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Rowellan
11.05.2009, 10:58
Ich bin gerade heute morgen über den Artikel über Single- und verpartnerte Frauen und ihren Umgang miteinander gestolpert. Am Ende saß ich dann ungefähr so da :ooooh:
Also wenn das keine Satire war, dann stelle ich fest, daß irgendjemand von uns ein völlig untypisches Umfeld haben muss. Entweder die Autorin oder ich. In meinem Bekanntenkreis kenne ich jedenfalls weder Frauen, die sich schützend vor ihren Mann werfen, sobald eine Single-Frau auftaucht; umgekehrt kenne ich weder die Single-Frauen, die krampfhaft versuchen, sich möglichst unauffällig zu machen noch männermordende Vamps, die es auf jeden einzelnen Mann abgesehen haben.

Abgesehen davon habe ich doch tatsächlich so viel Vertrauen in meine Partnerschaft und meinen Mann, daß es mich völlig kaltlässt, ob die Person, mit der er gerade spricht, männlich, weiblich, Single oder kurz vor der goldenen Hochzeit ist.

Inaktiver User
11.05.2009, 11:01
Damit wären wir dann schon zwei!

Aber wer weiß?

Inaktiver User
11.05.2009, 11:47
Hallo,

Ich habe mich noch nie unsichtbar oder unscheibar gemacht, damit Frauen in Parterschaft sich von mir nicht bedroht fühlen..Warum auch?

Der Artikel ist sicherlich überspitzt formuliert..aber ein Fünkchen Wahrheit steckt dennoch drin. So habe ich schon mehrfach eisige Blicke liierter Frauen "genießen"dürfen.Warum? Keine Ahnung! :wie?:
Meistens fanden Gespräche in größerer Runde statt, in der die Ehefrauen mit dabei standen...

Rowellan
11.05.2009, 12:45
Der Artikel ist sicherlich überspitzt formuliert..aber ein Fünkchen Wahrheit steckt dennoch drin. So habe ich schon mehrfach eisige Blicke liierter Frauen "genießen"dürfen.Warum? Keine Ahnung! :wie?:
Meistens fanden Gespräche in größerer Runde statt, in der die Ehefrauen mit dabei standen...
Ich glaube dir das - und steh trotzdem völlig verständnislos davor. Mein Mann ist doch nicht mein persönlicher Besitz, den ich vor irgendwem verteidigen muss; er ist doch ein erwachsener Mensch, der reden kann, mit wem er will... :wie?:

Rotfuchs
11.05.2009, 12:49
Der Artikel ist locker flockig geschrieben und natürlich beleuchtet er die Spitzen und überzieht - aber so ganz von der Hand zu weisen ist das alles nicht. Leider.

Es gab vor einiger Zeit genau zu dem Thema einen Strang in der Bricom - und der sagte mehr oder weniger dasselbe aus, was jetzt in diesem Artikel steht.

Ich mache mich mal auf die Suche und reiche den Link nach. :smile:

Rotfuchs
11.05.2009, 12:51
Und da ist er auch schon :smile:

Singles - Allein unter Paaren (http://bfriends.brigitte.de/foren/brigitte-woman-forum/98871-singles-allein-unter-paaren.html)

Rowellan
11.05.2009, 14:34
Hab mich jetzt mal durchgearbeitet - hilft mir insofern weiter, als ich jetzt zumindest weiß, daß es wohl tatsächlich mein Bekanntenkreis ist, der da eher ungewöhnlich zu sein scheint. Ich kannte die beschriebenen Phänomene nämlich wirklich noch nicht.

Inaktiver User
11.05.2009, 19:02
Damit wären wir dann schon zwei!


Nein, wir sind minestens drei:freches grinsen:

Inaktiver User
11.05.2009, 19:10
Hab mich jetzt mal durchgearbeitet - hilft mir insofern weiter, als ich jetzt zumindest weiß, daß es wohl tatsächlich mein Bekanntenkreis ist, der da eher ungewöhnlich zu sein scheint. Ich kannte die beschriebenen Phänomene nämlich wirklich noch nicht.

Wenn dein Bekanntenkreis in dieser Hinsicht ungewöhnlich ist, dann habe ich im Laufe meines Lebens auch immer und überall nur ungewöhnliche Bekanntenkreise gehabt.:smirksmile:

Kisskiss
12.05.2009, 10:07
Mit dem Bekanntenkreis ist es doch so, dass sich alle kennen.
Das heißt, mal ist die oder der gerade mal Single, das ist ziemlich locker.
Paare, wenn sie nicht schon lange verheiratet sind und Kinder haben, was eher selten ist in meiner Altersgruppe um die 30, kommen mir eigentlich nie so richtig festgefügt vor, irgendwie sind sie alle potentielle Singles, das heißt, jeder kennt den Zustand von sich selbst und weiß auch, dass er nicht ewig währt.
Da ist es nicht ehrenrührig oder besorgniserregend, wenn eine Frau oder ein Mann allein auftaucht, auch die Paare kleben nicht andauernd wie siamesische Zwillinge aneinander.

Kiss :kuss:

brizi
12.05.2009, 10:47
Ich denke, da hast du einen entscheidenden Punkt angesprochen, Kisskiss, und das dürfte auch der Grund sein, warum das Thema zuerst in der Brigitte-Woman auftauchte.

Das in dem Artikel beschrieben Revierverhalten kenne ich tatsächlich auch - und zwar aus der Generation meiner Eltern (Ü60). Könnte ein Denkansatz sein: Alleinstehende Frauen waren damals entweder trauernde Witwe oder leicht "anrüchig" :smirksmile:.

Hab jetzt wenig Zeit, aber wie gesagt - da sehe ich eine Erklärung für die unterschiedlichen Wahrnehmungen, die hier angesprochen wurden.

Inaktiver User
12.05.2009, 10:55
Mit dem Bekanntenkreis ist es doch so, dass sich alle kennen.
Das heißt, mal ist die oder der gerade mal Single, das ist ziemlich locker.
Paare, wenn sie nicht schon lange verheiratet sind und Kinder haben, was eher selten ist in meiner Altersgruppe um die 30, kommen mir eigentlich nie so richtig festgefügt vor, irgendwie sind sie alle potentielle Singles, das heißt, jeder kennt den Zustand von sich selbst und weiß auch, dass er nicht ewig währt.
Da ist es nicht ehrenrührig oder besorgniserregend, wenn eine Frau oder ein Mann allein auftaucht, auch die Paare kleben nicht andauernd wie siamesische Zwillinge aneinander.

Kiss :kuss:

Ja, im Bekanntenkreis kenne ich das auch nicht anders. Doch es ist schon erstaunlich,wie hartnäckig das Vorurteil der männermordenden Singlefrau in manchen Köpfen verankert ist.
Mir ist es schon passiert, daß ich auf einer Veranstaltung, auf der eben auch fremde Pärchen waren, von den Ehefrauen ziemlich biestig angegangen wurde. Dabei ging es in dem Gespräch lediglich um berufliche Belange (der Mann ist Redakteur, und hat mir Tips gegeben, wie man am besten Fuß fasst in diesem Beruf,Volontariat usw.).
Also nichts schlimmes!!
Die Dame meinte dann zu Ihrer Freundin, daß manche ( also Frauen wie ich) es bis heute immer noch nicht kapiert hätten, daß man für ein Volo mehr tun muß,als verheirateten Männern schöne Augen zu machen...:wie?:

Also, ich habe wirklich NICHT versucht ihm schöne Augen zu machen!!
Aber es ist schön zu lesen, daß es auch Frauen gibt, die das Ganze locker sehen.

LG legehenne

Rowellan
12.05.2009, 12:28
Die Dame meinte dann zu Ihrer Freundin, daß manche ( also Frauen wie ich) es bis heute immer noch nicht kapiert hätten, daß man für ein Volo mehr tun muß,als verheirateten Männern schöne Augen zu machen...:wie?:

Also diese Dame hat dann wohl bis heute noch nicht kapiert, daß man für eine dauerhafte und funktionierende Beziehung mehr tun muss, als anwesenden Single-Frauen die Augen auszukratzen :fg engel:

Edelherb
12.05.2009, 12:34
Nein, wir sind minestens drei:freches grinsen:

Vier.

Auch wenn ich in von dem Artikel jede Menge an satirischer Übertreibung abziehe, bleibt nichts übrig, was in meinem Bekanntenkreis vorkommt.

Donna3
12.05.2009, 12:44
Vier.

Auch wenn ich in von dem Artikel jede Menge an satirischer Übertreibung abziehe, bleibt nichts übrig, was in meinem Bekanntenkreis vorkommt.

fünf (und ich gehöre der generation ü 50 an).

allerdings hat mich meine mutter (jahrgang 24) immer gewarnt, ich sollte nicht ständig meine single freundinnen mit meinem mann alleine lassen (meine freundinnen waren häufig bei uns, auch wenn ich nicht da war). ich fand das eher komisch. wenn ich meinem mann und meinen freundinnen nicht trauen kann, wem dann...

Inaktiver User
12.05.2009, 12:46
sechs

und ich könnte meine Mutter/Eltern als siebte zählen

(irgendwo muss mein positives Ehe-Bild ja herkommen :zwinker:)

Rotfuchs
12.05.2009, 13:23
Dass langjährige Ehefrauen das völlig anders sehen, wundert mich jetzt eher nicht. :smile:

Wer mag schon als diejenige dastehen, die sich "angstvoll vor den Ehemann wirft".
Wobei ich das Bild ebenfalls für maßlos übertrieben halte - kleine, vielleicht unbewußte Gesten, sagen oft schon genug.

Schön, wenn es bei Euch anders ist. :blumengabe:

Und doch:
Auch heute, in den ach so modernen Zeiten ist eine Frau ohne Mann nicht überall willkommen.
Ich erlebe es gerade - wieder.
Und ich bin erstaunt, ich dachte nämlich auch, das sei vorbei. :smile:

Ich könnte x Beispiele aufzählen - Ihr würdet es ebenso für Satire halten, wie den Artikel.

Übrigens stammen einige Beispiele darin deutlich erkennbar aus dem oben verlinkten Strang, also von Userinnen, die ihren Eindruck schilderten. Mir fiel das auf, weil ich mich noch so gut daran erinnern konnte.

Ich möchte aber - das mir wichtig - dazu sagen, dass mir so etwas nicht in meinem engeren verbliebenen*) Freundeskreis passiert.
Natürlich sind nicht alle Ehefrauen so!
Ebensowenig wie jede Singlefrau die Finger nach Ehemännern ausstreckt. :smile:

Ich bin mir übrigens auch ganz sicher, als Ehefrau niemals ein Gespräch oder einen Kontakt meines Mannes mit einer Singlefrau unterbunden oder trickreich verhindert zu haben.

Aber im Bekanntenkreis passiert(e) das durchaus. Und nein - nicht nur bei älteren. Dabei bin ich ja selbst nicht mehr ganz jung.
Vielleicht befürchtet man auch gerade deshalb eine größere Bedürftigkeit und Angriffslust auf vorhandene Männer. :zwinker:

*)
"verbliebenen" deshalb, weil ich auch bei einigen vermeintlichen Freunden nicht mehr den "Stellenwert" hatte, wie vor der Trennung. Gespräche (im Lokal, auf Parties) mit - mir seit Jahren bekannten - Ehemännern wurden rigoros und mit fadenscheinigen Begründungen unterbrochen.
Mich hat das sehr verletzt und ich habe mich auf der Stelle zurückgezogen.
Solche Freunde braucht niemand.

Inaktiver User
12.05.2009, 14:09
Dass langjährige Ehefrauen das völlig anders sehen, wundert mich jetzt eher nicht. :smile:

Wer mag schon als diejenige dastehen, die sich "angstvoll vor den Ehemann wirft".
Wobei ich das Bild ebenfalls für maßlos übertrieben halte - kleine, vielleicht unbewußte Gesten, sagen oft schon genug.

Schön, wenn es bei Euch anders ist. :blumengabe:



Das dachte ich auch...

Und frag mich, wieviele attraktive Singlefrauen denn in diesen erlauchten Kreisen überhaupt verkehren dürfen...

Wie meine Kollegin neulich meinte: sie kenne gar keine Singlefrauen. Na dann... :knatsch:

Natürlich ist es übertrieben, und ich finde solch pseudolustige Artikel auch nicht wirklich informativ, aber grad als ich den gelesen hab hab ich so ein Erlebnis gehabt, da musste ich dann wirklich lachen: wir haben in der Nachbarschaft ein Pärchen, auch Hundebesitzer wie ich, er sehr attraktiv (aber eher der Typ dem das gar nicht so bewußt ist), sie eher unscheinbar. Und wie das unter Hundebesitzern so ist, redet man halt ab und zu miteinander, und da ich einen neuen Hund habe, war das eben Thema, er fragt mich noch, wo denn der bisherige Hund wäre und wir unterhalten uns - da geht sie einfach weiter und zieht ihn mit, weil sie ihn an der Hand hielt. Sowas würd ich nicht mal mit meinen Kindern machen, und höflich ist auch was anderes.

Da dachte ich dann wirklich: :ooooh: :wie?:

Edelherb
12.05.2009, 14:23
Bei der Frage nach den Singlefrauen muss ich erstmal nachdenken... weil ich meinen Freundeskreis nicht nach Beziehungsstatus rekrutiere. Und weil letzterer sich ändern kann, die Freundschaft aber bleibt.

Natürlich sortiert sich manches im Alltag. Wer kleine Kinder hat, lernt vermutlich auch viele andere Familien in gleicher Situation kennen, die dann auch meist erstmal Paare sind, sonst wird es was schwer mit dem Kinderkriegen. :smirksmile: Da das bei uns aber nicht der Fall ist, bleibt es Zufall, ob Freunde/Bekannte gerade single oder doppel sind.

Donna3
12.05.2009, 14:38
mein mann hat, oh schreck, sogar gute bekannte oder freundinnen, mit denen ich nicht so eng befreundet bin. das ergab sich meist aus dem beruflichen umfeld und war für mich völlig normal.
wir sind mit paaren befreundet, mit alt-singles, mit neu-singles und deren exen mit neuen partnern.
ich finde es furchtbar, wenn frauen frauen unterstellen, dass sie nichts anderes im sinn haben als sich den nächstbesten ehemann zu erobern.

Tabea
12.05.2009, 14:38
Eine Kleinigkeit im Artikel gibt es, über die ich zumindest nachdenken musste: eine Single-Frau mit in Urlaub zu nehmen.

Die Frage stellt sich de facto nicht, weil wir im engeren Freundekreis keine Singles haben - aber da bin ich mir nicht sicher, wie ich das machen würde. Und zwar nicht aus "Angst" um meinen Mann, sondern weil ich es mir irgendwie "komisch" vorstelle, wenn wir abends zu dritt bei einem Glas Rotwein dem Sonnenuntergang zusehen...

Aber wie gesagt - ist auch eine theoretische Frage...

Tabea

.gerrimee.
12.05.2009, 14:40
Ich habe zwar den Artikel nicht gelesen, aber ich kenne noch den Strang. Und ich habe es auch erlebt. Selbst und beobachtend. Je besser die Single-Frau aussieht, desto negativer wird sie von den Ehefrauen betrachtet.

Im eingeschworenen Bekanntenkreis sind m.E. die anderen (mittlerweile gelangweilt) verheirateten Frauen die viel grössere Gefahr. Da finden sich öfter mal Paare für fremdeheliche Kröschen. Öfter wird sogar eine neue Beziehung daraus. Die anderen Ehefrauen sind hier vertrauensselig, denn "sie ist ja mit xy verheiratet...."

Bei Gelegenheiten, wo es sich nicht um Freunde/Bekannte handelt, z.B. Elternabende, im Kiga, Verein, etc. pp. habe ich, wie gesagt, immer wieder die Erfahrung gemacht. Mitunter äussert es sich "nur", dass die Single-Frau lästermässigerweise niedergemacht wird. Und auch dabei: je hübscher die Frau ist, desto schlimmer.

Inaktiver User
12.05.2009, 14:41
Edelherb, ich glaub dir das schon.

Aber es ist tatsächlich so, dass ich das schon öfter gehört habe, dass mir Leute sagen, sie würden gar keine Singles kennen, und bei einem 50% Anteil hier in München frag ich mich schon, wie das geht. :wie?:

Es gibt sie also durchaus, diese Paare, die in ihrem hermetisch abgeschotteten Ehereservat leben und dann meinen, solche Single-Probleme seien an den Haaren herbeigezogen, denn sie würden so was ja gar nicht kennen - und das ist manchmal schon ein bisschen traurig... :knatsch:

Erinnert mich an einen Nachbarn, der mal meinte, was das denn immer solle mit der Armut in Deutschland, er würde keine Armen kennen. Ja nun, wenn man halt auch nicht über seinen Tellerrand schaut, dann kennt man vieles nicht.

