PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karneval ist kein Spass fuer Heimtiere



Mausilikatze
21.02.2009, 15:34
VIER PFOTEN: Karneval - Kein Spaß für Heimtiere

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz [Pressemappe]
Hamburg (ots) - Die ausgelassene Stimmung an den närrischen Tagen
bedeutet für Heimtiere häufig Stress. So empfinden es viele Hunde als
bedrohlich und bellen, wenn sie ihre Bezugsperson mit ungewohnten
Kopfbedeckungen oder in fremden Kostümen sehen.

Damit Tierhalter den Karneval unbeschwert genießen können, und die
Tiere gut durch die närrischen Tage kommen, hier einige Tipps von
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz: Nehmen Sie Ihren Hund
keinesfalls mit zu einem Karnevalsumzug. Hunde hören um ein
Vielfaches besser als Menschen und reagieren auf die Geräuschkulisse
verängstigt und gestresst. Auch könnte das Tier in der
Menschenansammlung versehentlich getreten werden und vor Schreck oder
Schmerz zuschnappen. Ebenso besteht die Gefahr, dass der Hund
Süßigkeiten vom Boden aufnimmt und Magenbeschwerden bekommt.

VIER PFOTEN Heimtierexpertin Martina Schnell erklärt: "Leider gibt
es neben anderem unsinnigen Zubehör für Heimtiere inzwischen sogar
Kostüme für Hunde. Wir raten dringend davon ab, Hunde oder andere
Tiere zu verkleiden. Dies schränkt nicht nur ihre Bewegungsfreiheit
ein, sondern verhindert auch die Kommunikation mit Artgenossen.

Eine
solche Vermenschlichung macht den Tieren keinen Spaß und sicher auch
nicht dem bewussten Tierfreund."

Heimtierhalter sollten ihre Tiere während des Karnevalumzuges in
ruhigen Räumen mit geschlossenen Fenstern unterbringen und dafür
sorgen, dass Hunde nicht alleine sind.

Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Beate Schüler
Pressesprecherin
Tel.: 040-39 249-66
beate.schueler@vier-pfoten.de

*************

:knatsch:

Mausilikatze
21.02.2009, 15:35
Deutscher Tierschutzbund fordert: Respekt für Tiere auch zur „Narrenzeit“

Karnevalsfreunde sollen sich während der „tollen Tage“ amüsieren, aber bitte nicht auf Kosten der Tiere, mahnt der Deutsche Tierschutzbund. So werden zum Beispiel zahlreiche Pferde unter extremen Gefahren und hohem Stress bei Karnevalsumzügen eingesetzt. Der Deutsche Tierschutzbund lehnt den Einsatz von Pferden strikt ab. Tierfreunde sollten auch ihren Haustieren den Rummel zur Karnevalszeit ersparen und sie nicht mit zu den Umzügen nehmen.

Auch wenn es in den vergangenen Jahren gelungen ist, zumindest bei den großen Umzügen bessere Auflagen, medizinische Versorgung und ausreichend Trinkmöglichkeiten durchzusetzen, bleiben „Tiere im Zooch“ für den Deutschen Tierschutzbund ein heikles Thema. Den Einsatz von Pferden und anderen Tieren bei Karnevalsumzügen lehnt der Deutsche Tierschutzbund strikt ab.

Das Mitziehen bei einem Karnevalsumzug entspricht keineswegs dem natürlichen, der Art entsprechenden Bedürfnis des Tieres. Die Pferde werden gezwungen oft stundenlang auf Asphalt zu gehen. In unnatürlichem Tempo und bei unerträglich lauter Musik und Gegröle werden die Tiere körperlich und nervlich extrem strapaziert. Zudem besteht auch erhebliche Gefahr für den Menschen. Das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand verletzen, ist hoch.

Auch Haustiere haben bei Karnevalsumzügen nichts verloren. Während sich Herrchen und Frauchen bei Schunkelmusik und Alkohol amüsieren, stellt das laute Treiben für die Vierbeiner eine ungewohnte Situation dar. Wurfgeschosse, herumliegende Glassplitter etc. bieten zusätzliche Gefahrenquellen.

