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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auch Diagnose Brustkrebs und viele ???????



DieNessie
22.06.2009, 20:23
Hallo Zusammen!

Ich hatte vorletzte Woche eine Vakuumbiopsie in einem Brustzentrum. Das Ergebnis dieser Biopsie wurde dann meinem FA gefaxt.
Am 18.06.09 die Diagnose von meinem FA: Mammakarzinom invasiv G1. Da hatte ich natürlich einen Schock und dachte, mir wird der Boden unter den Füssen weggezogen. Er erklärte dann noch, was invasiv bedeutet, dass G1 gut heilbar wäre und dass nun die OP anstünde wo evtl. noch Lymphknoten entnommen werden.

Habe dann heute im Brustzentrum angerufen um zu fragen, wie es nun weitergeht. Die Sekretärin hat mir dann sofort einen OP-Termin gegeben. Ich hätte eigentlich noch gerne einen ausführlichen Gesprächstermin, weil ich noch viele Fragen habe. Nun das wird dann am 06.07. besprochen + Voruntersuchungen und einen Tag später die OP. (Eigentlich wollte sie mir schon nächste Woche den OP Termin geben, doch das war mir zu kurz. Da wurde sie dann etwas pampig am Telefon)

Irgendwie kommt mir das alles so komisch und hauruck-artig vor.
Ich weiss nun gar nicht, ob dieses das richtige Krankenhaus ist.

Jetzt meine Fragen an Euch: Ist das die normale Vorgehensweise?
War das bei Euch auch so?

Lg
Nessie

Zitronengras
23.06.2009, 09:44
Hallo Nessie,

tut mir leid, dass es Dich auch erwischt hat!! Also, erstmal: Brustkrebs ist kein Notfall! Du hast das Recht, gut aufgeklärt zu werden und auch das Recht, Dir eine Zweitmeinung einzuholen. Bist Du in einem zertifizierten Brustzentrum? Wenn nein, dann such Dir eins. Es ist nicht nötig, sofort zu operieren!!!

Außerdem sollten vor der OP die sog. Staging-Untersuchungen durchgeführt werden: Ultraschall vom Oberbauch, Lungenröntgen und Knochen-Szintigraphie (Kontrasmittel wird gespritzt und nach einer Wartezeit fährt ein Gerät praktisch ganz um Dich herum und macht eine Aufnahme Deines gesamten Skeletts).

Mein Rat: lass Dich nicht vorschnell zu einer OP drängen, sondern lass Dich erstmal ausführlich beraten! Hast Du eine Kopie des Befundes bekommen? Wenn nein, dann lass Dir eine aushändigen.

Wenn Du magst, schau mal in meinen "Panik"-Strang. Außerdem kann ich noch das Krebs-Kompass-Forum (http://www.krebs-kompass.org/forum/index.php) empfehlen, da kannst Du auch speziellere Fragen stellen.

Ansonsten, wenn Du Fragen hast, jederzeit gern!
:blumengabe:

Inaktiver User
23.06.2009, 09:55
LiebeNessie, ja vor 6 Wochen lief das bei mir genauso ab, bevor ich richtig nachdenken konnte, gings schon los mit der OP. Im Nachhinein bin ich froh darüber--war das Ding doch erstmal weg! Psychisch durchaus eine Erleichterung. Danach passierte 3,5 Wochen lang erstmal gar nichts, bis ich endlich den endgültigen pathologischen Befund bekam und die weiteren Therapien besprochen wurden. Es kommt jetzt Strahlentherapie, Chemo muß ich nicht machen, du wahrscheinlich auch nicht, oder? Ein zertifiziertes Brustzentrum ist eigentlich die richtige Adresse für BK, es wird nach einem standardisierten Verfahren vorgegangen. Du hast aber das Recht, dir eine Zweitmeinung einzuholen.
Laß dir genau erklären, wie sie bei der OP vorgehen wollen. Bei mir haben sie eine Quadrantenresektion durchgeführt, dh. ein Viertel der Brust entfernt--und es ist nichts zu sehen! Eine kleine Narbe. Die OP war ganz easy, am nächsten Tag durfte ich schon wieder nach Hause.
Also, Kopf hoch, du hast ja bis jetzt auch Glück im Unglück mit G1. Viele Grüße aus dem hohen Norden.