Ich finde es jedenfalls merkwürdig, wenn mir eine 50jährige Frau (oder neulich ein Familienvater um die 40) sagt, sie hätte in ihrem Bekanntenkreis keine Singles, dann kann das meiner Meinung nach wirklich nicht daran liegen, dass es keine in ihrem Umfeld gäbe, das halte ich wirklich für ausgeschlossen, sondern dass man einfach keinen Umgang pflegt, und das bestätigt dann doch wieder den Artikel.

Was die Kinder angeht hast du schon Recht, aber ich rekrutier meinen Bekanntenkreis doch auch nicht nur aus Leuten, die auch Kinder haben und genau so leben wie ich. Allein das finde ich schon ein wenig, hm, begrenzt.

.gerrimee.
12.05.2009, 14:41
Eine Kleinigkeit im Artikel gibt es, über die ich zumindest nachdenken musste: eine Single-Frau mit in Urlaub zu nehmen.

Die Frage stellt sich de facto nicht, weil wir im engeren Freundekreis keine Singles haben - aber da bin ich mir nicht sicher, wie ich das machen würde. Und zwar nicht aus "Angst" um meinen Mann, sondern weil ich es mir irgendwie "komisch" vorstelle, wenn wir abends zu dritt bei einem Glas Rotwein dem Sonnenuntergang zusehen...

Aber wie gesagt - ist auch eine theoretische Frage...

Tabea

Hallo Tabea, würdest Du denn genauso denken, wenn es sich um einen guten Freund Deines Mannes handelt, mit dem Du Dich prima verstehst?

Edelherb
12.05.2009, 14:42
Eine Kleinigkeit im Artikel gibt es, über die ich zumindest nachdenken musste: eine Single-Frau mit in Urlaub zu nehmen.

Die Frage stellt sich de facto nicht, weil wir im engeren Freundekreis keine Singles haben - aber da bin ich mir nicht sicher, wie ich das machen würde. Und zwar nicht aus "Angst" um meinen Mann, sondern weil ich es mir irgendwie "komisch" vorstelle, wenn wir abends zu dritt bei einem Glas Rotwein dem Sonnenuntergang zusehen...


Ja, ich sehe hier das Problem auch v.a. in der ungleichgewichtigen Dreierkonstellation. Ich glaube, das wollte ich auch als Singlefrau nicht.

Wenn alle Kinder haben, würde das ganze natürlich aufgelockert. Keine Ahnung, ob ich das wollte, ist für mich ja doppelt spekulativ.

Tabea
12.05.2009, 14:46
Hallo Tabea, würdest Du denn genauso denken, wenn es sich um einen guten Freund Deines Mannes handelt, mit dem Du Dich prima verstehst?Gute Frage! :smirksmile:

Es käme wohl sehr drauf an, wer es ist.

Tabea

Inaktiver User
12.05.2009, 14:47
Und ich finde es wird hier schön bestätigt, dass Ehepaare auch ganz gerne schön unter sich bleiben, wieso auch immer. Als ob es nirgendwo eine nette alleinstehende Nachbarin oder Kollegin gäbe, die man auch mal einladen könnte. Aber schon so einen lockeren Kontakt scheuen ja anscheinend schon viele...

Tabea
12.05.2009, 14:48
Und ich finde es wird hier schön bestätigt, dass Ehepaare auch ganz gerne schön unter sich bleiben, wieso auch immer. Als ob es nirgendwo eine nette alleinstehende Nachbarin oder Kollegin gäbe, die man auch mal einladen könnte. Aber schon so einen lockeren Kontakt scheuen ja anscheinend schon viele...Mein Bruder ist Single. Der ist oft bei uns. Und der Cousin meines Mannes. Und der ist auch oft bei uns. Ansonsten - nein, nicht mal im weiteren Freundeskreis.

Tabea

Inaktiver User
12.05.2009, 14:53
Tabea, ich kenn dich nicht und kann dich persönlich und dein Umfeld nicht beurteilen und will das auch gar nicht.

Dennoch ist das vielleicht doch auch Teil des Problems, dass sich viele Ehepaare nämlich schon von vornherein abschotten. Dann hat man hinterher auch nicht das Problem, dass man Gespäche unterbinden muss und ähnliche Albernheiten, wenn man Singles nämlich schon gar nicht in seine Kreise "eindringen" lässt.

Inaktiver User
12.05.2009, 15:03
Auch heute, in den ach so modernen Zeiten ist eine Frau ohne Mann nicht überall willkommen.
Ich erlebe es gerade - wieder.
Und ich bin erstaunt, ich dachte nämlich auch, das sei vorbei. :smile:
Ich könnte x Beispiele aufzählen - Ihr würdet es ebenso für Satire halten, wie den Artikel.


das glaube ich - bzw. höre es auch immer wieder von Bekannten.
allerdings fällt mir jetzt keine Situation ein, die ich "selbst beobachtet" habe.

wobei - so ein halbes Beispiel von Dir wäre schon interessant :smirksmile:





Als ob es nirgendwo eine nette alleinstehende Nachbarin oder Kollegin gäbe, die man auch mal einladen könnte. Aber schon so einen lockeren Kontakt scheuen ja anscheinend schon viele...

wenn ich schaue, wen wir einladen - zu Festen, mal zum Abendessen etc. - da sind Singles und Alleinerziehende zahlreich vertreten.


@Tabea, kein einer?
das finde ich auch eher seltsam.


Gruß, Leonie

Tabea
12.05.2009, 15:10
@Tabea, kein einer?
das finde ich auch eher seltsam.Siehe oben.

Und die zwei Paare, die sich aus unserem Freundeskreis getrennt haben, hatten alle vier binnen Jahresfrist neue Partner.

Tabea

Rotfuchs
12.05.2009, 15:15
wobei - so ein halbes Beispiel von Dir wäre schon interessant :smirksmile:

Ich wähle mal eins der harmlosesten.

Ein guter Bekannter half uns (noch als Paar) immer, wenn was in puncto Elektrik zu machen war. Dafür kam er über Jahre gesehen häufig, immer allein (obwohl ich seine Frau ebenso gut und lange kenne), machte was zu tun war, trank einen Kaffee oder ein Bier und entschwand.
Mein Mann war oft während dieser Arbeiten selbst gar nicht anwesend, weil er selbst arbeiten war. Ich war also häufig mit diesem Mann allein in der Wohnung.

Vor einem halben Jahr (inzwischen alleinlebend) hatte ich einen kleinen elektrischen Defekt, rief ihn an und er kam auch gleich am nächsten Tag mit seinem Handwerksköfferchen - UND seiner Frau.

Zufall? Vielleicht.... :smirksmile:

Inaktiver User
12.05.2009, 15:19
Vor einem halben Jahr (inzwischen alleinlebend) hatte ich einen kleinen elektrischen Defekt, rief ihn an und er kam auch gleich am nächsten Tag mit seinem Handwerksköfferchen - UND seiner Frau.

Zufall? Vielleicht.... :smirksmile:

:ooooh:

danke Rotfuchs,

das ist tatsächlich jenseits meines Denkens.

meinst Du, ich sollte meinen Mann öfter begleiten :wie?::zwinker::smirksmile:

Inaktiver User
12.05.2009, 15:25
:ooooh:


meinst Du, ich sollte meinen Mann öfter begleiten :wie?::zwinker::smirksmile:

Meine Güte, was machen solche Frauen, wenn ihr Mann - so wie meiner - im Außendienst tätig ist. Handy-Ortung?

zur Sache kann ich leider nichts beitragen. In meinem Bekanntenkreis gibt es keine Singles. Aber meiner Erfahrung nach geht von Singles nicht mehr oder weniger "Gefahr" aus als von Verheirateten.

Edelherb
12.05.2009, 15:28
Und ich finde es wird hier schön bestätigt, dass Ehepaare auch ganz gerne schön unter sich bleiben, wieso auch immer. Als ob es nirgendwo eine nette alleinstehende Nachbarin oder Kollegin gäbe, die man auch mal einladen könnte. Aber schon so einen lockeren Kontakt scheuen ja anscheinend schon viele...

Wo denn? :wie?: Liest Du einen anderen Strang als ich?

Ich wäre nur beim Dreierurlaub nachdenklich, aber das hat mit dem Single nichts zu tun. Ausschließen würde ich es aber auch nicht, hängt sicherlich sehr von der Person und den jeweiligen Näheverhältnissen (und nicht zuletzt auch von der Urlaubsform) ab.

Donna3
12.05.2009, 15:30
Eine Kleinigkeit im Artikel gibt es, über die ich zumindest nachdenken musste: eine Single-Frau mit in Urlaub zu nehmen.

Die Frage stellt sich de facto nicht, weil wir im engeren Freundekreis keine Singles haben - aber da bin ich mir nicht sicher, wie ich das machen würde. Und zwar nicht aus "Angst" um meinen Mann, sondern weil ich es mir irgendwie "komisch" vorstelle, wenn wir abends zu dritt bei einem Glas Rotwein dem Sonnenuntergang zusehen...

Aber wie gesagt - ist auch eine theoretische Frage...

Tabea

das erinnert mich daran, dass ich meiner freundin schreiben wollte ab wann wir in urlaub sind. sie wollte uns nämlich für ein paar tage besuchen.

wo ist das problem, zu dritt den sonnenuntergang anzuschauen.

Edelherb
12.05.2009, 15:31
Was die Kinder angeht hast du schon Recht, aber ich rekrutier meinen Bekanntenkreis doch auch nicht nur aus Leuten, die auch Kinder haben und genau so leben wie ich. Allein das finde ich schon ein wenig, hm, begrenzt.

Aktiv rekrutieren trifft wohl auf die wenigsten zu. Trotzdem sortiert es sich. Um uns herum bekommen momentan sehr viel Kinder, da liegen halt die Themen und Interessen plötzlich anders, wir spüren das sehr deutlich. Wir können da bei vielem momentan nicht mitreden und andere in ähnlicher Situation sind sicherlich interessanter. Das ist halt einfach so, ich käme da auch nicht auf den Gedanken, dass Kinderlose irgendwo bewusst ausgeschlossen werden. Ich finde es im Gegenteil völlig normal, dass man - privat, wo man es sich aussucht - v.a. mit Leuten zu tun, mit denen man viel anfangen kann, und das heißt häufig, ähnliche Interessen, ähnliche Lebensumstände.

Rotfuchs
12.05.2009, 15:36
meinst Du, ich sollte meinen Mann öfter begleiten

Wenn Du magst. Wenn er mag.
Aber ganz sicher nicht, um ihn vor "angriffslustigen" Singlefrauen zu behüten. :freches grinsen:


Aber meiner Erfahrung nach geht von Singles nicht mehr oder weniger "Gefahr" aus als von Verheirateten.

Natürlich nicht.

Es gibt solche und solche - der Familienstand ist dabei nicht das Entscheidende. :smile:

Edelherb
12.05.2009, 15:40
wo ist das problem, zu dritt den sonnenuntergang anzuschauen.

Ich finde Dreierkonstellationen immer explosiv - jetzt gar nicht unter Bagger-Aspekten. Insbesondere wenn eine Bindung deutlich enger ist als die andere. Vorstellen könnte ich es mir am ehesten mit einem Geschwister, wo es eine zweite, sehr starke Bindung als Gegengewicht gäbe, oder mit einer langjährigen, sehr guten Freundin (oder Freund), auch wieder mit einer entsprechenden Bindung zu mindestens einem der verpaarten.

Ein ganz anderer Aspekt wäre dann noch, was man sich von einem Urlaub erwartet, und ob das unbedingt zu dritt machbar ist. Zu viert kann man sich sortieren, man macht mal etwas zusammen, mal jedes Paar - oder jede Person - für sich. Zu dritt kann es schnell dazu kommen, dass der dritten Person gerade nach Anschluss ist, das Paar aber gerne Paarzeit hätte. Und wenn das häufiger vorkäme, sicherlich für alle drei etwas unangenehm.

Inaktiver User
12.05.2009, 17:19
Das in dem Artikel beschrieben Revierverhalten kenne ich tatsächlich auch - und zwar aus der Generation meiner Eltern (Ü60). Könnte ein Denkansatz sein: Alleinstehende Frauen waren damals entweder trauernde Witwe oder leicht "anrüchig" :smirksmile:.


Waren und sind sie nicht, zumindest nicht in der großstädtischen Mittelschicht! Nicht vergessen: Die Generation "Wer zweimal mit derselben pennt...." ist heute Ü60, und manchmal ist es lustig zuzusehen, wie die Generation danach wieder mehr ins Konventionelle zurückfällt.

brizi
12.05.2009, 17:38
Waren und sind sie nicht, zumindest nicht in der großstädtischen Mittelschicht! Nicht vergessen: Die Generation "Wer zweimal mit derselben pennt...." ist heute Ü60, und manchmal ist es lustig zuzusehen, wie die Generation danach wieder mehr ins Konventionelle zurückfällt.

Sorry - ich idealisiere, weil Muttern mich sonst :nudelholz:

Die Generation meiner Eltern ist Ü70.

Aber sagt ihr bitte nicht, dass ich euch das verraten habe :freches grinsen:.

Donna3
12.05.2009, 18:02
Ich finde Dreierkonstellationen immer explosiv - jetzt gar nicht unter Bagger-Aspekten. Insbesondere wenn eine Bindung deutlich enger ist als die andere. Vorstellen könnte ich es mir am ehesten mit einem Geschwister, wo es eine zweite, sehr starke Bindung als Gegengewicht gäbe, oder mit einer langjährigen, sehr guten Freundin (oder Freund), auch wieder mit einer entsprechenden Bindung zu mindestens einem der verpaarten.

Ein ganz anderer Aspekt wäre dann noch, was man sich von einem Urlaub erwartet, und ob das unbedingt zu dritt machbar ist. Zu viert kann man sich sortieren, man macht mal etwas zusammen, mal jedes Paar - oder jede Person - für sich. Zu dritt kann es schnell dazu kommen, dass der dritten Person gerade nach Anschluss ist, das Paar aber gerne Paarzeit hätte. Und wenn das häufiger vorkäme, sicherlich für alle drei etwas unangenehm.

ich glaube, wir sind in solchen dingen einfach unkompliziert.
wir machen uns solche gedanken gar nicht und freuen uns einfach, uns zu sehen und zeit miteinander zu verbringen.
unser enger freundeskreis ist überall in der welt verstreut und wir sehen uns alle viel zu selten.

Inaktiver User
12.05.2009, 18:27
zur Sache kann ich leider nichts beitragen. In meinem Bekanntenkreis gibt es keine Singles. Aber meiner Erfahrung nach geht von Singles nicht mehr oder weniger "Gefahr" aus als von Verheirateten.


Wo denn? :wie?: Liest Du einen anderen Strang als ich?



siehe oben.

Ich frag mich eben, wie man es heutzutage schaffen kann, keine Singles im Bekanntenkreis zu haben.

Das haben ja hier einige geschrieben und ich hab das eben auch schon gesagt bekommen.

Inaktiver User
12.05.2009, 18:31
Aktiv rekrutieren trifft wohl auf die wenigsten zu. Trotzdem sortiert es sich. Um uns herum bekommen momentan sehr viel Kinder, da liegen halt die Themen und Interessen plötzlich anders, wir spüren das sehr deutlich. Wir können da bei vielem momentan nicht mitreden und andere in ähnlicher Situation sind sicherlich interessanter. Das ist halt einfach so, ich käme da auch nicht auf den Gedanken, dass Kinderlose irgendwo bewusst ausgeschlossen werden. Ich finde es im Gegenteil völlig normal, dass man - privat, wo man es sich aussucht - v.a. mit Leuten zu tun, mit denen man viel anfangen kann, und das heißt häufig, ähnliche Interessen, ähnliche Lebensumstände.

Da haben wir wohl einen anderen Ansatz.

Ich habe einen ziemlich heterogenen Freundeskreis, was Alter, Job, Familiensituation etc angeht, weil ich erstens niemand danach bewerte und es im Gegenteil eher uninteressant finde, mich mit Leuten zu umgeben, die so leben wie ich. Da erfahr ich ja nicht viel Neues, mir wär das zu eng.

Natürlich mag ich meine Singlefreundinnen und auch Alleinerziehende, weil man vieles wortlos versteht, aber mich nur mit ihnen zu umgeben fände ich fad.

Und grad als junge Mutter war ich froh auch mit kinderlosen Leuten was zu unternehmen um mal wieder was anderes zu hören.

Donna3
12.05.2009, 18:42
Da haben wir wohl einen anderen Ansatz.

Ich habe einen ziemlich heterogenen Freundeskreis, was Alter, Job, Familiensituation etc angeht, weil ich erstens niemand danach bewerte und es im Gegenteil eher uninteressant finde, mich mit Leuten zu umgeben, die so leben wie ich. Da erfahr ich ja nicht viel Neues, mir wär das zu eng.

