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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Privates Tierheim"



kimi666
09.11.2009, 10:44
Ich hoffe, dies ist das richtige Thema, wenn nicht möge man mich bitte verschieben :smile:

Kurz zu meiner Person, ich bin 20 und mache grade eine Ausbildung zur TFA.

Ein sehr großer WUnsch ist es von mir (und auch größtenteils von meinem Freund) in ein paar (wenigen) Jahren einen Restehof zu kaufen und dort eine Art orivate Pflegestelle für Tiere zu schaffen.

Ich bin schon seit langem Tierschützerin, in unserer Wohnung leben einige Tiere und mein Beruf tut sein Übriges um diese Entscheidung zu festigen.

"Geplant" ist, Hunde, Katzen und Kleintiere (auch Exoten) zu pflegen und zu vermittlen.

Natürlich fehlt mich jegliche Erfahrung.

Mein Freund möchte normal arbeiten, ich würde mich dann ganz dieser Arbeit mit den Tieren widmen.
Bekommt man staatliche Unterstützung? Wie finanziert sich sowas?
Funktioniert soetwas, wie ich mir das vorstelle?
Was gibt es wichtiges zu beachten?

Auch wenn, das "Projekt" in frühestens 2 Jahren starten kann, möchte ich mich jetzt schon darüber informieren und planen.

Vielleicht kann mir der eine oder andere Informationen dazu geben und mir helfen.

Liebe Grüße,
Kimberley

Inaktiver User
09.11.2009, 10:48
Wieso sollte der Staat dich unterstützen?

Du machst dich selbständig und wirst das selbst finanzieren müssen.

Gründe einen Verein, dann spart du die Umsatzsteuer und kannst Spenden erbetteln.

Oder du sparst jetzt schon um möglichst viel Geld zu haben.

Das Vermitteln von Tieren ist eine schöne Aufgaben, aber diese Tiere kosten Geld bis sie vermittelt werden, wenn sie denn vermittelt werden.

Guck dich mal in den Tierheimen um!

kimi666
09.11.2009, 10:55
Wieso sollte der Staat dich unterstützen?

Du machst dich selbständig und wirst das selbst finanzieren müssen.

Gründe einen Verein, dann spart du die Umsatzsteuer und kannst Spenden erbetteln.

Oder du sparst jetzt schon um möglichst viel Geld zu haben.

Das Vermitteln von Tieren ist eine schöne Aufgaben, aber diese Tiere kosten Geld bis sie vermittelt werden, wenn sie denn vermittelt werden.

Guck dich mal in den Tierheimen um!


Warum bist du so böse? Mit dem falschen Fuß aufgestanden?

Inaktiver User
09.11.2009, 10:59
Das wird aber ne teure Angelegenheit. Habt ihr so viel Rücklagen oder Einkommen? Es fängt schon mal bei den Unterhaltskosten des Grundstücks/Gebäudes an. Dazu können sehr hohe Tierarztkosten anfallen. Kleinkram wie Impfungen, Kastrationen und so weiter garnicht erst eingerechnet. Keiner wird dir später ne Wald und Wiesen Katze für 1.500 Euro Aufwandspauschale abnehmen.

Ich würde erstmal nen Kostenplan machen. Angefangen bei den Unterhaltskosten für das Gebäude, über die Zahl der beabsichtigt aufzunehmenden Tiere + deren Fixkosten + ausserordentliche Ausgaben für z.B. OPs.

Dein Ansinnen ist sicher ein sehr schönes, aber das finanziert sich mal eben nicht wenn man 300 Euro im Monat zurücklegt, vor allem wenn das scheinbar im größeren Stil vonstatten gehen soll. Ich kenne private Pflegestellen in der Form, dass dort weiß ich 5-6 Katzen unterwegs sind. Das ist überschaubar. Aber in deinem Fall wenn ich das richtig verstehe, ist das eine etwas größere Dimension was Kosten und Risiken angeht.

kimi666
09.11.2009, 12:26
Das das ganze nicht kostenlos über die Bühne geht, ist mir durchaus bewusst. Ich pflege derzeit schon 5 Katzen und die fressen auch schon einiges weg.

Wie finaziert man soetwas?
Ich gehe mal vn Kosten um die 2-3 Tausend Euro aus.
Um TA-Kosten zu reduzieren, habe ich den Plan mehrere TÄ für mich zu gewinnen, mein derzeitiger Beruf sollte dabei helfen.

Kann man wohl einfach mal Futterlieferanten anschreiben und um Unterstützung bitten?

Ist sowas so einfach? Wahrscheinlich nicht, aber wie machen das die anderen Pflegestellen?


Ich wollte auch eine Art Pension anbieten, darüber kommt dann auch ein wenig Geld rein.

Inaktiver User
09.11.2009, 13:08
Also so richtig große Pflegestellen mit dutzenden Tieren kenne ich nicht. Das lässt sich vermutlich ohne große Einkommen und ähnliches garnicht finanzieren. Beispielsweise funktionieren die großen Griechenland-und Spanienpflegestellen (wo ja auch erstmal dutzende Katzen sind) meistens so, dass die meisten Katzen relativ schnell zu privaten Pflegestellen in Deutschland kommen, von wo sie weitervermittelt werden. Die großen "Sammel"-Stellen im Ausland sind also nur vorübergehend Durchgangsstation. Daher können sowohl die wie auch die privaten Pflegestellen durch Futter-oder Sachspenden einigermaßen arbeiten, im Endeffekt zahlen aber die privaten Stellen die ich kenne weitgehend alle selber drauf. Und nun potenziere das ganze mal wenn Du das als Stand-alone Pflegestelle aufziehen willst. Also die Tiere nicht an private Stellen verteilst die dann vermitteln, sondern selber weiß ich ständig 50 Tiere immer auf "Vorrat" hast. 5 Tiere fressen pro Tag 3 Euro weg, 50 dann 150 Euro.

Tierärzte die für kleines Geld oder kostenlos behandeln, keine Ahnung wie verbreitet das unter TÄ ist. Da kennst Du dich vermutlich besser aus. Mit Spenden dürfte es auch eher schwierig werden, denn vom Kuchen wollen viele was ab. Derzeit schießen ja allerorten die Tier-Tafeln aus dem Boden, die auch Futter-und Sachspenden sammeln.

Von den Futterherstellern kommt denk ich nix. Allenfalls von großen Ketten wie Fressnapf. Aber die sponsern ja auch schon die Tafeln.

Inaktiver User
09.11.2009, 13:14
Warum bist du so böse? Mit dem falschen Fuß aufgestanden?

Migräne! Klang es böse? War nicht so gemeint, wirklich nicht.

Natürlich kannst du Futterlieferanten ansprechen, aber die verschenken auch nichts.

Unser Tierheim hier in Bremen lebt ja auch von Spenden etc. - Ich bin dort im Tierschutzverein als zahlendes Mitglied. Selbst habe ich nicht die Zeit dort etwas zu machen.

Es ist einfach eine kostenintensive Sache - und ich sehe eben einfach kein Geld reinkommen bei einer privaten Tiervermittlung - was wird aus den Tieren wenn kein Geld für Futter da ist?

Ich wollte nur anregen, dass unbedingt vorher zu klären... es gibt schon genug Tiere die nicht artgerecht gehalten werden.

Tatra
09.11.2009, 13:17
Tierärzte dürfen nicht für kleines Geld oder kostenlos behandeln, sie haben eine Gebührenordnung an die sie sich halten müssen. Es gibt die Möglichkeit einen Tierarzt anzustellen oder einen Tierschutzverein zu gründen, dann gibt es gewisse Möglichkeiten, allerdings nicht in dem Umfang der wohl vorschwebt.
Ausnahmslos jedes Tierheim und jeder Gnadenhof den ich kenne und der keine große Erbschaft gemacht hat kämpft chronisch mit Geldschwierigkeiten, TROTZ evtl. Unterstützung. Ob finanzielle Unterstützung durch die Gemeinden kommen hängt davon ab ob es etwas ähnliches schon gibt, normalerweise bezahlen die Gemeinden pro Fundtier u.ä. eine bestimmte verhandelbare Summe, sie bezahlen nicht für Auslandstiere.

kimi666
09.11.2009, 13:33
Ich wollte nur anregen, dass unbedingt vorher zu klären... es gibt schon genug Tiere die nicht artgerecht gehalten werden.



Das versuche ich ja grade :smirksmile:

Stimmt, die GOT ist bindend, jedoch gibt es genügend Schlupflöcher für "uns"....

So muss jetzt gleich zur Arbeit! :pfeifend:

Sternenmeeeer
09.11.2009, 13:42
Tierärzte dürfen nicht für kleines Geld oder kostenlos behandeln

Das stimmt so aber nicht.
Ich bin auch sehr tierlieb, wir haben 4 eigene Katzen und zusätzlich füttern wir freilebende Katzen, die sich in unserem Revier aufhalten.

Meine TÄ hat bereits 2 Kater kostenlos kastriert und mehrere Behandlungen seehr kostengedämpft durchgeführt. Man muss halt schauen, wer dazu bereit ist.

Tatra
09.11.2009, 15:46
Ich bin selber Tierarzt und arbeite für ein Tierheim. Es ist definitiv nicht erlaubt kostenlos Katzen zu kastrieren, die jemandem gehören, wenn sie angezeigt wird hat sie ein Problem und man kann zwar in gewissem Rahmen für den Tierschutz Ermäßigungen einbauen, bzw. einfach wieder was zurückspenden aber darauf zu bauen das dies kontinuierlich geschieht wäre mir sehr viel zu wackelig.

Ein beim Tierheim angestellter Tierarzt kann die dem Tierheim gehörenden Tiere so behandeln weil deren Behandlung von seinem Gehalt abgedeckt werden allerdings kein Tier das nicht dem Tierheim gehört.

Bei einem privaten "Gewerbe" sind diese Möglichkeiten ohnehin nicht gegeben, man kann allenfalls einen Betreuungsvertrag abschließen.

Nach wie vor geht es ja auch nicht nur um Tierarztkosten sondern ja wohl in erster Linie um städtische Zuschüsse und die sind heiß umkämpft. Außerdem halte ich die Grundstückskosten für zu niedrig angesetzt wenn man Zaunbau (extrem teuer), Heizkosten, Reparaturkosten, Desinfektionskosten etc. rechnet.

Skorpion78
10.11.2009, 11:36
Folgendes Vorgehen wäre notwendig.
1. Gründung eines gemeinnützigen Vereins hierzu unbedingt ins Vereinsrecht intensiv einlesen+ Mitglieder finden
2. Tierschutzgesetze ausführlich kennen + einhalten
3. Gebäude suchen, hier insbesondere kommunalrechtliche Bauordnung beachten,
4. Änträge bei Behörden einreichen
5. Sponsoren finden am besten im Big Buisness, große regionale Firmen, Künstler, Geschäftsleute - dauerhaft viel Werbung betreiben
6. evt. Kosten:
Gebäude + Nebenkosten + Versicherungen ca. 5000 eur / Monat
Kosten Tierunterhalt ohne Arztkosten ( für ca. 30 Katzen +30 Hunde + Kleintiere) ca. 3000 eur / Monat
Tierarzt + Verwaltungskosten ca. 2000 eur / Monat

davon werden wenn du Glück hast ca. 10 % durch öffentliche Förderung gewonnen, weitere 30 % durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, die restlichen 60 % Prozent mußt du selbst erwirtschaften

Inaktiver User
10.11.2009, 12:09
Ich gehe mal vn Kosten um die 2-3 Tausend Euro aus.


Damit wirst du niemals auskommen.
Das folgende ist schon realistischer:


Folgendes Vorgehen wäre notwendig.
1. Gründung eines gemeinnützigen Vereins hierzu unbedingt ins Vereinsrecht intensiv einlesen+ Mitglieder finden
2. Tierschutzgesetze ausführlich kennen + einhalten
3. Gebäude suchen, hier insbesondere kommunalrechtliche Bauordnung beachten,
4. Änträge bei Behörden einreichen
5. Sponsoren finden am besten im Big Buisness, große regionale Firmen, Künstler, Geschäftsleute - dauerhaft viel Werbung betreiben
6. evt. Kosten:
Gebäude + Nebenkosten + Versicherungen ca. 5000 eur / Monat
Kosten Tierunterhalt ohne Arztkosten ( für ca. 30 Katzen +30 Hunde + Kleintiere) ca. 3000 eur / Monat
Tierarzt + Verwaltungskosten ca. 2000 eur / Monat

davon werden wenn du Glück hast ca. 10 % durch öffentliche Förderung gewonnen, weitere 30 % durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, die restlichen 60 % Prozent mußt du selbst erwirtschaften

Und es kommen häufig immer mehr Tiere dazu, die dir über den Zaun geworfen werden und mit denen du nicht gerechnet hast. Dann kannst du nicht sagen, ich habe Aufnahmestopp, weil das Geld sonst nicht reicht.