Loewin
23.06.2009, 13:55
Hallo,
ich weiß seit Freitag, dass ich Brustkrebs habe. Den Knoten habe ich selber entdeckt, und meine Frauenärztin meinte nach dem Ultraschall, der sei sicher harmlos, aber vorsichtshalber solle ich zur Mammographie und eine Biopsie machen lassen.
Zwei Wochen lang wog ich mich in der Gewissheit, ich kläre jetzt eben ab, DASS es harmlos ist. Am Freitag dann die Diagnose, und diesen Freitag habe ich Termin in der Klinik zu den Voruntersuchungen/Gesprächen, geplant wird am kommenden Montag operiert.
Im Moment bin ich noch ziemlich wirr im Kopf. Deshalb jetzt mal die Frage, was euch evtl. spontan einfällt, an was man vor bzw. zum Klinikaufenthalt denken sollte. Was war nützlich dabeizuhaben, an was man von selber vielleicht nicht denkt? Habe glaube ich gerade den größeren Knoten im Gehirn als in der Brust, deshalb meine etwas hilflose Frage.

Liebe Grüße
Löwin

Zitronengras
23.06.2009, 17:41
Hallo Löwin,
mir fällt spontan ein: eigenen Rasierer und Schaum mitnehmen. Bei mir im KH legten sie großen Wert darauf, dass alle Haare auf Brust und unter dem Arm entfernt werden wg. der besseren Wundheilung. Die haben da auch Rasierer, aber die sind schrecklich.

Ansonsten wie bei jedem anderen KH-Aufenthalt auch eben Hygiene-artikel und was man sonst noch so braucht (falls Du Nagellack trägst, vorher zuhause abmachen, bei Vollnarkose ist das wichtig für den Anästhesisten).

Es gibt übrigens einen Chemosenitivitätstest. Es ist zwar umstritten, ob dieser eine große Aussagekraft hat, aber wichtig zu wissen ist, falls man diesen Test machen lassen will, braucht man frisches Tumorgewebe dafür. Also, am besten den Operateur ansprechen, ob das ggfs. sinnvoll ist (die gießen den Tumor nach der OP in so eine Art Harz, um ihn in hauchdünne Scheibchen zu schneiden und dann zu untersuchen). Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend.

Inaktiver User
23.06.2009, 18:42
Hallo Löwin,

also ich hatte beim ersten KH-Aufenthalt total die Handtücher vergessen. Die hatte ich üüüüberhaupt nicht auf dem Zettel :knatsch:

LG Kati

Loewin
23.06.2009, 20:09
Danke für die Tipps! Ich hätte jetzt z. B. keine Ahnung gehabt, ob man sich überhaupt rasieren DARF. Diese Sache mit dem Test, da mache ich mir erst Gedanken, wenn ich am Freitag durch die ganzen Voruntersuchungen durch bin etc.
Jedenfalls war ich vorhin einkaufen und habe tatsächlich eine Zahnbürstenbox mit einem Löwen drauf gefunden - zwar keine Löwin, aber immerhin. Wird mich hoffentlich jeden Tag erheitern.
Löwin

Inaktiver User
24.06.2009, 11:52
Liebe Loewin, mir ist noch eingefallen: 2 oder 3 weiche BHs ohne Bügel (wie Sport-BHs), denn bei brusterhaltender OP (ist es doch bei dir, oder?) muß man in der ersten Zeit Tag UND Nacht einen BH tragen, der erste war schon nach einigen Stunden "durch" (wg Verfärbungen durch Desinfektionsmittel). Mir persönlich waren bei KH Aufenthalten auch immer Ohrstöpsel sehr wichtig ( letztes Jahr hatte ich eine Bettnachbarin, die schnarchte wie ein Roß)sowie eine Schlafbrille, dann ist es so schön dunkel.
Außerdem natürlich Schlafanzug und was, womit man sich auch im Gang etc sehen lassen kann. Da hab ich mir einen sehr schönen Wellnessanzug geleistet, war ein schöner Trost. Bademantel tuts auch, Pantoffeln oä.
Hatte vor sechs Wochen Diagnose und war völlig durch den Wind. Gottlob gibt sich das mit der Zeit.