Natürlich mag ich meine Singlefreundinnen und auch Alleinerziehende, weil man vieles wortlos versteht, aber mich nur mit ihnen zu umgeben fände ich fad.

Und grad als junge Mutter war ich froh auch mit kinderlosen Leuten was zu unternehmen um mal wieder was anderes zu hören.

ich finde es auch spannend, als kinderlose, freunde mit (zum teil) kleineren kindern zu haben. das öffnet neue perspektiven und bringt mehr verständnis für die situation der eltern allgemein.

Edelherb
12.05.2009, 18:53
siehe oben.

Ich frag mich eben, wie man es heutzutage schaffen kann, keine Singles im Bekanntenkreis zu haben.

Das haben ja hier einige geschrieben und ich hab das eben auch schon gesagt bekommen.

Du gehst aber davon aus, dass es Ergebnis einer bewussten Selektion ist. Ich kann mir dagegen vorstellen, dass sich das auch einfach - phasenweise - ergibt. Meine Eltern bewegten sich z.B. auch in einem Umfeld, wo es normal war, Familie zu haben (d.h. Ehe und Kinder), und diese Ehen auch ziemlich stabil waren. Bis die ersten Ehen dann doch zerbrachen, was lange dauerte, gab es dort kaum Singles im Freundeskreis. Das lag aber nicht daran, dass dort irgendjemand etwas gegen Singles gehabt hätte.

In meinem Umfeld ist die Singlerate zur Zeit auch eher gering, ist halt gerade ein Alter, wo Familiengründung beliebt ist.


Da haben wir wohl einen anderen Ansatz.

Ich habe einen ziemlich heterogenen Freundeskreis, was Alter, Job, Familiensituation etc angeht, weil ich erstens niemand danach bewerte und es im Gegenteil eher uninteressant finde, mich mit Leuten zu umgeben, die so leben wie ich. Da erfahr ich ja nicht viel Neues, mir wär das zu eng.

Jeder hat wohl (hoffentlich) einen Bekanntenkreis, mit dem er sich wohl fühlt. Und das heißt meistens auch, dass es gewisse Übereinstimmungen gibt. Meine Interessen sind jetzt auch so gefächert, dass dabei ein heterogener Bekanntenkreis herauskommt. Ich kenne aber auch Leute, die z.B. sehr für die Musik leben, zum Teil gepaart mit einem persönlichen Umfeld, da kann es schneller passieren, dass der Bekanntenkreis - zumindest in dieser Hinsicht - homogener ist, vielleicht in anderer Hinsicht heterogener.

Dieser etwas wertende Unterton, der in Deinem Beitrag steckt, der gefällt mir nicht.

Edelherb
12.05.2009, 18:58
ich finde es auch spannend, als kinderlose, freunde mit (zum teil) kleineren kindern zu haben. das öffnet neue perspektiven und bringt mehr verständnis für die situation der eltern allgemein.

Bei uns wird da auch niemand aussortiert. :smirksmile: Ich stelle nur andersrum fest, dass die im Moment andere Themen und Interessen und natürlich auch Kapazitäten haben.

Inaktiver User
12.05.2009, 19:04
Dieser etwas wertende Unterton, der in Deinem Beitrag steckt, der gefällt mir nicht.

:wie?:

Mir gefällt vielleicht nicht, dass hier einerseits von Ehefrauen behauptet wird, natürlich hätte niemand was gegen Singlefrauen, völlig unvorstellbar, da ist eine aufgeschlossener und lockerer als die andere - das zeigt ja dann auch wieder, dass die Singlefrauen doch irgendwie einen an der Waffel haben, wenn sie meinen, sie würden diskriminiert, obwohl das doch niemand tut, wie wir hier hören. Völlig undenkbar!!

Und andererseits wird dann berichtet, man hätte gar keine Singles im Bekanntenkreis.

Find ich persönlich eben doch ein wenig widersprüchlich. Und heißt für mich eben, dass es diese Selektion eben doch gibt.

Und ich weiß auch nicht, wieso persönliche Interessen irgendeinen Zusammenhang mit dem Familienstand hätten, außer eben vielleicht das junge Elternglück. Aber selbst da kann man, wenn man wollte und entsprechend aufgeschlossen wäre, durchaus schon in der Geburtsvorbereitung auch auf Singlemütter treffen.

Edelherb
12.05.2009, 19:25
Und ich weiß auch nicht, wieso persönliche Interessen irgendeinen Zusammenhang mit dem Familienstand hätten, außer eben vielleicht das junge Elternglück. Aber selbst da kann man, wenn man wollte und entsprechend aufgeschlossen wäre, durchaus schon in der Geburtsvorbereitung auch auf Singlemütter treffen.

Wenn man aufgeschlossen wäre, könnte man sich auch bemühen, eine Argumentation nachzuvollziehen. :smirksmile:

Mir ging es um Schein-Korrelationen. Manchmal finden bestimmte Interessen in einem bestimmten Umfeld statt. Und manchmal sind auch Umfelder beziehungs-affiner (und die Beziehungen darin stabiler) als andere. Kann ich mir zumindest vorstellen. Dann gibt es sicherlich Altersphasen, in denen mehr Menschen gebunden sind, als in anderen.

Es geht hier ja auch nicht um alle Menschen, die man kennt, und mit denen man so irgendwie täglich zu tun hat, sondern mit denen, mit denen man sich auch bewusst privat dann trifft, also Freundeskreis im engeren und weiteren Sinne.

Ich habe hier übrigens nirgendwo gelesen, dass irgendwer behauptete, die Singlefrauen könnten ja gar nicht diskriminiert werden, alles Lüge.

