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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fachbegriff aus der Biologie gesucht... (Genetik)



Inaktiver User
25.01.2010, 00:19
...wenn es ihn denn gibt.
Also, bei Pflanzen und bei Tieren gibt es ja eine bestimmte Variationsbreite an möglichen Erscheinungsformen, die sich je nach Umwelteinflüssen ausbilden können. Da gibt es dann ganz bei einem hohen Nährstoffgehalt im Boden statt kleinen Böhnchen riesige Bohnenranken, bei einem Möhrenfeld in der Nähe der Erdhöhle statt mickriger Kaninchen protzige Rammler. Jetzt meine Frage: Gibt es für diese optimale Ausprägungsvarianz einen Fachbegriff?
Danke!:blumengabe:

arouet58
25.01.2010, 01:29
...wenn es ihn denn gibt.
Also, bei Pflanzen und bei Tieren gibt es ja eine bestimmte Variationsbreite an möglichen Erscheinungsformen, die sich je nach Umwelteinflüssen ausbilden können. Da gibt es dann ganz bei einem hohen Nährstoffgehalt im Boden statt kleinen Böhnchen riesige Bohnenranken, bei einem Möhrenfeld in der Nähe der Erdhöhle statt mickriger Kaninchen protzige Rammler. Jetzt meine Frage: Gibt es für diese optimale Ausprägungsvarianz einen Fachbegriff?
Danke!:blumengabe:
Man spricht von der maximalen Ausprägung eines variablen Merkmales, z.B. Größe, Gewicht etc.
Ein eigenes, hübsches, gelehrtes Fremdwort kenne ich dafür nicht.

Inaktiver User
25.01.2010, 09:30
Evolution?

_tarasjugina_
25.01.2010, 09:45
Gibt es für diese optimale Ausprägungsvarianz einen Fachbegriff?


Die klingt doch ganz gut! :blumengabe:


Man spricht von der maximalen Ausprägung eines variablen Merkmales, z.B. Größe, Gewicht etc.
Ein eigenes, hübsches, gelehrtes Fremdwort kenne ich dafür nicht.

Oder wir basteln uns einen:


Evolution?

A wa! Wir könnten basteln "milieubedingte phänotypische Maximalvariante" oder ähnlich. Das eine Wort kenne ich leider auch nicht.

Inaktiver User
25.01.2010, 09:52
A wa! Wir könnten basteln "milieubedingte phänotypische Maximalvariante" oder ähnlich. Das eine Wort kenne ich leider auch nicht.

A wa? Größe = Überlebensvorteil, größerers Nahrungsangebot = genug Energie, ... Anpassung und Selektion... Wobei man zwischen Populationen und Individuen unterscheiden muß. Mal so auf die Schnelle.

arouet58
25.01.2010, 11:16
A wa? Größe = Überlebensvorteil, größerers Nahrungsangebot = genug Energie, ... Anpassung und Selektion... Wobei man zwischen Populationen und Individuen unterscheiden muß. Mal so auf die Schnelle.
Maximale Größe ist aber nicht immer einfach ein Überlebensvorteil.
Trotzdem kann diese maximale Ausprägung kurzfristig auftreten, sie wird sich nur nicht langfristig halten, obwohl sie genetisch in dem Lebewesen als Möglichkeit steckt.
Die Bohne, die zu hoch schießt durch Überdüngung wird vielleicht größer als der Stengel es statisch erträgt.
Das verfettete Kaninchen, zu träge, um davon zu flitzen, wird vielleicht leichter vom Adler geschlagen.
Gut, nach oben hin könnte es dann wieder ein Optimum geben, dann nämlich, wenn der Adler denkt: " Ich heb' mir doch keinen Bruch!. Soll die Adlerin selber sehen, wie der Sonntagsbraten in den Horst kommt."
Aber ob dieses Adlerschutzoptimum noch mit dem Funktionieren des Herz-Kreislauf-Systems unseres blöden, verfressenen Karnickels vereinbar ist, das wage ich zu bezweifeln.
Will sagen: maximale Ausprägung bedeutet nicht adaptive Optimallösung.

Inaktiver User
25.01.2010, 11:48
Dann vielleicht "Extrem"?

@all::blumengabe:

glaux
25.01.2010, 12:25
Modifikabilität (http://de.wikipedia.org/wiki/Modifikation_(Biologie))

Inaktiver User
25.01.2010, 13:16
Maximale Größe ist aber nicht immer einfach ein Überlebensvorteil.


Wer sagt das?


Trotzdem kann diese maximale Ausprägung kurzfristig auftreten, sie wird sich nur nicht langfristig halten, obwohl sie genetisch in dem Lebewesen als Möglichkeit steckt.

Möglichkeiten sind etwas anderes, als genetische Bedinung. Variation ist auch ein Begriffe


Die Bohne, die zu hoch schießt durch Überdüngung wird vielleicht größer als der Stengel es statisch erträgt.

Bedingt dann, daß das Individuum<> der Pobulation überlebt.


Aber ob dieses Adlerschutzoptimum noch mit dem Funktionieren des Herz-Kreislauf-Systems unseres blöden, verfressenen Karnickels vereinbar ist, das wage ich zu bezweifeln.

Damit bezweifelst Du die Existenz von Giraffen an.


Will sagen: maximale Ausprägung bedeutet nicht adaptive Optimallösung.
Behauptet niemand.

Inaktiver User
25.01.2010, 13:22
Zitat von arouet58
Maximale Größe ist aber nicht immer einfach ein Überlebensvorteil.


Wer sagt das?

z.B. die Dinos. Nur kleine Tierarten überlebten.

Und später in der Eiszeit waren es wieder die größten die ausstarben.

Inaktiver User
25.01.2010, 13:50
z.B. die Dinos. Nur kleine Tierarten überlebten.

Die Antwort, die ich in einem extra Fred streute, steht immer noch aus.:smirksmile:


Und später in der Eiszeit waren es wieder die größten die ausstarben.
Und Du lebst noch?:freches grinsen:

Inaktiver User
25.01.2010, 13:52
Die Antwort, die ich in einem extra Fred streute, steht immer noch aus.:smirksmile:
Überhaupt nicht. Ich habe sie beantwortet und gab dir den Rat einen Zeitzeugen zu befragen. Joopi lebt noch. :smirksmile:


Und Du lebst noch?:freches grinsen:

Das scheint nur so. :knatsch:

Inaktiver User
25.01.2010, 14:22
"adaptive Radiation", das ist mir über den Weg gelaufen.

sihir
25.01.2010, 14:36
"adaptive Radiation", das ist mir über den Weg gelaufen.

boah ey - wo wohnst du? was läuft denn bei euch noch alles frei rum???

Inaktiver User
25.01.2010, 14:47
boah ey - wo wohnst du? was läuft denn bei euch noch alles frei rum???

In Bayern.

Ab und zu Maddins...:freches grinsen: