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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Musikalische Früherziehung?



sunshine291
09.01.2010, 13:22
hallo :lachen:

wende mich mal wieder an euch, weil ich gerne von euch ein paar erfahrungen, tipps, anregungen bzgl. der musikalischen früherziehung haben möchte!!!
bei uns wird das angeboten ab 18 monaten und es kostet ganz schön viel geld:pfeifend:
habt Ihr erfahrungen damit gemacht? ward Ihr dort? lohnt sich das? braucht man das (wirklich)? was wird dort alles gemacht?

unser kleiner mann ist jetzt übrigens 14 monate - wäre das noch zu früh?

ich danke euch:blumengabe:

lg sunshine

caschuer
09.01.2010, 14:17
Sunshine: Spiel ihr zu Hause ein Instrument? Also kennt eure Maus selbstgemachte Musik?

Wenn ich unsere Rübe so betrachte, dann findet er Musik total toll. Egal wer singt, egal welches Instrument.

Ich habe mich mal zufällig mit einer Musikerzieherin unterhalten und sie meinte, diese musikalische Früherziehung (früher machte man das ab 5 Jahre und nannte es Früherziehung) sei hauptsächlich dazu da, dass man sein eigenes Gewissen, alles für die Förderung seines Kindes getan zu haben, zu beruhigen.

Mich schrecken bei solchen Angeboten auch immer die Preise! Da setze ich mich lieber jeden zweiten Tag eine halbe Stunde mit Rübe ans Klavier und singe ihm was vor oder lass ihn etwas klimpern. Außerdem kann er da weg, wenn er keine Lust mehr hat.

Ich finde 18 Monate tatsächlich superfrüh!

EvenMadderAuntMaud
09.01.2010, 15:48
hallo sunshine - ich hatte vor einer zeit das selbe nachgefragt, allerdings ist meine Tochter älter - ich verlinke dir den alten thread

http://bfriends.brigitte.de/foren/kinderwunsch-und-babyjahre/117679-musikzwerge-musikgarten-wer-hats-gemacht.html

bei uns war die erste Stunde kostenlos und die kurse sind altersgemäß unterteilt. ich kann es uneingeschränkt empfehlen. bei uns wird zu hause sehr viel musik gemacht, musikgarten ist aber trotzdem eine andere art an musik heran zu gehen. meine tochter ist in diesen 45 minuten hochkonzentriert und immer voll bei der sache, zu hause ist alles experimenteller und spielerischer - nicht dass ich das schlechter fände.

Inaktiver User
09.01.2010, 22:33
Wir machen das auch (Sohnemann war 22 Monate, als wir angefangen haben, der Kurs ist für Kleinkinder ab ca. 18 Monate empfohlen). Bei uns hatte es drei Gründe

a) Kind geht in keine Krippe o. ä., Kleinkinder in der Nähe sind rar gesäat, mir ist es wichtig, dass er irgendwie dann doch soziale Kontakte zu Gleichaltrigen hat

b) Winter ist öder als Sommer, da man nicht so lange raus kann, der Kurs ging im Oktober los und dauert bis April, im Sommer setze ich ev. aus (auch aus anderen Gründen) und nehme dann wieder den Winterkurs mit

c) und der wichtigste Grund: mein Sohn liebt Musik, ich bilde mir ein, er hat ein ganz gutes Gefühl für Rhythmen und Melodien. Daheim wird sehr viel musiziert und gesungen, auch getanzt, da fand ich es irgendwie logisch, zur Musikschule zu gehen

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Er liebt die "Suhle", ist schon am Vorabend total aufgeregt und packt sein Rucksäckchen (da kommen nur Hausschuhe und ein paar Buntstifte rein, aber trotzdem). Die 45 min ist er hochkonzentriert, danach auch immer total erschöpft, aber so zufrieden erschöpft, wenn Ihr versteht, was ich meine. Er ist eigentlich ein eher etwas schüchternes Kind, z. B. auch beim Kinderturnen, aber in der Musikschule immer voll dabei. Er "erzählt" auch tage danach noch z. B. von der großen Bam-Bam-Trommel etc. Ich würde es jederzeit wieder machen (und ja, es ist ziemlich teuer...)