Zitronengras
24.06.2009, 15:18
Eigentlich sollte man nach Brust-OPs noch auf der Station einen Sport-BH auf Krankenkassenkosten bekommen. Ich würde dann erstmal einen in schwarz nehmen, denn das orangene Desinfektionsmittel geht aus den weißen nicht mehr raus.

DieNessie
24.06.2009, 15:57
Hallo und Danke für Eure Antworten!

Den "Panik" Strang habe ich natürlich schon komplett durchgelesen und bewundere Euch, wie Ihr das alles gemeistert habt und so tapfer wart.

Meine Biopsien (einmal Jet- und einmal stereotaktische Vakuumbiopsie) erfolgten in einem zertifizierten Brustzentrum.

Den Pathologischen Bericht über die Ergebnisse erhielt mein FA. Ich hab ihn mir auch in Kopie geben lassen.

In diesem Bericht steht aber nichts über evtl. Hormonrezeptoren oder Antikörper oder wie weiter vorgegangen werden soll. Ich weiß, ausser die Diagnose, die ich in meinem ersten Thread geschrieben habe nix.

Ich kann mir ja auch keine Zweitmeinung anhören, wenn ich noch nicht einmal die Erstmeinung über das weitere Vorgehen kenne.

Das erfahre ich dann wohl erst in diesem Gespräch einen Tag vor der OP.
Bis dahin sind es noch 1 1/2 Wochen und ich kann mit diesem "nix wissen" nicht umgehen. Mir wäre lieber, ich wüsste, was ansteht und könnte mich darauf einstellen.

So habe ich irgendwie das Gefühl, ich hänge in der Luft.

LG
Nessie

Zitronengras
24.06.2009, 16:15
Nessie, das kann ich total gut verstehen. Ich an Deiner Stelle würde auf einem ausführlichen Gespräch bestehen, nicht erst kurz vor der OP!!!! Fordere das ein und wenn es nicht möglich ist, würde ich woanders hingehen. Es ist Dein Körper und Du solltest Dich zumindest sehr gut aufgeklärt fühlen. Und dazu gehört u.a. auch, dass Du mehr über den Tumor erfährst! Lass nicht locker, auch wenns schwerfällt!!!
:blumengabe:

Loewin
25.06.2009, 11:51
Hallo Nessie,
du scheinst genau auf dem gleichen Zeitpunkt zu stehen wie ich - ich habe den Vorteil, dass es bei mir nicht so lange dauert bis zu meinem Termin.
Letzten Freitag musste ich in meiner Frauenarztpraxis antreten, Biopsieergebnis, und morgen habe ich die ganzen vorstationären Untersuchungen und Gespräche. Es ist wirklich blöd, tagelang in der Luft zu hängen und so mehr oder weniger nix zu wissen.
Im Moment bin ich auch noch gar nicht in der Lage, hier viel zu lesen, weil ich mich eben selber nicht einordnen kann. Wird wahrscheinlich nach der OP anders. Ich habe auf dieser Website vor längerer Zeit (aber in anderen Foren) geschrieben, deshalb war mir das eingefallen, und ich dachte, hier krieg ich bestimmt Tipps etc., und die Stimmung, wie hier miteinander umgegangen wird, liegt mir sehr.
Ich mag jetzt gar nicht auf irgendwelche speziellen Themenseiten, oder mein Partner fing gleich mit Selbsthilfegruppe an, gibt es tatsächlich in unserem kleinen Kaff, aber ich habe ein riesiges Aber, mich jetzt über diese Sch...krankheit zu definieren.
Ok, es ist ein Teil meines Lebens, aber ich bin jetzt nicht "die Brustkrebskranke", sondern immer noch die Frau mit vielen Seiten, Interessen, Aufgaben; bin Mutter, Partnerin, Freundin, Schwester, Tochter...
Versteht ihr was ich meine?
Vielen Dank noch für die Tipps mit dem Sport-BH, habe sogar noch ein gutes Exemplar zu Hause (natürlich weiß!).
Statt irgendwelcher Schlafklamotten, die ich im Normalfall nicht benutze, habe ich mir übrigens riesige, weiche Männerhemden gekauft - sind durchgeknöpft zum leicht Aus- und Anziehen.
So, jetzt mal schauen wie ich den Tag rumkriege, morgen um 9 geht es ab in die Klinik, dauert dann wohl den ganzen Tag.
Kopf hoch allen hier und bis dann
Löwin

