wenn wir ihn ersteinmal rüberholen,ihm sagen dass wir kurz kuscheln,und dann wieder mit ihm ins Zimmer gehen.
Auch abends haben wir regelmäßig bei uns im Bett gekuschelt.

Mir war wichtig dass ich immer erwähnt habe kurz,gleich gehen wir rüber und und
Ich bin ausserdem ein Fand davon das Kind selber gehen zu lassen,selber in sein Zimmer und in sein Bett. Das ist dann eine freiwillige Aktion.
Haben wir also im Bett gekuschelt hab ich gesagt auf,nun gehen wir in Dein Bett. Oder ich hab getrickst,ihn gebeten mir das Badlicht anzumachen ( er liebt es ) und so war er schonmal im Flur und dann auch leichter in seinem ZImmer.

Ich denke dass dies ein sprung ist. Bei uns hat sich zu dieser Zeit die Fantasie stark entwickelt, sein Affe hat nun eine windel um, wir werden gefüttert und und

Manchmal ist es dann doch nicht ohne Geschrei über die Bühne gegangen. Dies war dann aber nach fünf harten Minuten vorbei,also viel schneller als ohne diese Aktionen.

Ihr müsst da durch,es geht vorbei. Überlegt euch was wichtig ist,Kind im Bett oder bei euch und einen leichteren Weg!
Findet einen Weg sie wieder in ihr Bett zu bekommen und seid geduldig,erklärt ihr was los ist.
Ihr schafft das,es geht vorbei

PeggySue
11.02.2010, 23:56
Bei unserer großen Tochter haben wir den Fehler gemacht uns mit ihr hinzulegen bis sie eingeschlafen war, das dauerte mit der Zeit dann immer länger. Bei der "Kleinen" haben wir solchen Quatsch erst gar nicht angefangen. Was man einmal geduldet hat lässt sich nur schwer wieder abstellen. Eine lange Gutenachtgeschichte gab es aber immer.
Wenn nachts ein Kind zu uns ins Bett gekrochen kam durfte es aber immer bleiben, manchmal lagen wir dann auch zu viert :freches grinsen:

myrine
12.02.2010, 10:35
Mausefrau, wir hatten das Problem ja auch mal eine Weile in den letzten Wochen. Wir haben Sophie dann aber auch bei uns im Bett einschlafen lassen. Ich musste dann immer bei ihr bleiben und kuscheln, bis sie eingeschlafen ist (und versuchen, selbst wach zu bleiben). Fand ich auch nicht wirklich prickelnd, weil der Abend dann quasi vorbei war, bzw. ich danach erst einmal wieder wach werden musste und dann später putzmunter war.

Auch jetzt schläft sie immer mal wieder bei uns im Bett ein, weil mir das immer noch lieber ist, als stundenlang neben ihrem Bett (was ja noch bei uns im Schlafzimmer steht) sitzen zu müssen. Meist lassen wir sie dann bei uns schlafen, bis wir selbst ins Bett gehen, dann legen wir sie in ihr Bett. Und das geht auch meistens ohne Probleme.

Ich hatte auch den Eindruck, dass Sophie einfach das Kuscheln noch brauchte, um sicher zu sein, dass wir auch da sind. Nach einigen Tagen (höchstens zwei Wochen, denke ich – falls meine Erinnerung da nicht verklärt wird :smirksmile:) konnten wir sie auch wieder in ihr Bett legen. Sie hat vielleicht anfangs ein wenig protestiert, aber das ging schnell vorbei. Manchmal kuscheln wir sie auch noch bei uns im Bett schläfrig, legen sie aber noch halbwach in ihr Bett. Ich würde es ruhig mal ein paar Tage ausprobieren, ob sie auch bei sich weiterschläft, wenn sie zuerst bei Euch eingeschlafen ist. Eine Dauerlösung kann das dann halt nicht werden, wenn es Euch stört. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Phase!