Menschenansammlungen machen Hunden besonders Angst und bedeuten puren Stress. Der Deutsche Tierschutzbund rät deshalb, Vierbeiner nicht mit zu Umzügen zu nehmen und bei Karnevalsaktivitäten Rücksicht auf die Tiere zu nehmen.

Quelle (http://www.tierschutzbund.de/02955.html)

************

:knatsch:

Mausilikatze
21.02.2009, 15:36
Tierschützer: Kein Karnevalskostüm für Tiere

Bonn (dpa) Tierhalter sollten an Karneval ihre Vierbeiner nicht kostümieren. Verkleidungen seien nicht artgerecht, mahnte der Deutsche Tierschutzbund in Bonn. Kostüme schränkten die Bewegungsfreiheit ein.

Tiere sollten auch nicht mit zu Umzügen genommen werden. Laute Musik und Stimmen setzten die Tiere unter Stress und bedeuteten nervliche und körperliche Belastungen. Zerbrochene Flaschen und andere fallen gelassene Gegenstände gefährdeten vor allem kleinere Tiere.....

Quelle & kompletter Bericht (http://www.lr-online.de/tipps-und-trends/Tiere-Tiere-Brauchtum;art812,2410759)

**********

:knatsch:

sonnenjuwel
23.02.2009, 15:26
... und das betrifft nicht nur Karnevalsumzüge, sondern auch "ganz normale" Volkfeste, Jahrmärkte etc.
Ich wundere mich jedes Jahr aufs neue, dass die Leute ihren Hunden das Gedränge, die laute Musik und betrunkene Leute zumuten. Ich kenne viele Hunde, die Betrunkene überhaupt nicht ab können.

Atis
23.02.2009, 19:31
... und das betrifft nicht nur Karnevalsumzüge, sondern auch "ganz normale" Volkfeste, Jahrmärkte etc.
Ich wundere mich jedes Jahr aufs neue, dass die Leute ihren Hunden das Gedränge, die laute Musik und betrunkene Leute zumuten. Ich kenne viele Hunde, die Betrunkene überhaupt nicht ab können.*zustimm*

Borealis
24.02.2009, 04:42
Wir raten dringend davon ab, Hunde oder andere
Tiere zu verkleiden.

Dann ist ein Hundeüberzieher / eine Pferdedecke / ein Halfter / Zaumzeug ... vermutlich auch schon eine Verkleidung und bedenklich... .

Wir haben unser Shetty zu Weihnachten als Rentier verkleidet, und sind mit ihr durchs Dorf gezogen, und, die Kleine genoss die Aufmerksamkeit, die sie als solches bekam ... und fands blöd, als sie wieder in den Stall musste. Komisch, oder? Das sind wieder solche Pauschalaussagen, die nicht auf jeden zutreffen.


Heimtierhalter sollten ihre Tiere während des Karnevalumzuges in
ruhigen Räumen mit geschlossenen Fenstern unterbringen und dafür
sorgen, dass Hunde nicht alleine sind.


Man kann Tiere nicht immer in Watte packen und von allem fern halten. Auch (andere) Tiere sind durchaus in der Lage, sich an Dinge zu gewöhnen. Und das ist auch gut so. Sonst könnte man ein Pferd nie über eine vielbefahrene Strasse reiten (das wäre dann lebensgefährlich), oder mit einem Hund durch die Innenstadt laufen.

Natürlich muss man da auf das Individuum eingehen, ganz klar. Ich kenne einen Hund, mit dem würde ich nie durch die Stadt gehen, aber ich hatte auch mal einen, der ging lieber mit in Kneipen, als allein zu Hause zu bleiben.

Eine Freundin von mir fährt mit der Kutsche schon seit Jahren auf Karnevalszügen mit - da ist noch nie was passiert. Die Pferde sind so gelassen, daß sie auch ein Feuerwerk nicht aus der Ruhe bringen könnte. Und das - ist ein Zeichen dafür, wir unglaublich einfühlsam sie behandelt werden (was man weiss, wenn man sich mal ein bißchen mit Pferden beschäftigt).

Mausilikatze
27.01.2010, 06:43
:wangenkuss:

** s c h i e b**

:wangenkuss: