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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Buchhaltungs-Programm nehmt Ihr?



Hanna_HHH
08.02.2010, 10:13
Hi,

die jährliche Steuererklärung steht mal wieder an.
Für die Buchhaltung / EÜR hatte ich bis jetzt Wiso EÜR.
Das ist mir aber erstens ein wenig zu teuer, außerdem mag ich die Oberfläche nicht so.

Könnt Ihr ein günstiges Buchhaltungsprogramm empfehlen?
Ich habe keine komplizierten Buchungen / Konten.

Danke!

Hanna_H

coco13
08.02.2010, 14:33
Hallo Hanna, ich kenne die Preise von WISO nicht, aber ich empfehle ansonsten gern die Lexware-Softwareprogramme. Der Lexware Buchhalter kostet um die 100 EUR.

Woodstock62
10.02.2010, 00:15
Ich mach alles mit Excel... Bis jetzt hat sich das Finanzamt noch nicht beschwert :smirksmile:

Sariana
13.02.2010, 12:42
Hallo Hanna, ich kenne die Preise von WISO nicht, aber ich empfehle ansonsten gern die Lexware-Softwareprogramme. Der Lexware Buchhalter kostet um die 100 EUR.

Lexware lohnt sich nur, wenn du zur Buchführung verpflichtet bist - auch dann ist es für eine Buchhaltung kostenintensiv, da das jährliche Update auch zu Buche schlägt, selbst wenn es in die Kosten genommen werden kann.

Wenn es sich nur um die EÜR handelt, dann ist Tax Professional (http://www.tax-steuersoftware.de/einkommensteuer/)von Buhl empfehlenswert, Kosten ab 35 Euro pro Jahr.
Es verfügt über Eingabemasken für die EÜR und man kann seine Einkommensteuererklärung selbst erstellen. Viele Tipps und Urteile zu steuerlich relevanten Fragen sind vorhanden.
Zum Ende der Steuererklärung gibt es eine Plausibilitätsprüfung.

Ansonsten ist eine Excel-Tabelle mit Einnahmen/Ausgaben und die spätere Erfassung der Daten im ELSTER-Portal bei Kleinstunternehmen völlig ausreichend.

Tatra
13.02.2010, 17:34
Der Taxman von lexware kostet ca 29 Euro pro Jahr und man kann damit eine EÜR und Ust. Erklärung, Gwsterklärung und Einkommensst. selber machen. Man geht Schritt für Schritt vor und alles ist gut erklärt.

Hanna_HHH
15.02.2010, 01:20
Hi und danke für Eure Tips!

Ich kam nun - nach diversen Suchen und ausprobieren einiger freeware Programme, die alle nicht wirklich befriedigend waren - endlich auf die gloriose Idee, einfach noch mal meine alte 2007er-Version von EÜR zu nehmen. :erleuchtung:

Man kann nämlich in allen Auswertungen in der EÜR und auch in den einzelnen Journalen sämtliche Daten manuell ändern.

Sprich: Flux die Ersetzen-Funktion bemüht und alle '2006' gegen '2008' ausgetauscht. :pfeifend: Ich druck's ja eh nur aus, mehr brauche ich ja gar nicht, eben nur dass das Programm alles sauber ausrechnet, aufführt und übersichtlich ausspuckt. Hätte ich ja auch mal früher drauf kommen können.... :ahoi: :smile:

Nu frag ich mich nur gerade ernsthaft, warum man sich überhaupt das ganze Ding jedes Jahr neu für € 40,-- holen sollte? Nur damit man nicht - in unter 8 Sekunden - das Jahresdatum austauschen muss? :wie?:

LG
Hanna

coco13
15.02.2010, 17:03
Nu frag ich mich nur gerade ernsthaft, warum man sich überhaupt das ganze Ding jedes Jahr neu für € 40,-- holen sollte? Nur damit man nicht - in unter 8 Sekunden - das Jahresdatum austauschen muss? :wie?:

die Updates sind dann nötig, wenn man online z.B. die USt-Voranmeldung abgibt. Bei einer reinen E/Ü-Rechnung, deren Werte man dann manuell weiterverarbeitet, ist es sicher völlig ok, es so wie Du zu machen.

Tatra
15.02.2010, 17:52
Die Updates sind nötig wenn es gesetzliche Änderungen gibt, die gibt es jedes Jahr, und man damit irgendwelche Voranmeldungen, Erklärungen etc direkt abgibt. Ich persönlich finde 30 Euro pro Jahr auch nicht zuviel für ein komplett überarbeitetes Programm mit ständigen Updates, funktionierender Hotline, Steuerbibliothek, diversen Ratschlägen etc. Zumal es mir in meinem überschaubaren Rahmen ca 1000 Euro pro Jahr spart.
Ich buche selber über den Lexware Buchhalter und gebe die Zahlen dann im Taxman ein, deshalb habe ich zwar einen alten Buchhalter (reicht bis zur nächsten Änderung der Mwst.) aber den aktuellen Taxman.

Hanna_HHH
18.02.2010, 17:20
Hi Tatra,


Ich persönlich finde 30 Euro pro Jahr auch nicht zuviel für ein komplett überarbeitetes Programm mit ständigen Updates, funktionierender Hotline, Steuerbibliothek, diversen Ratschlägen etc.

..ich finde das auch nicht zu viel. Aber wenn man sie nicht zahlen muss, wird's irgendwie noch billiger. ;-)

LG
Hanna

SteffiL
23.02.2010, 16:49
Lexware Buchalter ist doch Klasse damit ist das Finanzamt gänzlich zufrieden und man kann es auch schon wenn der Verdienst dann vielleicht doch endlich mal in anständige Höhen steigt. Und Du hast einen wirklich anständigen Überblick über das was so läuft in deinem Betrieb. Ich nehme den Buchhalter und spare den teuren Steuerberater, denn wenn ich was nicht weiß frage ich das Finanzamt das hat nämlich AuskunftsPflicht.
Sorry liebe Steuerberater aber Ihr seit mir einfach zu teuer wenn ich schon die ganze Arbeit und Bucherei selber erledige.:wangenkuss:

Inaktiver User
25.03.2014, 08:38
Hallo,

hab diesen Strang mal wieder rausgekramt. Wir haben ein kleines Geschäft und ich mache seit 3 Jahren meine Buchhaltung mit Lexware.

Mittlerweile bin ich auch nicht mehr bereit, für den Steuerberater für das abzuschließende Jahr Tausende von Euro auszugeben; wir müssen derzeit nur eine EÜR erstellen und das sollte eigentlich zu schaffen sein.

Wer macht seinen Abschluß auch ohne Zutun eines Steuerberaters?

Würde mich über Antworten sehr freuen!

Einen schönen Tag aus dem sonnigen, aber noch kalten Nürnberg!

Annette

SteffiL
25.03.2014, 12:44
Also ich mache alles selber buche auch mit Lexware und mach die Steue mit Quicksteuer von LW. Wenn dann noch Fragen sind hilft das Finanzamt weiter, das hat schließlich Auskunftspflicht.
Nur damit der Steuerberater die Einkommensteuer macht und dafür dickes Geld verdient schmeiße ich Ihm keinen Cent in den Rachen.

Wenn was nicht stimmt meldet sich das Finanzamt meistens oder wenn etwas unklar ist.

Inaktiver User
25.03.2014, 14:40
Hallo Steffi,

danke für deine schnelle Antwort! Dann werde ich das auch so probieren.

Lediglich der Anlagespiegel macht mir Probleme, der letzte wurde logischerweise vom StB erstellt und ich habe momentan keine Ahnung, wie ich die vorhandenen Daten für die Steuer 2013 übernehmen soll. Aber auch dafür wird sich eine Lösung finden.

Stimmt, auch ich habe in den Anfängen des Selberbuchens auch öfter beim Finanzamt angerufen und sie haben immer gerne weitergeholfen und bei der Gelegenheit erfuhr ich dann auch, dass es viele Geschäfte wie das unsrige gibt, die einen Teil ihrer Einkünfte über Provisionen erzielen, die Steuerberater aber sowohl die Provisionen als auch die für Dritte eingenommenen und abgeführten Gelder als Umsatz buchen. :niedergeschmettert:

Gruss Annette

FreeFree
09.04.2014, 12:24
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