Wir haben gerade noch das zusätzliche Problem, dass Sophie sich immer wieder nicht in ihren Schlafsack legen lassen will. Sie besteht auf einer Decke. Da sie sich nachts aber immer wieder freistrampelt, finde ich das noch nicht so toll. Da probieren wir noch aus, wie wir das am besten machen. Aber selbst das wird besser. Es gibt aber bei beiden Problemen auch immer wieder Rückfälle :lachen:

Mmh, ob ich Dir damit jetzt weitergeholfen habe? :wie?: :peinlich: Ich drücke die Daumen, dass es bald wieder besser wird!

Liebe Grüße,
Myrine

Tabea
12.02.2010, 10:45
Bei unserer großen Tochter haben wir den Fehler gemacht uns mit ihr hinzulegen bis sie eingeschlafen war, das dauerte mit der Zeit dann immer länger. Bei der "Kleinen" haben wir solchen Quatsch erst gar nicht angefangen. Was man einmal geduldet hat lässt sich nur schwer wieder abstellen.
Wir haben bei Kind 1 auch solchen Blödsinn gemacht...

Was passiert denn, wenn Ihr sie wieder in ihr Bett schickt und sie sich noch ein Bilderbuch anschauen darf?

Kinder merken sehr schnell, dass sie beim Thema "Schlafen" und "Essen" am längeren Hebel sitzen. Bloß nicht auf Machtspiele einlassen!

Tabea

Wiesenkraut
12.02.2010, 10:55
Bei unserer großen Tochter haben wir den Fehler gemacht uns mit ihr hinzulegen bis sie eingeschlafen war, das dauerte mit der Zeit dann immer länger. Bei der "Kleinen" haben wir solchen Quatsch erst gar nicht angefangen. Was man einmal geduldet hat lässt sich nur schwer wieder abstellen. Eine lange Gutenachtgeschichte gab es aber immer.witzig wie unterschiedlich Kinder sind, wir haben genau die entgegengesetzte Erfahrung gemacht. Nach solchen Sprüchen wie "wenn ihr den kleinen jetzt wieder ins Bett holt, bekommt ihr ihn nie wieder raus" oder "das ist ein typisches Machtspiel in der Trotzphase, wenn ihr jetzt nachgebt habt ihr verloren" haben wirs erstmal versucht in seinem Bett, auch mit den unterschiedlichsten Methoden, das Geschrei wurde immer schlimmer und auch panischer, wenn ich (oder eben mein Mann) gegangen sind.
Als wir dann völlig entnervt "aufgegeben haben" und unseren Sohn doch zu uns ins Bett gelegt haben, ihm vorher erklärt haben, dass er bei uns einschlafen kann, und einer von uns auch dabei bleibt, es jedoch eindeutig Schlafenszeit sei, war die Schreierei schlagartig vorbei. Klar dauerte das Einschlafen unterschiedlich lang, das ist bei Erwachsenen nicht anders und es dauerte besonders lang wenn wir eigentlich einen Film gucken wollten. Ich denke die Kinder merken sehr wohl ob man innerlich auch bereit ist sie beim einschlafen zu begleiten oder nur drauf lauert, dass sie endlich schlafen.
Es gab bei uns auch eine kurze Geschichte (wobei mein Mann großer Fan dieser Unendlich-Wiederholungsgeschichten war *g) und ich hab dann halt die Zeit genutzt zu lesen, statt fern zu sehen. Es gab keine Schreierei mehr und unser Sohn wurde von meinem Mann umgelagert, wenn er ins Bett ging. Ein paar Wochen später (Anreiz war ein neues Kuscheltier, das uuuuuunmöglich noch zu uns ins Bett passte) ist der Große wieder ganz freiwillig in sein Bett gezogen.
Bei meiner Tochter haben wir als sie mit 2 in die gleiche Phase kam gleich so reagiert, dass sie bei uns mit uns einschlafen durfte. Und beim nächsten Zwerg werde ich das genau so halten.
Ich sehs wie Symphonie. Die Kids machen in dem Alter einen großen Sprung in ihrer Entwicklung und entwickeln eine ausgeprägte Phantasie. Warum soll sich mein Kind ängstigen, wenn es so einfach ist ihm die in diese Angst zu ersparen.
Wichtig sind glaub ich 3Faktoren:
1.Dem Kind muss klar sein, der Tag ist vorbei und es ist Schlafenszeit.
2. Die Schlafenszeit wird durch ein Ritual (Waschen, zähneputzen, Geschichte) eingeläutet.
3. Das Elternteil, das bei dem Kind bleibt muss die nötige innere Bereitschaft mitbringen eben so lange zu bleiben bis das Kind richtig schläft.

Btw auch meine Tochter ist problemlos umgezogen *g, hier hatten wir einen unerwarteten Verbündeten. Mein Sohn (damals 4.5) meinte eines Abends "du schläfst ja wie ein baby noch bei der Mama". Ich weiss nicht ob bei meiner Tochter der Sinn ankam, aber die Abwertung schon :smirksmile:
Sie zog noch am gleichen Abend in ihr Bett zurück.

EvenMadderAuntMaud
12.02.2010, 11:11
Unsere Situation ist etwas anders, da Minimaud sowieso bei uns schläft. Wir begleiten sie jeden Tag in den Schlaf, weil sie es gerne so möchte. Das dauert etwa so 30 Minuten, kann sich aber durchaus einmal hinziehen.

Ihr könntet ihr ihre Matratze neben euer Bett stellen und bei ihr bleiben bis sie schläft - wir können dann gehen wenn sie eingeschlafen ist, sie wacht auch nicht auf wenn wir später ins Bett gehen. Oder eben hin und her tragen, wenn euch das nicht zu aufwendig ist bzw. wenn sie dadurch nicht aufwacht.

Natürlich gibt es Abende an denen es sehr lange dauert bis sie einschläft und es nervt dann schon, meist wechseln mein Mann und ich uns dann ab. Der den es weniger nervt der bleibt, den irgendwie hab ich immer den Eindruck wenn ich denke - jetzt schlaf doch endlich - dann gehts gar nicht mit dem Einschlafen.

Das mit dem Schlafen ändert sich einfach immer wieder, die die ich kenne haben die Kinder in solchen Phasen immer mit ins Elternbett genommen und nach einer Zeit war es dann wieder vorbei und sie ziehen dann häufig sogar von alleine wieder aus.

Mir ist es in schwierigen Schlaf-Phasen immer ein Trost zu denken, dass sich das mit der Zeit ganz von selber gibt und dass ich mir in ein paar Jahren vermutlich wünschen würde dass ich Minmauds Welt mit so einer einfachen Sache, wie ner halben Stunde neben ihr liegen, in Ordnung bringe.

Gerade für Eltern mit normalerweise gut-schlafenden Kindern sind solche Phasen immer besonders hart, da hat man sich schon wieder so gut ans Schlafen gewöhnt, da tut es besonders weh - aber das wird wieder!

Such ne Lösung die für euch alle gut funktioniert und bei der du dich wohl fühlst, es ist nur ne Phase.

PeggySue
12.02.2010, 11:24
Wir haben bei Kind 1 auch solchen Blödsinn gemacht...