Zitronengras
25.06.2009, 12:25
Löwin, so ne Selbsthilfegruppe, das konnte ich bislang auch nicht. Während der Chemo hatte ich mal überlegt, aber irgendwie so garkeine Lust. Am Anfang ist das alles ziemlich viel, ich wollte auch keine Filme sehen, keine Bücher lesen. Austausch im Forum fand ich gut, das reichte mir.

Bzgl. Anziehsachen fürs Krankenhaus: Ich würde mir ein Oberteil mitnehmen, das nicht allzulang ist, denn wenn Dir eine Drainage gelegt wird, gucken die Schläuche unten raus und wenn Du sie dann beim Gehen mit trumträgst, sind lange Oberteile ziemlich unpraktisch. Durchgeköpft ist sicher superpraktisch.

DieNessie
25.06.2009, 13:05
@ Zitronengras
Ich werde auf jeden Fall nochmal dort anrufen und auf ein
Gespräch bestehen.
Ist natürlich alles recht mühsam im Moment.


@ Loewin
Schön, dass es bei Dir so schnell geht. Da wünsche ich Dir alles
Gute für Morgen.

Also seit meiner Diagnose lese ich sehr viel im Netz. Ich will auch
alles ganz genau wissen. Das nimmt mir ein wenig die Angst und
ich kann mich darauf evtl. seelisch vorbereiten, was kommt.
Dazu muss ich sagen,ich bin ein fürchterlicher Schisser und hatte
bis vor kurzem sogar Angst vor Spritzen.
Und bei der Mammotome-Vakuumbiopsie bin ich zweimal fast aus
den Latschen gekippt. (Kreislauf)

Also eine Selbshilfegruppe ist jetzt auch nicht so mein Fall. Aber
das muss Jeder für sich entscheiden.

Nächste Woche werde ich dann wohl nochmal schoppen gehen
fürs Krankenhaus, weil ich sonst keine Nachtwäsche trage.
:freches grinsen:

Ich finde es auch toll, daß man hier so gute Tipps bekommt, wie
z.B. Nachtwäsche mit Knöpfen, wegen der Drainage. Daran hätte
ich sonst gar nicht gedacht.

LG
Nessie

sternmoos7
26.06.2009, 23:21
Hallo Nessie,




Den Pathologischen Bericht über die Ergebnisse erhielt mein FA. Ich hab ihn mir auch in Kopie geben lassen.

In diesem Bericht steht aber nichts über evtl. Hormonrezeptoren oder Antikörper oder wie weiter vorgegangen werden soll. Ich weiß, ausser die Diagnose, die ich in meinem ersten Thread geschrieben habe nix.

Bei mir war es auch so, dass ich zwar vor der OP wusste, dass mein Tumor G2 ist, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit schon Lymphknoten befallen sind und nach den Voruntersuchungen keine Fernmetastasen vorliegen.

Mir wurden dann aufgrund der befallenen Lymphknoten die voraussichtlichen Therapien in Aussicht gestellt. Gleich nach der OP erfuhr ich dann, dass der Tumor im Gesunden entfernt wurde. Alles weitere, hormonempfindlich oder Her2-positiv, welche Therapie vorgesehen ist usw. erfuhr ich auch erst 1 Woche nach der OP.