Was die Tierpension angeht: Erkundige dich mal bei Betreibern, wie die sich finanzieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das besonders lukrativ ist, denn die Pensionen, die ich kenne, finde ich ziemlich teuer (und ich wohne nicht in einer Hochpreisgegend), und zwar so teuer, dass ich sie nur im alleräußersten Notfall nutzen würde. Ich kann mir aber vorstellen, dass geringere Preise sich für die Betreiber nicht rechnen; ist irgendwie ein Teufelskreis.

Woodstock62
11.11.2009, 18:49
Meine TÄ hat bereits 2 Kater kostenlos kastriert und mehrere Behandlungen seehr kostengedämpft durchgeführt. Man muss halt schauen, wer dazu bereit ist.

Dann verrate sie nicht, sonst kann es für sie ganz massiv Ärger geben!

Ich würde mal in Ruhe mit einem Tierheimleiter sprechen, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Ich selbst habe vom örtlichen TH auch immer Pflegekatzen hier. Obwohl ich Anspruch auf Futterunterstützung hätte, verzichte ich darauf und trage Futter- und Streukosten selbst. Nur TA muss übers TH sein, da wir selbst 4 eigene Hunde haben und Kater und Papagei, weiß ich wie das ins Geld gehen kann.

2000 - 3000 €/Monat halte ich für utopisch niedrig angesetzt.

Gruss Woodstock

Asoleado
13.11.2009, 12:11
Also ich halte 5000,00 EUR f. einen Bauernhof f. utopisch hoch angesetzt.
Je nach Bundesland (in meinem Fall Mittelhessen) kriegt man Höfe o. Hofreiten mit Stallungen f. ca. 150.000 EUR. Eine Hypothek beläuft sich somit auf ca. 700,00 EUR monatlich.

Evtl. Renovierungen sollte man mit dem Eigenkapital erledigen. Eine Gebäudeversicherung kostet ca. 350,00 EUR pro Jahr.

Strom, Wasser, Öl braucht man überall. In diesen Häusern wurde aber immer mit Öfen geheizt, es gibt also die Möglichkeit mit Holz durch das hiesige Forstamt zu heizen (man muß nur selbst in den Wald).

Katzenpensionen nehmen hier 9,00 pro Tag u. sind meist ausgebucht. Meine Katze war letzten Monat mit mind. 10 anderen Katzen in kleinen Verschlägen untergebracht (würde ich auch nicht mehr machen, wurde mir aber als Zimmer verkauft).

Das ganze ohne Futter, also absoluter Reingewinn.

Für 5000,00 EURO ziehe ich ins Taj Mahal :freches grinsen:

kimi666
16.11.2009, 10:56
Skorpion78 wie kommst du denn auf 5000€ für das Gebäude??? :ooooh:

Also ich gehe da eher von 1000€ aus, diese Kosten rechne ich zur "geschäftlichen" Sache kaum dazu, da ich dann ja auch dort leben möchte und somit ja eh Kosten hätte.

Auch deine 3000€ Futter-und Unterhaltskosten für 30Katzen 30 Hunde und Kleintiere finde ich etwas hoch. Ich habe derzeit auch 5 Katzen und 20 Mäuse und einige Ratten und komme auf monatliche Kosten von etwa 70-80 Euro...Und ich füttere schon mehr als Mittelklasse.
Ich sage mal 10€ Futterkosten für eine Katze ist im Durchschnitt anzusetzen, dann noch Streu (kenne da zum Glück Wege um viel gutes Streu für wenig Geld zubekommen).
Da komme ich kaum auf 3000€ im Monat...1000€ ist wohl wesentlich realistischer...