Was passiert denn, wenn Ihr sie wieder in ihr Bett schickt und sie sich noch ein Bilderbuch anschauen darf?
Tabea

Sie liest inzwischen richtige Bücher, wäre auch seltsam wenn sie sich mit 29 Jahren noch Bilderbücher anschauen würde:freches grinsen:

Spaß beiseite, wir hatten bei beiden Kindern unsere Einschlafrituale mit langem Vorlesen auch als sie schon selber lesen konnten, das war auch okay so. Nur das gemeinsam Hinlegen bis das Kind endlich schläft haben wir bei der zweiten Tochter nicht mehr angefangen. Das nächtliche Umziehen ins Elternbett war beiden immer gestattet, sie sollten schließlich immer das Gefühl der Geborgenheit haben und uns Eltern hat das auch erst gestört als sie größer wurden und mehr Platz beanspruchten:knatsch:

Tabea
12.02.2010, 11:42
Die Frage ging doch nicht an Dich, sondern an die TE, Dösbaddel.:smirksmile:

Kascho
12.02.2010, 20:10
Unser Sohn braucht abends seine Kuscheleinheiten. Er ist 2 1/2 und schläft in seinem eigenen großen Bett. Seit er dieses Bett hat kuschel erst ich und dann mein Partner mit ihm in diesem Bett. Lasst es zusammen 15-30 Minuten sein. Seit er seine Kuscheleinheiten vor dem Schlafen im ausreichenden Maßen bekommt, schläft er freiwillig, ohne motzen und ohne Fluchtgedanken in seinem Bett ein. So läuft es aber erst (dauerhaft) seit nem halben Jahr, seit er sein großes Bett hat und wir das Kuschelritual eingeführt haben. Wenn er nachts wach wird bekommen wir Besuch und der darf auch bleiben. Immer öfter schläft er seit kurzem ganze Nächte in seinem Bettchen durch.

Da hilft nur Geduld und gebe deinem Kind die Nähe, die es braucht.

Lieben Gruß KaScho :blume:

sheena98
12.02.2010, 20:37
Mir ist es in schwierigen Schlaf-Phasen immer ein Trost zu denken, dass sich das mit der Zeit ganz von selber gibt und dass ich mir in ein paar Jahren vermutlich wünschen würde dass ich Minmauds Welt mit so einer einfachen Sache, wie ner halben Stunde neben ihr liegen, in Ordnung bringe.


EMAM, das hast du wunderschön gesagt! :wangenkuss:

Was macht man sich als Eltern nicht für einen Kopf, ob man dies oder jenes "durchgehen" lassen soll,...am Ende ist es sooo eine kurze Zeit, diese paar Monate, Jahre...und sie haben noch alle gelernt, alleine zu schlafen! :smirksmile: (zumindest kenn ich keinen Teenager, der noch bei seinen Eltern im Bett liegt! :lachen:)

Macht, was euer Bauch/Herz euch sagt! Entweder kuscheln im eigenen Bett, bestimmt darauf bestehen, dass sie dort (ein)schläft oder eben für eine zeitlang wieder einen "Rückschritt" machen...ich glaub, es kann euch niemand genau sagen, welche Methode besser ist!

PeggySue
12.02.2010, 21:38
Die Frage ging doch nicht an Dich, sondern an die TE, Dösbaddel.:smirksmile:

:heul:

Tabea
12.02.2010, 21:40
:wangenkuss: :in den arm nehmen:

PeggySue
12.02.2010, 21:43
:wangenkuss: :in den arm nehmen:

Du hättest mich wenigstens im Glauben lassen können dass du mich für so jung hältst:freches grinsen:

Symphonie
12.02.2010, 22:04
wiesenkraut
genau diese Bereitschaft sich danebenzusetzen,egal wie lange,muss derjenige haben,seh ich auch so.Da ich auch nicht wirklich geduldig bin und nach einem Tag mit Kind(ern) k.O. macht Menne das "immer".
Früher war es mal händchenhalten in so einer Phase,oder nur danebenlegen.Es gibt Phasen da braucht das Kind dies,und andere,da braucht er es,aber auch eine genaue Grenze wann denn nun Schluss ist.Mika hatte so Phasen wo er sich dann immer wieder umgedreht hat,gerade weil Papa da war nicht eingeschlafen ist.Da war dann Schluss,Menne ist raus, das Geschrei groß aber kurz.