Ich, wie auch viele andere, habe geschrieben, dass es in meinem Umfeld nicht so ist. Und deswegen irritierte mich der Artikel, der so selbstverständlich davon ausging, "das das eben so ist". Dass es da gibt, bezweifel ich nicht im mindesten. Aber es muss nicht zwangsläufig so sein, es gibt auch viele andere Menschen, darum ging es mir.

Catiana
12.05.2009, 19:46
Es ist ein bißchen naiv, eine Single-Frau als potenzielle Bedrohung anzusehen, eine gebundene jedoch nicht. Eine gebundene Frau kann den Partner genauso angraben. Wenn man Angst hat, dass der Partner etwas mit einer anderen Frau aus dem Bekanntenkreis anfangen könnte, ist der Partner wohl nicht der richtige.

Inaktiver User
12.05.2009, 19:55
Ich frag mich eben, wie man es heutzutage schaffen kann, keine Singles im Bekanntenkreis zu haben.

.

"schaffen kann" - das klingt so nach "Ausmisten". Ich kann nur für mich/uns sprechen - das hat sich so ergeben und ist derzeit Stand der Dinge. Ich muss dazu sagen, dass ich Mitte 40 bin und unser Bekanntenkreis hauptsächlich aus langjährigen Studienkollegen, Berufskollegen beiderseits, Nachbarn und Menschen besteht, die man über die Kinder kennegelernt hat. Da ist derzeit kein Single dabei. Die wenigen Männer, die sich von ihren Frauen getrennt hatten, hatten bereits eine neue Partnerin in petto. Kein Single in Sicht.

Inaktiver User
12.05.2009, 20:03
Rosemary, ich will nicht darauf rumreiten.

Aber bei der hohen Zahl von Singles und Alleinerziehenden scheint es mir persönlich eben ausgeschlossen, dass man rein zufällig keine Singlefrauen kennen kann. Meine Kinder haben sowohl zu Kindern aus bestehenden als auch aus getrennten Beziehungen Kontakt, und ich somit sowohl zu liierten Müttern als auch zu Alleinerziehenden. Und manche mag mehr und manche weniger.

Ist es wirklich so, dass man dann die verheirateten Mütter einfach ganz zufällig sympathisch findet und Kontakt aufbaut, aber keine einzige, die keinen Mann hat??

Ich hab tatsächlich oft das Gefühl, das sind getrennte Welten, und manche möchten auch gar nicht aus ihrer Welt raus und andere Kontakte haben. Wieso auch immer.

Inaktiver User
12.05.2009, 20:10
Rosemary, ich will nicht darauf rumreiten.



Ich auch nicht. Aber ich denke drüber nach, was du in deinem Beitrag geschrieben hast. Ist wahrscheinlich auch eine Frage der Definiton des "Bekanntenkreises". Wem erlaube ich überhaupt, soweit zu kommen? Gibt es nicht doch irgendwo einen Single, den ich vielleicht gar nicht beachte?

Schönen Abend :blumengabe:

Rowellan
12.05.2009, 20:14
"schaffen kann" - das klingt so nach "Ausmisten". Ich kann nur für mich/uns sprechen - das hat sich so ergeben und ist derzeit Stand der Dinge. Ich muss dazu sagen, dass ich Mitte 40 bin und unser Bekanntenkreis hauptsächlich aus langjährigen Studienkollegen, Berufskollegen beiderseits, Nachbarn und Menschen besteht, die man über die Kinder kennegelernt hat. Da ist derzeit kein Single dabei. Die wenigen Männer, die sich von ihren Frauen getrennt hatten, hatten bereits eine neue Partnerin in petto. Kein Single in Sicht.

Dito. Ähnliche Altersklasse, ähnliche Freundes-Konstellationen. Vieles sind alte Schulfreunde meines Mannes - tut mir ja leid, daß die alle in einer stabilen Beziehung leben... wären Solisten dabei, wären die aber ganz genau so im Freundeskreis wie als Paar. Und daß die Leute, die wir über unsere Online-Spielerei kennengelernt haben, zufällig verheiratet waren, das war dem Avatar auch nicht wirklich anzusehen... die dort vorhandenen Singles sind übrigens meistens männlich.

Auf der anderen Seite war es aber zu Uni-Zeiten überhaupt kein Thema, z.B. mit einer Single-Freundin in Urlaub zu fahren.

Inaktiver User
12.05.2009, 20:16
Ist wahrscheinlich auch eine Frage der Definiton des "Bekanntenkreises". Wem erlaube ich überhaupt, soweit zu kommen? Gibt es nicht doch irgendwo einen Single, den ich vielleicht gar nicht beachte?



Ja, das meine ich mit Selektion. Das muss nicht bewußt sein und ich unterstell auch niemand irgendeine Bösartigkeit dabei, aber ich bezweifle einfach dass das so völlig zufällig ist.

Dir auch einen schönen Abend! :blumengabe:

Inaktiver User
12.05.2009, 20:49
Aber bei der hohen Zahl von Singles und Alleinerziehenden scheint es mir persönlich eben ausgeschlossen, dass man rein zufällig keine Singlefrauen kennen kann.

ausgeschlossen vielleicht nicht - aber auffallen tut mir das auch.

wenn ich daran denke, wer von meinen Bekannten Single ist - dann sind das "alte Freunde", Kollegen und Leute, die man über Hobbys kennengelernt hat, und Alleinerziehende, die wir über die Kinder kennengelernt haben.

Vielleicht mache ich da sogar "positive Selektion". Denn meine Mutter - Ü70 - hat da ein Kümmerungshormon und hat immer Alleinstehende eingeladen. Und insbesondere war sie als wir in den 60ern Kinder waren, eine Anlaufstelle für ledige Mütter, die sie "anzog und einlud" und mit Babysachen ausstattete.

Ist vielleicht auch eine "Diskriminierung" :zwinker:

Gruß, Leonie