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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn das Haus brennt....?



Ulina
23.02.2009, 15:15
Hallo,

ob mir jemand Auskunft geben kann, ob Versicherungsschutz besteht wenn der Ehemann während der Scheidung absichtlich oder versehentlich (ist Alkoholiker) das Haus in Brand steckt.

Haus und Grund gehört beiden lt. Grundbuch und es gibt einen Ehevertrag, also Gütertrennung.

Opelius
23.02.2009, 15:51
ich fürchte, dass bei durch den (Mit-)Besitzer gelegtes Feuer die Versicherung nichts zahlen muss. Der Brandstifter wird mit einem Strafverfahren rechnen müssen.

Anastasia1960
23.02.2009, 17:20
Habt ihr eine Brandversicherung? Wenn ja, dort anrufen... wenn nein, dann eine abschließen und den Sachverhalt schildern. Vielleicht wird dann grobe Fahrlässigkiet mitversichert??!!!

Inaktiver User
23.02.2009, 19:36
Vorsatz: in diesem Fall eine strafbare Handlung => vermutl. Gefängnisstrafe / keine Leistung der Versicherung (schon gar nicht, wenn ein (Mit)Besitzer sein eigenes Anwesen abfackelt. Gegebenenfalls Regress, falls eine Leistung gewährt wird...
Fahrlässigkeit: bei den meisten Versicherungen nicht versichert, es gibt aber durchaus Tarife, welche diese mit mehr oder weniger großen Einschränkungen mitversichern. Es reicht allerdings hier nicht, bei der Versicherung anzurufen und sich bestätigen zu lassen, dass Fahrlässigkeit mitversichert ist, sondern es kommt direkt auf den Wortlaut an. Es gibt nämlich auch Tarife, bei denen erst nach 3 Jahren voller Schutz besteht etc.



Allerdings handelt es sich bei meinen Ausführungen nicht um rechtsverbindliche Auskünfte (ich bin kein Rechtsanwalt etc.) sondern um meine private Ansicht der Angelegenheit.

lg. justii

Ulina
24.02.2009, 07:35
Wir haben schon einen Versicherungsvertreter um Auskunft gebeten. Selbst der wusste nicht Bescheid.

Justii-g, ist doch selbstverständlich, dass es hier keine verbindlichen Auskünfte geben kann, aber vielleicht Erfahrungsberichte, was vermutlich unwahrscheinlich ist.

Das Schlimme bei der ganzen Sache ist (es handelt sich um die Tochter meines LG), dass wir begründete Angst haben, dass irgend etwas noch Schlimmeres passiert.