Wenn Mika bei uns im Bett einschlafen würde wäre es eine tolle Lösung ihn danach rüberzubringen,oder einfach zu kuscheln,aber es klappt leider nicht*seufz*

PeggySue
12.02.2010, 23:57
...ich glaub, es kann euch niemand genau sagen, welche Methode besser ist!
so ist es!
Was auf jeden Fall immer richtig ist: dem Kind zu vermitteln, dass wir Eltern immer für es da sind, dann kommt es auch später mit seinen großen Sorgen zu uns.

Mausefrau
13.02.2010, 12:44
Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die vielen Ratschläge und es ist doch auch immer wieder schön zu lesen, daß man nicht alleine ist. :blumengabe:
Die vorletzte Nacht ist sie, nach langem Weinen und immer wieder Hingehen, in ihrem Bett eingeschlafen und hat dann auch bis 5h geschlafen. Dann bin ich zu ihr, habe mich mit ihr vor ihr Bett auf die Matratze gelegt, aber sie war wach. Gegen 7 sind wir dann ins große Bett gezogen und dann ist sie bald wieder bis 10 eingeschlafen.
Gestern: Sie will unbedingt unten auf der Matratze schlafen - o.k. Sie ist sofort eingeschlafen , da gestern ihr Mittagsschlaf ausgefallen ist.
Der Mausemann schleicht sich raus und dann - brüll, kreisch, riiiiiiesen Tränensturzbäche - also, Mia bei uns versucht ins Bett zu legen (ohne, daß wir schon dabei sind)- keine Chance. Also sind wir alle um 22h in Bet - sie war dann von 3Uhr bis 4Uhr wach, hat aber bis 8Uhr dann geschlafen.
Heute gab´s auch das erste Mal Geschrei beim Mittagsschlaf - aber nur 10Min. Sie sieht sooo übermüdet aus, die arme Maus.

Wir kuscheln eigentlich viel mit ihr, wobei sie leider keine große Kuscheltante ist. :knatsch: Vor dem Einschlafen gibt es meistens 2 kurze Geschichten und 3-4Lieder - das alles findet nur bei Kerzenschein statt. Dann darf sie die Kerze auspusten und wir gehen raus. Fast 3 Monate hat´s gleich von Anfang an toll geklappt und jetzt, von heute auf morgen dieses Drama. Sie hat 12Std durchgeschlafen und jetzt?

Wir haben nun beschlossen, daß wir sie abends immer erst versuchen, in ihr Bett zu bringen und wenn´s eben gar nicht geht, einer von uns bei ihr schläft - so schläft sie in ihrem Bett, ist aber nicht alleine. Back to the roots - nervig irgendwie, aber jetzt ist es halt gerade so.

EvenMadderAuntMaud
Das hast Du echt süß gesagt und so ein Gedanke ist mir auch früher schon mal gekommen, wenn´s gerade wieder schlimme Nächte gab.

Auch der Aspekt, daß die Phantasie sich entwickelt, finde ich gut.
Mia lernt z.Zt. so viel, kann nun auch von Ereignissen erzählen, die einen Tag vorher waren usw. Sie wird so selbständig,macht schon so viel alleine und da scheint es mir logisch, daß sie sich abends rückversichern will und dann doch wieder zu "meinem kleinen Baby" wird.

Alleine Buch angucken
Ist vielleicht auch nicht schlecht. Probieren kann man es ja auf jedenfall mal. :blumengabe:

O.k., es ist also nur eine Phase (ommmmmm) und nach jeder Phase kommt ja bekanntlich eine neue Phase und die wird dann wieder 12Std am Stück im eigenen Bett schlafen sein...so! :smirksmile::pfeifend:

Falls sie dann mit 16 noch bei uns schläft, mache ich mir aber schon Gedanken.... :smile:

Seid alle lieb gedrückt und Danke noch mal!

Alaaf und helau und viel Spaß beim Feiern!