Es gibt da sicher verschiedene Vorgehensweisen. Aber ich würde auch auf ausführlicher Aufklärung bestehen. Und mich nicht zu einer schnellen OP drängen lassen. Es wurde ja auch schon geschrieben hier: Brustkrebs ist kein Notfall.

Die Wartezeit ist echt das Allerschlimmste, ich wünsche dir, dass du dich ein bisschen ablenken kannst, und nicht ständig daran denkst, was kommt. Mach dich nicht verrückt, du hattest noch ein wenig Glück im Unglück: mit G1! Da hast du gute Chancen.

Drück dir die Daumen und Kopf hoch! :in den arm nehmen:

Ganz liebe Grüße von sternmoos :blumengabe:

Loewin
29.06.2009, 19:38
So ihr Lieben,
ich verabschiede mich jetzt endgültig in die Klinik. Freitag waren ja Voruntersuchungen und Gespräche, und dann hat der Arzt kurzerhand das halbe Krankenhaus auf den Kopf gestellt, weil er noch ein MRT haben wollte und eine Sentinel-Markierung. Das mach ich jetzt morgen, allerdings dann schon stationär, weil übermorgen ist OP. Im Großen und Ganzen habe ich das Gefühl, an einem guten Platz gelandet zu sein, die Ärzte machen einen sehr kompetenten Eindruck (Brustzentrum), sind aber sehr ausführlich in den Gesprächen und, für mich sehr wichtig, überhaupt nicht von oben herab. Ich glaube, ich habe noch nie so ausführlich eine Narkose, einen OP-Verlauf etc. erklärt bekommen. Und das Pflegepersonal ist sehr freundlich, die haben mir auch gleich ein Mittagessen und Kaffee besorgt, eigentlich war immer jemand bei mir. Mir ging es übers Wochenende eigentlich richtig gut, ich war sehr gelassen. Ok, jetzt bin ich schon angespannt, aber es hält sich in Grenzen. Morgen also noch Untersuchungen, und ab Mittwoch zeigen wir der ganzen blöden Chose, was eine Harke ist!!!
(Frei nach dem Motto: Sch... auf G2-3).
Allen hier liebe Grüße und Kopf hoch,
bis demnächst
Löwin

DieNessie
30.06.2009, 12:46
Hallo Loewin,

ich wünsche Dir alles Gute und dass Du alles ohne Probleme hinter Dich bringst. Du schaffst das!!!!!!! :kuss:

LG
Nessie

DieNessie
05.07.2009, 21:49
Hallo Zusammen,

möchte mich hiermit auch abmelden. Bin ab Morgen im Krankenhaus und hab schon eine Riesenangst und Grummeln im Magen. Aber ich muss ja hin.

LG
Nessie

Loewin
11.07.2009, 16:24
Ich bin wieder da!
Seit gestern bin ich aus dem KH zurück - und das Beste:
Alle meine untersuchten Lymphknoten sind sauber!!!
Quasi fast gesund...
Jetzt heißt es noch auf die ganzen Befunde warten, und in anderthalb Wochen ist großes Therapiegespräch, wie es denn weitergeht. Im Moment weiß ich noch gar nicht, was auf mich zukommt, außer Bestrahlung. Alles andere zeigt sich. Ich bin überhäuft mit Fragen und Informationen, die neue Fragen aufwerfen. Schwebe praktisch in der Luft - welche Therapien, wie sehr belastet das, Reha ja-nein-wann, kann ich meinen Fünf-Monats-Stress-Job in einer Werbeagentur endgültig knicken oder krieg ich das irgendwie hin, bin eigentlich ich so hyperempfindlich oder mein Partner tatsächlich so stoffelig, und, und, und
Ging euch das auch so? Und kriegt man sich in absehbarer Zeit wieder sortiert?
Ganz schön geschaffte Grüße

die Löwin