Zur Pension: Sämtliche die hier im Umfeld liegen, sind meist ausgebucht und nehmen für Katzen um die 10 pro Tag. Das lohnt sich auf Dauer dann doch schon...

Das Tierschutzgesetz kenne ich auswendig, ich muss es jetzt eh schon täglich im Beruf anwenden.

Deine Idee mit dem Verein finde ich klasse, hierzu muss ich allerdings noch einige Infos einholen, damit habe ich mich noch nicht befasst.

Tatra
16.11.2009, 16:39
10 Euro pro Monat??? Das wären 0,33 Euro pro Tier und Tag, das halte ich für ziemlich fragwürdig da Katzenfutter meist teurer ist als Hundefutter.
Meine 5 ca schäferhundgroßen Hunde brauchen für 3-5 Euro Futter pro Tag, das wären bei 30 Hunden ca 700 Euro nur Futter pro Monat. Die Katzen haben bei uns im Tierheim höhere Futterkosten als die Hunde, ich denke mit 400 Euro ist man dann bei der Kalkulation schon sehr wohlwollend.
Das wären dann schon 2100 nur fürs nackte Haus + Futter, damit ist nichts anderes abgedeckt. Weder Versicherungen (Gebäude, Haftpflicht, Krankenverischerung, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft usw.) noch Heizkosten noch Renovierungskosten (ausbruchsichere Zäune sind richtig teuer, das geht ordentlich gemacht in die Zehntausende) noch Tierarztkosten noch Werbekosten (sollte man tunlichst nicht vergessen), usw.
Ein gemeinnütziger Verein darf auf Dauer keinen Gewinn machen und besteht halt nicht nur aus einem Chef der alles so macht wie er will. Eine Tierpension mit ein paar Tierschutztieren ist keine Möglichkeit für einen Gemeinnützigen Verein. Und einen Haufen Tierschutztiere kann man nicht mit ein paar wenigen Pensionstieren finanzieren.
Ich würde mich mal schlau machen was Gebäude und Zäune und Renovierung ca kosten und mich dann mit einem guten Steuerberater hinsetzen und kalkulieren, alles andere geht in die Hose.

kimi666
16.11.2009, 17:57
10 Euro pro Monat??? Das wären 0,33 Euro pro Tier und Tag, das halte ich für ziemlich fragwürdig da Katzenfutter meist teurer ist als Hundefutter.


Nur kurz dazu:
Ich rechne im Durchschnitt 200g pro Katze. Bei einem normalem Futter (400g etwa 50ct) sind das 25ct pro Katze pro Tag... Macht bei mir sogar noch unter 10Euro.

Tatra
16.11.2009, 18:54
Wenn Du einer gestreßten, trauernden, verwöhnten Katze mit Billigfutter kommst wirst Du ein Problem bekommen. Das Futter das Deine Pensionskatzen gewöhnt sind ist höchstwahrscheinlich doppelt so teuer, die Tierschutzkatzen müssen häufig aufgepäppelt werden oder brauchen anderes Spezialfutter, das ist sehr deutlich teurer und das schon im Einkauf.

Und nein, ich habe keine Migräne im Moment aber Deine Kalkulationen stimmen hinten und vorne nicht. Wenn Du kalkulierst mußt Du hoch ansetzen und kannst nicht mit den Hypersuperpreisen der Bekannten und Freunde rechnen, wenn Du bessere Preise bekommst um so besser aber sehr viel wahrscheinlicher ist es das nach einiger Zeit keiner mehr einsieht warum er das machen soll, wenn das nicht einkalkuliert wird bist Du pleite bevor Du richtig angefangen hast.

Quidam
16.11.2009, 19:00
Geh mal ein Praktikum in einem der grösseren Tierheime machen und dann denke nochmal drüber nach.
Dann mach einen Firmengründerkurs - bei VHS oder bei der IHK - und dann denke nochmal drüber nach.

Momentan kommt es mir vor, als würdest Du zuerst den Mantel und dann den BH anziehen!

Inaktiver User
17.11.2009, 09:38
Ja, das würde ich auch empfehlen.
Deswegen gehen wohl die meisten Existenzgründer pleite: Sie sind begeistert und engagiert, rechnen sich die Sache aber schön bzw. vergessen viele Kostenpunkte.