Mausefrau

Wiesenkraut
13.02.2010, 17:39
Falls sie dann mit 16 noch bei uns schläft, mache ich mir aber schon Gedanken....

keine Bange spätestens mit dem ersten Freund zieht sie freiwillig aus dem Bett (meine Standardantwort auf "die bekommt ihr nie mehr aus dem Bett")..wie schon geschrieben, bei uns wars eine Sache von ein paar Wochen bis das eigene Bett von "alleine" wieder interessant wurde oder sich eben mit einem neuen Kuscheltier interessant machen lies.:smile:

Askaja
13.02.2010, 21:56
Also bei uns hält die Phase jetzt schon ein halbes Jahr lang an. Absolut gleiches Szenario wie bei dir, Mausefrau. Unsere Tochter war immer eine super Schläferin, schlief mit 3 Monaten zuverlässig durch, und schlief auch meistens allein in ihrem Bettchen ein.
Bis ca. 3 Wochen vor Geburt ihrer kleinen Schwester. Da wollte sie auch plötzlich partout nicht alleine bleiben in ihrem Bett, wollte immer mit in unser Bett. Zuerst haben wir versucht, uns nur neben ihr Bett zu setzen bis sie schlief. Das hat nur bedingt funktioniert, es dauerte immer recht lange, und wenn sie nachts aufwachte weinte sie immer bitterlich bis wir sie zu uns geholt haben.
Wir haben dann beschlossen, ihr die NÄhe zu geben die sie scheinbar brauchte. Davon abgesehen war es für uns auch der einfachere Weg, ehrlich gesagt hatte ich keine Lust auf diesen Kampf jeden Abend.
Ach ja, der Mittagsschlaf wurde zeitgleich auch abgeschafft, war das gleiche Theater.
Dann kam erstmal das Geschwisterchen, und zu dem Zeitpunkt hätte ich sie auch nicht wieder ausquartieren wollen... so schlafen wir halt seitdem zu viert im Bett. :pfeifend:
Jetzt haben wir ihr ein neues großes Bett gekauft, es richtig gemütlich gemacht, und werden mal abwarten, ob sie da nicht irgendwann von allein rein möchte.
Aber weißt du was? Ich hab mich inzwischen so dran gewöhnt, daß sie mit uns im Bett schläft, daß ich nun fast traurig bin wenn sie es nicht mehr tut. :ooooh:

Eins noch, wir machen es immer so, daß sich einer von uns neben sie legt bis sie schläft, und dann stehen wir aber wieder auf. Wäre das nicht praktikabel für euch? Dann müßt ihr doch nicht gleich mit ins Bett.

Grüße,
die Askaja

Inaktiver User
13.02.2010, 23:08
Bei meinem Sohn begann die Phase kurz vor seinem zweiten Geburtstag, als ich mit unserem zweiten Kind schwanger war.

Nächtliche Schreierei wollte ich ihm und mir ersparen, somit hatten wir den Kompromiss, dass er immer zuerst in sein Bett geht, wenn er nachts wach wurde, durfte er aber mit zu uns ins Bett. Irgendwann kam er immer seltener und nach einem guten Dreiviertel-Jahr überhaupt nicht mehr.

Mittlerweile ist er vier Jahre alt. Ab und an, meist kurz vorm Vollmond, kommt er noch zu uns. Irgendwann tragen wir ihn dann wieder rüber (meist sagt er auch, er möchte wieder in sein Bett) und dann schläft er dort weiter.

Bei uns hat sich das von ganz von allein wieder erledigt.

Bei unserem zweiten Kind, ein Mädchen, sind wir mit vielem sowieso viel gelassener umgegangen. Sollte sie auch solch eine Phase haben, werden wir es so wie bei unserem Sohn machen.

Ich war schon froh, als mein Mann und ich unser Bett wieder für uns hatten. Ich komme sonst selber nicht wirklich zur Ruhe.

LG
Sanna

Remet
14.02.2010, 06:21
Askaja, Sanna, wie lief es denn, wenn das jüngere Baby nachts schrie? Unsere Tochter schläft in ihrem Bett ein, kommt aber inzwischen JEDE NACHT rüber und verbringt den Rest der Nacht bei uns. Ich bin schwanger, das Baby soll in einer Wiege in unserem Schlafzimmer schlafen. Habe die Befürchtung, dass sich meine beiden Mäuse dann ständig gegenseitig wecken.

Remet

Askaja
14.02.2010, 20:08
Hallo Remet,

also in den ersten Tagen zuhause bin ich schon manchmal mit dem schreienden Baby aus dem Zimmer gehechtet, damit die Große nicht wach wird. :freches grinsen: (war aber nicht immer schnell genug..)
Aber sie hat sich eigentlich recht schnell an die "neuen Geräusche" gewöhnt, und ist schon bald gar nicht mehr aufgewacht, wenn das Baby quengelte oder auch mal richtig schrie. Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich das Baby dann auch immer recht schnell wieder gestillt habe, sobald es anfing unruhig zu werden, so daß richtiges Schreien eigentlich selten entstand. Der Nachteil ist wiederum, daß ich die Kleine sicherlich nachts öfters stille als es sein müßte, nur damit sie ruhig ist. :smirksmile: Probiert es einfach aus...

Jetzt gerade schläft unsere Große übrigens in ihrem Bett, sie wollte heute abend von selbst da rein (haben es ihr so richtig gemütlich gemacht, mit Blümchenlampe und Himmel von Ikea, und Leuchtsternen an der Decke :engel:). Der Papa mußte sich zum einschlafen zwar mit reinlegen, aber ist dann wieder aufgestanden. Mal sehen, was die Nacht so bringt....

Lieben Gruß,
die Askaja

Inaktiver User
16.02.2010, 12:44
Huhu Remet,

dass die Kleine ein Baby war ist jetzt schon fast 2 Jahre her, ich erinnere mich nicht mehr so gut dran. :smirksmile:

Ich weiss aber, dass es unproblematisch war. Die Kleine hat die ersten Wochen bei uns im Zimmer geschlafen und hatte meist nur 1x nachts Hunger. Der Große ist überhaupt nicht davon wach geworden. Ich kann mich aber noch schwach erinnern, dass der Große irgendwann Husten hatte und wir deshalb die Kleine in ihr Zimmer umquartiert haben. Da sie da schon durchschlief, war das kein Problem und kurz drauf schlief der Große auch wieder in seinem Zimmer und kam nachts nicht mehr.

Geh es entspannt an. Mich haben auch einige vor der Geburt des zweiten Kindes wegen dem Schlafverhalten unseres Großen verrückt gemacht und mir eingetrichtert, dass müsse ich vorher noch aus ihm rauskriegen und zur Geburt des Babys müsse er wieder in seinem Bett schlafen. Und dann lief alles wirklich entspannt und regelte sich von ganz allein.

:wangenkuss:

Sanna

Mausefrau
02.03.2010, 15:10
Huhu Ihr Lieben,

ich will nur ein kurzes up Date geben.
Also, Mia schläft seit Sa wieder in ihrem Bett. Sie ging auf einmal ohne Geschrei wieder in ihr Bett, allerdings muß man noch dabei bleiben, bis sie eingeschlafen ist. Ist aber o.k. Die ersten beiden Nächte hat sie nur bis 3 bei sich geschlafen, dann wieder bei uns und letzte Nacht hat sie sogar durchgeschlafen bis 7Uhr! :jubel:
Ich bin ganz froh, daß wir es so gemacht haben (daß sie eine Weile bei uns war) und es scheint ihr gut getan zu haben.
Danke noch mal für den Erfahrungsaustausch! :blumengabe:
Habt einen schönen Tag und genießt die ersten Frühlingsanzeichen! :blume::blume::blume:

Mausefrau

PS: Mittagsschlaf klappt auch wieder - immerhin 45-60Min *puhaufatmen*